Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 Sich kreuzende Pfade

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Tokogawa Kohei
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BeitragThema: Sich kreuzende Pfade   So Mai 20, 2012 8:46 am



Endlich Ruhe..., war der erste Gedanke, den der junge Chunin fasste, als er sich von seinem Team getrennt hatte. Nicht komplett, nicht für immer und eigentlich war es gar nicht sein Team. Sein Geninteam hatte sich längst aufgelöst und Missionen erledigte der junge Recke nur noch in zusammengewürfelten Haufen von Shinobis. Der Blondschopf strich sich durch die Haare und seufze etwas entspannt. Sie hatten ihn nicht begleiten wollen, als er vorgeschlagen hatte etwas weiter außerhalb des Dorfes nach einer Möglichkeit zum Rasten zu schauen. Mit Rasten hatte er auch nicht schlafen gemeint, was die anderen hingegen wirklich vorhatten. Was für Langweiler! Das waren Momente in denen Kohei sein wahres Leben mehr und mehr vermisste.

Wo er eigentlich war? Nun, irgendein Bergdorf in den Regionen Konohas. Normal war für Kohei seit etwa 3 Jahren eine Landschaft aus Eis und Schnee. Und diese hügelige Landschaft, etwa 100km Luftlinie entfernt von den grenzen des ehemaligen Rai no Kunis, mit den Bäumen und der frischen, aber angenehm warmen Luft, war Balsam für seine Seele. Immer nur Schnee, Eis und Kälte konnte einen depressiv machen, das war wissenschaftlich erwiesen! Glaubte er... Und da war etwas grün und Farbe eine gute Abweslung. Über das unbekannte Dorf von Zivilisten war auch schon die Dunklhei herein gebrochen und so war es auf den Straßen ruhiger. Doch am Ende des Pfades der vor ihm lag, war kaum zu übersehen, eine Gaststätte. Und von drinnen klangen Stimmen. Ein Lächeln... oder Grinsen... legte sich auf das Gesicht des Chunin, als er die Hände in die Hosentaschen streckte und auf die Tür des Gasthauses zu stiefelte. Er wirkte gelassen, vollkommen gelöst und als wäre es das normalste der Welt, dass ein Junge seines Alters in eine weniger angesehene Kneipe stiefelte. Er machte die Tür auf und ließ sie hinter sich wieder sanft ins Schloss gleiten. Keiner der Anwesenden bemerkte ihn. Die Einrichtung war rustikal, holzlastig. Tische und Stühle befanden sich im Raum, keine niedrigen Tische an die man sich knien sollte/musste/konnte. Die Anwesenden schienen eindeutig der Arbeiterschicht anzugehören, das war kaum zu übersehen. Also hoffte Kohei, dass die Preise der Getränke in ähnlichem Preissekment lagen wie sie für Arbeiter zu bezahlen waren. Er lief durch den Raum und erst jetzt, wo er sich durch das spärliche Licht bewegte, wurde er wahrgenommen. Nicht ohne Spott, Sprüche wie »Suchst du deine Mama«, war er gewöhnt, aber er wusste wie ernst er so etwas zu nehmen hatte. Er tat es mit einem kecken Lächeln und einem weiteren Seufzter ab und setzte sich direkt an die Bar. »Moin auch.«, grüßte er den Wirt und nickte ihm einmal zu. »Tag.«, grüßte dieser nur wortkarg zurück, während Kohei die Getränkekarte studierte.
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Sabaku No Tsukiko
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Mo Mai 21, 2012 7:12 am

    Im Gegensatz zu den vielen Füßen, die sonst diesen steinernen Weg zum Gasthaus entlang gingen, hinterließen diese Füße nicht bei jedem Aufsetzen den dumpfen Klang oder ein Knirschen. Nein diese Füßen waren gewohnt leise zu sein, nicht entdeckt zu werden. Sie versteckten sich teilweise noch hinter dem wehenden Umhang, den sich Kacho Fugetsu um den Körper gelegt hatte. Es war nur ein einfacher dunkler, leicht erdig erscheinender Farbton, der zu den Farben der schwarzen Stoffhose und des weiten, grünen Hemdes passten. Im allgemeinen war es Männerkleidung, die zum Teil durch den Umhang verdeckt wurde. Dadurch das man jenes Stück Stoff teilweise zubinden konnte, erblickte man nur noch das Ende des Oberteiles, welches mit der Abgrenzung des Gürtels zur Hose endete. Den Dolch den diese Person mit sich trug, erkannte man nur leicht bei ganz genauem hinsehen, wenn sich der Mantel weit genug wegwehte. Auffällig war an dieser Person nur noch die dunklen, in einem ebenso braun-erdigen Ton, Haare, die unter der Kapuze herausschauten. Es schien als hätte die Person nur kurze Haare, zumindest waren die längeren Haare mit einem Zopf nach hinten gehalten und die männliche Figur verstärkt, in dem sich Tsukiko die mehr oder weniger große Brust hatte binden lassen - von wem bleibt hierbei unbekannt, es würde auch keine Rolle spielen.
    Mit einer Hand schob 'der junge Mann' die Tür auf und trat mit bedächtigen Schritten ein, zunächst hatte noch niemand den neuen 'Eindringling' bemerkt. Es war ein leichtes für das wendige Mädchen sich durch die Menge zu winden, um dann sehr bald an der Theke zu sein. Die ganze Zeit, schien die Gestalt nicht aufzublicken, der Blick blieb hinter der Kapuze verschleiert. Selbst wenn man die Kapuze herunter ziehen würde, wäre das Gesicht durch eine schwarze Maske halb versteckt. 'Ob es einer von ihnen ist?'
    Doch nicht zum raten war sie hier hergekommen, sondern aus einem ganz anderen Grund. Ein Grund, aus dem sie diese Gaststätte aufgesucht hatte und zur Theke gegangen war. Nicht nur dem Wirt verschlug es im ersten Moment die Sprache, eine solche Gestalt mit Reiseumhang und Tasche hier anzutreffen, den wahrscheinlich nahmen die wenigen Reisende die Kapuze beim Eintritt ab. Nein sie konnte auch die Blicke einiger neugieriger Arbeiter in ihrem Nacken bohren. Doch es störte sie nicht, nur der Junge der nicht weit von ihr entfernt am Tresen saß, dieser Blondschopf er war ihr fast schon zu nahe am Geschehen dran.
    Nur leicht hatte sie den Kopf vom Wirt abgewandt, den sie zuvor fixiert hatte und begutachtete nur ein paar Augenblicke den Jungen. War er aus Yuki? Hatte sie ihn nicht dort schon einmal gesehen? Doch sie hatte einer einzelnen Person schon zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. " Ich denke Wein ist angemessen." sprach die Gestalt mit männlicher Stimme. Schon bevor der Wirt - der nach dem anfänglichen Schock wieder 'normal' geworden war und er schien zu wissen was kommen würde - ihr diesen Wein vor die Nase stellen konnte [denn dies war eine der Spezialitäten des Wirtshauses], hatte die Gestalt dem Wirt ein Säckchen zu geschoben. Nicht nur das Geld für den Wein. Während die Gestalt sich nun auf einen freien Stuhl an der Bar setzte, schob der Wirt ihr ein Glas mit Wein zu. Er hatte genickt, das hieß also es würde stattfinden. Wann sie wohl kommen würden? Es würde sich noch dauern. Dummerweise fühlte sie sich auch in einer Lage in der sie mal wieder gezwungen war Alkohol zu trinken, wobei sie diesem Gezeug doch eigentlich so abgeneigt war, zumindest hatte ihre Mutter sie das gelehrt.


ot: denk dir die Maske so Zorrormäßig und sry das es kein Glanzpost ist, wie du vielleicht erwartet hast, aber mein Rücken bringt mich um grad.
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Tokogawa Kohei
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Mo Mai 21, 2012 8:14 am

Die Einrichtung gefiel Kohei sehr. Es war sehr viel aus Holz gemacht, die tragenden Balken in der Mitte des Raums, die Wände waren teilweise ebenfalls mit Holz verziert, obwohl es falsch war es verziert zu nennen. Es waren schlichte Balken, welche den Stoff umgaben, mit dem die Wände verhangen waren. Es war heller Leinstoff, leicht und robust zugleich. Schloss Kohei die Augen hörte er ihn im Wind flattern. Nicht wirklich, doch das verband der Junge mit der Kombination aus Holz und Leinen. Er kam sich vor wie in einem großen, von Öllampen erhellten Schiffsbauch. Dazu passte auch seine Kleidung. Das größtenteils weiße Oberteil war mit dunkelblauen Schulterklappen besetzt, welche ihrerseits von einem dünnen goldenen Streifen eingefasst wurden. Der Kragen wie die selbe Kombination auf: Dunkelblau mit einem etwas breiteren goldfarbenen Streifen, ebenso wie das Ende der Ärmel, das einen gleichen Streifen aufwies. Sowohl Kragen als Ärmelabsatz hatten eine Breite von 4,45cm. Vorn war sein Hemd geknöpft und auch die Knöpfe waren dunkelblau, ebenso wie seine Hose. An letzterer war keine andere Farbe zu finden als Blau. Ein Stirnband trug er nicht. Auch wenn es in den Regionen von Konoha und Kumo zur Zeit doch recht frisch war, so endete die Hose des Blondschopfes dennoch kurz unter seinen Knien. Auch das Hemd reichte nicht einmal über seine Ellenbogen. Aber er war hart im nehmen und Temperaturen konnten ihm nur selten etwas anhaben.

Ein Grinsen war kurz unter den meerblauen Augen zu erkennen, als Kohei die Karte niederlegte und sich an den Wirt wandte. Dieser bediente jedoch gerade einen anderen Mann. Er war gekommen, als Kohei die Karte gelesen hatte. Der Täuscher hatte ihn wohl bemerkt, doch wieso musste er sich hier umsehen und hinter jedem Menschen gleich etwas böses erahnen? Er jedenfalls sah dafür keinen Grund. Trotzdem war es eine merkwürdige Gestalt. Der Umhang, die aufgelassene Kapuze... die Maske. Auch wenn der Neu-Yuki-Nin den Mann nur kurz musterte, so bildete sich doch Argwohn in seinem Blick. So ganz normal schien er auch nicht zu sein. Aber war war das schon? »Und, schon entschieden?«, fragte der Wirt, als er wieder zu Kohei kam, welcher nicht lange brauchte um zu Nicken. »Ja, doch. Einen Whisky mit Milch bitte.«, war die Bestellung des Chunin mit einem listigen Ausdruck im Gesicht. Der Wirt zog eine Augenbraue auf und drehte sich um. Zu Koheis Überraschung jedoch, nahm er wahrlich ein Glas und füllte es, jedoch einzig und allein mit... Milch. Kohei seufzte entmutigt und nahm das Glas entgegen, wobei unter seiner Hand schon das Geld passend lag. »Kleiner, für das andere Zeug musst du noch etwa so viel wachsen.«, sprach der Wirt und deutete mit Daumen und Zeigefinger etwa 10cm an. »So klein bin ich gar nicht..«, knurrte der kleine Mann und schlürfte beleidigt seine Milch. Der Wirt war sichtlich amüsiert über seinen Gast.

out:_ Macht doch nix, ich find den Post gut.
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Sabaku No Tsukiko
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Do Mai 24, 2012 7:55 am

    Nun Schiff? Was konnte man dazu sagen? Tsukiko würde es wohl niemanden direkt ins Gesicht sagen, doch einem Schiff zog sie das Land vor. Sie war nicht seekrank nein. Aber sie hatte lieber festeren Boden unter ihren Füßen als das Meer, in das sie stürzen konnte und in dem sonst was lauern konnte. Und auch allgemein, gab es schöneres als auf einem Schiff zu leben für eine bestimmte Zeit. Aber leider ließ es sich nicht vermeiden.
    Warum auch sie an Schiff dachte? Nun der kleine Junge sah wie die Matrosen aus, die meist mit auf den Schiffen von Lykan gewesen waren und auf denen sie hatte arbeiten müssen, wobei sie wie bereits gesagt den Schiffsreisen meist Landreisen vorzog.
    Ob es wohl ein Leichtmatrose, eine Landratte oder gar ein echter kleiner Matrose war? Zumindest blieb man vielleicht auf dem Schiff wegen manch einem Tag mit mangelnder Ernährung so klein, denn wie der Wirt meinte war der Blondschopf klein. War er wirklich so klein? Eigentlich nicht, vielleicht etwas schmächtig für einen Jungen im Vergleich zu anderen Muskelprotzen, doch sonst. Im Gegensatz zu manch anderem trug er eher Sommerkleidung, scheinbar war er sehr abgehärtet oder einfach nur zu arm um sich Kleidung zu kaufen? Doch nein, dass glaubte er nicht. Die Familie in Yuki die ihn aufgenommen hatten, schien keine sehr ärmliche Familie zu sein oder hatten zumindest etwas Bedeutung, wenn Lykan sie wohl kannte. Aber wirklich etwas wissen tat sie über diese Familie im tiefgründig nicht oder über ihn. Manchmal hatte sie überlegt, ob sie vielleicht über ihn einiges herausfinden sollte. Doch das würde sie nur von ihrem Ziel abbringen oder waren diese Vergangenheit und die Antworten, die sie suchte, mit einander verknüpft? Konnte dies möglich sein?
    Mit einem kleinen Schluck trank sie ihren Wein, der Becher, in dem der Wein war, war nicht aus Glas, somit würde keiner sehen können wie viel sie wirklich getrunken hatte. Wahrscheinlich sah es nach einem großen Schluck aus, aber sie trank in Wirklichkeit eher wenig. Es schmeckte nach Wein, auch wenn besser als manch anderer, aber dennoch schlecht. Alles was Alkohol war, war schlecht, nein sagen wir: schmeckte auch schlecht.
    Der Junge – er musste Koki, nein Kohi, oder so ähnlich heißen – der für Tsukiko stets nur der gedächtnislose Junge war, war wirklich ein Rätsel. Ob sie vielleicht zusätzlich auch etwas über ihn herausfinden sollte? Er war sehr listig, talentiert und gut im Schauspielern, wenn man es selbst konnte, konnte man es in manchen Situationen auch bei anderen erkennen. Sie würde ihm nicht unterstellen sein Gedächtnisverlust nur vorgetäuscht zu haben oder irgendetwas zu vertuschen, das würde sie wahrscheinlich nie ohne beweisen machen, aber sie glaubte das er manchmal nicht ganz ehrlich war. Aber dazu kannte sie ihn viel zu schlecht, aber es wäre interessant. Doch nein das andere hatte Vorrang. Und zudem hatte noch etwas Vorrang, der Informant, der bald hier sein müsste.

    Einer der Arbeiter stand auf und stellte lauter als manch anderer seinen Bierkrug auf den Tisch. Er hatte alleine gesessen. Vor kurzem hatte er dort mit zwei ‚Kollegen‘ gesessen, doch diese waren schon vor einiger Zeit gegangen. Er war kein unbekanntes Gesicht und es schien auch niemanden aufzufallen, das es nicht nur der Bierkrug war, den die Wirtsfrau vom Tisch abräumte.

    Ein angedeutetes Lächeln, eine Kopfbewegung leicht nach oben. So dann würde sie bald gehen können, außer es war hier. Die Wirtsfrau hatte bereits das eingesammelte Geschirr hinter der Theke abgestellt.
    Sagen sie…“ setzte der Mann an mit einer fragenden Stimme. „ … dieses Vorspiel, von dem sie mir gestern erzählt haben… wo soll es nochmal stattfinden? Ich werde wohl teilnehmen.
    Sie spürte, wie der Wirt extra seine Gläser noch blanker als blank polierte, um nicht hochzublicken, um nichts falsches in seine Mimik oder Gestik zu machen und die Stimme klang fast schon gleichgültig, doch Tsukiko hatte Angst das man vielleicht die Unsicherheit in den ersten beiden Wörtern noch heraushören konnte – das es jemand anderes hörte außer sie. Doch wahrscheinlich waren sie zu beschäftigt, alle bis auf diesen Jungen, würde er es zu Fall bringen?
    „ Morgen, drei nach Wolkenbruch, in der Nähe des Mondsees.“ Antwortete der Wirt. Nun es gab in der Nähe wirklich einen Mondsee, der zumindest so genannt wird, aber Tsukiko glaubte ehr, das es versteckt Hinweise waren, die der Informant überbracht hatten. Sicherlich würde es dieser eine Bach sein und ja.
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Fr Mai 25, 2012 5:33 am

Langsam rann die Milch die Kehle des jungen Mannes hinab, doch stellte er das Glas wieder auf den Tresen, ehe er es geleert hatte. Nicht direkt wollte er alles verzehren. Es gab noch andere Dinge die man in einer Lokalität wie dieser tun konnte. Eine davon war einfach da zu sitzen und die Kulisse auf sich wirken zu lassen. Anders ausgedrückt unauffällig Informationen aufzuschnappen. Es schien als betrachte er die Regale welche der Wirt so behutsam wachte und das Treiben des Wirtes an sich, doch dieses interessierte Kohei nicht die Bohne. Was ihn interessierte waren die akustischen Signale die ungeschützt durch den Raum flirrten. Ja, genau das interessierte ihn. Nach so langer Zeit in Yuki und den Luxusproblemen der anderen Genin und Chunin war es Balsam für seine Seele mal wieder vernünftige Gespräche an seine Gehörgänge dringen zu lassen. "...zum hundertsten Mal hab ich ihm dann erklären müssen..." "...wir müssen uns noch einmal zusammensetzten wegen der Vorkommnisse in...." "...die Steuern sind langsam wirklich explo..." "...von dem sie mir gestern erzählt haben… wo soll es nochmal stattf..." "...ist sie jetzt schon dieses Jahr geworden, kaum zu glauben.", so viele verschiedene Teile von Nachrichten. Natürlich hatte Kohei auch in Yuki Möglichkeiten solche Ecken aufzusuchen, doch hatte er das Gefühl überall von Shinobis umgeben zu sein und genoss die Sache innerlich nur halb so sehr. Hier fühlte er sich unbeobachteter und freier. Obwohl ein Blick immer wieder, so merkte er es und sah es an den spiegelblank polierten Gläsern die ihm die Augen die auf ihm lagen verraten. Doch er ging nicht darauf ein. Es würde ihm nur den Abend verderben. Leicht verärgert nahm er sein Glas und setzte es erneut an. Er blickte in eine andere Richtung, doch seine Ohren waren bei den beiden. Zwar hatte nur die vermummte und maskierte Person ihn beobachtet, aber dennoch entging ihm nicht die Äußerung des Neuankömmlings. "...drei nach Wolkenbruch, in der Nähe des Mondsees.", hörte der Chunin. Er hatte keine Ahnung woruf es ging und brachte es auch nicht in Zusammenhang mit dem bedeutungslosen Wortschnippsel den er zuvor aufgeschnappt hatte. Der Begriff des Mondsees war ihm neu. Gedankenverloren blickte er weiter in die Menge von Menschen die dort ruhten. Oder hatte er den Begriff schon einmal gehört? Er konnte sich nicht dessen entsinnen und tat es ab. Aber trotzdem entbrannte in ihm ein alter Ehrgeiz. Nicht nur im Stehlen verstand er sich. Schon als kleiner Junge wusste er um seine Qualitäten als Spion. Da er nun niemanden hatte, dem er diese Information darbieten konnte konnte er ja selbst etwas damit anfangen. Eine Augenbraue wanderte leicht in die Höhe und noch einmal blickte er zu dem Maskierten, diesmal jedoch direkt und nicht durch die Gläser. Doch sein Blick war so beiläufig und nebensächlich, wie als er die anderen Menschen betrachtet hatte. Als wären die robusten und simplen Möbel einfach interessanter als die Menschen.
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Di Mai 29, 2012 3:09 am

    Es war nicht das offensichtliche was meist wertvoll war, sondern dass, was verborgen wurde oder man zumindest versuchte zu verbergen, dass, was beiläufig passierte.
    Als der Wirt geendet hatte, bekam sie einen weiteren Fetzen mit, wenn sie sich nicht irrte, war es ein Fetzenstück von einem Mann, der schon vorher in einer Gruppe verkündet hatte, man müsste sich noch einmal wegen den Vorkommnissen zusammensetzen. Schon da hatte sie sich gefragt ob es wegen diesem Vorfall war, an dem auch sie gedacht hatte. Doch nun bekam sie einen entscheidenden Wortfetzen mit, während sich die Hand des Mannes vom Tisch zu der Umhängetasche glitt. „… Mir müssen Maßnahmen ergreifen, wenn selbst die stärksten ihn nicht aufhalten…“ Oh es war ein ganz lustiges Spiel gewesen oder eher Verfolgungsjagd. Aber die ganzen Gerüchte und Übertreibungen hatten auch wirklich zu hoch angesetzt. Und dabei hatte er sich doch auf eine längere, ausgeglichene Verfolgungsjagd gewünscht. Zugegeben es hätte knapp werden können, wenn sie die nicht vorher abschütteln hätte können und sie doch ihren Arm stärker hätte belasten müssen. Doch jetzt hatte sie die Karten, die sie wollte. Ja… wie sie von Informanten wusste, hätte der Händler sie niemals verkauft. Tja, Glück für sie, Pech für ihn. Mit den Karten würde sie sich jedoch erst später noch beschäftigen können bisher lagen sie noch gut verwahrt in ihrem Versteck, weit von ihr.
    Mit einem Griff in die Umhängetasche, holte der Maskierte ein Buch hervor. Es war nicht gerade neu, die Seiten schienen schon längst vergilbt und auch der Einband hatte schon sehr viel bessere Tage gesehen. Es stand jedoch auf dem gesamten Einband nichts drauf, nur ein blaues Band hielt das Buch zusammen. Als Schloss diente es keines Wegs, denn wenn man sah, wie viele Risse, dieses alte Buch schon im Buchrücken aufwies, würde man sich denken können, dass dies nur eine Methode war um zu verhindern, dass es auseinander flog.
    War es wirklich ein Buch? Ja, daran bestand kein Zweifel und nein, es war doch kein Buch. Ein Buch, in dem der Maskierte mit hervorgeholtem Schreibgeräten hineinschrieb und nein, ein Buch, in dem eigentlich so gar nichts stand. Er schien nicht dauernd zu schreiben, mehr studierte er dieses Buch, wie es schien. Ein Buch, dessen Inhalt vor den Blicken geschützt war, in dem er es angewinkelt hielt, so dass nur er und jemand der hinter ihm stand, es hätte lesen können. Selten blätterte er um, strich sich manchmal über das Kinn. Manch einer fragte sich wohl, was er, während die Minuten verstrichen, dort tat. Dann jedoch, erhob sich die Gestalt mit dem Oberkörper, setzte sich gerade auf. Das Buch klappte auf dem Tresen zu – sollte es zumindest, denn es schlug sich durch den ‚Aufprall‘ alleine wieder auf und einige der losen Blätter verrutschten. Mit einer eher unwirschen Bewegung band der Band das Buch zusammen, nachdem er die Papiere etwas hin und her geruckelt hatte. Wenigstens blickte der Wirt nun hone, das sie was gesagt hatte, zu ihr. „ Ich denke ich bleibe, es würde sich nicht lohnen, weiterzuziehen.“ Der Wirt bewegte sich erst einen Moment gar nicht, ehe seine Frau ihn anstieß und er dann sagte. „ Jaja, hier der Schlüssel“ Ohne etwas zu sagen, nahm der Fremde den Schlüssel, stand auf und ging zwischen den Menschen zu dem Durchgang, der zum Treppenhausführte. Treppenhaus? Eigentlich war es nur eine Gruppe von wenigen Treppenabsätzen. Warum der Wirt nicht wusste wie er zunächst reagieren sollte? Oh Tsukiko hatte eigentlich schon vor einiger Zeit ein Zimmer hier genommen.
    Mit der freien Hand griff sie an ihre linke Schulter. Eigentlich sollte sie da ihren Bogen, den Köcher mit den Pfeilen spüren. Ohne ihn fühlte man sich nur noch mehr verletzlich, verwundbar. Sie hatte ihn hier. Sie hatte ihn erst bei Kazuki gelassen, der hier untergestellt gewesen war, aber dann doch einiges an ihrem Plan geändert, so dass nicht mehr Kazuki hier war und der Bogen in ihrem Zimmer versteckt gewesen war.
    Es knarrte leicht als der Schlüssel das Schloss, eines der ersten Zimmer aufschloss, der Mann hinein ging und hinter sich wieder zuschloss. Das Fenster war verschlossen und selbst mit offenen Fenster, wer kaum noch Licht eingefallen. Doch Tsukiko wusste wo die Lampe stand, aber nein sie würde sie nicht entfachen . Sie hatte nicht viel Zeit, wenn er die Nachricht gelesen hatte. Oh er würde ihr Folgen, da war sie sich sicher. So öffnete sie als erstes das Fenster, wobei die Fensterläden durch den Wind draußen immer wieder leicht gegen die Hauswand stießen. Das schwache Licht von draußen, erhellte den Raum eigentlich gar nicht.
    Mit geschickten leisen Bewegungen zog sie ihren Köcher, den Bogen und ihre ‚Brille‘ unter dem Bett hervor, verstaute die Brille in der Tasche und trug den Köcher unter dem Mantel. Den Bogen hingegen befestigte er nur auf dem Rücken, so dass sie ihn würde leichter ziehen können falls sie es demnächst benötigte. Heute Nacht würde immerhin auch das Treffen sein, wenn sie sich nicht irrte. Doch sie würde nicht über den Vordereingang gehen können und über das Fenster? Ja wahrscheinlich würde ihr kleiner Held, das am ehesten in Betracht ziehen.

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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Do Mai 31, 2012 6:59 am

Weiterhin spielte Kohei den unbeteiligten Beobachter. Obwohl er einer war und diesen nicht einmal zu spielen brauchte. Beteiligt war er nur an einer verschwundenen Briefbörse, jedoch auch erst nachdem der Gast gezahlt hatte. Es würde ihm erst später auffallen und dann gäbe es tausende von Möglichkeiten wie der Mann seines Geldes entledigt wurde. Es war weder ehrenhaft, noch entsprach es irgendeiner Art des Ninjakodexes, aber warum sollte das Kohei in irgendeiner Weise jucken? Er behielt es ja nicht einmal selbst, nur einen kleinen Teil. Ein Großteil verschwand mitsammt dem Ledersack in den Taschen eines zweiten Mannes, als dieser ebenfalls nach dem Zahlen gehen wollte. Die Aktionen seiner Selbst waren jeweils verdeckt durch den Tresen und die beteiligten Personen selbst, es war schier unmöglich zu beobachten was der Junge trieb. Bei dem Gedanken daran, dass er tun und lassen konnte was er wollte - in gewissen Grenzen - lachte er innerlich diebisch in sich hinein. Ein echtes Lachen wäre zu auffällig gewesen und hätte nur Fragen aufgeworfen.

Als er sein Glas geleert hatte und des Beobachtens müde wurde, kam der Maskierte zu Ihnen hinüber. Er schien sich von seinem Buch gelöst zu haben. Der Blonde zeigte wenig Interesse an der Person und hörte nur beiläufig, wie die Person sich oben ein Zimmer nahm. Es war reine Gewohnheit, dass der Chunin aus dem Augenwinkel die Raumnummer sah und sich diese merkte. Manchmal war es doch eine Last fast alles in seiner Umgebung aufzusaugen wie ein hungriger Schwamm. Die Person verabschiedete sich und der Wirt sah ihr verwirrt hinterher. Was war daran so ungewöhnlich? Der Wirt bemerkte Koheis argwöhnischen Blick und schüttelte nur den Kopf. Dann jedoch hielt er inne. »Oh«, begann er und schaute an den Platz an dem der Maskierte zuvor gesessen hatte. Seinem Blick brauchte Kohei nicht zu folgen. »Macht der so auf geheimnissvoll, weil er ein Gedächnis wie ein Sieb hat oder schämt er sich für sein Aussehen?«, erkundigte sich der Blondschopf trocken und hob eine Augenbraue in die Höhe. Der Wirt sah ihn leicht verärgert an. Natürlich mochte er es nicht wenn kleine Rotzlöffel über seine Gäste herzogen. »Na, sein Buch hat er einfach liegen gelassen.«, fuhr Kohei fort und deutete nur über seine Schulter. »Ah... ja. Ich kann hier gerade nicht weg.«, war das einzige was ihm der Wirt ebenfalls trocken entgegnete. Kohei zuckte mit den Schultern. »Ich kann das eben machen.«, bot der Jüngling gelassen an und schob das Glas Milch zum Wirt rüber und legte das Geld passend daneben. »Ich werde dir nicht verraten in welchem Zimmer...«, setzte der Wirt zur Rede an, als Kohei sich schon zum Buch begab. »27, ich werds schon finden.«, sprach der Junge, als er schon längst bei dem Buch war und es entgegen nahm. Seufztend stapfte er zu der Treppe. Die Zeit in Yuki bekam ihm wahrlich nicht gut! Verärgert seufzte er auf als ihm einige Seiten aus dem Buch entglitten. So ein alter Schinken..., dachte der Junge und hob die Seiten vom Boden auf. Dabei fiel ihm etwas auf was keine Buchseite war. Es war anderes Papier. Zuerst sortierte er die Blätter ein, ehe er das andere Papier studierte. Seine Augenbraue wanderten in die Höhe und forschend blickte er sich um. Er war nicht der einzige der den Gesprächen anderer gelauscht hatte, oder es handelte sich hier um einen merkwürdigen Zufall. An letzteres wollte er nicht glauben. Noch einmal dachte er darüber nach, danach wurde seine Miene unbekümmert und arglos wie eh und je. Er ging zu der Tür des Zimmers und klopfte.
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Sabaku No Tsukiko
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BeitragThema: Re: Sich kreuzende Pfade   Mi Jun 13, 2012 12:25 am

    Er kommt. Man konnte es alleine an den näher kommenden Schritten hören. Das man sie hörte, war schon Beweis genug, das er ziemlich nah dran war. Statt der albernen Maske die sich zu vor umge-bunden hatte, trug sie nun ihre typische, blau goldene Maske als Kacho fugetsu. Es fühlte sich gut an, in ihre gewöhnte Rolle als Kacho fugetsu zu schlüpfen. Ihre Fingerspitzen kribbelten vor Vorfreude und sie spürte wie Adrenalin durch ihren Körper leicht flutete beim Gedanken an das was heute Nacht noch alles geschehen würde. Das Treffen, doch dies würde nicht besonders werden, der Junge er war um eine Vielzahl interessanter. Der kleine Blonde aus ihrer zweiten Heimat. Warum sollte man nicht einmal seine Kräfte messen oder eher ausprobieren, wie intelligent er wirklich war? Ob er sie fangen konnte? Ja Verfolgungsjagden, sie liebte sie, aber bisher war keiner wirklich fähig genug gewesen ihr gefährlich zu werden, außer einmal als sie mit dem spielen zu weit getrieben hatte und sie auch durch Glück entkam. Doch als dies war schon lange her und jetzt galt es erst einmal sich dem Jungen zu zuwenden, der nun vor der Tür stehen würde und bald klopfen würde.
    Die letzten Augenblicke verstrichen und während ihnen war sie gänzlich an das Fenster getreten und durch die Stille drang ein leises Geräusch, laut genug damit derjenige für den es bestimmt war es hören konnte, leise genug, damit keiner in dem Gasthaus davon Wind bekommen würde.
    Klopfen das durch den Raum hallte, ob man wohl Angst haben müsste, dass die alte Tür dabei zer-brechen würde? Man konnte es nicht sagen, doch Tsukiko ging davon aus, das sie stabil genug war. Immer noch trug sie die Kapuze, wandte sich mit einer schnellen, leisen halben Drehung um, starrte direkt zur Tür, konnte aus dem Augenwinkel jedoch immer noch das Fenster und auch den restlichen Raum beobachten – sollte dies nötig sein. „ Komm nur herein“ Schallte es durch den Raum, laut und deutlich, Kohei würde es hören. Sicherlich würde er es wissen, es wäre enttäuschend, wenn er es nicht wissen würde. Tsukiko hielt ihn für intelligenter als alle jene die dort unten saßen. Er beobachtete bevor er etwas tat, sagte, dachte. Er war nicht wie alle jene anderen. Ob er wie sie war? Nein das bezweifelte Tsukiko stark, ob er jedoch etwas zu verbergen hatte, ja das könnte möglich sein, denn so wurde man nicht ohne Grund. Doch dass er anders war, fast wohl besser, würde ihn vielleicht dazu fähig machen sie zu überführen? Wer konnte es wissen. Warum sie überhaupt dafür gesorgt hatte, dass er herkam? Nun ihr Instinkt hatte ihr gesagt, es würde wahrscheinlich amüsant werden~
    Würde Kohei herein kommen, so würde Tsukiko ihn erneut im Dämmerlicht das im Zimmer herrschte beobachten. Ihre Augen hatten sich bereits an dieses Dämmerlicht gewöhnt, vielleicht würde sie nachher jedoch auf ihre Brille zurük greifen, doch jetzt war nicht der Zeitpunkt für sie. Zudem würde Licht vom Flur hinein fallen. „ Du bringst mein Buch nicht? Ich danke dir, aber du kannst es behalten wenn du möchtest.“ Antwortete sie ihm mit ihrer Männerstimme und legte den Kopf leicht schief. Wenn er das Rätsel der Initialen gelöst hatte, hätte er dann nicht ausposaunt, wären dann nicht vielleicht vielmehr hier gewesen? Das wäre lustig gewesen! Doch scheinbar war er allein, doch vielleicht hatte er dies auch beabsichtig, ja wenn sie raten müsste würde sie eher darauf tippen, das selbst wenn er es wüsste, er es wohl trotzdem nicht unten ausposaunt hätte. Doch wer wusste es schon.

Maske:
 
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