Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Anwesen der Familie Saitô's

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Yuki Saitô
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BeitragThema: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Jan 30, 2012 6:59 am

das Eingangsposting lautete :

Das Anwesen der Familie Saitô's


Äußere Ansicht


Innere Ansicht


Recht zentral im Viertel des Yuki Clan's gelegen befindet sich das doch recht stattliche Anwesen, welches Saitô und seine Familie bewohnen. Natürlich wurde das komplette Viertel neu hergerichtet, da dort lange keiner gelebt hatte, jedoch blieben die traditionellen Bauten erhalten und wurden nur saniert. So konnten diese schönen Gebäude erneut in einem herrlichen Glanz erstrahlen.
Auch die japanischen Gärten wurden neu angelegt, die Wege zwischen den Anwesen wieder begehbar gemacht und gepflastert. Hier und dort sticht einem das Wappen des Clans, eine Schneeflocke, ins Auge und es ist nicht selten an den Fenstern noch viel mehr Eisblumen zu entdecken, als an denen anderer Häuser des Dorfes. Wenn man hier Kinder sehen möchte, die umhertollen und Schneemänner bauen irrt man. Hier sieht man Zöglinge, die mit dem Schnee und ihrem Chakra Kunstwerke erschaffen um zu üben.
Das Anwesen von Saitô's Familie gehört zu den traditionellsten und auch zu den Größten. Der Wohnraum ist absolut gemütlich und geräumig und man kann sogar am äußeren Gang entspannen ohne eingeschneit zu werden, wenn man den Schneefall betrachtet.
Unter dem Dach eines solchen Ganges befindet sich auch seitlich am Anwesen die Stallung der Schneehasen, welche ausreichend angelegt ist. Auch sieht man über den ganzen Hof die Katzen tollen, die Abends aber lieber die Wärme des Hauses vorziehen. Man sieht dem Wohnstil der Yuki an, dass sie zu den einflussreichsten Clans gehören und Legendenstatus erreicht haben. Sie selbst bilden sich darauf aber nicht viel ein.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   So Feb 12, 2012 6:16 am

Sai schien, so wie es aussah, seine Kameradin Kanade aus einer Art kleinen Trance gerissen zu haben. Ja tatsächlich, als er sie angesprochen hatte, bemerkte er ein kleines Zucken, dennoch grinste sie ihn an und antwortete gut gelaunt: "Danke, aber ich bin schon fast fertig~ Ich mache sowas öfter." Fast etwas erleichtert blickte der Yuki zu seinem jüngeren Bruder, die ganze Sache schien ja beinahe noch hinten los zu gehen und für einen Moment war er auch unsicher gewesen, ab seine Höflichkeit auch wirklich angebracht gewesen war. So war es eben, wenn man lange aus der Übung war, kein festes Team hatte und versuchte, das ehemalige Team in seinem alten Leben zu lassen, um irgendwie weitermachen zu können. Letztlich war er ihr aber doch nicht auf den Schlips getreten, alles war in bester Ordnung und der Älteste konnte innerlich aufatmen. Scheinbar waren ihre Gedanken beim kneten etwas abgekommen, das geschah eben. Aufmuntert lächelte auch Jinnai ihm entgegen und er erwiderte, war dankbar für die moralische Stütze des Kleinen. "Gut, dann bin ich ja beruhigt.", gab er also lächelnd zur Antwort, zog aber eine Braue etwas fragend hoch, als sie ein "Ah!" ausstieß, ganz so, als sei ihr plötzlich etwas eingefallen. "Bevor ich es vergesse, ich soll dir schöne Grüße meiner Mutter bestellen, sie hofft ich bin erträglich." Die letzten Worte hatte sie wohl nicht aussprechen wollen, da ihre Hand geschwind vor ihren Mund klatschte und sie anschließend nicht anders konnte, als peinlich berührt und recht schief zu grinsen. Natürlich freute sich der Iryônin darüber, von einer seiner Patientinnen gegrüßt zu werden, denn so hatte man eine gewisse Resonanz, dass man seine Sache als einer der behandelnden Ärzte gut machte. Ihre letzten Worte aber gaben ihm zu denken, was sein Lächeln etwas abschwächte. Sie hofft, sie wäre erträglich? Liegt dieser Ausspruch in ihrem Dasein als Jinchûriki? Hat ihre Mutter das wirklich selbst gesagt oder zeugt es von Kana-chan's Unsicherheit? Ich glaube, ich muss ihr dringend ausreden, dass sie sich über so etwas nicht sorgen muss... Allerdings, ihm gefiel es gar nicht, dass Jinchûriki oftmals sehr unrespektvoll behandelt wurden und es ihnen demnach an einer gewissen Selbstachtung fehlte. Dabei waren gerade sie es, die einer hohes Maß an Respekt und Achtung verdienten, weil sie ihr Leben zum Schutz der Bevölkerung führten und dafür kämpften, dieser Aufgabe auch vollkommen gerecht zu werden. Was sollte an ihnen anders sein, als an einem anderen Menschen? Das sie eines dieser mächtigen Ungeheuer in sich trugen? Verringerte dieser Fakt die Menschlichkeit, die Gutherzigkeit? Beim besten Willen, nein. Jedes Wesen dieser Welt hatte Respekt verdient, egal welches.
So legte er also für einen Moment seine Hand auf ihre Schulter, lächelte sie liebenswert und freundschaftlich an und hoffte einfach darauf, dass er ihr wirklich das Gefühl übermitteln konnte, dass es tatsächlich auch Menschen gab, die ihre Nähe ertragen wollten, die sie mochten, so wie sie war. "Vielen Dank und bestell ihr auch liebe Grüße und Besserungswünsche von mir. Außerdem kannst du ihr ausrichten, dass du wirklich mehr als erträglich bist und es mir eine Freude bereitet, dich hier im Anwensen meiner Familie als Gast haben zu dürfen. Sag ihr von mir, dass du ein wirklich freundliches und fröhliches Mädchen bist, mein Bruder in deiner Gegenwart regelrecht aufblüht und sie sich nicht sorgen muss." Mit einem raschen Seitenblick registrierte er, dass Jinnai wieder etwas errötete, dennoch aber leise kicherte und Kanade ebenso bestätigend anschmunzelnde und nickte. Zu hoffen war nur, dass er damit auch ein wenig helfen konnte. Kaum hatte er noch immer schmunzelnd seine Hand wieder von ihrer Schulter genommen, kehrte Kaito zurück und nahm zunächst Jinnai ins Visier. "So, Jinnai-chan. Waren die beiden Großen auch anständig?" Trocken hatte er es formuliert, jedoch konnte man, wenn man dem Sarkasmus und der Ironie des Öfteren frönte, eine Zweideutigkeit heraushören. Kein Wunder also, dass Sai gespielt unschuldig dreinblickte und ein wenig mehr mit den Wimpern schlug. Der Kleine musste deshalb lachen, kurz auch aufhusten, präsentierte aber schließlich den in die Höhe gereckten Daumen und salutierte, wie es sich für einen stolzen Krieger gehörte. "Aye Sir, die beiden waren ganz brav und haben sich gegenseitig geholfen!" Bestätigend nickte der ältere Yuki-Bruder nur mit dem Kopf und auf den deutenden Blick hin, ob der Teig nun fertig sein, nickte er abermals. "Ich denke, jetzt wo der Küchenchef wieder unter uns ist, können wir mit den nächsten Arbeitsschritten fortfahren." Trotz der vermittelten guten Laune bedachte er den Schwarzhaarigen mit einem dankbaren Lächeln, dass er sich dem Problem namens Misaki angenommen hatte und sah gleichzeitig eine Spur fürsorglich drein da er nicht wollte, dass der Kamerad sich mit seiner Verletzung übernahm. Ihm wäre es am Liebsten er würde weitere Befehle geben und sich zu Jinnai setzen, dass wäre wesentlich gesünder. Kaum hatte der Violetthaarige den Gedanken beendet, sprang ihm das Problemkind in die Arme und drückte sich fest an ihn. Zuerst war ihm das, so wie vorher schon, ein wenig fremd... Er war solche Attacken eben nicht mehr gewohnt, dennoch legte er sachte seine Arme um sie und tätschelte kurz ihren Rücken. Sie sollte sich um den Vorfall keine Sorgen mehr machen, wenngleich sie noch immer lernen musste, ihre rosarote Brille abzulegen. "Go..me...ne!", sprach sie also entschuldigend bevor sie sich wieder löste und verzeihend empfing sie ein geschmunzeltes "Schon in Ordnung." Danach flitzte sie zu dem jüngeren Yuki. "Ah Jinnai-kun ich hab gehört das du mir ein Kompliment gemacht hast. Vielen Dank. Dafür werden wir beide ein tolles Genjutsu erfinden okay?" "Au ja!", kam's nur gehüstelt und heiser von dem Jungen, der Bruder allerdings richtete seine Augen etwas gen Zimmerdecke und wollte gar nicht wissen, wie ein Genjutsu von ihr aussehen mochte. Er hatte zwar einige Dinge darüber in ihrer Akte eingelesen, aber Genaueres hatte er aus Selbstschutz, wenn man das so nennen wollte, überlesen. Am Liebsten hätte er diesen Schutz weiterhin gehabt, denn schon alleine wie die Braunhaarige schließlich zwei der Lauchstangen betrachtete, ließ ihn Ungutes erahnen. Was war das für ein Mädchen? War es eine Prüfung der Götter an ihn, mit ihr Herr zu werden und ihre merkwürdigen Verhaltensweisen zu überstehen? Dummerweise bezog sie nun auch Jinnai in ihre dumme Idee mit ein, übergab ihm eine der Stangen. Ihre schüttelte sie hin und her, als würde sie es dem Jungen vormachen wollen. "Kennst du Levan Polkaa? Wenn nicht bringe ich es dir bei. Wenn du den Rhythmus gefunden hast machst steigst du ein. Das macht echten Spaß." Einen Moment blieb sie stumm, schien nachzudenken und nur Sekunden später wünschte sich der Yuki zum ersten Mal im Leben gehörlos zu sein. Sie sang doch tatsächlich dieses schwachsinnige Lied, welches in seiner Heimat nur alte, geistig umnachtete Schachteln von sich gaben, wedelte mit diesem Lauch umher und traf tatsächlich nicht einmal einen Ton. Es war, als würde sie mit blanken Fingernägeln auf einer Tafel kratzen und selbst Jinnai zuckte zusammen. Das hatte sich der Bursche wohl doch anders vorgestellt. Er sang weder mit, noch wedelte er mit dem Lauch. Eher war sein Blick hoch fragend und er schien eine Spur verwirrt zu sein. Sai hingegen schwand das Lächeln aus dem Gesicht, seine Muskeln verspannten sich leicht und in ihm keimte der Drang auf, ihr irgendwie, auf welche Art und Weise auch immer, das Maul zu stopfen. Ein Zwang, welcher wohl für jemanden wie ihn recht normal war.
Kurz hielt Mademoiselle inne: "Kanade-chan machst du mit? Und die beiden Männer auch. Ihr wollt doch keine Spielverderber sein oder?" Ich würde gerade lieber ein Gott sein und dir deine Stimme nehmen. Oder dich auf dem Küchentisch einer Stimmband-Operation unterziehen., antwortete er innerlich, nach außen hin blieb er allerdings stumm, immerhin wollte er sich ja beherrschen und sich an die neue Situation gewöhnen. So krächzte sie also weiter, gebeutelt von diesem unerträglichen Geräuschpegel rieb sich der Älteste die Stirn und schließlich, als sie zur 4. Strophe aufforderte und er nur noch summte, beschloss er sich dieser Sache anzunehmen, allerdings auf seine Art. In Kirigakure sang man dieses Lied ein wenig anders, vielleicht konnte er sie somit ruhig stellen. Und er würde wetten, dass Jinnai dann auch wusste, was sie da überhaupt sang. "Als sie ein Kind dann ausgetragen, war es es aus mit Ieva's Glück. Das Geld ging an den Sohn und Ieva auf die Straß' zurück. Denn in Opa's Testament stand Folgendes geschrieben: Wenn ich sterbe dann soll nur mein Sohn meine ganze Kohle kriegen.", sang Sai also mit seiner ruhigen, sanften Stimme und ab und an stieg der Kleine fröhlich mit ein, anscheinend hatte er das Lied nun wirklich erkannt. Und ja, die Version aus der Heimat klang sehr rau... Das märkische Kiri eben, die Absteige. Was erwartete man sonst? Ehrlich gesagt, hätte er die wahre, vierte Strophe gar nicht gekannt. Zum Ende applaudierte sein Brüderchen also, bedachte ihn mit einem "Wie neblig!" und Sai hoffte an dieser Stelle, das die Singerei ein Ende hatte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 13, 2012 2:22 am

Kanades Fingerzeichen zu urteilen, schien also alles gut gelaufen zu sein - Jinnais und Sais Gestik, beziehungsweise Aussage zu urteilen, ebenfalls. Folglich konnten sie damit weitermachen, das Essen vorzubereiten. Ja, dann würden sie endlich vorankommen. Wobei ihm sein Arm immer mehr Schmerzen bereitete. War die Verletzung doch bis in die Sehne vorgedrungen? Hatte sich innen etwas entzündet? Eine Blutvergiftung? Verdammtes Bluterbe. Ja, manchmal regte es ihn wirklich auf, was es mit ihm machte. Man konnte es trainieren und es gab einem wirklich viel Macht, doch... wenn etwas dabei schief ging, dann durfte man wahrhaftig gleich ins Krankenhaus rennen. Ganz tolle Sache. Nein, Kaito betrachtete sein Bluterbe nicht als Geschenk oder gar als Gabe, damit er anderen helfen konnte. Stattdessen sah er es als Mittel zum Zweck. Es gab ihm Macht und für Macht tat er zu diesen Zeiten alles.
"Gut... dann machen wir uns am Bes--" Ehe er sich versah, schien Misaki literarisch in die Küche zu stürmen und sogleich wieder Sai zu umarmen. Ein wenig verdutzt beobachtete Kaito das ganze Geschehen und ja, er fragte sich ernsthaft ob er hier im Irrenhaus gelandet war. Oder ob Misaki in eines gehörte. Nein, das war definitiv nicht das Umfeld das er gewohnt war. Lieber war er alleine und kümmerte sich um nichts. Lieber alleine und trainieren und dann nur zu Sai oder so gehen, wenn er ihn brauchte. Der Zweck heiligte die Mittel oder? Nein, diese Leuten waren ihm keine Spur ans Herz gewachsen und würden es auch nie tun. Selbst Akisa und Taichi hatte er erst nach zwei Jahren wirklich an sich heran gelassen - und eben da hatte man das Team aufgelöst. Wieso? Man hätte ihm und Taichi auch einfach einen neuen Kameraden zuteilen können, oder? Wieso also hatte man sie getrennt? Wahrscheinlich nur, weil die Regierung seinen schlechten Einfluss befürchtete. Dabei hatten sie keine Ahnung von ihm. Immerhin war das letzte Team von den einzigen Menschen erfüllt worden, welche ihm wirklich einmal etwas bedeutet hatte - der alte Mann war ja bereits gestorben. Also, was erwarteten alle? Glaubten sie wirklich, dass er jemals wieder zu jemandem Vertrauen hatte? Nachdem sie eh alle umbrachten oder von ihm entfernen ließen, falls er eben dieses Vertrauen schöpfte? Das konnten sie sowas von vergessen.
Allerdings riss ihn nun Misakis Gesang aus den Gedanken, die doch wirklich Essen zum Spielen benutzte. Nein, das konnte Kaito nicht gern haben. Die Kinder im Slumviertel würden im siebten Himmel sein, wenn sie auch nur ein wenig dessen, was sie hier eingekauft hatten, haben würden. Lauchstangen waren nicht zum Spielen da - und schon gar nicht zum Tanzen! Und Polka? Sollte das ein schlechter Scherz sein? Ja, sie sang unter Umständen nicht schlecht, aber wie konnte sie hier herumtanzen, wenn sie eigentlich Kochen wollten? Schön, für Jinnai war es sicherlich toll, aber was ihn betraf... Nein, das alles hier kotzte ihn doch so ziemlich an. Memo an mich... Nie wieder auf solche Veranstaltungen gehen, wenn man nicht jemanden umbringen will... Mit diesem Gedanken lehnte er weiterhin in der Tür, als sie auch schon die nächsten Strophen sang. Nein, er würde garantiert nicht mitsingen. Das konnte sie vergessen. Ja, das konnte sie wirklich. Er war gerade nur noch hier und bemühte sich, keine abfälligen Bemerkungen zu machen, weil Jinnai hier war. Nur deshalb. Seine gesunde Faust ballte er, doch war sie unter seinen nun verschränkten Armen versteckt. Man würde es nicht sehen... und er wollte hier raus. Wieso war er eigentlich noch hier. Solch ein Kinderkram. Er hätte nie hier her kommen sollen. Hier im Clanviertel feierten sie und nebenan lag das, was einmal Yuki zur Blüte verholfen hatte... Nicht mit ihm.
Und wenn Misaki ihn nun ansah, dass er singen sollte, dann sagte er ihr nur eines: Never ever.
Hatte er eigentlich gesagt, dass Misaki vielleicht gar nicht mal so schlecht sang? Natürlich nahm er das sofort zurück, denn mit jedem Ton höher.... wurde es schrecklicher. Am liebsten würde er sich die Ohren zuhalten, aber das wäre einfach zu unhöflich. Hier hieß es ja, das man gute, neue Kontakte knüpfen sollte.... als ob er das noch könnte. Nein, er wollte niemanden mehr kennenlernen, weigerte sich innerlich. Und doch musste er hier ausharren.
Wieso sang Sai nun mit? Nach davor hätte er sie am liebsten aufgespießt und nun sang er mit seiner hellen Stimme da mit? Na, wenigstens konnte er singen. Gott, wieso sang er mit? Wieso wollten alle fröhlich sein? Nicht nur für Jinnai, sondern füreinander. Damit sie gemeinsam Spaß haben konnten....?

    "Vergiss es! Du bist mein Freund und mir ist es scheiß egal, was die anderen sagen oder was DU denkst, du arrogantes...!!! Ich lasse niemanden zurück!"


Ja, der Schwarzhaarige erinnerte sich noch genau daran, als er Taichi dazu aufgefordert hatte, ihn gefälligst in Ruhe zu lassen. Dass er alleine kämpfen würde. Der Blonde war der erste Mensch gewesen, der Kaito dazu gebracht hatte, wieder jemandem Vertrauen zu schenken. Es war nicht die Tatsache, dass er gesagt hatte, dass ihm egal war, was andere dachten... nein, es war die Aussage, dass ihm egal gewesen war, was Kaito selbst darüber dachte. Genug davon. Ihr könnt mich alle mal.
Hoffentlich... hoffentlich war es vorbei, wenn Sai seine Strophe zu Ende hatte. Nein, er hatte sich nicht vom Fleck gerührt. Würde es nicht tun. Niemals. Nicht um dieses bescheuerte Zeug zu singen. Dazu brachten ihn keine zehn Pferde. Weiterhin rief es den Beteiligten hoffentlich Sais Aussage ins Gehirn: "Ich denke, jetzt wo der Küchenchef wieder unter uns ist, können wir mit den nächsten Arbeitsschritten fortfahren." Hoffentlich - aber irgendwie traute er ihnen das nicht zu. Vor allem nicht Misaki.
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Iwasawa Kanade
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 13, 2012 5:56 am

"Vielen Dank und bestell ihr auch liebe Grüße und Besserungswünsche von mir. Außerdem kannst du ihr ausrichten, dass du wirklich mehr als erträglich bist und es mir eine Freude bereitet, dich hier im Anwensen meiner Familie als Gast haben zu dürfen. Sag ihr von mir, dass du ein wirklich freundliches und fröhliches Mädchen bist, mein Bruder in deiner Gegenwart regelrecht aufblüht und sie sich nicht sorgen muss." Ungelogen hatte jemand noch nie so etwas nettes zu ihr gesagt und wenn, dann war es nicht ernst gemeint. Aber tief im Inneren (weit, weit weg von jeglichem Einfluss Gobis [sowas lernt man mit der Zeit]) beschloss sie so das Gefühl, dass sie Saitô vertrauen konnte mit seinen Worten. Schon allein wie er sie angesehen hatte, das konnte nicht geflunkert sein, so wie es manche in Kiri mit ihr getrieben hatten. Wie so oft an diesem Tag lächelte Kanade, aber nicht nur einfach so, wie sie es vorhin immer getan hatte, sondern richtig. Glücklich einfach, mal so etwas gehört zu haben. Vielen Dank, ich werde es ihr ausrichten, Sai-kun., sprach sie, immer noch lächelnd und legte eine Hand an ihre Wange. Den erröteten Jinnai konnte sie nur noch angrinsen und bevor sie noch etwas sagen konnte, trottete auch schon Kaito wieder ein. Zum Glück. Diese Seifenoper an Gefühlsexplosionen wäre mir noch zu Kopf gestiegen... Aber immerhin akzeptiert der Yuki-Junge mich. Dich? Hat er dich erwähnt, auf irgend eine Art und Weise? Und außerdem hat "der Yuki-Junge" einen Namen. .... Du bist jetzt aber nicht wieder beleidigt oder? N-Nein, ich doch nicht! Gekünstelt schniefte Gobi vor sich hin und das Mädchen konnte wie immer nur die Augen verdrehen, das Vieh war manchmal unglaublich. Da machte man sich Sorgen und dann so etwas, das war ja furchtbar. Sogleich stürmte Misaki in den Raum, ehe Kaito seinen Satz beenden konnte und stürzte sich erst einmal auf Sai, mit einer bahnbrechenden Umarmung, was die Erdbeerblonde zum Sweatdropen brachte. Etwas besorgt schaute sie zu dem Yuki, dem Misakis Begrüßungsumarmung zuvor auch nicht gerade geheuer war. Aber sie hatte sich ja nur entschuldigt - Für ihren kleinen Fehler, den sie vorhin begangen hatte. Klein? Sie reißt mal eben ein Stück Herz wo raus und du nennst das klein? Also, über Größenverhältnisse müssen wir nochmal sprechen, Mädchen. Oh, Unterricht mit Herr Gobi, ein Grund zu schwänzen. L-levan Polkka? Dieses Lied, es kam ihr ja so bekannt vor: Diese Lästermäuler aus Kiri in der Nachbarschaft hatten das immer gesungen. In der Dauerschleife. Ein wenig verzog Kana das Gesicht und bevor sie noch mehr tun konnte, fing das quirlige Mädchen auch schon an zu singen. Sie hätte sich am liebsten die Ohren zu gehalten, nicht etwa weil Misaki eine grausame Stimme haben sollte, wie Gobi meinte, der sich heulend in seine Ecke verzog um seine "empfindlichen Ohren zu schützen", eher, weil sie dieses Lied hasste. Es erinnerte sie vor allem an die Weiber, die ihr Tag für Tag wenn sie außer Haus ging das Leben schwer gemacht hatten. "Kanade-chan, machst du mit?" [color=deeppink Ehh...[/color] Viel mehr war eben genannte damit beschäftigt, sich dort, wo sie gerade stand mit gesenktem Kopf abzustützen. Zumindest klang Sais Gesang viel angenehmer und sie konnte ein wenig durchatmen. Dieses Lied saß fest in ihren Wurzeln - in den schlechten. Ist es vorbei? .... Oh my Han, ich kann wieder hören ohne Ohrenbluten! Ein Wunder! Deswegen musst du jetzt aber nicht den Engelschorus von Halleluja nachmachen... Ach komm schon, ein Moment of Fame, für meine sensiblen Ohren~ "Wie neblig~" Jinnai riss sie wieder aus ihrer Gesprächswelt mit Gobi, in die sie in letzter Zeit schon zu oft versank. Dieses Lied haben immer diese Waschweiber gesungen, ich kenne ein richtiges~ Nun gut, ihr Gesang war auch nicht der beste- Machst du Witze? Gegen diese gesteinigte Mukke ist das die reinste Symphonie! Hast du da gerade in iwa-kirislang gesprochen? Nein, nein, das hast du dir nur eingebildet, genau! Hehehe~ Kanade! Mehr sprach die Chûnin gar nicht erst mit ihrem Bijû, viel mehr machte sie mit dem Rezept, das sie noch im Kopf hatte weiter und stimmte das Lied an, dass sie aus Kiri im Kopf hatte. Ein Wind weht von Süd und zieht mich hinaus auf See! Mein Kind, sei nicht traurig, tut auch der Abschied weh~ Mein Herz geht an Bord und fort muss die Reise gehn, dein Schmerz wird vergehn und schön wird das Wiedersehn! Hätte sie es nicht besser gewusst, würde Gobi nun in seinem Käfig hocken und (sofern er Hände hätte) ein Feuerzeug hin- und her schwenken. Mich trägt die Sehnsucht fort in die blaue Ferne, unter mir im Meer und über mir Nacht und Sterne~ Vor mir die Welt, so treibt mich der Wind des Lebens, wein' nicht, mein Kind, die Tränen, sie sind vergebens~ Ein wenig konnte Kanade nicht glauben, dass sie das gerade wirklich gesungen hatte aber, oh well, es war ihr nun mal rausgerutscht, das Levan Polkka Zeugs und Misakis äh "schöner" Gesang hatten sie zu sehr betäubt. Was für ein Lied! Aber natürlich sind die aus Iwagakure viel schöner und mit meinem Gesang erst! Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine.
 All meine Wahrheiten sind mir ja
 Steine geworden:
 Steine im Weg und
 Steine in der Kehle und
 Stein auf der Seele und
 Stein in der Bruhuhuusst~ Also jetzt fangen gleich meine Ohren an zu bluten, das ist ja grauenhaft! Am liebsten hätte sich die Jinchûriki nun endgültig die Ohren zugehalten, Gobi war nicht der beste Sänger. Und mal abgesehen von dem Text...
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 13, 2012 7:13 am

Super. Dann denken wir uns ganz tolle Genjutsus aus und ein ganz tolles benenne ich dann nach dir. Dann haben wir etwas, was uns verbindet. Es sollte etwas niedliches sein was zu Jinnai passt. Vielleicht etwas mit einen riesen großen Teddy... Magst du eigentlich Samurais? Wenn er welche mochte, könnte sie etwas für ihn besorgen. Eine tolle Überraschung für den süßen Kleinen. Das Lied kam wohl nicht so gut an was wohl daran lag, dass sie darin gar nicht hinein fand. Das Lied lag ihr wohl einfach nicht und umso verwirrter guckte sie, als Sai wieder was komisches sang. Kaito hielt sich ganz heraus und Kana sang wieder was ganz was anderes. Ihr seid echt komische Vögel! Sai du singst wieder was merkwürdiges und dann noch in diesen Slang den ich nicht lernen darf! Und Kaito du bist langweilig und Kana, du hast was schönes gesungen. Verwirrt kratze sie sich am Kopf und wandte sich zu Jinnai. Du bist der tollste und mein Held. Wärst du etwas älter würde ich mit dir ausgehen. Sie streichelte ihm übers Haar, nahm in den Lauch ab und legte es wieder auf den Tisch und schnippelte es klein. Das überschüssige wie die Endteile mit den Wurzeln nahm sie in die Hand und suchte den Mülleimer. Doch dann roch es erst angebrannt und erschrocken warf sie das Zeugs ins Waschbecken wo es friedvoll brannte und dann von selbst ausging. Um sicher zu gehen das es nicht wieder an ging, drehte sie den Wasserhahn auf damit Wasser darüber kam. Wieder zugedreht, drehte sie sich zu den anderen um und grinste. Deswegen darf ich nicht mehr in die Küche. Irgendwie kann ich wohl zaubern oder so....Jedenfalls hab ich den Lauch schon mal klein gemacht und damit nicht wieder was in Brand geht sollte ich mich anders wertig beschäftigen. Komischerweise kam das Feuer nur dann, wenn sie in die Küche aufhielt und sonst nie. Vielleicht wird sie ja von einen Oni verfolgt und er will sie daran hindern, dass sie sich in der Küche aufhält. Jinnai-kun wollen wir ins Wohnzimmer gehen und Ideen sammeln fürs Genjutsu? Es darf doch keiner wissen was für welche wir lernen wollen. Oder du zeigst mir dein Spielzeug., sie redete etwas leiser damit es Geheimnisvoller wirkte. So konnte man Kinder am besten locken und wichtig war es schließlich ja auch. Ihre Teamkameraden wollte sie später ja überraschen den diese werden sie sicherlich auch unterschätzen. Aimo Aimo Neder Luche! Leutet nun die Glocke des Sieges. Den hier wird mein Neuer Planet sein. Aimo Aimo Neder Luche! Schwingt nun unsere Fahne, denn hier kommt die Neue Nation Gottes! Vorwärts! Frontier! Werde deinem stolzen Namen gerecht! Steig hinauf! Frontier! Erwecke deine bislang schlafenden Kräfte!, diesmal sang Misa vernüntig(nix mit nicht singen können SaiÒAÓ*kickt ihn noch gegen die Wand und stopft ihn Oreos in den Mund) und marschierte los. Sie schaute in den Schränken und fand beim ersten mal die Teller, nahm einige heraus, schaute in den Schubladen nach um auch Stäbchen herauszuholen und lief mit dem Geschirr los. Kommst du mein Held?, fragte Misa und lief schon mal ins Wohnzimmer um dort den Tisch zu decken. Wenn sie sich schon nicht in der Küche aufhalten konnte, dann könnte sie schon mal den Tisch decken und sich mit den kleinen beschäftigen. Kinder erzählten ja furchtbar gerne dinge und Misa hörte gerne zu was diese zu sagen hatten. Wie die anderen wohl als Kinder waren? Kaito, der schaute damals so böse durch die Gegend, Saito..naja den konnte man schlecht einschätzen und Kana war wohl immer sehr munter so wie jetzt.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 13, 2012 10:04 am

Es freute den jungen Schwert-Shinobi des Nebels, dass er der hübschen Jinchûriki wohl offensichtlich hatte ein wenig helfen können. Ehrlich und scheinbar auch glücklich und vertrauend lächelte sie ihm entgegen, legte eine Hand an ihre Wange und grinste auch dem kleinen Frauenheld am Tisch zu. "Vielen Dank, ich werde es ihr ausrichten, Sai-kun.", sprach sie noch und schon allein ihre Stimmfarbe ließ den Iryônin erkennen, dass sie sich wohl fühlte und er mit seinem Verhalten richtig gehandelt hatte. Er hätte sich nicht gerade gut gefühlt, wenn sie seine Worte falsch aufgefasst und er sie damit verletzt hätte, denn dies stand nun einmal gar nicht in seinem Sinne.
Nun, da sie alle aber wieder vollständig in der yuki'schen Küche versammelt waren und der Chefkoch versucht hatte, zum weiteren Vorgehen aufzurufen, hatte Mademoiselle Misaki natürlich die ganze Innung mit ihrem 'herrlichen' Gesang betört, von dem natürlich alle Anwesenden begeistert zu sein schienen. Um es zusammenzufassen: Saitô's Züge hatten sich gestrafft und er hatte den inneren, brutalen Zwang seiner Ahnen bekämpfen müssen, dieses Mädchen zum Schweigen zu bringen, Jinnai war mit Verstörung und Unwissen gestraft gewesen, Kaito hatte sich an den Rahmen der Tür gelehnt und schien noch griesgrämiger als ohnehin, zudem ein wenig abwesend und Kanade hatte versucht, sich mit ihrem gesenkten Kopf irgendwo abzustützen. Die Kätzchen hatten die Küche eilend verlassen, sie taten gut daran. Nachdem Sai also mit der kiri'schen Version der Ievas Polka vorerst Misaki's Getöse beendet hatte, schien sich doch ein wenig allgemeine Erleichterung breit zu machen, wobei die Erdbeerblonde aber jenes erwähnte, was Sai sich zuvor schon gedacht hatte. "Dieses Lied haben immer diese Waschweiber gesungen, ich kenne ein richtiges~" Nun war der Yuki gespannt, was die Gute hören lassen würde, selbst wenn er mit einem besorgten Blick zu Kaito nicht so recht wusste, ob es ihm gut tun würde. Natürlich zweifelte er nicht daran, dass die Kameradin aus der Heimat eine schöne Stimme hat, nein. Eher beschlich ihn das Gefühl, dass der Schwarzhaarige mit seiner Beherrschung kämpfte. Sicherlich war für ihn diese Situation hier auch mehr als ungewöhnlich und so, wie er ihn einschätzte, auch nicht gerade erwünschenswert. Zudem er ja auch noch verletzt war. Stimmte die Mischung, konnte einem das sehr zusetzen und er selbst war immer daran, an sich zu halten, einfach der späteren, guten Zusammenarbeit Willen. Mit der Ausrede, kein gewöhnter Teamkamerad mehr zu sein, konnte er sich nicht retten. Man musste eben, wenn man etwas erreichen wollte, auch ertragen können und versuchen, das Beste aus einer Sache zu machen. Der Lohn dafür würde umso besser sein. Zudem sollte es nicht schlecht sein, wieder mehr Umgang mit Personen seines Alters zu haben. Sich einmal wieder wie ein fester Bestandteil zu fühlen. Das vergangene einfach ziehen zu lassen und sich an etwas Neues gewöhnen. Leicht war das nicht, so wie es ihm schien, aber... Es war erstrebenswert. Und wuchs ein Mensch nicht mit seinen Aufgaben? Ja doch, also würde er sich weiterhin ruhig verhalten und versuchen, etwas Gutes beizutragen.
So lauschte er also Kanade's Gesang, der wirklich sehr gut und vor allem wohltuend war und erkannte es Lied aus der Heimat wieder. Jinnai gefiel es wohl ganz besonders, denn er bewegte sich auf seinem Stuhl hin und her und sang ab und an leise mit. Strahlen tat er richtig. Es war schön anzusehen, dass so etwas Banales einem kranken Jungen so gut tun konnte. Der Älteste konnte also nicht anders, als hinsichtlich dessen zu schmunzeln und sich eine Strähne hinters Ohr zu streicheln, das erdbeerblonde Mädchen dankbar anzusehen.
Als sie geendet hatte, kämpfte der Yuki sogar damit, nicht den Refrain anzusetzen, beließ es aber dabei. Außerdem hatte die Braunhaarige sowieso das Wort erhoben. "Ihr seid echt komische Vögel! Sai du singst wieder was merkwürdiges und dann noch in diesen Slang den ich nicht lernen darf! Und Kaito du bist langweilig und Kana, du hast was schönes gesungen." Ein liebreizendes Dingelchen. Kami, wäre doch nur Beni-nee-chan hier! Allein ihre Aura würde Wunder wirken! Um Sai's Gedankengang zu übersetzen: Er befand Misaki-chan's verbalen Umgang nicht gerade als höflich und wünschte sich sogar schon seine tyrannische Schwester herbei, damit diese dem Mädchen vor ihm Manieren beibringen würde. Schon allein deshalb antwortete er nicht darauf sondern fügte gedanklich, nachdem sie meinte, dass sie mit Jinnai ausgehen würde, wäre dieser älter, hinzu: Ich verbiete es! Äußerlich verzog er natürlich keine Miene, immerhin schien sich der Kleine ja über ihr Streicheln und ihre Worte zu freuen. War es doch schön ein Kind zu sein. Anschließend schaffte Mademoiselle es auch, fast einen Brand auszulösen, ihre Erklärung war zudem sogar einem eine Zustimmung wert doch was sich danach zutrug, rieb wirklich an sämtlichen Nerven der Beherrschung. Ja, es war schön, dass sie sich mit Jinnai abgeben und ihm etwas beibringen wollte, wunderbar. Das was seinen Unmut schürte fixierte sich aber auf die Tatsache, dass sie wohl in der Lage war, von jetzt auf gleich einfach gewisse und wichtige Tatsachen zu vergessen. Sie marschierte doch tatsächlich friedfertig und unbekümmert mit dem Geschirr los, sang noch ein Liedchen das inhaltlich mehr als befremdlich war und verlangte wahrscheinlich von einem todkranken Jungen, der nicht einmal ein paar Minuten alleine an einem Fleck stehen konnte, dass er ihr folgte. Und das noch von einem hohen Stuhl aus. Hatte er ihr vorhin nicht erst klar und deutlich bewusst gemacht, dass sein Brüderchen ernsthaft an Tuberkulose litt? Hatte man vorhin nicht gesehen, dass Sai ihn getragen und gestützt hatte? Sah man dem Kind nicht an, dass es nicht viel Kraft hatte? Was um Kami's Willen lief bei dieser jungen Dame falsch?
Ja und schon wieder hatte sie einen von Sai's wirklich empfindlichen Punkten getroffen, die Hände ballte er langsam zum Fäusten, wobei die Knöchel knackten und seine Miene war so kühl, dass er scheinbar nicht einmal Hyôton gebraucht hätte, um etwas einzufrieren. Ihm dürstete es danach, irgendetwas nach ihr zu werfen. Einen Eiszapfen vielleicht? Ein Messer? Sein Tsuki no Tsurara? Letzteres würde er holen müssen, also fiel es aus der Wertung. Es wäre auch gelogen zu verschweigen, dass er wirklich rot sah, wie ein Schleier zog diese Farbe an seinem inneren Auge vorbei. Er konnte es einfach nicht fassen, wie...ja, wie man so etwas vergessen und nicht beachten konnte und es immer wieder schaffte, einem einen Dolch, getränkt in hochaggressives Gift, in die Brust zu stoßen. Das auf so eine dumm-naive Art, dass es einem fast schon wieder leid tun könnte. Um das endgültige Desaster also vorzubeugen, biss sich der Violetthaarige auf die Unterlippe, atmete tief ein und aus und versuchte das brennende verlangen nach schmerzhafter Brutalität und seinen Schützerdrang zu schlucken. Stattdessen bedachte er ihre Rückansicht mit einem eiskalten Blick des Todes der sich gewaschen hatte und stieß dabei etwas Hyôton-Chakra in die Luft ab, wodurch es im Raum wohl etwas kälter wurde. Versucht ruhig trat er zu Jinnai's Stuhl heran, nahm den Jungen auf die Arme und schritt an Misaki vorbei ins Wohnzimmer, um den Kleinen auf ein Kissen zu setzen, ihm noch ein beherrschtes "Hab Spaß." zu zu flüstern und zu den anderen in der Küche zurück zu kehren, die Türe hinter sich zuziehend und aufschnaubend. Er hatte lange nicht mehr so mit sich kämpfen müssen wie heute.
"Kami...Das hält man doch im Kopf nicht aus...", murmelte er entnervt, griff sich an die Stirn und rieb sich die Schläfen, atmete nochmals tief durch und hob dann den Blick, zu den beiden zurückkehrend. Kanade war wohl dabei, das Okonomiyaki weiter zu zu bereiten, Kaito stand noch immer im Türrahmen, allerdings verrieten seine Züge und seine Körpersprache, dass er wohl noch immer Schmerzen hatte. Nun, dann müsste man wohl etwas dagegen unternehmen, nicht? "Kana-chan? Kommst du mit dem Essen zurecht? Ich würde mir gerne noch einmal Kaito-kun's Verletzung anschauen und was du tust, sieht ja recht fachmännisch aus.", sprach er also, wieder in seinem doch recht freundlichen Ton, allerdings, wenn man zwischen den Zeilen lesen konnte, hörte man leicht seinen Unmut heraus. Dennoch räumte er noch ein wenig den Tisch ab, säuberte diesen anständig, wusch sich die Hände und wank dann den Schwarzhaarigen heran, damit er sich setzte und der Iryônin nochmals nach der Wunde schauen konnte. Dabei setzte er sich natürlich an den Tisch und fragte sich kurz wie es wohl wäre, sein Team nun bei sich zu haben. Würde Sôji wieder als 'Küchengott' eingehen und sich bis aufs Letzte blamieren? Würde sein Onkel und Sensei wieder so hell lachen und Hitomi ebenso? Würden sie gemeinsam ein Sushi vom feinsten zaubern? Dabei Spaß haben und sich necken? Über dies und das reden? Bei Kami...Es kann nie mehr so sein, oder? Ich werd mich nie daran gewöhnen wieder so zu sein... Alles ist so anders...Obwohl Kaito und Kanade ja wirklich...Ja...Personen sind..mit denen...Ach verdammt...Es wird schon gehen, es muss. Und hoffentlich hat Kaito's Wunde sich nicht entzündet... Nochmals rieb er sich die Stirn, schien während er dachte auf eine leicht traurige Art abwesend zu sein, wirkte aber sogleich wieder wie der aufmerksame Mediziner, der er zu sein hatte. Seine Hoffnung schien wieder aufzukeimen, auch wenn weit weg schien und er hoffte, dass es wirklich gut war Jinnai mit diesem Mädchen alleine zu lassen. Naja, er hoffte, seine Handlung vorhin hätte Aufklärarbeit geleistet.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 14, 2012 4:07 am

Kanades schöne Stimme war wie Balsam auf eine geschundene Körperstelle, wobei diese Körperstelle in diesem Zusammenhang die angespannte Luft symbolisierte. Wieso ausgerechnet die Luft angespannt war? Gut, man konnte es auch einfach mit dem Körper des Schwarzhaarigen beschreiben, der sich langsam doch allmählich verkrampfte und man es nach außen hin sehen konnte. Obwohl er sich Mühe gab, es nicht zu zeigen. Warum war ganz einfach: Sein Innenleben ging sie nichts an - gar nichts - und außerdem wollte er die Stimmung nicht weiter vernichten. Zumal sie anscheinend schon am Boden war und Kanades Gesang ihm so erschien, als ob letztere das letzte bisschen des Seils wäre, an dem sich alle hochziehen konnten. Raus aus dem Loch des Unbehagens und allem Schlechten, hoch in eine bessere Welt, in der die Sonne schien.
Allerdings packte Misaki mit ihrer nächsten Aktion ganz schnell eine Schere aus, zerschnitt jene Schnur, an welcher sie alle sich festgehalten hatten.... und ließ sie in die Tiefe fallen. In ein großes Loch, dem man wohl keinen Boden zurechnete. Um ein Haar hätte sie die Küche in Brand gesteckt und was Kaito betraf, so konnte er nur leicht eine Zornesfalte auf der Stirn unterdrücken, da sie soeben Lebensmittel und sonstiges verschwendet hatte. Ja, Kaito wusste, was es hieß zu hungern und dementsprechend fürsorglich ging er auch mit allem um. Und nun musste er zusehen, wie Essen verschwendet wurde von jemandem, der ihn schon den ganzen Abend lang aufregte. Ja, das war wirklich alles andere als fördernd - allerdings war es nicht das, was ihn am meisten vom Hocker riss. Letzteres natürlich nicht im positiven Sinne.
Normalerweise konnte man erwarten, dass eine Person aus ihren Taten und den daraus folgenden Fehlern lernte, daraus schlauer wurde. Sie zukünftig also umging. Nicht, dass er der Braunhaarigen das zugetraut hätte, doch in diesem Ausmaße, wie sie es nun bezweckte, hätte er es sich nie vorstellen können: Erstens, sie sang ein schreckliches Lied - ergo hatte sie schon einmal nicht daraus gelernt, dass sie alle hier ihren Gesang offenbar nicht allzu gut fanden. Zweitens machte sie ihre Klappe auf und zu ohne nachzudenken, bezeichnete ihn als langweilig. Gut, das war nicht das Schlimme, doch das Benehmen, welches sie an den Tag legte war nicht das beste. Bei weitem nicht. Wenn man hier aber nun dachte, dass das Ganze ein Ende gefunden hatte, so wurde man mit "Kommst du mein Held?" eines besseren belehrt. Deckte sie den Tisch? Dagegen hatte er nichts. Ging sie neben ihm vorbei und würde stolpern? Er hätte die Teller mehr oder weniger begeistert gefangen. Aber dass sie einen tuberkulosekranken Jungen dazu "verdonnerte", ihr zu folgen, vielleicht sogar schwere Teller zu tragen! Nein, das war einfach zu viel für seinen Geschmack und so wunderte er sich auch nicht, als er sah, wie Sai selbst mit der Beherrschung zu ringen hatte. In seinem Kopf explodierte wohl gerade eine Atombombe sondergleichen und natürlich kannte Kaito dieses Gefühl ebenfalls - nur, dass es bei ihm eine einfache Bombe war, die keine so große Zerstörungskraft hatte. Oh ja, wahrscheinlich wollte der Lilahaarige seiner neuen Teamkollegin sonstwas antun - wobei Kaito vorschlagen würde, ihr einfach die Zunge rauszuschneiden, damit sie nicht mehr so dummes Zeug von sich geben sollte. Hey, Sai war doch Iryônin- das war doch mal ein perfekter Zufall, nicht war? Aber andererseits: Warum sich die Mühe machen, wenn es hierfür auch Fuin-Jutsus gab, welche Leute am Aussprechen diverser Dinge hinderten? Auch das war keine ganz so schlechte Idee, oder? Was er sonst noch an Misaki zu bemängeln hatte? Damit wollte er gar nicht erst anfangen, denn nicht weit von ihm lagen ein paar Küchenmesser....
Schließlich wurde Jinnai auch schon von Sai weg gebracht, sodass Kaito kurzzeitig mit Kanade in einem Raum war und ausschnaufen konnte. Er schien richtig zu merken, wie die böse Luft aus dem Raum wich, die durch Sai offenbar produziert worden war - natürlich nicht im wörtlichen Sinne. Allerdings hatte es noch etwas Gutes: Jinnai war weg und er musste sich nicht mehr allzu sehr zusammenreißen. Folglich wich also das zuvor nur ganz minimale Lächeln aus seinem Gesicht, wonach er dann überlegte, welche Anweisungen er Kanade nun geben konnte: "Das sieht soweit nicht schlecht aus." Während er einen kurzen Blick riskiert hatte und seine Stimme doch etwas monoton klang - wobei er sich wirklich bemühte nicht genervt oder dergleichen zu klingen -, glitt sein Blick durch die Küche, wo er natürlich auch eine große Pfanne erblickte, welche er dann langsam erhitzen lassen würde. "Nun kannst du es nochmal schön einkneten und dann kommt es die Pfanne, um zu backen. Heißt, wir können dann langsam Essen.", instruierte er weiter, wobei er aber ein wenig angestrengt wirkte. "Ich würde dir ja gerne beim Kneten helfen, aber ich glaube mein Arm macht da nicht mit." Kurz zog er als Erklärung den Stoff seines Hemdes über dem Unterarm zurück, wo der Verband wohl alles erklärte. Man sah sogar wunde Flüssigkeit, weshalb er es doch schnell wieder zudeckte - immerhin kochten sie hier gerade Essen, wobei man auch seinen Appetit behalten sollte. Gott, ja, die Wunde schmerzte gerade ganz schön, doch versuchte er sich bei aller Mühe nichts anmerken zu lassen. Wenigstens konnte man denken, dass der leichte Schweiß auf der Stirn durch die langsam entstehende Hitze des Herdes kam.. Zwar hatte er zuvor eine Kühle im Raum durch Sai bemerkt - woraus er auch seine Stimmung geschlossen hatte, denn immerhin war er ein Yuki, doch half ihm das nicht viel. Wahrscheinlich hatte sich diese verdammte Wunde entzündet. Ja, es gab Zeiten, da hasste er sein Bluterbe wirklich.
Schließlich war er dann gerade an "seinem" Türrahmen angekommen, wobei er so tat, als ob der Schweiß wirklich durch die Hitze kam und er wirklich nur an einen kühleren Ort musste, als Sai wieder kam. "Kami...Das hält man doch im Kopf nicht aus..." Oh ja, da sprach er wirklich etwas Wahres aus. Eindeutig. Allerdings konnte Kaitos Schauspiel einen geübten Iryônin wohl nicht täuschen, denn im nächsten Moment tätigte Sai folgende Aussage: "Kana-chan? Kommst du mit dem Essen zurecht? Ich würde mir gerne noch einmal Kaito-kun's Verletzung anschauen und was du tust, sieht ja recht fachmännisch aus." Zurecht würde sie kommen, denn Kaito hatte ihr ja die Instruktionen erteilt. Aber ob er selbst zurecht kommen würde? Am liebsten würde er sich irgendwo hinlegen und seinen verdammten Arm kühlen. Die Verletzung war wohl doch tiefer gewesen, als er angenommen hatte.
Allerdings beschäftigte ihn letzteres eher weniger, als er sah, wie Sai verstummte und sich darum kümmerte den Tisch ein wenig frei zu machen. Es war jedoch nicht die Tat, welche Kaito zum Denken anregte, sondern den Gesichtsausdruck, welchen der Lilahaarige dabei aufsetzte: Ja, unser Schwarzhaarige kannte diesen Blick genau. Diesen abwesenden Blick, der in aller Einsamkeit lag und den er nur zu gut deuten konnte...

    "Was ist denn mit dir, Kleiner?" Der alte Mann kam gerade in das einladende Wohnzimmer, wo er sich zu dieser Stunde immer daran machte, ein Buch zu lesen. Naja, normalerweise. Denn gerade stand er einem kleinen Jungen gegenüber, der die Knie eng an seinen Oberkörper gepresst hatte. Der Blick des Jungen ging nach vorn in die Leere, wirkte abwesend aber auch von tiefer Trauer durchzogen. "Hey, Kaito. Was ist los?" Kurzzeitig konnte er ein Schluchzen vernehmen und bemerkte erst jetzt, dass das Kind spärlich seine Tränen zu unterdrücken suchte. Tränen, die sich bereits in den Augen sammelten und dafür sorgten, dass er tapfer die Lippen aufeinander biss. "Warum ist keiner... mehr da?" Die Stimme war nur ein leises Piepen, während der alte Mann seufzte und vor dem Schwarzhaarigen in die Hocke ging - so gut er das in seinem Alter eben noch konnte. "Warum sind sie alle... weg? Und wieso... haben alle von ihren Eltern... ein Foto? Wieso ich nicht? Warum bin ich alleine? Und warum gefällt das denn den Leuten?" Ein Seufzen entglitt dem Alten und als er wieder aufblickte, fiel ihm der Junge auch bereits um den Hals, umarmte ihn und drückte sich an ihn - als ob er gerade das letzte bisschen Leben umklammerte, das noch in ihm war. "Weißt du... manchmal können wir nicht ändern, was uns das Leben auferlegt, Kaito.." Wieder ein Schluchzen. "Aber.... Meine Mutter... ich hab keine. Mein Vater... ich hab keinen. Meine Geschwister... ich weiß nicht mal, ob ich welche hatte! Sie sind alle weg! Ich bin alleine!" Der alte Mann klopfte seinem Kleinen auf den Rücken. "Aber ich bin doch da. Und das werde ich immer sein. Okay? Ich lasse dich nicht alleine."
    "Versprochen?"
    Der Junge sah ihn mit großen hoffnungsvollen Seelenspiegeln an, als er ihm dann durch die Haare wuschelte.
    "Versprochen - was denkst du denn!"


"Jinnai ist ein netter Junge. Du kannst wirklich stolz auf ihn sein, Sai." Benutzte er jetzt etwa schon beim Reden mit ihm einen Spitznamen? Wieso? "Außerdem solltest du die Vergangenheit ruhen lassen, denn sie zerrt dich nur in tiefes schwarzes Loch, aus dem du nicht mehr herauskommst, wenn du einmal drinnen bist. Lebe dein Leben im Hier und Jetzt." Letzteres schlug er nur in einem leisen Ton an, sodass es nur Sai hören konnte und nicht einmal Kanade, die nicht allzu weit weg war. Während er dies sagte, hatte er sein Hemd abermals hochgeschoben, sodass Sai es nun begutachten konnte. Kaitos Blick glitt derweil auf den Tisch und man sah ihm gar nicht an, dass er eben diese Worte gesagt hatte. Wahrscheinlich verstand Sai es selbst nicht, warum ausgerechnet er auf den Ausdruck des Gesichts anspielte. Nicht einmal Kaito konnte sich das erklären. Vielleicht hatte die Ahnung, dass der Yuki eine ebenfalls verlustreiche Vergangenheit hatte, die beiden unwillkürlich etwas zusammengeschweißt. Allerdings würde Kaito darüber kein einziges Wort mehr verlieren. Nein, es war nur eine einmalige und leise Geste gewesen, die er wohl nie wieder ansprechen würde.
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Iwasawa Kanade
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 14, 2012 10:31 am

Beruhigt darüber, dass ihr Gesang anscheinend gut ankam, da alle ein wenig entspannter aussahen, widmete sich Kanade weiterhin der Zubereitung des Essens. Dabei hatte sie Misaki nur halbherzig zugehört, wie sie mit Jinnai redete, wobei Gobi ihr wortwörtlich die Gedanken nahm. Ich hoffe sie entwickelt kein Genjutsu mit dem Jungen, weil ich ehrlich gesagt gar nicht wissen will, wie ihre Genjutsus aussehen. Wahrscheinlich ist ihr bestes Ninpo: 1000 Hässliche Shukaku-Yonbi-Faces! Brechen wirst du es wahrscheinlich nur können, wenn du noch nicht zu geiwagakured bist. Ge...geiwa... was? Stoned. Achso... oh! Iwaslang, iwaslang! ... Jetzt siehst du mal zu was DU mich alles bringst in der Gesellschaft, die du dir aussuchst! Sie ist daran Schuld, Sie!, rief das Delfin-Pferdgemisch und zeigte hektisch dahin, wo er glaubte, dass Misaki stehen würde. "Ihr seid echt komische Vögel! Sai du singst wieder was merkwürdiges und dann noch in diesen Slang den ich nicht lernen darf! Und Kaito du bist langweilig und Kana, du hast was schönes gesungen." Ein wenig respektlos benahm sie sich ja, auch wenn sie die Jinchûriki gelobt hatte. Jedenfalls empfand sie weder Kaito noch Sai als "komische Vögel" und zum anderen fand sie das Gesungene von Sai überhaupt nicht merkwürdig, eher kam es ihr schön bekannt vor. Und immerhin war es besser, als ihr Gesang. Und hey, hatte sie da ihren Slang beleidigt? Nun gut, die kirischen Wurzeln konnten ihr genau genommen seit dem Krieg gestohlen bleiben, aber der Slang war ihr immer noch geblieben! Du gerätst ja richtig in Rage! Verätzen wir sie, los, los! Nein, Gobi, nein. .... Darf ich dich dann mal was Fragen? Was?, fragte Kanade gedanklich mehr oder weniger genervt, während sie Misaki weiterhin zuhörte, die nun meinte, sie würde mit Jinnai ausgehen, wäre er älter. Kanade blickte daraufhin leicht geschockt über die Schulter erst zu der Braunhaarigen und dann zu Jinnai - es war ja nicht so, dass sie Misaki nicht leiden konnte, ganz im Gegenteil aber Jinnai mit ihr alleine... und dann... nein. Schweife nicht ab! Konzentriere dich auf meine Frage. Was ist schwieriger, einen Misaki-Schneemann in Yuki zu bauen oder einen Kanade-Schneemann? Was soll den nun die doofe Frage? Na? Nyargh, sags mir... Na den Misaki-Schneemann, weil man bei dem den Kopf aushöhlen muss! Pff! Zum Glück hatte sie nicht Äußerlich angefangen zu lachen, sonst wäre sie wohl merkwürdig beäugt worden aber da hatte Gobi wirklich mal einen guten Witz gemacht, wenn auch etwas geschmacklos. Die Erdbeerblond löste sich schmunzelnd aus ihren Gedanken, ehe sie sweatdropte. Brannte da gerade der Lauch, den Misaki geschnitten hatte, aus einem völlig banalen Grund an? Deshalb hatte sie auch unwissend nicken müssen, als ihre neue Freundin meinte sie würde lieber etwas anderes machen. Da hat sie doch tatsächlich mal nachgedacht. Und ich dachte, wir gehen heute alle drauf! Ha, Glück gehabt meine Iwabros! Sie kommen nicht aus Iwa... Verdammt, das du mir das heute immer wieder entlockst! Sie hätte beinahe die Schüssel mit etwas klein gehacktem Weiskohl fallen lassen, die sie grade ergriffen hatte, als Misaki sang. Nach ein paar Griffen saß diese wieder fest in ihren Händen und die Chûnin schaute das Braunhaarige Mädchen nur mit einem erschöpften Blick an. Und da dachte ich, ich wäre anstrengend... murmelte sie kaum merklich und tat ein paar Kohlstücke in den Teig, so wie es das Rezept besagte. Über den Gesang, dessen Text irgendwie keinen Sinn ergab (was zum Han war Frontier?) konnte sie nur den Kopf schütteln und hoffen, dass es bald vorbei war. Aber nur all zu bald hatte Misaki den Bogen wieder überspannt und sogar Kanade verlor nun jegliches Verständnis. Wäre sie nun an Sais Stelle gewesen, wäre sie der anderen Chûnin wahrscheinlich schon längst an die Gurgel gegangen. Verlangte sie gerade tatsächlich von dem gebrechlichen Jinnai, der alleine, wie Sai es schon bewiesen hatte, noch nicht einmal stehen konnte, geschweige denn unbeschwert Lachen ohne husten, dass er ihr folgte? Einfach so? Und dann auch noch ein wenig vom Geschirr schleppen. Ein wenig fassungslos sah die Erdbeerblonde schon aus und Gobi tobte wild in seinem Käfig, er versuchte irgendwie, die Kontrolle über Kana zu erlangen. Also je näher ich dieses Mädchen kennen lerne und je mehr sie sagt, desto mehr fange ich an Shukaku dieses olle Sabbelvieh zu lieben, gar zu vergöttern! Dagegen war ja das der reinste Bijû-Himmel! Rikudo Sennin-sama, ich will zurück! Vielleicht wenn ich ganz fest die Augen zu mache und es mir wünsche- nein! Die grausame Realität zerstört mein ach so bizarres Weltbild, gesteinigt von einer Braunhaarigen, sadistischen Chûnin... Sai sah man deutlich an, wie wütend er darüber war und Kanade konnte das wirklich ganz gut verstehen, weshalb auch sie Misaki diesmal verständnislos angesehen hatte. Die plötzlich aufgekommene, kalte Luft bemerkte Kanade zwar, aber es machte ihr nicht so viel aus. Ihre Haut war immer noch so abnormal warm wie immer und ehrlich gesagt war dieses Kühle wohl genau das, was die Stimmung hier am besten Untermalt hatte. Mit zusammengezogenen Augenbrauen schaute sie Saitô hinterher, wie er seinen kleinen Bruder davontrug. Als jedoch Jinnai zu ihr schaute winkte sie ihm lächelnd zu, aber sobald er außer Sichtweite war, erstarb dieses. Misaki hatte hierbei wohl wirklich keine Erfahrung aber von vorhin hätte sie doch lernen müssen... Die Erdbeerblonde hörte Kaito aufmerksam zu und nickte nur. Ich bin bereits dabei~, rief sie, versuchte zu lächeln, aber vergebens. Sogar sie war nach diesem Ding ein wenig aus der Bahn geworfen. Die etwas erhobenere Stimmung, anscheinend erzeugt durch ihren Gesang, wurde irgendwie jäh von Misaki unterbrochen. "Ich würde dir ja gerne beim Kneten helfen, aber ich glaube mein Arm macht da nicht mit." Ist schon in Ordnung, ich krieg das locker hin! Ein schwaches Lächeln warf sie Angesprochenem zu, ehe auch schon Saitô zurück kam. "Kami...Das hält man doch im Kopf nicht aus..." Wem sagst du das., war ihre einzige Antwort, ehe sie den fertigen Teig in die Pfanne legte und ihn wie einen Pfannkuchen gebraten hatte, wobei sie immer wieder Zutaten reindrückte, bevor sie ihn umdrehen würde. Ich weiß nicht, ob sie das mit Absicht macht, oder unwissend.... Während sie das leise Sprach kochte sie weiter, ein angenehmer Geruch stieg ihr in die Nase. Aber nicht, das er sie fröhlicher machte, oh nein. "Kana-chan? Kommst du mit dem Essen zurecht? Ich würde mir gerne noch einmal Kaito-kun's Verletzung anschauen und was du tust, sieht ja recht fachmännisch aus." Alles bestens, überlasst das kochen nur mir. Kümmere dich ruhig um Kaito-san., meinte Kana freundlich, immer noch mit einem leichten Lächeln und kommunizierte wieder mit Gobi, wobei sie vielleicht ab und an etwas leise vor sich hin gemurmelt hatte. Also das ist doch die Höhe! Irgendwann greife ich sie mit dem dreifachkarierten Bummsknödel aka Bijûdama an! Die machen wir fertig! Misaki heißt wohl auf yukigakurisch taub. Der war jetzt schlecht. Dein Vater ist schlecht! ...... ...... Gobi... Entschuldigung. Eine der wenigen Entschuldigungen, die Gobi überhaupt einmal gebracht hatte, aber das Bijû wusste genau, dass es ihren Vater nicht beleidigen durfte. Sie vielleicht und Misaki und alle möglichen Dinge aus dem "Regenbogenland hinterm Mond" (wie Gobi Yuki Gakure gerne bezeichnete) und sonst noch was, aber nicht ihn.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 14, 2012 12:04 pm

Mit ihren Feuertrick schien sie allen wohl einen Schreck eingejagt. Ein wenig überrascht war sie ja, dass Sai sie so schnell überholt hatte und Jinnai auf ein Kissen setzte. Schnell folgte sie den beiden, stellte die Teller auf den Tisch ab und verteilte diese. Die Stäbchen legte sie auch auf ihren rechtmäßigen Platz und sie selbst, schob die Türen zu, damit kein Windzug herein kam. So kleiner Held, dann wollen wir mal. Misa setzte sich an den Tisch und lächelte den kleinen an.
Er wirkte wirklich krank doch nicht so wie anderen wollte sie ihn nicht behandeln wie einer. Bis das Essen fertig ist, wird es dauern. Da haben wir ja noch etwas Zeit und können ja ein wenig quatschen... Misaki überlegte über was man mit einem Kind am besten reden konnte. Sie selbst hatte ja keine kleinen Geschwister nicht mal ältere doch irgendwas muss es doch geben. Wäre schon toll gewesen wenn zumindest ihre Tante und ihr Onkel ein Kind machen würden aber vielleicht fühlten sie sich noch nicht bereit dafür und jetzt wo diese Situation herrschte... Ich werde dir etwas erzählen, was bis jetzt noch Niemand weiß. Also ist das ein Geheimnis was du gut hüten muss. Das ist schon sowas wie eine streng Geheime Mission, die nicht mal die Kage wissen darf. Misaki beugte sich etwas runter zu den kleinen und machte ein ganz ernstes Gesicht.
Also, meine Tante führt einen Kimonoladen, vielleicht kennst du den. Das ist der größte den es gibt wo wichtige Personen ein und aus gehen. Und letztens war der Regisseur da der die ganzen Samurai Filme macht und ganz viele andere. Und der sagte: Hinasaki-san ich plane etwas großes und halte nach einer möglichen Kandidatin ausschau. Könnte man es einrichten ob Misaki-chan mal vorbei kommt und vorspricht? Meine Tante war da ganz überrascht und ich auch als ich davon hörte. Ich bin dann natürlich hingegangen und der Regisseur fand mich echt toll. Wann der Film gedreht werden soll, weiß er noch nicht genau, den er wartet auf einen ganz bestimmten Zeitpunkt wo der Film einbricht wie ein Schneesturm! Misaki machte eine Pause auch wenn sie extra für den kleinen langsam geredet hat. Ob er verstand was sie erzählte? Der kleine kam ihr sehr clever rüber und schwere Sätze benutzte sie ja eh nie weil sie selbst dann nicht wüsste was es bedeutet. Nur in Kämpfen, da ist es anders. Da ist sie schlau aber wieso nicht auch so? Aber nun weiß ich nicht, ob ich lieber Filme mitdrehen soll oder Ninja bleiben soll. Meine Eltern sind ja auch Shinobis und mein Onkel auch und ich will sie ja nicht enttäuschen. Dazu kommt es ja noch, dass ich weder deinen Bruder noch Kaito-kun hängen lassen will...Aber ich bin ja nicht grade die schlauste und wirklich mögen tun die beiden mich ja auch nicht. Kaito sieht mich nur böse an und bei deinen Nii-san...Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll. Ihren Kopf stützte sie auf ihrer Hand ab und überlegte. Kinder gaben meist Unbewusst Tipps weiter und vielleicht konnte Jin ihr weiter helfen. Wenn du auch keine Idee hast, muss du nicht weiter darüber nachdenken. Es hat schon sehr geholfen das mir jemand zuhört. Das macht sonst Niemand. Den kleinen Mann wollte sie ja nicht überfordern da es ihm ja Gesundheitlich ja nicht gut ging. Vielleicht fand sie ihm Laden ihrer Tante etwas, womit sie ihm eine Freude machen könnte.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 15, 2012 6:11 am

Es war gut zu wissen, dass er mit seinen Gedanken nicht alleine war. Auf seine gemurmelte Aussage hin, dass man das nicht im Kopf aushalten könne, sah Kaito ihn auf eine Weise bestätigend an und Kanade, welche sich ans braten der Okonomiyaki machte, stimmte mit einem "Wem sagst du das." zu. Ja, diese Zusprüche waren wie Balsam für seinen Geduldsfaden, der heute schon einige Male überstrapaziert wurden war. Erst von dieser grotesken Kreuzung aus einem Berggorilla-Jungen und einem anderen Urvieh, welcher meinte lautstark jemanden verurteilen zu müssen, obwohl nicht einen Funken Ahnung besaß und dem er kurzerhand die Nase gebrochen hatte. Dann die frohe Botschaft, er würde Teamleiter eines festen Chûnin-Team's spielen müssen, von dem alle mehr wussten als er und dann dieses traumtänzerische Mädchen, dass weder besonders viel Anstand, noch ein Kurzzeitgedächtnis zu besitzen schien. Innerlich konnte er seinen ehrenwerten Ahnen und den Göttern danken, dass wenigstens zwei angenehme Gesellen anwesend waren, ansonsten hätte er wohl schon die Geduld verloren und etwas getan, dass nicht einmal er sich gerade so genau vorstellen wollte.
Sei's drum, er hatte nun wirklich Besseres zu tun, als weiterhin gedanklich ganze Landstriche auszumerzen. Da er Kanade gefragt hatte, ob sie alleine mit dem Kochen zurecht kommen würde, da er sich nochmals Kaito's Arm ansehen wollte, meinte sie nur freundlich und lächelnd: "Alles bestens, überlasst das kochen nur mir. Kümmere dich ruhig um Kaito-san." Nun, so ein Umgang war doch lobenswert und wie schon einmal erwähnt, beruhigend. So erwiderte er ihr Lächeln also, während Kaito bei ihm am Tisch platz nahm. "Arigatô, Kana-chan."
Das sein sonst so klares und sanftes Lächeln noch immer etwas müde und fast abwesend schien, merkte er selbst nicht wirklich. Er sah er in Gedanken noch immer sein altes, dreizehnjähriges Selbst, welches die Chûnin-Beförderung feierte, zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte, was in den nächsten Wochen geschehen würde, unbefleckt war von jeder Schuld...Noch niemanden auf dem Gewissen und niemanden so wichtiges verloren hatte. Er war zwar für sein Alter recht reif gewesen...und dennoch ein Kind. Dieses Kind war vor drei Jahren in Kirigakure an der Naruto-Brücke gefallen und zurück war ein junger Mann geblieben, der lebte um jene, die gefallen waren, nicht zu enttäuschen, für sie weiterzuleben und für jene zu kämpfen, die es verdient hatten. Ob nun aus der Sicht eines Kriegers, Schwert-Shinobi oder Iryônin war in dem Punkt völlig egal. Er hatte sein neues Leben dem Guten verschrieben, wollte etwas bewirken in dieser Welt, welche langsam wieder ins Dunkel fiel. Harmonie wollte er sähen, Gesundheit, Glück und Freude. Mit dem Jungen von damals, der für den angeblichen Schutz seines Heimatreiches in den Krieg gezogen war, hatte er nicht mehr allzu viel gemein, wie ihm schien. Zwar diente er nun Yuki no Kuni, einem anderen Reich, doch würde er sich nie stolz als ein Yuki-Nin bezeichnen und ich nie für dieses Dorf und seine Obrigkeiten in einen Krieg ziehen. Wenn dann kämpfte er für seine Prinzipien, für jene die er liebte und für jene, die allzu oft vergessen wurden und Schutz mehr bedurften, als irgend wer sonst. Selbst wenn er es alleine tun musste, er würde es tun. In seinem vorigen Leben hätte er wohl noch anders gedacht... Nur hatte er zu dem Zeitpunkt die komplette, schmerzhafte Wahrheit dieser Welt noch nicht mit den Augen gesehen, mit denen er sie jetzt sah. Gerade eben wünschte er sich wieder einmal, schon vor dem Krieg mit seinem Clan und seinen Freunden umgesiedelt zu sein.
Leise seufzte er auf und Kaito, der sich mittlerweile bei ihm am Tisch eingefunden hatte, sah ihn auf eine gewisse Weise anders an, als die ganze Zeit noch. "Jinnai ist ein netter Junge. Du kannst wirklich stolz auf ihn sein, Sai." Ein kleines Lächeln schlich sich auf die Lippen des Yuki, es waren wirklich freundliche, ehrliche Worte und am liebsten hätte er auch geantwortet, jedoch setzte der Schwarzhaarige so leise noch etwas im Flüsterton nach, was wohl im Endeffekt auch nur er verstehen konnte. "Außerdem solltest du die Vergangenheit ruhen lassen, denn sie zerrt dich nur in tiefes schwarzes Loch, aus dem du nicht mehr herauskommst, wenn du einmal drinnen bist. Lebe dein Leben im Hier und Jetzt." Seinen Hemdsärmel zog er wieder hoch, richtete den Blick gen Tischkante und vermochte wohl nicht den leicht verdutzen Blick des Violetthaarigen zu sehen, welcher mit solchen Worten gerade nicht recht gerechnet hatte. Natürlich zweifelte er nicht an der Gutherzigkeit des jungens Mannes, nicht zuletzt er bemerkt hatte, wie liebenswert dieser mit seinem kranken Bruder umging...Jedoch war er bis jetzt der Meinung gewesen, dass sein neuer Kamerad nicht der Typ war, mit jedem so zu sprechen, wie er es gerade bei ihm getan hatte. Und woher wusste er, worüber der Ältere gegrübelt hatte? Hatte er seinen Blick bemerkt, Ähnliches erlebt? Wenn er so darüber nachdachte... Sicherlich, immerhin war es kein Geheimnis, dass er der letzte Überlebende des Kôno Clan's war, der einst vor vielen hundert Jahren gemeinsam mit dem Yuki Clan über dieses Dorf gewacht hatte. Sein Gegenüber hatte schon alles verloren, bevor er hatte denken können und so wie man ihn noch immer behandelte sicher keine schöne Kindheit gehabt. Das war es wohl keine großartige Kunst, sich aus einem Blick nur einiges zusammen zu reimen. Hatte sie beide das unwillkürlich verbunden? Möglicherweise, doch klang es auch wie eine einmalige Rede und auch Sai war momentan noch nicht in der Lage, mehr als nötig über diese Thematik fallen zu lassen. Dennoch fühlte er sich verstanden und ja, irgendwie gaben ihm die Worte auch Kraft.
Sachte nahm er den verletzten Arm des Jüngeren also in die eine Hande, mit der anderen begann er langsam, diesen zu öffnen, wobei ihm das Wundwasser schon darauf hinweis, was in möglicherweise erwarten würde. Äußerst sorgsam wickelte er sein voriges Werk wieder ab, konzentrierte seinen Blick darauf, doch vergaß er nicht, dem jungen Mann ebenso in diesem leisen Flüsterton zu antworten. "Ja...Jinnai ist wirklich ein lieber Junge, mein ganzer Stolz.", war das Erste, was er zurück gab, mit einem sanften, stolzem Lächeln in den Lippen. Bei seiner nächsten Aussage, schwand jenes aber wieder, begleitet von einem Seufzen. "Und ich muss dir völlig recht geben...Wobei ich zugeben muss, dass mir das alles bis heute schrecklich leicht gefallen ist. Manchmal sind es eben völlig unerwartete Situationen, die wir auf eine ähnliche Art schon einmal gekannt haben und die uns so plötzlich aus der Bahn werfen, weil wir manches eben doch nicht einfach vergessen können. Aber dennoch...vielen Dank, Kaito-kun." Gegen Ende zog sein ehrliches, zartes Schmunzeln wieder auf, tatsächlich war er sehr dankbar für die Worte gewesen und umso sorgenvoller wurde sein Blick, als er sich die wieder freigelegte Wunde mit seinen Argusaugen besah. Auch sie troff vor Wundflüssigkeit, nicht nur die offenen Hautschichten hatten sich gerötet, sondern auch die die Hautfläche rings um die Verletzung. Es war also das eingetreten, von dem er gehofft hatte, es würde nicht geschehen. Vorsichtig legte er den Arm auf dem Tisch ab und hob seine Handflächen nur kurz über die offene Stelle. "Mir scheint, als säße da noch etwas tiefer was den Heilungsprozess enorm aufhält.", gab er seine Gedanken kund leitete Chakra in seine Hände, um das grünleuchtende, medizinische Chakra wie einen Scanner nutzen zu können. Somit würde er mit bloßem Auge nicht sichtbares sichtbar machen, jedenfalls für sich. Ganz sachte legte er seine Hände als auf dem Arm ab, schloss die Augen und ließ sein Chakra durch die Hautschichten fließen, um erkennen zu können, was ihnen solchen Ärger bereitete. Tatsächlich spürte er etwas ihm völlig Unbekanntes. Es hatte eine recht boshafte Ausstrahlung und saß tatsächlich kurz vor dem Knochen. Für das Senjō to shiketsu no Jutsu fühlte es sich zu aggressiv an, so leicht würde man es ihm also nicht machen und er sah auch davon ab, die Wunde noch mehr zu öffnen. Nein, er musste härtere Geschütze auffahren. Über seine nächsten Schritte wissend stoppte er also seinen Chakrafluss, um das medizinische Chakra wieder verschwinden zu lassen und erhob sich, um Vorbereitungen zu treffen. "Ich weiß zwar nicht genau, was da in deinem Fleisch steckt, aber bin guter Hoffnung, dass wir es extrahieren können.", sprach er guten Mutes, suchte zwei Schüsseln aus dem Schrank herbei und füllte eine mit lauwarmen Wasser, blickte nebenbei einmal zu Kanade und in die Pfanne, in welcher sie das gut duftende Essen zubereitete. "Das sieht wirklich gut aus, Kana-chan.", gab er offen seine Meinung kund, bemerkte aber, dass sie wieder einmal so abwesend wirkte, ab und an vor sich her murmelte. Da machte man sich schon so seine Gedanken, selbst wenn er befürchtete, die Antwort zu deuten zu können. "Du wirkst oft abwesend...Macht dir dein Bijû zu schaffen?" Mit seinen saphirblauen Iriden sah er sie ehrlich und sorgsam an, wollte ihr helfen, falls er konnte. Manchmal reichte doch auch einfach nur, dass man einander beistand und zuhörte, nicht wahr? Ein Siegelmeister oder zweiter Rikudô Sennin war er nämlich nicht, jedoch fand er schon Mittel und Wege, eine Person nicht im Stich lassen zu müssen. Da Tisch und Herd nicht sehr weit voneinander entfernt lagen, würde er sie auch von dort aus hören und nebenher Kaito heilen können. Jedenfalls erhoffte er sich das. Ja, er hoffte darauf, dass er dieses boshafte, aggressive Etwas aus seinem Fleisch extrahieren konnte. Die beiden Schüsseln abstellend setzte er sich wieder an den Tisch, nahm nochmals sacht den Arm des jungen Mannes und stützte ihn leicht neben der leeren Schüssel auf. "Versuch bitte ganz ruhig zu bleiben, ja? Möglicherweise wird es sich ein wenig seltsam anfühlen, aber schmerzen wird es nicht." Sein Lächeln schwang in einen mehr als konzentrierten Blick um, nun würde er sein volles Maß an den Tag legen müssen, vom Chakraverbrauch einmal abgesehen. Ruhig und gelassen legte er seine Handfläche auf die Wasseroberfläche der Flüssigkeit in der Schüssel und speiste diese mit seinem medizinischen Chakra. Nach einigen Sekunden schien sich das Wasser zu einer Art Blase zu formen, welche er einfach an der Handfläche haftend aus der Schüssel nehmen konnte, ohne das etwas von dieser tropfte. Die Blase war nun nicht allzu groß, gerade mal so groß wie seine Hand, aber für einen Unterarm brauchte man auch nicht mehr. Als nächstes stützte er seine beiden Ellbogen links und rechts von Kaitos aufstützten Arm ab, die freie Hand hielt auf der anderen Seite so, damit sie die Blase später einsammeln konnte. Langsam und vorsichtig drückte er die Blase gegen die eine Seite des Unterarms und ließ sie immer stückweise darin verschwinden. Aus eigener Erfahrung wusste er, dass es sich anfühlte, als ob man ausgespühlt werden würde, auch etwas kühl, doch Schmerzen empfand man nicht. Nachdem die Blase gänzlich verschwunden war, schloss er die Augen steuerte sie mit aufgelegter Hand dorthin, wo er vorhin dieses aggressive Etwas gespürt hatte. Sachte rieb er ein wenig über die Haut des Schwarzhaarigen, ließ die Blase somit die Verunreinigung erfassen und in sich aufnehmen und drückte die Hand nun etwas fester an, um die Blase auf der anderen Seite von seiner freien Hand auffangen zu lassen. Diese entsorgte die Blase in der leeren Schüssel und ein Blick genügte um zu sehen, das sich die nun wieder Flüssigkeit dunkel verfärbt hatte und sein grünes Chakra leicht zersetzt wurde. Nochmals legte er seine grün leuchtenden Hände auf, um noch einen Blick der Kontrolle zu wagen und Tatsache, er hatte alles erwischt. "Hervorragend, nun sollte der Heilprozess einsetzen können.", verkündete er erleichtert, wenngleich er sich die Stirn etwas abtupfen musste, da durch die Konzentration Schweiß auf diese getreten war. Tatsächlich fühlte er sich auch leicht erschöpft, dieses Heiljutsu war eben nicht ohne, selbst wenn er nur die Mini-Version hatte verwenden müssen. "Du kannst deinen Arm nun ruhig ablegen, gleich geht es weiter.", fügte er noch hinzu, erhob sich und entsorgte die Schüsseln, bevor er an den Arzneischrank trat und dort alles Mögliche beisammen suchte, was er brauchen würde.

Jinnai saß nun währenddessen alleine mit Misaki im Wohnzimmer, welche den Tisch gedeckt hatte und sich danach mit ihm unterhielt, ihm Geheimnisse preis gab, von denen sonst noch niemand wusste. Sie vertraute dem Jungen ihre Sorgen an, ihre Gedanken und er hörte ihr, wie es sich gehörte, aufmerksam zu. Natürlich bemerkte er auch diesen leicht traurigen Blick und wie es sein Bruder so oft bei ihm tat, legte er eines seiner Händchen auf die ihre und lächelte sie aufmunternd an. "Weißt du, was Nii-san immer sagt, wenn ich nicht weiß, was ich tun soll? Er sagt immer, das es drei Dinge gibt, auf die man hören und achten sollte. Deine Augen sind groß genug, also nutze sie, um die Wahrheit zu erkennen und einen Weg zu finden. Verstand hast du auch, also lass dir von ihm helfen, das Gesehene zu verarbeiten, Logik von Unlogik und für dich Richtig von Falsch zu unterscheiden. Und wozu hast du auch noch ein Herz in deiner Brust, wenn du sein Gefühl und seine Rufe missachtest? Tu das, was den Herz, dein Verstand und auch deine Aufnahme für gut erachten, selbst wenn das Erkennen nicht immer einfach ist." Ganz leicht fiel auch ihm das Reden nicht. Ab und an musste er aufhusten, klang heiser oder krächzte sogar ein wenig. Dennoch lächelte er sie weiterhin an und hoffte, ihr damit geholfen zu haben. Den Weg selbst zeigen konnte er ihr nicht, aber ihr sagen wie es ging, dass konnte er dank seinem Nii-san.

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Kôno Kaito
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 15, 2012 7:28 am

"Ist schon in Ordnung, ich krieg das locker hin!" Ja, er war ihr wirklich dankbar, dass sie es verstand. Jedenfalls so dankbar, wie man es von einem genervten und nahezu entnervten Kôno Kaito erwarten konnte. Wenn man es mal in die Allgemeinheit umsetzen wollte, so konnte man es vielleicht als "etwas" bezeichnen, wobei dieses "etwas" seine Stimmung wieder um ein Grad Celsius erhöhte. Nur so nebenbei: Man könnte sie auch als absoluten Nullpunkt beschreiben.... und eben dieser war doch ziemlich ziemlich kalt.
Aber gut. Nun saß er eben an diesem Tisch und wartete darauf, dass Sai sich um seine Wunde kümmerte. Theoretisch müsste er ihm sagen, um was es sich handelte, doch hatte er bei weitem keine Lust darauf, zog es nicht einmal ansatzweise in Erwägung. Warum war ganz einfach: Sein Bluterbe war aggressiv und nicht gern gesehen. Zweitens galt es sowieso schon als ausgestorben und drittens, ja, er wollte es so weit es ging geheim halten. Auch in Kämpfen war es das allerletzte Mittel, weshalb er auch oft schon in Schwierigkeiten geraten war. Wenn er sich nun aber mal vor Augen führte, wie schwächlich er ohne es war... unglaublich. Vielleicht konnte er deshalb nicht aufhören immer weiter zu trainieren. Immer weiter voran zu schreiten - egal ob es ihm, wie in diesem Fall zum Beispiel, den Unterarm kosten würde. Immerhin konnte man ja auch lernen mit einer Hand Fingerzeichen zu machen.
Nebenbei hörte er auch aus dem anderen Raum irgendein Gemurmel, doch verstand kaum etwas. Nur eine dumpfe Stimme war zu vernehmen, woraus er schloss, dass sich Misaki wohl gerade mit dem armen Jinnai unterhielt, den Kaito sogar selbst gerne davon befreien würde. Der Junge war an sich schon krank genug, da brauchte es nicht noch eine Verrückte, um ihm den letzten Nerv zu rauben. Zwar hatte der Kleine einen doch tapferen - wie Sai es in diesem Moment bestätigte - Eindruck gemacht und schien auch sonst ein gutes Herz zu haben... doch traute er der Braunhaarigen zu wirklich jeden Geduldsfaden zerschneiden zu können. So viel stand fest. Es war sicher.
"Und ich muss dir völlig recht geben...Wobei ich zugeben muss, dass mir das alles bis heute schrecklich leicht gefallen ist. Manchmal sind es eben völlig unerwartete Situationen, die wir auf eine ähnliche Art schon einmal gekannt haben und die uns so plötzlich aus der Bahn werfen, weil wir manches eben doch nicht einfach vergessen können. Aber dennoch...vielen Dank, Kaito-kun." Dieser Vollidiot. Gerade war der Schwarzhaarige noch einigermaßen besser gelaunt, weil Kanade sich so bereitwillig um alles kümmerte und anscheinend das genaue Gegenteil von Misaki war und dann sprach Sai das auch noch an. Das, was Kaito ihm eben gesagt hatte. Wieso sprach er im Plural? Es war nicht so, als ob er sich Sorgen machte, beziehungsweise der Lilahaarige ihn verstand. Ja, anscheinend hatten sie dasselbe durch gemacht, aber deshalb sollte er nicht von mehreren sprechen, wobei er selbst sich hier angesprochen fühlte. Zeigte seine Körperhaltung denn nicht, dass er davon nichts wissen wollte? Hatte er denn nicht bedeutet, dass er einfach seine Aussage im Gedächtnis mit einem Schwamm weggewischt hatte? Nein, darüber wollte er kein Wort mehr verlieren und dementsprechend rümpfte er leicht leugnend die Nase, ging gar nicht mehr darauf ein... obgleich er auch nicht zugeben wollte, dass er doch froh war jemanden im Team zu haben, der ihn vielleicht ansatzweise verstehen konnte. Aber ihm das sagen? Nein, das würde man in hundert Jahren noch nicht aus ihm hier rausgequetscht haben. Niemals.
Schließlich machte sich Sai auch daran Kaitos Wunde zu reinigen, wobei er sie zunächst genau inspizierte, anmerkte, dass es doch eine nicht zu unterschätzende Verletzung sei. Aber das war ja klar - immerhin handelte es sich hierbei um das aggressivste Element - wenn man es denn als eines bezeichnen konnte -, welches die Shinobiwelt jemals gesehen hatte. Jedenfalls befand Kaito dies so. In der alten Clanchronik hatte er nämlich nichts gefunden, womit man das Bluterbe bereits verglichen hatte. Apropos Clanchronik... Er musste immer noch das dort aufgelistete Jutsu lernen. Aber wie sollte er das mit dem Arm schaffen? Es würde sicherlich schwer werden, es ohne eben diesen zu meistern. Wenn Schlimmeres vorlag, dann müsste er sich daran gewöhnen mit dem anderen Arm zu arbeiten - was ihm gar nicht gefiel, da er ihn nicht gewöhnt war. Damit würde sich alles verlängern und sein ganzer Zeitplan würde aus den Fugen geraten. Okay, welcher Zeitplan, das mochte man hier gerne anmerkend fragen... aber ja, Kaito hatte einen. Er wollte hier raus sein, bevor er erwachsen war.
Anbei bemerkte Sai, dass Kanade ein wenig abwesend aussah und fragte, ob es an ihrem Bijû lag. Ob es ihr Probleme bereitete. Wie das wohl war, mit einem Monster in sich drin zu leben? Ja, Kaito wusste, was Blicke sagten - wahrscheinlich besser als jeder andere in diesem Dorf - und konnte somit nachempfinden, was es für die junge Frau hieß ihnen ausgesetzt zu sein. Nicht, dass er sie verteidigen wollte, aber ja, es war doch ein hartes Leben, welches auch sie führen musste. Während er so darüber nachdachte, spürte er im nächsten Moment auch Wasser und hatte das Gefühl ausgespült zu werden - auf was er gerne verzichtet hätte, wenn er denn könnte. Es fühlte sich irgendwie an, als ob sein Unterarm der Magen wäre und man den Magen mehrmals drehen würde. Nicht sehr schön also. Wie ihm geheißen, verhielt er sich dennoch ruhig, versuchte sich kaum zu bewegen und wie die ganze Zeit auch sagte er nichts. Stattdessen blieb er einfach stumm, sah schließlich zu, wie sich das Wasser schwarz verfärbte. Mit Sicherheit kannte Sai ein wenig der Geschichte seines Clans. Die Märchen, die man sich über die "Dämonen" erzählte. Ob er nun selbst "Angst" bekam? Nein, so schätzte er den Iryônin nicht ein, aber sicher würde er skeptisch sein über jene Flüssigkeit... auch, wenn er sich gerade nichts anmerken ließ. Nein, Kaito konnte sich nicht vorstellen, dass man irgendwann seinen Clan akzeptieren würde. Nicht in diesem Jahrhundert.
"Du kannst deinen Arm nun ruhig ablegen, gleich geht es weiter." Nachdem er also verkündet hatte, dass der Heilungsprozess gut gelaufen war, sagte er ihm, dass er den Arm hinlegen könnte. Immerhin etwas, also machte er es nun auch. Sai schien ein wahrhaft kompetenter Iryônin zu sein und damit wohl auch der perfekte Lehrer für Akisa. Letztere würde wahrscheinlich umfallen, wenn sie das hier sehen würde. Wobei es nun noch gereinigt war, aber trotzdem nicht sehr appetitlich aussah. Gut, konnte man es ihr nachempfinden? Irgendwie schon. "Kanade, du musst es wenden und pass auf, dass es nicht anbrennt - riecht nebenbei schon sehr gut." Okay, er gab es zu: Erstens bekam er Hunger und Zweitens versuchte er auch die gute Stimmung wieder annähernd wiederherzustellen. Wobei das vermutlich eh überflüssig war, wenn der Trampel wieder aus dem Nebenzimmer zurückkam mit Jinnai und sonstwas mit dem armen Jungen angestellt hatte...
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Iwasawa Kanade
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 15, 2012 9:26 am

Ich lern französisch kochen! Dann es ich Frösche roh und saftig! Französisch kochen! Ja das mach ich, ja das mach ich, ich bin Frikadella ja!~ Gobi, bitte! Lalalalala ich lern französisch kochen! ....... Im Fernsehprogramm am Nachmittag auf Misaki-Nervbeutels Realityshow! Okay, mach weiter. Bin ich ganz vorne mit dabei, französisch kochen! .... .... Wieso hörst du jetzt auf? Das Lied ist zu Ende. Nyargh, du Spacko! Es ging schon eine Weile so, dass der Bijû anfing willkürlich Lieder in ihrem Kopf zu singen - Sei es nun über Steine (die irgendwie auf einmal Emotionen hatten und das die Rolling Stones immerhin sehr berühmt waren, besser als die Salzigen Salzfische aus Kiri) oder übers kochen, wobei das liebe Gobilein nicht davor zurückschreckte ihr Anweisungen zu geben. Nein, nein, tu das nicht da rein! Ich hasse das! Das esse immer noch ich, wenn überhaupt und nicht du. Aber ich muss sehen, wie du es verzehrst. Das ist schon Qual genug - halt nein, die größten Qualen wird bestimmt der arme Jinnai erleiden. Bei diesem Mädchen reist ja der Geduldsfaden, der eigentlich gar nicht in ihrer Gegenwart existent sein kann, schneller als du Oh my Han sagen kannst. Am liebsten hätte sie mal wieder den Kopf geschüttelt, doch dann würde sie nicht minder merkwürdig rüberkommen, wie das niedrige Kurzzeitgedächtnis Misakis. Oh nein, jetzt fing sie auch schon an in ihren eigenen Gedanken, in denen Gobi sich ausnahmsweise nicht einmischte, zu dissen. Gobi, ich glaube ich gebe dir recht: Welch grausame Ausgeburt die Realität doch sein kann. Endlich siehst du es ein! Sofort machte Gobi eine dramatische Pose und schüttelte traurig den Kopf. Synapse 1, Synapse 1, du lebst noch! Wunder geschehn, ich habs gesehn' Es gibt so vieles das wir nicht versteeehn~ Manchmal, da hasse ich dich noch mehr, als ich es sowieso schon tue. Ich liebe dich auch, mein Engel. Kanade rollte monoton die Augen und weiter konzentriert ans Werk, nebenbei ab und an mal über die Schulter blickend, wie Saitô Kaito von seiner Wunde befreite, die alles andere als angenehm aussah. Es wäre ja auch was ganz Neues, wenn Wunden angenehm wären. Dann würdest du dich jeden Tag ritzen und Emos wären keine Emos sondern "Wundjunkies" Gobis Fantasie war manchmal wirklich grotesk und höchst fragwürdig, ab und an auch ganz witzig. Die meiste Zeit allerdings abstoßend. Immer. So wie jetzt. Leider konnte Kana ihrem geliebten Bijû, beliebt bei jung und alt, keine Umarmung ins Gesicht mit ihrem Schwert schenken oder ihm den Scheitel mit dem Vorschlaghammer ziehen. Aber man bekam ja bekanntlich nie das, was man wollte. Zum Beispiel in Leben ohne dich. Die Erdbeerblonde ignorierte das Delfinpferd oder was auch immer es nun war und klinkte sich etwas ab, nicht das sie am Ende noch vor der Käfigwelt stand. Da war es so nass und eklig und Gobi saß dort in seinem Käfig, dämlich dreinblickend wie eh und je. Mach mal halb lang! Und dann öffnet es seine Klappe, wobei ein Pfefferminzbonbon recht angenehm wäre, spricht diese dreckigen Worte und grinst einen lüstern an, als wäre Gobi's Rapetime. Ignorier mich nicht, wenn du mich beleidigst! Aber sie blieb absofort standhaft - Die Nullschwänzige Form war immerhin schon lange nicht mehr aufgetreten. Was hieß, sie hatte schon lange nicht mehr diese hässlichen, roten Abzeichnungen an den Augen, die aussahen wie entzündete Augenringe. Hey, das ist schick! Der neuste Modetrend aus dem Land der Stoned ones!Lächelnd fuhr sie mit dem kochen fort und fing wieder an leicht zu summen. "Das sieht wirklich gut aus, Kana-chan." Danke~, summte sie, ehe ihr eine Frage bezüglich Gobi gestellt wurde. Ob ich dir zu schaffen mache?! DU machst MIR zu schaffen! Und ich dachte der wäre in Ordnung! Da sieht mans mal wieder, ganz allein bin ich auf dieser Welt! Ich wusste, dass die neusten Forschungen, die ergaben, dass es auf der Erde kein intelligentes Leben gibt, da auf ihr nur Hinterwelter/Hinterwäldler und Außerirdische, sadistische Braunhaarige Mädchen wohnen sti- Oh ja. Ständig mischt es sich ein oder fängt an Beleidigend zu werden. Die Erdbeerblonde seufzte schwer, Gobi bescherte ihr dadurch, dass er sich gegen den Käfig schmiss, ganz schöne Kopf schmerzen. Allerdings lächelte sie, als sie sich kurz zu Sai umdrehte. Aber vorhin, hat Gobi einen Witz über Misaki gerissen, da er sie nicht leiden kann. Ich muss zugeben: Er war ganz lustig., fuhr sie fort und pausierte kurz ehe sie ihn erzählte. Ich zitiere: "Was ist schwieriger, einen Misaki-Schneemann in Yuki zu bauen oder einen Kanade-Schneemann?" Kurz ließ sie die Frage im Raum, ehe sie die Antwort gab. "Na den Misaki-Schneemann, weil man bei dem den Kopf aushöhlen muss!" Kana musste selbst noch einmal lachen und kümmerte sich wieder ums essen, ehe Gobi sich zu Wort meldete. Jaa, meine Witze sind schon was tolles ich bin eben ein wahrer Komiker! In vollem Selbstruhm tunkte sich das Bijû, ehe es noch einen so tollen Witz riss. Warte, warte. Ich weiß noch einen! Was ist der Unterschied zwischen Misaki und einem Tumor? nein, was denn? Der Tumor kann gutartig sein! Der 5-schwänzige beäumelte sich richtig in seinem Käfig und hatte wahrscheinlich schon Lachtränen, die kurz nach dem austreten sofort verdampften. Und gerade geht es weiter., sagte Kanade nur noch leise, abermals seufzend. "Kanade, du musst es wenden und pass auf, dass es nicht anbrennt - riecht nebenbei schon sehr gut." Mal eben warf die Jinchûriki einen Blick zu Kaito, der so viel sagte wie: "Ich weiß! ÒAÓ" Kurz darauf, oder eher nach genau 5 Minuten waren die Okonomiyaki fertig und angerichtet. So meine Lieben, das Essen ist fertig~ Lächelnd drehte sich die Chûnin um und wartete ab.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 15, 2012 10:24 am

Eins musste man den kleinen lassen, er hatte eine unglaubliche Auffassungsgabe. Das er sich sowas merken konnte fand sie wirklich süß und zudem, schaffte er es wirklich sie wieder aufzumuntern. Jinnai-kun du bist super. Ich werde für dich was tolles planen worüber du dich sicherlich freuen wirst. Naja ich hoffe es., vorsichtig streichelte sie ihm über den Kopf. Das er während des Sprechens so hüstelte war doch sehr Besorgnis erregend.
Ihr wird schon was schönes einfallen um damit er immer so lächeln kann. Sie erhob sich und lief zum Gand: Ich bin gleich wieder da. Warte nur ganz kurz. Die Tür lies sie offen falls was passieren sollte. Die Tasche hatte sie auf dem Gang gelassen damit sie nicht in der Küche rum stand und jemand darüber stolperte. Die Tasche geschultert, wollte sie wieder kehrt machen um Jinnai nicht zu lange allein zu lassen. Doch dann hörte sie etwas um sie ging. Einen Witz genauer gesagt. Ihr lief schnell zur Tür, um besser zu hören was man da über sie sagte. Eigentlich hatte Misa gedacht, dass zumindest Kanade sie mochte doch das war wohl ein Irrtum. Also mochten alle 3 sie nicht. Um das lachen der anderen nicht zu hören haute sie schnell ab, kehrte zurück ins Wohnzimmer und setzte sich wieder zu Jinnai. Dort öffnete sie ihre Tasche und musste gar nicht lange suchen. Sie holte einen blauen, Faustgroßen Lolli heraus und hielt ihn Jinnai hin. Der ist leider nicht so süß aber er schmeckt nach Blaubeere. Mein Onkel bringt mir oft Dinge von Missionen mit. Und den hier, sollst du bekommen. Tapfer lächelte Misa den kleinen an damit er keinen Verdacht schöpft. Es sei den, du darfst einen Lolli haben. Ich weiß ja nicht was Saito dazu sagen wird... Irgendwie wollten die Worte von Kanade nicht verschwinden. Doch sagte sagte sie etwas mit Gobi. Das war ja wieder Interessant. Hey Jinnai-kun. Wie wärs wenn ich bei dir schlafe? Dann lese ich dir eine gute Nacht Geschichte vor. Du hast mir grade sehr geholfen und nun sollst da dafür eine tolle Gute Nachtgeschichte hören. Wie es schien, mochte nur der kleine sie und wenn es so war, dann wollte sie ihn auch eine gute Freundin sein. Vorsichtig nahm sie den kleinen und setzte ihn auf ihren Schoss und legte die Arme sanft um ihn. Hast du eine tolle Idee für ein Genjutsu? Das würde ich dann ganz gerne nach dir benennen.Seit gestern war ihre Kreativität verschwunden und Jinnai hatte sicherlich welche im Überschuss. Das riecht ja gut.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Do Feb 16, 2012 7:13 am

Das sich Kaito nicht mehr weiter zu der geflüsterten Thematik geäußert hatte, wunderte den Iryônin keinesfalls und er nahm es ihm auch nicht übel. Manche Episoden des Lebens wollte man eben einfach wegwischen und sie totschweigen, selbst wenn das nicht der gesündeste Weg war, aber sei's drum. Ihm war es irgendwie lieber ganz schlicht und einfach wie ein Chûnin und Iryônin behandelt zu werden, nicht wie ein junger Kriegsheld und 'legendärer' Schwert-Shinobi. Sicherlich war er stolz, dieses Amt für seinen Onkel und den Clan fortführen zu dürfen und in die Riege dieser einzigartigen Krieger zu gehören, aber herauskehren musste man das nicht. Ihm hatte es schon gereicht, dass Jinnai über sein Erbe gesprochen hatte und das wenn man sich in den letzten Jahren auch über andere Reiche informiert hatte zusammenreimbar war, warum und woher er das Tsuki no Tsurara hatte. Aber beiseite mit diesen Gedanken, die Quelle der Entzündung in Kaito's Arm hatte er erfolgreich ausmerzen können, selbst wenn er sich beim zusammensuchen des Heilmaterials doch fragte, was es mit dieser schwarzen und aggressiven Substanz auf sich hatte. Wie schon einmal erwähnt, hatte er so etwas nie zuvor zu Gesicht bekommen und wohl konnte man behaupten, dass er sehr viele Substanzen kannte. Schon alleine, wie sie sich durch sein eigenes Chakra gefressen hatte... Er würde wohl einmal wieder Nachforschungen betreiben müssen, denn ihn interessierte es brennend, was sich da beinahe bis an den Knochen des Schwarzhaarigen gefressen hatte. Zwar könnte er diesen auch einfach fragen, was er beim Training angestellt hatte... Nur erzählten Patienten meist so etwas, er hatte es nicht getan, was wiederum darauf schließen ließ, dass er womöglich gar nicht darüber reden wollte. Also beließ es der Älteste dabei, zudem er ja trotz seiner momentanen Unwissenheit einen Heilweg gefunden hatte und das war doch die Hauptsache.
Mit einem bepackten, herangezogenen Unterarm, trat er an den Tisch zurück, setzte sich wieder und trug zuerst eine milde Wund- und Heilsalbe auf dem Arm auf, lauschte, was Kanade über das Bijû berichtete, welches ihr inne wohnte. "Oh ja. Ständig mischt es sich ein oder fängt an Beleidigend zu werden. Aber vorhin, hat Gobi einen Witz über Misaki gerissen, da er sie nicht leiden kann. Ich muss zugeben: Er war ganz lustig." Weiterhin sachte die Salbe auftragend, zog er eine Braue nach oben, schmunzelte leicht und war gespannt, welche Art von Humor ein so angeblich furchterregendes Ungetüm besitzen konnte. "Ich zitiere: "Was ist schwieriger, einen Misaki-Schneemann in Yuki zu bauen oder einen Kanade-Schneemann?" Bevor sie die Antwort kund tat, pausierte sie kurz, ein wenig fragend sah der Violetthaarige sie an, zuckte leicht mit den Schultern. "Na den Misaki-Schneemann, weil man bei dem den Kopf aushöhlen muss!" Zugegeben, es war zwar nicht gerade höflich und auch nicht die feine englische Art über jemanden Witze zu machen, der gerade in einem anderen Raum saß, dennoch...Wenn Sai so darüber nachdachte, was Mademoiselle mit ihrem Unwillen zu denken und ihrem nicht vorhandenen Kurzzeitgedächtnis bereits angerichtet hatte... Ja, doch, dann traf Gobi schon den Nagel auf den Kopf. Leise lachte er, aber nicht wegen dem Inhalt des Witzes an sich, sondern mehr über Gobi's Humor. "Ich hätte nicht geglaubt, dass Bijû solch einen derben Humor haben können.~" Da wunderte es einen kaum, dass es beleidigend wurde und sich stets einzumischen schien. "Und gerade geht es weiter.", seufzte die Gute, bevor Kaito ihr noch eine Anweisung, aber auch ein Lob zusprach, sie ihn aber ansah wie: "Ich weiß! ÒAÓ" Abermals entfuhr dem Yuki ein Lachen, welcher nun vorsichtig damit beschäftigt war, den Unterarm wieder zu verbinden. Es erinnerte ihn schon wieder ein wenig an die guten, alten Zeiten...Diesen Blick hatte Sôji auch immer gehabt... Den Verband mit einem Pflaster fixierend, damit er nicht auffuhr, lächelte er etwas nachdenklich, sah den Braunhaarigen mit eben diesem Blick vor sich und fühlte sich sogleich wieder ein wenig alt. War er zu oft mit viel Älteren unterwegs gewesen, als das er sich so einfach wieder unter Gleichaltrigen einfinden konnte? Wahrscheinlich. Gerade als er mit dem Verband fertig geworden war und seinem Kameraden zugenickt hatte, wand Kanade sich um und verkündete fröhlich: "So meine Lieben, das Essen ist fertig~" Ja, das konnte man riechen...Dieser wunderbare Duft, da bekam man wirklich Appetit. Sich erhebend und sein Verbandsmaterial aufräumend, schmunzelte der Yuki sie an, meinte: "Schön, dann können wir ja nach draußen ins Wohnzimmer und uns die Mahlzeit schmecken lassen." Damit die Gute nicht alles alleine tragen musste, nahm er ihr einen beladenen Teller ab und schlenderte schon einmal hinaus in die gute Stube, die Tür aufschiebend, stellte den Teller in der Mitte des Tisches ab, denn ringsum hatte Misaki ja schon gedeckt. Ohne weitere Worte ließ er sich auf einem der Kissen nieder und wartete ab, bis die anderen dazukamen. Nebenbei bemerkte er seinen Bruder auch gleich mit einem vielsagenden Blick, dass dieser nach dem Essen ins Bettchen wandern würde. Verstehend nickte dieser nur und präsentierte einen großen Lolli, den er brav noch nicht angerührt hatte. Tja, Jinnai war eben gut erzogen und wusste, dass man vor dem Essen nicht naschte.

Jinnai, welcher ja währenddessen alleine mit Misaki in der Stube gesessen hatte, freute sich darüber, dass er hatte helfen können, selbst wenn er nur die Ratschläge seines Bruders wiederholt hatte. So lachte er leise auf, ließ sich streicheln und nahm etwas später mit großen, strahlenden Augen diesen riesigen Lolli entgegen. "Der ist leider nicht so süß aber er schmeckt nach Blaubeere. Mein Onkel bringt mir oft Dinge von Missionen mit. Und den hier, sollst du bekommen. Es sei den, du darfst einen Lolli haben. Ich weiß ja nicht was Saito dazu sagen wird...", erklärte sie lächelnd, während der Kleine noch immer dieses gigantische Naschwerk begutachtete. "Arigatô gozaimasu, Misa-chan! Ich darf ab und zu naschen, aber nicht vor dem Essen. Aber das ist gut, weil dann kann ich mir den nämlich aufsparen!", schilderte er seinen gespielt geheimnistuerisch seinen Plan, hüstelte kurz und wirkte wieder quietschlebendig. "Hey Jinnai-kun. Wie wärs wenn ich bei dir schlafe? Dann lese ich dir eine gute Nacht Geschichte vor. Du hast mir grade sehr geholfen und nun sollst da dafür eine tolle Gute Nachtgeschichte hören." Für den kleinen Mann hörte sich das natürlich nicht übel an, allerdings empfand er seine 'Hilfe' nun nicht als großartige Tat und ihm reichte schon, dass sie sich hatte aussprechen können. "Ich glaub, ich werd nach dem Essen schon ins Bett müssen. Weißt du, ich brauche nämlich viel schlaf, damit ich bald gesund werde, zur Akademie darf und lerne wie man das Hyôton mischt!" Mit stolz geschwollener Brust nickte er, fuhr dann fort: "Und wenn ich dann ausgebildet bin, kann ich auch allen helfen, die Hilfe brauchen! Es gibt nämlich viel zu viele Menschen, die einfach wegschauen und gar nichts tun." Ja, er war fest entschlossen die Krankheit zu besiegen und dann endlich ein Shinobi zu werden, in Sai's Fußstapfen zu treten. Auch ihm lag nahe, dass es endlich mehr Harmonie auf Erden geben würde, wenn man nur dafür einstand. Vorsichtig wurde er schließlich von der Braunhaarigen auf ihren Schoß gesetzt, geschmust und lehnte sich leicht an, gähnte leise. "Hast du eine tolle Idee für ein Genjutsu? Das würde ich dann ganz gerne nach dir benennen." "Mit sowas kenn ich mich leider nicht aus, weißt du. Aber hmm...Vielleicht eins mit Nebel, das dem Gegner die Sicht verschlechtert und man ihm dann eins überbraten kann! So ähnlich wie das Kirigakure no Jutsu, nur eben als Illusion!" Der gute, alte Nebel, den er so vermisste, es hatte ja so kommen müssen. Er wusste nicht, ob es ein derartiges Genjutsu schon gab, er hatte eben einfach seine Gedanken mit untersetzten Hustern herausgeplappert. Letztendlich schob sich die Tür auf, sein Nii-san trat mit einem Teller ein, ließ sich nieder und schenkte ihm sogleich den altbekannten: 'Nach dem Essen geht's ab in die Falle'-Blick. Wissend nickte er ihm zu und beschwerte sich auch nicht. Er hatte viel Spaß gehabt, aber müde war er auch geworden. Außerdem wollte er ja gesund werden, also war guter Schlaf sehr wichtig.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Fr Feb 17, 2012 2:31 am

Während Sai nun also seine Wunde weiter versorgte, hörte Kaito aufmerksam zu, was die anderen denn so redeten. Ob ihn das interessierte? Natürlich nicht, doch er hatte keine Lust mit leerem Blick hier zu sitzen und einfach nur herumzustarren.
So erzählte Kanade also darüber, welch tolle Witze ihr Bijû doch reisen konnte. Aha. Eine Jinchûriky. Das war mal etwas Neues und mit Kaito waren diese Menschen wohl die einzigen, welche den Hass des Dorfes abbekamen - nur brauchte er kein Monster in seinem Innern dafür. Genau genommen hatte er die Leute nicht verstanden, die andere so niedermachten. Gut, das konnte auch daran liegen, dass sich manche sogar von ihm zu eben diesen Jinchûriky abgewandt hatten... und das sollte schon etwas heißen. Immerhin war er der Staatsfeind Nummer Eins hier.
"Ich zitiere: "Was ist schwieriger, einen Misaki-Schneemann in Yuki zu bauen oder einen Kanade-Schneemann?" Was für eine tolle Einleitung eines Witzes. Allerdings fand Kaito diesen bereits jetzt schon nicht gut. Erstens erhielt er den Namen dieses verdammten Dorfes, zweitens erhielt er den Namen seiner Teamkollegin und drittens verkörperte er diesen mit etwas "Unschuldigem" und "Schönem" wie einem Schneemann. Nein, das war nicht gut. Gegen Kanade hatte er ja nichts, beziehungsweise hatte eine leichte Sympathie, weil ihr es wohl oft genauso erging wie ihm auf den Straßen, aber was die anderen beiden Dinge betraf. Nein. Des Weiteren gab es aber auch noch das Vierte, welches ihn daran störte: "Na den Misaki-Schneemann, weil man bei dem den Kopf aushöhlen muss!" Irgendwie war es doch klar, dass so etwas kam. Ehrlich. War er eigentlich der einzige, der das gerade nicht wirklich lustig fand?
Zu seiner Linken sah er Sai, welcher ihm gerade den Arm versorgte und selbst leicht lachen musste - ob das nun wegen dem Witz war oder wegen Kanades Art wusste er nicht, denn bezüglich letzterem hatten die beiden sich ja im Laufe des Abends sehr gut verstanden. Trotzdem befand er den Witz nicht als lustig und hörte er im Gang nicht Schritte? Schnelle Schritte? Zwar gar nicht laut und deutlich, aber er glaubte, dass dort etwas gewesen wäre. Gut, das könnte auch Einbildung gewesen sein. Wenn es allerdings aber Misaki gewesen war und sie das gehört hatte, dann war der vierte Grund, weshalb er diesen Witz nicht leiden konnte, bereits eingetreten: Soweit er das beurteilen konnte war Kanade die einzige Person, mit der Misaki sich soweit gut verstand, beziehungsweise der sie nicht verbal das Herz heraus gerissen hatte. Ausgerechnet sie brachte dann einen Witz wie diesen hier, der wohl für die Entsprechende mehr als verletzend war. Immerhin konnte ein neutraler Zuhörer nicht wissen, dass der Witz von Gobi gekommen war, wenn er das Gespräch denn nicht mitbekommen hatte. Das vorherige. Aber mal ganz abgesehen davon, und nein er wollte sie nicht in Schutz nehmen, fand er ihn sowieso nicht lustig. Naja. Jedenfalls schien sich auch Kanades Stimmung zu verfinstern, als sie ihm diesen Blick zuwarf. Hallo? Er hatte es nur gut gemeint und nichts weiter. Wieso regten sich alle so auf? Gott, wie ihn das ankotzte.
Schließlich war Sai aber auch mit dem Arm fertig und Kanade verkündete das fertige Essen - ob das schmecken würde? Man sagte ja, es wäre am besten, wenn man es zusammen kocht. Weil dann die Freude mitkocht und es so nur gut sein konnte. Gab es rein hypothetisch dann auch die Möglichkeit, dass eine schlechte Stimmung oder Streit sich im Essen niederschlug? Bei dem Gedanken musste er kurz ein wenig schlucken. Na hoffentlich nicht, sonst würde das Ganze wahrlich nicht gut ausgehen. Wirklich nicht. Genau genommen schlecht. "Schön, dann können wir ja nach draußen ins Wohnzimmer und uns die Mahlzeit schmecken lassen." Und so gingen sie ins Wohnzimmer - wo Misaki und Jinnai bereits gedeckt hatten. Wenn sie etwas gehört hatte, dann ließ sie sich es nicht anmerken.
Nach einem kurzen Seufzen zog er sein Hemd über den erneuten Verband und setzte sich schließlich an den Tisch, wartete darauf, dass es auch die anderen taten. Wie er diese Teamtreffen doch hasste. Alleine war man nicht nur schneller, nein, man hatte auch weniger Ärger. Wahrscheinlich verlangte Misaki gleich noch, dass Jinnai ihr die Pfanne reichte oder sonst noch was. Nein, das war hier noch lange nicht vorbei - wobei ihm auch ein weiterer Gedanke kam: Sai war der erste, der sich nicht gleich nach seinem Bluterbe hatte erkundigen wollen. War es nur Höflichkeit und wollte er das später tun, oder aber interessierte er sich nicht dafür? Da der Yuki ein Iryônin war, schloss er letzteres einmal aus. Gott, wie würde sich dieser Abend noch entwickeln? Am besten man gab sich gleich die Kugel....
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Sa Feb 18, 2012 7:50 am

"Ich hätte nicht geglaubt, dass Bijû solch einen derben Humor haben können.~" Ich glaube meines ist auch nur eine Ausnahme. Ich wünschte es hätte ihn nicht und wäre einfach still, so wie die anderen seiner "Art" auch. Dieser Satz sackte ein wenig in Gobi ein, ehe es auch schon zu meckern begann. Einfach ausklinken, so wie immer. Das Vieh hatte heute schon genug gemeckert und beleidigt - und nicht nur sie, sondern auch Misaki. Das 5-schwänzige Biest zeigte, um es nun auf groteskklingende Weise auszudrücken, in Kana stets seine Haltung gegenüber Personen, die es schon lange nicht mehr leiden konnte. Hatte man beim ersten Mal einen schlechten Eindruck gemacht, war es nur schwer wieder vom Gegenteil zu überzeugen, eigentlich fast gar nicht. Anscheinend fühlte es sich so bei Misaki, obwohl diese ihm eigentlich nichts getan hatte. Aber da Gobi ihr Gesagtes wohl verletzend fand - nun ja, Kanade ja auch, aber deswegen würde sie trotzdem keine Witze über sie reißen, auch wenn sie fast selbst darüber gelacht hatte. Gibs zu! Du fandest ihn witzig! Ach, ab in deine Emoecke! Das ist keine Emoecke, das ist einfach nur mein Lieblingsplatz! Es wäre eine Emoecke, sofern ich Emoritis haben würde. Darauf folglich hätte ich ein schwules Auftreten, niemand mag mich und ich bekomme unerklärliche Racheglüste. Das besitzt du doch alles! Genau- hey! Zufrieden lächelnd brachte die Erdbeerblonde mit Hilfe von Sai die Teller mit dem Essen ins Wohnzimmer, in welchem ja bereits Misaki und Jinnai waren. Zuvor glaubte das Mädchen noch Schritte gehört zu haben, wobei sie hoffte, dass es nicht Misaki war und den Witz mitbekommen hatte. Denn meistens hörte man in solchen Momenten genau immer das Falsche, in dem Fall konnte man davon ausgehen, dass die Braunhaarige vermutlich meinte, Kanade könnte sie nicht leiden. Den Teil mit Gobi konnte sie vielleicht überhört haben, ein Grund für das Jinchû-Mädchen ein schlechtes Gewissen zu haben, auf Gobis Kosten. Es ist doch gut, wenn sie es so verstanden hat! Dann mag sie dich nicht mehr und lässt uns dafür in Ruhe! Vielleicht will ich nicht von ihr "in Ruhe" gelassen werden. Nun, seit wann hat es mich je interessiert, was du willst? Noch nie. Du hast es erfasst, Sherlock. Ich hasse dich so sehr wie den Ablauf bei 97% unserer Tage in Kiri. Und ich dich mindestens so stark wie den Ablauf von 3% unserer Tage in Yuki. 1. Du findest neue Freunde. 2. Sie mögen dich und 3. Eine davon geht mir auf den Keks. Das hätte Kana nun dazu gebracht vor Wut zu schnauben, wie so oft wünschte sie sich in solchen Momenten allein zu sein - natürlich um irgendwas zu zerstören. Einen Baum, übergroße Steine, die groteske Mischung aus Nacktmull und Shukaku aka Horst oder sonst irgendwas. Sie könnte auch einfach in ein Kissen schreien, damit Gobi wieder Kopfschmerzen bekommen würde, aber das war, wie der Bijû es ausdrücken würde "Sowas von nicht steinig." Hey! So drücke ich mich gar nicht aus! Ich weiß nicht ob du das durch das Land des Matsches mit den lustigen Plüschsteinen und den tanzenden Iwa-Nins hast, in dem du aufgewachsen bist oder einfach nur zu viel Zeit verbracht hast, nicht mehr mitbekommst, dass du so redest, aber im Moment bist du in dem Dorf, dass noch Logik und Sinn hat. Und da Benutzt du deinen Iwa-Slang sehr oft. Kriegst du alles mit, was du so von dir gibst, oder hörst du nur hin und wieder mal kurz rein? Kanade blinzelte ein paar mal und verkniff sich die Hand zur Faust zu ballen. Sie konnte Gegenkommentare geben ja, aber es ihm nie is Gesicht sagen. Sonst würde sie schnell vor dem Käfig stehen und wenn die beiden sich da zanken würden, wäre das ziemlich schlecht für das starke Siegel. Immerhin wusste das gerissene Bijû genau, wie es Kanade provozieren konnte - oder es wäre wieder Zeit Shogi und/oder Karten zu spielen, wobei die Wirtin eher punkten konnte. Es war auf keinen Fall ein zuckerschlecken, mal eben in der, wie Kana sie bezeichnet, "Käfigwelt" zu sein, ein wenig Karten zu spielen oder dem Vieh ein paar Worte an den Kopf zu werfen. Das waren regelrechte Mutproben, bei denen das Mädchen sich immer wieder aufs Neue beweisen musste. Nun mach aber mal halb lang, du stellst mich ja als Mosnter dar! Bist du nicht eins? Wäre ich ein Monster, wäre ich ein großes, haariges Wesen mit außerordentlich auffallenden Zähnen und einer Hässlichkeit, dass auf der Skala von 1-10 eine 120 erzielt. Wow, nun hast du dich aber Selbsgedisst! ...... Zufrieden grinste die Erdbeerblonde, da hatte sie Gobi aber mal "gesteinigt"! Es war auch irgendwie ein wenig Payback dafür, dass es die ganzen Personen in ihrer Umgebung so beleidigt hatte - bei ihr konnte es das so oft machen wie es wollte, aber diese Personen da vor ihr waren ihre Freunde! Die tun auch nur so, als würden sie dich mögen. Tief in ihrem Inneren fragen sie sich schon, ob deine Brüste billiges Silikon sind und deine Haare ein Friseurunfall waren und ob du wirklich so bist, wie du bist. .... Manchmal, da möchte ich dich aus deinem Käfig rausziehen und dich so stark masakrieren, dass man nicht mehr weiß, ob du nun eine Delfin, Pferd oder sonst was warst. Oh, Kana-chan kann ausfallend werden! Jetzt hab ich aber Angst, Rikudo Sennin-sama, rette mich!~ Theatralisch ließ Gobi sich im Käfig fallen und lachte sich anschließend schlapp - Am liebsten hätte Kana ihm ihr Schwert irgendwo reingerammt, wo es besonders weh tat. Schade, dass sie nicht sagen konnte, sie kastriert ihn, da das Geschlecht immer noch so unbekannt wie Iwagakure war. Hey! So hatte Kanade also nun auch Platz genommen und nach nur wenigen Sekunden hatten alle ihren Teller mit dem Essen vor sich und ihre Stäbchen in der Hand. Zeit, dass Schweigen zu brechen. Na dann, ich hoffe, es schmeckt euch und wir haben alles richtig gemacht. Itadakimasu~ Du besitzt ja doch Manieren und ein halbwegs Funktionstüchtiges Gehirn! Mädchen, hör auf mich heute so zu überraschen, dass schadet meinem Herz! Du hast eines? Ich dachte das wäre schon lange stoned und mit deinem Bummsknödel zerstört worden. Haha, witzig. Siehst du wie ich lache? Wieder an seinem "Lieblingsplatz" liegend, schimpfte das Bijû vor sich hin, während Kanade in Ruhe ihr Essen genießen konnte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   So Feb 19, 2012 7:37 am

Kleine Kinder freuten sich immer über Kleinigkeiten. Nicht so wie die Erwachsenen die immer das teuerste und das schönste haben wollten. Oder eben etwas, was sonst keiner hat. Okay, Misa wollte dies auch aber nur um einzigartig zu sein und nicht damit rum zu prallen.
Da hat dein Bruder recht. Er weiß wirklich viel. Früher durfte Misa vor dem Essen selten etwas süßes essen. Ihre Tante machte da immer wieder Ausnahmen, doch dies blieb meist unter den Beiden. Erstaunlich das Jinnai so viel mitbekam was in der Welt geschah. Meist waren Kinder unbeschwert und sahen alles nur Kunterbunt. Ein wirklich tolles Ziel was du dir gesetzt hast. Du wirst es sicherlich schaffen können. Zur Belohnung tätschelte sie ihm sanft auf den Kopf. Jinnai würde sie am liebsten gar nicht mehr hergeben. Saito hat wirklich Glück so einen lieben kleinen Bruder zu haben, die es gab auch andere Kinder die mehr Frech und böse waren als Lieb. Die Antwort von Jinnai klang wirklich Interessant. Das ist eine Gute Idee. Der Gegner vermutet, dass es ein einfaches Ninjitsu und versucht es auf dem Flaschen Weg zu lösen. Super Idee Jinnai. Und zu Ehren werde ich das Jutsu nach dir benennen. Und wenn du soweit bist, werde ich es dir beibringen. Dann kannst du es nämlich auch. Ein tolles Genjutsu was den Gegner verwirren wird.
Nun kamen auch die anderen dazu und der Duft des Essens kam gleich mit. Das riecht ja schon mal Klasse., sagte sie und schaute auf das Gericht. Jinnai wurde von ihr vorsichtig auf seinen Sitzkissen zurückgesetzt und er bekam auch sofort etwas vom Essen. Sich selbst tat sie auch etwas drauf und wartete, dass alle etwas haben.
Itadakimasu..., kam es von ihr und probierte. Schmeckt Klasse., lobte die Braunhaarige und warf ein Blick zu Jinnai. Sollte er Hilfe beim Essen brauchen, würde Misa ihm sofort helfen. Der kleine Mann war ihr nämlich schnell ans Herz gewachsen und daher blieb ihr Wachsames Auge immer bei den kleinen.
Nachdem sie fertig war mit Essen, da sie nicht wirklich einen großen Hunger besaß, wartete sie noch bis alle anderen fertig waren. Jinnai zu liebe blieb sie ruhig und würde erst auf das Thema zu besprechen kommen, wenn sie es könnte. Da Jinnai wohl auch schon bald nicht mehr konnte, schob sie seinen Teller mit Stäbchen zu sich, stapelte dies auf ihren Teller und sah lächelnd zu Kaito. Auf diesen wartete sie, bis er fertig war, nahm auch sein Geschirr und stapelte dies auch auf den Haufen. Irgendwer sollte helfen. Den in meinen Kopf eh völlige Leere herrscht. Den ihr wisst doch, der wurde doch ausgehüllt. Lächelnd sah sie in die Runde, nahm ihren Haufen und lief schon mal vor.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 20, 2012 6:03 am

Nun saßen sie also alle bei Tisch und wenn man diese Spannung in der Luft ignorierte, machte sich doch fast das Bild eines neuen, richtigen Chûnin-Team's breit. Der wohl wirklich Glücklichste in diesem Raum schien Jinnai zu sein und irgendwie beneidete sein älterer Bruder ihn darum. Glücklich sein, selbst wenn man ein schweres Päckchen zu tragen hatte... Das würde wohl ihnen allen gut tun. Nichts desto trotz, des Friedens Willen, fokussierte sich der Yuki nun wieder auf das Wesentliche, nämlich die Einnahme der gemeinsamen Mahlzeit, nahm sich ebenfalls Stäbchen zur Hand zog diese mit einem schnellen und eleganten Handgriff auseinander, lächelte leicht in die Runde. "Itadakimasu.~", hauchte er also ruhig, schmunzelte noch etwas mehr als auch sein Kleiner ein fröhliches "Itadakimasu!" kund tat. Langsam und manierlich nahm der Älteste schließlich die ersten Bissen zu sich, musste innerlich zugeben, dass es nicht nur gut schmeckte, sondern seinem doch leicht erschöpften Körper gut tat. "Lob an den Küchenchef und die Köchin, es schmeckt wirklich herrlich. Und natürlich auch an unseren fleißigen Oberaufseher und Gemüseputzer.~", sprach er schließlich ein gut gemeintes Lob aus, sah alle Genannten reihum an und vernahm schließlich das leise Lachen Jinnai's, der für seine Verhältnisse einmal wirklich gut mithielt. Anscheinend war dieses Team wirklich eine gute, momentane Bereicherung, immerhin schien sein junger Patient ja völlig unter den neuen Bekanntschaften aufzugehen. Ein Grund nach vorne zu schauen.
Nachdem sich langsam aber sicher die Teller geleert hatten, jeder also recht fein aufgegessen hatte, begann Misaki schon einmal damit, dass Geschirr zu stapeln und erhob sich, wohl wollte sie es schonmal in die Küche bringen. Ihre Worte aber waren doch um einiges besorgniserregend. "Irgendwer sollte helfen. Den in meinen Kopf eh völlige Leere herrscht. Den ihr wisst doch, der wurde doch ausgehüllt." Schön, sie lächelte, aber solch ein Lächeln kannte er selbst zur Genüge. Das scheinheilige Standardlächeln, dass über schwere Situationen hinweghelfen und diese erträglicher machen sollte. Doch half das gerade wirklich weiter? Nein, eigentlich nicht, selbst wenn sie auf das niedrige Teamklima aufmerksam gemacht hatte.
Eigentlich war Saitô der Letzte, der sich aus persönlicher Sicht dieser Sache annehmen sollte, würde es aber trotzdem tun. Hier ging es nämlich nicht um seine persönlichen Ansichten, sondern darum, ein festes Team zusammen zu führen und zu halten. Momentan war der der Leiter der Gruppe, also war es auch seine Pflicht zu schlichten und Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen. Also erhob er sich ebenfalls, nahm sich einen Stapel und sah nochmals zu Jinnai hinab, der sich brav seinen Mund an einer Serviette abwischte. "Du kannst dich schon einmal von Kana-chan und Kaito-kun verabschieden, bis ich wieder zurück bin, kleiner Krieger.", ließ er sanft verlauten, empfing ein Nicken und folgte der Braunhaarigen in die Küche, stellte den Stapel an der Spüle ab. Die Tür hatte er mit seinem Fuß geschickt zugezogen, er wollte alleine mit ihr sprechen, wobei ihm aber auch ein wenig gleich war, ob die anderen nun ihre gedämpften Stimmen hören würden oder nicht. Wesentlich war, dass sie beide sich erst einmal aussprachen. Leise seufzend lehnte er sich an die Küchenzeile, sah zu ihr. "Misaki-chan, so wie es scheint, hast du wohl einige mitgehört, was in der Küche gesprochen wurde, wohl aber nicht alles. Ich bitte dich daher, Kanade-chan nicht als eine gehässige, hinterhältige Person zu sehen, denn das ist sie nicht. Ich habe sie gefragt, warum sie ständig so abwesend erscheint und ob das nicht eventuell an ihrem Bijû liegen könnte und sie hat Kaito-kun und mir nur einen Einblick in das gegeben, was Gobi in ihr von sich gibt. Es hat einen Witz über dich erzählt und sie hat ihn lediglich wieder gegeben. Das heißt aber nicht, dass wir alle die Meinung dieses Bijû teilen." Sein Blick wurde etwas ernster, langsam strich er sich mit den langen und schlanken Fingern einige Strähnen aus dem Gesicht. "Um ehrlich zu sein, grundlegend habe ich nichts gegen dich. Du scheinst ein liebes und nettes Mädchen zu sein. Auch Kana-chan und Kaito-kun sind mir für die kurze Zeit, die wir schon miteinander verbracht haben, recht sympatisch. Das Einzige, was denke ich jedem von uns aufgefallen ist, ist deine Einstellung. Du wirkst auf mich wie eine Traumtänzerin, die sich in ihrer kleinen Welt verschanzt, um dem Ernst dieser Welt zu entkommen. Nachdem ich heute Mittag nach unserem Treffen deine Akte gelesen habe, wundert mich das auch nicht wirklich. Ich billige es sogar, wenn man des Seelenfriedens Willen einige Momente abdriftet, um den Alltag zu entkommen, keine Frage. Aber glaubst du, dass es dir und deiner Mutter etwas bringt, wenn du psychisch dicht machst, deinen Hals riskierst und auch anderen damit Ärger machst? Wenn wir unsere erste gemeinsame Mission bekommen, müssen wir alle an einem Strang ziehen, wir müssen alle unsere Sinne geschärft halten. Wir können nichts ausblenden oder schön reden. Und wir müssen uns aufeinander verlassen können. Nur funktioniert das nicht, wenn man schon im vorneherein Grund zu Bedenken gibt." Kurz hielt er inne, rieb sich über die Stirn und sah sie dann wieder fest an, atmete tief durch. "Ich möchte diesem Team eine Chance geben. Aber alleine schaffe ich es nicht, es zusammen zu halten. Ich hoffe, du hilfst mir dabei. Immerhin hast du auch dazu beigetragen, dass mein Brüderchen glücklich lachen konnte, selbst wenn das ein oder andere etwas...nun...schief gelaufen ist..." Schwungvoll drückte er sich von der Theke weg, trat zu ihr und sprach etwas leiser. "Vielleicht hat deine Freundlichkeit ihm gegenüber sogar zu der dreißig prozentigen Chance beigetragen, dass er überhaupt einmal das Teenager-Alter erreichen kann. Und...Lass das Geschirr einfach erst einmal stehen, ich glaube Jinnai will auch dir eine Gute Nacht wünschen." Kurz warf er ihr noch ein kleines Lächeln zu, danach trat er ins Wohnzimmer zurück, erleichtert, dass er das alle hatte loswerden können. Hoffentlich würde es helfen, aus diesem Trümmerhaufen doch noch ein funktionierendes Team zu machen.

Während Saitô wohl mit Misaki ein Gespräch in der Küche führte, tat Jinnai daran sich schon einmal bei den beiden anderen zu verabschieden, da er wohl gleich ins Bett gebracht würde. Da er recht gut gegessen hatte, hatte er noch etwas Kraft übrig und konnte sie, sich am Tisch festhaltend, mit seinem Kissen zu den beiden schlittern. Zuerst gesellte er sich zu der, wie er fand, sehr hübschen Kanade, wurde wieder etwas rosa um die Wangen als er sie ansah, doch genierte sich auch nicht, seine Ärmchen um sie zu legen. "Gute Nacht, Kana-chan! Es hat mich sehr gefreut, dass du heute hier warst! Du singst wirklich ganz toll!", flötete er, kuschelte sich nochmals dankbar an sie und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln. Als Nächstes rutschte er dann zu dem Schwarzhaarigen und ließ es sich bei ihm auch nicht nehmen, ihn mehr oder weniger kräftig zu umarmen. "Dir wünsch' ich auch eine Gute Nacht und es hat mich auch sehr gefreut dich kennen zu lernen und mit dir kochen zu dürfen! Das hat Spaß gemacht!" Leise lachte er, drückte sich nochmals an ihn und wartete dann an Kaito's Seite, bis sein Bruder wieder kam. Dieser tauchte schließlich auf, sah beinahe etwas erleichtert in die Runde und hob den Jüngeren auf die Arme. "So Ototo-chan, wenn du dich noch Misaki-chan verabschiedet hast, verschwinden wir erstmal kurz nach oben, hm?" "Aye, Nii-san!" Salutierend stimmte der kleine Mann zu und schmuste sich dann doch leise gähnend an den Älteren, welcher leise lachte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mo Feb 20, 2012 10:53 am

"Itadakimasu.", kam es auch von Kaito und kurz legte er die Handflächen aufeinander, die Stäbchen zwischen diesen und schloss die Augen. Es schien so, als ob er sich für das Essen bedankte, praktisch wie ein kleines Tischgebet. Gut, das schien wahrscheinlich für viele als unnütz und dergleichen zu wirken, doch für Kaito war jedes Essen kostbar. Immerhin wusste er, was es hieß, wenn man eben nicht genug Essen hatte. Wenn man nachts mit knurrendem Magen aufwachte und sich wünschte auch nur einen kleinen Bissen vertrockneten Brotes zu haben. War es also verwunderlich, dass er diese Geste zeigte? Nun, das war es wohl nicht, wenn man seine Hintergrundgeschichte kannte. Wie die anderen machte er sich aber schließlich auch an sein Essen, hörte zu, wie Sai und Misaki den Geschmack lobten und es zu genießen schienen. Doch auch ihm schmeckte es. Er mochte die Würze und die Konsistenz, welche es wohl zu einem wahren Geschmackserlebnis machte - wenn er es einmal so loben durfte. Ja, es schmeckte wirklich sehr gut und viele würden wohl sagen, dass es daran lag, dass sie es zusammen gekocht hatten. Mit Spaß und Freude. Ob daran wirklich etwas dran war? Kurz legte er den Kopf schief, bevor er den nächsten Bissen nahm und nickte dann stumm. Ja, es war wirklich sehr gut. Wahrscheinlich sah er dabei ein wenig komisch aus, wie ein wirklicher Chefkoch, der aber mit seinem Werk zufrieden war. Beziehungsweise mit dem Werk aller.
"Ich muss sagen, dass es wirklich sehr geschmeckt hat.", meinte er schließlich, als auch er fertig gegessen hatte. Wenn es nach dem Essen ging, könnte man so etwas wirklich öfter machen, aber da auch soziale Aspekte gefragt waren, würde das vielleicht nicht so schnell wiederholt werden können. Immerhin war das Ganze ja fast durch diverse Aktionen in eine Katastrophe ausgeartet. Schon alleine deshalb, weil diverse Mitglieder eine Unachtsamkeit an den Tag gelegt hatten. Nein, damit meinte er nicht nur Misaki im Bezug auf Jinnai, sondern auch Kanade, die wohl hätte nachdenken müssen, bevor sie so etwas gesagt hatte. Was Sai betraf, so hatte er an alledem doch wenig Schuld, doch war er es, der sie hierher eingeladen hatte. Somit hatten wohl alle ein wenig Mitschuld... auch er, weil er überhaupt hier war. Dann hätte es kein Essen gegeben und es wäre nicht dazu gekommen, dass Jinnai hätte Teller tragen müssen... kurz: Sie sollten das nächste Mal lieber in ein Lokal gehen - sofern es ein nächstes Mal überhaupt gab. Zu dem müsste man ihn dann sowieso eindeutig überreden.
Als Misaki Hilfe anforderte, sprang Sai natürlich gleich darauf an. Man könnte denken, dass es nur wegen seiner normalen Hilfsbereitschaft war, die er an den Tag legte, doch war das bestimmt auch deshalb, um diverse Dinge klar zu stellen. Warum? Nunja, auch Kaito hatte bemerkt, wie Misaki etwas zu überspielen versuchte. Etwas, was schlecht zu überspielen war. Beziehungsweise sehr schwer. So blieb er nämlich nun mit Kanade und Jinnai alleine im Speisezimmer zurück, nachdem Sai noch gemeint hatte, dass Jinnai sich von Ihnen verabschieden sollte. Währenddessen war auch schon die Tür zugezogen worden und ja, man konnte ein paar dumpfe Wortlaute vernehmen, welche nach einer Predigt Sais klangen. Allerdings wollte Kaito sich weder Anstrengen etwas Aufzuschnappen oder gar zu Lauschen. Nein, das machte man einfach nicht und eine gewisse Diskretion sollte doch gewahrt bleiben. So lächelte er einfach in sich hinein, kräuselte leicht die Augenbrauen, dass es fast schon wehmütig aussah, als Jinnai leicht rot wurde und Kanade dann umarmte. Ja, er schien sie wirklich ins Herz geschlossen zu haben, der Kleine. Kaito wusste nicht warum, doch hatte Jinnai auch auf ihn eine lindernde Wirkung. Er beruhigte sich wieder und schien auch zugleich offener zu werden. Warum war nicht so offensichtlich, doch erinnerte der Kleine den Schwarzhaarigen wohl daran, wie er selbst früher gewesen war. Vor nur wenigen Jahren, welche aber wie eine Ewigkeit auf ihn selbst wirkten.
"Mir hat es auch viel Spaß gemacht, Jinnai-chan.", erwiderte Kaito, als er schließlich umarmt wurde. Letzteres fühlte sich für ihn persönlich komisch an. Aber auch warm. Und glücklich. Irgendwie stimmte es ihn aber auch verwundert und überrascht, was man seinem Gesichtsausdruck vielleicht auch entnehmen konnte. Schon lange hatte man ihn nicht mehr mit "Liebe" umarmt. Liebe nicht im Sinne der Dankbarkeit, sondern einfach im Sinne der Freundschaft. Dass man froh war, dass er da war. Ja, das war schon lange nicht mehr der Fall gewesen... also musste er selbst das Ganze erst wenige Sekunden verarbeiten, biss er auch den Kleinen leicht mit einem warmen Lächeln an sich drückte. Letzteres aber auch nur vorsichtig, damit Jinnai auch ja nicht aufhüstelte oder dergleichen. Immerhin wollte er dem Kleinen nicht schaden. "Beschütz in deinen Träumen auch schön Kanade, ja?", flüsterte er dem Kleinen dann mit einem amüsierten Unterton ins Ohr, sodass nur dieser es hören konnte. Oh ja, ihm war nicht entgangen, dass eben dieser wohl einen Narren an der Chûnin gefressen hatte. Wahrscheinlich würde er nun so tun, als ob er gar nichts wüsste - doch darüber konnte Kaito nicht weiter nachdenken, da im nächsten Moment die Tür aufging und Sai zurück kam. Wohl auch gefolgt von Misaki.
Aber halt... wie war das? Dann verschwanden die kurz nach oben? Einen Moment mal... Das hieße ja, dass er... Na toll.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 21, 2012 2:59 am

Oh... .... Mhhhh! ..... Graahh- WAS?! Na ich habe auch Hunger, Melongirl! Du hast doch sonst auch noch nie was gegessen. Weil du mir ja noch nie was abgegeben hast! Gestorben daran bist du bis jetzt auch nicht, oder? Wer von uns beiden ist heute fies? Du oder ich? Also 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen du. Die eine ist die gute, aber die wird von den 9 anderen gerade geknebelt. ... Das nächste mal wenn wir uns in dieser wunderbaren Käfigwelt wieder sehen nehm ich dir Karotten mit oder ein paar Zuckerstückchen, okay? Kanade wollte eigentlich ihr Essen genießen, aber mit dem braven, braven Bijû in ihr war das ja mal wieder ein Ding der Unmöglichkeit. Wo sie gerade meinte, sie hätte es gnädig gestimmt, wurde sie mal wieder kläglich enttäuscht. Aber hey, was war Gobi von dem wir hier sprachen. Wer hätte etwas anderes erwartet? Optimisten vielleicht, aber die waren in Kanas Welt ausgestorben. Nun aber hör mal! Zucker schon gleich zehn mal nicht! Wusstest du, dass im Durchschnitt pro Tag 3,25 Kleinkinder an der gefährlichen Schokoladen-Seuche sterben, die durch Inhalieren oder rektale Einführung oft tödlich endet? Innerlich verdrehte die Erdbeerblonde die Augen, dieses Vieh hatte aber auch immer einen Hang zur dramatik! Warum denn nicht? Du bist doch ein bisschen Pferd. Die mögen Karotten und Zu- Ach ihr schaut Pferde alle immer als so selbstverständlich an! Ein Pferd ist etwas, das vorne und hinten gefährlich und in der Mitte unbequem ist! Deswegen solltet ihr menschlichen, schwachen Wesen auch nicht auf ihnen reiten! Und was soll ich dir dann geben? Ein paar Fische? Du bist ja auch zur Hälfte Delfin, die sind doch so friedlich und- Und wie so oft an diesem Tag schon wurde das Mädchen jäh unterbrochen, wenn sie unter Leuten war, war Gobi anscheinend immer so gesprächig und es entstanden genau solche, extrem sinnlose Konversationen, während Kana sich auch noch auf die Welt außerhalb "Kommunizieren mit Gobi" konzentrieren musste. Schon wieder so ein Menschengelaber! Ihr haltet Delfine alle dummerweise für liebenswerte Wesen, die Menschen in Not im Wasser retten, aber- Was aber? Was sind sie dann? Nicht mehr als gewöhnliche, schwule Haie? Nun pass mal auf! Delfine sind auf die Erde gekommen, da es hier nur äußerst primitives Leben in Form von Einzellern gab. Und ihr habt ja viele Zellen. Eine Ausnüchterungszelle, Gazelle, Gummizelle, Gehirnzelle - bei dir leider nicht vorhanden -, die Zelle aller Zellen und- hey, hörst du mir überhaupt noch zu?! .... .... Du fieses, mieses, brüstehabendes Wesen! Beleidigt ging Gobi in seine Ecke, da Kanade so tat, als hätte sie nicht zugehört. Wenn sie das jedes Mal tun würde, dann würde sie wohl auch an die puschel-wuschel Steine aus Iwagakure glauben, dessen Geschichten Gobi ihr als kleiens Kind immer auftischen wollte, nur um ihre Mutter zu ärgern. Ja, es hatte damals schon seinen Spaß andere Leute zu ärgern. Niederträchtig durch und durch. So saß sie also nun lächeln da, fröhlich darüber gehört zu haben, dass es allen eigentlich recht gut geschmeckt hatte. Ihr grinsen sollte eigentlich auch schon aussagen, dass es ihr sehr gemundet hatte. Ja, genau, drücks mir nur rein! Wer von uns ist hier Niederträchtig, hm?! "Irgendwer sollte helfen. Den in meinen Kopf eh völlige Leere herrscht. Den ihr wisst doch, der wurde doch ausgehüllt." Oh je, da hatte sie es wohl doch mitbekommen, das war gar nicht gut! Nicht das sie noch dachte, Kanade könnte sie nicht leiden- Aber ich kann sie nicht leiden! Und ICH bin in dir! Also ist das gut wenn sie es gehört hat! Rikudo Sennin-sama hat mir eine riesen Portion Glück geschenkt~ Fröhlich summte Gobi wieder irgendein Lied und die Chûnin hätte die Hand vor die Stirn schlagen können. Eigentlich wollte sie sofort aufspringen und die Sache mit Misaki klären, aber da kam Sai ihr wohl zuvor. Die dumpfen Stimmen konnte sie noch etwas hören, aber vermutlich wollte er wohl nur einige Dinge klar stellen. Die Einstellung von ihr, erinnerte die Erdbeerblonde ein wenig an sich selbst vor ein paar Jahren, kurz nach dem Tod ihres Vaters. Da hatte sie so etwas auch immer versucht, aber es kam einfach nie gut an, oder endete wirklich gut. Bevor sie nun wieder in einen dieser kindischen Streite mit Gobi verfallen konnte, war auch schon Jinnai bei ihr, der sich ja nun leider verabschieden musste. Sie lächelte warm, als er wieder etwas rot wurde und seine kleinen Ärmchen um sie gelegt hatte. "Gute Nacht, Kana-chan! Es hat mich sehr gefreut, dass du heute hier warst! Du singst wirklich ganz toll!" Gute Nacht Jinnai-kun. Mich hat es gefreut dich kennen zu lernen und vielen Dank, für dich singe ich doch immer gerne~ Immer noch lächelnd drückte sie ihn an sich, doch dann kam schon wieder eine mehr oder weniger wichtige Nachricht von Gobi. Gib ihm ein Küsschen von mir!! Von dir? Was ist denn mit dir los? Ich mag diesen Jungen! Und drücken tust du ihn ja schon, also bleibt mir nur das! Theatralisch verdrehte Kana die Augen und gab Jinnai ein Küsschen auf die Wange, genau so wie Gobi es wollte. Auch wenn es ein wenig gruselig war, dass das Vieh genau das verlangt hatte... aber naja. Als der kleine sich dann auch von Kaito verabschiedet hatte, kam Sai auch schon wieder zurück, anscheinend gefolgt von Misaki. Oh je... aber Kanade würde sich auf jeden Fall für Gobi entschuldigen! Da kam sie sich schon glatt vor wie eine Mutter, die ständig die Taten ihres boshaften Kindes verantworten musste. Nun mach aber mal halb lang ich bin kein- Hach, diese Methode hatte sie ja noch nie ausprobiert, selektives ignorieren! Vielleicht kam sie damit ja nun besser durch den Abend~ Aber erstmal würde sie nun mit Misaki und Kaito alleine sein... das war nicht wirklich gut. Nicht wegen Kaito, viel eher wegen der Braunhaarigen, die nun sicher etwas sagen würde. Aber daran war Kana ja selbst Schuld, da musste sie wohl oder übel durch.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 21, 2012 6:09 am

Die Teller vorsichtigt in die Küche transportiert und überlegte, ob sie das Geschirr gleich mit abwaschen soll oder ob es wer anderes tun wollte. Nicht das sie ein Problem damit hätte aber sie wollte ja auch etwas getan haben. Die Tür wurde zugezogen und eigentlich hatte Misaki erwartet, dass Kana hinterher kam doch stattdessen stand Saito da. Nimm sie doch ruhig in Schutz..., grummelte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Das klang ganz danach, als hätte Misa selber Schuld das man sich über sie lustig machte und das nächste verbesserte all das auch nicht. Er wusste sogar wie es bei ihr Zuhause aussah, was ihr ein wenig Unangenehm war. Wenn sie mal deprimiert ist, dann wusste er sofort warum es so war. Ein seltsames Gefühl wenn Wer weiß, wie es bei ihr Zuhause aussah ohne das man es der Person erzählt hat. Ihren Blick wandte Misa schnell von ihm ab, da er doch irgendwie Recht hatte. Wenn sie sich nicht auf einer Mission konzentriert, gefährdet sie nur ihre Kameraden und wenn die wegen ihr Verletzt werden... Sai hatte Familie und einen Kranken Bruder und bei Kaito. Über ihn wusste sie kaum etwas. Außer das er immer schlechte Laune hat und wie ein kleiner bockiger Zwerg durch die Gegend starrte. Zumindest konnte sie es schaffen, dass Jinnai einen schönen Abend hatte. Der kleine hatte ja ihr auch etwas gutes getan. Er half ihr bei einer schweren Entscheidung und dazu konnte sie mal ihre Sorgen vergessen. Ein wenig lächeln konnte Misa jetzt doch wieder, stellte das Geschirr in die Spüle ab und lief Sai hinterher. Da lief ihr die erste Katze über den Weg, die Misa sich sofort schnappte. Diese sah Misa an, wollte eigentlich abhauen, blieb dann doch den Misa begann schnell damit, sie zu kraulen. Eine weitere Katze kam um die Ecke, sah dies und wollte auch gekrault werden. Gleich. Stellt euch an., sagte Misa und lief Sai schnell nach um den kleinen Jinnai nicht zu verpassen.
Dieser hatte den kleinen schon auf den Arm genommen. Gute Nacht Jinnai-kun. Träum schön von den Swordman., sagte sie und gab ihn einen kleinen Kuss auf die Stirn. Wenn du morgen Früh wach bist, spielen wir jemanden einen kleinen Streich okay? , flüsterte sie ihm ins Ohr. Einen kleinen Streich...Vielleicht die Hose verstecken und später in die Tasche zurücklegen. Das wäre was. Stillschweigend setzte sie sich neben Kaito hin, setzte die Katze auf ihren Schoss ab und kraulte sie weiter. Diese war schon unruhig geworden weil die Verwöhntour nicht weiterging. Die andere Katze kam hinzu und wollte auch. Daraufhin fauchte die andere Katze und drückte die andere mit der Pfote weg. Bevor hier ein Katzenkampf entstehen konnte, wurde die Dränglerin genommen und Kaito hatte diese nun auf seinen Schoss. Du kümmerst dich besser um die hier. Sonst kloppen die sich gleich. Vorhin hatte Misa noch ein paar Katzen gehen. Ob diese alle zu dieser Familie gehörte oder Straßenkatzen waren wusste Misa nicht. Aber wenn die bemerkten, dass 2 aus ihrer Clique fehlten, dann werden die anderen sicherlich nach den beiden suchen. Jedenfalls hat die Katze sich auf den Rücken gedreht und spielte nun mit Misas Händen. Katzen sind wirklich der Inbegriff der Anmut, Eleganz und Schönheit. Hey genauso wie du Kaito. Nur das Katzen nicht so böse gucken wie du... Die Katze auf ihren Schoss hatte wirklich viel Spaß. Misa vermied absichtlich den Kontakt mit Kanade. Was sie ja mehr wunderte war, dass sie keinen bösen Blick von den anderen erntete sondern nur Misa. Katzen sollen auch ehrliche Weggefährten sein. Vielleicht sollte ich einen Katze als Kuchiyose nehmen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Di Feb 21, 2012 8:47 am

[out: dieser Post handelt um Akemie, der vertraute Geist von Mikoto]

kommt vom Südtor

Akemie kam endlich nach einer halben Stunden im Viertel des Yukiclans an und schlängelte sich zu Saito´s Anwesen. Dort würde die kleine Schlange als erstes nach Saito suchen, schließlich musste sie sich etwas beeilen, wenn er nicht im Haus sein würde, müsste sie sich auf den Weg ins Dorf Innere machen und dort alles nach ihm abklappern. Doch wie es schien hatte Akemie Glück, es schienen Leute im Haus zu sein. Das Problem was jetzt noch bestand war die Sache mit dem rein kommen ins Haus. Doch auch hier wusste sich die kleine schlaue Schlange zu helfen und schlängelte sich durch einen kleinen Spalt in einer Tür. Nun konnte sie ohne Probleme durch das Haus kriechen und den jungen Chúnin suchen. Akemie befand sich gerade im Hausflur und blieb hier erst einmal stehen, da sie Stimmen hörte. Bevor sie in irgend einen Raum reinpltze, würde sie erst einmal draußen im Flur bleiben und versuchen den Raum zu finden, wo die Stimmen herkamen. Anschließnd würde sie Saito versuchen einen Moment alleine zu sprechen, um ihn die Botschaft von Mikoto zu sagen.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 22, 2012 10:09 am

Allem Anschein nach schien er wohl doch ein wenig zu Misaki vorgestoßen zu sein, jedenfalls deute Sai dies an ihrem Blick, den sie gen Boden gerichtet hatte. Schön, vorher hatte sie noch trotzig gemurmelt, er solle Kanade nicht noch in Schutz nehmen, wundern tat ihn diese Aussage und die Verhaltensweise aber nicht. Irgendwie war die Vierzehnjährige noch immer wie ein kleines Mädchen, welches man ab und an zurechtweisen musste und er bezweifelte, dass dies vorteilhaft war. Sie waren ein Chûnin Team, Kaito und er hatte die besten Chancen, wohl bald befördert zu werden. Man würde sie sicher nicht auf diese belanglosen Missionen schicken, sondern auf die Anspruchsvollen, der Violetthaarige kannte diese zu Genüge, er hatte die letzten drei Jahre nichts anderes getan. Und er wusste auch, das man auf solchen Missionen niemanden brauchen konnte, der sich benahm wie ein kleines Kind und sich nicht in Acht nahm. Man würde keine Zeit dazu haben, sie ständig zurecht zu weisen. Inständig hoffte er ja, dass seine Worte etwas an ihr gerüttelt hatten, dass sie wach wurde. Andernfalls würde er wohl die Yukikage sprechen und darauf aufmerksam machen müssen, dass diese Konstellation so doch nicht funktionierte.
Zurück im Wohnzimmer konnte er noch kurz beiwohnen, wie Jinnai verabschiedet wurde, man hatte den Jungen wohl doch sehr gut aufgenommen. Dem Älteren entgingen dessen erneut rote Wangen nicht, weswegen er leise lachen musste. Kaito hatte ihn auch gebeten, im Traum ja schön auf Kana-chan aufzupassen, was der Kleine nur mit einem schnellen Nicken erwiderte, dass Kanade ihn geküsst hatte, hatte er ja nicht gesehen. Zuletzt war noch Misaki an der Reihe, welche von den Hauskätzchen umzingelt wurde und einen Streich erwähnte, den sie mit Jinnai am Morgen spielen wollte. Saitô konnte nur schmunzelnd mit den Augen rollen, er wollte gar nicht wissen, was sie vor hatte, sein jüngerer Bruder aber nickte abermals. "Ja, aber ganz heimlich, sonst werden wir noch geschimpft! Gute Nacht, Misa-chan! Es war lustig mit dir!", verabschiedete er sich also, lachte leise und gähnte dann wieder auf. Trotz des Spaßes hatte er sich doch für seine Verhältnisse ein wenig 'verausgabt'. "Es wird nicht lange dauern.~", meinte der ältere Bruder noch, bevor er sich umwand und das Wohnzimmer verließ, Jinnai auf seinen Armen noch über seine Schulter winkend. Im Flur angelangt zog er die Türe zu, schlenderte Richtung der Treppe und sah dann eine kleine Gestalt auf dem Boden, welche von dem Mondlicht das durch das Fenster schien bestrahlt wurde. Bei näheren herantreten und hinsehen erkannte er die Botenschlange seiner Cousine Mikoto, welche zudem das Clanoberhaupt gab seit...nun...Toshizô gefallen war. Trotz dessen schlug sie sich aber hervorragend, ihr Vorgänger wäre sicher stolz auf sie, das wusste Sai mit Sicherheit zu sagen. Den kleinen Mann etwas sicherer haltend ging er in die Hocke, um etwas mehr auf Augenhöhe mit der kleinen Schlangendame zu kommen, lächelte ihr freundlich entgegen. "Konban wa, Akemie-san. Wenn du mitkommst und kurz wartest, kannst du mir gerne dein Anliegen erzählen.", begrüßte er sie hauchend, streckte seinen freien Arm aus, damit sie sich um diesen schlängeln konnte und nahm sie dann mit nach oben. Die Prozedur heute ging etwas schneller von der Hand, da er seinem Brüderchen ja schon nach Dienstschluss mitgeteilt hatte, dass sie Besuch bekamen und er nicht ewig Geschichten erzählen konnte. Der kleine Schwarzhaarige hatte das auch verstanden und so gab es liebevolles "Gute Nacht.~" und ein Küsschen auf die Stirn. Anschließend wechselte der Yuki nach nebenan in sein Zimmer, betätigte den Lichtschalter und setzte sich auf sein Bett, ließ Akemie von seinem Arm rollen und sie neben sich 'Platz' nehmen. Nun konnten sie in Ruhe sprechen. "Womit kann ich dir dienen? Gibt es etwas Wichtiges von Mikoto-san?", fragte er sie schließlich etwas ernster. Irgendwie kam ihm innerlich ein leicht ungutes Gefühl auf, dennoch war falscher Pessimismus unangebracht. Nein, er würde sich ruhig halten, bis Akemie ihm die Botschaft überbracht hatte.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Mi Feb 22, 2012 2:26 pm

Akemie war noch immer im Flur und versuchte den Stimmen zu folgen, die aus irgend einem Raum kamen. Doch da kam ihr schon jemand zuvor. Saito stand auf einmal vor der kleinen weißen Schlange und begrüßte diese freundlich. Akemie wusste erst gar nicht wie ihr geschah. Sie sah nach oben und erkannte das es Saito war. Gefunden! Dachte sich Akemie nur und war heil froh. Ihre Suche hatte ein Ende, doch war es etwas anstrengend für die kleine Schlange die ganz Zeit nach oben zu gucken. Doch auch hier war Saito so gütig und hockte sich runter. Er bat ihr auch an mit ihm zu gehen, doch müsste sie kurz warten, damit sie ihm dann ihr Anliegen erzählen könne. Akemie hatte damit kein Problem, schließlich würde das Dorf schon nicht im nächsten Augenblick oder in den nächsten paar Minuten angegriffen werden. "Ohayou Saito-san." Begrüßte sie ihn ebenfalls und schlängelte sich nun an seinen Arm hoch und blieb schließlich auf seiner Schulter "sitzen". "Arrigatou! Sehr aufmerksam. Und von mir aus können Sie ruhig erst einmal ihre Aufgaben erledigen, ich warte derweile warten kein Problem." Fügte sie schließlich noch hinzu und wurde nun von Saito hinfort getragen. Es ging in das Zimmer von Saito´s kleinen Bruder, dem er noch eine gute Nacht sagen musste. Hier schlugen wohl alle Herzen höher, wenn man die beiden so sah. Sogar Akemie´s kleines Schlangerherz wurde berührt. Die kleine Schlange erinnerte sich sofort an Mikoto und ihren kleinen Bruder, wenn sie die beiden hier so sah. Die beiden hatten auch eine sehr enge Verbindung, doch das ist lange her. Saito gab seinen kleinen Bruder nun noch einen Kuss auf die Stirn und ging anschließend mit Akemie im schlepptau ins Nebenzimmer. Dies war wohl sein Zimmer, Akemie sah sich kurz um, sie war noch nie hier gewesen und fand das Zimmer recht schön. Passte zu Saito. Doch wegen dem Zimmer war sie nicht hier, sondern hatte sie eine Botschaft für Saito. Sie schlängelte sich nun von seinem Arm wieder runter und platzierte sich neben ihn auf dem Bett. Nun reusperte sich Akemie und fiong dann an zu erzählen. "Mikoto-sama geht es gut, sie ist mit dem Yukikagen auf eine Mission gegangen. Ich weiß nichts über ihre Mission, doch soll ich dich darum Bitten einige Shinobis im Dorf bereit zu halten, falls ein paar Nukenins das Dorf angreifen wollen. Sie haben zwar schon Maßnahmen vorgenommen, falls dieser Fall eintreten sollte, doch Sicher ist Sicher." Versuchte die kleine Schlange Saito klar zu machen. "Das Dorf ist im Moment geschwächt, nicht nur das der Yukikage nicht da ist, es sind einige Shinobis auf Mission und die, die noch da sind, sollen sich für alle Fälle eben vorbereiten. Vielleicht ein paar Wachen aufstellen oder die Gegen Kundschaften. Du hast freie Wahl, tu was du für richtig hälst, das Dorf sicher zu weisen." Sagte Akemie und hatte somit ihre Aufgabe erfüllt. Sie wartete noch auf Saito´s Antwort und würde später dann Mikoto und Kimiko informieren, dass alles im Rollen war und sie sich keine Sorgen um das Dorf machen brauchten.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Do Feb 23, 2012 3:17 am

Wie er die kleine Schlangendame kannte, war diese wieder sehr nett und zuvorkommend. Sie hatte ihm also Gesellschaft geleistet und abgewartet, während er Jinnai ins Bett gebracht hatte und nun saß sie mit ihm auf seinem Bett, räusperte sich und begann dann, die Botschaft seiner Cousine wieder zu geben. Er hingegen lauschte aufmerksam, gab ab und an ein Nicken, dass er verstanden hatte. "Mikoto-sama geht es gut, sie ist mit dem Yukikagen auf eine Mission gegangen. Ich weiß nichts über ihre Mission, doch soll ich dich darum Bitten einige Shinobis im Dorf bereit zu halten, falls ein paar Nukenins das Dorf angreifen wollen. Sie haben zwar schon Maßnahmen vorgenommen, falls dieser Fall eintreten sollte, doch Sicher ist Sicher. Das Dorf ist im Moment geschwächt, nicht nur das der Yukikage nicht da ist, es sind einige Shinobis auf Mission und die, die noch da sind, sollen sich für alle Fälle eben vorbereiten. Vielleicht ein paar Wachen aufstellen oder die Gegen Kundschaften. Du hast freie Wahl, tu was du für richtig hälst, das Dorf sicher zu weisen." Nachdem sie geendet hatte, hatte Saitô zwar alles aufgenommen, ja, aber seine eben noch ersten Miene war doch leichter Erstauntheit gewichen. Mikoto war also mit der Yukikage zu einer Mission aufgebrochen und man überließ nun ihm quasi die Verantwortung über das Dorf. Ihm... Er war gerade einmal sechszehn Jahre alt und gut... Sehr erfahren für sein Alter...Aber dennoch. Natürlich würde er nun nicht herumzetern, eine Kage wusste schon, was sie tat...Sollte es zumindest, immerhin haftete an ihr der Oberbefehl. Gleichermaßen gab seine Cousine ihm sprichwörtlich die Aufsicht über den Clan, setzte ihn als Stellvertretung ein. Leise musste er durchatmen, das war doch ein gutes Stück Verantwortung, was man auf ihn lud. Schön, er würde sein Bestes geben, wenn man ihm schon so sehr vertraute. "Ich habe verstanden und werde mein Bestes tun, um das Dorf zu schützen. Bitte richte Yukikage-sama aus, dass es mir eine große Ehre ist, so viel Vertrauen von ihr entgegengebracht zu bekommen, ebenso Mikoto-san. Ich werde sie keinesfalls enttäuschen." Natürlich klang seine Stimme fest, entschlossen, ernst. Durch ein Nicken verdeutlichte er seine Worte, erhob sich. "Ich werde mich sofort darum kümmern, Akemie-san. Und natürlich geleite ich dich mit nach unten.~" Zum Ende seiner Aussage hin breitete sich doch ein sanftes Lächeln auf seinen Lippen aus, wieder streckte er seinen Arm aus, damit die Schlangendame sich um diesen schlängeln konnte und löschte das Licht, als er mit ihr sein Zimmer verließ und die Treppe hinab stieg. Bevor er den anderen Bescheid gab, was er eben zu erledigen hatte, schritt er zur Haustüre, zog diese auf und ging in die Hocke, damit Akemie sich zu Boden winden und sich auf den Weg zu ihrer Meisterin machen konnte. "Es war schön einmal wieder das Vergnügen mit dir gehabt zu haben, Akemie-san. Bestelle meiner Cousine liebe Grüße von mir, Yukikage-sama natürlich auch. Und wünsche ihnen von mir alles Gute auf ihrer Mission.", hauchte er ihr zu, lächelte und strich ihr verabschiedend über ihre weiße, glatte Schlangenhaut. Warum er viel Glück wünschte? Nun, wenn sich die Kage und seine Cousine schon auf eine Mission begaben, dann war das sicher kein Pappenstiel. Jetzt müsste er als einer der sieben Schwert-Shinobi wohl irgendwie für Sicherheit sorgen. Der Schlange nochmals winkend, zog er dann die Tür wieder zu und begab sich ins Wohnzimmer zurück zu den anderen, das Lächeln war wieder einem ersten Ausdruck gewichen und er sah davon ab, sich erst noch zu setzen. Lieber kam er gleich auf den Punkt und machte sich auf den Weg. "Ich werde kurz verschwinden müssen, es wird nicht allzu lange dauern. Über einen vertrauten Geist meiner Cousine...beziehungsweise meinem Clanoberhaupt, habe ich den Auftrag bekommen die verfügbaren Shinobi des Dorfes bereit zu stellen und ihnen Anweisungen zu geben. Wir müssen uns alle auf Abruf halten, bis die Yukikage mit meiner Cousine zurückkehrt. Passt bitte während ich weg bin auf Jinnai-kun auf, ja?" Kaum hatte er zu Ende gesprochen, begab er sich auch schon wieder nach oben, band das Tsuki no Tsurara an seinem Obi fest und zog seinen Kimonomantel über. Zudem schlüpfte er in seine Sandalen und auf dem Weg zur Haustür blickte er nochmals eilig ins Wohnzimmer hinein. "Bis gleich!" Um den Ernst der Lage zu überspielen, denn immerhin könnte man ja trotzdem angegriffen werden, schmunzelte er, wank kurz und verließ dann das flink das Haus, bewegte sich elegant durch den Schnee und beeilte sich, die Anweisungen zu geben und sich mit den Kollegen zu unterhalten. Er wusste, dass er Kaito, Kanade und Misaki schon das Anwesen und das Wohl seines Bruders anvertrauen konnte, darüber musste er sich also nicht sorgen und das war wohl auch eine Erleichterung.
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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Saitô's   Do Feb 23, 2012 4:20 am

Jaja, Jinnai, der schüchtern genickt hatte und sich nun auch noch von Misaki verabschiedete. Irgendwie war er ja wirklich süß der Kleine, doch bestätigte Kaito dies alles nur, dass das verdammte Schicksal immer diejenigen traf, die es nicht verdient hatten. Dass es in diesem Dorf keine Gerechtigkeit gab, sondern nur der Wahn, schnellstmöglich an Geld zu kommen. Ein Menschenleben war weniger wert als das Geld der Kaufleute - war es denn nicht so? Man warb sie an, damit sie hierher kamen und vernachlässigte dabei doch noch die Kinder im Slumviertel. Nein, das konnte und wollte er gar nicht erst verstehen. Der Sinn dahinter verschloss sich ihm schon seit Lebzeiten - nur mit dem Unterschied, dass er nicht mehr der kleine Junge war, der die Welt ein wenig heller machen wollte. Stattdessen war er nun jemand, der sie mit dem Tod des Yukikagen dunkler machen wollte. Dunkler für die meisten, heller für ihn. So einfach war das nun gerade einmal. Ja, es war Schwarz-Weiß-Denken, doch erfüllte es seinen Zweck oder nicht? Was gab es wichtigeres, als diesen einen Plan? Wohl kaum etwas und diese Leute hatten es eh nicht anders verdient.
"Du kümmerst dich besser um die hier. Sonst kloppen die sich gleich." Perplex aus seinen Gedanken gerissen, blickte der Schwarzhaarige auf seinen Schoß, während neben ihm dieses wundersame, wunderbare, total tolle Schnurren ertönte. Man könnte meinen, seien Augen veränderten sich in Sternchen, aber nein, es war "nur" seine Nasengegend die etwas rot wurde - ja, seine Gedankenwelt war durch diesen Anblick in eine Traumwelt versetzt worden. So schien es jedenfalls. Sie waren so süß. Er liebte Katzen und sie liebten ihn. Katzen waren für ihn die einzige Bezugsperson - so komisch sich das auch anhören musste. Seither waren sie es gewesen, welche nie von seiner Seite gewichen waren. Sei sei es nun als ein kleines Waisenkind oder als Yura gestorben war. Sein eigener Kater zu Hause, Kitoe, war immer bei ihm geblieben und hatte ihm immer Wärme geschenkt. Ja, war es denn also ein Wunder, dass er sich zu diesen Tieren so sehr hingezogen fühlte? Wohl kaum. "Katzen sind wirklich der Inbegriff der Anmut, Eleganz und Schönheit. Hey genauso wie du Kaito. Nur das Katzen nicht so böse gucken wie du..." Nicht einmal der letzte Teil der Aussage konnte ihn verstimmen, als er die Katze auf seinem Schoß streichelte, die sich an ihn schmiegte und schnurrte. Irgendwie saß er schon fast so da wie ein Katzenflüsterer. Was aber viel erstaunlicher war, war wohl die Tatsache, dass er dabei sanft lächelte - als ob er jemand anderes geworden wäre. Vielmehr war es so wie vorhin bei Jinnai und allgemein in der Gegenwart des kleinen Jungen: Da war er auch viel freundlicher, wie es den Anschein hatte... "Ja, Katzen sind die anmutig, schön und zugleich unschuldig. Und ja, sie sind ehrlich." Stimmte er da wirklich Misaki zu? Ja, aber immerhin hatte sie auch seine Meinung ausgesagt, oder? Er vertrat ja keine andere - warum ihr also nicht zustimmen? Aber Katzen als Kuchiyose? Sie in den Kampf schicken? Diese zarten Tiere? Nein, das war es nicht, was er wollte. Lieber wollte er sie in Sicherheit wissen, auf das ihnen nichts geschah. Dass sie keine Wunden davontrugen oder sie gar starben.
"Ich werde kurz verschwinden müssen, es wird nicht allzu lange dauern. Über einen vertrauten Geist meiner Cousine...beziehungsweise meinem Clanoberhaupt, habe ich den Auftrag bekommen die verfügbaren Shinobi des Dorfes bereit zu stellen und ihnen Anweisungen zu geben. Wir müssen uns alle auf Abruf halten, bis die Yukikage mit meiner Cousine zurückkehrt. Passt bitte während ich weg bin auf Jinnai-kun auf, ja?" So schön dieser Moment der Ruhe aber auch gewesen war, so ruckartig hörte er auf, als Sai wieder ankam und gerade eben zitiertes von sich gab. Die Yukikage? Nicht im Dorf? Sie hatten die Verantwortung? Bei Kami! Als ob er auf dieses Dreckloch aufpassen würde, wenn man ihm nicht den direkten Befehl dazu gab! Ja, es ging ihm sonstwo vorbei, was mit diesem Dorf geschah - zumindest mit seiner Regierung! Die Bevölkerung konnte ja nichts dafür, aber die anderen sehr wohl. Gut, er konnte es nicht ändern, dass Sai diesen Befehl erhalten hatte, weshalb er einfach mal seinen Mund hielt und nun wieder grimmig nach vorn starrte. Die Katze selbst war sogar ein wenig verstört worden bei dieser plötzlichen Anspannung in seiner Haltung, doch lag immer noch eine Hand auf ihr. Trotzdem... man wollte nicht wissen, wie es in ihm brodelte... und nun sollte er also in seinem Zustand auf Jinnai aufpassen? Kami, hoffentlich regte ihn niemand weiter auf, sonst garantierte er echt für nichts.
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Anwesen der Familie Saitô's
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