Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Ost-Tor von Konohagakure

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Ost-Tor von Konohagakure   Fr März 16, 2012 3:27 am

Konohas Haupt-Tor, nach Osten gerichtet, sodass die auf Missionen ausziehenden Kameraden in den Sonnenaufgang marschieren können. Es besteht aus stabilem Eichenholz und ist mit dem Uzumaki-Wirbel des Dorfes versehen.
Passiert man den Torbogen, findet man gleich im Anschluss das Wachhäuschen, wo man sich bei den Wachleuten anmelden kann. In ruhigen Zeiten sind die Torflügel weit geöffnet. Besteht eine gewisse Risiko-Stufe, wird das Tor allerdings geschlossen und die Kontrollen finden wesentlich schärfer außerhalb des Dorfes statt.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di März 20, 2012 2:05 am

First Post

Ein kurzes Umschauen zeigte Epona Kiobashi, dass sie offenbar als Erste angekommen war. Und sie mochte es, als Erste da zu sein. Die kleine, feine Genugtuung darüber wog sogar mehr als die Tatsache, nun auf die anderen Teilnehmer des Auftrages warten zu müssen. Auf andere zu warten, gehörte zwar nicht unbedingt zu Eponas Lieblingsbeschäftigungen, doch im Feuerreich ließ sich das Warten häufig mit einem kleinen Sonnenbad verbinden. Und dies wiederum mochte sie sehr.
Die blonde Kunoichi war auch nicht wirklich allein. Wie es sich für sie gehörte, grüßte sie die Frühschicht im Wachhäuschen: Morgen allerseits!
Die Frühschicht, bestehend aus zwei Chuu-Nin, grüßte weniger enthusiastisch. Als sich Epona auf die Theke der Wachstube schwang, regten sie sich allerdings pflichtschuldigst. Morgen...
Morgäääähnnn...
Epona machte es sich auf ihrem nicht ganz dafür vorgesehenen Sitzplatz bequemer, ließ den Tornister mit Schlafzeug und Proviant zu Boden fallen und löste jeweils einen der Riemen, die zur Fixierung der Kürbisflaschen zuständig waren. Die bauchigen Behälter waren im Ernstfall stets zweifach an verschlankter Mitte und Flaschenhals gesichert, um unkontrolliertes Herumschlenkern zu verhindern. Im Sitzen war die doppelte Sicherung jedoch auch recht unbequem. Für Kameraden, die öfter mit Epona zusammenarbeiteten, war das Lösen der Riemen am Flaschenhals gleichsam ein Symbol, das aussagte: Lage entspannt.
Einer der Chuu-Nin betrachtete die kleinen Kürbisflaschen interessiert. Was ist darin?
Sand natürlich versetzte sein Kamerad trocken, Was soll in Kürbisflaschen sonst sein als Sand? Er grinste schief, doch die Ironie kam bei Epona nicht ganz an. Ihre sehr hellen, blauen Augen wurden schmal.
Sand? Warum Sand?
Der Chuu-Nin lachte verhalten. Oh, nur so.
Eponas ebenmäßige Gesichtszüge entspannten sich wieder. Nur so? Ach so. Ihre Aufmerksamkeit wandte sich der Kaffeemaschine im Inneren des Häuschens zu. Bekomm ich einen?
Sicher. Mit Zucker?
Und Milch.
Jawohl.
Die andere Wache interessierte sich weiter für die Kürbisflaschen. Er schnippte gegen eine von ihnen, woraufhin es im Inneren gluckerte. Was ist denn nun darin?
Jedenfalls kein Sand. Epona lächelte, löste die Flasche komplett von der Hüfte und hielt sie dem jungen Mann hin. Hier, mach kurz auf und sieh nach. Aber lass nicht alles raus.
Der Wächter entkorkte die Flasche vorsichtig, schnupperte - und zuckte zurück. Puah! Schnaps! Eine dünne Fahne milchigen Dampfes entschlüpfte ins Freie. Lachend schnappte Epona ihre Flasche zurück und verschloss sie wieder.
Alkohol auf einen Auftrag mitnehmen sinnierte der an der Kaffeemaschine beschäftigte Chuu-Nin, der Eponas Sakegari tachi bereits kannte, Die Erlaubnis hätte ich auch gern. Er überreichte Epona einen Pappbecher. Hier, bitte. Blond und süß.
Epona nahm den Kaffee dankend an, fragte jedoch: Wer? Ich?
Du auch, sicher.
Auch? Wer noch?
Na, der Kaffee! Mit Milch und Zucker.
Der Groschen fiel pfennigweise. Oh, verstehe rief Epona schließlich aus.
Von der Kunoichi abgewandt, verdrehte der Chuu-Nin die Augen und beschloss, das Thema zu wechseln. Vergessen wirs. Steht eine längere Mission an?
Oh, das kommt drauf an, ob es was Interessantes zu sehen gibt. Epona zückte das Schreiben. Personenschutz, ein Archäologe. Das klingt spannend, nicht wahr? Verstehst du was von Archäologie, Daichi?
Nein, nicht sonderlich. Du etwa?
Ein wenig. Ist doch interessant? Ich freu mich drauf. Sie nippte am Kaffee. Auf Ausgrabungsstätten gibts doch sicher immer was Neues zu entdecken.
Wenn mans genau nimmt entgegnete Daichi platt, ist alles, was auf Ausgrabungsstätten entdeckt wird, eher alt als neu. Daraufhin wurden Eponas Augen schmal. Daichi winkte ab. Schon gut.
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Nura Chinatsu
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Do März 29, 2012 1:26 am

CF: Haruto's Sushibar

Wie eine bekloppte war sie durch das Dorf gerannt, gehüpft und irgendwie auch geschlichen. Sie hatte ein mehr oder minder kure Zeit zu hause verbracht. Ihre einen Klamotten in die Ecke geworfen und die anderen angezogen. Der Bogen war achtlos auf dem Fußboden gelandet und der Rest in Taschen sortiert worden. Dann war sie aus ihrem Fenster gehüpft und auf den Straßen so schnell es ging zum Tor gesprintet. Nunja fast, auf halber strecke war sie zurück gekehrt um ihren Liebsten mit zu nehmen. Ja sie meinte ihren lieben alten und mürrischen Mitsu. Das Fenster war sie also wieder hoch geklettert, nur um den Kater vom Bett zu reißen und ihn unter großem Gezeter mitgenommen. Shia war noch nicht zu hause aufgetaucht, sie musste also sehr mürrisch sein. In ihrem alten Stil stieß sie sich wieder Richtung Tor vor, wobei sie mit Mitsu kämpfe. Der Herr war wohl sehr stark in seinem Traum vertieft gewesen, was er geträumt hatte, verschwieg er jedoch.

Mindestens eine Stunde, vielleicht auch mehr als eine Stunde, kam sie zu spät. Die Chûnin in ihrem Häuschen schienen ein wenig Wach, aber wenig zufrieden. Am Tor erkannte sie eine Blonde Frau und sie stoppte in ihrem rennen und blieb schlitternd stehen. Mit dem Kater unter dem Arm salutiert sie halb vor der Frau und neigte kurz den Kopf. Verzeihen sie Sensei, die Nachricht der Mission wurde mir erst vor etwa einer halben Stunde zugestellt. Ich hoffe sie warten noch nicht zu lange auf mich. kurz blickte sie sich um und bemerkte, dass außer den beiden Wachen niemand hier war. Sie war wohl also nicht die letzte. Die arme Frau stand sich bestimmt schon die Beine in den Bauch. Aber gut sie musste so etwas können, immerhin war sie eine Jônin oder was auch immer. Ja verdammt wer war sie noch mal? Hide hatte etwas von der Mission erzählt, aber hatte er auch gesagt, wer sie genau war? Wenn er es gesagt hatte, dann war es ihr mal wieder entfallen. Naja schlimm war das nicht, nicht das sie wusste. Können sie mir sagen, um was es geht, ich wurde nicht vollkommen aufgeklärt. Ihr Ton blieb höflich und nett, doch eigentlich wollte sie nicht viel mit dieser Frau reden. Sie vertraute Hide und nur ihm und das war schon ein Ausnahme. Als Mitsu irh die Krallen in den arm schlug, sahs ie den zweischwänzigen kater böse an. man mitsu stell dich nicht so an, du weiß genau was wir aus gemacht haben, bluffte sie den Kater an. Dann lies sie ihn los und er strich um ihre Biene. Du weißt, dass ich meinen Schlaf brauche Chinatsu. Er klang vorwurfsvoll, aber das war selten etwas neues. Sie ging in die hocke und strich dem sprechenden Kater über das Fell. Ja das Tier war wirklich interessanter als die Frau oder die Chûnin. Sie merkte nicht, dass diese sie verstohlen anblickten. Immerhin war sie ein wütendes Monster, Kontrolle kannte sie nicht. Vielleicht rechneten auch diese Männer damit, dass sie bald ausbrechen würde um alles in die Luft zu jagen. Ja so etwas schien sie zu können, wohl war. Aber gerade schmuste sie ein wenig mit diesem allwissendem Kater, denn sie doch sehr lieb gewonnen hatte.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Do März 29, 2012 5:49 am

Noch immer auf der Theke des Wachhäuschens sitzend, den Rücken gegen den Rahmen gelehnt, betrachtete Epona Kiobashi die junge Dame, die da vor ihr stand. Sie salutierte, ihre Hauskatze unter den Arm geklemmt, und entschuldigte sich für ihre Verspätung.
Oh, macht nichts, wiegelte die Jo-Nin sogleich ab. Ich hab mich in der Zeit prächtig unterhalten. Während das Mädchen ihre widerspenstige, sprechende, zweischwänzige Katze auf dem Boden absetzte und sich mit ihr beschäftigte, angelte Epona nach ihrem Rucksack und holte die Unterlagen des Auftrages heraus. Ein kurzer Vergleich mit dem Konterfei der Teilnehmer. Aha, eindeutig Nura Chinatsu murmelte sie.
Die Blicke der Chuu-Nin bemerkte sie ebenfalls nicht, doch einer von ihnen nahm überrascht zur Kenntnis, dass Epona offenbar nicht wußte, wen sie da vor sich hatte. Als er ihr den inzwischen leeren Kaffeebecher aus der Hand nahm, flüsterte er: Sag mir nicht, du weißt nicht, wer das ist!
Hm? Epona sah den anderen fragend an. Da er wisperte, ging auch sie automatisch mit der Lautstärke herunter.
Sie ist immerhin im selben Verein wie du!
Verein?
Der Kopf des Chuu-Nin ruckte in Richtung Chinatsu. Wäre das hier ein Rätsel, wäre die Katze da ein ganz toller Hinweis.
Epona lächelte. Ist dir aufgefallen, dass ihr Schwanz gespalten ist?
Sie hat zwei! Da ist nichts gespalten!
Wie du meinst. Sie winkte ab. Schon gut, ich weiß, worauf du anspielst. Die Kunoichi schwenkte die Beine über den Rand der Theke und glitt herunter. Bin ja nicht blöd, nicht? Sie zeigte ihm noch die Zunge, dann wandte sie sich ihrer Untergebenen zu.
Epona wußte, dank des flüchtigen Blicks in die Unterlagen, natürlich, dass sie eine der jungen Jinchuuriki vor sich hatte. Bisher hatte sie sich nicht besonders mit ihnen auseinander gesetzt, doch den Gerüchten nach würde sie dies schon bald tun müssen. Offenbar stand ein Konzept in den Startlöchern, welches voraussah, dass sich die älteste Jinchuuriki als eine Art Sensei betätigte. Und die Kleinen kamen wohl langsam ins Wilde Alter.
Epona Kiobashi war sich das erste Mal in ihrem Leben nicht ganz sicher, ob ihr diese Arbeit gefallen würde. Immerhin galten Jinchuuriki als ziemlich menschenfeindlich, nicht?
Der Auftrag sprach sie nun zu der am Boden knieenden Kunoichi, ist im Prinzip ein Personenschutz. Ein Hobby-Archäologe ist etwa... siebzig Kilometer nördlich von hier auf etwas gestoßen, was er für einen Eingang zu einem Gewölbe hält. Sie deutete kurz nach Norden, dann wedelte sie mit der Hand herum, um anzudeuten, dass es sich wohl um nichts Großes handeln konnte. Oh, der Kerl scheint ganz aus dem Häuschen. Er fürchtet unter anderem von der Konkurrenz geschickte Attentäter, Raubüberfälle, all sowas. Und unsere Aufgabe wird natürlich sein, ihn und seine Forschungsergebnisse bis aufs Blut zu verteidigen. Und falls das Ganze irgendwie mit Shinobi zu tun haben könnte, möchte er gern fachmännische Meinung aus erster Hand. Epona lachte leise. Das klingt doch nach einer netten Aufgabe, hm? Magst du Archäologie? Dunkle Höhlen und das ganze Gruselzeug obenauf?


Zuletzt von Kiobashi Epona am Di Apr 03, 2012 8:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Do März 29, 2012 6:09 pm

Nun bekam sie als ein paar Informationen mehr. Juche, dich diese gefielen ihr gar nicht. Am liebsten hätte sie den Kater gepackt und wäre wieder abmarschiert. Eine Höhle igitigt da war es immer kalt, feucht und nass. Höhlen schienen nicht ihr liebster Ort zu sein. ch hasse Höhlen, Gemäuer, und alles was alt ist. Die Geschichte hat mir einen Scheiß gebracht, obwohl sie doch so zu meinem Vorteil sein sollte. Also kann ich auf so was getrost verzichten. Und schwup, da war die Hide Laune weg gespült und sie war bockig und stur wie immer. Mit halb verschränkten Armen stand sie auf und lies Mitsu in ruhe. Der Kater schien auch weniger beeindruckt von einer Höhle. Ich muss doch auf die Gefahr eines solchen Ortes hinweisen. Selbst wenn es dort wichtige Informationen über unsere Vorfahren geben könnte müssen wir das Risiko abschätzen das. Ja ist gut und jetzt verkrich dich wieder in deine Illusionen. Die haben uns dahin geschickt, also gehen wir da hin, damit du dein Wissen erweitern kannst du Lexikon. Unsanft stupste sie ihn mit dem Fuß in die Seite, sodass er ein wenig schwankte und sie wütend anfauchte. Doch das war sie von ihm gewöhnt und er war es von ihm gewöhnt, also nichts dramatisches. Mürrisch wie der alte war, sprang er auf die Theke der Chûnin und schlich vor ihnen herum. Er sagte nichts, nahm sei aber genau ins Visier. Würden sie seiner Chinatsu etwas antun, dann würde er wohl so Krallen ausfahren. Der Kater konnte zwar nicht sonderlich kämpfen, doch in seinem Kopf war er noch der alte starke Shinobi, der er vor dieser Verwandlung gewesen war. Stolz setzte er sich nieder und lies seine Schwänze hin und her wandern, welche das Zeichen Konohas trugen. Er war stolz für einen Kater ohne Frage, aber er schien trotzdem so, als wäre er etwas neben der Spur. Chinatsu beobachtet sein gewedel eine Weile und blickte dann mit misstrauischem blick zu ihrem Teamleider. Wollt ihr mir nicht sagen wer ihr seid Sensei und was ihr von Höhlen haltet? Ihr Stimme war nicht bösartig, doch man hörte ihr Anspannung heraus. Bis jetzt hatte sie noch keiner dumm angemacht, doch sie wartet nur darauf, wartet nur auf einen dummen Kommentar, um in die Luft zu gehen, so wie sie es eben bei Hide getan hatte. Aber noch kam nichts, also wartet sie angespannt, die linke Hand schon ein wenig verkrampft. Sie hätte die Frau bestimmt erkannt, hätte man ihr den Namen verraten. Aber ohne nahem erkannt sie das Tier des Hachibi doch nicht. Scheinbar wollte man ihr verschweigen, dass es irgendwann auch in Konoha noch Jinchûriki gab, welche ein normales leben führten. Aber das wusste sie nicht und es wäre für sie eine Eiskalte Lüge. Es war klar, dass sie jedes Wort der Frau auf wahr oder falsch beleuchtet und sie ihr nicht so schellen vertrauen würde. Außerdem bin ich nicht gut darin Leute zu beschützen. Wieso es so war, dass verschwieg sie. Wer jedoch eins und eins zusammen zählen konnte, der wusste, das sie niemanden beschützen konnte, der wahrscheinlich schlecht zu ihr war. Natürliches misstrauen gegen Menschen, oder wie auch immer man es nennen wollte. Wer würde schon seien Feind beschützen und allgemein galt ja „ Liebe dich so wie deinen nächste“ und ihre nächste hasste sie, also hasste sie in diesem Sinne ein wenig zurück.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr März 30, 2012 10:32 pm

Chinatsu hasste also Höhlen, und auch alles, was alt war, und einen Klienten kurz vor dem Fall in eine speergespickte Grube zu retten oder für ihn in die Flugbahn irgendeines Wurfgeschosses zu springen, gehörte also auch nicht zu ihren Stärken.
Großer Gott konstatierte Epona mit nur ganz leichter Ironie, diese Mission ist ja wie auf dem Reißbrett für dich entworfen. An den Kater addressiert, hätte sie gern und gut gelaunt erwidert, dass gerade die Gefahren des besagten Ortes ihre Anwesenheit erst nötig machten, doch die Chuu-Nin hatte bereits mit einem leichten Stupser des Fußes für sie geantwortet. Das Tier machte sich, schmollend wie es sich für Katzen eben gehörte, davon und sprang auf die Theke, um die Wachen anzustarren.
Die Wachen starrten zurück. Eine starrende Katze hat etwas Hypnotisches an sich. Katzen starren auf eine Weise, wie es Hunde niemals könnten. Ihr Blick könnte befehlen, öffne mir die Thunfischdose. Der eines Hundes konnte nur betteln, bitte befehle mir die Zeitung zu holen.
Epona mochte den Kater. Sie mochte Katzen an sich. Als die Besitzerin des Katers sich nun ihrerseits bei ihrer Teamleiterin erkundigte, wie denn ihr Name war und vor allem, wie sie zu dunklen Höhlen voller Staub und Spinnweben stand, antwortete sie mit weiterhin sehr frohgemuter Stimmlage:
Mein Name: Kiobashi, Epona. Und meine Meinung zu Höhlen? Oh, ich finde sie spannend. Nebenbei befestigte sie die beiden Kürbisflaschen wieder an ihren Hüften; diesmal fixierte sie sowohl die schlanke Mitte der Behälter, als auch den Hals, sodass es nicht zu unnötigem Geschaukel kam. Den Auftrag an sich finde ich sehr spannend. Man trifft einen sicherlich sehr interessanten, neuen Klienten, sieht ein paar sicherlich sehr interessante, neue Dinge... Spannend eben. Sie lächelte mit einnehmender Freundlichkeit. Warte es nur ab, vermutlich wird die ganze Angelegenheit nicht so wild, wie ihr beide es euch ausmalt.
Die Kunoichi trat ein paar Schritt zurück. Da wir noch auf Nummer drei unserer Mädels-Truppe warten müssen, haben wir wohl noch einen Moment. Lass ihn uns kurz nutzen, ja? Sie hob in einer gemächlichen Bewegung eine ihrer überlangen Armstulpen an und legte eine der Siegelbandagen frei. Auf eine Berührung ihres Zeigefingers sprang ein Kunai heraus; sie fing es an der Öse und ließ es wirbeln. Wenn du nicht gut im Beschützen von Klienten bist, darfst du eben etwas weiter vorn stehen. Soweit weg vom Klienten, wie du magst. Aber dafür zeig mir doch: Wäre ich der Feind, wie würdest du mich angreifen? Epona griff das Kunai fest und richtete es in einer erneut sehr bedächtigen Bewegung auf Chinatsu. So gut wie jedes Rühren der Glieder deutete an, dass Epona dies auch wesentlich schneller konnte. Nur ein kurzes Abtasten, wir machen kein großes Sparring. Das Lächeln wurde wild. Wir sind ja nicht bei den Ge-Nin, nicht wahr? Du hattest deine Prüfung, also kannst du was. Halt dich nicht zurück.


Zuletzt von Kiobashi Epona am Di Apr 03, 2012 8:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Sa März 31, 2012 11:55 pm

Der Humor ihres Sensei war wohl doch eher so trocken wie die Wüste Sunas. Was für einen Schwachsinn sie sich da zusammen reimte. Man hatte diese Mission genau zu ihr gegeben weil man sie hasste und entsorgen wollte. Also zuckte sie nur resigniert mit den Schultern und meinte trocken. Die wollen mich los werden, mehr nicht. Oh dieser freudlose Ausdruck war wohl an einigen Tagen prägender für sie, als die Aggressionen mit der sie Menschen behandelte. Ihr Blick wanderte abschätzig zu dem Kater. Als würde er versuchen etwas heraus zu finden, etwas über dass, was Cinatsu bereits die ganze Zeit dachte. Aber der Kater schwieg und sah nur zu wie die Kerle ihren Kaffee schlürften und die beiden Frauen beobachteten. Natürlich sahen sie auch ab und an zu dem Kater, aber er schien eher uninteressant. Also trabte er irgendwann wieder davon und schlich um die Beine seiner Besitzerin, als deren Sensei sich vorstellte.
Sofort spürte sie das Nibi zu knurren begann und sich in ihr regte na toll, das Monster musste sich melden. Bring sie um, das Tier soll sterben. Schnautze, ich habe keine Lust, dass du mir die Mission verdirbst. Du wirst schon sehen das ich Recht habe. Ein tiefes knurren der Nibi und dann schien sie wieder zu schlafen. Die dumme Katze musste auch immer ihre Meinung kund tun. Gezwungen lenkte sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Blode, welche innerlich ihr größter Feind war. Nunja die beiden Monster würden wohl keine Freunde sein, also konnte sie vergessen dem Gefäß nahe zu sein. Sie war ihr mit diesem Überschwung von positivem sowieso unsympathisch. Wie konnte man nur so eine gezwungene positive Meinung haben? Irgendwas musste man ihr eingeflößt haben, damit sie ihr Leid im Leben vergessen hatte. Oder sie hatte nie gelitten, was Chinatsu jedoch für unwahrscheinlich hielt. Nun sei es drum. Ihr Haltung war eindeutig abwehrend, die Arme vor der Brust verschränkt sah sie so aus, als würde sie jeden, der ihr die Lauen vermieste, umbringen. Da ihre Lauen jedoch bereits im Keller war, konnte dies nur noch schwer passieren. Mir wäre es lieber, wenn etwas passieren würde, dies langweilige ist ja sonst kaum zu ertragen. Alte Höhlen ohne Beschäftigung, wie ich das hasse. Um so weiter der Kerl weg ist um so lieber, dann kann ich vielleicht ein paar Monster spinnen erlegen. Ihre Stimme zeigte deutlich die Antipathie gegenüber dem Ort der Mission und das sie jemanden beschützen sollte. Sie würde auf sich aufpassen, dass würde wohl reichen. Die Aufforderung sich Epona als fein vorzustellen war vollkommen überflüssig. Sie hegte keinerlei positive Gefühle der Frau gegenüber. Das Gehirn schien man ihr deutlich verdreht zu haben. So kam es, dass Chinatsu sofort nach diesen Worten begann Katon-Chakra in ihren Hände zu schmieden. Ihr Gegenüber in Flammen setzten? Klar auf jeden Fall! Nein wir sind keine Genin, murmelte sie nur vor sich hin während sie die Handflächen auf den Körper der Frau richtet und kurz darauf Senbos aus Feuer auf sie zuschießen lies. Natürlich nur etwa 25 an der Zahl. Etwas anderes konnte sie nicht, würde sie nie so wirklich können. Bei Berührung mit dem Körper der Frau, würden nur wenig Schäden entstehen. Wahrscheinlich dachte diese eher an einen kleine Waffenkampf. Blöde, wenn man sich nicht über seine Schüler informierte. Ihr Körper war angespannt und sie wartet auf den Ausdruck der Hachibi und auf die Reaktion, welche ihr wahrscheinlich sehr weh tun würde.


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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   So Apr 01, 2012 9:08 pm

Die junge Frau stellte eine einzige, große Geste dar: "TROTZ!" Trotz gegen alles, gegen den Schauplatz des Auftrages und das Beschützen des Klienten, gegen die Mission an sich und gegen die vorgesetzte Teamleiterin, kurzum gegen so ziemlich alles, was ihr an diesem Tag über den Weg gelaufen war, lief und noch laufen würde und sogar ein wenig gegen sich selbst, nur nicht gegen den zweischwänzigen Kater, der ihr mittlerweile wieder um die Beine strich.
Ein reizendes Mädel. So voller Energie. Fieser, mieser, radioaktiv-giftgrün strahlender Energie zwar, aber immerhin. Epona Kiobashi schätzte, dass Chinatsu sehr gut zu gebrauchen war, wenn man sie erst in die richtige Richtung drehte und dann mit einem spitzen Stock piekte. Bei Gelegenheit würde sie dies vielleicht ausprobieren.
In jedem Falle war die Chuu-Nin immun gegen die gute Laune, die von der älteren Kunoichi ausging. Freundlich ausgedrückt, hielt Chinatsu ihre Teamleiterin für überdreht. Unfreundlich ausgedrückt, für beknackt. Zugegeben, insbesondere die Miesmacher und die stillen, schweigenden, Einsamen Wölfe unter den Shinobi empfanden sie so. Leider aber machte sie dies meist zu den "Zielen", für die sich Epona am meisten interessierte. Ihre stets empathisch pulsierende Ader bewirkte das gleiche wie ein Magnet: Gegensätze zogen sich an.
Die gute Laune der Jinchuuriki war keineswegs gezwungen, und da waren auch keine Drogen oder gar ein Trauma verantwortlich. Eher war es gerade das Fehlen eines Traumas, das sich bei ihr bemerkbar machte: In ihrem ganzen Leben als Gefäß einer monströsen Chimäre aus Ochse und Kraken hatte es nur einen einzigen Moment gegeben, da sich Hachibi hatte richtig austoben können, und dazu hatte es einer Entführung und Verschleppung an einen Ort bedurft, den die damalige Ge-Nin gar nicht lustig gefunden hatte... Ironischerweise eine Höhle. In jedem Falle, Eponas Siegel war unewöhnlich fest verschlossen, und ehe das Verfallsdatum abgelaufen war, hatte sie längst gelernt, wie das Leben so war mit Höhen und Tiefen und Kindergeburtstagen und Blut und Tod auf den Schlachtfeldern dieser Welt.
Und so stand sie nun da, nach wie vor ein Lächeln auf den Lippen, während Chinatsu ihrer eigenen Laune ebenfalls Ausdruck verlieh. Nein, wir sind keine Ge-Nin. Sie hob die Hände, Handflächen nach außen. Eine deutliche Geste, von wo der Budenzauber wohl kommen würde, und er kam auch wirklich als ein hübsches Feuerwerk orangeroter Nadeln!
Epona hielt einzig ein Kunai in Händen. Nura lag nicht ganz richtig; die andere hatte sich nicht wirklich auf Waffenkampf eingestellt, weil sie sich nicht über ihre Schüler informiert hatte und Waffenkampf von ihrer Untergebenen erwartete. Sondern weil sie selbst nichts anderes konnte. Epona Kiobashi beherrschte keine nennenswerten Ninjutsu. Was sie gelernt hatte, war, dass man Schaden durch Ausweichen vermeidet und Schaden durch Wurfgeschosse und Klingen austeilt. Darin war sie gut, darin war sie besser als viele andere, und wozu etwas anderes tun? Epona holte also aus, dreimal schneller als voher, das Kunai zuckte an ihrem Finger entlang, und aus dem Handgelenk flog es los.
Der Wurf eines Projektils in einen Schwarm weiterer Projektile hat einen interessanten Effekt. Zumindest kann ein Experte im Fliegenden Stich ihn hervorrufen. Das Kunai prallte auf ein Senbon, ließ es nach oben hin aus der Flugbahn geraten und in die Linie eines weiteren Senbon geraten, während Eponas Messer den Weg in die andere Richtung nahm, weitere Senbon aus der Reihe stieß und immer so weiter und so fort.
Komprimierte Katon-Geschosse gingen in kleinen Kerzenflammen auf und lieferten einen durchaus schönen Anblick als orangene Feuerwerksblüte, die sich auf halbem Weg zum Ziel in aller Pracht entfaltete. Einige Senbon kamen durch das Murmelgeklicker hindurch; Epona vollführte eine rasche Bewegung mit dem linken Arm, als wolle sie eine Fliege fangen.
Die Kunoichi hob den Arm ein wenig an; fünf der aus Chakra bestehenden Senbon hatten sich in ihre Ärmelstulpe gebohrt und verursachten unschöne kleine Löcher. Ein hübscher kleiner Trick stellte Epona nichtsdestotrotz fest und schnippte die Projektile einzeln aus dem Stoff. Sie warf Chinatsu einen fast schon provozierend freundlichen Blick zu. Sehr filigran für Katon, Kompliment. Sie trat vor und hob ihr Kunai auf, das sich in den Boden gepflanzt hatte, um es erneut in ihren Bandagen verschwinden zu lassen. Für gewöhnlich löst ein Ninjutsuka mit Katon mehr Kollateralschaden an der Umgebung aus, aber du scheinst da etwas feinfühliger veranlagt. Freue dich; ich setze dich genau dort ein, wo du den Fernkampf am besten praktizieren kannst. Sie strich über die nur ganz leicht beschädigte Armstulpe. Soll heißen, soweit weg vom Klienten oder vom Gegner oder von mir und deiner zweiten Kameradin, wie du magst, sofern du nur von Nutzen bist. Sie strich und zupfte noch ein wenig weiter und sprach im Plauderton:
Du sagst, dich will man loswerden? Nein, sicher nicht. Dann würde man dich nicht mit mir losschicken. Epona Kiobashi lächelte mit kaum verhohlenem Stolz. Meine Statistik hat einen beachtlich niedrigen Body-Count, was gefallene Kameraden angeht. Glaub mir, wenn man sich deiner entledigen wollte, würde man dir einen anderen Teamleiter geben. Ich könnte dir ja einen empfehlen, der dich eher auf eine Himmelfahrt komandiert, aber das wäre ja Lästerei.
Epona hustete einmal kurz in den Ärmel; mit etwas Fantasie konnte jeder hinter diesem Nieser einen Namen eines ihm bekannten Jo-Nin heraushören.

Spoiler:
 


Zuletzt von Kiobashi Epona am Di Apr 03, 2012 8:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Mo Apr 02, 2012 4:27 am

Herje noch unpassender hätte ihr Sensei wohl kaum sein können. Wobei Sensei ja nicht einmal das richtige Wort war. Sie war der Teamleiter und mehr nicht. Vielleicht würde man die beiden dauerhaft zu Schüler und Lehrer machen, aber das schien ihr selber doch sehr unwahrscheinlich. Ihr würde es auf jeden Fall keine Spaß machen.Wenn man aus einer Familie von sturen Frauen stammten, dann war es wahrscheinlich noch schwerer sich von einer immer fröhlichen Person etwas erzählen zu lassen. Es war nervig, wenn immer noch ein gekichere oder gegackere zurück kam und keine groben Worte. Kurz um, die Frau ging ihr bereits jetzt sehr auf die nerve. Sollte sie das Mädchen doch hinstellen wo sie wollte. Wenn Nibi sich in den Vordergrund drängen würde, dann war es sowieso mit allem vorbei. Freunde gab es bei ihr sowieso nicht, weswegen der schmale Grad zum Feind schnell überschritten war. Eine falsche Geste war also gleichbedeutend mit, du darfst ruhig sterben. Da Epona sich, auf den Charakter Chiantsus bezogen, wie eine Axt im Walde verhielt, war da wohl nie viel mit Freundschaft. Sie wollte nur zu diesem Amane, oder wie er hießt, der hatte Ahnung im Umgang mit Bijus, Epona schien weniger begnadet. Egal was sie aus sich machte, sie hatte keine Ahnung von anderen Jichuriki, oder sie versteckte diese Ahnung hinter dem gekicher und gelächel. Wieso konnte man noch einmal so hyperaktiv sein? Genau, sie wusste es in ihrer pessimistischen Art einfach nicht und würde es wohl auch nicht so schnell erfahren.
Aber zurück zu ihrem Feuerkunstwerk, welches in Flammen aufging. Natürlich war es nicht viel, aber es reichte um den Ärmel dieser Blondine zu durchlöchern. Ein winziger Erfolg, der wohl zu einer dummen Bemerkung führte. Keine Angst die Vernichtung kommt schnell, wenn, sie verkniff sich eine Beleidigung der Frau gegenüber. Sie hatte ein Trauma, daran konnte man nicht mehr rütteln. Ihre Feuersenbos waren in punkte Flammen auf gegangen. Das wahr wohl das schönste an diesem beisammen sein, der beruhigende Anblick von Feuer, wäre und flammen. Seltsam, das sie sich zu dieser Zerstörung immer wieder hingezogen fühlte. Da sie ihren Satz jedoch nicht in der Luft hängen lassen wollte sprach sie in einem recht zickigen Ton. wir erst einmal die Gegebenen Umstände erreicht haben. Umstände war hier wohl mehr die Entfernung zu Konoha. Sie würde wahrscheinlich ausrasten, wenn die Frau weiter so provokant am Grinsen war. Deswegen konnte ihr die Distanz zum Team nur recht sein, so weit wie möglich weg von dem dummen Geschwätz der Frau und den wahrscheinlichen Lästereien ihrer Kameradin. Einen Vortrag über Höhlen konnte sie so auch vermeiden, egal wer der Klient war, er ging ihr alleine mit seinem Langweiligen Interesse auf die nerven. Ich denke fünfzig Meter Abstand sollten für alle das Beste sein. Keine gezicke aber eine eiskalt Mine und eine Stimme in der überdeutlich die Missachtung an allem Mitschwang. Sofern man also eben erst geistig zugeschaltet hatte, jetzt war man sofort über die Stimmung des Mädchens informiert. Da sie jedoch wenig Lust hatte über ihr Leben zur werden sah sie mit gezwungenem Lächeln zu der Frau und fragte stumpf. Wer ist den die dritte? Nein immer noch kein Interesse an ihrem Umfeld oder der Mission. Nur das Interesse an der nervlichen Belastung, welche sie durchstehen würde müssen, um diese Mission zu überleben. Immerhin ging es mal wieder um ihr verhasstes Leben und auf Missionen starb man nun mal, auch wenn Epona der Meinung war, dass ihr das nicht passieren würde. Sie hatte eben noch nicht mit Chiantsu zusammen gearbeitet, dessen Spezialgebiet es war, die Leute aus der ruhe zu bringen, indem sie sich so falsch verhielt wie es ihr nur möglich war. Immerhin war sie hervorragend, wenn es darum ging, ihren Kameraden den Respekt zu verweigern. Vielleicht würde sie dem Mädchen auch an die Gurgeln springen, sobald sie nur einen falschen Satz sprach. Oder wie würde Mitsu loswerfen, damit der sie zu tode redete und ihr Anekdoten aus seinem leben als Katze erzählte. Frauen gehörten sowieso nicht in zu großer Zahl zusammen, dass machte sie nur zu Furien. Man sah es ja immer bei den Schlussverkäufen. Zwanzig Frauen stritten sich um ein Stück Stoff, um eine Tasse oder um was auch immer. Es war der größte Schwachsinn aller Zeiten Die Kage musste es Unterhaltsam finden, solch eine Mission in dieser Kombination los zu schicken. Vielleicht war sie ein Freund von dummen Streichen, ja so musste es sein.
Letztenendes ging es wieder um den Kampf, in welchem sie die Hände gehoben hatte. Mit einer aggressiven Sorgfalt kreuzte sie diese wieder unter der Brust, um erneut ihre trotz zum Ausdruck zu bringen. Sollte Epona doch machen was sie wollte, Einschüchtern würde sie sich nicht lassen. Die Frau würde schon noch merken, was man mit ihr für eine Freude hatte. Es hatte schon seinen Grund, wieso niemand etwas an dem Nibigefäß fand. Sie war nicht einfach nur unheimlich, weil sie ein Monster barg, nein sie verhielt sich auch als Mensch gerne mal wie ein wütendes Monster. Die freundlichen Charakterzüge gehörten Hide und nur ihm. Ihm vertraute sie und keinem. Sie können versuche mich zu Tode zu lächeln, mein Vertrauen gehört nur einem und nicht ihnen. Da schon wieder, einfach so, ohne Grund. Sie hatte ihrem Sensei gesagt, was sie bereits jetzt von ihr hielt. Mal sehen welche Klischeereaktion die Frau darauf zeigen würde und wie es sich in den Missionsaufgaben Chinatsu's niederschlagen würde. Die Mine unverändert starrte sie die Frau grimmig an, beriet sie im nächsten Atemzug zu beleidigen und ihr die Meinung zu geigen.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di Apr 03, 2012 2:35 am

Reizendes Mädchen. Blieb auch durchweg auf ihrer Linie, sehr konsequent.
Chinatsu bequemte sich nun, zumindest oberflächlich Interesse für das dritte Mitglied der munteren Truppe zu hegen. Epona tat ihr umgehend den Gefallen, warf einen flüchtigen Blick auf ihre Unterlagen. Okayasu, Rion sprach sie mit gleichmütig freundlicher Stimme. Eine Chuu-Nin wie du. Ihre himmelblauen Augen glitten zu dem Mädchen. Sie hat noch nicht unter mir gearbeitet, doch ihrer Akte nach ist sie deutlich teamfähiger als du. Lächeln. Immer noch. Und immer weiter. Die Jüngere war geladen und schien regelrecht auf eine Chance zu warten, hübsch weiter ihre Bissigkeit auszuleben. Die andere dagegen schien all dies schlicht und ergreifend zu ignorieren. Nicht der kleinste Muskel zuckte in böser Absicht.
Sie können versuchen, mich zu Tode zu lächeln, mein Vertrauen gehört nur einem und nicht ihnen.
Epona horchte auf, nur einen halben Herzschlag an. Sehr gelassen verpackte sie die Auftragsdokumente wieder in ihrem Rucksack, holte in der gleichen Bewegung jedoch eine Flasche Wasser hervor und nahm ein paar Züge. Bedächtig schluckte sie, musterte einen Moment lang einen Punkt über Nuras Kopf.

Po-chan brachte der neuen Katze bei, sich nicht am guten Sessel die Krallen zu wetzen. Sie lagen sich auf dem Bauch gegenüber, die eine mit Sprühflasche, die andere mit halb ausgefahrenen Krallen. Das Kätzchen bewegte die Pfote in Richtung Möbel.
Nein, raunte Po-chan, böse Katze.
Das Kätzchen maunzte, betastete das Holzbein des Sessels mit der weichen Unterseite der Pfoten.
Naaaa-ein.
Miau. Die Krallen zuckten.
Nein, böse Katze! Die Sprühflasche löste aus.


Mit einer schnellen Handbewegung ließ Epona einen satten Schluck Wasser quer über Nuras Gesicht fliegen, gefolgt von einem Böse Katze.
Und noch ehe überhaupt irgendetwas passieren konnte - vermutlich war die Chuu-Nin von dieser nicht ganz so klischeemäßigen Reaktion überrascht genug - bückte sich Epona auf Augenhöhe mit der anderen. Und nun Ohren auf! Ein für Eponas Verhältnisse recht scharfer Befehl, aus dem der freundlich-fröhliche Unterton beinahe verschwunden war. Aber nur beinahe.
Zugehört, Süße. Wer redet denn hier davon, dass ich dein Vertrauen wollte? Lächeln. Sanft. Der Tonfall war ölig von Freundlichkeit. Ich hab mehr als genug Vertrauen, und zwar in mich selbst. Du musst dir folglich keinerlei Sorgen darum machen, ich könnte deines brauchen, danke.
Und nun, liebes Kätzchen, werde ich dir was erzählen: Leute wie dich, die finde ich ungeheuer interessant. Solche wie du, die ziehen mich an, wie Motten das Licht. Du und all deine einzelgängerischen, grummelnden, miesgelaunten Genossen, auf euch bin ich richtig scharf.
Lächeln. Wilder. Ihre Stimme blieb jedoch so zuckersüß weich und sanft. Kein Hauch von einem Stachel lag darin verborgen. Weißt du, warum? Du wirst hören, warum. Weil es mich gewaltig interessiert, was Miesmacher wie euch in ein Mannschaftsspiel wie die Arbeit als Shinobi geführt hat. Welche Ziele ihr habt. Wie ihr hofft, sie mit dieser absolut unproduktiven Art zu erreichen. Ihr bereitet mir Vergnügen, denn ihr gebt mir Rätsel auf, Süße. Vielleicht überrascht es dich, aber ich mag Rätsel. Und darum mag ich auch euch, ganz gleich ob ihr mich genauso mögt oder hasst oder liebt oder vergöttert oder verachtet. Sie straffte den Rücken wieder durch. Lächeln. Nach wie vor. Mich zu mögen, ist mir natürlich lieber. Doch auch mit deiner Verachtung kann ich wunderbar umgehen. Epona ging wieder ein wenig aus Chinatsus Privatsphäre heraus, zwei Schritt rückwärts.
Oh, und nur nebenbei. Du hast offenbar schon einen Sensei, dem du dein Vertrauen zu Füßen legst? Wie rührend, dass du zu so einer Geste fähig bist. Es ehrt ihn, wer auch immer er ist. Die Jo-Nin wandte den Blick ab, unterzog ihre Fingernägel einer sehr intensiven Untersuchung. Er hat dich vermutlich ausgebildet? Fein, dann bin ich sehr gespannt, das Ergebnis seiner Lehrfähigkeiten zu sehen. Auf dieser Mission. An dir.
Und ganz leise, da kicherte sie auf die ganz besonders nervige Art.


Zuletzt von Kiobashi Epona am Di Apr 03, 2012 8:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di Apr 03, 2012 4:48 am

[out: Sorry für die lange Wartezeit und auch Danke, dass ihr auf mich gewartet habt!!^^]

Kommt vom Eiscafè um Pinguin

Rion kam nach langem rennen endlich beim Tor an und hatte wahrscheinlich jetzt schon so einige Pfunde verloren, die sie durch die zwei Eisbecher drauf bekam. Die grün haarige sah schon vom Weiten zwei Personen und kam ihnen immer näher. Zwar kamen die beiden ihr nicht wirklich bekannt vor, vielleicht sind die beiden ihr nur mal flüchtig über den Weg gelaufen, doch sollte sich das wohl nun ändern. Da keine weiteren Personen in Sicht waren, war klar, dass dies ihre Teamkollegen für die bevorstehende Mission sein sollten. Anders konnte es sich Rion nicht vorstellen. Ihre Lust und ihre Begeisterung für die Mission waren groß und so war sie noch voller Tatendrang. Hofften wir mal, dass es so blieb. Allgemein was es für eine Mission war wusste die Konouchi noch nicht, doch sollte sie dies wohl auch gleich erfahren. Rion senkte etwas das Tempo und blieb kurze Hand stehen. Noch ein paar Metern vor den anderen beiden lief sie nun in kleinen Schritten voran. Die beiden schienen sich noch zu unterhalten und Rion wollte nicht einfach so hereinplatzen. Außerdem musste sie erst einmal ihren Puls wieder beruhigen und ordentlich Luft holen, um dann auch sprechen zu können. Nachdem es ihr dann wieder gut ging und sie sich innerlich auf die beiden vorbereitet hatte näherte sie sich den beiden immer mehr. Schließlich stand sie bei den beiden und lächelte diese an. „Ohayou und Gomenasia für meine Verspätung und für die Störung, mir hatte eben erst jemand Bescheid gegeben, dass ich auf eine Mission soll.“ Sagte Rion und streifte sich eine Strähne nach hinten, die ihr ins Gesicht gefallen war. „Mein Name ist Rion, Rion Okayasu! Freut mich euch kennen zu lernen und ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.“ Sagte sie dann und verbeugte sich vor den beiden höflich. Normalerweise war Rion nicht so offen und freundlich zu jedem, doch ihre Begeisterung auf Mission zu dürfen, war einfach zu groß. Zu lang gammelte sie schon in dem Dorf rum. Was ebenfalls nicht außer acht zu lassen war, war das es zwei Frauen/Mädchen waren, mit denen Rion auf Mission gehen würde. Da war ihre Laune gleich doppelt so gut. Männer konnte sie nun mal nicht ausstehen und schon gar nicht auf Missionen, um ihnen dann auch noch den Arsch zu retten. Man hatte ja sonst keine Hobbys. Doch als Rion die blind haarige genauer ansah, kam sie ihr doch etwas bekannter vor. Doch auf die schnelle fiel ihr nichts ein. Sie grübelte und grübelte, doch die Antwort blieb weg. Rion wusste nicht weiter, doch sah sie erst mal zu Epona, um nicht aufzufallen und sprach die andere blond haarige an. „Öhm…weiß einer von ihnen worum es in der Mission geht und wohin wir müssen? Das konnte mir der Hernie von vorhin nämlich nicht sagen.“ Fragte Rion die beiden und sah sie dabei fragend an, dass es außerhalb von Konoha sein würde, dachte sich Rion schon, ansonsten würde hier nicht der Treffpunkt sein.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di Apr 03, 2012 9:54 am

Ein Mädchen, dass die gleiche Schiene fahren würde wie ihre Teamleiterin? Juhu sie könnte kotzen vor Begeisterung. Egal wer diese Mädchen war, wie sie aussah oder in was für einem Verhältnis sie zu sonst wem stand. Sie konnte bei Chintasu nur noch durch Schweigen punkten. Wenn Epona das Weib mochte, so würde sie selbst es hassen. Daher ging ihr die dezente Beleidigung ihrer mangelnder Teamfähigkeit auch am Hintern vorbei. Wenigsten muss ich mich nicht verstellen, kotze sie zurück ohne wirklich auf die Verachtung in ihrer Stimme zu achten. Wer anderen in den Hintern kroch und das bei jedem Fremden, der verdiente ihren Respekt nicht. Man konnte Leute nicht für Geld schützen, denn der Mensch war eine verdorbene Rasse, nicht mehr und nicht weniger. Aber genug von ihrer Hasserfüllten Meinung, sie war sich ihres Lebens wahrscheinlich mehr bewusst als jeder Andere. Ihr könnt nicht erwarten, dass ich zu diesem Weib auch nur ein wenig freundlich bin. Sie ist ein dummes Blondes Ding, nicht mehr und nicht weniger. Ich hoffe ihr verzeiht mir das Hide-sama. Ihr seid doch mein einziges Licht. Der letzte Gedanken schmerzte sehr und verunsicherte zutiefst, doch die Trizereien hatten ihr Haltung zu einer grimmigen Maske verkommen lassen. Als Epona ihr jedoch ins Gesicht spuckt, war es mir jedem Funken von Beherrschung vorbei. Mit Hilfe eines Elementaren Katon Jutsu lies sie ihre Temperatur ansteigen, was dazu führte, dass die Wassertropfen von ihrem Gesicht in Dampfform abschied nahmen. Ihr Gesicht war umrauchte und sie schnitt eine unmenschliche Grimasse. Die Chûnin sah aus wie eine knurrende Katze, welche gleich die Krallen ausfahren würde. Nein sie knurrte nicht, aber sie war kurz davor der Frau ihr Nägel durch das dumme grinsen zu ziehen. Ihr blick wurde immer irrer und jede Wort der Blonden schien ihre Muskeln zu neuen Schreckensmasken an zuspornen. Es waren die dumme Art Eponas und vor allem ihre Kühnen Worte dem Mädchen gegenüber. Den Hide war ihr Heilig, so viel stand fest und wahrscheinlich lies dieser Umstand sie dazu verleiten einer kleinen Dummheit nach zugeben. Das Wasser aus ihrem Gesicht war verschwunden, doch ihr Körper glühte noch immer leicht. Kein Problem für die Chûnin sie und das Feuer waren immerhin Freunde.
Und dann stand sie in Flammen um ihrer Wut Ausdruck zu verliehen. Aus Allen Preon schoss ihr das Katonchakra und umhüllte sie wie eine Flammen Kugel, es schien nicht nur so, nein sie stand in Flammen und sie knurrte einen tiefen und Kehligen Laut, der bei einer Frau seines gleichen suchte. Ihr Meinung interessiert mich einen Scheißdreck. Ich bin schlimmeres als ihr dummes Gelaber gewöhnt also tun sie uns einen gefallen und halten sie einfach ihr dummes Maul. Es ist mir Scheiß egal ob sie mein vorgesetzter sind oder nicht. Ich werde folgen, aber wenn es es auch nur noch einmal wagen summe Vermutungen über meinen Zustand und vor allem über mein Training an zustellen, dann bin ich weg und ziehe ein Feuerschneise hinter mir her. Eine Jinchûriki die den Wald in flammen setzte schien in ihrem Aktuell zustand nicht schwer. Immerhin war sie am brennen und die Flammen züngelten um ihren Körper, als wäre es das natürlichste der Welt. Aber es war nicht natürlich und es würde nie natürlich sein, es sei den das Monster brach aus. Es war sowieso ein Wunder, dass diese dumme Katze schlief. Aber eine andere Katze schlief nicht. Mitsu war zu ihr gekommen und hatte sein leise Klagendes Maunzen von sich gegeben. Eine der wenigen Dinge in ihrem Leben, die sie immer erreichten. Er machte sich sorgen und das musste er nicht sagen, dieser kurze leise Ton reichte vollkommen aus. Der Hass in ihrer Brust schwoll an und entlud sich in einem Flammenschlag und dann stand sie wieder da. Unverbrannt und wütend wie eh und jeh. Die Augen zu schlitze verengt, wollte sie ihren Sensei gerade vor die Füße spucken, als sich jemand näherte. Sie fuhr herum und betrachte die Grpnhaarige. Natüplich hasste sie diese fröhliches Gelaber jetzt schon. Diese Frau ist diene beste Freundin und ich dein größter Feind, wenn du es wagst mir zu nahe zu kommen. Also lass dich einweisen und dann hoffe ich, dass wir diesen Dreck hinter und bringen und zwar so schnell wie es nur möglich ist. Ein verächtlicher Blick an beide und Chintasu spuckt zwischen die beiden auf den Boden. Mein Name ist Chinatsu aber nen mich ruhig Kätzchen. Bei den Namen Kätzchen äffte sie Eponas Stimme unverhohlen argwöhnisch nach und enterte sich dann mindestens zehn Meter von den beiden Frauen. Sollten sie die Welt doch in diesem rosa schien sehen, Ihr stand es bis Oben hin. Sie wollte nur noch zu Hide, in Umarmen, einfach bei ihm sein.
Halt Stopp, zu viel der Gefühle. Sie griff nach Mitsu, welcher sich freiwillig auf den Arm nehmen lies und kraulte seinen Kopf. Sei nicht so hart, sprach er leise und schmiegte sich in ihrem Arm, während Chinatsu argwöhnisch zu den anderen herüber sah. Sollten sie doch alle verrecken. Immerhin wollte sie nur ihre Mission hinter sich bringen.


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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di Apr 03, 2012 9:07 pm

Zwei Schritt Abstand waren weit, weit nicht genug. Epona fügte noch fünf weitere an, als ihr Gegenüber erst dampfte, dann rauchte, und dann brannte.
Wirklich ein Bilderbuch-Jinchuuriki schoss es der Jo-Nin durch den Kopf. Unberechenbar, jähzornig, und mehr als einen Tick auf Kollisionskurs mit allem. Oder zumindest, fast allem. Mit ihrer Katze stand sie offenbar nicht auf Kriegsfuß, denn deren Maunzen ließ erst eine neuerliche Stichflamme aufschießen, ehe sich das Feuer komplett verzog.
Das unsichtbare Feuer in Chinatsus Innerem tobte wohl noch immer.
Es war einer dieser perfekten Momente. Einer von denen, die ein Jinchuuriki meist zur spontanen Selbstentzündung missbrauchte, auch wenn er nicht unbedingt dafür die Katze im Leib haben musste. Und nur einen Lidschlag lang hegte Epona Kiobashi das absolut untypische Bedürfnis, selbst auch mal die Bombe platzen zu lassen, ihre Grenze mit dem Hachibi einmal ganz ohne Beistand eines Kollegen auszutesten. Der anderen die Tentakel um den Körper zu schlingen, hochzuheben und in den Boden zu hämmern.
Ihr zeigen, dass sie nicht der verdammte einzige Shinobi in diesem beschissenen Dorf war, der sich mit einem dummen Ding von einem Monster herumschlagen durfte oder das dämliche Recht hatte, irgendwas verf***tes dem Erdboden gleich zu machen.
Doch der Moment verstrich, die Hitze verrauchte. Von solchen unüblichen Gedanken bekam Epona am Ende noch ein Magengeschwür.

Tief im Innern des Seelenverstecks regte sich der Ochse in den Schatten seiner Gitter. Schwere Tentakel schlurften über glitschigen Stein, muskelbepackte Arme zuckten, ein hornbewehrter Kopf hob sich und blinzelte irgendwohin ins Nichts.
Ein Rühren im Halbschlaf. Er schloss die Augen.


Chinatsu bekam ihren Willen. Das Lächeln war fort.
Ein grünhaariges Mädchen stieß hinzu; sie war offenbar Rion, Teammitglied Nummer drei. Chinatsu zählte offenbar auch eins und eins zusammen und verabreichte der anderen Chuu-Nin sogleich ihre Ladung, sodass die Grünhaarige auch sofort wußte, mit was für einem Prachtstück sie es hier zu tun hatte. Nach einer weiteren Geste absoluter Verachtung entfernte sie sich von ihren Kameraden.
Bedächtig holte Epona Notizbuch und Stift aus ihrer Hüfttasche. Sie notierte Unfähig, einem anderen als ihrer Bezugsperson so etwas wie Respekt entgegen zu bringen. Völlig auf ihren Sensei fokussiert. Kann nicht ohne. Sie setzte die Randnotiz "Verknallt?", und fügte an: "Nach Rückkehr Recherche". Sie ließ die Drohung mit der Feuerschneise und daraus resultierenden Desertierung vom Dienst aus. Den Punkt nahm sie noch nicht komplett für voll; hoffentlich war dies nur im jugendlichen Überschwang aus ihr herausgeplatzt. Manche Dinge konnte man sich schnell kaputtmachen, auch durch Worte. Und machte man auf Missionen mehr Probleme, als man nützte, war das einer Karriere nicht zuträglich. Im Gegenteil. Und es fiel nicht nur schlecht auf einen selbst zurück, sondern auch auf jeden Ausbilder. Besonders Letzteres hatte Epona Chinatsu mit ihrer letzten Äußerung eigentlich klarmachen wollen. Es hätte keinem anschließenden Kniefall bedurft, sondern bloß einem ganz knappen, vor Verachtung triefenden "Verstanden" oder "Jawohl". Statt einem "Jawohl" hatte sie sich nur ganz deutlich als potenziell gefährlich für Freund und Feind dargestellt. Passte ihr was nicht, ging sie hoch. Die Mission war ihr egal. Folglich war ihr der Auftrag des Dorfes egal. Ob Erfolg oder nicht, es kümmerte sie nicht. Es ging um sie, um ihre Gefühle, um ihren Sensei. Dass sie ihm und seinem Ruf dadurch schadete, zeigte allerdings auch, dass ER ihr wohl doch gleichgültiger war, als sie hier hinschmettern wollte.
Sollte das Mädel nun ihren Willen haben. Epona ließ ihr ihren Frieden und richtete sich stattdessen an Rion. Mein Name: Kiobashi, Epona. Die beneidenswerte Teamleiterin für diesen Schulausflug. Ihre freundliche Miene spiegelte diesmal nur zur Hälfte wirklich gute Laune wieder. Und der Auftrag besteht, in kurz, in Personenschutz. Der Ort liegt einige Wegstunden nördlich von hier. Sie nickte in die besagte Himmelsrichtung und machte die ersten Schritte zum Tor hinaus. Details nenne ich dir gern unterwegs; da haben wir sicher Zeit genug, ganz ungestört zu reden.
Die Jo-Nin warf einen Blick über die Schulter zu Chinatsu. Und du, folge eben. Der Abstand ist mir gleich; entscheide selbst, wieviel für diesen Dreck, der deine Arbeit ist, angebracht ist. Rasch wandte sie sich noch an die Chuu-Nin im Wachhaus. Ciao.
Die beiden waren in Deckung gegangen, als die Feuertaufe auf dem Vorplatz explodierte. Zum Abschied winkte einer von ihnen, doch welcher, konnte man nicht erkennen. Er duckte sich zu tief.
Epona schlug eine etwas schnellere Gangart an und tat bei erster Gelegenheit einen Sprung in die Bäume. Mit einem Wink befahl sie den beiden Chuu-Nin, ihr zu folgen.

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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr Apr 06, 2012 11:44 pm

Rion stand noch immer bei den beiden anderen und wartete auf Gegenreaktion, die von der einen blonden wohl eher nicht zu erwarten war. Rion legte den Kopf schief und sah diese an. Was hat sie nur? Fragte sie sich und sah dann zu der anderen blond haarigen, die ihr etwas erwachsener erschien. Doch hier stimmte etwas nicht, das merkte wohl jedes kleine Kind. Epona schrieb etwas auf einen Block und Chinatsu blieb immer noch gleichgültig. Ihr war es anscheinend egal was die Konouchi da aufschrieb. Rion hörte ja was die Notizen waren und zog eine Augenbraue nach oben. Wenn jemand so etwas über sie schreiben würde, wäre ihr das alles andere als egal. Rion machte sich jetzt schon Gedanken wie das erst auf der Mission sein sollte, doch hielt sie sich noch etwas zurück mit ihren Vorurteilen, da sie ja die Gründe nicht kannte. Vorurteile waren schon was schlimmes, doch das schlimmste war wohl, wenn sie sich bestätigen würden. Rion wusste zuerst gar nicht mit dieser Situation umzugehen, sollte sie etwas sagen oder doch lieber still bleiben. Sie entschied sich die Füße ruhig zu halten und wartete auf eine Reaktion von Epona, die sie hoffentlich bekommen würde, denn sie wusste immer noch nicht um was es sich bei der Mission handelte und wollte endlich Klarheit. Das Schweigen unter den dreien wurde aber gebrochen, da Epona sich nun doch zu Wort meldete. Ihre Worte waren aber alles andere als zufrieden stellend. Schulausflug? Wo war Rion hier nur gelandet? Da freute sie sich mal seit langen wieder auf eine Mission und dann hatte sie solche Teamkameraden. Naja Epona erwies sich anschließend als Teamchef, was Rion nicht anders erwartet hatte, aber doch etwas forsch rüber kam. Rion fasste sich nur an den Kopf als sie Epona hinter her sah und seufzte. Also los…. Ihre Stimmung war nun ganz über Bord gegangen, was sie selbst etwas schade fand, doch half alles nichts, da musste sie jetzt durch. Wie sie aber nun Chinatsu einschätzen sollte wusste sie noch immer nicht so recht. Die grün haarige wusste ja noch nicht mal ihren Namen, doch wie es schien wollte die blond haarige ihren auch nicht preisgeben, noch mal nachfragen kam aber auch für Rion nicht in frage und lief stattdessen lieber los und sprang nach wenigen Metern ebenfalls auf einen Baum und folgte Epona.

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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Sa Apr 07, 2012 2:01 am

Keine Reaktion von der Grünhaarigen. Immerhin wusste sie, wann es klug war den Mund zu halten. Chinatsu sah die beiden Frauen aus ihrer Entfernung stumm an. Diese dummen Weiber würden ihr nur auf die nerven gehen. Ihre Wut war ein wenig verraucht, denn das kraulen des weichen Fells beruhigt sie ein wenig. Sie hoffte nur, dass es schnell gehen würde. Sie hatte keine Lust stundenlang in diesem Wald hin und her zu wandern und dann auch noch eine Tour durch eine Höhle zu machen. Mitsu schmiegten den Kopf sanft gegen ihre Brust und dann setzten sich die anderen auch schon in Bewegung. Kein dummer Kommentar mehr. Ok Epona gestattet ihr den Abstand zu wählen, aber etwas anderes hätte sie auch nicht gemacht. Ihre Notiz war überflüssig gewesen, aber so war das nun mal mit den Weiber, sie machten immer überflüssige Dinge. Die Frauen konnten ihr gestohlen bleiben. Aber nun musste sie den Kopf nach vorne richten und sich auf den Weg machen. Die beiden waren weg, nunja ein wenig weg. Missmutig sah sie zurück zum Tor. Sie wollte zurück zu hide und zu sonst keinem. So ein Schwachsinn, das war die unpassendste Mission, die man ihr hätte zuteilen können. Auf wiedersehen du grausame Welt und willkommen du grausamer Wald. Chinatsu trottete langsam hinter den anderen beiden her. Ja sie folgte, auch wenn sie keine Lust hatte. Für Hide, sagte sie sich und sprang dann auf einen Baum, um den beiden zu folgen. Sie hielt Abstand, viel Abstand und während sie sich so in Bewegung setzte dachte sie über den morgen nach und darüber, wie Hide sie wohl verändern würde. Vielleicht ganz vielleicht konnte sie bei ihm etwas lernen, wenn nichts was mit ihrem Monster, dann vielleicht etwas menschliches. Darin schien er besser zu sein als Epona und so schweiften ihre Gedanken zu der Frau ab, deren blondes Haar so vor ihr her wehte.


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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Di Jun 12, 2012 8:30 am

=> Straßen von Konoha

Einsamkeit, ja, dies war das Gefühl, welches Kano nun wieder am ehesten beschrieb. Er hatte sich von Chiasa getrennt, war getrennt Wege gegangen, zum Einen wollte er, dass sie ein wenig Selbstständig arbeitete, somit Verantwortung übernahm und auch wollte er sie schützen. Sie schützen? Man fragte sich, wovor Kano wie schützen wollte, jedoch für ihn war dies offensichtlich, vor der möglichen Diskriminierung, die in Konoha unter vorgehaltener Hand allgegenwärtig ist. Er hatte es mittlerweile vorgezogen abseits des Weges zu laufen, denn es war ihm schon aufgefallen, dass er möglicherweise nicht willkommen war, zumindest kam es ihm so vor. Anstatt ihm Respekt zu zollen für all seine guten Taten machten die Shinobis, die ihn erkannten gingen 2 Schritte zur Seite, nur um nicht in seiner Nähe gesehen zu werden, denn Kano war zwar ein respektabler Shinobi, jedoch war er auch Krank, nicht physisch und es auch nicht ansteckend, jedoch waren seine Neurosen, also seine Psyche angeschlagen, und dies nicht gerade knapp. Er war schon auf vielen Missionen, und ziemlich viele davon waren stets in Begleitung gewesen, in Begleitung von Untergebenen, in Begleitung von Gleichrangigen, jedoch war er auch ab und an mit jemanden unterwegs gewesen, der im Rang zwar über ihm war, jedoch unter seinem Kommando stand. Allein diese Tatsache der gebrochenen Hierachi, machte vielen zu schaffen. Kano seufzte, denn er wollte nicht, dass Chiasa dies mit erlebte, dass sie auch geächtet wurde, so wie er selber, und dies nur, weil er krank war. Seid wann waren Neurosen ansteckend? Seid wann wurde man deshalb diskriminiert? Ihm fiel wieder ein, dass viele Menschen diskriminiert wurden, und dies in einem Land, in dem so viele Menschen lebte, wo es eigentlich egal sein sollte, wer wer ist, was für ein Päckchen dieser Jemand zu tragen hatte. Kano trug seine psychische Erkrankung, die Jinchuriki trugen die Last der Bijûs auf ihren Schultern, die Uchihas trugen die Lasten der Kriege auf ihren Schultern, ebenso wie die Senjus. Kano schritt nun auf eine Bank nahe des Ausgangs zu und setzte sich dort, nachdem er sie desinfizierte hatte hin. Man konnte ja nie wissen, wer dort vorher gesessen hatte, welcherlei Keime sich dort breit machten, und nur darauf warteten ihn anzuspringen. Kanos Handeln war natürlich nicht unbemerkt geblieben, denn sofort waren die Augen von 3 Ge'nin auf ihn gerichtet, welche natürlich sowohl nach seinem Erkennungszeichen, dem Stirnband suchten, wie auch nach einer möglichen Weste, jedoch blieb diese Suche ohne Erfolg. Von ihrer, ihrer Meinung nach, überlegenen Stärke traten sie auf den jungen Mann zu. Kanos Blick jedoch galt nicht der möglicherweise drohenden Gefahr von Ameisen, die einen Riesen herausforderten, sondern seinem Hemd. Vorsichtig strich er über die Stelle, an der bis vor kurzem noch ein Kunai steckte, und somit sein weißes Hemd rötliche verfärbte. Vielleicht sollte er vorerst nach Hause gehen, und dort sich erst einmal umziehen, sowie eine Dusche wohl angebracht werden würde, immerhin war auch sein Hemd beschädigt. Kano blickte nun jedoch, geweckt durch dsa aufkeimende Chakra empor zu den Ge'nin. Es ging ein herausorderndes Grinsen durch die 3, jedoch wurde ihr Grinsen schnell wieder unterdrückt, denn sie spührten alle jeweils eine Hand auf den Schultern, es war ihr Sensei, gepaart mit dem Kagebunshin no Jutsu. Dieser blickte nun zu Kano und entschuldigte sich rasch für die Unannehmlichkeiten. Kano wunk nur ab und holte sein Buch heraus. In dieses begann er nun zu schreiben und schottete sich von der Außenwelt damit auch wieder ab. Er wollte nichts sehen, nichts hören, nichts mitbekommen, nur noch die Geschehnisse von Chiasas auftauchen an dokumentieren, mit perfektionistischer Akrebie tat er dies, denn immerhin galt es einen Ruf zu verlieren. Die Kage selbst hatte ihm eine sehr präzise Genaugigkeit nachgesagt, was dem jungen Mann jedoch ein positives Bild der Frau gab. Wen sollte er am Besten für die Senseirolle nehmen? Jemanden, den er kannte? Jedoch war kam dabei in Frage? Eigentlich, zumindest nach seiner Einschätzung nur eine Person, und dies war Nara Asher, ein Experte auf dem Gebiet der Fuinjutsu und auch in der Bijû-Kontrolle, doch wo fand er diesen?
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Mi Jun 13, 2012 10:20 am

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Genau genommen lief der heutige Tag so wie immer ab: Er startete im Krankenhaus mit der üblichen Arbeit, bei welcher Ayase es schon schwierig genug hatte, akzeptiert zu werden. Da beschwerte sich ein Patient über ihren emotionslosen Blick, ihr gruseliges Aussehen, hier wurde wieder unter den Schwestern über sie gelästert... Hätte sie nicht Yano und Chizu im Krankenhaus als Bezugspersonen und würde sie nicht so gute Arbeit leisten, hätte man sie wahrscheinlich schon lange suspendiert, weil ihnen ihr Aussehen nicht passte. Allgemein machte sie unter vielen hier in Konoha ja schon Furore, sie sei Sadako aus "The Grudge" oder aus sonst irgendeinem Horrorfilm entsprungen, sie sei böse, sie würde das Dorf mal betrügen und so weiter. Und das, obwohl sie genau genommen eigentlich doch recht hübsch war - nur sahen das die Bewohner wegen der Emotionslosigkeit, für die sie nichts konnte und sie selbst anders. Das sie eigentlich tief im Inneren die Schüchternheit in Person war, daran dachten die Außenstehenden ja noch nicht mal, sich mit ihr genauer zu beschäftigen. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb sie so wenig Bezugspersonen hier hatte. Logisch, da waren ihr Onkel und Cousin aber ansonsten schenkte ihr ihr Umfeld gar nichts. Zum Glück hatte sie da ihren besten Freund, Uchiha Shiranui und ihren alten Teamkameraden, so wie zwei Freundinnen im Krankenhaus. Ohne diese Leute wäre sie wahrscheinlich aufgeschmissen, sozial aufgeschmissen. Eigentlich konnte sie Uchihas ja nicht ausstehen, aber Shiranui war eine Ausnahme, eine komplette, wahrscheinlich mochte sie ihn deswegen auch. Und eigentlich tat der Clan mit den Copy-And-Paste-Augen auch sein Gutes, bei dessen Mitgliedern kam sie nämlich immer aus sich heraus und konnte scharfe Worte aus ihrer Zunge holen~ Mal von den sarkastischen Kommentaren abgesehen. Und So mancher Uchiha glaubte ja sowieso, er sei liberal geworden, nur weil sich die Richtung seiner Intoleranz geändert hatte. Und mal weg von ihren typischen Alltagsproblemen, hatte sie auch noch ganz andere am Hals. Man nehme da ihre Amnesie, die ihr gehörig auf den Geist ging und wegen der schon manche dachten, sie hätte Probleme mit der Psyche. Manchmal, da sah sie plötzlich Blut, auf ihren Händen, in dem Raum in dem sie sich befand... einfach überall. Auf Missionen hörte sie mittendrin gequälte Schreie, die einem durch Mark und Bein gingen und ab und an hörte sie das Knistern eines Feuers. Das Alles wäre so einfach zu erklären, wenn sie nicht diese Gedächtnislücke hätte. Als nächstes kommen dann nächtliche Albträume, Schlafwandeln oder sie konnte komplett nicht mehr schlafen, was man ihr äußerlich aber nicht ansah. Von Außen hatte sie immer noch ihr "perfektes" Bild bzw. ihr gutes Aussehen. Zugegeben, ihr roten Augen waren faszinierend, schön. Ihre blasse Hautfarbe, fast alles lässt sie wie eine Puppe wirken, aber da die meisten Leute hier ihr Leben nach Vorurteilen aufbauten und gute Arbeit nicht zu würdigen wussten, sahen sie in Aya eher ein "Horrorgirl", es war fast schon so schlimm wie in Otogakure. Obwohl... vielleicht war es in diesem Dorf damals doch viel schlimmer, da hatte man sie täglich Monster genannt und so gut wie keiner gab sich mit ihr ab, hier hatte sie wenigstens eine kleine Anzahl von Freunden, auf die sie sich verlassen konnte. Wer weiß, ob Ayase so wäre, wie sie jetzt ist, wenn sie keine Amnesie hätte. Wenn sie genau wusste, was die Dorfbewohner ihr angetan hatten und wie sie aus Rache handelte. Die Bewohner töteten sie und ihre Eltern, die Tokubetsu Jônin erwachte aus Rache "von den Toten" und brannte alles nieder.... Nein, sie wäre definitiv nicht die selbe wie jetzt. Fraglich nur, was passieren wird, wenn sie sich an alles erinnerte. Würde man sie dann noch mehr meiden? Würde man ihr noch mehr aus dem Weg gehen? Oder würde man sie als Nuke-Nin aus dem Dorf werfen? Das alles waren nur Thesen, wenn es so wäre. Wenn sie irgendwann ihre Erinnerung zurück erlangen würde. Aber im Moment war sie die extrem schüchterne, äußerlich emotionslose, Gutmütige Ayase, Hilfsbereit bei jedem außer einem Uchiha. Die Schwarzhaarige war fast ein wenig ziellos durch Konoha gelaufen und ihr Weg führte sie schließlich vor das Tor, fast hätte sie selbst den Kopf über sich schütteln können, sie sollte vielleicht mal darauf achten, wo sie hin läuft. Obwohl sie einen sehr hohen Intelligenz Quotienten besaß, hielt sich ihr Orientierungssinn in Grenzen. Wenigstens hatte sie da noch ihr Hiden, mit diesem konnte sie ja jeder Zeit sehen, wo ihre Freunde sich befanden~ Sie machte schließlich vor einer Bank halt, auf der schon jemand saß, der zwar beschäftigt aber offensichtlich verletzt war, erkennbar an der roten Verfärbung in seinem Hemd. Und er war auch kein Uchiha, da war sie sich sicher... zumindest hoffte sie es. Nun lag es daran all ihren Mut aus sich heraus zu holen, damit sie die Worte die sich gerade in ihrem hochleistungsrechner Gehirn angesammelt hatte, auszusprechen. Mental atmete sie tief durch und setzte dann an. "Uh, sind Sie verletzt? Wenn ja, kann... ich die Wunde heilen. Ich bin Iryônin..." Na das sprechen klappte schon mal ganz gut, ihre Stimme war so zart und leise wie immer, aber sie hatte es geschafft einen normalen Satz ohne Stottern zu formen. Falls es doch keine Verletzung war oder es schon behandelt wurde und lediglich noch das Hemd seine Färbung hatte, würde sie einfach fragen, ob sie sich setzten dürfe.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Do Jun 14, 2012 6:42 am

Diskriminierung, ja dies war wohl ein Buch, welches in Konoha nicht gut ankommen würde, jedoch in den anderen Ländern und Kano wäre gewiss einer der prädistiniertesten Autoren dafür, denn nur weil man anders war, als das Standartbild wurde man gemieden, wenn man Psychosen hatte, galt man als Irre, wenn man Neurosen hatte, ebenso, hatte man Probleme in der Vergangenheit, so wurde man auf diese reduziert, hatte man eine recht problematische Geschichte in seinem Clan, so taten die Leute es auch hier gleich, und reduzierten die Leute auf ihre Vergangenheit, auch wnen dem nicht mehr so war, auch die Jinchuriki, die eigentlich eher als Helden gefeiert werden sollten, denn immerhin trugen sie dazu bei, dass das Dorf sicher vor einem der Monster war, wurden gemieden, wurden geschnitten oder gar gemobbt. Das diese Leute sich nach Zuneigung sehnten schien niemanden zu interessieren, denn hinter vorgehaltener Hand wurden sie ausgelaucht, wurde über sie gelästert, oder gar schlimmeres. Nun jedoch trat jemand an Kano heran, den er so nicht kannte. Es war eine junge Frau, dies konnte man anhand der Schritte hören, welche auf ihn zu kamen, sie waren leichtfüßig, elegant und gewiss nicht plumpt. Man achtete auf jeden Tritt und der junge Mann schloss, bevor der die junge Frau ansehen würde die Augen. Nein, gewiss kannte er diese Person nicht, denn die violette Flamme, die nun vor ihm zu lodern begann mit einem Hauch von Rötlichkeit kannte er nicht. Von der Flamme ging eine großes und drückende Schwere aus, fast so schwer wie sein Chakra, seid dem er Yume no Ken beherrschte. Seid diesem Tage beherrschte er nicht nur ein Kinjutsu, nein, seine Chakraeigenschaften hatten sich verändert, sie wurden kälter, kalt wie Stahl und drückend Schwer, wie die Atmosphäre in dieser anderen Welt. Als sie vor ihm zum Stehen kam sprach sie ihn an. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie ausgerechnet auf ihn zutrat, und ihn auch nocht fragte, ob er verletzt sei. Dies hatte sie wohl daraus deduktiert, dass er immernoch das rötlich gefärbte Hemd trug, und auch sein Mantel hatte einiges abbekommen. Vorsichtig klappte er das Buch zu und öffnete nun seine Augen. Seine stahlblau-grauen Augen trafen auf die ihren Seelenspiegel. Es waren rubinrote Augen, in die er nun blickte und für Kano war dies alles andere als gruselig, denn noch nie hatte er je solch schöne Augen zu Gesicht bekommen. Sie drückten so viele Gefühle aus, welche wohl nicht durch die Gestik und Miemik ausgedrückt werden konnten. Auch schien ihre deduktischen Fähigkeiten einwandfrei zu funktionieren, denn immerhin hatte sie unter seinem Mantel wahrscheinlich einen Kurzen Moment den Blutfleck gesehen, welcher noch von dem Angriff Sayas vorhanden war. Langsam erhob er sich und schenkte ihr ein sanftes Lächeln. Natürlich lies er ihre Augen nicht einen Moment aus den seinen. Dass während dieses Vorgangs ihr Körper ihrem Chakra zugeordnet wurde und somit er selber dann, wenn er die Augen schloss nicht nur eine Flamme vor sich sah, sondern eine Person musste er nicht unbedingt preis geben.
Ich danke Euch, für Eure Anteilname Ojou-sama, sagte er und ging vor ihr auf die Knie. Er legte seine rechte Hand auf seine linke Brust, nahm mit der Rechten ihre Linke und gab ihr einen Handkuss. Langsam glitt er nun wieder nach oben und lies dabei ihre Hand zu Boden gleiten.
Verzeiht, ich konnte nicht anders., gestand er nun und sah verlegen zur Seite. Es war ihm stets immer peinlich, wenn seine Neurosen mit ihm durchgingen. Die Erziehung, welche ihm eingeprügelt wurde, würde wohl nie aus seinem Körper verschwinden, denn immerhin war er, dies hatte er selber feststellen dürfen, einer der letzten ehrbaren Ritter auf dieser Welt, daher entsann er sich und versuchte nicht mehr diesen Status zu ändern, denn er selber empfand es nicht als Problem. Problematisch war für ihn eher, dass er z.B. einen Ordnungsfaible hatte, oder gar in engen Räumen nicht sein konnte, denn die Klaustrophobie war mehr als lästig.
Mein Name ist Fudo Kano., stelte er sich nun mit fester und starker Stimme vor. Ihm war aufgefallen, dass sie Anders war, anders als viele andere Personen, vielleicht war dies auch der Grund, weshalb sie für ihn sympathisch war. Ihr gefühlloser Ausdruck im Gesicht, ihre zurückhaltende Art, denn auch dies war ihm nicht entgegangen, sie hatte für 2 Milisekunden eine kurze Pause in ihrer Frage getätigt. Im Kontrast zu ihrer Gestik und Mimik stand jedoch ihre Sprachwahl und Aussprache, sowie ihre Augen, die so viel Gefühl ausstrahlten, wie Kanos selber. Er entsann sich jedoch ihrer Frage und so musste er kurz schmunzeln.
Verzeiht, ich war abgeschweift und Ihr erfragtet meinen Gesundheitszustand, und nicht meinen Namen, oder andere Unwichtigkeiten. Um auf Eure Frage zurück zu kommen, habt Ihr recht, ich verfüge über eine Wunde, jedoch wurde sie von einer Iryou'nin in Ausbildung versorgt. Eben dies lies mich jedoch überlegen, ob ich das Krankenhaus aufsuche, jedoch scheint Ihr eine vollausgebildete Iryou'nin zu sein, und wenn Ihr ein wenig Zeit hättet, so würde ich Euch darum bitten die Wunde noch einmal zu überprüfen., sagte er nun. Er vertraute in die Fähigkeiten Chiasas, jedoch musste auch er eher Vorsicht als Nachsicht walten lassen. Verlegen blickte er zur Seite, denn er wusste nicht, wie die beiden Personen nun weiter interagieren würden. Rasch suchte er wieder die ihren Augen, nur um sich selber vor zu machen, dass er in diesen ablesen konnte, was sie als nächstes sagen würde. Sein Quantencluster war gewiss auf Hochleistung, so wie sonst auch, jedoch konnte er Personen, die er nicht zuordnen konnte nicht sonderlich gut einschätzen, und so begann sein Gehirn bereits jetzt mehrere Gegenmaßnahmen gegen mögliche Übergriffe zu treffen. Ihm war klar, dass sie gewiss keinerlei Gefahr war, jedoch warum unvorsichtig sein? Was jedoch in seinem Gehirn geplant wurde konnte man in seinem sanften Lächeln nicht lesen, ebenso wenig in seinen Augen.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr Jun 15, 2012 3:17 am

Neben all den täglichen Lästereien hinter Ayases Rücken (die sie teilweise auch hören konnte), hatte die junge Frau auch erfahren, bald wieder in einem Team tätig zu sein, in einem festen. Da kamen ihr all die schönen Erinnerungen wieder, mit ihrem alten Sensei, Uzumaki Kanda und ihrem wohl besten Freund in Konoha, Uchiha Shiranui. Sie vermisste dieses Team, aber sie würden wohl kaum wieder so zusammen kommen, in diesem Zusammenhang. Seit dem Chûninkram gingen sie ihre eigenen Wege, mehr oder weniger, aber hielten Kontakt. Jetzt sollte sich das Alles ändern und sie würde nicht länger mal eben irgendwelchen Leuten zugesteckt werden, als Iryônin-verstärkung und so weiter. Ob ihre neuen Teammitglieder sie wohl akzeptieren würden, so wie sie war, war jedoch immer noch fraglich. Immerhin hatte sie keinen blassen Dunst davon, wer ihre Kameraden waren, mit denen sie nun zukünftig Missionen bestreiten würde. Garantiert zwei Jungen, die Einteilung war ja jedes mal das Gleiche: Ein Mädchen, ein Sensei und zwei Jungen. Jedenfalls hatte Aya es noch nicht erlebt, dass mehrere Mädchen in einem Team waren - fast schon ein wenig Diskriminierend, diese immerwährende Junge-Mädchen-Junge-Sache, wäre nicht ab und an der Sensei weiblich. Es bestand eben nur gerade die Angst, es wären völlig fremde, die sich dann so wie der Rest Konohas über sie lustig machten. Die schwarzhaarige war ja die, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte, erkennbar an den roten Augen und ihrer Intelligenz, wie es über all in aller Munde war. Hinzu kamen noch ihre gefürchteten Genjutsu, na wenn das kein Kind des Herren der Unterwelt war dann wussten die Lästermäuler auch nicht! Manchmal war Konoha fast, aber auch nur fast, ein wenig vergleichbar mit Oto - Gakure. Nur das es in Konoha nicht so grausam und hirnlos zuging wie in dem Dorf, dass vor langer, langer Zeit mal unter der Führung von einem Schlangenmann namens Orochimaru war. Ayase kannte ihn bisher nur von Zeichnungen und doch konnte sie sagen, dass nicht nur die lange Zunge an ihm gruselig war. Dieser Mensch oder Etwas... es oder er war einfach nur pervers. Vielleicht war das Dorf wegen ihm so verdorrt geworden, auch wenn er schon länger Tod war als die Emotionalität der Rotäugigen. Aber, wenn man es so vergleicht, ist Konoha von den Vorurteilen her weder besser noch netter. Allerdings, bei anderer Betrachtung, hat es sogar etwas Gutes. So hat die junge Frau sich angeeignet, einen Menschen nie nach seinem Aussehen oder dergleichen zu verurteilen sondern erst, wenn sie ihn näher kannte. Man konnte doch keinem Menschen antun, ihn einfach als "gruselig", "Krank" oder "gestört" bezeichnen, ohne sich wirklich mit ihm befasst zu haben. Es sollte sich erst eine richtige Meinung bilden, wenn man diese "gruselige" Person näher kennt - leider empfand aber nicht jeder so. Das war schon allein daran zu erkennen, wenn die Tokubetsu Jônin im Krankenhaus tätig war. Kaum trat sie zu einem Verletzten heran, zitterte dieser schon. Gerüchte gingen ja bekanntlich schnell rum und da konnte das gutmütige Ding es keinem verübeln, dass er Angst vor ihr hatte. Schon allein bei ihrem Aussehen: Pechschwarze Haare, rote Augen, extrem blasse Haut und eine feminine, aber doch recht kindliche Gestalt, wie eine Puppe eben. Lieber wäre sie alles andere, als so eine Puppe, am besten gleich ein ganz anderes Aussehen, damit sie diese Probleme nicht hätte, nie gehabt hätte. Als sie den Herren vor sich angesprochen hatte, hatte sie sich sofort vor ablehnung gefürchtet - obwohl, eigentlich war sie es schon gewohnt. Um so fröhlicher war sie, als sie ein Lächeln bekam. Zwar zeigte sie das nicht äußerlich, aber innen drin lief wieder eine kleine Party. Wie freundlich! So etwas hätte ich nie erwartet, es gibt wohl doch noch Gentleman! Inner Aya war wieder ganz außer sich, aber die Äußere änderte ihre Mimik kaum, bis auf ein ziemlich schwaches Lächeln, aber immerhin erkannte man ein leichtes. Wäre ihr Inneres Ich bei dem Handkuss nach Außen gewandelt, wäre sie wahrscheinlich noch rot geworden. Hoffentlich nahm er ihr das nicht übel, sie konnte ja nicht anders. "Enma Ayase, es freut mich Sie kennen zu lernen." So freundlich wie sie war, verbeugte sie sich wobei ihr einige ihrer schwarzen langen Strähnen ins Gesicht fielen. "Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen... ich hätte mich eigentlich auch zuerst vorstellen müssen." Der zweitlängste Satz, denn die Gute je von sich gegeben hatte und weil sie vergessen hatte ihren Namen aus Höflichkeit zuerst zu erwähnen, blieb sie noch ein wenig länger verbeugt, ehe sie sich langsam wieder erhob. "A-, Außerdem gefällt mir Ihr Name." Die Aussage war ehrlich, alle Sätze von ihr waren das, es sei denn sie wäre wirklich gezwungen zu lügen und das war eigentlich eher selten der Fall. Mal davon abgesehen hatte sein Name wirklich einen schönen Klang. Ihre These bezüglich der Wunde war also richtig, deswegen nickte sie, nachdem Kano seinen Satz beendet hatte. "Ich kümmere mich gerne darum. Es reicht, wenn Sie sich ein bisschen oben frei machen." Ihre komplette Ausrüstung hatte sie ja dabei, wie immer also konnte nichts schiefgehen, das kam bei ihr sowieso nicht vor. Sie plante sowieso immer akribisch alles in ihrem Hochleistungshirn, vielleicht war das ein wenig komisch aber was soll's. "....Sie können mich Übrigens duzen." Die Worte kamen ihr so schwer wie immer über die Lippen, aber sie war ja noch nie besonders Gesprächig, außer vielleicht bei Personen, die sie schon länger kannte so wie Shiranui oder ihren Onkel & Cousin. An ihrem mittlerweile aktivierten Hiden konnte sie erkennen, dass ihre neue Bekanntschaft kein kaltes Chakra hatte... es war warm. Außerdem versuchte sie sich dieses einzuprägen, für alle Fälle.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr Jun 15, 2012 4:29 am

Er war ein Junge, unerfahren und grün hinter den Ohren. Das redete sich der Nara immer wieder ein, um sich mit den naiven Gedankengängen Kazes auseinander zu setzen. Mit der Zeit würde auch der Uchihajunge erkennen, das Madara weniger war als ein Held. Wenngleich er damit wohl erst fertig werden müsste. Und sich eingestehen musste, das nicht Hashirama derjenige war, der das Unheil über Madara brachte, sondern er allein. Asher hatte sich viele Bücher über die Vergangenheit, vorallem aber über das Dorf und die beiden Gründer durchgelesen. Er wusste mehr, als er nach außen Preis gab und er schlussfolgerte nur, was alle gemeinsam hatten: Das der Uchiha nicht aus eben diesem Grund ging, sondern durch seinen grenzenlosen Hass auf Hashirama. Einem Hass, der auf den Entscheidungend er Bewohner des Alten Konoha beruhten. Ein Hass, den der Nara nur schwer nachvollziehen konnte. Deswegen ließ er jegliche Kommentare und widmete sich mehr den kommenden Schwierigkeiten. Im Schein der flackernden Flammen der Fackeln trat der Mann mit dem Jungen im Schlepptau an das Tor heran, woraufhin schon zwei Chunin angelaufen kamen und ihn aufhielten.
"Nara Kun, halt! Wohin?"
Asher hielt inne, gab Kaze mit einer knappen Handbewegung ein Zeichen und deutete ihm an, ebenfalls stehen zu bleiben. Dann setzte er seinen gewohnt gelangweilten Blick auf und sah den Chunin an. Er war ungefähr so groß wie ein durchschnittlicher Junge, also knapp 1,65 Meter, trug die gewöhnliche Chuninweste und ein langärmeliges Netzshirt, worüber ein schwarzes T-Shirt lag. Eine Baumwollhose bedeckte die Beine des Chunin. Sein strenger Blick fixierte auch den Uchiha kurz, ehe er sich Asher widmete.
"Nach Konoha zurück. Wir hatten ein kleines Training und dabei Beide die Zeit vergessen. Um die typischen Büroarbeiten von euch wenig zu kürzen sollten wir das hier denke ich kurz halten. Nara Asher, Jonin, Ausbilder. Ninja Identitätsnummer 012613. Das ist Tobimaru, mein Bruder. Genin- Ninja Identitäsnummer 012665. Hokagesama weiß das ich ihn trainiere, wenn ich frei hab."
Der Chunin musterte Kaze kurz mürrisch, sah dann zu seinem Kollegen und nickte kurz. Dieser verschwand augenblicklich im Wachhaus und gab den Befehl zum öffnen des Tores durch. Dennoch blickte der befragende Chunin zu Kaze und nahm ihn einer genauen Musterung durch. seine Haare waren eher typisch Uchiha, die Kleidung ein wenig eigenwillig, aber er hatte schon davon gehört das die Familie von Asher ein wenig aus dem Konzept der Nara-DNA sprangen, sowohl inenrlich wie äußerlich.
Und während der Mann das tat, formte der Nara hinter seinem Rücken ine hand voll Fingerzeichen und nutzte ein Jutsu, das Kaze sowohl helfen sollte, als auch die Schwierigkeiten ein wenig aus dem weg schaffte. Die Schrift auf dem Tor begann für den Uchiha erst zu verschwimmen, formte sich dann aber zu einem neuen Satz zusammen. Wie der lautete? Es war ein schlichtes und einfaches "Stimm zu", kurz aber aussagekräftig. Und es war ein unauffälliges Genjutsu, das ihm mehr half als tausend Worte jetzt hätten umschreiben können. Jetzt blieb nur abzuwarten, wie Kaze darauf reagieren würde.


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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr Jun 15, 2012 7:45 am

Verwirrt sah der junge Mann die Frau nun an. Sie schein keinerlei Probleme damit zu haben, dass er ihr einen Handkuss gab. Sie war weder wütend und lies seine Wange ihre zarten Finger spüren, oder aber, dass sie ihn anmeckerte und somit ihn als Perversen darstellte. Sie schien vielleicht sogar ein wenig interessiert zu sein. Sie nannte ihren Namen und Kano speicherte ihn zu den ihren Attributen, ihrem Aussehen, und zu ihrem Chakra. Enma Ayase, dieser Name würde dem jungen Fudo für ewig im Gedächtnis bleiben. Es war ein schöner, und vor allem melodischer Name, welcher jedoch auch von einem schweren Schicksal sprach. Sie sprach eine kurze Zeit, jedoch nicht laut, wie viele andere Menschen, eher leise und mit einer überaus melodischen Stimme. Sanft wie eine Feder glitten ihre Worte durch die Luft und drangen an das Ohr des jungen Mannes. Sie entschudligte sich nun ihrer seids, was den jungen Mann schmunzeln lies, scheinbar gab es dennoch junge Frauen, die ein gewisses Maß an Erziehung genossen haben und Anstand kannten. Kano wunk nun jedoch ab und als sie sich verbeugte legte er ihr sanft seine Hand auf die Schulter. Sanft berührte er dabei den Saum ihrer Kleidung und seine behandschuhten Hände waren jedoch ausgesprochen warm. Er zog sich nun etwas zurück, als sie zu stottern begann und ihm offenbarte, dass sie seinen Namen schön fand, und dies scheinbar vom Klang. Kano konnte dem zwar nichts abgewinnen, doch ebenso wie sie den seinen als schön empfand, fand er den ihren schön. Ayase sagte nun, dass er sich etwas frei machen sollte, jedoch sah er sich um und überlegte, ob er dies so einfach auf offener Straße tun? Nein, gewiss nicht, denn immerhin genierte sich der junge Mann sehr. Es ziemte sich nicht, sich so einfach in der Öffentlichkeit zu entkleiden. Er schlug ide Hände zusammen und begann Fingerzeichen zu formen. Es war in diesem Fall eine doppelte Beschwörung von Jutsus, die er nun wirkte.
Nibai Kekkai und Magen: Kokoni Arazu no Jutsu wirkten zusammen und um die Bank herum wurde eine Kekkai errichtet, die durch das Genjutsu von außen nun aussah, als wäre dort keine Bank mehr, jedoch ein eingezäunter Bereich. Kano hoffte, dass es für die kurze Zeit, in der er sich oben herum entkleiden würde reichte. Verlegen sah er die junge Dame an, denn er schuldete ihr eine Erklärung.
Verzeiht, jedoch ziemt es sich nicht sich in der Öffentlickeit zu entkleiden, deshalbentsann ich mich und spannte eine Kekkai gepaart mit einem Genjutsu auf. Niemand wird uns nun belästigen können und wir sind vor neugierigen Blicken geschützt., sprach er nun. Sie hatte ihm das Du angeboten und so würde er auch entsprechend darauf antworten, denn eine Dame warten zu lassen, dies war das Schlimmste, was man tun konnte, ebenso war auch er ihr noch ein ehrliches Kompliment schuldigt.
Mit Verlaub, so möchte auch ich Euch nun das Du anbieten und ebenso Euch sagen, dass Eure rubinfarbenen Augen ausgesprochen schön sind. Um nichts in der Welt hätte ich dieses Treffen missen möchten, denn ein solch umwerfendes und vor allem emotionales Licht zu erblicken war es Wert bis jetzt auf diesem Wege zu wandeln., sprach er nun und legte seinen Mantel auf die Bank. Er hatte die Kekkai nur in einem Radius von 2 Metern gespannt, und somit war die Bank in voller Breite, und noch nach links und rechts mit genügend Platz zur Verfügung, so wie auch nach oben hin noch genügend Platz war. Langsam knöpfte Kano nun sein Hemd auf und sein zwar nicht muskulöser, jedoch leicht schnackseliger Körper kam zum Vorschein. Er war kein Taijutsuka, sondern ein Genjutsuka, jedoch hatte er auch ein gewisses Grundkönnen in diesem Bereich. Kano lies sein Hemd von seinen Schultern gleiten und legte es fein säuberlich zusammengefaltet neben seinen Mentel. Nun, mit freiem Oberkörper stand er vor ihr und setzte sich vorsichtig auf die Bank, jedoch so, dass die junge Dame sich neben ihn gesellen konnte und an die Wunde, welche noch leicht sichtbar war, jedoch zu etwa 90% verheilt war, heran konnte. Kano schenkte ihr ein aufbauendes Lächeln.
Es wäre mir eine Ehre, wenn du dich neben mich setzen würdest, Aya-san., sagte er und hatte ihr somit bereits ein kleines Kürzel gegeben. Er hoffte, dass es ihr nichts ausachen würde und er nahm an, dass sie ihn im sitzen behandeln würde. Sollte er jedoch aufstehen, so sollte auch dies keinerlei Probleme darstellen, sondern würde von ihm eher begrüßt werden. Kano sclhossk urz die Augen, ja, die gesuchte Person ist zwar da, jedoch hatte er gerade keinerlei Zeit für diese. Er hatte Asher anhand des Chakras erkannt und blickte dann zu Ayase auf.
Es mag vermessen klingen, jedoch würde ich gerne Fragen, warum in deinem Chakra eine solche Schwere mitschwingt. Meist ist dies der Fall, wenn etwas vergessen, oder gar unterdrückt wird, und dies mit Gewalt oder durch Anwendung eines Jutsus., deduktierte er, jedoch war es eher eine Mutmaßung, ohne Hand und Fuß. Wenn er recht hatte, würde sie jedoch vielleicht ein wenig mit ihm ins Gespräch kommen. Er hatte auch absichtlich preisgegeben, dass auch er ein Chakramedium war.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Fr Jun 15, 2012 9:00 am

Man mag Kaze wohl niemals in seiner Überzeugung unterstützen wollen, doch das war er gewohnt. Er hoffte dass wenigstens ein paar Leute seine Meinung unterstützen würden, doch wie es schien ein Fehlschlag. Der Nara ignorierte ihn schlicht und lief einfach beruhigt weiter, als wäre nie was gewesen. Der Grund war klar. Erstens wollte der Mann sich weitere Diskussion ersparen, zweitens wäre es auffällig jetzt am Tor herumzuschreien, vorallem über eine Geschichte in der Madara als Held gelten sollte, doch das tat er wohl nie. Vielleicht wäre dass sogar ein kleines Ziel für den Jungen. Zu beweisen dass Madara nicht der böse war. Doch es gab wichtigeres. Viel wichtigeres momentan. Vorerst sollte er sich mal hoch arbeiten, immerhin würde wohl niemand einem Genin ernsthaft dabei zuhören, wie er den als Held bezeichnet, der für andere als Böse gilt. Naja vielleicht irgendwann wenn er älter ist. Wenn er erwachsener wirkt. Vielleicht kann er es dann versuchen. Schließlich atmete er nochmal tief ein und aus und machte ein beruhigtes Gesicht. Er überlies einfach dem Jounin das reden und hoffte auf das Beste. Leider war es ein Fehler. Dem Jounin ist wirklich ein Fehler unterlaufen, einer bei dem sich Kaze am liebsten seine Hand auf die Stirn geklatscht hätte. Er behauptete ernsthaft dass der Junge ein Nara war, dazu noch sein Bruder. Erstmals sah er völlig anders aus, hatte typisches Uchiha-Aussehen und der Art. Doch das war es nicht. Eher war es die Waffe die der Genin mit sich trug. Das Kusanagi no Tsugiri. Wie würde er bitte erklären warum Kaze so eine Waffe hatte. Plötzlich merkte er dass sich Worte am Tor formten. Allein an der Wortwahl konnte Kaze wissen dass es nur ein Gen-Jutsu von Asher war. Toll, das war jetzt eine Situation in der er wenig tun konnte. Allein der misstrauische Blick des Chuunin, insbesondere auf das Schwert, machten den Jungen, wenn auch nur etwas, nervös. Es sah aus als ob er wüsste um welche Waffe es sich handelt, doch er musste überlegen woher sie stammte. So viel konnte bereits ein einziges Blick verraten. Das war die reinste Zwickmühle. Doch dann kam Kaze auf eine Idee. Er nickte dann zustimmend und sprach auch selber. "Ja, wir sind Halbbrüder, denn unsere Mütter sind verschieden. Meine ist eine Uchiha, seine ist ein Nara, wie unser Vater. Warscheinlich erklärt das unser verschiedenes Aussehen." er konnte nur noch tiefst hoffen dass die Ausrede funktionieren würde. Doch man musste zugeben: Der Junge handelte schlau in brensligen Situationen!
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Sa Jun 16, 2012 4:29 am

Natürlich war Ayase zunächst über das Genjutsu überrascht, aber eigentlich merkte sie es sofort am Chakra wegen ihrem Hiden. Aber auf jeden Fall war ihr klar, dass er das sicherlich nicht machte um irgendwas böses zu tun was schon allein von seiner nächsten Aussage begleitet wurde. Die schwarzhaarige war sowieso die Schüchternheit in Person, was man zwar äußerlich nicht er kannte aber dafür innerlich wo sie immer halb durchdrehte. "Eine gute Idee.", mehr konnte sie ihm nicht sagen, als sie ihm noch zunickte, bemerkte aber trotzdem dass wohl weitere Personen am Tor angekommen sein mussten. Sie kannte die Chakren nicht, sah aber das genaue Bild vor sich und es war nichts, worum sie sich Sorgen machen müsste, nein. Also konnte sie sich hier beruhigt ihrer Arbeit widmen, ein wenig wie eine Routine, gerade heute wo sie erst ihre Arbeit im Krankenhaus beendete, die sowieso immer viel zu kurz war. Einen großen Patientenkreis hatte die Gute ja leider nicht aufgrund dieser ganzen Gerüchte, die so über sie in der Luft lagen. Manchmal war das Ganze schlimmer als eine Alltägliche Klatsch-, Tratsch- und Lästerrunde im Yamanaka Clan, vor allem wenn sich jeder Blödsinn so schnell wie möglich verbreitete in diesem Dorf. Aber sei's drum: Sie hatte hier wenigstens einen minimalen Freundeskreis, der ihr das Leben schöner machte, obwohl es ihr eigentlich wichtig war, was die Leute über sie dachten. Es beruhte einfach auf ihrem Charakter, da konnte man nichts machen. Allerdings kam das Kompliment über ihre Augen nun unerwartet, so etwas hatte noch nie jemand zu ihr gesagt - viel mehr verglich man sie mit den Augen des Teufels oder im schlimmsten Fall, der sie total wütend machte: Mit dem Sharingan der Uchiha. Dem Prollmaster Clan, die "Kopierkreisaugen". Die Abneigung kam bei ihrer Ankunft in Konoha einfach so und aus persönlichen Gründen. Aber das Gute an den ganzen ignoranten Angebern war ja, dass Ayase bei ihnen aus sich raus kam. Da war es aus mit der Freundlich- und Nettigkeit. "Ah, vielen Dank.... mir hat dieses Kompliment bis jetzt noch keiner gemacht." Sie selbst konnte die Dinger aber gar nicht leiden, weil sie wegen ihnen so Anders war so... ausgeschlossen eben. Sie waren, neben ihrem sehr blassen Hautfarbton, einer der Gründe warum man meinte man würde vor sich Sadako aus "The Ring" sehen. "... Ich mag sie nicht besonders, man... behauptet sie seien dämonisch." Sie redete minimal und wartete, bis er sein Hemd ausgezogen hatte, während sie sich mit dem Kagura Shingan "umsah". Es war eigentlich schon fast daueraktiviert, ihr tolles Hiden. Mit ihrem üblichen monotonen Blick betrachtete die Tokubetsu Jônin die Wunde und konnte durchs grobe Hinsehen schon erkennen, dass es nicht mehr viel Arbeit sein würde. Die Iryônin in Ausbildung, die die Wunde Vorversorgt hatte, hatte bereits gute Arbeit geleistet, Ayase hatte also nicht mehr viel zu tun. "Danke." Sie bemühte sich um ein schwaches Lächeln und nahm neben Kano platz, observierte die Wunde und es war genau so, wie sie vermutet hatte: Nicht mehr viel arbeit, das Shosen würde reichen. Wie es so üblich war führte sie ihre rechte Hand vor die Wunde und das grüne Chakra war zu sehen, das würde nicht lange dauern, immerhin war sie schon eine ausgebildete Iryônin. Außerdem machte ihr das Kürzel nichts aus, es war sogar recht angenehm, dann fühlte man sich nicht so gestelzt bei einem Gespräch. Die nächste "Frage" warf sie ein wenig aus der Bahn, aber nur für einen kurzen Moment in dem sich das kluge Mädchen wieder sammelte. Dafür wusste sie nun, das ihr Gegenüber ebenfalls ein Chakramedium war, aber sie bezweifelte, dass die Fähigkeit ihr Kagura war. Jedenfalls hätte sie das gewundert und es brachte sie dazu an Oto - Gakure zu denken, dieses dämliche Dorf. "...Ich leide unter einer Amnesie, die mich sehr beeinträchtigt." Sie redete nicht wirklich gerne darüber, sie sah immer Blut oder hörte Schreie - und das ganz plötzlich, wie aus dem Nichts. Es beschränkte ihre kämpferischen Fähigkeiten und ihre Genjutsu, wobei letzteres fatal wäre, es war immerhin die Stärke, die bei ihr am meisten herausstach. "Ich würde es gerne lösen allerdings... habe ich das Gefühl, dass das nicht unbedingt gut ist..." Das Blut und so weiter konnte ja nicht aus reiner Paranoia kommen, Aya war sich dabei mehr als Sicher. Und diese Albträume fast jede Nacht? Die Amnesie versteckte auf jeden Fall etwas schlimmes, das sie fast nicht wissen wollte, fast. "Jedoch hasse ich es im Dunkeln zu tappen..." Oh ja, diese Unwissenheit konnte sie überhaupt nicht leiden, vor allem weil Oto damit verbunden war und dieses Dorf wollte sie noch nicht einmal betreten, was schon ein kleiner Hinweis war. Bis die Wunde vollständig beseitigt war dauerte es wie angesagt nicht lange und die Schwarzhaarige hatte ihren Job getan. Jeden Tag eine gute Tat~ Sie durfte jetzt aber nicht an Oto und die Amnesie denken, sonst wurde sie innerlich wieder so melancholisch und das konnte sie bei ihrem bevorstehenden Genjutsu-Seminar (How to torture people) überhaupt nicht brauchen. Schon gar nicht, wenn sie nun endlich ihre neuen und vor allem grausamen Illusionstechniken beherrschte. Es waren teilweise Jutsus, die man von ihr so gar nicht erwarten würde, wenn man sie nur gut genug kannte. "Ich bin fertig... Die Wunde ist nun vollständig verheilt.", sagte sie und versuchte ein wenig netter zu klingen, als wie sie sonst sprach und nahm ihre Hand weg damit Kano sich wieder anziehen konnte. Ayase selbst war nur bedingt neugierig, wer da draußen bei ihnen war, das ungefähre Bild hatte sie ja schon gesehen. Vielleicht war es sogar ein Uchiha? Das wäre Gut. Hoffentlich gleich einer, der ein großes Ego... diese Sorte hatte sie am liebsten~
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   So Jun 17, 2012 7:40 am

Sie offenbarte dem jungen Mann vieles von sich selber. So erzählte sie ihm, dass sie als dämonisch gehalten wurde. Dies hieß wohl, dass man auch sie mied, dass man auch sie diskriminierte, dass sie auch eine Ausgeschlossene war. Sein Blick wanderte nun zu der Wunde, welche fachmännisch versorgt wurde. Ja, man merkte ihr an, dass sie um einiges mehr Erfahrungen hatte, als Chiasa, was jedoch keinerlei Abstufung der Fähigkeiten von Chiasa bedeutete, nein, er handelte ihr Potential sehr hoch, denn eine Hyuuga in der Medizin war gewiss ausgesproch nützlich. Mittels ihres Byakugans konnte sie nicht nur Wunden versorgen, sondern auch Schäden an den Chakrabahnen beheben. Nun erzählte die Enma auch, dass sie ihre Augen nicht leiden konnte, denn wie sollte nicht als dämonisch dastehen. Dies sagte ihm, dass sie vielleicht nicht nur schüchter war, sondern jemand war, der auch viel Wert auf die Meinung anderer legte. Dies passierte häufig, wenn man ausgegrenzt wurde, man wollte dazu gehören, man wollte akzeptiert werden, und so versuchte man sich so gut es ging zu verstellen, damit man gefiel. Einen solchen Fall hatte er nun auch hier vorliegen. Als sie mit der Versorgung geendet hatte und ihm sagte, dass alles in Ordnung sei, begann er sein Hemd wieder zuzuknöpfen. Sie offenbarte ihm, dass sie unter Amnesie leidete und Kano nickte bestätigend. Ja, dies machte Sinn, denn es würde auch das Gerücht des Höllenmädchens aus Otogakure erklären, welches man unter den Jô'nin munkelte. Er jedoch gab nie etwas darauf, und so wusste er, dass sie neben ihm saß. Sie wirkte bedrückt, denn immerhin war der Wille da, diese Leere zu ergründen, zu erforschen, was ihr wiederfahren, was vor ihr lag, und dennoch, so kam es ihm vor, schien sie Angst zu haben, Angst vor der Ungewissheit, jedoch wahrscheinlich auch Angst vor der Wahrheit. Viele Menschen gab es bisher, die der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen wollten, denn immerhin war eine Lüge zu leben meist angenehmer als die wirkliche Wahrheit zu kennen. Auch Kano hätte gerne so vieles vergessen, hätte gerne die Angst vergessen, die er empfunden hatte, als der Mann vor ihm stand und ihn töten wollte, den Ekel, als er sah, wie sein Vater seine Mutter hinrichtete, und auch, als es seinen Vater zerfetzte. Noch heute wachte Kano mitten in er Nacht auf, mit einem Kunai in der Hand und wollte es gegen einen immaginären Mann, gegen einen nicht vorhandenen Angreifer werfern, ebenso wie er auch stets, bei egal was für einem Kampf das Blut an seinen Händen sah. In seiner Jugnend stach er wie ein Irrer auf diesen Mann, welcher sein Leben beenden wollte ein und dabei wusste er nicht einmal, wer diese Person war, und ob sie noch gelebt hatte, denn wenn ja, würde der vermummte Angreifer gewiss sein Dasein als Shinobi nicht mehr fristen können. Er ging jedoch davon aus, dass dieser Mann starb, durch seine Hände, und das Blut, mit welchem er von oben bis unten besudelt war, würde nie von ihm reingewaschen werden können. Der junge Mann legte seinen Mantel an und hatte sich derweil seine nächsten Worte gut zurrecht gelegt. Vorsichtig legte er ihr eine Hand auf den Kopf, denn immerhin war sie ein ganzes Stück kleiner als er und er schenkte ihr ein Lächeln, ein ehrlich gemeintes Lächeln, welches fast schon als fürsorglich und warm angesehen werden konnte.
Manchmal ist es besser etwas zu vergessen, wenn man es kann. Ich wünschte, ich hätte jene Ereignisse von damals vergessen können., sagte er mit einem vorsichtigem, jedoch traurigem Lächeln auf den Lippen. Dann jedoch wanderte seine Hand herunter und legte sich vorsichtig auf ihre Wange. Ein zartes Lächeln lag auf seinen Lippen.
Verzeih, wenn dies vermessen klingt, jedoch finde ich nicht, dass deine Augen wie die des Teufels, oder eher dämonisch aussehen. Ich finde sie umwerfend schön, denn rubinende Augen sind ausgesprochen majestätisch. Ich würde dich als eine Art Hime sehen, daher auch vorhin die Anrede Ojou-sama, als eine Dämonin., sagte er, nahm nun vorsichtig seine Hand von ihrer Wange und blickte sie mit seinen stahlblauen Augen an. Wie unterschiedlich doch diese Augen waren. Die seine waren fest und glichen eher einem Schwert, als die ihrem eines Edelsteins. Kano hob die Hand und schnippte kurz, und so schnell wie die Kekkai kam, war sie auch schon weg. Dass auf einmal dort wieder eine Bank mit 2 Personen stand schien einige Personen zu verunsichern und so liefen diese davon.
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BeitragThema: Re: Ost-Tor von Konohagakure   Mo Jun 18, 2012 8:53 am

Richtig, sie wollte es nicht wissen, eigentlich. Ein Teil von ihr brannte auf die Auflösung der Amnesie, der andere appellierte an ihre Vernunft, sie solle sich nicht selbst in den Abgrund stürzen. Ehrlich gesagt war der Glaube daran nämlich mehr als nur hoch, auch wenn es hieß das nicht die Hoffnung zuletzt starb sondern der Uchiha... oder war es doch der Erbonkel? Naja egal, so in etwas ging das Sprichwort und Ayase kannte nicht viele, weil sie Leute nicht gerne mit ihrer Intelligenz belehrte, weil das 1. Unbeliebt machte und man 2. Als Spießiger Klugscheißer rüber kam und das war sie nun wirklich nicht. Sie war da schon eher die stille Beobachterin, wenn auch eher die gruselige-Stalker Variante, was aber nur davon kommt, dass man sie falsch versteht. Beispielsweise fürchten sich die Leute schon vor ihr, wenn sie zu lächeln versucht und sich umdreht mit der Frage "Kann ich helfen?". Meist ist dieses Lächeln total gruselig oder sie kriegt es einfach nur nicht hin, eigentlich ist es immer beides, sie wird einfach nur missverstanden. Wegen ihrer Emotionslosigkeit, für die sie noch nicht einmal etwas kann, wird sie als kaltherzig bezeichnet. Wegen ihrer Schüchternheit, die aufgrund Oto - Gakures entstand, wird gesagt sie plant heimlich den Tod jedes einzelnen Bewohners. Wegen ihren Augen gilt sie als jemand, der einen Pakt mit Yami, dem Herren der Hölle geschlossen hat. Ihre Innere Schönheit und auch ihre Äußere, die auch durchaus vorhanden ist, beachtet man gar nicht. Hauptsache man hatte jemanden, den man Verurteilen konnte für etwas, dass er nicht war. Und genau deswegen konnte die Schwarzhaarige Menschen, die sich zu schnell ein Urteil bildeten nicht leiden. Es machte die betroffene Person nur kaputt, so kaputt, dass sie einen total anderen Charakter aufbaute. Vielleicht wäre Aya ganz anders, hätte man sie hier und in Oto nicht so behandelt. Vielleicht wäre sie sogar aufgeschlossener und hätte nicht den Hang zum Emotionslosen bis zu dem Punkt, an dem sie noch nicht einmal ein Lächeln zusammen bringt. Und da dachte sie, sie könne aus Langeweile eine Iryôninausbildung machen und vielleicht durch diese Neu erworbenen Fähigkeiten sogar mehr gewürdigt werden, gemocht. Aber nein, man wurde bitter enttäuscht, wie so oft im Leben. Und doch bewies ihr eine kleine Anzahl von Personen, dass es auch anders ging. Da hätte man ihren Onkel und Cousin, die sowieso immer zu ihr hielten und Shiranui, ihren besten Freund. Dann ihren alten Teamkameraden und zwei Mädchen, die sie nur durch ihren besten Freund kennen gelernt hatte bzw. konnte. Und dann hätten wir an dieser Stelle noch Kano, der eine vollkommen andere Sicht von ihr hatte, als die meisten Bewohner. Er sah nicht gleich das Böse in ihr, sondern sogar etwas schönes, allerdings machte sie der nächste Kommentar hellhörig. Er meinte, dass es manchmal besser wäre, wenn man etwas vergessen würde und... welches Ereignis meinte er denn? Natürlich interessierte sie sich dafür, aber sie war wohl kaum so unhöflich und weiß Kami was, als das sie nun nachbohren würde. Zumal sie es doch selbst nicht mochte, wenn man bei ihrer Amnesie nachhakte oder sie fragte, woher sie kam, weil sie für einen Konoha-Bewohner untypisch aussah. Also besaß sie selbst die Freundlichkeit, es dabei zu belassen. "Lieber weiß ich das, was ich vergessen will, als in Ungewissheit zu leben..... Man kann sich im Leben nichts aussuchen, doch man kann es zum Besseren wenden, es selbst gestalten..... Diese Ungewissheit, die man in jenem Leben findet... man kann sie zu der Gewissheit gestalten, dass sie eine Schönheit werden kann." Das war nicht nur Ayas längster Satz ever, nein, es war auch der poetischste den ihr Hochleistungshirn je geformt hatte. Wo kam denn das auf einmal her? Naja auf jeden Fall war sie mit dieser Aussage mehr als nur zufrieden, denn es war doch genau so, wie sie eigentlich dachte. E-Eh?! Inner Ayase wurde auf einmal ganz hibbelig, als Kano seine Hand auf ihre Wange gleiten ließ. Äußerlich war zwar kaum eine Regung zu sehen oder ein verschrecktes zurückweichen, aber das Innere Mädchen... ija, sie war so wie immer. Mal ernsthaft, noch nie jemand hatte ihre Augen so gesehen oder es zumindest so gesagt, wie ihr Gegenüber. Ayase war Komplimente einfach nicht gewohnt, jap. "W-wirklich?...Danke." Ein wenig stotterig, weil sie innerlich doch ein wenig verlegen war, aber immerhin. "Uhm, tut mir leid wenn ich so Emotionskarg bin...." Ja, das musste sie erwähnen. Nicht das er noch dachte, er würde sie langweilen oder sie wäre komplett kalt. "Aber... ich kann es einfach nicht anders." Über die Leute die wegen des Kekkais wegrannten konnte sie innerlich nur den Kopf schütteln, es erinnerte sie fast an Oto wenn sie zum spielen kam und all die anderen Kinder davon liefen. Hach ja, welch nicht schöne Kinderzeit. Noch viel weniger schön wäre sie, wenn sie sich an alles erinnern konnte. Dann würde sie sich wahrscheinlich einweisen lassen... und wenn es besonders schlimm kommen würde, sogar zum Nukenin werden. Bei einem leichten Seitenblick bemerkte sie einen Falken, der nun die Position wechselte. Ob es wohl einer von Shira war? Nicht oder?
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