Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Epicposting - Shinobi Defense

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Kunshi Seijin



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BeitragThema: Epicposting - Shinobi Defense   Mi Mai 16, 2012 8:53 am



Der Ort der letzten Schlacht. Der Ort der letzten Entscheidung. Der Ort der letzten Hoffnung. Es sind nur wenige, die ihn verteidigen und doch lastet die Hoffnung einer ganzen freien Welt auf ihren Schultern. Diese Personen, welche heute die Wahl haben, sich zwischen dem Status eines Helden oder eines Feiglings in den Legenden folgender Generationen zu entscheiden, haben in den folgenden Posts genügend Zeit, sich vorzustellen.

Was uns hier interessiert, ist der Ort des Geschehens. Es ist die alte Festung Massakasama Ni. Sie trägt auch den Titel "Die fast unüberwindbare Festung", da in der zweihundertjährigen Geschichte dieses imposanten Bauwerkes es nur einer Person gelungen ist, sie wirklich einzunehmen. Denn ihr größter Vorteil ist ihre simpel gesagt unzumutbare Lage. Viele Monate verbrachten geübte Dotonnutzer damit, jene Gebäude aus dem örtlichen Granit zu formen... Ja genau. Die hier zu sehenden Gebäude wurden nicht einfach mal an die Decke einer Kluft der Südspitze Kaze no Kuni gebappt. Das hätte auch nie gehalten. Diese Gebäude wurden aus einem Stein geformt. Aus einem, nahezu unzerstörbaren Stein.
Also wie kann man sich das nun genau vorstellen? Arbeiten wir uns von unten nach oben einfach vor. Hier beginnt nämlich der erste Grund dieser fast uneinnehnbaren Festung. Sie liegt man Meer. Genauer gesagt ist dies eine Steilküste und die mächtige Brandung macht es schier unmöglich, von unten anzugreifen. Der unkalkulierbare Wellengang sollte auch ein nutzen des Wasserlaufes auf ihnen extrem erschweren. Gute zehn Meter weiter oben landet man an den untersten Plateaus. Sie besitzen mehr moralische als strategische Beweggründe, denn hier befinden sich mehrere Statuen von wichtigen Personen der Geschichte von Kaze no Kuni. Also an sich eine große Masse an Daimyous, alle Kazekagen und vereinzelte Volkshelden, um die sich mehrere Mythen ranken.
Schauen wir noch ein mal zehn Meter höher, beginnen auch schon die Granittürme von Massakasama Ni. Einer für sich ist schon ein Bollwerk der Defensivkunst, ungemessen in Härte und Widerstandskraft. Im Viermeterabstand beginnt jedes Stockwerk erneut mit einem eigenen Plateau, auf welchem bis auf die Zähne bewaffnete Shinobis ungeduldig auf ihre Feinde warten. Jeder einzelne misst 20 Meter bis zur Decke dieser Kluft und acht von ihnen säumen dieses epochale Bauwerk.
Doch in der Mitte dieser acht in einer Reihe stehenden Türme gibt es auf Meter dreißig ungefähr noch ein weiteres kleines Plateau. Es ist an sich nur eine kleine Plattform, von der ein kleiner Bach zuerst in einen kleinen Auffangbrunnen und danach ins mehr fließt. Auch wenn es nur ein kanalisierter Nebenarm des Uota, dem einzigen Fluss komplett Kaze no Kunis, ist, wird dieser kleine Bach als Quell der Hoffnung betitelt und ist somit der ritualisiert wichtigste Ort der gesamten Festung.
Also mögen sie nur kommen, die Horden an Feinden. Wir werden sie schon aufzuhalten wissen!

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Vorliegende Situation: Die letzten Shinobistreitkräfte sammelten sich verzweifelt in der "Fast uneinnehmbaren Festung". Hier steckt ihre letzte Hoffnung, sich der Übermacht stellen zu können. Jener Übermacht, welche über Tage hinweg sich durch die Wüste Kaze no Kunis kämpfte, um an die beiden verbliebenen Jinchurikis gelangen zu können. Doch niemand will dies zulassen. Bis zum letzten Mann wird gekämpft. Bis zur letzten Minute wird dem Feind die Stirn geboten. Bis zum letzten Blutstropfen glaubt man noch an einen Sieg.


Postreihenvorschlag:

  • 1. Serenade: Ansprache der Heerführerin
  • 2. Ascher: Beginn des Angriffs
  • 3. Seijin: Erwachen des Monsters
  • 4. Kuriya: Befreiung des Monsters
    ...
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Fr Mai 18, 2012 2:41 am

Es kam der Punkt wo die Welt aus ihren Fugen gerät, jener Zeitpunkt des Wandels, der von den Menschen so ängstlich erwartet wurde. Die Zeichen waren da, luden zum handeln oder ignorieren ein und doch würde trotz ihrer Bemühungen nichts mehr wie vorher sein. Dies war der Lauf der Dinge, so etwas wie Schicksal gab es nicht, eben nur in den Herzen jener realitätsfremder Romantiker, deren Geist schon lange keinen Anteil mehr an der Realität nahm. Die Menschen kannten tausende von Worten um ihr Leid zu klagen aber nicht eine Handlung um etwas daran zu ändern. Stattdessen wurde jammernd dabei zu gesehen wie sich diese Ära ihrem Ende neigte. Sie waren schwach, wie Schafe die nur einem Hirten folgte. Tjaja dumm nur wenn jener Hirte plötzlich ins Gras beißt und die eigentlichen Hütehunde die Herde ins Chaos trieben. So und nicht anders schien die Lage derzeit in Kaze no Kuni zu sein, schließlich hatte es keine noch so hohe Instanz dieser Welt geschafft, den Ansturm an Feinden auch nur im geringsten aus zu bremsen. Es war schon bitter wenn man an die fünf ach so großen Kage dachte oder an die Helden jener Dörfer. Doch auch sie hatten trotz allen Bemühungen nicht viel erreicht, da die Länder seit jeher lieber ihrem Zwist nachgingen, statt sich zu einer starken Front auf zu raffen. Es begann in Amegakure und würde nun in Sunagakure gipfeln. Jener dunkler Regen hatte längst diese Welt heimgesucht, sie in Chaos ertränkt, mit dem Ziel allen Krieg vom Antlitz dieser Welt zu tilgen. Na denn wenns Spaß machte einer so hirnrissigen Idee hinter her zu jagen, bitte. Aber warum musste dieser ganze Quatsch um Jinchuuriki Jagd und "Ich bring euch den Weltfrieden, indem ich alles kriegerische kille" Attitüde bitte genau vor ihrer Haustür stattfinden? Diese Frage beschäftigte jene Frau schon längere Zeit. Sie stand am Rande des obersten Plateaus und schaute fast schon gleichgültig auf die Heerscharen des Feindes zu ihren Füßen hinab. Kein Lüftchen wehte, so als hielte Mutter Erde selbst den Atem an, jedoch brannte die Sonne unbarmherzig auf ihre Häupter nieder. Ihr Name war Hikari no Tsuki, Clanleader der Tsuki und selbsternannter Tsukikage. Im Endeffekt war es ihr so ziemlich rille was aus den Kage samt ihren Dörfern wurde, es war nicht ihr Bier. Die Großmächte hatten sich selbst in diese Lage manövriert und sollten das eigentlich auch selber wieder gerade biegen. Doch nun rückte der Feind immer näher, war schon dabei sich Kaze no Kuni ein zu verleiben und das war noch lange nicht das Ende. Bei allem Respekt für die Endgegner aber Hikari würde es nicht tolerieren das sie den Grenzgebieten von Hi no Kuni zu nahe kam. Die weiten Wälder von Konoha waren seit knapp 300 Jahren in den Händen der Tsuki und so würde sie selbst Pain in den Arsch treten, wenn er es wagen würde hier seinen verdammten Bijuu Fangtrip aus zu leben. Die lilahaarige stand mit ihrem eigenen Clan zwar im Grunde ebenso auf Kriegsfuß aber da der Urgründer auf ihrer Seite war und sie leider ein wenig zu stark war um sich von den eigenen Mitgliedern killen zu lassen, bekleidete sie das Amt des Obermackers nun schon ein gutes Jahrzehnt. Aus diesem Grund stand Hikari hier auch so gelassen rum, lachte sich insgeheim nen Ast ab wegen des verspäteten Zweckbündnisses und verbrachte die Zeit damit, die Überlebenschancen ihrer Truppen aus zu rechnen. Warum auch immer diese verdammten Kage ausgerechnet ihr die "heroische Mutmach und ihr werdet nicht sterben" Rede angedreht haben, ließ sich denken. Ein leichter Windhauch strich ihr sanft über die Wange obwohl es windstill war. Doch dies reichte um die jung wirkende Frau aufblicken zu lassen. Verzage nicht Hikari, die Menschen brauchen das Licht der Hoffnung. Es sind nicht viele aber zumindest haben sie den Mut für ihr Schicksal zu kämpfen. Drum schenke ihnen jene Hoffnung auch wenn du selbst keine hast. Dieses mal vernahm Hikari einen Stupser auf ihre Schulter und nickte nur leise der Stimme im Wind zu. Kein anderer würde sie vernehmen können, schließlich diente jener Windgeist nur dem Oberhaupt der Tsuki. Blutsbande waren nicht nur stark, sondern ermöglichten es ihnen auch ohne offensichtliche Worte zu kommunizieren. Aber dieses mal gab die Frau ihm nicht recht, sie hatte noch Hoffnung. Die beiden letzten Jinchuuriki hatten sich für dieses Gefecht ein gefunden und so würde es Akatsuki nicht ganz so leicht haben. Sicher sie waren stark aber wenn jeder vom Widerstand seine Kräfte mit den anderen vereinte, dann hatten sie eine kleine Chance. Auf jedenfalls würde es ein buntes Gemetzel geben, die Erde würde vor lauter Blut ertrinken und der Lärm von klirrenden Waffen würde die Luft erfüllen. Vorfreude regte sich in Hikari, denn allein um des Kampfes willen war sie hier. Einfach um ihre eigene Stärke zu testen und um zu sehen was Akatsuki wirklich zu bieten hatte. Menschenleben interessierten sie da genauso wenig wie der Dreck unter ihren Fingernägeln. Während ein kühles Lächeln über ihre Lippen huschte, wandte sich die lilahaarige Kage um. Während sie den Feind vom Plateau aus betrachtet hatte, fanden sich währenddessen hinter ihrem Rücken die Truppen für das letzte Gefecht ein. Nun war es also an ihr, diesen armen Schluckern ihre letzten Stunden vor dem verrecken zu versüßen. Welch Ehre. Okay das war purer Sarkasmus aber was brachte es ihrem ersehnten Gemetzel, wenn die eigenen Leute vor lauter Angst und Zweifeln nichts zustande brachten? Also musste wohl diese blöde Ansprache her um wenigstens für den Moment die Moral zu heben. So schritt die 35 jährige auch schon erhobenen Hauptes auf die Männer zu, bahnte sich ihren Weg in deren Mitte, einfach um die Nähe zu diesen Leuten zu suchen. Kurzerhand missbrauchte man ein relativ großes Brett einfach als Tribüne und 4 Männer als Pfosten für jene. So hoch erhoben schauten ihre goldenen Augen auf diese breite Masse hinab, sah die Furcht in den Blicken der Menschen und roch die Angst. Es war wirklich erbärmlich und heroische Heldenlieder müssten im nach hinein sicher aufs übelste gefälscht werden, damit die Nachwelt glauben kann, das hier die phänomenalste Kampftruppe entstand, seit dem Geplänkel von Madara und Hashirama. Wie dem auch sei, Hikari holte einmal tief Luft, verlieh ihren Augen einen mitfühlenden Blick und dann ging es auch schon los. Höret mich an ihr Helden von morgen! Schallte auch schon ihre Stimme über das Plateau. Wir alle stehen an der Schwelle einer neuen Ära, doch ich frage euch: Wollt ihr es so enden lassen? Ein neuer Weltkrieg steht bevor und nun liegt es an uns ihn zu verhindern. Sicher Akatsuki ist stark und sie sind skrupellos, doch haltet dem stand. Sonst haben wir kein Morgen mehr. Ich kann nicht versprechen das wir diesen Kampf gewinnen, auch kann ich nicht für das Überleben jedes einzelnen von euch garantieren. Doch eins kann ich euch mit meinem Wort versichern. Haltet die Furcht in eurem Herzen im Zaum und glaubt an die Bande des Mutes! Auch ich habe Furcht meine Freunde, doch stehe ich hier um meinem Schicksal den Kampf an zu sagen. Zum Glück ließen sich ein paar der armen Opfer von diesen gesülzten Worten mit reißen und so begann zumindest langsam der erste Jubel oder eben begeisterte Zurufe. Wie das eben bei einem Heer vor jeder großen Schlacht ist. Hikari versuchte unterdessen nicht völlig gelangweilt da zu stehen, sondern nahm eine selbstbewusste Haltung ein. Eine Hand in die Hüfte gestützt, suchten ihre Augen den Blickkontakt zu den vielen Shinobi oder eben Bauern, Handwerker, Huren mit Brotmessern und so ganz am Rande zeichneten sich sogar noch ein paar Tsuki ab. Na großartig! Ihre herzallerliebste Familie würde es also auch noch während dieser denkwürdigen Schlacht versuchen sie um zu legen. Zum Teufel aber auch mit dem Gesetz des Stärkeren und dieser beschissenen "Ich kill das Oberhaupt um es selbst zu werden" Masche. Dennoch ließ sich die Kage nichts von alldem anmerken, als sie wieder ihre Stimme erhob. Jeder hat etwas das er beschützen möchte und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Drum zeigt Akatsuki die Stärke dieses Bündnisses, damit sie wissen das sie weder unser Land noch die letzten beiden Jinchuuriki bekommen! Für Feiglinge ist hier kein Platz, drum sollten die ewigen Zweifler lieber gleich ihrer Wege gehen! Was ich brauche sind Leute deren absolutes Vertrauen ich habe, denn nur so haben wir eine Chance so viele wie möglich am Leben zu erhalten. Mit bestem Gewissen und einem traurigen Blick, deutete die Tsukikage auf den Abgrund vor sich. Es dürfte wohl allen klar sein. welchen Weg jenen feigen Pack zugedacht war und so hatte sich die Sache wohl schnell erledigt. Ihr seit die Hoffnung der nächsten Generationen also lasst sie Gewalt säen und vergeltet es ihnen mit einem blutigen Krieg. FÜR DIE HOFFNUNG! Die letzten Worte schrie die lilahaarige voller Euphorie und stieß die geballte Faust vor lauter gespielter Freude in den Himmel. Das sie dabei fast von dem Scheiß Holzbrett viel, wurde in Kauf genommen, denn schließlich brachen die Truppen endlich in euphorisches Schreien aus! Okay ihr Job war getan und so sprang sie hinab auf den Boden und versuchte den Weg zum Kommandantenquartier ein zu schlagen. Es musste ja ein Plan her was zu tun sei, denn irgendwie hatte Hikari nicht wirklich Lust, alles alleine machen zu müssen. So näherte sie dich dem kleinen Lagerplatz und blickte ruhig in die illustre Runde.
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Kunshi Seijin



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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Sa Mai 19, 2012 1:05 am

Da saß er nun, der arme Topf und flocht sich vor langer Weil schon einen Zopf. Schön wäre es gewesen, wenn es nur so sein würde. Für eine nahende Schlacht muss man immer bestmöglich gerüstet sein. Und auch, wenn Seijin nicht so wirklich wusste, was ihn eigentlich in diesen Krieg getrieben hatte, so war auch er ein Teil dieser Misere gewesen.
Es war keine zwei Monate her, als er zum Jinchuriki des Nibi no Nekomata wurde. Bei dem Angriff von Akatsuki aus Kusagakure geriet der letzte Jinchuriki außer Kontrolle und Nekomata konnte nur mit Not noch schnell in Seijin versiegelt werden, bevor die Akatsuki ihn sich schnappen konnte.
Doch genug von der Vorgeschichte. Blicken wir lieber in das Hier und Jetzt, wo Seijin also seine linke wilde Strähne nun auch zu einem Zopf flocht, derweilen er von gut 10 anderen Shinobis umringt in einem Siegelkreis stand. Fakt war nämlich, dass er Nekomata in dieser Zeit noch nicht gezähmt hatte und das Sacksiegel, mit der sie... ja, Nekomata ist ein Weibchen... in ihn gebannt wurde, war auch nicht gerade das Sicherste von allen gewesen. Und einen ausbrechenden Jinchuriki konnten sich die vereinten Streitmächte einfach nicht leisten. Er wäre ein zu einfaches Ziel für die Akatsuki und gleichzeitig würde diese Bestie nur zu viel Chaos verbreiten. Deswegen bekam Seijin nur noch eine einzige Chance. Wenn er jetzt Nekomata nicht zähmen könnte, wären die vereinigten Shinobistreitkräfte gezwungen gewesen, ihn zu ermorden und somit den Plänen Akatsukis zumindest einen zeitlichen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch so weit wollte es Seijin erst gar nicht kommen lassen. Aber zumindest hatte er nun den richtigen Ansporn, sich mal ins Zeug zu legen.
"Können wir nun endlich mal wieder anfangen? Der Feind wartet bestimmt nicht, ihr Idioten", ermahnte er noch ein mal seine zehn Wachtleute, die nun in voller Kenzentration ihre Waffen schulterten und sich bereit machten, einen ausbrechenden Bijuu zu ermorden... Sofern dies überhaupt möglich sei.
"Geht doch", fügte er noch wohlwollend an und begab sich danach in Meditationshaltung. Wenn er Nekomata zähmen wollte, dann in ihrer eigenen Welt und nirgends anders. Also hieß es noch ein mal tief einatmen und hinein in die gute Stube.
Seelenversteck:
 

In dieser wieder angekommen öffnete er seine Augen, auch wenn es keiner sehen konnte und stand einfach gemütlich wieder auf. Die zehn Wachen festigten den Griff ihrer Waffen und richteten sie allesamt auf Seijins Herz.
"Hat es funktioniert?", richtete eine der Wachen ihr Wort an den Jinchuriki, welcher erst mal dem Druck der Wachen nachgeben musste.
"Hab ich das Codewort gesagt oder nicht? Stellt euch doch nicht so an, ihr Idioten", na wenn das mal kein Beweis war. An sich hatte es den Wachen nicht wirklich als Beweis gereicht. Jedoch mag ich jetzt nicht verraten, wie Seijin es vollbracht hatte. Es würde nur den gewünschten Effekt der folgenden Szene verderben. Sagen wir einfach mal so viel, dass alle zehn Heilauf sind, niemand ernsthaft verletzt wurde, aber es jetzt zwei blaue Augen mehr in dieser Armee gibt. Nachdem das aber auch geklärt war, trat Seijin aus der Kammer im vierten Turm von links heraus und konnte gerade noch die letzten Worte von Hikaris Ansprache vernehmen. Beendet wurde es nicht mit dem ermutigenden Schrei einer starken Frau, welche diese Armee antreiben sollte, sondern mit dem Jubeln jener Männer und Frauen, welche sie anführte. Es waren Stimmen, welche von Angst und Siegesmut zugleich sprachen. Sie wussten allesamt, dass dieser Tag ihr letzter sein konnte, doch wollten sie kämpfen. Denn wenn sie es heute nicht tun würden, wäre der Kampf schon verloren gewesen.
In diesem Wissen begab sich auch Seijin in Richtung der Kommandozentrale. Nichts anderes als der Quell der Hoffnung wurde dafür gewählt. Von seiner zentralen Lage aus konnte man perfekt die gesamte Festung überblicken. Zwar war man dank seiner unüberdachten Bauweise auch ein recht einfaches Ziel gewesen, aber die Leute, die sich hier sammelten, wussten mit diesem Risiko umzugehen. Immerhin waren sie die Besten der Besten von denen, die noch verblieben sind und ihr furchtloses Entgegentreten dem Feind gegenüber sollte zusätzlich noch den Willen der eigenen Männer stärken.
Also machte Seijin einen kräftigen Sprung in Richtung der Kommandozentrale und landete direkt neben Hikari, welche auch gerade ankam.
"Ein Kampf für die Hoffnung selbst? Also sind wir hier, um das einzige zu beschützen, was uns noch zum Kämpfen motiviert. Weise Worte, No-san", richtete Seijin dann in seiner gewohnt respektlosen Stimmlage sein Wort an Hikari. Der Spitzname entstand einfach simpel daraus, dass er das No in Hikari no Tsuki für ihren zweiten Rufnamen hielt... Ja, Seijin hatte einfach kein Glück mit der Etikette und mit Namen.
"Habt ihr die Katze unter Kontrolle?", entgegnete Hikari nur trocken und machte dies, was Hikari halt immer so tat. Ihre Taten von ihrem eigenen Spieler beschreiben lassen.
Und naja. Seijin musste jetzt eben beweisen, dass die Katze auf seine Kommandos hörte. Ergo machte er eine kurze Folge an Fingerzeichen und zog danach noch so einen Holzlöffel aus seiner Tasche, wie er ihn schon in Nekomatas Seelenversteck hat liegen lassen.
"Saji Fuuin", lies er nur kurz verlauten und schon waberte das blauschwarze brennende Chakra von Nekomata um den Löffel herum. Es kam aus seiner Hand hervor und sammelte sich immer mehr, bis man vereinzelte Züge erkannte. Immer mehr bildete sich eine Katze daraus und keine 10 Sekunden später war sie auch schon fertig. Die perfekte Chibiversion des Bijuus, welche gerade so auf Seijins Hand passte.
Mit einem kurzen Brüllen, was dank der minimalen Größe des Tierchens mehr wie ein spielerisches Fauchen wirkte, begrüßte die Bijuu die reale Welt und schaute sich erst ein mal um, bis sie Hikari entdeckte.
"Um Himmels Willen! Hättest du nicht sagen können, dass wir gegen Riesen kämpfen? Igitt, hat dieses Hurenweib verdammt hässliche Milchdrüsen. Aber egal. Ich bin hier, um zu kämpfen und werde mich vor diesen vermalledeiten Akatsukis zurückschrecken lassen. AUF SIE!"
Mit diesen Worten wollte Nekomata sich gerade auf die Tsukikagin stürzen, da packte Seijin sie aber auch an einem der beiden Schwänze und aus dem Angriff wurde ein gemütliches Abhängen.
"Immer ruhig mit den jungen Kitten. Dies ist nicht der Feind und auch kein Riese. Ich habe dieser Technik einfach noch nicht die volle Kraft gegeben, weswegen du noch so klein bist. Also Backen halten und abwarten", ermahnte Seijin das Dämonenkätzchen und setzte sie auf den Boden neben sich.

Epische Randuntermalung
Gerade wollte sich Seijin dann auch noch nach der Strategie erkundigen, die die angeblich schlauen Köpfe der großen Dörfer sich erdacht haben, da konnte man auch schon ein Leuchtfeuer am Himmel sehen, welches nur eines bedeuten konnte. Der Feind war da. Und leider Gottes ein Paar Minuten früher als geplant.
Alle hatten gerade mal genug Zeit gehabt, den Griff ihrer Waffen zu festigen und den Kamm der Kluft anzuvisieren und schon war die weiße Welle der Zerstörung zu erkennen. Unzählige Zetsuklone rannten die Felswände herunter und wollten Tod und Schrecken an diesem Ort verbreiten. Die Schlacht hatte begonnen.
"Wie scheint, haben wir keine Zeit mehr für große Strategien, doch kennen wir ihr Ziel. Quaaki und ich werden sie dort oben an einen zentralen Punkt locken und die äußeren Türme sollen sich auf einen Vorstoß vorbereiten. Wir werden die erste Angriffswelle in die Zange nehmen und einfach ins Meer stürzen", übernahm Seijin auch schon die Rolle des strategischen Führers und fuhr mit seiner Hand über eine seiner zehn Phiolen. Effekt der Sache war simpel und einfach die Beschwörung des Inhaltes der Phiole, welcher ihn für nicht mal eine Sekunde in eine dünne Rauchwolke hüllte. Danach stand er mit seinen zehn Sotobas, allesamt natürlich mit Puppenspielerfäden bespickt, ähnlich folgender Zeichnung...

...da und sah noch ein letztes Mal in die Reihen der Besten, welche sich hier in der Kommandozentrale gesammelt hatten.
"Quaaki. Sammel du erst mal genügend Wasser für einen Angriff mit ordentlich Wumms. Ich geh schon mal hoch und schnetzel dir einen Brückenkopf frei. Betätige einfach die Spülung, sobald es passt. Und Kuryia. Bring mich bitte mit genügend Karacho da hoch."
Dies sollten die letzten Worte Seijins vor dem Kampf sein. Die weißen Massen kämpften sich unter einem Hagel aus Pfeilen, Kunais und allerhand anderen werfbaren Waffen immer weiter nach unten vor. Doch bevor Seijin sich gerade an seinen ersten Schritt machen konnte, sprang Nekomata auf dessen Schulter und schaute tief in die Masse der Besten hinein.
"Mögen Schwerter brechen und Schädel bersten. Heute ist ein Tag des Todes und die Göttin der Unterwelt ist auf eurer Seite. Also lasst uns diese komische Dinger ins Meer stürzen und wehe, ich sehe auch nur einen von euch am morgigen Tage in meinem Reich!", scheinbar wollte Nekomata auch etwas zur Motivation der Truppen beitragen und versuchte wenigstens bei den hießigen Leuten ihr Glück. Durch ihre fiepsige Stimme wirkte der Tonfall der Sache zwar etwas lächerlich, aber man musste die Dinge halt nehmen, wie sie kamen. Und genau deswegen konnte Seijin sich folgendes nicht nehmen lassen:"Miauz, genau!"
Denn dies sollten eigentlich seine letzten Worte werden und mit einem beherzten Sprung stürzte er sich nach unten in Richtung der reißenden Fluten. Hoffentlich wusste Kuriya, worauf Seijin hinaus wollte, sonst wäre dies ein verdammt kurzer Kampf für ihn geworden.
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Kuriyâ Sihin



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Alter: Prinzipiell 35 und doch 25
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Sa Mai 19, 2012 9:29 am

Da waren wir also nun, wow nichteinmal Kuriyâ hatte erwartet sich jemals gemeinschaftlich in dieser Situation wiederzufinden. Sie waren zurückgedrängt. Sie waren in der Defensive. Sie hatten all ihre Taktiken ausgeschöpft. Festungen in Ehren, aber für Shinobi von ihrer Qualität war solch eine Schlacht nicht mehr als eine Hinrichtung. Sie waren frei. Sie waren wild. Sie waren.... waren einfach nicht für so etwas gemacht. Stein. Mauern. Wälle. Was sollten sie abhalten? Kinder? Die Fußsoldaten des Gegners? Als ob diese je das Problem gewesen wären. Doch genug des Monologs und ein kurzer Rundumschlag.
Es hatte in einem der Großreiche angefangen. Der Fall, er kam schnell und unbarmherzig. Es gab eine nette Menge Politik. Kage, teilweise mit interessanten Mächten ausgestattet, doch irgendwie waren sie im großen und ganzen doch kaum mehr als ein einziges unnützes Pack. Wieder und wieder hatten sie ihre Besten Männer und Frauen verheizt, die Zivilbevölkerung völlig aufgegeben. Ihre Verluste waren horrend... nein wir wollen nicht zählen. Mord, Mord am eigenen Volk, mehr war das ganze hier nicht. Sie hätten sich einigen können. Leben in der Ilussion für ein Leben an sich. Aber nein, sie kämpften, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, als ob auch nur eines dieser Ziele damit an Substanz gewinnen würde.
Nun standen sie hier für diese Ziele. Das letzte Gefecht. Keine tausend Mann mehr, die junge Kunoichi hatte sorgfältig Buch geführt. Sie waren schon seit drei Tagen keine tausend mehr, mittlerweile verblieben ihnen lediglich noch 378 Männer und Frauen, davon machte das Konohakontingent den größten Teil aus, über 100 Shinobi, 111 um genau zu sein. Hierzu kamen 89 Männer Sunagakures, das Dorf, welches bisher noch die geringsten Verluste zu verzeichnen hatte. Kumogakure und Iwagakure, beide am schwersten getroffen, stellten gemeinsam eine recht kleine Abteilung von kaum 70 Kämpfern. Die letzten 108 rekrutierten sich indes bunt aus kleineren Dörfern und größeren Clans.
Doch genug der Statistiken, direkt hinein ins Geschehen.
Die Rede der Tsukikage schallte über sie hinweg, ihre Ohren waren gespitzt. Ihre Herzen hoben und senkten sich als eines. Sie waren Helden, so wurde ihnen zumindest gesagt. Einige waren das in der Tat, einige hatten Kameraden gerettet, Zivlisten, leider keine Ländereien, aber naja. Freilich befanden sich unter ihnen auch so manche deren Füße schneller waren als ihr Herz, die junge Kunoichi belächelte sie offen. Sie selbst hatte seit jeher in der letzten Reihe gestanden und das aus gutem Grund. Ruhm, Ehre und Sieg in allen Ehren, doch es hatte eindeutig etwas für sich im Falle des Rückzugs nicht erst ein dutzend Kameraden umrennen zu müssen. Rückzug hatten sie schließlich oft geblasen. Während sie der weiteren Rede lauschte verdrehte sie beim Gedanken an ihre Taktiken zuvor nur die Augen. Ihre Befehlshaber verhielten sich zweifellos nicht wie Shinobi.
Tag um Tag hatten sie die Ninja in Gefechten ihrem Tod entgegengeschickt. Verteidigt, was es zu verteidigen gab, sie haben teilweise sogar zurückgeschlagen und eroberte Punkte so lange gehalten, bis sich eine Niederlage nicht mehr hinauszögern lies. Und was machten sie jetzt hier? Richtig, sie hatten sich eine massive Festung gesucht, solider Grund für irgendwelche Kerle aus dem Eisenreich, für echte Shinobi ein Unding. Viel zu wenig Platz, viel zu viele Gelegenheiten für den Feind unerwartet zuzuschlagen. Welcher Irre stand hinter solchen Befehlen?
Ein kurzer kritischer Blick hinauf zum Kommandostand offenbahrte ihr zumindest eine Person. Sie hatte nicht die geringste Ahnung, ob die Rednerin mitgewirkt hatte, doch ob ihrer Machtposition schien es wahrscheinlich. Was ging in den Köpfen dieser Menschen vor? Ihre Stirn begann sich beständig tiefer zu runzeln, bis sie endlich die goldenen Worte hörte, die einfach in jede gute Rede dieser Art gehörten. "Für Feiglinge ist hier kein Platz, drum sollten die ewigen Zweifler lieber gleich ihrer Wege gehen! "
Wer kümmerte sich um das Palaver um Hoffnung, Ehre, Rettung, Freiheit? Die Menschen hier hatten nicht viel andere Möglichkeiten als blind ihrem Schicksal entgegenzujubeln, ihnen war ja nie eine Wahl gegeben worden, bis jetzt. Dies war ihre Stunde vielleicht zumindest ein paar wenige aus diesem Wahnsinn herauszuführen. Kämpfen war nicht der richtige Weg, er war es für Shinobi nie gewesen. Hinterhalte, Flucht in die Dunkelheit, die Klinge am Hals des Anführers, das waren seit ihrer Entstehung ihre Waffen gewesen und sie würden es wieder sein.
Entschlossenen Schrittes wandte sich die junge Kunoichi von der Sprecherin ab und durchquerte die Menge der Jubelnden mit festem Blick. Einige besorgte Blicke folgten ihr. Ja es würde der Moral schaden. Ja es würde einige Männer und Frauen dazu bewegen sich ihr anzuschließen. Na und? Hier ging es nicht um irgendein Spiel, es ging um ihr gottverdammtes Leben und das würde sie nicht einfach so wegwerfen für irgendwelche Kage und Jinchuuriki. Einige von denen waren ja ganz nette Leute, aber ihr Leben galt einzig und allein ihr, dessen war sie sich sicher.
Einzelne Personen lösten sich aus der Menge und rasch hatten sich zwei dutzend Personen unterschiedlichster Nationalitäten gefunden, welche ihrem Weg folgten. Wie ein Messer durch warme Butter schnitt sie durch die Menschenmenge, welche sich zum größten Teil noch immer in Beifall verlor. Nicht umsonst war sie zur Sprecherin der Sondereinheiten geworden. Freilich hatte sie deswegen noch immer nicht bei der Strategie mitentscheiden dürften, aber was hatte sie auch erwartet?
Endlich gelangte sie am Ende der Menge an, welche geradezu strategisch genau von den Leibwächtern der Kage umgeben wurde. Masken fixierten sie mit starrem Blick. So war das also, warum hatte sie es auch nur anders erwartet? Warum hatte sie einmal mehr etwas als hohle Worte von diesen Obrigkeiten erwartet? Überquerten sie die Linie würden sie offiziell zu Feinden erklärt und auf der Stelle getötet. Die Kunoichi seufzte laut hörbar, verdrehte die Augen und warf sich eine ihrer Glückspillen ein, bevor ihr Bein auch nur die entfernteste Chance hatte sich zu melden. Beinahe nebensächlich beschrieben ihre Hände Fingerzeichen und sie verschwand in einem Siegel im Boden, direkt vor den Füßen eines Leibwächters.

Anderswo regte es sich im gleichen Augenblick, es entstand ein Tumult unter den verbliebenen Kage, hatten sie überhaupt einen verloren (?), als sich der Gepäckbeutel von einem aufblähte und plötzlich von selbst öffnete. Nicht die eleganteste Art zu reisen, doch mit Abstand eine der eindrucksvollsten, die die junge Kunoichi sich ausdenken konnte, zumal ihre Anhängerschaft damit nicht sofort sah, dass sie ausgerechnet in der Kommandozentrale auftauchte. Zu sagen hatte sie nichts, aber zuhören durfte auch sie, welch Glück für sie.
Ohne Umschweife warf sie allen Anwesenden einen mörderischen Blick zu. Machtposition hin oder her, sie nahm es einem jeden von ihnen persönlich übel, dass sie nicht hatte zurücktreten dürfen. Nein, in der Tat hatte sie auch noch die große Freude gehabt in der Mensatombola gestern einen Posten in der Fronttruppe zu gewinnen, welche ganz herlich spielerisch auch 'Die Suizidpussys' genannt wurde. So machte man das natürlich richtig, setze die Artillerie stets an die vorderste Front, sodass sie nicht deine Fronttruppen erwischen kann. Es war ja wirklich herzallerliebst wie schon mit dieser Taktik Murphys Law ausgeknipst wurde, aber ganz ehrlich, was zur Hölle sollte sie ganz vorne, das war ja nur hirnrissig?
Naja weiter im Text, gesagt hatten wir schließlich noch nichts, nicht, dass die Ansprache und der Auftritt unseres werten Aushilfejinchuuriki der Mietze allzuviel Raum für Reden gelassen hätte. Das einzig erhebende in dieser Stunde war wohl der Anblick der Nekomate im Chibiformat, in der Form hätte man das Tierchen glatt als Stofftier vermarkten können, das wäre doch was gewesen, Chibibijuus für die Kleinen, kein Hass mehr gegen Jinchuuriki.
In aller Offensichtlichkeit hatte die Heeresleitung mit Seijin übrigens immerhin eine gute Entscheidung getroffen, sie hatten einen Jinchuuriki gefunden, der nicht mehrere Jahre brauchte, um seinen Bijuu zu meistern, hier war ein Könner am Werk. "Bemerkenswert wie ihr eure Kunst beherrscht Seijin-dono, erinnert mich daran, dass ich euch einen Drink ausgebe, wenn wir nach dem heutigen Tag noch Gelegenheit dazu finden." Ein zynisches Lachen entrang sich ihrer Kehle, als sie der ersten Gegner gewahr wurden. Also sollten es doch wieder die Fußsoldaten sein.
Ein selbstbewusster Schritt, welcher die Königin der Herzen ein gutes Stück zur Seite treiben dürfte und eine Menge dramatische Gesten später schnippte die junge Kunoichi mit dem Finger und ihr werter Jinchuuriki verschwand mit einem lauten 'Plopp', nur um wenige Augenblicke später mit Hochgeschwindigkeit in Richtung Ziel loszusteuern, was er letztlich daraus machte war seine Sache. Nun jedoch zu ihrem Job.
Zwei Schritte und einen Blitze verschießenden Blick später zwang sie mehrere andere Würdenträger dazu ihr aus dem Weg zu gehen, lediglich ein bittersüßes Lächeln zeugte von ihrer gefährlichen Laune. "Kage-sama, hiermit entbinde ich mich offiziell aus all euren Diensten. Es war eine Ehre unter euch zu dienen und gute Männer in den Tod zu führen. Euch mag das Wort sein, doch mein sind Feder und Schwert. Sollten wir gleichermaßen den heutigen Tag überleben, so rate ich euch eines, lauft. Lauf so schnell ihr könnt. Haltet euch mit keinen Festungen dieser Welt auf, denn keine Mauer wird euch schützen können."
Die junge Kunoichi nahm einen tiefen Atemzug und stupste mit der Spitze ihres Gehstocks in Richtung der Rednerin. "An euer aller Händen klebt Blut, unser Blut. Wir vergessen nicht. Einige mögen vergeben, einige mögen euch vielleicht sogar wieder in eure Ländereien folgen. Doch all jene die erkennen, was ihr hiermit zu erreichen trachtetet werden sich gegen euch erheben. Bereitet euch vor."
Mit diesen abschließenden Worten machte die Kunoichi einen weiteren Schritt und schritt damit exakt auf die Stelle die Seijin zuvor beschritten hatte, dreißig Sekunden Vorsprung dürften mehr als genug für ihn sein, auch wenn sie nicht genau an seine Position wollte, ihr Platz war anderswo ein wenig besser aufgehoben, Taijutsu würden einfach nie so ganz ihr Gusto sein, doch ihre Einheit hatte sich einen schönen Platz an der linken Front reserviert, der Flügel der komplett ihrer Spezialtruppe überlassen worden war, damit niemand ins Kreuzfeuer ihrer Waffen geriet.
Kaum einen Atemzug später war kaum mehr als ein Hauch Duft von ihr in der Kommandozentrale verblieben.
So ging dieser Wahnsinn also los.
Wo sollte es sie nur hinführen?
Außer in die Hölle?
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Do Mai 24, 2012 5:36 am

Da waren sie nun, allesamt, nichtmals ansatzweise ein Tausend Mann. Sie alle waren ebreits erschöpft von den einstigen Kämpfen, doch es ging letztlich nurnoch um sie alle. Nurnoch um knapp 400 Mann. Als einer der Truppenführer musste Asher sich nun bemühen, die Distanzkämpfer so zu befehligen, dass es machbar war, den Feind einige Zeit lang von den Haupttruppen fern zu halten. Ihm zur Seite stand glüklicherweise eine Jinchuriki, ein junges Mädchen im zarten Alter von 23. Jetzt war sie noch in der Besprechung, doch es war eine Gewissheit, dass sie gemeinsam kämpfen sollten. Wieso auch nicht, schon seit der letzten Schlacht waren sie ein gutes Duett, sie der Schild, er das Schwert. Doch nun konnte er sich ncihtmehr so einfach lösen. Als ältester Nara nun hatte er den Befehl über ein Dutzend ausgebildeter Waffenkämpfer. Die anderen Truppenführer waren durchaus geübte Krieger, aber mit den Männern hier war er eindeutig nicht stark genug um einen der zentralen Türme zu halten. Kampfkraftmangel hin oder her. Hier ging es um Menschenleben...
Dann erklang die Ansprache der Heerführerin und kalter Schauer überlief den Mann. Sie waren ja sehr optimistisch... Kopfüber mussten sie hier kämpfen. Schön war das bei aller Liebe nicht. Und wirklichen nutzen schien die Anrede auch nicht zu haben, denn der Atem seiner Männer ging schneller. Adrenalin schoß ihnen wohl durch den Kopf. Auch ihm erging es nicht viel anders. Erregung machte sich in seinem Körper breit, seine mitgenommene Kampfkluft, der dunkel Mantel und die verhüllende Maske, waren bereits teilweise zerissen. Unter der Maske ragten noch Wunden hervor, die zur ungefährlich waren als das sie Heilung benötigten. "Haltet stand Leute. Heute mag der Tag kommen, an dem Schwerter zerschellen, doch heute ist nicht das Ende unserer Welt... Dies wird ein Bluttag. Sterbt mir weg und ich komme euch persönlich in die Tiefen des Fegefeuers holen!" Eine klare Ansage. Dann begann das Gewusel. Weiße Körper kamen am Hoizont an und starteten früher als erwartet den Angriff auf die Feste. Die letzte Feste der Menschen. Hier entschied sich Leben und Tod. Funkgeräte wurden aktiviert, der Trupp des Nara nahm sich eine eigene Frequenz.
Da schoß auch schon Seijin auf die Feinde zu. Dicht gefolgt von Katara, die auf ihrer Wasserwolke stand und angeflogen kam. "Es geht los Leute. Sei-Sama und ich bilden die Front." Ashers Gesicht verzog sich. Sollte das tatsächlich ernst sein? Sie wollten die wichtigsten Leute an die vorderste Front schicken? Wer waren diese Superhirne von Strategen die dort oben in der Kommandozentrale saßen? Das sollte schlechter und unangebrachter Humor sein. "Mehr kann das einfach nicht sein... Sie opferten schon Epona... und jetzt wollen sie die beiden letzten Jinchuriki opfern?! Nur über meine Leiche..." Galant sprang der Mann über die Mauer und lief Richtung "Boden". Wenn man das so nennen konnte, immerhin waren sie auf einem Feld, das Kopf über hing. Immerhin warf das Feld selbst genug Schatten für eine Großoffensive eines einzelnen. "Team Asher, macht es so wie besprochen. Wartet aber bis die Jinchuriki außerhalb der benötigten Reichweite sind. Dann Angriff mit Phase 1. Nehmt auf mich keine Rücksicht."
Jetzt war auch er nur ein Opfer, das entbehrlich war. Er war der letzte seines Clans, der letzte mit dieser Kunst. Nichts konnte ihn jetzt noch aufhalten. Und wenn er dem Tod selbst entgegen treten musste. Katara folgte dem Mann und schwebte konzentriert neben ihm. "Wie damals. Heute brauche allerdings ich Zeit. Wieviel schaffst du?" "3 Minuten. Strauchle ich früher, zieh ich mich zurück." Still nickte die Jinchuriki-Jonin und blieb in der Luft stehen. Ihre Hände erhoben sich und die tosenden Wellen unten an der Kluft blieben abrupt in ihrer Stellung. Kletterten vorsichtig den Wandlauf hoch und hob sich dann ab. Eine Salve Eisspitzen flog in die Menge der Zetsus, spießten einige von ihnen Auf, ehe die junge Frau begann, das Wasser in einer riesigen Blase zu Sammeln, welche das Licht in alle Richtungen brach.
Asher, der mittlereweile am Fuße des Turms angekommen war, begann ebenfalls seine Künste zu offenbaren und hunderte von Oboro Bunshin erschienen zwischen den Zetsus und der Linie der Shinobiallianz. Endlos lange Schatten flogen überall hin, gaben ein Lichtspiel mit der Kunst der Kunoichi. Und auch das letzte Schlachthorn erklang nun in der tiefen, donnernden Kluft. Neben Seijin und Katara war er der vermutlich erste Kämpfer, der seine Kräfte nutzte, um den Feind zu dezimieren, wohl wissend, das vor ihm nur Fußsoldaten standen. Dennoch, gegen viele waren seine Künste besodners effektiv. Schatten erhoben sich aus der Menge der Ashers heraus, als dieser als Frontmann seiner eigenen, illusionären Kampftruppe, einen wahren Regenb des Kage Nui auf die Zetsus losschickte. "Für Epona, für meine Freunde... Fresst Staub, Akatsuki! Das endet hier ein für alle mal!" Den letzten Teil nahm er als vollständige Kampfansage mit einem lauten Ruf gegen die Masse der Zetsus. Wieviele von ihnen wohl noch dort wahren? Wenige Tausend? Oder doch noch mehr als hunderttausend? Das würde sich zwiegen, wenn sie so weit kamen.
Wenn der Himmel sich das letzte mal rot färbte...
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Do Mai 31, 2012 11:25 am

Ein letzes Mal strich ihr die Briese sanft über das ausdruckslose Gesicht, ehe sie sich gut verbarg. Lautes Stimmengewirr drang aus der Kommandozentrale, vermischten sie sich alsbald mit der Angst der Leute, der Hochnäsigkeit der Kage und auch mit der Absonderlichkeit dieses Ortes. Hikari brauchte nur ein paar Minuten zurück denken und schon hatte sie Innerlich jene Iriden vor Augen, die aus ihrem Vorwürfen kein Geheimnis machten. Die jung wirkende Frau war der lilahaarigen gleich aufgefallen, benahm sie sich doch schon während ihrer Rede reichlich merkwürdig. Kaum fielen die Worte das hier kein Platz für Feiglinge sei, schon löste sich die braunhaarige Dame aus der Menge und durchquerte diese mit festen Blick. Im Grunde genommen verstand Hikari sie sogar etwas, schließlich gab es hier nichts zu holen, außer den Tod. Regungslos wartete sie also ab was geschehen würde, schaute ihr von dem provisorischen Podest hinterher und fragte sich einmal mehr, ob dies wirklich eine geduldete Option war. Keine konnte sagen was in den Kage vor sich ging und auch jetzt schien jeder im geheimen sein eigenes Süppchen zu kochen. Wem sollte man da bitte traun? Der Fazit des ganzen Traza war folgender: Man untergrub in aller Öffentlichkeit die Moral der Gruppe, lehnte sich quasi gegen das Bündnis auf und zog noch dazu wertvolle Streitkräfte ab. Schon stahl sich ein finsteres Lächeln auf die Lippen der Tsukikage, denn auch wenn sie auf ein Wunder hoffte, schrie die harte Realität bereits in ihr die Wahrheit. Nein die Kage würden solch ein Verhalten nie dulden. Dazu sind sie viel zu egoistisch und verkommen. Machs gut brauner Vogel mit den blauen Augen, ich hoffe du musst nicht lange leiden. Inmitten des Trubels ließ Hikari es zu, das sich einige der Verbündeten der Fremden anschlossen. Sie war zwar auch seit kurzem ein Kage, doch folgte die lilahaarige stets ihren eigenen Pfaden und diese waren meist nicht leicht für andere zu finden. All die Jahre hatte sie sich für den Dienst in Konoha aufgeopfert, stets ihr Bluterbe verborgen und so ein Leben als jemand anderes geführt. Seit Hikari denken konnte, hatte sie in offiziellen Missionen immer nur das Raiton oder ihre Medictechniken genutzt, doch niemals das Hinketsu. Es wäre reiner Selbstmord gewesen, mit diesen Fähigkeiten hausieren zu gehen und so konnte das Dorf unter den Blättern, auf ihre Loyalität pfeifen. Stattdessen harrte die lilahaarige ruhig aus und wartete darauf, das Konoha sich selbst ins Chaos stürzen würde. Das war eben ihre Art Danke zu sagen und so nebenbei sägte Hikari eifrig an den Stuhlbeinen des Kagethrons herum. Sie ließ sich ja viel gefallen aber als "Heerführerin" abgestempelt zu werden, nur um in der Öffentlichkeit die dauer AFKler von Kage zu vertreten, war gewiss nicht in ihrem Sinne gewesen. Weder hatte man die Frau nach ihrer Meinung gefragt, noch scherte sich hier überhaupt jemand um ihre Argumente und man gab ihr erst recht keinerlei Befehlsgewalten oder Befugnisse. Hikari war nichts außer die hübsche "Heerführerin" die mit ihrem Tittenbonus die Stimmung schon irgendwie retten würde. Notfalls auch mit Süßholz raspeln oder eben mit einer euphorisch heroischen Rede von eben. Denkste! Die jung wirkende Frau schüttelte unwirsch kurz ihren Kopf um sich endlich von den nervigen Gedanken los zu reißen. Schließlich registrierte sie noch, wie jenes kleines Grüppchen von "Feiglingen" gerade den Rand der Menge erreichte und sich schon in Sicherheit wiegte. Denkste! Die Anbu war natürlich vor Ort und stalkte mal wieder alles, was auch nur annähernd wie Gefahr aussah. Meine Fresse nicht nur das die Typen alle diese Einheitsmasken trugen die wohl ein Gefühl für Gruppendynamik vermitteln sollten, nein sie beraubten den Anwesenden auch ihres freien Willens. Hikari sandte ihnen einen kalten Blick, während sich der braune Vogel etwas einwarf und plötzlich verschwand. Die lilahaarige zog nur verdutzt eine Augenbraue nach oben und musste plötzlich lachen. Schade das diese Masken da waren, nur zu gern hätte sie in jenem Moment das Gesicht der Mr. Mustermann Truppe der Kage gesehen.

Soviel also zu den letzen Minuten. Hikari seufzte und besann sich kurz darauf wieder. Noch immer parkte ihr Arsch im Eingangsbereich und so ließ sie ein leises Seufzen hören und wollte sich gerade umdrehen. als aus dem Nichts etwas schwarz graues und sehr großes angehopst kam. Die "Heerführerin" schaffte es gerade noch so zu stoppen, hielt ihr Gleichgewicht Konstant und suchte sich schließlich wieder festen Stand auf dem Boden. Die kleine Briese erzitterte irgendwo tief in den Weiten ihres Kimonooberteils. Was auch immer ihr Partner da zu suchen hatte, die lilahaarige schlug unwirsch die langen Ärmel nach hinten und brachte somit Ruhe in die Sache. Endlich konnten sich ihre goldenen Augen mit dem Hühnen vor ihrer Nase befassen. Was nicht so leicht war angesichts des Größenunterschiedes aber da sie eine Medic war, dürfte Nackenstarre momentan das kleinste Problem darstellen. Auch konnte man die lilahaarige nicht damit schockieren, das der grauhaarige so respektlos mit ihr sprach. Im Tode waren sie alle gleich also warum kostbaren Atem mit dämlichen Höflichkeitsfloskeln verschwenden? Sie atmete einmal tief durch, sammelte ihre Gedanken und setze dann zu der erwarteten Antwort an. Ich glaube nicht an die Hoffnung sondern an meine eigene Stärke. Dies hier wird meine Prüfung also warum Gedanken ans hoffen verschwenden? Sterben müssen wir alle einmal aber solange meine leeren Phrasen den Menschen Mut geben, solange werde ich sie verkünden. Etwas trocken quetschte sie den schwarz gewandeten Mann schließlich darüber aus, wie es um Nekomata und deren Zähmung stand. Nicht das es sie sonderlich interessierte aber Hikari konnte es förmlich vor sich sehen, wie die Kage bei dieser Frage das lauschen anfingen. Blöde Penner! Nein sie tickte jetzt nicht ab und versuchte diese Idioten mit einem Holzpflock zu verkloppen, stattdessen lenkte sie sich mit dem witzigen Spitznamen No san ab. Wie gut das Hikari ein Faible dafür hatte, anderen Leuten Kose oder Spitznamen zu verpassen, denn so nahm sie diesen dankend an. Ihr Gegenüber sah sich nun gezwungen allen zu beweisen, das die Miezekatze auf sein Wort hörte. Ganz in der alten Uri Geller Manier mit Holzlöffel und viel magischen Chakra. Einige dramatische Augenblicke später bildete sich auf der Hand des grauhaarigen eine Miniaturausgabe der gefürchteten Todeskatze. Bis diese der Meinung war ihr Maul aufreißen zu müssen. Hikari nahm deren kreischenden Beleidigungen lächelnd hin und ihr Besitzer schritt ja auch ein um sie zu zähmen. Das Katzenviech mit der Hand am Schwanz gepackt sollte aber nicht reichen, denn schon schoss der Windgeist als Windhauch hervor, zerzauste der Neko ordentlich das blaue Fell und ließ es sich auch nicht nehmen, dem Teil noch einen kräftigen Stoß in den Hintern zu verpassen. Erst ein giftiger Blick seiner Partnerin brachte ihn zur Räson und so stellte er den Überfall ein. Zum Glück denn schon erblickte die lilahaarige das Leuchtfeuer am Horizont. Na klasse warum nur musste Akatsuki auch überpünktlich sein. sie hatte Seijins Anweisungen verstanden und nickte ihm kurz zu. Verstanden Nezumi ich halte vorerst am linken Flügel die Stellung. Falls einer von euch medizinische Versorgung braucht, reicht es wenn ihr dem Wind leise meinen Namen Hikari anvertraut. Ich werde dann herbei eilen. Damit war für die Frau das Thema gegessen, weder kamen rührselige "Pass auf dich auf" Sprüche noch folgte tränenüberströmtes Umarmen. Sie ließ allen ihren Stolz und nahm mit kühlen Blick die Massen an Zetzuklonen ins Visier. Hinter ihrem Rücken machte der Katzenbändiger schonmal nen Abgang, mit dem Spitznamen Nezumi versehen. Er bedeutete Maus als auch mausgrau, wegen seiner Haare und der Verbindung zu Nekomata. Hikari seufzte und machte sich schließlich mit wenigen Handgriffen kampfbereit. Ergo ihre Klamotten fielen fast alle zu Boden, da diese die Nutzung des Hinketsu nur beeinträchtigen würden. Ganz zu schweigen von den hartnäckigen Blutflecken im Stoff. In diesem ~Outfit~ sah sie zwar aus wie ne Schlampe aber zumindest passten die Klamotten zu ihrem Kampfstil. Aus dem Klamottenaufen zu ihren Füßen, fischte die lilahaarige noch kurzerhand ihre Schriftrollen, das ganze Waffenarsenal, als auch ihre geliebten Gifte. Nun denn Partner wollen wir etwas mitmischen? Fragte Hikari lachend, ehe auch sie vom Turm in die Tiefe sprang. Der Windgeist folgte ihr und nahm endlich eine materielle Gestalt an, die eines riesigen weißen Hengstes. Noch während des Falls sammelte er sein Chakra um das Hakki no Tenkai ein zu setzen. Aus den Schulterblättern sprossen mächtige Schwingen, welche ein paar mal wild schlugen um die richtige Balance zu finden. Das ganze dauerte nicht einmal 3 Sekunden da sie seit über 20 Jahren diese Manöver flogen und alsbald landete Hikari auf seinem Rücken und hielt sich gut an ihm fest. Ihr ~Partner~ bremste einige Meter vor dem Boden ab und verharrte dann auf der Stelle. Seine Partnerin musste sich erst eine genaue Lage über ihre Situation verschaffen, erst dann war sie gewillt, zu handeln. Das der braune Vogel unterdessen die verbliebenen Kage in die Mangel nahm, davon merkte sie nichts. Nur der Schatten, der kurz über ihre Köpfe hinweg huschte, zogen ihre goldenen Pupillen auf sich. Die junge Jinchuuriki zog also an forderster Front in die Schlacht. Beneidenswert, denn noch hatte man der Tsukikage eingeschärft sich ruhig zu verhalten, doch das konnten die Kage eh bald knicken. Sie wartete auf einen Anreiz um endlich wie ein Tsuki kämpfen zu können. Blut würde in Strömen fließen, während sich Hikari daran labte, es den Feinden stahl oder ihren Körpern stundenlange unsagbare Qualen bereiten würde. Ihr Partner schnaubte missmutig und auch sie war ungeduldig.


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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   So Jun 03, 2012 2:41 am

Die Schlacht hatte begonnen. Die Feinde rückten immer weiter vor und die verbliebenen Streitkräfte hielten ihnen entgegen, was sie noch zu bieten hatten. Unmengen an gehärtetem Stahl flogen über das Feld und verdunkelten den Himmel. Iwas letzte Krieger ließen regelrecht die Erde erzürnen. Morgensterne, Windmühlenshuriken und allerhand größere Geschütze suchten sich ihren Weg von ihren Türmen aus, derweilen die verbliebenen Meuchler des Nebels einen Regen aus Senbons auf die weiße Masse niederregnen lassen. Die Herren der Wüste, die Shinobis aus Suna hingegen erkannten die alte Kunst des Bogenschießens in den letzten Monaten des Krieges wieder und rissen regelrechte Schneisen der Zerstörung mit ihren Fuutonverstärkten Pfeilen in die Linien der Feinde. Konoha selbst blieb klassisch bei ihren Kunais und ihr Kommandant schien seinen Turm dank seiner Schattentechniken nahezu im Alleingang verteidigen. Doch was machte das Land des Grases da nur? Keine schweren Geschütze wurden aufgefahren, keine Massen an kleinstprojektilen in die Feinde geschossen. Keine klassische Kriegsmaschinerie wurde genutzt.
Nein. Der letzte Krieger Kusas stürzte sich höchstpersönlich in das Schlachtfeld. Er war seine eigene Waffe und würde diese auch ausnutzen. Seijin kannte keine Gnade mehr für die Leute, welche seine Heimat brandschatzten und den Untergang für sein Land bedeuteten. Er wollte niemanden mehr beschützen. Er hatte niemanden mehr zu beschützen. Was Seijin wollte, war nichts weiter mehr als den Schädel jener zu zertrümmern, die ihm heute gegens Bein pinkeln wollten. Und genau diese Einstellung zweifelte Nekomata gerade an.
"Öhhm... Du weist schon, dass unsere Feinde an der Decke kleben?", erinnerte sie Seijin mitten im FLug noch mal an seine Ziele. Es war im Seelenversteck über die gemeinsame Telepathie gewesen, weswegen es alles nicht viel Zeit in Anspruch nahm.
"Ja" entgegnete Seijin nur knapp. Er war voll konzentriert und musste es jetzt auch sein.
"Warum fliegen wir dann gerade in Richtung Wasser?"
"Um Fahrt aufzunehmen."
"Ich mag aber kein Wasser."
"Kein Problem", entgegnete Seijin noch abschließend und kurz vor der Wasseroberfläche öffnete sich Kuryias Ikosiegel, was ein Portal zur Decke der Kluft öffnete. Genau konnte er dadurch die weißen Klone erkennen, welche nun ihr schnelles Ende finden sollten. Eine kurze Drehung in der Luft und schon flog er kopfüber durch das Portal. Ein kurzes Zucken seine Finger richtete die zehn Sotobas auch noch kreisförmig um ihn herum aus und kaum war er durch das Protal geflogen, war er wieder oben an der Decke der Kluft.
Mit der Wucht seines Aufpralles gegen die Decke zermatschte er regelrecht einen der Zetsus. Zum Glück musste man sagen. Hätte der Zetsumatsch ihn nicht gebremst, hätte Seijin sich damit bestimmt selbst zermatscht. Aber egal. Auch die zehn Sotobas fanden das Ende ihres Fluges in den Innerein umliegender Klone, welche damit auch ihr Ende fanden und nur leblos von den Hölzern abrutschten. Ein Hoch auf Sunagakures Steineichen, den härtesten Hölzern der bekannten Welt.
So verharrte der schwarze Mann für einen kurzen Moment an der Decke der Kluft und nutzte die Verwunderung der umliegenden Zetsuklone aus, um sein Chakra zu sammeln.
"Elf sind weg, fehlen noch Zehntausend weitere. Und nun?"
Nekomata konnte sich einfach kein Kommentar verkneifen? Das kleine Minikätzchen auf Seijins Schulter hatte alle Mühe gehabt, ihre Position bei dem Aufprall zu halten und fand sie nun, umringt von der gegnerischen Armee, auch gar nicht mal so tuffig.
"Weniger Gerede, mehr Kampf!", entgegnete Seijin noch trocken, diesmal aber in der realen Welt mit düsterer Stimme. Es sollte gleichzeitig eine letzte Warnung an die Zetsus sein. Die letzte Chance zur Flucht. Immerhin war es ein bekanntes Zitat aus einer modernen Kriegshymne gewesen. Jene Hymne kam von Übersee, aus einem fernen Land, wo man die Künste des Chakras und der Shinobis vergessen hatte und dies mit technischem Fortschritt wieder wett machen wollte. Es waren umständliche Völker auf dem Fremden Kontinent gewesen, aber sie wussten, es ihre Feinde zu provozieren. Immerhin ging es in der Hymne genau darum. Man wollte seinen Feind zur Handlung zwingen. Man legte ihm nahe, dass es keine Zeit zum Reden, sondern zum Kämpfen war. Die Zetsus wussten dies zwar bestimmt genauso gut, wie Seijin, aber sie sollten gewarnt sein, dass auch er es so sah.

A little less conversation!

Und da konnte der Brückenkopf also auch schon geschaffen werden. Eine kurze Handbewegung über Nummer zwei seine Phiolen, ein klein wenig Chakra und schon pufften ihm seine Klingentonfas perfekt in die Hand. Die dazugehörigen Mondklingen wurden gleich mit Chakrafäden bespickt und hielten vorerst starr in der Luft ihre Position. Irgendwie sahen die Zetsus dies nun als Einladung zum Angriff an und stürzten auf Seijin zu, wie es die hiesigen physikalischen Zustände zuließen. Doch auch Seijin blieb mit diesen Klingen nicht einfach stehen. Mit genügend Chakra in den Armen schoss sein linker von beiden nach vorn und das drehende Tonfa zerspaltete auch schon den Schädel von Opfer Nummer Zwölf. Ja, diese Klone waren verdammt hart gewesen. Regelrecht holzig sogar schon. Jedoch wusste Seijin dies aus vergangen Konfrontrationen mit ihnen und hatte sich darauf eingestellt. Somit zerschnitt auch der zweite Schlag, welcher seinen Weg durch einige Beine suchte, mit Leichtigkeit seine Ziele.
Damit wurde fürs erste ein mal genügend Platz geschaffen. Die zerschnetzelten Zetsus flogen recht leblos die Klippe hinunter und Seijin war schon bei 17 angekommen. Und hatte wie erwähnt genügend Freiraum für richtige Kampfmanöver. Die Tonfas wirbelten um seine Hände herum und fanden immer wieder erneut ihr Ziel im Stammhirn eines Zetsuklones. Einem Tornado gleich fegte Seijin einen Klon nach dem Anderen von der Kluft hinweg ins Meer. Schon fast rhythmisch wanderten seine Angriffe durch die verwunderte Feindesmenge. Scheinbar hatten diese Pflombies(Zombies als Plfanzenmaterial) echt nicht mit solch einer wahnwitzigen Gegenmaßnahme gerechnet. Langsam war Seijin nämlich schon bei der 30 angekommen und der Druck auf ihn erhöhte sich nur unwesentlich. Scheinbar hatten sie ihn noch nicht als neuen Jinchuuriki erkannt. Nekomata war ja bis jetzt auch noch recht ruhig geblieben...
Zumindest bis zu jenem Moment, wo einer der Zetsus es gefährlich nahe an Seijins Rücken schaffte und ihn im Sprung von der Kluft reißen wollte. Mehr oder minder geistesgegenwärtig sprang die Minidämonenkatze also dem Klon entgegen und schaffte das, womit echt niemand rechnen sollte. Sie wurde von ihm verschluckt. Der gezielte Sprung in Richtung Mund und die noch recht instabile Form des minimalen Sajifuins brachten sie halt in die richtige Passform für den Verdauungstrackt des Pflombies. Das verwirrte Mauzen Nekomatas machte auch Seijin darauf aufmerksam, welcher nun auch schnell reagieren musste. Und er wusste, dass es nur einen Ausweg für seinen letzten Löffel gab. Und auch, wenn er diese Technik eigentlich noch nicht einsetzen wollte, so gar es wirklich keine Alternative, als noch mehr von Nekomatas Chakra in den Löffel zu transferieren.
Endeffekt der ganzen Sache war dann, dass die Dämonenkatze immer weiter wuchs und somit einen halben Meter vor Seijin den Zetsuklon zum platzen brachte. Und das war keinen Moment zu früh gewesen. Gerade so konnte er noch der nun einem Berglöwen gleichenden Mushi ausweichen und sie an beiden Schwänzen packen. Wenn sie schon mal so groß war, konnte er sie auch gleich als Waffe gebrauchen. Also nutzte er ihren Schwung gleich aus, um sie kreisförmig wie eine Krallensense um sich herumzuschleudern.
Was dann aber wirklich passierte, war echt unerwartet gewesen. Der Ruck, mit den er ihren Schwung in eine Kreisbahn lenkte, verlagerte Nekomatas inneres Chakra nach vorn, worauf sie willkürlich Flammen ausspeien musste und somit sogar einen Flammenwall als brennenden Zetsus erschuff. Dieser nicht eingeplante Moment zum verschnaufen, die brennenden Zetsus wollten erst nicht abstürzen und die verbleibenden trauten sich nicht an ihnen vorbei, nutzte Seijin auch gleich aus und setzte Nekomata auf der Decke ab, welche scheinbar auch eine Art Kinobori beherrschte. Zumindest klebte sie an der Decke.
Ein tiefer Atemzug wurde also genommen und sein Blick wanderte von dem verebbenden Flammenwall auf seine Dämonenkatze, welche ihm nun bis knapp über die Knie reichte.

STIMMUNG!

"Du kannst flammen spucken und sagst mir nichts davon?", ranzte Seijin Nekomata barsch an. Solch eine Information wäre immerhin echt hilfreich gewesen.
"Du hast halt nicht gefragt", antwortete die Mieze nur keck und lies ihren Blick nicht von den brennenden Zetsus ab.
"Warum?", hakte Seijin nun regelrecht entsetzt und fokussierte auch wieder die verkohlten Köpfe.
"Hast du dir schon mal die andren Bijuus angesehen? Tödliche Seifenblasen, Tentakel, Sandkontrolle, Lava und die Sprenkleranlage dort unten. Irgendwas musste ich da ja aufwarten."
"Ich dachte immer, du kontrollierst die Seelen der Toten."
"Ja und? So eine kleine Zombiearmee kann zwar schön und gut sein, hat aber gegen die großen Geschütze keinen Wert. Da muss man sich andersweitig orientieren. Aber das sollte erst mal egal sein. Sie wissen jetzt, dass wir ihr Ziel sind."
"Gut. Der Brückenkopf ist eh vorbereitet. Lass uns zur Steilwand vordringen und dann weiter schauen."
"Viel Spaß. Ich geb dir Rückendeckung."

Mit diesen Worten Nekomatas erlosch auch schon der Flammenwall und neue Zetsus wollten sich wieder ihren Weg zu den beiden bahnen. Dieses mal aber viel konzentrierter, mit dem Wissen, dass Seijin ein Jinchuriki ist und eben mit mehr Männern. Erneut spuckte Nekomata Flammen, jedoch dieses mal nur in Richtung Meer, um den Angriff zumindest kurzfristig aus genau dieser zu unterbinden. Seijin hingegen sammelte wieder Chakra in seinen Armen sprang nahezu waagerecht in Richtung Klippe. Er wusste genau, dass die SChwerkraft ihm diesen Flug sehr schnell vermasseln würde, aber er sollte eh nicht lange dauern. Wenn es hoch kam, waren es gerade mal 3 Meter gewesen, bis seine nach vorn gerichteten Tonfas wieder ihre Klingen ins Stammhirn zweier Zetsus setzten. Solang diese sich aber noch an der Decke hielten, nutzte Seijin sie als Haltebügel, um seine Beine wie beim Bocksprung drüber hinweg nach vorn zu richten und gleich dem nächsten Zetsu ins Gesicht zu rammen. Der entstandene Schwung wurde gleich ausgenutzt, um wieder vornüber gleich zwei Zetsus zu überfliegen, dem dritten die Tonfas in die Schulterblätter zu rammen und mit einen halben zetsubefestigten Salto wieder an der Decke der Tatsachen zu landen.
Somit fehlten ihm nur noch 5Meter, um von der umgekehrten Waagerechten in der Senkrechten weiterarbeiten zu können. Wenn da mal kein Waffenwechsel hilfreich sein dürfte. Zuerst wurden noch die Tonfas aus dem Zetsu raus gezogen. Im zweiten Schritt kam dann auch endlich Nekomata nach, welche sich lieber mit einigen behelfsmäßigen Wadenbissen den Weg bis zu Seijin gebahnt hatte, anstatt aggressiv alles nieder zu fackeln.
"Können wir?"
"Türlich."
Nach diesem kurzen Worttausch schenkte Seijin Nekomata noch etwas von ihrem eigenen Chakra. Jedoch verteilte sie es nicht wieder auf den ganzen Körper, sondern nur auf ihren beiden Schwänze, welche nun wild umherschlugen und Seijin etwas Platz schenkten. Diesen hatte er auch bitter nötig für seinen Waffenwechsel. Wieder flog er kurz mit seiner Hand und etwas Chakra über eine seiner Phiolen, wodurch nicht nur seine Tonfas verschwanden, nein auch entstanden in einer kurzen Rauchwolken seine Eisenkugeln, welche wie immer mit genügend Kette an ihm befestigt waren. Ohne kurzes überlegen setzte er auch gleich mit beiden Armen einen Schlag nach vorn ins Leere. Dies war aber gleichzeitig der Befehl für die Kugeln, welche mit dem Kugutsu natürlich verbunden waren, nach vorn zu schießen und sich somit einen Weg durch die Zetsus zu bahnen. Somit wurde eine minimale Schneise gebildet, welche aber noch nicht breit genug war, um wenigstens etwas sicher bis zur Klippe zu gelangen. Also begann Seijin noch die Arme zu kreisen, was sich dank Kugutsuverstärkung auf die Ketten übertrug und somit die Ketten Wellen schlagen lies, welche nun schon ein Paar mehr Feinde nach unten beförderten. Dies öffnete nun also einen Kanal, welcher breit genug war und auch gleich von beiden ausgenutzt wurde. Kaum war er nämlich da, spurteten beide gleich ohne Verzögerung los und schafften es sogar bis zur Klippe, wo sie endlich in die Senkrechte übergehen konnten. Die war eh gesünder für den Blutkreislauf. Da sammelte sich nicht so viel Blut im Kopf.

"Buahahahha. Niemand kann uns aufhalten. Keiner reicht uns das Wasser. Wir sind unbesiegbar. Kommt nur her, ihr weißen Würmer. Nichts kann uns aufhalten!", kommentierte Nekomata euphorisch das erreichte Etappenziel. Wenn sie sich da mal nicht zu früh gefreut hatte. Denn jetzt, wo man die Schwerkraft sogar wieder als Freund nutzen konnte, sprangen gleich alle nahen Zetsus auf Seijin und Nekomata los und begruben sie somit in einem weißen Haufen Pflombies. Irgendwie doof gelaufen. Selbst die Sotobas, welche Seijin noch in diesen Haufen von der Ferne aus jagen lies, lösten den Haufen nicht mehr auf und der Jinchuriki des Nibi war nun erst mal kurz weg von der Bildfläche, verschwunden im Haufen....
Achja, ich Dämel. Die Sotobas hatte ich ja die ganze Zeit lang vergessen. Diese blieben zu Anfang ja noch an ihren Postionen verharren, wo Seijin mit ihnen die ersten Zetsus genagelt hatte. Im Eifer des Gefechtes, wo sich dann aller in nächster Nähe um Seijin nur auf ihn konzentrierten, legten sie sich jedoch dank des Kugutsus an die Decke und warteten, bis sich wieder einige Zetsus um sie herum versammelt hatten. War dies dann schon geschehen, hatte Seijin sie mit den Puppenfäden zum rotieren gebracht. Tja. Und dies riss dann eben alle Zetsus in dem kleinen 20m²-Raum, wo sich die Sotobas befanden, von ihren Füßen und lies sie ins Meer stürzen. Der Brückenkopf für Katara war also geschaffen und bereit zur Nutzung gewesen.
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Do Jun 07, 2012 1:56 am

Last Stand, es ging also endgültig los, kein Zurück mehr, Lokalisation, genau vor dem Feind. Spitze, immerhin mussten sie ihre Feinde nicht irgendwo in der Dunkelheit suchen gehen, das war in der Tat schonmal eine verdammt große Menge wert. Wäre ja wirklich peinlich gewesen einige tausend Kontrahenten suchen zu müssen wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen.
In aller Beiläufigkeit warf sich die junge Kunoichi gleich eine ganze Handvoll Tabletten ein, unter ihnen gleichermaßen verteilt Schmerzmittel, Antidepressiva und andere Wunderpillchen, einfach alles, um sie trotz ihrer ziemlich gedrückten Grundstimmung in ordentliche Kampfeslaune zu bringen. Sie würden heute vermutlich alle jämmerlichst krepieren, doch wen kümmerte dies eigentlich noch? Sie machte sich keine Gedanken mehr darum, als sie ruhigen Schrittes die Schlachtlinie ihres Turmes abging und ihre Gefährten einer flüchtigen Musterung unterzog. Die meisten Anwesenden sahen alles andere als kampfbereit oder gar vorbereitet aus, doch was erwartete man schon mehr von der Nerdabteilung? Kommunikationsspezialisten, Wissenschaftler, einige Medics, alles in allem eigentlich kein Material mit dem man eine Flanke hielt. Zumindest kein Material mit dem ein gewöhnlicher General seine Flanke halten ließ.
Doch dies alles musste die junge Kunoichi nun nicht mehr kümmern. Sie würde so viele dieser Drecksäcke mit sich mitreißen, wie sie konnte. Klein in Gestalt, schwach im direkten körperlichen Kampf, so würde sie diesen Kerlen zeigen, was sie noch in keinem anderen Kampf zuvor gesehen hatten, sie würde sie auseinandernehmen, sie würde sie zerreißen, schänden und vergewaltigen.... ok vielleicht eher zerreißen und auseinandernehmen.
Wahnsinn glitzerte denn in ihren Augen, als sie sich ihren Gefährten entgegenwandte. "Also meine Freunde, es verspricht heute dreckig zu werden und wenn ich dreckig sage, meine ich wirklich verdammt dreckig." Ein Lächeln von zweifelhafter geistiger Gesundheit breitete sich auf ihrem Gesicht aus. "Jeder, der einen Versuch unternehmen will hier und heute noch seinen Arsch zu retten, hat von mir jede Erlaubnis dazu, wer durch diese Linien.." Ihre Hand umschrieb die ersten Zetsu, die in ihrem Blickfeld zu sehen waren. "... durch diese Linien brechen kann, hat eindeutig verdient was er dahinter findet, sei es nun Freiheit oder Tod, ich weiß es nicht." In einer waghalsigen Geste hielt sie ihren Gehstock in Richtung eines Zetsu, wobei sich im beinahe gleichen Augenblick die Spitze des Gehstocks abklappte und etwas daraus hervorschoss. Es war ein Zetsu zu sehen, der munteren Flugs in Richtung Meer dahinsegelte.
"Also wo war ich? Achja. Lasst euch den ganzen Mist hier nicht als Ehre oder sonst einen Mist verkaufen. Weder werden wir den heutigen Tag überleben, noch wird sich irgendjemand um uns scheren. Unsere Ärsche stehen hier auf dem Spiel und nur wir können sie aus der Scheiße ziehen, denn all unsere Obrigkeiten scheißen an diesem Punkt nur allzu herzlich auf uns." Stille umspielte die Reihen der Truppe, kein Wunder eigentlich, schließlich hatte man sie gerade als Selbstmordeinheit deklariert. Einigen besonders erleuchteten Individuen wurde in diesem Moment überdies klar, warum niemand am Vorabend darauf erpicht gewesen war die Tombolla zu gewinnen. Ruhm und Ehre hatten auf dem Plan gestanden, von einem der ersten Feindkontakte hatte da indes noch keiner gesprochen, so ein Scheiß aber auch.
Mittlerweile waren die Reihen des Feindes weiterhin beständig im Anmarsch, um genau zu sein waren sie vor allem in Reichweite der ersten Geschütze. Kaum mehr als eine Handbewegung der jungen Kunoichi genügte und vom gesamten Turm, den sie verteidigten war ein lautes Dröhnen zu hören, als Geschosse jeder Form und Größe sich auf den Weg in Richtung Feind machten. Rein nebenbei sah sie noch eine halbnackte Tusse auf einem Gaul vorbeifliegen..... moment... was zur Hölle? Sie hatte keine Halluzinogene eingeworfen, davon hätte sie gewusst. Sie kannte all ihre Pillen auswendig, oder doch nicht? Ach Scheiß drauf, wenn sie ihnen in die Schussbahn flog war sie selbst Schuld, ganz gleich ob Freund, Feind, Kanonenfutter oder Geist.
Just, als die zweite Salve anbranden wollte, in der Tat wurden an diesem Punkt nur elementare Punkttechniken genutzt, vorzugsweise Dotongeschosse und Fuutonbomben, welche kurz dahinter von einzelnen Brandpfeilen verfolgt wurden, erinnerte sich die junge Frau. Richtig, das war diese Tusse gewesen, die irgendwas davon gelabert hatte, dass man ihren Namen dem Wind anvertrauen sollte, wenn Not am Mann war. Das sollte sie also in der Tat einmal ausprobieren. Warum sie dem Wind den Namen indes trotz dem Lärms um sie herum leise anvertrauen sollte, war ihr schleierhaft, aber gut, wohl für den cinematischen Effekt. "Hikari.... es braucht Hilfe an der Westfront..... geh mir endlich aus dem Schussbild... und zieh dir was Richtiges an, meine Männer schießen dank dir ja nurnoch Scheiße zusammen....".
Ob das wirklich funktionieren würde, daran zweifelte die junge Kunoichi, aber was sollte man machen? Man musste schließlich nehmen, was man kriegen konnte. Es war schließlich nicht so, dass sie sich mit dieser stoisch näherrückenden Schlachtreihe wirklich längere Zeit damit würde beschäftigen können, denn aus irgendeinem Grund schienen ihre Frontfallen nicht ganz so zu funktionieren, wie sie sich das vorgestellt hatte.
Voller Wage/- und vermutlich auch einer ganzen Menge Todesmut schwang sich die junge Frau von ihrem tollen Turmplatz in die Waagerechte und rannte die Wand hoch, wobei sie sorgfältigst darauf achtete keinem ihrer Kameraden in die Schussbahn zu laufen, das wäre ansonsten ein allzu schnelles Ende dieses Abenteuers geworden. Fuuton, Doton, Vollmantelgeschosse zischten ihr um die Ohren und rauschten unbarmherzig dem Feind entgegen in dessen Reihen sie wunderbare Löcher rissen, welche sich jedoch nur allzuschnell wieder füllten.
Endlich erreichte sie das Ende des Turmes und gelangte wieder in die Senkrechte, zugegeben, es war die falsche Senkrechte, aber naja. Das Problem der Fallen erschloss sich ihr hingegen nicht allzu sauber. Ikôkanonen auf Chakrabatteriebetrieb, sie sollten eigentlich problemlos funktionieren und sich automatisch bei Feindkontakt auslösen, doch aus irgendeinem Grund taten sie dies nicht. Es dauerte lange Sekunden, bis sie endlich das Problem entdeckte, die Dinger waren auch eine größere Anzahl von Chakrasignaturen hin konzipiert, die Zetsus hingegen konnten damit freilich nicht dienen, kein Wunder, dass diese Mistdinger streikten.
Beiläufig richtete die junge Frau ihren Gehstock über die Schulter, zückte den Abzug und drei weitere Zetsu, die ihren Kameraden vorausgeeilt waren, fielen ihr zum Opfer, während sie sich einhändig daran machte sie Siegel zu modifizieren. Fast schon hätten die ersten zehn Zetsu sie im Nahkampf erreicht, als sie endlich fertig war und auf einen Schlag direkt aufhörte Chakra in ihren Fußsohlen zu konzentrieren.
Mit einem lauten Rummsen begannen die Kanonen loszukrachen und trieben die gegnerische Frontreihe wieder zurück. Sie verschossen alles, was die Allianz noch hatte aufbieten können, selbst Stühle, Sofas und Kühlschränke, alles was in der Lage war jemanden zu töten, wenn es nur mit entsprechend Kraft abgeschossen wurde. Kuriyâ segelte indes in gerade Linie in Richtung Meer hinunter, gab sich jedoch nur zwei Sekunden dem Genuss des freien Falls hin, bevor sie ein Ikôsiegel unter sich schuf und mit einiger Geschwindigkeit bei ihren Kameraden hinausgeschleudert wurde, was leider aufgrund ungünstiger Ikôplatzierung unweigerlich darin endete, dass sie sich mit einigem Karacho den Schädel an der Decke der untersten Turmebene anschlug, der Schmerz wurde von den Tabletten glücklicherweise größtenteils absorbiert.
Während die junge Frau nun einen Augenblick benötigte, um ihre Benommenheit abzuschüttel, folgt nun ein kurzer Einschub aus einem etwas anderen Blickwinkel.

Ja sie waren gute Kämpfer, gute Sklaven, hatte man ihnen gesagt. Sie mochten alleine nicht stark sein, doch sie waren Legion. Sie waren alle eins und doch standen sie in Masse da. Sie waren mit der Natur schlechthin verbunden. Sie entstammten der Natur und würden nach ihrem Tod wieder eins mit ihnen werden, sie waren Zetsu, die Macht und Masse.
Ihre andere Hälfte war verschollen, gegangen, hatte sie zerrissen, alleine gelassen. Einsamkeit. Hilflosigkeit. Machtlosigkeit. Doch das Auge war da gewesen. Ja, ja, jaaaa das Auge, es hatte sie alle geschützt und sie zu seinen Dienern gemacht. Sie dienten dem Auge, sie schützten es und kämpften für es. So viel Tod. So viel Mord und Verderben hatte sie unter seine Feinde gebracht, alles im Namen des Auges. Allein der Gedanke daran lies ihren Verstand mit Bildern von Blut und Gewalt durchfluten. Sie waren im Sieg begriffen. Sie waren die Macht. Nichts konnte sich ihnen entgegenstellen.
Und da waren sie nun, die jämmerlichen Reste der Allianz. Verbuddelten und vergruben, versteckten sich wie Hunde, wie Nager, wenn das Raubtier kommt. Und sie würden sie holen, ja, das würden sie tun. Und dann würden sie essen, jaaaaa, soooo hungrig wie sie waren. Sie würden essen, bis sie nicht mehr konnten und dann wäre alles vergangen, was einst an diese minderen Wesen erinnerte. Zetsu würden die Welt bevölkern. Und über sie alle würde das Auge wachen, ja das Auge, das sie schützt und behütet. Das Auge im roten Licht.
Es ging los, sie setzten sich in Bewegung. Gleich einer Flut. Sie waren ein Tsunami, kein Hafen würde ihnen standhalten. Ein Sturm, der einfach über alles hinwegfegte und reinste Zerstörung brachte. Sie würden sie alle dominieren. Sie waren Zetsu, sie waren Legion, ohhh ja, das waren sie. Doch warum? Warum waren sie alle eins? Warum durften sie nicht individuell sein? Warum mussten sie alle einem Ziel folgen? Waren sie etwa nur geistlose Zellen eines Körpers?
Der Sturm erreichte das Plateau über der Festung, doch die Gedanken eines Zetsu gingen weiter. Warum wurden nur sie geopfert? Waren sie wirklich alle gleich? Hatten sie nicht ebenso den Willen zur Individualität wie alle anderen Menschenwesen auch? Hatten sie nicht auch das Recht sich zu entscheiden?
Sie strömten über die Kante hinweg.
Und warum taten sie all das hier überhaupt? Warum mordeten und töteten sie? Warum forderte das Auge sie zu so etwas auf? Warum..... flog ihm da eine Kuh entgegen?
Und so wurde das Dasein des einzigen weißen Zetsu beendet, welcher jemals auf dem Weg war ein eigenes Bewusstsein entwickelt. In der Tat war es im Übrigen keine Kuh mehr, die sein Dasein beendete, vielmehr waren es die Überreste einer Kuh, welche mit weit höherer Geschwindigkeit, als für diese gesund sein könnte aus einer Ikôkanone herausgeschleudert worden war. Mit diesen Zetsu starben in jenem Augenblick des Aufpralls im Übrigen noch zweiundzwanzig andere.

Doch zurück zu der jungen Kunoichi in deren Leben seit ihrem kleinen Aufprall lediglich fünfeinhalb Sekunden vergangen waren. Der Turm erbebte unter den Abschüssen der Ikôkanonen dermaßen stark, dass sie sich festhalten musste, um nicht ein weiteres Mal über die Steilkante zu fallen. Langsam kehrte wieder ein wenig Klarheit in ihren Kopf ein. Es war langsam aber sicher an der Zeit die Tür zuzuschlagen, ansonsten würde Seijin an der Front praktisch zerquetscht werden zwischen all diesen Kontrahenten.
Glücklicherweise war auch dieser Teil des Plans verdammt gut durchdacht worden, denn dieser Turm war nicht einfach nur ein Turm, er war... er ruckte heftig zur Seite, als auch ein anderes Wesen langsam begriff, dass es an der Zeit war zu handeln. Langsam richtete sich der Turm vom Boden auf und offenbahrte unter sich einen großen Panzer, aus dem vier Beine herausragten, sowie ein großer gepanzerter Kopf an einem Ende. "Alle Mann festhalten und Feuer einstellen, Ikôkanonen haben weiterhin Freigabe, bis das Drehmanöver abgeschlossen ist!" Unter all dem Lärm war die junge Kunoichi nur mit einer guten Menge Ach und Krach zu hören, doch es schien zu genügen, all ihre Gefährten hatten aufgehört den Turm in mehr Schwankung auf dem Schildkrötenpanzer zu versetzen, als unbedingt nötig war. "Initiiert Protokoll Feuerdrache! Wer jetzt raucht wird gefeuert!"
Noch während sie redete suchten sich die ersten Shinobi der Einheit Tongefäße zusammen, die in kleinen Kisten bereitgestellt worden waren und begannen diese auf das Schlachtfeld zu werfen, von welchem weißer Zetsusaft in Richtung Meer tropfte. Bald vermischte sich der zähflüssige Inhalt der Gefäße mit dem Saft und nur ein stechender Geruch erinnerte daran, dass an diesem Ort mehr wartete, als nur ein paar zerfetzte Leichen.
Doch damit nicht der falsche Eindruck entsteht, dass der Zetsustrom an dieser Flanke gestoppt hätte, das ist mitnichten so, es war vielmehr der Fall, dass in diesem Augenblick die Ikôkanonen allein die Hauptbeschusslast trugen und nur hier und da vereinzelte Zetsu überhaupt diesem Regen des Todes entkommen konnten. Hierbei wurde jedoch stoisch ignoriert, dass die Batterien dieser Kanonen alles andere als ewig halten würden, aber naja, zumindest für den Augenblick erfüllten sie ihren Zweck.
"Katamaran, worauf wartest du? Dass ein Hase dich zum Wettrennen auffordert?" Die Hand der jungen Kunoichi schwenkte unbeherrscht in die ungefähre Richtung Seijins. "Wir müssen endlich um diese Zetsu herum und dann die Tür schließen, sonst haben wir die längste Zeit einen Jinchuuriki des Nibi gehabt!" Die Eindringlichkeit ihrer Stimme wurde von dem Turmträger mit einem lauten Seufzen und einem Zittern aufgenommen, als dieser langsam ihre Front umschiffte und begann die weiterhin einströmenden Zetsu mit mittlerweile wieder voller Beschussmacht in Richtung Mitte zu treiben, wobei sich hinter dem Turm eine immer größere werdende Flammenwand aus Nampalm ausbereitete, welche einen weiteren Vormarsch zu einer verdammt heißen Unternehmung gemacht hätte.
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Kunshi Seijin



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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Mo Jun 25, 2012 6:23 am

Da steckte er also, der arme Tropf, umschlungen von knapp 20 Zetzus. Und alle wollten nur eines: Sein Chakra. Irgendwas musste sich Seijin einfallen lassen, denn lang konnte er es so nicht aushalten.
"Du weist schon, dass die uns an die Reserven gehen wollen?", nörgelte zu alledem auch noch Nekomata herum. Als wäre die bedrückende Situation durch 20 Bambusmonstern nicht schon schlimm genug gewesen.
"Jap", entgegnete Seijin nur knapp. Die Lage war wirklich einfach zu ernst gewesen, um mit der guten Katze auch noch ein ausschweifendes Gespräch zu führen. Selbst unter einem Haufen von Feinden.
"Und dir ist schon bewusst, dass ich sie grad nur mein Chakra fressen lasse, damit du mir nicht kaputt gehst?", setzte Misses Obvious noch einen drauf. Als hätte Seijin es nicht selbst schon bemerkt.
"Bin ja schon dabei."
"Beeil dich mal lieber. Auch Bijuus haben nicht endlos Chakra", wahre Worte von der kleinen Katze. Diese Bijuus mögen zwar Enthitäten aus unvorstellbar riesigen Mengen von Chakra sein, aber auch dieses ist irgendwann mal aufgebraucht. Man möge sich mal vorstellen. Um Nekomata den Tode zu weihen, müssten die Zetsus diesen Vorgang ganze drei Tage aufrecht erhalten... 4 Stunden hätten aber schon gereicht, um ihr zumindest das Bewusstsein zu rauben. Jedoch wollten wir es nicht so weit kommen lassen. Und vor allem Seijin, welcher sich in diesem Holzberg endlich die Arme zusammen tat und ein so genanntes Fingerzeichen formte.
"Doton: Kajugan no Jutsu!", kaum waren jene magischen Wörter gesprochen und schon strömte Seijin sein Chakra aus. Sollten die blöden Zetsus es doch fressen. Dieses Chakra würde ihnen sprichwörtlich schwer im Magen liegen. Denn immerhin. Die Technik des erschwerten Steines lies alles versteinern, was mit diesem besonders geformten Dotonchakra in Berührung kommt. Nichts konnte diesem Biss der Gorgone entfläuschen und so geschah es, wie es geschehen musste. Jener Zetsuklumpen wandelte sich binnen Sekunden in einen Steinklumpen, welcher nun wie ein Geschwür an der Granitwand von Massakasame Ni klebte.

"So. Und nu?"
Die Dämonenkatze konnte einfach nicht ruhig bleiben. Aber die Frage war echt berechtigt. Was kam nun? Die Zetsus saugten zwar in ihrer versteinerten Form nicht mehr sein Chakra ab, jedoch war er nun in einem Steinklumpen gefangen.
"Wir warten."
"Auf was? Besseres Wetter? Ich dachte, du wolltest mir die Freiheit eines Schlachtfeldes bieten."
"Wirst du auch bekommen, wenn du mal für eine Minute deine Klappe hältst."
Wer hätte gedacht, dass ein Bijuu mit persönlichen Freiheiten solch eine nervige Person werden könnte. Sie waren ja schon als mordende Monster niemandem wirklich sympathisch gewesen, aber Charakter sollte diesen Viechtern echt verboten werden...
Aber gut. Nekomata tat, kaum zu glauben, sogar wie befohlen und hielt mal für einen Moment die Backen. Was jetzt zu hören war, waren nur noch unzählige Aufschläge von Waffen und Jutsus jeglicher Art, welche ihren Weg entweder in die Felswand oder die Feinde suchten. Doch diese wollte Seijin nicht hören. Er wartete auf einen bestimmten Laut. Ein Signal, welches ihm sicheres Geleit bedeuten würde. Doch irgendwie lies es etwas auf sich warten.
"Na wo bleibst du denn Quakie?", fragte Seijin noch offen in den Stein hinein und wartete weiter auf jenes "Signal". Doch irgendwie lies es auf sich warten.
"Quakie? Worauf zum Teufel...", ein starker Ruck, welcher selbst das Innere von Seijins Erdloch erschüttern lies und dumpfes Geräuch, als wurde im Nachbarzimmer die neue 3.000 Trockengallonentoilettenspühlung betätigt worden, unterbrachen Nekomata in ihrem Satz. Jedoch sollte es nicht ihr letzter gewesen sein:"WAS IM NAMEN DER VERTEUFELTEN SCHWEINEHIRTEN WAR DAS DENN?"
"Unser Zeichen", entgegnete Seijin nun besser gelaunt und verschmitzt zugleich und konnte sich wieder an die Arbeit machen. Zum Glück war dank der räumlichen Enge das Fingerzeichen nie wirklich gelöst worden, wodurch er nur noch Chakra in konzentrieren musste.

"Doton: Dai Kajugan no Jutsu!", brabbelte er voller Tatendrang vor sich hin und lies das Chakra seine Arbeit machen. Was es mit diesem Jutsu so anstellte? Naja. Das Jutsu des super erschwerten Steines machte an sich komplett das Gleiche, wie sein Vorgänger, nur ohne des kleinen Nebeneffekt der Versteinerung. Kurz: Seijin hatte gerade eine Normmasse von 2Tonnen inne und was ab dann passierte, war simple Physik und nannte sich versagende Kohäsionskraft. Der Steinklotz von Zetsus hing nämlich nur sanft an der Granitwand, jedoch erübrigte sich das mit der zusätzlichen Masse, welche Seijin dank des Jutsus nun auf die Waage legte und er löste sich.
Was das brachte? Zum einen war Seijin wieder frei. Und zum anderen war er jetzt auch im freien Fall gewesen und musste schleunigst etwas dagegen unternehmen.
Mit einem kräftigen Ruck schälte Seijin sich aus dem Felsgrab heraus und sprang von diesem ab, um seinen Sturz wenigstens etwas zu verlangsamen. Das Dai Kajugan no Jutsu war schon wieder deaktiviert gewesen und durfte nun der nächsten Technik weichen.
"Doton: Keijugan no Jutsu", konnte man noch von ihm vernehmen und schon war er leichter als eine Feder gewesen. Ein Hoch auf den erleichterten Stein, welcher Seijin nun hoch hinaus in die Lüfte aufsteigen lies. Was er da zu sehen bekam, war schon fast malerisch gewesen. Derweilen an der westlichen Seite napalmgetränkte Flammen die Klippe entlangzüngelnten und ein Fortschreiten der Feinde verhinderte, triefte und tropfte die östliche Hälfte des Schlachtfeldes von Quakies Klospühlung. Wie viele Physiker, Wetterforscher und sonstige Geeks dafür wohl geben würden, um eine Analyse der Luftbewegungen in diesem Chaos machen zu dürfen...
Aber egal. Zu aller erst musste ein fester Stand her, damit Seijin erst mal einen Überblick über die neue Lage erhalten konnte. Und da es sich regelrecht in sein Auge brannte, musste Seijin einfach auf Kuriyas Turm landen. Woran er erkannte, dass es Kuriyas Turm war? Also erstens schossen unzählige Waffen, Alltagsgegenstände und sogar Essensreste von diesem Turm aus auf die Gegnermassen und hielt diese damit beinahe im Alleingang davon ab, wieder auf die Klippe vorzustoßen. Und zum anderen wurde er gerade von einer riesigen Schildkröte getragen, welche ihn zur schwimmenden und vor allem beweglichen Festung machte.
Sowas konnte echt nur von dieser verrückten Trulla kommen. Wie Seijin sie doch dafür liebte.
Jedoch gab es jetzt wichtigeres zu tun. Dem Feind würde schnell klar werden, dass er mit dieser Methode keinen Blumenstrauß mehr gewinnen würde und bald die Strategie wechseln müsste. Bevor dies passieren konnte, mussten die Shinobikräfte einen Schritt vorraus sein. Egal, was kommen würde. Sie mussten es schon kontern können, bevor sie wussten, was kommen würde. An sich unmöglich, dieses Unterfangen, aber man musste es versuchen.
In Gedanken versunken ging er ein Paar Schritte den Turm entlang und stieß dabei gegen einen grünen Klumpen von Jammerlappen. Irgend einer von Kuriyas Leuten hatte wohl scheinbar ein leichtes Problem mit dem Seegang gehabt. Zumindest kotzte er sich gerade die Seele aus dem Leib und verschandelte damit den schönen Schildkrötenpanzer. An irgendwas erinnerte dieser Mann Seijin, jedoch wollte es ihm im Eifer des Gefechtes echt nicht einfallen.
"Probleme mit dem Magen?", fragte Seijin abschätzig das grüne Elend. Es war wirklich kaum anzusehen und echt beeindruckend, was da so alles herauskam. War das gerade Kuh?
"Als ich gestern von dem Plan erfuhr, hatte ich noch um Versetzung auf einen anderen Turm gebeten. Hurks... Scheinbar zu spät", antwortete der grüne Schleimbeutel mit Leck. Die Stimme weckte auch ferne Erinnerungen in Seijin, aber nichts lies sich zusammenbringen.
"Schon mal mit Lamidhydrinat versucht? Hat mir mal ein guter Freund empfohlen", meinte Seijin noch abschließend und ging dann auch schon weiter. Als ihm dann aber ein "Danke Seijin" und das Blöken einer Ziege entgegen kam, wurde er schon etwas stutzig, aber es gab wichtigere Dinge, auf die er sich nun konzentrieren musste und die Ruhepause hatte da schon so einiges gebracht. Mit einem kräftigen Sprung beförderte er sich wieder an die feuchte Seite der Klippe und sprintete nach oben. Nebenbei aktivierte er noch seine Shokojutsus und stellte eine Comlinkverbindung zu Hikari her. Dass das einfache Sprechen mit dem Wind auch schon gereicht hätte, wusste er ja nicht.
"No-San. Schick mir alles, was du entbehren kannst, zur Klippe. Ich glaube, heute werden sie uns nicht nur diese weißen Teufel auf den Hals hetzen. Da steckt so ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Irgendwie glaub ich, dass... fuck!" und schon war die Verbindung wieder abgebrochen. Irgendwas musste mit Seijin geschehen sein, doch bevor Hikari darauf reagieren konnte, krachte ihr schon eine lila Flammenkatze, wieder im Handtaschenformat, mitten in Richtung Gesicht entgegen. Ok, es war mehr ein schwankender und schwächelnder Flug, welcher durch zwei rotierende Schwänze gesteuert wurde, man stelle es sich wie bei Tails von Sonic vor, aber es ging Bergab und genau auf Hikari zu.
"Riiiieeeeseeeeeen...", mauzte Nekomata verzweifelt der Heerführerin entgegen und setzte zur Bruchlandung an.
"Hilf mir, oh große Bondagekönigin aus dem Reich der Lederpackwaren. Riesen haben das Schlachtfeld betreten und ich hab meinen Chakraverwalter verloren."

Während dessen, was wirklich an Seijins Standort passierte. Kaum wollte er nämlich die Nachricht übertragen, erkannte er schon Lichtreflexionen auf sich zukommen und schulterte zumindest seine Sense zur Sicherheit. Als die Nachricht dann auch schon abgeschickt wurde, wurde er nur von zwei Schatten überholt und die Lichtreflexion hatte ihn erreicht. Im letzten Moment konnte er die tödlichen Drähte noch mit dem Griff seiner Sense abwehren, als er sah, wie die zwei Schatten ihn schon wieder überholten und die Drähte ihn nun von Hinten zerschneiden wollten. Dies wäre echt ein trostloser Abgang für den letzten Krieger Kusas gewesen, wenn da nicht noch die Rettung in letzter Sekunde gekommen wäre.
Bevor die Falle nämlich zuschnappen konnte, schoss auch schon ein dritter Schatten an ihm vorbei, landete genau hinter ihm und schnitt die Drähte durch, welche jetzt locker an Seijin herunter hingen.
"Kannst du eigentlich auch nur ein mal ohne meine Hilfe eine Schlacht überleben?", meinte nun der Schatten hinter Seijin und wandte sich jetzt in dessen Richtung, damit dieser ihn genau sehen konnte. Was da zu sehen war, war klar. Grüne Kleidung, männliche, drahtige Statur, grünweiß gestreifter Hut, zotteliges straßenköterblondes Haar und ein Schwert, welches gerade in einen Spazierstock verstaut wurde. Das konnte nur eine Person sein.
"Yashamura! Wann? Wo? Was? Wie konntest du den Überfall überleben?"
Ich vermute mal, dass alle anwesenden zum aller ersten Mal Seijin außer Fassung erleben konnten. Dies konnte selbst er nicht glauben. Immerhin war Yashi es gewesen, welcher die feindlichen Truppen zurück hielt, während Seijin mit der frisch implantierten Nekomata flüchten konnte. Es war ein riesiges Feuerwerk gewesen, welches er hinter sich zurück lies.
"Du weist doch, was man sich früher in Kusa sagte. Selbst die Kälte eines weißen Winter lässt Gras niemals rotten", grinste der Spaßvogel seinen alten Freund nur dämlich an.
"Warum hast du mir dann nicht gezeigt, dass du noch lebst? Das sind immerhin drei ganze Monate gewesen."
"Hikari hatte mich darum gebeten. Du hattest so schon genug mit Nekomata zu tun und ich würde dich angeblich nur ablenken. Außerdem angeblich als Rache, weil du sie mal eine Dirne genannt hattest."
"Ja. Das klingt nach No-San."
"Gut. Können wir die Schwätzchen dann auf nach die Schlacht verschieben? Da oben wartet altes Fleisch darauf, gepökelt zu werden", meinte Yashi noch abschließend zu Seijin und zeigte dabei auf den neuen Feind, welcher es scheinbar durch die Kampflinie geschafft hatte und nun mit zwei Begleitern ihnen gegenüber stand. Genauer gesagt mit zwei Puppen.
"Unterschätze nicht die Weisheit des Alters, du Junges Gemüße. Ihr seid beide noch einige Dekaden davon entfernt, mich besiegen zu können", entgegnete Chiyo, ja genau Chiyo war deren Gegner gewesen, ruhig aber kratzig, als sie Yashis Kampfansage vernahm.
"Määähhhh. Ich bin 216 Jahre alt. Dürften die reichen, um deinen knochigen Hintern ins Grab zu befördern?", blökte nun noch eine dritte Stimme hinter Seijin hervor. Kurz wandte sich Seijin um und was er da sah, wollte er um so weniger glauben.
"Butterblume? Du auch?"
"Ach komm schon. Du weist doch ganz genau, dass sie viel zu stur zum Sterben ist."
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Di Jun 26, 2012 10:31 pm

Aus der Ferne, besonders vom erhöhten Blickpunkt der Klippe, sah es aus wie ein philosophisches Gemälde. Die Elemente warfen sich selbst in die Schlacht, die da wogte, Feuer und Wasser flackerten und schwappten umher und brachten den Tod mit sich. Wer mochte glauben, dass allein Menschen zu einer solchen Entfesslung urtümlicher Mächte fähig waren?
Alle. Alle sechs, die da am Rande der Klippe standen und bislang zum Zusehen verdammt waren. Sie vertraten den ehrenwerten Clan der Emishi, dem die ehrenwerte Rolle der heroisch anrückenden und blätterwendenden Verstärkung zugeschrieben worden war. Es war sehr heroisch, dem Feind in den Rücken zu fallen, eine ganze Armee weit von den verbissendsten Kämpfern entfernt, die sich ja immer an der Front befanden und nicht in den hintersten Reihen. Man konnte nicht müde werden, zu betonen, wie ehrenwert diese Aufgabe für einen Clan war, der über keinerlei Kekkei genkai verfügte -...
Hatten wir nicht mal eins?, fragte Ashitaka Emishi, während er die Stirn in Falten legte. Mir schwant, da war mal eins.
Da war auch mal eins bestätigte Rannja, seine zur Vernunftheirat gezwungene Ehefrau. Der Verfasser dieses Beitrages empfand es nur nach einer Weile... übertrieben, glaube ich.
Übertrieben. Ashitaka wandte sich trübsinnig in Richtung der wogenden Schalcht. Ja. Verständlich. Ewig von Kreaturen wie denen da umgeben, die mit "special trick 17" um sich werfen... da muss man ja ne Abneigung gegen Kekkei genkai entwickeln.
Auch wenn ich nicht sagen würde, dass es sich gerde schlecht machen würde...
Ashitakas und Rannjas Tochter Akane trat indes ein Stückchen vor, um bessere Sicht zu haben. Wisst ihr? Ich habe ein Dejavü. Akane Emishi war die Erstgeborene des zwangsverheirateten Ehepaares und hätte eigentlich erst neun Jahre alt sein dürfen. Und die Neunjährige gab es auch wirklich - sie war zuhause, fernab dieses Ortes mit seinen Metzeleien und Schnetzeleien, und präparierte mit ihren Geschwistern den Kühlschrank, um ihn aus dem Fenster zu sprengen. DIESE Akane hatte sich durch eine Reihe obskurer Zufälle, physikalischer Unmöglichkeiten, Raumkrümmungen und ungewöhnlicher Planetenkonstellationen in die gegenwärtige Zeitlinie geschlichen, nachdem sie durch das Mangekyou Sharingan eines gewissen Yutaka Uchiha aus ihrer eigenen Dimension herausgeschossen war. Und zwar während einer Schlacht ganz genau wie dieser. So verwirrend.
Ashitaka runzelte aufgrund dieses Kommentars nur noch weiter die Stirn. Rannja verkniff sich einen bösartigen Kommentar auf den Kleidungsstil ihrer unverhofft erwachsenen Tochter, der in der Zukunft als "Fetzenmode" bekannt und angeblich schick war. Sato, Nummer vier im Bunde, schwieg einfach dazu und betrachtete seine Vorstellung damit für ausreichend, indem er wie ein treuer Gefolgsmann an der Seite des Clanherren stand.
Der Clanherr war Semjon Emishi, weit über sechzig, nicht mehr fern der achtzig, wie man seinem Pass entnehmen konnte. Auf dem Kopf trug er einen verfilzten Wust grauer Haare, einen staubigen Umhang in erdbraun und einen langen Stab, auf dessen Spitze ein schlafender Glutsalamander saß. Das Oberhaupt schnaubte. Harr! Dejavü! Kekkei genkai! Heut ist der Tag, da gibts was zu sehn, das habn eure Augen noch nie erblickt! Nix dejavü! Und Kekkei genkai, wer braucht das schon? Als er die Atemluft aus seiner Nase grunzte, stob eine kleine Fahne Staub in die Höhe. Harr! Macht ist, was du brauchst, und Kraft ist, was wir haben! Kraftvoll stieß er seinen Stab in den Boden und sprang auf dessen Spitze, um darauf zu balancieren und die furchterregende Angriffshaltung des Adlerstils einzunehmen. Seine Eidechse schaffte es gerade noch, durch die Erschütterung wach zu werden und einige Zentimeter den Stab hinunter zu rutschen, um nicht unsanft getreten zu werden. Sie schlief auch gleich wieder ein, während Semjon sein Sprüchlein gen stahlgrauen Himmel brüllte. Vergiss Uchiha! Die Phönixblume vergeht in des Winters Frost! Vergiss Senju! Die Eiche knarrt und fällt im Sturm der Zeit! Emishi ist die neue Nummer eins, hört uns brüllen!
Schweigen drumherum. Ashitaka und Sato starrten verbissen und stoisch geradeaus. Rannja verbarg mit der linken Hand ihr schamrotes Gesicht. Mit der anderen Hand hielt sie ihrer Tochter den Mund zu, um sie davon abzuhalten, in den pseudodramatischen Schlachtruf des Clanherrn einzustimmen.
Klar zum Gefecht! Semjon ließ sich nicht beirren. Wovon auch? Leidenschaftslosen Mitstreitern? Kannte er schon, zur Genüge! Sammeln und Vorbereiten! Wir warten auf Befehl zur Mobilmachung!

Indes beschäftigte sich Nummer sechs des dreckigen Dutzends mit einem Kriegsgefangenen. Daisuke Emishi befand sich für gewöhnlich an der Seite Satos, um ihm als treuer Diener und Tarnung behilflich zu sein. Sato erledigte oft Undercover-Einsätze, und niemand verdächtigte ihn wegen irgendwas, solang er in Begleitung Daisukes unterwegs war. Der war nämlich absolut harmlos. Auch wenn er diverse Leidenschaften für Feuerwerk und Fallen hatte.
Lass mich dir was verraten, Mann, so von Sidekick zu Kanonenfutter sprach er gerade und lehnte sich an den mit Drähten verschnürten Zetsu, der aus purem Zufall direkt beim Nachschub aus dem Boden geploppt war. Lass es mich dir erzählen: Du und ich, wir sind uns sehr ähnlich. Die Leute glauben nicht an uns. Ich, ich bin der Buddy, der den Gedanken des Helden Gestalt verleihen soll, indem er seinen Monologen zuhört. So wie du gerade mir. In dieser Szene bist du mein Sidekick. Gezwungenermaßen. Bist ja geknebelt. Aber egal: Und du, du bist Kanonenfutter. Du bist dazu da, niedergeknüppelt zu werden. Meist auf lächerliche Weise, die den Bösen doof und den Helden gut aussehen lässt. So sind wir, du und ich. ABER: Wir beide, wir könnten wie Hummeln sein! Dai vollführte eine mystische Handbewegung vor dem Gesicht des Zetsu. Warum die Hummel? Weil sie laut den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen kann. Die Hummel weiß das aber nicht. Und fliegt einfach! Verstehst du, Mann? Wir sind wie literarische Hummeln, unsere Aerodynamik verpflichtet uns zur Randerscheinung und zum Scheitern! Niemals werden wir in irgendeinem Kampf siegreich sein können, solang die Helden dort oben stehen. Aber weißt du was? heute wirst du mir helfen, die Hummel zu sein! Mit diesen Worten holte Daisuke ein Kibakufuda hervor. Du wirst mir helfen, Mann, indem du dich von mir fertig machen lässt! Wirst du mir helfen, Mann?!? Komm schon, sei der Wind unter meinen Hummelflügelchen!
Der Zetsu schüttelte sehr heftig den Kopf.
Danke, Mann.

Die Emishi auf der Klippe wandten den Kopf, als eine mittelschwere Explosion den Donner zu ihnen herauf schickte. Lediglich Semjon stand noch auf seinem Stab und zuckte nichtmals. Daisuke spazierte summend zu ihnen. Ich bin eine Hummel.
Glückwunsch.
Das ist überraschend tiefschürfend.
Hm grummelte Sato.
Ich weiß entgegnete Ashitaka darauf.
Für einen Moment kehrte wieder Schweigen ein, während dort drüben auf dem Schlachtfeld das pure, unbeschreibliche Chaos tobte. Dann aber klingelte Rannjas Handy mit fröhlicher Melodie los und sie nahm ab. Hallo? Ja. Ja, sofort. Sie legte auf.
War das der Kerl mit dem Internet-Stick? grollte Semjon, ohne seinen Bösen Blick vom Schlachtfeld zu lösen. Hat sich der Vertrag, den ich niemals eingegangen bin, erledigt? Haben sich die vermaledeiten Rechnungen damit endlich gekillt? Oder muss ich erst zum Shop von diesen Dösbaddeln und selbst etwas -...
Negativ. Rannja klappte ihr Handy zusammen. Wir haben Feuererlaubnis.
Endlich. Semjon landete auf dem Boden, und eine Erschütterung ruckte durch die ganze Klippe. Semjon Emishi, der Alte,
saget so, spricht solche Worte:
Brechen wir sie auf,
die Höllenpforte!

Ungeachtet missmutiger bis panischer Blicke stampfte er mit dem Fuß auf und intonierte dabei seine Sprüchlein. Der Herr der Kriege war er einst gewesen, und heute würde er es wieder sein!
Semjon bin ich, weis´ und mächtig,
urzeitalt und einfach prächtig,
fleischgewordnes Heldenlied!

Knacken. Brechen. Risse und Spalten taten sich auf, entließen fauchende Geysire aus Staub und Gesteinssplittern.
Geist der Krieger,
Ambossmeister, Herrn der Hämmer,
weckt mir auf die alten Glieder!
Das klingt schweinisch, ists aber nicht,
stammt aus einem
Heldengedicht!

Mit lautem Krachen spaltete sich die ganze Klippe, und die sechs Shinobi rasten auf einer Felsscholle talwärts, drei von ihnen schreiend. Ashitaka und Sato nahmen jeweils ihre Rolle als wahre Pechvögel in Kauf, die alles über sich ergehen lassen mussten, was man so an zweitklassigen Action-Sequenzen von ihnen verlangte. Und Semjon stand da wie der Fährmann der Unterwelt und stieß mit seinem Stock zu nah kommende Felsbrocken aus dem Weg. Die Erdplatte sauste erst die zertrümmerte Klippe herab und schien langsamer zu werden, nahm dann aber noch an Geschwindigkeit zu, zischte als Geschoss über die flache Ebene. Semjon nahm Ziel. Große Worte sind für andre Orte, Zeit für Taten, greift die Spaten!
Spaten?
Schwerter übersetzte Ashitaka, knieend auf dem schaukelnden Gefährt. Zieht blank! Im Ganzen waren es drei, die ihre Waffen zogen. Ashitaka holte sein Kurzschwert hervor, Sato zog alle beide, Akane nahm ihre Knöchelmesser zur Hand. Okay!
Bereit zum Aufschlag! Formation für nachher, ich in der Spitze! Rest Nachauf!
Nachauf?
Backup übersetzte Ashitaka für seinen Vater, der mit dem Neudeutschen noch nicht vertraut genug war. Wohin er geht, gehen wir auch! Ganz einfach!
Semjon stieß seinen Stab wuchtig in den Boden, und die ganze Scholle hob ab! Der Alte sammelte sein Chakra nicht in den Füßen, um sich wie die anderen auf dem Untergrund fest zu halten, sondern um den Untergrund glatt mit sich in die Höhe zu hieven! JA! Stab, streck dich! Der Stab gehorchte, streckte sich und wuchtete sie allesamt in eine Höhe von mehr als dreißig Metern. Kombiniert mit der bisherigen Geschwindigkeit, flogen sie wie ein Katapultstein über zahllose Feinde hinweg. Ehe sie auf einer sehr viel geringeren, aber auch nicht zu verachtenden Anzahl von Feinden landeten. Der Aufschlag war schwer und hart und schleuderte Freund und Feind zu Boden, alle gleichermaßen, bis auf Semjon, der seinen Stab auf annehmbare Größe schrumpfen ließ und sofort einen Rundumschlag gegen die Schädel der Zetsu um sich herum führte. Semjon Emishi war bereit. Sollten sie kommen. Sollten sie alle kommen.
Und sie kamen auch. Vielleicht nicht alle, aber viele waren es trotzdem. Weiße, zuckende Leiber, wo man hinschaute. Semjons Stock mähte durch den Boden, und obwohl es nur ein Stock war, schäumte die Erde in Wellen auf, als wäre er eine Baggerschaufel. Schlamm spritzte den Angreifern entgegen, riss sie zu Boden, und das Clanoberhaupt der Emishi stampfte über ihre Köpfe hinweg wie über das Ungeziefer, das sie waren. Semjon Emishi war ein leidenschaftlicher Gärtner, und obwohl er wußte, dass man Unkraut gewöhnlich mit Salz bekämpfte, zertrat er es heute mit dem Absatz seiner schweren Stiefel. Und wem er so nicht das Gesicht zertrümmerte, den überließ er Sato und Ashitaka, die sich in seinem Kielwasser um die am Boden Liegenden kümmerten, während er selbst weiter Schlamm und Dreck in alle Himmelsrichtungen verspritzte. Eine sehr ehrenwerte Aufgabe.
Ashitaka betrachtete einen Moment lang das durchscheinend grünliche Blut an seinem Schwert. Es sind schon seltsame Kreaturen, nicht wahr?
Absolut entgegnete Sato wortkarg und stieß beiläufig mit der Linkshand zu.
Rannja, als Feldärztin, und Daisuke hielten sich dicht hinter den wirklichen Kämpfern.
Was sollte das eben eigentlich, mit der Hummel? fragte die Emishi den jungen Mann. Du hast einen Gefesselten in die Luft gejagt! Inwiefern amcht dich das zu mehr als einem Pechvogel, der du halt bist?
Indem ich gesiegt habe entgegnete Daisuke ganz trocken und fröhlich.
Aber das war doch kein - Vorsicht! Rannja, mit Chakragespür gesegnet, erhaschte plötzlich den Impuls einer Aura direkt unter ihren Füßen, und barsch stieß sie Daisuke aus dem Weg. Gleich darauf platzte ein Zetsu mit geöffneter Venusfliegenfalle aus dem Boden heraus - und griff ins Leere. Stattdessen platzte Akane aus der allgemeinem Keilerei um sie herum ins Geschehen und stieß dem Zetsu Zeige- und Mittelfinger ins Gesicht. Schere! Der Feind bog den Kopf zurück, kassierte stattdessen aber einen Faustschlag in den Magen und die geöffnete Handfläche auf den Solarplexus. Stein! Papier! Akane folgte dem strauchelnden Gegner, trat ihm wuchtig auf den Fuß, sammelte Chakra in der Hand und versetzte ihm einen Kinnhaken. Fels! Fünf! Der Zetsu fiel. Akane sprang in die Höhe und verlagerte das Chakra aus der Faust in den Ellbogen. Meteorit!!! Und landete auf ihm. Krachend und scheppernd. The future is wild!!!!
Rannja war beiseite getreten und hatte Daisuke mit sich gezogen, um dem Taijutsu ihrer Tochter keinen Kollateralschaden zu liefern. Siehst du? tadelte sie ihn, Sowas kannst du trotzdem nicht!
Und so ging es weiter. Im puren Chaos gab es die schöne Regelmäßigkeit niedergehender Schwerter, spritzender Erde und martialischer Manövernamen.
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   So Jul 01, 2012 3:16 am

Die Luft wurde immer mehr geschwängert von Schweiß, Blut, Rußpartikeln und seltsamen umher fliegenden Pflanzenteilen. Wenn es eine Apokalypse gab, dann war diese nun endgültig eingetreten, auch wenn gewisse ältere Herren sich stets bei einem genauen Datum seltsam bedeckt hielten. Tja nicht jeder Planet bot Anlass für den Weltuntergang oder aber die Astrologen hatten in ihrem Leben tatsächlich zu viele "Sterne" gesehen. Kommt davon wenn man viermal täglich gegen ein Teleskop rannte oder sich den Nischel an wankelmütigen Bücherregalen einschlug. Aber egal, jedenfalls näherte sich die Armee dieser stylisch irritierten Zimmerpflanzen immer mehr den verbündeten Reihen. Man konnte Angst und Verzweiflung schon fast greifen aber da war noch etwas anderes, etwas das die Menschen trotz ihrer Notlage Kraft gab. Das Zauberwort hieß einfach Überleben und versetzt mit einer Priese Adrenalin, konnte man sehr gut beowachten, zu was Verzweifelte alles im Stande waren. Hikari schaute begeistert auf das Feuerwerk vor sich herab, man bekam schließlich nicht alle Tage zu sehen, wie alle Ninjanationen vereint in den Kampf zogen und so flogen auch diverse Dinge durch die Gegend. Die lilahaarige hatte alle Mühe auf der Hut zu sein, schließlich nahm man die Zetzuklone nun endlich unter Beschuss. Der kleine schwarzhaarige Wildfang dort oben in ihrem Turm, schien ganze Arbeit zu leisten, auch wenn die Art dies zu tun, etwas fragwürdig war. Dotongeschosse, Fuutonbomben oder auch Kühlschränke wurden verfeuert. Moment Kühlschränke? Hikari zog etwas verwundert eine Augenbraue hoch und konnte sich gerade noch festhalten, denn Saphir wich dem Mobiliar mittlerweile im Sekundentakt aus. Ich weiß ja nicht wie lange du beabsichtigst hier zu bleiben Hika chan, doch wisse das wir bald Schweizer Käse sind. Zudem fordert man uns höflichst auf unsere Position auf zu geben, weil wir in der Schusslinie stehen. Schnaubte der weiße Hengst missmutig und trat nochmal mit seinem Huf gegen ein Sofa, so das dieses dem Zetzu vor ihnen den Kopf wegfezte. Er verschwieg geflissentlich den genauen Wortlaut der Turmwächrterin, schon allein um sich seltsame Handlungen von Hikari zu ersparen. Seine Partnerin in allen Ehren aber sie war genauso berechenbar wie ein Unwetter. Die besagte Dame zog unterdessen den Kopf ein, da eine Gummipuppe gespickt mit Kibakufuda an ihr vorbei segelte. So langsam wunderte die junge Frau hier echt nichts mehr, sie wusste nur eins und das betraf das laute Scheppern. Man verstand kaum noch sein eigenes Wort weil der Kriegslärm alles um sich herum einfach verschluckte und mit der Zeit wurde es hier immer ungemütlicher. Sie hatte ja den Befehl sich hier beriet zu halten aber angesichts der Lage war sich Hikari dem nicht mehr sicher. Ein paar Zetzu schienen sie derweil als Mittagsimbiss erwählt zu haben, nahmen sie doch munter Kurs auf das illustre Duo. Eine Wutader zeichnete sich am Kopf der Tsuki ab, schließlich ging ihr das Gewarte so langsam auf den Keks. Doch ehe sie etwas gegen die nervenden Zimmerpflanzen ausrichten konnte, zuckte sie unweigerlich zusammen, denn in ihrem Kopf ertönte die Stimme vom Nezumi chan. Ruckartig war alle Wut verflossen und so konzentrierte sich die lilahaarige auf seine Worte. Er shcien Hilfe bei der Klippe zu benötigen, doch ehe sie etwas erwidern konnte, brach der Kontakt mit einem lauten Fluchen ab. Kein gutes Zeichen in Anbetracht der Lage. Saphir hatte derweil es aufgegeben Hikari anreden zu wollen, der glasige Blick ihrer Augen sprach Bände und so lag es nun an ihm dieses dämliche Grünzeug zu stutzen. Mit einem seufzen konzentrierte der Windgeist sich auf seine Schwingen, besann sich auf jede einzelne Feder und leitete so eine nicht gerade kleine Menge Chakra hinein. Die Zetzu vor ihnen gerieten somit in seine Schusslinie und so donnerte die Federgeschosse von Kasukêdo no Umô bereits einen Moment später auf diese herab. Es sah in der Tat putzig aus wie die Viecher verreckten, tödlich getroffen von solch seltsamen Teilen. Saphir verschoss gute drei Salven und ergötze sich an den gespickten Pflanzen, manche wurden regelrecht gelöchert und wieder andere hatten das Vergnügen sämtliche Gliedmaßen zu verlieren. Bei dieser Aktion ließen gute 50 Zimmerpflanzen ihr Leben und der Hengst eine Menge Federn. Also echt ich bin doch kein Huhn! Hikari jetzt komm mal wieder zu dir, denn eine seltsame Katze fliegt horizontal auf dich zu. Ich würd mal auf Nekomata tippen also komm mal in die Puschen! Meckerte der störrische Hengst seine Besitzerin an, in der Hoffnung das sie endlich mal hier weg kamen. Schön sie hatten den Turm für diesen Moment unterstützt und zumindest die Invasion für kurze Dauer beeinträchtigt, da die restlichen Zetzu nun mehr als verwirrt zu ihnen herüber starrten, doch dies würde auch nicht ewig halten. Also verpasste er der lilahaarigen einen sachten Windstoß gegen den Rücken und spürte unweigerlich das sie wieder zur Besinnung kam. Autsch! Ey musst du mich gleich so wachrütteln? Seijin hatte Kontakt zu mir aufgenommen da er scheinbar Hilfe braucht und was faselst du da von Nekomata? ich sehe keine Ka.......!!! Hikari blieb das Schimpfen im Halse stecken, schließlich erblickten ihre goldenen Augen in diesem Moment eine panisch maunzende Dämonenkatze, die nicht nur ihre Schwänze als Propeller missbrauchte, sondern auch im Sturzflug heran nahte. Ungläubig drein schauend nahm die Tsuki die seltsame Anrede der Katze hin und breitete stattdessen die Arme aus um sie auf zu fangen. Dem Gesetz der Schwerkraft folgend, donnerte die Mieze in ihre Arme, doch mit solcher Wuchte das es Hikari kurzerhand nach hinten weg riss. Man konnte von Glück sagen das der Hengst ein größeres Kaliber war und ihre Beinarbeit erstklassig. So landete die lilahaarige zwangsläufig auf dem Rücken ihres Partners und drückte Nekomata fest an sich. Kann der Tag denn noch beschissener werden? Seufzend blickte sie auf das Fellknäuel herunter und zog es dann vor sich wieder auf zu setzen. So du bist also von Seijin getrennt worden? Hey Saphir kannst du ihn mit deinen Winden ordnen? Ich weiß es ist schwer wegen des ganzen Tumultes aber bitte versuch es. Hikari drückte die Katze sanft an sich damit sie nicht runter viel beim fliegen und packte dann die Mähne des Pegasus. Das dieser unterdessen bald an Kopfschmerzen verreckte, schien ertsmal zweitrangig zu sein. Tse wie gut das ich von Anfang an damit beschäftigt war ihre Positionen zu ermitteln. Du schuldest mir ne Wagenladung Aspirin, schließlich ist es Scheiße in dem Krach sich auf Gesprächsfetzen konzentrieren zu müssen. Verdammt ich bin ein Windgeist und kein Navi! Schnaubte der Hengst missmutig, setze sich dann aber mit ein paar Flügelschlägen in Bewegung.

Er zog es vor über den Rand der Klippe entlang zu fliegen um Wurfgeschosse und den Zetzu zu entgehen. Zumal einem hier nicht ganz so stark der Geruch des brennenden Napalms in die Nase stieg. Die Turmwächterin schien echt nicht lange zu fackeln und so brannte alsbald ein nettes Feuerchen. Saphir gab Gas und machte sich mit seinen beiden Mitfahren auf in Richtung der neuen Unterwasserwelt, denn scheinbar hatte der Jinchuu hier ordentlich für Überschwemmung gesorgt. Er brauchte nicht lange suchen, schließlich war ihre Zielperson genauso auffällig wie ein Weihnachtsmann im Sommer und so setze er zum Sinkflug an. Hey Planänderung! Ich spring die drei Meter bis da unten und du gehst das Feuerchen schüren. Falls was ist melde ich mich. Da war sie wieder! Diese gottverdammte Unbereichenbarkeit seiner Partnerin. Saphir rollte nur skeptisch mit den Augen aber es brachte nichts, die lilahaarige klopfte ihm noch Mal aufmunternd auf den Hals und war schon dabei Fingerzeichen für das Gowan zu formen. Während sie ihr Chakra in die Faust leitete, klemmte sie sich die wiederspenstige Katze unter den anderen Arm und sprang einfach in die Tiefe. Yashiiiii chaaaaaan! Sei chaaaaaan! Blümchen chaaaaan! Schallte ihre Stimme voller Euphorie über das Schlachtfeld und sorgte so dafür das ein paar der zierlichen Pflänzchen verdutzt stehen blieben um zu ihr auf zu sehen. Wie ein Meteorit donnerte Hikari mitten in den Pulk der Feinde hinein, die sich gerade so schön um ihre drei Kampfgefährten drängten. Und wumms! Alles ihn einem Radius von 60 Metern viel einer Eruption zum Opfer. Der Boden spaltete sich, bekam tiefe Risse in denen die Zetzu stecken blieben, während andere von umher fliegenden Steinen gekillt wurden. Manch andere hatten das seltene Glück, gegen einen sich erhebenden Felsen zu laufen oder sie wurden durch den Aufprall einfach zermatscht. Binnen Sekunden fanden gute 60 dieser Viecher ihr Ende, während mindestens nochmal genauso viele verstümmelt oder verwundet überlebten. Das sie dabei ausgerechnet auch die drei anderen und Chiyo in dieses Chaos hinein gezogen hatte, dem war sich die lilahaarige noch nicht ganz bewusst. Wie auch, Hikari hatte sich natürlich etwas verschätzt und so eher ne astreine Arschbombe hingelegt. Zum Glück war sie auf einigen der Zetzu gelandet, ansonsten hätte das böse enden können. Naja vom Einschlagskrater schreibe ich jetzt nichts mehr, schließlich hopst die Tsuki gerade munter auf ihre drei Kampfgefährten zu. Zugegeben Nekomata wirkte etwas grün um die Nase aber das war sicher nur der schlechte Lichteinfall. Du hast mich gerufen Sei chan und hier bin ich. Zudem habe ich die Nekomata mitgebracht, die wohl von dir getrennt wurde. Sie drückte dem Hünen sanft die Katze in die Arme, ungeachtet der Tatsache das er etwas verstaubt, wenn nicht gar ramponiert aussah. Nebenbei richteten sich ihre goldenen Augen auf eine weitere Person, die etwas entfernt aus den Trümmern auftauchte. Ah wie ich sehe hast du Yashi chan wieder getroffen. Nun gut euch noch viel Spaß mit der alten da, ich geh noch ein paar Pflanzen stutzen! Endlich konnte sie loslegen, all das verstecken der letzen Jahre hinter sich lassen und einfach mal ihre Fähigkeiten testen. So brachte Hikari gute 30 Meter zwischen sich und den anderen und zog es vor endlich zu ihren Dolchen zu greifen. Mit den Klingen fügte sie sich im Bereich beider Handgelenke einen tiefen Schnitt zu und nahm dann die Pflanzen vor sich ins Visier. Das seltsame war nur, das aus der Wunde kein Blut tropfte, erst als sie eine mörderische Geschwindigkeit anschlug, benetzen sich die Klingen langsam mit dem roten Lebenssaft. Hikari war nicht darauf aus die Zeztu jetzt schon zu töten, das hätte sie wohl zu viel Kraft gekostet und die hatte sie als Frau leider nur in Maßen. So begnügte sie sich damit durch die gegnerischen Reihen zu sausen und allen die ihren Waffen zu nahe kamen, einen kleinen Kratzer zu verpassen. Bei jedem Schnitt übertrug sich ein paar wenige Tropfen ihres Blutes auf die Zetzu und markierten diese. Die lilahaarige legte einige akrobatische Manöver hin um nicht getroffen zu werden aber zum Glück war ihre Reaktionsgeschwindigkeit bedeutend höher als die ihrer Gegner. So wurde sich unter grünen Armen weggeduckt, weißen Füßen ausgewichen oder man trat einfach mal einem der Teile gegens Schienbein. Jedenfalls kam sie nach ein paar Minuten Dauerlauf ziemlich außer Atem bei den drei anderen wieder an. Ein letzes Mal wurde sich umgedreht um mit kühlem Blick die Feinde ins Visier genommen, ehe die Tsuki Shinnyu wirkte. Sicher die mit Abstand harmloseste Technik des Hinketsu und doch die lustigste. Während ihr Blut die Blutkreisläufe ihrer Feinde befiel, zog es die lilahaarige vor ihren Blick auf die beiden Männer zu richten. Danke für die Nachricht Seijin aber du musst nicht solch einen Aufwand betreiben um mich zu erreichen. Teile einfach dem Wind dein Anliegen mit und wir werden dementsprechend handeln. Sie nickte beiden Männern noch einmal munter zu und wandte sich dann ab. So dann will ich mal etwas metzeln. Nicht das es nachher heißt ihr hättet alles alleine gemacht. Meinte die lilahaarige freundlich auch wenn der Schalk in ihren Augen glomm. Wieder konzentrierte sie sich auf die Horden in ihrem Blickfeld und nutze abermals eine eher unscheinbare Technik Namens Ukketsu no kyoka um endlich ans Ziel zu kommen. Während die Medic innerlich bis 30 zählte, freute sie sich schon arg auf das kommende Schauspiel. In diesen paar Sekunden ließ ihr Kekkei Genkai fremdes Blut in ihren Gegnern entstehen und umging so die lästige Tatsache das es Pflanzen waren und keine Menschen. Zugegeben es war anstrengend solange die Konzentration zu halten doch endlich waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und es konnte los gehen. Shukketsu-wakàsu trat in Kraft, doch ersparte sich Hikari dieses mal das lästige Gewarte und blechte stattdessen mehr Chakra um die Körpertemperatur der Todgeweihten um 4 Grad zu erhitzen. Ohne Frage spielte sie hier den Lockvogel und blieb gut sichtbar für diese Teile in der Schusslinie stehen, schließlich wollte die Medic ja das alle schön im Zentrum blieben. Schon jetzt war langsam zu erkennen das die Klone immer schwerfälliger in ihren Bewegungen wurden, einander anrempelten oder kaum gewillt waren überhaupt noch voran zu kommen. sie wirkten teilnahmslos, erschöpft und desorientiert. Dem ein oder anderen musste sie zwar ausweichen aber im großen und ganzen ging der Plan auf. Nach einer schier endlosen Minute erhitze sie das fremde Blut im Körper der Klone auf 5 Grad und schaute erfreut dabei zu wie sie reihenweise umfielen. Einfach so als sei es Zauberei. Der Kampfplatz leerte sich unfreiwillig und den ein oder anderen gesunden Zetzu haute es schwungvoll auf die Fresse, weil er über die leblosen Körper seiner Leidsgenossen flog. Hikari dagegen stellte den Blutfluss ihrer beiden Wunden ab und trat erneut an die Herren heran.

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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Mo Jul 02, 2012 11:20 am

Verstärkungen, Klospülungen, ja sogar eine irgendwann später blutende Version von Herakles mit Brüsten und Pegasus, das Ganze lief eindeutig erstaunlich gut. Irgendein Gefühl in ihrem Hinterkopf sagte der jungen Kunoichi zwar, dass ihre Klospülung heute noch den Geist aufgeben würde, doch naja, bei der Menge an Scheiße die da gespült wurde konnte sie da jede Art der Verstopfung ziemlich gut verstehen, Aussicht hatte sie ja schließlich zur Genüge über das Schlachtfeld, naja zumindest den unteren Teil des Schlachtfeldes, was sich da oben abspielte..... gute Frage.
Doch wir verbleiben erstmal bei ihr selbst. Ihren Besucher hatte sie selbstverfreilich nicht wirklich bemerkt, woher denn auch, sie war voll und ganz darauf konzentriert die Ikôkanonen zu kanalisieren, welche von ihren Kameraden in Betrieb gehalten wurden. Es war gewissermaßen wie dieses Spiel, das man früher gespielt hatte.... Völkerball? Nein, moderner. Uhm... nicht Minsweeper... ahhja richtig Alien Defender oder so ähnlich. Der einzige Unterschied bestand darin, dass der ganze Mist hier bedeutend interaktiver war, im Lautstärkepegel sinngemäß 'louder than hell' war und ihr nicht nur ein Panzer zur Verfügung stand sondern Geschützbatterien neben denen selbst die Admiral von Tirpitz ihrerzeit und ihresorts errötet worden wäre.
Kurz gesagt, Hochkonzentration und exaktes Management war angesagt. Tafelsilberset des Tsukiclans? Reserviert für fünf Zetsu auf zwölf Grad. Kuh von Bauer Lampe? Fürs Abendessen eingeplant und damit definitiv außer Konkurrenz was Geschossmaterial anging, allein schon die Kuh vorhin war ein reines Versehen gewesen. Fertigbuletten? Nichts wie weg mit dem Scheiß, sollten die Zetsus doch von den gefrorenen Teilen erschlagen werden! Erdmännchen? Nichts wie.... moment mal, Erdmännchen in einer Ikôkanone?
Von einem Augenblick auf den anderen lies die junge Frau jede Kontrolle über die Kanonen sein und ermöglichte es diesen damit in mechanischem Gleichmut ihre Ladungen nach dem Gesetz des Zufalls auszuspucken. Ein Hechtsprung jagte den nächsten und gekrönt von einer glorreichen Rolle schaffte sie es das Erdmännchen von dem Siegel wegzureißen. Leider blieb ihr nichtmal wirklich Zeit zum Atem holen, da ihr letzter Sprung sie zwar bis zum Siegel gebracht hatte, ihr jedoch ebenso einen freien Fall in Richtung Brandung zusicherte. Panik überflügelte die Vernunft und sie griff zu einer Notlösung in ihrer Jutsutrickkiste. Während sie ihr Hand in Richtung Boden hielt schrie sie mehr, als dass sie den Namen sauber aussprach. "HIJUTSU NO KUCHIYOSE : GÛZEN NO JUTSU!!!"
Und kaum einen Augenblick später merkte sie, dass es gut gewesen war. Sie traute sich nichtmal ihre Augen aufzumachen, so tief saß ihr noch das Adrenalin in den Knochen, das Erdmännchen, das sie an ihre Brust gedrückt hatte ächzte nach Luft, es war wohl mehr Glück als Verstand, der ihn da davor bewahrt hatte zerdrückt zu werden, was die junge Kunoichi jedoch keinen Augenblick davon abhielt direkt wieder ihre Stimme, mit einer gesunden Portion Hysterie, zu erheben. "WAS ZUR HÖLLE DACHTEST DU DIR DA EIGENTLICH DABEI?! HAST DU AUCH NUR DIE GERINGSTE AHNUNG WAS DAS SIEGEL MIT DIR GEMACHT HÄTTE!?..." Während sie nur einen Herzschlag Luft holte, um weiterzuschreien, tippte ihr das Erdmännchen mit Minutemanhelm vorsichtig an die Schulter. "Uhm... Kuriyâ-sama-chan?..."
Und wurde freilich lautstark unterbrochen. "NEIN KEIN KURIYÂ-SAMA-CHAN FÜR DICH. DU HÄTTEST DICH DA EBEN BEINAHE UMGEBRACHT, WEIßT DU DAS EIGENTLICH!?" Es war erstaunlich wie viel Lautstärke und Wut in einer so kleinen Person stecken konnten. Ebenso erstaunlich übrigens die Ausdauer des Erdmännchens, welches weiterhin, betont schneller und eindringlicher auf die Schulter der jungen Frau einpiekste. "Kuriyâ-san.... es ist wirklich dringend."
Natürlich war ihm nicht der geringste Hauch von Erfolg beschert, wie denn auch in so einer Ausnahmesituation? "NEIN, JETZT REDE ICH NOCH, NICHT UMSONST SIND WIR HIER IN SICHERHEIT, UNSERE JUNGS HALTEN DEN TURM AUCH FÜNF MINUTEN OHNE UNS!" Immerhin verlor sie ein wenig an Fahrt, vielleicht ließ ihr Zorn langsam nach.... naja wahrscheinlicher war eigentlich, dass ihre Stimme diese Lautstärke und Tonhöhe auf Dauer einfach nicht mitmachte. "Uhm... Kuriyâ-sama ich glaube irgendwie nicht, dass wir in Sicherheit sind..."
Gerade schon dabei diesen Kommentar auch direkt wieder zu übergehen stoppte die junge Frau noch in ihrem ersten Wort und machte die Augen auf. Was sie da erblickte war freilich nicht allzu erfreulich. Sie waren... naja umzingelt war irgendwie ziemlich untertrieben. So weit das Auge reichte von ihrer auf dem Boden hockenden Position, waren Zetsu zu sehen und allen stand der Mund weit offen ob der Lautstärke mit der sie da eben konfrontiert worden waren. Ein kollektives Seufzen war aus ihren Reihen zu hören, als sie realisierten, dass Kuriyâ nicht vorhatte weiterzukreischen.
Das war nur zu richtig. Ihr war so garnicht mehr zum Kreischen zumute. Vielmehr zum Heulen. Vom Regen in die Traufe. Typisch. Ganz klassisch. Danke Nietzsche, dass du uns so wundervoll auf dieses tolle Leben vorbereitet hast mit deinen Gedanken. Unfaires Leben war eine Sache, aber das hier war ja nur eine Farce. Pech in Ehren, aber das.... ein Kloß steckte der jungen Frau im Hals und er wurde beständig größer.
Grinsen umgab sie, in Massen. Die anfängliche Unsicherheit ob eines Feindes in ihren Reihen hatte die Zetsu schnell verlassen, zumal sie hier an diesem Ort noch gut und gerne einen Kilometer von der eigentlichen Schlachtlinie entfernt waren, es stand also verdammt gut für sie. Daran änderte auch nichts, dass die junge Frau zwei Fingerzeichen formte und sich ernsthaft zu bemühen schien den Namen eines Jutsu herauszubringen. "Ikô no Jutsu?.... Nein? Uhm.... Hijutsu no Kuchiyose : Ame no Jutsu? Auch nicht?.... Uhmmm... Ja in der Tat versuchte ihr kleiner Begleiter mit stylischem Helm das Beste aus der Situation herauszuholen und zumindest in den zwei Sekunden, die ihnen shounentypisch vor einem Angriff der Zetsu blieben ausnutzen um zu helfen. Welcher Idiot hatte sich das eigentlich ausgedacht, dass Jutsu oft nur dann funktionierten, wenn man ihre Namen laut aussprach? Idioten, alles Idioten.
Lautes Keuchen von Seiten der jungen Kunoichi. Die Zetsu griffen an. Slowmotion aktivierte sich absolut serientypisch, während der Kloß in ihrem Hals sich nur ganz langsam aufzulösen schien. Es trennten ihre Kontrahenten von ihr kaum noch ein Meter, als sie endlich wieder einen Laut herausbekam, kaum mehr als ein Flüstern, aber doch genug für das Jutsu. "Hijutsu no Kuchiyose : Zudon no Jutsu!"
Bereits als sie auch nur das erste Wort aussprach bekam die Technik zu wirken und direkt hinter ihr öffneten sich zwei Kuchiyoseportale, aus denen kaum einen Sekundenbruchteil später, gerade genug Zeit, um sich vollkommen zu Boden zu werfen, zwei Kühe, beschmückt mit gehörnten Helmen und karierten Röcken, herausgeschossen wurden und das ganze mit einem ziemlich beachtlichen Bewegungsmoment, auf jeden Fall genug um eine 100 Meter lange Schneise in die Reihen der Zetsu zu reißen und ihren Ansturm für einen Augenblick ins Stocken zu bringen.
Auf jeden Fall ergab das Ganze gerade genug Zeit für sie, um einige weitere Fingerzeichen zu schließen, warum es nicht nicht in einer schnellen Ikôflucht aus dieser Situation endete war wohl schlicht und einfach darauf zu schieben, dass da noch immer viel zu viel Adrenalin in ihrem Kreislauf war. Auf jeden Fall reichte es für die Schnapsidee schlechthin, während das Erdmännchen todesmutig in ihrer Hosentasche saß und den Kontrahenten Schimpfwörter an den Kopf warf. "Hijutsu no Kuchiyose : Gûzen no Jutsu!"
War es nun Glück, dass der Zufall sich wieder dazu entschied eher sie im Platz zu versetzen, als einen der Zetsu oder etwas ganz anderes? War es letztlich Pech? An diesem Punkt lies sich das leider nicht ganz so einfach sagen, auf jeden Fall verschwand die junge Frau aus der Masse der längst wieder heranstürzenden Zetsu mit einem satten und schmatzenden 'Plopp'.
Und wo war sie jetzt? Reden wir darüber doch wieder zu einem späteren Zeitpunkt und machen wieder einen formschönen Einschub.

Es war Zeit, alles hatte schließlich seine Zeit. Ob es nun Morgen oder Abend war war hierbei egal, schließlich waren sie noch nicht da, ihnen blieben noch gut und gerne zwei Meilen bis sie ihr Ziel erreicht hatten.
Gut und gerne zwei Meilen, ja, keine Strecke nach all dem was sie bereits gesehen und zurückgelegt hatten, nur um an diesen Schauplatz zu gelangen. Dass dort der letzte Showdown stattfand war den beiden recht egal, ebenso wie es ihnen gleichgültig war wer dort letztlich gegen wen kämpfe und was für Auswirkungen das später auf sie haben könnte. Sie hatten seit jeher neben allen Mächten der Welt gelebt und das würde auch nach diesem Kampf noch so sein, ganz gleich wer diesen Kampf nun gewann oder verlor.
Gemützlich kauend zog Dolly den Karren der beiden Gestalten auf den Kutschbock, ein Mann unbestimmbaren Alters und einen recht jugendlich aussehenden Fuchs, dem die Zunge aus dem Mund hing, als würde er lachen.
"Was amüsiert dich kleiner Freund? Die Unabwendbarkeit der griechischen Tragödie auf die wir hier zufahren? Die Glorie des Todes? Oder etwa, dass ich mir eben wirklich eine Toilettenpause genehmigt habe?"
"Weiß' ich selbst nicht so recht Cheffe, vermutlich eine Mischung aus allem.... achja und die Tatsache, dass ich mir eine Schriftfarbe mit einem anderen Charakter teilen muss."
"Wie meinst du das denn?"
"Keine Ahnung, wohl wieder eine dieser Eingebungen, du weißt ja wie das ist."
"Ja ich weiß, belassen wir es denn dabei."
"Wann sind wir eigentlich da?"
"Das fragst du mittlerweile schon zum dreiundfünfzigsten Mal seit wir losgefahren sind."
"Na und? Jetzt kann ich bereits den Kampf riechen. Also wie lang?"
"Ich habe nicht die geringste Ahnung, aber bei unserem aktuellen Tempo wohl noch mehr als eine Stunde."
"Aber dann verpassen wir doch alles"
Der Tonfall des Fuchses klang denkbar enttäuscht und ungeduldig.
"Vielleicht ist genau das unser Schicksal, wer weiß? Vielleicht sollen wir zu spät kommen."
"Aber das wäre doch sooooo langweilig. So wie damals unsere tagelangen Ausflüge auf dem Luft...."
"Nur ruhig Kleiner, wir werden schon rechtzeitig dort sein."
"Na wenn du das sagst..... aber was wenn....."
Zu mehr kam der Fuchs nicht mehr, denn just in diesem Moment machte es über ihm 'Plopp' und ein großer Schatten wurde ausgespuckt, nur um ihn unter sich zu begraben.
Es folgte ein kurzer Tumult, bis das Waldwesen begriff, dass es sich hierbei um keinen Feind handelte sondern um eine Frau, der Fahrer des Karrens hatte sich nicht einmal zu einem Blick auf ihre neuen Begleiter hinreißen lassen. Fast könnte man meinen er wüsste bereits wer sie da beehrte, naja Eingebungen eben.
Doch zurück zu dem Fuchs, ja in seiner Welt konnten Frauen keine Feinde sein, besonders wenn sie sich stöhnend an einen schmiegten. Gut, dieses Exemplar stöhnte nun nicht gerade aus Lust, doch das war für das Protokoll egal, seine Instinkte hatten sich aktiviert...

Und so landete Kuriyâ denn auf einem fremden Karren und musste direkt nach ihrer Ankunft einem armen, kleinen und sexuell schwer unterbeschäftigten Fuchs mit dem Ellenbogen die Nase ramponieren, um zu verhindern, dass dieser äußerst verwerflichen Gelüsten nachging.
Amüsanterweise machte jedoch ausgerechnet dieser Vertreter der Waldwesen es für sie auch absolut klar mit wem sie es da zu tun hatte, wenngleich der Fuchs es noch nicht so ganz geschnallt zu haben schien.
"Hallo Onkel, hätte nicht erwartet dich und Kirusa hier zu sehen, wie kommts?"
"Schicksal vermutlich. Die Pfade der Götter sind verworren und unergründlich, die der Authoren ebenso."
"Ach hör mir damit auf, wir wissen doch beide, dass diese Kerle nur Mythen für kleine Kinder sind."
"Autsch.... mein armes Nässchen.... moment.... Onkel?"
"Hey, der Schlag auf die Nase war vollkommen verdient Kirusa, sei froh, dass es bei dem geblieben ist."
"Moment... mein armer Kopf, Onkel, du kennst meinen Namen... du redest beinahe genauso gefärbt wie ich?..... Kuriyâ?"
Man konnte förmlich sehen wie sich die Augen des kleinen Fuchses aufhellten wie zwei kleine Sterne, als er sich ihr förmlich an den Hals warf und dabei beinahe auf das Erdmännchen in ihrer Tasche trampelte.
"Langsam, langsam Spitzohr..."
Trotz allem konnte sich die junge Kunoichi eines Lachens nicht erwehren, als sie mit ihren Händen versuchte den Fuchs von sich runter zu schieben. Vermutlich hätte diese Wiedervereinigungsszene noch bedeutend länger angedauert, wären sie nicht von den Fahrer des Wagens unterbrochen worden.
"Es ist zwar schön zu sehen, dass ihr beide euch noch immer so gut versteht, doch könntet ihr verhindern, dass mir das Ganze als Beiwohnender peinlich wird? Der Blüte schlaf mag sich zwar an den ersten Sonnenstrahlen ergötzen, doch vermag die Sommersonne sie gleichermaßen verdorren zu lassen. Kurz gesagt, hört auf zu turteln, es liegt Schlimmes vor uns und euer verhalten ist unpassend, man könnte ja meinen man habe es mit Kindern zu tun."
Es folgte ein kurzer Moment der Stille und des Ernstes, dann wurden alle Anwesenden der Szene vom Lachen durchgeschüttelt. Es war kein trauriges Lachen, kein zynisches Lachen, nein, es war einfach eine Eigenheit ihrer Familie dem Tod selbst noch bei der direkten Gegenüberstellung ins Gesicht zu spucken, es war nicht ihr Fehler, sie konnten einfach nichts und niemanden ernst genug nehmen um sowas wie Angst vor einer Person oder einem Wesen, sogar einer Empfindung selbst, zu empfinden.
So kam es denn, dass eine weitere Verstärkung der Front eintraf, während langsam auf dem Wege dieser Verstärkung Nebel aufzog, kein natürlicher Nebel, doch zugleich das Versteck nur allzu natürlichster Gegner.

Und da ich dazu gezwungen wurde hier denn auch noch der Auftritt Chiyo's Rolling Eyes :

Der wird dann jedoch erst später dazueditiert, da ich keinerlei Überblick über euren Teil des Schlachtfeldes habe, den ich jetzt habe, also nichts wie los.

"Hey Augen geradeaus!"
Schön und gut, wenn da irgendjemand Ziegen begrabbeln wollte, aber nicht in einem Kampf und vor allem nicht einfach so ungestraft. In diesem Sinne ruckte die alte Kunoichi an den Fäden der beiden Puppen, wodurch etwas an ihren Armen sich bewegte, freilich gut verborgen durch die langen Ärmel. Kurzerhand darauf ein weiteres kleines Rucken, ein weiterer Klick und an den Schultern der Puppen öffneten sich kleine Klappen aus welchen Katanas hervorschossen.
Gut es waren nur zwei Stück und allzu besonders sahen sie nicht aus, doch sie glänzten grünlich in der Sonne und landeten jeweils in den Händen der beiden Puppen. Da dies alles nun kaum eine volle Sekunde gedauert hatte, naja außer der Katanaflugteil, wurden die Puppen direkt auf den Weg geschickt. Ziel? Der Kerl, der die Ziege bewunderte und damit seine Augen vermeindlich nicht direkt geradeaus richtete. Angriffwinkel? Steil vom Himmel herab mit einem ordentlichen Zahn an Geschwindigkeit dabei, die Sonne hinter ihnen würde es schwer machen die Puppen wirklich kommen zu sehen.
Was nun also letztlich geschah. Die beiden Puppen, Mutter und Vater, attackierten Yashi, augenscheinlich in Form eines Katanaschwungs, was ob der Stufe dieser Shinobi freilich recht mager gewesen wäre. Aus diesem Grund spuckte jede der beiden Puppen noch während ihres Flugmanövers noch drei Bomben in die Gruppe, jeweils zwei Rauchbomben, zwei Bomben mit Tränengasfüllung und letztlich zwei Krachbummbomben, kurz gesagt, bliebe die Gruppe stehen würde von ihnen wohl nicht mehr allzu lange irgendjemand mehr stehen.
Als ob dies noch nicht genug gewesen wäre, es ist ja praktisch nie genug, öffneten sich die Fußsohlen der beiden Puppen und liesen äußerst zähflüssiges und klebriges Öl ausfließen, welches mit ziemlicher Sicherheit den ein oder anderen in der Gruppe erwischen würde, bevor diese sich zerstreute. Kurz gesagt, es kam eine ziemliche Menge an Zeug geflogen neben den beiden Puppen und ihren Katana, denn auch Chiyo selbst hatte mit ihrer freien Hand, ja beide Puppen liefen über eine Hand, noch ein gutes dutzend Stahlspeere entsiegelt, welche sie im Augenblick der Bombendetonation mittels des Kugutsu no Jutsu, oder eben dieser Schmallspursachenwerfversion davon, auf die Gruppe abschießen würde.
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Kunshi Seijin



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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Do Jul 05, 2012 6:30 am

Es war ein Säbelrasseln der Superlative. Da stand die erste Kampfpaarung der hiesig beschriebenen Elitekämpfe sich gegenüber und erst mal passierte gar nichts. Chijo war eine erfahrene Kämpferin gewesen und der Edo Tenseiwirker hatte ihr einige Freiheiten gewährt. Darunter auch strategische Freiheiten, die sie gerade voll und ganz dazu nutzte, um ja nichts zu überstürzen. Genauso tat es auch Seijin, welcher jedoch seine vollen Kapazitäten dafür benötigte, um Yashi irgendwie zurückzuhalten. Dieser war nämlich Feuer und Flamme gewesen. An sich hatte er zwar keine wirkliche Lust mehr auf diesen Krieg gehabt, aber sie galt als die Letzte Schlacht. Und dies bedeutete für ihn nur folgendes: Sobald diese Schlacht beendet war, sollte das ewige Gekämpfe doch endlich mal ein Ende haben. Welch bessere Motivation konnte ein Faulpelz wie Yashi schon bekommen, wenn es nicht diese war? Immerhin. Macht wollte er nicht, da aus dieser Verantwortung entwuchs. Geld brauchte er keines, da er von dem Lebte, was er so schon hatte. Und Frauen? Yashi entsagte schon vor Langem der Liebe und Sex gab es zu Kriegszeiten mehr als genug. Unzählige Witwen liefen an diesen Tagen über die Straßen. Da fand man schon, was man brauchte und manchmal sogar, was man wollte. Am wilden Affentanz hatte es ihm also nicht gefehlt. Einzig und allein die Ruhe war es, die Yashi misste. Einen Tag ausschlafen zu können, ohne gleich die Angst zu haben, dass der nahende Feind zu nahe kommen könnte.
"Noch nicht Yashi!", fuhr Seijin ihn dann zum wiederholten male an. Die ersten zehn Versuche habe ich lieber mitgeschrieben und hinter den Fillern versteckt, um die Szenerie nicht eintönig wirken zu lassen.
"Ich hab aber um zehn einen Termin bei der Bank. Bis dahin müssen wir fertig sein", entgegnete Yashi nur darauf. An sich nur hohles Gelaber, aber wahre Argumente brachten in dieser Gruppe es nichts, weswegen man sich im Stillschweigen darauf geeinigt hat, es lieber so auszufechten.
"Wenn wir das hier überleben, warten die bestimmt auch noch bis fünf nach Zehn auf dich", meinte Seijin zynisch und ging auf das Spiel ein. Seine Blicke ließen dabei Chijo aber keinen einzigen Moment aus den Augen.
"Und wenn nicht, hätte es auch keinen Sinn gemacht, sich zu beeilen", fügte Butterblume sogar noch zickig, wie sollte sie auch anders, an und entlockte damit Yashi einen doch schon recht verwunderten Blick zu sich. Ob dies schon das Startzeichen zu Chijos Angriff war? Nein. Immerhin flog gerade ein laut Namen schreiender Bondage-Engel auf diese Kampfpaarung zu und durchwühlte gut den näheren Umkreis.
Unzählige Zetsus, bzw. wollte niemand gerade die zwanzig Stück zählen, verloren ihren Halt und fielen in Richtung Meer. Zwei davon fanden sogar ihr vorzeitiges Ende an Butterblumes Hörnern, welche so schon genervt von dem kurzen Erdbeben war. Zwar hatte sie auf ihrem kleinen Vorsprung einen sicheren Stand gehabt, aber der begrenzte Platz machte ein Ausbalancieren der Bodenwellen echt nicht einfacher. Seijin hingegen konnte gerade noch so seinen Stand sichern, indem er mit dem Jutsu des erschwerten Steines seine Masse erhöhte und somit unbeeindruckt davon bleiben konnte. Doch Yashi... Naja. Der wurde voll und ganz von der Welle erwischt und segelte fürs erste auch mit den Zetsus gen Wasser. Wenn da nicht Butterblume gewesen wäre, welche geistesgegenwärtig ihren Kopf zur Seite neigte. Effekt der Sache war gewesen, dass Yashi sich ein Bein eines aufgespießten Zetsus greifen konnte, an diesem eine halbe Drehung vollführte und dann nach einem akrobatischen Salto wieder im sicheren Stand auf der Ziege landete.
"Toller Kopfschmuck, Butterblume. Wo hast du den denn her?", meinte Yashi noch Spaßig zu seiner Begleiterin, welche ihm eine passende wortlose Antwort verpasste. Denn die nächste, ruckartigere Kopfneigung befähigte den anderen leblosen Zetsu auf Butterblumes Hörnern dazu, Yashi mit voller Breitseite eine zu klatschen... Doch zurück zum eigentlichen Protagonisten dieses Posts, welchen ich genauso gerne beleuchte, wie Tite Kubo seinen Ichigo.
"No-San? Was ist das hier? Eine Wiedersehensfeier. Ich wollte Verstärkung und nicht die Hauptstreitmacht", meinte Seijin zu Hikari, als die Wirkung ihres Auftrittes nicht mehr direkt in den Gliedern zu spüren war. Prompt hatte sie auch geantwortet und drückte dem Jinchuriki seinen verfärbten CHibibijuu zurück.
"Na. Die Landung war wohl nicht nach dem Geschmack einer Katze gewesen, was?", begrüßte er Nekomata wieder zurück in seinen Armen.
"Ich hab schon schlimmere erlebt. Aber eure Domina benötigt eindeutig ein stärkeres Deo", brachte Nekomata noch mit letzter Kraft heraus und kotzte danach drei lodernde Fellknäul heraus, welche vom Wind getragen wie Glühwürmschen ihren Weg gen Meer suchten.
Aber gut. Gerade wollte Seijin Hikari noch warnen, dass sie ihr Chakra lieber für stärkere Gegner als diese verkorksten Gegnexperimente sparen sollte, da rannte die Heerführerin auch schon in den nächsten Pulk aus Zetsus hinein und sorgte für ein Chaos, was wirklich nur sie erschaffen konnte. Ja, die Helden von Heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

"Tja. Du hast unsere Anführerin gehört. Die alte Schachtel gehört uns und wir sollen uns beeilen", meinte Yashi gleich nach Hikaris Abschied zu Seijin und zog sein Sentori no Kusa. Ja, er wusste genau, dass Hikari nicht gedrängelt hatte, aber er wollte es und im Befehl der Obrigkeit klingt alles viel dringlicher, auch wenns gelogen war.
Und so machte sich Yashi also an seine Offensive. Noch hatte er sein beinahe einmaliges Kusatonchakra in seine Klinge geleitet, da wuchsen auch schon die im Griff eingelassenen Grashalme los und umschlossen in zwei Sekunden schon die gesamte Klinge. Zwei weitere vergingen, um den Stabartigen Knäul in der Länge zu verdreifachen und eine weitere wurde für die Kurve benötigt. Als die Sache fertig war, konnte man den grünen Mann nun mit einer aus Gras geformten Henkersense in der Hand, wie man sie sonst von Seijin kannte... Nur nicht so gut farblich abgestimmt.
"Tane no Bokusha 238. Rache am Landschaftsbauer."
Und da war es auch schon. Die Spezialität von Yashi höchst Persönlich. Einer der Tausend Stile des Sentori no Kusa. Gut, ok. Es waren noch immer nur 481 gewesen, aber des Stiles wegen rundete schon Kusa Katane vor gut 200 Jahren die Sache auf. Immerhin war es nur eine Zahl. Und Gohyakuhachijûichitori no Kusa hätte einfach nur verdammt kacke geklungen. Yashi hatte es sogar mal ausprobiert. Es waren die schlimmsten zwei Monate seines Lebens gewesen. In keiner einzigen Kneipenschlägerei wurde er noch ernst genommen.
Doch nun sollte der Kampf also richtig beginnen. Die neu geformte Sense wurde noch fix mit Dotonchakra verstärkt, bevor sie im Kampf noch zu Bruch gehen könnte und mit einem gezielten Sprung nach Oben machte sich Yashi schon auf den Weg zu Chiyo.
"Der Mann wird wirklich nie erwachsen", seufzte Seijin noch über Yashis Kampferöffnung und entsiegelte auch prompt wieder seine eigene Sense aus der Phiole. Und gerade wollte er sich auch auf den Weg machen, da begann auch schon das Unheil.
"Hey Yashi! Dein Schnürsenkel ist offen", blökte Butterblume ihrem Begleiter noch nach und es fruchtete vollends. Normale Menschen würden sich jetzt nämlich bei Yashis Anblick einen kurzen Moment fragen, wo zum Teufel sich bitte Schnürsenkel an den Getas des Mannes befinden sollten und sich danach wieder auf den Kampf konzentrieren... So aber nicht Yashi. Dieser guckte wirklich verwirrt auf seine Latschen, verlor dabei seine Flugbahn und bevor er sich seiner Dummheit bewusst wurde, rollerte er auch schon die Steilwand entlang.
Gut. Es reichte schon ein wenig Chakraverdichtung in der linken Hand, um die ganze Sache wieder unter Kontrolle zu bringen, aber dann kam auch schon fataler Fehler Nummer zwei. Yashis Antwort mit direktem Blickkontakt zur Ziege:"Du verschissenes Filetstück. Ich bring dich zum Schlachter, wenn wir das Überleben."

"Hey Augen geradeaus!", hörte man noch von der alten Schachtel und da machte sie auch schon ihren Zug.
Die Katanas der Puppen waren schnell gezogen, da stürzten sie sich auch schon auf den leicht abgelenkten Yashi, welcher noch immer auf seine Ziege fluchte. Seijin hingegen konnte gerade noch sein obligatorisches "FUCK!" los werden und sich auf den Weg machen, da schossen auch schon drei Bomben auf ihn zu, wovon die erste in früher Explosion erst mal die Sicht zwischen beiden Gruppen nahm. Die zweite konnte er noch im letzten Moment gezielt wegschleudern, indem er seine Sense als Baseballschlägerersatz genutzt hatte, weswegen er nur eine geringe Menge einatmete, welche aber vollkommen ausreichte, um seine Atemwege vollends zu reizen und ihm die Tränen in die Augen zu treiben. Um der nun dritten anreisenden Bombe auszuweichen, welche nach dieser Kausalkette bestimmt nicht mit Zuckerwatte gefüllt war, wollte er lieber Chakrasparend nur seine Bindung zur Wand lösen und einige Meter nach unten segeln, doch dank des Tränengases und dem Prinzip des größeren Schmerzes hatte er gar nicht mitbekommen, wie seine Füße in der Klebemasse versunken waren und er somit fürs erste fest steckte. Und naja. Frei nach Shounenmanier sah er natürlich gerade zusammen mit der Bombe sein Ende in der Zeitlupe auf sich Zukommen und die von den Amis eingeschobene Rückblende mit den Best of Seijin Momenten, weil seine Todesfantasien einfach zu blutig waren, erspare ich einfach mal euch lieben Mitlesern und komme gleich auf den unerwarteten Retter in der Not zu sprechen.
"Alles muss man hier alleine machen!", hörte man in diesem Moment der Zeitlupe von Seijins Schulter her und ein kleiner Schatten sprang von der auf die Bombe zu. Gerade fällt mir auf, dass dieser Moment eigentlich perfekt für eine Kapitelunterbrechung oder einen Werbeeinschub geeignet wäre... Naja, muss ich meinen Head and Shoulders Werbespot eben im nächsten Post machen. Aber zurück zum Thema.
Was da gesprungen kam, war nämlich Chibinekomata gewesen, welche unerschrocken sich dem Sprengsatz entgegen warf und sich zu einem auf Chakra basierenden Knäuel zusammenrollte.
"Himitsu no Chibibijuu. Meow Meow Drachenkick!"
Mit diesen Worten intonierte Nekomata selbstironisch ihren Angriff gegen den Sprengsatz, als sie das Knäuel auflöste und mit allem möglichen Schmackes ihn versuchte, wegzukicken. Irgendwie gelang ihr das auch. Zumindest flog die Bombe aus Seijins Reichweite heraus. Jedoch erfasste sie däfür den Minibijuu direkt und löste das Saji Fuuin mit Zerstörung des Löffels direkt auf.
"Hab ich das gerade richtig gesehen, dass du mir das Leben gerettet hast?", fragte Seijin auch gleich die Dämonenkatze, welche sich mit dieser Aktion auch gleich wieder im Seelenreich ihres Jinchurikis wiederfand. Natürlich innerhalb des Sackes, versteht sich.
"Bilde dir blos nicht zu viel darauf ein. Es war nur eine letzte Chance gewesen. Wenn ich dich tot sehen will, übernehme ich das schon schön selbst. Und jetzt pack mich wieder in dein Besteck. Du hast mir immerhin Freiheit versprochen", maunzte es abfällig aus dem Sack heraus und schon verschwand Seijin wieder in die reale Welt zurück. Schnell wurde ein Holzmesser aus den Phiolen entsiegelt und das Saji Fuin drauf gewirkt. Schnell sammelte sich auch das Chakra von Nekomata wieder um das Essbesteck und in wenigen Momenten stand auch wieder Nekomata in Bergkatzengröße neben Seijin.
"Können wir jetzt endlich wieder Chaos anrichten und Angst und Schrecken unter den Reihen der Feinde verbreiten?", fragte Nekomata noch kurz ihren Jinchuriki und blickte ihn dabei mit ihrem flauschigsten Dämonenkatzengrinsen an.
"Und ich dachte, du fragst nie", entgegnete Seijin noch der Chakramasse und befreite seine Beine mit eins zwei Chakraverstärkten Rucken wieder aus der Klebemasse. Und gleich darauf rannten beide auch schon in die Rauchwolke hinein.

Kurzer Rückschritt in der Zeit... Auch wenn euch die gerade voran geschrittene Zeit bestimmt wie eine halbe Stunde vorgekommen sein muss, ist dies hier aber ein geschriebener Shounen und die hiesigen Klishees zwingen mich dazu, dass gerade mal eine halbe Minute vergangen war. Aber egal. Schauen wir einfach mal, wie Yashi mit der ganzen Sache klar kam. Und sagen wir es lieber gleich. Es war mehr schlecht als recht gewesen. Kaum kam nämlich die Rauchbombe geflogen, war er auch schon im Rauch verschwunden. Hätte Butterblume nicht geistesgegenwärtig mal wieder reagiert, hätten wir jetzt einen Yashi weniger auf dieser Welt gehabt. Denn kurz nach der ersten Detonation stampfte sie schnell mit ihrem linken Vorderhuf auf den Boden, womit sich gleich darauf genau über Yashi eine kleine Felswand von sagen wir mal zwo mal zwo Metern erhob. Sie war leicht wie ein Spitzdach geformt gewesen, wodurch die Gaswolke links und rechts an Yashi vorbei strömte und auch der Glibberschleim sich glücklicher Weise seinen Weg an Yashi vorbei suchen musste. Nur die Krawummsbombe selbst hatte genug Sprengkraft gehabt, um Butterblumes Felswand zu zerdemmern und gleichzeitig Yashi mit den nun herab stürzenden Felsbrocken ein Paar neue blaue Flecken auf dem Rücken zu verteilen. Schöner Nebeneffekt war auch gewesen, dass die Explosionswelle auch gleich die Rauchwolke wieder verdrängte.
Zum Glück, musste man schon sagen, da just in diesem Moment auch endlich die vier grünen Katanas samt Puppen auf Yashi zustürmten. Gerade konnte Yashi noch aufstehen und seine gräserne Sense gegen Mutter richten, welche in stilvoller Eigenrotation Kusas grünen Rächer gleich in einen Schwall von Angriffen versenken wollte, flog Vater auch schon von hinten an und setzte zum direkten Hieb quer über den gesamten Rücken an.
Es war ein klarer und direkter Treffer. Die Kleidung wurde zerrissen und die Katanas zogen läng über Yashis Rücken hinweg. Doch floss kein Blut. Warum? DAs beantwortet euch Yashi am besten selbst.
"Tane no Bokusha. Meisterung des Ziegenhorns."
Jenen Satz konnte er gerade noch aussprechen, als Mutter ihn in die Mangel nahm und er sich schon denken konnte, dass sie ihn nur von Vater ablenken konnte. Und dieses Jutsu hatte es wirklich in sich. Man konnte es wunderbar mit Kakuzus Doton: Domu zu vergleichen und machte seine Haut ähnlich hart und widerstandsfähig. Einziger Nebeneffekt: Yashis Haut wurde blasser anstatt schwarz und ihm wuchsen zwei kleine Ziegenhörner aus der Stirn. Jaja, die Hirtentechniken des Ziegenstammes hatten schon ihren eigenen Humor besessen.
Doch auch diese Technik sollte ihn nicht vor dem Kommenden retten können. Denn Chiyos Speere waren ja auch noch auf dem Anmarsch gewesen und zumindest gute 5 Stück davon suchten sich ihren Weg genau in Yashis Körper, zwei sogar in den Kopf bahnen wollten. Doch wieder galt der Grundsatz des Glückes im Unglück, was unseren kleinen Yashi nun schon seit mehreren Jahrzehnten am Leben erhielt. Denn aus noch ungeklärten Gründen hielten die Speere sagen wir mal geschätzte zwei Mykrometer von Yashi an und wieder mal aus dem Nichts schoss ein lilaner Klops durch das Bild, welcher sich wieder zu einer Katze formte.
"Himitsu no Chibibijuu. Meow Meow Klingenwirbel", konnte man noch von der anfliegenden Fellkugel hören, bevor Nekomata an Yashi vorbeischoss und mit ausstreckten Krallen einen kurzen Moment lang die Speere bearbeitete. Jedoch ging kein einziger Kratzer an die Speere selbst. Ein netter Effekt von Chakrabasierenden Wesen wie Nekomata war nämlich gewesen, dass sie neben Materie auch Chakra schneiden konnten und darauf hatte sie es auch abgesehen. Mit einigen gezielten Hieben hatte sie die Speere von Chiyos Chakrakontrolle getrennt und somit hingen sie nur noch an den Chakrafäden von Seijin, welche auch zuerst deren Ansturm verhindert hatte.

Yashi brauchte noch einen kurzen Moment, um dies überhaupt zu verarbeiten, doch dann stieß er mit seiner Grassense nach vorn, um Mutter von sich weg zu stoßen und vollzog danach mit seiner Waffe eine volle Drehung, was auch Vater zum Zurückweichen zwang. Als er dann auch wieder frei stand, konnte er einen kurzen Blick auf Seijin richten, welcher nun von zehn der zwölf Speere um sich herum schweben lies. Seine persönliche Salve hatte er ähnlich langweilig geblockt und die letzten zwei Speere lies er einfach ins Meer stürzen, da er nur zehn Gegenstände kontrollieren konnte.
"Du lässt dir aber auch wieder verdammt viel Zeit."
"Wenn du nicht so ein Tollplatsch wärst, wären wir schon längst fertig."
"Wenn ihr beide nicht solche Idioten wärt, wären wir gar nicht in dieser Situation, mäh."
"Seht mich an! Ich bin Nincat! Nyaaaaaaa!"
Wer nun was davon gesagt hatte, könnt ihr euch selbst ausmalen. An sich war es recht eindeutig gewesen.

"Die Geisterklaue und die Geheimtechniken von Bokusha. Und ich dachte, beide Techniken wären im zweiten Shinobikrieg ausgestorben. Diese Welt hält also doch so einige Geheimnisse in sich verborgen", unterbrach Chiyo mit ihrer kratzigen Stimme das Vierergespann und winkelte ihre linke Hand wieder zum Angriff von Mutter und Vater an.
"Genau wie ihr, Akasuna no Chiyo. Und ich dachte, ihr wurdet beim Überfall auf Suna Gakure ermordet worden", entgegnete Seijin der alten Dame und richtete mit einem Fingerrucken durch alle Zehn davon seine neu errungenen Speere auf die alte Dame.
"In dem Glauben war ich vor wenigen Minuten auch noch gewesen, Jungspund. Dieses Rätsel stellt sich uns allen", meinte sie noch darauf und schon wurde der Befehl ausgeführt. Mutter versetzte sich wieder in Rotation und wirbelte auf Seijin zu, welcher seine Speere auch um sich wirbeln lies und so mit Mühe und Not die Schwerthiebe abblocken konnte, da Chiyos Puppenspiel um einiges Schneller war als seines. Yashi hingegen durfte sich wieder Vater entgegenstellen, welcher nun mit Stichattacken sich einen Weg durch das Ziegenhorn bahnen wollte, doch Yashi blockierte die Angriffe mit der Sense gekonnt ab und begann einen regelrechten Tanz aus Angriffen, Blockaden und Kontern.
"Achja. Seijin. Damit eines klar ist. Die grünen Katanas gehen danach in meine Sammlung", für solch wichtige Informationen fand Yashi irgendwie immer die Zeit. Und genau deswegen sagte er es auch noch zu seinem Kumpanen.
"Alles, was du willst, solang wir den Scheiß hier überleben."



Und nun noch der schöne Teil für unsere heiß geliebte Hika^^

Die spielte sich oben ab. Alle Augen waren auf die heranströmenden Zetsus gebannt und niemand wollte auch nur einen davon durch die Kampflinien hindurchbrechen lassen. Was für ein fataler Fehler es doch war, wo die nächste Gefahr sich schon vom Wasser aus näherte. Es war eine Gefahr, welche schon längst in Vergessenheit geraten war. Eine, mit der wirklich niemand mehr rechnete. Gemächlich lief er über das Wasser und formte ein Fingerzeichen nach dem Anderen. Warum sollte er sich auch beeilen? Diese Schlacht wartete nicht auf ihn und war sich seiner bestimmt noch kaum bewusst gewesen... Zudem war er einfach nicht der beste Ninjutsuka gewesen, weswegen auch das Formen von Fingerzeichen nicht gerade zu seinen Paradedisziplinen gehörte. Doch so langsam wurde es auch schon. Gedanklich regte er sich immer mehr darüber auf, warum starke Jutsus eigentlich immer so extrem viele Fingerzeichen benötigten, aber was sollte man auch machen? Es blieb ihm ja nichts übrig. Und als er dann so ungefähr zwei Hundert Meter vor der Klippe zum Stehen kam, konnte er sich auch mal einen ruhigeren Blick auf das Schlachtfeld gönnen. Und was er da sah, gefiel ihm so ganz und gar nicht.
"Wer hätte gedacht, dass mein geliebtes Kiri eines Tages ein eingeschworener Waffenbruder mit Kumo und Iwa wird. Eine Generation von Schwächlingen müssen meine Nachfolger hervorgebracht haben. Eine Schande, dass ich mit ansehen muss, wie ich sie höchst persönlich auslösche."
Ja, auch der zweite Mizukage hatte so seine sentimentale Ader. Zumindest, wenn es um sein eigenes Kiri ging. Der Rest der Welt war ihm hingegen scheiß egal gewesen. Das war aber allgemein so in seiner Generation gewesen. Dafür konnte er echt nichts.
"Hörst du mich Tobirama? Verflucht seist du, dass du mich aus dem Grab geholt hast!", fluchte er noch in den Himmel. Die Tatsache, dass er Tobirama für den Wirker des Edo Tenseis hielt, war auch nur Geschichtlicher Irrglaube. Immerhin war der zweite Hokage der Mann gewesen, der dieses Jutsu erfand und weitere konnte dieser Mann hier auch nicht wirklich kennen lernen, bis zu seinem Tod. Immerhin war Orochimaru zu dieser Zeit noch in den Kinderstiefeln gewesen... Wenn überhaupt.
"Aber gut... Dann machen wir uns mal an die Arbeit", sorglos wie immer eben... Sowas passiert, wenn man den Charakter auf Wikipediaartikeln aufbaut. Es passiert dann nämlich folgendes: Zuerst wirft so ein auf Lexikas basierender Charakter nach einem Charaktereigenschaftsrundumschlag, wie er bis jetzt zu erlesen war, seine Hände auf die Wasseroberfläche, pumpt da eine riesige Menge an Chakra herein und bringt das Meer zum Toben.
"Suiton. Dai Kasukêdo Dakai!"
Und mit diesen Worten sollte also der Kampf des zweiten Mizukagen beginnen. Und mit diesen Worten begann auch schon sein erstes Jutsu. Kurz zog sich noch das Meer von der Klippe zurück. Doch wie es so schön in einem Sprichwort hies, sollte man immer die meiste Angst vor einem Feind haben, der zurück schreitet. Immerhin könnte er Anlauf nehmen. Und genau das tat das Wasser. Es sammelte sich nur. Sammelte sich zu einer Welle, welche kurz darauf gegen die Felswand stürzte und sich nun dank der Chakraverstärkung mit übermäßiger Kraft nach oben vor kämpfte. Wie ein Geysir mit Überbreite schoss ein Wasserschwall auf der gesamten Breite der Festung die Wand hinauf. Dieses Jutsu hatte damit also zwei Ziele gehabt. Zum einen den Napalmteppisch von Kuriyas Turm, welcher dank der öligen Basis der Jutsus vom zweiten Mizukagen mit Leichtigkeit weggespült werden dürften und zum zweiten all jene Nahkämpfer, auf der rechten Seite der Klippe, welche all jene Zetsus aufzuhalten versuchten, welche es wirklich durch die Schusslinie wagten, oder sich eben mit den anderen Edo Tenseis herum schlagen durften, welche sich auf dieses Schlachtfeld trauten. Und glaubt mir. Dies waren nicht nur Hikari, Seijin und Yashi gewesen. Gut 50 Hanseln tummelten sich an dieser Wand herum und schnetzelten, was es zu schnetzeln galt.
"So. Und nun zu dir, blutige Mondkönigin. Jidô Teki Mizudeppou no Jutsu", meinte er noch abschließend, als sich die Welle gelegt hatte und man langsam die Erfolge dieses Jutsus ansehen konnte. Leider war unter den Opfern nicht Hikari gewesen, welche das persönliche Ziel des zweiten Mizukagen gewesen war. Immerhin wurde er speziell als ihr Gegner in dieser Welt gerufen worden... Achja. Und sein Jutsu noch. Dank seines Houzuki-Erbes beherrschte er ja die Verf,lüssigung seines Körpers, was er dazu nutzte, um kleine Mengen Wassers von seinen Fingern abzulösen und diese Chakraverstärkt auf Maximalgeschwindigkeiten zu beschleunigen. Diese schoss er nun natürlich genau auf Hikari. Und es waren nicht gerade wenig gewesen. Unmengen dieser kleinen Projektile schossen zielgenau in ihre Richtung, einem Maschinengewehr gleich regnete es mit tödlicher Präzision auf die Heerführerin... Viel Spaß damit, Hika.^^
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Sa Jul 07, 2012 11:10 pm

Die Welt war Schlamm und Dreck, quatschendes Wasser unter seinen Sohlen und schlürfender Schlick an den Hacken. Feuchtigkeit drang durch die Stiefel und zwischen die Zehen. Und die Welt war leichenblass und fauligrasengrün, zuckende Leiber, die sich zusammenrotteten und aus einem dichten Pulk vorschossen, wie Ameisen oder Bienen oder irgendein anderes Ungeziefer. Ohne die ehrenwerten Aburame beleidigen zu wollen, doch für diese selbstmörderischen Kerle, die sich als Meute fleischfressenden Unkrauts auf einen stürzten, hatte er kein besseres Vokabular.
Er lebte schon viel zu lang. Die Welt war grau, selbst wenn der Himmel aufklarte. Im schönsten Sonnenschein konnte er baden, und doch fühlte er das Grollen des nächsten Gewitters, der rabenschwarzen Wolken, sturmgepeitscht. Ruhe und Frieden war die Atempause. Er konnte sie sich nicht besonders häufig gönnen. In seinem 27 Jahre kurzen Leben waren ihm fünfmal die Arme gebrochen worden, einmal beide gleichzeitig. Zwei seiner Zehen waren angenäht, einer davon frisch. Man hatte ihn gefressen und lebendig verschluckt, und nicht immer war er auch durch den Vordereingang wieder aus der Misere herausgekommen. Langsam reichte es ihm. Es war schließlich nur eine Frage der Zeit, bis ihm auch mal irgendjemand an den Hals gehen wollte. Es reichte wirklich. Wer auch immer seinen Lebensweg in die Tastatur des Schicksals hämmerte, er sollte sich an seinem Kaffee die Zunge verbrühen.
Ashitaka Emishi zog durch, die Klinge zurrte von unten links nach oben rechts, und was auch immer da spritzte, es war kein Blut. Es ist kein Blut. Blut ist rot. Das hier ist kein Blut. Ein unversehrter Feind hechtete durch die vorderste Linie, die zusammenbrach oder zur Seite flog. Ashitaka rammte ihn mit der Schulter, sodass er beiseite taumelte. Sato stellte ihm ein Bein, er stürzte, und noch eher er den Boden erreichte, sprang Akane ihm mit angezogenen Knien ins Gesicht. Es knirschte. Akane federte locker aus dem Kniefall in die Höhe, als wäre es kein Gesicht gewesen, von dem sie sich hochstemmte, sondern ein Luftkissen.
Schwerter sangen, zuckten, bissen und fraßen. Hier war keine wahre Schwertmeisterschaft gefragt. Hauen ud Stechen. Kein Block wurde präsentiert, kein Schild hochgerissen. Der Feind drang nur vor, losgelassen, es fehlte bloß der Schaum vorm Maul, und die Metapher wär perfekt. Beinarbeit war kein Verwirrspiel hier; Beinarbeit war, wenn man dem Feind auf die Zehen stampfte, und Kopfarbeit war kein Taktieren hier, sondern der Rammstoß mit der Stirn. Man schritt über die Toten und Verwundeten und Ohnmächtigen und Knurrenden gleichermaßen.

Rannja durchschritt diese Welt mit etwas weniger Grimmigkeit, als ihr Ehemann in seinen Gedanken mit sich führte wie ein Bleigewicht. Sie folgte ihren Clanmitgliedern dichtauf, während sie sich ihren Weg durch diese wogende Masse von Feinden schnitten wie durch einen Dschungel - und als sich die Venusfliegenfalle eines für tot gehaltenen Zetsu um ihr Knie schloss, wurde dieser Gedanke noch viel plastischer! Heh!
Der Boden platzte auf, schon wieder; der Zetsu raste daraus hervor, und er kam ihr so nah, dass sie feine Schlammpartikel in seinem grasgrünen Haar erkennen konnte. Dann fegte ihn die chakrageladene Ohrfeige zu Boden wie einen nassen Sack. Rannja setzte den freien Fuß auf seine Brust, und mit kühlem Gesichtsausdruck wandelte sie erst das Chakra in ihrer Hand in einen vibrierenden Keil um, dann sezierte sie mit dem Energieskalpell die Venusfliegenfalle des ersten Zetsu der Länge nach.
Ihre eisblauen Augen wandten sich dem Zweiten zu. Oh ja, greif die Medic an säuselte sie, Das ist einfach! Ist ja nur ein wandelndes Medizinschränkchen, hm? Ist ja nur ein laufendes Pflasterköfferchen, hm? Ich verrat dir was. Ich kenne auch die zwei Rückgratwirbel, zwischen die ich meine Fingerspitzen treiben kann, um dich zu ersticken. Sie hob die Hand. Zielte. Die Augen wurden schmal. Halt still.
Doch dan platzte Nummer drei in die Runde; wie von Rannjas Sensorfähigkeit erwartet. Sie wandelte das Chakra des Skalpells um, schloss drei rasend schnelle Fingerzeichen und ließ telefonkabeldicke Ranken aus dem Boden brechen. Der Zetsu erstarrte förmlich im Sprung, machte sich steif wie ein Brett. Ashitakas Fuß segelte von der Seite heran, kitzelte Rannjas Haar und schmetterte das Genjutsu-Opfer in den Dreck.
Hallo, Geliebter.
Bitte sei nicht zynisch.
Verzeihung, Geliebter. Rannja blieb ernst. Das hier ist zu einfach.
Die anderen Emishi taten es Ashitaka nach und hieltem im Fortschreiten inne, zogen sich zurück und bildeten einen Kreis um die Iryo-Nin. Wieso zu einfach? wollte Akane wissen.
Rannja antwortete nicht sofort. Doch je mehr sie sich konzentrierte, desto sicherer wurde sie. Chakra war hier und dort und überall, und wenn sie sich voll und ganz ihrem sechsten Sinn hingab, war ihr, als verteilten sich auch ihre fünf Kameraden überall um sie herum. Sogar sie selbst. Die auf sie eindrängenden Feinde waren ein tobendes Meer, eine wabernde Wolke von Einheitsbrei, doch in diesen Kartoffelpürree mischte irgendwer bunte Farben. Chakraauren vieler anderer. Diese weißen Biester kommen einfach nur, als wollten sie sich niederschlagen lassen erwiderte sie schließlich, Ohne Plan, ohne Taktik! Aber so läuft das Spiel nunmal nicht. Es muss ein Sinn hinter allem sein.
Und der wäre?
Sie fallen uns an, sammeln Chakra und tun sonstwas damt.
Falsch entgegnete Sato knapp. Sie kommen, wir töten sie, und fertig.
Halt die Klappe schnappte Rannja sofort. Du hirnloser Fleischergeselle, glaubst du echt, hier ist jeder deiner Stiche tödlich? Keiner von euch kann jeden einzelnen Gegner wirklich töten, der hier auf euch losgeht! Sie greifen an, sie entreißen Chakra, und dann hoffen sie, es zu überleben! Rein von der Wahrscheinlichkeit her ist das ein todsicheres Ding, um Infos über uns zu bekommen. Sie pausierte kurz. Infos, oder irgendwas anderes. Weiß der Himmel, was sie mit unserem Chakra tun.
Und was tun stattdessen, hm? mischte sich Semjon ein. Sie ignorieren?
Sie auf besserem Wege bekämpfen als im Nahkampf. Rannja deutete über ihre Köpfe hinweg dorthin, wo sich der Hauptteil der Armee befand. Von da oben aus. Wer nicht damit beschäftigt war, Unkraut zu jäten, schaute in die gezeigte Richtung. Ich will dahin. Und mit meinem geliebten Ehemann etwas runterwerfen.
Ashitaka schaute dorthin, mit undurchdringlichem Gesichtsausdruck. Hm. Meinetwegen.
Die anderen schauten sich an, fragend und zweifelnd, doch gegen diese Übermacht war eine Taktik so gut wie jede andere. Ebenfalls. Meinetwegen.
Ju.
Müsste Akane nicht wissen, ob das klappt? fragte Diasuke plötzlich.
Ich? Nö. Akane zuckte mit den Schultern. Hab keine Ahnung, wie der Plan hinter diesem botanischen Lemming-Manöver aussieht. Hab vor der Nachbesprechung des ganzen Spaßes leider in ein Uchiha-Äuglein geschaut.Du weißt schon. Und dann dieser Uchiha-Mangekyou-Kamui-Mojo, Buuuuuh... Sie tat, was sie für eine mystische Handbewegung hielt.
Einigen wir uns drauf. Wir tuns.
Ja! Semjon stampfte mit dem Stock auf. Überlasst es dem Alten!

~Klick für Aufbruchstimmung~

Semjon sprach, und die Erde antwortete. Ein Riss klaffte auf, und die Scholle bildete sich erneut, emporgehoben von einer irdenen Titanenhand. Semjon holte zum Wurf aus. Nächster Halt! Die Bergspitze! Und warf. Die Riesenhand warf auch, mit einer flippenden, schnippenden Bewegung, als wolle sie einen flachen Kiesel übers Wasser hüpfen lassen!
Fünfzig Meter flog die Scholle, krachte auf, und die Hand bildete sich wieder, um sie weiter zu schleudern. Der Glutsalamander am oberen Ende von Semjons Stöckchen wirkte sehr aufgeregt, da seine Augen nicht mehr halb geschlossen, sondern auf die Größe von Tennisbällen angeschwollen waren. Die anderen Mitreisenden genossen den Flug auch nicht wirklich.
Irgendein verrücktes, blasses Ding mit Wiesenfrisur hatte offenbar Langeweile, denn es landete auf der Scholle, nur um sich sechs wilden Augenpaaren gegenüber zu sehen.
Beweis meiner Selbstmordheorie! rief Rannja.
Zwei Sekunden später flog der Zetsu wieder von der Scholle herunter. Schreiend.
Der Berg kam näher. Und näher. Und näher. Und dann griff plötzlich etwas nach der fliegenden Scholle, nachdem sie gerade wieder abgehoben war, und zerrte sie regelrecht wieder auf den Boden zurück. Sie platzte, und ihre Passagiere trudelten schreiend umher wie Trümmer. Mit überraschten Mienen erhoben sie sich wieder und schauten, wer sie da gestoppt hatte.
Ein großer, fetter Kerl. Mit orangefarbener Irokesenfrisur.
Was? Hat der uns aus der Luft gepflückt?
Gehört nicht zu uns, hm?
Eher nicht.
Die Emishi schauten einander an. Der Gegner hat also doch Menschen in seiner Armee?
Scheint so, aber wir haben keine Zeit für ihn. Rannja zeigte energisch über die Schulter. Wir müssen dort hinauf.
Der Große schaute dumpf und mürrisch drein. "Ich müsst Zeit für mich haben."
Zwei gehen, der Rest hat Zeit entschied Semjon pragmatisch, formte die Erde unter den Füßen seines Sohnes und seiner Schwiegertochter und warf alle beide, viel höher und weiter als vorher.

Wah! an der Bewegungsweise müssen wir noch feilen!
Du wolltest dich halt schnell bewegen! Bitte ihn nicht noch einmal darum!
Das Ehepaar flog auf seiner Erdplatte den Berg hinauf, erhaschte Blicke auf die anderen Teilnehmer dieses Kampfes. Ebenfalls in Kämpfe verstrickt. Und ebenfalls... mit Menschen.
Die Scholle traf die Klippe, und Ashitaka und Rannja sprangen gerade noch ab, ehe es sie wieder durch die Gegend schleudern konnte. Ashitaka rollte sich ab, stemmte sich auf die Füße - und federte Rannja ab, die gegen ihn prallte, indem er an ihrer Stelle auf den Boden krachte. Da wären - Uff!
Hoppla! Taumelnd, strauchelnd, schließlich stehend. Rannja schaute sich um. Okay! Los gehts! Sie waren irgendwo über den anderen Kämpfenden gelandet, schauten auf sie herunter. Machen wir unsere Bombe!
Ja. Ashitaka schloss Fingerzeichen. Sammelte sein Chakra in der Brust. Katon: Tsuyobi ka en. Es gab keine schnelle, peitschenartige Bewegung wie sonst. Der Körper schnellte nicht vor und spie die Ladung aus, sondern beugte sich einfach vor, als... müsse er sich übergeben. Ja, so ungefähr. Ashitaka entließ das Katon einfach vor sich in die Luft, wo es sich zu einer wabernden, flammenlosen und glutrot pulsierenden Kugel formierte, wie eine Sonne im Makroformat.
Rannja schloss ihre eigenen Fingerzeichen. Ein Genjutsu, das eiserne Ketten aus dem Boden schleuderte und die Sonne umfasste. Es hatte langwierige Übung gebraucht, bis Rannja dieses Kunststück, mit Genjutsu direkt auf reines Chakra einwirken zu können, vollbringen konnte. Okay! Ich habs!
Dann weiter!
Ashitaka stieß Feuer aus, gleißende Flammen, die aufstieben und sich in enger werdenden Kreisen und Spiralen um die Mini-Sonne legten, die von Rannja in der Schwebe gehalten wurde. Sie wandte sich nach unten, wo andere Shinobi beschäftigt waren. HEDA! Wer von euch etwas zum Anheizen hat, nur her damit!
Das Geschoss, das da vor ihnen in der Luft stand, schwoll schubweise an.



NPC für Kuriya:

Und anderswo griff der Nebel um sich. Schatten und Schemen wie aus einer viel archaischeren Zeit durchschritten ihn mit Eisen und Stahl in den schwieligen Händen. Drei warns, die beieinander standen und dem durch den Wald rumpelnden Karren in den Weg traten.
Wer auch immer bei uns das Kommando führt stellte Zabuza Momochi fest, Er ist nicht ganz dumm, das steht fest.
Schlau genug, dem Feind in den Magen zu treten entgegnete Ameyuri Ringo, die zwei Kiba-Klingen über die Schultern gelegt. Eigentlich würde ich es einen Genuss nennen, unter einem fähigen Kriegsherrn zu dienen.
Aber nicht, wenn dieser Kriegsherr das ganze Denken übernimmt. Zabuza hatte es zuvor schon getestet. Schlug er einem Feind den Kopf ab, konnte er selbst entscheiden, ob er es von links nach rechts oder andersherum tat. Doch entschloss er sich auch nur im Entferntesten dazu, einem der widerlichen Unkrautdinger das Henkersschwert in den leichenblassen Körper zu treiben, blockierte da irgendwas. Dieser Krieg ist grotesk.
Grotesk, und auf eine seltsame Art und Weise grausamer als die Paranoia Kirigakures.
Ja. Jinin Akebino, die Kombination aus Schwert und Hammer "Kabutowari", den Helmbrecher, in den Händen, hatte nichts hinzuzufügen.
So standen sie mitten im Weg des anrumpelnden Karrens, die Schwerter gezogen und notgedrungen schicksalsergeben.
Zabuza Momochi spürte den Impuls zuerst. Er schritt vor, beschleunigte, sprintete ein Stück dem Knarren der Räder entgegen. Sprang ab, hoch hinauf, und kam herunter, sein Kubikiribocho zu einem knochenbrecherischen Schlag erhoben. Wie ein Komet würde er auf den Kutschbock krachen, aus den Nebelschwaden heraus, und den ganzen Karren mit einem einzigen Hieb spalten wie eine Melone.
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Epicposting - Shinobi Defense   Di Jul 31, 2012 9:02 am

Och nöööö oder? Das war jetzt nicht wahr! Eigentlich wollte Hikari noch etwas mit Yashi, Seijin, Butterblume und Nekomata quatschen, doch daraus wurde nichts. Nicht nur das Chiyo anfing mit ihren Puppen zu spielen, Nein, es sollte noch schlimmer kommen. Irgend ein Penner hielt es doch tatsächlich für nötig das Kampffeld zu fluten! Es war wirklich zu ärgerlich, da freute man sich auf einen netten Kampf und als Dank wollte sie jemand in die Waschmaschine plus Schleudergang stecken! Das Meer zog sich für einen Moment zurück, nur um dann mit der verheerenden Gewalt einer Naturkatastrophe zurück zu kehren, natürlich wurde alles weggespült was nicht bei drei aufn Felsen war und selbst dann forderte die Aktion viele Leben auf beide Seiten. Während sich die wuchtigen Wellen bereits an den Turmmauern brachen, schaute die Tsuki ungläubig auf die heran stürmende Kaskade aus Wasser mit Geschmacksverstärkern. Hm lecker das Aloe Vera Gemisch mit Zetzu Aroma war wohl an sie adressiert, doch Hikari sollte dem flaushcigen Planschen nicht zum Opfer fallen. Spring! Donnerte eine ihr nur zu bekannte Stimme und schon sammelte sie alle Kraft und katapultierte ihren Körper mit einem beherzten Hopser gut 2 Meter in die Höhe. Sie musste sich nicht großartig umschauen dafür war ihr dieses Manöver zu vertraut und so fanden ihre Finger spielend leicht die Mähne des Hengstes. Dieser lieh seiner Partnerin zwangsweise sein Vorderbein, damit die lilahaarige es als Aufstiegshilfe nutzen konnte und schon saß sie bequem auf seinem Rücken. Der Pegasus nutze die stürmischen Winde um an Höhe zu gewinnen, ehe die Wellen sie alle zum Frühstück verputzen würden und so wandte er sich leise schnaubend an seinen Fahrgast. Gerade rechtzeitig würde ich sagen. Der Depp da unten hat leider den Napalmteppich gelöscht. Es war also nichts mit Feuer spielen. Hikari versuchte den Angreifer zu orten, was recht einfach war, schließlich betitelte man sie lautstark als blutige Mondkönigin. Ihre Augenbraue wanderte skeptisch in die Höhe als sie den Mann unter sich näher in Augenschein nahm. Fast schon ein fataler Fehler! Ihr Partner hatte zum Sinkflug angesetzt und schon standen sie unter Beschuss! Der lilahaarigen blieb also nur wenig Zeit um das Ketsu eki no Jutsu zu wirken. Ergo nutze sie die Schnitte an ihren Handgelenken um erneut Blut austreten zu lassen, eine größere Menge wohl bemerkt, das die Tsuki noch ordentlich mit Chakra anreicherte. Eine wichtige Maßnahme denn nur so konnte sie die gut 400 ml stabil an ihren Handgelenken halten und den roten Lebenssaft in Form bringen. Hikari entschied sich für ein breites Schild, das binnen Sekunden erhärtete, weil dem Blut der Wassergehalt entzogen wurde. Der so entstandene Schutz erfüllte seinen Zweck recht gut und bewahrte beide davor, ein Dasein als Schweizer Käse fristen zu müssen. Irgendwie muss ich gerade an den Spruch: "Blut ist dicker als Wasser!" denken. Werde ich sentimental? Jedenfalls war Hikari mit dieser wandelnden Leiche da unten noch nicht fertig, so zapfte sie mit der rechten Hand gut 200 ml Blut vom Schild ab und nutze es um eine neue Blutwaffe zu erschaffen. Version Amboss! Da Saphir unweigerlich zum Sinkflug angesetzt hatte, war die Distanz zwischen den Kämpfern klein genug um dem Fremden diese fiese Kreation simpel auf den Kopf fallen zu lassen. Als gratis Geschenk flogen von links geworfen noch die Shukketsu-pìsutoru hinterher. Die Tsuki hatte mal eben 10% ihres roten Lebenssaftes geopfert und pfefferte so 60 Blutnadeln durch die Gegend, jedes einzelne niedlich klein und mit der Durchschlagskraft eines Kunais. Sollte der Typ doch sehen wie er damit fertig wurde, schließlich war der Amboss nur ein Bluff und zerbröckelte Sekunden später zu einem Schwall Blut. Tja das war halt nur die Ablenkung! Der Windgeist verharrte in der Zwischenzeit skeptisch gut 20 cm über dem Wasser, jederzeit bereit in Deckung zu gehen, falls hier noch Nessie vorbei schauen sollte. Hoffentlich klappte Hikaris Plan oder sie würden wortwörtlich baden gehen.



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