Naruto ~ The Eternity of Sage

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 abgelegener Waldweg

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Nara Asher
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BeitragThema: abgelegener Waldweg   Di Mai 22, 2012 4:37 am

das Eingangsposting lautete :



Ein abgelegener Waldweg, der nur von den wenigsten Leuten noch benutzt wird. Ab und an verirrt sich mal ein Wanderer hier her, aber ansonsten ist er schon so gut wie vollständig vergessen. Dieser Weg führt unter anderem in Richtung des Narawaldes, weswegen besonders die Nara, die vom Totenbaumwald kommen, diesen Weg benutzen um aussen am Wald herum zu laufen. Viele wilde Tiere haben hier mittlereweile Fuß gefasst und laufen hier fröhlich umher.
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Makutsu Reita
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BeitragThema: Re: abgelegener Waldweg   Fr Nov 23, 2012 1:18 pm

Von einem höher gelegenen Ast aus beobachtete Reita, wie sich die Hirsche immer weiter näherten, während Reikazu einfach still verharrte. Sie musste die Tiere weit besser verstanden haben als er selbst es getan hatte. Musste gespürt haben, dass die Hirsche ihr nichts tun würden. Das ist dann wohl der Instinkt eines fertig ausgebildeten Ninjas. Sie verzieht wahrscheinlich noch nicht einmal eine Miene, während diese Tiere da an ihr vorbeipoltern... irgendwann bin ich vielleicht auch so weit, aber vorerst bleib ich lieber hier oben, fernab von trampelnden Hufen. In gewisser Weise empfand der Blonde da gerade durchaus Bewunderung für die Dienstältere, dennoch würde er sich jetzt sicher nicht bei nächster Gelegenheit genauso verhalten, da war ihm die Gefahr dann doch noch zu groß.
Er blickte zu Aiko auf, als sie seinen Namen, dann wieder hinab zu der noch vorbeiziehenden Hirschherde und wieder zu AIko als er ihr Antwort gab. "Ich denke wir sollten warten, bis die Hirsche nur noch entfernt zu hören sind, das sollte ja nicht zu lange dauern." Seine Stimme klang recht entschlossen und es lag keine wahrnehmbare Verunsicherung in ihr, denn eigentlich war sich Reita ganz sicher, dass sie schon bald ohne Probleme weitermachen konnten, um ihrer Mission wieder nachzugehen. Eine Zeit lang passierte auch nichts weiter, außer das eine Unmenge an Hirschen unter ihnen hindurchpreschte, die jedoch kaum Notiz von den drei Shinobi nahmen, sie waren wohl wirklich recht gut an Menschen gewöhnt, da sie ja unter dem Schutz der Nara standen. Als sich dann jedoch die letzte, vereinzelte Hirschkuh mit ihrem Kitz näherte, trat ein weiteres wildes Tier auf den Plan: ein Luchs, der sich direkt daran machte, den hinkenden Paarhufer zu attackieren. Es war ein unschöner Anblick und er löste in Reita den Reflex zu helfen aus. Seine Hand hatte schon ein Kunai gepackt und er war zum Absprung bereit, um dem armen Tier zu helfen, da spürte er, wie etwas gegen seine Brust und auf seine Schulter drückte, während gleichzeitig seine Hand mit dem Kunai festgehalten wurde. Es war Aiko, die zu ihm herübergesprungen war und ihn nun davon abhielt, in den natürlichen Kampf dort unten einzugreifen. "Aiko. Lass...", setzte er an, doch sie unterbrach ihn und sagte selbst ein paar Worte zu Reita. Dieser gab im Anschluss seinen Widerstand gegen seine Freundin auf, ließ seine Arme sinken und drückte nicht mehr gegen ihren Griff an. Er kniff die Augen zusammen, biss sich auf die Lippe und drehte seinen Kopf von dem Schauspiel unter ihnen weg. Sehen musste er den Kampf so zumindest nicht mehr, hören aber sehr wohl. Es war kein langes Gefecht und die Hirschkuh musste scheinbar nicht lange leiden, doch die herzzerreißenden, verzweifelten Rufe des Jungtiers nach seiner Mutter, schnitten Reita ins Trommelfell und ließen ihn erzittern. Der Geschmack von Blut erreichte seine Zunge und er zwang sich dazu seine Augen wieder zu öffnen, als Aiko ihm symbolisierte, dass es nun weitergehen sollte. Es war dem Blonden nur recht, Hauptsache weg von dem Luchs, weg von der Hirschkuh, weg vom Tod.
So folgte er gemeinsam mit Aiko weiterhin Reikazu, wenngleich er die folgenden Minuten noch immer etwas neben der Spur war und erst wieder aufmerksam wurde, als er geradewegs in einen tiefhängenden Ast lief, der ihn hart im Gesicht traf, weshalb er schmerzhaft die Miene verzog. Reiß dich zusammen Reita! Die Natur ist nun einmal grausam und du bist ein Shinobi! Jetzt war es nur ein Ast, aber was, wenn uns hier doch noch irgendjemand oder irgendetwas auflauert? Er fuhr sich mit der Hand ins Gesicht, rieb sich mit Daumen und Zeigefinger kurz die Augen, schüttelte dann den Kopf und sah sich wieder genauer um. Glücklicherweise schien ihnen bis jetzt noch niemand aufgelauert zu haben und fortan würde der Makutsu auch wieder Acht darauf geben, dass niemand dies tun würde. Es ging hier schließlich auch immer noch darum sich Reikazu zu beweisen, da konnte er sich jetzt nicht wegen einer erlegten Hirschkuh gehen lassen.

[jegliches Autoplay von Aiko wurde zuvor via Skype mit der Userin besprochen]
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Shinri Aiko

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BeitragThema: Re: abgelegener Waldweg   Sa Nov 24, 2012 11:04 am

Aiko beobachtete kurz die Reikazus Reaktion und hierbei merkte man ihr deutlich an, dass sie nicht zum ersten Mal in diesem Waldgebiet war, da sie ganz genau wusste, dass von den Tieren keine Gefahr ausging. 'Ihre Lösung war zwar auf jeden Fall eleganter aber trotzdem ist ein bisschen Vorsicht in einer unbekannten Situation jawohl nichts schlechtes. Bin mal gespannt, ob sie sich irgendwie zu unserer Reaktion äußert...', Aikos Blick wanderte wieder zu der Herde, welche unter ihren Füßen hindurch galoppierte. Sie konnte nachvollziehen, dass sich die Naras dazu entschieden haben ausgerechnet Hirsche zu züchten. Sie waren unglaublich stolze Tiere, die zwar von sich aus nie jemanden angreifen würden, aber sich trotzdem bei Gefahr zu wehren wussten. Beim nächsten Mal würde das Mädchen sich vermutlich wie Reikazu verhalten.
"Ich denke wir sollten warten, bis die Hirsche nur noch entfernt zu hören sind, das sollte ja nicht zu lange dauern.", Aiko nickte Reita zu. Vermutlich war es wirklich das Beste zu warten, bis die Herde nicht mehr zu hören war. Sicher war immerhin sicher. Als Aiko sah, dass abgesehen von einer Hirschkuh mit ihrem Kitz alle Hirsche ziemlich weit weg waren, machte sie sich bereit von ihrem Ast zu springen. Ein Rascheln im Dickicht sorgte dafür, dass sie noch einen kurzen Moment lang zögerte – was wohl auch besser war, da sich ein Luchs seinen Weg durchs Gebüsch bahnte. Plötzlich schienen die Paarhufer um einiges nervöser zu werden und schnell sah man wieso: In Sekundenbruchteilen rammte die Raubkatze der Ricke die scharfen Krallen ins Fleisch und tötete sie in wenigen Augenblicken. Das Mädchen kniff bei dem Anblick kurz die Augen zu, ehe sie zu ihrem besten Freund blickte. Als sie sah, dass er nach einem Kunai griff, dauerte es nur einen kurzen Augenblick, bis Aiko plötzlich neben Reita saß und ihm - Ricke und Luchs den Rücken zugewandt - eine Hand auf die Schulter und die andere auf die Brust legte. Dabei übte sie leichten Druck aus, der stark genug war, um ihm zu symbolisieren, dass sie nicht zulassen würde, dass er eingreift, allerdings nicht so stark war, dass sie ihm hätte weh tun können. "Aiko. Lass...", setzte er an, aber die Schwarzhaarige unterbrach ihn. „Nein Reita. Du darfst da nicht eingreifen. Ich weiß, es ist schwer. Aber das ist der Lauf der Natur. Wir dürfen da nicht eingreifen.“, sagte sie mit ruhiger, aber bestimmter Stimme. Die Schwarzhaarige spürte, dass Reita sich nicht mehr gegen ihren Griff wehrte. Sie musste das Schauspiel zwischen Ricke und Luchs zwar nicht mit ansehen, aber allein die Geräuschkulisse ließ sie erschaudern. Die Rufe des Kitz sorgten dafür, dass Aiko ihre Fingernägel für einen winzigen Moment in den Stoff von Reitas Oberteil gruben, ehe sie die Hände von ihm nahm und ein leises „Wir sollten gehen.“ flüsterte, als sie sah, dass Reikazu in Richtung Wald nickte.
'Okay, Aiko. Alles ist okay. Das ist der Lauf der Natur. Ende. Es sterben jeden Tag Leute. Kein Grund sich von so einem dämlichen Reh aus der Fassung bringen zu lassen.', dachte das Mädchen, ehe sie mit einem eleganten Sprung punktgenau neben Reikazu landete. In dem Moment, in dem ihre Füße den Boden berührten, entwichen jegliche Emotionen von ihrem Gesicht und aus ihren Augen. Danach folgte sie einfach wieder Reikazu und Reita, als wäre nichts passiert. Sie zuckte jedoch leicht zusammen, als Reita von einem Ast im Gesicht getroffen wurde. „Alles okay?“, fragte die Shinri mit besorgtem Unterton und legte die Stirn leicht in Falten. 'Verdammt Reita! Komm schon, du musst dich zusammen reißen. Was macht das denn für einen Eindruck..?', natürlich hatte sie Mitleid mit ihrem besten Freund, aber so war es doch, oder nicht? Es würde ohne Frage einen schlechten Eindruck auf Reikazu machen, wenn sie mitbekäme, dass Reita sich durch den Tod eines Tieres dermaßen aus der Fassung hat bringen lassen, oder etwa nicht? An seinem Blick sah sie, dass Reita ihre Gedanken scheinbar teilte, nickte sie ihm leicht zu, um zu symbolisieren, dass dies das beste war, was er nun tun konnte.
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Thorajou Reikazu

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BeitragThema: Re: abgelegener Waldweg   Sa Nov 24, 2012 9:59 pm

Reikazu bekam nicht alles von dem mit, was die Kinder auf dem Baum trieben. Jedoch sehr wohl Reitas versuchtes Eingreifen, bei dem er von Aiko gehindert wurde. Dann richtete Reikazu wieder den Blick nach vorn. Das Kitz war tatsächlich weg. Es wäre die einzige Einmischung die Reikazu sich selbst erlaubt hätte. Der Anblick war auch für sie nicht schön und sicherlich nicht leicht zu ertragen, aber der Gedanke, dass schließlich der Luchs auch leben musste, half ihr das ganze nicht so dramatisch zu sehen. Es ging sie auch gar nichts an. Das war nun einmal die Natur und einer Herde brachte es nichts wenn sie aus lauter hinkenden Tieren bestand. Hätte der Luchs eher ein gesundet Tier reißen sollen? Nein, das wäre auch nicht richtig gewesen. Es war notwendig und als nichts anderes sollte es betrachtet werden.
Die beiden Genin kamen nun auch vom Baum herunter, jedoch zeigte sich nach kurzer Zeit, dass der Makutsu die Situation wesentlich mehr mitgenommen hatte, als Aiko. Er lief gegen einen Ast, nahm sich jedoch zusammen und überging den Vorfall scheinbar. »Selbst wenn du den Luchs erlegt hättest, wer sagt dir nicht, dass auch er Junge besitzt? Außerdem kann es nicht rechtens sein das Leben eines Wesens zu beenden und ein anderes zu retten. Das Ergebnis bleibt ja wohl das selbe. Natürlich ist es tragisch für das Kitz, aber es kennt nun eine Gefahr des Waldes mehr. So schlimm es klingt, es wird ihm helfen zu überleben und in der Herde ist es nicht allein.«, versuchte sie den Jungen die Sache zu erklären und ihm so vielleicht zu helfen es auch mit etwas Abstand zu betrachten. Sie sind weich. brummelte Tetsuya als Reikazu weiter ging. Na und? Eiskalte Killer sind mir nicht lieber. entgegnete die Jonin. Dabei fiel ihr noch etwas ein. »[color=indianred]Ah ja... ich habe da so eine Eigenart. Es liegt an euch ob ihr es respektiert. Ich sehe es nicht gerne, wenn man unbewaffnete Wesen bewaffnet versucht anzugreifen.[color]« sprach die Jonin mit nun etwas strengeren Tonfall, doch diese Strenge wich ihrem Gesichtsausdruck und ihrem Blick sehr schnell wieder. Kurz rückte sie noch ihre Kapuze zurecht. Mit der Sonne die bald wieder durch das Blätterdach strahlen würde wollte sie keine Risiken eingehen.

[tbc: Flussweg]


Zuletzt von Thorajou Reikazu am Mi Nov 28, 2012 6:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Makutsu Reita
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BeitragThema: Re: abgelegener Waldweg   Sa Nov 24, 2012 11:19 pm

Hach, was hatte er sich da nur wieder erlaubt? Den Schlag des Asts in sein Gesicht hatte er sich wohl wirklich verdient, und gebraucht hatte er ihn auch. Er war ein Shinobi, kein romantisch-verklärter Weltverbesserer. Er hatte sich aufführen wollen, wie einer jener selbstlosen Helden, die ihm sonst so zuwider waren, nur weil dort ein Mord vor seinen Augen begangen worden war. Tse! Ich Idiot... die Ricke hätte ich nicht mehr retten können, sie war objektiv betrachtet ohnehin zum Tode verurteilt. Früher oder später wäre sie sowieso verendet. Hätte ich versucht den Luchs zu vertreiben, wäre ihr Tod vollkommen umsonst gewesen... und warum gottverdammt nochmal wollte ich meine eigene Gesundheit für eine halbtote Hirschkuh aufs Spiel setzen?! Ich sentimentaler Trottel... Das Üben wir lieber nochmal... peinlich. Jene Gedanken strömten mit dem Schlag der Pflanze explosionsartig durch den Kopf des Blonden und er schüttelte kurz den Kopf über seine eigene Dummheit, ehe er Aiko zurief, dass alles in Ordnung sei und sich dann Reikazus Belehrung anhörte. "Sie haben natürlich Recht, Senpai. Das Ereignis war wohl vorprogrammiert. Ich hätte nicht so emotional reagieren dürfen. Verzeihung", entgegnete er ihr und schämte sich noch etwas mehr für seine dumme Reaktion. Normalerweise gingen ihm die meisten seiner Mitlebewesen ja sonstwo lang, doch so egal sie ihm auch waren, im Angesicht des nahenden Todes, traten dann auch schonmal derlei ungewöhnliche Regungen auf. Ein Problem seiner jugendlichen Naivität, die hier und da einmal durchschlug und von der er hoffte sie recht bald in den Griff bekommen zu können. Doch war es der Erkärungen noch nicht genug und die Weißhaarige belehrte sie nun in recht strengem Tonfall über ihr Prinzip Unbewaffnete nicht mit Waffen zu attackieren, ein Konzept, dass Reita an sich nicht schlecht fand, jedoch für sich selbst wahrscheinlich nicht voll und ganz übernehmen würde. Hmpf.. unbewaffnet würde ich einen Luchs jetzt nicht nennen. Seine Klauen sind nicht gerade schlechter als ein Kunai und noch dazu hat er viel mehr davon. Mit einer Fernwaffe, wäre es wahrscheinlich wirklich "unmoralisch" gewesen, aber mit einem Kunai hätte man eigentlich nur für ungefähre Chancengleichheit gesorgt. Aber das ist jetzt auch egal... ich sollte es einfach, wie eigentlich üblich, vermeiden überhaupt in offene Konflikte zu geraten. Genjutsu sind sowieso der elegantere Weg. Auch diese zweite Gedankenkaskade schoss ihm in sehr kurzer Zeit durch den Kopf, doch behielt er jeden einzelnen dieser Gedanken für sich und nickte Reikazu lediglich zu, um zu symbolisieren, dass er verstanden hatte. Die nächste Situation muss ich besser meistern. Ich bin als Shinobi hier und meine Mission ist es die Grenzen zu kontrollieren. Alles was nicht mit Menschen zu tun hat, ist rechtens und unterliegt nur dem Gesetz der Natur. Alles was uns als Shinobi zu interessieren hat, sind widerrechtlich eingedrungene Menschen, die wir dann je nach dem wieder des Landes verweisen sollten... nachdem wir uns ein Bild der Situation verschafft und rational nachgedacht haben... Keine übereilten Entschlüsse mehr! So folgte er weiter der Kapuzenträgerin und schloss daraus, dass sie ihre Kapuze wieder zurechtrückte, dass sie wohl bald wieder in zivilisiertere Gebiete gelangen würden. Reita selbst ging dicht neben Aiko her, um sich noch bei ihr zu bedanken. "Danke, dass du mich da oben zurüückgehalten hast, Ai. Ich hab mich echt aufgeführt, wie ein Idiot. Tut mir leid", wisperte er ihr zu und auch wenn er seit dem Zusammenstoß mit dem Baum, wieder seine neutrale, ausdruckslose Miene wahrte, würde gewiss Aiko verstehen, dass es ihm ernst war mit seiner Entschuldigung.

[tbc: Flussweg]
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Shinri Aiko

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BeitragThema: Re: abgelegener Waldweg   Mi Nov 28, 2012 5:53 am

Aiko stimmte leicht nickend Reikazus Erklärung zu. Auch wenn sie die Aussage, dass der Luchs ja auch Junge haben könnte nicht so ausgedrückt hätte. Denn selbst wenn es nicht so war. Hatte er ein Anrecht zu leben. Keine Familie zu haben machte einem nicht gleich zu Freiwild. Vermutlich würden einige diese Genauigkeit wohl übertrieben finden würden, so ist es einfach Aikos Art jedes Wort auf die Goldwage zu legen. Immerhin war sie selbst einer der Menschen, die immer einmal mehr nachdachten, bevor sie etwas aussprachen. Reitas sofortige Entschuldigung überraschte sie kein bisschen. Er war ein Perfektionist und einer dieser Menschen, die sich für jeden Fehltritt entschuldigen würden. Sie selbst hätte eine solche Stärke wohl nicht aufbringen können, da sie nicht gerade die beste darin ist, sich ihre Fehler einzugestehen. Auch Reikazus Eigenart unbewaffnete Wesen nicht anzugreifen stimmte sie zu. Natürlich war ein Luchs alles andere als ein harmloses Schmusekätzchen, aber trotzdem war die Schwarzhaarige so oder so dagegen ein Tier zu töten, wenn es nicht unbedingt nötig war.
Als Aiko kurz zu Reita sah, konnte sie deutlich an seinem abwesenden Blick sehen, dass er einmal wieder in Gedanken waren, was ja nun wirklich keine Seltenheit war. Die Stille, die nun für einige Augenblicke herrschte und nur von den leisen Geräuschen des Waldes und den regelmäßigen Schritten der drei Shinobi unterbrochen wurde, bot auhc ihr die Zeit und Ruhe, um sich selbst einmal darüber bewusst zu werden, was sie wohl für einen Eindruck bei Reikazu hinterlassen hatte. 'Naja, bis jetzt habe ich noch nicht wirklich zeigen können, was in mir steckt.. aber man kann sowieso nicht behaupten, dass ich bis jetzt irgendetwas gemacht habe... vermutlich wird sie also nicht sonderlich viel von mir halten – wenn sie überhaupt schon ein Urteil gefällt hat.', erst Reitas Flüstern holte sie wieder ins hier und jetzt zurück. Die Shinri blieb einen Moment still und sah zu den Baumkronen hinauf, durch die immer stärkere Lichtstrahlen brachen. Man konnte nicht gerade behaupten, dass Aiko sich freuen würde, den Wald wieder zu verlassen. Sie liebte die Wälder Konohas und außerdem war es hier nicht all zu warm oder sonnig. Nur der Gedanke daran, den Wald bald wieder verlassen zu müssen, drosselte ihre Stimmung um einiges. Trotzdem setzte sie dann wieder ein neutrales Lächeln auf und sah zu Reita hinüber „Ist doch selbstverständlich. Immerhin hättest du bestimmt auch das selbe für mich getan., meinte Aiko beiläufig, während sie sich wieder auf den Weg vor sich konzentrierte.

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