Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Foyer des Kagegebäudes

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Yumenai Kaito

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BeitragThema: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 5:32 am

Da das Kagegebäude quasi das Rathaus des Dorfes ist, finden sich hier natürlich allerlei Ämter, die auf verschiedenen Etagen verteilt ihre Büros haben. Damit die armen Bürger Kumos sich nun auf der Suche nach dem richtigen Beamten nicht verlaufen, gibt es direkt hinter der Eingangstür des Gebäudes das Foyer. Einen großen Raum, der den Knotenpunkt zwischen den Ämtern herstellt und die Rezeption beherbergt. Hier arbeiten immer mindestens zwei Angestellte, die den Aufbau des Hauses und die verschiedenen Termine der Beamten, sowie die der Kage in und auswendig kennen. Wer sich also eine lange Suche ersparen will fragt hier nach dem Weg zum entsprechenden Beamten. Wer eine Audienz bei der Raikage ersucht muss sich zunächst hier anmelden, ungeachtet von Rang und Namen. Sollte man dies nicht tun, wird man von den Türwachen der Kage hierhin zurückgeschickt und aus unempfindlichen Gründen, sieht es das Dorfoberhaupt nicht gern, wenn man jene Wachposten einfach aus dem Weg räumt und sie benutzt um die Tür aufzuschlagen.
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Yumenai Kaito

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BeitragThema: Re: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 6:10 am

.::Firstpost::.

Federnden Schrittes glitt Kaito durch die Türen des Kageanwesens ins Foyer, wo er ein nicht allzu seltener Gast war. Auch wenn er sein Labor nur ungern verließ, so musste er doch noch ab und an persönlich bei Honoka... Nein, man sollte jetzt wohl besser "der Raikage" sagen. Also: so musste er doch noch ab und an persönlich bei der Raikage vorbeikommen um ihr über dieses und jenes, was er so trieb Bericht zu erstatten. So schritt er also zur Rezeption um sich von der Dame hinter dem Tresen eine Zutrittsberechtigung zu Honokas Büro geben zu lassen. Das war zwar lästig, aber der Grünhaarige hatte widerwillig einsehen müssen, dass es so leichter war, als sich von Honoka Standpauken anzuhören, weil er die Wachposten vor ihrem Büro -die ihn pflichtgetreu nicht eintreten lassen würden- krankenhausreif schlug. Verfluchte Bürokratie, dachte er sich widerwillig ehe er die Dame am Schalter grüßte und sein Anliegen vortrug. "Guten Tag, meine Werteste. Ich muss mit Honoka sprechen, würden sie mir also den Wisch dafür ausstellen? Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit." Nun seine Wortwahl hier zeugte wohl nicht gerade von guten Manieren, doch dies lag in seinem Unmut gegenüber jenem bürokratischen Firlefanz begründet, den er nun jedesmal abhalten musste, um mit seiner alten Teamleiterin zu sprechen. "Sie wissen, dass das so nicht läuft. Name und Anliegen, wenn ich bitten darf", erwiderte die Frau, was Kaito noch mehr reizte, wenngleich der Mut ihm Widerworte zu geben auch einer gewissen Anerkennung würdig war. "Yumenai Kaito Yûki. Leiter des Forschungszentrums. Vertrauliche Berichte für die Raikage", sagte er in genervtem Tonfall und verdrehte die Augen. "Geht doch", antwortete die Sekretärin. "Kann ich dann jetzt bitte den Passierschein bekommen?", fragte der Yumenai und riss sich zusammen um möglichst freundlich zu klingen, damit das schnell über die Bühne ging. "Ich fürchte leider nicht. Die Raikage ist auf ungewisse Zeit außer Haus. Geschäftliches, gemeinsam mit der ANBU-Kapitänin, bevor sie mich weiter löchern." Kaito biss sich auf diesen Kommentar hin auf die Lippe, um nicht schon wieder Ärger wegen etwaiger Wutausbrüche zu bekommen. Diese dämliche Frau und ihre Spielchen, sie hätte mir auch gleich sagen können, dass Honoka nicht da ist. So eine Zeitverschwendung. "Sie sollten ihr Temperament zügeln und endlich anfangen nach den Regeln zu spielen, Yumenai-san, dann hätte ich ihnen gleich eine Antwort gegeben. Würden sie jetzt bitte den Verkehr nicht weiter aufhalten? Schönen Tag noch", sagte die Sekretärin und es war wirklich schon zu verlockend ihr zu zeigen, dass sie sich sicherer fühlte als es gut für sie war, doch würde ihn das auch nicht weiterbringen. Mit einem abfälligen Schnauben trat Kaito zur Seite und machte Platz, für die Menschen die hinter ihm standen. Was tue ich jetzt? Honoka ist nicht da, im Labor läuft gerade sowieso alles automatisch und ich will nicht ganz umsonst hergekommen sein. Er sah sich um und erblickte dabei eine flüchtige Bekannte in der Reihe der Wartenden, von der er sich ziemlich sicher war, dass sie wohl auch zu Honoka wollen würde. Warum auch sonst sollte sich ein hochrangiger Ninja hier an der Rezeption anstellen? Lässig ging er auf Honokas Verwandte zu und grüßte sie mit recht lockerer Miene. "Konnichi wa, Rai-san. Wenn du zu Honoka-san willst, kannst du dir die Warterei sparen, sie ist mit mit Noriko unterwegs und man weiß nicht wann sie wiederkommt." Woher er sie kannte? Nun zum einen stammte sie aus Honokas Clan, zum anderen war sie, wie er, Mitglied der sieben Schwertshinobi und würde eine solche Zeitverschwendung wie er sie gerade erlebt hatte sicher nicht gebrauchen können. Warum er sie ansprach? Nun, teilweise aus Höflichkeit, teilweise aus dem Wunsch heraus, mit jemandem zu sprechen, der kein vollkommener Kretin war.
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Ikazuchi Rai
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BeitragThema: Re: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 6:38 am

._.:Firstpost:._.

Mit rollenden Schultern und einem tiefen Seufzen auf den Lippen hatte Rai nach einem Sitzungsmarathon mit den alten Knackern des Rates ihres Clans irgendwann dann doch das Ikazuchi-Anwesen, explizit die Versammlungshalle verlassen und war froh gewesen, diese Leute endlich vom Hals zu haben. Nachdem sie sich eine Weile ausgeruht hatte, kam sie zu dem Entschluss, dass Honoka die frohe Botschaft - wenngleich sie sich nicht so sicher war, ob Honoka das als frohe Botschaft sehen würde - so schnell wie möglich in Erfahrung bringen würde. Dementsprechend in ihrer üblichen zivilen Kleidung begab die Dame sich zum Raikageanwesen und schnaubte bereits vor der Tür, als sie sah, was für eine lange Schlange von Menschen dort herumstand und nur darauf wartete von der schnippischen Sekretärin, die die Ikazuchi ein ums andere Mal liebend gern geköpft hätte, bedient zu werden und ihr Anliegen vortragen zu dürfen, nur um dann weitere Stunden vor Bürotüren zu verbringen und hin- und hergeschickt zu werden. Diesmal würde sie sich das nicht bieten lassen, oh nein, auf gar keinen Fall. Aber was blieb ihr anderes übrig, als sich anzustellen und zu warten, bis sie der netten, lahmen Dame ihre Meinung sagen dürfte und es dann doch nicht tun würde, nur um den Anschein zu wahren, sie seien befreundet und so besser von ihr behandelt zu werden. Ohja, manchmal hasste sie dieses Spielchen, aber es brachte Vorteile und war nützlich und verschwendete weit weniger unnötige Zeit. Also setzte sie brav ein mildes Lächeln auf und gab sich zufrieden.
Ganz anders als die Leute vor ihr, die unruhig wurden und sich offenbar über jemanden aufregten, der weiter vorn in der Reihe stand, direkt vor dem Schreibtisch der netten Dame, die sich Sekretärin schimpfte. Offenbar hielt er den Verkehr etwas auf und einige bekundeten bereits ihren Unmut, als Rai sich leicht aus der Reihe wagte, um zu sehen, wer dort angemault wurde. Die auffällig grünen Haare reichten ihr, um zu erkennen, wer es war und ihr ein ehrliches, sanftes Lächeln auf die Lippen zu legen. Das war doch absolut keine Überraschung, dass der Yumenai sich nicht gerade beliebt machte, mit seiner Art. Andererseits wäre es genauso gut denkbar gewesen, dass er die Dame um den Finger wickeln würde und dementsprechend schneller vorran kam. Aber entweder war er noch nicht auf die Idee gekommen, oder er hatte sie einmal zu oft vor den Kopf gestoßen, als dass es noch klappen könnte. Während die Reihe sich langsam beruhigte, fragte die Ikazuchi sich, was der andere Schwertshinobi hier wohl tat, kam gerade in Gedanken auf ihr künftiges Clanoberhaupt, als der andere auf sie zu kam und sie begrüßte. Bei seinen Worten trat sie seufzend aus der Reihe und ließ den alten Mann hinter sich vortreten, neigte den Kopf leicht zur Seite und schenkte dem Grünhaar ein Lächeln.
"Konnichi wa, Kaito-san.", entgegnete sie leise und deutete eine Verbeugung an, denn auch wenn sie wusste, dass der andere nichts darauf gab, waren doch genügend Leute hier, die sie beobachten konnten und sich vermutlich wundern würden, wenn sie es nicht tat. Immerhin hatte sie immer noch den Bonus, dass viele von ihr nicht erwarteten, dass ihr dieses vornehme Getue hin und wieder gewaltig auf die Nerven ging. "Tatsächlich wollte ich gern zu Honoka. Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass die nette Dame dir nicht sagen wollte, wo sie sich aufhält? Sie wird ja wohl kaum auf eine Mission gegangen sein." Die Frage war logischerweise rein rethorisch, wenn das Weibchen den Yumenai schon so zusammenstauchte, dass andere unruhig wurden, dann würde sie ihm sicher nicht verraten, wo das allseits geliebte Dorfoberhaupt war. Ihre grau-blauen Augen suchten den Raum kurz ab, glitten über die Menschenreihe und schwankten erst danach wieder zu Kaito. "Also, was ist? Wollen wir sie finden oder verschiebst du deinen Besuch bei ihr lieber und hälst einen netten Plausch mit einer Kollegin?" Ihr Lächeln war nichtmehr mild oder freundlich allein, sondern hatte durchaus etwas provokantes. Wenn er Honoka finden wollen würde, würde sie die Dame an der Rezeption schon zum Reden bringen, mit Engelszungen, wie man so schön sagte.
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Yumenai Kaito

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BeitragThema: Re: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 7:14 am

Das sanfte Lächeln der Ikazuchi war doch eine weit angenehmere Art begrüßt zu werden, als es die der notorischen Nörglerin hinter dem Schreibtisch gewesen war. So zuckten auch Kaitos Mundwinkel leicht und formten ein dezentes Lächeln, als sich Rai vor ihm verbeugte, was er mit einer Verneigung seines Haupts erwiderte. Er war ganz recht in der Annahme gegangen, dass auch sie zu Honoka und nicht zu anderen Beamten wollte und er ihr durch seinen Hinweis wohl einen kleinen Gefallen getan hatte. "Ganz gemäß Vorschrift konnte sie mir natürlich nicht sagen, wohin unsere liebe Chefin gegangen ist. Aber zumindest hat sich ihre Zunge so weit lockern lassen, als dass sie ausgespuckt hat, dass sie mit Noriko zusammen geschäftlich unterwegs ist", erklärte er Rai, dass er zumindest doch einen Informationsbrocken mehr als es üblich war aus der hinreißenden Dame hinterm Pult hervor bekommen hatte. Die Frage der Schwertkämpferin, was der Grünhaarige nun vorhatte trieb ihm erneut den Hauch eines Lächelns ins Gesicht. Er strich sich mit der Hand durch die Haare am Hinterkopf und nickte Rai zu. "Ganz recht, ich verschiebe meinen Besuch vorerst. Wenn Honoka anderweitig zu tun hat, hört sie den Forschungsberichten sowieso nur mit halbem Ohr zu. Und selbst wenn sie es tun würde, würde Noriko mich anfauchen, weil ich Honoka von jener anderen Arbeit abhalten würde. Wenn dein Anliegen also auch eine gewisse Aufschiebung zulässt, würde ich vorschlagen, dass du mich zu einer Tasse Tee begleitest." Für diejenigen der Umstehenden, die den beiden Schwertshinobi Beachtung schenkten, war dies gewiss ein fragwürdiger Anblick. Die beiden ach so kalten, unantastbaren, unfehlbaren Perfektionisten standen da und unterhielten sich darüber ob sie nicht einen Tee trinken gehen sollten. Wobei unklar war, was wohl verstörender wirkte: Dass jemand Rai so unverfroren danach fragte ob sie, in gewisser Weise, mit ihm ausging. Oder dass dieser jemand Kaito war, der sonst so gut wie nie jemandem gegenüber auch nur einen Funken von Interesse zeigte. Doch kümmerte es wohl keinen der beiden sonderlich, was die Umstehenden von dieser Konversation hielten, zumindest Kaito für seinen Teil gab rein gar nichts darauf. Es war nichts unmoralisches, vertrauliches oder sonst wie geheimes was er hier preisgab, eine stimulierende Konversation mit einer Kollegin, die dazu im Stande war ihm auf gleicher Höhe zu begegnen, nichts weiter. Ein schöner Zeitvertreib, nachdem ihm gewisse andere Damen wieder die Nerven geraubt hatten.
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Ikazuchi Rai
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BeitragThema: Re: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 11:21 am

Offensichtlich war ihre Gesellschaft dem Yumenai doch weitaus angenehmer, als die der netten Sekretärin, was vermutlich nicht schwer war und ein schwacher Trost dafür, dass sie sich die Nachricht würde aufheben müssen, aber immerhin besser, als ihre Zeit zu verschwenden. Da sie, abgesehen von dem Besuch bei Honoka, heute eigentlich keine weiteren Pflichten mehr banden, nahm sie es gelassen, dass der Andere ihre Zeit beanspruchte, zumal er wohl ein weitaus interessanterer Weggefährte war, als alle anderen hier in diesem Raum. Seine Worte entlockten ihr ein leises, freudloses Lachen, denn es war natürlich normal, dass niemand einfach so erfuhr, wohin die Kage ging. "Also schön, wenn sie nicht gefunden werden will, dann werden wir ihr wohl die Ruhe lassen müssen.", bemerkte Rai trocken und fragte sich, ob sie der Raikage eine Nachricht hier hinterlegen lassen sollte, oder sie anderweitig kontaktieren sollte. Unentschlossen trat sie mit dem Blick zur Rezeption von einem Fuß auf den anderen und seufzte wieder leise. Doch seine Bewegung, wie er sich durch die Haare strich und lächelte, lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihn, genau wie seine angenehme Stimme und die Worte, die er aussprach. Ihre graublauen Augen erwiderten seinen Blick.
"Seltsam, nicht? Wie ihr alle nun etwas besonderes seid.", murmelte sie belustigt, wenngleich sie ja eigentlich absolut garnichts über das vorherige Berufsfeld ihres künftigen Clanoberhauptes wusste. Sie war Kage und vorher Jounin gewesen, ganz klassisch natürlich. "Aber wie dem auch sei. Ich werde sie spätestens heute Abend im Anwesen sicher erwischen und ihr die Botschaft überbringen können, die der Clanrat ihr ausrichten lässt, von daher sollte es kein Problem darstellen, dich zu begleiten, mein Lieber." Ein zuckersüßes Lächeln zierte ihre Lippen, während sie mit dem Grünhaar sprach und sich der Blicke von den Menschen um sie herum nur all zu bewusst war. Es war ihr vielleicht nicht gänzlich egal, dann früher oder später würde ihr Samurai-Vater davon womöhlich Wind bekommen und ihr wieder in den Ohren liegen, aber das lag nicht bei Kaito und er trug daran weder Schuld noch konnte er daran etwas ändern. Das war einfach die ehrenhafte Mentalität ihres Vaters, die er wohl niemals vergessen oder aufgeben können würde.
Tatsächlich waren ihre Gedanken eher irgendwo zwischen Verwunderung und Interesse, kannte sie Kaito natürlich flüchtig allein dadurch, dass sie gewissermaßen direkte Kollegen waren, was die Schwerter anging und zum anderen dadurch, dass er seit Jahren mit Honoka zu tun hatte, in welcher Art und Weise auch immer. So genau wollte sie das garnicht wissen. Andererseits war sie verwundert, weil er eigentlich allgemein als unnahbar galt, vielleicht ein wenig kaltherzig und noch einiges unsympathisches mehr, was vor den Kopf gestoßene Menschen so vor sich hin brabbelten. Sie kannte ihn aber eigentlich als sympathischen jungen Mann. Größtenteils. Das was sie kannte. "Also, wo darf ich deinen Nerven Entspannung gönnen, die andere gespannt haben?", fragte sie leicht belustigt, natürlich auf die nette Dame anspielend und hakte sich ungefragt beim anderen unter, um einen anständigen Eindruck zu machen, wenn sie schon nicht geschäftlich miteinander zu tun hatten. Würde er sie führen würde sie ihn machen lassen, war sie doch interessiert an einem Gespräch.

ow: Kaito nach! ò.ó


Zuletzt von Ikazuchi Rai am Mo Dez 10, 2012 7:49 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yumenai Kaito

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BeitragThema: Re: Foyer des Kagegebäudes   So Dez 09, 2012 12:59 pm

Selbst das freudlose Lachen, dass er Rai entlockte war stilvoller und interessanter, als so ziemlich alle anderen Anwesenden hier. Die Ikazuchi und der Yumenai stachen aus der Menge hier deutlich heraus, nicht nur weil sie die einzigen hochrangigen Ninja waren, auch nicht nur weil sie zu den sieben Schwertshinobi zählten. Nein, es lag viel mehr daran, dass sie hier die einzigen Charaktere waren, die Höheres als ihr eigenes Wohl anstrebten. Sie stachen aus dieser grauen Masse von Menschen heraus, weil sie nicht so vollkommen normal und langweilig waren. Sie verströmten eine gewisse Aura und waren im Allgemeinen recht polarisierende Persönlichkeiten, man konnte sie mögen oder auch nicht, aber gleichgültig waren sie meist nur wenigen. Doch genug der Selbstverherrlichung, Rai sagte da schließlich noch etwas, dass Kaito für einen Moment hellhörig werden ließ. "Seltsam, nicht? Wie ihr alle nun etwas besonderes seid." Das klingt ja fast als wüsste sie etwas von unserem alten Team. Ob Honoka ihr davon erzählt hat? Unwahrscheinlich... vielleicht bilde ich mir hier auch nur etwas ein. Zu seinem Glück war Kaito stets auf der Hut und hatte seinen Körper voll im Griff, weshalb ihm seine Gesichtszüge obgleich der Verwunderung nicht entglitten. Es war unwahrscheinlich, dass Rai genaueres von seiner Vergangenheit mit Honoka und Noriko wusste, und das war wohl auch besser so, je weniger sie darüber wusste desto weniger Gefahren gab es. Nicht, dass es sie oder ihn jetzt in akute Bedrängnis gebracht hätte, sie waren gewiss beide in der Lage mit solcherlei Informationen vertraulich umzugehen, aber es könnte sich in der Zukunft noch zu einem unberechenbaren Risikofaktor entwickeln. Einem Risikofaktor, den man durch gewissenhaftes Vorgehen vermeiden kann. Unbeirrt sah der Grünhaarige also weiter zu seiner Kollegin, die zu seiner Freude erklärte, dass sie etwas Zeit für ihn erübrigen konnte. Wunderbar, dann war es wenigstens keine vollkommene Zeitverschwendung hierher zu kommen. In Rais Gegenwart sollte ich natürlich meine Deckung nicht ganz fallen lassen, noch weniger als bei anderen Damen, aber das macht das Ganze doch nur interessanter. Die Anderen entpuppten sich nämlich häufig als langweilige Püppchen, wohingegen die Ikazuchi immer auch eine gewisse Gefahr ausströmte. Ein Spiel mit dem Feuer also... oder viel eher mit dem Donner, bei dem man sich, wenn man unachtsam war, schnell die Fingerspitzen oder noch weitaus mehr verbrannte. Doch war es eben jene Eigenschaft, die Kaito an seiner Begleitung so schätzte, die er auch an anderen Bekannten, wie Honoka und Noriko, schätzte. Doch bot die hübsche, junge Dame, die sich nun bei ihm eingehakt hatte, noch ganz andere Qualitäten, die er schätzte und bei anderen oft schmerzlich vermisste. Sie legte Wert auf ihre Erscheinung und wusste sich zu vermarkten, war selbstbewusst, selbstbestimmt und intelligent. Und im Gegensatz zu zum Beispiel Noriko, die jene zuvor genannten Attribute durchaus auch aufwies, war Rai kein pflichtbesessenes Arbeitstier, was sich jetzt ja gerade darin äußerte, dass sie Kaito zusagte, etwas zu unternehmen, statt Honoka hinterherzujagen oder hier aufzulauern.
Doch weg von Kaitos Vorlieben und zurück zur eigentlichen Handlung. Zuckersüß lächelnd hatte sich die Ikazuchi danach erkundigt wo sie Kaito denn nun Entspannung bereiten dürfte und sich in seinen Arm eingehakt. Gewiss ein schönes Erlebnis von einer Frau ihres Kalibers so verwöhnt zu werden, doch war Kaito nicht so charakterschwach, dass er, wie manch anderer Mann es nun wohl getan hätte, dieser Masche zum Opfer fiel und glückstrunken seine Deckung vernachlässigte. Er wies sie natürlich nicht ab, schenkte ihr auch ein erneutes Lächeln, doch fing er nicht an zu sabbern, zu fantasieren oder sonst wie abzuschweifen. "Wie wäre es mit dem Kinnodobin? Eine gute Tasse frisch gebrühten Tees zu zweit in guter Gesellschaft klingt doch verlockend, nicht?", schlug er also ein recht exquisites Teehaus vor, in dem die etwas betuchteren Bewohner des Dorfes sich Tee von ausgezeichneter Qualität servieren ließen. Davon ausgehend, das Rai keine Einwände haben würde, setzte sich der Grünhaarige also in Bewegung und führte die Dame an seinem Arm zum Ausgang des Foyers.

tbc: Teehaus Kinnodobin
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