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 Clananwesen des Tamashî-Clans

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BeitragThema: Clananwesen des Tamashî-Clans   Fr Jun 29, 2012 6:18 am


Bei diesem Gebilde handelt es sich um das ehrwürdige Haus des aus Kirigakure stammenden Tamashî-Clan. Vor einiger Zeit war dieses Grundstück noch in staatlichem Besitz und verkäuflich, doch niemand der Flüchtlinge hatte ansatzweise das Geld sich für eine große Familie dieses Zuhause kaufen zu können. Die meisten wohnen somit in den Slums oder in kleine Wohnungen. Die Tamashî-Familie schaffte es, sich dieses Haus anzueignen, indem die Älteste aus der jüngsten Generation in die Dienste der Shiruma trat und ein Jonin, den sie selbst heiratete, für die gesamte Familie ein gutes Wort bei der Regierung einlegte. Seitdem ist es in Familienbesitz. Dies war auch der Beginn von Umbauarbeiten. Aufgrund eines Rituals für die Aktivierung des Kekkei Genkais wurde ein Keller gebaut, der nur für den Clan zugänglich ist. Dieser wird aber auch nur betreten, wenn es ein neues Mitglied gibt, dessen Kekkei Genkai beim Ritual fokussiert werden muss.
Im Erdgeschoss befinden sich die wichtigen Räumlichkeiten für das tägliche Leben: Küche, Ess- und Wohnbereich, Gäste-WC, Kleidersammlung des gesamten Clans und mehrere Arbeitsräume für die Älteren. Im ersten Stock befinden sich die Schlafzimmer von Mariko Lucy, Tsubasa, Kameko, Ryosaku und Shinako Tamashî. Keiner muss sein Zimmer teilen und jeder hat genug Platz für seine Bedürfnisse und kleinen Wünsche sowie individuelle Hobbies. Der Raumanteil von Shinako, der 36 Jahre alten Tante von Setsuko, Mariko und Tsubasa, ist der größte auf diesem Stockwerk. Sie brauch viel Platz für ihre Äußerlichkeiten und hat sogar zwei Gästezimmer für sehr persönlichen Besuch. Diese werden auf Wunsch (oder Zwang) auch an normale Gäste vergeben.
Im letzten Stockwerk, dem Zweiten, haben Setsuko, Beniko, deren Tochter und Stiefsohn sowie Takuya Tamashî und Mitsuhiko Yokoyama ihre Zimmer. Wobei zu erwähnen ist, dass es insgesamt nur 10 Schlafzimmer gibt. Setsuko und Mitsuhiko haben ihr Gemeinsames genau wie ihre Mutter und ihr Stiefvater. Ganz oben gibt es ebenso Gästeräume, aber vieles ist durch Arbeitsräume, Kammern und eine Bibliothek mit Archiven begrenzt. Das Gebäude im japanischen Stil ist grob gesehen ein Quader in der Landschaft. Er hat keine großartigen Verzweigungen, sondern ist einfach gehalten und in die Höhe sowie Tiefe gebaut. Es gibt keinen Innenhof und hinter dem Haus befindet sich eine freie Fläche mit einigen Bäumen. Vorm Haus verläuft ein Kiesweg zur Straße, die weiterläuft und andere Clananwesen verbindet, die sich in der Nähe befinden.
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Mariko Lucy Tamashî
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Fr Jun 29, 2012 7:13 am

~ First Post ~

»Das hast du fein gemacht, Arisu.« Die Schwarzhaarige strich dem Vogel auf ihrer Schulter vorsichtig über den gefiederten Kopf, ehe sie ihm einen Kräcker hinhielt. Vorsichtig nahm dieser ihn mit dem Schnabel entgegen und ass ihn auf, ehe Arisu einmal laut krächzte und mit den Flügeln schlug, wie als wolle sie sich bedanken. Schon seit grob 2 Stunden 'trainierte' Mariko mit ihrem Raben, direkt vor dem Anwesen. Immer wieder liess sie ihre geflügelte Freundin irgendwelchen Schmuck, welchen sie vorher versteckte, herbringen und belohnte sie anschließend dafür. Vielleicht sollte man eher nicht wissen wofür sie ihrem Vogel das beibrachte. Mari war keine Diebin, sie richtete Arisu sicherlich nicht darauf ab, andere Leute zu bestehlen. Allerdings war sie sich sicher, das es irgendwann mal ziemlich hilfreich sein könnte, einen Raben zu haben der darauf trainiert war ihr bestimmte Gegenstände zu bringen. Alles was halbwegs wertvoll aussah, wie eben silberner oder goldener Schmuck, Löffel etc. wurde von dem gefiederten Tier als 'Beute' betrachtet und zu der Tamashî gebracht. Leider manchmal auch Dinge wie ein Kronkorken. Aber da Arisu nun auch wieder nicht perfekt zwischen soetwas unterscheiden konnte, bekam sie trotzdem einen Kräcker dafür. Mariko versteckte immer eine bestimmte Anzahl an Schmuck, davon hatte sie schließlich genug, und liess sich von ihrer kleinen Freundin alles bringen, ehe sie alles wiederholte. Momentan fehlte ihr nur noch ein silbernes Armband, und dann wäre es das auch für heute. Soviele Kräcker hatte sie auch garnicht. »Kaugummikiesel!« rief die Dunkelhaarige, und sofort erhob sich das Tier von ihrer Schulter und machte sich auf die Suche. Sie konnte Arisu nur mit bestimmten Befehlen dazu bringen etwas zu tun. Wie man einem Hund eben 'Sitz' beibrachte, oder 'Stell dich tot'. Und damit eben nicht jeder wusste was genau ihr Vogel denn jetzt tun sollte, erfand Mariko immer irgendwelche unsinnigen Wörter. Für manche vielleicht ein wenig dämlich erscheinend, aber wie man merkte funktionierte es ja. Nur ca. 3 Minuten später sah die Schwarzhaarige auch schon einen großen Vogel auf sich zufliegen, ein silbernes Armband im Schnabel haltend. Mari hielt die Hand auf, woraufhin das schwarz gefiederte Tier es in eben jene fallen liess und es sich wieder auf der Schulter der 17-Jährigen bequem machte, auf eine Belohnung wartend. Diese gab es auch sofort was wieder mit einem 'erfreuten' Krächzen und Flügelschlagen zur Kentnis genommen wurde. »Das war's für heute. Du hörst wirklich mit jedem Tag besser auf mich, Arisu. Bist ne tolle Freundin.« Sie grinste eben jene aus den Augenwinkeln an, als sie einen bekannten schwarzen Haarschopf von weiter weg auf sich zukommen sah. Einen Moment lang war es still, ehe Mari kurz lachte und ihr Rabe, wie als hätte er eine Vorahnung gehabt, schnell von ihrer Schulter flog. »SETSU-CHAAAAAAAN!« Schnell hatte die Tamashî ihre Arme ausgebreitet und war bereits dabei, mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf ihre Schwester zuzurennen, wäre da nicht ein etwas größerer Stein im Weg gewesen. Schneller als sie auf die Älter zugelaufen war, lag sie auch schon am Boden.
»FUCK!« rief sie laut, ehe sie eine Welle von Flüchen losschickte. Das musste natürlich passieren. Nicht mehr auf ihre Schwester achtend, regte sie sich ununterbrochen über den Stein auf, welcher Schuld an ihrer Bekanntschaft mit dem Boden war, auf welche sie gut hätte verzichten können. Außerdem schien es, als hätte sie sich eines ihrer Knie aufgeschürft, durch den Aufprall auf die vielen kleineren Kieselsteine.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Fr Jun 29, 2012 7:38 am

cf: Trainingsplatz der Akademie

Es war mittlerweile später Nachmittag, als Setsuko in Richtung des Anwesens marschierte und gedankenverloren über ihre Familie sinnierte. Es war eigenartig, diesen Frieden mitzuerleben, den sie seit einiger Zeit in der Stadt des Schnees genossen. Es schien, als würden die weißen Flocken den Schmerz Stück für Stück begraben, den der Clan mit sich gebracht hatte. Vor allem in der letzten Woche war die Shiruma außerordentlich ruhig gewesen. Zwar kam der Todestag ihres Vaters immer näher und einige Momente waren für sie auch wie ein Emotionsgefängnis, doch insgesamt hatte sie sogar öfters gelächelt, als die vergangenen sechs Monate. Würde sie vielleicht etwas für Katsuo vorbereiten? Miyako würde sich auch wieder in einem ihrer Tiefs versinken, während ihr Mann nicht wusste, was er für sie tun konnte, außer sie in den Arm zu nehmen und über den Rücken zu streicheln. Eines hatten die beiden gemeinsam: Sie trauerten immer noch. Verschieden aber waren die Wege, es zu äußern. Setsuko verschanzte sich hinter ihrem kalten Verhalten, während ihre Mutter zitternd und gebrechlich im Haus blieb und nur ihren Ehemann zu sich ließ und kaum ein Wort sprach. Was nun aber die richtige Art und Weise der Trauer war, wollte sie nicht beurteilen. Langsam ging sie den Kiesweg Richtung Anwesen hinauf, aber wurde dann plötzlich aus ihrer ruhigen Gedankenwelt gerissen. Was war das für ein Schrei? „Setsu-chaaaan!“ war zu hören. Mit ausdrucksloser Miene hob die Älteste der jüngsten Generation den Kopf und erblickte ihre Halbschwester Mariko, welche auf sie zu rennen und in eine Umarmung reißen wollte. Glücklicherweise, so dachte Setsuko, fiel sie vorher auf die Nase. Sonst hätte die große Schwester sich unhöflich gegen eine Umarmung wehren müssen, die sie nicht wollte. Als Mariko jedoch zu fluchen begann, wurde ihr klar, dass sie sich etwas getan hatte. Fremdartige Sorge breitete sich in der jungen Frau aus. In schnellem Schritttempo bewegte sie sich zu der 17-Jährigen und kniete sich neben sie. Mit einfühlsamen Gesichtsausdruck fragte die Shiruma: „Hast du dir wehgetan, Mariko?“
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Mariko Lucy Tamashî
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Fr Jun 29, 2012 9:02 am

Leise grummelnd richtete sich die Schwarzhaarige auf, und streckte sich einmal kurz, ehe sie sich ihr Knie besah. Es blutete ein wenig, aber ansonsten war es nur aufgeschürft. »Ach Setsu-chan, kein Grund zur Sorge. Ist ja nichtmal n' Kratzer. Nur ein aufgeschürftes Knie, nichts weiter.« winkte sie ab, und strich sich die Kleidung glatt. »Aber danke der Nachfrage, Schwesterherz.« Mariko grinste kurz ehe sie laut lachte und den Kopf schüttelte. Das hier war wirklich kein Grund rumzuheuln. Es gab viel schlimmeres. Die Schwarzhaarige hatte sich schon öfters einige Körperteile gebrochen, und auch da eigentlich selten wegen den Schmerzen geweint. Schließlich war sie kein Jammerlappen oder eine dieser Tussis, die schon ausrasten und flennen würden wenn ihnen ein Fingernagel abbrach. Irgendwie rührte sie die Sorge der Ältern auch ein wenig. Auch wenn es diesmal wirklich keinen Grund dazu gab. Wehgetan hatte sich die Tamashî ja nicht.
Ein lautes Flügelschlagen ließ sie aufschauen, als sich Arisu auf der Schulter ihrer Schwester niederließ. Mariko schmunzelte kurz, sagte dazu aber nichts. Eigentlich müsste Setsuko daran auch schon gewohnt sein, es war schließlich nicht das erste Mal, das der Vogel dies tat. »Sag mal, Setsu-chan...wo warst du eigentlich?« Fragend blickte sie die Größere an. Es lag in Mariko's Natur neugierig zu sein, weshalb sie ihre Geschwister auch oft fragte was diese gemacht hatten oder wo sie gewesen waren. Am liebsten würde sie alles wissen, aber das ging ja leider nicht. Im Gegensatz zu dem was man eigentlich von ihr erwarten würde, mochte sie auch keine Überraschungen. Sie wollte immer im Vorraus wissen was passierte. Zugegeben, gegen eine Überraschungsparty hätte sie nichts. Partys waren schließlich immer gut. Aber sonst... Die Schwarzhaarige gähnte kurz und musterte Setsuko nebenbei ein wenig. Man sah schon ein wenig das sie Schwestern waren. Nunja...sie hatten beide schwarze Haare. Aber um zu erkennen das die zwei verwandt waren, dazu musste man schon wirklich genauer hinsehen, so fand Mari zumindest. Aber wer sagte schon das Geschwister sich immer ähnlich sehen mussten? Schließlich waren sie ja keine eineiigen Zwillinge.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 2:20 am

Setsuko sah ihrer Schwester zu, wie sie aufstand und sah dabei das Knie, das ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden war. Schlimm war es nun nicht, aber man musste wenigstens einmal Wasser drüber laufen lassen. Warum war sie auch gestolpert? So schwer auf es nun nicht, auf einem Kiesweg zu laufen, ohne hinzufallen. Arisu hatte sie auch nicht abgelenkt. Letztlich lag es wohl einfach an ihrer verankerten Tollpatschigkeit. Mit 17 durfte sie wohl auch noch auf die Nase fallen ohne, dass man dachte, es wäre schlimm. In 10 Jahren sollte ihr das aber nicht mehr passieren. Nun stand die 24-Jährige ebenso auf und stemmte die Hände in die Hüften. „Ich war zusammen mit Tsubasa beim Trainingsplatz nahe der Akademie. Zuvor hatte ich mit meinem Chef ein Gespräch und bin dann gegangen. Wir haben dort einige Chunin und Genin getroffen. Einer davon hat mit uns trainiert. Er war gut im Taijutsu.“ Dann drehte Setsuko ihr Gesicht zu Arisu, die sich auf ihre Schulter gesetzt hatte. Wenn sie die Höflichkeit besaß, nichts von ihr zu stehlen, würde der Vogel diese Gestik seinerseits überleben oder zumindest seine Federn behalten. Danach schaute sie wieder zu Mariko und nickte in Richtung Haus. Sie wollte hineingehen. „Und was ist zu Hause so passiert, während ich weg war? Wie geht’s Mutter?“
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 2:41 am

Aufmerksam hörte die 17-Jährige zu, und schnaubte kurz mit einem leicht abwertenden Gesichtsausdruck. »Ihr ständig mit eurem Ninjakram. Als ob keiner von euch was besseres zu tun hätte...« Mariko seufzte kurz, ehe sie die Arme vor der Brust verschränkte. Worüber regte sie sich eigentlich noch so auf? Anders war sie es mittlerweile ja eh nicht gewohnt, und schließlich hatte sie nachgefragt wo Setsu gewesen war. Sie folgte dem Blick ihrer Schwester, welche Richtung Haus nickte, und überlegte einen kurzen Moment. Sollte sie mit hineingehen, oder noch etwas draussen bleiben? Nunja...eigentlich hatte sie momentan eh nichts besseres zu tun, und drinnen konnte sie wenigstens ihr Knie abwaschen und vielleicht auch mal duschen. »Eigentlich nichts besonderes...naja Kameko hatte heute männlichen Besuch-« Mari grinste kurz. »Mutter geht's gut, ich hab ihr ein wenig beim Abwasch geholfen, ehe ich mit Arisu raus gegangen bin.« Die Schwarzhaarige ging langsam den Kiesweg entlang, in Richtung ihres Hauses. »War also im Grunde genommen ein stink normaler Tag, wie immer eben. Langweilig.« Die Tamashî gähnte kurz. Wahrscheinlich würde sie heute auch nicht mehr lange auf bleiben. Später erstmal duschen und dann ins Bett und schlafen. Irgendwie war sie nämlich ein wenig müde. Sie linste kurz zu ihrer Schwester. Ob diese nicht auch ein wenig erschöpft war? So nach einem Training? Wäre doch eigentlich garnichtmal so unrealistisch.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 3:36 am

Mariko konnte es nicht sehen, aber als sie davon erzählte, der Tag sei langweilig gewesen und sie hätte Miyako geholfen, musste die Shiruma still vor sich hinlächeln. Es war ein schöner Gedanke, dass ihre Schwester als einziger in dieser Generation ohne Ninja-Fähigkeiten trotzdem so lebensfroh war und der gemeinsamen Mutter half. Interessant war es auch, dass Kameko männlichen Besuch gehabt haben sollte. Ryosaku war sicherlich nicht begeistert davon, jemanden an seiner Schwester herumfummeln zu sehen, während er im Hintergrund stand. Eigentlich war er stets das Hauptthestosteron in der Familie. Ein großer Fehler eines Jungen, sich hier hineinzudrängen. Die Schwestern gingen durch den verzierten Holzeingang und steuerten den Weg zur Küche an. Der große Raum hatte einen Essbereich mit Hochstühlen und Theken sowie einen großen Esstisch, der zentriert in der anderen Raumhälfte stand. Beides in Blautönen gehalten für die gesamte Familie. Arisu hatte sich derweil wieder auf Marikos Schulter gesetzt, während Setsuko zum Kühlschrank ging und dort nach ein bisschen Obst suchte. „Danke, Mariko. Es ist sehr schön zu wissen, dass du unserer Mutter hilfst. Bald wird sie das nämlich nicht mehr wollen.“ Den letzten Satz murmelte Setsu nur so vor sich hin, aber ihre Schwester dürfte ihn trotzdem noch verstanden haben.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 4:10 am

Als sie schließlich in der Küche ankamen, setzte Mariko sich schamlos auf den Esstisch und schlug die Beine übereinander. »Ach was. Du weisst doch das ich unserer Mutter immer wieder gerne helfe.« Lachend winkte sie ab, sah Setsuko bei dem letzten Satz allerdings verwirrt an. »Wie meinst du das...das sie es bald nicht mehr wollen wird? Setsuko?« Das Grinsen war gänzlich von ihrem Gesicht verschwunden und sie sah ihre Schwester fragend an. Es kam nicht oft vor, das sie die Leute bei ihrem vollen Namen nannte, und noch seltener ihre Geschwister. Meist nur dann, wenn das Gespräch etwas ernster wurde. Und Mariko hatte das Gefühl, das genau das grade passierte. Die Gedanken schossen nur so durch ihren Kopf. War ihre Mutter vielleicht krank? Stimmte irgendwas nicht mit ihr? Setsuko wusste doch etwas was die Schwarzhaarige nicht wusste. Und gerade wenn es um ihre Familie ging, wollte sie keinesfalls aussen vor gelassen werden. Selbst Arisu bemerkte das etwas nicht stimmte, den der Vogel sah zwischen den Geschwistern unruhig hin und her, ehe sie krächzend auf einen der Stühle flog, und begann ihr Gefieder zu putzen, Mari dabei allerdings nicht aus den Augen liess. »Stimmt etwas nicht mit unserer Mutter?« Es war fast schon beängstigend wie schnell die Stimmung der Dunkelhaarigen umschlug. Gerade noch fröhlich und aufgedreht, war sie jetzt ruhig, ernst und besorgt. Klar, wenn sie wollte konnte sie auch mal so sein. Es kam war selten vor, aber manchmal konnte auch die 17-Jährige etwas ernster sein.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 4:20 am

Setsuko nahm sich einen orangegrünen Apfel, schloss den Kühlschrank und lehnte sich mit dem Rücken gegen die Arbeitstheke an der Wand. Sie hatte eine gewisse Distanz zwischen sich und Mariko, bevor sie ein kleines Stück abbiss und es hinunter schluckte. Ihre kühler Blick lag erst noch auf der Bissstelle, bevor sie ihre Schwester ansah. Mit ihrem jetzigen Gesichtsausdruck steigerte sie die Unsicherheit ihrerseits wohl noch. Wusste sie wirklich nichts? Konnte sie nichts vermuten? Nach einigen Schweigeminuten sprach Setsuko - kalt und distanziert. "Mutter wird sich zurückziehen und mindestens eine Woche nicht ansprechbar sein. Nur dein Vater wird an sie ansatzweise herankommen, mitunter noch ich, aber den Rest der Familie will sie nicht sehen für die Zeit. Es ist nichts Physisches." Daraus ließ sich für die jüngere Schwester schlussfolgern, dass es sich um etwas Psychisches drehte. Hoffentlich reichte ihr diese Andeutung für eigene, richtige Gedanken. Sie wussten doch alle, dass Akito nicht Setsukos Vater war. War es nun so schwierig? Bald war sein 11. Todestag und Miyako würde in ihrer Trauerphase versinken und untergehen wie jedes Jahr, während ihre älteste Tochter mitleidig aus dem Schatten zusah. Sie musste gerade an das verwilderte Grab in Mizu no Kuni denken. Pflegte es jemand oder war es verkommen? Verkommen wie das Leben von Katsuo vor so vielen Jahren. Ausdruckslos senkte Setsuko ihren Blick und biss nochmals energisch in den Apfel, als wolle sie ihn bluten sehen.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Sa Jun 30, 2012 4:39 am

Abwartend blickte sie die Ältere an, beobachtete wie sich diese mit dem Rücken an die Arbeitstheke lehnte und in ihren Apfel biss ehe sie sie ansah. Ihr Blick wirkte merkwürdig kalt ebenso wie ihre Stimme, als sie ihr schlussendlich antwortete. Doch das was sie ihr sagte, verwirrte die Schwarzhaarige nur noch mehr. Angestrengt dachte sie nach was es sein könnte. Wenn es nichts Physisches war musste es also etwas Psychisches sein. Nur was? »Und warum? Hab ich irgendetwas verpasst? Wieso sagst du mir nicht einfach direkt was los ist, statt mich nur noch weiter zu verwirren.« Mit leicht angesäuertem Gesichtsausdruck sprang sie von dem Esstisch und steuerte auf den Kühlschrank zu, aus welchem sie sich einen Joghurt schnappte. Ohne sich einen Löffel zu holen, kehrte sie zu ihrem alten 'Sitzplatz' zurück, zog den Deckel ab und steckte ihren Finger in das Milchprodukt ehe sie diesen zum Mund führte. Jaja, Mariko hatte eben ihre ganz eigenen Essgewohnheiten. »Mmh....Erdbeere...« murmelte sie, während ihr Blick wieder zu Setsuko wanderte. Sie wirkte noch kälter als vorher, und die Tamashî fragte sich was denn nun eigentlich los war. Irgendwas musste doch mit ihrer Mutter passiert sein. Etwas von dem auch ihre ältere Schwester wissen musste. Und es bedrückte anscheinend auch diese. Manchmal, wie in solchen Momenten, hatte Mariko das Gefühl garnichts zu wissen. Und irgendwie störte sie das.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   So Jul 01, 2012 4:42 am

Auf die Frage weiterhin schweigend sah Setsuko ihrer kleinen Schwester zu, wie sie zum Kühlschrank ging und sich einen Joghurt zum Essen holte. Während dessen biss sie selbst noch drei Mal von ihrem Apfel ab und hatte ihn auf, weswegen sie ihn neben sich auf die Theke legte. Grübelnd starrte sie den Becher in Marikos Händen an, während diese über den Geschmack sinnierte. Konnte sie es diesem ... Flummi der Familie wirklich anvertrauen? Ihre Großmutter hatte ihr verboten, selbst das Grab zu besuchen, aber warum sollte sie dann Außenstehende einweihen, wenn sie selbst ausgegrenzt wurde? Irgendwie war das nicht fair. Beniko-sama war nicht fair. Sie war das Problem. Würde Setsuko sich nicht so ihren strengen Clan-Theorien unterwerfen, hätte sie längst ihren Vater besuchen dürfen. Die Idee kam wie ein Donnerschlag, weshalb sie gespannt die Augen weitete. Setsuko war Benikos favorisierte Clananführerin für die neue Generation, da ihre ältere Tochter keine Kunoichi war und die anderen alle zu jung oder zu beschäftigt waren. Wenn sie den Clan endlich führen würde, dann würde sie ein Stück freier sein, da ihr keiner Verbote und Gebote auferlegte. Aber das musste noch warten. Bis Beniko ihr Ableben fand, konnte es vielleicht noch ein ganzes Jahrzehnt dauern. Alte Menschen waren robust, wenn man sich wünschte, dass sie tot wären. Aber wünschte sie ihrer Oma wirklich den Tod, um ihren Vater sehen zu können? Nein, sie hatte den Clan zusammengehalten, als es damals zu dieser Tragödie gekommen war. Setsuko würde warten, bis das Schicksal ihr den Posten gab. Außerdem musste Beniko ihr auch erst beibringen wie das A-Rang Genjutsu funktionierte. Sollte sie spontan versterben, wäre die Zukunft des Clans verdammt. Allmählich entspannten sich die Gesichtszüge der Yokoyama wieder und sie verschränkte die Arme unter der Brust. Sie würde einfach das Gröbste erklären, das musste reichen, ansonsten wäre es einfach unfair gegenüber ihr, ihrer Mutter und ihrem Vater. "Du weißt doch, dass Akito mein Stiefvater ist, was nach sich zieht, dass ich einen anderen Vater habe. Nun ja, dieser hat bald seinen elften Todestag." Setsuko betonte diese Worte mit einer Art Gleichgültigkeit wie sonst auch, wenn es um persönliche Dinge ging. Das zeigte immer, dass sie sich verschloss, bevor jemand nur ansatzweise an sie herankam. Aufmerksam sah sie nun Mariko an, die ihren Joghurt sehr speziell mit einem Finger aß.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Mi Jul 18, 2012 2:01 am

Als Setsuko ihr schließlich antwortete, konnte die Schwarzhaarige zunächst nur schmunzeln. »Achso...na das würd's dann auch erklären.« murmelte sie, während sie ihren Joghurt ganz aufass, und ihn schließlich wegwarf. »Sag das doch gleich...kann ich das denn riechen?« Sie murrte leise und schlug die Beine übereinander, während sie ihren Ellbogen auf dem Knie abstützte und ihr Kinn auf ihre Hand legte. Vielleicht kam das was sie sagte etwas desintressiert rüber, aber was hätte sie denn darauf schon groß erwidern sollen? Mariko beobachtete, wie ihre Schwester kurz vor deren Erklärung die Augen geweitet hatte, ehe sich ihre Gesichtszüge wieder entspannt hatten. Verwirrt zog die Jüngere ihre Augenbrauen nach oben, und musterte die Dunkelhaarige. Sollte sie nachfragen...? Oder sollte sie der Älteren ihre Gedanken einfach lassen...? Aber Mari wäre nicht Mari, wenn sie es einfach dabei belassen würde. »Worüber denksten' du nach, das sich deine Augen so weiten, Schwesterchen? Hmmm?« Mit munterem Gesichtsausdruck sprang sie vom Esstisch herunter, und steuerte auf Setsuko zu. Doch statt neben ihrer Schwester stehen zu bleiben, griff sie sich den Apfel von der Theke und wedelte mit gespielt vorwurfsvollem Blick damit herum. »Nanana, sowas schmeisst man doch weg, und legt es nicht neben sich auf die Theke, Setsu-chan.« Grinsend warf sie den Apfel in den Mülleimer, ehe sie sich neben die Ältere stellte. Natürlich hatte sie das nicht ernst gemeint, sie wusste das Setsuko den Apfel weggeschmissen hätte. Eigentlich wollte sie ihre Schwester auch nur ein bisschen damit ärgern, auch wenn das bei der Älteren schnell nach hinten losgehen konnte. Mari versuchte es eben immer wieder.
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BeitragThema: Re: Clananwesen des Tamashî-Clans   Mi Jul 18, 2012 4:19 am

Setsuko schüttelte innerlich enttäuscht den Kopf. Es hätte ihr klar sein müssen, dass Mariko mit so einem Kommentar kommen würde und die ganze Sache fiel leichter nahm, als sie für die Beteiligten war. Sie hatte ihren Vater als kleines Kind verloren, Tsubasa die Schuld an fast allem gegeben und war einmal ausgebrochen, weil sie nicht mehr wollte. War das alles etwa nichts? War das nie passiert? So hörte Mariko sich gerade an. Als sie dann fragte, warum Setsu ihre Augen geweitet hatte, sperrte sie die Gedanken an eine Ermordung sofort wieder weg. Es war verwerflich überhaupt nur an den Tod von Beniko zu denken. Der Clan würde sie verbannen, wen das an Licht käme. Und vielleicht hatte sie auch das große Pech, dass sie diesen Anschlag überlebte und dann war Setsuko auf jeden Fall schon tot. Sie biss verwirrt die Zähne zusammen und legte ihren Kopf in den Nacken, wobei sie die Augen schloss. Warum musste das alles so schwer sein? Warum musste sie überhaupt in diesem gottverdammten Clan leben? Es gab so viele andere. Warum war sie nicht Teil des Yuki-Clans oder des Uchiha- oder Hatake-Clans? „Dieser Tamashî-Clan widert mich langsam an“, dachte sie bitter. Immer dieses ewige Versteckspiel vor der Vergangenheit, Spannungen zwischen dem angeheirateten Teil und dem letzten Original. Mit einem Seitenblick auf Mariko dachte Setsu nur eins: „Ihr gehört gar nicht in unsere Familie.“ Sie seufzte kaum merklich. Was war mit ihr los? Verbitterte der Tod ihres Vaters ihre Seele so sehr? Sie wusste, dass man sich nie eine Familie anders wünschen sollte, wenn man eine hatte, aber sie hatte es satt, dass es immer diese Differenzen gab. Hätte Miyako nie zum zweiten Mal geheiratet, wären so einige depressive Phasen erspart geblieben. Außerdem hätte Setsuko dann auch keine Schuldgefühle gegenüber ihrem Halbbruder. Sie verschränkte die Arm, drehte den Kopf zu Mari und fragte in einem völlig gleichgültigen Ton: „Was würdest du tun, wenn Beniko plötzlich tot wäre?“
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