Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 ~Drunken Greenhorn~

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Tsurugi Serenade
† [Admin] † Attentäter † Kumos mörderisches Schneewittchen † A beatiful Lie †
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BeitragThema: ~Drunken Greenhorn~   So März 25, 2012 9:54 am


Herzlich Willkommen in unserem Irish Pub. Wie man unschwer erkennen kann, haben wir einen extra großen Tresen um unseren Stammgästen die höchsten Freuden zu bereiten. Zugegeben dort ist die Beleuchtung etwas besser, schließlich möchte man ja dem verwechseln der Gläser vorbeugen. Die rustikalen Holzmöbel halten eine Menge aus, selbst handfesten Schlägereien und ja dafür lege ich meine Hand ins Feuer! Es finden sich auch ein paar Tische samt Stühle im Raum an, gut verteilt und einige eher in der dunkelsten Ecke. Schaut nicht so, junge Leute brauchen eben Privatsphäre! Ich sollte wohl vorneweg erwähnen das die Lichtverhältnisse in diesen Teilen des Pubs nicht die besten sind aber zumindest verfügt jeder Tisch über eine kleine Lampe. Um das ganze etwas auf zu peppen, bieten wir verschiedene Musik an, richten uns aber auch gern nach dem Wunsch der Gäste. Aber nun ab zu dem Punkt wegen dem wir hier sind. Genau! Dem Alkohol. Nun da gibt es eine riesige Auswahl, auch reichen wir gerne Snacks für den Hunger zwischendurch. Also lasst es euch gut gehen und denkt dran, Kotzeimer haben wir schneller parat, als das ihr Sekt buchstabieren könnt.
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   So März 25, 2012 10:49 am

Gullivers Reisen, daran konnte einen der Anblick, welcher sich den Gästen des Pubs, sowie natürlich auch all jenen Passanten auf der Straße bot nur allzu leicht erinnern. Lilliput. Das kleine Land der kleinen Menschen. Mittendrin Gulliver, ein wahrer Riese und doch kaum größer als ein normaler Mann. In diesem Fall standen die Dinge natürlich anders, wenn auch nicht zu sehr. Statt einem Mann eine Frau, die Welt normal groß und die Lilliputaner waren Erdmännchen, aber wer hielt sich schon mit solchen Kleinigkeiten auf?
Auf jeden Fall nicht diese kleinen Kerlchen, denn diese marschierten geradewegs in den Pub. Dabei achteten sie nicht auf irgendwelche Schaulustigen, ebensowenig wie auch das Schnarchen ihrer Cheffin. Ja in der Tat hatte sich die Ohnmacht einmal mehr in Schlaf verwandelt, eigentlich kein Wunder. Wer Stunde um Stunde so viel Zeug schluckte musste ab und zu einfach etwas ausschlafen, ob dies nun die Tabletten waren oder der Alkohol, wen kümmerte es schon? Offensichtlich weder den Türsteher noch den Wirt, beide musterten die bunte Parade mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und liesen sie hinein.
Beinahe instinktiv steuerten die Träger hierbei nun einen recht dunklen Ecktisch an. Sie hatten den Tisch noch nicht einmal ganz erreicht und ihre 'Last' auf der Bank abgeladen, als auch schon drei Maß Starkbier auf dem kleinen Tischchen abgestellt wurden. Die ganze Aktion erfolgte wortlich, in der Tat war sogar der ganze Pub still geworden. Trotz der Tatsache, dass durch das Abendgeschäft mittlerweile mehrere dutzend Leute anwesend waren, herrschte Stille. Jeder betrachtete die stille Szene, die sich hier nicht zum ersten Mal ereignete. In der Tat passierte das Ganze hier etwa dreimal im Monat, aber es war jedes Mal aufs Neue den Anblick wert.
Mit einem überraschten Aufschrei schoss die junge Kunoichi just in dem Moment hoch, als sie auf der Bank niedergelegt wurde. Hierbei schlug sie sich den Kopf recht kräftig an der Tischkante an, was sie jedoch nicht im geringsten bremste. In ihrem aktuellen Zustand war Schmerz nebensächlich. Vermutlich hätte man sogar einen Bijuu auf ihren Fuß stehen lassen können und sie hätte es nicht gespürt, zumindest sah sie derart zugedröhnt aus.
Gleich einer Erdurstenden stürzte sie sich auf den ersten Humpen und trank ihn auf einen Schlag ohne Luft zu holen. Noch während sie trank ordnete sie ihre Gedanken. Das was geschehen war war schon längst wieder uninteressant für sie. Ebenso egal, wie sie hierher gekommen war. Auch das vorige Experiment war nurnoch leidlich interessant gewesen. Sie hatte eine Vision gehabt. Nicht irgendeine Vision, sondern eine der wirklich großen Visionen mit allem Drum und Dran. Ein nackter alter Mann auf einem Berg hatte zu ihr gesprochen. Er hatte eine Menge Mist verzapft, doch dann hatte die Erleuchtung begonnen. Sie hatte sie gesehen. Die nächste Generation von Jutsu. Sie waren zu ihr gekommen, diese neuen Techniken, zu ihr.
"HEUREKA! HEUREKA UND NOCHMALS HEUREKA! ICH SCHMEIßE EINE LOKALRUNDE CHEF!" Natürlich wurden diese Worte von allgemeinem Jubel begleitet, als sich die Leute wieder ihren eigenen Angelegenheiten zuwandten. Wer eine Lokalrunde schmiss wurde nicht belästigt, das war ein ungeschriebenes Gesetz. In der Tat konnte sie da noch so seltsame Dinge tun, sogar nackt durch die Kneipe rennen, niemand hätte es angemerkt. Brüllen und Schreien kannten die Männer in dem Pub ohnehin zur Genüge.
Der zweite Pot wurde heruntergespült und die Gedanken wurden immer klarer, nahmen geradezu überklare Formen an. Ja, Fuin. Das Ikô no Jutsu, nur besser. Größer. Stärker. Genialer. Universeller. Ja, sie musste nur ein klein wenig die Fuin an sich umkalibrieren und sie würde es schaffen. Einfach zwei dieser Fuin kominieren und... warum sollte sie es eigentlich nicht ausprobieren? Ein kurzer verschmitzter Blick von links nach rechts, ob sie beobachtet wurde. Ein leises Geflüster, die eine Hand am Tisch, die andere auf einem alten Geschirrtuch, das in der Ecke der Bank lag.
Es puffte, es zischte, der erste Teil war soweit bereit, guuuuut. Ihr Blick wanderte umher. Was könnte man noch nutzen? Ahhh da die Erdnussschale. Gedacht, getan. Die Erdnussschale auf dem Tresen wurde ebenso mit einem Siegel versehen. Der dritte und letzte Humpen wurde auf dem ersten Siegel platziert, das Siegel auf dem Geschirrtuch hingegen modifiziert. Jetzt Daumen drücken. Eigentlich hatte sie alles wie in ihrem Traum gemacht. Es musste einfach funktionieren. Sie hatte es entworfen, oder zumindest geträumt. Also musste es einfach klappen.
Ein tiefes Durchatmen und sie aktivierte das Siegel auf dem Tuch, zog aber instinktiv die Hand sofort wieder zurück. Ein Wimmern kam aus dem Geschirrtuch. Die Erdnussschale war weg. Das Glas war weg. Aber aus dem Geschirrtuch kroch irgendetwas heraus. Irgendetwas hässliches. Etwas Böses. Etwas Lebendiges!? In der Tat, diese hellbraune Masse glibberte aus dem Tuch hervor und begann zu kriechen. Sie miaute und flatterte kurz mit irgendetwas, das ziemlich stark nach den Flügeln einer Fliege aussah. Das Tuch auf dem es sich bewegte begann sich langsam zwischend aufzulösen. Was zur Hölle war das für ein Ding?
Ohne einen weiteren Gedanken an die Herkunft dieses.... Dings zu verschwenden zückte die junge Kunoichi eine Gabel und stieß diese in das Vieh hinein. Es erklang ein feuchtes Schmatzen und der Löffel korodierte, wurde kleiner und verschwand schließlich nach und nach. Ein Moment der Stille, bisher hatte noch niemand etwas von dem Intermezzo bemerkt. Das erste Glas wurde gegriffen und die junge Frau begann ebenso engagiert wie auch energetisch auf ihre Schöpfung einzuprügeln. Recht auf Leben wirklich in Ehren, aber dieses Vieh konnte und wollte sie nicht am Leben erhalten, das war ja einfach nur abartig. Gut es könnte noch nützlich sein, aber..... sowas konnte man auch tot untersuchen.
Nach etwa einem halben dutzend ausdauernder Schläge gab das Wesen ein Seufzen von sich und starb... naja zumindest sah es tot aus, es rührte sich nicht mehr und sah davon ab weitere Dinge zu fressen, ein klarer Fortschritt im Vergleich zum vorigen Zustand. Ein leises Seufzen entrang sich der jungen Kunoichi. Die Grundmaterialen waren eindeutig nicht lebendig gewesen, warum war dieses Erzeugnis also lebendig geworden? Hatte sie etwa die Grenzen des Raum-Zeit-Kontinuums zu weit überspannt? Oder hatte sie einfach nur so irgendwelchen Mist fabriziert? Was auch immer es war, sie musste es unbedingt beheben. Wie sollte sie selbst damit reißen, wenn sie Angst haben musste nicht einmal selbst am Zielort anzukommen? Einzig Baccus und der Gott der Erdnüsse mochten nun wissen wo die Grundzutaten abgeblieben waren. Vielleicht taten sich jetzt irgendwelche Dämonen an ihnen gütlich. So quasi Zwischenweltdämonen, wer weiß?
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Di März 27, 2012 10:59 am

Kommt von: Yakeyama


So hatte Serenade also ihren Auftrag erfüllt und die wertvolle Fracht aus den Klauen des nicht anwesenden heroischen Bösen befreit. Ein Grund mehr sich einen Schluck nach getaner Arbeit zu gönnen und was eignete sich da besser als diese Kneipe? Ein idealer Ort für die Vorlieben dieser Frau, schließlich brauchte man nur die Ohren zu spitzen um an die neusten Nachrichten aus aller Welt zu kommen. Wie praktisch das Alkohol so gut die Zunge löste und so nahm die betagtere Dame einen weiteren Schluck aus dem Glas, ehe ihr Blick durch den Raum wanderte. Nach außen hin dürfte sie wohl ganz gewöhnlich wirken, mit den brauen schulterlangen Haaren und den moosgrünen Augen. Zudem trug sie einfache Ledersandalen, eine schwarze Hose und dazu ein weißes T shirt. Serenade war gerade als Zivilistin Sayuri unterwegs, schließlich zeigte sie sich wegen ihres Berufsethos niemals in ihrer wahren Gestalt der Öffentlichkeit. aber seis drum, die braunhaarige langweilte sich momentan etwas, da einfach nichts interessantes beim lauschen auf die Gäste heraus kam. Doch plötzlich wurde die Tür aufgestoßen und das Tapsen vieler kleiner Füße, ließ Serenade skeptisch aufblicken. Die Augenbraue wanderte drei Etagen höher, als sie durch die grünen Kontaktllinsen mit ansehen musste, wie eine Parade an gut dressierten Erdmännchen an ihr vorüber zog. Natürlich das schlafende Schneewittchen auf ihren kleinen Schultern. Eins musste man Kuriya ja lassen, sie hatte Stil und einmal mehr sorgte dieses Erscheinen für Stille. Während die possierlichen Tierchen ihre wertvolle Fracht auf die hinterste und dunkelsrte Eckbank verschifften, orderte die braunhaarige sofort Nachschub für sich und die schlafende Dame. Nicht umsonst nannte man im geheimen Kuriya nur noch "Das Loch" da aller Alkohol mysteriöserweise in ihrem zierlichen Körper verschwand, ohne das die Forscherin je wirklich besoffeen wurde. Scheinbar war jahrelanges Training und eine besoffene Leber doch zu was gut. Während der Wirt neben den drei Krügen Schwarzbier schon für Nachschub sorgte, wachte das Schneewittchen endlich auf, jedoch mit einem schrillen Aufschrei. Serenade verschluckte sich sofort an ihrem klaren Getränk, schließlich besaß sie sehr feine Sinne und sprang nunmal auf die Stimme der Forscherin an wie Seijin auf seine Kekse mit Leberwurstgeschmack. Es kam wie es kommen musste, beim Geruch des Bieres war sie wohl aufgeschreckt, stieß sich die Birne am Tisch und machte sich dann daran die drei Krüge Bier auf ex zu leeren. Diesen Umstand nahm Serenade als Anlass sich dazu zu gesellen, so rutschte die Frau von dem Barhocker am Tresen herunter und ging gemächlich auf den Tisch zu. Natürlich musste ihre Genialität gerade dann zu schlagen, als Serenade sich neben sie setze. Ergo bekam die Attentäterin in Zivil die Wilden freudensbeklundungen von kuriya direkt an den Kopf gedeppert, so das ihre Ohren ein lästiges Fiepen empfing. nAJA Die Allgemeinheit wurde mit einer spendablen Runde gebändigt und so nippte die braunhaarige etwas geknickt an ihrem Tonic Water. Richtig alkoholfrei zu 100% und noch dazu nicht jedermanns Geschmack. Serenade vertrug absolut keinen Alkohol, nur wenn sie sich zum Zweck der Verführung jemanden näherte, schmiss sie kleine Wunderpillen ein, die die Auswirkungen der Getränke drastisch amulierten. Doch im Alltag verzichtete die weißhaarige komplett auf so ein Zeug. Naja dafür trank ja Kuri für sie beide. Apropo eben jene hatte nach dem gelage angefangen sich seltsam zu verhalten. Warum pappte sie Dinge mit Fuinsiegeln voll? Kuriya sag mir nicht du willst hier ein Experiment wagen! Die braunhaarige Zivilisten sah erstaunt dabei zu wie Glas und Erdnussschale verschwanden und sich dafür unter dem Geschirrtuch etwas bewegte, das auch noch Geräusche machte! Ja es miaute! Also echt was hatte dieser Satansbraten jetzt wieder verzapft und vor allem warum stach sie auf ihre Schöpfung ein? Serenade wunderte sich inzwischen über gar nichts mehr, das war gesünder so. Klar es war irgendwie nicht schön das dieses Wesen einen Löffel korodieren konnte, von dem sich auflösenden Geschirrtuch mal ganz zu schweigen. Das war aber doch kein Grund für einen Pazifisten und Forscher so gewalttätig zu werden? Wie dem auch sei, Serenade schlug die Beine übereinander, gönnte sich ihr kühles Tonic Water und sah ungerührt dabei zu, wie die Forscherin Topf schlagen spielte. Hut ab, die Dame schien ja recht gut in Form zu sein, bei dieser Anzahl von Schlägen. Es konnte also nur daraus folgen, das ihre Erfindung elendig verreckte. Die braunhaarige lächelte, schnappte sich ein Taschentuch aus den Falten ihres Shirts und wischte damit Kuriya sanft über die Stirn. Na möchtest du noch etwas trinken? Zu feiern gibt es zwar keinen Erfolg aber zumindest hatte ich eine gute Unterhaltung.
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Do März 29, 2012 9:35 am

Phew das war ja nochmal knapp gewesen, Ding tot und Hose dennoch heil. Sowas nannte man dann wohl Schwein gehabt. Gut die aktuelle Situation entsprach zwar wohl vielmehr keine seltsame glibberige Lebensform mehr gehabt, aber das war wohl nur Protokoll. Oder Geschichte, die Leute liebten es ja davon zu sprechen, dass etwas Geschichte war. Dann schrieben sie es auf und nach einigen wenigen Generationen war es tatsächlich Geschichte, bemerkenswert, nicht?
Aber wen interessiert Geschichte, schließlich war das eben ein wissenschaftlicher Durchbruch gewesen. Ein ungewollter Durchbruch, aber Durchbruch ist Durchbruch! So registrierte die junge Kunoichi ihre Mitstreiterin erst, als diese ihr einen Drink anbot. Kostenloser Alkohol, klar wurde Kuriyâ da hellhörig. Manche Leute kippten Redbull, andere kippten Kaffee, sie kippte Alkoholika um leidlich wach zu bleiben.
Noch während sie also ihre Mitangestellte eines beiläufigen Blickes widmete, nahm sie sich von einem vorbeigehenden Barkeeper direkt einmal die Hälfte der Bestellungen vom Tablett. Freilich ging dieser unbeeindruckt weiter, um zumindest die restlichen Getränke zu verteilen. Auch sowas geschah des Öfteren, warum also noch aufregen, es wurde ja doch bezahlt. Weit länger nun als zuvor ihre Bekannte, so musterte die Forscherin nun ihre Ausbeute. Whiskey. Whiskey. Whiskey. Bier. Ginger Ale, wer auch immer sowas in einem Pub bestellte. Whiskey. Whiskey. Vodka. Diätpepsi.... moment was!?
Dieses Getränk war ihr nun aber so garnicht bekannt. Sie wusste es in der Tat noch nicht einmal zu benennen. Voller Forschungseifer schob sie ihr Experiment, das langsam zu zerfließen begann im Geiste beiseite und betrachtete das Zeug in dem Glas vor ihr. Es war schwarz, naja zumindest halbwegs schwarz. Es blubberte und prickelte, wenn man die Nase darüberhielt. Der Geruch war fremdartig und doch irgendwie vertraut. Zweifellos befand sich Süßstoff darin, das hätte jeder Diabetiker auf drei Kilometer gegen den Wind gespürt. Doch was war das für ein Zeug? Vorsichtig tunkte die junge Frau ihre Zungenspitze hinein.
Sie erstarrte. Der Geschmack war... er war einfach... einfach absolut seltsam. Also nicht direkt schlecht, gut der Süßstoff schmeckte echt scheiße, in sowas gehörte Zucker, aber dennoch.... Es erinnerte sie irgendwie an ihre Kindheit. Irgendwie erinnerte es auch an Maschinenöl und Modellbaukästen. Es erinnerte ebenso an wilde Parties, die sie nie gefeiert hatte. Diäten die sie nie anfing. Das Glas rutschte ihr aus der Hand, so erstarrt war sie in diesem Moment des Pepsi. Nicht einmal eine Bombe, hätte sie nun aus dieser Starrte herausreißen können.
Gerade wollte nun Timon checken, ob mit seiner Cheffin noch alles in Ordnung ist, als sie sich selbst wieder schlagartig zusammenriss. "Es gibt immer Erfolg bei uns, immer und auch immer etwas zu feiern." Ihr verklärter Blick flog durch den Pub, bevor sie das Pepsiglas mit dem Bodensatz an Flüssigkeit wieder vom Tisch aufhob und in die Höhe hielt wie einen Kelch beim Bankett. "DENN WIR SIND STOLZE SHINOBI KUMOS! WIR SIND IMMER AUF DER SONNENSEITE! LANG LEBE KUMO!" Einige Leute schüttelten den Kopf, andere drehten sich auch einfach so weg, aber die meisten nahmen den Ruf mit auf und prosteten der Kunoichi zu, Vaterlandsstolz war wirklich ein hohes Gut im Dorf.
Für einen kurzen Augenblick erstarrte sie nun jedoch wieder in ihren Bewegungen, dieses Zuckerzeug hatte ihr gerade die Lösung schlechthin geliefert. So könnte sie... genau, genau so, das wäre alles garkein Problem mehr, das würde sie so easy nebenbei machen, ja es wäre alles ein Kinderspiel. Ein himmelhohes Jauchzen entfuhr ihrer Kehle, bevor sie auch den letzten Rest des Zeugs herunterstürzte. Sie schenkte ihrer Mitorganisatorin ein breites Grinsen. "Und davon kannst du mir nochmal einen ausgeben. Ach weißt du was? Einen Doppelten! Einen Dreifachen! Gleich einen ganzen Bottich von dem Zeug!.." Für einen kurzen Augenblick merkte man ihr an, dass sie scharf durchüberlegte. "... aber dieses mal ohne diesen billigen scheiß Zuckerersatzmist! Ich will echten Zucker, ist ja nicht so, dass das Zeug schlecht wäre oder so!"
Freilich waren ihre Gedanken schon lange fünf Schritte weiter, als sie sprach, denn ihre Finger hatten auf den zuvor platzierten Siegeln ein weiteres Mal Dinge aufgestellt. Dieses Mal handelte es sich dabei um ein Whiskeyglas und das Ginger Ale, gemacht aus echtem Ginger. Das Grinsen wurde zu einem Lächeln und wandte sich von Möchtegernschneewitchen mit der falschen Haarfarbe ab und ihrem kleinen Versuchsaufbau zu. Langsam zählte sie in Gedanken bis drei, bevor sie das Siegel modifzierte und es ein weiteres Mal versuchte.
Das Ergebnis war weit durchschlagender als beim letzten Mal. Neben einem dramatischen Raucheffekt ergab sich in der Tat etwas. Ein wenig Qualm hatte ja noch nie geschadet, aber jetzt.... ja jetzt war etwas Wundervolles geschehen. Nicht glibberte. Nichts kroch. Nichts miaute, ja, es wimmerte nicht einmal etwas. Sieg! Gut, statt der beiden gefüllten Gläser stand nun eine gläserne Ente auf dem Zielsiegel, aber immerhin ein klarer Fortschritt. Gefüllt war die öffnungslose Ente im Übrigen mit irgendeiner Flüssigkeit, die sich vermutlich als eine Mischung aus Ginger Ale und Whiskey herausgestellt hätte. Gut also, dass das Ding keine Öffnung hatte. Die Mischung war auf immer versiegelt.
Jetzt wurde es jedoch in höchstem Maße von einer dezent angerusten Kuriyâ bewundert, welche die Ente in ihren Hängen hin und her drehte. Bemerkenswert, als hätte irgendeine höhere Macht aus der näheren Umgebung auf das Ergebnis eingewirkt, es war wirklich perfekt ausgearbeitet. Aber das musste natürlich Humbug sein. Wissenschaft war eine der großen Religionen für die junge Kunoichi. Wissenschaft und der Glaube ihres Mitverlegers Yatsu, aber das war etwas ganz Besonderes. In jedem Fall gab es keine irdischen Götter, definitiv nicht, nein!
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Fr Apr 06, 2012 10:11 pm

Verdammt. Verdammt, verdamt, verdamd, verdamdt, verdammigst nochmal, wie hatte sie nur wieder so die Zeit aus den Augen verlieren können? War sie denn vollkommen meschugge? Die Erkenntnis traf sie schon fast wie ein Schlag ins Gesicht. Ja verdammt. Sie hatte tatsächlich beinahe einen Termin vergessen, der ganz eindeutig noch ausstand. Das war eine Katastrophe. Sie brauchte das Zeug, noch heute.
Ein kurzer Blick zu ihrer Kollegin, dann zur Tür. Ihre Atmung war eindeutig erhöht, Schweiß stand ihr auf der Stirn. Nun keine Panik zeigen. Du bist eine professionelle Forscherin. Du hast alles im Griff. Du hast immer alles im Griff, eindeutig das hast du. Es gibt keinen Grund zur... na spitze. Ein schrilles Klirren später fällt ein Glas und ward nicht wieder gesehen. Ein Zug, mehrere Schluck und das Maß war leer. Eine Unachtsamkeit später und es zerbrach lautstark auf dem Boden. Naja konnte man nun auch nichts mehr daran ändern.
Auf jeden Fall war nicht Nervosität der Grund. Eindeutig, das konnte es nicht sein. Im Kopf tickte die Uhr unablässig, noch fünf Minuten bis Ladenschluss. So eine verdammt Scheiße. Betont langsam und geordnet packte die junge Kunoichi ihre Sachen zusammen, praktisch gesehen also alle Fuin, die sie hinterlassen hatte, und löschte jene, die sie nicht mitnehmen könnte, so etwa das auf dem Tisch. Dann der Blick zu ihrer Kollegin. Ein gezwungenes Lächeln, einzig gestört von einem nervösen Zucken des Auges und des Mundwinkels.
Ein dezent schrilles Lachen entrang sich der Forscherin, als diese sich verlegen den Hinterkopf kratzte und Anstalten machte aufzustehen. "Uhm.... Serry?.. uhm... also... uhm... weißt du?.. uhm..." Recht offensichtlich tat sich die junge Kunoichi denkbar schwer damit irgendwelche Fehler einzugestehen. Sie haste Fehler. Sie war kein Fehler. Sie machte keine Fehler. Sie war eine Macherin. Macher machen keine Fehler, sie erschaffen fehlerlose Dinge!
"Uhm... also.. ja..." Von einem Augenblick auf den nächsten schnellte ihre Hand plötzlich in die Höhe und zeigte in die Zimmerecke rechts oben hinter sich. "HEILIGER MAPPA, DORT EINE RIEEEESIGE SCHWANGERE SEEROBBE!" Noch während sie schrie wurden ihre Augen groß, gerade schon fast so, als ob sie aus ihren Höhlen springen wollten.
Just in dem Moment nun, als sie davon ausging, dass ihre Gesprächsparnerin kurz wegsah sprang die Kunoichi nun auf und nahm die Beine in die Hand. Ein guter Auftritt setzte makelloses Verschwinden voraus. ergo musste sie ihren Arsch da herausschaffen, bevor sie gesehen wurde. Ihr Blick schweifte einmal umher auf ihrem Sprintweg in Richtung Tür. Da war es wieder. Pepsi! Zielstrebig peilte sie das Glas an, riss es mit sich, fiel volle Kanone auf die Schnauze und verschwand hinter einem vollbesetzten Tisch.
Ein gequältes Stöhnen erklang, doch wie durch ein Wunder war die Pepsi heil geblieben. Bemerkenswert, zu leicht hätte dieses flüssige Gold auf dem Boden landen können, zu leicht wäre ihre ganze Verschwindibusaktion vergebens gewesen. So hatte sie bisher noch beides gerrettet, ganz eindeutig, sie war eine Heldin. Nun lediglich warten, bis ihre Kollegin annahm, dass sie schon weg war. 1. 2. 3. Verdammt, sie konnte nicht warten.
Unter Unermalung durch heroische Musik bewegte sich die junge Kunoichi in der Deckung der Tische beständig in Richtung Ausgang hin. Ein genialer Salto trug sie über einen umgestürzten Barhocker davon, stets außer Sicht für den ursprünglichen Tisch an dem sie gewesen war. Schließlich dann der letzte Sprung, Freiheit, hinaus, die Tür, sie hatte es geschafft! Sie war endlich draußen!
Nun durfte sie aber keine Zeit verlieren, sie musste los, ganz ganz schnell. Sofort nahm sie ihre Beine in die Hand und machte sich unter Untermalung anderer Musik auf den Weg zum Dorfschmied, vier Minuten verblieben ihr noch vor dem Ladenschluss, vier Minuten bis zum Gau, zur Apokalypse schlechthin....

tbc: Kaminari no Kuni // Kumogakure // Kumogakure no Sato // Geschäfts-/ Vergnügungsviertel // Dorfschmiede
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Kunshi Seijin



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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   So Apr 08, 2012 11:53 pm

Ignorant der restlichen Situation bestehend aus Unmengen von Alkohol, Diätpepsi und anderen undefinierbaren, aber zumindest Katzenlaute von sich gebenden Flüssigkeiten bahnte sich schon eine neue Reihe von unüberschaubaren Ereignissen an. Jede große Aktion einer noch größeren Organisation begann immer mit einem kleinen Schritt. Dem Schritt der Mobilmachung. Und da Seijin gerade nicht selbst in der Verfassung war, seinen Männern den entscheidenden Befehl zu geben, überlies er seinen kleinsten Boten diese Aufgabe. Und es kam, wie es kommen musste.
"Hey. Was suchen die Hamster in meinen Nüssen?"
Kaum hatte Kuriya das Etablisement verlassen, gab es einen unerwarteten Aufstand am Nachbartisch, welcher bestimmt Serenade interessieren würde. Und selbst wenn nicht. Sobald sie die zwei Lemminge sehen würde, welche gerade in den Erdnüssen des Nachbartisches ein kleines Festmahl veranstalteten. Natürlich hatten sie wieder ihre Explosionscapes um, auf denen unverkennbar in Seijins Handschricht "Bitte wenden" draufgeschrieben war. Und natürlich gefiel beiden nicht die Bezeichnung Hamster, weswegen sie protesthaft und geruchsstark in den Erdnussbecher kötelten. Es waren Nagetiere. Sie hatten kein Problem damit gehabt, in ihrer eigenen Kacke zu futtern. Nebenbei waren die Erdnüsse so stark gesalzen und geröstet, dass man den Unterschied bestimmt nicht erkannt hätte... Postende!














Wie jetzt??? Ach, ihr wollt noch wissen, was auf der Rückseite der beiden Lemmingcapes stand? Naja. So unerwartet wird das für euch nicht gerade kommen. Immerhin seht ihr in den Anschlagtafeln schon, wohin ich meine Leute schicken muss. Aber für alle, die es trotzdem wissen möchten, hier noch der Inhalt beider Capes.

Cape1:"Liebe Serenade. Bitte vergiss nicht, einzukaufen. Wir benötigen folgende Dinge:
  • Ein viertel Pfund Mehl
  • 3,3Liter Milch
  • 13 Eier
  • 400g Brot
  • 5Pfund Reis
  • etwas Fisch
  • 1Zentner iodiertes Natriumchlorid
  • Ein Playdudemagazin für unseren Neuzugang
    Er soll sich ja wohlfühlen bei unserer nächsten Vollversammlung"


Cape2:"Führt Protokoll 58-008 aus.
P.S.: Wo ist eigentlich Kana hin?
P.P.S.: Ach ja. Könntest du bitte meine Lemminge umbringen? Als ich den Zeitzünder aktiviert habe, hatte ich komplett vergessen, dass er hochgehen wird, sobald du ihn liest. Du weist ja, wie quengelig sie werden, wenn niemand sie töten will.
P.P.P.S.: 3...2...1... MIst verzählt, noch mal: 3...2...1... ... ... Verdammt aber auch, warum klappt das nicht? Naja, ich würde mich trotzdem beeilen.
P.P.P.P.S.: *Man stelle sich hier bitte eine kleine Karrikatur eines Lemmings mit einem überdimensionalen Skrotum vor* "
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Ryo Toshiro
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   So Jun 24, 2012 5:23 pm

CF: Kumo Gakure ll Hauptstraße

Nun als sich Ryo bei sich zu Hause gemütlich machte, konnte er noch nicht schlafen, deswegen stand er noch mal auf, nahm sich sein schwarzen Smoking und richtete seine Haare. Nachdem er nun sich frisch gemacht hat, ging er wieder auf die Hauptstraße um sich dort um zusehen nach einer Bar. Er sah keine nur ein Haus das etwas danach aussah. Er war dort noch nie deswegen las er erstmal was auf den Schild an der Tür steht. Ryo hatte einen trockenen Hals deswegen stand er auf den Standpunkt dort hinein zu gehen. Nun ging er der Bar näher und lief und ganz schnell zu diesen hin. Eine Sekunde später stoppte er und schnappte nach Luft. Nun brauchte er dringender Flüssigkeit. Er wäre sogar fast gegen die Tür geknallt als er stoppte. Doch nun machte er die holzige Tür auf, die nicht sehr gut geölt wurde, deswegen auch quitschte. Er saß sich an der Bar auf einen Stuhl und saß sich dort hin, dann bestellte er sich ein Bier und wartete ein wenig. Nach kurzer Zeit trank er sein Bier aus und bestellte ein weiteres. Dann drehte sich Ryo um um zu sehen wer sich alles hier befindet. Nun setzte er eine etwas grimmigere Miene auf, da hier niemand ist mit dem er sprechen konnte, oder im etwas sympathisch herüber kommt. Doch nun wartete er weiter, denn man weiß ja nie. Da er mal auf Toilette musste ging er und unterwegs fand er zwei Jungen die sich prügelten. Ryo machte diese auseinander und befiel denen nach Hause zu gehen oder zu ihren Eltern. Nachdem er wieder von der Toilette ging, schlenderte er zurück zur Theke und nahm dort an einem anderen Stuhl platz.
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Nura Kyoko

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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Mo Jun 25, 2012 2:30 am

Ein Mädchen war zu dieser späten Stunde noch durch die Straßen gewandert, wobei ihr äußeres so auffällig wie ein bunter Elefant war. Es war aber auch nicht irgendein Mädchen, es war Nura Kyoko, die Biene von Kumo-Gakure. Sie trug Signalfarben, na und? Das war ein ganz anderes Thema. "Kyoko-hime, es ist doch schon lange Sperrstunde, wo wollen sie jetzt schon wieder hin?" fragte Karasu, welcher auf Kyokos Schulter saß und dieser etwas besorgt ins Gesicht blickte. Ja, es war in der Tat Sperrstunde und das hieß, dass alle Minderjährigen zu Hause sein mussten. "Nur noch schnell etwas Trinken... liegt doch auf dem Weg. Oder willst du dass ich vor Durst noch irgendwo umfalle?" erklärte sie und hatte damit den Tengu in eine Zwickmühle getrieben. "Verzeiht mir" meinte die Krähe und beobachtete nun still die Umgebung. Seine Arme verschränkte er vor der gefiederten Brust und dachte so seine eigenen Gedanken. Aber warum war das Kind überhaupt hier? Ganz einfach, sie war Trainieren und hatte die Zeit vergessen und irgendwann war sie nun hier. Das Pub lag auf dem Weg nach Hause, zumindest auf dem, den Kyoko eingeschlagen hatte und eine kurze Erfrischung würde wohl gut tun. Sie stieß also die Türen vor sich auf und betrat das Lokal, wobei ihr schon der Alkohol-Geruch entgegenstieß. Ihr drehte das fast den Magen um und sie rümpfte kurz die Nase. "Hime ihr dürft doch gar kein..." fing Karasu an und wollte das Mädchen ermahnen, denn schließlich durfte man hier, wie im Rest der Asiatischen Welt, erst mit der Volljährigkeit Alkohol trinken, doch hielt die scharz-gelbe Biene ihm den Schnabel zu. "Das hab ich auch nicht vor... halt du nur deinen Mund am Ende ziehen wir die ganze Aufmerksamkeit auf uns!" ermahnte sie ihn flüsternd, wobei sie ihn dann wieder loslies. "Ein Wasser!" rief sie dem Kellner entgegen, wobei sie sich an den Tresen setzte und diesem, als er ging hinterher rief, dass sie ein großes wolle. Das Nura-Mädchen blickte sich um und entdeckte einen Jungen. Komisch sah er aus mit seinem weißen Haar, gar nicht wie die anderen hier. Er wirkte vom äußerlichen auch nicht so, als dürfte er schon Bier trinken, aber er hatte eins vor sich stehen, also musste sie ihn wohl falsch einschätzen. Kyoko hatte nie gute Menschenkentnisse, was sollte sie da dann noch sagen? "Wie geht es ihrem Arm?" flüsterte die Krähe mit den Händen seiner Herrin ins Ohr und sprach damit ihren Linken Arm an, welcher provisorisch in Dreieckstuch gelegt war. Es sah fast so aus wie bei einer Person, die sich den Arm gebrochen hatte. Vielleicht war er das auch? Schwerz zu sagen, denn einen Gibs trug das Mädchen nicht. "Geht schon..." flüsterte sie und dachte an das vorherige Training zurück. "Hätte ich es vorhin nicht übertrieben... dann wäre das nicht passiert!" warf sie sich in Gedanken vor und grinste aber wieder breit, als ihr Wasser dann vor ihr stand. So ein kaltes Wasser, nach langem intensivem Training war nun genau das richtige um herunter zu kommen und den Tag enden zu lassen. Nur aufpassen, dass sie hier niemand sah, der sie kannte, sonst würde es vermutlich wieder Ärger von ihrer Mutter geben. Zur Sperrstunde draußen rumtreiben, in einem Pub sitzen und dann auch noch verletzt sein? Das würde tierischen Ärger von Yohime geben, das war klar!
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Ryo Toshiro
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Mo Jun 25, 2012 2:55 am

Der sechzehn Jährige trank sein zweites Bier aus und bestellte sich ebenfalls ein Wasser, wie die schöne Kundin davor. Nachdem er von seinem Wasser ein Schluck nahm, fiel ihm ein Grinsen ins Gesicht und stand nun auf und ging zu der hübschen Dame mit dem Wasser. "Hallo, ich bin Ryo." Und er hielt ihr die Hand entgegen. Dann aber näherte er sich sein Gesicht ihres und flüsterte ihr ins Ohr:"Du bist eine Minderjährige stimm's! Ich auch!"Und zwinkerte ihr zu. Dann aber holte er aus seinem Smoking Anzug Geld, gab dieses den Barbesitzer und ging nach draußen. Bevor er dies tat trank er sein Wasser aus und verschwand aus dem Pub und setzte sich dann vor dem Pub auf eine Bank. Diese war etwas älter gewesen, da diese quitschte. Nachdem er zwei Biere getrunken hatte, bekam er leichte Kopfschmerzen, doch diese verschwanden nachdem er Schlucke vom Wasser nahm. Ihm fiel aber die schöne minderjährige Dame ein und sah wieder ihr schönes Lächeln auf den Lippen. Sein Schwert das er zu Hause liegen gelassen hatte, war nun nicht mehr auf sein Rücken, doch er hatte seine Ninjatasche unter seinem Arm befestigt. Nun sah er in den Himmel und sah Sterne. Da Ryo ein eigenes Haus mit eigenen Regeln hatte, konnte er selber entscheiden wann er nach Hause geht. Ungläubig das ein Minderjähriger ein Haus besitzt, aber war den dies darf nur mit einer Einwilligung der Eltern passieren. Sogar heiraten darf man ab 16 Jahren schon, da die Gesetzte nun etwas weiter sich ausbreiten. Dann aber kamen Kinder und warfen Kunais auf eine Wand, dort versuchten sie einen Punkt zu treffen. Niemand schaffte es, doch sie übten weiter, als aber die Mutter kam und sie befohl das sie nach Hause kommen sollen. Dann aber nahm Ryo ein Kunai und schmiss auf die Wand des Punktes. Getroffen! Kein Wunder denn als Chunin müsste man so etwas mit Leichtigkeit hin bekommen. Doch dann sprang Ryo nach oben auf den Dach des Pub. Dort blickte er nach unten und wartete auf die Dame mit dem kalten Wasser.
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Mo Jun 25, 2012 3:23 am

Kyoko lief es kalt den Rücken herunter, als ihr der Fremde ins Ohr flüsterte. Sie wusste nicht warum, es hatte nur irgendetwas seltsames an sich, verdammt seltsames! "Was war das denn bitte?!" fragte sie sich und blickte dem Kerl hinterher, als er anscheinend verschwand. Seine Hand hatte sie gar nicht genommen, schließlich überrumpelte er sie nur so mit seiner Art. Nicht nur seine Haare waren komisch, er selbst war auch komisch, merkwürdig um genau zu sein. Aber auch hier fehlte es der Nura an den Menschenkenntnissen um sich ein gutes Bild daraus zu machen. "Soll ich ihm ein paar Tritte mitgeben Kyoko-sama?!" meldete sich der Tengu zu Wort, wobei er protzig die Brust zeigte. Er war Kyokos Begleiter, ihr Beschützer und wenn irgendwer von ihr etwas wollte, musste er zuerst an ihm vorbei. "Schon gut Karasu" meinte sie nur und tätschelte der Krähe den Kopf, wobei sie in Richtung Tür sah, wo der Fremde gerade verschwunden war. "Ich konnte den Alkohol förmlich riechen" jammerte sie sie und erneut lief es ihr kalt den Rücken runter. Sie mochte Alkohol nicht, somit auch nicht seinen eigenständigen Geruch, der ja bei Bier besonders stark war. Aber das war auch egal, es wurde nämlich Zeit! Das Mädchen hob das Glas und trank es in einem Schluck aus, wobei sie etwas Wasser für Karasu übrig lies, damit er auch etwas davon hatte. Dieser weigerte sich zwar, wie immer eigentlich, nahm dann aber doch den Schluck und war auch zufrieden. "Jetzt aber heim, ja? Ich möchte nicht Yohime-samas Gesicht sehen, wenn sie das alles erfährt" Es schauderte ihm schon fast bei dem Gedanken. Er kannte die Familie gut, war schon lange mit dieser befreundet. Länger noch als Kyoko geboren wurde. "Von wem soll sie es denn erfahren? Von dir?" meinte das Mädchen und erhob sich, wobei sie etwas Geld für das Wasser da lies und in Richtung Tür trabte. "Natürlich nicht Hime, aber euer Vater hat seine Kontakte, das wisst ihr!" erklärte er ihr, wobei er nun selbstständig neben Kyoko flog. Denn schließlich war er kein Fauler und wollte auch nicht so aussehen. Das Sitzen auf Kyokos Schulter war ihm Sowieso Leid, er musste jetzt erstmal seine Gliedmaßen strecken. Hier war schon ersichtlich, dass er keine normale Krähe war. "Wo gehts lang?" fragte Kyoko, welche nicht wirklich so richtig Ortskundig war, weshalb sie ja überhaupt hier gelandet war. Der Tengu seuftze und zeigte in ein Richtung. "Das wusste ich, wollt dich nur testen!" Die Krähe nickte zustimmend und seufzte noch einmal, während er schweigend neben ihr herflog.
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Mo Jun 25, 2012 5:51 am

Nachdem Ryo nicht mehr übel war, fiel ihm ein das er das Mädchen nur begrüßt hatte und dann fort gelaufen ist, weil ihm übel war. Dies wollte er nicht denn er wollte ja nicht einfach ein Mädchen begrüßen und dann abhauen, nein so ein Typ ist er nicht. *Sie denkt wahrscheinlich das ich irre und komisch bin.* Dies gefiel Ryo nicht. Doch als das schöne Mädchen mit ihrem Tengu aus die Bar ging und die Beiden nun nach Hause wollten, so viel wie Ryo gehört hatte. Das war seine kleine Chance. Dann sprang er vom Dach und stand nun vor dem Mädchen. "Entschuldige, ich wollt dich jetzt nicht erschrecken! Ach ja und wegen die Aktion von eben, denn ich hab ein wenig Alkohol genommen und da war mir schlecht und dann musste ich weg, sorry. Wirklich ich wollt dich da nicht stehen lassen. Oh, wo bleibt den mein benehmen! Ich bin Ryo und bin sehr erfreut dich kennen zu lernen, und nein ich bin nicht besoffen!" Nachdem er nun mit der schönen Dame gesprochen hatte, reichte er ihr die Hand, damit sie sich vielleicht näher kennen lernen. Als er den Tengu neben ihr fliegen sah begrüßte Ryo ihn un streichelte ihm langsam auf dem Kopf. "Cool ein Tengu! Von den hab ich schon mal gelesen, aber noch nie eins gesehen!" Nachdem er begeistert von dem Tengu war widmete er sich wieder der jungen Dame.
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Di Jun 26, 2012 2:03 am

Kaum hatte das Mädchen einen Fuß vor das Lokal gesetzt, tauchte der Fremde wieder auf. Diesmal nicht so ruhig und flüsternd, sondern wie ein Wasserfall redend. Karasu schlug sich genervt mit der Hand gegen die Stirn, wobei Kyoko lediglich einen überraschten Satz nach hinten machte, als der Junge auftauchte. "Oha!" stieß sie aus und beäugte den Jungen misstrauisch. Er war definitiv nicht normal. Und wenn er nicht betrunken war, was er zumindest behauptete, dann war er nicht normal. "Mach mal halb lang" meinte das Mädchen sichtlich überrant und wollte den Jungen dazu bewegen, sich erstmal ein wenig zu beruhigen. Diese Überfallende Art gefiel der Nura überhaupt nicht. Sie selbst war zwar auch manchmal ein klein wenig so, aber das fand sie dann doch etwas zu viel des Guten. "Nett deine Bekanntschaft zu machen Ryo" meinte sie jedoch, als er sich vorgestellt hatte, schließlich wäre alles andere unhöflich gewesen. "Ich bin Kyoko Hina. Kannst mich aber Kabii nennen!" stellte sie sich ebenfalls vor und in diesem Moment entwich dem Tengu erneut ein Seufzer. Natürlich hieß sie Kyoko und auch Hina war ihr Vorname, das war richtig. Nur wie sie ihm Anbot sie "Kabii" zu nennen, fand die Krähe doch ein wenig zu stark übertrieben. Kabii war nämlich ein Wortspiel und deutete auf K-Bee hin, was die Abkürzung für Kyokos Spitzname war. Man nannte sie, aufgrund der Kleidung der sie trug "Kumos Bee", oder auch "Kyoko Bee", gerade weil sie wie eine Biene aussah. Und Karasu störte sich insofern dadurch daran, weil das einfach nicht wirklich das betonte, was er von seiner Meisterin hielt. Aber gut, das war ihre Sache! Als der Junge jedoch den Tengu streicheln wollte und ein Kommentar dazu abgab, langte es dem Krähengeist. Er schlug dessen Hand beiseite und suchte abstand zu ihm. "Erstmal sind Tengu keine neutralen Wesen, wir haben sehr wohl ein Geschlecht" fing er an und kritisierte die Tatsache, dass Ryo ihn wohl für ein Tier oder Ding hielt, zu dem man einfach "das" oder "es" sagen konnte. "Außerdem ist das berühren verboten!" "Genau, sonst holt er dich mit seinen Geisterkräften!" misch sich Kyoko nun ein und schien sich ein wenig über Karasu lustig zu machen, wobei sie ihn gleichzeitig an der Hand packte und wieder zu sich herzog. "Das ist Karasu, ein Karasu Tengu!" stellte sie dem Jungen nun die Krähe vor und präsentierte ihren Geist stolz. Dieser war lediglich genervt und sagte nichts mehr.
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Di Jun 26, 2012 4:35 am

"Ah coll so ein Geist, hab schon mal viel davon gehört, denn man muss ja ein Vertrag mit den Abschließen. Und entschuldige ich rede wahrscheinlich soviel wegen den kleinen Schlückchen Alkohol, bin es nämlich nicht gewohnt und lasse es auch in Zukunft!" Nun war Karasu genervt und gereizt, das interessierte Ryo aber recht wenig da es schon spät war und dieser wahrscheinlich Schlaf brauchte. "Ähm wolltest du nach Hause, ich würde dich gerne begleiten wenn du nichts dagegen hast, denn ich wollt dich mal kennen lernen Kabii!" Bei den Namen "Kabii" grinste Ryo ganz kurz und schaute nun zum Himmel, da dieser nun noch mit wenigen Sternen und mehr Schwärze bedeckt war. "Ich muss mir unbedingt auch ein vertrauten Geist anschaffen.", sagte Ryo und grinste erneut. Er nahm ein Bonbon aus seiner Tasche und steckte diesen in dem Mund um einen anderen Geschmack im Mund zu bekommen, wegen den Bieren gerade eben. "Will jemand von euch auch einen?" und hielt zwei Bonbons den Beiden vor ihm hin. Als er aber kurz Krach hörte, dass aus der Bar ertönte, erschreckte er sich kurz und machte nun große Augen. Das Geräusch hörte sich nach Gläser an, aber nicht aus Versehen sonder mehr so als Absicht. "Ich geh mal nachschauen!", sprach er kurz zu den Beiden und betrat wieder den Pub. Dort lagen drei kaputte Gläser auf den Boden, die soeben von einen Besoffenen runter geschmissen worden sind. Als Ryo vom Barbesitzer aufgeklärt worden war, ging Ryo zum Besoffenen und befiel den nach Hause zu gehen. Da der Besoffene kein weiteren Aufstand machen wollte ging er nach Hause und der Besitzer des Pubs bedankte sich und so schlenderte Ryo erneut nach draußen.
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Di Jun 26, 2012 8:24 am

Karasu war umso gereizter, als der Junge behauptete, der Tengu wäre ein Vertrauer Geist. Das war er natürlich nicht. Er war ein Geister-Spirit, ein Yokai oder auch Dämon, wie alle Tengu eben. Aber gut, das konnte er wahrscheinlich nicht wissen. Es war aber mit Sicherheit sowieso besser, wenn er dachte, dass die Krähe ein vertrauter Geist wäre. Er seufzte und nahm wieder auf Kyokos Schulter platz. Als der Junge ihnen ein Bonbon anbot, verneinten beide. "Nee danke" meinte Kyoko und beobachtete nun, wie der Junge dem Klirren folgte und wieder in der Bar verschwunden war. "Komischer Vogel..." murmelte Karasu, der ihm ebenfalls hinterher blickte und flatterte nun wieder auf, wobei er Kyokos Ärmel packte und sie in eine Richtung zog. "Na los Hime, ihr müsst nach Hause!" drängte er und zog mit aller Kraft am Ärmel der Kunoichi, welche sich seufzend dem Befehl hingab und mitschlenderte. "Kann ich nicht einfach durchmachen? Er weiß vermutlich eh schon, dass ich hier bin" meinte die Brunette und blickte sich noch einmal um. So wie sie ihren Vater einschätzte, wusste er sicherlich was gerade überall los war und auch sicherlich, dass Kyoko sich hier herum trieb. "Gut möglich. Aber solange eure Mutter davon nichts mitbekommt habt ihr noch eine Chance!" riet die Krähe und zog das Mädchen weiter. Da hatte er aber auch auf jeden Fall Recht. Yohime, die Mutter, war grausam, was sowas betraf und es konnte nicht Schaden seine Chancen ein wenig zu erhöhen, oder nicht? Sie blickte gerade noch einmal zu der Tür des Lokals als Ryo da wieder heraus kam und winkte ihm. "Was macht ihr da?" fragte die Krähe, als sie die wedel-bewegung bemerkte. "Verabschieden! Will doch nicht unhöflich sein"
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Mi Jun 27, 2012 1:38 am

Nachdem er wieder aus dem Pub kam, rannte er zu der schönen Dame, die er soeben kennengelernt hatte. "Du willst schon nach Hause, schade. Du glaub mir zieh lieber auch aus, so wie ich dann hast du deine eigenen Regeln!" sagte, Ryo und zwinkerte dabei mit seinem rechten blauen Auge. "Ich hoffe das wir uns bald wiedersehen! Wie wäre es mit morgen, dann könnten wir trainieren, du musst mir bloß sagen wo!" Nachdem er dies sagte machte er eine Andeutung die nette Kabii zu umarmen, er machte ein Andeutung deswegen weil es ihm dann peinlich wäre wenn sie abwehren würde. Als noch sein Kunai an einer Hauswand steckte, nahm er diesen und steckte ihn in seine Ninjatasche. Und ging somit schnell wieder zu Kabii. "Wenn du willst, ich hab noch Zeit, kann ich dich begleiten nach Hause, wenn du willst?" Dann schaute er erneut in den Himmel um erneut die Sterne zu besichtigen. "Schön.", murmelte Ryo kurz und wandte sich der jungen Kabii vor sich wieder. *Machen wir doch mal eine Checkliste, was meine Freundin alles haben sollte. Dann überlegte er und ihm fielen Dinge ein, Lächeln* , dachte Ryo sich und schaute sie an und dachte weiter. *Ja auf jeden Fall. Aussehen ebenfalls gut. Höflich, nett und weiteres hat sie auch. Die Figur passt ebenfalls und die Brüste passten genau, nicht zu klein und nicht zu groß.*. Dies dachte er in einer kurzen Zeit damit Kabii kein Verdacht schöpft, dass er soeben über ihren Charakter und so weiter nachdenkt.


tbc: Kumo Gakure ll Akademien/Trainingsgelände ll Trainingsplatz


Zuletzt von Ryo Toshiro am So Jul 01, 2012 6:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Fr Jun 29, 2012 5:23 am

"Ausziehen? Mum bringt mich um wenn ich mit so einer Idee komme" dachte sich die junge Kunoichi und grinste dem Shinobi lediglich entgegen. Auf seine Umarmung ging sie nicht ein, dafür kannten sie sich erstens viel zu kurz und zweitens war da eben das Problem, dass die Hölle los wäre, wenn sie irgendjemand zu dieser Stunde an diesem Ort noch sehen würde, wie sie irgendeinen Fremden umarmte. Das würde sie wahrscheinlich nicht nur ihren Kopf kosten, wenn sie ihre Mutter richtig einschätzte. Sie konnte schon ein Monster sein, aber sie wollte schließlich nur das beste von und für das Mädchen. "Training klingt gut... können uns ja auf dem Trainingsplatz treffen, da bin ich fast jeden Tag" antwortete sie ihm, wobei Karasu wieder anfing an ihr zu ziehen. "Ich muss jetzt aber wirklich los. Tut mir Leid, aber du kannst mich nicht begleiten, wenn meine Mutter das mitkriegt, reisst sie mir den Kopf ab, dann kann ich gar nicht mehr raus!" erklärte sie es ihm hastig, ehe sie zu sprinten begann und nebenbei winkte. "Wir sehen uns!" rief sie noch freundlich zurück und war dann aber auch schon wieder verschwunden.

tbc: ?

(Out: Sorry, aber hab wenig Zeit, lass uns ein andermal weiterposten)
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BeitragThema: Re: ~Drunken Greenhorn~   Di Jul 03, 2012 1:46 pm

cf.: Burg Kumamoto :: Aussengelände

Da saß sie. Es war nachts, etwa gegen Mitternacht und tiefdunkel vor der schweren Holztür des Irish Pubs in den sich um diese Uhrzeit kaum eine Frau hereintraute ~ kein Wunder bei den Gestalten die hier rumhingen. Ein Windchen wehte und die gekippten Fenster ließen den Luftstoß ein deprimierendes Lied singen, klingend nach Isolation und Alleinsein. Es passte herrlich in die Umstände, die die junge Frau plagten, die dort am Tresen saß, den einen Fuß auf dem Barhocker, den anderen gemütlich und legere auf der Theke abgelegt. Es war einiges passiert, und zwischen dem ein oder anderen Kurzen ließ sich gut über die Vergangenheit reflektieren. In der Ecke der Kneipe saßen vier ältere Herren die sich gegenseitig die Ryou aus der Tasche zogen, bei einem Kartenspiel. Zwischendurch wurde es immer mal wieder laut, wenn einer der Gentlemen ein schlechtes Blatt hatte, oder der Flop schlecht war. Genau. Sie spielten Poker. Nun, Poker... Wäre die Sato in Laune gewesen hätte sie sich dazugesetzt und mitgespielt, allerdings war sie das nicht. Zudem war die Schwarzhaarige auch schon gut angetrunken, was eigentlich nur bedeuten konnte, das sie schon eine ganze Weile im Drunken Greenhorn abhing und offenbar gerade mal nicht pleite war. Und selbst wenn sie es war, der Wirt kannte sie inzwischen schon ganz gut und bisher hatte Miho ihre Deckel auch immer ausgelöst. Mit einer eher gewollten als gekonnten Handbewegung bedeutete sie dem stämmigen Mann hinter dem Tresen er solle die Luft aus ihrem Glas entfernen, was nichts anderes bedeutete, als das er nun den letzten Tropfen Sake aus Mihos Flasche eingießen durfte, wenn nicht sogar die nächste öffnen sollte. Geistig etwas abwesend packte die Atarashii ein Päckchen Tabak in einem Lederetui aus, in welchem sich auch ein Fach für Papier befand, zum Zigaretten drehen versteht sich, und ein Fach für Filter, welches selbstverständlich noch nie in Benutzung war. "Welche parasitäre Nebenexistenz raucht denn mit Filter? Was hab ich denn davon, wenn ich mit Filter rauche? Glaubst du ich mach das zum Spaß!? Dann kann ich ja auch gleich Kaffee ohne Bohnen trinken, oder Schnaps ohne Alkohol! Das wäre ja wie ein Schrank ohne Fächer, oder ein Haus ohne Wände... " sagte die Kunoichi einst, zu wem bleibt nun verschwiegen.
"Meine Beine... Dieser Typ... Was zum Seijin ging denn da ab...
Hoffentlich weiß ich morgen noch warum ich dieses blutverschmierte Kunai in der Tasche mit herumschleppe ~ hoffentlich mach ich es nicht sauber bevor ich mich erinnere und hoffentlich... "
da fiel ihr plötzlich ein, dass sie mittlerweile ein wieder volles Schnapsglas vor sich stehen hatte. So ging das nicht. So ging das gar nicht! VOLL? Miho hatte verflucht noch mal einen Ruf zu verlieren, was soviel bedeutete, wie dass dieses Schnapsglas auf schnellstem Wege geleert werden musste, egal wie! Entweder es flog dem Nächsten aufdringlichen Typen an den Kopf, oder der Inhalt wurde in die Magengegend der Kunoichi transferiert. Keine schwere Entscheidung, Miho wählte letztere Option. Einen kurzen Moment verschwendete sie noch daran, ob sie noch einen Sake wollte, allerdings war es Zeit eine Pause zu machen um wenigstens einen klaren Gedanken fassen zu können. "Wie bin ich eigentlich von der blöden Burg hierher gekommen? Hab' ich 'nen Schädel gehabt... Wie hieß der Typ noch gleich ~ Kaito? Terumii, der Vollpfosten eben, der sich eigentlich gar nicht so schlecht geschlagen hat, muss ich zugeben. Komisches Chakra das der Yukityp da hatte... Wirklich Glück dass mit dem Kunai. Kuriya soll sich drum kümmern." dachte die hübsche Schwarzhaarige ihre Gedanken zu Ende und widmete sich schließlich ihrer Zigarette, deren Klebestreifen Miho ableckte, das Tabakröllchen zusammenklebte und sich zwischen die Lippen klemmte. Nun fehlte nur noch Feuer. Ohne ging's schlecht. Versuchen konnte man's zwar, allerdings wäre das ebenso effektiv wie mit Filter zu rauchen. Zumindest war das der Schwarzhaarigen Meinung. Die Schwarzen Locken der Kunoichi stanken bestimmt mittlerweile fürchterlich nach Rauch und Alkohol, weshalb sie diese auch unsinnigerweise zu einem Dutt zusammenband. Das löste allerdings weder das Problem der stinkenden Haare, noch das Problem, dass die Kunoichi kein Feuer hatte. Ein flinker Griff zu einem der Teelichter die auf der schon ziemlich demolierten Theke standen, und?
Tja, Miho hatte sich die Finger verbrannt. Na genial. Das wurde ja immer besser. Stinkende Haare, verbrannte Finger und noch immer kein Feuer. Dazu kam das blutverschmierte Kunai in ihrer Tasche, vier ziemlich betrunkene Typen die pokerten und schmerzende Füße, ein leeres Schnapsglas und der stetig steigende Alkoholpegel der jungen Frau. Schlimmer konnte es ja nicht mehr kommen. "Hast du Feuer?" bat Miho den Wirt mehr oder weniger freundlich ~ mehr weniger als mehr ~ um ein Lichtchen, was sie auch bekam. Problem Nummer eins gelöst. Ob er ihr die Füße massierte wollte die Kunoichi nicht fragen, danach täten sie mit Sicherheit mehr weh als zuvor. Problem Nummer zwei folglich zurückgestellt. Das mit den verbrannten Fingern hatte sich inzwischen von selbst geregelt, es schmerzte nicht und das war zu ertragen.

Miho hatte auch keine Lust sich um die restlichen Probleme zu kümmern. Sie zog genüsslich an ihrem Glimmstängel und pustete den Rauch in den Raum, was die Sicht nicht verschlechterte. Weniger als Nichts kann man eben nicht sehen. Miho brauchte etwas zu tun. Sie musste Seijin nerven, oder den Raikagen oder was wusste der Geier wen.
Was war denn eigentlich mit Lolli und Bonbon passiert? Nun, die Beiden hatten sich in eine der berühmt berüchtigten Ecken der Kneipe verzogen, neben einem Fenster im Dunkeln und was die da taten erkläre ich hier jetzt lieber nicht. Das liebliche Fiepsen war leicht misszuverstehen, aber Miho überhörte die ganze Geschichte zum Glück schon, und der Rest der Anwesenden war wahlweise vertieft in ein Pokerspiel oder eben in das Bewachen seiner Kneipe. Mittlerweile war es bestimmt eine Stunde später, als eine Stunde davor und in der jungen Kunoichi machte sich Müdigkeit breit. Der Alkohol tat seinen Teil dazu, ebenso wie das Nikotin und die friedliche Stimmung im Laden. Doch die Atarashii konnte sich noch nicht dazu überreden den Heimweg anzutreten. Stattdessen kramte sie lieber ein wohlgemerkt sauberes Kunai aus ihrer Tasche um sich den im Stress der letzten Tage enorm angesammelten Dreck unter ihren Fingernägeln herauszukratzen. Letzterer fiel einfach auf den Boden, das störte hier keinen und vor allem nicht Miho. "wie lange hab ich nicht geschlafen?"
Eine gute Frage, man wusste es nicht, und man konnte es der Kunoichi auch nicht ansehen. Es wurden Werte zwischen zwei und sechs Tagen vernommen, genaueres fand man nicht heraus. Jedoch hatte sich die Sache mit dem Schlaf geklärt, nachdem Miho auf dem Tresen eingeschlafen war und sogleich wieder aufschreckte, nachdem ihr das Kunai aus der Hand auf den Boden gefallen war. Kein lautes, aber auch kein zu überhörendes Geräusch, welches sogleich jegliche Aufmerksamkeit an sich riss. Diese allerdings war nur von kurzer Dauer. Miho stand auf, legte einige Scheine auf den Tisch, nahm ihre Zigarette aus dem Aschenbecher, zog einige Male kräftig daran bis diese wieder zu glimmen begann und hob das Kunai auf. Auf dem Weg nach draußen bedeutete sie ihren Begleitern, dass nun Schluss mit Kuschelkurs war und es galt den Weg nach Hause anzutreten. Mit dem Rücken zur Theke hob sie grüßend eine Hand und verschwand wortlos aus dem Drunken Greenhorn.

Der Weg Heim musste erst einmal gefunden werden, doch als diese letzte Hürde auch noch überstanden war, hieß es nach Tagen der Erschöpfung endlich Feierabend und ein zufriedenes Grinsen schlich sich auf die Lippen der sonst so ernst und eiskalt wirkenden Schwarzhaarigen, als sie ihre Zigarette wegschnippte und den Schlüssel zur Wohnungstür im Schloß drehte.
Ihre beiden Stinktiere bahnten sich als erste den Weg durch den dunklen Flur, die Kunoichi hinterher und als die Tür zuknallte fiel sichtlich eine Last von den Schultern. Die Tasche vorher des besudelten Kunais entledigt pfefferte sie wahllos irgendwo hin und mit unsicheren Schritten suchten ihre Füße taumelnd den Weg ins Bett. Ihre Rechte nutzte sie dabei zum Festhalten an diversen Gegenständen und Möbeln, die linke ~ ein wahres Koordinationstalent, sogar betrunken ~ um ihren Dutt wieder zu öffnen. Die Nase gerümpft aufgrund der Erinnerung an den Gestank ihrer Locken betrat sie das Schlafzimmer und fiel in die Federn nachdem sie sich ihrer Klamotten entledigt hatte. Ich weiß nicht, ob sie noch etwas dachte, oder nicht. Jedoch konnte man nach nicht langer Zeit ein seelenruhiges schnaufen aus dem Schlafzimmer vernehmen. Sie schlief.

tbc.: ~ (damit Kaito sich nicht weiter mit Miho rumschlagen muss... Danke für's mitnehmen :] )
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~Drunken Greenhorn~
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