Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Fr Mai 04, 2012 5:48 am

Kurz-Erklärung des Prinzips: Zwei meisterlicher Attentäter erhalten den Auftrag, ein und dasselbe Ziel zu exekutieren. Wer den entscheidenden Zug macht, gewinnt und erhält das Preisgeld. Der andere verliert - und zwar nicht nur das Spiel, sondern auch seinen Ruf, denn der Ausrichter dieses Events hält zugleich auch die allgemeine Inoffizielle Weltrangliste der Assassinen (IWA) aktuell. Der Gewinner steigt einen Rang auf, der Verlierer fliegt mindestens aus den Top Ten.
Die ganze Mission wird live in das Gasthaus Hiuchi-ishi übertragen.

Teilnehmer:
Tsurugi Serenade - Platz zwei in der IWA - Kumogakure -
Kiobashi Epona - Platz acht in dr IWA - Konohagakure -

Ziel: Der Feudalherr von kaze no kuni - Platz vier in der IWVD (Inoofizielle Weltrangliste der unter Verfolgungswahn leidenden Diktatoren)



Die Wüste



Das Gasthaus Hiuchi-ishi wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines Häuschen, das sich heroisch gegen den verschleißenden Wüstenwind stemmt. Doch dieses Häuschen ist bloß Tarnung, denn sobald man die Treppe (im ansonsten leeren Häuschen) hinunter steigt, gelangt man in das Höhlensystem und die wahre Gastronomie, die für sich beansprucht, den weltweit größten Grill zu besitzen! In einer großen, unterirdischen Halle steht es, das Prachtstück, eine Grillplatte von einem Durchmesser von zwanzig Metern! Der Gastwirt beschäftigt als Grillmeister vorzugsweise ausgediente Shinobi mit dem Katon - nur diese sind in der Lage, auf der riesigen Grillplatte selbst zu laufen und die weltgrößten Steaks zu wenden!
Die Soße ist auch sehr delikat.
Ach ja: Man sollte, wenn man sich hier aufhält, keine Angst vor Glutsalamandern haben... diese Biester sind nämlich so ziemlich überall zu finden. In manchen Zimmern, und besonders in der großen Festhalle mit dem Grill, scheint ihre Zahl regelrecht zu explodieren. Sie sind es auch, die den riesenhaften Grill überhaupt anheizen und damit irgendwie Teil der Belegschaft. Es ist streng untersagt und auch nicht ratsam, eine von ihnen als Teil der Speisekarte anzusehen.

Des weiteren verfügt dieses Gasthaus natürlich auch über Annehmlichkeiten wie eine Spielhalle und einen Trakt, der als Herberge dient, allesamt unterirdisch, aber mit hochmodernen Lüftungsmechaniken ausgestattet. Und der größte Clou:
Die Gaststätte nimmt es mit der korrekten Nennung des Namens gegen ein geringes Entgelt nicht so genau! Dass die offizielle Satzung des Gasthauses Verbrecher und Strauchdiebe nicht als Stammgäste ausschreibt, ist alles!



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Zuletzt von Kiobashi Epona am Fr Mai 04, 2012 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Fr Mai 04, 2012 9:48 pm

Sand in den Haaren, Sand in den Schuhen, Sand in den Kleidern, Sand an den wirklich unpraktischsten Stellen! Sand sogar zwischen den Zähnen, dass es knirschte! Wahrlich, was für eine spaßige Anreise, da konnte der Dienst selbst doch kaum besser werden, nicht? Epona Kiobashi fühlte sich nicht gerade so sauber, wie sie sich gern fühlte, doch ihrer guten Laune tat dies kaum einen Abbruch. Sie schwebte dennoch regelrecht die Treppe herunter in die Taverne, als hüpfe sie über eine Blumenwiese - nicht ganz so übertrieben mit wedelnden Armen allerdings, das ließ sie bleiben. Ausnahmsweise war die blonde Kunoichi etwas weniger freizügig unterwegs. Ein ockerfarbener Umhang bedeckte ihren Körper vom Hals abwärts bis zu den Fußknöcheln. Ihre übliche Arbeitskleidung trug sie darunter bedeckt, die Ärmelstulpen würde sie erst später anlegen.
Epona marschierte stracks Richtung Theke, ignorierte die unvermeidlichen Kommentare angetrunkener Männer - die Taverne war zu neunundneunzig Prozent mit Männern gefüllt, und das eine Prozent Frauen bestand zu achtzig Prozent aus Frauen, die eher wie Männer aussahen.
Eigentlich gefiel ihr das ziemlich gut. Sie hatte gern Aufmerksamkeit, und hier bekam sie wirklich mehr als genug!
Die junge Frau strahlte förmlich vor Aufregung, während sie sich auf den Barhocker setzte und erfreut feststellte, dass hier Ziegenmilch aus dem Zapfhahn angeboten wurde. Aus demselben Zapfhahn, aus dem auch Bier gezapft wurde? Faszinierendes Etablisment hier. Gespannt schaute sie sich um. Irgendwo musste ja schließlich der Auftraggeber hocken, und dieser Auftrag war wirklich etwas besonderes. Dieser Dienst sollte nichtmals im Auftrag der Kage geschehen, sondern privat! Eine Mission, die nicht über das Dorf lief und daher nicht abgewogen worden war, ob ein solches Attentat wirklich klug war. Für gewöhnlich beschäftigten sich kluge Köpfe mit den diplomatischen Folgen und berechneten im Voraus, ob es in Ordnung war, einen hohen Beamten zu ermorden, oder ob es sich wegen schlechter oder ungünstiger Nachfolge zum Nachteil entwickeln würde.
Epona sah einen Mann neben ihr mit seinem Bier gurgeln und in einen auf dem Boden stehenden Zinnbecher spucken. Sie nahm einen großen Schluck ihrer Milch, wartete einen Moment und tat es ihm nach. Gut gelaunt sah sie zu, wie sich Bier und Spucke mit Milch und dem Sand aus ihren Zahnzwischenräumen vermischten.
Ein tolles Lokal!
Warum hatte sie sich eigentlich für diesen zwielichtigen Auftrag entschieden? Eigentlich, das musste sie zugeben, hatte man sie eher dafür angeworben, alsdass sie den Dienst vom Aushängeschild gerupft hätte. Man versprach eine großzügige Bezahlung und vor allem: Eine umwerfende Herausforderung. Und vor allem das hatte sie angeregt, sich für eine Woche Urlaub zu nehmen und ganz allein hier ins Windreich zu tappern.
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Sa Mai 05, 2012 4:18 am

Nun es mochte viel Zeit vergangen sein, mehr als hundert Jahre, doch das erlaubte noch lange nicht diese Schmach. Damals, in den Anfängen von Atarashii Sekai, ging Sunagakure an einer Hungersnot elendig zugrunde und nun kursierten die wildesten Gerüchte. Angeblich war der neue Feudalherr von Kaze no Kuni drauf und dran ein neues Dorf zu gründen. Nicht das die Choho Butai viel auf solches Gewäsch gab, dennoch ging sie pflichtbewusst wie immer, jeder kleinsten Spur nach. Tja so kam es wie es eben kommen musste! Bei jenen Nachforschungen stießen ihre Informanten dann auf jene Pläne zur Dorfgründung und kurzerhand wurde der Entschluss gefasst ihn zu meucheln. Alles was die weiße Weste ihres Herrn schaden könnte, würde die Dame ohne zu zögern eliminieren. In der Hinsicht brauchte Serenade auch keinen offiziellen Befehl von Sei chan, um sich dieser Angelegenheit an zu nehmen. Nein denn als zweite Leiterin des Institutes zur Bewahrung des inneren Friedens, war es ihr durchaus gestattet Kumogakures Interessen auch im Alleingang zu vertreten. Die IWA sah das wohl ähnlich und bastelte aus dieser Sache gleich ein Event, um ihre lächerlich geringen Einschaltquoten in die Höhe zu treiben. Das anlocken von Sponsoren wurde ja so gar nicht beabsichtigt, geschweige denn die Werbung für jenes Gasthaus, welches als Eröffnungsort des Wettstreits diente. Das Serenade im Zuge ihres Amtes als Choho Butai Leader vor laufender Kamera aufkreuzen musste, war ja nicht schon demütigend genug, nein so stand mit einmal auch ihr hart erkämpfter Platz in der Top Ten der Iwa auf dem Spiel. Ein Umstand den sich die weißhaarige Dame auf ihre alten Tage, sicher nicht ohne Gegenwehr hinnehmen würde. Sie ließ sich ja viel gefallen aber der Raub ihres Ansehen und guten Rufs als Attentäter, gehörten da allerdings nicht dazu. Es war also nicht verwunderlich das man Serenade diese Mal unzensiert, in Farbe und vor allem mit ihrem richtigen ~Aussehen~ antraf. Stilecht und unverkennbar wie sie nun einmal war, hockte die weißhaarige auf dem Schoss eines halbwegs gut aussehenden Typen, trank auf dessen Kosten Wasser (an der Stelle Frage ich mich, was Wasser in einer Kneipe überhaupt kostet.XD) und ließ es sich auch sonst recht gut gehen. Serenade musste weder für Essen, noch einen Schlafplatz aufkommen, das erledigten die Herren für sie. Nunja Gegenleistungen wurden immer gefordert, doch bis auf Tanzen, singen oder einem netten Abendessen, war sie für nichts anderes zu haben. So hätte es ein gemütlicher Abend an diesem Monster von einem Grill werden können, mit lecker essen und gröhlender Unterhaltung. Doch das Schicksal zeigte mal wieder, das es grundlegend doof war. So stolzierte auch schon eine blonde Dame in das Lokal, gehüllt in einen ockerfarbenen und arg unmodischen Umhang und pflanzte ihren süßen Hintern auf einen der freien Barhocker. Es dauerte nur zwei Sekunden und schon klingelte es im Hinterstübchen von Serenade. Diese Chakrasignatur kam ihr nur zu bekannt vor und so nahm sie die Lady genauer in Augenschein. sicher die Lichtverhältnisse waren verdammt nochmal dämlich, doch brauchte die weißhaarige nicht mal mehr ein Gesicht um zu wissen wer da saß. Kiobashi Epona, Meisterin der Stichstile und so nebenbei Serenades Lehrerin. Die Signaturen lügen nicht und so schlich sich ein himmlisches Lächeln auf ihre vollen Lippen. In der Tat da hatte sich der Auftraggeber ja was feines einfallen lassen, nur wusste er sicher nicht um die Verbindung der beiden Damen. Die Meute Männer um sie herum, brach natürlich in lautes Gejubel aus, als sie das schöne Lächeln ihrer Unterhalterin sahen und so war es auch nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Blicke kreuzen würden. Die Ältere hob ihr Wasserglas, prostete Epona zu und trank dann ein paar Schlucke.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Sa Mai 05, 2012 5:22 am

Epona wurde nach einigen Momenten bewusst, dass sie doch nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der ganzen Taverne für sich hatte. Das eine Prozent holder Weiblichkeit bestand - wie gesagt - zu zwanzig Prozent aus Frauen, die auch sofort als solche zu erkennen waren. Darunter fiel sie selbst, aber auch noch eine weitere Dame stach optisch aus der Masse hervor. Eine Frau mit langem, silbrig-weißem Haar, welches ihr bis über den Hintern fiel und zu einem dicken Haarzopf geflochten war. Ihre Kleidung setzte sich, auffälligerweise, zumindest farbtechnisch ganz ähnlich zusammen wie die der Konoha-Nin: Offenbar tendierte sie ebenfalls zu violett, wie diverse Schleifchen im Haar und das Seidentuch um ihre Taille andeuteten. Die Kleidung hatte nicht denselben Schnitt, besaß jedoch ebenfalls lange Ärmel, wie Epona sie favorisierte. Ihre Füße steckten zwar nicht in schwarzen Stiefeln, aber in gleichfarbigen Strümpfen, die ebenfalls bis unter die Kniescheiben gingen. Und der Hang zur Koketterie? Offensichtlich.
Ganz aus dem Reflex heraus erwiderte Epona das Lächeln und das Zuprosten der anderen, hob ihren Becher und rutschte vom Barhocker, um sich durch die Tischreihen zu schlängeln und zu winden. Der Umhang verhinderte dabei ein genaues Zielen von Klapsen, die auf ihren Hintern gerichtet waren.
Die blonde Kunoichi hatte übrigens keinerlei Ahnung davon, dass hier eine ehemalige Schülerin von ihr hockte. Serenade neigte ja schließlich zur Schüchternheit, was ihre gebürtige Identität anging, und zeigte sich meist nur als Tarn-Persönlichkeit. Doch auch ohne Vorkenntnis war Epona in der Lage, die andere Dame zu begrüßen wie eine alte Freundin. Heyo zwitscherte sie fröhlich, wie man es eben von ihr gewohnt war, ob guter Bekannter oder völlig Fremder, und verneigte sich knapp, ehe sie ihren Blick über die restliche Tischgesellschaft schweifen ließ. Die anderen Stühle waren voll besetzt. Natürlich, was auch sonst? Serenade war wohl ähnlich wie das jüngere Blondchen dazu veranlagt, Aufmerksamkeit zu suchen, und hatte sich durch pure Anwesenheit als regelrechter Magnet erwiesen.
Wenn man ganz herb sein wollte: Vermutlich richteten sich nicht nur viele männliche Augenpaare auf sie, sondern auch Körperteile, die charakteristisch für das männliche Geschlecht waren.
Epona entschloss sich kurzerhand, es jener Frau, die sie sich zur neuen Bekanntschaft auserkoren hatte, nachzutun. Sie setzte sich auf den Schoß des bestaussehensten Mannes nach Serenades Sitzunterlage und lächelte diesen solang an, wie sie benötigte, ihren Umhang an der Stuhllehne zu befestigen. Danach wandte sie sich der Frau zu und ignorierte den Rest am Tisch, der sowieso weniger redete und mehr schaute. Ohne Umhang trug Epona ihre gewöhnliche Arbeitskleidung, die zwar hochgeschlossen bis zur Kehle war und keinen Ausschnitt besaß, aber trotzdem figur- und vor allem oberweitenbetont genug war. Dadurch, dass die Ärmelstulpen fehlten, wurde sogar mehr Haut als üblich präsentiert.
Die sonst zum Standart gehörenden Siegelbandagen an den Handgelenken fehlten; die beiden an den Hüften baumelnden, kleinen Kürbisflaschen, das Tanto Schnitter, die Shuriken-Taschen und das Holster mit der Mundharmonika waren allerdings vorhanden. Da sie beim Sitzen störten, hängte sie diese Ausrüstung ebenfalls über den Stuhl, immer wieder ein wachsames Auge auf die Kostbarkeiten habend.
Ein schönes Lokal, nicht wahr? fragte sie die andere Frau, der man den Altersunterschied nach oben nicht im geringsten ansah. Ehrlich nicht. Epona zwinkerte schelmisch und fügte gespielt herausfordernd hinzu: Kaum Konkurrenz. Nur du und ich. Stach da etwas wie Arroganz durch das liebliche Image?
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Mo Mai 07, 2012 7:54 am

Voller Zufriedenheit stellte Serenade fest, das ihr der eigene Harem sogar in mehrer Hinsicht von Nutzen war, schließlich brahcte er den gewünschten Effekt. Aufmerksamkeit. Epona brauchte nicht lange, schon streckte sie ihren hübschen Hals in jene Richtung, aus der die Jubelrufe kamen. Ihre Blicke trafen sich und mit einer gewissen Freude, nahm es die weißhaarige zur Kenntnis, wie die holde Blonde ihr Zuprosten erwiderte. Aber das war noch nicht alles, denn im nächsten Moment schlängelte sich Epona gekonnt durch die Tischreihen hindurch, sogar ganz ohne Belästigungen oder anderen Problemen. Im ersten Moment war es der weißhaarigen etwas supsekt warum man sie so fröhlich begrüßte und sogar eine Verbeugung drauf packte, schließlich kannten sie sich im Grunde gar nicht. doch das Erstaunen wich schnell einer Sanftheit, mit der man Serenade selten sah. Respektvoll senkte sie ihr Haupt vor der Kunoichi, ehe sie mit lieblicher Stimme zu antworten gedachte. Ich grüße dich Reisende. Lange ist es her das eine junge Blume wie du diesen Unterschlupf betrat. Doch das besinnliche Treffen wandelte sich schnell zu einem knallharten Wettkampf! Denn Epona legte endlich den ollen Umhang ab und sorgte so dafür, das viele der umstehenden Männer überrascht die Luft ein sogen. Ja es war doch immer dasselbe Spiel. Männer und ihre horizontalen Probleme! Ohne Neid aber mit einer gewissen Anerkennung, begutachtete die Ältere die violette Kleidung der blondhaarigen und sagte sich einmal mehr, das keiner würdiger für das Amt eines Attentäters war. Ihr stand das hoch geschlossene Oberteil ausgezeichnet, zeigte es doch nicht viel aber ließ erahnen was darunter lag. Serenade lächelte schelmisch und passte den Moment ab, den Epona nutze um ihre störende Ausrüstung über den Stuhl zu hängen. Schon schlug die weißhaarige mit einem verführerischen Lächeln die Beine übereinander und strich sich mit der Eleganz einer weißen Lilie, eine einzelne Haarsträhne aus dem Gesicht. Die amethystfarbenen Iriden schauten die Konohanin herausvordernd an, schließlich war hier nur Platz für eine Blume. Das sich die Kunoichi ebenso eine gut aussehende Sitzunterlage geschnappt hatte, billigte die Attentäterin gerade so noch, doch würde sie ein überlaufen ihres Harem sicher nicht dulden. Aus diesem Grund belächelte Serenade auch nur die letze Aussage ihrer Bekannten, ehe sie selbst das Wort ergriff: Junge Knospe gib acht, nicht das man dich vor deiner Blüte pflückt. Die Ältere räkelte sich für einen Moment auf dem Schoss ihres Kerls, stellte einen koketten Augenaufschlag zur Schau, ehe sie sich langsam erhob. Gebannt folgten die Männer ihrem Schritt, oder wohl eher den wogenden Hintern, doch der Effekt war derselbe. Aufmerksamkeit. Kaum zwei Meter gegangen, folgte eine stattliche dreiviertel Drehung samt wirbelnden Klamotten, ehe Serenade wieder mit dem Gesicht zu ihrem kleinen Publikum stand. Ein engelsgleiches Lächeln zierte ihre vollen Lippen, die sich nun öffneten um die aufkommende Stille zu füllen:

Oh Knospe so lieblich schön,
wirst du vor deiner Reife vergehn?
Oder bist du vorsichtig gesinnt,
siehst du das Netzt welches man spinnt?

Oh Knospe vom Tau erfrischt,
das du nicht den Schmerz vergisst.
Brach grobe Hand dir das Genick,
weil du missachtetest dein Geschick.

Oh Knospe mit Blut getränkt,
achte auf Rat welchen man dir schenkt.
Beschwörst sonst dein Verderben,
könntest sogar sterben.

Drum Knospe erblühe zur vollen Pracht,
damit du jemanden Stolz gebracht.
Gebrauche deine Dornen gut,
sie sollen verbrennen Feinde zu feuriger Glut.

Serenade endete, verbeugte sich vor den gebannten Zuschauern und schritt dann mit erhobenen Haupt auf Epona zu. Langsam beugte sich die weißhaarige etwas vor, so das ihre Kleidung leise raschelte und nahm die warmen Hände der Schönheit in ihre eigenen kühlen. Ich hoffe du sinnst über meine Worte nach, denn in jeder Zeile steckt ein Funken Wahrheit über mich, diese Situation und auch über dich. Vergiss das nicht und vielleicht kommst du des Rätsels Lösung näher. Schon zog sich die Ältere mit einem leisen lachen zurück, packte ihren wohl geformten Hintern auf einen der freien Tische und nahm erneut ihr Wasserglas in die Hand um ein paar Schlucke zu trinken. Das sie ihre Füße mit einem arroganten Blick dabei ganz beiläufig auf die Oberschenkel ihrer Sitzunterlage beförderte, gehörte natürlich alles zur Show.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Di Mai 08, 2012 1:05 am

Eine Sprache voller Metaphern. Aufmerksam spitzte Epona die Ohren, während die andere Frau so freundlich war, sie mit einer Blume zu vergleichen. Wer hörte so etwas nicht gern? Doch natürlich versteckte sich hinter diesen Worten auch ganz deutlich die Botschaft: Herausforderung angenommen! herausforderung welcher Art? Einfach nur ein Spiel, nichts weiter. Die beiden Frauen verstanden sich offenbar auf Anhieb: Beide liebten es, im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen, und in einem Räuberloch wie dieser Taverne gab es davon eigentlich genug, doch natürlich bei weitem nicht in solchen rauhen Mengen, dass es für beide reichen konnte. Beide wußten das. Und darum setzte sich Serenade auch hüftschwenkelnd in Bewegung, glitt von dem Schoß des Mannes herab und demonstrierte, dass sie noch viel mehr auf dem Kasten hatte, als nur in Metaphern zu reden. Nein, sie konnte sogar Gedichte vortragen. Ihre Stimme füllte die aufgekommene Stille aus, und abgesehen von ihr selbst redete wirklich niemand. Niemand. Kein Gast führte seinen zotigen Witz fort, keine Kellnerin fragte, ob es noch etwas sein dürfte, und nichtmals die halb Betrunkenen nuschelten ihren Tischnachbarn noch zu, wie prächtig es ihnen doch ging und wer nun mit einer Runde dran sei.

Nur der Barkeeper polierte und wienerte weiter seine Gläser. Davon ließ er nichtmals ab, als ein alter Mann in erdfarbenem Umhang und einer Vogelnestfrisur neben ihn trat. Er trug einen Stab bei sich, an deren Ende ein Glutsalamander saß und lethargisch dem Treiben zusah. Das Gesicht des Alten zeigte keine Regung, wirkte wie aus hartem Schuhleder.
Sin se endlig da, wa?
Das Goldkehlchen da ists schon länger erwiderte der Barkeeper. Blondie dort ist gerade erst neu gekommen.
Un gleig hingedackeld, wa? Wie de Motte zom Licht.
Als wenn sies wüßte, jep. Der Wirt stellte das Glas beiseite und hängte seinen Lappen über den Zapfhahn. Sollen wir sie jetzt miteinander bekannt machen?
Lasse sig nog besniffln. Gutt für de Quot.

Serenade hatte inzwischen ihr Gedicht beendet und schritt, sich in ihrem Triumph sonnend, zum Tisch zurück. Epona schaute äußerst beeindruckt zu der Weißhaarigen auf, die nun in fast schon mütterlicher, eindeutig überlegener Geste ihre Hände in die eigenen nahm. Ich hoffe du sinnst über meine Worte nach, denn in jeder Zeile steckt ein Funken Wahrheit über mich, diese Situation und auch über dich. Vergiss das nicht und vielleicht kommst du des Rätsels Lösung näher.
Epona legte den Kopf ein wenig schief wie ein Hündchen. Rätsel? Die Stirn in feine Fältchen gelegt, beobachtete die Blonde Serenades anmutigen Abgang, an dessen Ende sie sich auf die Tischplatte setzte und ihre Stuhlauflage nun zum Ablegen der Füße benutzte. Dem werten Herrn war das Eine offenbar genauso lieb wie das Andere.
Die Konoha-Nin schaute sich um. Offenbar war sie nun an der Reihe, etwas möglichst Beeindruckendes, Künsterlisches oder Nuttiges zu machen, da hatte sie wohl die Wahl. Irgendetwas auf jeden Fall, was der literarischen Glanzleistung der Kleinkunst standhalten konnte.
Epona entschied sich dafür, dass das Blankziehen ihrer Brüste nichts bringen würde; viel zu leicht für die andere zu kontern. Nuttig fiel damit aus. Sie erhob sich von ihrer eigenen Stuhlauflage, tätschelte dem Mann die Schulter und holte ihre Mundharmonika aus dem Gürtel. Mit einigen ausgreifenden Schritten hüpfte sie auf einen Tisch, zwischen zwei Tellern Steak und einem kleinen Salat, und legte ihre Mundharmonika an die Lippen.
Ein hoher Ton, begleitet von einigen Sandkörnchen, gab den Auftakt, gefolgt von einer tiefen, schweren und melodramatischen Melodie. Ein wenig wie die Titelmusik von Spiel mir das Lied vom Tod, die abrupt abriss, in der unterirdischen Akkustik des Raumes widerhallte und ganz am anderen Ende des Saals einen Besoffenen aus seinem Schlaf riss, woraufhin er komplett mit seinem gefährlich kippelnden Stuhl hintenumschlug.
Epona ließ auch noch dieses letzte, krachende Geräusch verstummen, ehe sie sich vollends ins Zeug legte und eine wesentlich fröhlichere Weise anstimmte. Ihr rechter Stiefelabsatz schlug auf Holz, in schneller werdender Folge, bearbeitete die Tischplatte in trommelndem Rhythmus, dem sich auch der andere Fuß anschloss, immer im Wechsel.
Irgendwann titschte nicht mehr nur der Absatz auf, sondern auch die Fußspitze; ein rasendes Klackern und Klappern untermalte das Mundharmonika-Spiel.
Mit einem Male knallte Epona die hacken zusammen, stieß sich kräftig ab, überschlug sich in der Luft und stieß nach einer halben Drehung die Füße nach oben, gegen die Decke, und blieb dort kleben wie eine Fledermaus. Sofort begann sie wieder, zu spielen, als wäre nichts passiert, auf dem Kopf. Und genauso setzte der Stepptanz der Füße wieder ein! Ein rasanter Wechsel des Standbeins; zweimal verpasste sie es fast, einen Fuß an der Decke zu behalten, und wäre um ein Haar abgestürzt.
Beim dritten Mal verpassten Schrittes fiel sie wirklich von der Decke, schaffte aber noch eine anmutig aussehende Drehung und landete auf den Füßen, als wäre dies genauso geplant gewesen. Weiter spielend hüpfte sie vom Tisch auf eine Stuhllehne und auf den nächsten Tisch, auf dem auch Serenade saß.
Epona spielte die Tonleiter hinauf und langsam wieder herunter, ging dabei selbst in die Hocke und schaute Serenade dabei sehr tief in die Augen, amethystfarben gegen himmelblau. Mit einem fröhlichen Schwenk nach oben beendete Epona ihr Spiel, ließ die Mundharmonika sinken, flüsterte Ist nicht persönlich... und drückte Serenade vor aller staunenden Augen einen schnellen Kuss auf die vollen Lippen. Danach beeilte sie sich allerdings, vom Tisch herunter zu kommen und sich mehrmals vor der jubelnden Menge zu verbeugen, tief genug, dass ihr blonder Pferdeschwanz den Boden berührte und wieder hochwippte.
Mit Worten umgehen konnte sie bei weitem nicht so gut wie ihre Kokurrentin, doch zumindest wußte sie, was ein Publikum sehen wollte. Warum auch immer sie dies sehen wollten, das war ihr schleierhaft, doch das es funktionierte, war ihr voll bewusst. Unschuldig lächelnd wandte sie sich Serenade zu. Na? fragte sie neckend und leicht außer Atem. War ich gut?
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BeitragThema: Re: Assassins Tournament... Tsurugi Serenade vs. Kiobashi Epona   Fr Mai 18, 2012 7:11 am

Serenade hatte nicht viel Zeit, um ungestört in ihrem Erfolg baden zu können. Denn immer mehr Gäste betraten die Taverne, drängten voller Vorfreude in den gemütlichen Schankraum weil Gerüchte mal wieder besser funktionierten als Kundenköder, als jede ach so nuttige Werbung. so schenkte die weißhaarige ihre Aufmerksamkeit lieber wieder Epona, die unterdessen wohl arg das rätseln angefangen hatte. Serenade grinste sich innerlich kaputt wegen ihres schief gelegten Kopfes und den förmlich sichtbaren Fragezeichen um sich herum. Hachja das hatte gesessen! Aber so war das Leben nun einmal. fies, ungerecht und verdammt hart. Besonders in Bezug auf die Männerwelt. Da musste sich die weißhaarige nicht auch noch den Rang ablaufen lassen. Doch wieder einmal versetze ihr das Schicksal einen dankenden Arschtritt. Epona zog euphorisch ihre Mundharmonika und beförderte kurzerhand ihren Knackarsch auf einen freien Tisch. Sie wollte doch nicht etwa? Doch! Zwischen Salat, Steak und dem stieren Blicken der Männer davor, fing die blondhaarige an zu musizieren. Die weißhaarige gab es ungern zu aber ihr gefiel diese melodramatische Musik ziemlich gut. Sie hatte etwas melancholisches, wirkte schwer und bannte doch jeden Menschen im Raum. Die Zuhörer schienen für einen Moment den Atem an zu halten. als mit dem letzten Rasselnd er Sandkörner die Melodie schließlich verklang.

UF Schwester wollte ran.>_>
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