Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]

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Fudo Kano
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BeitragThema: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mo Apr 23, 2012 8:07 am

Die Sonne begann ihre Neigung gen Boden, gen Horizont zu richten, als der junge Mann aus dem Fenster sah. Es war ein kurzer Blick zwischen den Vorhängen, den er seiner Umgebung schenkte. Wie lange hatte er hier in dieser riesigen Wohnung alleine gelebt, hatte alleine seine Zeit gefristet, hatte sich abgeschottet. Er wollte niemanden sehen, niemanden hören, wollte alle Kontakte abbrechen, nur weil er sie verloren hatte. Nun jedoch hatte er jemanden gefunden, der ihm viel bedeutete, es war jemand, der nun seine Untergebene war, seine Partnerin und auch engste Bekannt, sowie Freundin. Was zwischen diesen Beiden nun stand war einmalig, was nicht so wie mit Sayo, denn diese würde nie ersetzt werden können, jedoch war es einzigartig. Die Bindung mit Chinatsu war etwas sehr reeles und gab Kano das Gefhül wieder gebraucht zu werden, jemanden zu haben, der ihm wichtig war, jedoch auch jemanden zu haben, der ihn als wichtig erarchtete. Chinatsu war lange nicht mehr da, jedoch fühlte er sich immer noch so, als wäre sie in seiner Wohnung präsent. Das Band zwischen den Beiden war mittlerweile sehr stark geworden und Kano schritt in Richtung der Couch. Eine leichte Einbuchtung, die von der Person zeugte, die bis vor dort gesessen hatte, ebenso wie ein Becher mit Kakao. Am Grund war noch eine kleine Lache zu erblicken. Kano jedoch räumte nun das Stück Keramik ab und brachte es hinter in die Küche. Dort wusch er ihre eine Tasse 3 mal ab und trocknete diese mit geübtem Handgriff ab. Es war mehr als Politur zu bezeichnen, was der junge Mann dort tat, und nicht reines abtrocknen. Kano stellte die Tasse in seinen Schrank und schritt aus der Küche zurück ins Wohnzimmer. Sein Blick wanderte umher und er überlegte. In all seinen 5 Zimmern gab es nur ein Tagebuch, welches offen auf dem Tisch lag. Es war datiert auf den Todestag Sayos. Kano hatte dies vor Chinatsu noch geheim gehalten und sonst war kein Besucher mehr erwartet. Auch kam bei ihm niemand unvorangemeldet, warum auch? So etwas wie Freunde hatte er nicht. Kanos Blick fiel auf den Einband, bläuliches Hardcover, mit golender Verzierung. In goldenen geschwungenen Buchstaben stand Datum, Ort und Uhrzeit des Intervalles. Mit dem Buch in der Hand lies er sich auf seine Couch nieder, natürlich exakt neben der Position, an der Chinatsu gesessen hatte. Zu seiner linken war nun noch ein Platz frei, welchern och nicht eingenommen wurde. Kano erwägte diesen Platz Shia zu geben, jeodch verwarf er diesen wieder, denn diese Katze war Chinatsus Eigentum und sonst niemanden. Kano öffnete das Buch und begann wie jeden Abend zu lesen. Vielleicht, so hoffte er, würde er dort einen Hinweis auf den Verbleib des Mörders finden, auch wenn dererlei Hoffnungen vergebens waren, so nahm er sich vor diese niemals aufzugeben. Irgendwann, so glaubte er fest, würde er es schaffen, würde er die Person finden, die Sayo dies angetan hatten, sie sterben ließen und sie zurück ließen, damit sie verblutete. Dies war für Kano die wohl größte und schmerzhafteste Erfahrung in seinem Leben. Lange Zeit, in der der junge Mann in der Welt der Vergangenheit umher reist merkte er nicht, wie ein bekanntes Chakra sich seiner Wohnung näherte. Woher diese Person seine Addresse kannte, oder aber die Intention dieser Person war dem Wissen des Mannes verwehrt geblieben. Erst, als er auf das erste Läuten nicht reagierte, begann es in Sturm zu schellen. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken erhob sich der Mann und klappte sein Buch zu. Er legte es behutsam wie einen kleinen Schatz auf seinen Tisch. Sein Blick wanderte umher und er ignoirerte das weitere Schellen. War es hier auch ordentlich genug, um einen Gast zu empfangen? Nein, hier und da waren noch ein paar Staubkrümel auf den Regalen. Er schüttelte abwertend den Kopf. Wie kann jemand eine so dreckige Wohnung nur einem Gast vorführen? Immerhin war Staub auf dem Regal eine sehr ernst zu nehmende Gefahr, auch wenn es sich hierbei nur um 3 Krümel handelte. Es entwich erneut ein leies Seufzen seiner Kehle und Kano eilte zur Tür. Auch auf die Gefahr hin, dass er für diese mit Unrat getränkte Wohnung zum Gespött der Nachbarn wurde, öffnete er die Tür und sah jemanden vor sich stehen, mit dem er nicht gerechnet hatte, jedoch gab sein Gesicht keinerlei Regungen preis.
Was verschafft mir die Ehre, Epona-chan?, fragte er sie höflich und schenkte ihr eines seiner Lächeln, die ab und an wie eine motorische Meisterleistung wirkten.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Di Apr 24, 2012 2:35 am

Epona schellte erst einmal, wartete artig die höflichen drei Sekunden ab und schellte erst dann ein wenig energischer, da sich drinnen keine Regung tat.
Ja, was war wohl ihre Absicht hinter diesem Spontanbesuch? Warum hatte sie sich auf den weiten Weg bis zu Kano Fudos Addresse gemacht, für die sie auch noch eine gewisse Anstrengung hatte auf sich nehmen müssen, sie überhaupt zu finden? Nun gut, ganz so schwer war es nicht gewesen. Immerhin war Epona ein kontaktfreudiger Mensch, und es gab sogar manche Leute, bei denen ihre Art auf fruchtbaren Boden fiel. Von daher war es nur eine äußerst schwache Herausforderung gewesen, einen Straßennamen und eine Hausnummer zu erfahren.
Aber warum war sie hier? Eigentlich auch relativ einfach: Weil es ihr nur geringfügig gefallen hatte, wie sie auseinander gegangen waren. Abgesehen davon hatte sie das nagende Gefühl, Chinatsu könnte nichts besseres zu tun gehabt haben, als sie schlecht zu reden.
Zuzutrauen wärs ihr. Und wenn die blonde Jo-Nin eines nicht abkonnte, dann dies: Böses Gerede über sie.
Was verschafft mir die Ehre, Epona-chan?
Ah, doch jemand zuhaus. Epona prüfte Kanos Gesichtsausdruck. Regungslos, formelle Höflichkeit. Und seine Laune scheint sich nicht viel weiter gehoben zu haben als im Park. Vielleicht schaut er auch immer so drein... Kano war ihr ein Rätsel. Er wirkte abgebrühter als die meisten anderen ihrer Kameraden. Vielleicht aber auch einfach gebrochener durch seinen Verlust. Einen Verlust, wie ihn - auch bei einem solch gefährlichen Berufsfeld - nicht jeder Shinobi in seinem Leben hinnehmen musste. Kameraden fielen öfter, doch den Tod einer geliebten Person erlebte nicht jeder. Er muss mal anders gewesen sein. Oder er verbirgt, was auch immer Sayo an ihm gefunden hat ging es der Jinchuuriki durch den Kopf.
Ich dachte mir nur, dass es unfein war, wie wir heute im Park auseinander gingen entgegente Epona ehrlich, Und außerdem hat es mich noch interessiert, ob es Chinatsu wieder besser geht. Ihre Augen schweiften kurz ab und in die Wohnung. Ist sie noch hier?
Letzterer Punkt war vielleicht einen Hauch geflunkert. Zwar interessierte es die Blonde sehr wohl, was aus Chinatsu geworden war - doch machte sie sich eher Sorgen darum, was das Mädchen gesagt haben mochte, und nicht über deren Gesundheit. Chinatsu war zäh wie altes Schuhleder, so sah es die Kiobashi. Immerhin hatte sie die Jinchuuriki schon als Untergebene erlebt. Die Nura konnte einstecken - auch wenn Kanos Getue um das Mädchen nach ihrem Fall vom Baum auf etwas anderes schließen lassen konnte.
Wenn sie will, kann wohl auch sie schon berechnend sein. Epona hoffte natürlich, nicht gleich wieder auf die andere Jinchuuriki zu treffen.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Di Apr 24, 2012 7:16 pm

Kanos Blick ruhte auf der jungen Dame und so kam es auch, dass er sie knapp, unauffällig und vor allem prüfend musterte. Er lauschte ihren Worten und verstand weshalb sie hier war. Sie wollte ein erneutes Gespräch mit dem jungen Mann suchen und sich auch nach Chinatsus Befinden erkundigen. Kano lies sie eintreten, denn immerhin waren dererlei Gespräche nichts für den Hausflur, wo die Nachbarn spitzelten. Ruhig und besonnen schloss er die Tür und trat vor ein kleines Schuhregal. Er deutete kurz darauf.
Dort kannst du deine Schuhe ablegen und die erste Tür auf der linken Seite ist eine Gardrobe, falls du etwas ablegen möchtest., begann er und schritt zu besagter Tür, um zu verdeutlichen, dass diese die Tür war, von der er sprach.
Neko-chan hat vor etwa 10 Minuten und 32 Sekunden meine Wohnung verlassen und ist auf dem Wege zu dem Haus ihrer Eltern. Was ihr Befinden angeht, so ist sie wieder vollends genesen und einsatzfähig. Neben ihren kleinen Kratzern gibt es jedoch einige Wunden, die erst mit der Zeit und Fürsorge zu heilen beginnen., sagte er und ging weiter ins Wohnzimmer. Mehr würde er ihr nicht offenbaren, immerhin war er Chinatsus Buddy und nicht jemand, der eifnach so alle Geheimnisse, die sie ihm anvertraute preisgab. Er derigierte Epona über den Flur in das Wohnzimmer und deutete auf den Platz, der in seinen Augen noch nicht belegt war, denn bei der Couch in der Mitte saß er und zu seiner Linken saß Chinatsu. Somit blieb für Epona auf einer dreisitzigen Couch nur noch der Platz zu seiner rechten.
Ich mache dir einen Tee, warte kurz, ich werde gleich wieder zurück kommen., sagte er und ging in Richtung der Küche. Auf seinem Wohnzimmertisch lag noch das Tagebuch des jungen Mannes, immernoch datiert auf den Todestag Sayos. Kano nahm nicht an, dass die Kiobashi so neugierig war, dass sie einfach so sich besagtes Buch nehmen würde, und darin lesen würde. Zwar gab es auch dafür eine Wahrscheinlichkeit, die bei etwa 2% lag, jedoch hoffte er, dass besagte junge Frau es nicht wagen würde, ein solch für ihn wichtiges Buch anzurühren. Immerhin gebat der Anstand schon, dass man keine Tagebücher las, zumindest nicht ohne das Einverständnis desjenigen, der sie geschrieben hatte. Kano begann wie eine Maschine das Wasser, welches er für sich aufgebrüht hatte wegzukippen, füllte neues Wasser ein und kochte dies auf. Natürlich verlies er in keiensterweise seinen Platz. Er blieb dort, da er das Wasser nicht überkochen lassen wollte. Als das Wasser fertig war mit kochen, füllte er einen Teil davon in eine Tasse und lies den Tee kurzzeitig ziehen. Er kannte Epona schon und so gab es einen Tee mit einem Löffel Zucker. Als er damit fertig war, trat er wieder hinein ins Wohnzimmer und stellte die Tasse wieder vor ihr ab. Dann jedoch, anstatt sich zu ihr zu setzen, ging er zu einem anderen raum, holte dort etwas heraus, nämlich einen Staublappen und blickte kurz zu Epona.
Verzeih, dass ich jetzt noch kurz Staubwischen muss, jedoch kann ich eine solche drekige Wohnung keinem Gast zumuten, sagte er und deutete auf den Schrank, wo 3 Staubkrümel lagen. Dort ging er hin und begann besagten Staub mit dem Lappen einzufangen und begab sich damit ins Badezimmer. Reinlich wie er war, spühlte er den Lappen aus und es dauerte noch mal etwa 10 Minuten, ehe er wieder vor sie trat. Kano betrachtete die Kiobashi eindringlich und lies sich schließlich neben ihr nieder.
Es mochte sein, dass das Auseinandergehen nicht gerade so war, wie man nach einer längerfristigen Bekanntschaft es zu pflegen tat und dafür möchte ich mich auch entschuldigen. Neko-chan und ich haben jedoch dadurch etwas festgestellt, dass man nicht zwingend alleine ist mit Schmerz und Leid., sagte er nun und betrachtete die junge Dame.
Als Entschädigung darfst du mir gegenüber einen Wunsch äußern. Immerhin gebietet es der Anstand, dass man sich für dererlei Vergehen zu entschuldigen versucht. Dies möchte ich hiermit versuchen., sprach er nun und lächelte sie an. Es war ein kurzes, flüchtiges, jedoch ehrlich gemeintes Lächeln. Kano wollte jene soziale Kontakte, die er hatte halten, auch wenn er dafür ein wenig in den sauren Apfeil beissen musste.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Apr 25, 2012 2:33 am

Epona ließ sich hereinbitten und schlüpfte aus den Schuhen, beförderte sie mit lässigem Schwung von den Füßen ins Regal, wo sie sich akkurat anordneten. Die Gaderobe allerdings ließ sie buchstäblich links liegen, schaute nur kurz an sich herab. Dieselbe helle Hose, dasselbe orangefarbene T-Shirt wie im Park. Ihre zweite Freizeit-Garnitur, die aus bauchfrei und violett bestand, hing zuhause im Schrank. Folglich hatte sie nichts abzulegen.
Neko-chan? Kano folgend, schnappte sie diesen Namen mit Überraschung auf. Große Güte. Es brachte sie zwar nicht wirklich ins Stolpern, doch die Überraschung über diese sehr freundschaftliche Anrede Chinatsus schlug sich wohl auf ihren Gesichtszügen nieder. Auch, wie Kano weiter über sie sprach. Vor zehn Minuten erst weg also. Na, Glück gehabt. Nein, Epona war nicht scharf drauf, mit der Nibi-Jinchuuriki zusammenzutreffen. Während der Mission war sie kaum zu ihr durchgedrungen und hatte es auch nach den Fehlschlägen nicht weiter versucht - dieses fast schon ängstliche Verhalten im Park aber hatte das Ganze doch noch krönen können. Um ein Haar verspürte die Kiobashi etwas wie Abneigung. Und dies war etwas, was die Hachibi-Jinchuuriki noch so gut wie nie verspürt hatte.
Nichtmals dem Kerl, der sie damals entfernt hatte, brachte sie Abneigung entgegen. Bloß Genervtheit von dem schaurigen Ort mit der widerlichen Abbortgrube, an den er sie geschleppt hatte, um sie dort an das Mitglied irgendeiner bösen Möchtegern-Organisation weiterzureichen. Er hatte halt getan, wofür er bezahlt wurde. Da konnte man ihm doch nicht böse sein.
Während Kano in die Küche verschwand, ließ sich Epona artig auf dem ihr zugewiesenen Platz auf dem Sofa nieder und nahm sich Zeit, die Wohnung in Augenschein zu nehmen. Das erste, was auffiel: Sauberkeit. Fast klinische Reinheit. Die Nasenflügel der Kunoichi blähten sich, als sie schnupperte. Roch sie da Desinfektionsmittel?
Auf dem Wohnzimmertisch lag ein Buch, aufgeschlagen. Wie zuvor im Park erkannte Epona es nicht als intime Privatsphäre, sondern ein Notizbuch oder simple Lektüre. Ihr Blick schweifte über die Zeilen, doch dann wurde ihr die Bedeutung des Buches klar. Der Name Sayos sprang ihr entgegen. Oh je... Sie überflog die Zeilen, um den Kontext des Namens zu erfahren, und horchte zugleich beständig in Richtung Küche. Kano schien sich nicht im Raum zu bewegen, während das Wasser zu köcheln begann, und so hatte sie genug Zeit, das beschriebene Geschehen im Tagebuch einzuordnen. Trauert er denn immer noch?
Kano kehrte zurück und fand Epona ganz und gar nicht in irgendwelche privaten Dinge spickend vor. Er gab ihr die Tasse. Ging aber gleich wieder aus dem Zimmer heraus! Verzeih, dass ich jetzt noch kurz Staubwischen muss, jedoch kann ich eine solche drekige Wohnung keinem Gast zumuten.
Epona blinzelte. Schaute. Und suchte den Dreck, den Schmutz. Und fand nichts! Was? Zumuten? Hier kann man vom Boden essen! Es ist hier sauberer als in der Restaurantküche meiner Eltern! Fassungslos beobachtete sie, wie Kano drei winzige Krümelchen einsackte und dann für längere Zeit im Bad verschwand, um den Lappen auszuspülen. Er ist arm dran. Wirklich, wirklich arm dran.
Schließlich kam Kano zurück und ließ sich diesmal auch wirklich neben ihr nieder. Es sah nicht aus, als wolle er in den nächsten Sekunden aufspringen und mittels eines Flammenwerfers die Bakterien vom Toilettenring brennen, also konnte man nun wohl mit ihm reden. Epona hatte inzwischen ihren Tee zu drei Vierteln ausgetrunken und drehte nun die Tasse in den Händen ein wenig hin und her.
Es mochte sein, dass das Auseinandergehen nicht gerade so war, wie man nach einer längerfristigen Bekanntschaft es zu pflegen tat und dafür möchte ich mich auch entschuldigen. Neko-chan und ich haben jedoch dadurch etwas festgestellt, dass man nicht zwingend alleine ist mit Schmerz und Leid. Als Entschädigung darfst du mir gegenüber einen Wunsch äußern. Immerhin gebietet es der Anstand, dass man sich für dererlei Vergehen zu entschuldigen versucht. Dies möchte ich hiermit versuchen.
Du brauchst dich nicht zu entschuldigen entgegnete Epona und lehnte sich zurück, schaute Kano von der Seite an. Und einen Wunsch musst du mir auch nicht erfüllen. Da ist nichts dabei. Nur... es kam mir dumm vor, wie es geendet hat. Als Sayo noch da war, hatten wir schließlich auch einen besseren Draht zueinander. Zumindest ein wenig... Sie pausierte, nahm einen Schluck Tee. Hätte er anstatt Zucker bloß Alkohol reingemischt. Und das haben wir nach ihrem Tod ein wenig vernachlässigt. Ihr Blick wurde schärfer, prüfend. Nimms mir nicht krumm. Aber du scheinst noch immer nicht darüber hinweg. Stimmts?
Belanglose Themen wären ihr lieber gewesen. Doch der Tagebucheintrag spornte sie an, ausnahmsweise mal etwas tiefer zu schürfen. Immerhin gab Kano auch genug Hinweise darauf, dass irgendwo irgendwas im Argen lag.
Fühlt er sich wegen Sayos Tod Chinatsu so verbunden? Der Gedanke kam ihr komisch vor. Waren diese Wunden, der Verlust der großen Liebe und das Dasein als Jinchuuriki, denn wirklich so ähnlich? Ihrer eigenen Empfindung nach war Letzteres bei weitem leichter zu ertragen. Eine seltsame Sache.
Für Kano war es wohl offensichtlich gewesen. Im Falle Eponas entrollte sich die Tragweite der Qualen Chinatsus nur sehr langsam.
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Apr 25, 2012 7:26 pm

Epona war scho neine komische Person. Sie lehnte es ab von ihm einen Wunsch erfüllt zu bekommen, wie sie auch es ablehnte, dass er sich entschuldigte. Für ihn war dies selbstverständlich und er würde gewiss nicht von seinem Charakter sich entfernen. Der Blick des jungen Mannes wurde für eine Sekunde lag anders, er wurde tiefer, düsterer, emotionaler, ehe er schnell wieder seine normale Kälte gefunden hatte. Die junge Kiboashi war auch beim eintreten in die Wohnung über seine Bezeichung seitens Chinatsus überrascht, dass hatte er ihr deutlich angesehen, jedoch es unkommentiert gelassen. Er wollte nicht, dass ein Gespräch von ihm aus ins Rollen kam, immerhin hatte die junge Frau ihn aufgesucht und nicht umgekehrt, somit war sie in der Erklärungsnot. Kanos Blick ruhte auf den Augen der jungen Dame.
Sayo war auch einzigartig. Ging es nun darum neue Kontakte zu knüpfen, oder aber dererlei zu pflegen, sie kannte ganz Konohagakure und war mit jedem irgendwie und irgendwo befreundet, oder bekannt. Ich weiß nicht wie sie dies schaffte, jedoch konnte sie jede ihrer freundschaftlichen Beziehungen halten, schenkte jeder Person irgendwo ein wenig ihrer wertvollen Zeit. Ihr Tod... er war ein Wendepunkt für mich, falls du das Gespräch dorthin treiben möchtest. Du hättset mich nicht sehen wollen danach. Ich schied ein Jahr vom Dienst aus, um die Sicherheit beider Seiten zu gewährleisten. Ich kapselte mich von der gesammten Umwelt ab, holte mir nur Nahrung und schloss mich wieder in meiner Wohnung ein. Du hättest mich nicht sehen wollen., sagte er nun und betrachtete sie. Er wollte ihre Reaktion darauf sehen, wollte sehen, was sie dazu zu sagen hatte. Würde sie ihn verstehen? Hätte sie seinen Wunsch respektiert? Oder wäre sie dennoch gekommen? Kano tippte eher auf letzteres, einfach um ihn aus der Depression heraus zu holen. Er betrachtete ihre Mimik, den Blickwinkel ihrer Augen, die Intensität mit der sie strahlten. Kano wollte wissen, was genau sie in ihm sah und dies drückte ihr Körper aus, nicht ihre Lippen und ihre Worte. Er hatte seinen ersten Kuss Chinatsu geschenkt und niemand sonst sollte von ihm einen erhalten. Er wollte nur noch ihr welche Schenken, selbst wen Epona jetzt einen offensiven Angrff diesbezüglich starten sollte, was er nicht annahm, würde er sie wohl abweisen, auch auf die Gefahr hin, in ihren Augen interessanter zu erscheinen. Jedoch, würde er die Gedanken der jungen Frau kennen, würde er diese wohl belächeln und ihr sagen, dass sie in eine vollkommen falsche Richtung dachte, denn das, was die Beiden verband war nicht der Verlust, den Kano erleiden musste, sondern aufgrund seines Verhaltens wurde er gemieden, ebenso wie sie. Niemand wollte an sich freiwillig mit einem neurotischen, oder chronisch aggressiven Menschen zu tun haben. Sowohl Chinatsu, wie auch er empfanden sich als ausgestoßen und hatten bis zu ihrem Treffen keinerlei soziale Kontakte, die sie groß halten konnten. Klar, Kano hatte Sayo, jedoch nach ihrem Tode, wer blieb ihm da? Welcher seiner Bekannten kam nach ihrem Tode zu ihm und versuchte ihn aufzubauen? Es war niemand erschienen. Niemand wollte sich um ihn kümmern. Das Einzige, was ihn über diese Zeit hinweg half waren seine Bücher. Kanos Blick war gefühlvoll und ungewohnt intensiv. Es sollte Epona zeigen, dass das, was sie eben gehört hatte nicht nur die Spitze des Eisberges war, sondern eine kleine Eisspitze, die ausder Spitze des Eisberges herausragte. Wenn sie Chinatsu verstehen wolle, und das sei jetzt mal dahingestellt, musste sie ihn kennen, ihn nachempfinden, oder sich in ihn hineinversetzen können. Er hatte gesehen, wie Chinatsu auf Epona reagiert hatte, auf ihre lockere und über aus unbekümmerte Art und Weise. Kano jedoch hatte in Chinatsu etwas gesehen, eine Seelenverwandte, eine Leidensgenossin, jemand, der ihn verstehen konnte, der ihn verstehen würde, denn ausgestoßen zu sein ist egal, ob man Eltern hat oder nicht eines der schlimmsten Gefühle, die man sich vorstellen kann.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Apr 26, 2012 12:04 am

Du hättest mich nicht sehen wollen.
Das ging tief. Eponas Mundwinkel zuckten, allerdings nichtmal andeutungsweise für ein Lächeln. Es war eher ein Schlucken, so als wolle sie ihrer Zunge körperlich befehlen, diesmal ausnahmsweise nicht zu vorschnell loszupreschen. Dies wäre wohl ein geeigneter Zeitpunkt, diese Sache zu probieren: Erst nachdenken, dann reden.
Die junge Frau drehte die Tasse in ihren Händen, ihr Blick löste sich von dem Kanos und glitt über die blankgefegten Regale, den sauberen Boden und die reinen Haushaltsgegenstände, die so zu sehen waren. Ich kapselte mich von der gesammten Umwelt ab, holte mir nur Nahrung und schloss mich wieder in meiner Wohnung ein.
Hier drin sieht es so seltsam leer aus
ging es ihr plötzlich durch den Kopf. Man könnte es ohne Probleme als frei zum Beziehen erklären. Es sah einfach nicht danach aus, als habe in den letzten Wochen und Monaten irgendwer hier drin gelebt.
Eponas Auszeit war kurz, aber merklich. Doch diesen Moment des Schweigens nahm sie sich, so einfach wie sie sich immer über irgendetwas hinwegsetzte. Es erschien ihr eben nötig.
Ich... hab dich wohl nicht sehen wollen, nein. Damit hast du recht gab sie schließlich frei heraus zu, immerhin war dies die Wahrheit. Und solang es nicht im Sinne des Dienstes war, log Epona auch nicht. Betreten schaute sie auf die winzige Pfütze am Grunde ihrer Teetasse.
Nein, sie plante keinen offensiven Angriff oder sonstwas, um hier einen Kuss zu rauben oder dergleichen. Darauf war sie nicht aus. Kano hatte Sayo gehört, immer, und so hatte er niemals auch nur als Fußnote auf der Jagdliste gestanden. Daran hatte sich nichts geändert. Auf dieser Ebene war sie nicht interessiert an ihm, und es interessierte sie auch nicht, ob er vielleicht interessiert war. Wäre sie auf etwas wie dies ausgewesen, hätte sie ihre Garderobe überdacht.
Und rückblickend, da bedaure ich es, nicht besser geschaut zu haben. Aber du sagtest nichts. Du bist mir nie wieder über den Weg gelaufen, und... so dachte ich wohl, wir würden beide auf unsere Art mit Sayos Tod fertig werden. Du weißt schon: Zeit heilt alle Wunden, das Leben ist so, weiter gehts! Den letzten Satz trug sie mit einem Hauch Sarkasmus vor und ahmte dabei die häufigsten Phrasen der Vorgesetzten nach. Sie streckte noch die geballte Faust schwungvoll nach vorn, um ihre Worte mit entsprechender Gestik zu unterstreichen, ließ den Arm jedoch rasch wieder sinken. Man hat sich eben in die Arbeit gestürzt. Nicht nur ich. Viele, die Sayo kannten, machten es so. Und irgendwann, da war der Schmerz weg. Sie klopfte sich auf die Brust. Da war die Wunde verheilt. Mit einer gewissen Traurigkeit nahm Epona den Blickkontakt wieder auf, sprach leise und fast ausweichend. Ich weiß nicht. Dachte wohl, bei dir sei es genauso gewesen.
Zögern. Dann legte sich ihre Hand auf Kanos Knie, einfach nur als spontane Geste. Ich hab dich nicht sehen wollen. Und jetzt tut es mir leid. Die Mundwinkel der Blonden zuckten erneut, diesmal in traurigem Lächeln. Damit bin ich offenbar spät dran, was?
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Apr 26, 2012 1:00 am

Die wachsamen Augen Kanos blickten sie an, fokussierten ihre Bewegungen, liesen nichts von ihr außer Acht. Wäre er ein Uchiha hätte man ihn wohl dafür rügen müssen, dass er sie nun mit dem Sharingan anstarrte. Kano lauschte ihren Worten, lauschte der Stimmlage, beobachtete ihre Bewegungen und wie sie nun wieder Blickkontakt zu ihm suchte. Es war ein sehr ernstes Thema und scheinbar nutzte Epona etwas, was sie nur eher selten nutzte, ihren süßen Kopf, denn immerhin nahm sie sich einen Moment der Auszeit, gewährte sich einen Moment der Besinnung, in der sie wohl nach Worten suchte. Und es hatte sich gelohnt zu warten, ihr diesen Moment zu gewähren. Epona war einfühlsam, aufrichtig und auch ein wenig aufmunternd, zumindest versuchte sie dies. Kanos Gehirn folgte ihren Worten bis tief in seine Seele. Was tat er hier, während er in der Wohnung war? Er setzte sich still in eine Ecke und schrieb, aß, wusch ab, reinige die Wohnung, seine Kleidung und schrieb weiter. Er ruhte und schon ging der gesammte Tag wieder von vorne los. Es war ihr hoch anzu rechnen, dass sie nun versuchte sich ihm zu nähern. Nein, während seiner Trauerzeit wollte sie ihn wahrlich nicht sehen. Tagelang in einem Zimmer, die Wand anstarrend. Es wäre wahrlich ein schwieriger Moment für die Kiobashi gewesen, denn zum ersten Mal hätte sie wohl Probleme gehabt zu einem Menschen durchzudringen. Er hätte sie ignoriert, die gesammte Zeit über, wäre nicht auf sie eingegangen, hätte kaum auch nur ein Wort mit ihr gesprochen, aber vielleicht hätte ihm gerade dies doch ein wenig motiviert. Vielleicht hätte er dann gesehen, dass er nicht ganz alleine war. Klar, nun war es zu spät sühne zu tun für etwas, was in der Vergangenheit passierte.
Jeder Mensch hat seine Eigenarten und auch seine eigene Art mit Verlust klar zu kommen. Für viele Personen war Sayo eine Freundin, nicht mehr und nicht weniger, aber für mich war sie mehr, nicht nur auf gefühlstechnischer Ebene, um sie drehte sich meine Welt, sie wollte mir helfen aus meinem Leben etwas zu machen, wollte mir zeigen, wie man noch leben konnte, wollte mir Alternativen gewähren, und das wichtigste war, sie war eine Person, die mich akzeptierte, und dies trotz meiner Neurosen, oder auch meiner Vergangenheit..., sprach er leise, fast schon flüsternd, jedoch mit einer Härte und Intensität in der stimme, wie man sie kaum bei ihm vernahm. Kano war sich sicher, dass Epona ihn vielleicht auch verstehen könnte, wenn sie dies nur wollte. Tief in seinem Herzen wünschte er sich so etwas, jedoch brauchte so etwas Zeit. Mit Chinatsu konnte er sich fast schon blind verständigen, aber auch nur, weil sie und er beide einsam waren. Und da lebten die Beiden gemeinsam ihre Einsamkeit aus, um eben dieser zu entkommen. Kano war sich sicher, Chinatsu konnte etwas in ihm bewegen, wie auch er bei ihr, jedoch verlangte nun jemand seine Aufmerksamkeit, die ebenfalls einen Platz in seinem Leben hatte. Eine scheinbar gute und besorgte Freundin. Sie wirkte reuemütig, bereute ihr Nichtauftreten. Kano jedoch schüttelte kurz den Kopf.
Auch wenn es keienrlei Entschuldigen verlangt, so bin ich dir doch dankbar, dass du diese ausgesprochen hast. Man ist nie zu spät dran, um jemanden, der einem wichtig ist zu helfen und ihm die Hand zu reichen. Eben diesversuchst du gerade und ich bin dir dankbar., sagte er, nahm ihre Hand in die Seine und schenkte ihr ein schwaches, jedoch ehrliches Lächeln. Sein Blick ruhte auf der jungen Frau und er wollte noch etwas sagen, jedoch hielt er in seiner Bewegung inne. Kanos Blick war weiterhin auf sie gerichtet. Was sollte er nun sagen? Was wollte er sagen? Eines war sicher, sie machte einen Schritt auf ihn zu und so würde auch er einen Schritt auf sie zu machen müssen. Klar, seine Wohnung war klinisch rein, jedoch auch sonst? Was hatte er? Was hatte er zu verlieren?
Ich fand es zu ihrer Beerdigung nicht fair, dass man mir die Schuld an ihrem Tode gab. Ich litt selber und dennoch zeigten alle mit dem Finger auf mich und gaben mir die Schuld, sagte er es schließlich. Ob sie verstand, was er damit ansprechen wollte? Ob sie seinen Ausführungen folgen konnte? Er glaubte es und vielleicht war ja Epona auch in der Lage ihm ein wenig Nähe und Zuwendung zu geben, einfach ihm zu zeigen, dass er nicht alleine war. Ja, dies wäre wohl ein wahrlich wunderschöens gefühl für den jungen Mann.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Apr 26, 2012 1:53 am

Eponas Lächeln breitete sich etwas mehr aus, als sie spürte, dass sie ihre Worte wohl auch einmal richtig gewählt hatte. Sie lauschte dem, was Kano über Sayo zu berichten hatte, und wurde sich bewusst, dass dieses Mädchen wohl wirklich tiefschürfend gewesen sein musste.
Manche Menschen dachte sie betreten, hinterlassen eben größere Risse als andere...
In der Tat. Sayos Vergehen hatte für Kano nicht nur den Tod eines Kameraden, oder gar einer Liebe bedeutet. Sayo war viel mehr noch das gewesen, was ihn mit der Welt verbunden hielt.
Der junge Mann ergriff ihre Hand als Zeichen, dass er die Entschuldigung trotz Verspätung annahm.
Was er dann aber sagte, überraschte die blonde Kunoichi erneut. ch fand es zu ihrer Beerdigung nicht fair, dass man mir die Schuld an ihrem Tode gab. Ich litt selber und dennoch zeigten alle mit dem Finger auf mich und gaben mir die Schuld.
Daran war ja auch nichts fair entgegnete sie mit plötzlicher Barschheit, die sich jedoch rasch wieder fing. Gerede wie solches, das hätte man gleich abstellen sollen. Eindringlich schaute sie Kano in die Augen. Kameraden sterben im Dienst. Das ist eben so. Für diejenigen, die zurückbleiben, gerät diese Floskel leider schnell in Vergessenheit, wenn sie vor einem Grab stehen.

Und plötzlich die dunkle Schwärze einer Tropfsteinhöhle. Bis zu den Knien hoch fand sich Epona Kiobashi im Wasser stehend wieder. Nur langsam wandte sie den Kopf, schaute über die Schulter. Und ihre Augen wurden schmal. Du unterbrichst mich.
Daaas... könnte man so sagen.
Jenseits baumstammdicker Gitterstäbe regte sich ein wüstes, groteskes Bündel im Schatten, ein riesiges Ding, deren Gestalt man auf die Entfernung kaum erkennen konnte in der Dunkelheit.
Du solltest schlafen. Schlaf einfach.
Grollen. Knirschende Steinplatten. Der massige Leib des Ungeheuers wuchtete sich auf zwei muskelbepackten Armen in die Höhe. Gelb schimmerten die Augen aus der Höhe und dem Dunkel herab. Schlafen? Seine Stimme hallte dumpf in den Tiefen des Seelenverstecks wieder. Niemals. Nicht, während du über den Verlust von Kameraden redest. Es klang wie Husten, war aber wohl etwas, was der Hachibi unter höhnischem Lachen verstand. Rede ruhig weiter. Sag ihm, Kameradentod ist Schicksal. Sag ihm, Gefolgsleute fallen eben, so wie Blätter im Herbst von den Bäumen fallen. Oder besser, wie Pflaumen? Pflaumen und Menschen, beide benehmen sich gleich, wenn sie aus großer Höhe fallen. Der Bijuu hatte einen Moment lang den gewaltigen, gehörnten Schädel abgewandt, während er über seiner Metapher brütete. Nun aber erhielt Epona wieder völlige Aufmerksamkeit. Der Kiobashi wäre es lieber gewesen, Hachibi hätte sich einfach wieder ins Philosophieren der Sprache vertieft und sie wieder ziehen lassen.
Ja, sag ihm, dass die Leute nur Sündenböcke brauchen. In deinem Falle hattest du ja Glück gehabt. Knarrend und knirschend schlurfte der Leib des Biestes über den Boden, näher hin zu den Gittern. Dich hat niemand für irgendwas verantwortlich gemacht. Nein, dich nicht. So ein süßes Ding, so ein diensteifriges Ding. Hah.
Husten. Ein Titan sog die Luft ein. Und dröhnte sie wieder heraus.
Bullshitt!
Epona wich zwei Schritt zurück, als die Stimme mit Urgewalt auf sie herabfegte. Bullshitt, keine Schuld? Bullshitt! Du warst feige, du warst grausam. Nicht, dass ich beides verurteile. Nein, das nicht. Doch die Heuchelei? Dröhendes Lachen. Ein bisschen wie Knurren. Heuchelei, die hass ich. Heuchelei, die fress ich. Heuchelei, die schluck ich, käue ich wieder und zermalm ich zu Brei.
Rede nicht, als wenn du wüßtest, wovon du da schwafelst entgegnete Epona und schaffte es dabei sogar, das Zittern der Stimme zu unterdrücken. Eigentlich hatte sie keine übermäßige Furcht vor dem Bijuu. Im offenen Kampf um sein Chakra jedenfalls nicht. Nur sein Gerede, das trieb sie zur Weißglut.
Hauptsache, du weißt, wovon du redest.


Und wieder zurück. Mit einem Schlag. Und nichtmals eine Sekunde war in der realen Welt vergangen. Epona blinzelte lediglich; man sah ihr so gut wie nicht an, dass sie einen Moment lang mit den Gedanken woanders gewesen war. Rasch suchte sie wieder Kanos Blickkontakt.
Was ich sagen will ist jedenfalls: Du hast keine Schuld am Tode Sayos. Sie drückte seine Hand etwas fester. Falls es dir hilft, dann... dann könntest du es mir vielleicht irgendwann einmal erzählen. Was passiert ist, meine ich. Nur, wenn es dir nicht zu sehr schmerzt. Ich weiß ja nicht, ob...
Am liebsten hätte sie sich auf den Hinterkopf geschlagen. Als sie merkte, dass sie sich zusehends verhaspelte, verzog sie das Gesicht zu einer ironischen Grimasse. Verzeih, ich stehe gerade etwas neben mir.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Apr 26, 2012 7:56 am

Was war dieses Gefühl? Kano konnte es kaum zuordnen. War es Zugehörigkeit? Oder war es einfach nur Zuneigung, die er durch Epona verspührte? Kano betrachtete sie kurz, lies all ihre Worte noch einmal sich durch den Kopf gehen und beobachtete ihren Wandel. Sie wollte eigentlich wissen, wie es damals vor sich ging. Er hatte auch die Fähigkeiten ihr dies zu offenbaren, also warum sollte er es nicht tun? Er erhob sich langsam und begann Fingerzeichen zu formen. Dadurch trat Magen: Kokoni Arazu no Jutsu in Kraft. Kanos Wohnung begann sich zu verändern. Aus seiner sterilen Wohnung wurde eine wäldliche Gegend. Hier und da ein Baum, jedoch über all konnte man kratzspuren sehen, es hingen Kunais und Shuriken in den Bäumen. Hier und da sah man einige Leichen auf dem Boden liegen, und in einer Lache ein sehr bekanntes Gesicht. All dies ist eine Illusion, das war klar, jedoch war es für Kano ein weit aus schlimmeres Szenario, weil es mit Magen: Narakumi no Jutsu gemischt war und er es für Epona dort hin projeziert hatte.
Schau zu, dann wirst du es verstehen, sagte er und sah sie forschend an.

Der Himmel war verhüllt und nicht einmal der Vollmond konnte seine Strahlen durch die dichten und düsten Wolken schicken. Nicht ein Fünkchen Licht kam in das dicht gehangende Gestripp in dem sich ein junger Mann mit blonden Haaren und eisblauen Augen befand. Vor ihm lag sie, seine bis dato erste und einzige Partnerin. Die Wolken über ihm grollten und tobten. Der Wind begann zu peitschen, und lies die Blätter an den Bäumen tanzen, und die Haare umherschwirren. Die junge Frau zu den Füßen des Tokubetsu Jônins hatte eine klaffende Wunde in dem Brustbereich. Die metalische Flüßigkeit suchte sich seinen Weg hinaus aus ihrem Körper und der junge Mann konnte nichts tun. Er ging neben ihr in die Knie und schloss zunächst ihre Augen.
Du hast tapfer gekämpft, Sayo, ich bin stolz auf dich. Ich werde dich immer in meinem Herzen tragen, erklang nun monoton seine Stimme. Er erhob sich wieder und und blickte noch einmal auf die Leiche, die bis vor kurzem noch sein eigenes Leben verteidigt hatte. War sie es wert, dass er seine edle Kleidung beschmutzte? Ja, denn immerhin abeitete sie Hand in Hand mit ihm und hatte vieles getan, um ihn zu unterstützen. Was jedoch war dieses unbeständige Gefühl, dass er etwas übersehen haben musste. Sein Blick glitt von links und auch schon nach rechts. Einmal drehte er scih im Kreise und stand schließlich wieder vor ihr. Erneut ging er in die Hocke und hob sie hoch, auf seine Arme. Er mag nicht der Kräftigste sein, jedoch hatte er auch eine gewisse Grundkraft, die jeder Shinobi irgendwo hatte. Er wandte sich von dem Ort des Geschehens ab, denn überall lagen gefällte Bäume, jedoch auch gefällte feindliche Shinobis. Sie musste gegen mehrere Gegner antreten und dies ohne, dass er dabei war. Er schüttelte den Kopf und wunderte sich, warum sie ihn nicht gerufen hatte. Immerhin war das Jutsu Zweiseitig. Er seufzte leicht. Fragen über Fragen, und auf keine gab es eine befriedgende Antwort. Sicher würde er denjenigen jedoch kriegen, der seine Buddy tötete.
Nun kannst du schlafen, für immer deinen Schönheitsschlaf vollziehen, damit deine Schönheit erhalten bleibt, für immer. Solch eine Partnerin wie dich habe ich noch nie gesehen und werde es vielleicht auch nicht. Jedoch warst du die erste Komplimentäre, die ich je kennen gelernt habe. Bitte gewähre mir die Ehre auf deiner Abschiedfeier die Rede zu halten, sprach er nun mit ihr. Ihm war klar, dass er keinerlei Antworten erwarten kann, jedoch wollte er dennoch ihrem leblosen Körper zeigen, dass er da war, dass er sich um sie sorgte und dass sie ihm wichtig war. Sie sagte ihm einst, dass er kalt sei und niemand an ihn herankam, nicht einmal sie, jedoch war gerade sie es, die ihm an nächsten war. Sie kannte fast alles über ihn. Das Einzige, was er ihr verwehrte waren seine Tagebücher, auch wenn sie schon des Öfteren danach fragte. Er blieb noch einmal stehen und legte vorsichtig seine Lippena uf ihre kalte Stirn.
Sayonara, Sayo, hauchte er. Ob er sie geliebt hatte, dies wusste man nicht, jedoch war sie auf jeden Fall wichtig, so viel stand fest. Sie war die Frau, die er auch nicht einfach nur auf ihre Reize reduziert hatte, sondern mit der er normal redete, und das auf Augenhöhe.


Kano blickte eine Zeit lang zu Sayo herab und dann endete beide Illusionen auf einmal. Kano blickte kurz betrübt zu Boden, ehe er nun die Kiobashi ansah.
Und reicht dir dies?, fragte er nun direkt.


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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Fr Apr 27, 2012 5:14 am

Epona ließ die Illusionen auf sich wirken und schwieg noch einen Augenblick, selbst als die Genjutsu sich bereits wieder auflösten und die Umgebung erneut Kanos penibel sauber gehaltene Wohnung wurde. Es reicht mir erwiderte sie kurz angebunden auf seine Frage, um ihrerseits betrübt dorthin zu blicken, wo Sayo gelegen hatte - oder besser gesagt, ihr Scheinbild. Die Kiobashi verspürte den Schatten von Trauer über ihrer Seele schweben. Es brauchte einige Sekunden, ehe sich dieser Schleier wieder hob, wie Morgennebel. Sie seufzte. Danke, dass du es mir gezeigt hast. Ich habe davon gehört, wie es abgelaufen sein muss, doch... einen Bericht zu lesen, ist eben etwas völlig anderes. Ein mattes Lächeln huschte über ihre Züge. Du hast gute Worte gefunden, dort im Wald. Es war gut, dass du als Letzter bei ihr gewesen bist. Sie hätte sicherlich keinen anderen außer dir bei sich haben wollen. Ihre Augen glitten wieder zu seinem Gesicht. Viele haben sie gemocht, weißt du? Und sie mochte die meisten Leute ebenfalls. Aber sie hat nur einen geliebt.
Epona lehnte sich langsam zurück. Sie fläzte sich nicht auf das Sofa, als würde sie sich pudelwohl fühlen und am Liebsten eine Tüte Chips auf dem Schoß haben. Sie nahm lediglich eine gelöster wirkende Haltung ein. Mehr zu sich selbst als zu Kano sprach sprach sie: Sayo hatte einen guten Tod. So, wie sie ein gutes Leben hatte. Das zu wissen, tut gut.
Schweigen kehrte ein. Doch Epona verspürte rasch wieder den Drang, zu reden. Du solltest wieder öfter unter Leute sagte sie nach kurzer Weile, Chinatsu, also deine Neko-chan, wird da sicherlich auch helfen. Und wenn das Mädel dabei selbst etwas umgänglicher wird, umso besser. Ihr Lächeln wurde übermütiger. Aber gib Acht. Sie ist ein Jinchuuriki. Jinchuuriki sind unberechenbar und so weiter, wie du weißt.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Di Mai 01, 2012 7:30 pm

Kano lauschte ihren Worten. Die Kiobashi hatte gerade sich ihm gegenüber geöffnet, Gefühle gezeigt und damit auch gezeigt, wie sie zu Sayo stand. Es war mehr als nur eine oberfläche Mädchenfreundschaft, in deren man von Geplänkel spricht. Epona kannte wohl Geheimnisse von Sayo, die sie ihm nicht offenbarte, oder nicht offenbaren wollte, denn immerhin, dass jedoch wusste er erst im Nachhinein, war Sayo in ihn verliebt und wollte ihm dies sagen.
Ich habe von ihren Gefühlen im Nachhinein mir gegenüber gehört. Es war Saya, Sayos jüngere Schwester, die mir diese offenbarte, auch wenn es auf eine eher taktlosere Art geschah., sprach er. Es war das junge quirlige Mädchen, welches er vor sich sah, wie sie ihn auf der Beerdigung anschrie, ihn gar töten wollte. Epona jedoch schien zufrieden zu sein, dass Kano bei Sayo war, als diese verstarb, sie war froh, dass sie und er zum Schluß vereint waren. Kano jedoch irritierte der Umbruch in dem Gemüt der jungen Frau. Wie kam es dazu? Wieso wollte sie nun, dass er unter Menschen kommen sollte? Er fühlte sich ganz wohl, wobei man dies sicher aus dem Blickwinkel von normalen Bürgern nicht so sah. Kano war vereinsamt, alleine und auch sonst eher kontaktscheu, als kontaktfreudig. Er schloss Kontakte, wenn es von ihm verlangt wurde, jedoch auch nur dann. Sein Blick glitt zu der jungen Frau und er lächelte ebenfalls.
Es ist mir voll und ganz bewusst, dass es sich bei Neko-chan um eine Jinchuriki handelt, ebenso wie es bei dir der Fall ist, begann er und tippte mit seinem ausgestreckten Zeigefinger etwa auf Höhe des Herzens gegen ihren Körper. Es war nur eine Sekunde an Berührung, jedoch reichte dies aus um einen Bruchteil seines Chakras in sie zu schießen. Es war dem jungen Mann klar, worauf diese Andeutung hinaus laufen würde. Immerhin kannte auch er Epona.
Ich weiß, dass ihr über unvorstellbare Kräfte verfügt und auch sonst die Fähigkeiten eines normalen Menschens übersteigt. Jedoch befinde ich mich in der Lage zu sagen, dass ich mit ihren Ausbrüchen umgehen kann und sie unter Kontrolle bringen kann, so dass sie nicht mehr vom Niibi kontrolliert wird. Solltest du meinen Worten keinerlei Glauben schenken so möchte ich dich vom Gegenteil überzeugen und zum Kampf herausfordern., sagte er und sah sie entschlossen an. Kano war sich sicher, dass das bisschen Chakra, dass er in sie geschossen hatte nicht auffallen würde. Hätte er mehr in sie geschossen, hätte sie sicherlich dies gespührt, jedoch bei einer solch verschwindent geringen Menge war dies fast unmöglich, wenn man kein Medium war. Kanos feiner Spührsinn für solche Sachen lies ihn jetzt schon spüren, wo es sich befand. Eine solche Herausforderung würde die Kiobashi in keinsterweise ausschlagen und für das, was er vorhatte war das Chakra in ihr unerlässlich. Ansonsten hätte er sich stark konzentrieren müssen und mit einer Jinchuriki, die bereits ihre Gewänder übergestrichen hatte war es zu riskant. Sein eigenes Chakra zu erspüren war für ihn so einfach wie für jenden Menschen die Augen zu öffnen. Es gehörte einfach für ihn dazu. Während das Chakra das Zentrum des ihren suchte und somit auch die Schnittstelle zu dem des Bijuus würde Kano sie ablenken müssen. Dafür war es jedoch unerlässlich, dass sie mit ihm kämpfte. Und da er wusste, dass die Kiobashi darauf eingehen würde, würde auch sein Plan aufgehen. Er hatte ein Jutsu, was er dafür verwenden würde, was er brauchte um sie zu besiegen.
Oder willst du etwa mir erzählen, dass eine solch offensive Kämpferin wie du sich nicht traut gegen einen feigen Gejutsuka anzutreten, wie ich es bin?, fragte er sie nun um sie weiter aufzustacheln. Es war eher untypsich für ihn, jedoch war ihm klar, dass es seinen Zweck erfüllen würde. Kanos Pläne würden aufgehen udn auch auf die Gefahr hin, dass er nicht den eigenetlichen Plan anwenden würde, so hatte er einen Notfallplan bereits ausgearbeitet. Er schloss die Augen, lies seine Worte auf die junge Frau wirken und betrachtete sie, nachdem er seine Augen wieder öffnete. Sein Blick war höhnisch, herausfordernd, vielleicht auch mit einer leicht arroganten Note darin.
Damit auch die eine Chance hast werde ich Neko-chan nicht während unseres Sparrings beschwören, immerhin möchte auch ich dir die Chance auf einen Sieg gewähren., sagte er und wusste, dass er spätestens damit der jungen Frau zu verstehen gab, dass er zum Kampf bereit war und sie sicherlich auch nicht schonen würde.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 12:07 am

Kanos kurze Erzählung davon, dass Saya ihm weniger taktvoll gegenüber getreten war, ließ Epona das Gesicht verziehen. Unabsichtlich bohrte der junge Mann mit seinen Worten in der frischen Wunde. Eine Wunde aus Scham darüber, ihn allein gelassen zu haben. Rückblickend tat es ihr leid, was die Kunoichi auch zum Ausdruck gebracht hatte, sich aber noch nicht davon reingewaschen hatte. Sie verletzte ungern Leute um sich herum, sofern es nichts mit einem Dienst zu tun hatte.
Es ist mir voll und ganz bewusst, dass es sich bei Neko-chan um eine Jinchuriki handelt, ebenso wie es bei dir der Fall ist sagte Kano jedoch schließlich und tippte die junge Frau an. Epona schaute aufmerksam drein und beobachtete auch seinen Finger, jedoch war sie entspannt und kaum auf der Hut, weshalb sie die Berührung auch einfach zuließ und nichtmals merkte, dass Kano damit bereits den ersten Zug machte. Offenkundig aber gefiel es ihr nicht besonders, mit Chinatsu verglichen zu werden, doch sagte sie nichts dagegen, sondern hörte lieber der kleinen Herausforderung zu.
Ihr Mienenspiel war eine Mischung aus Amusement und einem schattenhaften Zug von Finsternis, wann immer Kano es gefiel, "Neko-chan" in seine Worte einzubinden. Insbesondere zuletzt, als er so freundlich war, der Blonden dadurch eine "Chance" zu lassen, indem er sie nicht herbeirief.
Eponas helle Augen blitzten. Ich bin nicht wie China-chan versetzte sie mit ungewohnter Barschheit, die sich allerdings rasch wieder legte. Ein grober Tonfall war das, was bei Epona wohl so etwas wie den wildesten Ausbruch von Zorn darstellte, zu dem sie fähig war. Nicht besonders viel also. Und ich würde es jederzeit mit ihr aufnehmen, das sag ich dir. Mag ja sein, dass ich nichts versiegeln kann, aber an eine ganz und gar reale Leine könnte ich sie legen.
Mit einem Male aber entspannten sich ihre Züge wieder. Aber, schade. Sieh nur. Sie deutete an sich herab. Leider habe ich keine Waffen bei mir. Und ohne meine Ausrüstung mag ich nicht so kämpfen, wie ich es gewohnt bin. Hart fasste sie Kano ins Auge. Stattdessen aber schlage ich eine Wette vor. Ich zeig dir, was ein Jinchuuriki macht, wenn er richtig sauer wird, und du versuchst, es zu bannen. Dann sehen wir ja schon, ob du mit China-chan fertig werden würdest, nicht? Sie lächelte und erhob sich, eine Hand auf der Hüfte. Und ich zeig dir auch den Unterschied zwischen ihr und mir.
Gerade die Tatsache, von Kano in einen Topf mit Chinatsu geworfen zu werden, schien die größte Wirkung auf sie zu haben...
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 12:40 am

Kleinere Sticheleien, unscheinbare Worte, dies war es, was hier den wohl größten Nutzen hatte. Kano kratzte an Eponas doch recht großem Ego, was diese natürlich entsprechend quitierte. sie war kurzzeitig aufgebracht und schien es, zumindest nach ihrem Tonfall nicht sonderlich gerne zu hören, wenn sie mit Chinatsu auf eine Ebene gesetllt wurde, jedoch würdigte sie damit besagte Person herab, was dem jungen Mann nicht so ganz gefiel. Dies mochte er zumindset nicht. Ebenso missfiel ihm der Vergleich mit dem Siegel und der realen Leine. Jedoch anstatt seinen Worten Luft zu machen, die ihm in eben diesem Moment auf der ZUnge lagen lies er es lieber und verzichtete darauf. Er brauchte einen vollends klaren Kopf. Es würde schwer werden sie eben dorthin zu locken, wohin er sie wollte. Was Epona fehlte war das Verständnis, dass ein Kampf nicht erst auf einem Schlachtfeld ausgetragen wurde, sondern bereits in den Köpfen und durch die Worte der Anwesenden. Wut, Verehrung, Liebe, Zuneigung, Zugehörigkeit, all dies waren Emotionen die die Menschen blendete und aufgrund seiner Redegewandtheit begann er eine dieser Emotionen in Epona hervorzurufen, nämlich die Wut. Wut kann Menschen blind machen für andere Handlungen. Auch das Chakra war unbemerkt geblieben. Sie schlug ihm eine Wette vor und schien sich nach außen hingefangen zu haben. Der junge Mann blickte sie hönisch an und schenkte ihr ein mehr als arrogantes Lächeln.
Ich bin einverstanden, jedoch ist die Frage was der Einsatz ist. Wenn du eine Wette vorschlägst, dann hast du sicherlich irgendeinen Einsatz im Sinne, oder hegst du anderweite Intentionen? Ich würde dir gerne einen Vorschlag machen. Sollte ich besagte Wette gewinnen, verlange ich von dir, dass du dich einen ganzen Tag lang mit Neko-chan beschäftigst und tust was sie will. Ich möchte von dir nun eine vergleichbare Forderung hören, sagte er. Ihm war klar, dass er damit Epona sehr hart getroffen haben müsste, jedoch interessiert es ihn nicht, er wollte sehen wie blind er die junge Kiobashi machen konnte, wollte sehen wie weit er sie treiben konnte. Er brauchte Zeit.
Ein normaler Kampf wäre wahrscheinlich zu den deinen Gunsten ausgegangen, denn immerhin bin ich nur ein harmloser Genjutsuka, welcher über keinerlei nennenswerte Fähigkeiten verfügt, kein Vergleich zu Neko-chan und dir die ihr über solch riesige und beängstigende Fähigkeiten habt, sagte er und aus seinem Unterton konnte man mehr als Ironie heraushören. Es war fast schon Zynismus. All dies war bereits ein Kampf den Kano für seinen Vorteil nutzen würde.
Aber ich muss mich entschuldigen, du bist nicht wie Neko-chan, wahrlich, du bist älter, weiser und um einiges reifer als sie, hast dich trotz Bijuus durchgeschlagen und kennst es nicht ausgestoßen zu sein. Deshalb hast du den Rang eines Prinzesschens inne, wohingegen sie eine wahre Kämpferin ist, sagte er und wertete somit Epona ab und reihte Chinatsu über ihr ein. Dies würde der Kiobashi sicherlich zeigen, dass er es darauf anlegte sie zu provozieren, sofern sie es nicht schon übersah, sondern die Wut überhang nahm.
Wo gedenkst du denn besagten Kampf auszutragen, bzw. besagte Demonstration? In meiner Wohnung wird für deinen Titanen kein Platz sein., sagte er nun vollkommen sachlich. Keinerlei Emotionen waren mehr in seinem Gesicht zu lesen und auch in seiner Stimme zu vernehmen. Er war nun schon vollends mit ihr am Kämpfen, zumindst aus seiner Sicht.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 2:29 am

Einsatz? Epona legte die Stirn in kleine Fältchen. Darüber hatte sie im Schnellschuss nicht nachgedacht. Doch sie sollte auch keine wirkliche Gelegenheit haben, groß darauf zu antworten, denn Kano verpasste ihr sogleich den Einsatz. Um Chinatsu kümmern und tun was sie wollte? In der Tat, es wirkte, und es würde keine großen Fertigkeiten im Lesen der Mimik brauchen, um dies zu erkönnen. Ungläubig öffnete Epona den Mund halb wie zur Widerrede, bekam jedoch schon die nächste Ladung nachgeschenkt.
Ein normaler Kampf wäre wahrscheinlich zu den deinen Gunsten ausgegangen, denn immerhin bin ich nur ein harmloser Genjutsuka, welcher über keinerlei nennenswerte Fähigkeiten verfügt, kein Vergleich zu Neko-chan und dir die ihr über solch riesige und beängstigende Fähigkeiten habt.
Epona erkannte Ironie, wenn man sie ihr vor die Stirn hämmerte. Das meinte ich gar nicht wollte sie ihm dazwischen fahren. Und eigentlich meinte sie nichts von dem, was sie gesagt hatte, wirklich so heiß, wie Kano es scheinbar aufgenommen hatte. Nichtmals die Bemerkung mit Chinatsu, von der Kano annahm, die Blonde wolle die jüngere Jinchuuriki herabsetzen. Nein, eigentlich hatte sie nur hervorheben wollen, dass sie selbst es nicht war, vor dem sich alle fürchten mussten, denn sie hatte ihren Bijuu im Griff und war nütze für das Dorf, während Chinatsu bloß in ewiger Depression vor sich hin vegetierte, kaum teamfähig war und schlimmer noch ständig kurz vor einem Ausraster zu stehen schien.
Doch der Kübel Eiswasser leerte sich schon über ihr aus, noch ehe sie sich weiter erklären konnte. Aber ich muss mich entschuldigen, du bist nicht wie Neko-chan, wahrlich, du bist älter, weiser und um einiges reifer als sie, hast dich trotz Bijuus durchgeschlagen und kennst es nicht ausgestoßen zu sein. Deshalb hast du den Rang eines Prinzesschens inne, wohingegen sie eine wahre Kämpferin ist.
Schlicht und ergreifend: Epona wirkte echten Zornestränen sehr nahe. Letzteres war ein Schlag unter die Gürtellinie. Was? Was? Was?

Was? Was? Was?
Hachibi sah seiner Jinchuuriki beim Auf- und Abgehen zu und schnaubte recht vergnügt. Harr. Was ist? Wut? Zorn?
Soll ich ihn stoßen mit meinem Horn?
Das meinte er nur im Scherz.
Epona starrte, trat abrupt zwischen den Gitterstäben hindurch und marschierte schnurrstracks auf den ochsenköpfigen Riesen zu. Ich mach ihn fertig. Dafür mach ich ihn fertig.
Hoha, so sauer? Hachibi bückte sich ein wenig, um auf Augenhöhe zu kommen, und lachte ihr ins Gesicht. HAHA! Du starrst wie eine Schlange, willst du ihm den Hals umdrehen? Ernsthaft? Das sanfte Mädchen von nebenan, das keiner Fliege die Flügel ausreißt? Heh? Dann aber horchte der Hachibi auf, seine Ochsenohren verdrehten sich. Harr? Ratte im Gebälk, da kriecht die Laus im Pelz? Für eine halbe Sekunde war er unaufmerksam. Die dünne Wasserschicht, die den Steinboden seines Gefängnisses bedeckte, plitschte.
Hachibi wandte den Kopf. Auge in Auge mit seiner Jinchuuriki, die mit einem Sprung auf seine Höhe kam, die Hand zum Schlag zurückgestreckt. Leck mich.
Die Ohrfeige knallte. Klingelnde Glöckchen! Der Schlag kam abrupt; der Kopf des Bijuu zuckte kaum einen Meter zurück, doch als wäre er von rostrotem Staub bedeckt gewesen, stob genau solch eine Wolke von dort aus in die Höhe, wo Epona ihren Schlag gelandet hatte.


Das nimmst du zurück. Wenn Blicke töten könnten, Kano wäre dreimal ins Grab gefallen. Wenn ich die Wette gewinne, dann nimmst du das zurück. Es war Epona vermutlich hoch anzurechnen, dass sie nun nicht ihren antrainierten Reflexen gehorchte und zuschlug. Stattdessen wirkte sie eher... enttäuscht.
Was wollt ihr alle nur? platzte es aus ihr heraus. Was wollt ihr? Chinatsu und du auch, ihr beide! Was wollt ihr eigentlich? Warum haltet ihr euch für was Besseres, bloß weil andere mal eine glücklichere Kindheit hatten oder keine Schicksalsschläge ertragen mussten? Ganz langsam quoll das rötlichbraune Chakra aus ihrer Haut, kaum mehr als eine hauchdünne Schicht. Und nicht, weil Epona kurz vor dem Wutheulen stand, sondern weil sie es wollte.
Und genau das war der Unterschied.
Epona schien sich ganz kurz in ihrer anklagenden Rederei verloren zu haben, doch mit einer heftigen Handbewegung schnitt sie sich selbst und gegebenfalls auch Kano das Wort ab. Ach! Egal! Hier raus jetzt, los. Falls dieses Haus einen Hinterhof hat, dann dorthin, und wenn nicht, dann eben direkt vor der Tür. Mir ists gleich, denn du hälst mich ja fest, nicht wahr? Trotzig reckte sie das Kinn, von Chakra umflirrt. Geh ruhig vor. Ob dus glaubst oder nicht, ich bin noch ganz bei mir.
Besser, er ging jetzt los. Epona würde ihm folgen.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 7:29 pm

Kano hatte sien Ziel erreicht. Eponas Verhalten hatte einen argen Schnitt hingelegt, sie wirkte nun endgültig bereit zu kämpfen, ihr war es egal wo, ihr war es egal wie, das Chakra des Titanen quoll üer ihre sonst so zarte Haut und Kano entlockte dies ein Lächeln. Er würde sehr bald die Schnittstelle haben, jedoch brauchte er noch Zeit und auch noch etwas Geduld. Sie würde es eh nicht mehr merken, egal wie sehr sie sich versuchen würde darauf zu konzentrieren, dafür würde er sorgen. Immerhin wollte er ja testen, ob er selber dazu bereit war. Kano jedoch hatte eine bessere Idee, warum sollte er denn hinausgehen? Sie konnten auch hier drinnen bleiben, jedoch würde dieses jutsu zu viel Zeit in Anspruch nehmen, deshalb entschied er sich dagegen. Er schloss kurzzeitig seine Augen und ging nun in Richtung der Tür. Nachdem Epona ihm gefolgt war schritt er mit erhobenen Hauptes hinaus, ging herunter, ohne ein Ton zu sagen und hinter dem Haus erstreckte sich eine weitläufige Wiese. Kano schritt noch ein bisschen, etwa ins Zentrum der Wiese, nur um dort dann sich vor Epona aufzustellen und quasi zu präsentieren. Kano sah Epona nun in die Augen, wobei er schon jetzt eines seiner Genjutsu wirken lies, welches ihn schützen würde, zumindest ein bisschen, denn es manipulierte die Warnehmung der jungen Frau, was Distanzen anging. Er lies das Jutsu Sume no Kyu ri wirken. Dabei betrachtete er sie eine Zeit lang, lies sich nichts anmerken und für Epona war die zurückzulegene Distanz nun ein wenig näher gerückt, etwa 2 Meter um genau zu sein. Der Blick des jungen Mannes haftete immernoch an der jungen Frau.
Ich bin bereit, sagte er. Auf ihre Worte war er nicht eingegangen, denn immerhin wollte er ja, dass sie in Rage blieb und nicht einfach daraus erwachte. Er wusste nicht ,wie sollte dies nun ablaufen? Würde sie ihn angreifen? Würde sie ausharren? Nein, sie würde Angreifen. Um den Schaden, den der Bijuu anrichten könnte zu minimieren begann der junge Mann mit seinen Händen Fingerzeichen zu formen und mit einem Geräusch von brechenden Eis begann sich um die Beiden eine Kekkai auf zu bauen. Um diese zu komplitieren schlug der junge Mann die Hände auf einander.
Sanju Kekkai, sagte er und die Kekkai war perfekt errichtet. Wie sollte es weitergehen? Er wirkte schon jetzt 2 recht starke Jutsus. Er musste auf die Geschwindigkeit, auf die Agilität und auch auf die Kraft der Jinchuriki aufpassen. So hob er seine Hand und in einer kleinen Rauchwolke war ein Kunai in seiner Hand zu sehen. Dies diente als einziger Schutz gegen das drohende Ungetüm. Er musste vorerst einmal analysieren und beobachten. Vielleicht hatte sie sich ja besser unter Kontrolle wie er gedacht hatte, jedoch würde es einiges an Anstrengungen kosten seinen Plan durchzuführen und ihr Chakra zu versiegeln, zumindest vorerst, zumindest die Schnittstelle zwischen dem Bijuu und dem Jinchuriki. Seine kalten Augen fixiierten die junge Frau und er wollte sie nicht aus diesen lassen. Zwar war er keiner dieser Uchihas mit ihren tollen Augen, jedoch wenn er eines konnte dann, dass Geschehen vor ihm im Blick zu behalten, auf die nächsten Schritte zu schließen, unabhängig von den Fähigkeiten. Sein Gehirn arbeitete präzise wie ein Uhrwerk und eben dieses war in seinem Kampf wahrscheinlich die einzige Rettung. Wenn er sich nicht auf seine Fähigkeiten verlassen konnte, auf was denn dann? Auf Tricks?

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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 8:21 pm

Da ging er, der scheinheilige Bastard, und Epona folgte ihm auf dem Fuße, wobei jeder einzelne ihrer Schritte übermäßig laut stapfte. Auch dies tat sie mit voller Absicht. Keine einzige ihrer Regungen kam aus tierhaftem Instinkt heraus, nichts davon resultierte aus der hauchdünnen Chakra-Ummantellung. Wenn sie gewollt hätte, sie wäre die Treppe zur Wiese hinunter ganz lautlos herunter geglitten. Sie hätte über rohe Eier balancieren können, hätte sie nur gewollt. So aber trat sie absichtlich fest auf, und die unterste Stufe bekamen einen feinen Sprung ab.
Inmitten des sommerlich grünen Grases beobachtete sie sein Tun. Wie er Fingerzeichen schloss, sie ebenfalls fixierte.
Rede ruhig mit mir, du Arschloch fauchte sie bitter, Ich kann sogar noch antworten! Der Hauch von Energie, der sie umgab, nahm zu. Er wucherte aus, trieb feine Bläschen, und wie eine Rauchsäule hob sich zaghaft der erste Schwanz, wie das ganze Gewand auch zitternd und unruhig und bis auf einige Schlieren dickerer Energieströme durchsichtig.
Epona starrte auf die Kekkai, die sich um sie herum bildete, und auch auf das Kunai in Kanos Hand. Sie blickte darauf mit gelben Augen und vertikal geschlitzten Pupillen. Der zweite Schwanz peitschte hoch, viel schneller und scheinbar selbstbewusster als der Erste.
Was für einen Mist machst du da? fragte sie abfällig, und die Reißzähne waren auffallend groß. Schließt du uns beide ein, um den Kampfplatz zu begrenzen? Die blonde Jinchuuriki trat näher, so nah an das Trugbild von Kano heran, bis sie ihm sehr tief und fast brennend in die Augen sah. Sie hinterließ Fußabdrücke im Gras, die zwei Schuhgrößen breiter waren. Überraschung, Junge. Stells dir vor, das brauchst du bei mir nicht. Und das - genau - ist der Unterschied!

Im Seelenversteck splitterte der Steinboden, als Hachibi seinen Körper herumwuchtete. Sein Arm schnellte hoch, doch Epona wand sich herum, fasste Tritt an der Faust des Monsters und raste seinen Arm entlang, mit Chakra unter den Füßen und kopfüber, wobei sie Schnitter zog. Das Tanto blitzte in einem Schuss flüssigen Silbers und wurde zum Katana, und auf dem Weg zum Kopf des Riesen ließ Epona ihn ein Dutzend Mal in den Arm Hachibis schneiden und schlitzen.
Ich zeigs ihm! rief Epona aus und stieß sich ab, richtete die Klinge aus wie zu einem Fangstoß. Schnitters Spitze schob sich noch etwas vor, gierig auf den nächsten Biss. Wo er die Wunden geschlagen hatte, spritzte jedoch kein Blut, sondern Chakra in Fontänen aus Dampf.
Hachibi brüllte kurz und hart. Hah! Und du glaubst, ich gebs dir einfach so? Weil du spielen wilst, großtun willst, dich vortun willst mit meiner Kraft? Er ruckte mit dem Kopf; Schnitter prallte klirrend mit dem Horn zusammen. Epona fühlte den Ruck, der sie zur Seite riss, doch darauf hatte sie schon gewartet. Sie gab einfach nach, schickte ihr Schwert in einen silbrigen Wirbel, veränderte Länge und Masse zugleich, sodass die Waffe mehr wie ein Hammer als wie eine Klinge auf den Kopf des Riesen donnerte. Unterstützung wäre hilfreich! schalt sie ihn, doch das tust du ja eh nicht! Obwohls dir gar nichts bringt, stures Rindvieh! Ich bin nicht in Lebensgefahr, du übernimmst heute sowieso nichts!
Hachibi schüttelte sich, schlug nach seiner Jinchuuriki wie nach einer Fliege und trieb sie auf Abstand. Hah! Nichts zu gewinnen? Mag sein! Doch was scherts mich? Soll ich trotzdem braven Bullen spielen? Mich von dir führen lassen, als trüg ich nen Nasenring? Ne, nix da, nich mit mir!


Ihre Aura explodierte, der dritte Schwanz zuckte wie eine Kobra in die Höhe, das Gewand blähte sich auf zu einem massigen Koloss mit unförmiger Schnauze und Stierhörnern. Die Schemen muskelbepackter Arme legten sich rechts und links von Kanos Trugbild nieder.
Nach wie vor war das Chakra durchsichtig, von einigen Flöckchen Energie abgesehen. Einen leichten Schatten warf es trotzdem.
Und jetzt mach was schnappte Epona, Versiegel das! Zeig mir doch, dass du das kannst, du Einsamer Wolf mit dem goldigen Herzen, du!

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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 8:57 pm

Kano betrachtete sie, beobachtete jede ihrer Bewegungen, analyiserte ihre Worte. Wie sollte er nur gegen ein solch immenses Chakra bestehen können? Ganz einfach, in dem er ihr zunächst einmal eine Vorlage gab, sie reizte, sie zum wüten brachte und sie zum kämpfen bringen würde.
Oh, du willst mir also den Spaß eines Kampfes nehmen, in dem einmal diese unsagbaren Kärfte in vollem Ausmaße sehen kann? Glaube mir, es wäre doch langweilig, wenn ich dir jetzt schon diese Kräfte nehmen würde., sprach die Illusion vor ihr und in einem zarten Lichtschein begann sich erneut der Raum zu Verändern und Kano stand ca. 4 Meter von Epona entfernt. Ob es sich hierbei um den Echten handelte konnte man nicht sehen, denn eine solche Illusion ist mehr als heimtückisch. Natürlich ist auch dies eine Verschiebung des Raumes in Eponas Wahrnehmungen.
Ich begrenzte nicht den Kampfplatz, damit der Schaden minimiert wird, sondern damit niemand sieht, wie du, der Jinchuriki des Hachibis auf dem Boden liegst und am verzweifeln bist, da du verloren hast, sprach er nun und grinste heimtückisch.
Es mag sein, dass du ihn noch unter Kontrolle hast. Lass alles heraus, zeige mir wie weit deine Kontrolle ist, ich will es sehen, ich will sehen wie weit du dich noch aufplustern kannst, begann er sie weiterhin zu necken und warf ein Kunai nach ihr an dessen Ende ein Kibakufuda hing. Auch hier beeinträchtigte das Jutsu Eponas Wahrnehmungen und lies es näher drannen erscheinen, als es eigentlich war. Kano war sich sicher, dass Epona durch diesen Chakramantel geschützt war. Nach einer simplen Rechnung wusste er, dass Epona noch 5 Schwänze vor sich hatte um das volle Ausmaß des Titans aufzuzeigen. Das hies für Kano er musste sie weiterhin dazu bringen, dass sie sich auf ihn fixierte. Das Zischen der Kibakufuda war zu vernehmen und die Formel brannte ab. In der Hand des Blonden lag ein weiteres Kunai. Er begann dieses zunächst lässig in seiner Hand an dem Ring am Ende des Knaufes zu drehen und warf es dann in drehender Position auf die junge Frau. 2 Kunais waren nicht das, was der junge Mann eigentlich ihr bescheren wollte, denn er began erneut Fingerzeichen zu formen.
Zeige mir deine Stärke, zeige mir alle Schwänze und es wird mir ein Vergnügen sein dir diese zu nehmen., sagte er und er begann das Jutsu Kakezan no Jutsu zu wirken, was dafür sorgte, dass aus dem fliegenden Kunai und auch aus dem mit der Kibakufuda eine ganze Schar von Geschossen wurden, die nun auf Epona niedersausten. Jedoch war dies auch nur ein Bruchteil davon, was Kano leisten konnte, dessen war sich sicher auch Epona bewusst, denn ansonsten wäre der junge Mann nie Tokubetsu Jônin geworden, wenn er nicht mehr als ein paar simple Illusionen drauf hätte. Die Krümmung des Raumes, die Verfielfältigung der Kunais, all dies wäre sicher schon für normale Ge'nin zu viel gewesen die keinerlei Ahnung von Genjutsu haben. Wessen sich Epona jedoch sicher sein konnte war, dass Kano mehr mit ihr vor hatte als das, was er momentan mit ihr machte. Er spielte nur, jedoch begann sein Kopf schon die nächsten Pläne auszuhecken. Es war notwendig dafür sie in die Enge zu treiben, den Titan in ihr zu befreien, damit aus ihr wieder ein Mensch werden konnte. Kano hielt sich in keinsterweise für etwas besseres als sie, dies gewiss nicht, jedoch wusste er auch um die Wirkung von Worten, wie verletzend sie sein konnte, verletzender als sogar reele Wunden.
Zeige mir das Monster, dass in dir haust und, dass du es vollkommen unter Kontrolle hast. Ich will dich auf dem höchsten Niveau sehen., sagte er nun noch zum Schluß, ehe es eine Explosion gab. Die Kibakufuda war explodiert, sehr nahe an Eponas Position. Was mit dem anderen Kunai passiert ist wusste er nicht, denn immerhin war eine kleine aber feine Rauchwolke nun um Epona herum.

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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 9:46 pm

Was wollte er denn? Was wollte er denn noch? Hier konnte er nun endlich seine blöden Kekkai einsetzen und ihr beweisen, dass er einen Jinchuuriki im Zaum halten konnte. Stattdessen warf er bloß mit Messerchen?
Treibs bloß nicht zu weit schnappte Epona bissig und riss den Arm vor die Brust. Der riesenhafte Schemen ahmte die Bewegung nach; das Kunai mit dem Kibakufuda hintendran schlüpfte hinein, kam jedoch nicht besonders weit, ehe es explodierte. Die Detonation schleuderte auch ein Stück des Gewandes beiseite, war jedoch nicht tief genug, und auch die folgenden Wufgeschosse drangen zwar ein, doch nur eines kam durch den lädierten Riesenarm gerade so hindurch, ehe es einfach auf der anderen Seite wieder zu Boden fiel. Das Kunai mit Kibakufuda explodierte im Inneren und riss den Arm weiter auseinander, doch offenkundig verspürte Epona nicht den Schmerz von Wunden, die dem Chakragewand zugefügt wurden.
Ich weiß wirklich nicht, was du willst. Was nur? rief sie aus. Du hast wirklich noch nicht verstanden, was ein Jinchuuriki ist, oder?!? Wenn deine süße kleine Neko-chan durchdreht, ist sie dreimal schlimmer als ich!
Der Arm formte sich erneut. Und Schweif Nummer vier bäumte sich auf.
Die Blonde biss im ersten Moment die Zähne aufeinander; der erste Schwall aufkommenden Chakras bereitete ihr offenbar Schmerzen. Hier und dort öffnete sich ihre Haut zu winzigen Schnittwunden, aus denen einige Tröpfchen Blut in das Gewand sickerten, ehe sich die Verletzung wieder schloss und narbenlos verheilte. Das Chakra war wild und bösartig, und es biss wie Essig. Über ihrer Nasenwurzel löste sich ein kleiner Fetzen Haut, flatterte wie ein ekliges Anhängsel und löste sich ganz ab, nur um innerhalb von Augenblicken wieder erneuert zu werden.
Aber gut! Dann schlage ich dich eben! Sie hob die Arme in die Höhe, versteifte sie zu Klauen und schlug sie in einer harschen Bewegung nach unten.
Das Jinchuurikigewand ahmte auch diesmal die Bewegung nach; die muskulösen Schattenarme hoben sich wie Baumstämme, holten Schwung und sausten herab, schlugen erdeschleudernd in den Boden.
Epona trat einen Schritt zurück, spannte die eigenen Arme, die nichtmals irgendetwas berührten, so hart an, dass die Sehnen sich unter ihrer hellen Haut wölbten. Ich ramme dich in den Boden und hoffe, dass du überlebst!
Und damit zog sie an, katapultierte sich selbst mit der ganzen Chakramasse einfach nach vorn, indem sie die Arme wie eine Abschussvorrichtung gebrauchte.
Sie raste direkt durch das Trugbild hindurch, ungebremst ging es gleich weiter bis zur Wand der sie umgebenden Kekkai, wo ihr Aufschlag laut wie eine Glocke dröhnte.

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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 10:10 pm

Dieses Treiben bereitete den jungen Mann doch schon Sorgen. Sie ging voll und ganz darauf ein, jedoch nur bis zu ihrem 4. Schweif. Scheinbar hinterlies all dies keine wirklichen Wunden und Schmerzen verspührte sie erst, als ihre eigene Haut sich zu schälen begann. Kano beobachtete das Spiel, denn kennen tat er es nicht. Scheinbar jedoch hatte sie große Schmerzen. Sollte er es hier abbrechen? Dann jedoch spürte er keinerlei Bewegungen seines Chakras in ihr. Scheinbar war der Punkt, den er suchte gefunden. Jedoch was nun kam war alles andeer als ungefährlich und wenn der junge Mann nicht den Raum gekrümmt hätte, wäre er wohl mehr als tot. Die Kiobashi rammte ihre Chakrahände in den Boden und nutzte diese um eine Art Katapult vor zu bereiten. Nun war Timing gefragt. In dem Moment, in dem sie die Illusion durchstieß musste er ausweichen, sonst wäre er wohl alles andere als gesund nach Hause gekommen. Es war riskant, gefährlich und eigentlich auch sehr dumm. Jedoch war der junge Mann sich in einem sicher, er musste es versuchen, er musste ihr zeigen, dass er es konnte, dass er würdig war Chinatsu an seiner Seite zu haben, aber auch sich selber musste er es beweisen. Er war hier in einem argen Kampf, um den es um sein Leben ging, wenn er nicht aufpasste. Da kam es schon, das Geschoss, auch bekannt als Kiobashi Epona. Die Hörner des Chakragewandes waren gespitzt und kurz bevor sie seine Illusion, die er sich als Puffer nutzte, durchdrang senkte sie den Kopf. Scheinbar um ihn zu durchstoßen. Eben diesen Moment nutzte der junge Mann um einen heftigen Sprung zur Seite zu machen während Epona noch durch das Nichts hindurchsauste. Da es eine gerade Strecke war, die durch das Katapult hervorgerufen wurde, war klar, dass sie irgendwo einschlagen musste und einglück, bzw. zum Glück der schönen Wiese war dies die Kekkai die zu fluktuieren begann, jedoch nicht brach, noch nicht. Es war anstrengend einen solchen Kampf zu führen, wenn man selber keinerlei Ahnung von den Fähigkeiten des Anderen hat, bzw. von der Zerstörungskraft, die dahintersteckte. Erneut formte er die Fingerzeichen für seine Kekkai und musste sich nun beeilen. Er schlug die Hände zusammen und es begann Sanju Kekkai z wirken. Jedoch nicht so wie man es sich vorstellte nein, es wurde keine weitere Kekkai in der einen Kekkai errichtet, zumindest nicht sichtbar. Es wurde eine Kekkai in den Chakrabahnen Eponas errichtet und zwar dort, wo die Schnittstelle zwischen dem Fuin und ihrer eigentlichen Chakrabahn war, so dass keinerlei Chakra des Titanen mehr an sie übergeben konnte. Schweiß bedeckte die Stirn des jungen Mannes. Er würde nun sehen, ob dieser Plan aufgegangen war, oder etwa nicht. Langsam trat er in ihre Richtung. Wo war sie? Ging es ihr gut? Der Aufprall war fast schon ohrenbetäubend, jedoch auszuhalten, wenn man sich konzentrierte. Kano schritt noch ein paar Meter und kam vor ihm stehen.
Hat es geklappt?, fragte er ein wenig schweratmend. Natürlich war noch immer sein Raumkrümmungsjutsu aktiv, so dass, selbst wenn Epona noch wüten sollte sie ihn nicht gleich treffen würde. Er stand ca. 2 Meter von ihr entfernt und war in der Illusion direkt neben ihr. Vorsichtig begutachtete er sie. In ihrem Seelenversteck wurde nun eben diese Kekkai gezogen, die sie von dem Titanen trennte und somit einen physischen Austausch unmöglich machte.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 10:54 pm

Die Barriere erzitterte unter dem Aufprall, doch soweit es die Jinchuuriki betraf, verspürte sie keine Schmerzen. Jedenfalls nicht durch den Zusammenstoß mit der Kekkai, da hätte auch eine Steinmauer stehen können und dennoch wäre sie ohne Kopfschmerzen aus dem Trümmerstaub hervorgetreten. Nun fuhr sie schon wieder herum, das massige Chakragewand wuchtete sich in Bewegung. Und im gleichen Moment wirkte Kano sein nächstes Fuin, sein Finale.

Es war ein ständiges Hin und Her. Hachibi war von titanischer Gestalt, doch er war auch langsamer als seine Jinchuuriki, die auf Geschwindigkeit trainiert worden war und seinen Angriffen niemals nahe genug kam, um volle Treffer zu kassieren. Sie wich aus, tänzelte um die wie Felsbrocken vom Himmel fallenden Fäuste herum und setzte Stiche an, wann immer sich die Gelegenheit bot.
Schweif Nummer vier dröhnte Hachibi, Dein Limit! Na, was ist? Willst du es nicht mal mit mehr versuchen? Er wirkte nicht besonders mitgenommen, auch wenn seine Wunden an Armen und Händen gut sichtbar waren. Ach, nein, natürlich nicht! Dafür musst du ja einen besseren Treffer als deine Bienenstichlein landen, HARR! Eine seiner Tentakel schlug zu, fegte über den glatten Steinboden und erwischte gerade noch Eponas Füße, als diese nach oben ausweichen wollte. Sie überschlug sich mit einem überraschten Hoppla! und landete gleich wieder auf allen vieren. Wollen wir es ausprobieren? Vielleicht sollte ich es wirklich einmal! Das letzte Mal ist schon ewig her! Sie zog die Beine an, unter den Körper, und stieß sich ab, griff Schnitter fest mit beiden Händen und setzte dazu an, das Katana glatt zu werfen.
Hachibi stutzte mitten im eigenen Rammstoß. Nanu? Na? Die Ratte ist wieder da. Er hielt inne, und hätten seine Gesichtszüge Mienenspiel zugelassen, hätte er wohl gelächelt. Harr. Nachtigall, ich hör dich trappsen. Hehe. Schlauer Kerl.
Die Barriere schloss sich mit einem heftigen Krachen, es war eine Scheibe aus milchigem Glas, und sie legte sich wie eine Käseglocke um den Bijuu, wobei sie Epona auskapselte. Die Blonde sprang gegen das Hindernis und rutschte sehr unelegant daran herunter, landete auf dem Hosenboden und staunte. Nanu?


Das ganze Ding brodelte wie Wasser im Schnellkochtopf. Zuerst schien sich das Gewand noch etwas mehr aufzublähen, doch es war wohl eher ein letztes Aufbäumen, ehe es implodierte. Einzeln zerfielen die Tentakel, das Gewand legte sich enger und enger um Eponas Körper und verzog sich nach einigen Sekunden komplett.
Die blonde Kunoichi blinzelte, schaute überrascht um sich, mit himmelblauen Augen. Nanu?
Hat es geklappt?
Eponas Blick raste zu ihm. Nein! rief sie aus, hat es nicht!
Sie spannte sich an, den ganzen Körper, und verkrampfte förmlich in dem Versuch, das Jinchuuriki-Gewand mit Gewalt zurückzuholen.

Während Epona gegen die Barriere drosch, mit wilden Schwüngen ihr Katana dagegen hieb, lachte der Bijuu auf der anderen Seite.
Schlauer Kerl, sag ich ja. Der hat was.
Schnauze blaffte Epona, warf das Schwert gegen die Kekkai, dass es klirrend davon abprallte. So einfach kann es nicht gehen! Das gibts nicht! Sie stürzte sich mit den blanken Fäusten darauf, wobei Hachibi belustigt zusah.
Du nimmst es krumm, was? Er trickst dich aus, er bremst dich aus, und die Wette verlierst du, eh? Das ist echt böse und geht dir wohl gewaltig auf die Mö-
Ach, sei doch still! Epona trat taumelnd von der Barriere zurück, fiel auf dem Steinboden auf die Knie, dass der Wasserfilm darauf platschte. Aber... ist es denn wirklich so einfach?!? Das kanns doch nicht sein! Alle reden davon, dass es so hart sein muss!
Hachibi grunzte lachend. Tja. Da haben sie auch recht. Ist nicht halb so schwer, das sag ich dir, für ein mehrgeschwänztes Tier!
Epona schaute irritiert drein. Was?
Wenn ich geb Gas,
das Ding bricht wie Glas! Oh ja!

Soll das heißen, das Ding hält einen Jinchuuriki nicht vom Toben ab?
Das sag ich nicht. Was ich sag ist, dass es das chwächste Glied in der Kette vom Toben abhält. Dich da nämlich, ist doch klar?
Epona kam wieder auf die Füße. Aber dich nicht, nein? Dann hilf mir!
Hachibi lachte, dröhnend und donnernd, dass es hallte. Helfen? Helfen? Na klar, ich helf dir, wenn du nur lieb drum bittest. Gesteh die Niederlage ein, und fertig, du störrisches Ding! Deine Arroganz ist nicht zum Aushalten. Er wandte sich ab, um sich niederzulegen.
Was interessiert mich die Wette rief Epona nach kurzem Zögern. Meinetwegen tu ich eben, was Chinatsu will, einen ganzen Tag lang! Aber es geht hier doch um was ganz anderes!
Ach, um was andres gehts? Dann öffne deiner Zähne Gehege und lasse deiner Rede freien Lauf.


Epona blinzelte in offensichtlicher Verzweiflung, als sich nichts tat, und sie sah Kano an wie einen bösen Geist. Das kanns nicht sein murmelte sie und strengte sich ein letztes Mal an.

Es geht hier um Kano erklärte sich Epona im Seelenversteck. Wenn du die Kekkai brechen könntest, dann kann es auch Nibi, richtig?
Richtig schnaubte Hachibi, Die Katze hat Kraft. Hat nicht soviel Dampf wie ich, aber wenig isses nich...
Und Nibi wird kämpfen! Chinatsu ruft ihr Gewand nicht wie ich, es bricht einfach aus! Und wenn es so ist, ist Nibi daran beteiligt und wird sich sicher nicht einfach so einsperren lassen wie du, du lethargischer Mastbulle!
Hachibi richtete sich wieder auf. Da ist was dran, da beißt die Maus kein´ Faden ab. So siehts aus, das schreit nach Schlägen.
Eponas Gesicht hellte sich auf. Also tust dus?
Beweisen wirs eben. Der schlaue Kerl soll ja schließlich wissen, was ihn da erwartet. Und rennt am Ende noch die Katz´ frei rum, gibts bloß Arbeit und Schererei, eh? Hachibi ließ die Fingerknöchel knacken.


Epona riss die Augen auf, als ein Schlag wie eine Explosion durch ihren Körper ging. Die Kekkai platzte unter einem Druck, wie es wohl nur selten eine Barriere treffen konnte, und das rostrote Chakra strömte aus, drang aus allen Poren und hüllte sie und auch Kano ein wie eine Schockwelle, doch ohne sie zu verletzen.
Eine Rauchwolke aus Energie platzte durch die ganze Kekkai hindurch, formte einen titanischen Körper und riss die ganze Barriere im Aufbäumen ein.
Ein Stierkopf sprengte durch die Decke der Kekkai, und sein Brüllen donnerte über die Wiese.
HUAH
HACHIBI GIBTS IMMER NOCH
UND WO ICH HINLANG
BLEIBT EIN LOCH!
WEEEEEEEEEEEEEHHH!

Der Schemen stieß die rechte Faust zu einer wüsten Geste mit gerecktem Mittelfinger in die Luft, dann fiel er wieder in sich zusammen. Das Chakra rauschte wieder zurück in Eponas Körper.
Die Kunoichi schwankte leicht, stieß ein Geschafft hervor... und verlor den Boden unter den Füßen.
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Mi Mai 02, 2012 11:39 pm

Kano war irritiert über das, was dort vor sich ging. Zuerst begann das Chakragewand sich aufzubäumen, sich noch mehr aufzuplustern, nur um dann zu zerfallen. Kano sah zufrieden aus, jedoch schien irgendewas nicht zu stimmen, schien die Kiobashi zu beunruhigen. Was war es nur, was der jungen Frau quasi einen Schauer über den Rücken laufen lies, weil es eine Implusion gab, denn das Chakragewand zerfiel in sich selber. Epona wirkte fassungslos, wollte sich die Niederlage nicht eingestehen, doch warum tat sie dies nicht? Warum konnte sie es sich nicht eingesehen? Es sah nicht sehr Damenhaft aus, wie Epona versuchte zwanghaft besagtes Chakra zurück zu beordern. Sie versuchte es einmal, ohne jeglichen Erfolg, versuchte es ein zweites Mal, mit scheinbar mehr Anstrengungen als zuvor. Er wusste ja nicht, wie es in diesem Seelenversteck aussah. Kano hatte in einem sehr alten Buch einmal etwas über einen Dialog zwischen Bijuu und Jinchuriki gelesen. Ob es das war, was die Beiden gerade taten? Mit einander reden? Ihm war klar, dass ein Bijuu und ein Jinchuriki kommunizierne konnten, doch in welcher Art und worüber blieb ihm unbekannt. Dann jedoch passiert etwas, was ihn mehr als überraschte, um Epona begann sich eine riesige Menge an Chakra zu sammeln, bäumte sich auf und verformte sich zu einem immensen Bullen mit Tentakeln. Dies war scheinbar die wahre Gestalt des Hachibis. Unter dem kurzen Dröhnen erbebte die gesammte Erde, was auch Kano erzittern lies. Er trat ein paar Schritte zurück und lauschte den Worten... eher den versuchten Reimen des Kolosses. Dann jedoch verschwand das Tierchen so schnell wieder, wie es gekommen war und zurück blieb eine wankende Epona. Sie sagte, dass sie es geschafft hatte. Für wahr, dies hatte er gesehen, denn immerhin war das überdimensionale Tierchen ausgebrochen und der Titan selbst gab sich die Ehre. Scheinbar war diese Methode noch nicht perfekt. Es war schon schwer den richtigen Punkt zu finden um dieses Jutsu wirken zu können. Das es dem jungen Mann einfach gefallen war so weit überhaupt zu kommen würde niemand glauben, denn immerhin brauchte man sehr viel Feingefühl und Gespühr dafür um so weit zu kommen. Kano schloss die Augen, löste sein anderes Jutsu auf und stand bei Epona als diese zu Fallen drohte, nur um sie auf seine Arme zu nehmen und ihr ins Gesicht zu schauen.
Für wahr, es war ein Misserfolg. Jedoch sei unbesorgt, ich nahm nicht an, dass eine Theorie, die ich vor 20 Minuten aufgestellt habe sofort perfekt klappt. Du hast die Wette gewonnen, Kiobashi Epona, und nun werde ich es zurücknehmen, werde all meine Worte revidieren, die ich dir entgegnete, denn es war lediglich ein Akt von Provokation, nichts weiter. Ich wollte dich erzürnen, damit ich das volle Ausmaß deines Können sehen., sprach er mit sanfter Stimme. Er trug sie zunächst einmal weg von diesem Ort, zurück in seine Wohnung. Dabei sah er zu ihr herunter.
Ich bitte auch um Verzeihung, wenn ich dir ein wenig zu aggressiv begegnete, jedoch sei dir gewiss, du stehst weder über, noch unter Chinatsu und mir. Es ist schön zu sehen, dass du nicht das selbe Schicksal durchleben musstest, wie Neko-chan, dass es Menschen gibt, die damit umgehen können. Vielleicht, wenn du es versuchst, wirst du sie verstehen und du wirst sehen, dass sie keine schlechte Person ist, sondern eher das Gegenteil. Sie ist sehr sanft und feinfühlig. Begegnet man ihr freundlich und höflich, und schenkt ihr ein wenig Aufmerksamkeit, so ist die Zuneigung gewiss, jedoch sollte man sie nicht erzürnen, denn dies ist das Gegenteil zu dem, was man erreichen möchte., sprach er und legte nun Epona auf seine Couch. Kano kämpfte gerade gegen den Drang an in sein Badezimmer zu rennen und sich die Hände zu waschen, denn es war kein Blut an seinen Händen, jedoch irgendwie... er fühlte sich so, als müsste er es tun, als müsste er sich diese waschen.
Verzeih, ich muss dich kurz alleine lassen., entschuldigte er sich und ging eleganten Schrittes hinaus ins Badezimmer. Dort streifte er sich seine Handschuhe ab und begann sich immer und immer wieder die Hände zu waschen, dies dauerte etwa 10 Minuten, ehe er endlich sich wieder für Sauber erachtete.


Zuletzt von Fudo Kano am Do Mai 03, 2012 7:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Mai 03, 2012 12:11 am

Überraschend nett von Kano, sie aufzufangen. Epona fühlte sich nämlich absolut nicht gut. Ihr Kopf dröhnte, und es war immerhin auch einiges dort hindurchgegangen. Fast war es, als wäre sie von innen hraus geplatzt, und ihr ganzer Körper wäre gerade damit beschäftigt, sich wieder neu zusammenzusetzen. Ihr erster Blick in Kanos Gesicht war absolut bissig. Nimm die Hände von mir, du Arsch zischte sie ihm zunächst ins Gesicht, denn immerhin hatte sie sein ganzes Verhalten noch längst nicht vergessen, und im Prinzip hatte sie auch nichts von dem, was sich abgespielt hatte, in der tierhaften Raserei getan, in der sich Jinchuuriki meist befanden, sondern aus Absicht. Aus voller, klarer Absicht. Wenn auch nicht gerade rational denkend. Kanos Worte aber milderten ihre Miene ab, als er ihren Sieg in dieser Wette bestätigte und auch seine ganzen, bösartigen Worte zurücknahm. Er erklärte sogar, es sei bloß geschauspielert gewesen, um sie zu provozieren.
Epona errötete ein wenig. Klasse. Und ich fall drauf rein. Typisch. Betreten schwieg sie, während Kano sie freundlicherweise in seine Wohnung zurücktrug. Was für ein Glück, dass sie so leicht war. Sonst hätte sie noch ein schlechtes Gewissen gehabt.
Auf dem Weg nach oben verfiel Kano wieder auf Chinatsu, wobei er hervorhob, dass dieses Mädchen auch eine ganz andere Seite haben konnte, wenn man sie diese Seite nur entfalten ließ. Eponas Mundwinkel verzogen sich säuerlich, doch zumindest hielt sie diesmal nicht dagegen. Stattdessen wich sie seinem Blickkontakt aus, ließ sich aufs Sofa liegen und ließ sich seine Worte durch den Kopf gehen, während er davon ging, um sich zu waschen. Sie hörte das Wasser fließen, und zwar lang.
An einigen Stellen war ihre Haut stark gerötet, brannte und juckte. Hier und dort war auch trocknendes Blut zu sehen, doch es war nicht viel, und es gab nur Minuten nach den Gewändern schon keine dazugehörigen Wunden mehr. Auch in ihrer Kleidung verkrustete es, doch darüber machte sie sich nur wenige Gedanken. Wichtiger war ihr eher, nur nicht das Sofa dreckig zu machen, und so blieb sie lieber still liegen.
Als Kano zurückkehrte, hob sie Kopf und Oberkörper, stützte sich mit den Ellenbogen ab. Missmutig betrachtete sie ihn. Wenn du das nächste Mal wieder das volle Ausmaß sehen willst, dann sag das einfach, ja? Ein schwaches Lächeln hschte über ihre Züge. Dafür musst du mir nicht schon wieder so hässliche Sachen sagen. Die Blonde pausierte kurz, ehe sie weitersprach. Ich sag ja schon nichts mehr gegen Chinatsu. Aber sie... ist dennoch anders. Wäre sie an meiner Stelle gewesen, und du hättest ihre Katze zurückhalten wollen, wäre vielleicht noch mehr passiert. Sie dachte an den Moment, da sie im vierten Schweif durch seine Illusion raste und gegen die Barriere donnerte. Man hat es mir schonmal gesagt: Bei Bijuu darf man nicht von der Anzahl der Schwänze auf deren Stärke schließen. Hachibi ist vielleicht etwas stärker als Nibi, und Kyuubi ist sowieso der Härteste, aber... zwei Schwänze von mir zählen trotzdem nicht wie die vollen zwei Schwänze von Chinatsu. Ich glaube, ihre zwei Schwänze könnten sogar schlimmer sein als meine vier. Sie faltete ihre Hände auf dem Bauch und schaute zur Decke, während sie sich wieder aufs Sofa sinken ließ. Chinatsu ist vielleicht nicht diejenige, vor der ich dich warnen möchte. Es ist wohl eher die Katze, und ich drücke mich schlecht aus. Aber nimm das ernst, ja?
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Do Mai 03, 2012 12:30 am

Als Kano den Raum erneut betrat und die junge Kiobashi dort liegen sah setzte er sich vorsichtig angelehnt auf seinen Tisch. Er hatte für sie eine Schüssel mit Wasser befüllt und stellte diese nun neben sich ab. Er wusst enicht wieso, jedoch mochte er es nicht, wenn irgendewas dreckig wurde. Sein Blick giltt kurz an ihr rauf und wieder herunter. Sowohl Kleidung, wie auch der Körper war ein wenig verschmutzt, wobei die Kleidung auch einiges an Rissen und dergleichen abbekommen hatte. Er lauschte ihren Worten, wobei er sich überlegte, ob er ihr in irgendeiner Form Kleidung von sich geben konnte. Ein Kopfschütteln lies diesen Gedanken davonfliegen und er schenkte wieder ihren Worten seine vollste Aufmerksamkeit.
Soweit ich weiß, sollen die Schwänze proportional zum Chakra sein, da du 8 Schwänze hast durch das Hachibi, wäre somit mit jedem Schweif, der erscheint ein Achtel seines gesammten Chakras auf dich übergetreten. Wenn nun jedoch jemand wie Neko-chan nur 2 Schweife braucht, dann steht somit schon ab dem 1. Schweif die Hälfte des Chakras zur Verfügung. Dies ist zu viel auf einmal würde ich schätzen und deshalb hat sie Angst davor. Sie will nicht die Kontrolle über sich verlieren und versucht wohl deshalb Menschen auf Distanz zu halten., sprach er vor sich hin und wirkte kurz abwesend, ehe sein Blick zu Epona wanderte.
Kannst du ihr helfen?, bat er sie nun förmlich. Er wollte nicht, dass Chinatsu irgendetwas passierte. Sollte sie ausbrechen, würde er da sein und versuchen sie zu beruhigen, sollte sie wüten und die Dorfbewohner schließen sich zusammen sie töten zu wollen, so würde er mit ihr sterben.
Ich weiß, was du meinst. Das Jutsu ist nicht perfekt. Die Kekkai ist zu instabil und schafft es wohl nicht dasd Chakra des Bijuus von dem Chakra des Jinchurikis zu trennen., sagte er. Er hatte keinerlei Ahnung, was es mit geistigem Chakra auf sich hatte, jedoch könnte eben dies der Schlüssel zu dem voll funktionsfähigen Jutsu sein. Der junge Mann betrachtete die Frau.
Ich habe dir wasser aus dem Badezimmer mitgebracht, damit du dich waschen kannst. Leider habe ich keinerlei passende Kleidung in meiner Wohnung, die ich dir anbieten könnte., sprach er nun und deutete auf die Schüssel. Anstandshalber erhob er sich.
Ich werde kurz in die Küche gehen und dir einen Tee aufsetzen. Du kannst dich also in Ruhe waschen., sagte er und ging in Richtung Küche. Immerhin hatte er so etwas wie Anstand gelernt und würde sicher nicht eine junge Frau beim Waschen bespannen.
Ich danke dir für diese Lehre, die ich daraus ziehen konnte und werde deinen Ratschlag verinnerlichen., sprach er noch, ehe er in die Küche verschwand und sie alleine lies.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Fr Mai 04, 2012 3:36 am

Epona setzte sich auf, während Kano einmal mehr aus dem Wohnzimmer verschwand, und zog sich nach kurzem Zögern das T-Shirt über den Kopf. Betrübt betrachtete sie die feinen Blutspuren und nunmehr fadenscheinigen Stellen. Schade drum. Achselzuckend legte sie es beiseite, griff stattdessen nach dem Lappen in der Schüssel und tupfte sich das Blut von der Haut. Eine absolut schmerzfreie Angelegenheit da, wie gesagt, die Wunden in Sekundenschnelle wieder geheilt waren. Nach der notdürftigen Reinigung erhob sie sich und nahm die Schale gleich mit. Das Wasser darin hatte einen schwachen Rotton angenommen.
Zu dumm bemerkte sie trocken, dass du nichts zum Wechseln hier hast. Ein Glück, hat das Shirt das meiste abbekommen. Hose und BH tatens noch wunderbar. Sie trat ans Spülbecken und kippte das Wasser weg, ehe sie die Unterhaltung ganz nüchtern weiterführte. Ka-chan. Wenn es dir ein Trost ist: Deine Kekkai hat die Chakren schon getrennt, ganz wie du es wolltest. Die blonde Kunoichi wandte sich ihm zu und begann, zu gestikulieren, während sie versuchte, es ihm begreiflich zu machen. Weißt du? Ein Jinchuuriki und sein Bijuu haben so etwas wie eine ganz eigene, private Ebene. Etwas wie einen Raum, wo sie miteinander reden oder aber auch kämpfen, ganz wie sie eben wollen. Und ich, ich kämpfe mit ihm, um das Chakra zu bekommen. Sie vollführte eine wuchtige, schneidende Bewegung. Und deine Kekkai ging dazwischen. Soweit hat es funktioniert. Schulterzucken. Die Jinchuuriki tätschelte das noch immer gut sichtbare Siegel auf ihrem Bauch. Hachibi ist trotzdem durchgebrochen. Und er meint, die Katze könnts auch.
Ob das mit den Achteln und Hälften und so weiter stimmt, weiß ich leider nicht. Aber passen könnts, so ungefähr.
Epona lehnte sich gegen den Kühlschrank, die Hände im Rücken verschränkt und Kano schräg anschauend, ein feines Lächeln im Gesicht. Und du möchtest, dass ich ihr helfe? Klar, ich könnte es versuchen. Ich könnte auch einen Typen beauftragen, ein paar Bücher zu wälzen. Ich könnte ihn sogar bitten, irgendeinen Trainingsplan aufzustellen. Also... können könnte ich wohl. Bleibt wohl nur die Frage, ob ich will, nicht wahr?
Einige Momente lang ließ sie die Frage im Raum stehen. Ich machs unter einer Bedingung: Sag mir, warum du dich so um sie kümmerst? Ein breites Grinsen. Bist du verliebt, Ka-chan?
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BeitragThema: Re: Mini-RPG[Fudo Kano - Kiobashi Epona]   Fr Mai 04, 2012 9:12 am

Sagenumwogen, dies war der Körper einer Frau und Kano hatte noch nie, wahrlich noch nie einen weiblichen Körper ohne Oberbekleidung gesehen. Nun, als die junge Frau neben ihm trat und neckisch die Brust präsentierte. Ob dies unbewusst war, oder mit voller Absicht wusste er nicht. Rasch wandte er seinen Blick von ihr ab. Ein zarter Rotschimmer lag auf seinen Wangen und er wusste nicht, wie er jetzt darauf reagieren sollte. Er lauschte ihren Worten und verstand, was sie meinte. Also gab es eine spirituelle Sphäre, in der Wirt und "Parasit" mit einander reden konnten. Epona kämpfte dort mit ihrem um das Chakra, welches ihr Gewand darstellte. Theoretisch hatte er es verstanden. In der Praxis konnte er dies natürlich noch nicht nachvollziehen, also legte er seine Hand sein Kinn und begann kurz nachzudenken. Er wägte ab, begann verschiedene Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Wenn er also irgendwie in diesen Raum eindringen könnte, würde er sicher die Beiden so trennen können, dass sie sich so schnell nicht begegnen können. Es soll ja eigentlich so sein, dass der Bijuu bildlich ausgesprochen in einem Gefängnis eingesperrt sein soll. Wenn man also mit dem Bijuu harmoniert, dann sollte man sich dort hineinbegeben. All dies erfordert jedoch seine Anwesenheit in dem Raum. Mit so etwas wie geistigem Chakra hatte er bisher noch nie zu tun gehabt, daher awr dies für ihn eher abwägig und nicht plausibel genug. Es war eher experimentel. Der junge Mann, der immernoch beschämt zur Seite geschaut hatte, verlies nun eiligst den Raum, nur um Epona eines seiner Hemden zu holen und ihr überzulegen.
Bedecke deine Blöße!, sagte er nun und blickte auf seine Hände. Die nächsten Worte der jungen Frau ließen ihn stutzen. Sie wollte Chinatsu in die hände irgend eines Bekannten von ihr geben? Nein, dies würde er nicht zu lassen, immerhin war sie seine Buddy. Er würde eh anwesend seien, wobei es bei Chinatsu noch einen Unterschied gab, den Epona wohl übersah, Schweifanzahl sei jetzt einmal dahingestellt, denn immerhin war sie seine Buddy und eben diese Verbindung zwischen den beiden gab wieder, dass sie sich näher waren, als Epona und Kano es taten, Kano blickte in chinatsu Seele, war mit ihr verbunden und konnte mit ihr kommunizieren, sie beschwören, und dies jederzeit, ebenso wie sie es konnte. Der junge Mann überlegte was er nun antworten sollte, als sie ihn auch schon die nächste Frage stellte, welche ihn völlig aus der Bahn warf. War er in Chinatsu verliebt? Eben diese Frage war es, die er nicht beantworten konnte ,oder wollte. Seine Augen huschten von links nach rechts, hoch und runter. Wie sollte er der Kiobashi darauf antworten? War er verliebt? War er es nicht? Was zeichnete denn Liebe aus? War es Zugehörigkeitsgefühl, welches man verspührte, wenn man in der Nähe des jeweils Anderen war? Sayo sagte ihm eins, dass man liebt, wenn man sich glücklich in der Nähe des Anderen war, dass man alles für diesen Jemanden tun würde. Dies würde er für Chinatsu tun, also eigentlich sprechen alle Indizien dafür, dass er in sie verliebt war, jedoch konnte er dieses Gefühl nicht spezifizieren.
Es ist schwierig auf deine Frage zu antworten, wenn man das Gefühl, von dem du sprichst nicht kennt. Ich weiß nicht, ob dies Liebe ist, oder aber, ob es etwas anderes ist, jedoch würde ich alles tun, um Chinatsu ein Leben zu gewähren, welches ihr bis lang versagt geblieben war., sagte er und lächelte in Eponas Richtung. Er hoffte, dass ihr diese wage Antwort reichte, denn er selber konnte es nicht näher erläutern.
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