Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Waldstück des Nara Clan's

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Nara Shikato



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BeitragThema: Waldstück des Nara Clan's   Mi Feb 22, 2012 8:39 am

Waldstück des Nara Clan's



Dieses wunderbare Fleckchen Natur ist das Waldstück, welches der Nara Clan vor langer Zeit schon zugesprochen bekam. Es liegt ein wenig außerhalb des Dorfes Konohagakure und beherbergt vor allem die Hirschzucht des Clan's. Die Geweihe dieser stolzen Tiere werden vornehmlich dafür verwendet aus ihnen Zutaten für Medikamente herzustellen. Zudem können die Clanmitglieder hier ihre Naturverbundenheit ausleben und entspannen. Eine recht dicht bewachsene Stelle erinnert an den Kampf, welcher hier vor 100 Jahren stattfand. Nara Shikamaru, der wohl berühmteste Vertreter seiner Sippe, kämpfte an diesem sonst so ruhigen Ort gegen das Akatsuki Mitglied Hidan und wurde unter der Erde dingfest gemacht. Ab und an verirrt sich ein Nara gerne dorthin, um aus den Taten der Ahnen Lehren zu ziehen und vielleicht sogar Kraft zu schöpfen.
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Nara Shikato



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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Mi Feb 22, 2012 9:09 am

Kommt von: Konohagakure's Dango-Restaurant

Gemeinsam mit Yui, seiner Kohai, hatte sich der Blondschopf auf den Weg in das claneigene Waldstück gemacht, die Hände wie immer in den Hosentaschen, den Blick durch die Umgebung schweifend. Seine Augen hatte wieder ihre standardgemäße, halbgeöffnete Form angenommen, der Rotton wollte aber nicht recht von seinen Wangen weichen und es war ihm auch nicht möglich, die junge Frau zu seiner Seite nicht ab und an anzuschauen. Sie hatte sich natürlich um ihn gesorgt, immerhin war sie ein gutes Mädchen. Hatte geargwöhnt, er hätte Fieber oder etwas artverwandtes. Mit Müh und Not hatte er ihr das Ausreden können, denn krank war er ja keinesfalls (außer man zählte chronische Unlust und Müdigkeit als Krankheit), den wahren Grund zu nennen war ihm aber peinlich. So hatte er ihr 'versichert', ihm wäre wohl einfach der Kaffee zu heiß gewesen und zu Kopf gestiegen. Jedoch, ein paar Schmetterlinge beim Gang durch das große Tor beobachtend, musste er schon gestehen, dass er es mochte, wenn man sich solche Gedanken um ihn machte. Die Nara's an sich machten da ja nie großes Palaver, höchst die Yamanaka waren manchmal überfürsorglich, aber das ging einem eher wieder auf die Nerven. Man sollte schon keinen Gamabunta aus einer Kaulquappe machen. Oder aus einem Eichhörnchen einen Shukaku...Was nun schon wieder an Tierquälerei grenzte... Niemand konnte es verantworten, ein niedliches Geschöpf des Waldes so fett zu füttern wie Shukaku es war. Ein Glück hörte das nun kein besonderer Jemand... Der würde ihm wohl das Gegenteil beweisen wollen. Mendokusê...
Nun, wie dem auch sei, nach einem kleinen und gemütlichen Spaziergang hatten der Nara und seine hübsche Begleitung das Waldstück des Clan's betreten, traten auf eine friedliche Lichtung und mit dem Wink seines Kopfes deutete Shikato auf eine breite, äußere Wurzel, auf welche sich Yui gerne niederlassen konnte. Als Nächstes Schritt er noch ein wenig in die Mitte der Lichtung, die Lichtreflektionen, welche durch die Lücken der Baumkronen drangen, spielten mit den Schatten, welche hier herrschten. Ohne große Umschweife nahm er Daumen und Zeigefinger zwischen die Lippen, atmete tief ein und stieß schließlich einen gut hörbaren Pfiff aus, blieb dann ganz ruhig stehen und sah sich um, horchte, wartete ab. Zunächst war nur das Singen der Vögel zu hören, das Hämmern eines fleißigen Spechtes, selbst ein Frosch quakte irgendwo in der Nähe. Doch nach weiteren, vielleicht drei Minuten, raschelte es im Unterholz, nur zaghaft näherten sich die erwarteten, prächtigen Hirsche und ihre Hirschkühe, sogar die Kitze brachten sie mit. Wohl gaben sie sich schüchterner, weil sie eine Begleitung wahrgenommen hatten, dennoch trauten sie sich hervor, schritten auf Shikato zu, denn sie konnte dem Oberhaupt ja vertrauen. Niemals hatte er jemanden mit zu ihnen gebracht, der ihnen Leid angetan hätte. Das jüngste Kitz ließ schneller das Eis brechen als die älteren Herrschaften, sprang auf Yui zu umschritt sie erst, sah sie an und hielt dann dicht vor ihr, um gestreichelt zu werden. Langsam besahen sich nun auch die anderen die Braunhaarige und während ihr blonder Herr seinen Lieblingshirsch streichelte und sein Geweih kontrollierte, trat der Rest zu Yui. "Keine Angst, Yui-chan, die wollen dich nur kennen lernen.", versicherte er leicht schmunzelnd, ließ dann von seinem Hirsch ab und mischte sich unter die Menge zu ihr. "Streichel sie ruhig, sie tun dir nichts.", bot er noch an und fuhr dann damit fort, Geweihe nachzusehen. Bisher schien alles seine Ordnung zu haben und das freute ihn, weswegen er zufrieden lächelte und die Ruhe des Waldes genoss.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Mi Feb 22, 2012 10:08 am

Mit skeptisch angehobenen Augenbrauen und etwas gemurmle hatte die Braunhaarige Shikato geglaubt, oder er tat sie so, als würde sie es ihm abkaufen. Sie konnte nicht wirklich glauben, dass das nur von dem Kaffee kam aber nun ewig nachbohren würde sie nicht. Sie war nicht so überfürsorglich wie ihr Vater und ebenfalls nicht extrem Neugierig, wäre etwas gravierendes, hätte ihr Senpai ihr das schon gesagt. Und sollte er doch umkippen wegen was auch immer, dann war sie ja zur Stelle~ Und klar dürfte diesem auch sein, dass sie jeder Zeit bereit zur Hilfe wäre, egal bei was. Zumal war sie sowieso lieber unter der Gesellschaft von ihm und/oder Hideaki, als bei ihrem Clan. Nun, innerhalb der Familie ging es vielleicht noch, sie liebte ihre Geschwister... auch wenn ihre Schwester eher nach dem Vater kam. Ihre Mutter auch und ihren Vater.... naja darüber reden wir ein andermal! Zurück zum Thema - meist lief es nämlich ziemlich unharmonisch ab. Yui musste schon frühmorgens aufstehen, eine Schwerstarbeit für sie die wahnsinnig viel Überwindung kostete, ihren Vater niedersemmeln mit der Bratpfanne, sämtlichen grünen Strampler konfiszieren und wegschließen (wie sie immer an Neue kamen war ihr ein Rätsel, ihr Tô-san hatte wohl irgendwo heimlich eine Massenproduktion auf dem Schwarzmarkt), Uschi verhauen, vor ihrem Cousin mehr oder weniger wegrennen... Und das wäre ihr normaler Tagesablauf innerhalb des Clans bzw. der Familie, sofern sie mal frei hatte. Da sag nochmal einer, im Maito Clan (dem Clan der grünen Volldeppen nicht im Besitz von Spiegeln) wäre das Leben einfacherer und lockerer als in den anderen. Die einzige Antwort darauf ist: Falsch gedacht, du Untertan. Hiermit konnte man also mit Fug und Recht behaupten, dass ein wenig Ruhe oder Gesellschaft von ihren beiden Vorgesetzten ein wahres Geschenk Gottes war.... nun gut vielleicht konnte man Hide-Teme auch in eckige Klammern setzen. Oder Durchstreichen.... vielleicht auch ausradieren. So ganz in Gedanken versunken, ab und an mal einen Blick auf ihren Senpai werfend (ein wenig Sorge war ja noch da) hatte sie auf dem Weg auch überlegt, sich irgendwann mal die Haare schneiden zu lassen. Die waren doch schon ziemlich lang, irgendwann würden sie sie noch auf einer Mission oder dergleichen behindern. Jedoch tat schon allein der Gedanke daran weh, zum Friseur zu gehen. Sie sind doch noch so jung... und schön... und lang!, dachte Yui nur, als sie eine Haarsträhne in ihren Händen betrachtete. Vor allem musste sie am Ende noch Angst haben, dass ihr Daddylein davon Wind bekam und dem Haarschneideexperten noch verklickerte, sie wolle einen Topfschnitt haben. Die angehende Anbu schüttelte innerlich den Kopf, wie konnte sie nun auch über ihre Haare nachdenken? Ich brauche wirklich ein neues Hobby... Im Wald angekommen tapste auch schon ein kleines Kitz zu ihr und Yui konnte sich nur ein typisches "Kawaii~" verkneifen, auch wenn ihre Augen etwas anderes sagten. Der Rest kam ebenfalls auf sie zu, es waren wirklich wunderschöne Tiere. Nicht so wie Ingo und seine tollkühne Crew oder auch das gute, alte Kuchiyose von Gai-Oji-sama, Ninkama, die Schildkröte. Ihr Clan schien noch nie groß Glück mit Tieren gehabt zu haben - außer die Raben, die ab und an über den Köpfen der heulenden, gegen den Sonnenuntergang laufenden Mitgliedern schwebten und das "Ahô [dt. Volltrottel]" regelrecht herausstießen, waren ihr sympathisch. "Keine Angst, Yui-chan, die wollen dich nur kennen lernen." Ein kurzer Blick zu ihrem Senpai, dann wieder zu diesen wunderbaren Tieren vor ihr hob Yui langsam die Hand und fing nach einer weiteren Bestätigung von Shikato an sie zu streicheln. Wirklich faszinierende Tiere... und so anmutig. Ganz im Gegensatz zu ihr, sie war ja nicht gerade für ihre Grazilität und Anmut bekannt. Außerdem hatte sie sich fast richtig verträumt angehört, mensch, was war sie denn, ein verliebtes Schulmädchen das nichts außer Kuscheltiere im Kopf hatte? Auch wenn sie so friedlich wirken, ich habe Respekt vor ihnen. Leicht lächelnd widmete sie sich weiterhin den Hirschen, mit einem musternden Blick durch den Wald. Es gefiel ihr hier. Hier ist es so schön ruhig und idyllisch, das mag ich~
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Sa Feb 25, 2012 12:49 am

Aus seinen stets wachsamen Augenwinkeln bekam unser Lieblingsfaulenzer mit, dass seine Begleitung sich hier in dieser Idylle, wie er selbst fand, doch recht wohl zu fühlen schien. Schon als das jüngste Kitz, innerhalb des Clan's Larry genannt, neugierig auf sie zu gekommen war, hatten ihre Seelenspiegel regelrecht geleuchtet vor Entzückung, was sich nicht geändert hatte, als auch die anderen näher getreten waren, um Maito's Ausnahmefall zu studieren. Ihre Aussagen bestätigten nur, dass es ihr hier gefiel, dass sie diese Tiere mochte, sie als faszinierend und anmutig empfand, aber auch den nötigen Respekt vor ihnen hatte. Ja, einen Hirsch sollte man besser nicht unterschätzen, das wäre wohl das Dümmste, was man machen konnte. Normalerweise waren die Lieben ja äußerst friedlich und hielten sich zum Großteil scheu im Unterholz zurück, aber wehe dem, es drohte Gefahr oder jemand machte den Fehler, sie zu reizen. Da schwang schon mal der Huf, da krachte das Geweih und der Angreifer bereute sogleich seine Untat. Aber wie gesagt, wer so unterbelichtet war, die Geduld eines Hirschs herauszufordern, dem gehörte nichts anderes als ordentlich aufgemischt zu werden. Nicht einmal Hide war so dermaßen dämlich den Tieren auf die Nerven zu gehen, der es wagte musste dann also dementsprechend den Häuptling der Hatake übertreffen. Eine Meisterleistung, wie Shika fand. Für den Fall sollte er sich wirklich noch einmal gründlich überlegen, nicht doch ein Heer aus Hirschen zu züchten. Mit ihm als General und Yui als Generalmajor könnte er diese schöne Welt von so einigen minderbemittelten Hirnseppeln befreien. Welch schöner Gedanke...
Mittlerweile war er damit zugetan, sich das Geweih des Alphamännchens zu betrachten. Reginald war wirklich eine Eiche-Rustikal-Schrankwand von einem Hirsch. Er war um einiges größer und stämmiger als die Junghirsche und sein Geweih war das kräftigste, ansehnlichste und längste des Rudels. Natürlich, das durfte nun nicht vergessen werden, war er der absolut männlichste [M Ä N N L I C H !!! Öööööööhööööh!!] und der Stärkste obendrein und ein Drecksack und jedermann neuer bester Kumpel und das alles in einem! Richtig, Reg war ein Prachtexemplar und unterbewusst wünschte sich der Nara innigst, so zu sein wie er. Das lag wahrscheinlich vor allem daran, dass der Blondschopf an sich gegen die stolzen Waldkönige wie Lieschen Müller wirkte. Klein, zerbrechlich... Nein, keine weiteren Beispiele, man mobbt keinen Nara!
Mit scharfem Blick strich der kleine Neidhammel also über dieses stattliche Geweih, nickte und tätschelte dann fast verliebt das glänzende Fell des Leittieres. "Das nächste Mal können wir dich wieder stutzen, sehr gut.", sprach er zufrieden aus, gesellte sich dann an Yui's Seite, ließ sich auf der dicken Wurzel nieder und streichelte eines der anderen Kitze, genannt Agatha. Die kleine Schmuserin schloss sogar ihre Äuglein und legte ihr Köpfchen auf dem Oberschenkel des Oberhauptes ab, genoss es sichtlich, dass er ihr diese Streicheleinheiten zukommen ließ. Ein beinahe schon zartes Lächeln legte sich auf dessen Lippen, sachte graulte er das Kleine hinter dem Ohr und sah dann wieder zu Yui, die ebenso verträumt wirkte und nun wirklich allen Glauben nahm, sie sei eine aus dem Clan der Stramplerverehrer. Eher fügte sie sich perfekt in dieses idyllische Bild. Schon allein ihr Haar gleich der Fellfarben der stolzen Tiere, ihre Augen wirkten ebenso so ruhig, auch ihre geschmeidige Statur und ja, auch sie konnte anders. Wirklich passend, was den Illusionisten noch etwas wohliger stimmte. So ließ es sich eben leben.
"Wenn es dir hier so gut gefällt, sei es dir erlaubt, zu kommen wann immer du willst. Die Lieben hier scheinen dich ja schon ins Herz geschlossen zu haben, da sollte das kein Problem sein.", sprach er dann, war irgendwie leicht in Gönnerstimmung. Warum, wusste er auch nicht so genau, aber das war ja egal, oder? Wesentlich war doch, dass man dem Mädchen vertrauen konnte und man nicht nur ihr, sondern auch den Hirschen etwas Gutes tat. Beruhigt von der Herrlichkeit dieser beinahe unberührten Natur verwöhnte er Agatha weiterhin, sah zu ihr hinab und bekam gleich noch einen Junghirsch an die andere Hand, der wohl auch gestreichelt sein wollte. Ein Grund, leise aufzulachen. "Mendokusê...Ihr seid heute aber wieder liebesbedürftig, huh?", sprachs wie der liebe Vater zu seinen Kindern und neckte den Junghirsch Alfie ein wenig damit, mit ausgestrecktem Finger gegen sein stummeliges Geweih zu stoßen. "Es ist schon etwas seltsam... Aber ich schätze die Tiere irgendwie sehr viel mehr als den Großteil der Menschheit. Die Kämpfen nur um sich oder ihr Gebiet zu verteidigen und leben sonst friedlich miteinander, keine Machtgier, kein sinnfreies Gemetzel...Die brauchen sicher nicht zig Einheiten, die dies und jenes machen müssen, nur damit das Territorium gesichert bleibt. Hier im Wald nutzt man nicht den Fortschritt, um sich gegenseitig eins auszuwischen...Naah, da wurden schon so viele Kriege ausgefochten und trotzdem hat sich nichts geändert. Die Einzigen, denen das sonstwo vorbei geht, sind die Tierchen..." Leise seufzte er auf und beneidete alles was hier so kreuchte und fleuchte um die Freiheit und die Ruhe. Alles könnte so schön sein, wenn der Mensch sich ein Beispiel hieran nehmen würde. Wie seine Kohai das wohl sah?
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Sa Feb 25, 2012 7:44 am

Hier war es so richtig schön traumhaft, das komplette Gegenteil von ihrem Clan. Jeden tag gröhlte es raus wie aus einer Kneipe, aber viel öfter kam das von einer Felsenlandschaft bei Sonnenuntergang oder am Strand, wenn die Wellen gerade besonders hoch waren. Die besonders harten suchten sich Schüler, irgendwelche aus Konoha, von denen sie meinten, sie hätten das Talent. Aber das taten sowieso nur die kinderlosen, die dann die armen Kinder anderer verkorksten - Vielleicht sahen nicht alle den Clan so an, aber leider die meisten Eltern. Meistens liefen sich also Schüler und "Lehrer" heulend entgegen umarmten sich mit einem szenisch passenden Wellenstoß und rannten zusammen weiter gen Sonnenuntergang. Die Felsenlandschaft wurde da schon eher bei Streits aufgesucht, der Maito Clan hatte dabei stets das Glück der Natur auf ihrer Seite! Ob es wohl wegen ihrer stylisch dazupassenden, naturbelassenen "Sexy green Beast Collection" war? Stritten sich nun zwei Parteien, so standen sie sich mit einem extrem ernsten (und vor allem dämlichen) Blick gegenüber, mit einem riesigen Blitz im Hintergrund, der in einen Felsen knallte oder Felsen, die einfach so explodierten. Fragt nicht wie, bei diesem Clan war alles möglich. Eigentlich dürfte euch seit dem Aussehen und dem Clanwappen, dass selbst Yui auf ihren Klamotten hatte, nichts mehr überraschen. Würde sie diesen Clan, eine Ausgeburt der Euphorie und grünen Grashüpfer, nicht doch irgendwo lieben und wertschätzen, wäre sie wahrscheinlich schon lange geflüchtet. Nur wohin? In ein anderes Dorf? Ein anderes Reich? Nach ganz weit weg? Aber das hätte ja auch seine Nachteile, sie könnte sonst nicht mehr ihrem Senpai zur Seite stehen und Hide-Teme ärgern! Auch könnte sie nicht dafür sorgen, dass einige ihres Clans mal einigermaßen auf dem Teppich blieben, so wie sonst auch. Wäre sie nicht und könnten Idioten fliegen, wäre in Konoha wohl dann der ganze Himmel grün. Die grüne Bedrohung... haha Wortwitz. Manchmal war sie wirklich selbst ein Hoffnungsloser Fall, aber die süßen und vor allem anmutigen Hirsche hier vor ihr beruhigten sie wieder. Außerdem war es ein schönes Gefühl ihnen etwas Gutes zu tun, in dem man ihnen einfach nur über das Fell fährt. "Wenn es dir hier so gut gefällt, sei es dir erlaubt, zu kommen wann immer du willst. Die Lieben hier scheinen dich ja schon ins Herz geschlossen zu haben, da sollte das kein Problem sein." Wirklich? Juhu~ Natürlich hatte sie das nicht laut geschrien wie die meisten der Maitos, wenn sie sich freuten. Sie wollte ja die sanften Tiere nicht verschrecken. Ich habe sie auch jetzt schon ziemlich gern und diesen Ort hier auch. Als wäre mein Clan oder der sonstige, nervige Kram gar nicht hier~ Ihre neuen "Gefährten" hatte sie dabei lächelnd angesehen, wobei ihr eines dieser nicht zu unterschätzenden Tierchen über die Wange schleckte. Yui hatte dabei ihre Auge zu gekniffen und war zunächst ein wenig perplex, aber lachte dann. Die Hirsche und sie waren ja wie ein Herz und eine Seele!~ Aber man sollte ja bekanntlich nichts überstürzen. Ich bin ganz deiner Meinung, Senpai. Die Hirsche hatten sich nun etwas abgewandt und die Brauhaarige nahm auch bei der Wurzel platz, gefolgt von einem der Tiere, die wohl noch nicht genug Streicheleinheiten hatten. Außerdem machen sie nicht so einen wirbel um Alles oder drehen halb durch, wenn etwas mal nicht so läuft wie geplant. Sie stressen und hetzen nicht und schreien nicht ohne Grund herum. Sie hören dir bedingungslos zu und sind für die einfachsten Dinge wie sauberes Wasser dankbar, ganz hingegen unserer Rasse die sich wegen Gott und der Welt beschwert und mit nichts zufrieden ist. Und das hatte sie wirklich ernst gemeint, wenn man so die Tiere im Kontrast der Menschheit betrachtete, dann kamen schon gewaltige Unterschiede auf. Es kamen ja oft Leute vor, die behaupteten Tiere seien die besseren Menschen - Viel mehr findet Yui da, man sollte sie gar nicht erst mit Menschen vergleichen. Sie waren ja irgendwie schon durch und durch besser... Und nützlicher als so mancher Shinobi aber man will ja keinen Namen nennen! Ohne sie wäre das oder eher mein Leben nur halb so friedvoll - sie haben irgendwie eine beruhigende Wirkung auf mich. Das hörte sich zwar komisch an, aber für die angehende Anbu war das einfach so, naja vielleicht mit Ausnahme von Ingo und Co. . Bei diesen Tieren war wirklich Hopfen und Malz verloren und leise waren diese mit ihren nervigen Geräuschen ja auch nicht gerade. Die umgänglichsten war ja der Spionagetrupp, die waren wenigstens leise, aber der Rest.... besonders Ingo, bei dem die längste Zeit, in der er sein Shirt anbehalten konnte, 0,3 Sekunden waren.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Di Feb 28, 2012 1:31 am

Shikato beschlich der Eindruck, dass er seiner Kohai wohl eine große Freude damit gemacht hatte, ihr den Zutritt für das Waldstück seines Clan's zu erlauben, selbst wenn sie nicht wie der Rest ihrer Sippe herumhüpfte, euphorische Schreie gen Himmel schickte oder sich sonstwie sonderbar verhielt. Anscheinend war sie die einzige Maito, die auf dem Teppich bleiben konnte und sich nicht übertrieben extrovertiert gab. Gut, ihre Mutter war nun auch kein Abbild dessen, was man sich clanintern wohl unter einer perfekten Maito vorstellte und wie mit Yui kam er auch mit ihr gut aus... Aber im Großen und Ganzen schien die Braunhaarige wohl hier die größte aller Ausnahmen darzustellen und das fand der Nara schlussendlich auch gut so. An sich hatte er ja auch nichts gegen diese übermotivierten Beatles-Klone, sie waren ausgesprochene Taijutsuka und verloren selbst in einer bevorstehenden Niederlage nicht den Mut, wussten, wie man eine Einheit motivierte oder sie zusammenhielt (selbst wenn die Methoden oft etwas fragwürdig waren). Das Einzige was ihm also quer ging war ihr überprozentualer Anteil an Nervigkeit und ihr ungeniert peinliches Auftreten in der Öffentlichkeit. Obwohl... Seit Maito Gui's Lebzeiten war man diese Grashüpfer eigentlich schon im Dorf gewöhnt. Wenn einer dieser Truppe morgens durchs Dorf sprintete um Unschuldigen ihre Strampler anzudrehen, war das so normal wie einen Nara auf einem Dach zu erspähen, der gerade einem Schläfchen nachging. Oder beim Bäcker von einem Yamanaka tot gequasselt zu werden. Oder einen werten Nachfahren Jiraiya-sama's bei einer Auskundschaftung am Damenabteil der heißen Quellen zu erwischen. Oder einen Uzumaki, der einem Uchiha auf den Senkel ging, was meist in einer lautstarken Diskussion oder einer Dorfprügelei endete. Ja, dies alles war doch völliger Alltag, Standard. Sowie die Senju ihre Setzlinge streichelten, genossen die Akimichi ein wirklich ausgiebiges Frühstück, während die Aburame ihre Käferchen liebkosten und die Hatake, ein Buch lesend, gegen einen Mast liefen. Wobei man hier sagen musste, dass Hide das auch ohne jegliche Literatur schaffte und man bei seinem Bruder lediglich ein Plakat benötigte, auf dem ein nackter Mann zu sehen war. Oder ein halbnackter. Das spielte bei dem irgendwie grundsätzlich keine Rolle. Am liebsten wäre dem wohl, auf erdachtem Plakat wäre ein nackter Shikato abgebildet, aber diesen Gedanken brach der Blonde schnell ab, weil er in Abartigkeit ausarten würde. Die Dangos hatten zu gut geschmeckt, um sie gleich wieder zu brechen.
So wie auch er schien sich Yui hier gut zu entspannen und wohl zu fühlen. Sie hatte sich neben ihm auf der Wurzel niedergelassen und kümmerte sich streichelnd um die Schmuser des Rudels, so wie er selbst auch. "Ich habe sie auch jetzt schon ziemlich gern und diesen Ort hier auch. Als wäre mein Clan oder der sonstige, nervige Kram gar nicht hier~", ließ sie ihn beglückt an ihren Gefühlen teil haben und lächelte dabei sanft den Tieren zu, die daraufhin nur noch schmusiger wurden. Aber wo sie recht hatte, hatte sie wahrscheinlich auch recht. "Ja, hier kommt es einem vor wie in einem friedlichen Paralleluniversum...", gab er ihr schleppend recht und kraulte Agatha nun in ihrem Nacken, während ihr älterer Bruder Ronald es vorzog, Yui übers Gesicht zu schlecken, was diese mit einem Lachen quittierte. "Ronald geht heute wieder ganz schön ran, dieser Aufreißer." Kopfschüttelnd, dennoch grinsend, bedachte er den Player unter seinen Hirschen, welcher nur verwegen zurücksah und prahlend mit den Hufen auf dem Waldboden scharrte. Sein Vater Reginald hob stolz und anerkennend das große Geweih und langsam hatte der Nara die Vermutung, dass sein Rudel hier auch nicht mehr ganz bei Trost war. Sonst führten die sich ja auch nicht so auf. Naja gut, Shika war ja auch nicht weiblich und man konnte ihn schlecht als eine Hirschkuh betrachten. Die Guten hier wussten, dass er sogar über dem Alphamännchen stand und absolut bosslike war, was aber nicht hieß, dass sie davon abließen, seine braunhaarige Begleitung anzumachen und sich zu benehmen wie in der Brunft. Gleich fingen diese Macho's sicher noch an zu röhren. In dem Falle würde das werte Oberhaupt ihnen wohl ihre Grenzen aufzeigen müssen und selbst wenn er nicht danach aussah, er wusste, wie man diesen Tieren Respekt einflößte.
Nebst wer es doch gut zu wissen, dass die Auszubildende seiner Einheit eine ähnliche Meinung wie er teilte. "Außerdem machen sie nicht so einen wirbel um Alles oder drehen halb durch, wenn etwas mal nicht so läuft wie geplant. Sie stressen und hetzen nicht und schreien nicht ohne Grund herum. Sie hören dir bedingungslos zu und sind für die einfachsten Dinge wie sauberes Wasser dankbar, ganz hingegen unserer Rasse die sich wegen Gott und der Welt beschwert und mit nichts zufrieden ist." "Recht hast du. Ich zum Beispiel bin schon damit zufrieden, einmal fünf Minuten meine Ruhe zu haben, was in meinem Amt ja äußerst selten vorkommt, es sei denn, man gönnt mir Schlaf nach einer Mission. Und manchmal frag ich mich auch, ob Rikudô Sennin darüber nachgedacht hat, zu was seine Erfindungen missbraucht werden könnten. Ich meine, seine Gedanken dabei mochten ja äußerst vorbildlich gewesen sein, aber manchmal bin ich der Meinung es wäre besser gewesen, er hätte niemals die Ninshû gegründet und keine Jutsu erfunden. Sich mit Stöcken zu verprügeln ist wesentlich umweltfreundlicher als das, was wir mittlerweile so alles mit Chakra anstellen können. Obwohl...Meine Genjutsu würde ich schon sehr vermissen...Und das Hiden meines Clan's ist auch sehr nützlich...Bah, da ist doch lästig..." Schon alleine vom seiner eigenen Meinung gestresst, ließ er von dem Rehkitz ab und legte sich auf die Wurzel, sein Kopf stieß beinahe an Yui's Oberschenkel an und er verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Kurz schloss er die Augen, atmete diese herrlich frische Waldluft ein und genoss es, von den Sonnenstrahlen, welche durch Geäst drangen, gewärmt zu werden. "Weißt du...Ich werd dafür kämpfen, dass ich irgendwann einmal die ultimative Ruhe genießen kann. Und in der kann sich mein Clan und jeder andere entfalten und sein Leben zubringen, ohne mit Mord und Todschlag konfrontiert zu werden...Das wäre absolut traumhaft...", murmelte er, gähnte leise und öffnete seine Äuglein wieder, sah zu der jungen Dame auf und schmunzelte sogar leicht. Es war bewundernswert, dass er sogar entspannen konnte, wenn jemand bei ihm war.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Di Feb 28, 2012 6:22 am

Yui war schon fast traurig, dass sie bald wieder gehen musste - aber ihre Pflichten hatte sie eben auch... Jedoch machte sie bei eben genannten oft eher schreckliche Funde, erst gestern hatte sie eine Zeitschrift ihres Vaters gefunden, eingehüllt in feinstes Plastik kein einziger Knick war zu sehen. Der Name des Magazins war ja nichts schlimmes an sich, im Gegenteil, Männer kauften und lasen sie sehr oft allerdings das Datum und das Cover... Als wäre es heute passiert, erinnerte sich die Braunhaarige an ihr zuckendes Auge und die zittrigen Hände, den geschockten Blick und den Aufschrei ihrer Mutter. Da war doch tatsächlich ihr Ur-Ur-Großvater drauf, in all seiner Pracht wie er leibte und lebte, allerdings wollte Yui diesen Anblick ganz schnell vergessen. Wie schaffte es dieser Mann überhaupt auf ein Zeitschrifttitelbild? Für die Leute damals, die das gesehen haben, musste das doch schon allein eine Sünde an sich gewesen sein! Beklagte sich denn keiner wegen Augenkrebs? Jedoch, als das hübsche Mädchen ihren Vater doch noch gefragt hatte, wo er das Magazin denn her hätte, wurde ihre Sorge wieder etwas geringer. Ihr Plagiator-Tô-san erzählte nämlich, dass ihm höchstpersönlich von seinem Vater erzählt bekam, dass eben genannte "Zeitschrift" nach der Ausgabe einen Verlust von so viel Geld machte, dass sie fast Pleite ging. Kein einziges Exemplar wurde verkauft - lediglich 2 Stück. Mündliche Überlieferungen mochten zu bestätigen vermögen, Rock Lee und Maito Gai als Käufer gesehen zu haben. Als einzige Käufer. Bitter. Natürlich fiel der angehenden Anbu dabei sofort ein Stein vom Herzen, die Menschheit in Konoha war damals wohl schon geistig auf dem höchsten Stand, so etwas nicht zu kaufen! Das letzte, was ihr gefehlt hätte, wäre Gai der damals vielleicht für einen Monat als "Sexiest green beast alive" gewählt worden würde (dank seines Debüts in der Zeitschrift).... Dann würde ihr lieber Tô-san aka Machohiro das wahrscheinlich auch noch nachmachen wollen, denn es wäre sicherlich zur "Clantradition" geworden - ihr kluges Väterchen führte ja jeden "Dreck" des "heldenhaften und großen" Gai ein, egal wie hirnrissig und grotesk es auch in manchen Ohren klang. Und der Großteil des Clans war ja jedesmal dafür, Yui hingegen mit einem nur kleinen Teil dagegen. Ha, der soll nur warten! Es dauert nicht mehr lange dann bin ich Clanoberhaupt, dann ziehe ich ganz andere Seiten auf! Diese grüngekleideten Riesenbabys kriege ich schon noch unter Kontrolle~, dachte sie nur in ihren abschweifenden Gedanken, die sogleich zum nächsten Ereignis wanderten. Allerdings bedeutete das nichts schechtes - Dieser Himmel auf Erden hier ließ sie all diese schimmen Bilder vergessen, die sie beim Saubermachen entdeckt hatte. In einer Sache war sie sich sicher: Wenn sie nicht bald die Fäden im Clan zog, würde sie ausziehen. Bei all der Liebe ihrer Mutter und Geschwister, zum aushalten war der Rest sicher nicht und es überstrapazierte die Nerven des jungen Mädchens. Und das war NICHT gut. Genau so wenig war es das Bild, dass ihr Großvater mit Diktaturangst gezeichnet hatte: Maito Gai als Frau. Kami, konnten sie denn nicht diesen armen Mann, der als wahres Clanvorbild galt, nicht einmal ruhen lassen? Vor allem ihn als Frau zu zeichnen und dann auch noch behaupten, es sei eine Schönheit! Schon allein bei dem Gedanken an den Rückblick wäre Yui das Essen hochgekommen, allerdings wäre es zu schade darum. Innerlich den Kopf schüttelnd wandte sie sich aus dieser grausamen Welt des Nervenkitzels ab und streichelte viel lieber wieder die verschmusten Hirsche. "Ja, hier kommt es einem vor wie in einem friedlichen Paralleluniversum..." Hai~ Vor allem lässt es mich Dinge vergessen, die ich am liebsten nie gesehen hätte... Den letzten Teil murmelte sie mehr und ihr Blick wurde ein wenig dunkler, aber es bestand kein Grund zur sorge. Schon allein wenn sie in die beruhigende Atmosphäre oder das Gesicht eines der Hirsche blickte, fühlte sie sich sofort wieder wohl und die schrecklichen Erinnerungen wurden von vielen, kleinen Teufel-Yuis aus dem Erinnerungsvermögen gekickt und geschlagen. Bei den nächsten Worten ihres Senpais musste sie lachen und schaute den betroffenen Hirsch einmal direkt ein. Ein Aufreißer also, hm? Aber bei mir wirst du leider kein Glück haben. Sie lachte und striff tröstend wieder ein wenig durch das Fell von Ronald, nicht, dass sie ihn nun enttäuscht hatte. Außerdem sollte es zu Bedenken sein, dass Yui sich lieber mit diesem Hirsch abgab, als ihrem Cousin der an einem nach dem anderen Heiratsantrag scheiterte. Schon erniedrigend für Frankensteins Monster, wenn ein Hirsch erträglicher war als er, der alles was nicht bei 12 auf dem Baum war anbaggerte und der angehenden Anbu das Leben schwer machte. Aufmerksam lauschte sie den Worten ihres Senpais, dessen eigene Meinung ihn am Ende wohl schon fertig machte, oder eher stresste. Das Leben ist eben nie so, wie man es gerne hätte, leider. Und wenn dann das Wunschdenken kommt, widerspricht man sich wieder selbst. Sie hatte aufgehört den Hirsch zu streicheln und streckte sich, ehe sie fortfuhr. Ich wäre wirklich vollends zufrieden wenn mein Clan nur ein wenig runterschrauben würde und ich etwas mehr Schlaf und Nerven hätte. Vielleicht noch die Nicht-Existenz meines Cousins aber das geht über das Wunschdenken hinaus, befürchte ich~ Abermals lachte die Braunhaarige und schaute kurz nach oben, mitten durch die Baumkrone. Dieser Ort war wirklich fast zu schön um wahr zu sein - Das Magazincover war wie weggeblasen! "Weißt du...Ich werd dafür kämpfen, dass ich irgendwann einmal die ultimative Ruhe genießen kann. Und in der kann sich mein Clan und jeder andere entfalten und sein Leben zubringen, ohne mit Mord und Todschlag konfrontiert zu werden...Das wäre absolut traumhaft..." Man konnte fast meinen die grünen Iriden der jungen Frau hätten aufgeleuchtet, wobei sich noch ein breites grinsen auf ihr Gesicht schlich. Dieses Ziel gefällt mir! Ich werde dir, oder eher will ich dir helfen, Senpai~ Natürlich nur wenn du das auch Willkommen heißt. Die frische Luft machte es nun endgültig wett, die Zeichnung war auch raus aus ihrem Kopf. Hach, welch schöner Tag! Die ultimative Ruhe... das hört sich jetzt schon göttlich an..., sprach sie fast ein wenig verträumt. Schon allein der pure Gedanke daran... dieses Ziel musste auf jeden Fall in die Tat umgesetzt werden! Da überlege sich nur mal einer einen halbwegs ruhigen Maito Clan mit Benehmen und Bescheidenheit, ja sogar mit Schamgefühl! Ein Wunder wäre das!
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Nara Shikato



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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Fr März 02, 2012 8:36 am

"Hai~ Vor allem lässt es mich Dinge vergessen, die ich am liebsten nie gesehen hätte..." Wie Shika mit seinen halb geöffneten Äuglein wahrnehmen konnte, war der Blick Yui's etwas düsterer geworden und er konnte der Aussage und der leicht dunklen Aura wegen nur erahnen, was sie damit gemeint hatte. Instinktiv schloss er darauf, dass sie die Abnormalitäten ihrer Clanmitglieder meinte und da man ja doch das ein oder andere über ihre mehr oder wenigen privaten Dinge hörte, fragte der Nara lieber nicht nach. Das war etwas, was er auch einfach gar nicht wissen wollte. Lieber gab er sich zufrieden damit, dass der Gute nicht gar ausrastete ihrer Gedanken wegen, sondern dass die Ruhe des Waldes ihr Gemüt beruhigte und Ronald, dieser kleine Checker, sie aufheitern hatte können. "Ein Aufreißer also, hm? Aber bei mir wirst du leider kein Glück haben.", bekam der Hirsch seine gut gemeinte Abfuhr, schien ein wenig pikiert zu sein, doch ließ sich gerne weiterhin mit diesen schönen, weiblichen Händen verwöhnen. Aber was hatte der Gnädigste auch erwartet? Das eine junge Frau ihm als Hirschkuh dienen würde? Das klang genauso abstrakt, wie die Vorlieben einiger, kranker Menschen. Gut, er selbst pflegte ein inniges Verhältnis zu seinem Faultier, aber das hieß noch lange nicht, dass er sich wünschte mit Norman eine Familie zu gründen...und...dergleichen. Irgendwie wurde ihm schon beim Gedanken an diese unmöglichen Praktiken schlecht. Manchmal war es schon wirklich ein Fluch, ein solches Gehirn wie er zu besitzen. Nicht nur, dass er rund um die Uhr dachte, nein, er malte sich auch Dinge aus, die keinem sonst in den Sinn kämen, es sei denn man war wirklich fern jeglicher Hemmung und hatte auch für Moral nichts übrig.
Allerdings fiel ihm an sich die Vorstellung schwer, irgendwann einmal eine Frau zu ehelichen und mit dieser für Nachwuchs zu sorgen. Natürlich würde das eines Tages so kommen, da blieb ihm als Clanoberhaupt nichts anderes übrig und zudem war er auch nur ein Mann. Sicher würde auch ihm das Bedürfnis überkommen, intimer mit einem weiblichen Wesen zu werden. Ja, selbst Nara's beherbergten diese 'Nötigkeiten' in sich. Aber trotzdem...Er als Ehemann und Vater...Das war beinahe so grotesk wie der Gedanke, mit Hide's schwulem Bruder zwangsverheiratet zu werden und darauf hatte er am allerwenigsten Lust. Für ihn brauchte es dann schon eine Frau, die...ja, mit der er sich einfach entspannen konnte, die ebenso die Ruhe genoss wie er und... Zack! In seiner liegenden Position fiel er beinahe von der Wurzel, errötete wie vorher im Restaurant und sah zu seiner Kohai hinauf. Eigentlich passte das junge Fräulein ja perfekt auf seine erdachte Beschreibung, zumal ja auch noch der Fakt war, dass sie ihn geküsst hatte. War da was im Busch von dem andere wussten und er selbst nicht, obwohl er den höchsten IQ ganz Konoha's besaß? Nah... Als ob gerade Yui-chan ein Auge auf ihn geworfen hätte. So wie sie austeilen konnte, war er ihr doch sowieso sicher viel zu langweilig. Ein Nara eben. Hätte er dies noch weiter ausgeführt, wäre ihm wohl aufgefallen, dass alle Frauen, welche sich einen Nara erwählten, Powerfrauen waren. Aber das hätte ihn wohl gänzlich von der Wurzel geschmissen, also war es doch besser so.
"Das Leben ist eben nie so, wie man es gerne hätte, leider. Und wenn dann das Wunschdenken kommt, widerspricht man sich wieder selbst. Ich wäre wirklich vollends zufrieden wenn mein Clan nur ein wenig runterschrauben würde und ich etwas mehr Schlaf und Nerven hätte. Vielleicht noch die Nicht-Existenz meines Cousins aber das geht über das Wunschdenken hinaus, befürchte ich~" Lachend schaute die Braunhaarige hinauf durch die Baumkrone, nachdem sie ihre Meinung geschildert hatte und ja, recht hatte sie. Das Leben war kein Wunschkonzert, kein Kinderfasching. Wobei ihm doch sofort einer seiner standardisierten Sprüche auf den Lippen leg, welchen er leise aber amüsiert und grinsend aussprach: "Das Leben - Eine Zumutung, aber es muss ja.~" Genauer gesehen war es eher eine seiner Weisheiten, ein Motto. Er selbst tat und machte ja nur, weil er musste. Würde er nichts müssen, würde er sein Lebtag überhaupt nichts tun. Sich nicht einmal regen. Hach...Das wäre zu schön.
"Dieses Ziel gefällt mir! Ich werde dir, oder eher will ich dir helfen, Senpai~ Natürlich nur wenn du das auch Willkommen heißt. Die ultimative Ruhe... das hört sich jetzt schon göttlich an..." Die Ausführung seines ultimativen Zieles schien der Jüngeren wohl mehr als zu zu sagen, denn ihre Augen strahlten und ein breites Grinsen zeichnete ihre Lippen. Sie wirkte, als würde sie auf Wolken schweben. Der Blonde selbst verfiel in ein breiteres Schmunzeln, freute sich, dass jemand seine Ideen teilte. Und wie sagten die Sensei's immer so schön: Ein Ziel lässt sich doch viel einfacher erreichen, wenn es sich mehrere gemeinsam setzen. Nun, Yui und er waren schon einmal zwei und Hide-Teme würde er einfach manipulieren. Da hatte er schon seine Methoden. "Natürlich heiße ich das willkommen Alles geht sehr fiel leichter von der Hand, wenn man nicht alleine ist. Dann können wir viel schneller diese unendliche Ruhe genießen...Einfach nur entspannt sein...Kami, es wäre perfekt~", seufzte er verträumt und schloss die Augen, stellte sich vor, diese Ruhe wäre bereits eingetreten. "Stell dir vor, du musst nichts mehr. Du kannst lediglich. Und alles ist friedlich...Du wird einem ganz warm ums Herz...", fügte er noch hinzu, ließ sich die leichte Brise durchs Haar wehen und winkelte der Bequemlichkeit wegen ein Bein an.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Fr März 02, 2012 1:00 pm

Ein wenig grotesk war es schon, dass der alte Aufreißer ein wenig geknickt über ihre Aussage zu sein schien, immerhin war sie keine Hirschkuh. Und wenn er sie damit verglich und... nein, weiter dachte sie da lieber nicht oder abermals wären die Dango kurz davor sich wieder zu zeigen. Oder bei dem Gedanken daran, Ingo würde sie auch als potenzielle Partnerin sehen.... oh weh. Mal von den anderen Paarungswütigen Flamingos abgesehen und dann auch noch Ingo... Okay, okay. Gedanklicher Themenwechsel!, dachte sie panisch und atmete innerlich einmal tief durch. Ihr Vater hatte ihr ja erst wieder gesagt, sie solle bald heiraten. Es wäre wichtig für den Clan, sagt er. Man muss ihn aufrecht erhalten, seiner Meinung nach. Dafür hatte er doch verdammt nochmal Hikaru! Er war gut genug die Maito Gene zu erhalten, aber Yui ganz sicher nicht. Außerdem, sie als Ehefrau? Zumal sie sich noch nicht einmal eine Hochzeit richtig vorstellen konnte - immerhin waren die Konohabürger ihr zwar dankbar, ihren Clan etwas zu zügeln, aber die meisten hatten einfach nur Angst und empfanden sie als gewalttätig. Zwar sagten sie es nicht, aber die Braunhaarige spürte es. Von daher: Wer sollte sie schon heiraten? Gerade sie, mit ihrem Clan, beliebt wie eh und je in Konoha. Als Ehefrau mit Kindern und allem... an sich war das ja kein Problem: Sie schmiss zu Hause ja schon allein ohne meckern den Haushalt und kümmerte sich liebevoll um ihre Geschwister... Aber das Problem war der Ehemann, wer könnte schon so belanglos mit ihr auskommen und sie lieben? Vor allem war für ihren Vater ein wichtiger Kandidat ja nur Frankensteins Monster, obwohl der junge Herr Papa ja einen Tochterkomplex hatte, was seine "Yui-chan" betraf. Aber für Eine Hochzeit mit Lee war er immer Feuer und Flamme.

Der ganze Stolz von Maito Masahiro, bekannter und beliebter Gaifanatiker, hatte heute Ausnahmsweise keine Kampfklamotten an sondern ein Kleidchen und eine Blume im Haar. Das 5 Jahre alte Mädchen würde heute von ihren Eltern ihrem Cousin vorgestellt werden. Auch wenn die hübsche Mutter das eigentlich vermeiden wollte - Laut ihrer Aussage war das Kind bei der Geburt schon so hässlich, aber für Machohiro natürlich das Adoniskind schlechthin! Da stand die kleine Yui also nun, einem Mann mit äußerst ominösem Kinn entgegenblickend, ihrem Onkel, der voller stolz auf sein bestes Stück zeigte (nein, nicht dieses beste Stück...), seinen wunderschönen normalen Sohn. Yui-chan, das ist Lee-kun, nach dem legendären Lee benannt weil er ihm so ähnlich sieht! Der aufgeregte Clanführer redete ganz aufgeregt und kindlich, als ob das Yuis Interesse steigern würde. Nada. Sie wäre schon allein am liebsten schreiend rausgerannt, als sie die "glorreiche Wiedergeburt von Rock Lee" halbnackt in Windeln vor sich posieren gesehen hatte. Das wird einmal den Ehemann sein, meine süße Yui-chan!~, flötete Machohiro, der allerdings dann sein blaues Wunder erlebte. Anstatt ein Kuscheltier wie jedes normale kleine Mädchen herumzuschleifen, hatte sie ihre Bratpfanne. Sie schaute Lee an, ihren Vater, dann den Onkel. Als nächstes ihre Mutter, die anfing zu nicken. Wieder ihren Vater, der zähneblitzend mit einem "Thumbs up" da stand. Tô-san! Sie wedelte mit den Händen herum, ihr lieber Daddy sollte zu ihr runterkommen. Was ist denn los, bist du etwa zu schüchtern Yui-cha- itaaaaaaaa! Der ganze Stolz von Maito Airi. Da hatte die süße, kleine, unschuldige Yui ihrem Daddy doch tatsächlich wieder eine verpasst, mitten ins Gesicht! Genau wie vor ein paar Jahren! Bei diesem Moment hätte sie beinahe Freudentränen gehabt. Als nächstes kam Lee dran, der versuchte ihr Wangenküsschen zu geben.

Was für tolle Erinnerungen! Bis auf Lee, Uschi und ihren Vater. Alle drei wollten einfach nicht kapieren, dass eine Hochzeit zwischen ihr und dem Freak einfach ein Ding der Unmöglichkeit war! Aber nein, stattdessen verfrachtete man sie auf dumme Dates, von denen sie nichts wusste und versuchte möglichst oft die beiden alleine zu lassen. Ich will Frankensteins Monster nicht heiraten... das hatte sie damals schon so bockig gesagt, so wie auch jetzt. Aber hierbei hatte sie es eher gemurmelt, allerdings schloss dies nicht aus, vorsichtshalber einen Blick auf ihren Lieblingssenpai zu werfen, ob er dass denn gehört hatte. Eben genannter hatte aber wieder diese Röte im Gesicht, war das wieder der Kaffee? Also wirklich, da begann sie wieder damit sich sorgen zu machen. Wie es so kommen musste hatte Shikato seinen Blick dann zu ihr gewandt und bevor sie wieder anfing zu nerven, ob alles in Ordnung sei, lächelte sie ihn einfach an. Und zwar so süß es ging, immerhin kamen ihr gerade komische Dinge in den Sinn, ob ihr Senpai nicht vielleicht.... Nein, da war sie in der falschen Welt. Zumal sie bezweifelte, dass der Nara es mit ihr aushalten würde, besonders als Ehefrau. Aber bei dem bloßen Gedanken stieg ihr die röte ins Gesicht. Verdammt Mädchen, reiß dich zusammen! Sie dir die Natur an... und die Hirsche... und deinen Senpai-.... ach verdammt! Sie hätte seufzen können, aber das wäre garantiert komisch gekommen also hämmerten einfach die kleinen Teufel-Yuis in ihrem Kopf herum. Warum auch immer. "Das Leben - Eine Zumutung, aber es muss ja.~" Die Braunhaarige konnte wieder ruhig ihren Blick Shikato zuwenden und lachte. Wie wahr. Das ist ein super Motto~ Vor allem da es bei ihr zu 100% passte, vor allem mit den lieben Maito Clanlern. Gespannt hörte sie ihrem Gegenüber zu und ihr lächeln verschwand nicht aus dem Gesicht, das klang wie Musik in ihren Ohren~ Auch wenn Ronald nun wieder angetrabt kam, für eine Streicheleinheit, ignorierte sie diesen, zwar nicht mit Absicht aber es passierte. Na dann, du kannst auf mich zählen! Das wäre nicht nur perfekt sondern himmlisch....hehe, du versüßt mir heute den Tag, Senpai. Ja, heute war wirklich ein wunderbarer Tag für sie. Da hatte er so schlecht angefangen und wurde nun immer besser, manchmal war ihre Glücksfee wohl doch wieder zurück aus ihrem Dauerurlaub. "Stell dir vor, du musst nichts mehr. Du kannst lediglich. Und alles ist friedlich...Du wird einem ganz warm ums Herz..." Also eine wahre Traumwelt~ Yui schloss die Augen und versuchte wirklich sich das Ganze vorzustellen. Ach, wie schön das doch wäre... schade das einige Meter entfernt sogar in ihren Vorstellungen der liebe Maito Clan Krawall machte, weshalb sie selbst mit geschlossenen Augen leicht das Gesicht verzog.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Di März 06, 2012 8:03 am

Seine Zukunfsvisionen, seine Lebensziele, das was ihn bei der Stange hielt sich jeden morgen schwerfällig aus dem ach so warmen Bett zu hieven - All das schien doch wirklich guten Anklang bei seiner Kohai zu finden. Wobei 'wirklich gut' wohl beinahe geheuchelt war, wie ihm auffallen musste. Laut ihren Worten wäre es eine Traumwelt, himmlich und perfekt. Ein Fakt, der dem jungen Nara Freude bereitete, große sogar, doch so süffisant wie häufig grinsen konnte er darüber nicht. Nein, es gab da eine Aussage, welche das absolut unmöglich machte, beziehungsweise gar zwei. Die eine lautete: "Ich will Frankensteins Monster nicht heiraten..." und die andere: "Hehe, du versüßt mir heute den Tag, Senpai." Bei Erster allein wäre er schon am Liebsten aufgesprungen mit dem unüberlegten Ausruf: Nimm mich stattdessen! Warum unüberlegt? Nun, Shikato war niemand, der wirklich offen zu seinen Gefühlen stand, ganz und gar nicht. Wobei er nicht einmal sicher war, was er eigentlich für die junge Dame empfand und ob das genug wäre, um eine Ehe mit diesem, pardon, Hässlon aus ihrem Clan zu verhindern. Geschweige denn wusste er zwar, dass er sie davor schützen wollte, denn dieser Lee, welcher in aller Munde als 'Frankensteins Monster' bekannt war, war nicht nur Äußerlich eine komplette Zumutung, allerdings war ihm nicht schlüssig, ob er wirklich heiraten wollte. Gut, irgendwann wie er bereits gedanklich festgestellt hatte, würde er müssen, schon das Clan's wegen. Aber...ja, wann war das? War er schon soweit für eine Ehe? Und wenn ja, wäre Yui dann die Richtige, wäre sie die Frau, die ihn ebenso mochte? Der Spruch mit dem 'Tag versüßen' und ihr niedliches Lächeln...Eigentlich schrie das beinahe nach einem: Ja, versuch es doch! Schön, aber wie denn? Vom Umgang mit Frauen auf dieser Ebene verstand er rein gar nichts, er war nicht dieser romantische Typ, der es direkt darauf anlegte. Eigentlich behandelte er jeden gleich, ob Mann oder Frau war ihm immer rechtherzlich egal. Im Grunde war er da ja schon sehr emanzipiert. Also wie sollte man sich da bitte verhalten? Und war es mehr als peinlich, dass er erneut einer überreifen Tomate Konkurrenz machte? Das seine Wangen roter glühten als die Sharingan der herzallerliebsten Uchiha? Wenn ihn Nivea Boy nun so sehen würde, wäre es mit den Respekt sicher vorbei... Schande!
Dieses wirre Denken machte ihm wirklich zu schaffen, lange schon hatte kein solches Wirrwarr mehr in seinem rationalen, hochleistungstechnischen Oberstübchen geherrscht. War das Yui's Verdienst? Hatte sie die Macht, seine sonst so ruhigen und geradlinigen Gedanken zu einem Knoten zu flechten, ihm somit seine geistigen Fähigkeiten zu nehmen? Wozu sollte das gut sein? Damit er sich auf andere Fähigkeiten und Werte verließ? Hatte er denn solche? Fragen über Fragen und Antworten...Ja, die fand er nicht. In diesem Falle wäre Forschung angebracht, aber wollte er das? Würde solche eine Untersuchung nicht seinem 'Ansehen' schaden? Beziehungsweise an dem Lack kratzen, den er doch überall präsentierte?
Ob er nun wollte oder nicht, gedanklich überhaupt soweit war...setzte er sich mit hochrotem Kopf auf und pustete sich eine blonde Strähne aus dem Gesicht. "Frankensteins Monster wird dich auch nicht kriegen, verlass dich drauf! Das grenzt ja schon an Verletzung der Menschenrechte! Du hast etwas Besseres als diesen hirnamputierten Grottenolm verdient!", quasselte er einfach drauf los und klang auch mehr erregt als so gelangweilt wie üblich. Nicht einmal die Nuke-Nin hatten so etwas derartiges zustande gebracht. Allerdings ließen ihm auch nicht die Vorstellungen ankommen, die hübsche Braunhaarige stünde im Brautkimono mit diesem affigen Aushilfs-Paul McCartney vorm Tempel, sie mit einem tieftraurigen Gesicht, er geschmacklos wie immer grinsend... Um Kami's Willen! Beinahe hätte er Jashin gedacht, aber das wäre ja noch schändlicher als Frank 'n' Stein und sicherlich würde er dann aus dem schön bewachsenen Erdloch hier im Waldstück noch einen freudigen Zuspruch vernehmen müssen. Ob Hidan eigentlich schon Schimmel züchtete? Oder mit den Maden und Erdbewohnern pokerte? Wo kamen diese Gedanken wieder her? //Shika...Du bist reif für die Insel...Genauso wie Plagiator-Junior, aber ich beantrage eine eigene Insel für mich selbst...Sonst tritt ja kein Gesundungsprozess ein...// Eigentlich wollte er ja noch beteuern, dass er gerade Mist erzählt hatte und sie sich nichts dabei denken solle, aber sein Mundwerk verwehrte ihm den Diest, so dass er schlicht regungslos und kochend rot neben ihr saß und man, weil er so erschrocken über sich selbst war, einmal seine ganzen Augen sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Mi März 07, 2012 10:29 am

Da stand sie nun, mit 11 Jahren, ihren lieblichen Vater mit der zarten Feenstimme und der Grazilität eines Nashorns einfach nur ungläubig anschauend. Der aller erste Gedanke, der dem jungen Mädchen kam war: Sag mal, willst du mich verarschen? Nicht nur, dass man sie wieder in einen dieser extrem "niedlichen" Kimonos für Teenager steckte, die ja im Moment so modern waren. Natürlich musste bei Maito Masahiro wieder alles in Grün sein, sonst wäre es ja nicht "Clangetreu" gewesen. Und er konnte sich doch vor seinem Bruder, FugakuUschi mit seinem Prachtkerl von Sohn nicht blamieren, oh nein! Nur hatte er da die Rechnung ohne seine bereits Chûnin-Tochter gemacht. Diese stand nämlich mit verschränkten Armen da und weigerte sich zu gehen - Mit gutem Recht. Nun komm schon, Yui-chan. Sei mir doch nicht so bockig! Na dann wart mal ab, bis sie in das schwierige Alter kommt. Schwierges Alter?! Ich dachte dieses Alter hier wäre schon schwierig aber es wird noch schwerer?! Mit den künstlichen Tränen wedelte Machohiro auf dem zu dem Hause seines Bruders wie ein Bettlaken herum, bekam fast die Krise. Aber natürlich entschloss er sich sofort mit allem klar zu kommen, was noch so anstoßen würde! Wenn er es nicht schaffte, wer dann?! Der Weg verriet der damals noch 11-jährigen Yui nichts Gutes. Ihr kleiner Bruder, Hikaru, 7 Jahre alt, schaute dem Ganzen nur besorgt und unwissend entgegen, während er die Hand seiner großen Schwester hielt. Maito Airi konnte nur den Kopf schütteln, hatte sie damals Drogen genommen? Oder zu viel Alkohol getrunken? Sie verstand einfach nicht mehr, wie sie auf diesen Mann treffen konnte. Da half noch nicht einmal mehr der ewige Facepalm. Tô-san.... Ja, meine Süße? <3 Wo gehen wir eigentlich hin? Der Vater mit dem unwiderstehlichen Grinsen blieb stehen und drehte sich um, das berühmte hässliche Maito-Lächeln mit dem Zähneblitzen zierte seine makellosen Zähne und sein Buschwald von Augenbrauen zuckte zu der Hibbeligkeit die einem kleinen Kind ähnelte. Hehe, na zu Lee-kun! Deiner Liebe seit Kinderta- Hikaru? Wir gehen nach Hause. Haii~ Mit gelangweiltem Blick fackelte das Mädchen nicht lange, machte auf dem Absatz kehrt und ging mit ihrem Bruder wieder in die entgegengesetzte Richtung. Sofort war der Vater im Weg und sie musste sich wirklich zurück halten, ihn nicht zu zerfetzen. Aber Yui-chan, du und Lee-kun gehört doch zusammen! Ein Augenbrauen zucken, ein Zähneknirschen und ein Blick auf ihren kleinen Bruder. Kyôdai-Kick!, riefen beide gleichzeitig, setzten den Vater mit einem gezieltem Kick aus dem Gefecht. Daraus folgte: Nun sah der Gaifanatiker nur noch bescheuerter aus: Grüner, enganliegender Anzug + Taschentuchstückchen in der Nase. Hikaru war auf dem Arm seiner Mutter und Yui wurde von ihrem Vater getragen, regelrecht gezwungen wurde sie, dem "Prachtkerl von einem Sohn" gegenüber zu treten. Onkel und Daddy grüßten sich mit einem Nice-Gai, Airi verzog sich schweren Herzens mit Hikaru gleich zu ihrer Schwägerin und Yui stand im Hausflur dem größten Feind ihres Lebens gegenüber, oder eher dem Horrorstreifen in Life. Yui-chan, du bist meine große Liebe! Heirate mich! Wenn sie doch nur damals schon gewusst hätte, diesen Spruch absofort ihr ganzes Leben lang hören zu müssen. Nein! ... G-geh weg ich will mich nicht von dir anstecken, was auch immer für eine Krankheit du hast! [5 Minuten später...] Die Tür zum Zimmer von Lee ging auf, in dem er einen wahren "Yui-Schrein" besaß. Na spielt ihr auch schö- Ahh! Yui, geh von ihm runter du bringst ihn noch um! Das habe ich auch vor! Aber Yui-chan! Er wollte mich Küssen! Na wenn das kein Argument war! Einige Bäulen und Schläge später: Gut, seinem Adonisgesicht ist nichts passiert!, sagte Uschi und wischte sich Schweiß von der Stirn. Nochmal Glück gehabt, dass sein Gesicht so perfekt geblieben ist. Ja, perfekt zum reinschlagen...., dachte die 11-jährige nur und verzog sich zu ihrer Mutter. Wenn er nun schon versuchte das zu machen, was würde dann wohl kommen, wenn sie erstmal Älter waren? Das pure grausen kam ihr auf - warum muss sie nur so leiden?

Wieso kamen gerade jetzt diese "schlechten Erinnerungen" durch und zogen sich wie ein alter Film an ihren Augen vorbei? Doch schon allein bei dem Gedanken, den sie damals hatte, was Lee tun könnte bzw. würde, musste sie schlucken. Zum Glück hatte er besagtes noch nicht versucht, sonst wäre er bereits hinüber und hätte das zeitliche Gesegnet. Dann kann er ja den Himmel mit seinem "göttlichen" Aussehen beglücken. Wenn sie jetzt nur gewusst hätte, dass die lieben Ahnen Kopf schüttelt mit den Händen rumwedelten und murmelten: Bloß nicht! Die pure Gänsehaut überkam die junge Frau und sie wünschte sich, sie hätte diesen Gedanken erst gar nicht erwähnt... oder sich zumindest nicht an dieses Ereignis erinnert. Auch wenn es schön war, die ganzen Beulen in Lees Gesicht zu sehen. "Frankensteins Monster wird dich auch nicht kriegen, verlass dich drauf! Das grenzt ja schon an Verletzung der Menschenrechte! Du hast etwas Besseres als diesen hirnamputierten Grottenolm verdient!" Zunächst blinzelte Yui, ihr Senpai klang richtig aufgewühlt. Fast so, als würde ihn diese Sache genau so aufregen wie sie. Oder war es so? Jedenfalls, musste sie lächeln, vor allem beim letzten Teil des Satzes. Meinst du?, fragte sie zunächst auf die Sache bezogen, dass Freak-Island sie nicht bekommen würde. Danke... Aber ich habe trotzdem das dumpfe Gefühl ich werde irgendwann in eine dieser Fallen tappen und dann ist mein Leben vorbei. Und da hatte sie gar nicht mal so Unrecht. Da hatte man eine Hochzeit mit Lee und Selbstmord. Für was würde sie sich wohl entscheiden? Wer jetzt die Hochzeit wählte: Falsch gedacht. Aber sowas von. Auch in diesem ganzen Hochzeitswirrwarr bemerkte sie noch das wieder sehr rote Gesicht von Shikato und diesmal war es aus. Das konnte doch nicht nur der Kaffee sein. Angestrengt zog sie die Augenbrauen zusammen und bewegte ihr Gesicht etwas näher heran. Kurzerhand legte sie ihm abermals die Hand auf die Stirn und wurde stutzig. Uhm, Senpai, geht es dir gut?, fragte sie besorgt nach, ehe ihr der schöne Gedankenverlauf wieder in den Sinn kam. Eine Schande wäre es ja, wenn ihre Glücksfee vergessen hätte noch eine Prise Unglück zu bringen... Aber davon hatte sie wohl wieder ein wenig zu viel verstreut. Denn, augenblicklich während sie ihren Senpai so anschaute, erinnerte sie sich an das, was sie vorhin gedacht hatte nur diesmal wurde es noch schlimmer. So wurde sie also selber wieder rot im Gesicht und verfluchte sich gedanklich mit sämtlichen Beleidigungen, die ihr in den Sinn kamen.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Di März 13, 2012 4:08 am

"Meinst du?" Zuerst hatte sie ihn nur leicht verwundert angeblinzelt, nun lächelte sie aber, als sie diese Frage ausgesprochen hatte. Noch immer hochrot und beinahe dampfend nickte der zusammengefahrene und peinlich berührte, total verschüchterte Nara nur mit dem Kopf. //Ich meine das nicht nur so! Das ist mein Ernst! Dieses abgrundtief widerliche Elfmetergesicht kann man doch keinem antun! Besonders keiner hübschen jungen Frau, die schon genug solcher Freakshows um sich hat! Nur kann ich das sicher nicht sagen...weil...dann würde mir ja sonst was angehängt werden, von dem ich selbst nicht einmal genau sagen kann, ob es denn der Wahrheit entspricht oder nicht!// Wie schön, dass ihm, wie immer, das Denken geblieben war, selbst wenn das auch nicht mehr so hochgenau funktionierte wie sonst. Aber das war besser als gar nichts und gab ihm die Hoffnung, nicht gleich rücklings von dieser Wurzel zu kippen und mit seinem Aufschlag bei unserem lieben, untoten Jashinfanatiker anzuklopfen. Das Dumme war nun allerdings, dass Yui nun nicht mehr so lächelte, sondern eher bekümmert wirkte, unterstreichen tat dies ihre Aussage. "Danke... Aber ich habe trotzdem das dumpfe Gefühl ich werde irgendwann in eine dieser Fallen tappen und dann ist mein Leben vorbei." //Nichts da! Ich werde jede verdammte Falle aufspüren und Vergeltung üben an diesem Aushilfs-Prinz Eisenherz! Und wenn ich Norman dazu einsetzen muss, soll mir das auch recht sein! Zur Not setz ich den gesamten Anbu-Apparat auf ihn an!// Während dieser Gedankengänge ballte unser Blondchen sogar leicht seine Fäustchen und trotz der enormen Gesichtsröte verschärfte sich sein Blick und die finstere Aura der dunklen Seite der Macht wallte stetig in ihm auf. Kami, wie hätte er nur Lust darauf, diesem rundäugigen Lustkiller einige seiner Genjutsu auf den Hals zu jagen, ihn leiden zu sehn. Den Anblick würde er auf Ewig in seine Hirnrinde brennen und immer immer abspielen, falls er ein Amüsement bräuchte. Selbst wenn dieser kleine Vogel sich im Auflösen von Illusionen geübt hätte...Gegen Shika's Höllenvisionen war kaum ein Kräutchen gewachsen. Selbst den Captain der Anbu-Einheit konnte er in wenigen Sekunden mit einem Lowlevel Genjutsu auf die Bretter schicken. Bei Frank'n'Stein hoffte er länger zu brauchen, allerdings nur um sich an dessen unendlichen Qualen zu ergötzen. War das sadistisch? Nein~, wo denke man denn da nur wieder hin.~
Ganz in diesen Gedanken versunken registrierte er zu spät, dass seine Kohai erneut ihre Hand auf seine Stirn gelegt hatte, besorgt mit ihren grünen Iriden dreinblickte, wobei der Nara ihr kurz erschrocken direkt in die Augen sah. Er war beinahe der Auffassung einen Herzinfarkt leiden zu müssen, so wie sein wichtiger Muskelknoten gerade in die Höhe gesprungen war. "Uhm, Senpai, geht es dir gut?" Auf diese Frage konnte er erst einmal selbst gedanklich nicht antworten, da er beobachtete, wie auch sie leicht rosa um die Nase wurde. Moment...Konnte es sein...? Nein, oder? Und wenn nicht, dann war es eben auch so, aber so konnte es nicht weiter gehen! Er würde also doch einmal etwas tun müssen, sonst war er doch auch nicht so zimperlich.
Wie ein Mann kratzte Shika also all seinen Mut zusammen, hob dann langsam und zeitlupenhaft seinen Arm und legte seine schlanke Hand auf die der Braunhaarigen, klaubte sie sachte von seiner Stirn weg, hielt sie aber weiterhin fest und sah sie direkt, wenn auch noch ziemlich schüchtern an. Für einige Sekunden biss er sich sogar auf die Lippen, als er darüber nachgrübelte, was er nun am Besten sagen sollte. "Ja, mir...geht es sogar sehr gut...Dank dir...", kam es etwas brüchig, aber doch sehr ruhig über seine Lippen und er grinste sogar ein wenig. Gar so schlimm war es ja doch nicht.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   So März 18, 2012 9:55 am

Während sie selbst fast die selbe Gesichtsfarbe wie ihr Senpai annahm und es hier gerade wichtigere Dinge gab, an die sie sich eigentlich wenden sollte, ließ sie sich immer noch von den Erinnerungen quälen. Wie oft hatte sie ihr lieber Vater eigentlich schon verarscht und sie auf Blinddates geschickt? Blinddates nannte sie es aus dem Grund, da der gute Lee aka ihr Cousin danach immer für kurze Zeit blind war. Mit der Zeit waren es gut 400 Dates oder mehr. 400 ungewollte und vor allem vermasselte, diese Verabredungen die auf Gunsten Machohiros liefen, wurden nämlich mittlerweile schon fast verboten. Jedenfalls überlegte das Hokagechen schon lange, ein Gesetz darüber zu verabschieden, denn jedes mal wenn so etwas statt fand, ging ein Restaurant bzw. Ort zu Bruch, jedesmal mit einem halb erschlagenen Lee als gratis Deko. Masahiro hätte den Schaden natürlich bezahlt in dem er mit lauter Herzblut in den Läden arbeitet, allerdings hatten die Leute keine Lust einen Mann mit Buschwuchs als Augenbrauen und einem sehr enganliegenden, grünen Strampler in ihren Läden arbeiten zu lassen. Man stelle sich nun einen fröhlich umherhüpfenden und summenden Maito Clanoberhaupt namens Masahiro vor, der mit Haarnetz über Kopf und Augenbrauen mit Zähneblitzen und dem lodernden Feuer der Kraft der Jugend Leute bedient oder ihnen das Essen auf den Tisch stellt... Da vergeht einem doch jeglicher Appetit, nicht wahr? So kam es, dass die Blinddates schließlich an anderen Orten statt fanden, Yui fragte sich sowieso immer, wie ihr Vater das schaffte. Ihr kleiner Bruder Hikaru meinte immer sie leistete Lee so lange ruhige Gesellschaft, wie die K.O.-Tropfen gewirkt hatten. Alles danach endete in einer wunderschönen Symphonie, in der feinstes Teflon den Kopf eines Elfmetergesichts traf~ Mittlerweile dürfte jeder Bewohner Konohas dieses "Gong" Geräusch bereits kennen und lieben denn, sobald es ertönt wissen sie: Maito Yui hat mal wieder jemandem aus ihrem Clan den Kopf mit der Bratpfanne gewaschen. Auch wenn es nach einem alten Sprichwort hieß "Wenn man einem Esel den Kopf wäscht, verschwendet man kostbare Seife". In dem Fall traf das garantiert auf diesen Clan zu, auch wenn Yui ihn nicht wirklich immer durch den Kakao ziehen wollte... aber irgendwie ließ sich das nie vermeiden, auf irgend eine Art und Weise. Sie gehörte zu den 3% des Clans, die noch einigermaßen normal waren und nur die "Kraft der Jugend" als Motto beschwichtigten. Solange niemand mit grünem Strampler rumrannte und Friseure misshandelte in dem man ihnen diesen Topfschnitt auftrug sowie als Augenbrauen Eichhörnchen im Gesicht hatte, galt man noch als normal und angenehm. Jedenfalls hoffte Yui nicht so schlimm zu sein wie einige dieser amoklaufenden Flummis ihres Clans das wäre irgendwie fatal... und ein verdammter Knick in ihrer Seele, die sowieso jedesmal flöten ging, wenn allein ihr Wecker anfing zu läuten, da sie mal wieder ihren Dad davon abhalten musste halbnackt mit einer Gaihymne seinen Nordic-Walkingtag durch Konoha zu machen. Das war immer Donnerstags, auch bekannt als der Tag an dem Eltern ihren Kindern die Augen verbinden und ihnen Ohropax in die Ohren stopfen sollten. Humaner Weise schaffte es die junge Dame nicht immer aus dem Bett - Aber hey, da konnte sie auch nichts dafür, dass die Dinger so irre bequem waren! Und wer stand schon gerne auf? Richtig, niemand außer Masahiro und sein Gefolge der ewigen Deppen sowie Lee, der seiner Angebeteten jeden Tag auflauerte... Zurück in die Realität, Mädchen! Und verdammt nochmal, wieso fühlt sich mein Gesicht so warm an? Habe ich Fieber?! Innerlich sowie Äußerlich stand ihr wahrscheinlich ein riesiges Fragezeichen ins Gesicht geschrieben, dass allerdings sofort verpuffte, da ihr Senpai sie wieder in die Realität zurückführte. Allerdings schaute sie wieder dementsprechend bedröppelt drein, als Shikato ihre Hand langsam von seiner Stirn nahm und sie immer noch fest hielt, sie dabei direkt ansah. Vermutlich glich ihr Gesicht nun endlich dem einer Tomate und sie hätte schwören können ihr Kopf fing an zu dampfen, nach seiner Aussage die darauf folgte. "Ja, mir...geht es sogar sehr gut...Dank dir..." Ah... Nun, das war wirklich nicht das, was aus ihrem Mund kommen sollte, denn eigentlich wollte sie etwas ganz anderes sagen, aber da ging ihr wohl ihr sonst so großes Wortvokabular aus. Da-Dank mir?, stammelte sie schließlich hervor und war froh überhaupt etwas über ihre Lippen gebracht zu haben. War die Maito Yui schon jemals so weit, dass sie nichts mehr sagen konnte? Jetzt passierte es so und sie konnte nichts weiter tun, als ihrem Senpai weiterhin in die Augen und ihren Mund zu einem matten Lächeln zu bemühen, sie konnte doch nicht die ganze Zeit so entgeistert schauen! Mh... Also wirklich, was war sie? Ein 13-järhiges, schüchternes Schulmädchen das vor ihrem Schwarm stand oder was?!
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Di März 20, 2012 4:13 am

Noch immer dieses leicht schüchterne, zarte Schmunzeln auf seinen Lippen tragend, beobachtete Shikato, wie das bezaubernde Antlitz seiner Kohai immer mehr die Farbe einer Tomate annahm. Auch sie wirkte nun verschüchtert, ihre Augen blickten fragen und eine Spur nervös in die violetten des Nara und irgendwie kam ihm doch die Frage auf, ob sie wohl ähnlich fühlte wie er. Schön, was genau er für sie empfand oder was momentan mit ihm passierte wusste jener, welcher zu den intelligentesten Shinobi zählte selbst nicht, aber dennoch ahnte er, dass es sicherlich nichts Schlechtes war. Normalerweise hasste er es ja zu erröten und sich somit zu einem emotionalen Deppen zu machen, aber bei ihr... Ja, irgendwie schämte er sich in ihrer Gegenwart so gar nicht deswegen und freute sich eher, dass er, wie es den Anschein machte, nicht allein dastand. Und wenn sie so rosa um die Stupsnase war, sah sie beinahe noch hinreißender aus. //Kaum zu glauben, dass man so etwas von jemandem aus dem Clan der Bruce Lee Fanaktiker und Stramplerträger denken könnte...Aber...Sie ist wirklich mehr als hinreißend...// Im Zuge dieses Denkens war sein Schmunzeln etwas breiter geworden, seine eigene Gesichtsröte etwas matter. Wahrscheinlich war dem so, weil er halbwegs Einsicht zeigte und sich eben nicht schämte...Jedenfalls nicht gar so schlimm. Wenn schon, sie durfte seinetwegen wissen, dass auch er so etwas wie Gefühle besaß, die über Vergeltung und chronisch schlechte Laune hinausgingen.
Das Erste, was er als Antwort von ihr vernahm war ein leises, bedröppeltes "Ah...". War sie sprachlos? Seinetwegen? Stimmte die alte Legende über dieses Waldstück, dass es Dinge aus einem hervorbrachte, die man selbst von sich gar nicht kannte? Auf Shikamaru-sama, Shikato's ehrwürdigen Vorfahren, hatte es ja nun einmal zugetroffen. Er war hier in diesem Wald, unter diesen großen Eichen, über sich hinausgewachsen und hatte einen Nuke-Nin mit dem S-Rang besiegt, ihn für immer eingeschlossen. Das hatte er nur für seinen Sensei getan und für den König, sprich: Die jüngeren Generationen des Dorfes. Könnte es nun also möglich sein, dass sein starker Geist sich nun auf Yui und ihn übertrug und sie gleichfalls über sich hinaus wuchsen? Etwas wagten, was sie sich unter normalen Umständen nicht zutrauen würden? Der Hang zum Okkulten des Blonden schrie lautstark: "Ja!" Sicher konnte er sich aber noch nicht darüber sein.
Schließlich stammelte sein beinahe glühendes gegenüber ein "Da-Dank mir?", ihre Mundwinkel zuckten leicht, da sie sich wohl krampfhaft an einem Lächeln versuchte und diese Entgeisterung in ihrem Blick wich auch nach diesem leisen "Mh..." nicht. Sie wirkte nun fast noch hinreißender und faszinierender auf den Dauerdenker, da sie stets schlagkräftig und selbstbewusst hinter dem Stand, was sie zu sagen hatte und er sie noch nie in solch einem Zustand erblickt hatte. Wie anders man doch zu gegebener Zeit handeln konnte...
"Ja...Dank dir, Yui-chan.", wiederholte er seine Worte in einem seichten und beinahe für seine Verhältnisse sehr sanften Tonfall, sein Daumen strich wie von selbst über ihre Hand und ihm vielen plötzlich so viele Dinge ein, die er ihr hätte sagen wollen, doch wollten diese Worte einfach nicht zu einer Zunge vordringen. Eher gingen sie in den vielen Synapsen verloren, bildeten ein Wirrwarr. Daher blieb er stumm, sah sie nur weiterhin tief und direkt an, hielt ihre Hand in seiner und streichelte sie. Kami, wenn das nun die Yamanaka-Truppe sehen würde, das wäre ein gefundenes Fressen zum gackern und tratschen. Wirklich, das einzig Gute zur Hälfte einer von ihnen zu sein war die Tatsache, dass er ihre Genjutsu-Fähigkeiten geerbt hatte, sowie ihr gutes Aussehen. Den Rest konnten sie gerne behalten. Warum zur Hölle dachte er jetzt an diesen blonden und nervenden Haufen? Mendokusê... Wie viel Zeit war eigentlich bereits wortlos vergangen? Sekunden? Minuten? Stunden? Tage? Nun ja, Letzteres war wohl doch etwas zu weit hergeholt, da Hide-Teme oder ein anderes hohes Tier aus dem Apparat sicher schon die Suche nach ihnen anberaumt hätte, welche sich nicht schwierig gestaltete, wenn man den Nara kannte und wusste, wo er sich sonst aufhielt. Dennoch...es fühlte sich wie eine Ewigkeit an und doch...schön? Konnte man das so sagen? Und wieso tat er nichts, um dieses 'schön' noch schöner zu gestalten? Klar, ein Nara bewegte sich ungern, aber trotzdem... Irgendwas musste er ja tun. Nur was?
"Ich...", stammelte er, wusste nicht einmal, warum er so begonnen hatte und was er überhaupt aussprechen wollte. Kurz räusperte sich, versuchte weiter zu kommen, aber es gelang ihm absolut nicht. Es war wie gegen eine Mauer zu laufen mit dem Versuch, sie nieder zu reißen und doch daran zu scheitern. Tja, er war eben kein Akimichi, welcher solche Hindernisse einfach umrollte oder ein Nachfahre des Yondaime Raikagen, der eine Mauer einfach niederbrüllte oder seinen Ellbogen ausfuhr, um diese mehr oder minder galant zu Fall zu bringen. Und ein Uzumaki, welcher der Tür einfach ins Haus fallen ließ, war er schon dreimal nicht. Genausowenig wie ein plappernder Yamanaka oder ein direkter Uchiha.
So musste er auch gar nicht sein, nein. Denn vor lauter Nachdenkerei hatte der Herr kurz seine Umwelt außer Acht gelassen, nur noch in diese grünen Iriden geblickt. Folglich hatte er auch nicht den Hinterhalt seiner Hirsche wahrgenommen, welche sich vom Geiste Shikamaru's leiten ließen und eben bei dem nachhalfen, was das amtierende Oberhaupt nicht zu Stande bekam. Kurzum: Reginald nahm das Ruder in die Hand, trat näher heran zu seinem Chef und stieß ihm das Geweih leicht und eher sanftmütig ins Kreuz, schob den Herren quasi in die richtige Richtung. Bei Registrierung der Berührung des Geweihs riss der blonde Wuschelschopf kurz überrascht die Augen auf, wurde immer näher zu Yui geschoben und mit einem letzten, kräftigen Ruck - befanden sich seine für einen Mann beinahe viel zu weichen Lippen plötzlich auf deren zarten der Braunhaarigen, Reg's Arbeit war somit getan und er konnte sich zufrieden zurückziehen. Shikato hingegen riss seine Augen nur noch mehr auf, schaute nun perplex in jene seiner Kohai, das Rot auf seinen Wangen verdunkelte sich erneut, doch er wagte es auch nicht, seine Lippen von den ihren zu nehmen. Für ihn war es eher so, als würde die Zeit still stehen, genauso wie sämtliche seiner Körperfunktionen und für diesen Moment glaubte er auch, dass der Traum von der ultimativen Ruhe somit eingetreten war. Das war wirklich zu schön...
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   So Apr 01, 2012 11:05 am

… … N-N-Nyo! Warum ist das denn so schwer?! Innerlich schimpfte die sonst so heißblütige Maito, über ihre momentane Wortkargigkeit, das kam bestimmt total dumm rüber! Sie brachte keinen einzigen Ton heraus und starrte nur in diese beruhigenden, violetten Augen. Allerdings wurde sie davon keineswegs weniger nervös oder ruhiger, ganz im Gegenteil. Anstatt endlich mal wie sonst auch schlagkräftig ihren Standpunkt zu vertreten oder das, was sie sagen will, rollen einfach keine Worte über ihre Zunge. Sie fühlte sich so wie ein Japaner, der verzweifelt versucht ein L aus seinem Mund zu bringen, aber es kann einfach nicht funktionieren. Genauso gut führten sich im Moment ihr Gehirn und ihr Wortschatz auf, beides war einfach nur leer, besser konnte sie es nicht beschreiben. Wie kann Faulheit auch nur so sexy sein?! , fluchte sie gedanklich und hätte sich am liebsten selbst den Kunai gegeben, als sie weiterhin den selben Punkt betrachtete. Wie schön, dass ihre Gedankenwelt so wunderbar rosarot funktionierte, aber lieber wäre es ihr im Moment wenn sie etwas sagen könnte! So rot wie sie war und ihr Blick dazu… sie sah garantiert Unsicher aus und sie wollte ganz sicher nicht als die sonst so starke Frau rüberkommen, dass bei solchen Situationen nicht einmal den winzigsten Laut von sich geben konnte, obwohl sie als ein Mitglied des Clans der nicht unbedingt leisen Paradiesvögel Konohas ist. Gais Geist hätte sie schon lange überrannt und ihr Mundwerk unter Beschlag genommen, damit sie schön á Maito Gai & Lee alles von der Seele lassen kann, sofort auf den Punkt kommt und das ohne jegliches Schamgefühl – wäre da nicht noch Izumi-oba-sama’s Geist, der den grünen Grashüpfer gerade würgte und mit einem altmodischen Topf verprügelte. Hach ja, das gezielte und qualvolle Verwenden von Haushaltsgeräten für Kampf und Folter war schon immer etwas im weiblichen Teil des Clans~ Yui mochte gar nicht daran denken, wenn der Gai in ihr wach wurde und sie mit einem Zähneblitzen und Thumbs-up ihre Gefühle kund tun würde, die sie im Moment selbst nicht einmal deuten konnte. Es wäre ebenfalls nicht gerade das Beste, wenn Izumi der große Grinch Konohas oder auch Mrs. Pissed Off in der Guten wach werden würde…. Ja, das wäre mehr als nur unschön, die Beschreibung hier zu unterlassen ist wohl das klügste, was man tun kann. Wenigstens konnte sie in ihrem Hirn, das momentan „super“ funktionierte, erarbeiten, dass das was sie empfand bei weitem nichts Schlechtes war. Schön, dass sie schon mal bei diesem Punkt angekommen ist… und weiter? Super, sie brachte es zusammen zu lächeln aber wieso ging dann verdammt nochmal ihre Stimme nicht?! Die brauchte sie mindestens so sehr wie ihr Gehirn, das pochende Herz konnte verschwinden! Ihr Gesicht hätte sich gerade wieder einigermaßen normalisiert, aber dank ihrem Senpai, der die Frage bzw. den einzigen Satz, den sie vorhin rausgebracht hatte, noch beteuerte und über ihre Hand strich nahm es wieder die Farbe einer überreifen Tomate an. Am liebsten hätte sie die Augen zugekniffen, ihr Mund soll verdammt nochmal funktionieren und ihr Gesicht sich beruhigen, so viel Wärme war nicht nötig! Ahhhh! Beweg dich Mund, bewege dich! Es gab viele Dinge, die sie ihm nun gerne hätte sagen wollen, aber ganz im Gegensatz zu ihrer Gedankenwelt, wollte sich ihr Mund einfach nicht bewegen. Sonst war sie doch auch nicht so schweigsam? Memo an mich selbst: Mehr Selbstkontrolle in solchen Sachen…. Das war doch zum Haare raufen, immerhin wollte sie es loswerden, was sie sagen will, ansonsten hört ihr nun verschüchtertes Ich nie auf auszusehen wie eine überreife Tomate im Sommer oder das Haar eines Uzumaki-Mädchens aus guten alten Zeiten! Bei der Zeit angekommen erschrak sie fast – es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, in der sie nichts gesagt hatte! Genauso wie jede weitere Minute, in der sie hier saßen. Gut, es war schön, wenn nicht sogar wunderschön, aber…. Es wäre noch besser wenn Worte aus meinem Good-for-nothing-Mund kommen würden! Sie kam sich richtig hilflos vor, kein Wort über die Zunge zu bringen… oder schaffte sie es doch? Senpai, I-Ich- Super Yui, bravo! Aber noch besser wäre es, wenn du den Satz zu Ende gesprochen hättest! Yui hätte sich selbst schlagen können, toll, sie hatte etwas gesagt. Aber es hatte keinen Zusammenhang weil der Rest stecken blieb, in ihrer trockenen Kehle. Sie wollte seufzen, sich endlich zusammenreißen können, aber nein, nein es funktionierte nicht. Nicht bei ihr, aber zumindest war sie in dem Fall nicht die Einzige. Shikato schien nämlich auch nicht die richtigen Worte zu finden, was die Gute aber lächeln lies, sogar mehr und besser als vorher. Eigentlich lachte sie fast, da sie beide kein Wort herausbrachten, sondern nur etwas vor sich hin stammelten. Blicke sagten doch sowieso mehr als tausend Worte, oder nicht? Yui hoffte jedenfalls, dass es in ihrem Fall auf ihr nun angenehmer zu betrachtendes Gesicht zutraf, mit einer normalen Farbe. Gut, sie war immer noch unfähig wirklich grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden (sie fühlte sich wie ein Uzumaki, dessen Sätze nicht aus Subjekt, Prädikat und so weiter bestanden, sondern nur aus „Dattebayo!“ und „Ramen!“), aber wenigstens war sie in der Lage mit ihrem Gesichtsausdruck zu zeigen dass sie sich wohl fühlte, auch wenn sie durch die ganze Situation mehr als nervös war. Für sie gab es im Moment nichts anderes als ihren Senpai hier vor ihr, von daher hätte sie nun nicht einmal mitbekommen, wenn Machohiro wieder mit seinem Lendenschurz und Engelskostüm in Konoha oder auch hier herumgelaufen wäre, mit einer Harfe und dem täglichen Lobgesang an die Ahnen. N-Nyo?!, fragte sie sich innerlich, als der Nara immer näher in ihre Richtung kam, wobei er zuletzt auf ihren feminin zarten Lippen landete. Ihre Augen waren nicht minder so weit offen wie die ihres Gegenübers, auch die wunderbare rote Farbe war wieder da, während sie immer noch in diese lilanen Augen schaute, wenn auch leicht geschockt. Allerdings verleitete es keinen der beiden dazu, die Lippen von denen des anderen zu nehmen. Und wenn sie schon nicht reden konnte, dann mussten eben wieder Taten für sie sprechen! So kam es, dass Yui schließlich die Augen schloss, sich leicht nach vorne beugte und Shikato zurück küsste. Tja, Taten sagen eben mehr als Worte, Bitch., sagte sie schließlich gedanklich zu ihrem Mund, der sich ja anscheinend im Energiesparmodus befand. Wirklich, im Moment fühlte sich die Maito gut, wie in einer Traumwelt, es war zu schön… Das Geräusch, dass bei dem Zusammentreffen von Uschi-, Machohiro-, Lee’s Kopf, oder auch anderen des Clans, mit Teflon entstand, war nicht mal annährend so schön.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Fr Apr 13, 2012 8:27 am

Es war schon befremdlich, dass gerade das amtierende Oberhaupt des angesehenen Nara Ichizoku in einen süßen Kuss verfiel, wenn auch mehr oder minder gezwungenermaßen und es für ihn gerade das höchste aller Gefühle darstellte, dies mit seiner Kohai zu tun. Nicht minder ungewohnt war sein dunkelroter Teint und die wärme, welche sich in seinen Iriden wiederspiegelte. Vor allem in dem Moment, in dem Yui sich leicht noch vorne lehnte, um den Kuss zu erwidern, welchen Reginald so tollkühn eingefädelt hatte. Doch lächelte er zart, genoss es regelrecht und fühlte sich beiweiten nicht mehr wie der Anbu Squadleader, der dauernd zu tun hatte, sondern wie ein Buddha...Ein Jemand, welcher erleuchtet wurden und ins Nirvana eingetreten war. Dahin war die miese Laune, welche ihn seit dem Aufstehen begleitet hatte, dahin die Pläne der Vergeltung, welche er an Izaya üben wollte, weil dieser vor seinen Augen den letzten Jogurt gelöffelt hatte und auch sein Groll gegenüber Hide-Teme, welchem er zuvor ein Genjutsu auf den Hals gejagt hatte. Kurzum: Die Welt und alles was sie sonst bewegte war dem Blondschopf gerade herzlich egal, einzig die hübsche Maito war, mit welcher er auf dieser Wurzel dicht zusammen saß. Zwar war ihm dieser Zustand recht fremd, ein wenig verunsicherte ihn das Ganze auch und mit einem leicht gesenkten, beinahe verschüchtertem Blick versuchte er, nun irgendeine Erklärung los zu werden... Allerdings erarbeitete sein stets funktionierender Gehirnskasten, dass es keine gab. Außer dem Fakt, dass Reginald als Mittelsmann fungiert hatte, was kein Grund für Yui gewesen war, den Kuss auch zu erwidern, wenn es da nichts gäbe, was sie für Shikato empfinden würde. War es so? Empfand sie auch irgendetwas für ihn und war genauso ratlos und doch beglückt wie er? Gesetzt dem Fall, dass es so war... Was sollte er nun machen? Ein Mann der großen Worte war er nicht und Emotionen zu gestehen lag ihm auch nicht, da er die meisten sowieso für unnötig und störend hielt. Dennoch musste er etwas tun!
So atmete er kurz tief durch, hob den Blick langsam wieder an und sah der schönen, jungen Frau in diese wunderbar grünen Augen, ihre Hand noch immer in seiner haltend und biss sich kurz auf die Lippe. Am Besten war es wohl, wenn er einfach die ersten Informationen zum output verwendete, welche sein Verstand zusammensponn. So konnte er zwar wohl noch viel falsch machen, denn Frauen waren ja immerhin die kompliziertest aufgebauten Wesen der Natur, dennoch zählte das, was man einfach von der Leber wegsprach doch immer als wahr. Man konnte ihm also später schlecht Ammenmärchen und dergleichen unterstellen.
"Yui-chan...Es war wirklich...sehr schön...Auch wenn Reginald hinter mir die Sache ins...ja, ins Rollen gebracht hat..." Recht leise klang seine Stimme, dennoch auch ehrlich und warm. Und während die Hirsche sich durch ausgetauschte Blicke die Flossen - oder eher Hufe reichten, kratzte sich der Nara mit einem Finger kurz an der Schläfe. "Ich glaube die haben gemerkt, dass ich dich...ja...sehr gerne mag..." Nach diesem Geständnis schmunzelte er verlegen, sah die Braunhaarige noch eine Weile an und ließ dann wieder den Blick senken, fragte sich selbst, wie ihm so etwas passieren konnte. Naja, gesagt war gesagt, es entsprach der Wahrheit, mehr konnte er im moment nicht tun. Einzig hoffen konnte er, dass sie ähnlich empfand und ihn nun nicht mit ihrer Pfanne of Doom durch den Wald knallen würde. Mit größter Sicherheit wäre das sein ultimativer Tod. Nicht, weil er am Liebeskummer sterben würde, sondern weil Yui's physische Kräfte und ihre Fertigkeiten mit der Pfanne legendär und absolut vernichtend waren. Aber ob nun top oder flopp...er hatte eine neue Erfahrung gemacht, was wiederum seinen Verstand aufbessern würde. Im Endeffekt war jeder Ausgang in Ordnung, außer sein Todesfall, aber darüber wollte er dann doch nicht so genau nachdenken.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Sa Apr 14, 2012 1:37 am

Zum ersten Mal in ihrem Leben, hatte Yui rein gar nichts im Kopf, ihren Clan schon gleich zehn mal nicht und das mochte was heißen. Zu schön war der Moment für sie gerade, als das ihn irgendwer hätte kaputt machen können. Noch nicht einmal ihr ach so beliebter Vater, im XS-Stramplerkostüm aus seiner "Sexy Green Beast Collection" (kurz SGBC, was der Hokage einst für einen ausgetüftelten Plan hielt und kurz davor war, ihn zu genehmigen...), hier im Wald herumlaufend. Immerhin trieb sich der Kerl überall herum ungefähr so wie eine Sekte, die über all ihre Stände hatte um ihren Glauben zu verbreiten, ja so konnte man Machohiro am besten beschreiben, mit seinem Stramplerinventar. Die junge Frau mochte sich daran erinnern, dass er dafür sogar eine eigene Schriftrolle hatte und die hatte er immer dabei. Egal ob es eine hochrangige Mission war, oder nicht, immer hatte er einen dieser grünen Ganzkörperkondome dabei, die dann so "lustig" in der Luft flackerten. Ein Wunder, dass man den Herren und seinen Clan noch nicht ausgelacht hatte, vermutlich wegen ihrem Können? Ansonsten wären sie schon längst die größte Lachnummer im ganzen Feuerreich... Aber das Ganze tat ja nun nichts zur Sache! Jedoch wäre es irgendwie noch die Kirsche auf dem Sahnehäufchen gewesen, wenn Yui's geliebter Cousin diesen Moment gesehen hätte. Dann hätte er nämlich mal gesehen, wen sie küssen will und wird. Und dieser Autounfallähnliche Schandfleck war es ganz sicher nicht. Diesen Gedanken beiseite geschoben lächelte die Gute in den Kuss hinein, wer dachte dabei schon an seinen Clan der Hampelmänner? Sie nun ganz sicher nicht mehr. Jeder weitere Gedanke würde dieses schöne Erlebnis hier nur zerstören und bei Weitem, das war das letzte, was sie wollte. Jedenfalls war da schon mal ein Lichtblick: Die sonst so schlagkräftige Maito war zwar immer noch ein wenig verschüchtert, aber die röte war zumindest aus ihrem Gesicht weg. Ja, so langsam kam sie wieder zu ihrem normalen Charakter zurück ob das nun gut oder schlecht war, lag im Auge des Betrachters... Jedenfalls hatte sie ihren Senpai warm lächelnd angeschaut, wobei eben genannter immer noch ihre Hand hielt. Es war wahr, dass die junge Frau mit vielen Dingen nicht gerade zimperlich umging und sagte, was sie sagen wollte aber in der Liebe und allgemein diesen Sachen sah es ja immer anders aus - da durfte sie doch ein wenig anders sein, oder nicht? Ungelogen schien sie wohl genau so viele Worte zu finden, wie Shikato. Ihr Hirn funktionierte nicht wirklich so, wie es eigentlich sollte und nur wirre Worte, die sie gerne hätte sagen wollen, bildeten sich. Innerlich seufzte sie und wollte gerade ansetzen etwas zu sagen, ihre Wortnot im Oberstübchen ignorierend, aber da kam ihr ihr Senpai zuvor, wobei sie auf das Gesagte leicht lachte, mit einer kleinen roten Färbung an den Wangen. Ja, das war es! Und ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass er das getan hat., sagte sie und zwinkerte dem stolzen Hirsch zu. Endlich, sie fand wieder zu ihrem guten, alten Charakter zurück! Go Yui!, feuerte sie sich innerlich an, wurde aber dann doch wieder ein wenig röter, warum? "Ich glaube die haben gemerkt, dass ich dich...ja...sehr gerne mag..." Mou, das war so süß~ Verlegen oder nicht, die Maito kam wieder aus sich heraus, irgendwann musste es ja sein~ Langsam und vor allem sanft (ein Wunder, dass man das Wort mit ihr im Zusammenhang verwenden kann...) hob sie ihre freie Hand und legte sie dem Nara auf die Wange, ihr Blick war nun nicht mehr so schüchtern, sondern wieder so wie er sich gehörte. Behutsam strich sie mit dem Daumen darüber und lächelte wieder. Ich glaube, ich muss ihnen später danken. Ich mag dich nämlich auch sehr gern, Senpai. Mit einem breiten lächeln schaute sie ihn an und schaute dann selbst ein wenig gen Boden. Am liebsten hätte sie sich selbst mit ihrer Pfanne geschlagen, wegen dem, was sie noch sagen wollte aber For Gai's Sake. Schon seit einiger Zeit... Leicht biss sie sich dabei auf die Lippe und wäre nun ihre Hand frei gewesen, so hätte sie wie eine schüchterne Hyuuga mit den Fingern gespielt. Ob wohl der gesamte Clan meinte, die Welt ginge unter, weil sie so gut drauf ist, wenn sie nach Hause kommt? Sicherlich würde Masahiro sich in seinem Notfall-Maito-Gai-Fanclub-Bunker verschließen und der halbe Clan sich verbarikadieren, aber das war ihr im Moment auch egal.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Mi Apr 18, 2012 9:04 am

"Ja, das war es! Und ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass er das getan hat." Wo Reginald nur das Zwinkern erwiderte, was für einen Hirsch eigentlich nun nicht normal war, hob Shikato aufgrund dieser Worte den Blick, sah trotz der Gesichterrötung mit einer Mischung aus Freude und Überraschung in das Antlitz der Herzensdame, welche zwar ebenso rote Wangen präsentierte, allerdings glücklich lächelte und wieder zu ihrer wahren Person zurückfand. //Sie...stimmt mir zu. Wow... Und das beinhaltet sogar mehrere, vorzügliche Aspekte: A) Ich werde nicht die Munition ihres Pfannen-Katapults sein. B)...Trotz des Zwangs durch Reg scheine ich doch trotzdem ein akzeptabler und nicht verschreckender Küsser zu sein....Interessant...und C) Ich stehe nicht alleine da. Das ist wohl das Beste!//, dachte er bei sich, das Lächeln sanft erwidernd und kaum hatte er ehrlicherweise zu seinen Gefühlen gestanden, glaubte er kurz das sein Herz seinen Brustkorb zerschmettern würde. Warum? Nun, das pumpenartige Organ schlug mit einer unsäglichen Wucht gegen seine Rippen, als so plötzlich die zarte Hand der jungen Dame auf seine warme Wange wanderte, diese dort mit dem Daumen streichelte. Wegen dem stark erhöhten Herzschlag und der weiteren Überraschung musste unser Freund aus dem Nara Ichizoku also kurz schlucken, bemerkte dabei aber, dass die Verlegenheit wohl von Yui abfiel und bemühte sich darum, seine auch los zu werden. Immerhin waren sie ja keine kleinen Teenies mehr, die in ihrer Freizeit die PRIMA lasen [das Shinobi-Äquivalent zur BRAVO] und dort natürlich am aufgeregtesten den Dr. Winter [unter Nicht-Shinobi als Dr. Sommer bekannt] Teil studierten, um sich auf anstehende Dates mit dem 'Schwarm' vorzubereiten. Da er also sein Gesicht als Erwachsener wahren wollte, atmete er merklich tief durch, sprach innerlich immer wieder auf sich ein, dass solche Handlungen in seinem Alter längst zum Alltag gehören sollten und weiß Gott nichts wahren, worüber man hyperventilieren musste. Hilfreich dabei waren aber vor allen Dingen die beruhigenden Streicheleinheiten und diese grünen Seen, welche diesmal nicht die Kraft und das Feuer der Jugend spiegelten, sondern eine wohlige Tiefe, in der man sich seelisch betten konnte, um sich von jedem schlechten Gedanken zu erholen. Genau das, was der Nara nun brauchte und was diese Schüchternheit im Endeffekt auch so ziemlich besiegte. So konnte das, was als Nächstes kam, seine Haut nicht noch mehr glühen lassen, allerdings zeigen, dass selbst er, der grummlige Troll mit den Schatten-Techniken, zu einem richtigen, breiten Schmunzeln fähig war und das violetten Augen nicht nur chronische Unlust oder die tiefsten Abgründe der Unmenschlichkeit, sondern auch warmherzige Glückseeligkeit ausstrahlen konnten. "Ich glaube, ich muss ihnen später danken. Ich mag dich nämlich auch sehr gern, Senpai." Ja richtig, diese Worte nun aus ihrem Erdbeermund zu hören, war für ihn das Schönste, was ihm hätte passieren können, neben all dem Unfug, dem er sich sonst zu widmen hatte. Die Frau, die ihm schon zu Beginn an sehr sympatisch gewesen war, fühlte nun die gleiche Zuneigung wie er ihr gegenüber, als hätten sie sich gesucht und gefunden. Und das sogar am besten Sinne des Schicksals, denn Nara-Männer hatten einfach ein Händchen dafür, sich Partnerinnen anzulachen, die sich schlagkräftig
zu verteidigen wussten und ebenso nicht auf den Mund gefallen waren. Tja, know one ever knows, how their story goes, doch diese lief gerade hervorragend und wäre der Blondschopf nicht zu sparsam mit seinen Energiereserven, hätte er wohl versucht, umherzuspringen und Bäume auszureißen. Natürlich hätten ihn dann die Waldmunks aus dem Senju Ichizoku auf dem Kieker und auch der Waldgeist seiner Sippschaft, doch da er es ja sowieso nicht tat, sondern dies nun eher literal gemeint war, konnten sie ihn alle mal.
Das noch etwas Wichtiges folgen würde, hatte er also dahergehend doch nicht geahnt, war das doch alles eh schon viel zu schön gewesen. "Schon seit einiger Zeit..." Nachdem sie dies noch hinzugefügt hatte, biss sie sich auf die Lippe, schien nun doch wieder etwas verschüchterter. Es war also an ihm, dies effektiv zu bekämpfen und ihr zu verdeutlichen, dass es ihm in der Hinsicht ja nicht besser ging. Anstatt also das Thema auszuschweigen, sich peinlich berührt zu haben oder irgendwelchen Kauderwelsch von sich zu stottern, nutzte der Nara die Gunst der Stunde und brachte etwas zu Stande, was man wohl nie von ihm erwartet hätte. Wie schon einmal zuvor schloss er sachte seine langen Finger um die Hand, welche auf seiner Wange ruhte und nahm sie in seine, führte sie langsam an seine Brust und legte sie dort, wo sein Herz noch immer einige Oktaven höher schlug, ab. Desweiteren nutzte er seine andere Hand, um zwei seiner Fingerspitzen an ihr Kinn zu legen, hob es mit deren Hilfe etwas an und lehnte sich etwas ihr entgegen. "Dito...Seit du bei Hide-teme in die Lehre gekommen bist...", war das Einzige, was er leise hauchte, bevor er den restlichen Abstand überbrückte und das wiederholte, was Reginald zuvor so schön eingefädelt hatte. Hauchzart bettete er seine Lippen auf den vollen und süßen der jungen Frau, wiederholte dies einige Male, um sich diesen herrlichen Geschmack in seine Hirnrinde zu brennen. Als er sich sicher war, dass er diese Informationen nun für eine Weile gespeichert haben dürfte, stupste er seine Nasenspitze gegen ihre und grinste ein wenig verschmitzt. Wenn das der Vorbote der ultimativen Ruhe sein sollte...Wenn es wirklich so viel Glück gab...Dann wollte er irgendwie nie wieder dieses missen. Zudem hätte er auch nie für möglich gehalten, dass solche Gesten diesen erfrischenden Wert haben konnten.
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   Fr Apr 20, 2012 11:26 am

Es beruhigte Yui ungemein, dass ihre gesagten Sätze und Gesten Shikato zu gefallen schienen, weil sie sich nicht wirklich mit den Worten "sanft", "schön" oder ruhig und angenehm verbinden konnte. Sie sah sich noch nie mit diesen Worten in einem Kontext, immerhin war ihr klar, dass sie Mitglied vom Clan der über all im Feuerreich bekannten Grashüpfer war, die sich immer zum Deppen machten, für ihren aufgedrehten und feurigen Charakter bekannt. Diesen hatte sie ja auch und war jetzt heilfroh, sich in solchen Dingen wenigstens normal verhalten zu können. Immerhin hatte sie einen Großteil der Gene von Izumi-baa-sama und etwas von Gai, hinzu kam noch die Dummheit ihres Vaters + ein wenig Baumknutscher-Senju von ihrer Mutter. Was aber nun nicht hieß, Yui fühlte sich unbedingt zu Bäumen hingezogen oder... oder Kakteen. Jedenfalls war sie wohl gerade die glücklichste Frau in ganz Konoha, weil sie sich ungelogen schon immer unsicher war, seit sie so vernünftig war (ja, dieses Wort existiert im Maito-Wörterbuch) sich einzugestehen das sie sich verliebt hatte, in ihren Senpai. Sie sind beide verschieden, obwohl sie, wie bereits gesehen, eigentlich auch wieder viel gemeinsam hatten. Nur bezweifelte die Braunhaarige schon immer, dass Shikato so einen amoklaufenden Flummi mit dem "lodernden Feuer der Jugend" wie sie mögen könnte - Umso glücklicher war sie also, weil sie sich geirrt hatte. Huff, ich bin ja so erleichtert. Bis vor ein paar Minuten hätte ich schwören können, Senpai hat mein Herz gehört..., seufzte sie innerlich und war froh darüber, zu ihrem alten Charakter zurück zu finden. Auch wenn das hieß, dass sie nun wieder etwas lauter und so weiter werden würde, wie vorhin eben, als sie noch im Dango Restaurant saßen. Und ihr gefiel langsam der Gedanke, dass sie anscheinend keine grausame Küsserin war oder gar so grob wie man es der alten Izumi nachsagte. Außerdem entschied sie sich nun wirklich mal aufzuhören so verschüchtert zu sein, für viele zählte so etwas bereits zum Alltag und für sie war es noch total neu... da konnte man ja nachsichtig sein, nicht? Schön, dass ich wieder klar denken kann aber es wäre doch schon, wenn mein sonst so riesiges Mundwerk genau so funktionstüchtig wäre! Sie fing gedanklich an über sich zu schimpfen, immerhin ein paar Sätze brachte sie ja heraus mit ein wenig Nachdruck in der Stimme, so wie sie sonst auch redete. Aber bis sie sich wohl völlig normalisiert hatte, müsste sie wohl erst wieder Clanboden betreten und ihren Vater sehen oder Uschi, vielleicht auch Lee, dessen Köpfe schon viel zu lange nicht mehr auf Teflon, dessen Klang Zeichen für die Bewohner Konohas war, dass sie nun ihre Häuser aufsperren, die Alarmanlagen abstellen und ihren gewohnten Alltag nachgehen konnten. Aber das tat nun gar nichts mehr zur Sache, viel zu sehr war sie wieder damit beschäftigt innerlich überrascht "Nyo?!" zu rufen, als die sexyness in Person wieder ihre Hand ergriff und sie zu seinem pochenden Herzen führte, dessen Schlag sie spüren konnte. S-So schnell... wegen mir? Das waren ihre einzigen Gedanken, während ihr eigenes Herzchen sich nicht anders anhörte, mittlerweile. Aber es machte sie wieder unglaublich glücklich (konnte sie überhaupt noch glücklicher werden, als sie es eh schon war?), dass es Shika nicht anders ging als ihr, aber das war noch nicht alles. Als ihr Gegenüber dann noch seine Fingerspitzen benutzte um ihr Kinn anzuheben wurden ihre matten Wangen wieder etwas röter - Hach ja, wenigstens würde ihr heute nicht mehr so schnell kalt werden, das stand fest und es blieb ihr gar nichts anderes übrig, als wieder in diese wunderbaren Augen zu schauen. "Dito...Seit du bei Hide-teme in die Lehre gekommen bist..." Die Augen der jungen Maito weiteten sich leicht, nur um sich dann wieder zu schließen, da ihr Senpai die sowieso niedrige Distanz zwischen ihnen geschlossen hatte. Im Moment konnte sie Kami-sama gar nicht genug danken, wahrscheinlich sitzt nun Gai als Geist irgendwo und heult vor stolz, während Izumi ihn mit einem Nudelholz verprügelt das er nicht weinen soll, weil sie es sonst auch tun muss. Jedenfalls war es ein unbeschreibliches Gefühl diese weichen Lippen auf ihren zu spüren, das musste ihr Oberstübchen sofort festhalten, so gut es eben ging denn nun konnte sie wieder kaum einen klaren Gedanken fassen. Viel zu sehr genoss sie das hier und jetzt, lächelte wieder so fröhlich wie eh und je, nachdem ihr Senpai sie mit seiner Nase an ihrer anstupste. Sogar so fröhlich, dass sie ihre zierlichen, aber doch starken Arme um seinen Hals legte, sie ihm einen Kuss auf die Wange gab und ihn einfach nur umarmte, mittlerweile wieder mit normaler Gesichtsfarbe, seinen Geruch den sie so mochte inhalierend. Sie verharrte ein wenig in dieser Position, ehe ihr plötzlich etwas einfiel: Sie musste sich heute noch um das Essen ihrer Geschwister kümmern! Natürlich hatte sie die Zeit hier vergessen, wer würde da schon an andere Dinge denken? Früher an dem heutigen Tag hatte die liebe Airi ihrer Tochter aufgetragen, sie solle heute das Essen zu bereiten, da sie selbst nicht könne. Gut, Yui hatte es versprochen, auch wenn sie zunächst etwas skeptisch war, aber whatever, sie tat das gerne für Sawako und Hikaru! Was sie nicht wusste war, dass ihre Ka-chan sie hinterhältig verriet, zum ersten Mal, aber daran war Machohiros einzigartiges Angebot Schuld! Wenn sie ihm versprach, ihre Tochter um eine gewisse Uhrzeit nach Hause zu lotzen, für eine "Überraschung" (die der Mutter noch nie gefiel), würde er sich mindestens 4 Tage wie ein normaler Mann benehmen... Das konnte sie doch nicht ausschlagen! Ah, so gern ich auch bleiben würde, aber ich muss mich um das Essen meiner Geschwister kümmern., sprach sie lächelnd und kratzte sich an der Wange, wobei sie dann wieder Shikato anschaute. Willst du mitkommen?, fragte sie süß und legte den Kopf leicht schief, ehe sie auch schon aufstand um sich von den Hirschen zu verabschieden. Arigatô na~ Das hatte sie zu Reginald gesagt und streichelte ihn behutsam, ehe Yui ihren Senpai unbewusst mitzerrte. Aber was solls, immerhin akzeptierte sie sowieso kein "ich kann nicht" oder nein :3~

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Nara Asher
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BeitragThema: Re: Waldstück des Nara Clan's   So Jul 29, 2012 12:16 am

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Es waren die finsteren Schatten selbst, die sich über dem Antlitz der Welt erstreckten. Die Nacht hatte ihren Höhepunkt erreicht, der Mond schickte seine sanften Strahlen herab auf die Erde. Betrübt schritt Asher den Altbekannten weg, genau auf den Wald der Nara zu. Bereits jetzt hörte man eine laute Diskussion aus dem Wald heraus dringen. "Sie suchen wohl immernoch nach Antworten...", schoß es dem Mann durch den Kopf. Es war also tatsächlich wahr. Shikato... war Tod... Das Oberhaupt der Nara wurde den Fängen der menschlichen Welt entrissen und in die grenzenlose Nacht hinein gezogen. Es schien wie ein Traum das Asher, der so viel öfter auf Auslandseinsätzen war als Shikato eben jenen überlebte. Er, der doch so schon so oft hinter feindlichen Linien gekämpft hatte, so oft schon einem Jinchuriki gegenüber stand und dennoch stets einen Ausweg gefunden hatte überlebte das aktuelle Genie des Clans. Was war es? Es konnte kein Können sein, denn Shikato war das Oberhaupt des Clans, ernannt wegen seiner beispiellosen Ansammlung an Wissen. Und nun sollte er einfach so... gestorben sein? Ungläubig schloß Asher die Augen kurz, um sich wieder in Gedanken zu sammeln, die nichtmehr ganz so selbstzerstörend waren... Und vor seinem Auge spielte sich ein Bild ab, das ihn frieren ließ...

    Das fahle Licht fiel auf die glänzenden Steine des Go Brettes. Schwarze wie weiße Steine funkelten im Licht über das ganze Brett verstreut. Der Wächter des Waldes setzte einen weiteren weißen Stein auf das Feld, sein Cousin zuckte leicht mit den Mundwinkeln und begann dann zu lachen. "Verdammt du hast mich.", warf das Oberhaupt in den Raum, ehe er einen schwarzen Stein zog und mit einem schnellen Blick über das Feld absetzte. "Du hast immernoch irgend einen Plan Shikato-sama, ich eknne dichd afür zu gut."
    Ein schelmisches Grinsen ging durch das Gesicht des jungen Naraoberhauptes, ehe er den Stein setzte und an seinen Cousin abgab. "Weißt du Asher-San, Go ist im Grunde genau dasselbe wie Shogi und all die anderen Spiele. Nur das sich bei Go wahre Größe zeigt, denn das Spiel zu erlernen erfordert ein paar Minuten, aber das Spiel zu meistern erfordert mehr als nur Zeit. Es erfordert Reife und Durchhaltevermögen. In Beiden bist du mir überlegen.", sprach Shikato, während Asher seinen Spielstein setzte und wieder abgeben wollte, aber diesmal innehielt und seinen Cousin betrachtete. Der winkte nur ab und deutete an, er solle den Stein setzen. Wie einen Befehl führte Asher den Zug militärisch exakt aus und umkesselte einen weiteren Spielstein. Diesmal ergriff er allerdings das Wort. "Ich mag zwar das haben, aber für ein Obrhaupt bedarf es Führungsbereitschaft, Stärke und Weisheit und das alles hast du mir um Längen voraus Shikato. Es gab zwar Skeptiker ausserhalb unserer Familie was die Ernennung von dir zum Oberhaupt betrifft, aber sie alle sind nun ebenso verstummt wie Wölfe die von einem Herren gezähmt wurden, den sie nicht schlagen können. Du gehörst neben unseren ältesten Kämpfern zu den Stärksten Menschen hier in Konoha und wenn nicht du das Oberhaupt sein sollst, wer denn dann?" Stumm das Feld betrachtend setzte der Mann seinen schwarzen Stein auf das Feld und sah seinen Cousin entschloßen an. "Du." Asher zuckte leicht mit den Mundwinkeln, setzte dann aber ein amüsiertes Lächeln auf. "Baka, ich würde niemals Clanoberhaupt werden wollen. Ich hab Tobi und Hina zu beschützen. Selbst wenn du mich zum neuen Oberhaupt ernennen würdest, würde ich nicht annehmen, das weißt du..."



Es war einer der seltenen Abende an denen Shikato und Asher Go spielten, sie, die sonst nur Shogi spielten. War es Ironie das derjenige, der sich nie sonderlich um die Angelegenheiten des Clanoberhauptes kümmerte nun eben dies betrauerte? Asher zog seine Hände aus dem Mantel, schritt dann aber weitere auf den Wald zu und betrat den Schattenwald, dem Clangebiet der Nara.

"Wir müssen einen neuen Anführer bestimmen.", erklang eine tiefe und rauchige Stimme, ehe eine Zigarette den Mund der Person wieder belagerte und Rauch in die Höhe stieg. Ein anderer Mann sah hart zu ihm und erhob ebenfalls die Stimme.
"Ryo, du weißt doch das hier nicht geraucht wird. Mach die Zigarette aus." Es war das ehemalige Oberhaupt des Naraclans, Shikatos Vater Shikayo. Der Bruder Ryos und Onkel Ashers.
"Ach Shikayo, was soll schon eine kleine Zigarette hier anstellen? Ausserdem sollten wir jetzt endlich fertig werden mit dem Ganzen rumgealbere und ein neues Oberhaupt ernennen.", konterte Ryo die Worte seines Bruders und warf ihm einen bösen Blick zu.
"Tu was er sagt Vater oder ich lasse dich Kraft meines Amtes als Schattenwaldhüter aus dem Wald entfernen.", erklang eine tonlose Stimme, als sie aus dem Schatten der Bäume in das Licht der Lampen schritt. "Na wenn das nicht mein wertloser Sohn ist... Was willst du tun wenn ich es nicht tue?"
"Das reicht ihr Beiden, wir sind hier um eine Lösung der Notlage zu finden. Bekriegen könnt ihr euch außerhalb dieses Waldes."
"Ist ja gut, behaltet die Nerven ich mach die Kippe ja schon aus..."
Asher sah zu seinem ältesten Bruder, der dort in seiner üblichen schwarzen Tracht stand und anteilnahmslos durch die Runde blickte. Langsam schritt der Mann zu seinem nächst älteren Bruder, der dort in seinem weiß-roten Mantel stand und auf ihn wartete. Leise flüsterte er ihm ein paar Worte zu, auf die Minari nur den Kopf schüttelte und einen typisch gelassenen Spruch fallen ließ. Darauf musste Asher unweigerlich grinsen, sah dann aber wieder durch die Reihe und lauschte den Worten Shikayos.
"Nun, da wir alle vollszählig sind, erläutern wir nocheinmal die Lage. Shikato, mein Sohn und das Oberhaupt unseres Clans starb bei einer Mission auf die er geschickt wurde. Die Todesnachricht erreichte mich auch erst vor keinen zwei Stunden... Und unsere Pflicht ist es jetzt ersteinmal ein neues Oberhaupt zu ernennen. Und als ehemaliges Oberhaupt ist es meine Pflicht, diese Versammlung zu leiten. Irgendwelche Vorschläge?"
"Ich will. Du legtest dich einst zur Ruhe mein Lieber Bruder, daher sollte es meine Pflicht sein dieses Amt anzunehmen."
Es war Ryo der den ersten zug tat. Durch die Reihe seiner Familie wanderte ein Raunen, Kogoro sah seinen Vater mit Verachtung an, Minari mit Staunen und Asher... er sah ihn garnicht an. Seine Augen waren geschloßen, versperrten den Blick in die Tiefen seiner Seele.
"Sonst niemand? Gut... dann stelle ich auch mich zur Wahl.", warf Shikayo in den Raum und brachte damit eine Reihe von Blicken in seine Richtung.
"Da nun niemand me-.." "Ich stelle mich ebenfalls auf. Wenn mein Vater diesen Weg gehen will werde ich die Wand sein die ihm im Wege steht. Jeder weiß wie er ist und ich glaube ich spreche für jeden der auch nur ein wenig Vernunft besitzt: Wir brauchen keinen Pensionierten Trinker, der mit Gewalt regieren wird. Zum Schutze meiner Geschwister und Konohagakures, ich, Akihatsu Shikamaru Eiji Ryozu Nara stelle mich ebenfalls zur Wahl des Clanoberhauptes auf! Denn das ist es, was Shikato gewollt hätte..."
Ein erstauntes Raunen lief durch die Familien. Asher stand mit fest entschloßenem Gesicht einen Schritt vor seinem Bruder, der hinter ihm nur lächelnd den Kopf schüttelte. "Wenn das sein Wille ist, dann hat Nii-San meine Unterstützung!", kam es von Minari und auch eine Vielzahl der Anderen Nara stimmten mit einem Nicken den Worten des Mannes zu. Als die eindeutige Mehrheit für den jungen Naraspross stimmte, der in Konoha auch als Bijuumeister bekannt war, schien dessen Vater der Kragen zu platzen.
"Du? DU? Du kannst doch nichts als Leere Worte in den Raum werfen. Du bist nicht mehr als eine RATTE!"
Zornig sprang der Mann mit erhobener Faust auf seinen Sohn zu, schlug ihm ins Gesicht... und traf auf eine Mauer, die vor ihm Stand. Asher, der die Faust seines Vater im Gesicht hatte, bewegte sich keinen Millimeter. Blut lief ihm aus dem Mundwinkel heraus, wo sein Vater ihn getroffen hatte, doch seine ernste Miene verzerrte sich nichteinmal ansatzweise. Langsam taumelte der entsetzte Nara einen schritt zurück, ehe sein Sohn sich rührte. Auch er erhob die Faust, sammelte allen Zorn in seinem Körper und ließ die Faust auf den älteren Mann zufliegen. "WAS GLAUBST DU EIGENDLICH WER ICH BIN?!" Und mit jenem Schlag riss es Ryo von den Füßen. Der Mann sah entsetzt auf seinen Sohn, der Dort stand und die Hände wieder lockerte. Erst jetzt schienen die anderen Anwesenden den Geruch des Alkohols zu mercken, der von dem Mann ausging, der seinen eigenen Sohn schlug. Shikayo, der dem Schauspiel zugesehen hatte, erhob nun das Wort.
"In Ordnung, jetzt wo ihr eure Streitigkeiten ausgefochten habt... Kommen wir zurück zum eigendlichen Thema. Mit einer Mehrheit der Stimmen darf ich verkünden, das Asher unser neues Clanoberhaupt ist. Glückwunsch mein junge. Shikato wäre stolz auf dich..."
Stumm nickte Asher, sah sich dann die Anwesenden an und trat dann kommentarlos aus dem Kreis der Nara in die finstere Nacht hinaus. Das musste er jetzt erst einmal verdauen... Und er wollte jetzt nichts mehr als allein zu sein... zumindest glaubte er das.
Schweigend schritt er aus dem Wald und hielt genau auf das Denkmal der Helden zu, das seit Generationen die mächtigsten Krieger Konohas Ehrte...


tbc: Somewhere in nowhere, bis nach dem TS kann ich sowieso nichtmehr posten Wink
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