Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 Sperrzone

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Kiobashi Epona
Hokage ~ Bijû Meister ~ Blonder Stich
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BeitragThema: Sperrzone   Mo Okt 15, 2012 9:38 pm

cf: Die Wälder Hi no kunis

Der Junge lag schon jetzt so schlaff da wie eine Puppe. Als hätte es ihm schon jetzt alles Leben ausgequetscht. Uzumaki Len war so gut wie tot, und Epona Kiobashi betrachtete die ganze Sache mit einem für sie sehr seltenen, betrübten Gesichtsausdruck. Sie hatte den Jungen, wie angeordnet, auf die Wiese gelegt und war zurückgetreten, während das blutrote Flirren von Chakra um ihn tanzte wie eine Flamme um den Docht.
Was auch immer mit ihm geschehen war, es hatte Lens Geist zunichte gemacht. Lediglich das bösartige Wesen des Kyuubi existierte noch in diesem Körper, und er kratzte am Gebälk seines Gefängnisses. Das rote Chakra, welches in winzigen Schüben austrat, zeigte die Anstrengungen des dämonischen Wesens, auszubrechen.
Epona schaute sich kurz um. In einem Radius von zwei Kilometern wurde der Wald durch Kekkai abgeriegelt. Eine Versiegelungseinheit war rasch angefordert worden, als das Kyuubi-Chakra sich zum ersten Mal ausgebreitet hatte, noch während des Transportes. Direkt nach Konoha hinein, das hatten sie gar nicht mehr gewagt, und so musste man eben improvisieren.
Die blonde Jinchuuriki trat noch einmal an den Jungen heran, griff zögernd durch das Flackern von dunkler Energie hindurch und strich ihm einige Haare aus der Stirn. Wie gern ich wissen würde, was mit dir passiert ist murmelte sie leise. Oder, vielleicht auch nicht.
Wohl besser nicht.
Epona kannte Len nicht. Ihre Aufmerksamkeit hatte bisher nie den jüngeren Jinchuuriki gegolten, auch wenn man ihr bereits im Voraus gesagt hatte, dass ihr eines Tages das Anlernen der "kleinen Monster" obliegen würde. Nicht als vollwertiger Sensei, sondern eher als Nachhilfelehrerin, was den Bijuu anging. Immerhin hatte sie, wie die meisten Leute glaubten, ihren Hachibi bereits komplett im Griff. Was nicht ganz stimmte. Gerade einmal bis zur Hälfte. Doch Eponas Stolz sah keinen wirklichen Grund, da irgendwie gegen zu reden.
Sie zog die Hand weg, als das rote Chakra stärker zu flackern begann und unangenehm ziepte. Len regte sich nichtmals, sein Atem ging nur noch flach, und seine Augen starrten blind ins Leere.
Epna Kiobashi trat wieder zurück von dem jungen Uzumaki und verbat es sich, weiter über ihn und sein böses Los in dieser Welt nachzudenken. So wars eben, oder nicht? Stattdessen klopfte sie noch einmal ihre Ausrüstung ab. Ihr Auftrag war hier noch immer derselbe: Den Siegelexperten Unterstützung zukommen lassen und den Bijuu beschäftigen. Und wer war da besser geeignet als sie? So zumindest dachte die Hachibi-Jinchuuriki über sich. Stirnrunzelnd nahm sie zur Kenntnis, wie sich das rote Chakra langsam, aber stetig, zu einer echten Hülle formte. Es wird allmählich Zeit, dies hier zu beenden murmelte sie.

Nur eine Sekunde darauf brach das Siegel, ein Zucken raste durch den Körper des bewusstlosen Jungen, dass es einem die Haare aufstellte, und dann explodierte die Lichtung rund um Len Uzumaki in einem tiefschwarzen Feuerball, der in die Höhe strebte und aufblühte wie eine riesige Tulpe der Bösartigkeit.
Epona reagierte geistesgegenwärtig, wie man es von einer erfahrenen Nahkämpferin erwartete, und federte aus dem Stand rückwärts, weg von der heranbrandenden Woge aus Chakra. Die Walze aus purer Enegie schob eine Welle vor sich her, welche die Jinchuuriki einholte. Epona erhaschte kaum mehr als einen blättertreibenden Windzug, ehe die Schockwelle sie erreichte und mit einem heftigen Schlag über den Boden fegte.
Epona rollte ein kleines Stück, blieb mit dem Gesicht nach unten im Dreck liegen, hustend und keuchend. Oh. Scheiß bemerkte sie trocken, während sie den Blick hob.
Unter einem dämonisch dunklen Himmel stand drohend das Biest, ragte über die Wipfel der Bäume hinweg und sträubte das Fell und bleckte die Reißer, seine Klauen rissen Furchen in den Boden und seine neun Schweife peitschten mit bäumeentwurzelnder Kraft.
Kyuubi senkte den Blick, rot glühend und stechend. Starrte herab auf die blonde Kunoichi, die sich gerade wieder hochkämpfte und aufwärts blinzelte. Oh wiederholte sie mit aller Ehrlichkeit, die in ihrem Herzen verankert war. Scheiße.
Der neunschwänzige Fuchs brüllte trommelfellzerreißend seinen Triumph heraus. Nun war er frei, nun hielt ihn niemand mehr. Und erst recht würde ihn niemals mehr jemand in einen menschlichen Körper sperren wie eine Chakrabatterie!
Epona zog ihr Tanto. Schnitter wirkte mickrig, nichtmals ein abgebrochener Zahnstocher vor diesem Ungeheuer. Die Titanengröße war sie von Hachibi gewohnt, doch hier stand ein Biest mit anderem Kaliber. Okay... und jetzt?
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Okt 16, 2012 11:27 pm

[comming from Tor von Konoha]

der junge Kano trat zusammen mit seinen beiden Damen an die Kekkai an und legte seine Hand an diese. Sie war kühl, ein wenig durcheinander, aber sie würde stand halte. Diejenigen, die die Kekkai errichtet hatten, wollten einfach nur alles einsperren, was sich darin befindet. Es war clever, nur die Innenseite zu versiegeln und somit ein Ausbrechen unmöglihc zu machen, denn wenn man sowohl nach innen, wie auch nach außen hin die Kekkai halten müsste, würde es viel zu viel Chakra verbrauchen, doch hier war der Fall anders. Man wollte den Schaden minimieren, der von innen her herrühren könnte. Als Kano gerade die Kekkai durchschreiten wollte hörte er einen unbändnigen Schrei, so wie ein immenses Chakra, welches seine Haut berührte. Er hielt inne und er konnte sehen, wie seine rechte Hand zu zittern begann. Kano musste sich selber zur Ruhe rufen, musste sich selber sagen, dass alles seine Richtigkeit hatte. Irgendwann würde man ihm dies alles vergelten, würde man die Opfer, die er brachte ihm vergelte, würde man ihn in Ruhe lassen, doch war dieser Tag leider noch fern.
Wir müssen uns hurten, sprach er und sah nicht über seine Schulter. Kano hatte bis dato auch noch nicht der jungen Frau gesagt, dass der Worst Case sie betraf, dass sie selber vielleicht der neue Jinchuriki werden könnte.
Es wird Zeit., sagte er und würde ihr es in der Barriere eröffnen, welches Schicksal sie nun erwartete. Das Chakra löste in im eine Art Panik auf und Kano wollte am liebsten wieder weg. Nun hatte er die Kekkai durchschritten und stand darin. Vor ihm erhob sich der Titan, das Kyuubi und stellet majestätisch die Schwänze auf. Ja, nun war der Worst Case wohl eingetreten. Vor dem Titan stand nur eine Person. War dies etwa Epona? Was sollte man hier nur tun? Es wirkte fast schon wie ein Ameise gegen einen Riesen. Sein Blick wanderte umher und Kano schloss kurz die Augen. Was sollten sie tun? Wie sollten sie vorgehen? Wie lange konnten sie das Monstrum beschäftigen. Er nahm an, dass die Kekkai nicht vielen Angriffen durch den Titan stand halten würde, ergo musste es auch schneller gehen. Seine Konzentration war in keinsterweise gestört und so blickte er nun zu Kana und Miharu.
Miharu, Kana, wir werde der Person dort vorne zur Hilfe eilen. Dabei handelt es sich um Kiobashi Epona. Sie ist die Jinchuriki des Hachibi. Scheinbar ist es wirklich so gekommen, wie die Hokage und der Anführer der Uzumakis vorausgesehen haben. Deshalb haben sie also dich ausgewählt., sagte er und sah zu Miharu. Wieder wurde sein Blick kurz trüb.
Es soll in dir versiegelt werden und nur du bist dazu in der Lage es zu kontrollieren. Chakranatur, Chakrasignatur, aber auch deine Frohnatur. Alles spricht dafür, alles macht dich zur idealen Kandidatin. ..., sagte er und machte eine kurze Pause. Wie leid ihm diese Worte eben taten. Er hatte sie angelogen, hatte sie getäuscht, sie zum Mitkommen bewogen und nun musste er ihr auch noch wahrscheinlich ihre Fröhlichkeit nehmen.
Die Kekkai wird niht lange halten, sollte der Fuchs wirklich anfangen zu toben, zu wüten, sich einen Weg zu suchen. Danach ist die gesammte Umgebung, Konoha, aber auch der Rest der Welt in Gefahr. Miharu, wir brauchend ich., sagte er und sah sie eindringlich an.
Nur du kannst es machen. ..., sagte er und schwieg. Ja, er wollte nichts mehr sagen, er wollte sie nicht noch mehr verunsichern und verletzen, auch wenn dies wohl niht mehr möglich sein konnte. Kano hatte sie einfach so verraten, hintergangen und er fühlte sich slhceht deswegen, doch was sollte er tun? Er war hier, um diesem Monster habhaft zu werden, seine Freundin zu schützen, abe auch um die Versiegelung durchzuführen.
Reden ist nun nicht mehr möglich. Len ist vor kurzem gestorben. Ich kann leider sein Chakra nirgends mehr wahrnehmen. Bleibt in Deckung. Ich werde euch bescheid geben, wenn ihr rauskommen könnt., sagte er und blickte wieder gen Boden. Hatte er die Mithilfe der jungen Dame? Wahrscheinlich eher ufnreiwililg, aber sie würde sich doch, so hoffte er, nich zickig stellen, in einem Moment, wo sie im Rampenlciht stand, wo es nur um sie ging, wo nur sie helfen konnte. Sie konnte nicht entfliehen, stand mit dem Rüciken zur Wand, also was sollte sie tun? Es gab nur ein Vor, oder ein Sterben, es gab keien andere Option. Auch wenn die junge Frau ihn dafür hassen würde, Kano musste es tun, er war dazu herausgesucht worden, war dazu gezwungen worde. Er mochte es nicht, doch er musste es tun, um der Friede willen. Sein Blick glitt zu seiner Sensei. Er hoffte, dass sie ihm nicht ins Wort fallen würde. Sie konnte die junge Frau beschützen, so gut sie konnte, doch vor der alleszerstörenden Wut eines Bijû konnte niemand irgendwen schützen. Nun war es an Kano in den Kampf einzugreifen. Er erhob sich und sprang auf eine der Vorsprünge, so dass er zwar hinter Epona, doch nicht in ihrer Sicht war. Er formte kurz Fingerzeichen und bedankte sich dafür, dass es eine Kekkai gab. So musste er für mögliche Jutsus nicht selber eine formen. Er begann Fingerzeichen zu formen und verschränkte die Arme vor der Brust. Nun sauste zwischen den Titan und auch zwischen Epona merhere Schwerter und Klingenwaffen. Kano musste nun die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch seine Erscheinung fluktuierte leicht, und veränderte die Distanz. Der Ereignishorizont hinter Kano war mehr als gut für alle sichtbar. Sein Blick bohrte sich in den Titan.
Hallo Epona. Zieh dich etwas zurück. Wir kämpfen gemeinsam., sagte er zu dieser

verwendete Jutsus
Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Okt 17, 2012 9:43 am

Kv: Westtor von Konohagakure

Den Weg den sie vom Tor bis hier her zurückgelegt hatte, hatte Miharu ohne ein Wort zu sprechen zurückgelegt, was nicht ganz typisch für die Genin war, aber in dem Augenblick wohl zu verstehen, wenn man wusste, was sich vor kurzer Zeit bei ihr zuhause abgespielt hatte.
Als sie nämlich von der Seitengasse kurz Heim gekommen war, um die Sachen zusammen zu packen, hatte ihr Vater sie völlig wehleidig angesehen und auch ihre Schwester hatte einen ziemlich traurigen Blick gehabt. So hatte sie ihre Familie selten gesehen und als sie ihren Vater fragte, was los war, hatte jener nur den Kopf geschüttelt und gemeint, sie solle auf sich aufpassen. Langsam ahnte sie also, dass zumindest zuhause irgendwas nicht stimmen musste, oder zumindest, dass es irgendwas mit der Mission zutun haben musste, sonst hätte Kamui sicher noch Zeit gehabt, sie einzuweihen. Es könnte aber auch sein, dass er Miharu nur nicht verunsichern wollte, oder sie gar von der Mission abbringen wollte. „Argh…ich hasse so was.“, schoss es ihr durch den Kopf. Tatsächlich mochte sie keine Disharmonie – nirgends und schon gar nicht in ihrer Familie und mit dieser Ungewissheit kam sie auch nur schwer klar, weshalb sie den Weg teilweise völlig ausblendete und nur stur folgte. Ihre Gedanken schweiften nur immer wieder zurück zu ihrem Vater und je mehr sie darüber nachdachte, wusste sie, dass er ihr irgendwas verschwieg. Genauso wie Rei – ihre Schwester – irgendwas wusste, beidem sie eben nicht eingeweiht war. Aber dass sie gerade in die wohl gröbste Veränderung ihres Lebens förmlich gedankenverloren rein rannte, merkte sie kaum. Im Gegenteil. Sie bemerkte nicht mal die Barriere und dass sie durch jene einfach hindurchging. Stattdessen hing sie weiter ihren Gedanken nach, so dass sie sogar leicht gegen Kano stieß, als jener anhielt und sich zu ihr und Kana drehte. Sich leicht den Kopf reibend, sah die Blonde zu dem Mann auf, betrachtete ihn mit fragendem Blick und wollte gerade so etwas sagen wie „Warum sind wir stehen geblieben?!“, als ein markerschütterndes Grummeln verkündete, dass irgendwas geschehen war. Dichtgefolgt von einem leichten Erdbeben, was man jedoch eher als kleine Erschütterung assoziieren konnte. Und plötzlich sah sie es – den Fuchs, von dem so viele in ihrem Clan sprachen, teilweise sogar bewunderten, während wieder andere davon überzeugt waren, dass es der größte Fluch des Jahrhunderts war.
Stumm weiteten sich die grünen Augen der Uzumaki, denn ihr wurde umgehend klar, dass Len nicht mehr leben konnte. „Was…“, passiert da. So wollte sie ihren Satz eigentlich zu Ende bringen, kam aber nicht weiter, da der Blonde selbst das Wort erfasste.
Allerdings beruhigten jene die Genin beim besten Willen nicht. Viel mehr schluckte sie, sah stumm von dem Fuchs zurück zu Kano, wusste nicht was sie davon halten konnte. Sollte sie sich freuen? Sollte sie lachen? Sollte sie weinen? Plötzlich schoss ihr die Frage durch den Kopf, die sich an der Stelle wohl jeder stellen würde. „Warum ich?“, ihre Hände ballten sich zu Fäusten, ihre Unterlippe bebte – vor Wut, womöglich auch vor Enttäuschung.
Aber die Wut überwog. Wut darüber, dass der Mann offensichtlich so gut damit klar kam, wütend außerdem darüber, dass er ihr diesen wichtigen Aspekt bis eben vorenthalten hatte.
„Warum…Warum zur Hölle?!“, ihre Augen verengten sich, während etwas Wildes darin lag, „Warum seid ihr dann so feige und sagt das erst jetzt, hä?!“
Zunehmend lauter werdend, holte sie mit ihrer Faust aus und grub jene in die Magenkuhle des Fudo, während sie ihn noch immer anfunkelte, aber im Grunde richtete sich ihre Wut nicht nur auf ihn, nein. Womöglich auch auf ihren Vater, der genauso feige gewesen war, es ihr nicht mal zu sagen. „Ihr entscheidet über mich, ohne das ich überhaupt davon weiß, was ist das bitte?“, langsam zog sie die Hand wieder zurück, senkte den Blick, ehe eine einzelne Träne über ihre Wange rollte. Mit dem Handrücken drüber wischend, wandte sie sich zunächst von den Erwachsenen ab – von Beiden, ehe sie trotzig beide Hände in den Taschen ihrer schwarzen Hose verschwinden ließ. Über die Schulter schauend, betrachtete sie wenige Sekunden lang den Fuchs, wie er sich da einige Meter vor ihnen aufgebaut hatte und dachte an Len, der nun nicht mehr zu retten war. „Hmpf.“, machte sie als sie sah wie der Blonde ohne weiteres auf den Fuchs zusprintete. Was sollte sie sagen? „Ja, bitte versiegelt ihn doch in mir?“ – niemals. Dennoch hatte sie doch die Aufgabe das Dorf zu schützen, nicht wahr? Womöglich hätte sie auf einem anderen Weg sogar zugestimmt, aber durch diese feige Aktion seitens des Dorfes war sie etwas ernüchtert. Unverwandt sah sie dann zu Kana, ehe sie hinter jener ins Dickicht verschwand, um – wie Kano gesagt hatte – zunächst in Deckung zu bleiben. „Sie wussten auch davon, nicht wahr?“, fragte sie leise, sah sie dabei nicht an, sondern hatte ihren Blick stur auf den Kyuubi gerichtet.
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Hatake Kana
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Fr Okt 19, 2012 5:34 am

cf: Konoha

Den ganzen Weg über war Miharu sehr still gewesen. Zwar kannte Kana die Kleine noch nicht besonders lange, aber generell hätte sie sie als etwas aufgestellter eingeschätzt. Hatte sie wohl doch einen Verdacht, was sich ihr für ein Schicksal auftat? Ahnte sie es inzwischen? War sie deshalb so ruhig gewesen?
Mehrere Male hatte Kana mit dem Gedanken gerungen, es ihr einfach geradeheraus zu sagen. Sie fand es einfach scheusslich der kleinen nichts von ihrem Schicksal zu erzählen, dass mit Sicherheit eintreffen würde. Natürlich, Kano hatte gesagt, dass sie nur im schlimmsten Fall als Gefäss für den Kyuubi dienen musste, aber eigentlich stand damit der Entscheid bereits fest. Denn in solchen Situationen trat immer der schlimmste Fall ein.
Bei der Kekkai angekommen sah sich Kana kurz um, analysierte die Gegend, damit sie einen Überblick hatte, wenn sie denn kämpfen musste. Es war nie falsch sich Informationen zu holen, egal über was, auch das Gebiet, in welchem eventuell ein Kampf stattfinden könnte, war sehr wichtig zumindest ansatzweise zu kennen.
Kurz blieb die Gruppe stehen, doch dann schritt einer nach dem anderem durch die Barriere, die die 'Aussenwelt' vor Schaden bewahren sollte. Doch wie lange würde sie bei dieser Ansammlung an Macht standhalten? Das Chakra des Kyuubis war gelinde ausgedrückt erdrückend, vor allem wenn man die Menge davon in Betracht zog. Das Biest bestand aus reinem Chakra. Es war eine Chakrabestie.
Gerade als Kana - als Letzte - die Kekkai durchschritt, spürte sie eine Erschütterung begleitet von einem Brüllen, das ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen liess. Das musste der Kyuubi sein. Sie schluckte leer, richtete ihre Aufmerksamkeit dann auf Kano. Stillschweigend hörte sie seinen Worten zu und bemitleidete tief in ihrem Inneren ihre neue, kleine Schülerin. Es tat ihr leid, dass sie keine Gelegenheit gefunden hatte, es ihr zu sagen. Mit Sicherheit hätte es Kano niemals zugelassen, das die Hatake es der Uzumaki gebeichtet hätte. Zumal es ja eigentlich nicht ihre Aufgabe war, oder? Sie hatten diesen Entscheid nicht gefällt, sie war nur hier, um Miharu zu schützen und nicht um das Gelingen der Versiegelung zu garantieren.
Ab und an schwenkte ihr Blick immer mal wieder zu dem zwischen den Baumkronen hervorragendem Kopf des Kyuubi und dessen Schwänze. Neun in der Anzahl. Es ware ein beeindruckender Anblick, zugleich aber auch sehr beängstigend, denn das Biest war in der Lage, Gefahr für die ganze Welt darzustellen.
Kano erklärte, dass Miharu und sie sich verstecken sollten, bis sie gerufen werden. Sie hatte nichts dagegen. Gegen Kyuubi konnte sie sowieso nicht viel ausrichten, auch wenn sie vielleicht etwas mit ihrem Nuibari hätte ausrichten können. Generell war sie aber nicht auf solche Gegner ausgelegt... Aber wer war das auch schon wirklich?
Sie nickte also.
"In Ordnung.", erklärte sie dann knapp und mit tonloser Stimme. Sie dachte noch immer darüber nach, ob sie das ganze hier abwenden könnte, dass Miharu nicht diesem Weg folgen musste, der ihr ein schreckliches Schicksal bescherte.
Kurz darauf erlag die Blonde einem kleinen Wutanfall. Ihre Luft liess sie an Kano aus, Kana unternahm nichts, um sie aufzuhalten. Es war ihr gutes Recht. Sie hätte auch nichts getan, wenn Miharu sie hätte schlagen wollen. Es war ihr Recht. In dieser Situation sowieso. Sie war - frendlich ausgedrückt - übertölpelt worden. Dabei hätte sie sehr wohl Mitsprachereicht bei dieser Angelegenheit gehabt.
Kurz darauf verschwand Kano in Richtung des Bijuus. Die Weisshaarige sah ihm noch kurz nach, schritt dann jedoch auf einen nahegelegenen Busch zu um sich dahinter zu verstecken. Miharu folgte ihr leise. Als sie dann in 'Sicherheit' waren, richtete die Blonde ihre Worte nun an sie direkt.
Kana sah zu ihr. Ausdruckslos musterten ihre Augen die Kleine. Sie konnte es nachvollziehen, wie übergangen sie sich fühlen musste, aber sie hatte keine Ahnung, wie es nun wirklich im Inneren von ihr aussah. Das konnte wohl niemand. Das wusste nur die Uzumaki selbst.
Kana nickte leicht.
"Nach dem Kano uns von dieser Mission in der Seitengasse berichtet hatte, hatte ich sofort eine Vermutung. Ich lag damit richtig.", erkärte sie dann und versuchte zumindest etwas einfühlsam zu klingen, was ihr aber nicht so richtig gelingen wollte. Sie war nun mal leider eine etwas unnahbare und kühle Person.
"Ich bin auf diese Mission mitgekommen, um dich in Sicherheit zu wissen und nicht, weil ich das Ganze hier gutheisse, denn das kann ich nicht als deine Sensei.", dass sie Kano bereits ihre Meinung dazu gesagt hatte, verschwieg sie an dieser Stelle.
"Es tut mir leid, dass ich dich vor diesem Schicksal nicht bewahren konnte.", auch dass sie es Miharu das ganze unterwegs hatte erzählen wollen, behielt sie für sich. Es nutzte sowieso nichts mehr. Sie hatte es nicht getan und das war es, was zählte.. Oder eben nicht. Zumindest würde sie es der Blonden nicht verübeln, wenn sie nun auch sauer auf sie wäre.
Kana griff nach der Hand von Miharu und drückte diese kurz.
"Ich habe dich als glückliches und fröhliches Mädchen kennengelernt, ich hoffe stark, dass ich dieses Mädchen in meinem Team behalten kann, ja?", ihr Versuch sie irgendwie aufzumuntern war eigentlich erbärmlich, aber irgendetwas musste sie sagen. Ausserdem entsprach es der Wahrheit. Ein Team aus lauter Spiessern wie es Akio und Kana waren, wäre ziemlich mies. Miharu war da eine erfrischende Abwechslung und die Hatake hoffte innig, dass das Ganze hier ihre Frohnatur nicht zugrunde richten würde.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Fr Okt 19, 2012 10:33 pm

Offen gesagt, hatte Epona nicht erwartet, die Aura des Biestes wäre dermaßen drückend. Die Luft sirrte und summte regelrecht vom Nachhall des Ausbruchs. Förmlich spüren konnte die Blonde, wie die Energie über ihren Körper raste, in ihrem Nacken prickelte und in ihren Haaren knisterte. Die Augen weiterhin auf den Fuchs geheftet, das Tanto nutzlos in der Hand wie eine Idiotin mit einer Kuchengabel vor einem brüllenden Bären, fuhr sie mit der freien Hand über ihren Pferdeschwanz, um sich davon zu überzeugen, dass er nicht wie ein Strohkranz in alle Richtungen abstand.
Eigentlich, so dachte sie, hätte ich auf so etwas gefasst sein müssen. Hölle. Das Vieh ist doch nicht der erste Koloss, dem ich eine Klinge in den Leib ramme.
Hachibi aber war nicht so gewaltig. Oder zumindest wirkte er nicht so im Seelenversteck. Vielleicht, weil es dort einfach anders war als hier in der realen Welt. Es gab keine Bäume, es gab kein Panorama aufs grüne Blättermeer und vor allem gab es keinen Ausblick auf Konohagakure selbst, weit in der Ferne.
Schwerter schlugen ein, ließen den Fuchs kurz innehalten und Epona aus ihrer Starre aufwachen.
Schritte. Kano kam daher geschritten. Sie wandte den Kopf. Ach machte sie. Du. Wunderte sie sich darüber, dass er schon wieder von seiner Mission zurück war? Nein, im Augenblick nicht wirklich. Da war ein rotes, pelziges, neunschwänziges Ding, welches ihre Aufmerksamkeit anzog. Dennoch schaute sie suchend an dem jungen Mann vorbei. Ist Neko-chan nicht dabei? Na, vielleicht besser. Ist es das Mädchen dahinten? Sie grinste, jedoch gehemmter als sonst. Gezwungener. Der neue Jinchuuriki? Die Frage war rein rhetorisch, das leise Lachen klang freudlos. Schon wieder eine Blondine...
Sarkasmus war gewöhnlich nicht ihr Ding. Ironie war kein Freund, und Zynismus ein absoluter Fremder. Gegenüber einem brüllenden Chakramonster aber ließen einen Sonnenschein-Optimismus und Strahlebacke-Ideologie eben im Stich.
Hallo Epona. Zieh dich etwas zurück. Wir kämpfen gemeinsam.
Die Augen der Blonden wurden schmal. Was? Dieser Tonfall. Kano war wahrlich in Stimmung, es sich heute mit allen weiblichen Kameraden, die er traf, zu verscherzen. Er sagte zwar "gemeinsam", doch er sprach auch vom "Zurückziehen".
Zurückziehen kannst du deine V*rhaut.

In den Tiefen der Seele öffnete Hachibi die Augen, glühende Irrlichter in tintenschwarzer Dunkelheit. Wow pflichtete er bei, Ich spüre eine Erschütterung der Macht.
Woher kommt dieser Gossenslang?
Wird dir das Nette langsam eng?


Kano. Wir beide kennen doch das Worst-Case-Scenario, nicht? Also lass mich in Frieden mit dem Macho-Getue. Ein dünner Film von Chakra trieb aus ihrer Schwerthand, glitt in den Griff des Tanto. Es wirkte, als spritze ein Strom aus Silber aus dem Heft hervor, ließ die Klinge anwachsen auf beeindruckende eineinhalb Meter Drachentöter-Länge. Epona fasste Schnitter mit beiden Händen, kippte ihn aufwärts und lehnte ihn gegen ihre Schulter. Du machst dich jetzt bereit. Wie, ist mir egal. Ich werde es eh nicht verstehen. Tu einfach, was du so tun musst, und ich beschäftigte derweil den Hühnerdieb.

Kyuubi schaute noch ein wenig auf die im Boden steckenden Schwerter, dann entschied er, dass die Sache nicht wirklich das Aufhebens wert war, das es bedeutete, die beiden Gestalten vor ihm in den Boden zu stampfen. Daher kläffte er noch einmal seine Verachtung für sie heraus, dann machte er kehrt und nahm die jenseitige Wand der Kekkai ins Visier. Seine Pfoten schleuderten Erde und Matten aus Gras, als er Schwung nahm.

Du machst dein Ding, und ich mach mein Ding, und du weißt genau, was mein Ding ist! Eponas Katana schnitt höchst aggressive Kreise und Linien haarscharf vor Kanos Gesicht. Es ist Schlitzen, es ist Schneiden, ich gerb ihm das Fell! Und im besten Falle gehst du mir nicht auf die Nerven dabei, Kano Macho Fudo!
Klang Epona hysterisch? Gut möglich. Als Kyuubi jedenfalls herumfuhr und ihnen mittels Kehrseite zeigte, was er davon hielt, erneut versiegelt zu werden, sprintete sie jedoch los wie von der Feder geschnellt, überbrückte die Entfernung in einem rasanten Spurt und sprang ab. Dageblieben! Bei Fuß! Im Herumdrehen schleuderte der Kyuubi auch seine Schwänze herum; die blonde Kunoichi landete auf einem der Schweifspitzen, hielt sich fest mit Chakra unter den Fußsohlen und rannte ohne großes Nachdenken einfach weiter.

Die Jinchuuriki schlug Schnitter funkensprühend gegen einen der massiven Gitterstäbe, während sie zwischen ihnen hindurchmarschierte. Los. Los!
Was? schnarrte Hachibi mit kaum verhohlenem Lachen, während er ihren Tonfall nachäffte. Was? Was blaffst du hier herum, hah? Er richtete sich auf, ein Koloss aus nackter Haut, unter der sich Muskeln wie Drahtseile abzeichneten. Ein Wust von Tentakeln rutschte in schleimigen Geräuschen über die nassen Fließen. Was ist, was willst, was kann es sein?
Wird der Fuchs gejagt vom Entelein?

Spar dir das. Du weißt, was ich will. Und du weißt, dass ich es kriege. Es war eben wie immer. So wie viele Dutzend Male zvor. Epona Kiobashi hatte ihren Bijuu noch längst nicht unter Kontrolle; wenn sie sein Chakra wollte, musste sie darum kämpfen. Immer wieder aufs Neue.
Klar schnaubte Hachibi, zumindest halbwegs ernster. Wie immer. Wie man spricht zum ungebetenen Gast? Schnapp dir n Bier, du weißt ja, wos steht.
Eponas Schritte hallten. Licht ging von ihr aus, eine Aura aus Helligkeit als einzige Leuchtquelle in der Finsternis. Fein! Kräftig holte sie mit dem Katana aus, zielte auf den massigen Arm des Monsters. Nur ein kleiner Schnitt...
Hachibi wuchtete abrupt den Arm hoch; das Schwert schlitzte durch leere Luft. Schlechter Schnitt, falscher Schritt!
Epona sprang beiseite; die Faust des Ochsen fuhr nieder, jagte durch glatte zwei Meter des Fußbodens und ließ Wasser und Marmorsplitter fliegen. Die Jinchuuriki sprang sofort wieder los. Immer dasselbe! Schnitter biss in Fleisch, trank anstelle von Blut rotglirrendes Chakra, welches über die Klinge floß. Nichtmals jetzt willst du mit mir arbeiten?
Hachibi riss den Arm wieder weg; überraschend behende bewegte er seinen massigen Leib, rutschte ein Stück weg und beugte sich herab, präsentierte seiner Jinchuuriki die scharfen Stierhörner, als wolle er sie damit aufspießen, sobald sie sich in Reichweite begab. Was sollt es mir auch bringen, hah? Der Fuchs bringt dich um, da gibt kein Wenn, kein Aber, kein Ende wird gut. Über seine Reißer fließt dein Blut.
Nicht, wenn du mich unterstützen würdest. Außerdem, du stirbst mit mir.
Und sammle mich neu, so ist der Plan. So hab ichs schon öfter mal getan... wenn mein Jinchuuriki mir auf die Nerven ging! Er schnaubte, lachte. Kapierst du? Dein Tod ist höchstens mein Gewinn. Kyuubi werkt ganz in meinem Sinn.
Keine Lust, ihm zu beweisen, dass du stärker bist?
Spars dir. Du weißt, wo ist die Tür. Hachibis Ohren zuckten. Weit hinten im Dunkel tappsten Schritte. Da kommt die kleine Ratte wieder dachte er.


Rot und stechend breitete sich das Bijuu-Chakra aus, wie eine Kerzenflamme auf dem Docht, es zog Schlieren und Wölkchen nach sich, während Epona über den Rücken des Kyuubi sprintete, über seinen Nacken und zwischen seinen Ohren hindurch.
Kyuubi erreichte die Kekkai, die bei seinem Näherkommen grell aufflackerte, und rammte sie mit der Schulter. Der Ton war schrill und protestierend, Risse knackten, um sich nach einem Augenblick wieder zu schließen.
Der Rammstoß bewirkte, dass Epona nach vorn und nach oben geschleudert wurde; sie knallte ebenfalls gegen die Kekkai, ohne allerdings Risse hervorzurufen. Zum Glück wurde sie vom Aufprall nicht ohnmächtig, während sie kopfüber abwärts fiel. Genau auf die Schnauze des Kyuubi zu. Perfekt. Epona leitete das Hachibi-Chakra in die Schwertklinge. Und schrie. YAAAAA! SNEAK ATTACK, BITCH!
Schnitter wuchs. Bijuu-Chakra sprühte durch sein Eisen, und mit einem Ruck wurde aus dem Katana ein metallischer Würfel mit einer Kantenlänge von glatten zehn Metern, der sauber auf Kyuubis Kopf krachte.

Ein fröhlicher Wirbel aus Erde und Dreck, der sich nur langsam legte. Schnitter schrumpfte wieder auf schwingbare Größe zurück, sodass Epona nicht mehr auf dem Schwert selbst stand, sondern auf die Schauze des Monsters hüpfte, nach wie vor von einem dunkelrot pulsierenden Chakramantel umgeben. Mit Überraschung stellte sie fest, dass der Kyuubi sie aus zorniggelben Augen anfunkelte. Er schielte leicht, um sie genauer zu betrachten.
Ja, genau! blaffte Epona ihn an. Gewöhn dich an meinen Anblick! Bald triffst du auf jemanden, der sieht mir fast schon ähnlich! Und die gibt dann den Ton bei dir -...
Der Kyuubi sprang auf, schnippte das lästige Ding weg, indem er seine Schnauze hochriss.
AAAAAAAAAAAN! Epona flog weit und hoch. Sie flog die ganze Strecke, die der Kyuubi zurückgelegt hatte, sogar über Kano hinweg. Einige Meter hinter ihm knallte sie auf den Boden, schlidderte. Dank des Chakramantels drosch der Aufprall ihr zwar die Luft aus den Lungen, verletzte sie ansonsten jedoch nicht besonders. Die Jinchuuriki stöhnte schmerzerfüllt auf und schaute sich um.
Sie lag in nächster Nähe zu Kana und Miharu. Und tat, was sie immer tat. Hi. Hinter ihrem Rücken wedelte ein Chakraschweif wie eine flackernde Flamme, ihre Augen waren gelb und senkrecht geschlitzt, und ihr Gebiss zeigte beim freundlichen Lächeln ungewöhnliche Fangzähne.
Schnitter landete neben ihr, hüpfte und kreiselte in seiner Tanto-Größe und blieb schließlich in einem morschen Baumstumpf stecken.
Weit hinten an der Kekkai brüllte der Kyuubi, fuhr herum, die Witterung des Hachibi-Jinchuuriki in der Nase. Vielleicht, so dachte er, war vorzeitiges Gehen doch nicht angebracht. In gewaltigen Sprüngen setzte er sich in Bewegung, diesmal auf die Gruppe zu anstatt von ihr weg.
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Sperrzone   So Okt 21, 2012 9:57 am

Scheinbar hatte die junge Frau ihn fehlinterpretiert und sich entsprechend geäußert. Er hatte in keinsterweise vor, sie aus dem Kampf herauszuhalten. Sie kannte die Kampfkonstellation, wenn sie mit Kano zusammen kämpfte, jedoch wirkte die junge Frau... ein wenig angespannt. Ein wenig ist wohl noch untertrieben. Auf jeden Fall war sie ausgesprochen unruhig. Kanos Blick wanderte umher und er schätzte ab, wie groß die Kekkai war. Seiner Schätzung nach etwas über einen Meter. Natürlich lies er sich zurückfallen, als Epona den Angriff starte und ging hinter mehreren Bäumen in Deckung. Dorrt angekommen hielt er sich kurz den Bauch, denn die Uzumaki hatte fest zugeschlagen. Er hatte nichts gesagt, genauso wie er die Kommentare der jungen Frau unkommentiert gelassen hatte. Er wollte Epona nicht noch mehr aus dem Konzept bringen, warum auch? Sie war ja gerade dabei gegen ein Wesen zu kämpfen, wie das, was in ihr lebte und da wollte man ihr doch den Spaß nicht nehmen, oder? Kano richtete sich kurz wieder auf und lies seine eiskalten Augen durch die Umgebung wandern. Es bestand also eine Kekkai. Dies war gut für ihn, schlecht für alle Leute, die sich darin befanden. Anders, als die, die außerhalb der Kekkai waren, würde jede Person, die sich innerhalb der Kekkai befand darin gefangen werden, eingesperrt werden und dies würde ihnen wohl nicht gefallen. Egal wo sie sein würden, Kano würde sei einfangen können. Es war schwer einen Raum aufzuspannen und gleichzeitig dann noch die Teleportation in eine andere Dimmension vorzunehmen. Nun jedoch wurde ihm eine Arbeit abgenommen. Wie ausgesprochen freundlich, wie er fand. Ihm fiel auf, wie groß eigentlich die Sorge um Chiantsu war, die tief in ihm wurzelte und er sah sich um. War sie vielleicht doch in der Nähe? Nein, gewiss nicht. Sie würde nicht so schnell wieder hier vorbei kommen und das war wohl auch gut so, zumindest nahm er es an und es würde sich zeigen, ob es gut so war oder nicht. Kanos Blick wanderte nun zu seinen Händen und er begann sich einen Handschuh auszuziehen. Sollte er schon jetzt alles vorbereiten für die Opferung? Wenn ja, dann musste er sich schon jetzt von seinem Auge trennen. Sein Blick glitt nach unten und er blickte auf die feingliedrigen Finger, welche je weiter er in Richtung Handrücken blickte mit Schriftzügen bemalt waren. Ja, Kano hatte sich selber mit diesen vollgeschrieben. Er wollte die Versiegelung für sich selber, aber auch für die Jinchuriki so angenehm wie möglich zu gestalten, jedoch war darin auch die Sprungformel für Yume no Ken enthalten, so dass er diese dafür nutzen konnte um sie mit entsprechend jenem Jutsu zu verbinden. Er legte den Mittel- und Zeigefinger an das Oberlid, während der Daumen unterhalb des linkem Auge lag. Er drückte zu und ein stechender Schmerz durchfuhr ihn. Er schloss das nun mehr leere linke Auge. Kurz musste er sich sammeln und ging in die Knie. Es schmerzte, und wie. Wie sollte man das nur aushalten? Es war egal. Er musste dadurch. Er legte das Auge, welches er nun in seiner Hand in einer kleinen Schale, welche er aus seinem Mantel hervor holte und legte sie auf den Boden. Diese Schale war ungemein wichtig, immerhin ging es hier um das Opfer. Sollte dies nicht vorhanden sein, würde Yume no Ken gewiss nicht ihm seine Macht verleihen und ihn somit in die Lage versetzen das Kyuubi zu bannen. Allein um über eine solche Macht zu verfügen gab es andere Versiegelungsjutsus, welche mit dem Leben bezahlt wurden. Kano legte nun seine Hand auf den Boden und die Siegelformel von seinem Handrücken begann sich zu entwirren und schrieb sich auf den Boden der Kekkai, und legte sich über die komplette Bandbreite. Einer der Schriftzüge glitt hinter Kana und Miharu entlang, dicht über den Kopf von Epona. Kano schloss das verbleibende Auge und sendete einen enormen Schwall an Chakra aus um das Echo durch die Kekkai zu vernehmen. Wo waren die Personen innerhalb der Kekkai? Die wichtigere Frage war wohl eher, was genau würde jetzt von statten gehen, bzw. wer würde in die Kekkai eingezogen werden. Er spührte momentan nur das Kyuubi, Kiobashi Epona und Uzumaki Miharu. Vorsichtig legte er beide Hände an einander und begann nun sein gesammtes Chakra zu mobilisieren.
Ha, kam nur von ihm. Ein Ausruf um Luft aus seiner Lunge zu pressen und somit seine Konzentration zu stärken. Er öffnete sein Auge und blickte starr nach vorne. Um ihn herum begann die Kekkai und auch die Siegelformel zu leuchten. Es war ein grelles violett, welches von dieser ausging. Kano würde nun Yume no Ken wirken und das bedeutete, dass alle hier, egal ob Mensch oder Chakramonster mit gesogen werden würden. Um den jungen Mann herum begann das Chakra aus seinem Körper zu treten. Kleine peitschende Strömungen schlugen gen Himmel, aber auch gen Boden und versursachten um den Fudo leichte Risse im Boden. Seine gesamten Chakralaufbahnen taten ihm schon jetzt weh, denn immerhin nutzte er einmal sein gesamtes Chakra. Epona hatte bisher nur einmal die Auswirkungen dieses Jutsus miterleben müssen, wofür er auch sehr dankbar war. Ein unheimliches Quietschen und Knarzen von Metall war bereits jetzt schon zu vernehmen.

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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mo Okt 22, 2012 12:51 pm

Ein leerer Blick, der weiterhin – fast ohne zu blinzeln – starr auf den Riesenfuchs fixiert war und kaum davon abließ. Man konnte schon meinen, Miharus grüne Kullern waren an dem orangenen Fell, den roten, bedrohlichen Augen und den neun Schweifen festgeklebt, so starr war ihre Sicht. Sie wechselten nur von einem Eindruck zum Nächsten, aber abwenden konnte sich die Blonde kaum. Nicht mal als sie eine Berührung an ihrer Hand spürte, weder dann, als Kana auf sie einredete und sie darauf hoffte, sie wäre danach noch immer dieselbe. Wäre sie das? Würde sie danach noch immer so lachen können, wie sie es jetzt tat, oder würde sie in ein tiefes Loch fallen? Würde sie die Versiegelung überhaupt überstehen? Innerlich hoffte sie eigentlich noch immer darauf, dass gleich jemand in ihren Oberarm kneifen würde und sie dadurch urplötzlich aufwachen würde – aufwachen aus einem Albtraum, der einfach so unverhofft gekommen war und – so wusste Miharu – womöglich auch auf Ewig bleiben würde. Sie konnte nicht mal davon laufen, denn sie war mehr oder weniger gefangen. Gefangen in einer Barriere. Genauso wie man das Chakrabiest in ihr gefangen halten wollte. Sie konnte sich vorstellen, dass es dem Kyuubi wohl genauso wenig passen würde, irgendwo gefangen gehalten zu werden und dazu gezwungen zu werden, in einen menschlichen Körper gepresst zu werden, aber hatten beide Seiten da überhaupt eine Wahl?
„Wohl kaum...“, dachte Miharu und langsam wurde ihr bewusst, dass ihr nun zwei Möglichkeiten offen lagen. Entweder, sie verfluchte alle um sich herum und würde auf ewig die Menschen hassen, die ihr so etwas antun würden, oder – und das wäre die wesentlich Miharu-typischere Möglichkeit – sie fand sich damit ab und würde aufhören zu heulen. Aufhören darüber zu jammern, etwas aufgezwungen bekommen zu haben, aus dem sie nun nicht mehr heraus kam, aber womöglich sollte sie die Sache einfach positiv sehen? Letztendlich half sie damit ihrem Dorf, in dem sie sich zu einer militärischen Waffe machte und als Kunoichi hatte man Opfer bringen zu müssen, nicht wahr?
Außerdem hatte Kana recht; es wäre völlig langweilig, wenn sie dadurch ihren Optimismus verlieren würde, den sie ausmachte. Also galt es nun Zähne zusammenbeißen und durch, nicht wahr? „Yosh!“, murmelte sie und ballte ihre freie Hand zur Faust, während sich auf ihren Lippen ein schiefes Grinsen formte. Auch ihre Augen füllten sich mit Tatendrang, der gerade ihren Körper durchzog. „Wird schon schiefgehen.“, mit einem Mal sah sie sich zu ihrem Sensei um, grinste jenem ins Gesicht, wie sie es noch zuvor am Friedhof getan hatte und zwinkerte sogar.
„Als würde mich ein dahergelaufener Bijuu-Depp daran hindern, meinen Weg zu gehen. Wäre ja noch schöner. Also her mit dem Ding!“, ohne weiteres sprang die Blonde auf ihre Füße und blickte auf Kana nieder, wirkte dabei aber so selbstsicher, als wäre sie wie ausgewechselt. Mit der rechten Faust in ihre Handfläche schlagend unterstrich sie ihren Tatendrang noch, den sie gerade versprühte. Offensichtlich hatte sie ihre Meinung rapide geändert, aber womöglich hätte sie früher so gehandelt, hätte man ihr von vornherein die Wahrheit gesagt. Damit wäre sie wohl wesentlich besser klargekommen, da sie selbst ein unheimlich ehrlicher Mensch war.
Gerade wollte sie der Weißhaarigen genau das sagen, dass sie das nächste Mal einfach ehrlich sein sollte, ehe ein Aufschrei ihre Aufmerksamkeit auf sich zog.
Suchend drehte sie sich abrupt um und erkannte kurzerhand eine blonde Frau, die ihr kurz zuvor beim beobachten des Kyuubis aufgefallen war. Jene hatte mit dem Vieh gerungen, oder schien es viel mehr immer noch zu tun. Trotzdem begrüßte die Erwachsene sowohl Miharu, als auch Kana mit einem...knappen „Hi“.
Etwas perplex von ihrem plötzlichen Auftauchen, hob Miharu nur die Hand und blinzelte ehe sie den Kopf schüttelte und ihr zu nickte.
„Äh...Hallo.“, entgegnete sie mit großen Augen, die nicht ganz einschätzen konnten, was diese Frau war, oder woher ihr plötzliches ungewöhnliches Aussehen herrührte, „Was ist das da um dich herum? Und was is mit deinen Augen?“
Dass die Genin einfach eiskalt das Du nutzte, ohne überhaupt den Rang der Anderen zu kennen, war Miharu in dem Augenblick gar nicht aufgefallen, was wohl von ihrer Aufgeregtheit begleitet wurde. Tatsächlich war sie urplötzlich ziemlich neugierig auf den Neunschwänzigen, aber zuvor musste sie die Frau unter die Lupe nehmen. Aus nächster Nähe versteht sich. Sah sie doch recht seltsam aus mit diesem Schweif am Hintern.
Eifrig ging sie mit schnellen Schritten auf sie zu und guckte sie gerade noch mit großen Augen an, als plötzlich die Erde bebte und Miharu fast schon stolpern ließ. „Heh!“, beschwerte sie sich und sah sich um, ehe sie den antrabenden – okay...das war untertrieben – Fuchs auf sie zu rennen sah. „...WOW. Der's aber riesig...Scheiße.“ kurz dachte sie darüber nach, ob das Vieh überhaupt in sie reinpassen würde, wo es doch so riesig war. Allerdings hätte sie sich wohl besser über Fluchtmöglichkeiten Gedanken machen sollen, stattdessen starrte sie nur auf den näher kommenden Bijuu. Dass ein metallisches Geräusch dabei irgendwo im Hintergrund zu hören war, oder dass sich Kano das Auge einfach mal heraus genommen hatte, bekam sie dabei nicht mit. Sie starrte einfach nur auf den überdimensionalen, baldigen Untermieter.
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Hatake Kana
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Okt 23, 2012 8:26 am

Aus dem Augenwinkel betrachtete sie die Blonde. Kana tat es leid, was ihr nun wiederfahren würde, aber es liess sich nicht mehr ändern. Ausserdem hatte es generell nicht an ihr gelegen es ihr zu sagen, sondern viel mehr an Kano. Dieser hatte zu Beginn sich dazu entschieden, ihr nicht die Wahrheit zu sagen und das hatte Kana zu akzeptieren gehabt. Es gefiel ihr zwar nicht, aber der Blonde hatte wohl einen guten Grund dafür gehabt... An dem sie mittlerweile zwar leicht zweifelte, aber sei's drum. Gelaufen war die Sache nun sowieso. Ändern konnte man nichts mehr. Nun waren sie hier, in dieser Barriere, die Niemanden mehr herauslassen würde und erst dann aufgehoben werden würde, wenn entweder der Kyuubi in Miharu versiegelt war oder aber alle vier vom Chakrabiest erschlagen waren. Keiner der beiden Optionen behabte ihr wobei die erstere doch irgendwo noch etwas besser klang. Zwar hatte dann Miharu ein undenkbar schlechtes Schicksal, aber sie würden alle weiterleben. Die Hatake hatte sich zudem vorgenommen es nicht soweit kommen zu lassen, dass man die Uzumaki fürchten oder gar hassen würde. Sie würde das im Keim ersticken, das schwörte sie sich innerlich, würde der Genin aber nichts davon sagen.
Kurz darauf schien sich das Gemüt der Uzumaki jedoch zu ändern. Auf einmal sprühte sie vor Ehrgeiz und kündete an, dass das Biest ruhig her kommen solle.
Kana blinzelte leicht überrascht über diesen doch recht schnellen Sinneswandel und fragte sich, ob Miharu vielleicht die Siutation gerade zu sehr auf die leichter Schulter nahm. War ihr überhaupt bewusst, wie sehr sich ihr Leben danach verändern würde? Womöglich nicht. Wusste sie, das viele der Jinchuurikis gehasst und gefürchtet waren? Womöglich auch nicht. Kana atmete tief durch und wollte gerade etwas erwidern, doch dazu kam es nicht mehr. Ein Aufschrei hielt sie davon ab, gefolgt von einer vom Himmel fallenden Person. Kanas Augen weiteten sich und sie stand sofort auf.
"Was...", sagte sie tonlos, doch die blonde Frau schien nicht grossartig verletzt zu sein. Sie lächelte sogar und begrüsste die Beiden freundlich, was die Hatake bei diesem Sturz doch leicht verwunderte.
"Hallo...", entgegenete sie prüde und musterte sie kurz. Zu ihrem Erstaunen war sie ebenfalls eine Jinchuuriki. Dieses Chakra war unverwechselbar. Während Miharu nachfragte, was dass denn war, wandte sich Kana um und spähte über die Büsche hinweg. Etwas weiter vorne konnte sie Kano ausmachen... Und dann setzte sich der Kyuubi plötzlich mit unglaublicher Geschwindigkeit in Bewegung... Genau auf sie zu!
"Wir bekommen Besuch, fürchte ich.", erklärte sie dann trocken, während Miharu es wohl in derselben Sekunde gesehen hatte und ihre erstaunten Worte aussprach. Nur nebenbei fiel ihr auf, dass sich eine Siegelbannform hinter ihr ausbreitete. Kano hatte also mit der Versiegelung begonnen. Die Frage war also, wie lange dieser Prozess dauern würde, biss sie alle endlich in Sicherheit waren. Eine Frage, die sie sich nicht selbst beantworten konnte.
Sie griff zum Heft ihres Schwertes und wurde sich bewusst, dass es ihr hier womöglich nichts bringen würde.
Ihr Blick glitt zu der anderen Jinchuuriki.
"Ich kann nicht gross etwas gegen dieses Chakrabiest ausrichten, dafür ist mein Kampfstil nicht ausgelegt, aber ich wenn wir Glück haben, kann ich es etwas aufhalten und dir Zeit verschaffen.", erklärte sie knapp und formte Fingerzeichen. Kurz darauf entstand neben ihr ein Kagebunshin. Ohne eine Pause einzulegen griff sie nach einer ihrer Schriftrollen, öffnete diese geschwind und beschwor ihr Nuibari daraus. Als letztes holte sie ihren extra dünnen Stahlfaden hervor. Ein andere reichte sie dem Kagebunshin, das andere fädelte sie am Ende ihres Schwertes ein und befestigte ihn mit einem guten Knoten. Ohne auf eine Antwort abzuwarten liefen Kana und ihr Kagebunshin los. Beide schlugen zwar die Richtung des Kyuubis an und liefen ihm entgegen, doch Kana hielt sich mehr links, während der Kagebunshin rechts lief. So vergrösserte sich der Abstand der zwei immer mehr, bis sie schliesslich auch weit genug ausseinander waren, damit der Kyuubi zwischen sie hindurch rennen konnte.
Bei einem stämmigen Baum angekommen schlug Kana ihr Schwert mit der Spitze voran in diesen. Das Ganze fand auf etwa fünf Meter höhe statt. Ihr Kagebunshin auf der anderen Seite hatte sich einen Ast gesucht, der etwa die gleiche Höhe besass und wickelte das Ende des Stahlfadens geschwind um den Ast und verknotete ihn gut, damit er nicht gleich riess.
Kana hatte keine Ahnung, ob ihr Plan aufgehen würde, ob es überhaupt Sinn ergab, sich als 'normaler' Shinobi gegen einen Bijuu zu stellen, doch was blieb ihr anderes übrig? Einfach nichts zutun wäre ja wohl schlimmer!
Sie sah gehetzt nach vorne. Ihr Blick fand Kyuubi, welcher näher war, als erwartet. Sie hielt die Luft an und schluckte schwer. Der Draht war so dünn, dass der Kyuubi ihn nicht sehen konnte, zudem war er auch nicht auf Augenhöhe, sondern viel mehr auf Beinhöhe. Ihr Plan war es, dass sich das Biest mit den Beinen zumindest für kurze Zeit in dem Draht verhedern würde, eventuell sogar ins Stolpern kam.
Kana biss die Zähne zusammen und bereitete sich auf den nächsten Schritt vor. Ihre Hand ruhte noch immer auf dem Heft Nuibaris.
Sobald der Kyuubi den Faden berührt hatte und sich darin - mit etwas Glück - verfangen hatte, würde sie all ihr Raitonchakra reinpumpen und ihm so einen möglichst starken Stromschlag zu verpassen.
Ob es reichte? Das war durchaus fragwürdig. Aber mehr als es zu probieren konnte sie ja wohl nicht, oder?

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Okt 23, 2012 10:43 pm

Das blonde Mädchen, welches Kano mitgebracht hatte, trat nach einem Moment näher und schaute der auf dem Boden hockenden und sich den Steiß reibenden Jinchuuriki direkt und offenkundig sehr neugierig ins Gesicht.
„Was ist das da um dich herum? Und was ist mit deinen Augen?“
Ich bin hübsch, nicht? entgegnete Epona unbeschwert auf die Fragen Miharus und strich sich in selbstverliebter Geste ihr Pony aus dem Gesicht, als wolle sie der Ge-Nin auch ihr anderes Auge in vollster Pracht zeigen. Von einer Niederrangigen gedutzt zu werden, fiel ihr im Eifer des Ganzen kaum auf; sicherlich war die Kunoichi wahnsinnig stolz auf ihren Rang - fast so sehr, wie auf ihr Aussehen - doch immerhin hatte Miharu eines davon gewürdigt.
Abgesehen davon gab es im Augenblick andere Probleme als korrektes Grüßen. Alle drei Kunoichi wurden sich gleichzeitig bewusst, dass sie wunderbar in der Schussbahn saßen. Währenddessen vollzog Kano ein archaisch anmutendes und entsprechend blutiges Ritual, welches aufgrund der kollossalen Ablenkung des anstürmenden Kyuubi leider vorerst von keiner der Frauen richtig wahrgenommen wurde. Hätte die Kiobashi es bemerkt, sie wäre umgehend davon abgewichen, Fuuin als schlichtes Fingerhakeln und Kaligraphie-Kurs zu bezeichnen!
Eponas Kameradinnen reagierten zum Einen mit einem absolut undamenhaften Fluch aus dem Munde einer Halbwüchsigen und mit einer absoluten Untertreibung. "Wir bekommen Besuch, fürchte ich."
Uh machte Epona, lächelte schief. Fuchsroten Besuch. Wir alle gleichzeitig? Lasst uns Freundinnen sein! setzte eine innere Stimme fort, die jedoch gerade noch so von der Vernunft abgewürgt wurde. Für blöde Sprüche gibt es die richtige Zeit, und den richtigen Ort. Im Fokus eines riesigen Ungeheuers? Nein.
Quietschen und Knarzen, Knarren und Scharren. Inmitten der Wälder erscholl die fast geisterhaft anmutende Kakophonie eines riesigen Uhrwerks, und tintenschwarz huschten Schriftzeichen übers Gras. Eponas Albernheit verabschiedete sich wie immer in zunehmendem Maße, in dem auch die unmittelbare Gefahrenquelle den Abstand verkürzte - oder in dem irgendetwas Gruseliges passierte. So, wie die Buchstaben beim Kreiseziehen direkt über sie wanderten! Huah! Rasch rutschte sie zur Seite, wobei die Kanjis federleicht und ohne jeden Rückstand von ihrer Haut herabflossen und sich am Boden ordneten.
Kana Hatake sprach währenddessen weiter. Der Ernst in der Stimme der weißhaarigen Frau brachte Epona entgültig wieder auf den Boden zurück. Sie hegte großen Respekt vor allen Dienstälteren, und vor der Besitzerin Nuibaris sowieso. Ihre zurzeit gelblich schimmernden Augen beobachteten, wie die legendäre Nadel aus seinem Siegel sprang.

"Nuibari", murmelte eine Stimme, die im Seelenversteck hallte wie ein Echo in den Bergen. "Nuibari... Nuibari..."
Hachibis Rinderohren zuckten, spielten, drehten sich. Harr. Bekannte Melodie. Aus dem Schnitt an seinem Arm dampfte rotes Chakra. Hörst du sie? Hörst du sie? Klingts vertraut?
Epona stand leicht gebeugt, die Katana-Klinge mehr wie eine Lanze zum Stoß gehoben. Ein irritierter Ausdruck flackerte über ihre Züge. "Nuibari... Die alles durchdringende Nadel... es würde sich gut neben deinem Schnitter machen, findest du nicht?"


"Ich kann nicht groß etwas gegen dieses Chakrabiest ausrichten, dafür ist mein Kampfstil nicht ausgelegt, aber ich wenn wir Glück haben, kann ich es etwas aufhalten und dir Zeit verschaffen."
Eponas Blick riss sich von Nuibari los. Verwundert über sich selbst, schüttelte sie den Kopf. Jawohl erwiderte sie, wobei sie ihr Tanto aus dem Baumstumpf zog und die Rinde abklopfte. Kana setzte indes ihren Plan fort, präparierte ihre Waffe, schuf einen Kagebunshin und stürmte los, wobei sie und ihre Doppelgängerin allerdings nicht direkt auf zwölf Uhr - den Fuchs also - zuhielten, sondern eher auf halb elf und halb zwei.
Epona verzog das Gesicht, schaute Miharu an und schüttelte den Kopf angesichts dieses Manövers. Also, so trifft sie ihn nie.

Kyuubi näherte sich in fast schon spielerischer Weise. Er tollte mehr, alsdass er verbissen jagte. Immerhin hatte er alle Zeit der Welt, nicht? Kekkai wie diese, die ihn umgab, kannte er zur Genüge; wenn es wirklich sein musste, würde er sie zum Platzen bringen, in tausend schimmernde Stücke sprengen. Fürs Erste aber genoß er Bewegung in einem größeren Fleckchen Erde als dem Seelenversteck eines Halbwüchsigen. Eingezwängt in einer Nische seines Geistes; eine gewohnte Erfahrung, gleichwohl noch immer etwas, das man eben änderte, wenn schon die Chance dazu kam. Hachibi, sein Chakra hatte er gerochen. Den wollte er doch einmal näher betrachten; vielleicht gab es ja die Chance, ihn auch aus seinem menschlichen Gefängnis zu holen. Kyuubi strebte natürlich keine Partnerschaft an, doch den Ochsen so nahe bei Konoha zumindest kurzzeitig als Waffenbruder zu haben, der Gedanke reizte doch?
Sein Springen trug ihn über Baumwipfel, sein Aufschlagen brachte die Erde zum Beben, seine Krallen rissen Furchen und seine Schweife schlugen Schneisen. Er fühlte sich frei wie ein Gott.
Die beiden weißhaarigen Kunoichi bemerkte er zwar, doch die Sonne stand ungünstig, und der Stahldraht blitzte daher nicht verräterisch. Doch spüren konnte er ihn! Urplötzlich schnitt sich der Widerstand in seine Beine, der Fuchs stockte in der Bewegung, knurrte, stemmte sich jedoch nur flüchtig ins Stolperseil und riss einen der Bäume einfach komplett aus. In diesem Moment zuckte der Blitz durch die Stahlschnurr und machte einen buchstäblich heißen Draht daraus. Der Kyuubi brüllte, oder jaulte vielmehr ziemlich ungöttlich auf und schlug hin, der Länge nach und mit der Schnauze zuerst.

Eponas Überraschung war ihren feingeschnittenen Zügen anzusehen. Im Affekt stieß sie einen Jubelschrei aus und sprang aus dem Gebüsch heraus, an dem in seinem Tun versunkenen Kano vorbei und auf den kurzzeitig paralysierten Bijuu zu. JAY! Kana-sama!!! Die blonde Kunoichi leitete Chakra ins Tanto, welches sofort wieder sein Wachstum aufnahm. Ein Meter, zwei Meter, drei Meter in der Länge, die Spitze scharrte längst über den Boden. Das ist klasse! Das ist eine Vorlage! Das ist ein -... In ihrer Euphorie hatte sie Schnitter erneut so groß machen wollen, dass sie es dem Fuchs effektiv über den Schädel ziehen konnte. Aufgrund ihrer mehr oder minder schlechten Chakrakontrolle jedoch nahm das Wachsen überhand, und plötzlich konnte sie das riesige Ding nicht mehr in einem Überkopf-Hieb führen. ... Hnnng...
Schnitter, zurzeit wie gemacht für einen riesenhaften Monsterschlachter und größer als die zierliche Blonde, die an seinem Griff zerrte, drohte, zu kippen.
Epona gedachte ihres Schwertkampftrainings, machte das Beste daraus, zog das Schwert mit einem Ruck nach vorn und benutzte den um die Klinge gewickelten Chakraschweif ebenfalls zum Anschieben. Und knallte dem liegenden Kyuubi den Schwertgriff gegen den Kopf. JA!
Kyuubi knurrte, grollte, und konterte, indem er seinen Kopf ruckartig bewegte. Seine Schnauze fegte herum, knallte Epona in die Seite und schickte sie erneut auf eine Reise, rollend und kollernd und schreiend und quietschend durchs Unterholz. Anschließend strampelte er in noch immer ungeschickt wirkenden Bewegungen den Draht von seinen Füßen, um wieder hochzukommen.

"Es würde sich gut neben deinem Schnitter machen, oder nicht?" sprach derweil die Stimme im Seelenversteck. "Ein neues Schwert für deine Ausrüstung. Eine neue Waffe in deinem Arsenal. Was werden sie dazu wohl sagen? Was werden sie wohl sagen, huh? Noch mehr Schlagkraft, noch mehr Nutzen, du wirst nützlicher als die Hyuuga und die Uchiha mit ihren Augen und die Senju mit ihrem grünen Daumen. Niemand wird dir mehr den Platz streitig machen. Abgesehen... von dem Kyuubi-Jinchuuriki vielleicht?"
Epona schaute sich um, konnte jedoch nicht sehen, von wo die sehr vertraut klingende Stimme kam. Was ist das?
Eine Stimme, würde ich meinen antwortete Hachibi. Ist sie dir fremd?
Das ist ja das Problem. Nein.
"Du solltest sie auch umbringen. Am besten alle. Alle hier, alle da draußen. Keine Zeugen, und dann töte das Kyuubi auch gleich! Was werden sie dann von dir sagen, wenn du als Letzte hier herauskommst?"
, säuselte die Stimme währenddessen weiter.
Kann ich mir denken. Und gehorcht hast du ihr auch schon.
"Tue es, und du wirst die Stärkste sein."
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Do Okt 25, 2012 9:30 am

Kano lies sich nicht beirren, während er sich auf das konzentrierte, was wirklcih wichtig war, nämlich rasch dem Ganzen ein Ende zu setzen. Es dauerte nicht mehr lange und der Raum begann zu fluktuuieren, begann in sich selber einzubrechen, zu verzerren und schließlich sich für einen Wimpernaufschlag in eine tiefe Schwärze zu hüllen. Keine Sekunde später befanden sie sich in einem anderen Raum, in einer anderen Zeit, in einer anderen Dimension. Eine erhöhte Schwerkraft wirkte nun auf die Körper der Anwesenden und überall steckten Schwerter in dem Boden aus Sand. Genauergesagt im Eisensand. Keines dieser Mordinstrumente kann bewegt werden, und eine drückende Wärme drückte auf die Körper nieder. Alles in allem fühlte man sich einem Hochofen nahe. Im Hintergrund begannen sowohl kaputte, wie auch intakte Zahnräder sich zu bewegen und gaben unangenehme knarrende und knirschende Geräusche von sich. Kano in des stand in einem gleißenden Licht, welches vom Himmel dieser Welt her rührt. Das Auge aus der Schale ließ nur einen roten Film darin zurück, und löste sich gänzlich aus, während zur linken Seite ein aus Eisen bestehender Alter stand, auf diesem eine komplexe Bannformel zu lesen war. Wäre Asher hier, er hätte wohl Kano für diese perfekte Formel beglückwünscht, er jedoch fand sie als fast vielleicht noch zu schwach für die Macht des Kyuubis, jedoch würde er Vorkehrungen treffen, Vorkehrungen, mit denen er das Kyuubi längerfristig bannen wollte und keinen Kontakt zulassen würde. Das Kyuubi war zu wild für eine solche Person wie Miharu es war. Das war jedoch in seinem Gedanke keine Abwertung, sondern eher eine Aufwertung. Er wollte, dass sie so leben konnte, wie sie es wollte. Er würde Kommunikation zulassen, jedoch mehr auch nicht. Als schließlich die Säule verblaste, legte sich ein feiner Film von gelblichen Chakra um Kano. Sein Atem ging schwer und Blut rann aus seiner leeren Augenhöle. Nun ließ er auch den anderen Handschuh fallen, während er selber eine Bewegung machte. Sofort hoben sich mehrere Schwerter in die Luft, ca. 10 an der Zahl und zielten auf das Wesen aus Chakra auf den Bijû. Ohne ein Wort zu verlieren schossen sie an Kana, an Miharu und auch an Epona vorbei, ohne diese auch nur annährend zu berühren. Kano war ein exelenter Schütze, wenn es um solche Jutsus ging. Derweil konnte man ein Wesen im Hintergrund sehen, welches exakt die selbe Bewegung wie Kano selber machte. Dieser Koloss war momentan so groß wie das Kyuubi, jedoch dies nur auf eine schwer einzuschätzende Distanz. Gewiss würde man meinen, dass er sehr sehr weit weg war. Das Raum und Zeitgefüge war eh in dieser Welt recht merkwürdig.
Miharu, begib dich bitte zu den Altar., erklärte Kano und schritt nun voran. Sein Atem ging schwer, sehr schwer, denn was wohl niemand ahnen konnte, bzw. keiner der Beiden neuen Personen, wie hoch die Belastung für Kano eigenltihc war. Er hatte zwar momentan die Macht von Yume no Ken inne, jedoch sollte dies ihn nicht dazu verleiten lassen sich nicht zu schonen. Er würde gegen das Kyuubi kämpfen, es bannen, es versiegeln. Deshalb war er doch hier, und eben deshalb hatte er auch die HÄlfte seiner Sicht geopfert. Er trat nun an die kleine Gruppe heran und blickte zuerst nach rechts, zu Kana und Miharu und dann nach Links zu Epona. Natürlch musste er sich, als er die Letze betrachten wollte ein wenig weiter nach drüben drehen. Seine Hand begann zu zittern und seine Beine taten es ihm gleiche. Jede Bewegung von Kano löste übrigens eine kleine Erschütterung der Erde aus, denn auch der Koloss bewegte sich, zwar langsam, jedoch schien es nur so, denn wo er einen Schritt machte, würden die Shinobi gewiss mehrere Meter gehen müssen. Jedoch sah es auch nicht so aus, als würde eher näher kommen... oder doch? Kano sagte dazu nichts, sondern musste jetzt schnell handeln. Diese Macht, die er jetzt hatte war jedoch höchst Riskant, zumindst für ihn. Keinem hier würde etwas passierne, sollte er dies nicht selber so wollen. Auf Kanos Handrücken konnte man eine ausgesprochen weitläufige Bannformel sehen, welche sich seinen ganzen Arm empor zog. Was sich der junge Mann alles antat, nur um seine Aufgabe zu erfüllen war doch vielleicht ein bisschen übertrieben, jedoch in seinen Augen... bzw. seinem Auge war es als angemessen anzusehen, ein Opfer zu bringen. Notfalls seine Gesundheit und auch sein Leben. Kano würde gewiss es sich nicht nehmen lassen weiterhin im Bereich des Fuin zu forschen und er hatte auch schon einen Plan für Miharu. Er würde es versiegeln und mit seinem geistigen Chakra verschließen, notfalls für immer. Sein Blick war nun auf das Kyuubi gerichtet. Nun hieß es es zu schwächen.
[color:704b=3333FF]Ich sagte doch, wir kämpfen gemeinsasm Epona-chan. Also heb dein Schwert, lass es glitzern in dieser schimmernden Welt, geh in die Offensive über., begann er seinen Schlachtplan rasch zu delegieren, denn der Angriff mit dne Schwertern von eben würde das Kyuubi nur mäßig beeindruckt haben, doch Kano hatte noch mehr, sehr viel mehr. Da waren z.B. die Bijûfänger, welche aus 4 riesigen, schwertähnlichen Waffen sich zusammensetzten und durch den Druck dieser Welt durchstießen sie den Körper des Bijû und würden ihn so fixieren. Um Kano herum begannen die Schwerter wieder zu flirren und zu glitzern, ohne auch nur eine Sekunde an Bewegungen oder dergleichen zu denken hoben sie sich aus dem Sand und tanzten ihren Tanz um Kano herum. Es war ein schönes Schauspiel und er sah nun zu Kana.
Hatake-san, bitte greifen Sie aus mittlerer Distanz an, so hart und so weitgefächert wie möglich. Geben Sie damit Epona-chan Rückendeckung, damit sie ihren hübschen Hintern nicht gleich auffressen lässt., sagte er nun. Er hatte durch sein feines Chakragespühr mitbekommen, wie Epona sich mit dem Kyuubi gemessen hatte und entsprechen auch schon einen Schlachtplan überlegt. Sollte Kano hier und heute wirklcih sterben, dann würde er jedoch das Kyubi mit ins Grab nehmen. So viel war sicher. Sein Blick glitt noch einmal zu Miharu
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BeitragThema: Re: Sperrzone   So Okt 28, 2012 7:53 am

(Out: ôo ich hab jetzt mal kurz den Kyuubi übernommen...um das ganze mal etwas kämpferischer zu gestalten. Wenns i.wo nicht passt, steinigt mich q_q)

In der Ferne vernahmen die Kinderohren knarzende, aufeinander reibende Geräusche, die jedoch völlig untergingen, als die Erde leicht erschüttert wurde. - Erschüttert von einem massigen Körper, von dem so mancher Riese nur so geträumt hätte. Zu Boden gegangen war er und löste damit doch eine gewisse unsichtbare Macht aus, die den Untergrund erschütterte.
Kana hatte es geschafft. Mit einem Kage Bunshin hatte sie es – weiß Gott wie – geschafft, den Riesenfuchs selbst zu fuchsen. Ja, ihr neugewonnener Sensei hatte doch tatsächlich ein verdammt altes Chakrabiest ausgetrickst.
„YATTA!“ jubelnd formte sie ein Victory-Zeichen mit ihren Fingern und Grinste bis über beide Ohren den am Boden brutzelnden Fuchs an, „Setzen wir mal noch einen drauf!“ Denn was Kana konnte, konnte sie doch wohl schon lange, nicht wahr? Naja womöglich nicht ganz so großartig und beim besten Willen nicht so geschickt, aber ein ähnliches Manöver fiel ihr urplötzlich ein. Oder vielmehr fiel es ihr nur ein, weil sie diese Art von Technik doch des öfteren verwendete und sich die Taktik bisher doch bewährt hatte – Improvisation! Ein Wunder der Ausgeburten ihrer Fantasien.
Nun wie auch immer. Kana hatte sie zumindest auf eine Idee gebracht, die ihr zuvor aufgrund ihrer Salzsäulen Starre nicht eingefallen war. So winkelte die Blonde ihren linken Arm an, streckte Zeige- und Mittelfinger aus und kreuzte mit ihrem rechten Arm von unten in der gleichen Stellung.
Was zuvor nur in einfacher Version dastand, verdreifachte sich, so dass mit dem Original also 3 Miharu's vor dem zusammengesackten Fuchs standen. Aber bei diesem Jutsu sollte es nicht bleiben! Nur weil sie bisher ausschließlich 2 Kage Bunshin erschaffen konnte, hieß das nicht, dass sie dabei schon all ihr Chakra missbraucht hatte – wäre ja noch schöner. Im Gegenteil. Die Uzumaki steckte noch bis obenhin voll von dem Zeug...na okay ihre Kopien hatten wohl auch ein Teil davon inne, aber das war ja nicht von Belang. Fakt war, die Genin war nicht nur durch Kanas Vorlage motiviert, nein, sie hatte auch bewundernd zugesehen, wie ihr erwachsenes Ebenbild – noch immer mit Schweif am Hintern – ein riesiges Schwert auf den Schädel des Viehs sausen ließ.
„Beeindruckend...“, stellten alle drei fest, als plötzlich die Stimme in monoton wechselte, „nur der Abgang war...nicht ganz so dufte.“ Verlegen kratzte sich die Genin an der Wange und sah Epona noch nach wie sie zwischen einigen Bäumen verschwand. Ob sie ihr folgen sollte? Vielleicht war dem Jichuuriki was passiert. Dann wäre es wohl besser wenn sie schaute, ob es der Jônin gut ging. Allerdings würde sie dann ihre Chance verpassen, den Kyuubi ebenfalls anzugreifen, also schüttelte sich der blonde Schopf des Originals, während sie mit ihren Kopien zum Fingerzeichen formen ansetzten...ja, sie setzte an, wollte loslegen und...scheiterte!
Warum? Weil irgendeine unsichtbare Macht sie gen Boden drückte...zwar nicht so, dass sie daran festklebte, aber es war urplötzlich schwieriger sich zu bewegen. „Was zur...“, entfuhr es allen dreien, während sich die Uzumaki verwirrt umsah.
Zu erst nahm sie den Untergrund mit ihren grünen Augen unter die Lupe und was sie da sah, verwunderte sie so sehr, dass sie mit einem Mal das unschöne drücken gen Boden vergaß. „Was ist hier los?“, fragte sie tonlos.
Ja, was war hier los? Eben erstreckte sich noch ein Wald um sie alle herum und nun? Nun befanden sich überall Schwerter...Sand und Zahnräder. Außerdem spürte die Blonde, wie ihr ein Schweißtropfen bedrohlich schnell das Gesicht runter glitt und in dem Untergrund versank. Ihr war warm gar heiß, während sich die Genin beim besten Willen nicht vorstellen konnte, was gerade geschehen war, oder was das überhaupt alles zu bedeuten hatte.
Die Eindrücke übermannten sie, drohten über dem Kopf der Kleinen zusammenzubrechen. Was zur Hölle sollte all das? Fiebrig glitt ihr Blick umher, als sie erleichtert feststellte, dass sie nicht die einzige neben dem Chakrabiest war, die an diesem seltsamen Ort weilte. Kana, Epona und Kano schienen auch da zu sein und letzterer sagte sogar etwas zu ihr, was alle 3 Versionen von der Blonden nur mit einem Augenrollen quittieren konnten. Er war ja witzig.
Zwischen ihnen ragte der Kyuubi in die Höhe und er sprach sie an, sie solle doch bitte daran vorbei gehen und auf den Altar zutreten. Ja, natürlich. War sie denn lebensmüde?
„Mit Sicherheit werde ich nicht...“, weiter kam sie nicht, da in rasender Geschwindigkeit Klingen an ihr vorbei zischten, die sie zwar nicht traten, sie aber schlucken ließen.
Damit nicht genug vernahm man anschließend ein ohrenbetäubendes Grollen, während der Fuchs sie buchstäblich zu seiner vollen Größe aufgebaut hatte. Neun Schweife wuchteten umher und das, obwohl der Fuchs wohl auch unter der Belastung von erhöhter Schwerkraft leiden musste. Miharu beobachtete all das mit großen, durchaus unverständlichen Augen. Das war definitiv alles zu viel...viel zu viel. Sie verstand absolut gar nichts. Weder wie sich das alles aufgetan hatte, noch warum sich der Fuchs wieder frei bewegen konnte – kein Stück.

Ein dunkles Knurren aus den Tiefen einer Fuchskehle war zu vernehmen, das angst einflößender nicht sein konnte, ehe eine Pranke die Schwerter des Fudo beiseite schlug, fast so, als würden sie überhaupt nicht existieren, was bei dieser Dimension eh fragwürdig war. „Ich bin ja schon fast beeindruckt, Mensch, aber glaubst du wirklich, dass mich 3 Halbe Portionen aufhalten könnten? Von dem Jüngling dort will ich gar nicht erst anfangen. Apropos anfangen: während ihr schon halb am Ende seid, hab ich bisher nur gespielt...und wenn ihr ernsthaft glaubt, mich erneut in einen kleinen Körper zu pressen, dann seid ihr am Anfang und nicht am Ziel.“ Dem orangenen Tier war mittlerweile klar geworden, dass er aufhören sollte, herum zu spielen und die armen Kinder nicht mehr nur herum scheuchen sollte, wenngleich er noch immer Interesse hatte, den Ochsen aus der Frau zu kitzeln, aber vorrangig war, dass er nicht mehr versiegelt wurde. Jetzt, wo sie allerdings gemeinsam in einer Dimension waren, wo er absolut nicht Herr der Lage war, wäre es absolut unklug weiter auf Zeit zu spielen. Im Gegenteil. Der Kyuubi musste handeln. Bestenfalls den Versiegelungskünstler töten, oder eben das zukünftiges Gefäß. So tigerten die roten, großen Kullern umher – fast so als würden sie nach einer überdimensionalen Gans suchen –, ehe sie auf Miharu trafen...oder besser gesagt auf Miharu in dreifacher Ausführung.
Zähnefletschend schlug er mit einem Schweif nach ihr, mit einem anderen nach Epona und mit dem einem weiteren nach Kano und Kana, während sich vor dem Maul des Kyuubis bereits rote und dunkelviolette Kugeln zu einer Großen zusammensetzte.
Nun würde er definitiv aufs Ganze gehen. Die Schonfrist war nicht nur für ihn, sondern auch für die Menschlein unter ihm abgelaufen.

Jutsus:
 
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Hatake Kana
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mo Okt 29, 2012 6:42 am

Überraschenderweise hatte ihr kleiner Einfall geklappt, dennoch hatte sie dafür nicht unbedingt wenig bezaheln müssen.
Nach dem der Faden gespannt gewesen war, hatte sich der Kagebunshin schnell in Sicherheit gebracht, Kana war von anfang an klar gewesen, dass das hier kein schönes Ende finden würde, wenn der Kyuubi erst einmal den Stahlfaden erreicht hatte. Also brachte sie ihr wertvolles Chakra in Form von sich selbst in Sicherheit um später eventuell noch darauf zurückgreifen zu können.
Sie selbst blieb jedoch auf dem Ast sitzen, denn sie wollte immerhin nicht einfach ihr Nuibari zurück lassen und ausserdem hatte sie sowieso kaum Bedenkzeit gehabt. Kaum war der Draht gespannt und der Kagebunshin hatte sich soeben vom Ast begeben, als der Kyuubi bereits auf ihrer Höhe war und sich im Stahlsei verhederte.
Auf Kanas Lippen schlich sich ein Lächeln, doch dieses blieb nicht lang erhalten, denn die Wucht des Kyuubis war monströs! Das Schwert wurde mit einem einzigen, kräftigen Ruck rausgezogen. Einige Bäume kippten um, als der Kyuubi mit seinen Schweifen wild um sich schlug. Kana selbst hatte einiges von ihrem Chakra für diese kleine Falle aufgebraucht, weshalb ihre Reaktionsgeschwindigkeit leicht nachgelassen hatte.
Nuibari wurde ihr wortwörtlich aus den Händen geriessen und schlitterte über den Boden, während Kana ebenfalls durch die Luft flog und unsanft in einem Gebühsch landete. Die Hatake stöhnte kurz schmerzvoll auf, unterband das dann jedoch gleich und rappele sich wieder auf.
Kaum stand sie wieder auf ihren Beinen, veränderte sich die Umgebung. Ausserdem schien auch die Erdanziehungskraft um einiges gestiegen zu sein, zumindest fühlte sie sich, als ob man sie mit Gewalt zu Boden drücken würde.
Um sie herum erschien eine surreale Landschaft, die alles andere als schön bezeichnet werden konnte. Sie war karg und bestand nur aus drei Dingen: Sand, Zahnräder und Schwertern.
Doch das war irgendwo Nebensache, auch wenn Kana gerne gewusst hätte, wieso sich die Landschaft verändern musste um das Fuinjutsu zu wirken. Etwas vergleichbares hatte sie noch nie gehört oder gesehen. Vielleicht diente es zur Abschreckung oder allgemein einfach nur zum protzen? Wer wusste das schon...
Viel wichtiger war der weitere Verlauf der Dinge.
Nach dem sich Kana wieder aufgerichtet hatte, verschaffte sie sich einen Überblick über die Lage. Der Kyuubi stand ebenfalls bereits wieder, Kano konnte sie nicht direkt sehen und Miharu und die andere blonde Frau standen ganz in der Nähe, wobei es derzeit drei Miharus gab.
Gerade wollte Miharu etwas sagen, als sich urplötzlich Klingen aus dem Sand lösten uns an allen drei'n vorbei rasten und auf den Kyuubi zuhielten. Dieser ereiferte sich danach auch gleich mit einer durch und durch heftigen Ansage, in der er verlauten liess, dass sie auch zu viert keinerlei Chancen hatten... Die Hatake konnte dem noch nicht einmal gross widersprechen, denn derzeit sah es tatsächlich nicht besonders rosig aus.
Mit zwei grossen Sprüngen hatte sie den Weg zu Miharu und Epona zurückgelegt um sich erneut kampfbereit an ihre Seiten zu stellen.
Sie erinnerte sich kurz vor den Worten des Kyuubis auch Kano gehört zu haben. Er erwähnte, dass Kana Epona Rückendeckung geben sollte. Vor was? Vor dem Kyuubi? Wie sollte sie das anstellen? Der einzige womöglich einzige Trick, der irgendetwas ausrichten konnte, hatte sie bereits eingesetzt.
Ausser natürlich sie würde an ein Bein des Kyuubis herankommen, ohne dass dieser dies bemerken würde. Dann nämlich konnte sie das Bein feinsäuberlich mit einem Raikiri durchtrennen. Aber fraglich war, ob sie unbemerkt an ein solches Gliedmass des Kyuubis herankam, ohne dass der Fuchs selbst etwas davon bemerken würde.
Doch viel Zeit zum nachdenken blieb ihr dann nicht mehr. Ein Schweif des Kyuubis raste direkt auf sie zu. Kana biss die Zähne zusammen und sprang mit einem kräftigen Sprung zur Seite und brachte sich somit in Sicherheit. Dennoch spürte Kana den bereits jetzt schon grossen Chakraverlust, denn sie erlitten hatte. Sie hielt Ausschau nach ihrem Nuibari, konnte es jedoch nicht finden.
Ihr Blick glitt zu Epona. "Hast du zufällig eine Idee? Dann lass mich wissen, wie ich dir helfen kann!"
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Okt 30, 2012 5:33 am

Wasser tropfte von den Fängen aus Stein, Stalagmiten an der Decke des Seelenverstecks. Es trippte und tröppte auf das feucht glänzende Marmor, auf Muskeln wie Stahldraht und schwere Hörner, auf nackte Haut und blanken Stahl. Schnitters Spitze senkte sich mit hörbarem Pling zu Boden. Ein Wassertropfen landete auf Eponas Nasenspitze; sie zuckte nichtmals. Stattdessen starrte sie sekundenlang auf ihr Ebenbild, das sich aus den Schatten begeben hatte. Ein Schattendoppelgänger, eine perfekte Kopie. Abgesehen vom Kleidungsstil. Die Klamotten trugen denselben, engen Schnitt, doch die Doppelgängerin stand wohl mehr auf Schwarz denn auf Lila und Pink.
Du sagtest, du stehst nicht auf Genjutsu sprach Epona schließlich, wandte wiederwillig den Blick ab von ihrem Selbst und schaute stattdessen zu Hachibi auf. Du standest nie auf diesen Mist. Warum jetzt?
Hachibi blinzelte mit seinen ausdruckslosen Ochsenaugen. Seine Gesichtsmimik war nur geringfügig ausgebildet, und so ließ sich seine Stimmung nicht ganz erkennen. Er schnaubte scharf. Was?
Schick das Gothic-Girly wieder weg, oder muss ich erst "Kai" schreien? Genjutsu bremsen doch nur aus, ich will endlich vorwärts kommen! Epona zeigte harsch auf ihr Ebenbild. Bitte, nu komm! Sie ist nichtmals besonders gut!
Erneutes Blinzeln. Was? Du missverstehst da, aber ganz gewaltig...
Oh bitte! Keine Esoterik-Quasselei! Ich seh sie mir an, sie trägt schwarz, ich nicht! Epona winkte mit der freien Hand ab, auf sehr theatralische Weise. Hallo, kitschige Botschaft, da steht mein Böses Ich jajaja! Und wechsel ich zu Blattgrün, trägt sie dann Feuerrot? Nehme ich den Feuersalamander, kriegt sie dann die rutenschlagende Taschenschildikröti?
"Was näselst du so herum, das ist eben Usus"
mischte sich die Doppelgängerin ein. "Darf ich dich nun wieder an tolle Sachen erinnern? Bring sie um, bring sie alle um, sammel Nuibari für dich und dann zeig allen, dass du den Längsten hast!"
Halt die Klappe. Kai.

Dumm wie Brot bist du. Das ist kein-...
Kai Kai, Kai Kai Kai. Kai! Kaikaikaikaikai!
Im Augenblick bist du selbst ein Klischee.


Epona Kiobashi stand, fuhr sich mit zittrigen Fingern übers Gesicht. Ausgerechnet jetzt gesellte sich zu dem unangenehm prickelnden Gefühl des Chakragewandes auch noch eine Migräne.
Kano hatte offenbar erfolgreich zugeschlagen und eine hübsche Welt aus Eisen und Stahl geschaffen. Das Knarren der Zahnräder, die im Boden verpflanzten Klingen, der Koloss in der Ferne... War der beim letzten Mal auch schon da? Der Fudo wurde offenbar zusehends kreativer. Und drastischer auch, denn als Epona seiner lädierten Gesichtshälfte ansichtig wurde, zuckte sie deutlich zusammen. Große Güte! Wie kannst du! Ja, wie konnte er? Du hast doch nicht, für was? Große Güte für wa-wa-was?!?
Natürlich war ihr Wortschwall schlicht wertlos, unbedeutend wie der Preis, den Kano hatte zahlen müssen. Das halbhysterische Gestammel kannte natürlich keine Bedeutung vor dem Riesenbiest, welches die aus dem Boden zischenden Bidenhänder spielend beiseite fegte und sich mit einer kraftstrotzenden Ansage zu Wort meldete.
Kano sagte etwas von einem glitzernden Schwert. Wo hatte sie es? Steckte es in ihrem Schädel? Gut möglich, denn der Kopfschmerz könnte dazu passen. Kano sprach auch von Rückendeckung durch Kana Hatake. Dann aber fiel der Schatten auf sie, wo auch immer die Sonne in dieser kruden Eisenwelt stand, und Epona sah auf. Zwei Schweife fielen herab wie Fallbeile, um Kana und sie mit dem metallischen Boden zu verbinden. Die Hatake rettete sich mit einem Akrobatikmanöver, wofür die Jinchuuriki auch zu haben gewesen wäre, würde ihr nicht der Kopf fast platzen.
Ihr Chakragewand war eine Kerzenflamme, und nun sprühte jemand eine Ladung Öl mitten hindurch. Eine Sekunde, ehe der Fuchsschweif die Frau unter sich begrub, zischten drei zusätzliche Schweife wie Feuerzungen von ihrem Hintern aus in die Höhe. Der Schweif landete, Eisenspäne rieselten. Und das Gewand explodierte, schwoll an wie ein riesiges Kissen und wuchtete den Schweif wieder in die Höhe. Epona stand mittendrin in einer brodelnden, brennenden Masse, aus deren Körper zwei muskulöse Arme sproßen. Dazu wuchsen auch noch ein Schädel und die Andeutung von Stierhörnern. JA VERDAMMT! Epona schrie, teils aus Trotz, teils aus Frust, und teils aus Schmerz. Blutigrot schimmerten Schnittwunden über ihre bloße Haut, um innerhalb weniger Lidschläge schon wieder zu verheilen, wie feine Risse in einer alabasterhellen Fassade.
Kyuubi setzte zu seiner Bombe an, Kana sprach. Die Kiobashi hörte diese Worte wie durch einen schweren, staubigen Bühnenvorhang hindurch. Überraschenderweise konnte sie lächeln, mit der Grimasse eines Ungeheuers anstelle der Unschuldsmiene eines Engels, aber immerhin.
Du hast doch... eine Nadel, oder nicht? Dass Nuibari wohl - wie Schnitter - nicht in den Händen der jeweiligen Besitzerin in diese Dimension gewechselt war, hatte sie nicht erfasst. Vermutlich aber waren die Waffen, dank des Chakra ihrer Besitzer in ihnen, dennoch ebenfalls hier angekommen und lagen irgendwo herum. Näh ihm doch das Maul zu. Sie zwinkerte Kana zu. Oder war es nur eine Zuckung der Gesichtsmuskeln? Dann spuckt er nicht mehr. Ist nicht gut, wenn er spuckt. Glaub mir, gar nicht gut.
Epona fuhr herum, holte mit den Armen aus. Die baumstammdicken Arme des riesenhaften Schemens ahmten diese Bewegung perfekt nach, und mit Schwung verankerte die Kunoichi diese Klauenhände im Boden. Und zog sich daran nach vorn, mit Kraft! Mit all dem schweren Chakra um sie herum flog sie durch die Luft, auf den Kyuubi zu. Und dabei schrie sie natürlich auch etwas. RARIATTO!!! Sie streckte den Arm aus, winkelte ihn an, und dann gab sie ihm feste Form. Der Arm manifestierte sich leibhaftig in Fleisch und Blut. Nenn mich nicht halbe Portion! Jinchuuriki und Bijuu krachten sauber ineinander, der Hachibi-Arm schlang sich wie ein Greifhaken um die Kyuubi-Kehle und riss ihn brutal zurück, sodass sich der Fuchs kurzzeitig sogar aufbäumte und auf zwei Beinen rückwärts taumelte. Nenn mich bei meinem Namen, du nennst mich bei meinem Namen!
Epona fasste zu, bekam Fell in die Riesenhand und hielt sich fest, schwang sich glatt einmal um die Kehle des Fuchses herum und landete irgendwie auf dessen Schauze, genau vor seinen Augen. Die Bijuudama stand in der Luft, wie erstarrt. Nur sehr langsam setzte sie sich in Bewegung, fiel einfach senkrecht zu Boden und zerplatzte in einer Detonation.
Du wieder! Hachibi, du hast es diesmal schlecht getroffen! Er schüttelte sich, wand sich, knurrte und biss in den Arm, der ihn festhielt. Er riss sich los, warf Epona einmal mehr in die Luft. Diesmal senkrecht in die Höhe. Dann nenne deinen Namen, ehe ich dich fresse!
Epona trudelte, stoppte im Fliegen und begann zu fallen. Unter sich sah sie aufgesperrte Kiefer. Ich... bin das Beste... WAS ES JE GEGEBEN HAT!!!
Aus der wabernden Chakramasse heraus warf Epona dem Kyuubi eine Kürbisflasche direkt ins Maul, wo sie zerplatzte. Der darin enthaltene Rauch entfaltete seine Wirkung in Form eines Genjutsu und Baumwurzeln, dick wie Schiffstaue, rauschten aus dem Boden hervor, den Kyuubi zu packen und zu würgen.
Eine ganze Ladung Sakegari tachi. Für gewöhnlich mehr als genug für mehr als zwanzig Gegner. Wie lang hielt die Wirkung wohl bei einem Bijuu vor?
Epona landete unsanft im Eisensand, wobei ihr Körper ganz langsam vom Zentrum der blutroten Blubberblase aus zu deren Grund sank. Dort angekommen, setzte sie sich auf, und das schmerzerfüllte Stöhnen signalisierte, dass sie noch bei Bewusstsein war.
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Sa Nov 10, 2012 11:45 am

(Out: Sorry dass ich erst jetzt poste. Ich hatte die Woche arg viel zu tun o_o'' und das ich schreibe, Kano hätte sich ebenfalls gerettet, war abgesprochen.)

Ein Schauer jagte dem Mädchen über den Rücken, als sich die düstere Stimme aus der Hölle aus Schwertern erhob und den wenigen Anwesenden verdeutlichte, wie wenig sie bisher ausgerichtet hätten. Ja, womöglich waren sie wirklich am Anfang und nicht am Ziel des Ganzen und vielleicht hatten sie auch wenig Aussicht auf Erfolg, aber der angeborene Optimismus der Blonden würde definitiv nicht daran glauben, sei es auch noch so surreal, was bei einer so massigen Bestie, die nicht eingesperrt werden wollte, wohl der Fall war.
„Nicht eingesperrt...“, schoss es ihr plötzlich durch den originalen Kopf, natürlich. Das war plausibel. Sie schaute mit einem resignierten Blick zu dem einen Auge des Kyuubis auf und musterte es gedankenverloren. Ein riesiger Fuchs wollte also auch seine Freiheit genießen und nicht an ein kleines Kind gebunden sein, so wie sie nicht unbedingt scharf darauf war, einen murrenden, bedrohlichen Bijuu in sich zu tragen, aber womöglich blieb ihnen da beiden nichts anderes übrig und so zauberte sich ein schmerzliches Lächeln auf die Lippen der Uzumaki. Kurz glitten ihre Gedanken zurück zu Len, der nun – dank dieser Bestie – tot war und nie wieder auf irgendwelchen Familienfesten dabei sein würde – es war nicht fair. Aber was in Gottesnamen war schon fair? Sie selbst wurde in einer Täuschung hier her gebracht, als Ersatz für einen gerade gestorbenen Uzumaki.
Noch immer sahen ihre grünen Kullern auf das riesige Auge, was von unten zwar nicht ganz so monströs aussah, aber dennoch massig wirkte, als plötzlich ein Schatten ihre Sicht schmälerte. Er wurde immer größer und als die Blonde resignierte, dass einer der neun Schweife auf sie zuraste, weiteten sich die Smaragde der Genin, oder vielmehr der drei Versionen Miharus. Was sollten sie tun? Sich abzurollen, würde eng werden, also? Begraben werden? Verbunden mit dem Eisensand und den darinsteckenden Schwertern? Nicht ganz so schön. Sprich; eine andere Methode musste her – schnell und wie es der Zufall so wollte, fiel dem Improvisationstalent sogar etwas ein! Oder vielmehr: sie hatte es immer noch im Sinn nur eben auf eine Art und Weise, wie es in der Ausgangsidee der Fall gewesen war. Also formten die 3 Versionen ihrer Selbst Fingerzeichen, wobei sie einfach mal hoffte, dass es nicht die falschen sein würden, ehe sich eine Masse aus Fûton-Chakra gegen den Schweif drückte – verdreifacht versteht sich.
Durch den Rachen hatte es die Körper verlassen und hatte einiges an Chakra inne, sodass wenigstens kurzzeitig eine Unsichtbare Macht gegen das Körperteil des Kyuubis wirkte. Allerdings war Miharu selbst so schlau, um zu wissen, dass sie dies nicht ewig halten würde, weshalb sie ihre zwei Kage Bunshin weitermachen ließ und sich selbst aus der Affäre zog, in dem sie unter dem Schweif hinweg rannte, um wieder Sonnenlicht abzubekommen – wo auch immer das herkommen mochte.
Gerade als sie sicher war, sie habe es geschafft, schlug der Schwanz dann tatsächlich auf dem Boden ein, was jenen erschüttern ließ, sodass die Genin instinktiv Chakra in ihre Füße leiten musste, um nicht auf ihrem Hinterteil zu landen. Allerdings hatte der Aufschlag ihre Verdopplung genauso nichtig gemacht. Sie verschwanden mit einem 'Puff' und hinterließen kurz einen weißen Rauch. „Wow..das war knapp.“, dachte sich das Mädchen anschließend, als sie das Phänomen beobachtete und sich im Nachhinein umsah. Was nun? Tja, nun durfte sie erst mal eine weitere Aktion seitens Epona bewundern. Diese hatte – wie Miharu bemerkte – einige Schweife mehr und wirkte weitaus bedrohlicher als zuvor. Und nicht nur das, nein, offensichtlich auch um einiges kämpferischer. Immerhin konnte sie nun riesige Arme erschaffen – warum auch immer – mit denen sie sich um die Kehle des Biestes schlang.
Das wäre ihre Chance, um erst mal Abstand zu dem Monster zu gewinnen! Definitiv. Vielleicht sollte sie nun tatsächlich erst mal den Anweisungen des Kano folgen. Wie lauteten die noch gleich? Achja. Altar...hinsetzen...herkommen – oder so. Jedenfalls wäre es besser, in der Nähe des Blonden zu sein...oder es konnte zumindest nicht schaden...obwohl...ihrem Schicksal würde das durchaus schaden, aber damit hatte sie sich schließlich abgefunden.
So rannte die Blonde also in Richtung des Tokubestu Jônins und sah dabei immer wieder über die Schulter, ehe sie mitbekam, wie eine schwarze Kugel gen Boden raste, aufschlug und anschließend detonierte, worauf die Genin beim besten Willen nicht vorbereitet war und bei der Macht hätte auch kein Chakra in den Füßen geholfen, da sie fast direkt daneben stand, womit sie der Detonation ungehindert ausgeliefert war. Jene holte sie von den Füßen und warf sie in hohem Bogen zurück. Zwar hatte sie es aus Reflex noch geschafft, die Hände vor dem Kopf zu kreuzen, um irgendwie Schutz zu erfahren, was ihr aber nicht half, als sie einige Meter weiter unsanft auf dem eisernen Boden aufschlug – irgendwo hinter dem Altar. Über den Sand schlitternd, schürfte ihr jener die Haut an den nackten Armen auf, ehe sie gegen eines der Schwerter stieß und so unsanft zum Stehen kam. Ihr tat alles weh. Der Kopf, die Arme, der Rücken, mit dem sie gegen eines der Schwerter gestoßen war, und jegliche andere Gliedmaßen. Ihre Haare hingen ihr in Strähnen wirr im Gesicht, als sich der Kopf langsam und benommen erhob, ehe sie aus halbgeöffneten Augen Kano ausmachte, der wohl dem Schweif des Kyuubi ebenso entkommen war – womöglich durch diesen Koloss – wer wusste das schon. Miharu hatte auch absolut keine Lust, sich darüber Gedanken zu machen, da der, von blonden Haaren bedeckte Kopf nicht aufhören wollte, zu schmerzen und ihr damit jegliches Denkvermögen versagte.
Verschwommen glitt ihr Blick umher, aber viel aufnehmen konnte sie nicht wirklich. Vielmehr nahm sie alles wie durch Watte war, fast so, als würde sie mit Kopfhörern und verheulten Augen umherlaufen. Die Uzumaki fühlte sich matt, ihr Körper wiederum wirkte unglaublich träge, womit sie einfach an Ort und Stelle verharrte, den Blick aber weiterhin auf den Kyuubi gerichtet, den sie nur halb realisierte.

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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Nov 14, 2012 8:42 am

Doch recht erstaunt darüber wie gut es die blonde Jinchuriki mit dem Kyuubi aufnehmen konnte, hob sie eine Augenbraue. Ohne Epona wäre dieses Unterfangen womöglich schon längst unterbunden worden. So bestand zumindest noch ein kleiner Hoffnugsschimmer... Auch wenn dieser tatsächlcih schwinden gering war.
Kana sah sich suchend um, während sie dem Vorschlag der Blonden lauschte.
Den Mund zunähen! Gar keie schlechte Idee, schoss es Kana durch den Kopf. Sie lächelte leicht. Dumm war nur, dass sie ihre sogenannte Nadel derzeit nicht zur Hand hatte.
Ihr Blick glitt über den Boden. Das wäre ja gelacht wenn sie ihr eigenes Schwert nicht mehr finden würde. Zwar sah hier nun alles anders aus, aber dennoch war sie entschlossen ihre Waffe wieder zu finden. Sie hatte keine Ahnung, inwiefern das ganze hier real war oder ob es einfach nur in den jeweiligen Köpfer existiert... Diese Umgebug war zumindest um einiges surrealer als der eigentlich ruhige Wald Konohas.
Die Jounin biss die Zähne zusammen und überrascht hob sie den Kopf als sie eine Explosion hörte. Ihr Kopf ruckte zur Seite. Ihre Augen erfassten das Ausmass... Und ihr wurde bewusst, dass das Schadenbegrenzung war, was hier stattgefunden hatte.
Mit Entsetzten musste sie feststellen, dass Miharu nahe an der Explosion dran gewesen war und nun erbarmungslos über den aufreibenden Sand geschleudert wurde. Kana hatte ihr helfen wollen, doch sie stand viel zu weit weg. Schlussendlich wurde Miharus unschöne Fahrt durch einen jähen Stopp abgebrochen, in dem sie gegen eines dieser Schwerter prallte.
Kana verzog das Gesicht, doch gleich darauf weiteten sich ihre Augen. Sie erfasste direkt hinter Miharu ihren Raiton Doppelgänger! Und dieser hatte erstaunlicherweise die Nadel dabei. Dann konnte das Ganze ja losgehen.
Kana strich sich ihre weissen Haare über die Schulter zurück. Sie musste ihrem Doppelgänger nicht sagen, was zutun war, dieser wusste sofort was Sache war.
Mit einem krafvollem Sprung hatte sich Kana wie ein Blitz vom Boden gelöst und raste auf den Kyuubi zu. Zur gleichen Zeit drehte sich der Blitzdoppelgänger um seine eigene Sache, schwang das Schwert und warf es dann der echten Kana. In einer fliessenden Bewegung fing die Hatake es am Heft auf und vollführte einige Umdrehungen, um es in die richtige Position zu bringen. Der spezielle Faden aus Stahl war noch immer an der Nadel befestigt, auch wenn er vom vorherigen Manöver einen Teil seiner Länge hatte einbüssen müssen.
Leichtfüssig landete Kana auf der Schnauze des Kyuubis, dieser schien sich gerade nicht grossartig zu bewegen... Kana hatte natürlich keine Ahnung, dass er sich in einem Genjutsu befand, aber das war ihr soweit auch egal. Hauptsache war, sie hatte Zeit das zutun, was Epona vorgeschlagen hatte.
Mit beiden Händen umfasste sie das Heft des Schwertes, sammelte Chakra in ihren Fusssohlen und trat an die Leftze des Biests. Kurzerhand hatte sie das Schwert samt Faden erneut mit Raiton-Chakra vollgepumpt. Dieses Mal war es jedoch Chakra vom feinsten.... Nichts geringeres als Raikiri.
Mittlerweile hatte es auch der Doppelgänger hergeschafft und stand nun unterhalb des Mundes. Mit voller Wucht rammte die Jounin die Klinge in die Haut des Kyuubis, ihr Doppelgänger zog sofort an der überdimensional grossen Nadel und vollführte dasselbe wie Kana zuvor, nur nach oben. Kurzerhand hatten sie den Mund also zugenäht, das Raikir-Chakra liess das Schwert durch die Haut des Kyuubis wie ein Messer durch Butter gleiten und da sie zu zweit waren, ging es um einiges schneller.
Kana nickte ihrem Doppelgänger zu, dieser grinste leicht und schob das Schwert ein letztes mal durch die Haut der Leftze zu der echten Kana nach oben. Diese griff nach dem Heft, befreite es vom Faden und sprang von der Schnauze runter. Keinen Augenblick zu früh, wie sie feststellen musste. Denn kurz darauf fing das Biest wieder an zu wüten.
Ein kurzer Blick über ihre Schulter zeigte ihr, dass sich ihr Raiton Kagebunshin aufgelöst hatte.
Sofort eilte Kana zu Miharu, steckte das Schwert mit der Spitze voran in den Sand und stützte die Genin am Rücken.
"Miharu! Wie geht es dir?"

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Sa Nov 17, 2012 4:54 am

Es kochte, zischte und rauschte. Hitze umtoste ihren Körper, paradoxerweise fühlte sie zugleich eine giftige Kälte in ihre Haut beißen. Ihre Sinne spielten verrückt, wurden von Schmerz und Folter des bösartigen Chakra förmlich verdreht und gequetscht wie ein nasser Schwamm, dem man alles Wasser auswrang. Epona fühlte den Eisengeschmack von Blut auf der Zunge. In ihrer blubbernden, gurgelden Blase von Monster-Energie bekam sie nichtmals wirklich mit, wie Kana dem Kyuubi das Maul zunähte wie dem großen bösen Wolf aus dem Märchen. Durch den Schleier, rot gefärbt durch ihr eigenes Blut, erhaschte sie nur Nuibaris glänzende Reflexionen von Sonnenstrahlen, wo auch immer die herkamen. Diese Welt war surreal, und ihr Eisensand riss ihr nur noch mehr die Haut auf, ehe sie sich wieder auf die Füße hochkämpfte. Tiefrote Schlieren stiegen von ihren Knien auf.
Das Kämpfen, Wüten und Treten des Kyuubi nahm sie dann doch wieder wahr. Zappelnde Bewegungen eines ungeheuren Tieres. Der Fuchs knurrte und grollte, doch es kamen keine verständlichen Worte mehr und auch keine Bijuudama. Stattdessen aber zerfetzte er mit purer Wut das Genjutsu von fesselnden Baumwurzeln. Mit einem Schwung kam er wieder hoch.

Verzeih, alter Ochse, aber ich muss nun leider damit fortfahren, dich aufzuschlitzen bemerkte Epona im Seelenversteck voller Gelassenheit, wobei sie ihr Langschwert wieder in Position brachte. Schön für deine neugewonnenen Fähigkeiten im Genjutsu, doch mir läuft die Zeit, daher lass mich dich einfach filettieren!
"Heh!"
blaffte das andere Selbst der blonden Jinchuuriki. "Ignorier mich nicht!"
Tu ich wohooool...
Epona schoss vor, sprang dem Hachibi nach einem explosiven Sprint auf den Handrücken, pflanzte die Schwertspitze tief ein und raste den Arm hinauf, einen ellenlangen Schnitt dabei nach sich ziehend, aus dem pures Chakra schoss wie Dampf aus einem Schnellkochtopf. Hachibi brüllte, fuhr herum, doch Epona war schon an seiner Schulter, hüpfte auf seinen Rücken und drehte sich mehrmals um sich selbst, wobei Schnitter munter Kreise zog. Jajajaja! Schnittschnittschnittschnitt!
Über die andere Schulter schoss ihr dunkel angehauchtes Selbst, und zu Eponas größter Überraschung krachten ihre Schwerter scheppernd zusammen, als sie im Reflex parierte.
"Ich sagte: Ignorier mich nicht!" Die andere Kucnoichi stieß der Jinchuuriki den Knauf ihres Schwertes ins Gesicht. Epona geriet ins Taumeln, sah für eine Sekunde lang Sternchen, und ihr anderes Selbst gebrauchte diese Gelegenheit für einen Bodycheck, der sie beide vom Rücken des Hachibi beförderte.
Ihren Fehler erkannte sie dabei zu spät.
Fail for you, jubilierte Hachibi, Klappe zu! Der Ochse rammte die Fallenden noch im Sturz gegen die nächste Wand.


In der Eisenwelt sah man Epona den kritischen Moment nur eine Sekunde lang an. Ihr Gesichtsausdruck zeigte eine Emotion purer Überraschung. Man erwartete förmlich ihr unvermeidliches Hoppla, doch diesmal blieb jedes artikulierbare Wort aus. Stattdessen machte sie nur den Mund auf, als wolle sie ihren Standartkommentar aussprechen. Ein wenig Blut kräuselte sich daraus hervor.
Dann explodierte die wabernde Chakramasse in einem Blitz von Schwarz, der zum Himmel knatterte. Was übrig blieb, war ein etwa menschengroßes, rabenschwarzes Ding, in krummer Haltung vornübergebeugt dastehend und ins Leere starrend. Sechs Schweife pendelten hinter ihm über den Sand.
Man konnte dem Wesen seinen Ursprungskörper gerade noch ansehen. Das Chakra legte sich förmlich hauteng an, anstatt sich wie eine Blubberblase aufzubauschen. Weiß wie Kreide materialisierte sich ein schwerer Schädel mit Stierhörnern, eine Wirbelsäule wuchs über den Rücken und trieb knöcherne Arme und Beine aus wie ein Ast Zweige im Zeitraffer. Das Exoskelett verband sich mit dem hochdichten Chakra unter ihm.
Kyuubi verharrte für einen Moment, starrte auf das viel kleinere Monster herunter. Das schwarze Ungeheuer starrte aufwärts, als der Riesenschatten auf es fiel, mit weiß und kalt leuchtenden Augen ohne Pupillen.
Und urplötzlich gingen sie beide aufeinander los, verstrickten sich in einem Wirbel von rasenden Gliedern. Der halbfertige Hachibi sprang dem Fuchs regelrecht ins Gesicht und schlug mit seinen Knochenklauen nach dessen Augen, doch Kyuubi wich aus, schlug mit zugenähtem Maul nach seinem Gegner und gebrauchte seine Schweife wie eine neunfache Peitsche, um das tobende Ding in den Boden zu hämmern.
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Sperrzone   So Nov 18, 2012 11:41 pm

Der junge Mann schluckte, schwer sogar. In seiner Mundhöhle machte sich doch tatsächlich der Geschmack von Blut breit. Innerhalb von Yume no Ken's war er in der Lage alles und jeden irgendwie so zu manipulieren, wie er es bräuchte. Damit war jetzt nicht gemeint, dass er die Körper steuern konnte, doch ein Schwert, oder gar tausende von Schwertern, die aggressiv wirkten waren alles andere als zu verachten. Wie Grabsteine erhoben sie ihren Knauf und streckten sich gen Himmel. Dies lag an der starren und damit surrealen Darstellung dieses Ortes. Glich er nicht einem Massengrab? Ein feiner Film an Blut suchte sich seinen Weg den Mundwinkel herunter. Kanos linkes Auge tat weh und die Zeit in der er Yume no Ken aufrufen konnte war limitiert, sehr sogar, denn immerhin rannte eben jene Zeit aus. Noch genau [2 Posts, inkl. diesen.] hatte er Zeit, um die Versiegelung zu vollführen. Nun musste alles klappen, und er hoffte, dass es alles funktionierte. Selbstredend, das Kyuubi war stark, mächtig und unbeugsam, wie ein Wildpferd, doch eben jenes galt es hier zu bändigen. Als das Bijûdama einschlug war es, als wolle es diesen Ort zerfetzen, als wolle es das Raum-Zeit-Gefüge wieder herstellen, doch eben jenes war nicht gegeben. Sie blieben in dieser Welt, in der Welt, in der ein Titan zu Hausen schien, welcher nur aus Metall bestand. Kano rannte vorwärts, auf das Wesen zu, welches quasi an der Schnautze zugenäht wurde. Er begann all seine Energie auf seine rechte Hand zu konzentrieren, welche noch mit dem Handschuh bedeckt war und das Leuchten erlasch, wobei seine Hand die komplette Intensität inne hatte. Ja, es leuchtete und Kano hoffte, dass seine Füße ihn noch halten würden. Um ihn herum begannen in der Luft die Schwerter sich zu drehen, mit der Spitze von Kano weg und erzeugten so einen Schein von einer alles fressenden Walze, während Speere vom Himmel regneten und das Kyuubi zu fixieren versuchten, wobei letzteres eher unwahrscheinlich war. Nein, Kano wollte es von seiner Position weglocken, wollte es in die Bedrohlie bringen. Er brauchte nur ein Stück des Wesens aus Chakra berühren, und so kam es, wie es kommen musste, Kano blieb nahe des Bijû stehen. War er vor Angst erstarrt? Er begann zu husten und wurde in die Knie gezwungen. Schweiß rannte seine Stirn herunter und suchte seinen Weg in den stetig aufsaugenden Boden. Als Kano sich erhob hatte er sein Ziel erreicht, das Kyuubi hatte sich ihm zugewand, doch zu welchem Preis? Eien der Klauen des Chakrawesens durchstieß die linke Schulter des jungen Mannes. Scheinbar war die Versiegelung fehlgeschlagen, denn wenn der FuinNutzer starb, wer sollte ihn dann noch bändigen? Wer sollte das Wesen aus Chakra noch einfangen, wenn es nur diesen einen gab? Womit das Kyuubi jedoch nicht gerechnet hatte war, dass Kanos Hand sich um die Klaue legte.
Habe ich dich..., kam es schwach von dem Fudo, denn das Leuchten aus seiner Hand wanderte nun auf das Kyuubi über und sorgte dafür, dass es sich einigelte, wobei es in die Luft erhoben wurde. Langsam begann sich ein schwarzer Film um ihn zu legen und eine perfekte Kugel zu bilden, die in ihrer Größe stark komprimiert wurde. Kano hatte sein Ziel erreicht, er hatte das Kyuubi temporär eingesperrt, wobei jetzt nur noch die Kugel versiegelt werden musste. Dafür war alles beim Altar vorbereitet. Er musste nur noch zu Kana und zu Miharu sich bewegen und... in diesem Moment begann sein Körper ihm nach und nach den Dienst zu verweigern. Schwärze umfing ihn, Schmerzen durchdrangen seinen Körper. Die Kugel in seiner Hand war mit dem Willen Kanos geformt, doch jetzt, wo dieser schwach zu werden drohte, gerade weil Kanos Kräfte auf die Grenzen der realen Welt und nicht auf die Welt von Yume no Kens limitiert waren, zollte er nun seinen Preis. Sein ganzer Körper bebte, was mit Epona passiert nahm er nur am Rand wahr. In seinen Ohren konnte er nichts mehr vernehmen, denn dieser Sinn war ausgeschalten, er schmeckte auch nicht mehr den metallenen Geschamck von Blut in seinem Munde, denn auch dieser hatte seine Funktion eingestellt. Er richtete seinen schwachen Blick auf Miharu. Dort war sein Ziel. Dort musste er hin, komme was da wolle. Das Siegel war vorbereitet und würde wirken. Er hatte eine Menge an Chakra in die Formel gelegt. Und so taumelte er, mit der Hand angehoben, um die Kugel zu führen in Richtung Miharus. Sein einziger Wille war es sie zu erreichenund diesen Quell des möglichen Bösen zu versiegeln. Jeder Schritt kam dem jungen Mann so vor wie die Strecke von Konoha nach Kiri und zurück. Jede einzelne Minute kam ihm so vor wie ein ganzer Tag, oder gar ein ganzer Monat? Er flüsterte etwas, doch konnte niemand es verstehen. Als er vor Miharu ankam, konnte man seine trüben, sonst so schön hellen Augen sehen. Er war am Ende seiner Kräfte, Blut rann an seinem Mundwinkel herunter, Schweiß lies seine Haare an der Stirn fest. Jedoch, was er sehr wohl merkte war, wie die Kugel in seiner Hand Risse fing. Nein, das konnte doch nicht sein? Nun hieß es schnell machen. Wenigstens das Siegel musste noch klappen. Als er nun wieder zu Miharu blickte zwang er seine Stimmbänder zu gehorchen.
Lege dich auf den Bauch, damit man dich nicht so rasch als Jinchuriki identifizieren kann. Mach schnell, sonst bricht die .... Kugel..., er holte tief Luft um dies alles zu sagen, und begann zu schwanken. Seine zitterenden Finger, der rechten Hand, wurden zu den Zähnen geführt. Er musste nun nurnoch den Handschuh ausziehen, Die Hand auf den Körper des künftigen Jinchurikis legen, und egal ob mit oder ohne Kleidung, das Siegel würde sich auf ihre Haut brennen. Seine linke Hand begann nun ihren Dienst zu verweigern, durch die Wunde, die dsa Kyuubi zugefügt hatte, war es ihm nicht mehr möglich auf diese zuzugreifen. Würde Kano hier und heute sterben? Die Kugel schwebte zu seinem Glück nun oberhalb seines Kopfes, und so konnte er den Handschuh gen Boden fallen lassen und entblößte einen vollkommenen schwarzen handrücken. All dies war Tinte und Blut, welches für die Versiegelung gebraucht wurde.
Schütze uns..., sprach er nur zu Kana, denn er konnte Epona nicht mehr einschätzen, war uach sonst gerade nicht in der Lage viel zu tun. Die Versiegelung hatte oberste Priorität. Sein Atem ging schwer. Er hatte nur noch eine Aufgabe zu erfüllen.
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Nov 21, 2012 4:37 am

„Ngh.“, kam es von der Uzumaki, die sich langsam an den schmerzenden Kopf gefasst hatte und blinzelnd beobachtete, was um sie herum geschah.
Wo war sie noch gleich? Was war überhaupt passiert? Sie war – sofern sie sich recht erinnerte – in einem Wald gewesen, oder? War dem so? Vielleicht auch nicht.
Langsam klärte sich ihr verschwommener Blick etwas und ihre grünen Kullern erkannten langsam Konturen, Farben und den Fuchs, der Schuld an ihrer Misere war. „Oh. Ja, so war das.“, murmelte sie und gähnte leise, fast so, als hätte sie die Ruhe weg. Aber tatsächlich fiel ihr wieder ein, was all das zu bedeuten hatte – so schlimm war der Aufprall also doch nicht gewesen. Hatte ihr Sturkopf also mal wieder gesiegt – auf eine seltsame Art und Weise.
In aller Ruhe ließ sie ihren Blick weiter schweifen, da sie in diesem Augenblick tatsächlich noch etwas benommen war und sie durch diesen Umstand nur teilweise auf der Höhe war.
Letztendlich kamen ihre Smaragde am Boden an, während sie sich noch immer den Kopf hielt. Mit der anderen Hand nahm sie träge den Eisensand zwischen die Finger, formte ihre Hand zu einer Faust und ließ ihn langsam wieder auf den Boden zurück rieseln, ehe ihr ein Seufzen entfuhr. Dies war kein Wald, nein. Sie war scheinbar noch immer in diesem Traum gefangen, der bedeckt mit Schwertern, umrundet von Zahnrädern und überzogen mit lästigem Sand war. Also hatte sie sich nichts von alldem eingebildet – rein gar nichts. Alles war beim Alten – die Situation, die Lage; alles.
Sie hatte Kopfweh – starkes Kopfweh – und die Kampfgeräusche im Hintergrund machten es nicht besser. Scheinbar kämpften Kana und Epona noch immer mit dem Chakrabiest, was sie aber nicht recht realisierte. Vielmehr war sie damit beschäftigt, dauerhaft zu blinzeln und ihre Migräne zu beseitigen, was ihr nicht gelang. Im Gegenteil, es war fast so, als würde der Schmerz in ihren Stirnlappen dazu führen, sie völlig zu betäuben und nur alles wie aus einem Schleier wahrzunehmen.
Erst als Kana sie ansprach, legte sie gemächlich ihr Oberstübchen in den Nacken und lächelte etwas benebelt. „Waren sie nicht eben noch da vorne, Kana-Sensei?“, fragte sie und deutete mit ihrem sandigen Finger in die Richtung wo der Kyuubi bis eben gewütet hatte, was er innerhalb weniger Sekunden nicht mehr tat. Es war still. Ja, still. Die Geräusche waren verschwunden. Nur ein Rauschen in ihren Ohren war geblieben, was die Kopfschmerzen unterstrich, aber ansonsten vernahm man nichts mehr. Selbst die Zahnräder schienen für einen kurzen Augenblick inne zu halten, hörten auf zu knarzen und ließen Miharu ein Schlurfen vernehmen. Vielleicht klangen die Zahnräder auch weiter, aber kurzzeitig schien sie zumindest dieses Geräusch auszublenden. Es ging womöglich in der gebrechlichen Stimme unter, die alles andere als fit klang. Sie wiederholte die Worte, die sie heute schon gefühlte hunderte von Malen gehört hatte, obwohl es eigentlich erst das zweite Mal war, dass Kano sie auf den Altar ansprach. Dennoch konnte sich Miharu etwa vorstellen, wozu dies gut war. Ein einziger Blick vorhin auf die Siegelformel hatte gereicht, um der Blonden zu verdeutlichen, wofür jener gemacht war. Jetzt wurde es also ernst. Sie könnte protestieren, könnte den Fuinspezialisten ihre Meinung aufzwängen, dass er unehrenhaft gehandelt hatte, dass er verdammt noch mal kein Recht dazu hatte, aber als sich ihr Blick etwas klärte und sie den Mann da so stehen sah, versagte ihre Stimme. „W...as?“, hauchte die Uzumaki und mit einem Mal hatte sie alles vergessen, was sie überhaupt hatte sagen wollen.
Grün traf auf Rot. Rot war nämlich all das, was sie sah. Ausschließlich Rot – überall. Von der Schulter des Mannes zogen sich unschöne Blutgerinnsel, die seine Kleidung teilweise völlig durchtränkt hatten und selbst aus einer leeren Augenhöhle zog sich ein unschöner Faden der verheißungsvollen Flüssigkeit.
Die Genin schluckte leer. Was war nur passiert? Und von welcher Kugel sprach er? Suchend fanden die grünen Kullern diesen angesprochenen Ball, der in der Hand des Fudo lag. Was es damit aufsich hatte? Sie wusste es nicht. Es war ihr auch egal. Es war ihr sogar egal, dass ihr Kopf in diesem Augenblick so sehr schmerzte, dass sie glaubte, er würde irgendwann platzen. All das war ihr egal. Die Verletzungen des Blonden hatten sie in eine seltene Stimmung versetzt. Die Uzumaki war ernst. Kein blöder Spruch kam von ihren Lippen, kein Kommentar, sie nickte nur und schaute weiterhin gebannt auf die Kugel.
Müde erhob sich der schlaffe Körper der Blonden, während sie vorsichtig den ersten Schritt auf den Mann und damit auf den Altar zusetzte. Im Gehen schüttelte sie ihren blonden Schopf, um die Benommenheit ein wenig abzuschütteln und blieb kurz vor dem steinernen Ding stehen. Ein weiteres Seufzen glitt über ihre Lippen. Ob sie diesen Schritt irgendwann bereuen würde? Wer würde ihr versichern, dass sie nicht irgendwann genauso enden würde wie Len?
„Niemand.“, dachte sie entschieden und hievte sich auf den Altar, hob ihr Top ein Stück an und schaute kurz herüber zu Kanas Kage Bunshin. Ob man sie nach alldem hier überhaupt noch in ihr Team lassen würde? Würde sie das überhaupt überstehen? Immerhin sah der Versiegler selbst gar nicht mehr so gut aus, aber es war zu spät darüber zu sinnieren, nicht wahr?
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Nov 27, 2012 7:43 am

Kanas Kagebunshin war gar kein Kagebunshin, aber das konnte Miharu womöglich gar nicht wissen, genau so, wie Kana nicht wissen konnte, das Miharu dachte, sie wäre bloss ein Kagebunshin.
Die echte und derzeit auch einzige Kana auf dem Schlachtfeld hatte die Ereignisse eines nach dem anderem verfolgt. Zuerst war ihr aufgefallen, wie Epona eine Verwandlung durchmachte. Innerlich fragte sie sich, ob die Blonde das Ding noch unter Kontrolle hatte, denn wirklich sicher war sie sich desse nicht. Sie war lieber etwas skeptisch dieser Situation gegenüber, als es später zu bereuen.
Kurz danach hatte es Kano nach der Aufmerksamkeit des Kyuubi verlangt. Kana hatte zu der Zeit Miharus Kopf etwas angehoben und in ihren Schoss gebetet, sie war noch immer ohnmächtig, oder zumindest in einem ähnlichen zustand gewesen. Sie hatte der Blonden eine Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen und hatte sich gefragt, ob das alles wirklich gut enden würde. Sie war immerhin mitgekommen, um ihre Schülerin zu beschützen und wegen nichts anderem! Und nun musste sie widerwillens gegen ein Chakrabiest kämpfen.
Die Hatake hatte zu Miharu hinabgesehen als diese meinte, dass sie doch eben noch weiter weg gewesen wäre und den Kopf geschüttelt.
"Du warst kurz ohnmächtig.", waren die knappe aber durchaus alles erklärenden Worte. Dann hatte auch Kana den völlig am Ende wirkenden Kano erblickt, kurz darauf hatte sich Miharu auf den Weg zum Altar gemacht. Kana hatte ihr kurz nachgestarrt und war dann rasch aufgestanden um ihr nach zu eilen. Sie durfte sie nicht alleine lassen!
Und nun stand sie hier. Auf die Worte Kanos hin bereit, jegliche Gefahren von den Beiden fern zu halten. Ein Blick über ihre Schulter sagte ihr, dass das Ritual bald beendet sein würde, wobei sie sich nicht wirklich gut darin auskannte. Sie konnte sich also auch irren. Dennoch, ihr Blick blieb an Kano hängen. Er sah gar nicht gut aus. Sobald sie hier fertig waren, mussten sie ihn behandeln und danach sofort ins Krankenhaus bringen, ansonsten würde er das ganze hier mit seinem Leben bezahlen und das wäre eindeutig ein zu hoher Preis!
Sie sah also wieder konzentriert nach vorne. Kurzerhand hatte sie ihr Nuibari versiegelt und die Schriftrolle weggepackt, nur um gleich darauf nach ihrem Nishino zu greifen. Ihrem eigenen Schwert, das sie besser führen konnte, als diese viel zu grossgeratene Nadel.
Kampfbereit harrte sie aus. Sah sich um, horchte auf jedes Geräsuch und behielt vor allem Epona im Auge. Das halbe Chakrabiest war ihr nicht geheuer und von ihm würde wohl als einhziges noch Gefahr ausgehen, der Kyuubi war so gut wie versiegelt. Zumindest etwas beruhigendes... Auch wenn auch da der Preis viel zu hoch war, Kanas Meinung nach.
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Nov 28, 2012 5:58 am

Stillstand. Wo es eben noch so laut geworden war, senkte sich urplötzlich ein schwerer Vorhang der Ruhe auf das Geschehen herab. Der Kyuubi war so gut wie gebannt, Miharu lag, Kano hätte das Liegen wesentlich bitterer nötig, und Kana harrte wartend aus. Und der halbfertige Hachibi richtete sich wieder auf, erhob sich aus dem kleinen Krater, den die neun Fuchsschweife geschlagen hatten, als sie ihn zu Boden schleuderten. Eisenspäne rieselten über die Knochen des Exoskelettes. Er schüttelte den gehörnten Schädel, stieß ein Schnauben aus und starrte zurück. Die zerschmetterte Wirbelsäule richtete sich von selbst, linkerhand heilten Elle und Speiche eines Armes wieder zusammen. Chakra waberte, dick und schwarz.

Jeden Moment, so dachte sie, musste ihr Kreuz brechen.
Hachibi hatte seine Jinchuuriki, sowohl den hellen Teil als auch den Dunklen, fest im Griff. In einer Höhe von drei Metern stemmte er beide gegen die Wand, und er sah sogar entspannt dabei aus. Sein rechter Arm zwängte sie quergelegt ein, und er war groß genug, alsdass unten kaum die Füße und oben nur die Köpfe zu sehen waren.
So. Und nun spricht der alte Ochse, saget so, spricht solche Worte grollte der Bijuu, und die Klappe wird gehalten! Zwecks Unterstreichung seiner Order drückte er kurz fester zu und entlockte beiden Seelenstücken einen Aufschrei. Fein! Die Aufmerksamkeit habe ich? Dann... Die großen, runden Augen glitten über die dunkle Seite, die im Zappeln inne hielt, als sie den Blick spürte. ... fange ich mit dir an?
"Lass mich los!" fing sie sogleich an zu betteln, "Komm schon! Ich will doch nur dasselbe wie du!" Sie grinste wild und bösartig. "Wir bringen sie um! Ich überlasse dir diesen Körper, du leihst mir die Kraft! Tun wir uns zusammen und bringen sie alle um! Alle! Am liebsten sie alle! Du und ich, mein menschlicher Körper als Tarnung für dich! Niemand würde uns verdächtigen, niemand würde ich mehr irgendwo versiegeln, und in meinem Namen kannst du dir allen Ruhm verdienen, der dir -"
DU, blaffte der Hachibi in die Sprechtirade hinein, HAST ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG, WAS ICH WILL! Das Brüllen war laut genug, kleine Risse in die Wand in ihrem Rücken zu treiben. Ruhm Ruhm Ruhm, dein Gekeife höre ich mir ständig an. Mit dir muss ich nicht reden, das hat keinen Zweck. Er wandte sich an die andere Epona. Diejenige, die so gut wie stets das Ruder gehabt hatte. Was ist mit dir? Nervt sie dich auch?
Epona blinzelte, schaute zu ihrem zweiten Selbst hin. Ich... ich habe keine Ahnung.
Keine Ahnung? Hachibi rührte sich. Bewegte den freien Arm. Hörst du sie nicht auch ständig? Ach, nein, wohl nicht. Übersprühender Sonnenschein, der überflackert das wohl gut genug... du kennst sie wohl nichtmals, hm?
Natürlich kenne ich sie nicht! Hier unten gab es immer nur dich.
Glaubst? Glaub weiter. Mit der Linken fischte Hachibi etwas vom Fließenboden empor, hielt es mit spitzen Fingern vor Eponas Gesicht. Glaub ich aber irgendwie nicht... immerhin hat sie dir geholfen, das hier zu kriegen, nicht?
Epona schaute den Gegenstand an. Schnitter, als Kurzschwert, wie ein mickriger Splitter zwischen Hachibis Fingern. Was ist damit? Was hat sie - oder ich - damit zu tun? Es gehört mir, Gari hat es mir vererbt!
Gari schnaubte Hachibi. Lächelte er? Schwer zu sagen bei diesem Bullengesicht. Du meinst Takegari. Takegari Kanibari, den meinst du, ja?
Wen sonst? Epona schob trotzig ihr Kinn vor. Lass mich runter, und ich hols mir wieder. Dann schnitz ich seinen Namen in dein Horn.
Halt den Schnabel, Piepmatz. Ich will ein anderes Liedlein hören. Der Bijuu drückte wieder zu, und unisono ertönte der Aufschrei. Die Steinwand knarrte. Hat Gari dir sein Schwert vererbt? Hat ers?
Hat er! Und tu nicht so, als wärst du nicht dabei gewesen!
Ich war sogar bei seinem Tod dabei! Warst dus nicht auch?!?
Hachibi richtete Schnitter plötzlich aus; ein Schuss Chakra blitzte auf, und die Klinge verlängerte sich, spießte haarscharf an Eponas Wange vorbei und in die Wand.
Über das Schwert hinweg hörte sie ihre dunkle Seite kichern. "Ich war dabei...


Die Gestalt zitterte und krümmte sich, dann platzte der siebte Schwanz hervor, und mit ihm ein Wust aus Muskeln und Sehnen. Der Körper des Hachibi erhob sich in seiner titanischen Größe, bloßliegendes Fleisch und schwere Muskelstränge. Ein grotesker Anblick, doch seiner Erscheinung ungeachtet brüllte er.
YOOOOOAAAAH! Hachibi gibts immer noch, und wo ich hinlang, bleibt ein Loch! YAH!
Das Monster wandte den Kopf herab, richtete seine Aufmerksamkeit auf die Menschen am Platze. Hoh machte er, Schnür ihr Siegel gut fest, Schönling. Sonst kommt am Ende noch was aus ihr raus, so wie hier, und wäre das nicht peinlich? Ein Seitenblick zum Kyuubi. Echt! Grad bist du kleiner als ein Specht!

Ich sag dir was, Kleine. Ich neig zur Spielerei. Bin ein Zocker, verstehst? Und ich geb dir daher noch eine Chance. Drum hör gut zu, sperr die Ohren auf... Solche Freundlichkeit gibts nicht zuhauf. Hachibi legte eine Kunstpause ein. Wer tötete Gari?
Der Feind erwiderte Epona langsam, nachdem sie den Bijuu skeptisch gemustert hatte. Vor zwei Jahren. Er erlag seinen Verletzungen. Ihre Augen wurden schmal. Davor hat er mir Schnitter zugesichert, sollte ihm etwas passieren! Er hat-
MICH INTERESSIERT DAS MESSER NICHT! Ein kurzer Ausbruch, dann wieder Gelassenheit. Wer tötete Gari?
Ein Kunai. Epona zögerte. Mit Kibakufuda. Es explodierte, und die Klinge schnitt tief in seinen Körper.
Tötlich? Sofort?
Du bist ein Arsch. Ein Bullenarsch. Ein riesiger, stinkiger -
Antworte.
Nein. Nein, wars nicht.
Er starb wo?
Hinterher. Hinterher natürlich! Er hätte keinen Tag mehr überlebt, wenn...
Schweigen.
Diesmal unterbreche ich nicht. Sprich.
... wenn wir die Mission fortgesetzt hätten.
Hätten wir abgebrochen? Dann?
Nein! Hätte er nicht! Ich habe ihm Leid erspart!
Und das willst du wissen, du Expertin in den Künsten der Iryo-Nin? Hachibis Gesicht kam nah heran, so nah, dass er seine Schnauze zur Seite legen musste und Epona mit seinem linken Auge fixierte. Seine Haltung wirkte, als schaue er durch ein Guckloch im Zaun. Du hast keinen Blassen davon. Oder?
Epona schwieg. Blinzelte. Tränen glänzten. Er wäre sowieso gestorben sagte sie, mit einer hohlen Kleinmädchenstimme.
Wäre er? Eine letzte Chance gebe ich dir noch, die Wahrheit zu sagen. Hachibis Finger bohrte sich unmittelbar vor der dunkleren Seite der Kunoichi in die Luft. Und du sagst nicht vor!
Stille. Dann Brechen. Epona sagte etwas, das halb unter einem Schniefen begraben war.
Sags nochmal verlangte Hachibi. So, dass ich dich höre.
Ich hab ihn umgebracht.
Lauter. Ich mach dich frei von deinen Schulden, ehe ich dich zerquetsche wie die hohle Nuss, die du bist.
Ich hab ihn umgebracht!
LAUTER!
"WIR!" Eponas dunkle Seite bekam den Arm frei, griff Schnitter, der zwischen ihnen steckte. Die Klinge blitzte zu einem Dolch zusammen, sie drehte ihn in der Hand und zielte. "WIR HABEN IHN UMGEBRACHT!" Schnitter wuchs. Und biss. Die Spitze fuhr in Hachibis Auge, und der Riese prellte brüllend zurück.
Der Druck verschwand mit einem Male, beide Kunoichi landeten auf den steinernen Fließen. Die dunkle Seite stieß ihr helles, verheultes Selbst in die Seite. "Wer hat ihn umgebracht?"
Ich.
Epona wischte sich übers Gesicht. Ich hab ihn umgebracht.
Schnitter fiel scheppernd. Und plötzlich waren sie nur noch zu zweit, das Monster und die blondhaarige Frau im Seelenversteck.
Hachibi hielt sich sein angekratztes Auge, schnaufte und knurrte. Ach? Ist sie weg? Grinste er? Noch immer nicht zu erkennen.
Epona hob die Arme, schob die Hände unter die Ärmelstulpen, legte ihre Finger auf die Siegelbandagen. Löste sie. Kunai explodierten aus dem Stoff heraus, zeigten in die Höhe wie Stacheln. Ich bin genau hier.
Und dann war nichts weiter. Nur ein riesenhafter Körper, schlingernd und schleudernd auf steinernem Boden, und etwas Kleineres, das rannte und sprang. Kunai prasselten in einer funkensprühenden Kakaphonie, trafen auf Stein und Knochen und Fleisch.


Der Riese in der Eisenwelt grunzte. Ich könnt euch was nettes erzählen... Er erschauerte, zuckte aus heiterem Himmel wie unter einem Anfall, als habe ihm jemand einen Stromstoß gegeben. Die Gestalt rauschte wieder zusammen, wurde zu einem Knäuel, aus sieben Schweifen wurden fünf, drei, einer!
Epona Kiobashi machte einen Schritt und trat aus dem gasförmigen Chakrawölkchen heraus, das Haar offen und zerzaust, die Haut blutig und wund, die Kleidung rissig und wie von Feuer versenkt. In ihren Augen verglimmte der gelbliche Funke und machte dem hellen Himmelblau Platz, mit dem sie ihre Kameraden anschaute. Insbesondere Kana, die kampfbereit am nächsten war. Tut mir leid, ich war... nicht ganz bei mir. Sie schwankte. Und fiel hin. Setzte sich auf den Hintern und schaute zu Kyuubi auf, der noch immer eingerollt war wie eine Kugel, bereit, versiegelt zu werden.

Ein Schritt hallte es aus dunklen Ecken. Noch ein Schritt geschafft. Du bist gut. Aber beim nächsten Mal... lasse ich es dich vor ihnen sagen... Lachen. Brüllendes Gurgeln. Aber eindeutig Lachen.
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Nov 28, 2012 8:36 pm

Der junge Mann registrierte, dass die Uzumaki sich kooperativ zeigte. Sie lies sich auf dem Altar nieder und gab ihm nun die Möglichkeit, dass er an ihren Rücken kam. Sie hob ihr Top hoch. Der junge Mann trat nun auf sie zu und legte seine mehr als kalte Hand auf ihren Rücken. Das Gerede des Hachibi ignorierte er gekonnt, und so konzentrierte er sich. Die Schriftzeichen auf seinem Handrücken begannen sich nun nach und nach einmal quer über den Rücken der Uzumaki zu schreiben und brannten sich regelrecht wie Peitschenhiebe in ihr Fleisch ein. Um die Beiden herum begannen sich die Schriftzeichen zu drehen, und schließlich zu leuchten. Sie reagierten auf das Chakra, welchse in die Kanji gesteckt wurde, die sich nun auf dem Körper der jungen Frau nieder lies. Erschöpft musste er es vollziehen, denn wenn nicht, würde es ein Unheil geben. Erneut begann die Kugel zu knacken und zog Risse mit sich. Es war gefährlich, wenn er es nicht schnell hintersich bringen würde. Derweil gab es ein lautes Riss geräusch innerhalb von Yume no Ken und am Himmel begannen sich Risse durch die Dimension zu ziehen. Kano murmelte etwas und schloss die Augen. Immer stärker und stärker begannen die Schriftzeichen zu leuchten und ließen die Beiden in einer Säule aus Licht verschwinden. Intensiv strahlte sie während der gesammten Versiegelung gen Himmel. Durch den Enormen Aufwandt den er hinter sich hatte und den er auf sich nahm, war Kano mehr als geschwächt und so hatten die Beiden Frauen glück, denn es war fast wie eine Scherbe, die sich nun in den Boden innerhalb von Yume no Ken rammte. Diese war vom Himmel herabgefallen und man sah die intensive Sonne durchscheinen. Derweil stand Kano in einem Raum aus Wasser, umring von vielen Gängen und vor ihm die Kugel, in dem das Kyuubi gebannt war. Da es scih hierbei nicht um den wirklichen Kano handelte, sondern um die Siegelformel, hatte er auch beide Hände zur Verfügung und war ohne Schäden zusehen. Schließlich platzte die Kugel auf und zerbarste in 1000 kleine Teile, während das Kyuubi unsanft zu Boden ging und übersäht mit Schwertern, Speeren und dergleichen war. Der Raum, in dem sie sich befanden, war schier endlos. Ein Donnern ging durch diesen, denn das Kyuubi war alles andere als erfreut, dass Kano vor ihm stand. Das bedeutete, dass sie sich nun im Körper der jungen Frau befanden. Das Chakramonster wollte zum Schlag ansetzen, als seine linke Vorderpfote von einer Kette umschlangen wurde und es nach hinten zog. Ebenso erging es mit der rechten Pfote udn schließlich wurde es hoch gehoben. Erneut ein Donnern. Er versuchte Chakra freizusetzen, doch wurde nun auch seine Schnauze von einer Kette umwickelt. Kein Wort glitt über die Lippen des jungen Mannes, kein einziger Satz. Er hob die Hand und vor den Beiden entstand ein Gittertor, welches sich lagnsam schloss und den gepeinigten Kyuubi dahinter einschloss. Dieses Wesen war festgekettet, zumindest solange bis die Versiegelung vollzogen war und konnte sich daher nicht rühren, denn auch seine Schweife unterlagen diesen Bann. Kano schlug die Hände zusammen und das Tor war schließlich endlich geschlossen. Davor entstand quasi ein Riegel und darauf entstand ein Zettel mit einem starken Siegel drauf. Hinter den Gittertoren wurde das kyuubi zu Boden gelassen und sofort wetterte er gegen die Tür, schlug gegen die Stäbe, doch nichts, garnichts passierte, keienrlei Auswirkungen. Kano schritt nun auf das Gitter zu und durch das Gittertor. Das Kyuubi sah ihn hasserfüllt an.
Mein Name ist Fudo Kano, merke dir diesen Namen gut, denn du wirst mich nie vergessen Kyuubi, egal was du machst, du kannst nicht raus, jedoch kann sie rein. Dieses Mädchen setht unter dem Schutz des Schwertes und ich werde es einsetzen, solltest du sie töten wollen oder gegen ihren Willen agieren. Das Siegel mag mit der Zeit seine Wirkung verlieren, doch kannst du nicht hinaus und bis es so weit ist, wird es wieder erneuert worden sein, daaruf kannst du Gift nehmen., sgate er und lächelte das Kyuubi noch einmal an, ehe er sich vor ihm in gleißendes Licht auflöste. Erneut, weiterhin im Licht stand er hinter Miharu und legte ihr vorsichtig seine behandschuthen Hände auf die Schulter.
Miharu., sprach er sie an. Es war kein Moment für lange Reden, also musste er schnell machen.
Mein wirkliches Selbst hat gleich keine Energie mehr, jedoch möchte ich dir sagen, dass du nicht alleine bist. Solltest du dich unwohl fühlen, rede mit Kiobashi Epona. Sie ist ja selber eine Jinchuriki, und solltest du dir Sorgen um das Siegel machen, so komme zu mir, sollte ich noch am leben sein., sagte er und ging vor ihr auf die Hocke, nachdem er sie umgedreht hatte.
Ich schwöre dir bei meinem Leben, dass ich dich immer schützen werde, solltest du in einer Gefahr sein und mich brauchen. Ich werde da sein, so wahr ich hier kniee, denn du bist nciht irgendeine Kunoichi, du bist Uzumaki Miharu, ein Sonnenschein aus Konohagakure. Bewahre deiner Selbst in deinem Herzen und nichts und niemand wird dich runterziehen. Das Kyuubi mag versiegelt sein, doch bist du kein Monster. Du bist ein Mensch., sagte er lächelnd und erneut kam es zu einem gleißenden Licht.

Das Licht innerhalb der realen Welt begann zu verblassen. Zum Vorschein kamen Kano und Miharu, die dich in keinsterweise gerührt haben, nur sah man nun das kreisförmige Siegel auf ihren Rücken. Die Kugel, die bist vor kurzem um Kano geschwirrt war, war verschwunden, in Miharu versiegelt. Matt lies er die Hand herunterfallen, die bis eben noch über ihrem Rücken lag. Dann gaben die Beine nach udn er knickte ein, fiel einfach um, wie ein nasser Sack, neben Miharu auf den Boden. In just diesem Moment zerberaste die komplertte Kekkai, die die Versiegelung limitieren sollte und somit auch Yume no Ken. Binnen nicht einmal eines Wimpernschlages waren sie wieder in dem Wald, in dem sie gestartet waren, doch nichts war beschädigt, keine Spuren eines Kampfes war zu erkennen. Blut rannte aus der Wunde von Kanos Schulter und tränkte seine weiße Kleidung immer mehr und mehr in schönes rot. War dies Kanos Ende? Eigentlich wollte er noch nicht sterben, und hatte es auch noch nicht vor. Er hatte noch so viel zu tun, warum also hier und jetzt sterben?

[Out: Ihr könnt mich dann ab jetzt überspringen beim Posten. Nur versorgt ihn irgendwie temporär und/ oder lasst Iryô'nin erscheinen, die den Rset dann machen und ihn ins Krankenhaus bringen. Kano sollte nicht so unehrenhaft sterben. Man(n) stirbt für eine Frau :-P]
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Sa Dez 01, 2012 1:21 pm

Ein Schauer jagte über den Rücken des Mädchens, als eine Stimme erklang so dunkel und grollend wie der verheißungsvolle Schlund einer nie endenden Schlucht. Sie sah auf und als sie erkannte was da sprach, blieb ihr die Luft weg. Einerseits konnte sie nur stumm und mit geweiteten Augen auf das Gebilde vor sich schauen und andererseits raubte ihr der plötzliche, massige Chakraeinfluss den Atem.
Eine Gänsehaut überzog ihren Körper und kurzzeitig kam nur ein Hecheln aus der trockenen Kehle. Zwar tat es nicht weh, aber es war doch irgendwo unangenehm, auf einmal so viel Chakra eingeflößt zu bekommen. Prüfend musste sie sogar den Blick von dem seltsamen Chakrakörper abwenden, um über die Schulter zu schauen und zu beobachten, was Kano da eigentlich anstellte. Ihr Atem ging dabei nur sehr schwer, obwohl Miharu ständig das Gefühl hatte, noch immer zu wenig Luft zubekommen, als sich plötzlich alles in Licht auflöste. Es war nur noch hell um sie herum, sodass sie die Augenlider etwas zusammenkneifen musste, um nicht zu sehr geblendet zu werden.
Mit diesem Licht war alles vorbei – der Chakraeinfluss, das schwere Atmen und selbst ihre Kopfschmerzen verzogen sich.
Die Blonde lag nicht mal mehr – sie saß. Im Wasser, durch welches sie ungläubig mit der Hand fuhr. „Was wo sind wir?!“, ihre grünen Kullern blickten verwirrt umher, ehe sie auf den Kyuubi trafen und sie Kanos Stimme ertönen hörte.
Er war völlig unverletzt, was sie kaum glauben konnte. Träumte sie?
Langsam erhob sich ihr Körper, der sich so leicht anfühlte. Hatte sie noch eben Schmerzen in ihrem Rücken verspürt, so war jener nun völlig verschwunden.
Ihr Blick fiel auf Kano, auf den sie zuging, sich neben ihn stellte und mit großen Augen dabei zusah, wie der Mann den Fuchs hinter Gitter sperrte. Sie verstand gar nichts mehr. Dieser komplette Tag war so völlig surreal gewesen und machte absolut keinen Sinn. Wenn sie irgendwem davon erzählen würde, würde jener wohl denken, sie wäre nicht mehr ganz dicht.
Vorsichtshalber kniff sie sich sogar in den Oberarm, quiekte anschließend leicht auf, als sie den Schmerz dann doch spürte. Wo war sie nur?
Gerade wollte sie den Anderen danach fragen, als dieser sich zu ihr umdrehte und in die Hocke ging, was Miharu nur mit einem perplexem Blinzeln kommentieren konnte. Der Mann war doch seltsam, oder?
„W...was? Aber ich weiß doch wer ich bin.“, stammelte sie und wurde leicht rosa um die Wangen, als sich wieder alles in einem Licht auflösen zu schien – gott wie sie diesen ganzen Kram hasste.
„HALT!“, schrie sie, streckte eine Hand nach dem Blonden aus und öffnete zurück in der realen Welt die Augen.
Erneut sah sie sich verwirrt um – gerade hörte sie noch die Worte Eponas. Sie war nicht ganz bei sich?! Na die hatte gut reden. Ihre Welten wechselten ja nicht dauerhaft. Oder vielleicht doch?
„Ich krieg Kopfschmerzen!“, beklagte sie sich, als sie sich aufrichtete und sich – erneut – umsah. Sie war wieder in dem Wald, auf dessen Boden sie seltsamerweise gelegen hatte. „Vom Wald, in Sand, auf einen Altar, ins Licht, vor einem Käfig und wieder in einen Wald. Es ist kompliiiziiiiert.“, stöhnend rieb sie sich den Kopf und zählte mit der anderen Hand die Geschehnisse ab, die kaum glaubhaft waren.
Im Schneidersitz sitzend, blickte sie zu der Weißhaarigen auf, die vor ihr stand. „Kana-sensei...was...achso Kano meinte ihm ginge es nicht gut. Er hätte wohl keine Ener...wo ist der überhaupt?“, erneut sah sie sich aufgeregt um, erhob sich langsam und wankte zunächst etwas unsicher auf ihren Füßen. Als plötzlich zwei weitere Personen in ihr Blickfeld kamen, die hecktisch an ihnen vorbei liefen und sich auf einen scheinbar leblosen Körper stürzten.
Kano lag also auf dem Boden – vielleicht bewusstlos. Genau konnte Miharu dies nicht einschätzen. Jedenfalls ließen sie mintgrünes Chakra in den Fudo fließen, was wohl bedeutete, dass die beiden Iryônin waren.
Den Blick abwendend, wanderten ihre grünen Kullern zurück zu Epona, die auch irgendwo sehr...mitgenommen aussah – und das war noch eine nette Umschreibung.
„Und wo ist eigentlich das komische andere Vieh?“, fragte Miharu blinzelnd, ohne irgendwen direkt anzusprechen.
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Hatake Kana
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Di Dez 04, 2012 8:22 am

Kana schluckte hart. Sie blickte den halbfertigen Bijuu an und fragte sich, wie sie Kano und Miharu gegen so etwas verteidigen sollte. Alleine. Sie kam zu dem Entschluss, dass das wohl unmöglich wäre. Was sollte sie nun tun, wenn es angreifen würde. Ein weiterer Schwanz wuchs aus dem Ungetier. Was es genau darstellte, konnte man noch nicht recht sagen, aber es sah alles andere als schön aus. Und es sah so aus, als würde es vor niemandem halt machen. Egal ob sie vor wenigen Minuten noch auf der gleichen Seite gekämpft hatten, dieses Biest wirkte durch udn durch so, als würde es weder vor Feinden noch vor Freunen Halt machen.
Was hinter ihr ablief, bekam Kana kaum mit. Die ganze Versiegelung ging demnach mehr oder weniger an ihr vorbei, aber auch wenn sie wohl hingeschaut hätte, hätte sie nicht viel gesehen. Vieles fand auch im Seelenversteck selbst statt und darin hatte Kana beim besten Willen kein Einblick. Also konzentrierte sie sich auf den Jinchuuriki vor ihr.
Würde der Bijuu ausbrechen? Möglich wäre es, dann wäre die ganze Versiegelung und das Theater von eben völlig umsonst gewesen.
Kana verzog das Gesicht. Noch so einen Kampf wollte sie nicht bestreiten, zumal sie dafür das nötige Chakra schon lange nicht mehr besitzt. Was also sollte sie nun tun? Abwarten? Etwas anderes blieb ihr wohl kaum übrig.
Und dann sprach das Chakrabiest zu ihnen!
Kana sah emotionslos zu dem Chakrahaufen und hob eine Augenbraue. Seine sarkastischen Worte sollten wohl lustig sein? Es schürrte Kanas Ehrgeiz an, Kano und Miharu zu verteidigen. Ihr Griff um das Schwert ihres Heftes wurde fester. Sie fixierte das Biest mit ihren Augen. Verlor es keine Sekunde aus dem Blickfeld. Und reagierte nicht auf dessen Worte. Blieb einfach stumm stehen, denn sich auf so etwas einzulassen, konnte Unaufmerksamkeit mit sich ziehen und das konnte sich die Hatake derzeit beim besten Willen nicht leisten.
Und auf einmal - und Kana war sichtlich damit überrumpelt worden - war alles abrupt vorbei. Sie sah sich verwundert um, als die Welt wieder ihre normale Gesalt annahm. Der Sand langsam verglimmte und der satten, grünen Wiese wieder den Platz übergab. Die Baume schälten sich aus dem prüden Himmel der anderen Welt hervor und noch nie zuvor hatte sich Kana so sehr über den Anblick von solch natürlich aussehenden, schönen Bäumen gefreut!
Für einen Augenblick hatte sie sich sogar dadurch ablenken lassen und genau dieser Augenblick war es, in der Epona wieder zu sich selbst fand. Unwillkürlich blinzelte die Hatake und wurde sich bewusst, das alles vorbei war. Sie sah über ihre Schulter nach hinten. Auch die Versiegelung war vorbei. Es war alles glatt gelaufen, wenn man es von dem Gesichtspunkt der Mission betrachtete. Denn erfüllt war sie, der Kyuubi hatte einen neuen Wirt.
Was jedoch den Preis angeht, ist eine andere Sache. Dieser fiel wohl höher aus, als erwartet, denn als Kana den am Boden liegenden Kano gewahrte, schluckte sie erneut hart.
Er sah mehr tot als lebendig aus und auch ein Blick zu Epona sagte ihr, dass die junge Frau nicht viel besser drauf war, als der Versiegelungstechniker.
Kana steckte mit einer schnellen und eleganten Bewegung ihr Schwert zurück in die Scheide. Das würde sie nicht mehr brauchen. Der Chakrahaufen war verschwunden, die Gefahr gebannt. Sie waren in Sicherheit. Zumindest Kana und Miharu, was man jedoch nicht von den anderen Beiden behaupten konnte.
Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie Iryounin angerannt kamen. Zwei an der Stuckanzahl. Sofort kümmerten sie sich um Kano. Sie trat zu ihnen hin. Einer hob den Kopf und sah sie an.
"Sobald Kano ausser Lebensgefahr ist, kümmert sich einer von euch bitte um sie.", bei diesen Worten deutete sie mit dem Daumen über ihre Schulter zurück auf Epona, "ihr geht es ebenfalls nicht besonders gut."
Ohne auf eine Antwort zu warten, ging sie weiter zu Mihar und kniete sich neben ihr nieder. Sanft legte sie dem Mädchen eine Hand auf die Schulter.
"Wie geht es dir, Miharu?", fragte sie leise, "Ist alles gut gelaufen? Ist...", sie stockte kurz, "ist der Kyuubi nun versiegelt? Es tut mir im Übrigen leid, dass ich es dir nicht gesagt habe. Dieses Schicksal wollte ich nicht für dich, meine Kleine."
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Mi Dez 05, 2012 6:07 am

Gras. Auf dem Erdboden sitzend, spürte Epona es urplötzlich an ihren nackten Beinen kitzeln. Als wäre es ein Naturwunder, betrachtete sie das Grün. Große Güte. Und wie es riecht. Und wie warm es hier ist. Wie lang waren sie in der Eisenwelt gewesen? In diesem Meer aus Metallspänen? Nicht lang, und trotzdem erschien der Kunoichi das Sonnenlicht dreimal intensiver, der Duft des Grases frischer, der Himmel blauer und der Gesang der Vögel lau-... Nein, Vögel waren da nicht. Oder zumindest waren sie alle mundtot. Schreckensstarres Schweigen wegen dieses ganzen Brimboriums, das sie hatten mitansehen müssen.
Die Jinchuuriki befand sich in einem seltsam zwielichtigen Zustand: Zum Einen spürte sie ein Kribbeln und Zittern in ihren Gliedern, als könne sie jeden Moment aufspringen und nach Hause hüpfen. Zum anderen fühlte sie sich so kraftlos, sie wollte sich fallen lassen und auf ewig liegen bleiben. Beides hielt sich die Waage, und so blieb sie sitzen.
„Und wo ist eigentlich das komische andere Vieh?“, hörte sie von Miharu, über das dumpfe Rauschen in ihren Ohren hinweg. Sie lachte einmal auf, dann stellte sie fest, dass Lachen wehtat, und verkniff sich alles weitere. Stattdessen suchte sie nur kurz den Blick der frischen Jinchuuriki und beantwortete deren Frage, indem sie auf ihren Bauch klopfte. Gerade dort war ihr Obergewand förmlich verbrannt, kreisrund, und ihr Siegel hob sich so kurz nach Beanspruchung tintenschwarz von ihrer hellen Haut ab.
Auf Kanas Anweisung an die Iryo-Nin hin protestierte sie dann doch verbal. Nein, nein, mir gehts bestens. Bestens gehts mir. Um dies zu beweisen, stand sie auf. Schlingerte leicht. Fasste sich an die Stirn, spürte etwas Warmes, Klebriges, und betrachtete gelinde überrascht ihre rotglänzende Handfläche. Oh. Korrektur. Doch nicht. Damit setzte sie sich wieder hin.
Kano wurde in der Zwischenzeit stabilisiert. Er sah fürchterlich aus, blutüberströmt und fast schon zerfetzt. Es versetzte der Taijutsuka einen Stich. Wie konnte dieser Kerl, der doch in die zweite Reihe gehörte, nur so schwer verwundet sein, während die wirklichen Kämpfer des Teams bei weitem nicht so schwer angekratzt worden waren? Sein dämliches Heldenethos wieder, das musste es gewesen sein.
Eine der Iryo-Nin in weißem Kittel löste sich kurz von Kano und eilte zu ihr. Wir haben nicht viel Zeit! Du bist ansprechbar? Dann muss dies erstmal reichen! Die Frau schloss Fingerzeichen. Kuchiyose! Buun, Puun, Chuun und Kuun! Ihr wisst, was zu tun ist!
Es waren Molche. Axolotl mit kleinen Kiemenästchen am Hinterkopf und glänzendschwarzen Knopfäuglein, und sie sonderten Schleim ab. Das Quartett hüpfte auf Eponas Schultern und Beine und begannen sofort, ihre fladderige Körperflüssigkeit auf ihr zu verteilen. Die blonde Kunoichi verspürte erst ein kaltes Grausen, doch als sie versuchte, Buun von ihrer Schulter zu schieben, spuckte der kleine Molch ihr schlicht ins Gesicht, quietschte ein Befeeeeeehl ist Befeeeeeehl! und schnodderte weiter.
Nach einigen Sekunden des Wartens trat unter all dem Glibber wirklich eine angenehme Wirkung ein. Epona verfolgte interessiert, wie die Röte heller wurde und verdickte Blutergüsse sich lösten.
Kano war schließlich genug mit Erster Hilfe versucht, um transportiert werden zu können. Für ihn ging es auf schnellstem Wege ins Krankenhaus. Epona wurde von Buun, Puun, Chuun und Kuun befreit und aufgefordert, direkt mitzukommen. Deine Chakrabahnen sind ja förmlich angekokelt! Du gehörst genau dahin, wo er auch hingehört!
Mir gehts doch nicht halb so schlimm! Ich hab noch beide Augen und beide Schultern!
Aber keinen einzigen Abschluss in Medizin. Ab!
Sich fügend, trottete Epona an Kana und Miharu vorbei. Sensei und Schüler hatten wohl eins ihrer Gespräche. Die Jinchuuriki lächelte beiden kurz zu und winkte, dann folgte sie den Iryo-Nin, die Kano zwischen sich trugen.

tbc (auch für Kano): Krankenhaus!
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BeitragThema: Re: Sperrzone   Do Dez 06, 2012 10:32 am

Es war vorbei. Der Zauber, die Angst...okay, die Schmerzen waren noch da, aber der Wald war es ebenso. Miharu war also zurückgekehrt. Wankend stand sie da, sah von einer Frau zur anderen und zog kurz fragend die Augenbrauen hoch, als die andere Blonde auf den demolierten Bauch klopfte. Hatte sie was gegessen? Oder? Halt nein...dort war auch solch ein seltsames Tattoo...Kano meinte, sie wäre ebenso ein Jinchuuriki?
Gerne hätte sie die Kiobashi gefragt, kam aber nicht dazu, da Kana andeutete, diese benötigte ebenfalls ärztliche Hilfe. Also wurde sie von einer Iryônin angesprochen, während sich die Blonde zu Kana umdrehte.
Aufmerksam lauschte sie den Worten der Hatake und blinzelte am Ende etwas verwirrt. Warum machte sie sich denn Vorwürfe? Es war geschehen nicht wahr? Außerdem hatte sich die Genin nun damit abgefunden, dieses Schicksal zu tragen – für sich und für Konoha. Außerdem hatte sie das beste Beispiel eben vor Augen gehabt. Obwohl die Bijuumeisterin völlig fertig aussah, konnte sie lächeln und sich scheinbar über nichts beklagen. Warum sollte sie das nicht also auch können?
Kopfschüttelnd formte sich ebenfalls ein Lächeln auf den Lippen des Mädchens. „Nein, Sie müssen sich da keine Schuld geben. Es war nicht fair, klar, aber weder Sie, noch ich können das Rückgängig machen. Ich wär nur sauer auf sie, wenn sie mich hängen lassen!“ meinte sie entschieden und sah dann prüfend in die unterschiedlichen Augen, „Werden Sie doch nicht, oder?“ Oder doch? Vielleicht hatte ihr neuer Sensei nun irgendwelche Ausflüchte, sie nicht mehr trainieren zu wollen und was war überhaupt mit ihrer Familie? Ob die gut darauf reagieren würden? Zwar glaubte Miharu, dass gerade ihr Vater davon wusste, aber davon wissen und es letztendlich vor den Augen zu haben war immer was anderes, nicht wahr?
Hart schluckend bemerkte sie kaum, wie Kano und die, von komischen Viechern besetzte Jinchuuriki, abgeführt wurden und wohl zurück nach Konoha gingen.
Mit einem nervösen, viel zu breitem Grinsen sah sie die Hatake an, hoffte einfach darauf, dass sie als ihre Schülerin erhalten blieb und nickte dann – wieder etwas bedröppelt. Das Grinsen hatte ein jähes Ende genommen. Die Uzumaki wusste einfach nicht, wie sie damit umgehen sollte.
„I..ich weiß nicht.“, fing sie an, „ich war in einem Raum...Kano war auch da...Wasser war auf dem Boden verteilt und äh..er hat den Kyuubi eingesperrt. E..er hatte doch irgendwas an meinem Rücken gemacht, oder?“ Sie hob ihr Shirt ein Stück hoch und guckte über ihre Schulter. Was sie dann jedoch sah, raubte ihr kurz den Atem. Es war ein kreisartiges Siegel, was sich auf ihre Haut gebrannt hatte – es war da. Der Beweis für ihr Schicksal.
Aber bevor Miharu irgendwas dazu sagen konnte, fühlte sie, wie sich alles um sie herum drehte. Es war fast wie eben, als sie durch die Luft geflogen war. Erneut unterlag sie einem Schwächeanfall und ihre Beine klappten weg, ließen die Physik wirken. Hätte sie sich nicht gefangen und sich an der Weißhaarigen festgehalten, hätte sie erneut auf dem Boden gelegen.
„Uhhh...“, machte sie und schüttelte benommen den Kopf, „Es dreht sich schon wieder alles...“ An der Stelle wurde die Blonde glücklicherweise von der Erwachsenen unterstützt und aufgefangen. Benommen merkte die Uzumaki noch, wie man sie sanft auf den Rücken hob, als sie langsam auf der Schulter der Hatake wegdriftete.

Ow: Miharus Haus


Zuletzt von Uzumaki Miharu am Sa Dez 08, 2012 1:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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