Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 Dorfschmiede

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Kuriyâ Sihin



Anzahl der Beiträge : 162
Anmeldedatum : 31.01.12

Shinobi Steckbrief
Alter: Prinzipiell 35 und doch 25
Größe: 1,63m
Besonderheiten: Institutsleiterin von Forschung, Fortschritt und Volksglück

BeitragThema: Dorfschmiede   Di Apr 10, 2012 7:45 am


Ihr glaubt nicht wie verdammt schwierig es ist ein gutes Bild von einer japanischen Schmiede zu finden, vor allem, wenn das Ganze nicht hochmodernisiert oder gnadenlos europäisch aussehen soll ist das die reinste Pest. Aber genug davon, diese Lokalität hier entspricht also einer ganz normalen und klassischen Shinobidorfschmiede. Der Schmied versteht sich auf gewöhnliche Schmiedekunst und ist auch in der Lage kleinere technische Spielereien zu schaffen, freilich alles nur nach Auftrag. Man sollte indes davon absehen Pferde bei ihm beschlagen zu lassen, da stellt er sich sogar dappiger dabei an als so mancher Laie. Geht es indes um Schwerter, Messer, Keulen, Knüppel, Grabsteine, ja es gibt Leute, die auf eiserne Grabsteine stehen, oder sonstiges Shinobispielzeug geht findet man im Ladeninhaber einen ebenso verständnisvollen, wie auch versierten Ansprechpartner.
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: Dorfschmiede   Di Apr 10, 2012 8:08 am

Verdammt war das Mädel schnell auf ihre versehrten Tage. Von allen Gehstockabhängigen des Dorfes, sie hätte zweifellos den Kurzstreckensprint gewonnen. Kaum dreihuntert Meter vom Schneider zum Schmied, sie legte die Strecke in geradezu rekordverdächtiger Geschwindigkeit zurück und das fast ohne ihre Beine zu benutzen.
Diese hatten mittlerweile nämlich beschlossen ein Eigenleben zu führen und stellten sich jeglichen Reizen gegenüber taub. Schonmal eingeschlafene Füße oder Beine gehabt? Das Valium sorgte dafür, dass diese Beine diese Gefühle um Meilen toppten. Die junge Kunoichi setzte alles auf die Karte, dass die unresponsiven Stecken sie trugen und glücklicherweise taten sie das auch problemlos. Welch ein Glück, wenn einen Medikamente nicht direkt wie bei der ersten Nutzung aus den Latschen hauten. Gut einiges von dem harten Zeug bekam auch sie noch klein, aber naja das nahm sie ja aktuell nicht ein.
So schaffte sie es also ganze 20 Sekunden vor Ladenschluss noch in den Verkaufsraum hineinzustürzen, im wahrsten Sinne des Wortes. Zweifellos hatten ihre Beine sich dazu bereiterklärt sie zu tragen, von Stufen hatte im Vertrag jedoch kein Wort gestanden. Der Eingang wurde also zum Verhängnis, führte zu einem mehr oder minder eleganten Köpfer aufs Parkett. Geübte Reflexe erhoben sich aus ihrem Tiefschlaf und sorgten dafür, dass die junge Kunoichi es zumindest schaffte einen Purzelbaum zu schlagen anstatt den Schwung auf ihrer Nase abzubremsen.
Vom Restschwung wieder auf ihre Beine getragen schwankte die junge Frau freilich ein wenig, was sie jedoch nicht davon abhielt schief zu grinsen ob ihrer Leistung tatsächlich rechtzeitig anzukommen. In völliger Ignoration ihrer Umgebung erhob sie die Arme in die Luft als wollte sie jemandem aus der Ferne beidhändig zuwinken. "TADDAAA!!!" Reine Willenskraft bewahrte sie davor wieder direkt vornüber auf dem Boden zusammenzuklappen und in einer ausgestellten Rüstung zu landen.
Glücklicherweise bestand ihre Umgebung aus niemandem außer ihr selbst, einzig in einem der Hinterzimmer war ein klassisches Kratzen zu hören, als schleife jemand eine Klinge, welch Wunder in einer Schmiede. Ganz einer Mischung aus Neugierde und Schicksalhaftigkeit folgte die Kunoichi denn diesen Geräuschen, lies es sich jedoch nicht nehmen noch ein Ikôsiegel auf dem Tresen zu platzieren, irgendwie war sie zu faul ihre Bestellung jetzt sofort auf einen Schlag mitzunehmen. Dann öffnete sie die Tür...
Und entkam um Haaresbreite rein garnichts. Hinter der Tür fand sie genau das was sie erwartet hatte, die Tochter des örtlichen Schmiedes, welcher recht bald in Pension gehen würde, beim Schleifen einer Klinge. Weder bedrohte sie ein Drache noch ein Feuerstoß, weder ein mächtiger Shinobi noch ein Schmalspurnuke, weder ein süßstoffabhängiger Medic, noch irgendein Hirnie aus der Orga, von der sie freilich auch nur das wusste, was sie wissen musste, sei es nun Mechaauge, Schneewitchen, Miho Eisenfaust oder die Welt selbst, Seijin, eine Welt für sich.
Die junge Frau, eigentlich war es eher ein Mädchen blickte nicht einmal von ihrer Arbeit auf, als der Gast zu später Stunde eintrat. "Deine Bestellung liegt im selben Raum wie sonst auch immer, direkt bei der Schmiede selbst." Ein anerkennendes Nicken von Seiten Kuriyâs ob dieser alles so wunderbar abkürzenden Rede und schon war sie wieder aus dem Raum verschwunden, freilich nur um in diesem schon erwähnten anderen Raum ihre Bestellung zu begutachten.
Es war perfekt, alles absolut wunderbar perfekt. Man gebe dem ganzen Spaß nun noch ein klein wenig Übung und sie wäre wirklich in der Lage dazu... nein, diese Info gibt es erst an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit, jetzt wäre es eindeutig noch zu früh dafür. Auf jeden Fall funktionierte ein weiteres Mal alles geradezu wunderbar nach Plan, genau so wie es funktionieren sollte. Es war göttlich. Es war perfekt. Es war so perfekt, dass Kuriyâ sogar schon für einige wenige Augenblicke erwog ihren perfekten Erfolg in einigen Clubs feiern zu gehen und das Ganze schließlich in einer Nacht mit dem Fang des Abends ausklingen zu lassen.
Der Gedanke blieb freilich unausgelebt, sie hatte weder Zeit noch wirkliche Muße für solchen Kleinmist. Sie war Forscherin, keine Psychologin. Den Psychokram überlies sie anderen, sie war lediglich für ihre Maschinen da. Menschen waren Menschen. Menschen waren kompliziert. Menschen waren weitgehend unnötig. In diesem Sinne bewunderte sie menschliche Puppen, aber dieses Thema wäre uninteressant, also kürzen wir die gesamte Szene dadurch ab, dass sie mit einem seelig breiten Grinsen, nicht zuletzt aufgrund der Prototypen ihres neuen Ikôsiegels von dannen wanderte, in Richtung ihres Labors.

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