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 Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 07, 2012 2:27 am

Während Holzfällerarbeiten wurde unter einer Eiche eine Rampe hinunter zu einem von Menschenhand bearbeiteten Felsblock freigelegt. Besagter Fels scheint den Eingang zu einem unterirdischen Gewölbe zu verbarrikadieren. Da sich einige äußerst kryptische Zeichen darauf finden lassen, wurde der selbsternannte Archäologe des nächstgelegenen Dorfes Taro Yageriko herbeigerufen, sich dies einmal anzusehen.
Die Gravuren zeigen vorrangig Schlangen.

Taro Yageriko hat zusammen mit zwei angeheuerten Dienern mittlerweile diverse Vermessungen ausgeführt, Gravuren abgepaust und beschäftigt sich den ganzen Tag lang eigentlich nur damit, seine ermittelten Daten mit Fakten aus Sachbüchern zu vergleichen. Das Lager ist spartanisch ausgestattet mit einer Feuerstelle und zwei Zelten, wovon eines groß genug ist, Taros Arbeitszimmer zu ersetzen.

Irgendjemand hat ein unnötig großes Areal mit unnötig viel Absperrband zugekleistert.

Dieser Ort liegt etwa siebzig Kilometer von Konohagakure entfernt.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Apr 12, 2012 3:54 am

cf: Die Wälder Hi no kunis

Gegen späten Nachmittag erreichte die von Konohagakure entsandte Gruppe ihren Bestimmungsort.
Gleich das erste, was auffiel, war das Absperrband. Es war in rauhen Mengen vorhanden, als dreifache Sperre zwischen Bäumen hindurchgezogen, ohne erkennbares Muster oder gar einen Hauch von Ästhetik. Wer es gezogen hatte, musste endweder ein Augenproblem haben oder war betrunken gewesen. Oder aber, er hatte schlicht keine Ahnung von seinem Tun?
Rotes Leuchtband, mitten im Wald. Epona zupfte missbilligend daran. Ich ahne Übles. Sie bückte sich unter dem Absperrband hindurch und winkte den beiden Chuu-Nin in ihrem Schlepptau, ihr ins Lager zu folgen.
Im Lager fanden sie eine klassische Arbeitsteilung vor: Derjenige, der ganz offenbar ihr Klient war und später den Ruhm für alles einheimsen sollte, saß an seinem Schreibtisch unter einem Sonnenschirm und beschäftigte sich, indem er Buchseiten wälzte, schwer von Staub. Ein wenig entfernt war eine Grube auszumachen. Das Keuchen rackerndern Arbeitern drang an die Ohren der drei Neuankömmlinge, und in schöner Regelmäßigkeit flog Erde aus dem Loch heraus.
Der junge Mann unter dem Sonnenschirm erhob sich, als er die drei Frauen bemerkte. Er hatte kurze, braune Haare und trug eine Brille auf der Nase, die er nun allerdings absetzte. Er mochte kaum dreißig Jahre alt sein, war dünn und wirkte absolut nicht wie jemand, der jemals in seinem Leben das Unglück gehabt hatte, hart arbeiten zu müssen.
Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde, in der sich ihr Gegenüber als ihr Klient herausstellte.
Epona erkundigte sich umgehend nach etwaigen Vorkommnissen. Irgendwelche Auffälligeiten? Seltsam wirkende Personen irgendwo im Wald?
Alles friedlich entgegnete Taro Yageriko in Hochstimmung, Wir sind gerade dabei, den Eingang freizulegen.
Den Eingang? Zu was?
Taro zeigte auf die Grube. Das werden wir sehen, sobald der Stein nicht mehr vor dem Eingang liegt.
Die Grube hatte etwa eine Tiefe von drei Metern; offenbar war der frühere Zugang mittlerweile zu einem großen Schacht verbreitert worden, der direkt an einem stattlichen Felsklotz endete. Ein Arbeiter startete wiederholt Versuche, ein Stemmeisen am Felsen vorbei zu treiben, doch offenbar stieß er damit buchstäblich auf Granit. Sein Partner buddelte in der Zwischenzeit vor dem Felsen, um ihn nach unten hin komplett freizulegen. Ein Ende war nicht in Sicht.
Es kann sich nur noch um Minuten handeln hörte man Taro sehr hoffnungsvoll sagen.
Der erste Arbeiter warf sich mit solcher Leidenschaft in seine Aufgabe, dass das Stemmeisen glatt entzwei brach! Der Felsklotz rührte sich keinen Milimeter.
Wenige Minuten, ganz sicher.
Epona beobachtete das Tun skeptischer. Der Stein soll also weg? Egal, wie?
Egal, wie.
Fein. Holen sie ihre zwei Leute da heraus. Während Taro tat, wie geheißen, wandte sich Epona an Chinatsu und Rion. Eine Aufgabe für euch, Mädels. Sie deutete mit dem Daumen hinter sich. Ihr dürft etwas kaputt machen. Rasch trat sie beiseite; offenbar hatte die Jo-Nin selbst nicht vor, sich an dieser Aufgabe auszulassen.


OUT-Wissen Fallen:


Auf der inneren Seite des Felsblocks befindet sich eine Sprengfalle, welche ausgelöst wird, wenn der Stein zerstört wird. Zunächst tritt Gas in einem Bereich von etwa zehn Quadratmetern aus, welches sich nach etwa zehn Sekunden entzündet.
In der zweiten Stufe der Falle entsteht ein vage menschenähnliches Wesen aus Feuer, welches eigenständig angreift.
-> Der Gegner kann wie ein Kagebunshin des Katon-Elements behandelt werden. Er greift mit Taijutsu an und lässt faustgroße Feuerbälle aus seinen Händen fliegen.
-> Feindliches Katon hat zwar Wirkung auf ihn, prellt ihn etwa zurück, zerstört ihn jedoch nicht komplett.
-> Feindliches Fuuton verstärkt ihn.


Zuletzt von Kiobashi Epona am Sa Apr 14, 2012 9:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 14, 2012 11:53 am

Kommt von den Wälder von Konoha

Rion kam ein paar Sekunden später als Epona am Ziel ihrer Reise an. Sie sah sich um und der Ort war mehr als sehenswert, nichts daran war wohl noch im guten Zustand, wer würde hier denken das noch was zu holen war? Rion verstand es nicht und hörte nur die Worte von Epona. Wie die grün haarige es schon vermutet hatte, es roch nach Ärger. Rion seufzte und sah nach hinten, um zu sehen ob Chinatsu auch da war. Ihr Blick ging auch in die anderen Richtungen und schließlich folgte sie Epona unter dem Absperrband durch und hielt sich kampfbereit. Ihre Hände waren schon an ihrem großem Fächer, um bei einem Überaschungsgriff vorbereitet zu sein und nur noch den Fächer zucken müsste. Er war nicht nur zum Angriff gut, sondern auch zur Verteidigung. Und plötzlich sah sie wie die anderen beiden einen Mann, der wahrscheinlich der Lient war. Rion musterte ihn kurz und wittmete sich wieder der Umgebung. Sie hielt derweil Ausschau, derweil Epona mit dem Mann sprach. Was sie allerdings hörte war sicher nicht das was sie sich erhofft hatte, das schloss sich jedenfalls Rion aus der Reaktion von Epona. Munter hörte sie dem Gespräch weiter zu, blieb jedoch still im Hintergrund. Für Politische oder besser gesagt, für die Angelegenheiten der Mission war wohl eher Epona´s Bereich. Doch plötzlich mischte sich Epona in das Geschähen ein. Der Felsen war wohl im Weg und wie Epona wohl dachte, dachte auch Rion. Ein Jutsu und weg wäre der Felsen. Man merkte, dass die Leute keine Shinobis waren, ansonsten wären sie sicher schon auf diese Idee gekommen. Doch Rion kam nicht auf den Gedanken, dass Epona diese Aufgabe ihr und Chinatsu überlassen würde. Ihr war es egal, jeder von ihnen könnte es machen, doch da Epona sie und Chinatsu fragte, stellte sie sich zur Verfügung und griff nach ihrem Fächer. Diesen faltete sie mit einem Schwung auf und erschien in seiner vollen Pracht. "Dai Kamaitachi no Jutsu!" Rief sie und schwinkte ihren Fächer mit einer eleganten Bewegung, wodurch der Wind sehr scharf wurde und auf den Felsen zuraste. Dieser zerschneidende Wind zerstückelte den Felsen nach wenigen Sekunden und Rion faltete ihren Fächer wieder zusammen und steckte ihn wieder in ihre Tragetasche, wo sie ihn her hatte. "Bitte sehr." Sagte sie noch und hatte ein kleines Lächeln auf den Lippen. Nun wartete sie was als nächstes passieren würde und hoffte, dass Chinatsu nicht sauer war, da Rion diese kleine Aufgabe übernahm und sie nicht einbezog.


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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 14, 2012 9:44 pm

OUT: Kurzer Einschub in der Post-Reihenfolge wegen Fallenauslöser, Chinatsu ist weiterhin als nächstes dran

IN:

Mit einem scharfen Knirschen gab der Fels der Kamaitiachi nach, Risse barsten im Stein auseinander und ließen den oberen Teil in mehreren Stücken glatt abrutschen. Es gab ein lautes Getöse, welches das Platzen der Kapsel auf der anderen Seite des Felsens verdeckte.
Einen kurzen Moment lang war das Dunkel des Tunneleingangs zu sehen. Dann aber stieg eine Fontäne aus Dampf in die Höhe und erhob sich als breite Säule mehrere Meter hoch in den Himmel.
Eponas Augen wurden schmal. Die Rauchsäule fächerte über ihnen aus und bildete einen Hut wie ein großer Fliegenpilz. Zurückziehen, alle. Stück zurück befahl sie mit ernster, zugleich aber auch ruhiger Stimme. Sie unterstrich die Anweisung durch Handbewegungen und scheuchte insbesondere den werten Klienten auf Abstand, der sich wohl am liebsten direkt in die Öffnung gestürzt hätte, bewaffnet mit Notizblock und frisch gespitztem Bleistift.
Einen Moment später zeigte sich, dass es gut gewesen war, dies nicht zu tun, denn von unten her flammte das Gas auf, zündete in seiner ganzen Ausdehnung und setzte den uralten Baum über dem Eingang in lichterlohen Brand.
Erst war es nur eine riesige Stichflamme, die zwar glühend heiß aufpeitschte, jedoch auch schnell wieder herunter brannte. Gewöhnliches Feuer eben. Die Seltsamkeit an der Sache folgte kurz darauf, als sich dieses Feuer komprimierte, eine mannshohe und menschenähnliche Form annahm und sich ihnen zuwandte.
Ohne ein begrüßendes "Sehr erfreut" hob der Hi Bunshin die Hände mit den Flächen nach außen und schoss zwei fußballgroße Flammenkugeln auf die Gruppe.
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 14, 2012 11:05 pm

Cf: Die Wälder Hi no kunis

Irgendwann waren die Bäume verschwunden und sie kamen zu besagtem Ort, den sie wohl gesucht hatten. Die Sonne war höher geklettert und verkündete das Voranschreiten des Tages. Die Bände welche unerklärlicherweise überall gespannt waren, lies erahnen, dass diese Leute keinen Ahnung hatten oder zu übereifrig warne. Chinatsu tippte auf beides und folgte den beiden Frauen ein wenig hinten an. Mitsu lies sie auf den Boden sinken, sodass der Kater sich frei bewegen konnte. Es dauerte nicht lange bis er zu Epona aufgeschlossen hatte und mit diesen den Klienten unter die Lupe nahm. Der Kerl war ihr nicht geheuer, so viel Euphorie war nicht gut für das menschliche Gehirn, ihrer Meinung nach zumindest. Das er sie nicht mehr alle hatte, schloss sie bereits an seinem Interesse für Dinge die schon tot waren. Und er war unfähig zu erkennen, dass seine Männer diesen Stein nicht bewegen sollte. Lustigerweise kam Epona auf die Idee, das ihre beiden Schülerin das machen sollte. Nur nicht selber die Finger schmutzig machen, ja das sah sie in dieser Frau. Ihre Mine war schon wieder ein wenig murrig, doch zum Glück war sich Rion für nichts zu fein und konzertierte sich auf den Stein. Die Arbeiter waren an der Seite und als sie den Wind mit ihrem Fächer herauf beschwor, barst der Stein. Also wie gesagt gefiel es ihr nichts zu tun, sie war immerhin vor dem Tor bereits in Flammen aufgegangen. Das toll, oder auch weniger tolle war nun, dass der Stein nicht einfach so zerfiel, wie es normalerweise sein sollte. Der Stein brach ohne zweifel doch danach kroch eine Säule von Dampf aus dem Eingang. Sie wunderte sich schon fast, dass ihr Klient nicht in diese Säule hinein gestürzt war. Ja sie hielt ihn nicht für sehr klug, aber sie war klug genug zu hören, dass sie hier fort sollte. Also griff sie nach dem Kater und machte einige Sätze nach hinten. Sie musste sich ein lautes Na toll ihr Idioten verkneifen. Sie hatte immerhin gesagt sie würde die Klappe halten. Aber dies Situation bat sich doch gerade zu an. Nungut sie knurrte leise vor sich hin und sah nun zu dem Feuermensch, der ihr entgegen kam. Ok entgegen kamen ihr zwei fußballgroßen Feuerkugeln. Nicht gut, garnicht gut. Sie umklammerte Mitsu und schmiss sich einfach seitlich flach auf den Boden. Es hatte etwas, immer weiter hinten zu stehen. Doch der Kerl gefiel ihr gar nicht, so überhaupt gar nicht. Halb am Boden liegen zog sie drei von ihren Präparierten Kunais. Dann wollen wir ihm mal entflammen Ja ein dummer Wortwitz der jungen Jichûriki, also sie wieder auf die Beine sprang und sich dem Feuermann zu wand. Die Drei Kunai zuckten aus ihrer Hand auf den Mann zu. In seiner Nähe lies sie die Teile einfach Detonieren, was zu einer erneuten kleinen Wolke mit Explosionen führte. Heute schien wohl alles irgendwie zu brenne, oder in Flammen auf zu gehen. Die Sicht war versperrt und Chinatsu lauschte auf weitere Anweisung, die von ihrem Sensei kommen sollten, wenn sie nicht wollte, das die Jichûriki die Anlage halb in die Luft sprengt.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   So Apr 15, 2012 10:04 am

Es war ungemein befriedigend. Was genau? Das alles! Keine Chinatsu, die nörgelte oder knurrte oder meckerte oder infrage stellte oder nicht für voll nahm. Nur irgendein dämonisches Ding, das sie alle auf kleiner Flamme rösten, grillen, vernichten wollte!
Epona Kiobashi fühlte wundersamerweise ihre gute Laune wiederkehren. Denn endlich, endlich gab es etwas, gegen das man effektiv vorgehen konnte, ohne sich Sorgen ums Betriebsklima oder das eigene Gewissen machen zu müssen.
Der Hibunshin schoss eine erste Salve aus seinen Händen, streute seine Geschosse in die Breite. Epona gab ein knappes Deckung! von sich und ließ sich zu Boden fallen.
Der Klient lief vorbei. Denn eines der Zelte hatte einen Treffer abbekommen. Meine Dokumente!
Deckung, sag ich, rief Epona fröhlich, und ihr Fuß keilte beiläufig aus. Mit einem simplen Fußfeger kickte sie Taro das Bein weg. Als er hart neben ihr aufschlug, belehrte sie ihn: Deckung heißt, Nase in den Dreck.
Hinter ihnen hatte Chinatsu bereits von allein dasselbe getan. Ganz so lebensmüde, wie sie tat, war sie offenbar doch nicht. Und diensteifriger als angenommen war sie wohl auch, denn sie sprang sofort wieder auf, um einige explosive Kunai auf den Weg zu bringen.
Wie erkundigte sich Epona derweil, passt denn eine antike Ausgrabungsstätte mit so einer Falle zusammen? Sicher, dass sie hier nicht einfach ein Ding aus dem letzten Shinobi-Weltkrieg ausgegraben haben?
Detonationen, Flammen und Rauch der Kibakufuda.
Für mich siehts aus wie eine etwas altmodische Barriere-Vorrichtung.
Taro warf der Jo-Nin einen empörten Blick zu. Also bitte! Ich weiß, wovon ich rede! Ich habe immerhin studiert! Im Fernlehrgang, doch das erzählte er nicht.
Der Hibunshin durchschritt in der Zwischenzeit die Bank aus schiefergrauem Rauch, die noch von Chinatsus eigenem Bombardement herrührte. Epona spannte sich an. Na gut, hab nix gesagt. Unten bleiben. Mit einem Tiefstart sprintete sie los, rief noch ein Klienten schützen! an die beiden Chuu-Nin und ging dann selbst zum Angriff über. Und zwar genauso, wie sie es am besten konnte. Ihre Hand fasste nach hinten, ergriff das Heft ihres Tanto und zog blank. Der Hibunshin zielte auf sie; zweimal schlug sie Haken und wich den Flammengeschossen aus, dann hatte sie ihn erreicht. Das Ding aus Feuer holte mit einem Schwinger nach ihr aus.
Das Tanto blitzte schräg, und die flammende Hand trudelte in einem fröhlichen Bogen. Mit einem Ausfallschritt war Epona an der Seite des Dinges. Ha! Das Tanto war eines von Eponas Lieblingsstücken. Der Name dieser Waffe war Schnitter, und indem sie Chakra hineinschoss, zog sich die Klinge in die Länge! Im Moment des Streiches streckte sich Schnitter vom Messer zum Katana und tat genau das, was sein Name von ihm verlangte. Er biss mitten durch Feuer und Chakra hindurch, vom Scheitel bis zum Schritt.
Der Hibunshin fiel in zwei Teilen auseinander.
Epona machte einen tänzelnden Schritt fort von den zwei Teilen formloser Brennmasse, offenbar sehr zufrieden mit sich. Und fertig verkündete sie leichthin. Damit irrte sie.
Zuerst regte sich das, was zuvor die Hand des Hibunshin gewesen war. Acht spindeldürre, orangerote Beinchen stachen aus dem Feuer empor, und plötzlich formte sich wie in einem zweitklassigen Horrorfilm auch der Rest des Spinnenkörpers.
Der in Stücke gehauene Körper des menschlichen Feuerwesens tat dasselbe. Der obere Teil bildete ebenfalls eine Spinne. Nur eine viel Größere als die andere, und weil es sich bei ihr um einen Vertreter der Gattung Schleuderspinne handelte, fasste diese die kleinere Spinne und wirbelte sie einige Male über ihr durch die Luft. Um den Eindruck eines B-Movie noch zu vertiefen, gab die kleinere Spinne dabei zischende Laute von sich, die sich etwa so anhörten: Vuiiieee... Vuiiieeee...
Die große Spinne ließ die kleine Spinne los. Diese legte je zwei Beinchen zusammen und bildete auf diese Art ein Shuriken, welches direkt auf Chinatsu zuflog. Vuiehihihihihi... Kurz vor dem Zusammenprall mit der blonden Chuu-Nin löste sie diese Haltung und sprang sie mit weit ausgestreckten Beinen an, im Flug einen winzigen Feuerschweif nach sich ziehend.

Das, was der untere Teil des Bunshin-Körpers gewesen war, vermengte sich erst zu einem Klumpen formloser Brandmasse, ehe sich zwei große Kiefer, ein langer Schwanz und vier kräftige Beine daraus hervorzwängten. Das Ding, was sich Rion widmete, hatte entfernte Ähnlichkeit mit einem in Flammen stehenden, schäferhundgroßen Krokodil. Da sich seine Beine jedoch nicht seitlich am Körper befanden, sondern direkt darunter, kam es sehr viel schneller voran!

Epona betrachtete die Szenerie mit einem Wechselspiel aus Überraschung und Ekel. Ihre Aufmerksamkeit wurde durch ein zischendes Geräusch auf ihr Schwert gelenkt. Dort windete sich ein giftiggelbes Knäuel aus Feuer, formte einen Schlangenkopf und schnappte nach ihr! Gerade rechtzeitig ließ sie ihr Schwert fallen. Verflucht!
Die Jo-Nin fuhr herum und rief: Fernkampf! Nehmt sie von weitem auseinander! Rion, kein Fuuton! Ich wiederhole! Sie tat einen Sprung zur Seite, als die Feuerschlange erneut nach ihr schnappte. Kein Fuuton!
Die große Spinne wandte sich ihr zu, und mit einem bösartigen Zischen sprang sie ihr direkt entgegen!
Eponas Hand wurde zwecks Feuerschutz von Chakra umzüngelt; aus dem Reflex heraus verpasste sie dem heranfliegenden Ding eine Ohrfeige, sofern man dies bei einem ohrlosen Ding so nennen konnte.
Klingelnde Glöckchen!
Die Spinne wurde zur Seite geschleudert; sie platzte zu zwei Teilen auseinander, die gleich darauf zwei chihuahuagroße Ratten formten.
Epona grinste schwach. Oh, bitte. Diese Falle gestaltete sich eher lästig als gefährlich. Unter diesem Gesichtspunkt sah Epona dem Angriff der zwei Feuerwesen eher amüsiert als besorgt entgegen. Mal sehen, wie klein sie noch werden...


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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Apr 19, 2012 7:59 am

Rion sah die Trümmer des Felsens und war stolz auf sich und hatte ein kleines Grinsen im Gesicht. Der Rauch legte sich ebenfalls nach einigen Sekunden und plötzlich, womit wohl keiner Gerechnet hatte, war plötzlich Feuer zu sehen. Rion konnte gar nicht so schnell gucken, so geschah es vor ihren Augen. Den Befehl von Epona bekam sie jedoch mit und sprang ruckartig nach hinten. „Ich war´s nicht!!“ Rief sie nur noch unschuldig und sah sich den brennenden Baum an. Doch dann erkannte wohl jeder einen Mann, der hervor kam und alle begrüßte. Zuerst dachte Rion er war eingesperrt und nun wieder frei, doch es folgte nach seinem auftauchen ein Angriff auf die kleine Gruppe. Chinatsu, die nicht all zu weit von ihr stand, warf sich sofort auf den Boden und auch Epona knutschte den Boden. Taro, der um seine Dokumente jammerte, wurde auch zu Boden geschlagen, ja so konnte man es nenne. Epona musste schließlich handeln, da konnte sie ihn nicht mit Samthandschuhen anfassen. Nun war es noch an Rion in Deckung zu gehen, sie schmiss sich schließlich also auch auf den Boden und lies die Feuerbälle über sich vorbei rauschen. Als die Gefahr für kurze Zeit vorbei war, stellte sich Chinatsu sofort zum Kampf bereit und warf Kunais nach dem fremden, die dann explodierten. Rion erhob sich schließlich auch und putzte erste einmal ihre wohlgemerkten NEUEN Klamotten ab. „Na super…hätte ich gewusst, dass ich mich im Dreck wälzen würde, hätte ich mir andere Kleidung angezogen.“ Dachte sich die grün haarige und zog eine Schmolllippe. Doch es brachte alle nichts, sie musste das nun hinnehmen, schließlich war ihr ihr Leben wichtiger. Damit aber Chinatsu nicht alles allein machen müsste, wollte Rion sie unterstützen. Es war wohl jetzt an der Zeit die Teamfähigkeit zu testen. Doch da Epona sich nun auch in den Kampf einmischte und meinte, jemand sollte den Klienten schützen, fühlte sich nun Rion angesprochen, da die anderen beiden ja schon beschäftigt waren. Rion machte keine halben Sachen und stellte sich schützend vor den unten liegenden Taro und warf ihn einen kurzen Blick zu. „Haben sie keine Angst, wir beschützen sie!“ Meinte Rion und holte ihren Fächer wieder aus der Tasche und schlug ihn etwas auf um immer kampfbereit zu sein, falls der Gegner es tatsächlich schaffen sollte an Chinatsu und Epona vorbei zu kommen, was sie allerdings für sehr unwahrscheinlich hielt. Doch Sicherheit ging vor und sicher war sicher. Doch so schnell der Kampf richtig losging, war er auch schon wieder vorbei. Epona besiegte ihn, doch Rion blieb noch auf der Hut, denn es könnte immer noch ein Hinterhalt sein und blieb standhaft. Ihr Blick verlief immer von rechts nach links, hinten und nach vorne. Und Rion sollte Recht behalten. Epona hatte sich zu früh gefreut, der Gegner war noch lange nicht besiegt und entpuppte sich als eine riesige Spinne. Rion dachte sie sah nicht richtig und so weiteten sich ihre Augen. Ein fassungsloses Zwinkern folgte, bis sie es schließlich glaubte, was sie da sah. Und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Die große Spinne ging ja mal noch, doch die ganzen kleinen, die gerade auf Chinatsu los gingen waren da schon etwas anderes. Rion stellte es sich widerlich vor, wie die Dinger an ihr hoch krabbeln würden und sie dann schließlich fressen würden. Die Vorstellung war ihr zu wieder und so schrie sie auf! „IIIHHH!!!! MACHT SIE WEG!!!“ Schrie sie auf und klammerte sich an ihren Fächer. Doch sie beruhigte sich schnell, als sie bemerkte, dass die kleinen lästigen Viecher auch auf sie zukamen. „Oh bitte nicht!!“ Murmelte sie nur und drehte sich um, um Taro aufzuhelfen. „Hören sie mir jetzt gut zu, bleiben sie immer hinter mir und rennen sie nicht weg, dann sind sie sicher!“ Sprach sie zu ihm mit einen gewissen Unterton bzw. Befehlston. Jaa auch Rion konnte ihre kindische Seite ablegen und ernst sein. Docplötzlich sah sie wie bei Epona die kleinen Spinnen zu Ratten wurden. Hier war wirklich alles möglich… Rion seufzte und hörte plötzlich, dass Epona ihr verbietet ihr Fuuton einzusetzen. Rion sah sie zuerst geschockt an, denn mit was sollte sie denn jetzt kämpfen??? Aber sie hatte es schon verstanden, der Heini da vorne benutzte Feuer und ihr Windelement würde dies nur verstärken. Rion musste also auf Plan B umsteigen, was sie allerdings nur sehr selten und ungern tat. „Hey Sie da!“ Sprach sie Taro an und warf ihm ihren schweren Fächer zu. „Passen sie ja gut drauf auf!!!“ Warnte sie ihn nur und sah ihn dabei mordsüchtig an. Ihr Fächer war ihr schließlich heilig und wenn der kaputt ginge, würde sie zum Drachen werden und das wollte wohl keiner. „Dann wollen wir doch mal!“ Sagte sie und drehte sich wieder um, um sich den kleinen Spinnen zuzuwenden, die schon sehr nah bei ihr waren. Sie grinste etwas und reib sich die Hände. Anschließend formte sie Fingerzeichen und legte ihre Hände auf den Boden. Rion lässt somit kleine Hügelchen entstehen, die die kleinen Spinnen ganz schön ins schwanken bringen. Anschließend wirft sie vier Briefbomben, immer in regelmäßigen Abständen, damit sie so viele Spinnen wie möglich in die Luft jagen kann.

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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 21, 2012 5:22 am

Von weitem auseinander nehmen? Das war ein klarer Befehl den halben Wald in Brand zu stecken, naja vielleicht, aber auch nur vielleicht. Rion schrie wie ein kleines Mädchen, Chinatsu hatte sie also richtig eingeschätzt. Sie war im Alter von 12 stehen geblieben und genau deswegen fand sie Jungs auch noch doof. Natärlich könnte es auch sein, dass sie Frauen bevorzugt, doch wer konnte das in diesem alter schon sagen, also war sie eine Memme. Wenigstens wusste sie wo ihr platz war, nämlich bei dem Mann, während Epona zu dem Feuermann sprang und ihn scheinbar auseinander nahm. Scheinbar deswegen, weil der Mann zwar starb, aber neue Feuerwesen aus ihm hervorgingen. Immerhin war es Feuer, das war schön war, gefährlich aber warm, besser als ein Wassergeist. Weniger schön war jedoch, das es nun nicht mehr ein Mann war, sondern zwei Spinnentiere. Nicht das sie Angst vor diesen hatte, aber sie wollte sich nicht mit ihnen anlegen. Ihr Blick klebte ein wenig zu lange an Rion, die sich wenige professionell verhielt, sich aber um den Klienten kümmerte. Was sie ihm sagte, oder auch nicht war ihr vollkommen egal. Dann sah sie das, was nicht gut für sie war, zwei dieser Tiere, es waren doch Tiere gewesen, flogen auf sie zu. Ihre Flammenform ähnelte einem Shuriken und dann sprang die doch wirklich auf sie zu. Fernkampf auf diese Entfernung war unmöglich. Schnell nutze Chinatsu das Shunshin um sich aus der Schussbahn zu bringe, sprang an einem nahe gelegen Baum hinauf, während die Tiere dort waren, wo sie eben nicht gewesen war. Kurz hing sie an dem Baum, dann sprang sie von hinten auf ihre Tierchen zu, um sie einzuäschern, soweit das eben mit Feuer ging.
Sie konzentrierte ihr Katonchakra in der Lunge und holte tief Luft. Dann spie sie den Drachenähnlichen Feuerstrahl aus. Diese sah aber nicht aus wie normales Feuer, er war weiß. Das ihre Kontrolle nicht von schlechten Eltern ist, fiel des Dem Mädchen nicht schwer, die beiden Tiere einfach in ihrem Feuer auf zu lösen. Der Boden verbrannte unter dem Feuer, die Stelle wurde kahl, als seien die Steine geschmolzen und so war es auch. Neben ihr rumpelte es ein wenig. Chinatsu glitt aus der Luft zu Boden. Der Boden sah versengt aus und der Kopf des Drachen hatte sich ein wenig in den Boden gebrannt. Neben ihr explodierte etwas und sie wand sich zu Rion um. Diese hatte wohl auch ein paar spinnen abbekommen. Kurz darauf war sie bei der Grünen und stellte sich neben sie, direkt vor den Klienten. Sie hatte nicht vor ihn zu beschützen. Es ging nur um ihre Haut und nicht um die eines andere. Stillstand hin oder her, ihr Leben vor dem der anderen. Ihr Blick suchte ihren Sensei, die sich in einiger Entfernung befand. Dann wirbelte sie herum und sprang wieder von der Grünhaarigen weg. Mitsu wo bist du? Ja die Katze ging ihr wirklich über alles und so kam es, dass sie sich weiter von dem Mädchen als sie davor noch entfernt gewesen war. Sie wich in Richtung des Lagers aus und sammelte zusammen, was sie an Schriftstücke erhaschen konnte. Diese waren wichtig, nicht für sie, aber für diese Mann. Wüst sah es ja schon aus hier in dieser Umgebung, hier und da war etwas in die Luft geflogen. Sehr fiel fand sie nun auch nicht mehr und das was sie hatte, war wohl nur ein Bruchteil, der Rest schien in alle Winde verstreut. Mitsu wo bist du Mistu Hinter einem Baum kam der Kater zum Vorschein. Er lies seine beiden schwänze munter hin und her schlagen und schien belustigter, als es angebracht war. Er sagte nicht viel, näher sich nur ihren beiden und sie führte ihn mit den Akten bestückt zurück zum Klienten. Diesem überreichte sie die restlichen A kten und bezog dann stellung hinter ihm, um seinen Rück zu decken. Der Arme Mann stand da, mit dem Fächer des Mädchens und seinen eigene Akten beladen und wartete wohl, dass etwas apssieren würde.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 21, 2012 9:51 pm

Eponas Hände glitten unter die Ärmelstulpen, zogen Kunai aus den Siegeln. Das ist nichts anderes als eine Trainingseinheit für den Hellen Stich, kam es ihr in den Sinn, während die Ratten ihr brennendes Fell sträubten und die grellgelben Zähnchen bleckten, die aus ihren Mäulern leuchteten wie Reihen winziger Kerzenlichter. Bei der Größe fallen sie auseinander, wenn ich sie nur treffe. Dafür reichen Kunai sicher aus.
Schnitter lag am Boden, noch immer in der Umarmung der anhänglichen Schlange, die darauf wartete, dass Eponas Füße in ihre Reichweite kamen. Die blonde Kunoichi tat ihr den Gefallen, glitt mit dem linken Bein in ihre Nähe - und zog zurück, als der Kopf des Reptils zuckte, riss den Fuß hoch und klemmte die Feuerschlange zwischen Boden und Stiefelsohle ein.
Die Schlange zischte und spuckte, und die Ratten quietschten, während sie angriffen. Epona ließ die Kunai vorschießen. Heller Stich.
Messer schlitzten die springenden Dinger in der Luft zu formlosen Klumpen brennenden Chakras auseinander. Und noch ehe sie sich wieder zu neuen Körpern bilden konnten, stachen die Kunai wieder zu. Und es war wirklich nur eine simple Trainingseinheit für jemanden, der den Hellen Stich erlernt hatte. Es ging nicht darum, wieviel Kraft aufgewendet wurde. Es ging nur um zuckende Klingen und Zielsicherheit. Aus zwei Hibunshin wurden vier, aus vier wurden acht, aus acht wurden sechzehn, aus sechszehn wurden zweiunddreißig in der Luft tanzende Funken, die schlussendlich von selbst verglimmten.
Epona lächelte, noch immer die windende, fauchende Schlange unter dem Fuß. Verfallsdatum erreicht, huh? Sie ließ die Kunai verschwinden und holte die Wasserflasche aus ihrem Rucksack. Langweilig. Mit diesen Worten kippte sie den Inhalt der Flasche über der Schlange aus, wartete einen Augenblick und hob Schnitter am Griff hoch, von dem sich dünne Rauchfähnchen kräuselten.

Bei den Chuu-Nin sah es ähnlich aus. Chinatsu hatte sich aus der Schusslinie der Spinnen-Shuriken bewegt, woraufhin die lebendigen Projektile eine kleine Schmauchspur ins Gras zogen. Eine Brandnarbe, die keinerlei Bedeutung hatte gegenüber dem, was die Chuu-Nin gleich auf sie herabregnen ließ: Ihr Katon brannte mit leuchtend weißer Flamme und fraß die Flammenwesen so einfach auf, wie es ein Drache eben mit Spinnen tut. Der Boden ringsum war schwarz verkohlt, stellenweise glühte er sogar, wo kleine Steine lagen.
Anschließend tat Chinatsu etwas, was die beiden anderen Kunoichi vermutlich überraschte und den Klienten über alle Maßen erfreute: Sie ging auf Dokumentensuche und drückte Taro ein Bündel Unterlagen in die Hände.

Epona trat derweil zu Rion.
Die grünhaarige Kunoichi hatte sich damit arrangiert, nicht mit ihrem Fuuton arbeiten zu können, und hatte sich auf ihre zweite Chakranatur verlegt, um den Boden in Bewegung zu versetzen. Die angreifenden Spinnchen waren gehörig ins Schlingern geraten, einige hatten komplett den Grund unter den Füßen verloren und kullerten als zusammengerollte Kügelchen umher. Das anschließende Bombardement aus Kibaku fuda riss die meisten auseinander und ließ bloß eine einzige, einsame Spinne zurück, die desorientiert herumwackelte.
Mit Katon hast du wohl noch leichte Schwierigkeiten, befand Epona gelassen in Richtung ihrer Untergebenen. Aber daran kann man ja arbeiten. Mit einer schwungvollen Bewegung hob sie ihr Schwert, sodass Schnitters Schatten auf die Spinne fiel. Pass auf. Sowas wie das hier hab ich Doton-Nutzer schon öfter tun sehen.
In einem kurzen, aber spürbaren Impuls schoss ein Chakra mit rostroter Färbung aus ihrem rechten Arm heraus und fuhr ins Schwert. Die Klinge wurde einen Moment darauf wieder flüssig, verformte sich nun auch in die Breite und wurde zu einer eineinhalb Meter in Länge und Breite umfassenden Eisenplatte.
Son goku no tsuiho. Epona ließ diese Platte ganz simpel fallen, sodass sie die Spinne unter sich begrub. Schnitter landete mit einem dumpfen Rumms, die Spinne quietschte noch einmal, und dann kräuselte sich eine Rauchfahne unter dem Eisen hervor. Und fertig.
Ähnliches wie dieses hatte Epona wirklich schon gesehen. In ihrer Erinnerung stampfte ihr Sensei mit dem Fuß auf, und ein Stück Boden klappte um wie der Bügel einer ausgelösten Mausefalle. Und wurde zu weichem Matsch, als er sie unter sich begrub.

Das Fazit war zufriedenstellend. Keine feindlichen Bewegungen mehr, die drei Konoha-Nin waren offenbar allesamt unverletzt. Das Lager hatte größeren Schaden genommen, doch immerhin hatte es der Klient unbeschadet überlebt. Ein wenig durch den Wind wirkte er allerdings schon. Taro Yageriko hielt einen riesigen Fächer in der einen Hand, in der anderen trug er seine überlebenden Unterlagen. Und kaum war die unmittelbare Gefahr vorbei, gab er den Fächer so rasch wie möglich aus der Hand und wühlte seine Papiere durch. Großer Gott! Dieses Goldstück hat mein Lebenswerk gerettet!
Goldstück? fragte sich Epona in Gedanken und schaute Chinatsu rätselnd an. Sie sprach allerdings etwas anderes aus: Oh ja, sie ist wirklich ein Goldstück. Da sie es mit dem üblichen, fröhlichen Unterton sagte, ging die Ironie dahinter verloren.
Oh nein klagte Taro derweil, Meine Urkunde! Mein Doktortitel ist verbrannt! Nur einen Moment später aber änderte sich sein Tonfall wieder. Aber egal! Mit diesem Fund hier werde ich genug verdienen, um mir einen neuen zu kaufen!
Seine beiden Diener hatten übrigens auch überlebt. Sie versteckten sich noch im Wald und hielten sicherheitshalber die Köpfe unten.

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Spoiler:
 

Falls sich jemand den Schacht nun ansehen will:

- Es gibt keine weiteren Fallen im Eingangsbereich. Allerdings liegt noch etwas dort herum, das Ähnlichkeit mit einer Tellermine hat. Aus ihr ist der explosive Dampf entwichen. Wer entsprechendes Wissen hat, kann dies als einen Fallentyp identifizieren, der heute in wesentlich modernerer Form eingesetzt wird. Der vorliegende Typ stammt noch aus der Zeit vor dem letzten Shinobi-Weltkrieg.
- Des weiteren liegt nun ein langer Gang frei. Er führt in ein Gewölbe, dessen Wände mit beachtlicher Hingabe glatt und gleichförmig rechteckig geschaffen wurden. Die Gänge haben erstaunlich breite Ausmaße von knapp drei Metern in der Breite und zwei Metern in der Höhe.
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Mo Apr 23, 2012 7:54 am

Rion sah dem Schauspiel noch etwas zu, wie die kleinen Spinnen hoch flogen und verbrannten. Einige hatte sie beseitigt, doch noch lange nicht alle. So langsam aber sicher gingen ihr die Viecher auf die Nerven und sie wusste nicht wie sie gegen die Dinger ankommen sollte. Ein Windstoß würde genügen, doch sie hatte ja verbot ihr Windelement einzusetzen. Sie musste also auf Doton umsteigen, doch da konnte sie doch gerade mal zwei Jutsus. Rion bemitleidete sich kurz selbst, natürlich in Gedanken, den Triumph gab Rion Chinatsu nicht. Die grün haarige überlegte kurz was sie als nächstes tun könnte und sah hinter zu ihren Klienten. Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass Chinatsu kurze Zeit später neben ihr stand, um ihr anscheinend zu helfen. Rion wusste es nicht genau und bedankte sich daher nicht. Später, wenn sie ihr wirklich helfen würde, dann würde sie es sich vielleicht noch mal über die Zunge vergehen lassen. Doch die Zeit lief den beiden weg und Rion hatte noch immer keine Lösung gefunden. Doch es gab immer neue Überraschungen für die junge Konouchi. Chinatsu, die noch eben zur Unterstützung kam, war wieder verschwunden und suchte ihren Kater. Rion sah ihr nur noch hinter her und schlug die Faust in ihre Handfläche. Sie dachte für einen Augenblick, die blond haarige hätte sie im Stich gelassen, doch da täuschte sich Rion, denn Chinatsu sammelte das was von den Unterlagen des Klienten übrig war und noch nicht von den Flammen verfressen waren ein und brachte es ihm. Sie hatte sogar in der Zeit ihren Kater gefunden und schützte nun den Klienten von hinten. Rion hatte ein kleines Lächeln im Gesicht, doch das verging ihr wieder als plötzlich eine Spinne ihrem Bein entlang krabbelte, was sie im nächsten Moment abschüttelte und tot trampelte. Da Rion nichts anderes übrig blieb, wendete sie erneut das Jutsu an. „Doton: Daichi no Geijutsu!“ Sagte sie und lies ihre Hände wieder auf den Boden nieder. Dieses mal lies sie die Hügel so entstehen, das mehrere gleichzeitig entstanden, die in einem Kreis aufgebaut wurden. In der Mitte der Hügel´s ging es aber tief runter, sodass ein kleines „Erdgefängnis“ entstand und sie die kleinen Spinnen einsperren konnte. Sobald genug oder die Mehrzahl der kleinen Tierchen im „Loch“ waren, zückte Rion noch zwei Briefbomben und warf sie in das „Loch“. Dabei verbrannten die meisten der Spinnen und die paar, die es aus dem Loch wieder raus geschafft hatten, trampelte Rion einfach tot. Es war widerlich, aber es half. Da sah man es mal wieder, das man auch mit kleinen Mitteln großes erreichen konnte. Rion musste außerdem ihre Kräfte für später aufheben, wer weiß mit was sie es später noch zu tun bekam. Als sie die kleinen Spinnen besiegt hatte, lief sie zurück zu ihrem Klienten und beschützte ihn vor dem nächsten Übel, was sicher nicht lange auf sich warten lies. Was Rion allerdings noch so durch den Kopf lief, waren ihre Schuhe, die sie nun wegwerfen konnte, schließlich klebte an denen Spinnenblut. Die grün haarige schüttelte es förmlich bei diesen Gedanken, doch versuchte sie sich weiter auf die Mission zu konzentrieren. Bzw. konzentrierte sie sich die ganze Zeit nur auf sich und eher weniger auf die anderen. Rion sah nämlich jetzt erst zu Epona wie es ihr ging und sah ihr aus sicherer Entfernung beim kämpfen zu. Sie überlegte schon ab und an, ob sie ihr nicht helfen sollte, schließlich war ja dann noch Chinatsu bei den Klienten, doch dann traten bei ihr wieder Zweifel auf, ob sie nicht auch vielleicht zu einer Last werden würde. Rion entschied sich erst einmal sich nicht einzumischen und hielt sich zurück. Sie würde erst eingreifen, wenn sie wirklich Hilfe gebrauchen könnte. Wenn es dazu jemals kommen sollte…. Epona schien alles andere als Hilfe zu gebrauchen, sie meinte sogar, dass es langweilig sei. Klar waren diese „Gegner“ nicht ernst zu nehmen, da es keine wirkliche Bedrohung war, doch sollte man nichts unterschätzen! Dies lernt man schließlich schon auf der Akademie! Epona sah nun zu den beiden Chuunin´s und zu Taro, der wie ein Packesel aussah. Die Hände hatte er voll mit seinen Dokumenten und an ihn gelehnt war Rion´s Fächer. Er konnte sich kaum bewegen, irgendwie tat er einen schon etwas Leid. Doch Rion bemerkte nicht, dass noch einige Spinnen übrig geblieben waren, die allerdings an Epona nicht vorbei kamen. Die Anführerin der kleinen Gruppe zermalmte sie unter ihrem Jutsu, was Rion durchaus beeindruckend fand. Wenn sie so etwas könnte, wäre sie froh, doch wer weiß, vielleicht würde sie eines Tage soweit sein und es beherrschen oder noch viel bessere und stärke Jutsus. Rion sah aber nun zu Epona und antwortete auf ihre Frage bzw. auf ihre Aussage, mit der sie voll ins Schwarze traf. „Da haben Sie Recht, ich kann noch nicht so gut mit Doton umgehen, da ich es erst vor kurzem entdeckt hatte.“ Meinte sie und sah kurz etwas bedrückt zu Boden. Sie merkte zum ersten mal, dass man mit einem Element nicht immer weit kam, ihr Leben lang hatte sie sich nur auf ihr Fuuton gekümmert, statt auch mal sich um das Doton zu kümmern. Doch Rion wollte nicht weiter Trübsal blasen und sah wieder hoch. Ihr Wille war wieder da, sie nahm sich vor, nach der Mission, sich mehr um ihr Doton zu kümmern, denn nur so würde sie weiter wachsen können und noch stärker werden können, dies wurde ihr nun klar. Doch nach diesem kleinen Gedankenausritt, kam Rion wieder in die Realität zurück, als sie plötzlich ihren Fächer wieder bekam. Taro wühlte sofort in seinen Unterlagen rum und Rion knuddelte ihren Fächer. Doch als sie hörte wie Taro über seinen Doktortitel hörte, bekam sie Mitleid und sah zu ihm hinunter. Doch was sie als nächstes hörte, brachte sie ins grübeln. Und wie Rion nun mal war, sprach sie alles sofort aus. „Wie neu kaufen? Haben Sie sich Ihren ersten Doktortitel etwa auch gekauft?“ Fragte Rion nach und sah ihn fragen, aber auch ernst zugleich an.



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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Di Apr 24, 2012 6:15 am

Epona trat zu ihnen und lies die letzte Spinne sterben, welche Rion übersehen hatte. Ob es elegant war aus einem Schwert eine Platte zu formEpona. In den Augen der Blonden war ein Stein feinfühliger als sie, immerhin gab es schöne Handschmeichler, mit denen konnte man besser umgehen. Epona gehört zu der Sorte von Stein die sich mühe gaben unattraktiv zu sein, sich jedoch gut verkauften, zumindest unbekannten Gegenüber. Chinatsu hatte sie ja schon gezeigt wie sie war, wie sie eben zu ihr war und das reichte ihr vollkommen. Igelepona, ja so hieß sie nun für die Chûnin. Igel schützten sich mit ihren Stacheln und diese brauchte sie wohl der Nibi gegenüber. Daher kam es also, sie hatte Angst vor ihr, oder etwas ähnliches, so musste es sein. Vielleicht hatte sie Angst die Kontrolle verlieren. Also doch so wie jeder ihrer anderen Senseis, Epona wurde innerlich als normal abgestempelt. Das hatte man also davon, wenn man sich so benahm. Die Frau hatte wohl immer ein Kerl werden wollen, das stand auch fest, denn ihr verhalten war gröber den jeh. Alles über einen Kam China-chan? So wie immer Kätzchen. Vielleicht bist du eifersüchtig Auf Epona und Rion oder was? Du spinnst. Ich sehe das objektiv. Du bist subjektive als jeder Sensei du dummes Tier. Du hast doch keine Ahnung. Ich sage nur wie es ist, du wirst es sehen. Nichts werde ich sehen und jetzt mach dich klein und Schlaf den Schlaf der Katzen. Das kannst du sonst immer so gut. Du wirst es sehen. Bla bla und nun gib Ruhe. Das tat die Katze wirklich, auch wenn sie ihr ein heftige Rumoren im Körper bescherte. Dieses dumme Tier verursachte ihr immer wieder Bauchschmerzen. Aber jetzt bloß nicht übergeben, dass wäre alles andere als praktisch für das Mädchen und ihr ansehen. Also gab sie sich alle mühe ihr Essen unten zu behalten. Neben diesem verwirrten Klienten und der naiven Rion fiel dies jedoch nicht sonderlich schwer. Der Professor hatte sie nicht mehr alle und nannte sie ein Goldstück. Epona sprang sofort auf den Zug mit auf und trieb Chinatsu damit die blanke Wut ins Gesicht, dann entspannte sie sich jedoch und sagte nur. nur für die vom Schicksal gezeichneten ja. Eine klar Andeutung auf Nibi und Hachibi und darauf, dass Epona in Watte gepackt war und auf ihre Art und weise Igel spielte. Aber ein Igel war viel zu süß um Epona zu beschreiben. Ach diese Frau war einfach bescheuert, sie konnte sich nicht vorstellen was die Leute an ihr fanden, außer vielleicht ihre Brüste. Aber auch die waren Ansichtssache, so wie eigentlich alles. Sie selbst war nicht falsch in dieser Welt, dass hatte sie beschlossen für sich und nur für sich.
Nun gut die erste Hürde war also genommen und das ohne Probleme. Nun gut ihr Chakra hatte sich verabschiedet aber sonst war nicht viel passiert. Sie fühlte sich nicht sehr erschöpft, aber auch nicht mehr munter. Wie ein Goldstück fühlte sie sich jedoch weniger. Diesem Blondchen konnte sie wirklich dem Hals umdrehen und dem Klienten gleich mit. Aber nein sie war auf Mission und schluckte weiter. Mal sehen wann sie aus rasten würde. Vielleicht da drinnen, vielleicht noch hier draußen. Das der Professor seinen Titel gekauft hatte, dass sollte ihr doch egal sein. Die Welt war sowieso verlogen und da war er keine Ausnahme und kein Sonderfall, nicht für die Chûnin. Wir sollten uns auf mache, oder nicht? Wer geht vor? Sie deutet in Richtung des Eingangs und blieb Stock steif stehen. Sie würde nicht voran gehen, sie attackierte aus dem Hinterhalt, von der Backline aus eben, oder wie man es so schön umschreiben konnte. Dann tat sie ein Schritt zu Seite, sodass sie nun etwas Distanz zu den andere aufgebaut hatte. Sie wollte nicht zu viel nähe, kuscheln war keines ihrer Hobbys vor allem nicht mit diesen Leute die sie nicht kannte und nicht leiden konnte. Ob es wohl jemals eines ihrer Hobbys werden würde? Fragwürdig, sehr fragwürdig. Sie kuschelte nur mit ihren Katzen und sonst mit keinem so wirklich. Das es nette Menschen auf dieser Welt gab, ja da war unwahrscheinlich und sie würde nicht an solche glauben, wenn es nicht selbst erleben würde. Auch Geschichten kaufte sie keinem ab, so war sie nun mal, misstrauisch bis auf die Knochen. Ihr Klient war ein Beispiel, Epona auch und Rion, nun gut die war ein kleines Mädchen, nicht mehr und nicht weniger. Wieso waren alle außer ihr so komisch, nun gut nicht alle, aber sie verhielten sich doch offenkundig alle falsch, oder etwa nicht? Aber sie schweifte schon wieder ab. Sie blickte zu dem Eingang, sah ihr Team misstrauisch an und hoffte, dass es bald weiter gehen würde. Sie wollte nach hause, ihre ruhe haben und sich einfach nur verkriechen. Wieso konnte sie nicht alleine sein, wieso musste sie immer mit allen unterwegs sein. Sie freute sich schon auf den Tag, an dem sie alleine auf Missionen gehen konnte, weil sie ihren Biju unter Kontrolle hatte.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Di Apr 24, 2012 9:59 pm

Natürlich habe ich meinen Doktortitel nicht gekauft entgegnete Taro im Überschwang seiner Forscher-Euphorie. Ich habe ihn ehrlich erworben! Per Fernstudium, wie gesagt. Per Briefverkehr, ohne seinen Professor jemals persönlich getroffen zu haben und mit nichts weiterem als Fotomaterial und Lexika. Allerdings, in der Tat: Man könnte ihn auch kaufen. Er betrachtete Rion fast mitleidig. Du würdest nie glauben, was man alles in den richtigen Ecken finden kann, wenn man nur weiß, wo man suchen muss...
Epona blickte derweil arglos in den Schacht hinab, zuckte mit den Schultern, trat einen Schritt vor und hüpfte ins Loch hinein - ungefähr so, wie es sich Chinatsu vermutlich wünschte, die Kiobashi möge in ihr Grab springen und für immer schweigen.
Doktor! rief sie aus dem Loch heraus, Dann spulen sie ab, was sie über diese lustige Feuerbombe von gerade haben!
Es ist nicht ungewöhnlich für verschollene Zivilisationen, ihre Grabstätten mit diversen, brachialen Fallen auszustatten...
Aber nicht hiermit! Wie eine Frisbee flog ein glänzendes Ding ans Tageslicht, landete vor den Füßen der anderen und brach in zwei Teile. Es war aus Metall und sah auf den ersten Blick aus wie ein Behälter für eine Filmrolle. Die Kanten waren von Hitze verschmorrt. Wie Klebeband hatten zuvor Siegelpapiere die Dose verschlossen, deren Schriftzeichen noch zu entziffern waren.
Taro Yageriko musterte das Ding stirnrunzelnd. Er sah seinen Traum von der Neuentdeckung einer verschollenen Zivilisation im Meer der langweiligen Realität untergehen, absaufen. Das ist... kurios.
Das ist eine Shinobi-Falle. Epona erklimmte mit Leichtigkeit den Rand des Lochs, lehnte sich darüber und stützte das Kinn mit den Händen auf. Zwar nicht ganz so antik, wie sie hoffen, gehört aber auch irgendwie in ein Museum. So etwas benutzen wir heute in etwas modernerer Form.
Sie könnte im Nachhinein aufgestellt worden sein. Taro warf seiner Idee von der vergessenen Zivilisation eine rettende Angelschnur zu. Ein anderer Archäologe fand den Eingang, heuerte Shinobi an und ordnete an, ihn zu verbarrikadieren.
Epona dachte nach. Sie dachte darüber nach, ob sie die Idee des Klienten torpedieren oder befürworten sollte. Sie kam auf "Sag einfach ja", denn immerhin war er der Klient. Wenn er hier weitermachen wollte, dann war das eben so. Man musste realistisch sein. Vielleicht entgegnete sie daher heiter und kletterte komplett aus dem Loch.
Von den beiden Chuu-Nin kam noch keine Regung. Chinatsu fragte allerdings, wer vorgehen würde.
In jedem Falle gehen wir alle rein erwiderte die Jo-Nin leichthin. Die Nibi-Jinchuuriki stellte derweil sogar sehr philosophische Gedankengänge an. Schade, dass die Frage "Wieso waren alle außer ihr so komisch" nicht laut gestellt wurde.
Wer stellte sich diese Frage nicht? Bin ich verrückt? Oder alle anderen?
Epona störte sich nicht weiter an ihrer jüngeren Leidensgenossin. Das Mädchen mochte denken, was sie wollte. Solang sich ihre seltsamen Gedankenspielchen von "Igelepona" oder der Feinfühligkeit von Steinen nur in ihren misstrauischen Gesichtszügen niederschlugen, würde sie sicherlich nichts mehr sagen. Auf dem Weg hierher war es schon gesagt worden: Die Umwelt spiegelte. Wie Chinatsu in den Wald hineinrief, so schallte es ihr wieder entgegen. Nur ein Außenseiter, der sich trotzdem für den Mittelpunkt der Welt hielt - und damit die Frage, wer denn nun verrückt war, zweifelsfrei beantwortete - erwartete von allen anderen Verstehen gegenüber seinen eigenen Bissigkeiten. Er verlangte Freundlichkeit, wo er selbst nur knurren konnte.
Epona selbst hatte ihre Selbstfindungsphase als Jinchuuriki mit der Freude am Dasein überstanden. Ehe ihr Siegel wirklich so schwach geworden war, dass es zu Ausbrüchen hätte kommen können, war sie längst aus der kurzen Depression heraus und hatte genug Charakterstärke entwickelt, sich nicht von den Schicksalsschlägen des Lebens in zu große Wut oder Trauer reißen zu lassen. Hachibi war still geblieben. Keine unschuldigen Leben gingen in der Lebensspanne dieses Jinchuuriki auf sein Konto.
Und all dies, diese Offenheit, war ihr wahres Wesen, das sie ausleben konnte. Und es befähigte sie dazu, das rostrote Chakra des Ochsen, das aus dem Schwert eine Eisenplatte gemacht hatte, einfach so im Handstreich zu benutzen. Auch die Gewänder waren nicht mehr nur eine tickende Zeitbombe, sondern echte Waffen. Noch immer zweischneidige Schwerter, da Hachibi keinen Hehl aus der Abneigung zu seiner Jinchuuriki machte, doch im Extremfall konnte Epona wirklich tun, was man von einem guten Jinchuuriki erwartete: Sie konnte Kraft entfesseln, ohne ihr Selbst in blinder Zerstörung zu verlieren. Und dies alles, weil sie war, wie sie war.
Ob eine Waffe schlechter war, weil man sie in Watte hüllte? Zumindest war diese Waffe blank und scharf. Ein Schwert, das man im Regen stehen ließ und niemals pflegte, setzte Rost an.
Im Falle Chinatsus mochte man sogar glauben, ihr gefiel die rostige Stumpfheit, und sie gab sich alle Mühe, jegliches Mittelchen von sich fernzuhalten, was diesem Verschleiß zu Leibe rücken konnte.

Epona biss sich selbst in den Daumen, sodass Blut aus der winzigen Wunde tropfte. Sie schloss Fingerzeichen und legte die Hand auf den Boden. Kuchiyose.
Und Chinatsus Katze Mitsu bekam ganz unverhofft haufenweise Gesellschaft.
In der Rauchwolke setzte im ersten Moment ein ohrenbetäubendes Miauen ein. Und als der Qualm verflog, umstanden mehr als zwei Dutzend Nin-Neko die Anwesenden, bewaffnet mit spitzen Stöcken und Steinschleudern und Rucksackfässchen und Arbeitsgerät und Handwerkszeug und Campingausrüstung.
Epona suchte die Meute ab. Wer ist Ranghöchster?
Eine Katze mit schwarzgrauem Streifenmuster trat vor. Miau, Stabsunteroffizier Permann meldet sich wie befohlen!
Herr Stabsunteroffizier, Auftrag: Sichern des Geländes, als neutral einzustufen. Errichten eines Lagers, Aufstellen einer Expeditionstruppe. Ausführung.
SU Permann salutierte. Jawohl, miau! Und fing an, im Kasernenhofton umherzubelfern. IHR HABTS GEHÖRT! HACKENGAS!
Der Rest der Nin-Neko verfiel in rege Betriebsamkeit. Innerhalb der nächsten Stunde würden die Handwerker Zelte mit Stromversorgung und fließendem Wasser errichtet haben, wie auch immer sie dies zuwege brachten.

Die Wachtruppler rissen zwecks Sichttarnung das Klebeband von den Bäumen und ersetzten es durch Selbstschussanlagen, indem sie Zwillen mit Drahtfallen kombinierten. Wie es sich für Soldaten gehörte, machten sie auch bei dieser eher albernen Tätigkeit einen absolut professionellen Eindruck. War eben ihr Job.
Test miaute HG Butte. G Ott warf eine Eichel gegen den Draht - die im nächsten Moment von einem gefühlten Hundert Kieselsteinen getroffen und pulverisiert wurde. Miau, Krieg ist die Hölle. Aber der Sound is geil, nicht, Gefreiter?
Jawohl, Herr - Miau - Hauptgefreiter!

Am Eingang des Schachts klappte Rekrut Ambo einen Koffer auf, wobei einige Nin-Neko über seine Schulter schauten. Miau, was ist das?
R Ambo holte ein Knicklicht hervor. Blaues Licht.
Miau, was tut es?
R Ambo knickte es. Es leuchtet blau.

Chinatsus Katze Mitsu wurde von mehreren Nin-Neko der Handwerker-Truppe begrüßt. Miau, ein Zivilist! Sei gegrüßt, einfacher Bürger!

Epona winkte die beiden Chuu-Nin zu sich und warf beiden eine Nahrungspille zu. Hier. Wir verschaffen uns noch einen groben Überblick über die Sache, ehe wir Zeit zum Ausruhen finden. Checken wir zunächst mal aus, um was es sich hier handelt. Entweder eine antike Grabstätte... oder bloß ein alter Unterschlupf von uns. Geht da unten vorsichtig vor, achtet auf alles Verdächtige und erwartet weitere Fallen.
Ich fürchte, wir werden dort unten keinen Funkempfang haben, von daher hoffen wir einfach mal, dass es nicht zu weitläufig wird da unten.

Taro Yageriko trat dazu. Und ich komme natürlich als Experte mit!
Sie bleiben ständig in meiner Nähe entschied Epona knapp. Der Rest. Noch Fragen?
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Mi Apr 25, 2012 11:40 pm

Rion wartete noch immer auf die Antwort des Klienten bezüglich seines Doktortitels. Die junge Konouchi konnte es sich nicht vorstellen, dass er dies getan haben sollte, denn so was wäre ja betrug und in Rion´s Augen abscheulich, andere verdienen sich den Titel schließlich mit Müh und Not. Chinatsu und Epona schienen sich kurz zu unterhalten, was Rion allerdings nicht mitbekam, da sie auf den Klienten angesetzt war. Die kalte Luft zwischen den beiden anderen, bekam sie jedoch mit. Chinatsu war wie immer sehr ruhig und hielt sich von den anderen distanziert. Rion war das egal, solange es keinen Streit mehr gab, sollte sie machen was sie für richtig hielt. Doch nach kurzer Zeit bekam Rion ihre Antwort auf ihre Frage. Der Klient hatte also wirklich hart dafür gearbeitet und ehrlich erworben. Sie lächelte ihn an. „Na dann ist ja gut!“ Sagte sie zu ihm und blickte ihn weiter an. Er tat ihr schließlich noch kund, dass es so einiges zu Kaufen gab, wenn man nur die richtigen Leute kannte. Rion fand die Vorstellung widerlich und schüttelte nur leicht den Kopf. Sagen wollte sie zu dem Thema nichts mehr, da sie sich sonst nur darüber aufregen würde. Genau in diesem Moment meldete sich Chinatsu zu Wort und meinte doch, dass es endlich losgehen sollte, aber einer von den anderen beiden zuerst hinein gehen sollte. Rion sah sie grimmig an und dachte sich nur: Feigling! Oder Prinzessin! Doch sie sah sie nur an, sagte dazu aber nicht. Schließlich machte Epona den Anfang und sprang in das loch und unterhielt sich kurz mit dem Doktor. Rion sah nur zu und würde dann als nächstes hinein gehen, wenn Epona sie brauchen würde. Es dauerte auch nicht lang, dann kam das erste Stück Metall geflogen und zerbrach vor den Füßen der anderen. Rion musterte es, genauso wie Taro. Dieser dachte allerdings es sei kurios und Rion hielt sich die Hände vor den Mund, um sich das Lachen verkneifen zu können. Dies gelang ihr ganz gut, doch ab und an entwischte ihr ein kleines kichern. Doch schnell hatte sie sich wieder gefasst und sah weiter zu was Epona unten im Loch so trieb. Es wurde allerdings plötzlich ruhig und so machte sich Rion doch etwas Sorgen. Sie könnte überfallen, betäubt oder sogar getötet worden sein! Mit der grün haarigen ging gerade ihre Phantasie durch und bekam etwas Panik. Um sich schnell Klarheit verschaffen zu können, sprang Rion Epona nach. Sie landete allerdings alles andere als Weich, sie landete nämlich auf ihren Popo, der ihr nun wehtat. „Autsch!!!“ Sagte sie nur und fluchte schon in ihrem Inneren. Sie streichelte ihren Popo und es als wieder ging, stand sie auf und putzte sich den Dreck von ihrer Kleidung. Im Loch war es sehr dreckig, aber es war ja auch anders gar nicht zu erwarten. Rion ärgerte sie trotzdem wieder, dass sie ausgerechnet ihre neuen Kleider angezogen hatte. Sie wusste ja schließlich nicht was auf sie zu kam und musste blind in die Mission laufen. Umziehen war auch nicht mehr drin und so würde sie sich wahrscheinlich bei dem Shinobi beschweren, der ihr den Auftrag übermittelt hatte und verlangte wahrscheinlich auch noch Geld von ihm, damit sie sich neue Kleidung kaufen konnte. Dies würde wahrscheinlich nicht funktionieren, aber an irgendwem musste sie sich ja auslassen, außerdem war er ein Mann! Schnell wurde Rion aber wieder in die Realität versetzt, als eine Nebelwolke sie gefangen nahm und sie nur noch anfing zu husten und zu keuchen. Sie wedelte mit ihrer Hand hin und her, um den Rauch weg ziehen zu lassen und endlich wieder Luft atmen zu können. Als die Wolke dann wieder verschwand, sah sie Epona vor sich und ein paar Katzen. Sie hatte gar nicht gewusst, welche vertrauten Geister Epona hatte. Doch Rion dachte sie sah nicht recht, die Nin-Nekos hörten auf sie, sie machten dies, was Epona von ihnen verlangte und hatten im nu alles erledigt. Rion staunte nur und stellte sich neben Epona. Sie hörte den Katzen zu und blickte von einer zur anderen. Diese Katzen waren anscheinend tauglicher als ihre!!! Die Bemerkung von der einen Nin-Neko fand Rion jedoch cool. „Miau, ein Zivilist! Sei gegrüßt, einfacher Bürger!“ Sie grinste breit und fand sie alle süß. „Ihre Nin-Neko´s sind wirklich toll, ich habe zwar auch welche, aber meine gehorchen mir nicht so wie ihre.“ Sagte Rion zu Epona und kratzte sich etwas verlegen an der Wange. „Wie machen sie das?“ Fragte sie sogleich. Zum reden war anscheinend aber keine Zeit und so warf die blond haarige den beiden Chuunin´s eine Nahrungspille zu. Rion fing diese und sah sie sich an. Sie hatte zwar selbst welche, doch wollte sie nicht unhöflich sein und schluckte sie schnell runter. „Arrigato!“ Sagte sie nur noch und hörte auf den nächsten Befehl von Epona. Rion nickte ab und an, damit Epona merkte, dass sie verstand. „Einverstanden!“ Sagte sie anschließend und kontrollierte noch einmal, ob sie alles bei sich hatte, was sie brauchte. Bei der Frage, ob die anderen beiden noch Fragen hatten nickte Rion. „Wann sollen wir uns wieder treffen und wo?“ Fragte sie und wartete auf die Antwort der Teamchefin.
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Apr 26, 2012 4:15 am

Er hatte den Titel nicht gekauft, wie spannend das doch war. Das man so etwas doch tun konnte. Wie unwahrscheinlich es war, dass dieser Mann seinen Titel nicht gekauft hatte sprach sie nicht aus. Sie glaubte ihm nicht, kein sterbens Wörtchen von seinem Geschwafel. Er stellte sich gerade doch nur besser dar als er es wirklich war. Vielleicht war der Titel gekauft, vielleicht auch nicht, sie glaubte ihm nicht. Wahrscheinlich lag es an ihrem Misstrauen und an der Tatsache das sie die Welt nur negativ sah. Negativ war vielleicht etwas barsch ausgedrückt, doch ein andere begriff viel ihr nicht ein. Man mochte sie noch pessimistisch nenne, oder etwas anderes das dem nahe kam. Was kam dem Pessimismus nahe - der Sadismus? Nie wohl kaum und genug damit. Am liebsten würde sie die Dokumente wieder verbrenne, dann konnten sie gehen und müssten nicht in einem Loch herum kriechen. Aber es war ihr nicht vergönnt. Epona verschwand zwar in dem Loch, doch das laute knacken blieb aus. Es wäre auch zu schade gewesen. Irgendwann passiert vielleicht einmal etwas wichtiges, etwas ernst zunehmendes und nichts das so simpel war. Das Igelepone ihn noch Doktor nennen konnte dient wohl nur der Höflichkeit, immerhin bezahlte er sie und nicht anders herum. Ein surren und dann flog etwas aus dem Loch heraus und krachte zu Boden. Silbern glänzte es im licht, war verschmorrt und sah eben komisch aus. Erst als die Blonde es eine Falle nannte erkannte auch Chinatsu es. Sie sah solche Dinger eben selten, da konnte man ihr keinen Vorwurf machen, oder etwa doch? Nein sicher nicht, sie machte sich deswegen keinen Vorwurf. Deswegen war es gut gewesen, dass Epona voran gehüpft war und nicht sie. Wahrscheinlich wäre die Chûnin einfach drauf getreten und weg vom Fenster gewesen. Aber so war es nicht und während Epona die Illusion des Mannes sanft zerstörte, um ihn wieder in Watte zu packen. Seine Theorien waren abenteuerlich, aber was erwartete sie von einem Spinner wie ihm? Sicher nicht das er real blieb und daran dachte das es auch einfach so ein Shinobi gewesen sein konnte. Er heuerte vielleicht Shinobi an um so etwas zu untersuchen, aber nicht jeder wäre so verrückt wie er. Chinatsu ging davon aus, dass diese Höhle nicht Antik, sondern gefährlich war. Immerhin wollte man sie alle umbringen, oder waren die Dinge wirklich so undeutlich platziert gewesen. Ein Schild mit einem netten, bitte nicht betreten, wäre wohl die Krönung von allem gewesen. Während Epona aus dem Loch kriechen, sah sie immer wieder mürrisch zu dem Eingang. Sie hasste nasse und kalte Höhlen. Ein einfacher tritt und die Frau wäre wieder unten gewesen, aber nein, sie musste der Blonden gehorchen, so sah es ihr Lebenslauf zumindest vor. Alle da hinunter, dass würde ein bitteres Kuscheln werden. Sie wollte nicht kuscheln, nicht mit diesen Menschen und nicht in dieser Höhle.
Es würde ein Echo geben, ein gewaltiges Echo das in ihrem Kopf und den köpfend er anderen dröhnen würde. Sie hasste die Art wie Höhlen Geräusche wieder gaben. Lauter und unschöner als sie waren. Es verzehrte alles. Vielleicht eine Ausrede um Eponas Stimme einmal zu ignorieren, oder etwas ähnliches. Eine Höhle war wie die Gesellschaft. Man sprach etwas hinein, es wurde wiedergegeben und am Ende kam es verformt zurück, so wie man durch ein Kaleidoskop seltsames sah. Alles wurde gedreht und gewendet, ausgelegt wie es nicht sein sollte, während man selbst im Kampf mit sich selbst und seinem lebe stand. Ja die Blonde kämpfte mit sich, mit ihrem leben und vor allem mit ihren Emotionen. Diese Mission war unpassend für sie.Auf den Mann aufpassen schien ja nicht drinnen zu sein. So wie er auf die Höhle gierte würde sie ihn nicht dazu bringen können hier oben zu bleiben. Oder sie stießt ihn einfach mit herunter, vielleicht riss er Epona mit und – Sie sollte mit diesen Gedanken wirklich aufhören. Macht doch einfach alle das ihr Weg kommt. knurrte sie innerlich und war immer noch am warten.
Wann würde sie wohl aufhören einer Katze zu gleichen, wann wäre sie nicht mehr nur das Mädchen mit der Katze, sondern das Mädchen, welches diese Katze beherrschte. Epona würde sie bestimmt lehren können, doch diesem Biest würde sie ihren Gefühle nicht offenbaren. Eher würde sie ohne Kontrolle sterben als sich ihr an zu vertrauen. Was wohl aus ihrer verkommen Seele werden würde. Mann hatte ihr keine heile Welt vor gelebt, man hatte sie gehasst und sie ignoriert. Sie Echote nur das zurück, was sie Jahre lang selbst bekommen hatte. Irgendwann war Schluss gewesen, war bei ihr Schluss gewesen. Was sollte man groß tun, wenn alle vor einem Angst hatten und das nicht ändern wollten. Kinder stritten sich nun mal und sie war eben aus gerastet. Nur bei ihr entlud sich mehr als Wut und Aggressionen, sie zerstörte mit der Kraft der Nibi eben alles um sich herum. Kein Geschenk hatte das gut machen können, keine süßen Worte hatten es vergessen gemacht. So waren Kinder, einfach grausam.
In einem Moment ihrer geistigen Unachtsamkeit machte es Puff und Katzen tauchten auf. Sie hatte ja schon ein seltsames Verhältnis zu Menschen, aber das zu Katzen war wohl noch etwas anders. Sie sprachen und miauten, allesamt. Sofort drückte sie sich die Hände gegen die Ohren um das Geräusch zu unterdrücken. Nicht so viele, es waren zu viele. Sie zählte nicht, wollte nicht zählen und kniff die Augen zusammen, bis sie Mitsu an ihrem Bein spürte. Er strich sanft umher und sie hob ihn hoch, um ihr Gesicht in seinem Fell zu vergraben. Stark sein, nicht los schreien, sie tun nichts, sie sind in unserem Dienst, sie tun mir nichts. Ich tue dir nur etwas China-chan nur ich mein Kätzchen. Sie konnte nicht sprechen, taumelte nur zurück und vergrub das Gesicht. Die Begeisterung Rions für die Katzen war ihr nicht zugeteilt worden. Sie konnte sich nicht freuen, wollte sich nicht freuen. Drei Katzen in ihrem leben waren genug, nicht eine mehr wollte sie um sich habe. Doch hier waren gleich zwei Dutzend von diesen Tieren und sie schienen kaum still zu werden. Das Miauen machte sie verrückt, beinahe rasend und sie wollte rennen, sich fort machen und Schreien.
Es war ihr egal was sie taten, was sie tun sollten, am besten wäre sie wieder verschwunden. Zum Glück teilten sie sich auf und sie konnte sich beruhigen. AB und an sah sie dort und hier ein Tier. Es waren so viele, dass sie ihr Angst machten. Doch die Katzen hatten Mitsu gesehen, kamen vorbei und grüßten ihn. Er sah sie ein wenig missmutig an und erkläre nun breit. Ich ein einfacher Bürger? Pah ich war der beste Shinobi aus Konoha. Er ward sich aus ihrem Arm und schlenderte am Boden hin und her. Mein Dorf war stets stolz auf mich also unterschätzt mich nicht in meiner harmlosen Gestalt, ich bin ein Veteran eine Quelle des Wissens und der macht. Er verhielt sich wirklich so, als könnte er etwas ausrichten. Einige der Katzen abnehmen ihm das ab, ein paar wohl weniger. Sie glaubte ihm ja auch zu oft nicht, so spielte eben das eben, nicht war?
Auf einen Wink von Epona rückte Chinatsu wieder näher zu der Truppe, Mitsu schien lieber bei den Katzen bleiben zu wollen, sollte er doch. Ihr Gesicht war grimmiger den jäh, als hätte man ihr etwas viel zu saures zu essen gegeben. Keine Fragen von meiner Seite aus, ich will nur schnell wieder dort weg, gestand sie, mit ungewohnt ruhiger stimme. Die Pille nahm sei an, sagte nicht viel dazu und schluckte sie einfach runter. Früher hatte es ihr Probleme berietet, doch jetzt war es nicht mehr für sie. Rion schien auch keine Fragen mehr zu haben und sprang in den Schacht um sich dort erst mal auf ihren werten Hintern zu setzten. Wie war diese Mädchen nur Chûnin geworden. Epona verstand es nicht. Sie schritt mit gestelltem lächeln zu dem man, immerhin war sie ja sein Goldstück, und führte ihn zum Schacht. Ich führe sie jetzt da runter, halten sie sich einfach fest, schreien sie nicht und wir werden nicht fallen. Da hatte sie ihn auch schon fest gehalten und Chakra unter ihren Fußsohlen gesammelte. Vorsichtig ging sie dem Boden entgegnen, den Mann festhalten, der immer wieder an der wand abrutschte und mächtig an ihrem Körper zog. Was an stillhalten so schwer war wusste sie nicht, aber eines war klar, zu hause würde sie einmal aus rasten, zumindest wenn diese Mission so weiter ging. Mit ihm am Boden angekommen schenkte sie Rion ein spöttisches lächeln, was ihre Meinung dieser gegenüber ausdrückte. Den Klienten lies sie vorsichtig auf den Boden sinken, sodass er ohne Probleme stehen konnte. Ihr Körper schmerzte jetzt schon ein wenig von seinem Druck an ihrem Körper. Wie sie ihn am liebsten hätte fallen lassen aber nein. Stehen bleiben bis Epona hier ist. Sprach sie barsch und blieb stehen, auf ihrem Gesicht immer noch das Maskenhafte Lächeln.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Apr 26, 2012 7:55 am

Epona war ein wenig überrascht von Chinatsus Reaktion auf die Katzenmeute. Immerhin trug sie selbst stetig ihren Kater mit sich herum und schien mit diesen Tieren zu symphatisieren. Stattdessen regte sie sich furchtbar auf aufgrund des aufbrandenden Lärmes und beruhigte sich erst wieder, nachdem die Nin-Neko zu ihren verschiedenen Arbeiten aufgebrochen waren.
Mitsu schien sich da wesentlich wohler zu fühlen. "Ich bin ein Veteran, eine Quelle des Wissens und der Macht."
Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh, machten die Nin-Neko um ihn herum, die ihm dies absolut abnahmen. Sie hingen förmlich an seinen Schnurrhaaren. Erzähle uns mehr, großer Meister! Berichte uns von all deinen Heldentaten! Und ganz ehrlich: Sie waren dabei nicht ironisch.

Rion fragte die Teamleiterin derweil, wie sie so effektiv mit ihren Nin-Neko arbeiten konnte. Epona lächelte nicht ohne Stolz. Du hast auch Nin-Neko? Was für ein schicker Zufall. Sie deutete mit einem Kopfnicken in Richtung der fallenstellenden Soldaten, arbeitenden Handwerker und Statistiken aufstellenden Denker. Und wie man Katzen dazu bringt, zu tun, was man will? Das ist einfach. Aus dem Augenwinkel sah sie Chinatsu dabei zu, wie sie den Klienten, der sich in den Armen eines jungen Dinges nicht eben sehr männlich vorkam, nach unten geleitete. Man muss ihnen nur das Gefühl geben, sie seien der Boss. Einfach machen lassen. Dann tun sie irgendwann genau das, was sie sollen.
Die Kiobashi wandte sich lächelnd Chinatsu zu, tätschelte ihr im Vorbeigehen sogar die Schulter. Danke, dass du auf den Klienten aufpasst sagte sie im Plauderton, ehe ihre Stimme wieder scharf und befehlend wurde. Es richtete sich an die Nin-Neko mit dem blauen Licht. Rekrut, seien sie so frei! Wir könnten Licht gebrauchen!
Jawoll, Miau! R Ambo, ein rotes Band um den Kopf und einen Spielzeugbogen auf dem Rücken, landete ebenfalls im Loch, schaute so grimmig wie möglich um sich und raste vor, in die Dunkelheit der Höhle hinein. Alle zehn Meter ließ er ein bläulich glimmendes Leuchtstäbchen fallen.
Epona folgte langsam nach. Dann wollen wir mal. Einen Treffpunkt machen wir aus, sobald wir das Ausmaß dieser Höhle ausmachen können.

Im Inneren des Gewölbes offenbarten sich akkurat gemeißelte Flure, die Wände waren glatt und regelrecht poliert. Epona fuhr mit der Hand darüber und spürte so gut wie keine Reibung. In den Ecken hingen Spinnenweben, fahl schimmernd im schummrigen Licht der Leuchtstäbe.
Zu Taros Enttäuschung fanden sich keine antiken Wandmalereien oder Schriften, die möglicherweise von irgendwelchen teuflischen Fallen kündeten und jedem Eindringling den qualvollen Tod verhießen, der es wagte, den Schlaf des großen Herrschers zu stören. Nein. Es gab einfach nichts.
Oder? Nach einigen Metern teilten sich zwei Durchlässe, einer links einer rechts, vom Flur ab. Die drei Kunoichi und der Forscher erkannten es daran, dass R Ambo ihren Weg kreuzte, blau leuchtend wie ein Glühwürmchen mit all seinen Knicklichtern, und von einem der Zimmer ins andere lief, um auch dort seine Lichter zu verteilen. Da es seine Aufgabe war, genau dies zu tun und nicht mehr, preschte er einen Moment später auch schon wieder aus dem anderen Zimmer heraus, ohne sich um dessen Inhalt zu kümmern.
Epona ging ebenfalls an den beiden Durchgängen vorbei, streckte allerdings die Arme seitlich aus und deutete je nach links und rechts. Ladies sprach sie gut gelaunt, nehmt euch je einen Raum vor. Durchsucht ihn, dann kommt uns wieder hinterher. Der werte Klient und ich gehen noch ein Stück weiter diesen Flur entlang und sichern nach vorn.
Eine Taktik von der Stange, wenn es um unsicheres Gelände in Gewölben, Häusern oder auch Fabrikgebäuden ging: Man nahm sich einen beliebigen Abschnitt vor, und während ein Teil des Teams ihn untersuchte und als sicher erklärte, hielt der andere Teil die Stellung, wo es wieder unsicher wurde.
Taro wurde unruhig. Aber... bitte nichts anfassen!
Epona warf ihm einen prüfenden Blick zu, korrgierte dann aber ihre Anweisung: Durchsucht je einen Raum, aber fasst nichts an... wenn es antik ist. Das musste ausreichen.
Epona hatte längst die feste Meinung ergriffen, dass es sich hier um keinen Ort handelte, an dem ein Zivilist herumzuschnüffeln hatte. Doch das wollte sie Taro nicht knallhart auf die Nase binden. Lieber ließ sie ihn noch ein wenig selbst schauen, sodass er hinterher keine Beschwerde gegen sie einreichen konnte. Am Ende behauptete er noch, das Team würde ihn aus seiner Ausgrabungsstätte werfen, um sich selbst unter den Nagel zu reißen, was auch immer darin war.
Zugegeben, das war sogar richtig. Epona hatte in der Tat vor, ihn rauszuwerfen und das, was offenbar ein Shinobi-Versteck war, unter Konohas Eigentum zu stellen. Immerhin war hier immer noch das Feuerreich, und wer wußte schon, was für nette Dinge hier unten lagen? Dinge, die weder in die Hände von Yukis, Kumos oder Zivilisten gehörten.
Ausführung. Epona ging mit Taro weiter den Flur entlang.

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Was Rion in ihrem Zimmer vorfindet:


Der Raum ist groß genug, um als Wohnzimmer genutzt zu werden. Und ganz offenbar ist es auch genau das: Eine ganz und gar nicht antike, aber etwas abgerissen wirkende Ledercouch steht in einer Ecke, ein batteriebetriebener Fernseher gegenüber.
Es ist eindeutig, dass dieser Raum, so komisch es klingen mag, vor kurzem noch benutzt wurde. Auf der Couch liegt, zum Beweis, eine Zeitschrift mit dem Ausgabe-Datum des letzten Monats. Es handelt sich um eine Zeitung voller nackter Frauen, und einige Seiten sind scheinbar durch eine ominöse Flüssigkeit miteinander verklebt. Absicht?
Einige Bierdosen stehen neben der Couch, eine davon halb leer. Außerdem findet sich ein Rucksack im Raum, der zwei Schriftrollen enthält: Eine davon trägt das Etikett "Doton-Techniken". Die Zweite trägt das Etikett "Dungeons & Dragons Abenteuer Nummer 17: Der Geist im Labyrinth. Inhalt u.a.: Zehn Fallen, wie sie so garantiert nicht in einem x-beliebigen Indiana-Jones-Film vorkommen, allen voran der rollende Steinwürfel der Verderbnis".
Apropos Indiana Jones: Auf dem Fernseher, der einen integrierten DVD-Player besitzt, liegen alle vier Filme, außerdem die Steelbook-Ausgabe von "Die Mumie I-III". Ja, auch die mit den footballspielenden Yetis.


Was Chinatsu in ihrem Zimmer vorfindet:

Ein Raum ähnlicher Größe, allerdings kein Wohnzimmer. Eher ein Labor, denn hier finden sich Regale voller Präparate in Einmachgläsern, eines widerlicher als das andere. In Essig eingemacht für die Ewigkeit.
Auf einem Operationstisch steht auch ein Glas, geöffnet. Irgendjemand hat vor nicht allzu langer Zeit den Inhalt dieses Glases auf ein Brot geschmiert, welches nun, halb aufgegessen, neben dem Glas liegt.
Auch Chinatsu wird von Pornoheftchen nicht verschont. Ausgabe-Datum: Dieser Monat. Skandal, der erkennbar wird, falls die beiden Chuu-Nin die Hefte vergleichen sollten (unwahrscheinlich): Die Seite 5 des letzten Monats ist die Seite 10 diesen Monats.
Im Raum befindet sich auch noch eine Mikrowelle wie auch ein Kühlschrank, darin steht Bier, welches dem Verfallsdatum nach noch immer frisch ist. Beide Geräte sind batteriebetrieben.
In der Mikrowelle findet sich geschmorrter Marshmallow-Mäusespeck. Noch warm.
An einer Wäscheleine, neben der Lüftung des Kühlschranks drapiert, hängen Unterhosen. Eindeutig Männer-Unterwäsche. Es handelt sich um weiße Slips.
Eines der Regale enthält auch Schriftrollen. Deren Etiketten sind allerdings nicht mehr lesbar, offenbar sind sie deutlich älter als das Bier. Vom Vorbesitzer?
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Fr Apr 27, 2012 3:43 am

Rion war nun also unten in der Höhle, Unterschlupf, Loch, was auch immer es war, sie würden es erfahren. Derweil Rion mit Epona noch einen kleinen Plausch hielt, kam auch die bequeme Chinatsu herunter. Was wohl alle verwundert bzw. überrascht hatte, war wohl die Tatsache, dass sie den Klienten FREIWILLIG mit hier runter genommen hatte. Rion sah sie nur kurz an und wandte sich dann wieder Epona zu, die ihr das Geheimnis verriet, wie sie ihre Nin-Neko´s unter Kontrolle hatte. Sie hörte sich aufmerksam zu und nickte ab und an. „Ja ich habe auch welche, meine sind allerdings nicht so gehorsam wie ihre… Aber ihre Methode ist vielleicht gar nicht so übel, vielleicht sollte ich es auch mal ausprobieren.“ Rion warf der blonden noch ein Lächeln zu und überlegte kurz, wie sie dies am dümmsten anstellen sollte. Ihre Katzen waren anders… nicht besondern, Nein! Anders! Und zwar im negativen sinne. Es gab vielleicht zwei Katzen/Kater auf die sie sich wirklich verlassen konnte. Doch da der Kater immer klugscheißerte, war es wohl nur noch eine auf die sie sich verlassen konnte. Rion seufzte und sah erneut zu Chinatsu. Der grün haarigen war gar nicht aufgefallen, dass sie etwas gegen Katzen hatte, da sie da ja schon im Loch verschwunden war. Das sich ihr Mitsu aber zu den anderen gesellte bekam sie mit. Doch nun war Schluss mit den Kindereien des Team, der Ernst der Mission nahm wieder Gestalt an und verlangte von ihnen strickte Konzentration und Professionalität! Jedenfalls erwartete das sicherlich der Klient und so kam Rion wieder zum Thema Fragen zurück. Epona beantwortete ihre Fragen und Rion konnte noch mal ausatmen, denn sie schienen sich noch nicht zu trennen. Eine ihrer Nin-Neko´s legte schon mal für das Team Knicklichter aus, sodass alle etwas sehen konnten, dies beruhigte Rion noch etwas, doch musste sie auf der Hut sein, denn es könnte jeden Moment soweit sein, dass ein Überraschungsangriff kam oder so etwas der gleichendes. Es ging also nun richtig los, Rion folgte Epona und Taro sogleich und blieb dicht hinter den beiden. Epona begrapschte zuerst mal das Gewölbe und Rion kümmerte sich eher um die Spinnenweben, damit sie nicht plötzlich eins in den Haaren kleben hatte oder wo anders. Das hier keine Antike vorhanden war, wusste wohl jeder. Rion, die keine Ahnung hatte von dem Zeug erkannte sogar, dass es hier auf keinen Fall sein könnte. Sie seufzte, als es plötzlich hieß, dass Chinatsu und sie in die zwei Räume rein sollten. Rion fuhr es kalt den Rücken runter, da sie nun doch etwas Angst hatte. Sie wusste ja nicht was sie erwarten würde. Doch damit die Mission so schnell wie möglich wieder um war, müsste sie wohl oder übel da rein. Sie ging also langsam voran und näherte sich immer weiter der Tür. Den ersten Schritt in den Raum und sie sah sich sofort um. Mit Fallen musste sie rechnen, doch was sie anstelle dessen erwartete war wohl noch schlimmer! Nun war Rion ganz im Raum und sah sich etwas um. Die Nase hielt sie sich jetzt schon zu, da es nach ungewaschenen Mann roch und nach Alkohol. JA sie erkannte am Geruch, dass die Person, die hier gehaust hatte ein Mann war. Wo schließlich der Alkoholgeruch her kam, wusste sie, die Bierflaschen waren nicht zu übersehen. „Welcher Mensch lebt denn bitte so?“ Fragte sie sich und sah sich weiter um. Als nächstes viel ihr der Fernseher auf mit den DVD´s die darauf liegen. Das Sofa war ihr erste einmal egal. Als sie sah, was der Mann ansah, schüttelte sie nur den Kopf. „Der werte Herr stinkt nicht nur, sondern hat auch keinen Geschmack was Filme angeht.“ Sagte sie nur noch und war froh, wenn sie wieder hier raus war. Doch so viel war gar nicht in dem Raum außer der Fernseher, das Sofa, das Bier und der Rucksack. Apropo Rucksack. Rion näherte sich diesem und traute sich zuerst ihn nicht anzufassen, da dieser ebenfalls ziemlich eklig aussah. Doch dieser war zum Glück schon leicht geöffnet, sodass sie sehen konnte, dass dort eine Schriftrolle vorhanden war. Rion´s Neugierde wurde gepackt und so entschloss sie sich den Rucksack zu öffnete. Doch bevor sie dies tat, drehte sie sich Richtung Tür und rief etwas hinaus. „Hey! Hat jemand von euch zufälligerweise Handschuhe mit?“ Fragte sie die anderen, doch da sie anscheinend zu leise gerufen hatte, hörte sie keine Rückantwort und verfluchte sich gerade selbst, dass sie an so was nicht gedacht hatte und dies nun mit bloßen Händen anfassen musste. Sie schmollte und fasste schließlich widerwillig den Rücksack an und öffnete diesen. Sie griff nach der Schriftrolle und holte diese hervor. Auf dieser stand: "Dungeons & Dragons Abenteuer Nummer 17: Der Geist im Labyrinth. Inhalt u.a.: Zehn Fallen, wie sie so garantiert nicht in einem x-beliebigen Indiana-Jones-Film vorkommen, allen voran der rollende Steinwürfel der Verderbnis". Rion las dies und zog eine Augenbraue hoch. „Der Mann tickt echt nicht mehr richtig…“ Dachte sie sich dann nur und bemerkte plötzlich, dass noch eine weitere Schriftrolle. Diese nahm sie ebenfalls an sich und sah sie sich an. Dort stand: "Doton-Techniken". Rion glaubte ihren Augen nicht und war plötzlich im Zwiespalt. Sollte sie die Schriftrolle an sich nehmen und niemanden etwas davon erzählen oder sollte sie, wie es die Vorschrift ist, die Schriftrolle abgeben. Rion ballte die Faust und damit sie nicht verurteilt werden würde, entschied sie sich die Schriftrolle bei Epona abzugeben, damit diese sie dann weiter reichte. Rion würde schon irgendwann zu mehr Doton Jutsus kommen, es hieß nur: „Abwarten und Tee trinken.“ Sagte sie vor sich her und sah die Situation schon etwas positiver entgegen. Sie steckte die zwei Schriftrollen in ihre Tasche und sah sich erst einmal weiter um. Doch was sie nun erwartete, hatte sie nicht einmal in ihren schlimmsten Albträumen erwartet. Sie entdeckte die Zeitschrift und sah zuerst nicht was es für eine war. Das was für sie wichtig war und ihr sofort ins Auge fiel, war das Datum. „Vor einem Monat?“ Fragte sich Rion und fand die ganze Situation komisch. Wer ließe schon das Versteck zurück, wo noch „wichtige“ Schriftrollen sich befanden?! Rion grübelte etwas, doch dann schüttelte sie den Kopf und dachte sich nur, dass es ihr eigentlich egal sein konnte, ihr würde vielleicht eine der Schriftrollen helfen. Nun sah sie sich die Zeitschrift genauer an und dachte sie guckte nicht richtig, doch sie sah genau das, was es auch war. Eine Zeitschrift mit nackten Frauen!!! Rion wollte schon laut los schreien, denn solche Schmuddel Hefte fand sie abscheulich! SOLCHE MÄNNER, DIE DAS LASEN FAND SIE ABSCHEULICH!! Doch sie konnte ihren Schrei unterdrücken. Es kam aber noch schlimmer, als sie dachte, sie hatte schon das schlimmste überstanden. Fehlanzeige!!! Gerade als sie mal sich nicht die Nase zu hielt und, gerade das Heft in die Hand nehmen wollte und es als Beweismaterial mitnehmen wollte, fielen ihr die komischen Flecken auf. Was Rion dann erst recht prägte, war der Geruch. Geruch + Flecken + das Schmuddelheft = SPERMA!!! Es war schön wenn man alles mit einem Kombinieren konnte, so wie ein Detektiv, doch Rion war ganz und gar nicht danach, denn nun konnte sie ihren Schreier nicht mehr zügeln und schrie laut herum. Es war zwar ein kurzer Schrei, doch der war laut. Sofort kam Rion aus dem Zimmer gerannt und lief zu Epona und Taro. Völlig aufgelöst redete sie laut und hektisch mit Epona, um ihr die neusten Erkenntnisse zu liefern. „DAS ZIMMER IST ALLES ANDERE ALS SAUBER!!!!!“ Gab sie zur Entwarnung. „DA LIEGEN SCHMUDDELHEFTE, BIERFLASCHEN, GANZ GRÄSSLICHE FILME UND DA IST SPERMA IM RAUM!!!!“ Rion konnte sich nicht mehr beruhigen, sie WOLLTE es auch nicht, da sie diese Erfahrung eben so widerlich fand, wie noch keine vorher in ihrem Leben. Das Zimmer war unrein, SIE fühlte sich auch plötzlich unrein, alles empfand sie gerade als unrein. Am liebsten würde sie nach hause gehen und baden, gaaaaanz viel Baden. So sehr sich Rion am Anfang auf die Mission freute, freute sie sich nun auf zu Hause! Ihr kamen schon leicht die Tränen, nicht die Tränen weil sie traurig war oder Heim wollte, nein, es waren Tränen des Abscheus und des Eckel!! Sie ballte ihre Fauste und sah starr nach unten. Dieses Ereignis von eben, würde sie wohl nie wieder vergessen. Rion war schließlich noch jung und dazu was Sexualität anging völlig unerfahren, wahrscheinlich würde sie wohl jedes mal, wenn sie einen Mann mal später im Bett haben würde, an DIESES Ereignis erinnern und ihn fort jagen. Dies war wohl der blühende Anfang einer Jungfrau, die es immer sein würde.
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Nura Chinatsu
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Fr Apr 27, 2012 10:14 am

Die Höhle schien nicht sehr bedrohlich, eher langweilig und weniger natürlich.Während die beiden über Katzen fachsimpelten stellte Chinatsu auf Durchzug. Sie wollte nicht über Katzen reden und vor allem nicht mit diesen Leuten. Und da passierte es wieder. Vor ihren Augen wurde es schwarz und ihr Körper blieb ein wenig seelenlos zurück. Die Seele verzog sich in das innerste ihres Körpers.

Flammen züngelten um ihre Füße und ein lautes knurren schallte durch den Raum. Wie sie Höhlen doch hasste, wirklich hasste. Eine Höhle in der Höhle war der reinste Horror für sie. Es war war hier bei der Nibi, aber weniger angenehm. Das Tier rieb seinen Kopf an den Stangen knurrte und schnurrte. Fühlst du dich beengt hier China-chan? Ich fühle mich wohl meine Liebe. Flammen krochen über ihre Füße und sie wich ein wenig zurück. Lass mich in ruhe Kätzchen. Die Blonde fauchte ihr Monster an, wollte sich von diesem Tier nichts sagen lassen. Stur wie eine Katze waren sie, alle beide. Ändern würde sich das wohl nicht. Doch nun schritt sie auf die Katze zu und stellte sich direkt vor das Gitter. Ich hasse dich, lass mich in ruhe. Ihre Mine war grimmig, misstrauisch. Sie wollte hier weg, weg von diesem Tier. Komm geh spielen Kindchen, vielleicht wirst du noch mal erwachsen. Vielleicht wenn du es auch wirst. Ein keckes Lächeln auf dem Gesicht der Chûnin und sie wurde aus dem Versteck der Nibi geschickt.

Sie wankte nicht, als sie die Augen öffnete sondern blickte nur starr in eines der blauen Lichter hinein. Dann setzte sie sich mechanisch in Bewegung. Starr wie ein Toter wandelte sie hinter dem Klienten, Epona und Rion hinterher. Überall lagen die blauen Lichter, spiegelten sich an den kühlen Wänden. Es war kalt hier unten, starr und eisig. Diesmal kam jedoch nichts von ihrem Klienten nichts interessantes zumindest. Während Rion scheinbar den Spinnenweben auswich wanderte Chinatsu einfach durch alles durch. Hier und da wischte sie etwas weg, ging voran und betastete gelegentlich die kalten Wände. Ab und an sah sie ihre Leuchtekatze durch die Tunnel huschen. Es schien hier nichts altes zu geben und vor allem nichts das gefährlich war. Diese Mission war schon jetzt Zeitverschwendung, aber wenn man für so etwas Geld bekam, wieso auch nicht. Wie die Leute für so etwas bezahlen konnten, immerhin musste man dafür zu viel Geld und zu viel Interesse an einer Sache haben. Das hatte sie beides nicht und ein ungeschriebenes Geheimnis schien es auch nicht.
Der Weg teilte sich sie bekam einen Weg zugewiesen. Sie nahm die Aufgabe ohne Murren an. Antike Dinge gab es hier bestimmt nicht, nie und nimmer. Vorsichtshalber zog sie ein Kunai zu rate und trat durch die Tür. Ein kurzer blickt durch den Raum und sie wusste wieder, wieso sie kein Medicnin war. Sie schlich zu den Regalen herüber und stupste ein paar davon mit der Waffe ab. Eines erkannte sie als Finger, ein anderes sah aus wie Auge. Es war widerlich keine Frage, aber sie hatte das Gefühl schlimmeres zu kennen. Woher das kam wusste sie nicht, sie begutachtete jedoch jedes Glas. Hier schien jemand zu arbeiten, diese Person würde wohl kaum Fallen für sich selbst setzten, oder? Sie Zweifelte dran und drehte so ohne großes Murren ihre Runde. Auch das Marmeladenglas stupste sie leicht an und das Brot ignorierte sie schlichtweg. Neben dran fand sich ein Männerhäftchen nicht das schlimmste in ihrem Leben. Aber eines wusste sie, der Kerl war nicht sehr ordentlich. Seine Heftchen neben der weißen Unterwäsche. Weiß war die Farbe der Reinheit und rein war er nun wirklich nicht. Ein wunder das sich die Ratten nicht schon hier tummelten, oder war da doch eine? Ihr Kunai zuckte in eine Ecke des Raumes und ein Glas fiel um. Sie schlich zurück, sammelte das Kunai wieder auf und blätterte ein Seite nach der andere um. Dann kippte sie das Marmeladenglas über die Seiten und schlug das Heft zu. Der Kerl sollte so eine Schwachsinn nicht lesen, nicht neben Finger, Augen und Organen. Er musste schon ziemlich bescheuerte in seinem perversen Gehirn sein. Wie kann man nur abartig aus den Fugen geraten. Naja er ist auch nur ein Spiegel der Gesellschaft. So wie sie eben, doch sie würde wohl keine Hefte mit nackten Kerlen durchstöbern und sich damit die Einsamkeit erträglich machen. Was immer er hier experimentierte, er war sicher nicht weit weg. Als nächstes stieß sie den Kühlschrank auf und das Bier klimperte munter vor sich hin. Ungeniert nahm sie eine Flasche hinaus und drehte sie. Noch genießbar, also lebte dieser Kerl wirklich noch hier. Sie ging hinüber zur Tischkannte, lies den Deckel abfliegen und öffnete die Mikrowelle. Kurzerhand kippte sie den Inhalt über die Marshmallows, damit diese aufhören vor sich hin zu moder. Ja sie half diesem mann wirklich nicht beim Aufräumen, aber schlimmer konnte es wohl nicht werden. Da ihr die Weißen Slips auch missfielen, nahm sie ein weitere Bier, öffnete dies auf die Gleiche weise und tränkte die Slips darin. Er würde schon merken, was das Wort dreckig war. Zufrieden mit sich selbst sah sie sich noch einmal um und erkannte eine Rolle, die sie übersehen hatte. Also schlenderte sie gemütlich zum Regal herüber und nahm sie heraus. Mit den Handschuhen wischte sie den Staub ab und versuchte irgendetwas zu entziffern. Fehlanzeige in diesem Punkt, dafür trieb sie der Staub zum husten. Leise schallte Rions Stimme durch die Gänge. Sie lebte also noch, wie schade. Aber Wenden ihr zimmer auch so aussah, ein lautes lachen entfuhr der jungen Frau da scheinbar nicht aufhört. Als sie sich ein bekommen hatte, tat ihr alles weh. Eine kleine Träne stand ihr sogar in den Augen, die Vorstellung dieser Männerfeindlichen Chûnin war einfach zu göttlich. Wenigstens machte sich diese Mission nun bezahlt. Was sie in der Rolle finden würde, vielleicht eine Waffe, eine weitere Katze - unwahrscheinlich, eine Jutsuschriftrolle? Ach was zerbrach sie sich über so etwas den Kopf, sie würde schon sehen, was es war, wenn sie bei Epona war. So lange könnte sie noch warten, wieso auch nicht. Aber langsam wurde es kalt hier unten. In ihren kurzen Kleidungsstücken fühlte sie sich nackter den jeh an diesen kühle Felswänden. Ihr hitziges Gemüt würde sie schon warm halten, sollte es zumindest. Mission erfüllt und so wanderte sie zur Tür und lies das Zimmer in einem schlimmeren Zustand, als es davor gewesen war zurück. Die Rolle war unter ihren Arm geklemmt und sie blieb an der Kreuzung stehen. Rion sah sie nicht, also lehnte sie sich an die Wand und rief so laut es ging. Auftrag ausgeführt Sensei.Igelepona. Lässig und immer noch grimmig drein blickend wartete sie, das irgendwas passierte.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Sa Apr 28, 2012 9:26 pm

Die zwei Chuu-Nin waren mit Arbeit versorgt, wie es sein sollte. Epona ging auch nicht mehr viel weiter, nur noch einige Meter den Gang hinunter. Meinen sie nach wie vor, dieses Gewölbe ist antik? fragte sie liebesnwürdig, was auf Taro Yageriko nicht wirklich anschlug. Der war, beim Anblick dieses pragmatisch schnörkellosen Ganges, bereits ins Wanken geraten. Sein Fernstudium hatte zumindest genug erreicht, alsdass er erkannte: Diese Bauweise passte nicht auf irgendeine uralte Zivilisation. Hartnäckig blieb er trotzdem.
Meinetwegen, vielleicht ist es nicht unbedingt alt genug für eine andere Epoche des Feuerreiches. Aber historisch ist es definitiv.
Epona dachte an die altmodische Falle. Zugegeben. Das mag sein. Aber obs in deine Sparte fällt? Sie ließ sich noch Zeit. Erstmal schauen, was Rion und Chinatsu aufstöberten. Dass sich die Eine bereits gewaltig die Haare raufte und kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand, wußte sie noch nicht. Natürlich auch nicht, dass die Andere ganz im Gegenteil noch sehr bodenständig blieb und neben dem Filzen des Raumes noch munter mutwillige Zerstörung am Eigentum des Gewölbe-Besetzers betrieb.
Warum nur klingt es laufend, als würden sie zweifeln? fragte Taro nun, und in seiner Stimme lag jener Unterton, wie ihn die missgestimmten Kunden einer Werbeagentur im Angesicht eines PR-Schreiberlings anschlugen: "Wonach fragen sie denn da? Sie sollen doch positiv über mich berichten! Ich bezahle Anzeigen bei ihnen!"
Und leider bezahlte, wenn man in der Metapher bleiben wollte, zumindest der Alte Herr von Taro Yageriko mindestens eine Doppelseite postergroßer Anzeigen. Soll heißen, Taro Yageriko war ein wichtiger Kunde, den man nicht ohne gute Begründung abservierte. Wenn der Klient wollte, dass sie ihn während der Ausgrabung bewachten und unterstützten, dann war das so. Und mochte diese Ausgrabung auch in einem Sandkasten stattfinden. Konohagakure war vorrangig eine starke Streitmacht, andersherum aber auch ein Dienstleistungsunternehmen wie jede andere auch. Nur vielseitiger.
Taro Yagerikos Vater jedenfalls war ein guter Kunde. Er hatte schon Dutzende Dienste in Auftrag gegeben, von der simplen Eskorte bis hin zum Attentat, was entsprechend Geld in die Kassen spülte.
Aus diesem Grunde hatte man Epona für diese eher lahme Aufgabe entsendet. Sie erledigte ihre Dienste vorbildlich und bewegte sich bei der Kundenpflege auf sicherem Boden. Sie ging selbst bei schwierigen Klienten niemals an die Decke und massakrierte diese vor allem nicht. Diesen Impuls zu unterdrücken, fiel nicht allen Shinobi so imponierend leicht.
Ich zweifle nicht an Ihnen, entgegnete Epona aufgeräumt, Auf keinen Fall. Ich meine, sehen Sie sich um. Sie haben hier etwas Großartiges entdeckt, und was auch immer es ist, man wird immer von Ihrer Entdeckung sprechen. Allerdings... Die Blonde lächelte ein wenig ironisch. Für eine Dissertation an der feudalen Universität wirds wohl nicht reichen.
Taro Yageriko blickte gequält. Die feudale Universität hatte ihn abgelehnt, weshalb er ja erst auf den Fernlehrgang hatte ausweichen müssen. Er nahm die Erwähnung dieser Institution daher eher schlecht auf.
Ein spitzer Schrei ging ihnen durch Mark und Bein. Rion kam aus ihrem Observations-Bereich zurück, aufgelöst wie eine unschuldige Jungfrau, die eben Pornoheftchen gefunden hatte. Was sie zu berichten hatte, entsprach auch genau dem. Und noch mehr? Epona zuckte sichtbar zusammen. Es versetzte sie zwar nicht in Panik, doch den Ekel konnte sie mitfühlen. Oh je...
Das heißt noch nichts! schaltete sich Taro ein, uralte, antike Wandmalereien besitzen für den Laien manchmal eine empörende Freizügigkeit. Auch die Anwesenheit von vergorenem Gerstensaft ähnlichen Getränken und den Geruch diverser... Substanzen kann man in jeder historisch belegten Grabstätte belegen, beispielsweise -...
Und die gräßlichen Filme?
Alte, antike Filme sind selten gut?
Epona unterdrückte den Impuls des Zuschlagens erfolgreich. Stattdessen hob sie die Hände in Rions Richtung. Ganz gelassen bleiben, sortier dich erstmal und hol ganz tief Luft. Denk an deine Ausbildung, du bist sicherlich Schlimmeres gewohnt. Und dann erzähl mir ganz in Ruhe, was du gefunden hast.
In diesem Moment trat Chinatsu aus ihrem Raum und meldete lässig, den Auftrag erledigt zu haben. Sie trug eine Schriftrolle unter dem Arm.
Epona blickte skeptisch drein. Rion habe ich also in eine Junggesellenbude geschickt, aber Chinatsu? In die heiligen Hallen der Coolness?
Jedenfalls sah es so aus. So abgeklärt und lässig, wie die Chuu-Nin dastand. Vermutlich der Nachhall diebischer Freude darüber, ihre Kameradin vor Ekel quietschen zu hören.

Einen Moment später kam erneut Bewegung in die Sache. Noch ehe Rion sich sammeln konnte, noch ehe Epona die Nura nach der Schriftrolle und dem Zustand des Raumes fragen konnte.
Zwei etwa fünfzig Zentimeter breite Platten stießen zu beiden Seiten des Ganges aus den Wänden, verbanden sich nahtlos miteinander und teilten den Flur ab.
Auf der einen Seite Epona und Taro. Auf der anderen Rion und Chinatsu.


Auf Eponas Seite:
Knacken unter ihren Füßen; abrupt stießen Hände aus dem Boden, ergriffen Eponas Fußgelenke und zogen sie mit einem Ruck bis zum Hals in den Boden. Hoppla!
Doton: Shinjû Zanshu no Jutsu. Und danach: Doton Gansetsukon!
Links, rechts, vorn und hinten stießen Spieße aus dem Boden hervor, um die "Enthauptung im Geiste" auch real werden zu lassen, doch der Anwender hatte sich verschätzt. Die Doton-Waffen schnitten über ihr Ziel hinweg und stießen über ihrem Kopf zusammen, sodass sie etwas wie ein kleines, pyramidenförmiges Dach über ihr bildeten. Die Kunoichi fand sich in Dunkelheit wieder. Huh? Na toll! Sie machte Versuche, sich zu bewegen, stellte jedoch fest, dass dies nur eingeschränkt möglich war. Und nun? Taro, noch anwesend?
Der werte Klient starrte erschrocken auf die Trennwand und auch auf die Stelle, wo sein Bodyguard im Boden verschwunden war. Ja... Ja! Ich bin noch da!
Fein kam es dumpf aus dem Erdhügelchen. Treten sie zurück, ich sprenge mich kurz hier heraus.
Was? Nein! platzte es aus Taro heraus. Nicht sprengen! Sie bringen noch den Tunnel zum Einsturz!
Huh? Einsturz, weil ich ein wenig sprenge? Wer auch immer hier gegen uns arbeitet, hat gerade eine ganze Wand verschoben!
Es gibt signifikante Unterschiede zwischen dem einfachen Verschieben von Wänden und der explosiven Zerstörung, angefangen mit der unkontrollierbaren Machwelle einer Detonation. Als Anschauungsobjekt ziehe ich das Spiel mit dem Klötzchenturm zu Rate, wobei man durch zartes Schieben in jeder Spielrunde ein Klötzchen aus dem Turm entfernt, was dessen Instabilität fördert und den nächsten Zug für den Gegner erschwert, ihn jedoch nicht zum Einsturz bringt. Ganz anders dagegen die Wirkung eines Silvesterböllers, den man innerhalb dieses Türmchen zünden -...
Schon gut, ich bin überzeugt. Epona tastete um ihren Körper herum, fand ihr Tanto und schaffte es, Schnitter zu ziehen. Gelassen richtete sie die Spitze nach oben aus und goss Chakra hinein. Ich schaffs so.
Schnitter wuchs, stieß neben dem "Dach", das Eponas Kopf bedeckte, aus dem Boden, zuckte wieder zurück und stieß an anderer Stelle erneut hervor. Stückweise lockerte sich der Boden auf und gab Bewegungsfreiheit zurück, und umso besser schnitt sich die Jo-Nin auch wieder heraus.


Auf Rions und Chinatsus Seite:
Die beiden Chuu-Nin wurden derweil Opfer eines Genjutsu:
Tokasu Yogiri Kasumi.
Geisterhafte Gestalten, Schemen aus Dampf, floßen aus den Wänden um sie herum, formten verzerrte Grimassen mit glühenden Augen und gebleckten Zähnen.
Ihr kommt in unser Reich, besudelt es in eurer erbärmlichen Ignoranz und stört die Ruhe unserer Seeeeeeeeleeeeeeeeen.. stöhnten sie und umkreisten die beiden Konoha-Nin. Verschwindet von hier, und lasst zurück, was ihr gestohlen haaaaaaabt... oder wir werden euch ewig verfoooooolgen....

Der Genjutsuka bewegte sich dank Doton stetig unter der Erde, und sein Spürsinn versetzte ihn in die Lage, seine Opfer dennoch einigermaßen lokalisieren zu können. Unter der Erde war er sogar zu leichten Illusionen in der Lage, wobei er seine durch trashige Filme und Rollenspiel-Lektüre angefeuerte - und verdrehte - Fantasie gebrauchte. Besonders taktisch ging er dabei nicht vor. Denn Agito, so war sein Name, nahm es krumm, wenn ihm jemand seine Unterwäsche ruinierte! Er konnte nicht einfach in einen Laden spazieren und sich neue kaufen wie andere Leute! Was dachte sich dieses Mädel nur?!
Agito hatte das Gewölbe schon vor einiger Zeit besetzt; als Nuke-Nin konnte er Geheimverstecke gut gebrauchen. Da fühlte er sich gleich etwas stärker verfolgt. Es kratzte sein Ego sehr, dass er im Bingo-Book lediglich in der C-Klasse geführt wurde - seine Straftaten bestanden darin, abergläubischen Hinterwäldlern in ihren Tempel eine epische Begegnung mit einem Gott vorzugaukeln. Einem Gott, der Opfergaben verlangte! Dies tat er ab und an noch immer, etwa um sich Lebensmittel zu organisieren.
Unterhosen waren keine gute Opfergabe. Man verlor schnell die Glaubwürdigkeit, so hatte Agito festgestellt. Entsprechend knapp war seine Unterwäsche. Er war sauer.

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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Mi Mai 02, 2012 4:51 am

Rion war noch immer völlig aufgelöst und wusste gar nicht mehr ein noch aus. Ihr Puls stieß rasend in die Höhe und schien sich auch nicht beruhigen zu wollen. Epona schaffte es auch nicht, die junge Konouchi zu beruhigen, im Gegensatz zu Taro. Taro beruhigte sie zwar nicht, sondern machte sie eher noch dumm. Naja dumm konnte man es auch nicht nennen, doch Rion kam sich etwas verarscht vor als sie die Worte: „uralte, antike Wandmalereien besitzen für den Laien manchmal eine empörende Freizügigkeit. Auch die Anwesenheit von vergorenem Gerstensaft ähnlichen Getränken und den Geruch diverser... Substanzen kann man in jeder historisch belegten Grabstätte belegen, beispielsweise -...“ hörte. Die grün haarige war entsetzt, der Mann war zwar der Klient, doch musste sie sich dies nicht gefallen lassen oder? Sie wurde rot, knall rot. Nicht nur weil sie eben das widerlichste in ihrem Leben erlebt hatte, sondern auch weil der liebe Taro es so hinstellte, als wenn alles Antik wäre. „Gehen sie doch da rein und schauen sie sich um, vielleicht sehen sie dann so wie ich!“ Sagte sie nur und bemerkte zuerst gar nicht, dass Chinatsu bereits hinter ihr stand und sicherlich über sie lachte. Sie hatte anscheinend nicht so etwas gesehen wie Rion. Doch ehe sich Rion weiter aufregen konnte oder Epona die zwei Schriftrollen geben konnte, stießen plötzlich immer in Abständen Platten aus den Wänden und teilten die kleine Gruppe. Rion wusste gar nicht wie ihr geschieht und versucht sich so gut es ging an einen der Wände zu stützen. Als das Rumpeln und verändern der Höhle vorbei war und auch der Rauch verzogen war, fand sich Rion mit Chinatsu wieder, doch von den anderen beiden war keinerlei Spur. „Alles okay?“ Fragte die 16- jährige die blond haarige und stieß sich von der Wand weg. Ihre Beine waren zwar noch etwas wacklich, doch konnte sie sich fortbewegen. Sie ging an die andere Wand und tastete dieser entlang. „Verdammt, eben war doch noch der Gang anders...“ Dachte sich Rion und versuchte einen wo möglichen Durchgang zu finden. Meist waren ja Türen durch einen bestimmten Stein an den Wänden der Schlüssel. Doch bei Rion tat sich noch nichts und so blieb sie erst einmal stehen und sah nach oben. „Hallo???!! Epona-sama?? Taro-sama??!! Können sie mich hören??“ Schrie sie so laut sie konnte, doch antwortete ihr niemand. Rion versuchte es noch ein zweites Mal und noch mal ein drittes Mal, doch nach dem vierten Mal, gab sie es auf. „Na super…“ Murmelte sie nur und sah zu Chinatsu. Rion versuchte klaren Kopf zu behalten und überlegte was sie nun machen sollte. Ihr Blick fiel auf die andere Seite des Ganges. Dieser sah allerdings ziemlich dunkel und nie endend aus. Rion lief es kalt den Rücken runter und sie schluckte. Plötzlich schien es Rion so als würde die Dunkelheit immer näher kommen und sie verschlingen. Die junge Konouchi wusste ja nicht, dass sie zusammen mit Chinatsu in ein Genjutsu getappt war. Und als wenn das nicht schon reichte, tauchten plötzlich geisterhafte Wesen wie aus dem Nichts auf und umzingelten die beiden Chuunin´s. Die glühenden Augen, die diese Wesen hatten starrten die beiden an und plötzlich ertönte eine Stimme. Rion sah sich mehr mal´s ängstlich um, da sie noch nicht wusste, aus welcher Richtung die Stimme kam. Jedoch konnte sie diese sehr gut verstehen. „Ihr kommt in unser Reich, besudelt es in eurer erbärmlichen Ignoranz und stört die Ruhe unserer Seeeeeeeeleeeeeeeeen.“ Sagte es zu den beiden und nun sah Rion endlich mit was sie es zu tun hatte und ballte die Faust. Sie versuchte so ihre Angst zu unterdrücken. Solche Wesen die von Seelen und anderen grusligen Zeug redeten, waren Rion nicht besonnen. Sie hatte sonst nie Angst, wenn es um kämpfen ging, doch da wusste sie auch wer ihr Gegner war und wusste auch, dass er verwundbar war. Wie sie diese verlorene Seele besiegen sollte, war ihr noch ein Rätsel. Sicherlich lies er sich nicht einfach mit etwas Wind hinweg wehen. Als plötzlich die Gestalt weiter redete, schüttelte es Rion durch, sie hatte wirklich Angst, doch diese bekam sie immer besser unter Kontrolle. Je länger sie diese Viecher ansah, je mehr wurde ihr Mut. „Verschwindet von hier, und lasst zurück, was ihr gestohlen haaaaaaabt... oder wir werden euch ewig verfoooooolgen....“ Rion zog die Augenbraue zurück. „Wir haben doch gar nichts was euch gehört.“ Antwortete Rion und versuchte es erst einmal mit Lügen. Vielleicht waren die Geister ja wirklich so dumm und glaubten dies.
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Nura Chinatsu
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Mai 03, 2012 3:59 am

Es war mal wieder klar. Kaum schien alles so zu sein wie es sein sollte, da gab es einen großen knall. Rions nähe bescherte Unglück, oder vielleicht lag es auch daran, dass Höhlen verflucht waren. Wie sie es hier unten schon jetzt nicht mehr aushielt. Die grün haarige kreischte, der Doktor erzählte etwas vom Pferd und dann war stille. Nunja nicht ganz. Rion wollte das er selber nachsehen ging, doch die Chûnin zweifel daran. Wobei bei diesem Forschungseifer wer wusste es schon. Sie würde ihm zutrauen, dass er den Kühlschrank für antik hielt und die Pornoheftchen auch. Er hatte sie nicht mehr alle, Epona war in Watte gepackt und Rion scheinbar ohne Männer groß geworden. Was war in dieser Welt nur los, waren alle in Watte gepackt worden. Für den ist alles Antik Rion, der sieht sich alles an, raunte sie leise zu der Anderen und vermied es dabei den Klienten an zu sehen. Immerhin war sie sein Goldstück und das sprach ja nicht schlecht über Leute, aber was interessierte sie das überhaupt. Nungut sie hatte ihren Hass auf die Höhle diese Mission und alles an dem Zimmer von unserem unbekannten ausgelassen. Aber reichte das denn schon? Aber es ging ja um den Wow-Effekt. Eben dieser trat ein, als sie voneinander getrennt wurden. Die Platten erschienen wenig sanft und auch nicht lautlos. Sie wirbelten Staub auf und ja Chiantsu zuckte zurück und hätte Beinahe die Schriftrolle fallen lassen. Es war doch zu kotzen mit diesen Höhlen. Die Leute schienen nichts besseres zu tun zu haben, als sie zu ihrem Terror zu machen. Epona hatte recht gehabt, diese Mission War auf dem Reißbrett für sie entworfen worden. Wie sie es hasste sich mit diesem Gedanken an zu Freunden.
Rions erste Reaktion war natürlich zu schreien und sie schien viel und viel Zu laut. Chinatsus Kopf begann zu pochen und sie wäre dem Mädchen am liebsten an die Gurgel gegangen. Schreien brachte nichts und ihr Mundwerk war schneller als sie. Heul nicht so rum Grünschnabel. Die sind weg als hör auf zu jammern, ich schmelze diese dumme Wand einfache in und gut ist, aber erspare mir dein Dummes Gejammer. Fuhr sie ihre Teamkollegin an. Sie war schon still gewesen, aber irgendwann war mal Schluss mit diesem lieb Getue. War es nicht verständlich ab und an mal aus zu rasten? Gut sie tat es täglich aber doch nur wegen Leuten wie diesem Mädchen. In ihrer Wut zimmerte Chinatsu die Faust gegen die Wand und bereute es. Dieser Stein war hart, zu hart wenn man kein Chakra in die Faust leitet. Sie zuckte zurück und biss sich auf die Lippen, nur keine Schwäche zeigen. Eine Träne musste sie trotzdem fort blinzeln, aber das Grüne Dinge würde sie nicht gesehen haben, niemals nie. Warum musste sie immer die Starke sein, irgendwann konnte es doch mal genug sein oder nicht? Scheinbar nein, denn die beiden blieben nicht alleine. Es wurde dunkel, so wie in ihrem Seelenversteck, nur das es vor ihren Augen geschah und nicht in ihrem verstand. Reflexartig zog sie ein Kunai. Wer wusste schon was durch den Nebel kam, es konnte alles sein, fast die Halbe Welt, vielleicht der Besitzer? Es blieb düster und was kam waren gewiss keine Menschen. Geisterhaft schlangen sich die gestalten durch den Nebel, umhüllten sie und Chinatsu wich zurück an die Wand. Toll, sehr toll. Sie schmiss das Kunai nach einem des Geister. Es prallte von der Wand ab, schlug quer und blieb auf dem Boden liegen. Toll nicht mal das Half. Also wieder alles in die Aggression. Sie wischte mit den Händen durch die Gegend und stellte sich vor die Mauer, welche zu Epona führte. Sieh zu und lerne Rion, so macht man das. Ihr Ton war spöttisch und man merkte sie wenig Lust sie hatte weiter hier unten zu bleiben. Sie hasste es hier zu sein, sie hasste Höhlen, hasste es eingesperrt zu sein. Wärme breitete sich in ihr aus, als sie begann ihr Jutsu zu Formen. Weit stand sie nicht von der Wand weg und als das Feuer ihre Lunge entwich, sah man nur kurz den Drachenkopf, welcher sich nun in das Gestein brannte. Der Strahl dran erst gegen das Gestein, schlug kleine Flämmchen und brannte sich weiß glühend in und durch die Wand. Kleien Zungen leckte durch die andere Seite und ein leise knacken drang an ihr Ohr. Ein wenig ging sich in die Hocke, lies den Schlitz von oben bis unten brauchen und dann barst die Wand laut und einige Steinen flogen zurück. Sie sah den Geist nicht mehr, spürte nur, dass diese neben nicht fort war und das feure verebbte. Ihr Blick fuhr herum, sie wirbelte herum, späte durch den geschaffenen Spalt, den man durchqueren konnte, wenn man kein Klos war. Als sie sich wand sah sie wieder diesen Geist und sie schrie ihn einfach nur an. Denkst du wirklich du machst mir Angst du dumm Erscheinung von einer verrotteten Seele. Ich weiß was schmerzt und Angst machst und du tust es nicht, als verpiss dich, lass uns in ruhe oder krich zurück in die Zimmer wo du her gekommen bist. Die Hand zur Faust geballt stand sie da, das Gesicht mal wieder wutverzogen und sie starrte diese dumme Illusion zu Tode. Nibi war ja zu feige sich zu regen und ihr zu erklären um was es sich handelte. Dumme schlafende Katze.

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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Do Mai 03, 2012 7:49 am

Auf der Seite der erwachsenen Gruppenmitglieder hatte es Epona inzwischen geschafft, sich halbwegs frei zu schneiden. Zumindest hatte sie genug Raum, die Arme zu heben und die Erde über ihrem Kopf wegzuschubsen. Doch noch ehe sie sich weiter freiarbeiten konnte, erweckte etwas direkt über ihr ihre Aufmerksamkeit. Es war der Flammenstrahl eines überdimensionierten Schneidbrenners, der sich durch die Trennwand fräste. Interessiert legte Epona den Kopf in den Nacken und schaute der Flamme zu, die sich immer tiefer und tiefer senkte wie eine weißglühende Schranke. Es tat in den Augen weh, wenn man zu lang hinsah, doch es interessierte sie, ob Chinatsu, die hier ganz eindeutig am Werk war, tief genug gehen würde, um ihr die Haare zu versenken.
Würde sie sicherlich tun, wenn sie nur wüßte, wo ich gerade bin dachte sie trocken.
Glücklicherweise brach der Feuerstrahl knapp über ihr ab; ein klaffender Spalt blieb in der Steinmauer zurück, durch welches sie Chinatsu krakelen hören konnte. Offenbar beschimpfte sie mal wieder jemanden. Vermutlich denjenigen, der kurz zuvor Rions Schreikrampf ausgelöst hatte. Seltsamerweise ging es um "dumme Erscheinungen" und "verrottete Seelen", was im ersten Moment nicht viel Sinn ergab.
Epona zwängte sich vollends aus ihrem Loch, in das man sie gezogen hatte, und streckte erst den Kopf durch den Spalt, um zu schauen, was den Mädels quietschende Stimmbänder verpasste. Was haben wir denn hier?
Agito der Nuke-Nin handelte geistesgegenwärtig und bezog Epona in sein Genjutsu mit ein, sodass auch sie die heulenden Geister der rastlosen Seelen sehen und vor allem hören konnte. Gebt uns zurück, was ihr gestohlen habt! Gebt uns zurüüüüüüück!!!
Epona zog eine Augenbraue hoch und schob sich ohne Schwierigkeiten durch den Spalt. Rasch blickte sie an Rion herunter, nahm ihr eine der Schriftrollen aus der Hand. Lass doch mal sehen... Sie wedelte damit in Richtung der Illusion. Das hier?
Ja! Jaaaaaa! Agito konnte unter der Erde leider nicht genau sehen, ob es genau das richtige war, doch sicherheitshalber nahm er, was er kriegen konnte. Er wollte sein Spiel nicht zu weit treiben. Vorerst musste er sich eine bessere Strategie gegen seine ungebetenen Gäste überlegen.
Okay... Epona öffnete allerdings die Schriftrolle. Es war das Abenteuerheftchen.

Gemächlich tappte Epona durch die Dunkelheit ihres Seelenverstecks. Ein dünner Wasserfilm plitschte unter ihren Stiefelsohlen, hallte weit in der Endlosigkeit des Verlieses. Es gab Licht hier unten. Dieses Licht ging von der Jinchuuriki selbst aus, erhellte ihren Weg im Umkreis von kaum fünf Metern und ließ den Steinboden und die Gitterstäbe feucht schimmern. Ohne Zögern trat sie zwischen den baumdicken Pfählen hindurch. Ich bin wieder da kündigte sie sich an, wobei allerdings nur die Hälfte des Selbstvertrauens in ihrer Stimme wirklich vorhanden war.
Das massige Knäuel aus grotesken Formen entwickelte sich mit dem Knarren und Knirschen des Untergrundes. Ein Tonnen-Gewicht, zu welchem die dröhnende Stimme ziemlich gut passte. Du? Welch Überraschung. Schon wieder? Der Kopf hob sich, gehörnt und kaum passend zu dem Rest des unförmigen Körpers, der sich da im Dunkeln regte. Vorhin, da hat es nicht gereicht, nein?
Ich brauche nur ein wenig erklärte sich Epona und trat so dicht heran, dass ihr Lichtkreis den Bijuu stückweise zeigte: Tentakel und Saugnäpfe, pure Muskelkraft brodelte unter der Oberfläche. Sehr wenig.
Tja. Na dann. Hachibi stemmte seine muskelbepackten Arme auf, wuchtete sich hoch und starrte mit gelb schimmernden Ochsenaugen aus einer solchen Höhe auf seine Jinchuuriki herunter, dass sein Gesicht im Schatten verblieb. Wie sagt man noch gleich zu einem unbeliebten Gast, der ständig spontan auf ein Bierchen hereinschneit? "Bediene dich, Mann, du weißt ja, wos steht".
Epona streckte den Arm aus, näherte sich einem der Tentakel und lächelte. Das klingt doch fein. Ruckartig hielt sie inne. Keine Verarsche?
Schnauben. Der Wasserfilm vibrierte. Sei so frei. Epona fasste nach dem Tentakel - da zog Hachibi ihn ruckartig weg. Alle zwei Male, Mädel, fällst du drauf rein! Aus dem Dunkel über ihr platzte die geballte Faust. Nimm so wenig, nimm soviel, wie du magst, wie du willst! Aber nichts, gar nichts, kriegst du ohne Bezahlung in Schweiß!
Epona sprang zurück, spürte den Hauch des Schlags, der in den Boden krachte und die Steinfließen in Stücke sprengte. Warum bloß immer! Es lohnt gar nicht für dich!
Mein Lohn ist dein Frust,
deine Wut meine Lust.
Die zweite Faust ging nieder. Jedes Stück, jedes Gramm, jedes Krümelchen, das du hier rausnimmst, wirst du dir verdienen müssen! Und solang du nicht kapierst, warum, taugt eine Erklärung gar nichts!
Epona stieß ihr Schwert vor; es ritzte den Rücken der niedergehenden Faust, zog Schlieren rostroten Chakras nach sich. Rasch sprang die Kunoichi rückwärts, zwischen den Gitterstäben hindurch. Ich soll etwas kapieren, damit du es mir hinterher erklären kannst? Wütend schwang sie ihr Katana über die Schulter und marschierte fort vom Siegelkäfig. Das Chakra des Ochsen hing wie ein Fähnchen an der Spitze der Klinge. Na gut, ich hab ja, was ich will. Vielleicht denke ich später drüber nach, was du da wieder redest. Sie warf noch einen bissigen Blick zurück. Irgendwann landest du im Kochtopf, das sag ich dir.
Hachibi blieb im Dunkel zurück, schnaubend und knurrend lachte es. Kochtopf. Nie. Oktopus und Rind, Fisch und Fleisch wirft man nie zusammen in einen Topf.


Im Hier und Jetzt war kaum eine Sekunde vergangen.
Epona sammelte Spucke und geraubtes Chakra im Mundraum und spuckte Tinte auf das Papier, ehe sie die Rolle wieder verschloss und in Richtung des Geistes warf. Dann nimms und verschwinde.
Eine der Geistergestalten senkte sich herab und umwölkte die zu Boden gefallene Schriftrolle. Diesen Moment nutzte Agito aus, die Rolle an sich zu nehmen. Gleich darauf verschwanden die Geister im Nichts.
Epona lächelte leicht. Sie spürte das Chakra in der Tinte, nahm wahr, wohin sich ihr mysteriöser Gegenspieler bewegte. Er glitt unter ihnen hindurch, schwamm förmlich durch die Erde. Doch fürs erste blieb sie noch stehen und wandte sich den beiden Chuu-Nin zu. Und nun erzählt ihr mir nochmal, was ihr gefunden habt. Sagt mir, ob das hier antik oder doch nur ein Shinobi-Versteck ist. Und zwar in Ruhe. Sie zeigte auf Rion. Und du fängst an.
Taro Yageriko wirkte äußerst angespannt, während er auf die Berichte der Mädchen wartete. Konnte man ihm nicht verdenken. Soweit es die Kiobashi betraf, war dies hier jedoch schon klar. Der Gegner war definitiv ein Mensch; wer sonst hatte sie wohl an den Füßen gefasst und runtergezogen? Eine ganz eindeutige Kurzschlussreaktion des anderen. Wäre er mal besser bei der Geistergeschichte geblieben... oder hätte er sie mal ordentlich geköpft, statt übers Ziel hinauszuschießen.

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OUT: Sry, grad nicht so gut. Beim Nächsten gehts wieder ins Eingemachte.

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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Mo Mai 07, 2012 4:21 am

Rion wartete immer noch auf die Reaktion von dem Geist, doch bis lang war davon noch nichts zu hören. Die grün haarige wusste nicht wieso, aber sie hasste Geister schon immer. Abgesehen davon ob man an Geister glaubte oder nicht. Sie tat es jedenfalls. Chinatsu war da anscheinend anderer Meinung, aber das war ihr egal. Die blond haarige Chuunin hatte aus Reflex schon das Kunai gezückt und warf es auch gegen den Geist. Naja es ging durch, wie jeder es wohl vermutet hätte. Rion sah sie nur entgeistert an. Zuerst war Chinatsu nett zu ihr und in nächsten Moment, wie diesem war sie wieder so kalt und abweisend wie immer zu ihr. Rion seufzte und blieb ruhig. Sich wieder zu streiten war sinnlos, da die beiden sich ihre Kraft für was anderes aufheben mussten. “Sagte ich wir? Ich meinte mich...“ Chinatsu war nämlich schon im nächsten Moment bereit für einen Angriff. „Sieh zu und lerne Rion, so macht man das.“ Kam es nur großkotzig aus Chinatsus Mund. Rion grinste breit. „Klar, aber verletzt dich nicht wieder.“ Sagte Rion ihr und grinste weiter. Dieser kleine Seitenhieb war auf die vorige Aktion gedacht, wo Chinatsu mit der bloßen Faust gegen die Steinwand gehauen hatte. Rion konnte nur rate, dass es wehgetan hatte. Es hatte halt nicht jeder diese Brutalität von ihr. Doch Chinatsu schien dies mal nicht nur ihre Sprüche zu klopfen, sondern hatte auch was drauf. Mit etwas Kraft schaffte sie es einen Spalt in die Wand zu brennen, sodass die beiden hindurch gehen konnten. Doch Rion verfluchte den Spalt jetzt schon. Ihre Klamotten würden sicher ganz im Arsch sein, wenn sie da durch gehen würde. Ihre Lust sank immer mehr. Sie stellte sich sogar schon vor, wie sie noch vor einem halben Tag mit Kizuna im Eiscafé saß und Eis aß. Zugern würde sie ein Eis gegen diese Situation tauschen, wer würde das nicht? Doch jammern brachte nun keinem weiter und so biss sie die Zähne zusammen und konzentrierte sich wieder auf die Mission, die hoffentlich bald vorbei war. Komischerweise wurde es plötzlich ganz schön ruhig. War der Geist verschwunden? Hatte Chinatsu ihn vertrieben, wohl kaum. Rion ging vorsichtig rüber zu Chinatsu und hielt die Augen offen. Und nein, sie lief nicht zu Chinatsu weil sie Angst hatte oder damit sie kuscheln konnte, sie wollte nur nicht verloren gehen. Naja Angst war vielleicht auch ein kleiner Grund, doch das würde sie nie zugeben, vor allen nicht zu Chinatsu. Ihre Augen sahen nach links, recht, vorne, doch nirgends war der Geist zu sehen. Doch dann tauchte er doch wieder auf und Rion seufzte. Im nächsten Moment erschreckte sie sich, da Chinatsu plötzlich anfing zu schreien. Ausnahmsweise schrie sie mal nicht Rion an, sondern den Geist. Rion blieb erst mal noch ruhig und lies Chinatsu sich abreagieren. Der Geist sprach dann aber wieder zu ihnen, die gleichen Worte wie er schon mal gesagt hatte. Rion schluckte und holte aus ihrer Beuteltasche einer der Schriftrollen und hielt sie in der Hand. Sollte sie ihm die wieder geben? Rion überlegte kurz und sah dann den Geist böse an. Sie entschied sich ihm nichts zu geben und wenn es sein müsste, gegen ihn zu kämpfen. Auch wenn sie noch nicht wusste wie sie das am dümmsten anstellen sollte. Plötzlich aber, bemerkte Rion etwas im Spalt. Etwas das sich bewegte. Es war ein Kopf! Rion schrie und hielt sich sofort den Mund zu, als sie sah wer dies war. Epona hatte echt Talent andere zu erschrecken. Als sie aus dem Spalt gekrochen kam und Rion die Schriftrolle aus der Hand nahm, hatte sie sich schon wieder beruhigt und war heil froh, dass Epona da war. Rion hatte funkelnde Sternchen in den Augen und sah Epona mit diesen Augen. Epona war so was wie ihr männlicher Prinz. Doch da sie keine Männer mochte, himmelte sie eben Frauen an und in diesem Fall Epona. Das Mädel war echt nicht mehr normal. Doch wen sagte man das? Derweil Rion noch etwas vor sich hin schwärmte legte sich derweil Epona mit dem Geist an. Es war allerdings noch harmlos, da sie erst mal eine kleine Plauscheinlage hielten. Doch dann kam es nach wenig Zeit zu einem kleinen Handel, wenn man es so nennen konnte. Epona warf ihn einer der beiden Schriftrollen hin, die sie gefunden hatte und betete nur, dass es nicht die Dotonschriftrolle war. Doch der Geist nahm sie an und verschwand sogleich. Rion hätte eher gedacht er greift an oder will auch die anderen haben, doch anscheinend war es doch ein dummer Geist gewesen. Rion seufzte und sah im nächsten Moment zu Epona, diese sie erneut Aufforderte, ihr zu schildern was sie gefunden hatte und ob es hier Antike Gegenstände gab oder nicht. „Also nach meinen Fundamenten her und dem Bau der Höhle ist es für mich eher ein stink normales Verstecke für einen Perversen!“ Sagte sie ernst und legte ihre Hand in die Hüfte. Im nächsten Moment griff sie aber in ihre Tasche und holte die andere, übrig verbliebene Schriftrolle hervor und reichte sie Epona. „Und dies war vorhin im Raum zu finden. Diese und die andere Schriftrolle, die sie dem Geist eben wieder gegeben haben.“ Antwortete sie ihr und sah nun selber auf die Schriftrolle und las den Namen. Es war wirklich noch die Dotonschriftrolle vorhanden war und die andere, die die überflüssig und wertlos war, wurde weggegeben.


Zuletzt von Rion Okayasu am Di Mai 08, 2012 3:54 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Di Mai 08, 2012 12:55 am

Sie und sich verletzen? Dieses Mädchen bracht sie wirklich wieder zum Brodeln. [corolo=dakred]Pass auf was du sagst Heulsuse, immerhin macht ich überhaupt etwas,[/color] blufft sie die grünhaarige an. Sie konnte solche dummen Sprüche partu nicht leiden. Sie hatte die Wand eingerissen und nicht diese Dumme Ding hier neben ihr. Rion verstand doch nur etwas davon wie doof Männer waren, wie eklig sie Spinnen fand und das die Welt nicht so rosig war, wie sie zu denken schien. Die ganze Art des Mädchens hing ihr schon wieder zum Hals raus. Sie könnte kotzen wenn sie Rion so ansah, die während ihrer ganzen Vorstellung nichts gesagt hatte. Mach das nach Püppchen und dann reden wir wieder über Verletzungsgefahren. Verachtung und diese triefend, aber die Wand war offen und sie hatte einen guten Job getan. Im Gegensatz zu ihrer heulenden Partnerin, welcher ihr wirklich wieder auf die Nerven ging. Wenn sie auch nur mal den Finger rührend würde aber nein. Sie verschwendete hier ihre Energie und alles was kam waren diese dummen Sprüche. Wenn sie in Konoha war würde sie sich beschweren. Erst über Epona und dann über die Unfähigkeit der Anderen. Du hast heute noch nichts geleistet außer uns mit deinem Geschrei zu beehren, fauchte sie, bevor Epona aus ihrem Loch gekrochen kam. Das Diese die Schriftrolle von Rion weg gab war ihr doch vollkommen egal, sie hatte ihre eigene und das genügte ihr. Das sie diese auch überreichen musste passte ihr alles andere als gut in den Kram. Mürrisch zog sie die kaum lesbare rolle aus ihrer Tasche, in welcher sie diese vor ihrem Jutsu gesteckt hatte. Das einzige Problem welches sie während ihrem Geklage haben würde, wäre wohl das es die Kage schlicht und ergreifen nicht interessieren würde. Es interessierte sie nie. Kein Wunder das sich dich Chûnin wie ein nichts fühlte. Eine Dumme Waffe würde sie werden und das für Idioten wie diese Leute. Das einzig gute war wohl, das Epona diese Geister beseitigte. Eine Illusion vielleicht? Nun war es egal, sie waren weg, alle waren weg. Dummes Geschwebe wer brauchte das auch schon. Rion büßte jedoch ein Schriftrolle ein, das es eine leere wahr stellte sich im nach hinein heraus. Sie selbst hatte nicht auf diese Spielchen geachtet und sich eher die von ihr erschaffenen Spalte in der Wand angesehen. Nett war natürlich auch, dass keiner ein Lob für sie übrig hatte. Sie hasste diese Art von Aufmerksamkeitsstörungen. Ein Einfaches gut gemacht war ja noch nie möglich gewesen. Ihre Finger glitten über den Riss. Sie war stolz auf sich und langsam beherrschte sie diese Technik immer besser und schneller. Dein Feuer ist fast so gut wie mein kleines Monster. Danke, ich gebe mir immerhin mühe dich nicht zu brauchen Schmusekatze. Ein leise schnurren schallte in ihrem inneren und Nibi schien sich wieder zu bewegen. Sollte sie doch, sollte sie doch schnurren und fauchen, sie konnte auch beides. Wobei sie gewiss nicht schnurren würde nicht hier, nur in den Armen von jemandem, den sie wirklich mochte. Aber das würde ja nicht zu schnell passieren, nicht wahr? Immerhin war niemand nett zu ihr und sie war zu niemandem nett. Langsam wand sie sich wieder um und blickte in die Gesichter ihrer Kameraden. Erzählen was sie gefunden hatte sollte sie? Dann mal auf und das so charmant wie eh und jeh. Die Mine mürrisch, die Arme unter der Brust gekreutzt. Möglichst stark aussehen in dieser sich anschleichenden Kälte war die Devise und so begann sie in ihrer ruppigen Art zu reden. Wenn das hier antik ist, hat Rion heute wirklich was geleistet. Der Kerl liebt Pornoheftchen, abgeschnittene Finger und andere Körperteile. Zudem ist er ein Biersuchti und trocknet seien Wäsche hier unten. Wenn hier etwas Antik war, dann hat er es zerstört. Ich zweifle jedoch dran das hier etwas Antik war. Der Kühlschrank scheint nicht von vor hundert Jahren zu sein. Tut mir Leid Professor Fehlschlag. Ein lässiges Schulterzucken, eine verkrampftes Lächeln für ihren Auftraggeber und dann starrte sie wieder düster an die Wand mit dem Loch. Sie wollte raus hier, sofort raus hier. Die Höhle schien sie zu erdrücken und sie hatte ihren teil gesagt, wobei da fehlte ja etwas. Die Schriftrolle habe ich auch gefunden, keine Ahnung was drinnen ist, das Siegel ist nicht mehr zu lesen. Unwirrisch hielt sie die Hand zu ihrer Teamleiterin hin. Dort würden sie wohl auch keine Antiken Dinge finden, vielleicht nur noch mehr Heftchen oder Bier. Was wusste sie schon was so ein Spinner alles im Kopf hatte wenn er sich in einer Höhle verkroch. Gut konnte es ihm nicht gehen, wenn er sich hierhin zurück zog. Vielleicht hatte man ihn verjagt, oder er wurde verlassen. Es gab wirklich Leute die hingen noch an Menschen und liebten diese, bis sie betrogen wurden. Vielleicht war er so ein einsamer Eremit, aber auch daran zweifelte sie. Ein Idiot musste er aber sein und ein Shinobi noch dazu, sonst wäre der Eingang nicht in die Luft geflogen. Sie würden ihn schon noch früh genug kennen lernen, da war sie sich sicher. Irgendwie würde er ja sein Eigentum verteidigen müssen, oder etwa nicht? Ok sie würde so etwas versifftes nicht verteidigen, aber er wohnte immerhin hier.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Di Mai 08, 2012 3:35 am

Offenbar noch alle unverletzt. Die beiden Chuu-Nin jedenfalls zickten sich noch immer mit gleicher Intensität an. Wie hatte es mal der werte Sensei zu Epona gesagt? Eine gemeinsame Mission, ein gemeinsamer Kampf, gemeinsame Angst schweißt zusammen? Würde die Fugen in der Mauer dichten, die vorher nur ein Haufen aufeinander gesetzter Steine war? Ausnahmen bestätigen die Regel vermutete Epona im Stillen, Oder war der erste Feindkontakt noch nicht zusammenschweißend genug? Daran konnte es auch liegen. Epona schien ganz kurz zu horchen, stattdessen aber versuchte sie vielmehr, ihren Tinten-Peilsender zu spüren. Die Schriftrolle, die sie markiert hatte, bewegte sich mittlerweile nicht mehr. Ein paar Minuten hab ich noch, ehe sich die Markierung wieder verliert.
Unterdessen sorgten die Mädels beim Klienten für noch schlechtere Laune. Sie bestätigten beide mit mehr oder weniger Schadenfreude, dass sich hier unten nichts fand, was auch nur im Entferntesten für einen Archäologen interessant war. Außerdem hatten sie beide noch Beute in Form von Schriftrollen gemacht, die Epona einsammelte und hinter ihren Gürtel schob. Gut gemacht lobte sie kurz angebunden, alle beide. Sie wandte sich an den Klienten. Das tut mir sehr leid, Herr.
Taro blickte weiterhin finster drein. Was meinen sie?
Dass sich hier nichts finden wird, was für sie von Interesse ist präzisierte Epona die Sache und klopfte ihm auf die Schulter. Nichts für einen Zivilisten, zumindest. Sie haben einen guten Dienst getan, indem sie dieses Gewölbe fanden, und das wird man von Konohagakure aus honorieren. Aber... gebraucht werden sie hier nun nicht mehr. Sie schaffte es nicht komplett, ihr Lächeln darüber zu verbergen.
Taro blickte bloß noch verärgerter drein, als habe er in etwas wirklich Saures und Unappetitliches gebissen. Soll heißen, sie eignen sich meinen Fund an?
Die Kiobashi dachte darüber nach. So ähnlich. Und rief sehr laut den Gang hinunter: Rekrut!
In weniger als zehn Sekunden raste die Nin-Neko ums Eck, noch immer einige Glühstäbchen im Köcher, und salutierte. Miau, Jawoll!
Rekrut, bringen sie den ehrenwerten Herrn Yageriko nach draußen, überbringen sie Stabsunteroffizier Permann den Befehl, seine unverzügliche Abreise zu beaufsichtigen. Sie lächelte charmant und spulte die nächsten Worte herunter wie das einprogrammierte Sprüchlein eines Anrufbeantworters. Taro Yageriko, Konohagakure bedankt sich herzlichst für ihre Mithilfe. Wir bitten sie, bezüglich des hier Erlebten Stillschweigen zu bewahren. Dies betreffend werden wir bezeiten wieder mit ihnen in Verbindung treten. Winken. Bis ein anderes Mal.
Der Archäologe blieb störrisch. Abfällig starrte er auf die Nin-Neko, die sich anschickte, ihn nach draußen zu bringen. Keine Katze wird mich hier herauswerfen.
Wird er wohl, wenn er muss, Miau erwiderte R Ambo und zog seine Steinschleuder, eine Fellkugel auf der Ladetülle. Abmarsch.
Das ist doch -... Die Ladung traf ihn zielgenau auf dem rechten Brillenglas, begleitet von nassem Klatschen.
R Ambo zog geräuschvoll hoch und spuckte eine zweite Fellkugel in die Ladevorrichtung seiner Zwille. Vorwärts, Mann. Leb für etwas oder stirb für nichts, oder so ähnlich!
Taro zog äußerst missgelaunt ab, von der Katze verfolgt. Während sie bereits im Dunkel des Ganges in Richtung Ausgang verschwanden, konnte man sie noch hören.
Was du Möchtegern-Soldat von dir gibst, ergibt übrigens überhaupt keinen Sinn...
Das Klatschen von nassen Fell. Interpretiern sie nicht, was ich sage, Mann, tun sie, was ich meine!

Epona wartete, bis der Ex-Klient auch außer Hörweite war, ehe sie sich den beiden Chuu-Nin widmete. Tja... soviel dazu. Sie zog eine der Schriftrollen wieder hervor, öffnete sie und überflog das Geschriebene. Es lief nicht wirklich, wie erwartet. Und uns wird wohl auch niemand bezahlen, da die Sache so unfreundlich geplatzt ist. Aber letztlich habt ihr ja euer Leben riskiert, nicht wahr? Sie schloss die Rolle mit den Doton-Techniken wieder und gab sie Rion zurück. Hier, nimm. Und schweig einfach darüber, woher du sie hast, ja? Betrachten wir es als Finderlohn. Du hast sie dir verdient, denke ich, und kannst damit sicher was anfangen.
Auch die zweite Schriftrolle zog Epona wieder frei, stutzte und schaute Chinatsu einen Moment lang nachdenklich an, ehe sie auch diese Schriftrolle öffnete.
Sie überflog das Geschriebene, ließ es unkommentiert und verschloss die Rolle einfach wieder, ohne ein Wort über den Inhalt zu verlieren. In einer galanten Geste überreichte sie der jüngeren Jinchuuriki die Rolle. Und hier, du darfst natürlich auch nicht leer ausgehen. Gute Arbeit soll man belohnen, und bis hierhin hast du dich weit besser geschlagen, als ich dachte. Sie deutete in Richtung Ausgang. Gehen wir jetzt. Die Aufgabe ist allerdings noch nicht vorbei. Wir überlassen die komplette Durchsuchung dieses Verstecks einem Team, das dafür besser geschult ist, aber diesen Untermieter, den müssen wir noch unschädlich machen.
Epona setzte sich bereits in Bewegung. Wer auch immer er ist, er will sicherlich die Schriftrollen zurück. Er wird also zu uns kommen. Mit einer lässigen Bewegung deutete sie nach oben. Und ich will ihm nicht dort gegenüber treten, wo er uns im Vorteil ist. Locken wir ihn also dorthin, wo euer Ninjutsu mehr Platz hat.

Draußen war es mittlerweile Abend geworden. Die Sonne versank hinter den Baumwipfeln, die Nin-Neko hatten das Lager längst aufgeschlagen und bereits angefangen, zu kochen.
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BeitragThema: Re: Taro Yagerikos Ausgrabungsstätte   Di Mai 08, 2012 4:34 am

Rion sah Chinatsu nur an und sagte nicht zu ihren Anschuldigungen ihr gegenüber. Aber wie war der Spruch: Der Klügere gibt nach. Und so wie es schien war es Rion, da sie sich nicht mehr von Chinatsu provozieren lies. Was man von Chinatsu nicht behaupten konnte. Rion grinste leicht und fand es irgendwie lustig. Fühlte sie sich angegriffen? Keines Falls. Immer locker bleiben, ihren Zickenkrieg hatte sie sich heute schon mit ihr geliefert, dass musste reichen. Außerdem wollte Rion nur noch so schnell wie möglich nach Hause. Zum Glück war ja auch Epona schon zu Stelle und würde sie hoffentlich zurückziehen lassen, sodass alle wieder an die frische Luft konnten. Die Bilder von dem Zimmer würden sie zwar noch etwas verfolgen, doch da musste sie nun durch. Eine Lehre war es auch für sie, Männer waren wirklich pervers und Schweine und dazu wusste sie auch, dass sie sich nie wieder auf eine Mission begeben würde, wo es hieß der Klient hat eine unterirdische Höhle gefunden die WAHRSCHEINLICH Antik sein soll. Rion seufzte und wendete sich Epona zu, die ihre Retterin war. Chinatsu sah sich derweil ihren Riss in der wand an, den sie gemacht hatte und beteiligte sich nicht an dem Gespräch. Erst mal nicht. Als Rion mit ihrem Bericht fertig war, kam dann doch Chinatsu und schilderte ihre Meinung und trug ebenfalls kund was sie gefunden hatte. Rion sah die Schriftrolle neugierig an und sah anschließend wieder zu Epona, die nun das Wort bekam. Sie nahm die Schriftrollen entgegen und steckte sie ein, anschließend lobte sie beide und Rion lächelte. Sie war stolz auf sich, auch wenn sie sich nicht sonderlich auf der Mission angestrengt hat. Doch es war keines Falls böse gemeint, ihr damaliger Sensei brachte ihr bei, dass man auf einer Mission gewissenhaft seine Kräfte einsetzten soll und keines Falls alles überstürzen sollte. Diese Weisheit nahm sie an und setzte sie um. Bis jetzt war dies noch nie zum Nachteil geworden. Doch Rion versank wieder in Gedanken und sah dann zu den Klienten, der alles andere als glücklich war, da sein „Antikes Versteck“ sich als ein normales Versteck entpuppte. Aber was sollten sie machen? Ihn anlügen? Das wäre ein schlechter Ruf für das Team und auch für das Dorf Konoha. Naja Epiona blieb ehrlich genau wie die anderen beiden. Natürlich war die Wahrheit nicht immer toll, doch sie konnten ja nichts dafür, dass hier nichts war. Für Konoha war das versteck vielleicht etwas hilfreich, für ihn halt nicht. Es gab nun mal immer einen Verlierer und einen Gewinner. Epona besprach mit ihm noch ein paar Kleinigkeiten und trug kund, dass die Zusammenarbeit beendet war. Sie verabschiedete sich von ihm und Rion verbeugte sich sofort. „Auf Wiedersehen.“ Sagte sie noch zu ihm und erhob sich dann wieder. Ihr Blick viel nämlich sofort auf die Nin-Neko´s die Taro nach draußen begleiten sollten. Ihre Augen wurden ziemlich groß und funkelten die Katzen an. Am liebsten hätte sie die wohl auf den Arm genommen und geknuddelt, doch das mochten sie sicher nicht und so beherrschte sie sich, soweit es ging. Der Klient sagte plötzlich schroff, dass er sich von keiner Katze Raufbringen lassen würde. Rion sah ihn etwas grimmig an und stützte ihre Hände auf die Hüfte. Doch so einfach gaben Eponas Katzen wohl nicht auf. Die eine richtete sogar seine Steinschleuder mit Fellknollen auf Taro und zwang ihn sozusagen mitzugehen. Rion hatte aber nicht damit gerechnet, dass er diese wirklich einsetzten würde. Doch irrtum! Er tats! Als Rion das sah, hielt sie sich sofort die Hände vor den Mund und verkneifte sich das Lachen. Jetzt loszulachen würde Taro wohl nur noch mehr verärgern. Eine weitere Zusammenarbeit wäre dann wohl hinfällig. Dies wollte Rion unter keinen Umständen hervorbeugen und so verkneifte sie sich das Lachen bis er weg war. Nun kicherte sie nur leise, hatte sich aber schnell wieder im Griff, sodass sie wieder ernst war und hörte was Epona zu sagen hatte. Die grün haarige sah sie zuerst verwundert an, da sie einfach die Schriftrolle nahm und las. Normalerweise war dies ja verboten. Als aber Rion hörte, dass sie nicht bezahlt werden würde für die Mission, zog sie ihre berühmte Schmolllippe. Wo gab es denn so was?? Sie wollte gerade ihren Mund auf machen und sich aufregen, als Epona ihr die Schriftrolle hinhielt und meinte, sie dürfte sie als Finderlohn behalten. Klar diese Jutsus können ihr sehr weiterhelfen. Ihr war die Schriftrolle auch wertvoller als Geld in dem Moment, als sie hörte was für eine es war. Ihr Schmollmund verschwand ganz schnell und wurde zu einen lächeln. Ihre Freunde war groß und sie nahm die Schriftrolle entgegen. Doch etwas misstrauisch war sie, was war, wenn Epona sie testen wollte. Rion wusste nicht wie sie sich jetzt verhalten sollte. „Meinen Sie das ernst? Kann ich die wirklich behalten?“ Fragte die Chuunin noch mal nach und sah Epona mit hochgezogener Braue an. Doch ihre Frage war wohl schon beantwortet als Epona die zweite nahm und sie Chinatsu andrehen wollte. Rion war natürlich neugierig und hätte gern erfahren was sich in dieser Schriftrolle aufhält, doch das würde ihr Chinatsu sicher nicht verraten. Rion sah sich um und hörte schließlich endlich die Worte, auf die sie schon lange wartete. Sie durften endlich die Höhle verlassen, welch ein Glück. Epona hatte es ein weiteres Mal geschafft ein Lächeln über Rion´s Lippen zu bringen. Doch dies war nicht die einzigste Information die sie erhielt. Die Mission war noch nicht zu ende, das war wohl die schlechte Nachricht. Rion seufzte, aber nur leise, sodass es keiner hören konnte. Sie machte sich nun auf den Weg raus aus der Höhle. Der Spalt den Chinatsu geschaffen hatte war zwar groß genug, dass alle durchpassten, doch versaute sich Rion tatsächlich nun die ganze Kleidung. Als sie durch den Schlitz gepresst kam sah sie an sich herunter und hatte schon die ersten Tränen im Gesicht. Doch sie wollte stark bleiben und lief einfach weiter, bis sie schließlich aus dem Loch, wo sie reingefallen war wieder heraussprang. Sie landete auf weicher Erde und sah sich erst einmal um. „Es ist ja schon Abend…“ Sagte sie vor sich hin und bemerkte dann die Katzen von Epona, die bereits ein lager aufgebaut hatten und kochten. Es roch gut, sehr gut und Rion verspürte plötzlich durch den Geruch ein kleines Hungergefühl. Sofort lief sie zu den Nin-Neko´s hin, die das essen zubereiteten und hockte sich zu ihnen runter. „Was macht ihr denn da leckeres zu Essen?“ Fragte sie und lächelte den Koch an. „Riecht lecker!“ Lobte sie ihn und hoffte, sie würde etwas abbekommen.
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