Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Offizielles Büro des Kagen

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Kensaku Genda

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BeitragThema: Offizielles Büro des Kagen    Sa Mai 05, 2012 7:20 am

Das altehrwürdige Büro des Raikagen, wie viele große Persönlichkeiten sind hier schon ein und ausgegangen und wie viele Erzählungen könnte dieses Möbelar beitragen wenn es denn reden könnte ? Vermutlich Hunderte da es seit vielen Generationen kein Kage mehr gewagt hat wirklich etwas an der Einrichtung zu verändern, eine Tradition der Kensaku widerwillig fast gänzlich treu geblieben ist.
Den Raum betritt man durch eine einfach gezimmerte Holztür, über deren gesamten Länge noch zusätzlich Querbalken angeschlagen wurden, durch die gewissenhafte Konstruktion und der hohen Dichte des Eichenholzes wurde Sichergestellt das keine Geräusche aus dem inneren des Büros nach außen dringen können genauso wie das den Kagen keine Geräusche von Außen den Kagen bei der Arbeit stören können . Befindet man sich nun im Raum kann man direkt zu seiner linken einen kleinen buddhistischen Altar ausmachen, dieser ist schlicht gehalten und besteht aus einem kleinen Vorsprung auf dem sich zwei Rauchkerzen, ein Blumenkranz und ein einfach in Braunen Holzaufsteller gerahmtes Bild von Takeruki Yuuhiroki ( Kensakus Vater) befindet. Über den Altar ungefähr auf einer Höhe von 2,00 Meter wurde noch ein knorriger primitiv gearbeiteter Gehstock ,der eigentlich mehr an einen ungewöhnlich geraden Ast erinnert, aufgehangen. Die beiden Dinge sind erst seit wenigen Jahren und auf Wunsch von Kensaku in den Raum integriert worden.
Wenn man nun seinen Blick weiter schweifen lässt und die linke Wand ansieht die sich im 90 Grad Winkel zu Tür befindet, sieht man dort 5 silberne Aktenschränke in denen ein Hängeregister installiert wurde , darin befinden sich die wichtigsten Ordner Kumos, primär Missionsregister und Übersichten über die Shinobi. Oberhalb der Aktenschränke hängt noch ein verlassen wirkendes Bild eines kleinen Roten Vogels, vermutlich eine Lerche, die mit ihren purpurnen Flügel deutlich ins Auge fällt , während man erst beim genauerer Betrachtung sieht das sie auf einen dünnen Ast sitzt welcher sich bedrohlich krumm über einen Bach biegt. Keiner weiß mehr wer dieses Bild gemalt hat, aber die meisten von denen die sich darüber Gedanken machen denken das eine Momentaufnahme eines alten Kagen gewesen sei.
Die nächste Wand ist die gegenüber der Tür, welche sich im Rücken des Kagen befindet, an ihr hängen im Abstand von rund 2 Meter gerade einmal Zwei Bilder die wie es scheint den Schreibtisch des Kagen einrahmen. Auf den rechten Bild ist eine im neuen Stil gehaltene Zeichnung des Regierungsgebäudes zu sehen , auf dem anderen eine Große Karte des Kontinents die handgezeichnet und sehr detailliert ist, weswegen sie wohl einen hohen Wert besitzt.
Nun die Wand die sich Rechts von der Tür befindet und an der Rückwand des Büros angrenzt.
Diese wird dominiert durch ein 1,50 m breites und 2 m hohes Fenster, welches aus einen einzigen massiven Glas gefertigt ist und ohne Rahmen direkt in die Wand eingelassen wurde und einen direkten Blick auf die Dächer des Dorfes ermöglicht . Neben dieser Wand ist nur noch Platz für ein Bücherregal, welches frei von Ornamenten und anderen Verzierungen ist, aber durch sein dunkles Holz dennoch nicht preiswert sonder im Gegenteil in seiner Einfachheit sehr kostbar erscheint.
An der verbliebenen Wand befinden sich keine weiteren Gegenstände, da diese vermutlich von der nach dorthin aufgehenden Türe beschädigt werden würden.
Doch was sieht man wenn man im Türrahmen steht und einfach direkt nach vorne sieht ?
Dann blickt man auf den Schreibtisch des Kagen. Dieser steht zusammen mit zwei Stühlen auf einen dünnen beigen Teppich, der aus schwerer Wolle wilder Bergschafe gewebt wurde und neben seinen Stich, der bei der Verarbeitung notwendig war, über keine weiteren Muster verfügt.
Man erblickt den Besucherstuhl dessen Rückenlehne zur Tür zeigt, dieser ist ebenfalls aus dunklen Holz gezimmert und darf durchaus aus Funktional gehalten beschrieben werden. So besitzen seine Armlehnen zwar eine Polsterung, welche aus dem gleichen Material besteht wie die Polsterung der Sitzfläche, sind aber ohne Rundung oder anderen Optischen Besonderheiten.
Durch diese Schlichtheit befindet sich der Gästestuhl in einem ausgeprägten Kontrast zum Stuhl des Kagen der in seiner Form schon an einen Thron erinnert.
Die Rückenlehne des Kagenplatzes ist ungefähr 1,50 m hoch, das dicke schwarze Polster aus Schlangenleder wird umrahmt von gleichmäßig großen runden Bergkristallen mit einem Durchmesser von 15 Cm und einen Abstand von 12 cm zueinander.
Die Sitzfläche ist ebenfalls mit Schlangenleder gepolstert und lädt zu einem längeren Verweilen ein. Die Armlehnen sind geschwungen und überzogen mit einem Leder das von jungen Gemsen stammt, die Seiten sind verziert mit Schnitzereien auf denen man Shinobis beim Training beobachten kann.
Die Beine des Stuhl verbreiten sich nach unten und enden mit in Gold gefassten Füßen.
Nun zum eigentlichen Schreibtisch dieser ist im Gesamten aus Kirschholz gebaut das aus den entlegensten Regionen Kumos stammt. Vom Kagen aus auf der linkten Seite ist ein einzelnes Großes Fach und auf der rechten 3 Schubladen bei denen die unteren beiden Gleichgroß sind während die obere schmaler ist. 8 Cm Unter der Arbeitsfläche befindet sich noch eine zusätzliche Ablage in der die Kagen ganz gerne die Standartdokumente aufbewahren.
Auf der Arbeitsfläche liegt noch in zentraler Position eine grüne Lederplatte daneben steht auf der linken Ecke ein weiteres Bild auf dem nur ein blankes Gesichtsprofil umrahmt von Haaren zu sehen ist. , die rechte Ecke ist frei.
Eine Besonderheit des Raumes die neben Kensaku niemand kennt ist eine Geheimtür die sich zwischen denn beiden Bildern befindet und mittels eines auf die Wand gezeichneten X und einem speziellen Jutsu geöffnet wird. Diese Tür führt zu einem kleinen Flur der in einer Treppe endet und auf seiner Länge von 5 Metern nur eine Tür auf seiner rechten besitzt.


Zuletzt von Kensaku Genda am Di Jun 19, 2012 8:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kyôga Ren
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    So Jun 03, 2012 11:32 pm

[cf: Rokuhenkei no Sono]

°oO(Es ist eine Sache, einen Ge-Nin alleine zum Blumensuchen ins Gebirge zu schicken. Es ist aber eine ganz andere Sache, dafür in Kauf zu nehmen, dass sich eben jener Ge-Nin, zwecks Informationsbeschaffung, in eine Gärtnerei begeben muss. Und dass auch noch zur besten Mittagszeit! Ich habe in diesem, nach Blumenerde miefenden Kabuff vermutlich mehrere Jahre verbracht und irgendwie nur dabei zugesehen, wie eine ältere Dame ein paar Rosen kaufen wollte. Ich betone 'wollte'! Zum Abschluss dieses Kaufes kames, auch nach schier endlosen Sitzungen, leider nicht. Die gute Frau Hinako Aoyuma, deren Enkel eine ganz nette Bäckerei in Kumo betrieb in der man echt leckere Brötchen bekam, hatte ihre Rosen mit Kleingeld bezahlen wollen. Und Kleingeld ist hier wirklich die perfekte Beschreibung des Vorgangs. Nach einer durchlittenen Dreiviertel Stunde, in der die alte Dame erstmal mit der Verkäuferein 'schnacken' musste, begann Mrs. Aoyuma in mühevoller Kleinarbeit ihren Einkauf in der kleinst möglichen Bezahlmöglichkeit zu bezahlen. Yen-Stückchen mit dem kleinstmöglichen Wert wurden Stück für stück auf den Thresen gelegt und feinsäuberlich abgezählt. Ich frage mich, wie viele dieser Dinge man in eine Geldbörse quetschen kann, den Mrs. Aoyuma beschäftigte sich schier ewig lange damit, diese Dinger einzeln und mit größter Fürsorge, aus ihrem Portmonaie zu fischen. Zwei mal verzählte sich die Gute dabei auch noch und musste den Zählvorgang von neuem beginnen. Ein Alptraum und ich konnte mich natürlich nicht einfach vordrängeln. Versucht das mal bei zwei alten Schachteln! Die Alte an der Addierhilfe hätte sofort losgeschimpft und Mrs. Aoyuma eine Strafpredigt begonnen, von wegen 'die Jungend kenne keine Geduld mehr'. Pah! Ich bin die ruhigste Person in ganz Kumo! ... echt. Meine Zeit vertrieb ich mir einfach damit, auf und ab zu wippen und mit vorzustellen, auf wie viele verschiedene Arten ich diese beiden Schachteln von ihrem Leid erlösen könnte, ein so uninteressantes Leben zu führen, dass selbst einfachste Gärtnereibesuche zu einem Event mutieren, dem man mit Aufregung und Konzentration begegnet, statt mit einem müden Gähnen. Als die gute alte Schachtel dann endlich fertig war, wurde ich natürlich gleich für mein langes Warten belohnt. NICHT! Natürlich wollte die Verkaufsoberschachtel erstmal gepflegt Mittag machen, obwohl sie jenen doch gut genug mit dem Beobachten ihrer vorigen Kundin rumgebracht hatte. Dieses freche Weibsstück hatte doch echt die Frechheit mir zu sagen, ich solle später wiederkommen! Ich hatte mir einen Wolf gestanden und die lässt mich einfach abblitzen? Nee, nicht mit mir. Mein schlagfertiges Argument, ich würde ihren Schädel wie eine Walnuss knacken, wenn sie mir nicht sofort hilft, hat sie letztlich aber leider nicht überzeugt und ich wurde des Ladens verwiesen. Mist! Glücklicherweise gab es ein paar Straßen weiter noch einen Blumenladen. Leider wusste ich schon, warum ich es zuvor lieber in der Gärtnerei versucht hatte, statt direkt dorthin zu gehen. Der Blumenladen wurde von einem äußerst ... seltsamen Herren geleitet, der mir jedesmal töffig kichernd in die Wangekneifen wollte, wenn er mich sah. Widerlich! Zum Glück war er um einiges Hilfsbereiter und verriet mit, unter ständigem töffigen Kichern, wo und wie ich die Kumo hana finden konnte. )

Da stand er nun. Ren Kyôga. Ungeschlagener Taijutsumeister von Kumo-Gakure (selbsternannt), Meister des Kuchiyose no Jutsu (selbsternannt), der legendäre Blumenfinder (völlig zu recht). Seit dem Treffen mit dem Raikage im Park waren nun einige Stunden vergangen. Jene hatte Ren offenbar gut genutzt. Dem Büro des Kagen lag vermutlich schon eine neue Beschwerde über Ren vor, bezüglich fieser Morddrohungen gegenüber einer Gärtnereifachangestellte. Außerdem hatte ein fies kichernder Blumenverkäufer Ren so fest in die Wange gekniffen, dass jene sich mittlerweile purpurrot verfärbt hatte und zu allem Überfluss stand Ren auch noch mit einem überdimensionalen Blumentopf vor dem Büro des Raikages. Moment mal, überdimensionaler Blumentopf? Ja, um diese doofe Kumo hana, die er im Gebirge gesucht und gefunden hatte, sicher zu transportieren, hatte er natürlich einen Blumentopf besorgt. Da er dafür kein Geld hatte ausgeben wollen, hatte er einfach eine ... geliehen. Gut, dass es da noch einen Blumenverkäufer gab, der ihm wegen einer fiesen Kneifaktion noch was schuldig war. Nur war der Blumentopf, den Ren aufgetrieben hatte, sicher nicht für ein zartes Blümchen gedacht. Es wirkte reichlich lächerlich, wie klein die Blume im Verhältnis zum Blumentopf war. Aber solche Details kratzten Ren im Moment sonstwo. Die Tips des Blumenverkäufers befolgend, hatte Ren sich ins Gebirge hinter Kumo-Gakure begeben um die Kumo hana zu finden, eine Blume auf die der Raikage vermutlich to-tal abfuhr. Und vermutlich könnte der Schreiber dieses Posts nun noch eine epische Gesichte zur Blumensuche hier hinkleistern, tut er aber nicht. Die Blumensuche verlief an sich recht unspektakulär, wurde nur durch das Mitschleppen eines viel zu großen Blumenbottichs ins Lächerliche gezogen und zog, bis auf ein paar Blasen an den Füßen, vom vielen herumgelatsche, keine größeren Folgen nach sich. Zumindest bis jetzt nicht. Ren hatte die Kumo hana schließlich in der Nähe eines winzig kleinen Rinnsals, das irgendwann wohl mal eine Art Bach gewesen war, entdeckt und kurzer Hand in den Blumentopf verfrachtet. Es bedurfte keines Kenners um die Diagnose zu stellen, dass diese Blume nicht mehr lange leben würde. Auch vor ihrem Fund war die Blume schon rechlich welk gewesen und Rens ungeübte Hand, sowie sein reichlich stümperhaftes Ausheben und Neueinpflanzen, hatte auch nicht viel zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beigetragen. Im Moment hielt sie sich tapfer im Topf, wie ein Betrunkener, der sich im Vollsuff und um sein Bewusstsein kämpfend, an einen Schrank klammert. Nur war hier weit weniger Alkohol im Spiel.

Wie ging es Ren nach diesem kleinen Ultrakurzabenteuer? Nun, das ganze war sicher nicht so abgelaufen, wie er es sich erträumt hatte. Für eine Mission war hier einfach zu viel zu kurios abgelaufen. Sich mit kneifenden Blumenverkäufern und keifenden Gärtnerinnen anzulegen war nicht gerade das Bild eines Shinobi, das Ren im Kopf hatte. Doch ein Ge-Nin musste sich wohl zu solchen 'Missionen' herablassen, wenn er mal etwas werden wollte. Hoffentlich hatte sich der Aufwand wenigstens gelohnt, sonst würde Ren hier vermutlich noch Randalle schieben. Im Moment aber ging es ihm sogar recht gut. Der heutige Auslauf hatte ihn gut genug beschäftigt, weshalb Ren es sogar hatte vermeiden können, den genervten Angestellten des Kages die, mittlerweile legendäre, wann-bekomme-ich-endlich-mein-Team-Frage zu stellen. Das hing natürlich garnicht damit zusammen, dass er den Kage nun ebenso gut persönlich fragen konnte. Groß ins Schwitzen war Ren freilich nicht gekommen, trotzdem würde er ein baldiges Bad gutheißen, immerhin konnte er den Geruch dieser Gärtnerei immernoch an sich riechen. Und Rens Nase war ziemlich gut, was den Gestank, für ihn, noch übler werden lies. Mit einem leisen Murren rückte er den riesigen Blumenbottich, den er sich unter den Arm geklemmt hatte, zurecht, sah nach ob die Kumo hana noch lebte, und klopfte einfach an die Tür des Büros. Hatte der Kage gerade ein ultrawichtiges Meeting? Beriet er sich gerade über gefährliche Angelegenheiten des Dorfes oder genoß einfach eine gute Miso-Suppe? Wer weiß. Ren kümmerte es ihm Moment wenig, immerhin musste er dringend seine 'Mission' als erfolgreich melden. Darum verwunderte es auch wenig, dass der gute Junge garnicht auf eine Antwort wartete. Im Gegenteil. Kaum hatte er geklopft, da trat er auch schon ein. ”Das Warten hat ein Ende, hier bin ich endlich! Ren hat seine Mission erfolgreich abgeschlossen und ihnen diese verteufelte Blume besorgt. Für eine richtige Mission wäre ich ihnen jetzt e~echt dankbar.” Etwas in seiner Stimme verriet schon, dass er unter 'richtige' Mission nichts verstand, was mit dem Besorgen von nutzlosem Tand zutun hatte.
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Kensaku Genda

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Di Jun 05, 2012 12:16 am

Niemals konnte behaupten das ein Bleistift sonderlich gut schmeckt, niemals würde er versuchen sich damit diese Marotte zu legitimieren und egal wie sehr ihn das selbst auch störte so saß er dennoch wieder an seinen Schreibtisch vor ihm ein einzelnes Formblatt und Rechts und Links von diesem weitere Stapel die entweder Positiv waren oder eben Negativ da sie im Gegensatz zu dem anderen Stapel noch bearbeitet werden mussten und kaute auf einen Bleistift den er mit seiner linken Hand festhielt.
Leidlich war das Ganze besonders deswegen weil er in seiner rechten noch einen älteren schwarzen über seine Länge mit einer goldenen Wolke verziert Kuli hielt, der ihm im eigentlich zur Bearbeitung der Sisyphuserklärungen diente, somit der Stift in seinem Mund an ein Zigarettensurrogat erinnern könnte. Nur hat er derartige Dinge nie geraucht, immerhin machte er teilweise sicherlich als Selbstbetrug mit dem Mundstift immer wieder mal Anmerkungen, z.B. wenn ihm eine Missionserläuterung nicht ausreichend war oder er nicht ganz nachvollziehen konnte warum eine Spesenabrechnung plötzlich eine 4stellige Summe für Kulturellen Austausch enthielt.
Doch wollte er sich heute nicht in solchen Gedanken verlieren, auch wenn er sich vielleicht mal Kaugummi oder Kleinigkeiten zu essen bringen lassen sollte, zweites wäre für Besucher sicherlich Angenehm und wirkte zudem noch immer professioneller als ein Kauknochen mitten auf dem Schreibtisch.
Ihn stört vielmehr das die werten Atarashi Sekai es noch immer nicht für Nötig befunden hatten ihm über die bekannten Kanäle Nachricht zukommen zu lassen, und selbst wenn sie das nun noch nachholen würden, wäre sein damaliger Zeitplan noch immer Obsolet.
Er nahm ein neues Papier vom Stapel und schmunzelte kurz, der Shinobi vermerkte eine Entzündungserkrankung aufgrund schwieriger Hygienischer Verhältnisse bei der Durchsuchung der kleinen Dörfer , wenn dem Kagen sein medizinisches Wissen nicht gänzlich täuschte dann konnte er anhand der Symptome davon ausgehen diesen Fall unter Nebenwirkungen eines Kulturellen Austausch zu verbuchen. Die Vorgesetzen sollten vielleicht diesbezüglich den Shinobi noch einmal den Verhaltenskodex erläutern. Es sollte zumindest im Bereich des möglichen sein das sie direkt aussprechen welche ihrer Bedürfnisse sie wie befriedigt hatten, die Buchführung und die Medizinische Abteilung würde es danken.
Er notierte mit dem Bleistift kurz das sich die Person untersuchen lassen soll mit Vermerk einer Bitte um ein erneutes Protokoll wenn das Ergebnis der Ärzte vorliegt. Routine war schon etwas angenehmes, er konnte sich mit hier zumindest Phasenweise sehr gut von den spontanen Ärgernissen ablenken. Die Atarashi Sekai, seine nicht wirklich vorankommenden Reiseplanungen, die Sackgasse bei Hoko Hoshi Yuhiko und Ren. Wie weit der Junge nun wohl mit seiner Mission war ? Lange sollte das Ganze nicht mehr dauern, dann musste er sich wieder etwas neues einfallen lassen das sowohl dessen Charackter testete und formte und nebenbei auch Zeit überbrückte am besten viel Zeit da es im Moment einfach keine Geninteams gab zu denen er passen würde.
Er vernahm ein Klopfen und ehe er herein sagen konnte, trat auch schon wie in einem schlechten Film just der ein über den der Mann in Grün gerade nachgedacht hatte. Auch wenn Kensaku bemerkte das der Junge gelinde gesagt ein wenig duftete, vor allem nach Erde auch nach Menschlichen Ausdünstungen behielt er lieber ein neutral freundliches Gesicht bei.
ehm ja nur herein mein Junge
Mein Junge ? Mir ist bewusst das du derzeit vielfach deinen Vater imitierst hinsichtlich deiner Arbeit als Kage, aber mein Junge als Umschreibung war ein Privileg eines Mannes der Weit über 60 war.
Da Ren ehe schon im Raum war musste Kensaku nicht wirklich auf etwas warten sondern legte seinen Kopf ein wenig schief und stütze ihn beim Wangenknochen auf den oberen Fingergliedern seiner linken Hand ab, welche zwischen den unteren Element seiner Ring– und Zeigefinger noch seinen Bleistift festhielten, die Spitze des Bleistift zeigte somit auf seine Schläfe.
„ Ich bitte um Verzeihung Raikage Sama er kam einfach herein gestürmt“
Eine der Mitarbeiterinnen stand nun im Türrahmen, nicht irgendwie sichtbar aufgelöst sondern eher mit einem Blick der Bestätigung ausstrahlte.

Keine Sorge meine Gute, so gesehen hatten wir beide ehe noch einen Termin. Kann ich um einen Gefallen bitten ? Zwei Tassen Tee wären durchaus zuvorkommend am besten für den Genin in einer Tasse mit Henkel. Pfefferminze würde ich vorschlagen. Vielen Dank und machen sie bitte hinter sich die Tür wieder zu. Und Ren dono setze dich doch bitte auf den freien Stuhl
Ohne noch etwas verbal beizutragen verließ die junge Mitarbeiterin auch schon den Raum.
Ohne nun weiter auf Ren zu achten sah er wieder auf das Papier vor ihm und notierte ein paar Worte auf Selbigen.
Wenn du die beiden Aufträge als Missionen definieren lassen möchtest, dann lege mir im Verlauf der Woche bitte ihre schriftlichen Ausarbeitungen vor. Ansonsten verbleiben wir fortan bei Aufträgen.
Er nahm das Blatt vor ihm und legte es auf den rechten Stapel und sah danach wieder zu Ren hinüber, gut die Vase war etwas groß aber immerhin lebte die Pflanze noch. Wie Schade schon wieder hat er es besser gelöst als gedacht.
Wie du siehst habe ich aber eigentlich genug Papiere die von mir wahrgenommen werden wollen, daher schlage ich vor du erzählst mir einfach was ich ansonsten lesen wollen würde.
Achte dabei im übrigen auch auf folgende Fragen : Wieso denkst du hast gerade du die beiden Aufträge erhalten, und was vermutest du war meine Intention dabei ? Achja stelle doch bitte die Blume noch rechts von mir ab, ich hätte dich vielleicht zu Anfang darum bitten sollen , aber wie du merkst lenkt die viele Arbeit doch schon ein wenig ab.

Wie als Bestätigung für seine Klagen nahm er ein weiteres Papier vom linken Stapel und schien nun diesen seine Aufmerksamkeit widmen zu wollen.
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Kyôga Ren
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Jun 07, 2012 7:35 am

°oO(Schriftliche Ausarbeitung? Was sollte ich bitte an dieser Aktion ausarbeiten? Bin ich hier mittem im Papierkrieg von Neunundelfzig gelandet, oder wie? Wäre aber sicher ein interessanter Missionsbericht: Ge-Nin schafft es, nach stundenlangem Suchen und Schlangestehen (wenn man eine Warteschlange von zwei Personen denn mit einer 'Schlange' vergleichen kann), die legendäre Kumo hana, die vermutlich jeder Botaniker in seinem Vorgarten hat, im Gebirge zu finden und sie vor Einbruch der Dunkelheit, in einem viel zu großen Blumentopf, zum Auftraggeber zu bringen. Jaah, dass ist Stoff für Legenden. ... Legt es der Typ eigentlich darauf an, mich zu verarschen, oder ist der so eine Art Masochist? Alsob der wöllte, dass ich ihn mit einem meiner Missionsberichte über Trivialliteratur und Heckenhexerei quäle, wo er doch schon so eine Menge zu tun hat. Ne, ich bin heute mal so großzügig und verzichte auf den Papierkram. Wars eben nur ein 'Auftrag', obwohl dass doch im Grunde das selbe wie eine 'Mission' ist. Tz, wie auch immer. Wenn ich dem jetzt noch mehr Arbeit reinwürge, zögert dass nur meine persönlichen ... Interessen hinaus. Und dass würde letztlich bedeuten, dass ich wieder ungeduldig werde, Unfug anstelle und er mir dann wieder schwachsinnige Missionen aufträgt, für die ich dann wieder Berichte schreiben muss und er NOCH mehr Arbeit bekommt, meine Interessen wieder hinten anstehen und ich wieder ungeduldigig werde und ... TEUFELSKREIIIS! Hm, wenn ich so darüber nachdenke, wäre so ein Pfefferminztee vieleicht garnichtmal so verkehrt. Ist hoffentlich beruhigend, denn nach dieser kleinen Aufwärmrunde durchs Gebirge brennt mein innerer Schweinehund schon wieder darauf ein wenig Auslauf zu kriegen. Und wo er mich hier schon so nett 'Ren-dono' nennt, kann ich ja nicht zulassen dass sein Büro unnötig in Mitleidenschaft gezogen wird. Hehe ...vieleicht gehört das Büro ja irgendwann mal mir. Wer weiß. )

Ohne groß etwas auf den Vorschlag mit den 'Missionsberichten' zu erwidern, setzte sich Ren auf den, ihm dargebotenen, Stuhl und rückte seinen Tierschädel kurz zurecht. Manchmal hatte Ren so das Gefühl, sein Schädel mochte diese typische Büro-Atmosphäre genau so wenig, wie er selbst. Hier lag einfach nurnoch dieser verstörende Geruch von frischem Papier, Tinte und abgesessenem Sitzfleisch in der Luft. Ätzend! Ren gehörte raus in die Natur und sein Schädel sowieso. Also beide. Ein zwei Momente hatte Ren nun die Gelegenheit, seinen Blick etwas durch das Büro des Kagen schweifen zu lassen. Manch einer mochte in diesem Raum einer kleinen Reizüberflutung zum Opfer fallen, aber Ren nahm die vielen Details des Büros ehrlich gesagt kaum wahr. Viel mehr sah er sich um, um ein Gefühl für diesen Raum zu bekommen, in der der Raikage sich quasi selbst einpferchte um seine Arbeit erledigen zu können. Ren könnte hier nicht arbeiten. Zu viel würde ihn hier ablenken. Außerdem war er ohnehin nicht der Typ, der viele Erinnerungsstücke und anderen Krimskrams in seinem Räumlichkeiten gebrauchen könnte. Ein einfacher Tisch und ein Stuhl würde ihm schon reichen. Und, natürlich, ein großes breites Fenster, dass dem Raum ordentlich Licht spendet. Nichts kotzt mehr an, als ein halbdusterer Raum!

So schnell der Kurzumblick kam, so schnell ging er auch wieder. Schon richtete der Raikage wieder das Wort an Ren und jener war gezwungen, seinen Blick wieder auf den Älteren zu richten, um seine Aufmerksamkeit auch Äußerlich kund zu tun.
Scheinbar hatte der Raikage ähnliche Gedankengänge wie Ren gehabt und war zum Schluss gekommen, dass eine papierlose Verfahrensweise hier besser wäre. Unglücklicherweise bestand er dennoch auf einen Missionsbericht. Nur eben papierlos, sprich: mündlich. Nur gut dass Ren nicht gerade auf den Mund gefallen war. Mit mündlichen Prüfungen hatte er bedeutend weniger Schwierigkeiten als andere, was auch daran lag, dass Ren, psychologisch gesehen, weit weniger Berührungsängste gegenüber gesellschaftlich Höhergestellten hatte als manche seine Altersgenoßen. Das ermöglichte es ihm, auch plötzlich mit solch einer Aufgabe konfrontiert, sich klar auszudrücken, sowie auf übermäßig viele 'Äh's und 'Öhm's zu verzichten. Und wer jetzt denkt, das mache Ren einfach nur awesome, der hat teilweise Recht, muss aber auch bedenken, dass es sich bei dem bevorstehenden mündlichen Missionsbericht um die Abhandlung einer Mission handelt, die ein einzelner Ge-Nin bequem auf einer Arschbacke absitzen konnte.

”Roger! Also, zu Beginn meiner Mission stand ich vor der Aufgabe, erstmal herauszufinden, was diese Kumo hana eigentlich sein sollte, denn leider bin ich wieder in einer Botanikerfamilie groß geworden, noch haben wir in der Akademie irgendwelche Blumen durchgenommen. Ich wandt mich also gleich an einen der örtlichen Blumenhändler und konnte mt meinem herausragenden sprachlichen Geschick schnell herausfinden, wo man die legendäre Kumo hana finden konnte. Ein paar clevere Überredungen später, hatte mir der Blumenhändler auch schon verraten, wo man sie finden konnte und ich machte mich auf meinen Weg ins Gebirge. Der Weg war zu Fuß lang, aber für mich kein Problem! Anhand der präzisen Beschreibungen des Blumenhändlers konnte ich die Kumo hana recht bald ausfindig machen, doch wuchs sie nahe einer Bärenhöhle. Mucksmäuschenstill schlich ich mich an den Bären vorbei und entnahm die gesuchte Blume vorsichtig ihrer Heimaterde. Doch just in diesem Moment, hallte ein Gewehrschuss jagender Jäger, wie es das Wort schon beinhaltet, durch den Wald und die Bären wurden auf mich aufmerksam! Verbissen verteidigte ich das zerbrechliche Blümchen gegen die hungrige Meute und setzte ihnen Anführer mit einem meiner weltberühmten Renkicks außer Gefecht! Der Rest suchte als bald sein Heil in der Flucht und ich konnte die Blume siegessicher nach hause tragen. Ende des Missionsberichts.”

Ein spannender Bericht und Ren hatte sich richtig in Rage geredet. Nur hatte er auch ein paar Dinge 'vergessen'. Die komplette Episode in der Gärtnerei hatte er er ... wegkürzen müssen und auch die Frage, wo er den Riesenblumentopf herhatte blieb ungelöst. Aber ein Kyôga hält sich nicht an kleinlichen Details auf, wenn er stattdessen einen Kampf gegen Bären herbeifantasieren kann. Mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck beendete Ren seine mitreißerische Ansprache und stellte den Blumenkübel rechts von sich ab. Moment, war nicht rechts vom Raikage aus gemeint, als links von Ren? Ach, so eine kleine Rechts-Links-Schwäche gehört wohl einfach zum Genre dazu. Ebenso dazugehörte wohl auch das geschickte Überhören von weiteren Anweisungen zur Gestaltung des Missionsberichts. Aber vermutlich hatte der Raikage nach den ersten beiden Sätzen ohnehin auf 'Durchzug' geschalten und sich die Worte Rens nicht weiter angetan. Wäre zumindest für beide Partein in diesem Moment vorteilhaft.
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Kensaku Genda

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    So Jun 10, 2012 8:44 am

Ob Ren überhaupt noch merkte wie sehr er sich gerade tiefer in die Bredouille ritt ? Vermutlich sah er das Ganze in seinem Jugendlichen Leichtsinn noch als ein lustigen Spaß. In das Büro des Kagen treten, selbigen ein wenig verspotten, vielleicht noch ein wenig Größenwahn demonstrieren. Gut er war noch Jung, dafür musste man dann doch noch irgendwie Verständnis aufbringen. Kensaku hatte ehe nur noch wenig Lust gehabt einen langen Bericht des Jungen zu lauschen, sicherlich er besaß die Geduld eines Baums, aber manchmal wünschte sich selbst eine Eiche das nicht immer wieder irgendwelche Bären, Füchse oder andere Tiere das Bedürfnis verspürten sich mit ihr zu reiben.
Kensaku hob mit einem leichten Seufzer seinen Kopf von seinen Fingergliedern und legte seinen Bleistift nun links neben das Papier ab. Das Papier selbst war eigentlich auch schon wieder bereit anders gelagert zu werden, doch war er auch in diesen Beruf keine Maschine die im monotonen Dauertrott immer die gleichen Bewegungen bzw Arbeitsschritte ausführte. Akkord war sowieso nicht Ideal für die Psyche, selbstverständlich galt dies nicht für das Training von Kampfkünsten. Und nein Papierkrieg ist diesbezüglich keine Erwiderung.
Durchgefallen
Bei diesen Worten schaute er dem vermutlich nun arg irritieren Ren direkt in die Augen, lagerte zur gleichen Zeit dann doch noch das Dokument um. Kensaku veränderte seine Mimik so das er nun ein wenig nachdenklich wirkte, und wandte dann seinen Blick wieder ab von Ren und betrachtete nun lieber die kleine Blume. Vorsichtig hob er ihr zartes weißes Köpfchen mit dem zweiten Fingerglied seiner rechten Hand. Seltsam und Schade das die Kinder dieses Dorfes nicht mehr lernen wie diese Blume aussieht, die Legende um sie ist eigentlich wunderschön und gehört zu den wenigen Geschichten seines Vaters die ihm schon beim ersten mal hören wirklich gut gefallen hatte.
Er schaute noch auf die kleine Pflanze während er wieder seine Stimme erhob um nun ganz bedacht weiter zu reden.
Hast du noch den kleinen Zettel dabei ? Ich wäre dankbar wenn du mir selbigen nun auch noch aushändigen könntest, ungeachtet dessen..
er machte eine kurze nicht melodramatische Pause in der mit seinem Daumennagel die Krone seines neuen Accessoires nur zum Spiel ein wenig bewegte.
denke ich wir ersparen uns beide unnötigen Ärger wenn ich dir Gegenüber ein wenig Konkreter werde oder sollte ich mich da Irren mein Junge? So oder so möchte ich dich vorab darauf hinweisen das deine Karriere nur noch lebendig ist weil man selbiges auch über die kleine Pflanze sagen kann. Nur bin ich geneigt dir zu unterstellen das Selbiges nur ein Produkt von Tyche gewesen sein dürfte. Oder anders gesagt hättest du mir einen Blumenstrauß gebracht, hätte man deine Akte nehmen können um ihn einzuwickeln. Mal sehen ..
Er ließ von der Kumo no hana ab und griff sich statt dessen wieder ein neues Dokument, welches er nur kurz überflog.
Ich denke du bist derzeit wichtiger als diese Papiere, ehrlich gesagt haben mich diese Abrechnungen gerade ehe gelangweilt.
Ein versöhnlich gedachtes Lächeln huschte über sein Gesicht. Ein bis Zwei Ideen hatte er nun doch noch wie er diese Sache in einer Art und Weise klären konnte das sein Vater sich wegen seiner nicht schämen müsste.
Sicherlich hast du den Spazierstock von einem meiner Ehrwürdigen Vorgänger schon bemerkt ? Von ihm stammt der Ausspruch das jede Buche ihr eigenes Wachstum hat, würde ich dich nun gegen einen anderen Genin antreten lassen würdest du soweit wie ich es den Akten entnehmen kann gewinnen. Aber in anderen Bereichen sehe ich Defizite, ich denke bedingt durch dein langes Training fernab des Dorfes
Vielleicht trügen mich meine Erinnerungen, aber warst es nicht du, der nie in einem der von dir gerade glorifizierten Dörfer trainiert wurde ? Solltest somit nicht gerade du mit dem Wissen gesegnet sein das dies keine Malus sondern in Relation betrachtet ein Bonus ist ? Ich bitte dich um mehr Rationalität, ansonsten versanden wir hier wieder
Und wenn du meine Erinnerungen einer profunden Prüfung unterziehst solltest du erkennen das selbst Ren im Vergleich zu meinen ich zu dieser Zeit ein Konformer ist. Betrachte es als kleines Spiel
Dies war vor deiner Zeit in der Wanderungen , aber nun gut da ich den Jungen interessant finde will ich gar nicht versuchen es dir auszureden.
Wie frischer Schnee war die nun einsetzende Stille , welche nur wenige Sekunden währte bis sie von einem uhrenhaften Klopfen durchbrochen wurde.
Sie können eintreten
So langsam brauchte er doch ein Mechanismus mit der er die Tür von seinem Sitzplatz öffnen konnte, diese Laute Rufen um die Schallschwelle Tür zu überwinden war ihm tendenziell doch ein wenig sagen wir mal lästig. Mit leichter Verbeugung und hastigen Schritt kam die Sekretärin nun wieder in das Büro, in der einen Hand eine dampfende blau weiß gestreifte Tasse mit Henkel und in der anderen eine gänzlich grasgrüne Tasse ohne zusätzliche Halterungen.
Wortlos stellte die junge Dame beide Objekte in routinierter Art und Weise auf den Tisch ab, verneigte sich abermals und machte dann wieder kehrt um das Büro zu verlassen, lediglich das Schließen der Tür verriet das sie nicht nur eine Optische Erscheinung war.
Eine Tasse ohne Henkel musste am oberen Ende angepackt werden, Kensaku fand diese Art eine Tasse zu benutzen aber eigentlich unpraktisch. Einziger Vorteil war eigentlich das sich keiner wunderte wenn er sie unterbewusst doch so hoch nahm und anschließend den Tee in ihr wie einen guten Wein schwenkte.
Wo waren wir gleich noch einmal stehen geblieben ? Achja etwas in mir ist dagegen dich wieder zur Akademie zu schicken. Auch wenn ich es durchaus im Hinblick auf deine Resultate machen müsste. Beginnen wir noch einmal ein wenig weiter vorne, rede doch bitte über die Meditation und errate wieso ich dies von dir gefordert habe den die war deine erste Aufgabe und ich werde auch jeglichen potenziellen Sensei von dir mitgeben das er dich jeden Tag zu dieser Übung ermuntern soll.
So und nun sollte er sich vielleicht doch noch wieder das Papier vor ihm ansehen, man sollte bei Zeiten es doch mal Nutzen das Zwei Seelen in seinen Körper wohnten.
Shigemasu bitte höre du doch Ren einmal genau zu und entscheide dann wie es richtig wäre weiter mit ihm vorzugehen. Ich selbst wäge in der Zeit ab ob eine Vegetarische Ernährung wirklich unzumutbar gewesen war
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Kyôga Ren
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Jun 14, 2012 11:31 am

°oO(Durchgefallen. Yay! ... Warte, moment mal! ... DURCHGEFALLEN? Hast du mir überhaupt zu gehört? Ich liefere dir hier DEN Bericht des Jahres und du hörst ja nichtmal richtig zu! Bearbeitest lieber deinen sinnlosen Papierkram und treibst damit den guten alten Bürokratiemotor weiter an, während ich mir hier 'nen Wolf erzähle und versuche alles richtig zu machen, obwohl dein Urteil schon längst feststeht. Wenn ich nicht so verdammt zivilisiert wäre, würde ich dir, hier und jetzt, einen dicken Haufen auf deinen hässlichen Schreibtisch setzen, du undankbares kleines.... Zettel? ... Huch, Zettel, ja Zettelchen... Moment den hatte ich hier doch noch irgendwo. Sekunde mal. Hatte ich den nicht ... nein, doch nicht. Oder vieleicht...? ... Nein, auch nicht... Was labert der da noch? Ne, erst Zettel finden. Hmm.. Ein Produkt von Tyche? Wem? Nie gehört, der Knabe wird wohl den Zettel hergestellt haben. Uh, echter Qualitätszettel, hm?)

Während Ren sich eifrig daran machte, seine Kleidung abzuchecken und nachzusehen, wo er den Zettel verstaut hatte, hatte er kaum noch Gehör für die Worte des Raikagen. Daher ging auch dessen kleine Randbemerkung über Rens 'Karriere' zum einen Ohr rein und zum anderen wieder hinaus. Mit einem erleichterten Lächeln zog Ren schließlich den Zettel irgendwo hervor, fragt besser nicht, und legte ihn auf den Schreibtisch des Kagen. Gerade rechtzeitig um zu hören, dass er 'wichtiger als die Papiere' sei. Nun, zumindest ein Anfang, wenn ein Kage extra seinen superwichtigen Papierkrieg beendet um sich ihm zu widmen. Mit einem kurzen Seitenblick auf den Spazierstock des Kages, lauschte er nun dessen Worten und grinste wiederum selbstzufrieden, als der vermutete, Ren würde vermutlich gewinnen, ließe er ihn nun gegen einen anderen Ge-Nin antreten. Ob er damit meinte, dass er, der gerade mal aus der Akademie kam, schon besser als ein erfahrener Ge-Nin war? Rührend, so gelobt zu werden. Ein kurzes 'Tz' folgte, als der Kage jedoch gewisse andere 'Defizite' ansprach, die Ren angeblich noch hatte. Jaja, er war sich seiner Fehler natürlich auch, ein wenig, bewusst, aber so wild war das für ihn im Moment nicht. Er behielt seinen 'Ego-Boost' für den Moment und strich den Teil mit den 'Defiziten' einfach aus seinem Gedächtnis.

Mit der Endgültigkeit eines Bestatters, der einen Sarg zunagelt wurde die Sache mit den 'Defiziten' in Rens Hirn begraben, als die Sekretärin des Raikages sich wiederum meldete, um ihm und Ren Tee zu servieren. Es verstand sich wohl von selbst, dass man sich nun erstmal dem Tee widmen musste. Das Ren hier die Tasse mit Henkel serviert bekam, störte ihn nicht im Geringsten. Im Gegenteil, ihn beruhigte es sogar, so war schon Voraus eine mögliche Gefahrenquelle ausgemerzt, den Ren hätte es, trotz seiner beispielhaften Körperbeherrschung, sicher fertig gebracht, mit einer Tasse voll heißem Tee ein ebenso beispielhaftes Chaos anzustellen und das Büro des Kagen überschwemmen. Der junge Kyôga ergriff die Tasse ordnungsgemäß am Henkel, setzte am Mund an und trank einen Schluck. Auswertung des Teegeschmacks: Nicht seine Baustelle. Es blieb bei einem kurzen Schlückchen und würde es wohl für immer bleiben. War Tee wirklich etwas für ihn? Wohl kaum, immerhin war es kaum mehr als erwärmtes Wasser, in dem mal irgendwelche Blätter herumschwommen, oder zumindest Reste davon. Und Ren war bekannerweise kein Grünzeugfanatiker.

Seelenruhig stellte Ren die Teetasse wieder ab und machte keine Anstalten, sie jemals wieder zu Munde zu führen. Wer seine komplizierte Mimik ein wenig verstand, konnte eventuell sogar auf den Gedanken kommen, er habe sich ein wenig die Zunge verbrannt. Vieleicht war es wirklich besser, erstmal zu pusten, bevor man von einer Tasse heißen Tees trinkt. Aber damit konnte er sich jetzt nicht weiter auseinandersetzen. Wichtigere Dinge erforderten seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Der Raikage setzte den Angriff auf Ren fort! Er lies nicht locker und wollte nun, dass Ren über die Meditation im Park sprach. Es wurde gar verlangt, dass Ren sein Köpfchen wieder rauchen lies, um seinem obersten Vorgesetzten zu sagen, warum er hatte meditieren sollen. Himmel, jetzt holt der weise Meister vom Berg aber die Stimmungskanonen raus. Rens Mine verrät schon, dass er von solch einer Aufgabenstellung nicht gerade angetan ist und dass sich der Kage gleich wieder seinen Papieren zuwendet, verheißt auch nichts gutes. Steht sein Urteil etwa wieder von vorn herein fest? Naja, was kann Ren schon in der Situation machen? Er war zwar aufbrausend und aggressiv, aber sicher kein vollkommender Narr. Als Ge-Nin dem Raikage in dieser Situation, mit Blick auf die vorigen Ereignisse, zu widersprechen kam selbst ihm im Moment extrem dumm vor. Also verschränkte Ren die Arme vor der Brust und dachte nach.

”Oh Schmutz, sie können einem echt Fragen stellen ... Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, sie feuern mich, wenn ich wirklich nur 'rate'. Und jetzt soll ich wohl tief in mich hineinhorchen und irgendeine schlaue Lebensweisheit raushauen, die ich in meinem jungen Leben entweder noch nie gehört habe, oder aber kenne, aber ihre Bedeutung nicht verstehe. Tz, ich hoffe für mich, und mein cooles Kumo-Stirnband, dass ich sie ... befriedigen kann.”

Klang zugegebenerweise gerade etwas fragwürdig, aber egal. Ren verkroch sich in die tiefesten Tiefen seiner Gedankenwelt und schloss die Augen. Eine Antwort musste her und möglichst eine, die den Raikagen zufrieden stelle. Eine einfache Antwort würde ihn nicht zufrieden stellen und eine zu komplexe Antwort würde ihm glauben machen, sie käme nicht von ihm. Mit anderen Worten, er musste auf schlauem Ren-Level agieren und nicht den Alltags-Ren rauslassen, durfte aber auch nicht einfache Zitate seines alten Senseis um sich hauen. Damit wurde Rens Aktionsradius schon erheblich eingeschränkt.
Um sich etwas in Stimmung zu verstetzen, dachte der Junge mit dem Tierschädel in aller Ruhe nochmal über die Meditations nach, der Raikage war ja ohnehin schon in den nächsten Papierkrieg gezogen. Ren hatte sich bei seiner Mediation im Park an eine andere Meditation erinnert. Eine aus der Zeit, als er noch bei Ritora-sensei lebte. Für Ren war dies ein Ausschnitt wie aus einem anderen Leben, obwohl er damals kaum anders war als heute. Nur hatte ihm damals einfach etwas gefehlt. Damals war er mehr ein Tiger gewesen als sonstwas. Er hatte seine menschliche Vergangenheit verloren und lebte mit diesem alten Einsiedler irgendwo in der Wildnis. Und die färbte auf ihn ab. Ren besaß noch heute so eine wilde Seite und die wollte Ritora-sensei damals unter Kontrolle sehen. Ja, deswegen hatte er ihn zum Meditieren verdonnert. Aber wie genau sollte das ablaufen? Wie konnte ihm die Mediations helfen? Ren ging tiefer in seine Erinnerungen, so tief, dass man nun ein großes Leuchtreklameschild hochhalten könnte, auf dem 'Rückblende' geschrieben steht.


”Warum jagt der Tiger?”
Ritoras Stimme war weder erzürnt noch belehrend, viel mehr stellte er hier eine einfache Frage. Trotzdem wusste Ren sofort, dass die Frage tiefer ging. Er versuchte einfach mitzuspielen.
”Weil er hungrig ist?”
”Das weiß der Tiger auch so. Nein, der Tiger jagt, weil er töten will. Er hat ein festes Ziel vor Augen. Er jagt, um sich selbst, oder gar seine Jungen zu versorgen. Hunger spielt hier keine Rolle. Hunger darf keine Rolle spielen, das würde den Tiger nur ablenken. Wenn er durchs Gebüsch schleicht, dem Feind auflauert... dann darf er sich nicht vom Hunger zum schnellen Handeln hinreißen lassen. Das könnte alles ruinieren! Nein, der Tiger konzentriert sich aufs Ziel und dass ist der Tod der Beute.”
Wiedermal hielt Ritora eine seiner kleinen Lehrstunden über die Natur. Wie alle 'weisen' Senseis hatte auch Ritora so seine Art, unglaublich gebildet zu klingen, ohne dabei wirklich etwas brauchbares rauszuhauen. Zumindest für Ren. Der, damals namenlose, Junge saß am Lagerfeuer, dass er und sein Sensei in der Nähe eines Wasserfalls entzündet hatten und lauschte den Worten seines Meisters, auch wenn er sich im Moment keinen Reim darauf machen konnte, was genau er wollte.
”Und ... warum soll ich jetzt nochmal hier meditieren?”
Seine Antwort war eine Kopfnuss. Hart und schmerzvoll. Und sie lies Ren, mal wieder, erkennen dass er gefälligst seinen Kopf benutzen sollte. Aber er wurde aus solch kryptischem Gelaber einfach nicht schlau. Vermutlich war er hierfür einfach noch zu jung und Ritora seufzte leise.
”Tiger, Wolf .. Mensch. Wir alle müssen jagen. Auch du. Und wir jagen nicht nur, wir kämpfen auch. Hast du im Kampf jemals das Ergebnis vor Augen? Schaust du wirklich auf das Ziel? Achtest du dabei auch auf deine Umgebung, wieder sich anschleichende Tiger? Nein, mein Junge. Du achtest mehr auf dich, als auf alles andere.”
Bevor Ren auch nur protestierend die Backen aufplustern konnte traf ihn die nächste Kopfnuss.
”Du brauchst garnicht so zu tun. Es ist schön und gut, wenn du deinen Spaß haben willst, aber du lässt dich zu sehr mitreißen, lässt dich zu sehr treiben. Du solltest dir deiner Umgebung bewusst werden und deinen Blick darauf richten, was auf dich zu kommt. Dieser Wasserfall hier... du würdest es einfach genießen ihn herunter zu springen, ohne dich zu fragen, wo das Wasser einmal hinfließen wird. Würdest du dich sowas fragen... deine Welt würde schlagartig wachsen. Und nicht immer auf Waldesgröße verharren.”
Mit einem beleidigten Gesichtsausdruck starrte der junge Ren stur in eine andere Richtung, obwohl er im Grunde wusste, dass der Meister mal wieder recht hatte. Er war schon ein wenig Trieb gesteuert und es trieb ihn eben zum Spaß und zur Leidenschaft hin. Er mochte die Aufregung der Trainingskämpfe mit seinem Meister, mochte die Action und liebte es, etwas richtig zu machen. Aber vermutlich war etwas an Ritoras Belehrung, wenn er sagte, Ren konzentriere sich nicht gut genug auf das Wesentliche. Er konzentrierte sich zu sehr darauf stark zu sein, nicht darauf, das Ziel zu erreichen. Und noch weniger interessierte ihn das 'wie'. Wie erreichte er das Ziel? Was waren die Konsequenzen seines Handelns? Alles nur Firlefanz für ihn. Ein Heißsporn wie er wollte simple Action. Und dass würde ihn, hier draußen am Busen von Mutter Natur, irgendwann in Schwierigkeiten bringen. Hier draußen wurden solche Fehler nicht geduldet. Ritora hatte wohl Recht. Ren hatte noch viel zu lernen.


Die kleine Rückblende dauerte nur sehr sehr kurze Zeit, aber für Ren barg sie bereits genug Lektion. Auf die Gegenwart bezogen, sah Ren dadurch seine eigenen Fehler ein wenig ein. Anstatt sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst zu werden, hatte er, vor den Augen des Raikages, Herrn Otawagama auch noch provoziert, sich nichtmal richtig für seinen Fehler entschuldigt. Und warum? Vieleicht hatte er in dem Moment einfach nur den Nervenkitzel genoßen. Sein inneres Feuer hatte überhand genommen. Mal wieder. Es ist schon peinlich, sich solcher Sachen gewahr zu werden. Aber wie sollte er das ganze nun dem Raikagen erklären? Ja, er wusste nun wozu die Meditation gut gewesen war, aber er war immernoch ein Mann. Über so tiefgründigen Mist zu reden war eigentlich nicht seine Stärke. Wie stellte er das jetzt am besten an?

”Hrmpf, ich nehme an sie wollten prüfen, ob ich auch mal einen Moment stillsitzen kann, anstatt wie eine angestochene Sau immer hin- und herzuspringen. Sie kennen mich immerhin nur von ihren Akten her und ihr erste Eindruck von mir in Natura war vermutlich: Oh Gott, der Junge provoziert den wütenden Bären noch mehr, ohne einmal nachzudenken. Und ja, so bin ich eben. Vermutlich wird mich das eines Tages ins Grab bringen. Entweder dass, oder ich ändere mich irgendwann, aber dass wird nicht von heute auf morgen von statten gehen, dass haben schon ganz andere Leute erkannt. Vermutlich wollten sie mich meditieren lassen, um mich auf irgendeinen Pfad zu führen. Um, der Pfad zur Erkenntnis, oder wie auch immer man das nennen will. Sie wollten wohl erreichen, dass ich nicht sofort handle, wie ich es eigentlich mag, sondern erstmal nachdenke, was ich damit erreiche. Oder? Hm, ja ok ich hätte Herrn Otawagama nicht noch provozieren sollen. Aber he, der wäre noch tagelang um diesen Baum gerannt, ohne Tea Time wohl gemerkt! ”


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Kensaku Genda

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Di Jun 19, 2012 6:35 am

Wie betrüblich, da bekam er mal wieder eine geradezu administrative Funktion und dann war sie derartig lästig limitiert. Einen Jungen Genin dabei lauschen wie schlecht gewählte Worte aus seinen Mund sprangen wie überreife Wolle aus Kabok, hätte sie wenigstens noch den Anfänglichen reinen Trotz eiskalter Ignoranz. Der Junge hätte sich also wirklich seine lingau oder genauen glossa verbrannt, nicht das es offensichtlich gewesen wäre im Gegenteil der Genin zeigte immerhin bei Schmerz als reine Physische Variation eine gewisse Toleranz. Keine Kontrolle im üblichen Sinne aber dennoch schon einmal ein Anriss von dem was langfristig also in vermutlich einer Dekade von ihm erwartetet werden würde. Und der Teppich blieb trocken. Auch schade dieses antiquierte arkadisch anmutende etwas von einem Fußvorleger war einfach nur alt und Teure aber nicht Minimalistisch schlichte sondern unkreativ, zumindest empfand er das so. Aber menschliche Ästhetik war ihn bisher noch ein Rätsel geblieben und der Umstand das neuerdings die sogenannte Kunst sich schickte sich schon nach immer kürzeren Perioden nicht mehr zu schicken, machte die Sache für ihn nicht einfacher.
Doch wieso grübelte Shigemasu nun für sich über derartiges nach ? Vielleicht weil er noch nicht genau taxieren konnte ob er den nun doch vorhanden Zettel nun als allzu dramatisch erachten soll, de facto würde es ihm reichen wenn er sich zumindest noch an den ungefähren Inhalt erinnern würde der seine Mission ach nein neu Diktion Auftrag enthielt, aber wahrscheinlich hat er den sekundären Duktus noch nicht erblickt gehabt, ansonsten hätte er ja tendenziell bzw fast sicher auch das Codewort genannt. Ach das könnte bis zum Ende warten, es war ja doch alles hinsichtlich der Intention ein und das Selbe, er würde ihn nicht plötzlich nehmen und doch noch einmal Kontrolle lesen.
Kensaku achtete nicht auf diese Abwägungen. Er war noch immer versunken in seine Papiere, so langsam wäre es durchaus eine Überlegung wert sich etwas wie eine Assistentin zu suchen, keine von den üblichen Vorraumhelferinnen sondern eine wahrhaft qualifizierte Person die auch erlernen dürfte wieso manche Dinge so waren wie sie waren, Rotlichtviertel klagte mal wieder über die hohen Steuern, würden das Geschäft kaputt machen. Codewörter für nicht so erfolgreiche Spionage in letzter Zeit, früher konnte man noch Wanderhuren in die Welt senden oder noch besser die Informanten kamen von selbst zu einem und wussten noch nichts von ihrem Glück.
Noch ein Punkt auf seiner Liste den er noch mit dem Nebendorf bereden musste.
Er sah rein willkürlich für Ren mal wieder auf um zumindest den Eindruck zu wahren das er ihn noch zuhören würde und nickte dabei ein wenig. Sein Tee sollte doch auch schon ausreichend abgekühlt sein, einen Schluck konnte man bestimmte schon nehmen. Schnell aber dennoch mit Vorsichtig näherten sich die seine rechte Hand der Tasse, wobei die Finger weit ausgestreckt waren und schon einmal erfühlen durften wie viel Hitze noch immer abgestrahlt wurde.
Es war nicht mehr viel, vermutlich nur noch in etwas die Temperatur vom Dampf in den heißen Quellen. Somit fast perfekt für seinen Geschmack, genüsslich führte er die Tasse zu seinem mund und nahm einen großen Schluck seines Ambrosias , er war kein großer Freund von Pfefferminze, nach seiner Meinung zu lasch im Geschmack verkörperte er nur ein Gefühl und hinterließ nur ein klares Gefühl im Mund., nicht viel aber zur Situation durchaus passend. Würde Ren zwar nicht merken, aber ihm Gefiel die Symphonie des Gesamten indem die einzelnen Segmente ineinander übergriffen und sich ergänzend um Wahrheiten zu transportieren.
Wie hat er sich bisher so geschlagen ?
Hinsichtlich dem was er ist und wie er sonst pflegt zu pronocieren, denke ich ist er auf dem richtigen Weg, den Zettel hat er ohne selbst noch einmal drüber zu sehen einfach auf die vordere linke Ecke des Schreibtisches gelegt. Meditation noch einmal zu überdenken hat er trotzig akzeptiert und nach einiger Überdenkzeit kam er zu den Ergebnis das von ihm erwartet wird erst nachzudenken und dann zu agieren. Es ist wie ich denke ein Anfang
Kensaku strich sich mit seinen Händen, oder vielmehr mit den Fingerkuppen der Finger seiner Hände über sein Gesicht.
Er wirkte nun wirklich nachdenklich, wog ein paar mal seinen Kopf regelrecht hin und her, ehe er mit einem vermschitzen lächeln antwortete
Mhh eigentlich wollte ich nur meine Ruhe wieder haben, weil eure Scherereien lästig waren... Aber deine Antwort gefällt mir dann doch noch besser. Gut gemacht Kyoga dono
Vielleicht konnte er aus der Mimik ableiten das in seinen ersten Worten eine große Menge Ironie lag, vielleicht auch nicht, dies war in seinen Augen auch trivial. Sein Blick glitt zu den kleinen von knitterflaten überzogenen Zettel. Gut dann wäre der als nächstes zu thematisieren.
Gut wenn ich mich falsch erinnere war danach dein Auftrag mir die Blume zu bringen. Dabei bist du gescheitert und das obwohl die Blume lebend neben mir steht. Sozusagen ein bist du ein Baum der sich fragt warum seine Blätter nicht ergrünen.
er machte eine kleine Pause und nahm noch einen Schluck von seinem Tee, diese Metapher war vieles aber nicht das was man gemeinhin als gelungen betiteln würde. Sei es drum sie war nun da und konnte vielleicht noch immer die grauen Zellen des Jungen fordern sozusagen eine Möhre am Stock.
Nun gut, zumindest solltest du dir den Zettel noch einmal ansehen. Diesmal bitte ganz. Du wirst sehen das auf der Rückseite noch weitere Hinweise stehen unter anderem der das du mir die Blume mit einem speziellen Gruß überreichen solltest. Hast du in deinem Jahr in der Akademie noch von den Kriegen gehört ? Zumindest damals ging es winzige Details die über Leben und Tod entschieden haben, deswegen war es durchaus wichtig das jeder einen Auftrag ganz liest.
Er drehte seinen Oberkörper wieder zu der Blume, und sah sie noch einmal an.
Schade die Blume muss ich wohl noch anders in diesem Raum platzieren. So wie sie gewachsen ist, kann sie an ihrer derzeitigen Position nicht verbleiben.
Er drehte sich wieder um zu Ren, der kleine Tipp sollte ihn vermutlich helfen.
So mal sehen wo wir nun stehen, was denkst du warum du ausgerechnet diese beiden Aufträge als Strafen bekommen hast ?
Welch Freudiges lächeln er diesmal aufgesetzt hatte, vielleicht hoffte er wirklich das der Junge nun zu dem Schluss kam das Kensaku von ihm einfach wollte das er lernte die Situation in der er sich befindet, insgesamt zu betrachten und dann zu urteilen..
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    So Jun 24, 2012 10:08 pm

°oO(Ein Baum, der sich fragt, warum seine Blätter nicht ergrünen. Ooh, das ist echt deeper Shit. Liefer mir doch noch mehr Vorlagen, dich zukünftig nurnoch als alten Sensei vom Berge anzusehen. Fehlt nurnoch, dass du mich ständig 'Grünschnabel' nennst und verlangst, dass ich irgendwelche Kiesel aus deiner Hand schnappe. Hrmpf. Vermutlich hab ich den metaphorischen Aspekt meiner Mission nicht genug beachtet, aber deswegen ist eine Mission in real doch noch lange nicht gescheitert, oder? Operation gelungen, Patient, gerade noch so, am leben. Man muss nehmen, was man kriegen kann. Naja, wenigstens hat dir meine Antwort gefallen, alter Mann.)

Die Metapher des Kagen, die selbst in seinen Ohren als 'nicht gerade gelungen' betitelt wurde, machte selbst vom, weisheitstechnisch tiefergelegenen, Niveau Ren's aus nicht viel mehr Sinn. Nichtmal im Bereich flacher Witze und einfacher Ausflüchte. Die Metapher wirkte auf Ren einfach wie die falsch zitierte Version eines, früher mal, schlauen Spruchs, den der Kage grandios vergeigt hatte. Und selbst nach längerem Grübeln, bei dem Ren die Stirn in Falten legte als Zeichen seines Unvermögens dieser Metapher auch nur ein Quentchen Logik zu entziehen, kam er nicht auf ein vernünftig zu nennendes Ergebnis.

Der Hinweis, dass dem Zettel womöglich mehr Anweisungen zu entnehmen waren, als eingangs gedacht, lies Ren recht schnell wieder aus seiner verknoteten Gedankenwelt aufschrecken. Die sinnlose Metapher war ohnehin langweilig geworden. Neugierig nahm Ren den Zettel wieder in die Hand und beäugte diesmal auch die Rückseite, auf die er eben aufmerksam gemacht wurde. Schon die erste Anweisung auf eben jener lies seinen Unterkiefer wieder herunterfahren und er war drauf und dran dem Kagen renmäßig was um die Ohren zu brüllen. °oO(WAAAS? Du willst das ich dir Futter vom Markt hole? UND DANN SOLL ICH WOHL NOCH FÜR DICH KOCHEN, DU SENILER ALTER SACK?) Ren's erstaunlich fantasiereiches Köpfchen malte sich sofort einige Szenen aus, in denen der Kopf des Raikage, sowie ein, aus mehreren Metern Höhe herabfallendes, Klavier eine tragende Rolle spielten. Doch zum Glück besaß Ren auch eine innere Stimme der Vernunft, die durch diese einprägsame Sitzung mit dem Raikagen sogar etwas stärker geworden war und nun sanft zu ihm sprach, wundersamerweise mit der Stimme seines alten Senseis. °oO(Schnauze, Schädelfurzer! Hast du den gaaarnichts gelernt?) Stimmt, da war ja was. Erst denken, dann handeln, ne? Ren zügelte sein feuriges Temprament, auch wenn man ein paar Momente den Eindruck haben konnte, der beschädelte (ein klasse Ausdruck nebenbei) Junge sei vom Flammen umgeben.
Vorsichtig las Ren den, am unteren Ende des Zettels stehenden, Satz. Jener war, nicht wie es für dieses Land üblich war, in dubiosen fernöstlich angehauchten, Schriftzeichen geschrieben, sondern in gutem alten Romaji, einer westlichen Schriftart, die man im fernöstlichen Sprach/Schreib-Raum übrigens ohne 'n' schreibt. Romaji war natürlich schon eine andere Baustelle als die Schriftzeichen, die Ren normalerweise gewohnt war, aber zum Glück beherrschte er diese Schrift. War für einen Shinobi schließlich immer gut, mehrere Schriften lesen zu können. Überhaupt war die Lesefähigkeit wichtig für einen Shinobi. Für andere Berufsklassen natürlich auch.
Für den lahmen Versuch eines 'Scherzes' gab Ren innerlich stumm Beifall. Die Würze liegt hier natürlich auf der Kombination aus einem innerlichen Vorgehen und dem Adjektiv 'stumm'.

”Ho~shiii!”

Folgsam wie eh und je kam Ren, verspätet, seiner letzten Arbeitsanweisung nun doch noch nach, wobei er das Wort bewusst in die Welt hinaussang, als sei er ein Tenor und singe der Armee des Königs entgegen. Das er so einen wichtigen Arbeitsschritt übersehen hatte, war natürlich eine nicht wegzusehende Schande. Ein Fehler, für den ein Fürst in der schönen alten Zeit, damaaals, sicher Seppuku von seinem Diener verlangt hätte. Nur gut das Ren quasi noch unter Welpenschutz stand und es daher unwahrscheinlich war, dass der Raikage zu so einem drastischen Schritt greifen würde. Dennoch traf es Ren schwer. Nicht weil diesen alten Mann enttäuscht hatte, der ging ihm gelinge gesagt mittlerweile sonstwo vorbei, sondern weil er einfach versagt hatte. Und dass an einem Punkt, den er eigentlich im Schlaf hätte überspringen können. Er hatte einen Anfängerfehler gemacht, den man eigentlich schon in der Akademie lernte zu vermeiden. Zurück zu den Wurzeln, he? Was den Punkt der Informationsbeschaffung bezüglich eines Auftrags anging, hatte Ren zwar keine schöne Rückblende in die gute alte Zeit parat, er konnte sich aber immerhin an seine Ausbildung in der Wildnis erinnern, bei der sein alter Sensei ihm das Spurenlesen beigebracht hatte. Das lies sich noch am ehesten mit dieser Situation vergleichen. Ein Fehler, eine übersehene Falle oder eine falsch gelesene Spur, konnte sich fatal auf das Ergebnis auswirken. Daher waren Aufmerksamkeit und Konzentration angesagt. Und Ren hatte diese beiden Punkte einfach weggelassen, weil er dem Zettel und dem damit verbundenen Auftrag des Raikages nicht genug Achtung entgegen gebracht hatte. Das Ergebnis war dieser Moment, dieser Moment peinlichen Schweigens der nur von einer Frage wieder unterbrochen wurde.

”Was denkst du, warum du ausgerechnet diese beiden Aufträge als Strafen bekommen hast?” Die Frage war im Grunde garnicht schwer. Aber eine passende Antwort zu finden, die diesen verfluchten alten Mann endlich zufrieden stellt, war eine knifflige Angelegenheit. Noch dazu lächelte ihn dieser Sack jetzt auch noch so komisch an. Da kam natürlich garkein Druck auf, nein nein. Ein falsches Wort und er würde seinen Vorgesetzten erneut enttäuschen. Und das hätte sicher unangenehme Konsequenzen. Ren schnitt eine gequälte Grimasse, da ihn das Einsehen seins Fehlers immernoch wurmte. Er wäre nicht in dieser Situation, hätte er bezüglich seines Auftrags nicht vorschnell gehandelt. Den genauen und vollen Auftrag zu kennen war eben wichtig er, als ihn schnell zu beenden. Vieleicht war das die Botschaft dahinter. Und auch die Lehre, den Ren hätte diesen ganzen Schlamassel vermeiden können, wäre er sich früh genug seiner Situation bewusst geworden. Er hätte vor dem Raikagen nicht nochmal gegenüber Herrn Otawagama frech werden sollen. Auch in der Situation hatte er, wie er im Nachhinein erkannte, ziemlich dämmlich gehandelt. Und nichts tut mehr weh, als sich seiner eigenen Sünden bewusst zu werden, wobei der Begriff Sünde immer noch so einen dramatischen Nachklang hat, der vom Schreiber des Posts bewusst gewählt wurde.

”Erst denken, dann handeln, ich habs ja kapiert. Ich soll nicht in einen Raum stürmen, bevor ich nicht nachgesehen habe, ob da vieleicht ein Drache drin hockt. Ich soll erst nachsehen, ob ich beobachtet werden, bevor ich einer alten Dame die Handtasche klaue (was ich natürlich nie tun würde). Ich soll Auftragszettel erst ganz lesen, ehe ich losstürme. Zufrieden?” Es war ihm anzusehen, wie unangenehm ihm diese Erkenntnis war, aber vermutlich würde die Lektion nicht so lange wirken, wie man es sich unter Umständen wünschen würde. Lektionen wie diese waren zwar wichtig, mussten aber gelegentlich nachgeholt werden, um einen dauerhaften Effekt zu erzielen. So war und ist es eben immernoch mit Kindern. Und mehr ist Ren im Moment ja nicht.

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Mi Jul 04, 2012 8:51 am

So welchen Punkt hatten sie beide nun eigentlich erreicht ? Er hatte gut und gerne 40 Prozent weniger Papiere geschafft als veranschlagt. Sei es drum, könnte es sich wenigstens damit rühmen das er einen jungen hoffnungsvollen Genin eine wichtige Lektion gelehrt hat ? Innerlich zweifelte er doch ein wenig an dieser nennen wir es Ausrede. Ren war zu impulsiv zu sehr affektiv handeln als das ein Wort, ein Satz oder eine Tat schon reicht um die Ausrichtung seines Inneren zu verändern. Sollte er vielleicht noch einmal ansetzen und den Jungen noch ein wenig ärgern ? Vielleicht doch noch ein wenig Papierkram sortieren lassen ?
Gut genau genommen sei dies so sinnig wie die Strafe Sisyphus einen Felsen einen Berg hinaufzurollen. Gut auch der Vergleich hinkte ein wenig, den die Redensart bezieht sich vielmehr auf eine unlösbare Aufgabe oder eine besonders Schwere Arbeit, so lästig die Papiere nun auch waren, ließ sich aber dennoch nicht wirklich behaupten das nur ein Übermensch diese Arbeit bewältigen könnte.
Er starrte nun gedankenversunken auf die stillstehende nicht gesättigte Flüssigkeit in seinem Teebecher, die manch einer auch einfach nur Kamiletee nennt.
Aber eigentlich ist dies doch für ihn ein interessanter Gedanke, kämpft er nicht auch einen Sinnlosen Kampf ? Eine Verzweifelte Suche nach einem Sinn in dieser eigentlich doch so nichtigen Welt ? War es nicht sein sinnloser Kampf Ren zu disziplinieren, im besten Wissen und Gewissen das es doch sowieso Sinnlos sei und das auf diesen einen Jungen so oder so wieder viele andere Folgen werden die nicht nur Übermütig sind, sondern sogar Gierig und eine Gefährdung für den Frieden ? So wie er damals, damals als er der Welt noch nicht überdrüssig war, sondern sie ändern wollte ? Doch hatte er diese vermeintlichen Sinn, diese Aufgabe, als Äquivalent zu dem bereist erwähnten Felsen, nicht vielmehr überwunden und sich selbst dadurch befreit ? Nur war sein Bewusstsein frei ? Immerhin zog ihn selbiges in Stillen Momenten von diesen Ort weg, dies und eben die immer gleichen Aufgaben, diese meisten aufgaben die er um ihrer selbst willen verrichtete Tätigkeiten, so gesehen waren sie interessanter als er es erst gedacht hatte.
Er sollte aber besser über sie nachdenken wenn er nicht von ihnen getäuscht wurde, also zu einer Zeit in der er abseits von ihnen war, am besten zu einer Zeit in der er wieder in der Natur war.
Oder noch besser wenn du nicht nicht auf die Aussage eines Genins antworten solltest, nicht zu einer Zeit in der selbige befürchten muss das du mit offenen Augen nicht mehr wach bist
Shigemasus Einwand war durchaus berechtigt, wie viele Minuten hatte Kensaku nun mit vollständig leeren Blick und halb eingefallenen Lidern durch die Tasse geblickt ? Zu viele zumindest nach seinen eigenen Ehrgefühl. Er pflegte es zwar immer einige Sekunden mit seinen Antworten zu warten , allein schon aus Stilistischen Gründen, aber auch weil er keine Lust hatte das einige in diesem Dorf merken wie groß seine intellektuelle Fähigkeiten wirklich sind, könnte nur Neugierde und noch schlimmer zweifel erzeugen das widersprach aber nur seinem Edikt der Ruhe.
mmh nun gut, ich denke diese Antwort kann man als ausreichend bezeichnen. Dein Duktus sei dir im Hinblick auf deine Jugend verziehen.
Letzteres sagte er etwas langsamer mit leicht gesenkter Stimme. Er griff wieder zu seinem Teebecher, er war schon recht kalt, eine Ärgerliche Sache, aber egal.
Er nahm einen Schluck, der kalte Tee war nun ein wenig bitter und bei weitem nicht mehr so Geschmacklos wie zuvor , seine Augen trafen auf die sozusagen noch jungfräuliche Teetasse von Ren, wobei er diesen Ausdruck nicht mochte, sagen wir doch lieber auf die verschmähte Teetasse.
Achja Ren dono, wieso hast du nicht einfach gesagt das dir der Tee nicht zusagt ? Und keine Sorge in dieser Frage liegt keine Prüfung sondern einfach die Neugierde ob du plötzlich statt gesunden Respekt zu unnötigen Erstarren übergegangen bist. Aber schiebe ihn bitte zu mir, denn werde ich ihn trinken. Verschwendung ist und bleibt unnötig.
Sein Blich haftete während er die obigen Worte aussprach noch immer auf der Teetasse, aber so wichtig war die eigentlich auch nicht. Wichtiger war was er nun mit Ren machen sollte, er braucht ein Team und eine Aufgabe doch waren derzeit nur Chunin frei, er kann schlecht aus einer Laune heraus einen Genin befördern und diesen dann vermutlich sterben lassen.
Er konzentrierte sich auf seinen Atem, gleichmäßig strömte dieser ein und aus.
Ein Klopfen unterbrach die bis dahin wieder eingekehrte Ruhe .
Kommen sie nur herein ! Ich sollte wirklich mal einen Mechanismus einbauen lassen um nicht mehr Rufen zu müssen, oder wie wäre dies Ren du könntest der persönliche Büroleibwächter des Kagen werden und auf mein Geheiß die Tür öffnen und schließen.
An seine Lächeln sollte der in weiß gekleidete Genin doch hoffentlich erkennen das auch dies wieder nur einer seiner schlechten Scherze war. Noch einmal schwenkte er seine Teetasse ehe er ihren letzten Inhalt geradezu hinab kippte. Ein hübsche junge Dame betratt mit selbstbewussten Schritt sein Büro.
Der Bericht kam also doch noch in dieser Legislaturperiode, was an und für sich nicht schwer war, da die Amtszeit eines Kagen meist doch eher Jahrzehnte betrug und seltener nur eine handvoll Jahre. Doch zurück zum hier und jetzt, er konnte den Bericht schlecht vor Ren vortragen lassen , gut er könnte schon aber dann müsste der Junge sterben, dies erschien ihm dann doch eher unnötig, zumindest im Sinne von seinem Ahimsa. Gut dann musste er den Jungen nun doch los werden.
Gut Ren dono , wie du siehst bedarf nun eine andere Person meiner Aufmerksamkeit, aber ich will dich nicht einfach so gehen lassen. Magst du Rätsel ?
ein katzenartiges Lächeln umspielte ihn während er seinen Kopf neckisch ein wenig schiefer legte.
egal ob du sie magst oder nicht, so finde das was du willst da wo du sein müsstest, überzeuge das was dir fehlt durch das was du bist. Doch sind sie nicht so wie du sondern sie sind anders, sie sind nicht wie ich oder wie ein Jounin aber auch nicht wie der alte Mann von heute morgen. Der eine ist Jung und doch scheint ihn Schrecken widerfahren zu sein der sein Äußeres nicht loslässt. Ihre Worte sind der Beweis und die Mission, doch sind Worte vergänglich, und junge Menschen sich ihrer kaum bewusst. Finde eine Vergessene, die zu uns gehört aber kein Teil von dem hier ist, mache hier eine Freude die auch mich erfreuen würde. Aber nicht ich weiß was mich freut, Wahrheit und Antwort findest du nur bei den Anfängen oder dem Ende eines gesprochenen wortes das nicht verstorben ist
Er machte eine kurze Pause und richtete sich wieder auf, schaute aber noch schnell nach rechts zu der Blume.
Und nimm bitte die Blume wieder mit, du weißt dieses Büro darf sich gemäß Dekret nicht verändern. Bitte geh nun und viel Glück bei der kleinen Mission
Er wartete noch kurz während Ren die Tür schloss, schloss seine Augen und flüsterte
Ist er gegangen oder frönt der Junge einer vielleicht verständlichen aber dennoch verbotenen Neugierde ?
Erst nachdem ihm bestätigt wurde das sie nun niemand mehr belauschen konnte öffnete er wieder seine Augen und taxierte nun genausten den Blich von Serenade.
Du bist Spät, nun sage mir doch bitte wie die Mission verlief.
Zum ersten mal an diesem Tag war seine Stimme gänzlich ruhig und ernsthaft , selbst sein Gesicht verlor all das Knabenhafte, welches ihn sonst immer auszeichnete. Nicht das er nervös oder angespannt wirkte oder gar war, nein er war vielmehr vollends konzentriert und ernsthaft an den nun folgenden Worten interessiert.
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Miho Sato
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Jul 05, 2012 4:09 am

cf. Drunken Greenhorn

"Tach ihr Lieben... " waren die einzigen Worte der jungen Schwarzhaarigen als sie durch die Türe in das Büro des Raikagen geschlendert kam, völlig unpassend angezogen und sehr lässigen Schrittes. Miho war gekleidet in Jogginghosen die bis zum Knie hochgekrempelt waren, einem zerfetzten Top in Schwarz und an der Hose zwei Kunai befestigt. Man wusste ja nie, was sich im Dorf so rumtrieb. Schuhe Fehlanzeige. Ihre Haare hatte die Kunoichi offen, frisch geduscht waren die Locken noch nicht so voluminös wie sonst, aber das störte ja niemanden. Nachdem Miho die Türe geschlossen hatte lehnte sie sich mit dem Rücken gegen ebendiese und stemmte ein Bein locker dagegen. Die Zigarette zwischen ihren Lippen nahm sie mit der Rechten aus ihrem Mund und schnipste sie durch das riesige Fenster zu ihrer rechten. Ein Aufschrei von unten ließ sie wissen, dass sie mit der noch brennenden Zigarette wohl einer älteren Dame einen Schrecken eingejagt hatte. Aber solange die Dame nicht meinte nach oben zu stürmen und Miho zur Sau zu machen sollte sie das nicht stören.
Der Alkohol der letzten Nacht hatte seine Wirkung nicht verfehlt, im Gegenteil. Man sah es der jungen Frau zwar nicht direkt an, aber sie hatte einen verfluchten Kater. Woher der genau kam, konnte sie sich nicht erklären, immerhin hatte sie ja gar nicht soooviel getrunken.
Miho räusperte sich, eigentlich nur um ihren Hals von überflüssigem Schleim zu befreien ~ sie wollte nicht unbedingt auf den Boden spucken, was sie sonst getan hätte, allerdings war sie nun eben im Kagebüro, und da gehörte sich so etwas nicht. Zwar hatte sie ansonsten auch keinen Anstand, zumindest nicht immer, aber heute riss sich die Iryounin ausnahmsweise mal zusammen.
Man könnte sich nun fragen, was wollte die Sato eigentlich beim Kage, ihr Ansprechpartner war doch generell eher Seijin? Jedoch befand dieser sich gerade nicht in Reichweite und die Leiterin des Krankenhauses hatte finanzielle Gründe für ihren Besuch beim Dorfoberhaupt.
Sie brauchte definitiv mehr Zuschüsse, die paar Ryou die sie bekam waren lächerlich. Seijin wollte sie nicht immer anpumpen und für das Krankenhaus an sich war dieser ja auch nicht zuständig. Allerdings wollte Miho keine neue Einrichtung für das Wohl des Volkes ergattern, sondern eher eine Laboreinrichtung für sich selbst. Natürlich nur zum Zwecke der Diagnostik. Beim Gedanken darüber konnte sich die Sato selbst ein schmunzeln nicht verkneifen, denn eigentlich war diese Laboreinrichtung einzig und allein für sie nützlich. Sie brauchte diese Einrichtung für die Analyse der neu ergatterten DNA des Yukinins mit unbekanntem Bluterbe. Sie wollte nicht warten bis Kuriyâ wieder da war, das dauerte ihr definitiv zu lange, und wenn es nur einen Tag des Wartens bedeutete. Sie musste das selbst tun. Geduld war nicht unbedingt Mihos Stärke. Jedoch musste sie nun noch abwarten bis Kensaku ihr quasi das Wort erteilte, sie wollte ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, wobei sie ja eigentlich schon ungefragt den Raum betreten hatte. Nervös tippelte sie mit ihren Fingernägeln an der Tür herum und kaute auf einem ihrer drei Piercings herum, während sie wartete das Kensaku mit seinen Machenschaften fertig war. "Ich hoffe es stört niemanden..." sprach sie gelangweilt, komplett ambivalent zu ihrem Verhalten, als sie sich den nächsten Glimmstängel zwischen die Lippen steckte und diesen mithilfe von Feuer zum brennen brachte.
Ihr Kopf brummte und dass die Kunoichi bis jetzt noch nichts gegessen hatte trug nicht unbedingt zu ihrem Wohlsein bei.
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Kyôga Ren
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Jul 05, 2012 4:51 am

°oO(Fürderhin erlege ich mir nun die Aufgabe auf .. hm, sagt man das so? Egal, ich gebe mir selbst auf, herauszufinden, was bei allen neun Höllen nun wieder ein Duktus ist. Das alte Menschen aber auch ständig mit Fremdwörtern herumjonglieren müssen. Duktus... kling wie 'ne Krankheit, bei der man sich krampfhaft ducken mus. Oder aber wie 'ne überzüchtete Kaktusart, die aussieht, als ducke sie sich. Hm, ein duckender Kaktus... Gott, hab ich geile Ideen. Wenn ich mal alt bin, etwa Ende Dreißig, kann ich die Ideen zu Geld machen und den Rest meines Lebensabends die saftigsten Steaks der Welt essen, hihi.)

Etwas erleichtert darüber, dass seine Laufbahn nun doch nicht enden würde, ehe sie überhaupt zu laufen begonnen hat, erschien wieder das übliche, leicht überhebliche Grinsen auf Rens Zügen. Den Jungen konnte man kaum dazu bringen, sein Gegrinse mal dauerhaft sein zu lassen. Manchen war dies aber auch recht. Ein ernster Ren wäre in mancher Hinsicht vieleicht viel schlimmer, als ein grinsender. Wie dem auch sei, für den Moment war er dem Haken des Anglers entkommen und wieder frei wie ein Fisch im Wasser. Auf die Worte des Raikagen blickte Ren auf seine Teetasse und lies dabei, anhand seines komplizierten Minenspiels, erahnen, dass er den Tee völlig vergessen hatte. Nur leise, von ganz hinten, klopfte eine Erinnerung an die Glasmurmeln, die Rens Augen darstellten und rief dem Schädeljungen wieder ins Gedächtnis, dass Tee einfach nicht sein Ding war. Aber er würde sich hüten, dem Kagen offen zu sagen, er verschmähe seinen Tee. Sonst würde er sich vermutlich noch einen Altweiber/Altherren-Vortrag zum Thema 'Tee; Tradition und Geschichte' an hören müssen. Und darauf konnte der Junge gut verzichten. Er schob, wie ihm gehießen, die Tasse auf den Kagen zu und erhob sich von seinem Platz. Das Angebot, der Türwächter des Kagen zu werden, überging Ren völlig. Erstens stand die Antwort schon fest und zweitens hatte Ren mehr vor, als den lieben langen Tag eine Tür zu bewachen.

”Ich wollte mich mit all meiner Aufmerksamkeit der .. äh.. Prüfung widmen.” meinte Ren auf die Frage, warum er den Tee nicht angerührt hatte. Für ihn war das Thema damit durch und irgendwie hatte er auch geglaubt, dass er damit entlassen wäre, immerhin wartete schon jemand auf den Kagen und vermutlich war das jemand, mit weit wichtigeren Anliegen. Aber da legte der Kage noch einmal nach und servierte ihm ein Rätsel, schneller als Ren sich darauf vorbereiten könnte. Und was für ein Rätsel es war! So lang wie der Penis des Ata-Führers, den Ren natürlich nicht kannte, und kompliziert genug um Rens Hirn für einige Stunden rauchen zu lassen. Was dem ganzen aber die richtig feurige Würze verlieh, war die Tatsache, dass Ren völlig unerwartet damit konfrontiert wurde und keine Möglichkeit mehr hatte, nach einer Wiederholung zu fragen. Daher hatte er die Hälfte des Rätselts schon wieder vergessen, bevor der Kage überhaupt zu Ende gesprochen hatte. Was hängen blieb, waren einige Fetzen.

°oO(Memo an mich selbst. Fürderhin sollst du dir ein Diktier-Gerät anschaffen, denn der Gerät gerät niemals ins Schwitzen und erinnert sich an der Rätsel. ... 'da wo du sein müsstest'. Aufm Trainingsgelände? ...'Schrecken der sein Äußeres nicht loslässt' Hää? 'Eine Vergessene, die zu uns gehört'. ... 'Das Ende eines gesprochenen Wortes, dass nicht verstorben ist'. Du machst mich fertig, alter Mann.)

Folgsam griff sich Ren den Riesenblumentopf, in dem die kleine Kumo hana immernoch vor sich hin vegetierte, und verbeugte sich brav vor dem Raikagen. Der Tag heute würde bei Ren in die Analen eingehen, was vor allem dem Verhalten des Kagen zu verdanken war. Er musst eine Blume besorgen, die ihm nicht mehr am Allerwertesten vorbeigehen könnte, dämmliche Fragen beantworten und nun einem Rätsel nachgehen, dass bei ihm zum einen Ohr rein und zum anderen wieder rausgezischt war, ohne auf Widerstand zu stoßen. Ohne noch groß Worte zu verlieren, und froh das Büro endlich verlassen zu können, rauschte Ren aus dem Zimmer und verließ mit raschen Schritten das Gebäude. Egal was in diesem Raum nun auch besprochen wurde, die frische Luft fand Ren im Moment tausendmal besser...

[tbc: Kumo-Gakure - Der große Wald (Nach dem TS) ]


Zuletzt von Kyôga Ren am Do Aug 02, 2012 3:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kurozawa Nobu
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Mi Jul 18, 2012 10:33 pm

[Kir]
Wie aufgetragen hatte Kir sich auf dem direkten Weg zum Kage gemacht. Die beiden Briefe hingen an seinem Fuß. Es hatte nicht lange gedauert bis er sein Ziel erreich hatte und so war er durch das Anwesen des Kage geflogen und hatte sich auf dem Weg zu seiner Tür gemacht. Höfflich wie er eigentlich nicht war, hatte er geklopft und da er wusste, dass man sowieso nichts hören würde, hatte er die Tür schon nebenbei geöffnete und lief nun durch den Spalt direkt in das Zimmer. Strahlend schob er die Tür wieder zu, besah sich kurz die Anwesenden und sprang dann auf den Tisch um sich zum Kage hin zu verbeugen. Oi oi ich bringe Nachrichten aus dem Umfeld. Das er die Zettel an seinem Fuß meinte war wohl kaum zu übersehen. Er streckte das Bein bereitwillig ab und übergab somit seine Post. In den Briefen stand folgendes.

Geehrter Raikage,

Sie werden vermutlich den Tod Ihres Feudalherren mittlerweile bemerkt haben. Dafür bin ich nicht zuständig, aber ich habe das fürchterliche Massaker gesehen, welches angerichtet wurde. Dazu möchte ich mein Beileid aussprechen, doch um diese Sache geht es mir in diesem Brief nicht. Ich bin ein Nukenin, der genug davon hat wegzulaufen und ich erbitte sie um eine Unterredung zu ZWEIT, in der wir über eine mögliche Migration reden.
Ich maaße mir möglicher Weise zu viel an, doch wenn Sie alleine erscheinen und mir eine Migration ermöglichen, biete ich Ihnen alle Informationen an, die ich über die Ermordung des Feudalherren besitze und biete Ihnen weiterhin meine Dienste als Shinobi an. Bei meiner Wenigkeit handelt es sich um einen A-Rang gesuchten, der ebenfalls einer der sieben Schwertshinobi ist.
Zum nächsten Morgen erwarte ich Sie in Okara an den Geröllfeldern. Erneut bitte ich Sie darum keinerlei Wachen mitzubringen, da ich keine feindlichen Absichten hege.

Chinatsu Yuudai


Raikage-sama,

ich befinde mich mit dem Nukenin nicht weit von euch entfernt und habe mir bereits ein Bild von ihm gemacht. Ich denke daher ein Treffen wäre unbedenklich und er ist zur Not schnell außer Gefecht zu setzten. Er scheint sehr gutgläubig und will wieder ein normales Leben führen und nicht mehr flüchten.

Hochachtungsvoll
Nobu

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Kensaku Genda

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Jul 26, 2012 10:54 pm

Der Himmel verdunkelte sich bereits, nur noch schwache Sonnenstrahlen von einem leichten fast zärtlichen Rot drangen durch das große Fenster seines Büros.
Die Unterredung mit der jungen Frau hatte mehr Zeit beansprucht als er erwartet hatte, doch war der Gesamte Tag schon geprägt von Pleiten Pech und Pannen, somit konnte er nur noch mit einem versöhnlichen Lächeln daran zurückdenken.
Die Mission war also ein Erfolg gewesen, der Daimyou war Tod und es gab keine Verletzenden, eigentlich ein Grund um sich zu freuen, doch wenn er ehrlich zu sich selbst war, so spürte er in seinen inneren seit langen Unbehagen, erst nur als kleiner Zweifel, doch mittlerweile als immer wiederkehrende Gedanken. Er hatte sich die ganze Zeit nicht gefragt ob die Mission ein Erfolg war , nein er hatte Angst davor das sie ein Erfolg wird, erkauft mit zu hohen Kosten unter Menschen die nichts für die Taten, nein er hatte nicht einmal Verbrechen begangen, die nichts für sein sogenanntes Geburtsrecht konnte.
Raunend legte er seinen Kopf in seinen Nacken, nahm seine Hut von seinem Haupt und blickte gedankenverloren auf sein Grün weiß gestreiftes Accessoire.
Gemäß des Berichtes der ihn nun endlich vorgetragen worden war, hatten die Atarashi Sekaii einfach alles und jeden niedergemetzelt, Wachen, Angestellte, deren Familien. Eigentlich war er selbst jemand der es befürwortet Arbeit absolut gewissenhaft und gründlich zu erledigen, aber in diesem Fall?
Nein man muss eine Grenze setzen, und seine war nun überschritten worden, er würde mit Seijin reden müssen, er müsste ihn sagen das die Vorgehensweise wider verändert werden müsste.
Aber nun gut diese Unterredung hatte nicht direkt noch Zeit, aber er musste sie ausreichend gut planen, Absicherungen einbauen und sich zur Not dafür wappnen durchzugreifen.
Beim Gedanken daran schloss er während eines tiefen Atemzuges seine Augen, mühselige Welt.
Es war wahrscheinlich das es nicht beim Reden bleiben würde, seit fast einem Jahrzehnt hatte er es geschafft jeglichen Kampf zu umgehen, und dann könnte ihn gleich etwas derartiges drohen.
Bedächtig griff er zu dem Zettel der ihm zuvor überreicht worden war und überflog noch einmal im Gedanken dessen Inhalt.
Nobu hatte also schneller als gedacht einen Nuke nin gefunden der sich um Amnesie in Kumogakure bemühen will. Sogar einen ehemaligen Schwertshinobi, die mögliche Verstimmungen mit Kirigakure waren in seinen Augen noch nicht so dramatisch. Die Inselnation war noch immer zu geschwächt, zum anderen bestanden gute Wirtschaftsverträge.
Manch einen Menschen würden vermutlich als erstes andere Besonderheiten ins Auge fallen.
Er öffnete wieder seine Lieder und sprang mit seinen Blick auf die betreffenden Textzeilen des Schreibens.
Zum einen war dort das Großgeschriebene zu Zweit. Dies sprach von Misstrauen von Yuudais, zum anderen könnte man darin auch eine Falle vermuten. Woher sollte der Kage wissen das dort nicht eine ganze Bande wartet um zu versuchen ihn zu ermorden ? Während umgekehrt der noch Nuke sich doch kaum daran stören dürfte bereits einige seine baldigen Kollegen kennenzulernen.
Fall Drei, also der in dem einfach nur die Gespräche scheitern, ein Grübchen zeichnete sich auf seiner Wange ab, und es zu einem ungeplanten Kampf kommen würde, so sollte es doch eigentlich keine Überraschung sein, das Kensaku davon ausging das er bei einem eins gegen Eins der große Favorit sein dürfte. Daher bräuchte er keine Begleitung zum morden sonst maximal zu seinen Schutz, aber nun gut selbst wenn ihn mehr als ein Feind erwarten würde , dürfte es keine zu große Gefahr sein. Und in Hinblick auf das was ihm eventuell noch bevorstand, wäre eine Art Übungskampf unter realen Bedingungen nicht einmal verkehrt, deswegen und weil er Nobu vertraute hatte er sich entschlossen nicht noch eine Revision der Rahmenbedingungen zu erreichen.
Es störte ihn noch ein wenig nun bis nach Okara wandern zu müssen, aber nun gut ein kleiner Nachtspaziergang kam ihm eigentlich sogar eher gelegen als gänzlich unpässlich.
Shigemasu ich würde dich bitten, dass du dann nach Okara gehst. Ich würde gerne ein wenig Schlaf nachholen. Vielleicht noch ein wenig über ein paar Dinge nachdenken
[color=black] Ich denke nicht das ich dies nicht machen kann, aber ich denke auch nicht das wir eine friedliche Lösung mit Seijin anstreben sollten. Dieser Mann ist nicht jemand den man Psychisch gesund nennen könnte [/i]
Der Raikage setze seinen Hut wieder auf seinen Kopf und ließ das Schreiben einfach auf dem Schreibtisch zurück. Wenn sich jemand fragte wo er war, so konnte er es aus dem Brief entnehmen.


tbc : Okara

out : Verdammte Hitze
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Mo Nov 26, 2012 10:55 am

.::Firstpost::.

Es herrschte völlige Stille in dem runden Raum, der sich Kagebüro schimpfte. Völlig ruhig lag alles da, wo es hingehörte. Papiere und Schriftrollen waren akribisch nach Farben und Beschriftung geordnet in einem Regal gelagert, welches auf der rechten Seite des Zimmers prangte. Ein weiteres Bücherregal fand seinen Platz daneben, während auf der gegenüberliegenden Wand alle aufgelisteten Kagegesichter – eingerahmt – an der Wand hingen. Jeder von ihnen trug den typischen Mantel und jenen Hut, den die einzige Person in jenem Raum auch auf hatte, welche damit allerdings nicht ganz so wunderprächtig aussah, wie die Träger an der Wand.
Viel mehr rutschte der Hut immer wieder in die Augen des jetzigen Trägers und auch die Arme ruderten immer wieder, um die viel zu langen Ärmel wieder hochzuschieben. All dies durchbrach die Stille in diesem Augenblick wohl doch, da die Person, welche auf einem großen Sessel thronte leise seufzte.
„ARGH! Ich weiß schon warum es bisher keine Frauen gab, die diesen Job übernommen haben! Ich muss die Sachen dringend umnähen lassen, sonst seh ich auf öffentlichen Veranstaltungen bald gar nichts mehr. Selbst der Rat hat eben schon geschmunzelt, als ich das Ding immer wieder hochschieben musste.“, fluchte die derzeitige Raikage und leider nicht ohne Grund. Tatsächlich kam Honoka gerade vom Ältestenrat Kumogakures, bei dem sie seit ihrer Ernennung zur ersten weiblichen Raikage auch öfter vorbei schneite. Dementsprechend schwang sich die Schwarzhaarige in die traditionelle Tracht bestehend aus genanntem Mantel und Hut, welche aber viel zu groß waren. Allgemein sah sie auch etwas albern darin aus, weswegen sie den nervenden Kopfschmuck auf ihren Schreibtisch schmiss, ihre Ellenbogen gleich hinterher, während ihr Gesicht in die Handflächen gestützt wurde. Bei dieser Geste rutschten ihre Ärmel erneut nach unten, was die Frau ein weiteres Mal seufzen ließ.
Nach wenigen Tagen in ihrem neuen Amt war sie schon völlig abgenervt. Was hatte sich ihr Vorgänger auch einfallen lassen? Reno hatte von dem einen auf den anderen Tag den Dienst quittiert, um zurück in eine einfache ANBU-Truppe zu gehen und plötzlich saß sie hier. In einem zu großen Kagegewandt und mit unheimlich viel Arbeit, die ihr ehemaliger Vorgesetzter eiskalt liegen lassen hatte. Ein Teilgebiet dessen war, sich um die Überbleibsel der Atarashii Sekai zu kümmern, weswegen sie mit Sicherheit bereits drei Tage lang Akten wälzte und Aufzeichnungen durch wälzte, um optimal vorbereitet zu sein. Ja, vorbereitet auf einen Gefängnisbesuch, der nun an ihr kleben blieb, aber eigentlich bereits unter Renos Hand hätte ausgeführt werden sollen.
Resigniert glitt ihr Blick zu seinem eingerahmten Bild an der Wand – wie er dort grinste. So selbstgefällig und womöglich sogar einfältig. So völlig anders, wie sie ihn hatte kennengelernt. Als ehemaliger ANBU-Cpt war er so viel disziplinierter gewesen. Das erste mal als Honoka den Rotschopf privat kennengelernt hatte, war sie sogar etwas geschockt, aber es war nur normal, dass man eine andere Identität besitzt, sofern man der ANBU-Einheit beiwohnt. Ebenso erging es ihr selbst und ihrer besten Freundin, die eigentlich noch hier aufschlagen wollte, da die Raikage sie in den geplanten Gefängnisbesuch einweihen wollte. Denn sowohl privat, als auch beruflich war die Matatabi nun ihre erste Anlaufstelle. Ja, nachdem Reno all seine Verpflichtungen aufgab, wurde nicht nur Honoka in ihrem Rang hochgestuft, nein, auch Noriko hatte eine neue Berufung gefunden. Jene war nun der amtierende ANBU-Cpt, was der Ikazuchi unheimlich gelegen kam. Es war eine Erleichterung, ihre beste Freundin als direkten Ansprechpartner bereit zu haben immerhin gab es fast niemand anderes, dem die Schwarzhaarige so sehr vertraute, wie Noriko.
„Deine Arbeit hättest du wenigstens zu Ende bringen können, Grinsebacke.“, grummelte sie, wandte sich dann aber von der Bilderreihe ab und blickte hoffnungsvoll zur Tür, da sie bereits das Chakra ihrer Freundin spüren konnte – endlich würde sie wieder andere Leute sehen. Keine alten Leute, die nur damit beschäftigt waren, ihr zu predigen, wie wichtig ihr derzeitiger Job doch war.
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Di Nov 27, 2012 11:35 am

.:~Firstpost~:.

Die halbe Nacht über... oder vielleicht auch die ganze, man verlor so leicht das Zeitgefühl... tappte ein kleiner behänder Schatten durch die Straßen von Kumogakure no Sato, schnappte allerlei nützlichen Tratsch, aber wohl viel mehr unnützen Quatsch auf. Aber der Schatten würde sich nie im Leben beschweren, schrieb eifrig Memos im Hinterkopf und speicherte in dem kleinen Köpfchen so viel ab, wie nur möglich. Sollte es irgendwann dazu kommen, dass es nötig werden würde, irgendetwas von dem aufgeschnappten zu wissen, könnte das, was jetzt als unnötig und unsinnig erschien durchaus wichtig werden. Sehr wichtig sogar. Aber wie jede Nacht, war auch diese einem Morgen gewichen, sodass der kleine Schatten nicht länger herumstreunen konnte, ohnehin erstmal Schlaf brauchte und sich trotzdem nur wehmütig von seinem angestammten Platz löste, unweit dem zu Hause einer Freundin... Nun eigentlich nicht irgendeiner Freundin, sondern ihrer besten Freundin. Wenn sie die Zeit dazu hatte, dann wartete die kleine Katze auf dem Anwesen des Ikazuchi Ichizoku und beobachtete manchmal durch ein Fenster die Frau beim Schlafen, die sie so unglaublich gern sah. Getarnt war das ganze vor sich selbst und anderen natürlich stets als Wache, immerhin war die junge Dame jetzt Raikage. Die erste weibliche Raikage, um genau zu sein, hatte dementsprechend noch einige Gegner und sicherlich umso mehr Neider. Aber trotzdem konnte sie nicht ewig bleiben, verzog sich, als die ersten Sonnenstrahlen die Nase Honokas küssten und kehrte nach Hause zurück, wo sie sich wieder in ihrer menschlichen Gestalt wiederfand, um sich in ihr Bett fallen zu lassen und die Ruhe nachzuholen, die sie bei ihren nächtlichen Streifzügen verpasste. Dementsprechend lange schlief sie manchmal, aber das war als ANBU nicht sonderlich selten, immerhin waren viele Aufträge nur nachts zu erledigen. Dummerweise hatte sie als Captain jetzt aber auch andere Verpflichtungen. Da kam es ihr gelegen, mal einen halbfreien Tag zu haben. Die meisten Squads waren unterwegs oder brauchten Pausen, sodass sie diesen Tag getrost in Ruhe verbringen konnte. Als sie aufwachte, war der Morgen bereits weit fortgeschritten, trotzdem blieb noch Zeit für ihre morgendliche Runde zu laufen und sich ausgiebig zu duschen. Letztendlich kleidete die Dunkelhäutige Kunoichi sich in eine schwarze Shinobihose und ein dazugehöriges ärmelloses Oberteil, ließ die Weste aber außer Acht. Sie war im Dorf, sie war als Kunoichi unterwegs, aber nicht als ANBU und rechnete auch mit keinem Kampf. Sie zog letztendlich einen schwarzen Pullover über, zog die Kapuze über den Kopf und wirkte letztendlich genauso schwarz, wie ihr flauschiges Fell als Katze. Danach machte sie sich endlich auf zum Kagegebäude.
Da sie später dran war, als gedacht, nahm sie eben doch ihr Shunshin no Jutsu, sodass sie vor dem Gebäude erst wieder erschien und sich Eintritt verschaffte. Niemand hielt sie auf, man kannte sie noch von Renos Zeiten und unter Honoka hatte sich nichts daran geändert, dass sie hier aus und ein ging. Nichtmal Sekretäre wagten es, sich ihr in den Weg zu stellen. Früher war das mal passiert, aber der arme Kerl hatte hinterher zuckend auf dem Boden gelegen, da er die Matatabi auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Grinsend bei der Erinnerung daran, was sie sich hinterher hatte anhören dürfen, sowohl von Honka, als auch von Reno, ging sie weiter auf die eine Tür zu, durch die die andere sie vermutlich bereits wahrgenommen hatte. Das war doch irgendwie arg unfair, wenngleich die Fähigkeiten der Ikazuchi stets sehr nützlich gewesen waren, als sie noch gemeinsam... aber das gehörte jetzt der Vergangenheit an. Sie war jetzt Kage und Noriko ANBU Captain und es würde wohl nie wieder dazu kommen, dass die beiden eine gemeinsame Mission unternehmen würden. Ein schwermütiges Seufzen glitt über ihre Lippen, als sie das kühle Metall der Klinke in der Hand spürte, doch sie verbarg es wieder, öffnete die Tür und schloss sie, den Kopf noch gesenkt, hinter sich. In einer fließenden Bewegung fand die Kapuze ihren Weg herunter vom Kopf der großgewachsenen Frau, sodass ihre zusammengebundenen, violetten Haare wieder zu sehen waren, und ein Lächeln seinen Weg in ihre Züge. Sie konnte einfach nicht anders, als die andere anzulächeln, dazu waren sie schon viel zu lange Freunde und dazu war die Anwesenheit Honokas viel zu angenehm.
Sich räuspernd verbeugte Noriko sich angemessen tief und grinste die Dunkelhaarige an, als sie sich wieder aufrichtete. "Das Zeug ist dir wirklich viel zu groß.", bemerkte sie leise, mit einem Zwinkern. Trotzdem schaffst du es, darin noch gut auszusehen. Aber das musste man ihr ja nicht unter die Nase reiben. Honoka war kein Kind von Traurigkeit oder Selbstmitleid. Sie brauchte keine wunderschönen Komplimente, um sich sicher und gut zu fühlen, wenngleich sie hier und da eben doch mal herausrutschten. Aber das war nicht ihr Thema. Die Hände in der Bauchtasche des Pullovers vergraben, schwankte ihr Blick kurz zu Renos Bild an der Wand, dem sie unwillkürlich zunickte, bevor sie wieder ihre Freundin und Vorgesetzte ansah. "Ich habe gehört, du wolltest mir etwas erzählen?" Wieder lag ein Schmunzeln auf ihren Lippen, denn sie war tatsächlich arg neugierig. Irgendwo waren sie ja direkte Partner, was die Arbeit im Dorf anging und trotzdem wusste Honoka jetzt vieles mehr, als sie selbst. Nicht, dass das nicht schon immer so gewesen war, immerhin war Honoka ja ihr Squadleader gewesen, aber irgendwo fühlte sie sich doch gewissermaßen dominiert, obwohl die andere absolut nicht der Typ dafür war. Aber wie dem auch sei. Ihre Aufmerksamkeit lag auf Honoka, deren wunderschöne Kullern sie musterte und angrinste. "Muss ich irgendwen verschwinden lassen?"
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Mo Dez 03, 2012 5:36 am

Ihre Miene erhellte sich ein Stück weit mehr, als Noriko durch die Türschwelle trat und sie mit diesem verschmitzten Lächeln angesehen wurde, was auch der Raikage ein müdes Lächeln entlockte. Sie war wirklich unheimlich froh in die gelben, außergewöhnlichen Augen sehen zu können und damit kurzzeitig die Arbeit vergessen konnte. Ja, sie konnte diese nervigen alten Leute vergessen, sie konnte vergessen, dass ihr Dorf ein wenig misstrauisch darüber gestimmt war, dass Reno plötzlich ohne weiteres abgedankt hatte und sie nun mit einer neuen – vor allem weiblichen – Kage umgehen mussten.
Dass sie aber durch Norikos Aussage daran erinnert wurde, ließ sie mit dem Kopf auf den Schreibtisch aufschlagen, auf den sie sich seufzend niederließ und die Arme wie Tischbeine herunterbaumeln ließ.
„Ich weiß. Und es ist unheimlich nervend ständig den Hut im Gesicht hängen zu haben, wenn du eigentlich vor dem ernsten Rat stehst und ihnen deine Regierungsplanung erklären und schmackhaft machen musst. - Wirklich glaubwürdig kommt so etwas dann nicht rüber.“, grummelte die Schwarzhaarige und ließ ein leises Seufzen verklingen, ehe sie sich wieder aufraffte und sich gerade hinsetzte.
So sehr sie es genoss, mit der Frau vor sich zu reden und völlig hemmungslos ihr Leid klagen konnte, so hatten sie eben doch ein berufliches Verhältnis zueinander, was in diesem Falle eben wichtiger war, als die Länge ihres Mantels, oder zu große Hüte.
„Verschwinden lassen sollst du … niemanden. Eigentlich ist eher gegenteiliges der Fall. Wir – oder vielmehr ich – soll mich um etwas kümmern, was Reno-san bereits hätte erledigen sollen.“, antwortete sie auf ihre Aussage, die ihr doch wieder ein Grinsen ins Gesicht gerufen hatte, welches aber schnell verschwunden war. Es war wahrlich keine einfache Aufgabe und sie war sich auch nicht sicher, wie Noriko als patriotische Persönlichkeit darauf reagieren würde. Nicht einmal Honoka wusste direkt, was sie von dem Wunsch des Rates halten sollte, einen Terrorist wieder auf freien Fuß zu lassen. Allerdings sah die Ikazuchi alles aus einem weitaus geräumigeren Blickwinkel, als es die Lilahaarige oft tat. Gerade weil es eben um die Ex-Organisation ging, an der Noriko zuvor nie ein gutes Wort gelassen hatte.
„Nun...“, fing sie mit einer ruhigen Stimme an, als sie aufstand, „Vor knapp einem halben Jahr haben wir nun die Atarashii Sekai fast komplett ausgelöscht, aber...“ sie räusperte sich leise, sah dabei in die gelben Augen, „einige haben trotzdem überlebt. Es geht nun darum, dass jene Verhandlungen erhalten sollen und...vielleicht sogar in das Dorfleben integriert werden sollen sofern sie kooperieren. Ich denke, du bist da...nicht ganz so begeistert drüber – ich bin es auch nicht – aber wir können sie auch nicht in den Gefängnissen halten, ohne sie überhaupt anzuhören. Demnach werde ich also in den Kerker herunter steigen – in der Hoffnung, dass du mich begleitest.“
Sie war um den Tisch herum gegangen, hatte sich gegen die Kante gelehnt und sah zu ihrer größeren Freundin auf, die wahrscheinlich gleich die Reaktion auf ihre Worte geben würde. Ohne jegliche Gefühlsregungen schauten ihre grauen Kullern drein. Ob die Andere sie ohne weiteres begleiten würde?
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Di Dez 04, 2012 10:58 am

Honoka sah müder aus, als Noriko vermutet hätte, wenn sie vermutet hätte, dass die andere müde aussah. Aber das brachte die neue Arbeit wohl mit sich. Noriko ging es mit ihrer neuen Arbeit im Grunde nicht schlechter oder besser, ihr Biorhythmus war seit Jahren darauf eingestellt, dass sie eben nicht regelmäßig zur selben Zeit schlief, aber da sie sonst recht gesund lebte und ihr Körper sehr belastungsfähig war, ging das insgesamt schon in Ordnung. Ein leises Lachen entrang sich ihrer Kehle, als ihre Freundin ihren Kopf auf den Tisch fallen ließ und wie ein Häufchen Elend herumlungerte und über ihr Leid klagte. "Ich bin sicher, du warst trotzdem überzeugend.", erwiderte sie schmunzelnd und beobachtete, wie die andere sich wieder aufrichtete und die Haltung für geschäftliches einnahm... zumindest teilweise, denn offensichtlich hatten sie ja etwas zu tun.
Und was sie sagte war, gelinde gesagt, typisch. Nicht nur in puncto Kagetum hatte der Ex-Kage und Ex-ANBU-Captain einiges an Arbeit liegen lassen. Auch sie hatte einiges zu tun gehabt, gerade, weil viele der Squads umgeschmissen worden waren und sie so gezwungen war, viele Akten zu wälzen und heraus zu finden, welche Teams sich am besten eigneten, um gewisse Aufgaben zu erfüllen, die ein ANBU so zu erfüllen hatte, wenn er nicht den lieben langen Tag vor sich hin gammelte.
Stumm wartete sie also ab und überlegte, was die andere wohl meinen mochte, wartete aber letztendlich doch ohne weiter zu überlegen, immerhin machte die Ikazuchi bereits den Mund auf, um zu erklären, was Sache war. Die ganze Zeit über verfolgte die junge Frau ihre Kage mit ihrem Blick und fixierte, was sie tat, während sie sprach. Augenblicklich, als die andere begann, von Atarashii Sekai zu sprechen, verhärtete sich die Körperhaltung und die Mimik der Matatabi kaum merklich. Wie sehr sie diese Leute doch verabscheute und wie froh sie war, dass diese Menschen weg vom Fenster waren. Jahrelang hatten sie systematisch ihr geliebtes Kumogakure verpestet. Doch was Honoka da sagte, was die Ältesten wollten und was sie damit womöglich anrichten würden, das hätte sie wohl aus der Haut fahren lassen, wenn sie nicht eine so gute ANBU-Ausbildung genossen hätte und dementsprechend ihren Körper unter Kontrolle hatte. Trotzdem ballten sich ihre Hände unwillkürlich zu Fäusten und sie pinnte Honoka mit ihren stechend gelben Augen beinahe auf, die jetzt gefährlich blitzten.
"Das ist nicht dein Ernst?! Du wirst doch nicht dem Wunsch dieser senilen Säcke nachkommen und damit das gesamte Dorf gefährden? Du bist doch nicht Kage geworden, um vor denen zu kuschen! Das hat nichtmal Reno getan!", schnaubte die Matatabi in ihrem üblichen Temperament empört und ging weiter auf die andere zu, um leiser reden zu können und sie weiter direkt anzusehen. Eine Weile schwieg sie, musterte die andere lediglich und zwang sich, ihren Puls und ihre Atmung zu verlangsamen. Sie kniff die Augen zusammen, sah nicht eine Sekunde weg, sondern blieb mit ihrer Aufmerksamkeit bei ihrer besten Freundin. "Ich werde dich wohl kaum umstimmen, huh?", grummelte sie genervt. Auch ohne die andere eingehend zu untersuchen, wusste sie, dass dem so war. Sie bleckte angriffslustig die Zähne, leckte sich über die Lippen und setzte ein schiefes Grinsen auf. "Ich werde meine Kage nicht einem Verbrecher ausliefern. Ob du willst oder nicht, du wirst mich am Backen haben. Ich folge dir."
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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Do Dez 06, 2012 5:29 am

Und sie hatte Recht behalten. Bereits als sie das Thema angeschnitten hatte – als sie gar nur erwähnt hat, dass es sich um die Gruppierung handelte, konnte sie anhand der Handlungen Norikos ablesen, wie wenig begeistert sie sein musste und dass diese Angelegenheit noch lange nicht geklärt war. Doch trotz der folgenden harten Worte und dem ähnlich durchdringendem Blick ihrer Freundin, die nur noch Nasenlängen von ihr entfernt stand, blieb Honoka ruhig, sagte vorerst nichts und sah mit ihren unangreifbaren, starren, grauen Kullern zurück.
Selbstsicher stand sie noch immer leicht gegen den Tisch gelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt und vor allem ruhig.
Die Schwarzhaarige sagte noch immer nichts, ließ die Andere vielmehr ausreden und sich mit der einkommenden Stille beruhigen, ehe sie nach einigen Augenblicken ihre klare Stimme erhob.
„Doch natürlich ist das mein Ernst.“, stellte die Raikage klar und nickte einmal, „Außerdem werde ich nach meinem Ermessen das Dorf sicher nicht gefährden. Soweit solltest du mich zumindest kennen, dass ich nicht blindlings folge, ohne mir selbst ein Urteil zu bilden. - Deswegen auch der Besuch in der Haftanstalt. Aber sofort handeln werde ich vorerst nicht.“ Immerhin war auch die Ikazuchi noch nicht ganz überzeugt von der geforderten Fairness des Rates. Sie selbst hatte ihren Vater an diese Organisation verloren und hegte gerade deswegen weiterhin einen großen Groll gegen die damaligen Attentäter.
„Ich war eigentlich genauso froh, dass alles vorbei war und wegesperrt, aber ich gebe zumindest zu, dass solche fairerweise eine Anhörung erhalten sollten.“, gab sie noch von sich und zuckte anschließend mit den Schultern, während ihr durchdringender Blick weiterhin in die hellen, selten ebenso ernst dreinblickenden Katzenaugen ging.
Trotz der angespannten Phase jedoch, zeigte sich mal wieder die Treue der Freundin, was die Züge der Raikage etwas weicher werden ließ. Ein zartes Lächeln umspielte plötzlich ihre schmalen Lippen und war innerlich sogar froh, dass sie nicht alleine in die Katakomben steigen musste. Zwar wusste sie sich ebenso selbst zu verteidigen und war definitiv nicht auf den Mund gefallen, um nicht mit Gefangenen reden zu können, aber die moralische Unterstützung – wenngleich sie gewisser Weise nicht ohne Einschränkungen kam – half der Schwarzhaarigen ungemein.
„Danke dir.“, murmelte sie und nickte der anderen Frau zu, „Ich würde dann auch vorschlagen, dass wir sofort aufbrechen. Ich würde das ungern länger vor mir herum schieben, als nötig.“
Mit diesen Worten stieß sie sich von dem Tisch ab und ging an der Lilahaarigen vorbei, ehe sie die Tür zum Kageanwesen aufmachte und sich aus dem Raum verflüchtigte. Auf dem Flur wartete sie noch auf die Matatabi, ehe sie das Gebäude verließ.

Ow: joar...Gefängniskomplex oder so...
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Matatabi Noriko

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BeitragThema: Re: Offizielles Büro des Kagen    Di Dez 18, 2012 9:02 am

"Tch...", stieß Noriko genervt aus, ließ ihren Ärger keine Überhand nehmen, sondern bemühte sich, ruhig zu atmen und sich anzuhören, was die andere sagte, während sie sich darauf konzentrierte, ruhig zu bleiben und weiter nichts zu sagen, sich logisch zu überlegen, was sie davon halten sollte. Letztendlich verschränkte auch sie ihre Arme vor der Brust, nahm Abstand zu ihrer Freundin, die erklärte, dass sie ebenso froh gewesen war, dass diese Verbrecherära zu Ende gegangen war und die Verantwortlichen hinter Gittern. Natürlich war sie das, das wusste die Matatabi auch, schließlich kannten sie sich lange und gut genug, was wohl ein Grund war, warum sie die Andere dermaßen dafür bewunderte, dass sie noch dazu bereit war, Gnade walten zu lassen oder es zumindest in Betracht zu ziehen. Dass sie sich womöglich vergiftete Worte anhören wollte und sich ein eigenes Urteil über Menschen bilden wollte, die sie eigentlich nicht kannte, deren Regime sie lediglich gestürzte hatte. Gemeinsam mit vielen anderen Menschen.
Das zarte Lächeln, dass Honoka letztendlich plötzlich zeigte, entlockte dem angriffslustigen, abenteuerlichen Grinsen der Mietzekatze ein ebenso zartes Lächeln, sie erwiderte es, sah der Kleineren in die grauen, keinesfalls ausdruckslosen Augen. Sie schimmerten seltsam hübsch und waren es absolut wert, beschützt zu werden, was ein weiterer Grund war, die andere nicht einfach allein gehen zu lassen. Sie war jetzt die wichtigste Person des Dorfes, nicht mehr nur in Norikos Leben, was irgendwo einen faden Beigeschmack hatte, aber eben auch nur berechtigt war. Alles an der Ikazuchi war es wert, beschützt zu werden und zwar mit dem eigenen Leben, wenn es nötig werden sollte.
"Du weißt, dass dein Leben meine Aufgabe ist.", gab Noriko leise zurück und wiegte den Kopf, nachdem die andere sich bedankt hatte, denn dazu sah sie keinen Grund. Sie nickte nur stumm, würde natürlich sofort folgen, hatte ohnehin nichts besseres vor... Was gab es auch besseres, als Zeit mit ihrer besten Freundin und Vorgesetzten zu verbringen, um dabei gleich gemeinsam die Arbeit zu erledigen? Es kam nicht mehr so oft wie früher vor, dass sie den Tag miteinander verbringen konnten. Über diesen Umstand zwangsläufig seufzend wandte sie sich um, sah ihrer Kage nach und folgte der, bevor die Tür hinter ihr ins Schloss fallen konnte.

ow: Gefängniskatakomben
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