Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure

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Kyôga Ren
Genin ~ Kumotora
Genin ~ Kumotora
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Anzahl der Beiträge : 439
Anmeldedatum : 14.04.12
Alter : 28
Ort : Random-Gakure

Shinobi Steckbrief
Alter: 14
Größe: 1,56m
Besonderheiten: Tierschädel aufm Kopf

BeitragThema: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   Sa Apr 14, 2012 2:23 am

    Charakter Steckbrief



  • Persönliches


    • Bild:


    • Aussehen:

      Body Spoiler, yeah:
       

      Ja, Worte zu meinem Kopfschmuck? Nein? Gut, sperr die Lauscher auf! Dieser formschöne Schädel gehörte meinem ersten richtigen Gegner! Jawohl! Ich habe meine Techniken und Fähigkeiten nicht auf einer dämmlichen Sesselfurzer-Akademie gelernt. Ich hab sie in der rauen Wildnis gelernt! Und ein Säbelzahntiger war mein erster Feind! Auf Leben und Tod. Rate mal wer verloren hat. Richtig, das Vieh, dessen Schädel jetzt auf meinem Kopf thront. Und dort wird er bleiben. Das Ding bringt mir verdammt noch mal Glück! Wie gesagt, mein Mentor war die Wildnis. Naja, eigentlich ja Ritora-sensei. Er brachte mir bei wie ein Tiger zu kämpfen! Mein Chakra und mein Blut sind auf einer Wellenlänge. Naja und das drückt man am besten mit guter altmodischer Kriegsbemalung aus! Nichts verunsichert den Feind besser. Und wenn es sie nicht verunsichert, wiegt es sie in die falsche Sicherheit, ich wäre irgendein geisteskranker Indianer. Pah, wer so denkt, kassiert nen Arschtritt! Jeden morgen, naja fast jeden, gebe ich mir die Mühe, mir eine andere Bemalung auszudenken. Mal was verschnörkeltes, mal was einfaches, mal mehrere Farben. Macht Spaß und peppt den Kampf richtig auf! Mein ganzer Körper stimmt mir zu. Ja, meine Haare sind so wild wie ich. Ich kann sie ehrlich gesagt kaum mehr bändigen. Sie lassen sich kaum niederzwingen oder in Form bringen. Ne, die haben ihren eigenen Kopf. Aber sie symbolisieren dabei mein wildes Blut! Aber damit ich nicht irgendwann wie ein Langhaarhund aussehen, ihr wisst schon, die Viecher bei denen man nie weiß wo vorne und hinten ist, schneide ich sie mir immer so, dass sie nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sind. Augenmaß eben! Oh, geniale Überleitung! Wo wir gerade von Augen sprechen. Sie mal tief in sie rein. Na, was siehst du? Richtig, das Feuer der Wildnis, die Flammen der Leidenschaft. Meine Augen brennen gelb wie die eines Raubtiers! Was meine Augen einmal erfasst haben, lassen sie so schnell nicht mehr aus dem Blickfeld. Ich visiere meinen Gegner an und mein Körper macht sich kampfbereit. Siehst du es? Wie sich meine Muskeln unter meinter Haut spannen? Ja, ich bin noch ein junger Kerl, gerade mal vierzehn. Aber ich habe für mein Alter schon mehr Muckis als die meisten anderen verweichlichten Jutsu-Nerds. Meine Spezialität ist eben der Nahkampf. Hart und dreckig. Ein durchtrainierter Körper ist da Pflicht. Und für mein Alter bin ich mit einer Größe von 1,56m doch schon gut ausgestattet, oder? Haha, natürlich bin ich dass. Mein Körper wurde für den Kampf geschaffen. Ich bin eben ein echter Mann. Überlasst die Genjutsus den Weibern und Taijutsu mir! Und wenn ich malwieder ein paar Gegnern ihre Milchzähne ausgeschlagen habe, bastle ich mir wieder eine hübsche Kette. Oh, du solltest mal mein Zimmer sehen. Da hängen einige Trophäen herum! Gewinne aus einigen Straßenprügeleien und Glücksspielen, sowie Ketten, die mit den Zähnen meiner gefallenen Feinde bestückt wurden. Manchmal trage ich diese Ketten auch noch, aber die meiste Zeit verstauben sie in meinem Zimmer. Die meiste Zeit sieht man mich eigentlich in den typischen 'Landesfarben' Kumo-Gakures herumlaufen. Weiß und ... weiß. Mir stehen weiße Klamotten eben, die betonen meine wilde Bräunung so gut, zumindest wenn ich mich im Sommer mal bräunen lasse. Neben weiß trage ich aber auch gerne schwarz. Ist eine coole Farbe, aber weiß gefällt mir besser. Auf weiß sieht man jeden einzelnen Blutstropfen. Ah, was gibts besseres?

    • Name: Kyôga

    • Vorname: Ren

    • Rufname: Kumotora (jap. = Wolkentiger), Shirotora (jap. = weißer Tiger)

    • Alter: 14

    • Geschlecht: Ich bin die pure Männlichkeit, Depp. Sie doch hin!

    • Rang: Ge-Nin. Noch! Haha..

    • Geburtsort: Bleib mir fort mit diesem Ort! Ich wurde in einem kleinen Rattennest in den Bergen geboren. Außer Ungeziefer und verklemmten alten Menschen gab es da original garnichts! Ich weiß nichtmal mehr den Namen dieses Kaffs, da wir früh von dort weggezogen sind. Die wenigen Kinder, die dort lebten, werden sich aber sicher noch gut an mich erinnern, hehe.

    • Wohnort: Kumo-Gakure, ein Ort der meiner auch würdig ist, hehe. Überall leben Shinobi, ein Traum für jemanden wie mich! Und die Kinder hier glaube alle, sie wären der nächste Kage. Ha. Gott, hier hatte ich schon viel Spaß. Kleine Kinder zu vermöbeln ist eben meine Lieblingsdisziplin.

    • Familie: Jaja, meine Familie. Gottchen, da wäre zum einen meine Mutter. Wäre? Hm, ich muss wohl in die Vergangenheitsform wechseln. Es gab mal eine Frau, die war meine Mutter. Sie hieß Chiyoko Kyôga. Jetzt ist sie tot. Schwaches Teil. Wollte mich als Kind immerzu verhätscheln, knuddeln und mit Süßkram mästen. Hat mich nie für voll genommen und meinen Vater zur Weißglut getrieben mit ihrer übertriebenen Sorge um mich. Bei unserem Umzug nach Kumo-Gakure... naja, ich erzähl später was da passiert ist. Jedenfalls trennte irgendein gnädiger Schicksalsgott mich für einige Jahre von meinen Eltern. Meine Mutter dachte, ich wäre tot. Ehrlich mal, so schnell sterbe ich doch nicht! Als ich dann ein paar Jahre später wieder auftauchte, war meine Mutter ein Wrack. Der Schock, dass ich plötzlich wieder auf der Türschwelle stand, hat ihr wohl den Rest gegeben. Seitdem ist das Verhältnis zwischen mir und meinem Vater .. naja, schwierig geworden. Er gibt mir die Schuld an ihrem Tod. Soll er doch. Mein Vater, Saburo Kyôga, ist ein sturer Mann. Ich weiß, ich werde seinen Glauben, ich wäre Schuld am Tod meiner Mutter, nie ändern können. Ich hasse ihn nicht dafür, dass er mir die Schuld dafür gibt. Im Gegensatz zu Mutter hatte er wenigstens vor, aus mir einen Mann zu machen. Und kein Muttersöhnchen! Er war dagegen, dass Mutter mich verhätschelte und hat mich immer wieder ermahnt, keine Schwäche zu zeigen. Niemals! Als ich mich ganz allein in der Wildnis wiederfand, musste ich irgendwie nur seinem Rat folgen. Ich zeigte keine Schwäche. Ich zeigte, was für ein Mann ich bereits war. Und siehe da, ich überlebte! In your face! Das mit dem keine-Schwäche-zeigen sollte er sich aber auch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Seit dem Tod meiner Mutter ist er wie ausgewechselt. Völlig leer, wie ein ausgelutschtes Ei. Naja, muss ich eben selbst sehen, wie ich zurechtkomme. Achja, vieleicht interessiert es irgenwden da draußen, dass mein Vater mittlerweile 39 Jahre alt ist und Handwerker von Beruf. Tja, meine Eltern hatten beide nie was mit Shinobis am Hut, die Luschen...

    • Clan: Clan? Was für ein Clan? Vieleicht werden die Kyôga eines Tages mal ein großer Shinobi-Clan sein. Aber das wird garantiert nicht in den nächsten paar Generationen der Fall sein. Ich werde den Grundstein legen, aber den Rest werden meine Kinder übernehmen müssen. Ich kann auch keine Wunder vollbringen, man!



  • Fähigkeiten


    • Chakraelement: Ritora-sensei sagte mal, ich hätte wohl Talent fürs Katon, dieses Feuerelement-dingens.

    • Stärken:

      Steh-auf-Männchen
      Ganz im ernst, so schnell haut mich nichts aus den Socken. Ich habe lange und hart trainiert um so stark zu werden, wie ich es jetzt bin! Meinem Training verdanke ich eine ziemlich gute Ausdauer. Und wenn Ausdauer allein nicht mehr hilft, muss eben meine Willenskraft herhalten. Kämpfe sind zum gewinnen da! Für mich! Ich muss gewinnen! Jeden gottverdammten Kampf. Darum geht es mir. Es gibt keinen Raum für Niederlagen, zumindest nicht, solange ich noch einen Muskel bewegen kann.

      Wonderful Body
      Hey, für meinen Körper musste ich viel trainieren. Ein wenig Selbstverliebtheit ist da doch wohl erlaubt, oder? Ich meins ernst, seht euch meine Muskeln an. Seht euch an, wie gelenkig ich bin. Ich bin von Kopf bis Fuß eine Kampfmaschine. Und da ist immernoch Potenzial für mehr! Wenn es um körperliche Angelegenheiten geht, bin ich euer Mann! Harte Tritte und Schläge? Kannst du haben! Akrobatische Manöver? Ist drin. Noch Fragen? Ich bin ein typischer Taijutsu-Anwender. Durchtrainierter Körper für maximalen Erfolg.

      Taijutsu, lass mich dich meistern!
      Ich mochte den vollen Körperkontakt schon immer, wenn es in Kämpfe ging. Früher waren es einfache Raufereien die meinen Alltag so amüsant machten. Heute sind es knallharte Kämpfe mit Taijutsu-Techniken, die das Feuer der Leidenschaft in mir entzünden! Irgendwann bin ich ein Taijutsu-Meister und dann soll sich die ganze Welt vor mir verneigen! Schlagtechniken, Abwehrhaltung, Spezialgriffe, Trittmöglichkeiten und Gelegenheitsangriffe... Oh, ich kenne eine ganze Palette von Möglichkeiten, jemanden krankenhausreif zu prügeln.

    • Schwächen:

      Taktik? Du sprichst in Zungen, man!
      Ich gebs ja zu, ich bin kein sonderlich erfinderischer Typ. Ich sitze nicht gerne stundenlang im Gras herum und denke mir eine passende Strategie aus, um einen Gegner zu besiegen. Mein Stil ist hart, direkt und dreckig. Für Taktiken ist da kein Platz. Ich kann mir nicht im Sekundentakt neue Manöver ausdenken, auf jede Veränderung des gegnerischen Kampfstils reagieren und so. Ich bin ein Hau-drauf-Kerl!

      Die Kunst des Täuschens
      Guck mal eine Banane! Och, doch keine. Sowas aber auch. Eine Illusion vieleicht? Ja, mit sowas kriegt man mich schnell mal. Genjutsus sind für mich aller unterste Schublade. Ist nicht meine Baustelle. Ich täusche meinen Feind nicht mit albernen Hirngespinsten, ich will ihm nur alle Knochen brechen. Eingebildete Schmerzen brauche ich nicht, um einen Gegner weichzukochen. Naja, vieleicht kann man dafür aber mich damit weichkochen, hehe. Ich würde ein Genjutsu vermutlich erst dann bemerken, wenn es absolut offensichtlich wird, sprich; nackt auf mich zu rennt.

      ...aber dann hab ich ein Kunai ins Knie bekommem!
      Vieleicht ist es für meine zukünftigen Teamkameraden besser, wenn ich mich garnicht erst versuche, irgendwas im Fernkampf zu machen. Meine Wurfkünste mit Kunais, Shuriken und Anhang sind ... unterirdisch. Ich bin kein Fernkämpfer, ich bin ein Nahkämpfer. Ein Frontschwein, wenn man so will. Und wenn mich wer aus der Ferne angreift, hat er den Vorteil, dass ich nicht zum Gegenangriff starten kann, bis ich nahe genug an ihm dran bin. Und ich muss nahe an ihn ran! Das kann übel enden, wenn mein Gegner mich auf Abstand halten kann...

    • Spezialausbildung:

      Kuchiyose no Jutsu: Tiger
      Tja, in der Wildnis lernt man die schärfsten Sachen. Und mein alter Sensei Ritora hat mir was verdammt scharfes beigebracht! Nach meinem schicksalhaften Kampf gegen einen waschechten Säbelzahntiger, dessen Schädel ich heute noch trage, bot er mir die Möglichkeit an, einen Vertrag mit den Tigern abzuschließen. Starke Viecher, diese Raubkatzen, dass kann ich euch sagen! Meister Ritora hat mir gezeigt, wozu die so im Stande sind. Anschleichen, zerfetzen und das eigene Fell immer sauber halten. Ich mag diese Tiere. Majestätisch, weich und knuddelig. Huch, was red ich den da?!? Ich meinte, sie sind verdammte Killer, baby!

    • Ausrüstung:

      2 versteckte Klingen
      Was ein Ninja so alles im Ärmel hat, hihi. Ich bin zwar ein Taijutsu-Fanatiker, aber dass heißt nicht, dass ich nicht auch den einen oder anderen fiesen Trick im Ärmel habe. Im Kampf kann ich meine, im Ärmel versteckten Klingen, jederzeit mit einem Chakra-Impuls aus- und einfahren. Beide Klingen sind jeweils 25cm lang, recht stabil und verdammt scharf. Mit ihnen verwandle ich meine Schläge schlagartig in Stiche.

      1 Genitalschutz
      Tja, Ladys ihr glaubt wohl, ihr könntet bei mir auf eure alte Waffe zurückgreifen und mir ungeniert zwischen die Beine treten? Nix da! Ich bin klug genug diesen Bereich effektiv zu schützen, ohne dass man es sieht. Ein Tritt zwischen meine Beine tut im Regelfall zwar immernoch weh, aber glücklicherweise nicht mehr mir. Sondern diesmal euch! Besonders auf Missionen trage ich dieses praktische Teil gerne. Aber auch in der Freizeit, beim Training und im Sport, hihi.

      3 Drahtrollen
      Auf jeder dieser Rollen dürften gut zwei Meter feiner Draht sein. Ich mag Draht. Robust genug für etwas fiesere Manöver und aufgerollt lässt er sich gut am Körper verstecken. Außerdem gehört er wohl zum Standart-Inventar eines Shinobi, da darf das bei mir ja nicht fehlen. Ich benutze meinen Draht jedoch meist ziemlich spontan im Kampf. Meistens versuche ich, dem Gegner einfach den Draht um den Hals zu legen. Dann zieht man ein wenig und naja, viele Probleme lassen sich damit lösen.

      4 Kunais
      Ich brauche die Dinger im Grunde garnicht weiter. Im Fernkampf bin ich eh ne Niete. Deswegen gehe ich damit schön artig in den Nahkampf über. Da lassen sie sich ja auch super verwenden. Dem Gegner gepflegt was aufzuschlitzen ist ebenso effektiv, wie Draht an den Kunais zu befestigen und sie als Peitsche einzusetzen.

      8 4er Packs Rauchkugeln
      Die Dinger sind verdammt praktisch, wenn man sich aus der Affäre ziehen will. Oder wenn man dem Gegner kurz die Sicht nehmen will. Einfach auf dem Boden schmeißen und die Umgebung wird mit einer formschönen Rauchwand vernebelt.




  • Charakter


    • Charakter:


      Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich ein verdammt krasser Kerl bin, mit dem vermutlich größten Ego seit der Erfindung des Selbstvertrauens. Haha, so ist es. Manche sagen, ich bin ein Großmaul und nehme mir regelmäßig zu viel heraus, aber ich mache eben generell was ich will. Gesellschaftliche Tabus und derlei Quatsch sind mir egal. Wenn mich jemand an etwas hindern will, muss er stärker sein als ich. So ist meine Welt, gestaltet nach dem einfachsten Prinzip das man sich denken kann. Der Starke gewinnt, der Schwache verliert. Wer stärker ist als ich, naja, dem werd ich eher Respekt zollen, als irgendwelchen Schwächlingen. Na gut, ich respektiere nicht jede starke Persönlichkeit, aber sagen wir mal, je größer der Kraftunterschied zwischen mir und jemand anderem ist, desto eher werde ich tun, was jene Person mir aufträgt. Ich bin zwar mutig, aber kein Irrer. Mich mit Gegnern anzulegen, gegen die ich garnichts ausrichten kann, ist nicht mein Stil. Aber sobald ich auch nur die kleinste Chance wittere, greife ich an wie ein tollwütiger Hund. Sowas gilt bei mir im Kampf wie in sozialen Sachen. Manche Leute, die stärker scheinen, will ich prüfen, um zu sehen ob sie wirklich stärker sind, oder ob ich eine Chance gegen sie hätte. Wer vor mir den Schwanz einzieht, darf sich nicht wundern, trotzdem eins aufs Maul zu bekommen. Allein schon vom Anblick von Feiglingen kommt mir die Galle hoch. Mal ehrlich, kann man sich nicht einfach dem Schicksal stellen, oder zumindest versuchen, ihm zu entkommen? Warum denken manche Leute, es würde irgendwas nutzen, sich vor mir hin zu kauern und um Gnade zu flehen? Wer nur um Gnade bittet, hat sie nicht verdient. Ich würde auch nie einen starken Feind nur bitten, mich zu verschonen. Wenn schon, würde ich ums Überleben kämpfen und das Weite suchen, sobald ich kann. Ich würde nie einfach stocksteif da stehen und bibbernd um mein Leben flehen. Da erschieß ich mich doch lieber! Ich bin ein Tiger, eine wilde Raubkatze! Der Kampf ist mein Leben. Ich suche die Auseinandersetzung. Darum nehme ich auch kein Blatt vor den Mund und sage den Leuten verdammt nochmal was ich mag und was mir missfällt. Naja, dass kann man nicht auf alles beziehen. Ich bin halt ein junger Kerl und in meinem Alter gibt es gewisse ... Neuheiten die noch ihren geheimnisvollen Schleier behalten. Mädchen sind da so eine Sache für sich. Mädels in meinem Alter, versteht sich. Ich hab nichts für erwachsene Frauen mit Kuheutern übrig. Das mit den Rieseneutern gilt für alle weiblichen Geschöpfe. Aber gewisse Mädchen schaffen es doch wieder und wieder mir den Atem zu nehmen und ... naja, mich schüchtern zu machen. Ich weiß auch nicht, wie das sein kann. Liegt das an irgendwelchen Hormonen oder so? Jedes mal wenn ich ein süßes Mädchen sehen kriege ich nur heiseres Husten aus dem Hals und ich kann ihnen auch nicht gerade in die Augen sehen. Tz, mit Jungs ist alles viel einfacher. In die kann man sich nicht vergucken, man darf sie auch mal härter anpacken und man muss nicht ständig aufpassen, wohin zu langen, wo mans nicht darf. Naja, nicht dass es mich kümmern würde, wo ich einem Mädchen hinfasse... aber der Gedanke an sich ist schon seltsam genug. Kommen wir lieber zu normaleren Themen. Ich würde euch hier zwar gerne erzählen, was für ein toller Teammensch ich bin, aber das wäre glatt gelogen. Ich bin ein Einzelgänger und ziehe die Gesellschaft meiner Tigergefährten vor. Im Team mit anderen Leuten setze ich einfach viel zu sehr meinen Kopf und Willen durch. Das kann schonmal Differenzen mit sich bringen. Außerdem bin ich wohl im Kampf zu heißblütig und neige dazu, vorher beschlossene Strategien über den Haufen zu werfen, wie es mir passt. Beschwert euch aber bloß nicht deswegen! Solange ein Kampf mit meinem Überleben und dem eventuellen Ableben des Gegners endet, ist er doch recht erfolgreich gewesen. Sollte man Streit mit mir suchen, wegen solchen strategischen Patzern, darf man sich bei mir auf eine handfeste Prügelei vorbereiten. Ich weiß, ich löse die meisten Probleme mit meiner Faust, aber so bin ich eben. Ich liebe es eben einfach, wie das Adrenalin durch meinen Körper rauscht. Mit friedlichen Momenten kann ich weniger gut umgehen. Ich will ständig auf den Beinen sein und irgendwas machen! Schlafen kann ich noch, wenn ich tot bin. Ich muss einfach raus auf die Straße, trainieren, mich mit Fremden anlegen und Pennern die Decke klauen! Ich habe die sprichwörtlichen Hummeln im Hintern. Vieleicht liegen genau darin auch meine guten Charaktereigenschaften. Für einen Freund würde ich sofort und ohne nachzudenken ins Feuer springen. Es mag hart sein, sich mein Vertrauen zu verdienen, aber wer es einmal hat, der hats eben einfach immer. Auf meine Hilfe kann man sich verlassen. Wenn ich das Gefühl habe, dass es dir nicht gut geht, werde ich sofort aktiv. Ich will meine Freunde nicht weinen sehen. Wer meinen Freunden Leid zu fügt, kriegt es doppelt und dreifach zurück. Wer mein Vertrauen missbraucht, macht sich einen Todfeind.


    • Vorlieben:
      Oi, ich mag Fleisch. Richtig zartes blutiges Fleisch. Naja, zur Not auch gebraten, aber dann auch richtig. Hm, lecker gewürzt und dazu was prickelndes zu trinken. Das würde ich mal ein Festmahl nennen! Außerdem bin ich ein Fan nahezu jedes Musikgenres dass ordentlich reinhaut, geile Texte zum Abfeiern liefert und sich nicht weiter mit Schnulzentexten herumschlägt. Katzen, besonders die großen Raubkatzen, sind natürlich meine Lieblingstiere. Einfach majestätische Wesen. Anmutig und elegant, wie ich! Ihre Schädel geben übrigens tolle Trophäen ab. Meine Lieblingstrophäe ist der Schädel eines Säbelzahntigers den ich selbst erlegt habe! Ohne den gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Ich putze ihn täglich und richte ihn auch so gut es geht, wenn er mal einen Kratzer hat. Mit den richtigen Hausmittelchen sieht er dann schnell wieder wie neu aus. So eine geheime Leidenschaft meiner Person ist es wohl auch, meine Kleidung in Stand zu halten und ein wenig an meinem Outfit zu basteln. Besonders meine Kriegsbemalungen fallen hier unter die Kategorie 'geilstes Hobby ever!'. Ich mag es einfach mir das Gesicht bunt anzumalen, meine Klamotten und meinen persönlichen Stil zu verändern. Naja, was heißt verändern. Der 'wildes Tier'-Look wird mir so schnell nicht abhanden kommen. Aber ich liebe es einfach mit neue Accessoires zu spielen und meine Coolness aufzuwerten. Bin ich deswegen Selbstverliebt? Ein wenig schon.

    • Abneigungen:
      In diese Kategorie fallen alle Leute, die den Wortstamm des Wortes 'Hass' missbrauchen. In sämtlichen Ausführungen. Leute die sich halbherzig zuschreien 'sie würden sich hassen' sind mir einfach zu wider. Die wissen garnicht, was richtiger Hass ist! Sie kennen das Gefühl einfach nicht, allein beim Anblick einer Person auszuflippen, gute Gründe für einen Mord zu haben und sich Nacht für Nacht fiese Sachen für die gehasste Person einfallen zu lassen. Manche Leute wissen garnicht, wie tief Hass gehen kann. Ich trage diese Überzeugung nicht aus persönlicher Erfahrung. Aber seit ich das Tagebuch meines Mentors, Ritora-sensei, gelesen habe, weiß ich was Hass ist. Und ich will nicht, dass jemand dieses Wort weiter entmachtet. Kommen wir mal zu den anderen Dingen, die ich nicht leiden kann. Hunde zum Beispiel. Hässliche, stinkende Viecher die ihren eigenen Schwanz jagen und ohne Menschen garnicht mehr überlebensfähig sind! Wer braucht sowas? Diesen schwächlichen Missgeburten würde ich am liebsten das Genick brechen. Und gemeinsam mit Hunden würde ich gerne Feiglingen den Kopf von den Schultern reißen. Mit Feigling meine ich aber keine Leute, die sich aus einem Kampf zurückziehen oder die Flucht ergreifen. Nein, ich meine jene Leute, die vor Angst zitternd in einer Ecke sitzen und nach ihrer Mami flennen, statt überhaupt einen Versuch zu unternehmen, ihrem Schicksal zu entfliehen. Wäh, einfach widerlich. Ich weiß, dass ich gerne mal kleine Kinder verprügle. Aber wenn ich sehe, wie die sich irgendwann vor mir verstecken und nach ihren Eltern rufen, sobald sie mich sehen, bekomme ich nen Brechreiz. Diese Art von Feigheit ist für mich das Abstoßenste. Verstecken, beten dass man selbst nicht verletzt wird, aber andere an die Front schicken. Wenn ich sowas sehe bekomme ich Lust, jemanden anzuspucken. Aber dass kann ich nicht machen, sonst komm ich jeden Tag ganz dehydriert nach hause, weil ich auf dem Weg noch geschätzte hundert kleine Feiglingskinder anspucken muss.

    • Auftreten:


      Tz, da fragst du mich noch? Alles was du bis hierher gelesen hast, falls du es denn ordentlich gelesen hast, war mein Auftreten. So bin ich, so handle ich. Hart und direkt. Ich bin nicht nur ein aufgeblasener Schläger, ich bin wirklich so hart wie ich mich gebe. Ich will der Stärkste sein und dazu gehört auch, die Schwachen zu finden und zu zermalmen. Wer mir schwach daher kommt fängt eine. Wer auf meinem Level ist bekommt die eine oder andere Herausforderung, aber ansonsten komme ich gut mit Leuten klar, die so gut sind wie ich. Aber ich trachte nach den Stärkeren. Was kümmern mich Leute, die so gut sind wie ich? Ich will mich mit denen messen, die den Vorteil auf ihrer Seite haben. Ich will harte Kämpfe erleben und mich beweisen! Nur so wird man stark. Wie ein kriegerisches Reich will ich meine Grenzen erweitern, starke Gegner sollen wie die Fliegen fallen und Ren Kyôga soll eines Tages als der stärkste Taijutsu-Anwender der Welt bekannt sein. Aber denkt jetzt nicht, ich wäre nur an Brutalität interessiert. Nein, ich bin immernoch ein Mensch. Auch ich habe meine Freizeit in der ich Spaß haben will. Wenn Spaß, dann aber richtig. Leute mit frohen Gemütern sehe ich am liebsten. Das Leben ist dazu da um es zu genießen und jeder, der nur in der Ecke hockt und weint, hats nicht besser verdient. Naja, solange es sich dabei nicht um meine Freunde handelt. Meinen Freunden stehe ich sofort zur Seite. Wenn die weinen, breche ich den Verantwortlichen sämtliche Knochen! Zumindest, wenn es sich dabei nicht um ... ein Mädchen handelt. Ja, das weibliche Geschlecht schafft es mich zu bändigen. Ein wenig nur! Und auch nur wenn sie etwa in meinem Alter sind. Alte Frauen kümmern mich nicht, besonders nicht jene mit übernatürlichen Eutern oder gelifteten Gesichtern. Nein, ich mag natürliche Mädchen mit Lebensfreude in den Augen. Ah, allein schon der Gedanke macht mich irgendwie ... friedlicher? Gott, ich will ja wirklich nicht den Softie markieren, aber ich kann Mädchen einfach nicht ins Gesicht sehen und suche schleunigst das Weite, wenn ich mehr als ein paar Worte mit ihnen wechseln soll. Peinlich, ne?


    • Besonderheiten:
      Ok, ich weiß dass ich etwas raubtierhaftes an mir habe. Aber dass heißt nicht, dass ich verrückt bin! Ja, ich weiß. Im Kampf lasse ich mich gerne etwas treiben. Mein Blut kocht schnell und mein Gemüt erhitzt sich noch schneller. Außerdem neige ich dazu, meiner Freude etwas zu überschwänglich Ausdruck zu verleihen. Was damit gemeint ist? Nun, ich besitze eine etwas zu lange Zunge, für einen Menschen. Wenn mich die Freude packt, strecke ich anderen Leuten meine Zunge raus. Lasse sie tanzen und kichere dabei ein ganz klein wenig irre. In solchen Momenten glühen meine gelben Augen immer ein wenig auf. Außerdem klingt meine Lache in etwa so: “Grr-ehehe!”




  • Biographisches


    • Wichtige Daten:



      00 Jahre: Ratet mal! Oh, richtig. Da wurde ich geboren. Ein kleiner, süßer Fratz mit gelben Augen. Schon damals hielt ich meine Eltern am laufenden Band wach. Ha, die hatten keine ruhige Nacht! Keine ein-zi-ge!

      03 Jahre: Ich glaube in dem Alter hatte ich dann langsam alles nötige drauf, was man eben als echter Kerl drauf haben muss. Ein wenig Sprechen, Laufen und Kinder vermöbeln! Ha, die wenigen Kinder in meinem kleinen abgelegenen Dorf bekamen beim Spielen immer ordentlich ihr Fett weg. Naja, zumindest bis ihre Eltern mich nicht mehr mit ihnen spielen liesen. Sie sagten, ich wäre kein guter Umgang für ihre Schatzis. Bäh!

      04 Jahre: Ich glaube, dass meine Spielkameradenlosigkeit (geiles Wort übrigens) dafür gesorgt hat, dass meine Mutter nen kleinen Knacks in der Birne bekam. Diese törichte Weib wollte mich Tag ein Tag aus verhätscheln und mit Süßem füttern. In einer Tour war sie um mich besorgt, beim kleinsten Huster hörte man ihre Alarmglocken läuten und ihre Gluckenhaftigkeit lies meinem Vater regelmäßig die Haare zu Berge stehen. Mein Vater war da schon aus anderem Holz geschnitzt. Er wollte seinen Sohn zu einem echten Mann machen. Ha, guter Vater! Aber wie geht das in einem abgelegenen Bergdorf, in dem ich die Nachbarskinder schon so weit gebracht hatte, dass sie in meiner Gegenwart sprichwörtlich in Totenstarre verfielen?

      05 Jahre: Hier kommt die Auflösung obriger Frage. Wir zogen weg! Ja, raus aus unserem kleinen Bergdorf, abgelegen vom Rest der Welt. Hin zum schönen Kumo-Gakure. Ich war so aufgerecht, hachja. All die Geschichten über die Shinobi des Dorfes machten mich hibbelig. Aber die Berge .. die machte es noch viel hibbeliger. Unser Hab und Gut hatten wir auf ein paar altmodische Wagen verteilt, Freunde halfen uns unser Zeug sicher nach Kumo-Gakure zu bringen und ich saß ganz vorne auf dem ersten Wagen, gemeinsam mit einem leicht schläfrigen Kerl namens Isakon. Selbst meine quirrlige kindliche Aufgedrehtheit konnte den nicht richtig wach machen, aber wie schon gesagt, die Berge weckte ich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Erdrutsch, eine Lawine, erfasste mich, Isakon und den Wagen, bevor wir auch nur die Möglichkeit hatten zu bremsen. Begraben unter Stein und Schutt wurde ich den Abhang hinunter geschleudert, mein Sturz wurde ein wenig von einem Fluss bebremst, in den ich fiel. Das reißende Wasser trug mich fort und meine Eltern dachten, ich hätte diesen Sturz unmöglich überleben können. Hatte ich aber! Doch leider war ich nun gestrandet, mitten im Nirgendwo. Und mein Gedächtnis... war Schrott! Ganz ehrlich, wenn mich dieser Einsiedler nicht gefunden hätte, wäre ich heute tot. Ein Kerl namens Ritora fischte mich aus dem Wasser, pflegte mich gesund. Er fragte, wo ich herkam, doch ich wusste es nicht mehr. Bis auf meinen Namen wusste ich garnichts mehr. Bis ich meine Erinnerungen wiederfand, wollte Ritora mich bei sich behalten.

      06 Jahre: Das Leben in der Wildnis war hart. Ich musste Ritora helfen, sein kleines Bergversteck sauber zu halten, sammelte in nahen kleinen Wäldchen Beeren und so. Damals musste ich erstmals richtig arbeiten um mir mein Überleben zu sichern, denn Ritora war in dieser Hinsicht knallhart. Auch ein kleines Kind musste seinen Beitrag leisten. Aber es war nicht alles schlecht. Im Gegenteil. Ritora war kein gewöhnlicher Einsiedler, sondern ein ehemaliger Shinobi. Damit ich mich selbst besser schützen konnte, begann er mich in den Künsten der Shinobi zu unterrichten. Anfangs natürlich nur einige Tricks. Doch mit der Zeit erkannte er mein Potenzial. Er brachte mir bei, was Chakra ist und wie ich es nutzen kann.

      07 Jahre: Ritora-sensei wurde allmählich nicht nur mein Lehrer in den Shinobi-Künsten, sondern auch eine Art Vater für mich. Neben den grundlegenen Aspekten der Ninja-Ausbildung, brachte er mir viel über die Geschichte der Shinobi bei. Er erzählte mir jeden Abend Geschichten über berühmte Ninja und schreckte dabei auch nicht vor etwas unschöneren Geschichten zurück. Mir war es egal. Das Leben in der Wildnis hatte mich schon ein wenig abgehärtet. Geschichten über Mord und Folter, ohne Happy End, konnte ich problemlos aushalten. Ich mochte sie sogar. Sie waren viel realistischer als Geschichten mit herbeigelogenem guten Ende.

      08 Jahre: Meine grundlegene Shinobi-Ausbildung wurde nun immer härter. Ich lernte die ersten Techniken, die die Akademisten einfach draufhaben mussten. Ritora-sensei war gnadenlos. War mein Kakuremino no Jutsu nicht gut genug, schlug er mir einfach in den Magen um zu zeigen, dass er mich gefunden hatte. War mein Bunshin no Jutsu zu schlecht, gab es eine ordentliche Ohrfeige. Beim Training fürs Kawarimi no Jutsu warf er mit Steinen nach mir und entsprach mein Henge no Jutsu nicht seinen Vorstellungen, trat er mir ... dorthin wos einem Mann am meisten wehtut. Seit damals trage ich übrigens einen Genitalschutz. Ha, eat it, Sensei! Moment, dass klang falsch...

      09 Jahre: Mein Meister nahm mich nun verstärkt mit auf die Jagd. Und da verbot er es mir grundlegend, Waffen mitzunehmen. Ich musste Waffen in Schriftrollen versiegeln lernen. Wollte ich effektiv jagen, musste ich Tobidôgu lernen. Die Not trieb mich an und die ist bekanntermaßen der beste Lehrer. Auch andere Dinge musste ich nun in Schriftrollen versiegeln lernen. Dazu lernte ich das Makimono no Jutsu. Für die eigentliche Jagd war ich noch zu schwach. Aber ein wahrer Shinobi lässt sich von sowas natürlich nicht bremsen. Mit cleveren Fallen lernte ich, Tiere zu erlegen. Am effektivsten erwies sich hierbei natürlich das Kibakufuda.

      10 Jahre: Langsam merkte ich, wie meine Ausbildung auf ihr Ende zu strebte. In meinen Träumen hörte ich fremde Stimmen. Wer waren die Leute, die mich des Nachts riefen? Damals ahnte ich schon, dass meine Erinnerungen langsam zurückkehrten. Bald würde ich mich an alles erinnern können. Doch noch war ich ahnungslos und Ritora-sensei spornte mich immer weiter an. Ich hatte nicht vor, stumm herumzusitzen und zu warten, bis ich alles wieder wusste. In gewisser Weise saß ich damals jedoch trotzdem 'nur' rum. Mein Meister unterwies mich in Künsten wie Kai, Nawanuke no Jutsu und Torêsu. Für letzteres schien ich irgendwie Talent zu besitzen und meinem Sensei gefiel dies seltsamerweise. Er lächelte immer so merkwürdig, wenn er meine Spurenlesefertigkeit beobachtete. Irgendwas plante er damals schon.

      11 Jahre: Ritora-sensei offenbarte mir den absoluten Hammer. Meine Ausbildung war vorbei. Zumindest die Grundausbildung aus Shinobi. Mit meinem Wissen hätte ich damals also die Akademie abschließen können? Vieleicht, aber Ritora-sensei wollte sicher gehen, dass aus mir ein ganzer Mann werden würde. Meine Abschlussprüfung war ein Kampf auf Leben und Tod. Ohne Hilfe meines Meisters. Ich erinnere mich noch gut an den Adrenalinrausch von damals. Ganz allein musste ich einen wilden Tiger erlegen. Einen Säbelzahntiger! Diese majestätische Bestie lauerte in einem Wald, garnicht weit von unserem Versteck. Sie war der Grund, weshalb Ritora-sensei mich anfangs nicht hatte mitnehmen wollen, wenn er zum Jagen auszog. Nun war es an mir, sie zu töten! Ich nutzte, was ich gelernt hatte. Was sonst? Anhang der Spuren des Säbelzahntigers konnte ich herausfinden, wo er sich für gewöhnlich herumtrieb. Mit Sprengzetteln legte ich ihm eine Falle, lies einen Doppelgänger den Köder spielen und verbarg mich mit dem Kakuremino no Jutsu, bis er kam. Mein Atem war flach und so leise wie möglich. Ich spürte, wie er an mir vorbeischlich, sich an meinen Doppelgänger anpirschte und blitzartig zuschlug. Ich wusste, diesen schnellen Hinterhalt hätte ich nicht überlebt. Nur gut, dass ich auf der listigen Seite der Macht groß geworden war. Mit einer Zündung der Sprengzettel wollte ich das Problem aus der Welt schaffen. Aber die Bestie überlebte! Gnadenlos und rasend vor Wut jagte sie auf mich zu, entdeckte mich und der daraufhin entbrennende Kampf ist bisheute eine meiner intensivsten Erfahrungen. Der Atem des Tigers roch nach Tod und purer Mordsucht. Auf dem Fell der Bestie glitzerte ihr eigenes Blut, sowie das meine und die Zähne meines Feindes waren nur gefühlte Millimeter davon entfernt, mir den Kopf abzubeißen. Nach einigen schrecklichen Minuten, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, konnte ich dem Tiger den Bauch aufschlitzen und ein Messer in sein Herz rammen. Völlig entkräftigt brach ich zusammen, in der Lache des Blutes meines ersten großen Feindes!

      12 Jahre: Seit meinem Kampf mit dem Tiger begann Ritora-sensei mich wie einen echten Mann zu behandeln. Den Schädel des Tigers hatte ich behalten, ich trug ihn auf meinem Kopf, als ewiges Andenken an meinen ersten wahren Sieg. Das Fell des Tigers schenkte ich natürlich meinem Sensei. Ich glaube er hat sich daraus Unterwäsche gemacht. Jedenfalls wies er mich nun in fortgeschrittene Chakrakontrolle und Taijutsu ein. Mein Trieb, noch stärker zu werden, war durch meinen Überlebenskampf gewaltig gewachsen! Als Krönung dieser weiteren Ausbildung enthüllte er mir ein Geheimnis. Er besaß eine Schriftrolle mit der man einen Vertrag mit den Tigern abschließen konnte. Eine Art Kuchiyose-Vertrag, mit dem ich Tiger an meine Seite beschwören konnte. Das Training begann umgehend, nachdem ich meinen Namen mit Blut in die Schriftrolle geschrieben hatte und damit den Vertrag eingegangen war. Oh, diese Tage, Wochen und Monate waren härter als vier Kämpfe gegen den Säbelzahntiger! Bis zum Ende meiner Zeit bei Ritora-sensei gelang es mir nur, einen schwachen Tiger zu beschwören. Doch freundete ich mich bald mit dem kleinen Racker an. Sein Name war Toraya und bald ein ständiger Weggefährte. Doch bevor ich Gelegenheit hatte, mehr von Ritora-sensei zu lernen, kamen all meine Erinnerungen an mein früheres Leben zurück. Erinnerungen an meine Eltern, mein altes Zuhause und der Ort, an dem ich jetzt eigentlich sein sollte. Kumo-Gakure. Ritora-sensei wies mich an, nach hause zu gehen, wo meine Eltern waren. So lange hatte er mich bei sich behalten wollen. Das war unsere Vereinbarung gewesen und schweren Herzens hielt ich sie ein. Ich wusste nun, wie schwer es war, allein in der Wildnis zu leben und nebenher noch ein Kind zu hüten, ihm die Künste der Shinobi näher zu bringen. Doch über die Tiger würden wir in Kontakt bleiben, das schwor er mir.

      13 Jahre: Ich weiß nicht mehr, wie lange meine Reise nach Kumo-Gakure dauerte, aber schließlich fand ich den Weg in das Dorf der Ninja. Auch wenn man mich anfangs für einen verlausten Wilden hielt und mich fortjagen wollte. Ich kannte meinen Namen ja, hatte ihn nie vergessen, und eines Tages traf ich meine Eltern auf einem Friedhof auserhalb der Stadt. Sie standen ... an meinem Grab. Einem leeren Grab. An dem Tag wurde unsere Familie wiedervereint, aber meine Mutter kam wohl nie über den Schock hinweg, dass ich plötzlich wieder da war und sie in all den Jahren garnicht gebraucht hatte. Ehrlich gesagt, ich hatte sie nie vermisst. Auch Vater nicht. Ritora-sensei war mehr Familie geworden, als meine Eltern es je für mich waren. Dunkle Wolken brauten sich über unserer wiedervereinten Familie zusammen und bald darauf verstarb meine Mutter. Seitdem schweigen mein Vater und ich uns nur gegenseitig an, reden nur, wenn es nicht anders geht. Ich weiß was er denkt. Er meint, ich wäre Schuld an alle dem. Aber ich habe gelernt, stark zu sein, während meine Mutter zu schwach war. Und mein Vater, er scheint auch nicht mehr so stark zu sein wie früher. Noch im selben Jahr schrieb ich mich an der Akademie ein. Schnell merkte man, wie viel ich bereits wusste und ich konnte viel überspringen, da ich praktisch schon alles wusste, was ein Ge-Nin für den Abschluss brauchte.

      14 Jahre: Nach erfolgreichem Abschluss der Akademie stand ich leider eine Weile mit leeren Händen da. Scheinbar war kein Team stark genug, um es mit meiner stark ausgeprägten Persönlichkeit aufzunehmen. Vieleicht waren die Untergebenen des Raikagen auch einfach nur alle stinkfaul. Jedenfalls dauerte es eine Zeit, bis ich überhaupt mal etwas zu tun bekam. Meine Freizeit vertrieb ich mir natürlich mit intensivem Solo-Training. Selbstverständlich widmente ich meinem Taijutsu eine Menge Aufmerksamkeit, aber auch mein liebes Kuchiyose no Jutsu wurde viel trainiert. Mehr als Toraya kommt bis heute aber leider nicht heraus. Schade, ich brauche wohl professionellere Hilfe bei dem Thema. Wo wir gerade beim Stichwort 'Hilfe' sind. Der Raikage war eben jenes nicht, zumindest nicht für mein Problem. Ich hatte einmal das Vergnügen mich mit ihm abzugeben und der Kerl lieferte mir auf seine ganz eigene Weise eine Standpauke, nur weil ich einen uralten Bibliothekaren mal in seiner Gegenwart scharf angefahren hatte. Zur Strafe durfte ich einen ganzen Tag damit verplempern, irgendeine Blume im Gebirge um Kumo-Gakure zu suchen. Natürlich fand ich sie, aber in seinem Büro, wo ich das nutzlose Teil präsentieren durfte, stellte er mir dann noch komische Fragen dazu. Das meiste, was in dem Zimmer passierte, hab ich schon wieder vergessen, aber es war in jedem Fall nervig und brachte mich, meines Erachtens nach, keinen Schritt näher an ein Team.

      Glücklicherweise war mein Urteilsvermögen bezüglich dieser Situation nicht ganz korrekt und es fand sich doch noch ein Ge-Nin-Team, dass mich aufnehmen wollte. Zumindest zeitweise, den offenbar hatte es einen der werten Kameraden bei einer, eigentlich harmlosen, Mission richtig übel getroffen. Knochenbrüche, schwere Vergiftung und eine Anzeige wegen Diebstahl einer antiken Vase. Wie man mir später versuchte zu erklären, war er bei der Beschattung einer Fälscherbande in ein Lagerhaus eingedrungen, hatte das Original einer Vase herausgeholt und war anschließend einen Abhang hinuntergerasselt, wo er sich mehrere Knochen gebrochen hat. Seine Landung erfolgte wohl in einem giftigen Busch, der zufällig mitten in einer Stadt aus dem Boden gewachsen war. Alles in einem eine interessante Geschichte, aber etwas gewagt, finde ich. Welcher Ge-Nin wird schließlich schon auf Fälscherbanden angesetzt?

      Aber naja, der Loser war erstmal aus dem Verkehr und ich war Teil eines Teams, hurra! Meine neuen Kameraden nannten sich Daisuke Nonomura, ein Diplom-Miesepeter der permanent über den Weltuntergang fasselte, Yuuka Arisawagamamoto, ein Mädel mit viel zu langem Nachnamen, dem ich nie ins Gesicht sah und die ich daher auf offener Straße vermutlich auch garnicht wiedererkennen würde, es sei den an der Stimme. Mein zweitweiler Sensei war ein schnauzbärtiger Jou-Nin namens Moe Wazawai, der ständig im feinsten Möchtegern-Gangster-Slang sprach und dabei Wörter wie 'Brother' gerne an völlig unpassenden Stellen in seinen Satzbau einfügte (beispielsweise wenn er mit Yuuka redete).

      War die Welt nun gut, hatte ich endlich die teambasierte Action, die ich mir die ganze Zeit gewünscht hatte? Sagen wir mal so; ich hatte bei jeder Mission alle Hände voll zu tun, nicht durchzudrehen. Die ersten zehn D-Rang-Missionen, die ich mit meinem Team übertragen bekam, waren völlig dämmliche Haushalts- und Gartenarbeiten, die uns die lieben Bewohner Kumos aufdrückten. Es ist nicht schön, wenn man aus erster Hand erfahren darf, wie die Bewohner eines ganzen Dorfes über einen denken. Ich durfte Gärten entlauben und von Unkraut befreien, ganze Armeen von Zäunen neu anstreichen und Imkern helfen, Honig zu ernten. Und noch viel mehr. Ständig hing mit Daisuke an den Ohren und erzählte mir von seinen Wehwechen, Yuuka verhielt sich jeden Tag ein Stück aufdringlicher und machte es mich echt schwer, ihr nicht ins Gesicht zu sehen und der liebe Wazawai-Sensei befragte mich dabei noch über dutzende Themen, die ich angeblich an der Akademie verschlafen hatte, die aber garantiert nie Teil des Lernstoffs dort gewesen waren.

      Nach einigen Wochen war es dann endlich soweit und wir gingen mal eine richtige Mission an! Leider auch D-Rang, aber schon etwas interessanter. Wir durften die Ernte eines alten Bauers auf den Markt bringen. Hurra. Kein Feindkontakt, aber viel Zeit außerhalb Kumos. Und viel Zeit fürs Training! Unterwegs lehrte mich Wazawai-Sensei eine Technik namens Ki Nobori no Shugyô. Mit dieser Technik sollte es möglich sein, Bäume senkrecht einfach nach oben zu laufen. Krasser Shit! Live und in Farbe bekam ich es allerdings nicht sofort hin, dieses Jutsu anzuwenden. Aber ich hatte in der nächsten Zeit noch etliche Gelegenheiten mit meinem neuen Sensei zu trainieren und irgendwann hatte ich dann auch mal den Dreh raus. Hurra! Im Geheimen hatte ich allerdings auch begonnen, ein neues Taijutsu zu trainieren, ein C-Rang-Taijutsu! Haha ... Erfolge waren diesbezüglich allerdings noch rar, beziehungsweise, es gab keine. Ich trainierte fleißig vor mich hin, das wars.

      Meine erste C-Rang-Mission führte mich in ein kleines Dorf in der Nähe von Kumo-Gakure. Mit meinem Team sollte ich dort einen fiesen Hütchenspieler stellen, der die Bewohner dieses Dorfes angeblich beklaut haben soll. Betrügerische Hütchenspieler? Nicht während meiner Schicht, Kollege! Das wollte ich immer schonmal sagen, hihi. Während der Mission teilten wir uns in zwei Teams auf. Daisuke ging mit Wazawai-Sensei auf die Suche nach dem Versteck des fiesen Betrügers und ich durfte mit Yuuka nach dem Verbrecher Ausschau halten. Ich weiß nicht, was mich damals mehr verunsicherte: Das Beobachten der Zielperson und deren abartig schnellen Hütchentricks, mit denen der Bastard die Leute abzog, oder Yuuka, die mich irgendwie gerne zu bedrängen schien. Lästiges Weib! Hält keine zwei Nächte in der Kälte durch, ohne gleich kuscheln zu wollen. Zum Glück behinderte es die Mission nicht zu sehr und wir konnten den Verbrecher schließlich überführen. Es war letztlich sogar mein cleverer Einsatz, der den flüchtenden Kerl zur Strecke brachte. Ich rannte ihm einfach nach und versuchte ihn mit meiner neuen C-Rang-Technik umzutreten. Klappte nicht, wie erwünscht, aber der Kerl ging trotzdem zu Boden. Anscheinend hatte meine Supergeheimtechnik den Nebeneffekt seine Opfer zum Lachen zu bringen. ... Hrmpf, nur gut, dass die anderen das nicht gesehen haben. Als der Rest des Teams mich einholte, hatte ich den Betrüger längst bewusstlos geschlagen. Niemand lacht Kumos weißen Tiger aus! Yuuka warf sich mir bei der Heldenverehrung mal wieder direkt um den Hals und drängte mir ihr Gesicht förmlich in meins. Eine peinliche Situation, das Weib wollte mich wohl verlegen machen. Aber nichts da, ich stieß das Mistweib einfach weg. Ich kann schließlich nicht zulassen, dass publik wird, wie schnell ich in solchen Situationen rot werde. Yuuka fasste es gelassen auf, schniefte aber leise. Daisuke und Wazawai-Sensei zuckten nur mit den Schultern und murmelten irgendwas. Im Nachhinein fragte ich mich schon, warum diese Mission C-Rang gewesen war. Offenbar hatten die Rangoberen angenommen, es wäre zumindest möglich, dass dieser Hütchenspieler eine Bedrohung darstellen würde. So ein ausgewachsener Mann, zu allem bereit, würde Ge-Nin vieleicht Probleme machen. Nun, er war letztlich keine große Herausforderung. Die Verwaltung Kumos hat sich wohl etwas verkalkuliert, aber wir brachten die Geschichte kackdreist so rüber, dass es wie eine wahre C-Rang-Mission auf unsere Vorgesetzten wirkte. Wir wollten schließlich alle nicht, dass die Mission nachträglich auf D-Rang reduziert würde. Das würde unsere Statistik versauen. Besonders meine, die noch keine C-Rang-Mission hatte!

      Zurück in Kumo durfte ich dann zwei lange Wochen erleben, in denen wir absolut keine Mission übertragen bekamen. Warum? Man munkelt, es habe damit zu tun, dass ich bei der letzten Mission einiges an Sachschaden zu verantworten hatte. Details halt. Die freie Zeit nutzte ich selbstverständlich zum trainieren. Das Baumkletterjutsu wurde verfeinert und meine neue Taijutsu-Technik bearbeitet. Es braucht schon eine Weile, solch komplizierte Techniken zu verinnerlichen, aber Wazawai-Sensei meinte, ich sei auf dem richtigen Weg. Nach einer zwei wöchigen Flaute durfte ich dann zu meiner zweiten C-Rang-Mission antreten. Worum es ging? Ich kann es vor Lachen kaum niederschreiben. Es ging um das Einfangen eines flüchtigen Tigers aus dem Zoo einer benachbarten Stadt! Ha, sowas aber auch. Dass ich mal gerufen werde, um einen Tiger einzufangen. Dass ich reichlich wenig Angst hatte, mich dem Vieh zu stellen, ist nur selbstverständlich. Seit meinem Training mit Ritora-Sensei in der Wildnis und meinem Kampf mit dem Säbelzahntiger, kann ich einfach mit Tieren umgehen. Im kämpferischen Sinne. Und mit Tigern besonders. Diese entlaufene Großkatze spürte wohl sofort, wer oder was ich war. Sobald wir den Tiger umzingelt hatten, ging es im Grunde nurnoch um ihn und mich. Der Rest meines Teams durfte zu schauen, wie ich mich dem Tiger stellte. Im Gegensatz zu meinem Kampf mit dem Säbelzahntiger kam hier jedoch erschwerend hinzu, dass ich meinen Gegner nicht töten durfte. Eine schwierige Situation, aber ich meisterte sie mit meinem neuen Taijutsu. Unter Druck gelingen einem die Dinge eben manchmal überraschend gut und ich konnte meine neue Technik, die ich fortan 'Torakeru' (Den Tiger treten) nannte, zum ersten Mal erfolgreich einsetzen. Hurra! Den Tiger hatte ich bewusstlos getreten und somit der Order, das Tier möglichst unbeschadet abzuliefern, brav Folge geleistet. Nachdem wir wieder in Kumo waren, zerrte mich dieses verfluchte Anhängsel Yuuka einmal mehr beiseite und versuchte sich mir um den Hals zu hängen und ihre verstörend roten Lippen auf meine zu pressen. Diesen Kampf verlor ich leider und erhielt meinen ersten Kuss von einem Mädchen, dass ich zuvor noch nicht einmal richtig angesehen hatte. Shit. Zur Wahrung meines Rufes erklärte ich ihr aber sofort danach, dass ich das nur deshalb zugelassen hatte, damit ich ihre Zunge abbeißen könnte, um ihr hässliches Gesicht nicht mehr hören zu müssen. An diesem Abend erhielt ich nicht nur meinen ersten Kuss, sondern auch eine wertvolle Lektion im Umgang mit Mädchen ... sowie eine schallende Ohrfeige, die man vermutlich bis nach Konoha gehört hat. Elendes Mistvieh! Ich hoffe sie versauert irgendwo in der Gosse.

      Meine wilde Ader, sowie mein Benehmen und die Tatsache, dass ich nur eine Woche später mein neues Taijutsu an dem Quoten-Emo Daisuke ausprobierte, führten letztlich leider dazu, dass ich aus dem Team geschmissen wurde. Könnte auch mit dem, damals aktuellen, Sturz irgendeiner zweitklassigen Organisation, namens 'Atashi Apfel' oder so, zu tun haben. Könnte auch einfach mit der Entlassung des ursprünglichen Teammitglieds aus dem Krankenhaus zu tun haben, dessen Platz ich zeitweilig eingenommen hatte. Jedenfalls war ich wieder am Anfang, ohne Team. Das Kumo-Gakure einige Umwälzungen erlebte (Sturz einer gemeingefährlichen Terroristenorganisation und Ernennung eines neuen Kagen) überging ich dezent mit vielen neuen Solo-Sessions auf dem Trainingsplatz. Nun, einige Monate nach meiner Ernennung zum Ge-Nin, bin ich im Grunde keinen Schritt weiter, habe nur zwei neue Techniken gelernt und habe immernoch keim Team. Was soll ich sagen: Tolles Dorf, dieses Kumo-Gakure. Alle haben den Kopf in den Wolken.


    • Ziel:
      Ich will der aller Beste sein, wie keiner vor mir war... huch, ich fang schon wieder an zu singen, hihi. Nein, im Ernst. Ich will der beste gottverdammte Kämpfer der Welt werden. Man(n) muss sich eben ein echtes Ziel setzen. Je weiter weg desto besser! Dann bleibt nämlich mehr Raum zur Entfaltung und Verbesserung, als bei einem einfachen Ziel, dass man schnell erreicht hat.

    • Schreibprobe:

      (Anm.: Der Post stammt aus einem Fairy Tail-Forum. Ich war einfach zu faul, aus dem Nichts einen Post für Ren zu schreiben x3)

      Der perfekte Ort für kleinere und größere Einkaufstouren. Entlang dieser Straße haben sich zahlreiche Geschäfte niedergelassen. Kleidung, Essen, Atmosphäre? Alles vorhanden. Es gibt einige Bars, viele viele Geschäfte und eine unüberschaubare Vielzahl von kleineren Ständen. Die Händler beschäftigen sich tagsüber nur mit einem. Möglichst laut ihre Ware feil zu bieten. Aus einer Ecke dröhnt es "Frische Fische!", aus einer anderen "ÄPFEEL! Knackig, frisch und kerngesund!" und zwischendurch hört man auch mal vereinzelt Rufe von Zeitungsjungen, die ihre druckfrischen Papiere an den/die Mann/Frau bringen wollen. "DIE MELDUNG DES TAGES! Wir werden vieleicht doch nicht alle draufgeheeen! Forscher schließen den Absturz des Mondes nun doch zu 99,9% aus! Lesen sie mehr in der neusten Ausgabe der Portrait!". Kurz um, es ist ein chaotischer Ort, voller Leben. Und da die Kriminalitätsrate der Stadt ohnehin recht gering ist, kann man sich auch ohne Sorgen auf diese Straße hinaus wagen, ohne Angst haben zu müssen, im Gewühl der Menschenmassen beklaut zu werden. Die meisten Besucher der Einkaufsstraße bummeln gemütlich die Straße entlang, schauen ab und zu mal in die Schaufenster der Läden und betrachten die Auslagen der Verkaufsstände. Es gibt Kinder, die die Straße rauf und runter rennen, sich dabei zwischen den Passanten hindurchzwängen, und natürlich auch herumstreunende Hunde und Katzen, die sich ab und zu geräuschvoll eine Verfolgungsjagd liefern.

      In Mitten dieses kunterbunten Chaos stolzierte ein kleiner Junge, der allein anhand seiner Größe vermutlich in der Masse untergehen würde. Zum Glück war er so auffällig gekleidet wie ein Pfau. Seine weiße Kleidung bestand aus feinsten Materialien, verziert mit Gold und purpurnen Schnörkeln. Die Haare dieses Jungen waren verdammt lang und heute mal ein wenig auf lockig getrimmt. Um jederzeit auf die Eventualität eines Regenschauers vorbereitet zu sein, trug der Junge einen schwarzen Umhang, den er sich locker über die Schultern geworfen hatte. Fröhlich und guter Dinge wie immer, marschierte er die Straße entlang, als gehöre ihm die ganze Stadt. Die Bewohner, die sich mittlerweile an den Anblick des Jungen gewöhnt hatten, grüßten ihn freundlich und machten ihm sogar genug Platz, damit er nicht ständig irgendwo durchschlüpfen musste. Zu freundlich, dieses Stadtvolk. Wer der Junge war? Nun, ganz offensichtlich kein Angehöriger der Mittel- oder gar Unterschicht, zumindest was Geld anbelangte. Er war ein Adeliger, wenn auch einer, der den Anspruch auf einen Titel wohl verloren hatte, aber nicht aufgegeben hatte, ihn sich eines Tages zurückzuholen. Es handelte sich bei ihm gar um einen Magier, der örtlichen Gilde Heroic Dragon. Sein Gildensiegel sah man allerdings nicht, es war derzeit verborgen unter dem weißen Stoff seines Ärmels. Aber ein so auffälliger Junge wie er, war natürlich auch so schon bekannt genug, dass jeder wusste, wer er war. Manche mochten ihn gut leiden, andere ... weniger. Es überraschte daher nur wenige, dass sich der Junge nicht, wie der Pöbel, an dem Zuckerwattestand anstellte, auf den er zuging. Nein, er schritt geradewegs an die Spitze der Schlange und drängte sich gekonnt hinter den Mann, der gerade bedient wurde. Normalerweise hätte er kein Problem, sich ganz an die Spitze zu setzen, aber jemanden zu verdrängen, der gerade bedient wurde, wäre so gar für ihn zu fies. Trotzdem erregte sein Verhalten Missgunst. Hinter ihm knurrte ein Jugendlicher ungehalten auf und tippte dem Vordrängler auf die Schulter. "Sag mal, gehts noch? Du kannst dich doch nicht einfach so vordrängeln!" Offensichtlich konnte der Junge doch. Mit der ganzen Würde, die ein Adelssproß sich in vierzehn Jahren aneignen kann, drehte sich Vincent van Rosenthal zu dem Jugendlichen hinter ihm um und schnaubte ungehalten. Er musste zwar zu ihm aufsehen, aber irgendwie schien er den Jugendlichen doch zu überragen. "Gansch ruhig, isch will nischts von ihnen hören. Isch mache einfach 'klick, klick' und blende schie aus. Dasch hier ischt ein Schuckerwatteschtand. Kein Klatschweibertreffen." Mit einem spöttischen und überlegenden Blick drehte sich Vinny wieder um und sah, dass er nun an der Reihe war. Mit einem kindlichen Lächeln trat er auch schon vor und bestellte Zuckerwatte mit Erdbeergeschmack. Und während er so auf seine Zuckerwatte wartete, ignorierte er das ungehaltene Grummeln seines Hintermanns und machte sich ein paar Gedanken zu dem neuen Leben, dass er nun schon seid zwei Jahren führte, seid seine Eltern ermordet worden waren. Es ist schon merkwürdig, wie solch eine Tat einem das Leben umkrempeln kann. Zum guten oder zum schlechteren? Vinny wusste das wirklich noch nicht. Er war mit seiner momentanen Situation durchaus zufrieden. Aber er vermisste seine Eltern schon sehr. Dummerweise konnte er die Geschichte nicht einfach mal so umschreiben und Tote zurückholen. Lag leider außerhalb seines Machtbereichs und der Tod lies sich leider nicht mit Geld bestechen. Schade aber auch. Ihm blieb nur, sich der Freuden der materiellen Welt zu erfreuen und dazu gehörte eben Zuckerwatte! Und die war gerade fertig geworden. Mit einem breiten Grinsen nahm Vinny den Stiel mit der Zuckerwatte entgegen und drückte dem Verkäufer sein Geld in die Hand. "Rescht isch Trinkgeld. Wie immer." Frohen Schrittes entfernte sich Vinny wieder vom Stand und zupfte ein wenig Zuckerwatte ab um schonmal zu probieren. Lecker wie immer und er hatte alles ganz für sich allein. Auch wenn ein paar Kinder hier sicher nichts dagegen hätten, etwas von seiner Zuckerwatte ab zu bekommen, würde Vinny sie für sich behalten. Sollten die Kinder sich doch Geld zulegen, damit sie sich welche kaufen können. Doch da er gerade beim Thema Geld war, dachte Vinny mal wieder über die Frage nach, was für eine Quest er denn nun als nächstes für seine Gilde absolvieren sollte. Ihm ging es zwar weniger um die Belohnung, sondern eher um den Spaß und das Training seiner Magie, aber die richtige Wahl eines Quests beschäftigte ihn dennoch. Es wäre schon hilfreich ein Team zur Verfügung zu haben, dass ihn berät, aber in Heroic Dragon hatte Vinny im Moment noch niemanden gefunden, der seine ... umfassende Persönlichkeit aushielt und seiner Geduld würdig war. Ein schlimmes Schicksal, so mit Talent gesegnet zu sein. Es war fast schon verständlich, warum seine Gildenkameraden Abstand hielten. "Oh Herr, meine Überlegenheit wird mir langscham tschum Verhängnisch..." flötete er, mit sich selbst scherzelnd und witmete sich wieder ganz seiner Zuckerwatte, während er die Leute auf der Straße im Auge behielt und ein wenig beobachtete. "Scho verbringt der Pöbel alscho scheine Freitscheit... Scher intereschant."





Zuletzt von Kyôga Ren am Sa Jul 28, 2012 12:01 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   So Apr 15, 2012 5:21 am

  • Familie: Was mich hier einfach nur noch interessieren würde wäre, wie alt der Papa ungefähr ist und ob die Eltern Shinobi sind/waren whatever. Sonst finde ich alles okay.^^

  • Spezialausbildung: Hier möchte ich einfach nur schon vorbeugend darauf hinweisen, dass deine Tigerlein dem Rang deines Charakters entsprechen sollten, heißt: Du kannst gerne schon den kompletten Stamm anlegen, aber je nachdem wird es dann wohl eine Begrenzung geben, wieviele davon du vorerst beschwören kannst.^^'' Ich meine, der Junge ist Genin und da ich viele Tierchen in dem Stamm vermute sicher auch noch kein Meister. Ansonsten habe ich nichts gegen die Idee von einem Tiger-Kuchiyose.^^

    Ansonsten würde mich nur noch interessieren, welchen Rang Ritora-sensei hatte. Ansonsten fiel mir nichts auf, schöne und lustige BW, muss ich schon sagen.^^ Gute Arbeit, für nen Genin allemal! ^^
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   So Apr 15, 2012 6:33 am


  • Familie: *katsching!* Infos hinzugefügt.
  • Spezialausbildung: Den KOMPLETTEN STAMM? O.O Da verlangst du viel, hehe. Nene, ich werd die nachbewerben wenn Ren die auch draufhat, sprich ich-mach-mir-später-Gedanken-weil-ich-jetzt-nicht-aus-dem-Stehgreif-was-hinschludern-will-x3
  • Ritora-sensei: Öhm, wenn ich das wüsste hihi xD Sagen wir einmal Jounin und fertig. Wüsste grad nicht, wo ich die Info einfügen sollte ^.^'


Edit: Achja, Frage: Kann ich beim Charakter-Aussehens-Thread auch schon Rens zukünftiges Aussehen 'sichern'? Nur falls der Knabe mal altgenug wird :3
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   So Apr 15, 2012 6:46 am

Gut, dann mach das so mit deinen Kuchiyose.^^ Und das zukünftige Aussehen kannst du auch mit reinpacken in die Liste dann, haben schon einige andere (auch ich) gemacht.^^

Ansonsten ist alles top, ich muss wirklich nochmal loben, weil du für einen Genin ne schön detaillierte Bewerbung geliefert hast UND man seinen Spaß beim lesen hat.^^

Deshalb kann ich dir fröhlich und beschwingt ein

Angenommen.

verpassen.^^
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   Mi Apr 18, 2012 7:26 am

Eine super BW für einen Genin und schön zu lesen war sie auch xD Wirklich sehr schön^^

Von daher: Angenommen.^^
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   Sa Jul 28, 2012 10:21 am

Wegen Änderungen bezüglich des TS verschoben.
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   Sa Jul 28, 2012 12:03 pm

Fertig bearbeitet.

Geschichte im 14ten Lebensjahr wurde für den Timeskip erweitert.

Zudem ist Ren um 5cm gewachsen und nun 1,56m groß.

Sonst hat sich nichts geändert.
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   Sa Jul 28, 2012 7:29 pm

Geprüft und Angenommen.
hurrhurr
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BeitragThema: Re: Kyôga, Ren | Ge-Nin | Kumo-Gakure   

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