Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Büro vom Hokage

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BeitragThema: Büro vom Hokage   Sa Feb 25, 2012 6:24 am

das Eingangsposting lautete :

Das klassische Büro vom Kagen. Die Tür steht meistens offen, da diese gerne mal aufgeschlagen wird oder gar gegen die nächstbeste Wand fliegt. Auf dem Tisch liegen oft sehr viele Dokumente, sprich, es gibt immer sehr viel zu tun.


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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Di Aug 14, 2012 1:01 am

In Ashers Schlepptau folgte Epona, gelassen und wohlgelaunt wie immer. In ihrem Kopf ratterten die Rädchen nicht ganz so sehr wie im Falle ihres Kameraden. Ihr Geist rackerte sich bei weitem weniger ab, hegte nicht den Wunsch, weit ins Vorn zu interpretieren. Erst recht nicht hinsichtlich anderer Shinobi-Dörfer, denn die waren in weiter Ferne, hatten ihre eigenen Aufgaben, ihren eigenen Kundenstamm - zumindest, soweit man Epona fragte. Bündnisse oder Kriege oder Waffenstillstand, all das bedachte sie nicht selbst. Das waren die Aufgaben anderer Leute. Epona aber nahm die Feindschaft wie auch diplomatische Freundschaft anderer Shinobi-Dörfer einfach hin; es genügte ihr, wenn man sie einfach darüber in Kenntnis setzte, wer ihr bei einem Zusammentreffen die Hand schütteln oder den Bauch aufschlitzen wollte.
"Ob es wirklich um den entflohenen Jungen geht? Was meinst du Epona? Oder doch eine neue Nachricht aus Kumo?
Vermutlich den Jungen entgegnete Epona, ohne Ashers Blick zu erwidern. An sich bemerkte sie auf geradezu ignorante Weise keinen einzigen Blick des Maskierten, und da er sein Gesicht nicht einmal komplett zeigte, blieb ihr sogar sein Grinsen verborgen. Für gewöhnlich natürlich, wenn sie Asher in einem für sie interessanteren Gespräch mehr Aufmerksamkeit schenkte, konnte sie seine minimale Mimik sehr wohl deuten. Gerade aber? Eher nicht. Der Junge ist doch wichtiger, wenn du mich fragst - und du fragst mich ja gerade. Ich weiß nicht, Nachricht aus Kumo, was sollten wir dann tun, wenn es eine Nachricht aus Kumo wäre? Man informiert uns doch nicht paarweise, dann wäre Hokage-sama doch arg gelangweilt...
Was waren die letzten Wochen und Monate ruhig gewesen. Keine Dienste, die in irgendeiner Weise relevant oder spannend oder lebensgefährlich genug waren, um sie großartig im Gedächtnis zu behalten. Ihre neue Kunst dagegen, ihr neuer Kampfstil dagegen, der war spannend.

Sie gab vermutlich einen schönen Anblick ab, schweißgebadet auf dem Trainingsplatz der Akademie, zwischen den Pfosten stehend. Und zwei Nin-Neko, HG Butte und G Ott, auf einem dieser Pfosten stehend, einen schweren Stein über ihren Köpfen haltend. Miau, beraaaa-it!
Dann auf drei. Eins! Epona sammelte sich ein letztes Mal. Ein letztes Mal für heute. Entweder es klappt, oder es klappt nicht. Ruhe und Konzentration, Ruhe und Konzentration mantrierte sie vor sich hin. Ruhe und Konzentration... sammle das Chakra und halte es, sammle und halte es...
Durch unerhört strapazierte Keirakukei ronn geistige Energie, wie zu heißer Kaffee. Die Jo-Nin verzog das Gesicht, überwand sich dank eines wenig damenhaften Fluches und machte sich bereit.
Zwei, miau!
Uuuund...
Vier!
Der Stein fiel. Eponas Hand schoss vor, feine cyanblaue Schlieren von den Fingerspitzen dampfend. Der Steinbrocken rauschte abwärts, und ihre Finger streiften darüber hinweg. Ja! Diesmal hatte kein Fingernagel dran glauben müssen, und er war ihr auch nicht direkt auf die Hand geschlagen. Yata no kagami!
Epona fuhr herum, zum zweiten Holzblock. Ihre Finger titschten auf. Der Pfosten splitterte, dellte sich ein, riss sogar halb durch. Epona jubelte auf, dann fiel sie in Ohnmacht.


Die Sache mit dem K.O.-Gehen, das würde sie noch in den Griff bekommen müssen, dachte die Kiobashi bei sich. Zum Großteil hatte das Umkippen allerdings auch aus dem exzessiven Übungseinsatz resultiert.
Vor der Tür der Kage überließ es Epona ganz Asher, sie anzumelden. Während sie auf Antwort warteten, richtete der Nara seinen Mantel. Wenn dir zu warm ist, zieh das Ding doch aus schlug Epona ihm locker vor. Siehst immer aus, als müsstest du dich vor allen Leuten schämen, wenn du mal sowas wie Haut zeigst.
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Senju Akira
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Di Aug 14, 2012 5:55 am

CF: Akiras Haus [Uchiha-Viertel]

Nachdem der Senju alle informiert hatte, nutzte das Original nun ein Sunshin no Jutsu und verschwand von der Behausung der Uchiha. Sie war die Letzte im Bunde gewesen und somit hatte er alle kontaktiert. Gut so und er musste sich selbst loben. Dafür, dass er 5 Personen ausfindig machen sollte, hatte er nicht einmal eine Stunde gebraucht. Dafür, dass Konoha eine solch große Einwohnerzahl hatte, war es eine beeindruckende Leistung seinerseits. Zufrieden tauchte er vor dem Gebäude der Hokage mit Uchiha Akira auf und sah sie kurz an und nickte ihr zu. Dann betrat er erneut das Gebäude. Zwar hatte er für die Uchiha eine Tasche notdürftig gepackt, jedoch sich selbst hatte er vollkommen vergessen, aber er würde sich schon irgendwie versorgen können. Es war nicht die erste Mission, auf der er war und sonderlich viel Kleidung oder etwas in der Richtung hatte er noch nie eingepackt. Es erschien ihm unnötig zu viel Gepäck mitzunehmen, also nahm er das was er am Leibe trug. Ohne ein weiteres Mal zu klopfen, traten die Akiras nun in das Büro der Kage ein und trafen bereits Nara Asher und Kiobashi Epona an. Er nickte ihnen zu. “Hallo Asher, Epona. Der Hyuuga und Enma Ayase, sollten auch bald erscheinen, meine Bunshins haben sie kontaktiert. Demnach sollten sie sehr bald hier erscheinen!“, sagte der Senju zur Hokage gewandt. Es waren also nun fast alle beisammen. Worum es nun wohl ging? Aber wenn er sich die Leute so betrachtete, dann musste es wirklich darum gehen etwas zu fangen, nur wen oder was, das wusste er nicht. Vor allem, wieso eine Jinchûriki. Klar, er könnte sie bändigen, aber wieso? Es musste einen tieferen Grund haben, worauf er jetzt aber noch nicht kam. Woher sollte er auch wissen, dass sich die Mission darum drehte einen weiteren Jinchûriki wieder einzufangen und zurück nach Konoha zu bringen. Er hatte nichts von den Vorkommnissen um Uzumaki Len mitbekommen. Selbst hatte er zu der Zeit ein Team versucht aufzustellen, doch dies war arg in die Hose gegangen. Zwei Mitglieder hatte er gefunden, die er eigentlich aufnehmen wollte, doch diese waren wie vom Erdboden verschluckt. Er hatte sie zwar das ein oder andere Mal noch erblickt, aber wirklich sie zu sprechen bekommen hatte er sie nicht. Ihr Pech. Dafür hatte er nun seine Uchiha kennen gelernt, die den gleichen Namen wie er trug. Akira. Es war eine merkwürdige Kombination, ein Senju und ein Uchiha als Pärchen und dazu verstanden sich die Beiden auch noch ausgezeichnet und vielen damit vollkommen aus diesem typischen Raster. Genug geschwärmt war nun, jetzt war es letzten Endes Zeit, das Briefing zu erhalten, sobald die Beiden fehlenden Personen auftauchen würden.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Aug 16, 2012 3:05 am

cF: Akiras Haus

Das Shunshin no Jutsu war eine solch angenehme Technik. Man konnte damit Geschwindigkeiten erreichen, die selbst Usain Bolt bei weitem übertreffen würden. Man konnte von Punkt A nach Punkt B gelangen und lediglich einen Augenblick vergehen lassen. Nur leider hatte die Technik einen Haken. Sie war keine Teleport- oder Raum-Zeit-Technik, sondern lediglich ein Agilitätsschub. Auf große Entfernung belastete es Ausdauer und Chakrahaushalt. Die Strecke vom Uchiha-Viertel bis hin zum Kagebüro war schon ziemlich groß, aber für die Uchiha verkraftbar, ohne gleich in einen Keuchanfall ausbrechen zu müssen. Aber das wusste sie ja im vornherein, sonst hätte sie diese Technik ja nicht benutzt. Wie sähe dass den aus wenn die Uchiha, vom achso-stolzen Uchiha-Clan, völlig außer Atem vor der Hokagin aufkreuzen würde? Am Ende würde noch das Gerücht umgehen dass die Leute mit dem Fächer nicht belastbar waren und zu nichts zu gebrauchen wären. Und das nur wegen einem Jutsu, dass ihr ein paar Sekunden Zeit gespart hatte? Das glich sich irgendwie nicht aus. Aber sie war ja jetzt nicht hier um sich irgendwie unter Beweis zu stellen. Sie war hier wegen der angedeuteten Mission. Sie war zum Briefing eingeladen und das nahm sie Ernst. Warten lassen wollte sie niemanden. Schon gar nicht die mächtigste Frau des Dorfes. Gut, so mächtig fand Akira die Kagin gar nicht, schließlich ging sie davon aus, dass sie selbst sowieso unbesiegbar war, aber sie hatte Respekt vor Haruki Selena. Einfach deshalb weil sie das wichtigste Organ von Konoha war. Vermutlich die einzige Person, bei der Akira überhaupt überlegen würde, ob sie die Befehle nun annehmen würde, oder nicht. Oder vielleicht sogar die einzige Person, deren Befehle sie ohne Widerworte entgegen nehmen und ausführen würde. Und das mag bei der Uchiha schon etwas heißen! Vor dem Gebäude angekommen wurde die Hauptpforte aufgestoßen und direkt die Treppen erklommen, bis sie es eben vor das Büro geschafft hatte. Sie waren aber nicht die ersten, denn es waren bereits zwei andere im Büro des Feuerschattens. Der Nara vom Sparring und der Jinchuuriki des Hachibi. Moment mal! Hachibi, Senju und Uchiha. So eine Kombination, und vor allem wenn dann noch Hyuuga und Nara mit dabei waren, waren eigentlich nur Üblich für Jinchuuriki-Missionen. Und Konoha hatte nur eine Hand voll Jinchuuriki, die derartig unter Beobachtung standen, dass solch ein Team überhaupt nötig war. "Es geht doch nicht etwa um den Kyuubi?" fragte sich die Sharinganträgerin in Gedanken selbst und und rieb sich kurz fraglich den Hinterkopf, ehe sie den beiden ein Begrüßendes Nicken entgegen warf. "Yo!" war ihre Begrüßung, schließlich war man alt genug um sich auch ohne Formalitäten zu begrüßen, oder nicht? Wobei das sowieso vollkommen egal sein sollte, da Akira, ihrer Vermutung nach, sowieso die Älteste im ganzen Raum war. "Was steht an? Wann gehts los?" warf sie einfach mal so in den Raum, mit der eigentlichen Forderung, schonmal ein Vorab-Briefing zu halten, auch wenn noch andere Teilnehmer fehlten. Vielleicht würde sich ihre Vermutung bestätigen, wobei sie ernsthaft hoffte, dass es so sein würde. Sie hatte bisher nicht viel Kontakt zu den einzelnen Jinchuuriki, aber der Kyuubi reizte sie schon etwas. Jetzt nur nicht zapellig werden Akira!
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Aug 16, 2012 4:51 am

[First Post nach dem Timeskip]

Ein paar Missionen mehr oder weniger und ein bisschen Arbeit im Krankenhaus, schon war ein halbes Jahr vorbei und wie im Flug vergangen. Ayase war mittlerweile 18 Jahre alt und hatte recht unspektakuläre sechs Monate erlebt. Im Bezug auf ihre Amnesie war sie nicht wirklich schlauer, aber jetzt war sogar ihr klar, dass sie für die Lösung nach Oto - Gakure müsste - einen anderen Weg gab es gar nicht, ihr Onkel wollte anscheinend nicht reden und log sie aus Schutz an, was sie schon alleine an seinem Chakra bemerkt hatte, sie als Sensortyp. Böse war sie ihm nicht, nur hätte sie gerne gewusst, worin der Grund der Schockzustände lag, die sie immer so plötzlich bekam. Bis auf diese nervenaufreibenden Dinge, hat sich eigentlich nicht viel verändert. Sie hat nach wie vor nicht viele Freunde, aber zu denen, die sie hat, hat sie den Kontakt gepflegt. Da hätten wir ihre beiden Freundinnen aus dem Krankenhaus, mit denen sie über alles redete und regelmäßig übte zu lächeln, ohne dabei auszusehen als wolle sie gerade das halbe Dorf erschrecken, dann kam das schwarze Schaf der Uchiha Familie, oder eher den einzigen Uchiha, den sie leiden konnte, Shiranui. Als nächstes kommt Kano, mit dem sie sich gut versteht und über Themen reden kann, die anderen wahrscheinlich zu viel wären. Der letzte im Bunde ist ihr neues Teammitglied, wobei es irgendwie auch doch kein Team ist, weil es Formungsprobleme gibt, jedenfalls heißt der Teamkamerad Ryuu, Hyuuga Ryuu um genau zu sein. Zur Hälfte Hyuuga und Uzumaki - eine komische Mischung in den Ohren anderer, aber Ayase hatte sich nicht an ihm gestört. Eigentlich kam sie recht gut mit ihm aus, zumindest schien er sie durch ihr Aussehen nicht zu meiden oder gruselig zu finden, was ihm schon mal hoch angerechnet wurde. Würde sie nicht so emotionslos Aussehen, was sie irgendwie mysteriös und Selbstbewusst machte, würde man wahrscheinlich ihre riesige Unsicherheit bemerken, aber so? Nada, da sah man nichts. So war sie gerade auf dem Weg zum Kagebüro, weil ihr ein Mokuton Bunshin von Senju Akira vorhin über den Weg gelaufen war. Sie hatte sich im Park aufgehalten um ein paar Minuten der Ruhe und Natur zu genießen, bis der Doppelgänger ihr mitgeteilt hatte, dass die Hokage auf sie wartete, wegen einer Mission. Was genau es für eine war, wusste sie nicht genau und auf Spekulationen hatte sie keine Lust, weil sie seit der Erkenntnis, dass ihr Onkel sie anlog, immer Kopfscherzen bekam. Die schwarzhaarige ließ nicht lange auf sich warten und bedankte sich bei dem Bunshin, steuerte schnell den Weg nach Hause an um sich umzuziehen, ehe sie sich zum Büro aufmachte. Sie lag recht gut in der Zeit, was für sie aber kein Grund war langsam zu machen, immerhin ließ man die Kagin nicht warten oder eher tat das Mädchen mit den blutroten Augen das eher ungern. Persönlich war sie mit viel Geduld gesegnet, mochte es aber nicht wenn sie andere auf sich warten ließ, da kam sie sich immer komisch vor. Mit schnellen Schritten hatte sie also bald die Residenz der Hokage Haruki Selena erreicht und trat ein, nachdem sie geklopft hatte und ein "Herein" gefolgt war. Es waren bereits einige Leute anwesend, also musste es eine große und vor allem sehr wichtige Mission sein. Da war Nara Asher, den sie einmal flüchtig gesehen hatte und ansonsten den Namen nur vom Sehen her kannte, eine blondhaarige Frau dessen Name ihr Schleierhaft war, Senju Akira und eine Frau die zwar nicht danach aussah, aber eine Uchiha war. So viel, wie Ayase sich mit dem Clan herumgeschlagen hat, da kannte sie einige Gesichter. Am liebsten hätte sie die Augen verdreht, weil sie Uchihas nicht ausstehen konnte, aber ließ es lieber einmal und trat ein wenig näher an die Truppe heran, wobei sie anfing sich deren Chakren einzuprägen. Schon bevor sie das Büro betreten hatte, sah sie die ganzen Personen und deren Chakra vor sich, weil sie ihr Kagura Shingan wieder aktiviert hatte. Vor allem die Blondhaarige Frau hatte eine gewaltige Menge, war sie vielleicht eine Jinchûriki? Bevor das "Hell Girl" noch irgendwelche Schlüsse zog, die wahrscheinlich gar nicht stimmten, verbeugte sie sich kurz vor der Gesellschaft und begrüßte sie. "Kon'nichiwa..." Wie immer kam nicht viel über ihre Lippen und hoffentlich sah sie mit ihrer blassen Haut, den Augen und Haaren nicht wieder so gruselig aus. Die Iryônin strich sich ein paar Haarsträhnen zurück, mittlerweile wartete alles nur noch auf den blonden Hyuuga. "...Hyuuga Ryuu wird gleich hier sein... Ich sehe sein Chakra ein paar Meter vor dem Büro..." Hoffentlich war das keine überflüssige Information oder eher: Hoffentlich kam sie mit ihrem Regungslosen Gesicht nicht angeberisch rüber, das wollte die intelligente Tokubetsu Jônin nun wirklich nicht. Fürs angeben waren die Uchiha zuständig, der Clan, bei denen Aya richtig aus ihrem Charaktermuster fiel und man meinte, da wäre eine völlig andere Person hier und nicht sie. Jedenfalls galt es nun nur noch auf Ryuu zu warten, bis dann über die Mission aufgeklärt wurde, bei der sich bei Ayase gerade eine Vermutung einschlich, also wartete sie ab, ob sich diese Vermutung bestätigen würde.

Out: Aya's Outfit
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Aug 16, 2012 11:08 am

[Erster Post nach dem TS]

Es war schon ein halbes Jahr vergangen und nichts hatte sich wirklich im Leben des Blondhaarigen geändert. Alles war beim alten geblieben. Der normale Alltag eines Shinobis eben. Mission hier und Mission da und ab und zu sogar ein bisschen Urlaub. Bis auf die Tatsache das er seinem Team endlich ein stückweit näher gekommen war. Natürlich kein Genin Team, dass er unterrichten müsste, um Gotteswillen! Ryuu war sicherlich nicht der Typ dafür irgendwelche Kinder unter seine Fittiche zu nehmen und Babysitter zu spielen. Er spielte lieber selbst bei den Großen mit und hatte einfach keine Zeit und weder die Lust für so etwas. Ausserdem glaubte er nicht einmal selbst dran, dass er einen guten Sensei abgeben würde, da er erstens nicht mit Kindern umgehen konnte und zweitens konnte er sie auch nicht wirklich leiden. Natürlich gab es hier und da so ein paar Ausnahmen, aber nicht einmal mit ihnen würde er ein Team formen. Zwar half er ab und zu seiner kleinen Cousine bei ihrem Training, aber das war es auch schon. Hoffentlich würden diese Formungsprobleme endlich ihr Ende finden und Ryuu bekäme ein vollständiges Team, dass eine Weile auch zusammen bleibt. Es nervte den Blondhaarigen ungemein das er kein eigenes Team hatte und dauernd irgendwo mit musste, als eine Art Unterstützungsmitglied. Zwar hatte er keine Probleme damit sich schnell auf seine neuen und ständig wechselnden Teamkameraden einzustellen, aber auf Dauer war das dann doch einfach zu nerveaufreibend. Wenigsten hatte er jetzt Enma Ayase zugeteilt bekommen und aus reiner Neugier hatte der Blondhaarige sie auch sofort aufgesucht gehabt. Zwar sah sie zu Anfang wirklich ein bisschen leblos aus, wie eine gruselige Puppe, die man weg geschmissen hatte, weil sie einem nachts Angst machte - doch an sich war sie eigentlich garnicht so schlimm wie sie aussah. Natürlich hatte sich Ryuu von ihrem Aussehen nicht abschrecken lassen und selbst ihr gruseliges und doch nett gemeintes lächeln konnte den Blondhaarigen nicht verscheuchen und mittlerweile verstehen sie sich sogar ganz gut. Also kann der Uzumaki nicht wirklich von einem Reinfall reden. Selbst seine Abstammung schien ihr nichts auszumachen was ihn natürlich freute, da er es einfach Leid war dauernd auf Ablehnung zu stoßen, die ihm sein Clan jeden Tag aufs neue rein drückte. Und das würde sich für eine ganze Weile auch nicht mehr wirklich ändern, aber vielleicht ja irgendwann. Und bis zu diesem Zeitpunkt würde er einfach weiter rebellieren und sich nicht den Mund verbieten lassen. Vor seinem eigenen Onkel, der sich Clanoberhaupt schimpfte, hatte er nicht wirklich sehr viel Respekt und genau heute hätten sie sich fast wieder in den Haaren gehabt. Und warum? Nur weil Ryuu auf dem Trainingsplatz, der vom Clan allein genutzt wurde, benutzt hatte und natürlich der jüngste Sohn des Clanoberhauptes den ganzen verfluchten Platz für sich selbst beanspruchen wollte. Zu gerne hätte der Hyuuga dieses verwöhnte Balg in seine Schranken gewiesen, wäre da mal wieder sein heißgeliebter Onkel nicht dazwischen gekommen. Als das schwarze Schaaf der Familie musste Ryuu natürlich das Feld räumen was er aufkeinenfall tun wollte, aber leider musste da ein Mokun Bunshin erschienen war und ihn zum Kagebüro riefen ließ. Soweit Ryuu mitbekommen hatte handelte es sich hierbei um eine streng geheime Mission, doch näheres würde er im Büro erfahren. Und er dachte wirklich er hätte heute wenigstens ein bisschen frei und könnte weiter trainieren, denn er ließ sich ungern ein bisschen gehen. Naja, dann müsste eben diese Mission als Training herhalten, aber selbst dieser Gedanke stimmte ihn nicht wirklich freudig. Mit langsamen Schritten und den Händen in den Hosentaschen lief er im normalen Schritttempo zum Kagegebäude. Das er vielleicht zu spät war und eigentlich alle auf ihn warteten interessierte den Blondhaarigen im moment sehr wenig. Um ehrlich zu sein garnicht. Würde man ihn fragen würde er wohl sagen das er ziemlich pünktlich ist. Heute war er wirklich nicht sehr gut gelaunt und das lag auch nur an der Auseinandersetzung, die er vor kurzem mal wieder hatte. Nach einem kurzen Fußmarsch klopfte er an die Tür und wartete bis die Stimme von Selena-sama erklang und ihm die Erlaubnis dazu gab einzutreten. Nach kurzem warten öffnete er sachte die Tür und trat in den Raum hinein. Zu seiner Überraschung waren ganzschön viele da und das bestätigte seine Vermutung nur. Diese Mission war wohl sehr wichtig. Mit einer kurzen Verbeugung begrüßte er die anderen im Raum und stellte sich genau neben Ayase, doch dabei verließ auch kein Wort seine Lippen. Viele Worte waren noch nie sein Ding gewesen.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Aug 17, 2012 2:03 am

(out: Sorry für den langen Post, auf 6 Leute eingehen und eine Mission mit allen eventualitäten zu beschreiben dauert seine Zeit. ^^)


Nach und nach fanden sich die von Selena angeforderten Shinobi in ihrem Büro ein. Akiras Plan, die Leute mit seinen Bunshin schneller zu erreichen war sichtlich von Erfolg gekennzeichnet, denn nur nach einigen Minuten erschienen bereits als erstes Nara Asher und Kiobashi Epona im Doppelpack. Wundern tat Selena das nicht, wann sah man die beiden schon einmal einzeln durch die Weltgeschichte trudeln? Ein Senju und ein Jinchuuriki waren schon ein seltsames, wenngleich auch sinnvolles Paar, wobei die Kage aber nicht genau wusste, ob sie nun ein Paar oder einfach nur befreundet waren. Sie mischte sich nicht ausreichend in Privatangelegenheiten ihrer Dorfbewohner ein, um das mit Sicherheit sagen zu können. Das Einzige, was Selena Sorgen bereiten könnte, wäre, dass einer der Beiden während einer Mission aus Liebe oder sonstwas irgendwas wirklich Dummes tun würde, was letztlich nicht nur die Mission, sondern auch das Leben beider gefährden würde. Von daher hatte Selena eigentlich Schwierigkeiten damit, derartige Paare gemeinsam auf Missionen zu schicken, doch zum Einen vertraute Selena darauf, dass mindestens Asher sich über dieses Risiko der Emotionen im Klaren war, zum Anderen hatten sie gezeigt, dass sie sehr gut zusammen arbeiten konnten - was das Risiko theoretisch durchaus aufwiegen kann.
Nachdem beide eingetroffen waren, meldete sich Asher zu Diensten.
"Danke, dass ihr so schnell gekommen seid. Wirklich vorbildlich, aber da ihr die ersten seid, wartet bitte noch einen Moment."
Selena fand es ein wenig unprofessionell, ihre Shinobi so zu vertrösten, doch sie hatte keine Lust, nachher alles dreifach zu erklären und gleichzeitig wollte sie, dass jeder Teilnehmer der Mission auf dem gleichen Wissensstand war. Sie wusste, dass Befehlskettenorientierte Strukturen der besseren Geheimhaltung dienten, sei es gegen Spionage oder Gefangennahme, doch der Nachteil war, dass ein Team nutzlos war, sobald der Anführer ausgeschaltet wurde. Die Hokage ging davon aus, dass es in dieser Sache womöglich sehr ruppig zugehen könnte und wollte daher nicht auf die permanente Unversehrtheit des Teamleiters vertrauen.
Nun fand sich auch Akira wieder ein und meldete, dass die anderen beiden sogleich erscheinen würden. Selena nickte anerkennend.
"Gute Arbeit, Akira."
Die erste Herausforderung war also geschafft, Akira hatte alle Shinobi gefunden - was gemessen an Konohas Maßstäben keine leichte Aufgabe war. Doch das erfreute Selena umso mehr, zeigte es doch, dass Akira derzeit definitiv auf Trab war. Und das müsste er auch ein, war er doch bedingt durch sein Bluterbe eine der absoluten Schlüsselfiguren in diesem Team. Natürlich nicht die einzige, denn nur wenige Minuten später traf auch die andere Akira ein. Doch nicht nur ihr Nachname war anders, auch ihre Begrüßung unterschied sich deutlich von den formalen und mehr oder weniger disziplinierten Texten ihrer Vorgänger. Offen und direkt, genauso, wie Epona. Innerlich konnte Selena nur mit den Schultern zucken. Was solls, mit professionellem Auftreten gewann man keine Mission. Es war nicht Selena, die Akira würde beeindrucken müssen, von daher ließ sie es so durchgehen.
Sie hatte ohnehin nicht die Zeit, sich dazu zu äußern, denn fast im Sekundentakt später fand sich auch Enma Ayase im Büro wieder.
'Gott, wird das voll hier...', ging der Kage nur durch den Kopf, als sich die Mannschaft fast vervollständigt hatte. Zum Glück war das Büro groß genug. und zum Glück konnte Ayase auch direkt melden, dass der fehlende Ryuu bereits im Gebäude war. Sicher empfand Selena es als etwas "seltsam", dass Ayase diese information mitteilte, immerhin klopfte es auch schon jetzt an die Tür, doch zumindest bewies es, dass Ayase ihr Handwerk immer noch verstand und dass ihre Fähigkeiten nicht eingerostet waren.
"Herein, Ryuu!", rief Selena deswegen nach draußen und wie verlangt betrat auch der Letzte das Büro.


Die Truppe war endlich vollständig und das nahm Selena als Anlass, selbst aufzustehen und die Einheit als Ganzes zu begrüßen.
"Ich freue mich, dass ihr alle so zeitig und in vollständiger Anzahl hier erscheinen konntet. Mir ist bekannt, dass ich euch vermutlich aus wichtigen Angelegenheiten herausgerissen habe, doch Konohagakure steht vor einer Aufgabe, die vermutlich mindestens genauso wichtig ist und für die genau ihr gebraucht werdet.
Wie einigen von euch schon bekannt sein sollte, wenngleich wir, oder vielmehr ich, es aus Spionagetechnischen Gründen nicht an die große Glocke gehängt haben, vermisst Konoha seit einiger Zeit eines seiner liebsten und wertvollsten Mitglieder, Uzumaki Len."
Selena nahm eine Handvoll Fotos des Jungen von ihrem Schreibtisch und warf es ihren Shinobi zu, damit sie einen Blick auf das Aussehen des Jungen werfen konnten.
"Für den Fall, dass ihr ihn noch nicht kennen solltet, Len ist ein 13 jähriger Genin unseres Dorfes und seit 6 Monaten verschwunden. Keiner weiss, wann er wie und warum das Dorf verließ, sicher ist nur, dass er es irgendwie schaffte, ein halbes Jahr lang unsere ANBU Suchtrupps zu umgehen. Warum es so ein großes Geheimnis um diese Geschichte gibt? Weil Len der Jinchuuriki des Kyuubi ist. Wenn herauskäme, dass Konoha seinen Jinchuuriki verloren hatte, würden vermutlich sämtliche Dörfer Jagt auf Len machen und versuchen, sich den Bijuu anzueignen. Ich will nicht leugnen, dass der Kyuubi für Konoha äußerst wichtig ist, um das Kräfteverhältnis unter den Dörfern zu unseren Gunsten zu halten, doch mindestens ebenso wichtig ist die Tatsache, dass Len eines der Kinder unseres Dorfes ist. Der einzige Grund, warum Len vermutlich immer noch frei draußen herumläuft und ich nicht von anfang an das ganze Dorf auf ihn angesetzt habe, war, ihn vor dem Zugriff anderer Dörfer zu schützen. Natürlich gab und gibt es die Möglichkeit, dass Len von einem oder einer Gruppe von Shinobi entführt worden ist oder sich ihnen angeschlossen hat, doch unseren Nachrichtendiensten ist die Existenz irgendeiner Organisation oder Gruppierung, die es auf Jinchuuriki abgesehen haben sollte, nicht bekannt - Was aber nicht heissen soll, dass ihr diese Informationen während dieser Mission nicht selbst in Erfahrung bringen könntet. Seid daher auf der Hut.
Vermutlich fragen sich einige von euch jetzt, warum ich gerade nun diese Mission ins Leben gerufen habe. Die Antwort ist folgende: Ein käuflicher Informant berichtete unseren ANBU, dass man eine Person gesehen habe, die genau auf Lens Beschreibung passen würde. er hat dabei auch von dem Siegel berichtet, das an Len offen zu sehen gewesen sein sollte, weswegen damit zu rechnen ist, dass man um die Brisanz Lens weiss. Gesichtet wurde diese Person nahe der Ruinen von Uzushiogakure, der alten Heimat der Uzumaki vor vielen Jahren. Eine kurze Entführung und Gedächtnisanalyse später konnten unsere Verhörspezialisten vom Yamanakaclan bestätigen, dass der Mann nicht gelogen hatte und die Wahrheit sagte - sie brachten aber auch in Erfahrung, dass der Mann seine Informationen freigiebig auch an die Shinobi Yukigakures und vielleicht auch Kumogakures verkauft hat. Das war vor 24 Stunden.
Vermutlich stehen in den Büros der anderen Kage bereits ebenfalls Teams wie ihr, deswegen habe ich euch so zur Eile getrieben.
Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob diese Person wirklich Uzumaki Len ist, doch diese eine Spur ist alles, was wir und die anderen Dörfer derzeit haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Kind unseres Dorfes, noch dazu ein Jinchuuriki, ein besonders schutzbefohlener Mensch also, in die Hände eines fremden Dorfes fällt, denen das Schiksal des Menschen völlig egal und deren Interesse einzig und allein an dem Wesen in ihm liegt. Sollte Len von Yukigakure oder Kumogakure gefangen genommen werden, werden sie nicht zögern, den Bijuu zu extrahieren und in einem der ihrigen Shinobi zu versiegeln. Dass dies den Tod des Jungen zur Folge haben wird, sollte jedem hier klar sein.
Die anderen Dörfer werden also versuchen, Len mit einigen ihrer besten Shinobi gezielt zu jagen, es handelt sich bei dieser Mission daher um eine Rettungsmission des S-Ranges, mit Glück auch knapp darunter. Ich weiss, dass ihr mit der Information einer kommenden A-Rang Mission zu mir gekommen seid. Verzeiht mir diese weitere Vorsichtsmaßnahme zur Geheimhaltung, doch S-Rang Missionen werden so selten vergeben, dass sich Gerüchte wie ein Lauffeuer verbreiten würden. Derzeit seid ihr die Einzigen, die von dieser Sache in kenntnis gesetzt wurden.
Rechnet damit, auf feindlich gesinnte Shinobi zu treffen, seien sie Nukenin, freie Shinobi oder andere Dorfshinobi. Es ist zu erwarten, dass sie unter allen Umständen versuchen werden, an den Kyuubi zu kommen, daher ist mit dem Einsatz von Gewalt, mitunter tödlicher Gewalt zu rechnen. Natürlich habt auch ihr damit freie Hand - handelt der Situation angemessen, bedenkt aber auch, dass dieser Zwischenfall keinen Krieg vom Zaun brechen sollte. Seid daher besonders bei Dorfshinobi vorsichtig und tötet nicht unnötig alle, die euren Weg kreuzen. im Notfall ist der Einsatz lethaler Mittel jedoch gestattet.
Eure Aufgaben lauten daher wie folgt: Reist in das Reich des Whirlpools und macht euch auf die Suche nach Uzumaki Len. Findet ihn und bringt ihn zurück nach Konohakure, verteidigt ihn dabei gegen die Zugriffe feindlicher Kräfte und passt auf, dass Len bei alledem nicht zu starkem Stress oder dem feindlichen Feuer ausgesetzt wird - zur Not schlagt ihn bewusstlos. Wir dürfen bei all den Dingen nicht vergessen, dass Len einen Bijuu in sich trägt, den er nicht kontrollieren kann. Sollte der Kyuubi durch emotionalen Druck oder Verletzungen ausbrechen, verlieren wir nicht nur Lens Leben, sondern riskieren eine Tragödie kontinentalen Ausmaßes. bereitet euch daher darauf vor, im Zweifelsfall einen Bijuuausbruch einzudämmen."


Selena hielt inne. Damit hatte sie den Shinobi vor ihr alle Informationen gegeben, die sie hatte. Es stimmte sie unglücklich, dass sie ihren Kameraden nicht mehr hatte erzählen können, doch die Informationslage gab einfach nicht mehr her. Ein Flug ins Blaue, abgesehen von Himmelfahrtskommandos gab es wenig, was Selena als eine schlimmere Mission hätte empfinden können. Sie wussten nicht, womit sie es vor Ort zu tun bekämen, es war also gut möglich, dass nicht ein einziger dieser sechs tapferen Menschen zurückkehren würde. Den anderen ging vermutlich genau dasselbe durch den Kopf. Ein Gedanke, den Selena als Anlass nahm, zumindest für etwas Motivation zu sorgen.
"Ich weiss, dass ich jeden von euch hier potentiell auf eine Selbstmordmission schicke, doch ich hätte euch nicht zu mir gerufen, wenn ich nicht der Meinung gewesen wäre, dass ihr bestehen könnt. Jeder von euch ist sehr kampfstark, doch auch abgesehen von eurer Fähigkeit, euch gegen andere Shinobi zur Wehr zu setzen, sind eure Fertigkeiten kombiniert perfekt auf diese Rolle zugeschnitten.
Nara Asher, die geistigen Fähigkeiten deines Clans sind in Konoha legendär und du bist dabei keine Ausnahme. Du hast in den vergangenen Jahren immer wieder strategisches Geschick bewiesen und gezeigt, dass deine Pläne von Erfolg gekrönt sind. Noch dazu bist du im gesamten Dorf der Mensch mit der meißten Erfahrung im Umgang mit Bijuu und Jinchuuriki, was dich für diese Mission mehr als prädestiniert. Ich übertrage dir hiermit das Kommando über diese Operation.
Epona, in unserem letzten Gespräch vor einiger Zeit hattest du mir zu erkennen gegeben, dass es gute Fortschritte im Umgang mit Hachibi gibt. Zumindest hat dein Verhalten mir den Anlass zu diesem Denken gegeben. Ich hoffe, dass du deine Kontrolle über den Hachibi weiter ausgebaut hast, denn im Moment bist du mit seiner Hilfe der potentiell stärkste Kämpfer im gesamten Dorf und möglicherweise das Einzige, was einem ausbrechenden Kyuubi zumindest für einige Zeit als Gegengewicht dienen könnte. Darüber hinaus bist du selbst eine Jinchuuriki und kannst daher eher mit Len reden, als jeder andere hier im Dorf. Du weisst am ehesten, wie er sich fühlen muss und kannst dadurch an ihn herankommen und seine Gefühlswelt beeinflussen, sollte er sich weigern, mit uns zu kommen oder in Panik geraten. Dir obliegt also auch der Part der psychischen Betreuung, falls nötig.
Senju Akira, gemeinsam mit Nara Asher bist du derjenige, der Len bzw. den Kyuubi am ehesten sicherstellen kann. Wir müssen auch damit rechnen, dass unsere Gegner ähnlich denken, wie wir. Es ist durchaus möglich, dass auch sie ihre trainierten Jinchuuriki auf diese Mission ansetzen. Deine Aufgabe wird es daher sein, im Fall des Falles feindlich gesinnte Jinchuuriki zu attackieren. Noch dazu wird uns das Mokuton aufgrund seiner Einzigartigkeit gegen viele Shinobi hilfreich zur Seite stehen. Erwarte also, dass du einen wichtigen Teil der Kampflast wirst tragen müssen. Ich hoffe, das ist dir als Mission "aufregend" genug.
Uchiha Akira, meinem Kenntnisstand nach bist du aktuell eine der besten Abkömmlinge deines Clans. Träger des Sharingans galten schon immer als die besten unseres Dorfes und ich bin zuversichtlich, dass du dem Namen deines Clans hier alle Ehre bereiten wirst. Auch dir wird vermutlich primär die Kampflast aufgetragen werden, doch dein Sharingan sollte auch ansonsten gute Dienste leisten. Zudem gibt es Mythen, nachdem es möglich gewesen sein soll, den Kyuubi mit dem Sharingan zu kontrollieren. Ich weiss nicht, ob das generell im Rahmen der Fähigkeiten eures Clans liegt, doch man sollte jede Chance fassen, die sich einem bietet. Du wirst vermutlich am besten wissen, zu was du deine Fähigkeiten einsetzen kannst. wer weiss, wenn du Glück hast, schnappst du noch die eine oder andere Technik auf, immerhin ist damit zu rechnen, dass ihr es mit Profis zu tun bekommt.
Ryuu Hyuuga, dir als Träger des Byakugans fällt die Rolle des Spähers im Nahbereich zu. Es ist deine Verantwortlichkeit, dass das Team nicht in Hinterhalte oder Fallen gerät und es ist an dir, feindliche Shinobi während des Kampfes aufzuspüren. Von deinem Einsatz hängt womöglich das Überleben der gesamten Truppe ab, zudem bist du derjenige, der aufgrund seines Kampfstils einen Gegner Kampfunfähig machen kann, ohne ihn ernsthaft zu verletzen. Solltet ihr während der Mission jemanden gefangen nehmen müssen, wird es deine Aufgabe sein, ihn sicherzustellen. Pass bei Len aber auf, ich weiss nicht, wie sich das Chakra eines Bijuu verhält, daher lass dich in dieser Sache am besten von Epona beraten.
Enma Ayase, du erfüllst als letztes Mitglied gleich eine Ganze Reihe von Aufgaben. Deine Fähigkeiten als Sensorshinobi hast du ja bereits unter Beweis gestellt. Du bist damit der Späher auf weite Distanz und dafür da, dein Team anzuleiten und mit Informationen über die Positionen von Shinobi zu versorgen. Noch dazu bist du die Medizinerin der Truppe und kannst Verletzungen kurieren, wenn du den Feind nicht gerade mit Genjutsu behinderst. Du solltest dich auf jeden Fall eher zurückhalten und von den anderen shinobi beschützen lassen, denn mitunter werden wir dich am meissten brauchen, immerhin wollen wir keine toten Körper zurück nach Konohagakure tragen müssen.

Ihr seht also, dass dieses team alle nötigen Aufgaben perfekt erfüllen kann. Mehr als jeder andere im Dorf habt ihr die Möglichkeit, diesen Auftrag zu einem Erfolg zu führen. Mit Glück seid ihr den anderen Dörfern zahlenmäßig deutlich überlegen und sollten die anderen Dörfer doch noch mehr Kräfte schicken, gebt über Funk Bescheid. Ich schicke Entlastungsstreitkräfte nach Yukigakure und Kumogakure. Solltet ihr auf eine deutliche Übermacht treffen, werden wir die jeweiligen Dörfer zum Schein attackieren und die Kage dazu zwingen, Truppen von eurer Front abzuziehen, ehe wir uns selbst wieder auf den Heimweg machen. macht euch über diplomatische Konsequenzen in diesem Fall keine Sorgen - wenn die Dörfer so erpicht darauf sind, uns unseren Sohn wegzunehmen, dann sind derartige Verhandlungen ohnehin gescheitert. Bedenkt immer: Die anderen Dörfer wollen Len fangen, mit dem Ziel den bijuu zu extrahieren. Es ist daher unser volles Recht, nein unsere Pflicht, mit allen Mitteln um Len zu kämpfen, die uns zur Verfügung stehen. Wir kommen, um zu retten; sie, um zu töten.
Bereitet euch gut auf diese Mission vor und brecht nach eigenem Ermessen auf, aber denkt daran, dass, je mehr Zeit ihr braucht, desto eher werden die anderen Len finden können."
Selena endete damit ihren Vortrag und hoffte, dass ihre Worte Eindruck geschindet hatten. Jeder wusste nun, warum gerade er oder sie der Richtige waren. Jeder wusste, worum es ging und was zu tun war. Das war die beste Vorbereitung, die Selena ihnen geben konnte.
"Gibt es Fragen oder Einwände?", fragte die Kage dennoch und stellte sich damit den sicher aufgewühlten Gedanken, die den Shinobi vor ihr durch den Kopf gehen mussten. Das war eine große Nummer, es wäre für Selena nur natürlich, wenn nun viele "Wenn"s und "Aber"s auftauchen würden. bei so vielen unbekannten hatte auch die Kage keine Chance, alle Faktoren zu bedenken.


Zuletzt von Haruki Selena am Fr Aug 17, 2012 6:16 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nara Asher
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Aug 17, 2012 5:28 am

Klick mich für ein wenig Missionsstimmung

Warten war so ein unschönes Moment, gerade wenn man wusste das man eine wichtige Mission zu absolvieren hatte. Dort wurden selbst die wenigen Sekunden, die gewartet werden mussten, Tage, die zu Wochen wurden. Glücklicherweise hatte er Epona im Schlepptau und bildete damit wieder das seltene Duo zwischen Nara und Jinchuriki. Einem Duo, das in Konoha schon sowas wie ein Team war. Wenngleich sie nur aussergewöhnlich gute Freunde waren. Die Kiobashi selbst rühmte sich nicht damit, die Hand vor den Mund zu nehmen wenn sie etwas sagte, sondern gab es frei von sich. Eine Eigenschaft, die er sehr zu schätzen wusste. Und sie hatte mal wieder völlig recht, eine Nachricht aus Kumo würde wohlkaum für ein Team bestimmt sein. Und selbst die andere Möglichkeit ahnte er nur, da er den Jungen nicht nur seit einiger Zeit nicht gesehen hatte, es gab auch keine Traningseinheiten mehr für irgendeinen Jinchuriki... Und das war... schon durchaus beunruhigend... Die einzige Jinchuriki die soetwas wie Training genoss war Epona, die ja aber bekanntermaßen alt genug war um selbst zu trainieren... Stumm nickte der Nara also auf ihre Antwort und lauschte in das Büro herein, wartete darauf, das ein "Herein" erklang. Der Kage zuvor kam jedoch seine Teamkollegin und Freundin, Epona, abermals mit einem ehr unbehaltenen Satz, den sie ihm gerne mal an den Kopf warf wenn er sich die Kleidung richtete. Mehr Haut... war er eine Frau die Bauchfrei rumrennen konnte? Nein und er nahm lieber ein wenig Hitze in Kauf um mehr Schatten zu erhalten als sich mit weniger herum zu treiben.
"Naaah, du weißt warum ich das alles trage. Ausserdem gibt es doch sowieso niemanden der noch mehr Haut von mir sehen will als zwingend nötig...", gab er frei und unverfroren zurück an die Jinchuriki, die jedoch keine Chance mehr bekommen sollte, eine Antwort zu geben, da nun das erwartete Zeichen der Hokage kam. Langsam öffnete der dunkle Shinobi die Bürotür und trat mit der Kunoichi zusammen ein, wobei er ein leichtes Kopfnicken als Begrüßung an die Hokage sandt, bis auf drei Meter vor den Schreibtisch begab und dort an vorderster Front stehen blieb, ehe er sich einmal elegant vor der Anführerin des Dorfes, der letzten Instanz in einem Krieg, verbeugte. "Guten tag Hokage Sama.", begrüßte er sie nun mit Worten und sah ihr dabei, wie es sich für einen guten Gentlemen gehörte, nicht in die Augen, sondern auf die Hände.
Schon als er sich wieder aufgerichtet hatte, trat der erste in den Raum, dicht gefolgt von der zweiten Person. Es waren die Akiras, die er aus dem Sparring kannte und gelegentlich noch getroffen hatte. Beide begrüßte er nur mit einem Knappen "Hi", da schon kurz danach Enma Ayase herein kam. Augenblicklich ließ Asher den Atem kurz anhalten und betrachtete wieder die merkwürdigen roten Augen, die seinen so enorm glichen. Es war schon schön zu sehen, das er nicht der einzige Nicht-Uchiha mit Albino Augen war. Und es ließ ihn immer wieder den Atem stocken wenn er das sah. Er war also nicht allein, nicht der einzige Mensch der sich vermutlich über diverse Verwechslungen setzen musste. Aber es hatte auch seine Vorteile.
"Wer ahnt immerhin, das ich mit solch roten Augen ein Nara bin...? Kaum jemand und das ist denke ich gut so... Hallo Ayase-san.", begrüßte Asher die Iryonin und sah dann zu der Hokage, als die Sensorin sagte, das Ryuu auch bald käme. Und so war es, auch der Hyuuga trat ein und vervollständigte damit das bestehende Trüppchen, ohne ein Wort zu verlieren. Ohne Umwege stand die Hokage auf und sah alle Anwesenden eindringlich an, ehe sie ihr Briefing begann. Alle Ohren und Augen richteten sich auf die Hokage. Asher saugte alle Infos auf die er bekommen konnte. Es ging tatsächlich um Len, der aus Konoha verschwunden war und in Uzuoshigakure , im alten Reich der Uzumaki Familie. Es war also auch gewiss, dass der Informant sein Wissen an andere Reiche witer gegeben hatte. Das bedeutete das mindestens Acht Feinde auf sie warten würden, die den Jungen töten wollten. Zuzüglich der möglichen Banditen und Verbrecher die ihnen im Weg sein konnten. Ein hartes Stück arbeit wartete auf sie, eine Arbeit, die im schlimmsten Fall nicht nur für die Gegner, sondern auch für die ausgesandten Sechs die letzte Mission sein konnte und im absoluten Worst Case sogar eine globale Gefahr war. Szenarien, die alle mit einbezogen werden mussten. Irgendwo bedrückte es den Mann schon, nicht früher davon gehört zu haben und erst jetzt ausgesendet zu werden. Es war schon schlimm genug das es so weit kam, aber das die Zeitspanne nun schon so weit gezogen war... Klar verstand er die Hokage, doch wenigstens an ihn und Epona hätte sie sich wenden können, sie hätten sicher eher etwas unternehmen können... Aber so war es eine heikle Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl forderte und für die man womöglich mehr als nur ein wenig Wissen über die Gegenwärtige Lage benötigte.
Schlimmer noch, es war eine reine Selbstmordaktion, wenn die Situation eskalierte und der Jinchuriki in Stress, gar Panik gebracht wurde. Und das musste unter allen Umständen vermeiden werden. Unter wirklich allen Umständen.
Eben genau jenes sprach die Frau auch an. Und die Folgen davon sprach sie ebenfalls ungebremst aus und machte damit allen Shinobi im Raum nocheinmal klar, das es kein zurück mehr gab, sollte ein Ausbruch des Kyuubi nicht verhindert werden. Selbst Epona, die als Jinchuriki des Hachibi volle Macht über ihren Bijuu freisetzen konnte, würde diesen Kampf mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überstehen. Tief einatmend schloß Asher die Augen und baute sich vor seinem geistigen Schachbrett bereits das Szenario aus. Gestört wurde er dabei von dem quälenden Gedanken, das sie so wenig Infos hatten. Was war eigendlich, wenn die Informationen zu spät an sie gelangten und Yukigakure oder gar kumo, das Frieden mit Konoha suchte, bereits vor ihnen in Lens nähe kamen und ihn fingen? Wenn es nicht ihr Fehler sein würde, der den Kyuubi befreite, sondern das der Bijuu durch Yuki oder Kumo frei kam. Vorallem: Was taten sie, wenn jemand dahinter steckte, der einen Bijuu KONTROLLIEREN konnte? Würde er ihn gegen die Dörfer hetzen? Oder würde eines der Dörfer es gegen seine Feinde einsetzen? All das versuchte der Mann in seine Planung einzubauen.

Selena jedoch riss ihn aus den Gedanken, als sie seinen Namen sagte. Sie offenbarte ihm, das sie in ihm keine Ausnahme für das strategische Geschick des Nara-Clans sah und auch so ihn als den geeignetsten Mann für den Umgang mit Jinchuriki und Bijuu empfand. Daher übertrug sie auch ihm die ehrenvolle Aufgabe, diese Mission zu leiten und ernannte ihn somit zum Truppenführer. Damit trug er nicht nur Sorge für die Planung der Mission, sondern für das Wohlergehen aller seiner Kollegen und für die Sicherheit des Jungen. Ein kaltes Kribbeln fuhr ihm durch die Knochen. Er hatte schon so manche Hochrangige Mission erledigt, aber noch nie eine solch extrem wichtige. Und schon garnicht eine mit solch einer Elite an Shinobi... Somit lag es an ihm, die Erfolgschancen auf 100% zu koppeln und sich nicht nur vor dem Trupp, sondern auch vor seinem Ahnen, Shikamaru Nara, zu beweisen, der einst mehr solcher besonders schweren Missionen erhielt als jeder andere Nara. Es war eine gewisse Erregung die ihn überkam und ihm ein Gefühl verlieh, das so kraftbringend war wie ein voller Tag Ruhe nach einem vollkommen erschöpfendem Arbeitstag. Da die Kage aber noch nicht fertig war, sondern auch mit den anderen Mitgliedern sprach, konzentrierte sich der Mann auf die Worte die gesprochen wurden. Die Stärken Eponas und den Kampfstil der Akiras kannte er. Ebenso war ihm der Kampfstil der Hyuuga geläufig. Daher hielt der Mann besonders bei Enma Ayase die Ohren offen. Sensorshinobi, Medizinerin und Genjutsuka. Nichts offensichtliches, aber definitiv die größte Bereicherung bei solch einer Mission.
Erst als die Hokage fertig mit sprechen war, begann der Nara nocheinmal kurz alle Infos zu sammeln und dann eine kleine Wortparade aufzubauen. "In Ordnung Hokage-sama, die Mission ist klar. Noch während wir hier reden könnten die anderen Dörfer bereits unterwegs sein, deshalb möchte ich mich kurz halten. Sollte es zu einem Worst Case Szenario kommen, möchte ich wenigstens sicher sein: Ist für die Sicherheit im Dorf zu genüge gesorgt? Ein solcher Ausbruch, sollte er für die Jinchuriki, die noch hier sind, bekannt werden, könnte dies auch hier zu Problemen mit den Bijuu führen. Ich würde euch daher raten, wenn ihr erlaubt, Fudo Kano san im Dorf zu behalten. Erst kürzlich schloßen er und ich ein Grundtraining für die - sagen wir es mal etwas übertrieben - wegsperrung eines Bijuu durch und entwickelten dabei für ihn, wie ihr mittlereweile sicher wisst, ein Jutsu um eben jenes zu ermöglichen. Ich will nur sicher gehen das keiner von uns hier so dringend gebraucht wird wie draußen im Feld. Versteht mich nicht falsch, aber ein Ausbruch hier wäre für mich schlimmer als ein Ausbruch vor unseren Toren, da mein Dorf, meine Freunde, für mich mehr Priorität haben."
Dann sah Asher über die Schulter zu seinen Kameraden, die scheinbar ebenso wie er ein wenig Adrenalin erhielten als sie hörten worum es ging. Kurz darauf widmete er sich wieder der Kage und gab noch ein paar Worte an eben jene weiter.
"Wenn es euch nichts ausmacht und niemand mehr Fragen hat würde ich die Mitglieder gerne entlassen und sie die nächste Stunde für Vorbereitungen nutzen lassen, bevor wir aufbrechen. So das wir Schlag Mittag schon die Hälfte des Weges in unserem Land hinter uns haben. Indess würde ich aber dann gerne mit euch und Ayase san kurz unter Sechs Augen sprechen.
Damit gab der Mann den Weg frei für Antworten und weitere Fragen, sollten seitens der anderen Mitglieder irgendwelche aufkommen, damit alles möglichst schnell beendet werden konnte und sie in der Frühe, die noch herrschte, aufbrechen konnten. Dann könnten sie mit Glück schon bei der Mittagssonne eine Pause innerhalb eines der vielen kleinen Dörfer auf dem Weg nach Uzuoshigakure machen konnten. Einen Plan für ihren Weg hatte er ebenfalls schon und Vorbereitungen dafür musste er ebenfalls treffen. Und genau dafür brauchte er Ayase und die Hokage noch einmal für einen Augenblick.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 18, 2012 12:02 am

Eine ansehnliche Truppe versammelte sich im Büro der Hokage. Epona verfolgte mit einem geringfügig ansteigenden Adrenalinpegel, wie diese Größen des Dorfes aufmarschierten, einer nach dem anderen, und sich begrüßten. Wären sie allesamt noch Ge-Nin, die Blond wäre vor Neid auf fast jeden von ihnen fast geplatzt. Da diese und jene Augen, dort dieses und jenes Kekkei genkai, dort diese und jene Begabung, die sie selbst, als Tochter von Zivilisten, nie würde erreichen können, weil man so etwas wie einen Stammbaum dafür brauchte. Kein großer Wille, keine Leidensfähigkeit auf dem Übungsplatz konnte da was reißen.
Doch was war das schon, in Kindertagen. Heute waren sie erwachsen, und es erfüllte sie mit Stolz, zwischen all diesen Wunderkindern zu stehen. Ihrem höchst wohlgelaunten Gesichtsausdruck konnte man diesen Stolz auch durchaus ansehen.
Das herbeiflatternde Foto Uzumaki Lens fing sie aus der Luft und betrachtete es, während Selena die Mission vortrug. Faszinierend. Der dritte Jinchuuriki im Bunde Konohagakures. Und der Jüngste. Was ihr Lächeln ein wenig dämpfte.
Gleichwohl ließ der Stolz ihre Brust erneut schwellen, als Selena damit begann, jedem Teammitglied darzulegen, warum jeder von ihnen und nur genau jeder Einzelne von ihnen für diesen Dienst herbeizitiert worden war. Vor aller Augen - vor allem vor Byakugan und Sharingan - sprach die Kage von als als potenziell stärkstem Kämpfer. Man hatte fast das Gefühl, sie gewänne noch ein wenig an Körpergröße.
Mit allen Mitteln, Feuer frei. Auch wenn der Hachibi es möglicherweise anders sah mit den Fortschritten in der Kontrolle. Nur dezent anders, war Epona sich sicher.
Nach der Ansprache und dem unumgänglichen "Fragen? Unklarheiten? Geldspenden?" war es natürlich Asher, der sich wortstark meldete. Epona verbiss sich ein Lachen, als ihr Kumpel seit Kindertagen damit begann, nicht nur die Mission selbst zu durchleuchten, sondern auch noch alles drumherum.
Hokage-sama wird dafür wohl gesorgt haben dachte sie heiter, Sie spricht nur nicht jede Kleinigkeit an. So wie du.
Seine Prioritäten gefielen ihr allerdings außerordentlich. Still und schweigend hatte sie weder Fragen noch Bemerkungen, die sich gelohnt hätten, sie beizusteuern. Stattdessen verspürte sie bei aller Ernsthaftigkeit der Lage ein gewisses Flattern in der Magengrube.
Sie hatte um eine Herausforderung gebeten. Und vielleicht, vielleicht kam genau das.
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Senju Akira
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 18, 2012 1:11 am

Der Senju sah sich die gemischte Gruppe an. In der Tat waren es viele Kekkei Genkai, die sich hier versammelt hatten. Niemand war hier, der nicht eine besondere Begabung hatte, auf welchem Gebiet auch immer. Er selbst war nicht der Taktiker, dafür war offensichtlich Nara Asher zuständig und das hatte er in ihrem Sparring vor 6 Monaten bereits bewiesen. Zwar war er sich nicht mehr ganz so sicher, was in dem Kampf alles geschehen war, aber es hatte sich herauskristallisiert, dass er dem Nara-Clan alle Ehre machte, mit seinem Intellekt und seinem Können Schatten zu bändigen. Würde diese Fähigkeit reichen einen Bijû in Schach zu halten? Vielleicht, vielleicht auch nicht, aber gemeinsam könnten er selbst und der Nara sicherlich ein oder mehrere Bijû in Schach halten, vor allem, seitdem Akira seine neue Fähigkeit erlangt hatte, von der noch niemand außer der anwesenden Uchiha etwas wusste. Er hatte es nicht an die große Glocke gehangen, auch wenn er es durchaus hätte tun können, aber er war mehr der Typ, der doch gerne eine Überraschung im Ärmel hatte. Dann war da die Hachibi, oder besser gesagt die Jinchûriki des Hachibi. Akira hatte keinerlei Vorurteile gegen sie, er war auch nicht wirklich normal, so abgeschieden von der Welt. Zwar war er kein Eremit, der sich für seine Studien in die Berge zurückzog, aber er mied häufigen Kontakt mit normalen Menschen. Sie war dennoch auffällig, durch ihr weißblondes Haar und den hellen Augen. Sie war älter als er, soviel wusste er, auch wenn es nicht viel war. Was meinte die Hokage mit Fortschritten in Sachen Hachibi?! Sie würde ihn doch wohl kontrollieren können oder? Klar, gerade hatte er noch darüber scherzhaft nachgedacht, dass sie es sicherlich mit ein oder zwei Bijûs aufnehmen könnten, aber das war nicht wirklich ernst gemeint von ihm. Der Kyuubi war eine Herausforderung genug, so glaubte er zumindest. Wenn er es vollbringen sollte ganz auszubrechen, dann hätten sie ein dezentes Problem und auch die Nachricht von der Hokage, dass Yukigakure möglicher Weise Jinchûrikis aussenden würden, machte ihn ein wenig nervös. Als er dies hörte, lachte er ein wenig und kratzte sich am Kopf, bemerkte aber dann, wie unpassend das war. Er wollte eine Herausforderung, hier war sie. Schnell fing er sich wieder, als die Hokage zu ihm zu sprechen kam. “Selena, sie können sich auf mich verlassen! Keinem der Teammitglieder wird ein ausbrechender Bijû zur Last fallen und ich bin überzeugt, dass sich Epona mir zur Hilfe stellen wird, falls wir es wirklich mit Mehreren zu tun bekommen sollten.“, sagte er mit klarer Stimme und lächelte zu Epona. Dann kam sie zu der Uchiha und dem Hyuuga und sprach sie auf ihre Augenfertigkeiten an, dass sie unfassbar Wertvoll waren, weil sie dem Gegner gut auskontern würden können. Wie konnte die Hokage auch wissen, dass seine Begleiterin Probleme mit dem Sharingan hatte? Sie beherrschte es und das wirklich nicht schlecht, aber ihr Kopf wollte es nicht so lange aushalten, wie ihr Geist es will. Sie würden es schon irgendwie hinbekommen, da war er sich sicher. Auch der Hyuuga war von schätzbarem Wert, sowie Enma Ayase, welche die Gegner oder auch den Uzumaki ausfindig machen könnten. Er hielt das Blatt in der freien Hand und besah sich den Jungen. Es war unfassbar, was man solchen Kindern antat, indem man ihnen einen Bijû implantierte, damit sie als Waffen genutzt werden können. Die Hokage sprach es zwar sehr diplomatisch aus, aber natürlich hatte es auch einen anderen Sinn. Er selbst war nicht ein Fan davon einen Jinchûriki zu erschaffen, eher würde er dafür sorgen, dass sie nie mehr wieder kommen würden. Aber war das die Lösung?
Dann sprach Nara ein paar weitere Worte, dass sie ihre Sachen noch packen sollten. “Ich bin bereit dafür. Die Sachen, die ich brauche sind bereits gepackt. Soll ich uns eine Transportmöglichkeit besorgen? Wenn gewünscht könnte ich die Ôkami-Kuchiyose um Hilfe bitten. Ihre Nasen könnten uns sicherlich ebenfalls von großer Hilfe sein!“, sagte Akira und sah zu Nara und nicht mehr zu der Hokage. Für ihn war nun der Nara das führende Organ in dieser Angelegenheit und nicht mehr die Hokage. Die Mission war verteilt und sie waren bereit.
(Out: Da Uchiha Akira für die nächsten Wochen im Urlaub sein wird, werde ich solange ihren Part versuchen zu übernehmen, kann aber natürlich auch von euch bestimmt werden.)

Auch die Uchiha neben ihm war bereit, sie hatte sich die Leute angeschaut und war verwundert über die Vielfalt der auserwählten Personen, doch gleichzeitig erfreut über das Lob der Hokage. Auch wenn sie genauso wie der Senju wusste, dass ihr Sharingan ihr Probleme bereitete, auch wenn es in den letzten Monaten etwas besser geworden war. Sie nickte Akira zustimmend zu, als dieser seinen Vorschlag mit den Wölfen unterbreitete. Dies war eine durchaus gute Idee, sie konnten viel länger laufen als die Menschen und auch mit Ballast auf dem Rücken war es kein großes Problem. Moro und ihre beiden Söhne waren stämmige Wölfe, die größer waren als Pferde und auch wesentlich mehr tragen konnten. Sie waren darauf spezialisiert sich möglichst schnell und lautlos zu bewegen, wodurch sie eine durchaus gute Ergänzung wären, aber war das nicht eine zu große Belastung für den Senju? Es waren drei Beschwörungen, die durchaus eine gewisse Menge an Chakra benötigten, aber so wie sie den Senju kannte, besaß er mehr als genug Chakra für die Beschwörungen und wäre danach noch immer in der Lage seine Jutsus zu benutzen. Die Reise würde abgesehen davon sicherlich eine Weile dauern, wodurch er genug Zeit haben würde seine Chakrahaushalt wiederherzustellen. “Ich denke Akira-san hat damit einen guten Vorschlag gemacht. Die Wölfe könnten und gut helfen. Wir sollten uns dann in drei Zweierteams aufteilen und so auf ihnen reiten können.“, sagte die Uchiha und sah zu den Anwesenden. Ein Kämpfer und ein Unterstützer sollten auf den Wölfen reiten. Waren sie nicht sogar immer zu Zweit bekannt? Senju und Uchiha, Kiobashi und Nara und Hyuuga und Enma, so sollte es eigentlich gut ausgeglichen sein, aber letzten Endes würde die Entscheidung nun bei dem Leiter der Mission bleiben.

(Out: sollen wir mal ein Team eröffnen?)
Team Fang-den-Bijû:
 
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 18, 2012 11:49 am

Die Warterei, bis man nun endlich erfuhr worum es ging und wieso denn so ein großer Auflauf hier im Büro ist, war für Ayase alles andere als schlimm. Immerhin war sie mit viel Geduld gesegnet, lediglich in Gesprächen verlor sie innerlich die Fassung, sie hatte ja zwei Seiten, von denen die Innere nie nach außen gelangte. Von Asher, ihrem Leidensgenossen mit den roten Augen, wurde sie freundlich begrüßt also schenkte sie ihm in nicken, was eigentlich viel mehr ein kleines Lächeln sein sollte. Aber wie so oft schaffte sie diesen Gesichtszug nicht, also beließ sie es lieber dabei. Genau wie erwartet trottete ruhig und mit geballter Coolness in den Raum ein und stellte sich direkt neben sie, somit war anscheinend die Runde komplett und die Hokage begann zu sprechen und endlich würde der Wissensdurst bezüglich der Mission gestillt sein. Uzumaki Len, 13 Jahre, Jinchûriki des Kyûbi, seit 6 Monaten verschwunden. Die ganzen Infos ließ das Intelligente Mädchen in sich einfließen, schluckte bei dem Begriff "Jinchûriki". Irgendwie war es hart, dass man die Bijû in Menschen versiegelte, die danach ihr Leben lang mit Verachtung leben oder eher damit konfrontiert werden. Sie wurden genauso ausgestoßen wie die Iryônin, wenn nicht sogar schlimmer. Man fand nur schwer Freunde und stieß über all auf Ablehnung, weil man einfach anders war. Zum Glück konnte Ayase persönliches Denken von den wichtigen Dingen unterscheiden und konzentrierte sich somit auf die Hokage und gleichzeitig ihre Gedanken. Bei den ganzen Fotos die dort auf den Tisch geklatscht wurden, fing sie ein vorbeifliegendes auf und betrachtete es, machte sich ein genaues Bild und speicherte ihn in ihrem Oberstübchen ab, außerdem malte sie sich ungefähr aus wie groß sein Chakra wohl sein würde. Die Blondhaarige Frau, die Epona hieß und wirklich Jinchûriki war, besaß den Hachibi und hatte eine beträchtliche Menge an Chakra, wahrscheinlich hatte der Kyûbi mit einem Schwanz mehr natürlich ein größeres Volumen. Und wenn sie den Informationen die sie persönlich hatte vertrauen konnte, war das Chakra des Neunschwänzigen recht bösartig, also dürfte sie Uzumaki Len einigermaßen "leicht" aufspüren können, wenn man es so sagen konnte. Sie hatte einen sehr hohen IQ und ihr Kagura Shingan war gut trainiert, außerdem konnte sie mit eben genanntem Hiden die Chakren ja auch "sehen" und sie hatte ein ungefähres Bild von dem Ziel, dass sie aufspüren sollten. Augenblicklich kalkulierte Ayase Trupps aus anderen Dörfern mit ein und ging ihre Jutsus durch, während sie der Hokage weiterhin Gehör schenkte. Den Gegner konnte man mit einem ganz einfachen Genjutsu verwirren und Len konnte zur Not, wenn man keine Gewalt anwenden wollte, auch in eines sperren damit er in einem Trancezustand war und man ihn möglichst unversehrt nach Konoha zurück bringen konnte. Haruki Selena-sama zählte jeden Teilnehmer der Mission auf und warum sie diesen auserkoren hatte, bei jedem einzelnen hörte sie ganz genau zu, als sie erwähnt wurde folgte einfach nur ein "Hai, Hokage-sama." und sie fing sofort an zu "rechnen". Sie war also die einzige Iryônin im Team, sie ging auch davon aus, dass sie sich somit wahrscheinlich eher zurück halten sollte um ihr Team geringfügig zu unterstützen. Sie war sozusagen das Ass im Ärmel, vor allem weil sie Chakren im Umkreis von mehreren Kilometern zuordnen konnte. In gewisser Maßen war sie einmal ganz stolz über sich, weil sie hierbei richtig nützlich sein konnte, vor allem war sie in der Lage ihre gut trainierten Fähigkeiten einmal unter Beweis stellen zu können. Vielleicht hatte sich deswegen ein kleines, Selbstbewusstes Lächeln auf ihre Lippen geschlichen. Nach der Hirnarbeit lauschte sie den Worten Ashers und konnte nur zustimmen, auch ihr war die Sicherheit des Dorfes wichtig. Hier lebten die wenigen Freunde, die sie hatte und ihr Onke & Cousin. Wenn der Kyûbi hier ausbrechen würde.... das wäre wahrlich die Hölle. Ihr name fiel und der Nara mit dem eben so hohen IQ wie sie hätte gerne noch einmal mit der Hokage und unserem werten Hell Girl alleine gesprochen unter, wie er so schön sagte, sechs Augen. Natürlich hatte sie nichts dagegen und außerdem war er der Anführer der Mission, also würde sie seinen Worten auch folge leisten. Mal davon abgesehen, dass sie ihm vertraute, vermutlich rührte das aufgrund der Augenfarbe her, weil sie sich in dieser Hinsicht doch recht ähnlich waren. Also erfolgte ein Nicken an Asher und sie trat nach vorne zu ihm und der Hokage, da sie keine Fragen mehr hatte. Die Mission war klar und sie hatte sich das ungefähre im Kopf bereits ausgemalt, ihre Ausrüstung hatte sie bei sich und die nötige Kleidung für die Mission war bereits angezogen, Zuhause hatte sie auch bereits bescheid gesagt. Ergo konnte sie eigentlich sofort aufbrechen, aber erst einmal galt es noch ein Gespräch mit Asher und der Kagin zu führen. Vorher tat allerdings noch Senju-san seine Idee kund, die zwar gut war aber bei dem Mädchen keinen großen Anklang fand. Okami-Kuchiyose? Wir wären zwar schneller, aber würde das nicht zu offensichtliche Spuren für die anderen Dörfer hinterlassen? Und damit das Kuchiyose etwas aufspüren kann, bräuchten wir erst einmal etwas, woran die Wölfe schnüffeln können.... Oder als Zweierteams auf den Wölfen, daraus könnten sie bei einem Überraschungsangriff keinen Vorteil ziehen, 3:3 aufteilen und auf Fuß unterwegs sein, Spuren verwischen das klang besser, zumindest in ihren Ohren. "Gute Idee... aber... wir würden mit den Wölfen Spuren für die anderen Dörfer hinterlassen... Und als Zweierteams auf dem Kuchiyose sind wir verwundbarer für Überraschungsangriffe.... ", sprach sie ihre Gedanken aus und hing innerlich noch ein "Und das würde uns Zeit wegschnappen." an, was aber wie gesagt unausgesprochen blieb. Es war die Entscheidung des Teamleiters, ob man das Kuchiyose nun nützen würde, oder nicht, aber die Schwarzhaarige wollte nur anmerken, wie sie darüber dachte. Und sie tat nicht oft ihre Meinung kund, allerdings war es ihr aufgrund der Situation bezüglich der Mission wichtig, hoffentlich nur war ihr gesagtes nicht unnötig... obwohl sie sich diesmal nicht so unsicher war.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mi Aug 22, 2012 5:59 am

Wie es aussah war er der Letzte gewesen der noch gefehlt hatte, aber da keiner etwas sagte ging der Blondhaarige davon aus das er noch rechtzeitig gekommen war. Naja, wie auch immer, denn selbst wenn er wirklich zu spät gewesen wäre hätte es ihn trotzdem nicht wirklich gekümmert. Schließlich hatte er sich sofort auf den Weg gemacht, als ihn der Moku Bunshin von diesem Senju erreicht hatte - auch wenn Ryuu ziemlich langsam her gedackelt war. Sonst eilte er immer zum Büro der Hokagin, aber heute hatte er einfach einen ziemlich miesen Tag und das würde ihm wohl auch keiner übel nehmen. Obwohl er noch immer schlechte Laune wegen seinem Onkel hatte ließ es sich der Hyuuga nicht anmerken. Mit einem kurzen Seitenblick richtete er seine blauen Augen auf die Kunoichi neben sich, die mindestens einen Kopf kleiner war als er selbst. Eigentlich würde er wie sonst auch ihren Kopf tätscheln, um sie ein bisschen zu ärgern, aber in dieser Situation wäre das nicht sehr angebracht. Eine Geste die er sich irgendwie angewöhnt hatte, aber vielleicht würde er später noch eine Gelegenheit dazu bekommen. Sein Blick schweifte weiter durch den Raum und blieb immer wieder an einem der Anwesenden haften, denn sie waren wirklich eine riesige Gruppe an Shinobis und dazu ziemlich vielseitig. Jeder an sich war ein Spezialist in seinem Fach und gehörten schon beinahe der Elite an. Diese Mission musste wohl ziemlich wichtig und schwer sein, wenn sich genau diese Leute für eine Mission versammelten. Doch weiter kam der Blondhaarige mit seinen Gedanken nicht, da Selena-sama ihre Stimme an alle Anwesenden richtete. Sofort schenkte Ryuu ihr seine volle Aufmerksamkeit und ließ sich somit aufklären worum es hier eigentlich ging. Diese Frage wurde ihm auch ziemlich schnell beantwortet, doch überrascht war er nicht wirklich. Im Flug fing er das Foto auf und riskierte einen Blick darauf, obwohl er schon wusste wie Len aussieht. Eine Weile starrte er das Bild einfach nur an und hörte Selena-sama nur mit einem halben Ohr zu. Ryuu konnte nicht verstehen warum sie ein halbes Jahr mit dieser Mission gewartet und das allein den Anbus überlassen hatte. Doch Len verstand er am wenigsten. Was hatte ihn bloss dazu geritten einfach das Dorf zu verlassen und das auch noch alleine und für so eine lange Zeit?! Auch wenn Ryuu ein Hyuuga war, so war er dennoch auch ein Uzumaki und Len gehörte irgendwie zu seiner Familie. Und genau aus diesem Grund würde er alles mögliche was in seiner Macht stand in der Mission tun. Ja, es war eine Selbstmordmission und womöglich würden es ein paar oder er selbst nicht überleben, aber das nahm er in Kauf. Entschlossen riss er sich von diesem Bild los und richtete seinen Blick wieder nach vorne. Selena-sama war gerade dabei alle Mitglieder dieser Mission aufzuzählen und ihre Beweggründe dafür zu nennen und ihre Auswahl war garnicht mal so schlecht wie Ryuu fand. Als sein eigener Name fiel hörte der Hyuuga gespannt zu und dabei wurden ihm auch gleich seine Aufgaben zugeteilt, weshalb er verstehend nickte. Hai, Hokage-sama. erklang nun zum ersten Mal seine ruhige Stimme. Das Asher Nara zum Teamleiter ernannt worden war überraschte ihn diesesmal auch nicht, denn schließlich war er der Taktiker dieser Gruppe. Also machte es wirklich sehr viel Sinn das er die Führung für diese Mission übernahm und somit auch die volle Verantwortung. So eine Last, für alle in der Gruppe verantwortlich zu sein, war wirklich erdrückend, aber da musste jeder mal durch. Ryuu war sich sicher das Asher das schon packen würde, da zumal das nicht seine erste Mission als Teamführer war. Die Aufklärung seitens Selena-sama war dann wohl zu Ende und nun wusste jeder Bescheid worum es hier ging und warum diese Mission sehr wichtig für das Dorf war. Das seine Teamkollegen noch einige Fragen hatten war klar, doch Ryuu mischte sich in das Gespräch nicht mehr ein. Doppelte Fragen wären einfach unnötig, da lauschte er lieber weiterhin zu und blieb dabei stumm. So wie er seinen Teamführer verstanden hatte blieb dem Blondhaarigen noch eine Stunde, bevor sie los gingen. Diese Zeit würde er nutzen, um nochmal kurz nach Hause zu gehen und seine Ausrüstung zu checken und aufzufüllen. Nicht, dass er nacher noch etwas wichtiges vergisst. Noch schien aber nicht alles geklärt zu sein, da der Senju schon eine Idee brachte. Sie sollten auf irgendwelchen Wölfen reiten, um schneller voran zu kommen. Skeptisch beobachtete er Senju Akira von der Seite, doch Ayase schien schon laut für ihn mit zu denken. Die Spuren wären vielleicht nich so ein großes Problem, aber die Angriffe vielleicht. Doch das würde dann Asher entscheiden. Da nun wohl alles fürs erste gesagt war war der Blondhaarige einer der ersten der sich von seiner Gruppe verabschiedete. Er war im Moment wohl der Einzigste der nochmal nach Hause musste und deswegen wäre es auch besser wenn er jetzt geht. Ohne großen Worte verbeugte er sich vor den Restlichen und verließ das Büro.

tbc: Zuhause und dann Ost-Tor


Zuletzt von Ryuu Hyuuga am Di Aug 28, 2012 10:13 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 25, 2012 12:29 am

Die Situation wirkte auf Selena etwas angespannt, aber von ihren Shinobi war niemand in Ohnmacht gefallen oder in Panik ausgebrochen. Auch Widersprüche gab es keine. Gut, ihre Truppe war also mental vorbereitet. Jeder wusste, worum es ging und sie glaubte, zumindest in den meißten Gesichtern so etwas wie Entschlossenheit feststellen zu können.
Asher als der neu ernannte Teamleiter schien augenblicklich auf seine neue Rolle umgeschaltet zu haben und ergriff direkt das Wort. Anstelle sich aber über die Mission selbst zu äußern, erkundigte er sich um die Sicherheit des Dorfes.
"Ich verstehe deine Sorge um das Dorf, Doch das wird nicht möglich sein. Fudo Kano ist bereits als Teil der möglichen Entlastungsstreitmacht und Aufklärungseinheit aufgebrochen. Sollte der Bijuu ausbrechen und ihr allein die Situation nicht handlen können, so kann Kano als Verstärkung kurzfristig zu euch stoßen. Ausserdem ist anzunehmen, dass die anderen Parteien ebenfalls mit diesem Szenario rechnen könnten. Sollte es zum Äußersten kommen und ihr nicht in der Lage sein, den Kyuubi aufzuhalten, ist davon auszugehen, dass diese kurzfristige Verbündete darstellen. Denn wenn ihr sechs ihn nicht packt, dann tun es die anderen höchstwahrscheinlich auch nicht allein. Doch seid auf der Hut und lasst euch nicht austricksen.

Für die Sicherheit im Dorf werde ich mich mit den Reserveeinheiten selbst kümmern, sonst, glaubt mir, hätte ich selbst an dieser Mission teilgenommen. Sollte es zu besagtem Fall kommen und das Dorf angegriffen werden, so bin ich der Überzeugung, dass wir in der Lage sein werden, den Bijuu zumindest so lange zurückzuhalten, bis entweder ihr oder Kanos Team zurück sind. Dazu haben wir ja auch noch den Yonbi im Dorf. Da wir über Funk in Kontakt bleiben werden, sollte es möglich sein, dass jeweils eine Partei weiss, was mit den anderen gerade los ist. Um ehrlich zu sein mache ich mir aber mehr Sorgen um potentielle menschliche Angreifer, die bemerken könnten, dass dem Dorf ein großer Teil seiner Stärke fehlt. Und gegen humanoide Feinde sollte ich die bessere Verteidigung darstellen. Für Sicherheit ist also soweit möglich gesorgt, ihr alle braucht euch bezüglich dessen keine Sorgen machen.
Epona schwieg, auch Senju Akira hatte keine Fragen. Die Uchiha Akira machte bereits erste Vorschläge zur Vorgehensweise, die zu kommentieren Selena sich jedoch verbat. Das Team war alt und Erfahren genug, selbst zu entscheiden, ob die Vorteile der schnellen Reise oder des Aufteilens die Auffälligkeit überwog. Selena selbst empfand die Geschwindigkeit wichtiger, als die Tarnung, denn wenn der Feind wusste, dass Konoha kommen würde UND er schon so weit vorgedrungen war, dass er in der Lage war, hier Hinterhalte zu legen, dann wäre er besser beraten gewesen, die Kräfte bei Len einzusetzen, anstelle auf Konohas Elite zu warten. Vorausgesetzt, sie schickten nicht das ganze Dorf um überall zugleich zu sein. Aber für den Fall gäbe es ohnehin nicht viel, was Selenas Leute hätten tun können und gleichzeitig wären Selenas Trupps in den anderen Dörfern dann im Gegenzug in der Lage, ungehindert so richtig viel Verwüstung anzurichten. Sofern sich also nicht alle gegen das Feuerreich verschworen hatten, so hatte Konoha hoffentlich nicht viel zu befürchten.
Ansonsten aber gab es keine weiteren Wortmeldungen, die selena betrafen, nur Asher wollte noch ein Wort unter sechs Augen besprechen, was Selena nickend gestattete.
"Gut, dann wünsche ich euch allen viel Erfolg, Glück und gutes Wetter. Ihr wisst, worum es geht, macht Konohagakure stolz auf euch und zeigt der Welt, wie viel uns jeder einzelne Mensch aus unserem Dorf bedeutet!"
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 25, 2012 5:32 am

Eine unerwartet einsilbige Angelegenheit hier im Büro, zumindest von seiten Epona Kiobashis. Sie schwieg die meiste Zeit über, schaute sich nur von Zeit zu Zeit ganz unverhohlen um und studierte offenbar die Gesichter ihrer Teamkameraden bei dieser oder jener Äußerung der Kage oder Ashers. Sie wirkte nur geringfügig angespannt; den Kyuubi-Jungen hatte sie bislang allerdings auch noch nicht persönlich getroffen. Hätte sie bereits mit dem vor einiger Zeit einmal angesetzten Spezial-Training ihrer jüngeren Leidensgenossen begonnen, hätte sich dies vielleicht geändert. So aber sagte ihr allein Nura Chinatsu, das Nibi-Mädchen, etwas. Und das auch nicht besonders viel Positives. Epona hatte ihre Kindheit dank unerschütterlicher Lebensfreude überlebt und so gut wie keine traumatischen Narben behalten - etwas, das sich in gewisser Weise mit Nura sogar gerächt hatte. Die Chuu-Nin hatte sich sogar auf die Schiene begeben, Epona nichtmals für voll zu nehmen. Ein Umstand, der zu tolerieren schwer gefallen war - letztlich hatte die Kiobashi sich dazu entschlossen, Nura einfach tun zu lassen, was sie wolle, solang sie damit nicht im Weg stand. Was auch unerwarteterweise gut funktioniert hatte! Gut genug, alsdass Epona davon abgesehen hatte, die jüngere Jinchuuriki bei der Hokage als undiszipliniert anzuzeigen.
Sie war ein unglaublich nettes Sonnenscheinchen, nicht?
Akira Senju war derjenige, der neben Asher am meisten von sich gab. Dass er sie in seine Planungen einband, gefiel ihr dabei. Ihr gefiel es an sich, wenn man über sie redete. Daher hatte sie seiner Vermutung auch nur ein Jawohl hinzuzufügen.
Schlussendlich entließ Selena sie in den Dienst, wobei ihnen noch eine Stunde blieb, sich vorzubereiten. Epona als wahres Vorebreitungsmonster kalkulierte, dass die Zeit genau ausreichend war für eine erholsame Dusche, aber leider nicht mehr für eine Runde Ausspannen in den Heißen Quellen. Als Taijutsuka hatte man eben nicht besonders viel zu tun, wenn es Aufrödeln hieß. Ihre Siegelbandagen trug sie stets, ihre kleinen Spezialtricks waren auf kleine Kürbisflaschen gezogen...
Die Jinchuuriki grüßte knapp in Richtung Selenas, machte kehrt und dackelte nach draußen, wobei sie Asher kurz gegen den Arm knuffte und ein Fass dich kurz, wir wollen heute noch los zuraunte.

tbc: Tor vermutlich
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Aug 26, 2012 7:48 am

Nara schwieg noch immer zu dem Vorschlag von dem jungen Senju. Er hatte keine Lust noch länger zu warten und sah zu seiner Gefährtin. Die wichtigsten Dinge waren gesagt und zu den Kommentaren von Enma ließ er sich nicht herab. Die Ôkami und Spuren hinterlassen. Pah! Sie waren Wölfe, die für das Jagen geboren waren, sie waren die Jäger, nicht die Gejagten. Den Unterschied kannte man hier wohl anscheinend nicht. In einem Wald gab es vermutlich keine größeren Jäger wie sie und wie die Hokage bereits angemerkt hatte kam es hier weniger auf die Unauffälligkeit, als auf Geschwindigkeit an. Die anderen Dörfer mussten erst einmal dazu in der Lage sein ihnen zu folgen oder hinter sie zu gelangen und wenn sie ihre Spuren gefunden hätten, wären sie vermutlich schon über alle Berge. Ein anderer Knackspunkt, den Akira bei seinem Vorschlag vergessen hatte, war die Meinung der Ôkami. Würden Moro und ihre Söhne überhaupt dazu bereit sein so etwas zu tun? Er zweifelte plötzlich daran, aber er würde sie, sobald er am Tor wäre, beschwören und danach fragen. Schließlich war dies ein sehr wichtiger Punkt und sie würde sicherlich den Ernst der Lage verstehen. Es bestand ja sogar die Chance, dass er dazu gezwungen sein würde das Alphatier zu beschwören, den Boss der Ôkami. “Akira und ich werden am Osttor warten, wenn es genehm ist… Ich werde die Wölfe darum bitten sich bereit zu halten, falls sich unser Schattenspieler irgendwann entschieden hat.“, sagte er und wand sich von der Gruppe ab. Die Uchiha folgte ihm, ohne weitere Worte von sich zu geben und sie marschierten aus dem Büro. Ob sich das Team wohl gut verstehen würde? Er konnte keine der Personen richtig einschätzen, natürlich mit Ausnahme von seiner Akira. Irgendwie war ihm die Jinchûriki sympathisch, er konnte jedoch nicht sagen, wieso das so war. Vielleicht war es einfach deswegen, weil sie sich nicht zu dem Thema Ôkami geäußert hatte. Sobald er den Eingang des Hokage-Gebäudes erreicht hatte, sah er sich kurz um und biss sich in den Daumen. Sein Eckzahn bohrte sich durch seine Hautschichten und er fühlte den stechenden Schmerzen durch seinen gesamten Arm fahren. Er hasste es eigentlich sich beißen zu müssen, da seine Wunden immer nur so langsam heilten, auch wenn es beim Kuchiyose noch recht harmlos war. Er strich sich sein Blut über die Handfläche und formte Fingerzeichen und flüsterte dabei. “ Inu, I, Tori, Saru, Hitsuji…. Kuchiyose no Jutsu!“ Schnell presste er die Handfläche auf den Boden und eine große Rauchwolke umhüllte ihn und die Uchiha für einen Augenblick, dann stand dort die stolze Wölfin Moro vor ihm, welche wie eine Mutter für ihn war. Er kletterte auf ihren Rücken und bot der Uchiha eine helfende Hand an, damit sie auch hinaufklettern konnte. Als sie schließlich aufgestiegen war, erklärte Akira, dass sie zum Osttor mussten und Moro rannte los, ohne weitere Fragen zu stellen. Wären sie dort angekommen, würde er ihr kurz die Situation erklären und schauen, wie sie reagieren würde und was sie meinte.

TBC: Ost Tor von Konohagakure
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Sep 02, 2012 12:01 am

Es blieb eine ganze Weile still. Es waren nur wenige Worte die gesprochen wurden und der Erste der den Raum verließ war der Hyuuga. Er antwortete nur auf die Worte der Hokage, die ihn selbst betrafen. Ob er wohl mit Ayase und ihm übereinstimmte was die Wölfe betraf? Vermutlich, sonst hätte er, zumindest dachte das Asher, irgendetwas anderes dazu gemeint. Die nächste die ihm folgte war seine Freundin, Epona. Vorher erläuterte die Hokage allerdings ihre Maßnahmen zur Sicherung des Dorfes, mit denen Asher zufrieden war und mit einem nicken zu verstehen gab, dass er verstand. Kano war also Teil des Unterstützerteams. Das brachte ihm wenigstens etwas beruhigung, denn sollten die Feinde den Kyuubi zurück in ihr Dorf bringen, könnten die Sechs ihnen folgen und mit Kano in Kontakt treten, um die Feinde vor den Mauern ihres Dorfes nocheinmal konfrontieren. Denn Asher war nichts darüber bekannt, das es in irgendeinem Dorf die Möglichkeit gab, einen solch mächtigen Bijuu so eifnach zu unterdrücken. Selbst für sie war es schwer, den Kyuubi, sollte er ausbrechen, zu stoppen und zu fangen. Wie sollten es dann die Feinde, die keinen Senju und Uchiha, geschweige denn solch eine fortgeschrittene Bijuumeisterin und Hyuuga bei sich hatten den Fuchs so einfach stoppen? Bis es so weit kam ging es aber glücklicherweise nur um den Körper eines Jungen... Nur... würde es sich ergeben...? Unvorstellbar wenn das Chakra des Jungen in seinen Armen ausbrechen würde... Kurz den kopf schüttelnd fasste der Nara wieder seinen Ernsten und Unnachgiebigen Gedanken. Die Arbeit als Clanoberhaupt machte ihn fertig... So viel zutun und so wenig Zeit dafür. Es war schon gut das die Hokage ihn nichtmehr so sehr mit Arbeit belastete, um ihm Zeit für die Oberhauptsarbeit zu geben, so wie es bei jedem Stammesführer der Fall war.
Als Epona nun ebenfalls aufbrech, tätschelte sie ihm kurz die Schulter und gab ihm unvermittelt zu verstehen, das er sich beeilen sollte. Ein Stummes Nicken und ein Zwinkern gab er ihr nach und schickte ihr darüber die unkomplizierte Botschaft eines "Ich versuchs". Als dann auch die Akira sich regten zu gehen, schlug der Senju gegen allerlei Stränge. Wenn der Schattenspieler sich IRGENDWANN entschied? Während die zwei Akira den Raum verließen sah Asher ihnen mit einem unverblümt skeptischen Blick nach. Warten konnte der Senju scheinbar nicht und voreilig war er dazu auch noch. Würde es nicht reichen wenn er schon das Chakra für die Künste ausgab? Oh man...
"Wenn ich mich irgendwann entschied, aye? Mendokuse... Geduld ist auch eine Tugend, so dachte ich zumindest..."
Leicht seufzend sah er zur Hokage, dann zu Ayase, welche in einem kleinen Abstand neben ihm stand. Sie war vorgetreten als der Raum leer war, vermutlich um ihn besser zu hören. Immerhin war es schon seltsam das der Mann nur die Beiden sprechen wollte. Das markante Gesicht des Mannes wurde etwas gelassener. So als wäre die Anspannung abgefallen und seinem eher ruhigen Charakter entgegen gekommen. Der Nara zog seine Hände aus den Manteltaschen, ließ sie zu den letzten Halterungen seines langen, dunklen Kleidungsstücks wandern und zog die Gürtellaschen auf. Dabei offenbarte er das eng anliegende, dunkelrote T-Shirt, welches aus demselben Funktionsstoff war wie die üblichen blauen Joninkleidungen. Darüber lag jedoch noch etwas durchaus bekanntes: Das Netzshirt der Shinobi, um die Oberkörper luftig zu halten und die Temperatur selbst beim Kämpfen auf einem erträglichen Niveau zu halten. Alles in allem wirkte die Kombination der Farben beid em Mann elegant, wenngleich auch etwas düster und geheimnissvoll. Auch die Arme wurden nun hochgekrempelt und offenbarten die dunklen Lederarmschienen, die so manchen Schlag erstaunlich gut abfingen. Die von Handschuhen bedeckten Hände wurden ebenfalls befreit und es wirkte ein wenig so, als würde der Mann sich abrüsten, doch seine Worte, die er nun anfing, sollten zeigen was das alles für einen Sinn hatte.
"Hokage Sama, Ayase san. Ich möchte mit euch kurz etwas klären und etwas vorbereiten. Das wir über Funk in Kontakt bleiben ist in Ordnung, aber bringt zu viele Unsicherheiten. Deswegen Hokage Sama, möchte ich die Kunst, die ich im letzten halben Jahr entwickelte und mit ihnen zusammen als Kinjutsu gradiert wurde anwenden. Zur kurzen Erläuterung, da ich nicht anfordere das sich jeder alles behält: Bei diesem Jutsu handelt es sich um ein Fuin das in den Gedankenzentren einen gewissen Schild senkt, der es den Leuten ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und Gedanken und Bilder zu offenbaren, die man mit normalen Worten garnicht so exakt ausdrücken könnte. Der Vorteil ist das wir Drei ständig in Kontakt bleiben könnten und so, ohne Angst zu haben das uns jemand den Funk abhört, Maßnahmen ergreifen. Wir kategorisierten diese Kunst vor ein paa Monaten zum Kinjutsu, falls sie sich daran erinnern Hokage sama, weil es den Natürlichen Geistschild umgeht. Jetzt ist die Kunst aber denke ich unsere beste Wahl. Ayase san und ich werden sowieso nicht an Vorderster Front stehen und können so von Hinten das Feld überwachen. Am Ende der Mission werde ich die Kunst wieder auflösen. Nur die Entscheidung sollte Rasch kommen, die Anwendung des Jutsus frisst viel Zeit."
Die Handschuhe steckte er sich elegant in die Tasche seines Mantels und fixierte die Hokage, sein Oberhaupt und der Dame, der er Loyalität schenkte. Verrat an der Flagge? Für Asher ein unmöglicher Akt. Er hatte hier alles was er wollte: Freunde wie Kano und Epona die ihm wichtig waren, Familie wie seine Brüder und die eine Schwester die er nur besaß... und Kollegen mit denen er prächtig auskam. Dazu zählte er nicht nur Kano und Epona, sondern auch all die anderen Menschen die er Anführen durfte. Und die Hokage selbst, die für ihn sowohl Kollegin als auch Vorsitzende war. Mit seinem Antritt als Jonin schwor er das Dorf zu beschützen und nun ging er auf eine solche Mission. Irgendwo erfüllte es ihn mit Stolz das die Hokage so von ihm dachte, wie sie es ihm eben erläuterte. Es zeigte ihm, dass auch er ein Profi war, egal was er von sich selbst sagte. War das ein Anflug von Arroganz in seinen Gedanken?
"Ich werde senil...", dachte sich der Nara mit einem inenren lachen und musste auch in wirklichkeit ein wenig Lächeln. Ja, er war Stolz darauf so anerkannt zu werden, es zeigte ihm das er seinem Ziel näher gekommen war als er es je für möglich gehalten hatte. Ob er irgendwann noch erfolgreicher wurde wie Shikamaru...? Immerhin trug er den Namen mit Ehrfurcht, weshalb er ihn lieber Abkürzte... Akihatsu Shikamaru Eiji Ryozu nannte man ihn bei seiner Geburt. Und sein Zweitname brachte ihm Ehrfurcht bei... Shikamaru Nara... wie gerne würde er sich mal mit ihm messen... Aber nun blieb abzuwarten was die Hokage antwortete. Dabei ließ er eine seiner Hände an sein Messer am vorderen Bauchbereich wandern und legte die Hand gelassen darauf. Er würde es gleich brauchen, wenn sie zustimmten.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Sep 02, 2012 2:23 am

Es wurde nicht mehr groß gesprochen und der Hyuuga schien anscheinend ihre Meinung zu teilen, so wie er den Baumjutsu-Mann betrachtete. Naja, die Schwarzhaarige konnte das nicht so genau deuten - in Menschenkenntnis war sie sowieso nicht gerade der Bringer, obwohl sie durch ihr Hiden merken konnte, wann eine Person log und wann nicht, was aber in dem Fall hier vollkommen irrelevant war. Nachdem Gespräch unter sechs Augen würde sie sofort zum Tor marschieren, immerhin hatte sie bereits alles eingepackt, was sie benötigte. Auch das nötige Outfit für die Mission hatte sie bereits an, weil sie sich denken konnte, dass man sie für eine derartige Angelegenheit brauchte. Allerdings hätte sie eine solch hohe nicht erwartet - es war mal etwas anderes, eine wahre Herausforderung. An ihrer obersten Stelle stand das, was ihr angeordnet wurde und das sichere Zurückbringen von Uzumaki Len und dem Kyûbi. Und so gesehen, hatte sie auch kein Problem mit den Missionsmitgliedern, eigentlich... So wie es genehm war, hatten sich Epona und danach Ryuu von der Gruppe entfernt und sich auf den Weg zum Tor zu begeben. Und die letzten beiden, U(s)chia Akira & Senju, das A-Team, wollten auch nicht länger hier verweilen. Dabei blieb zu erwähnen, dass letzterer aus dem A-Team, wie Aya sie nun nannte, anscheinend weder Kritik ertragen noch Geduld zeigen konnte. "Ich werde die Wölfe darum bitten sich bereit zu halten, falls sich unser Schattenspieler irgendwann entschieden hat." Und schon weg war er, mit seinem Uchiha-Gefolge, beschwor draußen sein Kuchiyose und Ayase kam nicht drum rum mit ihrem Regungsfreien Gesicht einfach nur den Kopf zu schütteln. Das Grundübel in der heutigen Zeit lag wohl wirklich darin, dass manche Menschen die Geduld verloren hatten. Normalerweise sollte man ja nur Ungeduldsam zu sich selbst sein und nicht zu anderen - aber nein... Wirklich, vor allem mit seinen Wölfen hätte er auf die Aussage des Teamführers warten können oder eher sollen. Was geschehen war ist geschehen, über verschüttetes Wasser sollte man nicht weinen oder sich aufregen, wie auch immer man nun das sah. Das A-Team hatte sich aus dem Büro mit einem glamurösen Abgang entfernt und da waren es nur noch drei, vor allem aber war endlich wieder mehr platz in dem eben noch so vollen Büro. Um Asher also besser verstehen zu können, trat sie näher an ihn und die Hokage heran. Auch erst genannter schien nicht gerade begeistert von der Aktion des Senju zu sein, geschweige denn von seiner Auffassung von Geduld. Ob er wohl mit seinen Wölfen im Dorf oder am Tor schon ärger machte oder eher nicht mehr warten konnte, bis Ayase und der Teamleiter sich endlich "entschieden" zum Tor zu kommen? Au weh, da entwickelte sie neben der Uchiha-Abneigung wohl gerade noch eine für den Senju-Zweig. Naja, um so mehr kommt die Iryônin aus sich raus, also war es sogar etwas gutes, bedingt versteht sich. Der Teamleiter ergriff das Wort und sie schenkte ihm ihre volle Aufmerksamkeit, sie wurde innerlich sogar schon richtig Neugierig, was es denn nun zu besprechen gab. "Hokage Sama, Ayase san. Ich möchte mit euch kurz etwas klären und etwas vorbereiten. Das wir über Funk in Kontakt bleiben ist in Ordnung, aber bringt zu viele Unsicherheiten. Deswegen Hokage Sama, möchte ich die Kunst, die ich im letzten halben Jahr entwickelte und mit ihnen zusammen als Kinjutsu gradiert wurde anwenden." Kurz ließ sie das Gesagte einrieseln, eine Technik, die die Hokage also als Kinjutsu bestückt hatte? Nun, Angst hatte Ayase keine und es diente ja dem Wohle des Dorfes und dem Erfolg der Mission, aber zuerst einmal zu hören, wie diese Kunst funktioniert bzw. was sie ist. Wie sich herausstellte ein erstaunliches Jutsu, das eben auch seine Risiken hatte, vermutlich war es deswegen auch ein Kinjutsu. Aber, wie der Nara schon sagte, das Beste was sie tun konnten, damit sicherten sie sich praktisch einen großen Vorteil gegenüber den anderen Dörfern. "Ich habe nichts dagegen.", tat sie ihre Meinung kurz und knapp kund, ohne wirklich viele Worte. Wie gesagt, für sie sprach nichts dagegen, aber eigentlich war das wesentliche auch die Entscheidung der Hokage und wenn das Jutsu wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen wird, dann sollten sie sich wohl beeilen.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Sep 06, 2012 10:11 am

(Sorry, mir gehts derzeit nicht sonderlich. Daher Verzeihung für den späten und kurzen Post)


Selena hörte sich an, was Asher zu sagen hatte. Sie war zugegebenermaßen überrascht, was er von sich gab. Das Jutsu von dem er sprach, ja, Selena erinnerte sich daran. Aber warum wollte Asher diese Sache mit selena und Enma allein besprechen? War ihm die Idee unangenehm, weil er ein verbotenes Jutsu auf Landsleute anwenden wollte? Oder sollten seine Teamkameraden nichts davon wissen? Selena verstand nicht wirklich, wieso Asher es nicht vor versammelter Mannschaft ansprach. Es war eine Sache, die allen zu nutzen hatte und die, sofern sie ihn richtig verstand, auch allen bekannt sein sollte. Es war ein Jutsu, bei dem Asher in die Gedanken der Kameraden eindringen und mit ihnen kommunizieren konnte, sowie auch sie selbst untereinander. Allerdings hatte der Anwender damit mehr oder minder freien Zugang zu den Köpfen der anderen, diese jedoch nur sehr eingeschränkt. Alles in allem eine sinnvolle Technik für eine Operation wie diese, doch Selena hatte ihren Einsatz nicht ohne Grund verboten. Nicht einmal ihr selbst war klar, wie weit die "Gedankenkontrolle" ging, die asher praktizieren konnte oder zu der sie zu treiben noch in der Lage sein würde. Ganz zu schweigen von den Persönlichkeitsrechten ihrer Untertanen, die sie um alles schätzte. Der Gedanke an sie war es dann auch, der Selena zu ihrer Antwort brachte, die sie nach einer Weile stillen Überlegens von sich gab.
"Ich sehe den Sinn hinter deiner Anfrage Asher und verstehe, welche Intentionen du damit verfolgst, sowie den Nutzen für das Team. Der Einsatz des Shisoserífu no Jutsu kann viele Dinge merklich vereinfachen. Trotzdem kann und will ich seinen Einsatz nicht befehlen. Shinobi Konohagakures müssen untereinander vertrauen und ich möchte, dass jeder über alles gleichermaßen informiert ist. Ich kann daher nicht gutheißen, dass ihr Einsatz hier unter 6 Augen bestimmt werden soll, zumal wir von einem Jutsu reden, dessen genaue Ausmaße und Nebenwirkungen nicht vollends erforscht und von unseren Wissenschaftlern bestätigt wurden. Die Intimsphäre aller Konoha Shinobi ist zumindest mir heilig und ich kann und werde nicht anordnen, dass ein Shinobi die seinen Gedanken so vollkommen bloßlegt. Eine Anweisung diesbezüglich wird daher nicht von mir kommen.
Dennoch, sollten die anderen Shinobi von sich aus bereit sein, sich dem Jutsu zugunsten der Mission zu unterziehen, so werde ich den Einsatz tolerieren. In diesem Fall fordere ich dich jedoch dazu auf, die betreffenen Shinobi genauestens über die dir bekannte Funktionsweise, Tragweite und etwaige Schwächen des Jutsus zu informieren. Insbesondere, wie man es blockieren oder auflösen kann, für den Fall, dass du als Anwender selbst auf irgendeine Weise manipuliert wirst. Zudem vereinbart einen Code, der auf Gefahr hinweist. Sollte man dich gefangen nehmen, von dem Jutsu erfahren und dich zwingen, deinen Kameraden Dinge mitzuteilen, um sie etwa in eine Falle zu locken, so kann besagtes Codewort helfen, dass deine Kameraden das Gesagte ignorieren. Ausserdem ordne ich an, dass mindestens ein Teammitglied pro Splittergruppe dieses Jutsu nicht erhält, für alle Fälle. Es kann gut sein, dass einem die gesenkte mentale Barriere Schwierigkeiten macht, etwa im Kampf gegen Genjutsu. Hier muss mindestens ein Mitglied weiter voll einsatzfähig sein, um im Zweifel dem Rest der Gruppe beistehen zu können und notfalls das gesamte Jutsu zu beenden, beziehungsweise zu brechen. Das Risiko ist zwar gering, aber vorhanden und der Nutzenverlust nur geringfügig, da die Shinobi ja imnmer noch verbal und per Funk kommunizieren können.
Enma, ich möchte, dass Du darauf achtest, dass Asher die Teilnahme an dieser Technik wie von mir angeordnet erfragt und auf alle Risiken und die Tragweite sowie abbruchmöglichkeiten für den Notfall hinweist. Nur wenn die Teammitglieder voll und ganz über das Shisoserífu no Jutsu informiert und mit seiner Nutzung explizit einverstanden sind, erlaube ich dessen Nutzung. Achte auch darauf, dass, wie gefordert, die nötige Mindestanzahl von Shinobi die Technik nicht erhält, sie aber dennoch wie gefordert genau darüber informiert wird.
Asher, zudem möchte ich selbst die Auflösungsmöglichkeiten in Erfahrung bringen, damit ich im Zweifel den Entlastungsstreitkräften die Information zukommen lassen kann. Auch ein Beweis von dessen Wirksamkeit wäre wünschenswert."
Für Selena war die Sache heikel. Sie hatte kein gutes Gefühl dabei, zu viel könnte schiefgehen. Selena hatte sogar ein verdammt schlechtes Gefühl bei der Sache. Auf der anderen Seite war sie ohnehin eher traditionell, man konnte sagen, konservativ und vorsichtig. Vielleicht konnte Ashers Vorschlag das Zünglein an der Waage sein, das ihnen den Sieg brachte. Doch wenn ein Feind es auszunutzen vermochte... Das wollte Selena sich gar nicht ausmalen. Zugriff auf die Gedanken war eine Gefahr unglaublichen Ausmaßes und obgleich sie nicht an Ashers Loyalität zweifelte, so vermochte sie nicht zu sagen, was geschehen würde, wenn aus irgendeinem Grund etwas schief gehen würde. Der Feind würde ihre Truppen gegeneinander ausspielen können und sie würden vielleicht gar den Unterschied nicht merken, weil die mentale Barriere entsprechend geschwächt und möglicherweise das Urteilsvermögen eingeschränkt wäre.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mo Sep 17, 2012 6:07 am

Zu spät. Zu spät bemerkte er wie er es ausgesprochen hatte. Seine Frage war durchaus falsch formuliert, das merkte er allein an Selenas Worten. Es waren alles in allem verständliche Gründe, deswegen wollte er seine Frage auch anders formulieren. Er lauschte der Kage bis zum Schluß und dachte nocheinmal über ihre Worte nach. Tatsächlich war es so das niemand wirklich wusste wie die Kunst funktionierte. Es war schwer, sie ohne Asher beisein zu lösen und selbst er wusste nicht, ob die Kunst ihre Wirkung verlor wenn er als Vermittler starb. Reine Zeitverschwendung jetzt darüber nachzudenken. Ayase gab ihr Einverständniss noch vor der Hokage und die Auflage die sie gab war eine, mit der er leben konnte. Dennoch musste er das Wort ergreifen.
"Gomenasai Hokage Sama... Meine Frage war falsch formuliert. Es geht nicht darum, das ich wahllos oder ausgewählt Kameraden mit dieser Kunst belege, die selbst mir noch neu ist. Es ging mir viel eher darum, diese Kunst nur an euch, Hokage Sama, und Ayase San zu verwenden. Wie sie schon sagten ist die Kunst noch Neuland und ausser mir kann im Dorf wohl niemand das Jutsu lösen, daher will ich diese Kunst auch nur an euch Beiden verwenden. Es hält das Risiko der Fehleram geringsten und im schlimmsten Notfall kann ich euch Beiden dann auch kurz vor meinem Tod eine Möglichkeit schicken die Verbindung zu kappen. Ausserdem gerät das Wissen über diese Kunst nicht weiter als nötig. Je weniger Menschen von ihr wissen, umso besser.", sprach Asher an die Hokage gewandt, eine Stimme sachlich wie sie nur sein konnte und dennoch mit einem gewissen, demütigen Unterton.
Während er auf Selenas Antwort wartete sah Asher kurz zu Ayase herüber und nickte ihr leicht zu, ein Zeichen seines Dankes für die annahme seiner Idee. Es mochte schwer sein für sie, jemandem wie Asher zu vertrauen, wo sie doch so wenige hatte, die ihr mit freuden nachsahen. Was der Schattenspieler wusste war, das sie nur wenig Lob und viel mehr spöttische Worte hinter ihrem Rücken sprachen. Fast wie bei einem Jinchuriki... Sie tat ihm irgendwie ein wenig Leid und doch bewunderte er sie für ihre Bereitschaft. Das sanfte Lächeln das sich auf seinem Gesicht formte galt ganz ihr, auch wenn es nur kurz war und der Mann sich wieder an Selena wand.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Sep 23, 2012 11:09 pm

(out: Überspringen von Ayase ist abgesprochen. Nur kurzer Post wegen Zeitmangel, sorry. Mit dem nächsten Post könnt ihr euch direkt weg-tbcn)

Selena überlegte. Ach so war das. Ihre Shinobi sollten gar nicht Ziel der Technik werden, sondern sie selbst. Doch, das konnte man machen. Es war ja nicht so, dass Asher irgendwelche Kontrolle ausüben konnte, er konnte lediglich mit Selena reden. Und im Dorf gab es genug Gehirnexperten, die mit Barrieren und Spionagetechniken genug vertraut waren, um die Technik im Zweifel entfernen zu können, sollte sie doch zu lästig werden oder irgendwelche Komplikationen verursachen.
"Also gut. Kommunikation mit mir ist in Ordnung. Die Möglichkeit, wie die Verbindung gekappt werden kann, hätte ich dennoch gerne vor Anwendung der Technik, nicht vor deinem möglichen Ableben."
Selena fand es etwas seltsam, diese Sache noch einmal so betonen zu müssen, aber Asher war ihrer Forderung bisher nicht nachgekommen und ein Plan wie der seine war sehr Risikoreich. Warum den Schlüssel nur im Notfall herausrücken?
"Sobald das erledigt ist, möchte ich aber, dass ihr euch sofort auf den Weg macht, damit wir keine weitere Zeit verlieren."
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Dez 29, 2012 12:29 am

tbc: Krankenhaus

Das Zwitschern der Vögel. Das Rauschen des Windes in den Blätterdächern. Die Wärme der Sonnenstrahlen. Alles war wie immer, und doch fühlte es sich für Epona Kiobashi völlig anders an. Das Kagebüro hatte sich nicht im Geringsten verändert, und doch schien es unendlich viel an Größe zugenommen zu haben. Musste wohl an der absolut ungewohnten Perspektive liegen. Jo-Nin wie die blonde Jinchuuriki gehörten vor den Schreibtisch, in Hab-Acht-Stellung und den Worten des Kage lauschend. Zumindest hatte Epona einst zu diesen Jo-Nin gehört. Nun gehörte ihr ein anderer Platz. Der des Gegenübers. Der des obersten Dienstherren. Der, dessen höchste Pflicht es war, die Verantwortung eines ganzen Shinobi-Dorfes zu schultern.
Denn Epona Kiobashi war nun Hokage.
Selena hatte das Feld geräumt. Warum, wußte niemand genau - Epona selbst hatte vom Ältestenrat die Weisung erhalten, dass es sie auch vorläufig nicht zu kümmern bräuchte. Gut möglich, dass die Haruki alsbald wiederkehrte, die Zeit würde es zeigen. Doch für die Dauer ihres Fortseins, war es nun gesundheitlich bedingt oder aus anderweitigen Gründen, brauchte das Dorf eine neue Führungspersönlichkeit.
Konoha verfügte über zahlreiche, fähige Leute. Vor den Ältestenrat gerufen, hatte Epona selbst einige Vorschläge gebracht. Asher Nara und Kana Hatake etwa, auch Kano Fudos Namen hatte sie in den Mund genommen. Doch aus irgendeinem Grunde wollte man sie.
Vermutlich wegen Hachibi murmelte Epona halblaut im Selbstgespräch. Drohpotenzial. Man stellt mich ganz oben aufs Regal, wie eine besonders prunkvolle Vase bei einer Museumsausstellung.
Jinchuuriki besaßen Potenzial. Ein schwer zu händelndes, gewalttätiges Potenzial zwar, doch wenn ein Shinobi mit diesem Gewicht auf den Schultern dennoch in ein hohes Amt aufstieg, musste da einiges hinterstecken. So zumindest konnte jedes andere Shinobidorf es interpretieren.
Die Rolle gefällt mir gut.
War Epona Kiobashi stolz auf sich? Natürlich war sie stolz auf sich! Eine Tochter von Zivilisten, stets neidisch auf alle übervorteilten Kinder mächtiger Clans und Erben von Kekkei genkai und Hidden, hätte nicht stolzer sein dürfen, als zur Hokage ernannt zu werden! Schön und gut, war es vielleicht nur wegen des Monsters in ihr, doch sich deswegen elendig oder der Aufgabe nicht gewachsen zu fühlen, kam Epona nicht in den Sinn. Nein, diesen Posten würde sie füllen, so gut es ging!
Die traditionelle Kleidung der Hokage, Mantel und Hut, hingen über der Stuhllehne. Vor Epona stapelten sich derzeit Personalakten, welche sie sich zu Gemüte führte. Mit lebhaftem Interesse plackerte sie sich durch diesen Dokumentenstapel. Nebenbei prüfte sie Listen und kürzlich verlaufene Missionen.
Und ganz, ganz langsam fiel der Groschen. Ein seltsames Gefühl von Freude flackerte in ihrer Brust auf. Ein Vorgeschmack davon, was man allgemein als "Macht" bezeichnete. Epona begriff: Nun hatte sie den Fortbestand des Dorfes in der Hand. Es lag an ihr, was als nächstes geschehen würde. Es war, als betrachte ein Springer das Schachbrett mit einem Male von ganz, ganz oben. Als erhebe sich ein Go-Stein und überblicke die Muster des Spieles. Und bestimmte selbst den nächsten Zug.
Gefiel ihr das? Es gefiel ihr ganz ungemein!
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Senju Akira
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Feb 07, 2013 5:58 am

[Post after kleiner Timeskip]

Akira fand sich gerade an der Residenz des Hokage ein. Man hatte nach ihm rufen lassen. Wofür fragte er sich allerdings. Konoha hatte mal wieder eine neue Führungskraft, die er schon einmal kennengelernt hatte. Kiobashi Epona, war ihr Name, der Jinchuuriki des Hachibi. Er musste unweigerlich grinsen. Was sie wohl von ihm wollte? Völlig ohne Inhalt hatte man ihn gerufen. Er sah die Treppe an und ging ruhig hinauf. Akira trug eine lockere Jeans, die gut saß und ein sommerliches Hemd, welches nicht zugeknöpft war. Dadurch konnte man Akiras Brust sehen und einige jüngere Kunochis, die an ihm vorbei kamen, konnten sich einen Blick nicht verkneifen und stolperten ungeschickt. Mit der Linken fuhr er sich durchs Haar. Er war wieder auf der Jagd, war nicht mehr gebunden an irgendwen und das feierte er aktuell. Überheblich sah er ihnen hinterher und zwinkerte einer der Damen zu, die ihm zusagte. Aber trotzdem ging er letztlich die Treppe hinauf und vergrub seine Hände wieder in den Hosentaschen. Es war wirklich warm und normaler Weise hätte man erwartet, dass er sich ein wenig passender gekleidet hätte. Doch so war Akira nicht. Als er die oberste Stufe erreicht hatte, öffnete er mit dem Fuß die Tür und sah sofort eine mit Papier und Akten beladene Sekretärin. “Hey, ist Epona da? Sie hat nach mir gefragt…“ Ja, er war höflich wie eh und je, legte keinerlei Wert auf irgendwelche Höflichkeitsformeln. Bei der Kage machte er in der Regel eine Ausnahme, aber da Epona erst seit kurzer Zeit diesen Posten besetzt hatte, kümmerte es ihn noch nicht. Zuerst musste sie sich bei ihm beweisen. Vielleicht kam es ja heute dazu.
Er stand vor der Doppeltür der Kage und sah, dass sie nicht gänzlich geschlossen war. Elegant schob er den Fuß zwischen die Türen und trat die Türe auf. Auch hier war es nicht wirklich kalt und ihm kam eine warme Böe entgegen. “Senju Akira… wollen sie nicht ein Fenster öffnen? Es ist Bullen warm hier drinnen…“ Get it? Bullenwarm? Hachibi, Bulle …. Okay, Akira, spars dir einfach. Ist gesünder. Doch ohne auf eine Antwort zu warten ging er zu dem nächst gelegenen Fenster und öffnete es weit, dieses Mal jedoch mit der Hand. Dann lehnte er sich an die Fensterbank und sah zu Epona. “Also, was darf ich heute für die Kage tun?“, fragte er absichtlich in einem leicht übertrieben, unterwürfigen Ton und sah Epona an.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Feb 07, 2013 9:10 am

Ui. Da kam ja sogar einer der soeben noch als Go-Stein und Schachfigur metaphorisierten Untergebenen. Stimmt ja. Den hatte ich vergessen. An Spielbretter denke ich, aber an die Sache mit Hachibi...
Die Sache mit Hachibi. Das Rotsehen, das Zusammentreffen im Seelenversteck, während der Kyuubi im einen Moment wütete und im anderen Moment Miharu Uzumaki zur nächsten Jinchuuriki wurde. Doch da war nicht nur unkontrolliertes Toben gewesen, sondern auch ein Herzschlag der Klarheit. Und genau den will ich noch einmal erleben.
Indes meldete sich der Senju an, eher leger als straff, und dann noch mit einem Spruch auf den Lippen, der selbst Eponas Mundwinkel eher müde zucken ließ. Ha machte sie trocken, Ha.
Warum gleich nochmal ihn? Ach ja, Ashi ist noch immer nicht verfügbar. Mit Akira war sie bereits zusammengestoßen, beinahe buchstäblich. Als er sich am Tor mit Nura beschäftigt hatte, als wolle er sie im nächsten Moment zum Duell fordern. Ein launiger Kerl, doch seine Fuuin-Stärken waren... unbestritten. Asher Nara war noch mit Clangeschäften beschäftigt, Kano Fudo lag flach im Krankenhaus, da musste man in saure Äpfel beißen.
“Also, was darf ich heute für die Kage tun?“, fragte der Shinobi nun, vom Fenster aus. Ziemlich gelassen. Klang es irgendwie... ironisch.
Was, was? Spielen wir Rauhbein und testen den Leitwolf auf Standfestigkeit? Würd glatt passen, Junge. Die Kunoichi... die neue Hokage erhob sich mit ganz bewusst langsamen Bewegungen aus dem Stuhl, ein angedeutetes Lächeln im Mundwinkel. Holt den Pfosten, wir finden raus, wer das Beinchen höher hebt.
Zunächst mal sprach sie mit ausgesuchter Freundlichkeit, darfst du dich dorthin stellen. Durchzug, da fiel schon mancher aus dem Fenster. Diese Worte unterstreichend, deutete sie mit dem Zeigefinger und einer sehr eleganten Bewegung an, wie Akiras "Laufweg" verlaufen durfte. Vor ihren Schreibtisch nämlich. Und dann darfst du hören, dass ich einen Gefallen für dich habe. Lächeln. Vor kurzem, ehe die Kyuubi-Mission losging. Wie war das noch? Du wolltest gern die Bindung zwischen mir und Hachibi sehen, nicht wahr? Bei diesen Worten legte sie eine Hand auf ihren Bauch, wo das Siegel verborgen war. Ich geb dir zweierlei, ne Chance zum Schauen, und zugleich eine Chance, dich zu beweisen. Es schlich sich fast so etwas wie ein verschlagenes Leuchten in die wasserblauen Augen in diesem so vergnügten Gesicht. Ich zeig dir Hachibi und meine Bindung. und du zeigst mir deine Fuuin.
Hoch aufgerichtet, den Rücken durchgedrückt, nahm Epona das Spiel um die Autorität auf. Chinatsu Nura hatte diesen Kerl mit Sturheit beeindruckt? Was die eine Jinchuuriki konnte, das kleine Sauertöpfchen, schaffte sie doch lange. Traust du dir diese Aufgabe zu? schob sie locker nach, Fühlen sich deine Künste einem Crash mit dem größten Drohpotenzial des Dorfes gewachsen?
Ja, ich bin Drohpotenzial. Klingt das nicht fein? Das Wort gefiel ihr zusehends mehr. Und jo, Miharu das Liebchen hatte noch ein Eckchen mehr Schwänzchen, doch wen scherte das schon groß? Miharus Drohpotenzial war, im übertragenen Sinne, eine Massenvernichtunswaffe. Eponas Drohpotenzial war ganz im Gegensatz dazu lenkbar. Und wie lenkbar wirklich, das sollte nun einmal getestet werden.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Feb 08, 2013 1:12 am

Akira tat, wie es ihm befohlen wurde und entfernte sich vom Fenster. Als wenn er, ein Shinobi, ein Bijû-Bändiger, aus einem Fenster stürzen würde und ernsthafte Folgen davon hätte. Aber nun gut, wenn die Hokage ihm befahl, dann folgte er. Ob er sie anerkannte oder ob er es nicht tat, spielte dabei keine Rolle. So folgte er dem ihm vorgegeben Pfad und stellte sich vor den Schreibtisch. Dann hörte er den Worten der Hokage zu und langsam breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Deswegen hatte sie ihn also hierher bestellt? Sie wollte ihn testen? Oder ging es ihr eigentlich darum sich selbst zu testen? Ihm war es einerlei. Er konnte endlich nach einer längeren Pause wieder mal in Aktion treten. Sofort wurde seine Miene freundlicher und er lächelte, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie sich selbst als größtes Drohpotential darstellte und ihn in Frage stellte. Langsam erhob sich eine Augenbraue und er verschränkte die Arme vor der Brust. Diese Frau sollte die größte Bedrohung für das Dorf sein? Gut, sie beherbergte den Hachibi und mochte wohl in der Lage sein extrem viel Schaden anzurichten, aber glaubte sie deswegen, dass Akira eine minder große Gefahr für ein Dorf darstellte. “Hokage, ich scheue keine Herausforderung, das solltet ihr wissen.“, hier war bereits die erste Anerkennung seinerseits zu hören. Er duzte sie nicht mehr, sondern sprach sie höflicher an. “Und es wird sich wohl herausstellen, ob ihr die größte Gefahr für das Dorf darstellt oder ob möglicher Weise ich eine noch viel größere Gefahr darstelle… wobei ich keinerlei Interesse daran habe Konoha in Schutt und Asche zu sehen. Also, wo wollen wir unser Kräftemessen durchführen? Wir sollten wohl ein wenig Platz haben, da kollaterale Schäden fast schon unabdingbar sind.“ Er schloss kurz die Augen und dachte nach. Ein Trainingsplatz war ausgeschlossen, dafür waren die Plätze viel zu klein. Aber man könnte ja durchaus eine kleine Show daraus machen. “Wollen sie es klein halten oder wollen sie den Genin die Möglichkeit geben zu sehen wie mächtig unsere Werte Kage doch ist. Ich hätte keinerlei Probleme damit… Ansonsten ist der Totenbaumwald vermutlich ein guter Ort. Dort brauchen wir keinerlei Hemmungen zu haben und können unser volles Potential entfalten. Trotzdem würde ich nicht davon abraten, wenn wir ein paar Iryonin mitnehmen… nur für den Fall, dass meine Wurzeln und Äste ein wenig zu feste zupacken sollten. Ich wäre froh, wenn eine Kage mal länger in ihrer Position bleibt.“ Akira grinste und sah zu dem Fenster heraus. Eine Briese fuhr durch das Büro und ein paar Papiere flatterten. Es stand eine großer Herausforderung bevor. Der Senju besaß ein ziemlich großes Mundwerk, dessen war er sich bewusst. Seine Fähigkeiten waren nicht zu verachten, aber da er auf der Kyuubi-Mission nicht gesehen hatte, wozu Epona in der Lage war, reizte es ihn. Auch seine eigenen Fähigkeiten reizten ihn, denn er konnte bisher nie alles geben… und außerdem hatte er noch einen Trumpf im Ärmel, falls Epona in der Lage wäre alle Schweife zu befreien. Und das wollte er ausreizen, genau das wollte er provozieren. Dennoch musste er nun erst einmal warten, was Epona von seinem Vorschlag hielt, den Genin oder anderen die Möglichkeit zu bieten ihre Kage kämpfen zu sehen.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Feb 08, 2013 9:05 am

Ob der Worte des Senju blickte Epona für einen langen Moment verwundert drein. Seine Worte irritierten, oder vielmehr überraschten sie. Angefangen natürlich mit dem Zug, sich selbst als möglicherweise größeres "Drohpotenzial" des Dorfes zu profilieren.
Ich mag das Wort doch nicht mehr.
An was Akira genau dachte, war die Frage. Es klang nun mehr nach Sparring anstelle eines simplen Hochpowerns von Schweifgewändern und dem trockenen Einsatz von Fuuin. Über den Gedanken an Zuschauer schnaubte sie jedoch pflichtschuldigst abfällig. Publikum ist für diese Sache nicht notwendig entgegnete die Kage daher, Show hab ich von meinen Fähigkeiten schon genug gemacht. Heute ist für mich rein interessant, zu wissen, was du kannst. Dass du dabei die Freude hast, eine Jinchuuriki zu betrachten, ist blanker, überschüssiger Bonus. Dass es für sie selbst ebenfalls hilfreich war, brauchte Akira nicht zu wissen. Mit diesen Worten ging sie um den Schreibtisch herum. Kollateralschaden? Große Güte, was planst du? Aber gut, deine Bedingungen. Du wirst wissen, was du brauchst. Von mir aus können wir gern in den Totenbaumwald gehen. Wenn es nach ihr ging, so würde sie die Umgebung behandeln, als tanze sie auf rohen Eiern. Ich würd ja sagen "Für mich müssen keine Bäume sterben", aber okay, das wär sowieso geflunkert. Und Senju gegenüber, wer weiß, ob man denen mit solchen Sprüchen nicht auf die Füße tritt.
Iryo-Nin soll ich abstellen wegen Wurzeln und Ästen? Na, ob die sich über die Überstunden freuen? Bezweifle ich, aber nun gut, dein Wunsch sei erfüllt. Sie ging an ihm vorüber, schnippte mit den Fingern. Darfst folgen, Akira-san. Und lass dir gesagt sein: Die neue Kage ist ganz sicher fest entschlossen, seeehr lang im Amt zu bleiben.
Ich bin so hart. Ob Selena das besser gekonnt hätte?
Sie wandte sich draußen an die Sekretärin. Wenn ich Iryo-Nin im Totenbaumwald brauche, leitest du es für mich in die Wege? Ja? Gut. Einen kurzen Moment lang zögerte sie, mit einem Seitenblick auf Akira fügte sie hinzu: Keine Hektik, sie dürfen sich Zeit lassen.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Feb 09, 2013 6:01 am

Der Senju hörte den Worten von Epona zu. Schade, dass es kein Publikum geben sollte. Gut, irgendwie war es nachvollziehbar. Wenn sie ihre Kräfte frei ließ, würde das wohl mehr die Genin verängstigen, als beeindrucken. Dass es ihr aber darum ging, herauszufinden, was er konnte, bezweifelte er. Er war nicht gut darin andere Menschen einzuschätzen, aber er schloss oft von sich auf andere und so war die wohl logischste Erklärung für ihn, dass sie ihre eigenen Kräfte testen wollte und Akira als sinnvollen Trainingspartner ansah. Bezüglich der Kollateralschäden grinste er erst nur, rang sich dann aber doch ein paar Worte ab. “Ein Senju braucht Spielraum für seine Techniken und ich habe nicht vor mich in irgendeiner Weise mich zurück zu halten, was ich im Übrigen auch von euch erwarte. Ich will nicht hoffen, dass wir die Heiler brauchen, aber es ist leider Gottes nicht ausgeschlossen… weder für euch, noch für mich, deswegen würde ich mich über Heiler doch ein wenig erfreuen. Es müssten auch nicht viele sein. Ein oder Zwei sollten genügen.“ Dann folgte er ihr zur Sekretärin und wartete geduldig. Akira war entschlossen heute richtig auf den Putz zu hauen, wollte endlich einmal dazu genötigt werden die Technik des ersten Hokage anzuwenden. Erlernt hatte er sie aber praktisch genutzt? Noch nie. Es erschien ihm auch nur angebracht, wenn er wirklich gegen einen Bijû antreten müsste oder eine ähnlich gewaltige Macht. Auf Eponas Worte, dass sie sich Zeit lassen durften, grinste er nur breit und ging in Richtung des Ausganges. Es war Zeit den Kampf beginnen zu lassen. Mit Leichtigkeit sprang er auf das Geländer der Treppe und weiter zu dem nächstbesten Dach und setzte so seinen Weg fort. Akira war nie ein wirklicher Taktiker, er handelte mehr aus dem Affekt heraus, wollte aber Epona soweit treiben, dass sie die volle Macht des Hachibi freiließ. Er hatte sie wohl mit den Worten, dass er das größere Drohpotential war, schockiert und so war es auch gut. Er hatte keine Lust mehr darauf, dass man ihn immer als Nebenfigur abstempelte. Akira war ein mächtiger Senju, der viel zu selten gebraucht wurde. Der rotäugige Senju war sehr wohl eingebildet, wenn es um seine Fähigkeiten galt, auch wenn er dies nie öffentlich zugeben würde oder zeigen würde. Die Menschen waren in seinen Augen überhaupt nicht reif genug dafür, dass er sich ihnen gänzlich öffnete. Nur die Wölfe, die er liebte, denen öffnete er sich voll und ganz. Vielleicht war es ja auch Zeit mal wieder einen seiner Kameraden zu beschwören. Sicherlich war dies kein verkehrter Gedanke. Es juckte ihn bereits in den Fingern. Nach einigen Minuten, vielleicht sogar einer Stunde, er hatte die Zeit nicht im Auge behalten, kam er schließlich und letztlich beim Totenbaumwald an.

TBC: Totenbaumwald
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