Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses

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Yuki Saitô
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BeitragThema: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   So Sep 09, 2012 3:39 am

Außenanlage

Hinterhof des Krankenhauses





Yukigakure's örtliches Krankenhaus besitzt natürlich auch eine Außenanlage. Diese wird nicht nur von den Patienten genutzt um sich die Beine zu vertreten oder Luft zu schnappen, sondern auch von der Belegschaft, um sich eine kleine Pause von all der Arbeit zu gönnen. Ausgestattet ist die überschaubare Anlage mit Bänken und Papierkörben, was sich beim Hinterhof des Krankenhauses nicht ändert. Nur des eben an der hinteren Fassaden Abfallcontainer sichtbar sind, so wie die Eingänge zu den Kellerlaboratorien und die beheizten Gewächshäuser kann man auch nicht übersehen.


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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   So Sep 09, 2012 7:13 am

Kommt von: Kellerräume der Forschungsabteilung: Laboratorien

Leichtfüßig im tiefen und knarschendem Schnee umherwatend, sog der Spross des Yuki Ichizoku stark die eisige Luft ein und wo andere nun wie Espenlaub gezittert hätten, genoss er dieses Gefühl der Kälte und diese Frische, welche in seinen Körper, vor allem in seine Lunge, drang. Letztere tat zwar noch immer ziepend ihren Unmut kund, doch versuchte der Iryônin dies geflissentlich zu ignorieren. Er war niemand, der wegen Schmerzen klagte, durfte ein solcher Jemand nicht sein und hatte dies auch nicht vor. Egal was da mit ihm geschah, er funktionierte immer, ob es ihm dabei gut ging oder nicht spielte keine Rolle. Und wenn er, nun leise seufzend und von all den ebigen Geschehnissen geplagt ehrlich zu sich selbst war, ging es ihm schon lange nicht mehr gut dabei. Etwas unwirsch fegte er mit der Handkante den Schnee, welcher auf der Bank vor ihm lag und ließ sich danach einfach auf dieser nieder, ungeachtet dessen, das er recht dünne Kleidung und nur einen Arztkittel trug und wohl jeder andere halb erfrieren würde. Tja, das war das Gute an seinen Genen und dem Hyôton, Kälte stellte keinen Stör- oder Gefahrenfaktor da. Immerhin etwas, wie der Langhaarige soeben befand und sich erschöpft zurücklehnte. Den Blick gen wolkenverhangenem Himmel gerichtet, betrachtete er die kleinen Schneeflocken, wie sie aus diesen grauen Wolken tanzten, als wäre dies ihr einziger Sinn und Zweck. Sich zu bilden, gen Erdboden zu fallen, die schützende Schneedecke zu bilden und irgendwann einmal zu schmelzen. Keine von ihnen widersetzte sich diesem Schicksal, keine schlug aus der Art. Bewundernswert, wie leicht es doch sein konnte, wenn man kein kompliziert strukturierter Mensch war, sondern lediglich eine Zusammensetzung aus Eiskristallen. Da wünsche man sich fast zu ihnen zu gehören und nicht jemand zu sein, der sie manipulieren und selbst erschaffen konnte. Mit leeren Augen fing er, die Handflächen öffnend, eine dickere Flocken auf, legte seine Hände dann leicht aneinander und ließ eine Brise Hyôton-Chakra durch sie fließen, formte aus folgenden, geschickten Bewegungen eine größere Schneeflocke mit der Größe seiner Handinnenfläche, bei der man nun wirklich erkennen konnte, dass sie aussahen wie Sterne. Sachte hielt er sein Kunstwerk fest, betrachtete es und erinnerte sich an die Worte, welche er noch von Kaito vernommen hatte. "Ich glaube nicht, dass du schon immer so warst. Als Kind hast du bestimmt anders reagiert... du warst nicht voller Selbsthass. Ich glaube als Kind hast du auch lächeln und lachen können.", lautete eine dieser Aussagen, welche den Älteren schwermütig seufzen ließ. Als ich ein kleiner Junge war verstand ich die Funktionsweise des Clan's und dieser Welt noch nicht und was ich selbst dazu beitrage...was ich mir antue...Wenn einem das Verständnis fehlt, fällt einem das Lächeln auch nicht sonderlich schwer., antwortete er ihm in Gedanken und wünschte sich, es nie verstanden zu haben. Verfluchte seinen Verstand und alle Erkenntnisee, alle Erlebnisse und die Tatsache, dass er hier war, obwohl er gar nicht hier sein dürfte. Hinzu kam, dass er erneut geflohen war, weil er es einfach nicht mehr ausgehalten hatte, weil es zu viel geworden war. Nun ja, die plötzliche Rückkehr eines Totgeglaubten verkraftete wohl niemand so leicht, besonders nicht, wenn sie so ausfiel wie in diesem Fall. Eigentlich wusste er nicht einmal wirklich, was er darüber denken sollte, geschweige denn, was er fühlen sollte. Er jubelte nicht, er trauerte nicht...Er saß einfach nur auf dieser Bank und spielte mit einer übergroßen Schneeflocke. Gepeinigt von sich überrumpelnden und neutralisierenden Wiesos, Weshalbs und Warums. Zusätzlich kamen ihm die Bilder der Aufklärungsmission auf, ihm stieg die Aussage des Schwarzhaarigen in den Kopf, dass er hatte zusehen müssen, wie ein kleines Mädchen getötet wurden war. Ein solches, kleines Mädchen, welches zur Unkenntlichkeit entstellt gewesen war, hatte Sai höchstselbst an einem friedlichen Plätzchen beerdigt. War es jenes Kind gewesen? Der Jônin hoffte es, denn dann konnte er dem Freund irgendwann mitteilen, dass er die Kleine zur ewigen Ruhe gebettet hatte und er sich darum keine Sorgen machen müsste. Mit einer langsamen und lockeren Handbewegung schob er sich eine lange, nach vorne fallende Strähnen hinter sein Ohr und speiste seine Schneeflocke mit einer weiteren Brise Hyôton-Chakra, damit sie nicht schmolz. "Bitte lass uns alle der Grund dafür sein, dass du wieder lachen kannst. Egal wie dunkel es gerade in dir ist. Egal wie kalt. Es gibt immer noch eine Sonne, die das Eis auftauen kann. Sogar das des Yuki - Clans.", klang es währenddessen durch seine Gedankenwelt mit der Stimme gedämmten Stimme Kaito's und wie auf Kommando sah er wieder gen Himmel. Keine Sonne war zu sehen, kein einziger Funken Wärme zu spüren und selbst seine eigene Körpertemperatur war von Natur aus so niedrig, dass das Eis seines Clans nicht so einfach schmolz. Kräftig ballte er seine Hand, spürte wie die große Schneeflocke sich wieder in kleine Eiskristalle auflöste und ließ diese funkelnden Teilchen gen Boden rieseln. Ich hoffe ihr könnt der Grund sein...Doch bis dahin ist es wohl noch ein eisiger Weg...Im wahrsten Sinne des Wortes...Wie kann mir gerade jetzt schon zum Lachen zu Mute sein? Wie? Ich würde es gerne für euch, aber ich habe diese Heuchelei und dieses Schauspiel so satt...Ich habe es satt, immer nur funktionieren zu müssen wie ein Uhrwerk und kann doch nicht anders...Schon allein wegen euch...Ich hab mir hier in diesem Dorf schon viel zu viele Fehler geleistet. Das muss aufhören, wenn ich euch wirklich glücklich sehen will...wenn ich alle glücklich sehen will...Was ist nur los mit mir? Verzweifelt über seinen eigenen, inneren Zwiespalt, strich er sich mit beiden Händen durchs Haar und hätte es sich am liebsten gerauft. Was sollte er eigentlich tun? Wie machte man in solch einer komplizierten Lage alle glücklich? Mit Mühe und Not ein Lächeln vortäuschen? Das würde nichts besser machen, denn sie würden wohl merken nach seinem Auftritt, dass es unecht wäre. Sollte er wieder zu ihnen, das Gespräch suchen und einen neuen Streit provozieren? Sie in Ruhe lassen? Letzteres wäre sicherlich für alle das Beste, denn er wurde, obwohl er es nicht wollte, zur Belastung. Aber sie mit ihren Sorgen alleine lassen wollte er auch nicht. Und so tun, als sei nie etwas geschehen, war auch ein Ding der Unmöglichkeit. Nur weil sein Leben so schrecklich aus dem Ruder lief, ging es jenen, die er liebte, schlecht. Er hatte einfach einen Freund, einen Bruder aufgegeben, obwohl es keine Leiche gegeben hatte, er war durchgedreht, vom Schlimmsten ausgegangen, wie immer. Da hatte er nun die Quittung. Wenn das so weiterging hatte er das zurück, was er vor einem halben Jahr noch so sehr geschätzt hatte: Seine Einsamkeit. Dummerweise hatte da aber auch noch alles funktioniert, innere Konflikte hatte es in diesem Maße nicht gegeben. Ebenso wie Kämpfe mit sich selbst, um überhaupt einmal etwas über sein Innerstes und seine Situation, seine Vergangenheit, preis zu geben. Irgendwie empfand er es gerade als gesünder, nicht mit ihm befreundet zu sein, er sah nur was die anderen ihm bedeuteten und nicht das, was er für sie ausmachte. Womöglich deswegen, weil er all seine Taten für sie als selbstverständlich erachtete. Sein wirklich schlimmstes Problem bestand darin, dass er sich nicht als Person sehen konnte, die man einfach, auf welche Art auch immer liebte, sondern lediglich als Wesen, das der Talente und dem Können wegen nutzen brachte. Doch, so dachte er sich weiter den rieselnden Neuschnee betrachtend, was sollte an ihm denn bitteschön liebenswert sein? Jetzt wo die Fassade gefallen war? Er verstand es nicht.
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   So Sep 09, 2012 9:53 am

cf: Kellerräume der Forschungsabteilung: Laboratorien

Den Weg nach draußen zu suchen war das geringste Problem. Yuki konnte ihre Füße so setzen wie es nötig war, um die Außenwelt zu erreichen, aber Ayame hatte ihre Augen Gottes leider manchmal in anderen Richtungen, sodass die 18-Jährige des Öfteren anhalten musste, um nicht irgendwo gegen zu laufen, da ihre geliebte Ahnin nicht dorthin sah, wo der Weg lag. Mehrfach entschuldigte sie sich dafür, eine kleine Behinderung darzustellen, aber als mehr als 100 Jahre tote Seele war man halt neugierig, wie die Welt und ihre Technologie sich entwickelt hatten. Es war förmlich eine Anmut, die dieses Jahrhundert ausstrahlte und vor allem auch dieses Krankenhaus. Ayame war trotz ihres reifen Alters bei ihrem Tod fasziniert von dem Gewölbe und der Medizin. Damals war alles so anders gewesen und die Menschen hatten sich bedeckt gehalten. Vor allem ihr eigener Großvater, da er den Clan offiziell gegründet hatte und somit auch ein Hiden, das er für die Außenwelt unerreichbar lassen wollte. Kontrolle über Seelen zu haben sollte dem Clan vorbehalten werden - sonst gäbe es schon längst Armeen von wiederbelebten Seelen in Körpern lebender Shinobi. Dafür war die Welt zu schön, um sie mit solch einer Taktik zu verunstalten, stellte Ayame für sich fest. Ein kleines Lächeln ihrerseits stahl sich auf Yukis Lippen, als sie die Türen zum Hinterhof des Krankenhauses öffnete und ihr der heimatliche Schnee sofort auf die Nase wehte. "Ich habe dieses Gefühl der Kälte vermisst", flüsterte sie mit geschlossenen Augen, aber riss sie dann wieder auf, als Yuki nicht die Geduld hatte, stehen zubleiben. "Bitte etwas langsamer, Madame, sonst fallen wir noch beide hin", ermahnte Ayame ihre Nachfahrin liebevoll, welche dann ihre Schritte wieder reduzierte und im Inneren etwas murmelte, was Ayame kichern ließ. In diesem Moment, wo der Schnee die Füßen der Rosahaarigen umfasste, war eine Heiterkeit zu spüren, die im Shizuma-Clan geläufig war. Zwischen jedem einzelnen Mitglied war ein Gefühl der Freiheit und der ungebunden Liebe über den Tod hinaus. Kurz konnte auch Yuki das erdrückte Gefühl loswerden, das sie seit Monaten wegen den Jungen verfolgte, mit denen sie befreundet war. Es war also doch nicht so schlimm, mal mit einem Ahnen den Körper zu teilen. Mit Ayame war es sogar relativ witzig. Die schwarzen Augen der Shizuma, welche es der Ahnin ermöglichten zu sehen, huschten nun über die Umgebung, welche von Schneeflocken verzaubert wurde. Und dort, auf einer Bank mit einem leicht abwesenden Blick, saß der Junge, den Yuki suchte. "Da ist er." Mehr musste Ayame nicht zu ihrer Nachfahrin sagen und diese verschränkte nervös die Arme. Einerseits machte sich das typische Gefühl der Verliebtheit breit, wenn sie diesen Jungen ansah und er nicht sofort bemerkte, dass sie in seiner Nähe aufgetaucht war. Er war und blieb derjenige, der sich darum bemüht hatte, ihr die Angst vor dem Versagen auszutreiben und das vergaß sie doch nie. So wie er damals immer gelächelt hatte, als sie sich kennenlernten und die Zeit als Heiler zusammen tot schlugen. Aber dann schlich sich auch das Gefühl der Angst und des Verlustes hinzu. Yukis Körper bekam eine Gänsehaut. War Sai überhaupt noch fähig so zart zu lächeln wie sie es von ihm kannte? Sie war ihm eine Weile aus dem Weg gegangen, hatte ihn förmlich gemieden. Hoffentlich stieß er sie jetzt nicht deswegen weg. Sie war schon bereit alles mögliche für die Menschen um sie herum zu ertragen, so auch ihre Magenkrämpfe, aber dass sie dann die Angst hatte, bei Sai zu versagen, war sehr wurmend. Zusätzlich trug sie nun auch gerade nur ein durchschnittliches Oberteil mit knielangem Rock und einem Strickbolero dazu. Es sah wahrscheinlich - wie Ayame es sagen würde - zuckersüß aus mit den violetten und weißen Farben der Kleider mit ihrem rosa Haar, aber dass sie nur so spärlich für das Wetter gerade gekleidet war, ließ sie noch mehr zittern. Mit einem tiefen Seufzer schloss Ayame die Augen, um der drängenden Yuki ihren Körper zu überlassen. Die Seelenspiegel ihres Gesichts wandelten sich von tiefschwarz zu einem unauffälligen Blau, sodass die wirkliche Persönlichkeit dieses Körpers wieder die Umwelt wahrnahm. Ayame war in ihrem Fuinsiegel verschwunden und sprach nun auch nicht mehr weiter mit ihrer Nachfahrin. Diese stellte sich nun ganz alleine der Sache. Auf Sai zugehen, mit der Angst, er könnte sie abstoßen und gleichzeitig der Hoffnung, sie könne ihm helfen. Langsam ging sie voran, trat den unberührten Schnee zu Boden und rang sich ein sanftes Lächeln ab, als sie in Saitôs Blickfeld gelangte. Ihre leicht gekrümmte Haltung dabei zeigte offensichtlich, dass die Kälte ungehindert durch ihren Leib zog, aber Unterkühlung war in ihrem Zustand einerseits nicht sehr gut, andererseits völlig egal. Es ging nun nicht um sie, sondern um das, was im Labor des Yuki's vorgefallen war und was Kaito angerichtet hatte. Höflich blieb die 18-Jährige seitlich des Jungen stehen, bevor sie die Unannehmlichkeit bot, sich einfach zu setzen. Weiterhin mit einem liebevollen Lächeln sah sie in das für sie so schöne Gesicht und versuchte, einen Funken des alten Sais wiederzufinden. Die Suche gelang ihr aber nur schwerlich, während sie leise und schonend zu ihm sprach: "Hallo, Sai-kun." Es war ein kleiner Anfang, aber mehr fiel ihr vorerst nicht ein. Was konnte sie sagen, dass sie ihn nicht verletzte? Auf Jinnai oder das zu sprechen zu kommen, was gerade passiert war, war logischerweise das Dümmste, was sie hätte tun können. Aber über etwas Belangloses zu sprechen, als wäre es das Wetter und nichts anderes existierte, wäre genauso taktlos. "Darf ich mich zu dir setzen? Wenn ... nicht, dann ist das natürlich auch in Ordnung." Wahrscheinlich hörte man nach ihrem Zögern, dass sie mühsam nach den richtigen Worten suchte, nur um nicht zu missfallen. Aber es war einfach schwierig mit so einer Persönlichkeit wie Sai auszukommen. Auch noch nach dem, was er hinter sich hatte und niemanden an sich heran ließ. Banal gesehen war es sogar so, als würde eine Mumie ständig vor einem herlaufen und der Verband hatte sich gelockert. Sie nahm keine Hilfe an, aber man musste aufpassen, dass man nicht auf den Faden trat. Es war einfach ein makaberes Zusammenspiel aus Vorsicht und Nachsicht für den 17-Jährigen seitens der Shizuma.
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   Mo Sep 10, 2012 8:34 am

Kommt von: Kellerräume der Forschungsabteilung: Laboratorien

Während Kanade sich zum Hinterhof bewegte, blieb natürlich ein anregendes Gespräch mit Gobi nicht aus. Das Wandern ist den Jinchûs Lust, das muss ein schlechter Jinchû sein dem niemals fiel das wandern eiiiin~ Komm schon Gobi, nicht jetzt. Ich habe dich vorgewarnt und du hast dir gedacht "Leck mich an meinem knackigen Hintern", ergo denke ich mir nun das selbe. Selbst wenn ich es dir sagen würde, würdest du mir doch sowieso nicht glauben! Glauben ist Relativ, kommt drauf an. Der Glaube allgemein ist ein imaginärer Gegenstand, den du in einer Sekte oder Kirche kaufen kannst. Ich erzähle es dir- Huiiiiiii! Wenn- Wenn? Nun lass mich doch mal ausreden! Wenn ich es für richtig halte. So. Das ist doch wohl jetzt nicht dein ernst! Ich rede doch auch nicht nur mit dir, wenn ich es gerade für angemessen halte! Genau, du redest immer wann du willst. Willst du mir damit sagen, dass ich nerve?! Die Jinchûriki seufzte laut und schüttelte den Kopf, jetzt wo sie fürs Erste allein war konnte sie das ja tun, ohne merkwürdig beäugt zu werden oder sonst irgendwas, outen tat sie sich aber eigentlich sowieso immer. Sei es nun wegen ihren Klamotten oder anderen Dingen, aber die Leute fanden doch immer etwas, woran sie meckern konnten. Aber Kana musste sich gerade um ganz andere Sachen sorgen machen, als diese. Da hätten wir, dass sie gerade irgendwie unglaubliche Halsschmerzen hatte. Als zweites kam diese komische Stimme, die irgendwie Genugtuung dabei hatte, wenn sie ihre Zuhörerin zunehmend verletzen konnte und es gewissermaßen erreichte, dass diese in wahrhaftige Selbstzweifel fiel. Platz eins ihrer Sorgen belegte gerade aber immernoch ihr Kenjutsu-Sensei - und was für eine komische Person sich gerade ebenfalls zu ihm hinbewegte. Anscheinend hatte sie irgendwie Probleme bei gehen und hielt immer wieder mal hier und da an um sich wohl neu zu orientieren. Die bräuchte mal dringend ein Navigationsgerät. Meinst du sie findet wenigstens ohne Wegweiser zur Toilette? Sei doch nicht schon wieder so fies, wir kennen sie doch gar nicht. Vielleicht ist es auch ein er. Das bezweifle ich. Sai hat auch lange Haare und ist ein Er. Du musst auch immer das letzte Wort haben oder? Höhö, ja. Komisch aber wahr, irgendwie schaffte es das fünfschwänzige Delfin-Pferd Kana mit seinen Provokationen, Lästereien und schlechten Witzen einigermaßen bei Laune zu halten, denn es wollte Kanade weher unglaublich bestürzt noch wütend sehen, vor allem aber nicht wütend, so ein Furienwesen würde es nicht noch einmal ertragen, sie konnte schlimmer ausrasten als Kyûbi beim zerstören von Konohas monokultur-Kiefernwald, oder wenn man Shukaku seinen "Funk-Eimer" weggenommen hatte, was auch immer das war. Nun mach dir nicht solche Gedanken, ich glaube nicht dass der gute Herr sich in eine Ecke setzt und eine so ätzende Aura rauslässt wie mein Futton. .... Manchmal, da möchte ich einfach nur noch den Kopf so lange gegen die Käfigwand hauen, bis ich sterbe, so verrückt machst du mich. Touché. Neu eingekleidet (sie hatte sich auch rasend schnell umgezogen, Frau konnte ja alles, wenn sie sogar Crossdressen beherrschte) und mit einigermaßen gemächlichem Schritt war sie fast auf dem gleichen Tempo wie das Mädchen vor ihr, wahrscheinlich war sie deswegen am Ende genau hinter ihr. Dem Mädel fehlt eindeutig was. Die sollte dringenst mal ihren Swag aufdrehen, wenn sie überhaupt so etwas besitzt. "Darf ich mich zu dir setzen?" Nö. Gobi... Komm schon, gib es zu. Du hast gerade das selbe gedacht. ... Ha! Während Gobi schon wieder Siegesgesänge ausübte, trat Kana neben Yuki wie aus dem nichts hervor und hatte ein kleines Lächeln aufgesetzt - immerhin wollte sie jetzt garantiert nicht Sais Sorge auf sich lenken, wenn sie ein Gesicht wie auf dem Weg hier aufsetzte. Der Arme hatte jetzt schon genug am Hut. Oh ja, besonders mit Miss Schüchternheitskomplex hier. Ich meine komm schon "Darf ich mich zu dir setzen, klimper klimper, aber wenn nicht ist das natürlich auch in Ordnung." Also bitte. Da konnte Han ja sogar besser Frauen fragen, ob sie mit ihm ausgehen wollen. Gobis Gemeinheiten nicht beachtend begrüßte die Chûnin beiläufig die Fremde um dann neben Sai zu treten - natürlich nicht dahin, wo der freie Platz war, denn diesen wollte die Unbekannte einnehmen und irgendeine Sitzgelegenheit würde Kana schon finden und wenn es auf dem Boden war~ Sie schenkte sie ein schiefes grinsen, sozusagen als kleine Entschuldigung dafür, dass sie ihm gefolgt war. "Ich hab mir Sorgen gemacht und Kaito hat mich mehr oder weniger aus dem Zimmer gescheucht.", sagte sie und kam nicht drumrum, sich weiterhin Gedanken zu machen. Ich hab mittlerweile auch verstanden, dass sie keinen Swag hat. Sie wäre irgendwie total gut für Sai's und deine Dissrunde, findest du nicht auch? Ich meine, wenn sie schon so wenig davon hat dann- Ich habs verstanden ja? Zabuza-Klar? Ja doch. Naja... in Sachen Mode liegst du auch ganz klar vorne. Immerhin habe ich das Outfit ja auch ausgesucht~

Kana's Outfit
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   Di Sep 11, 2012 6:53 am

Ohne seine Umgebung wirklich aktiv wahrzunehmen, dachte der Violetthaarige momentan noch immer darüber nach, wie all diese aufgefallenen Missstände denn bitte zu kitten waren. Darüber, was er wohl tun sollte, was das Beste wäre für alle Beteiligten. Nur kamen selbst bei den, aus moralischer Sicht betrachtet, klügsten Ideen unglaubliche Probleme auf. Wenn er sie wirklich alle glücklich machen wollte, was ja seine eigentliche Rolle darstellte, würde er folgende Punkte beachten müssen. A) Er müsste wieder lächeln und seine Depressionen besiegen. B) Er müsste seiner Gesundung Vorrang lassen. C) Seine Leistungen durften darunter nicht leiden, sondern mussten sich sogar noch steigern. D) Er dufte keiner seiner Pflichten bei der Ausübung dieser Punkte vernachlässigen oder gegensätzlich handeln. Wenn man seinen gewöhnlichen Eifer kannte, klang dies alles wirklich einfach, doch war es dies ganz und gar nicht. A) Schaffte er momentan aus eigener Kraft nicht, da ihm bei vielen Faktoren die Einsicht fehlte, beziehungsweise die Werte, welche dafür nötig waren. Wie sollte man sich denn bitte mit seiner Vergangenheit und all den damit verbundenen Übeln auseinandersetzen, wenn man sich selbst Schuldzuweisungen machte und die eigene Einstellung ein gesünderes Denken darüber verbat? Schon immer hatte er einfach alle retten wollen, allen helfen wollen und alles schaffen wollen und bis zu einem gewissen Punkt hatte dies auch funktioniert. Bis zu der Schlacht gegen Iwagakure hatte er sich keinen einzigen Fehler geleistet. Nach dieser Schlacht auch eine Weile nicht. Seit einem halben Jahr aber stieg seine Fehlerquote unermesslich an, ihm schien gar nichts mehr recht zu gelingen, wie er fand. Was er tatsächlich für die Mehrheit leistete sah er nur sekundär, da seine Trauer ihn auf gewisse Personen fixierte. Ihm fehlte ein Denken wie: 'Nun muss Jinnai-kun nicht mehr leiden und mit der Heilmethode kann ich vielen anderen Menschen behilflich sein.' Das funktionierte einfach nicht. Und warum? Weil er den Kleinen so dringend hatte leben und aufwachsen sehen wollen. Dieses 'Versagen' hatte ihm alle Zuversicht geraubt, so dass er Kaito's angeblichen Tod nicht mehr hatte abstreiten können. Er hatte es einfach satt gehabt, sich Hoffnungen zu machen, weswegen er von Vorneherein anders an Kanade's Akte herantrat. Da lautete die Devise nicht: 'Ich hoffe, ich finde ein Mittel.' sondern 'Ich muss ein Mittel finden.' Vielleicht war dies auch ein Grund für seine vorherrschende Rationalität. Jedoch war das nicht alles, denn B) war ebenso ein schwer lösbares Problem. Wenn er seiner Gesundung Vorrang gäbe, müsste er dem Dienst für einige Zeit fern bleiben und dies konnte er sich aus mehreren Gründen nicht leisten, man betrachte dafür nur C) und D). Nur wenn er sich nicht langsam um B) kümmernte, würde C) bald nicht mehr machbar sein und D) ebenso wenig. Es war ein Graus. Ein absoluter Teufelskreis und ein Wirrwarr in seinem Kopf, weswegen er kurz nur die Augen zusammenkneif, da ihm bei so vielen Gedankengängen selbst fast schwindelig wurde. Schwermütig seufzend musste er feststellen, dass er vorerst keine Antwort finden würde. Kaum war dies zu Ende gedacht, vernahm er ein leises "Hallo, Sai-kun." und wandte den Blick langsam in jene Richtung. Ohne das er es registriert hatte, war wohl Shizuma Yuki, eine Kollegin und auch Freundin, nach draußen gekommen, lächelte ihn leicht an und man konnte ihr regelrecht von der Nasenspitze ablesen, dass sie mit ihrer dünnen Kleidung fror wie ein junger Hund. Eigentlich, so dachte er sich, müsste gerade sie als eine Iryônin wissen, dass es gewisse Auswirkungen haben konnte, wenn man sich nicht Witterungsgemäß kleidete. Schön, er als Yuki hatte bei diesen Minusgraden gut reden, ihm machte das nichts aus, gefiel es eher. Über diesen Gendefekt sollte man aber nun einmal gekonnt wegsehen. Aus diesem Grund zog er, wie sooft, eine Braue nach oben und hörte sich weitere, zögernde Worte an. "Darf ich mich zu dir setzen? Wenn ... nicht, dann ist das natürlich auch in Ordnung." Ehrlich gesagt wunderte es ihn schon ein klein wenig, dass sie gerade jetzt seine Nähe suchte, wo sie doch beinahe ein halbes Jahr keinen großartigen Kontakt gehabt hatten. Entweder er hatte zu viel zu tun gehabt oder sie war ausgewichen und hatte sich, anders als sonst, nie blicken lassen, auf welche Weise auch immer. War es möglich, dass Kaito sie geschickt hatte? Immerhin wusste der Jônin ja, das die beiden sich kannten und ebenso gut befreundet waren, er fand den Gedanken nicht abwegig, wollte aber nicht voreilig sein. Wobei es ihm sehr schwer fiel, heute noch an Zufälle zu glauben, wo schon 'Tode' wiederkehrten. Und wenn es so war und Kaito sie geschickt hatte...Dann wüsste er ehrlich gesagt auch nicht, was er davon halten sollte. Der Herr könnte ja auch selbst auf ihn zukommen. Da er aber wie gesagt keine Vorurteile haben wollte (und auch gar nicht mochte), nickte er einfach knapp, verspürte irgendwie nicht die Lust, sprechen zu wollen. Was sollte er schon sagen? Eben, am Besten, er hielt einfach seine Klappe und versuchte erst einmal sich kurz zu erholen, immerhin kam es ihm so vor, als hätte er eben im Labor beinahe etwas zu viel gesagt. Wenn der Clan wüsste wie ich gesprochen habe...Ich hoffe ja wirklich, dass sie nicht schon mein Labor verwanzt haben..., dachte sich der fast stets überwachte Hoffnungsschimmer des Yuki Ichizoku und seufzte nochmals auf. Als er aber diesmal den Schnee leicht knirschen hörte, wanden sich die Saphire wieder dem Geschehen zu und er sah seine Kenjutsu-Schülerin hinter Yuki wie aus dem Nichts auftauchen. Auch sie lächelte leicht, schien sich wohl inzwischen von der Schwesternuniform verabschiedet zu haben und ihre Aura unterschied sich deutlich von der der Rosahaarigen. Dank Gobi-sama's Futtonchakra würde die Jinchûriki nicht frieren, konnte wie er hier draußen in den dünnsten Kleidern auftreten und zudem war sie keineswegs verschüchtert, sondern so selbstbewusst wie immer, auch nach diesem Zwischenfall eben. Ja, Kana-chan konnte man wirklich bewundern, auch mit dem Wissen, dass ihr die Fassung zu wahren ebenfalls nicht sonderlich leicht fiel. Wie dem auch sei, beiläufig begrüßte sie Yuki, trat dann an seine Seite und setzte ein schiefes Grinsen auf, wie sooft, wenn sie im Begriff war, sich für irgendetwas entschuldigen zu müssen. "Ich hab mir Sorgen gemacht und Kaito hat mich mehr oder weniger aus dem Zimmer gescheucht.", nannte sie schließlich den Grund ihres Hierseins und wenn sie meinte, sich dafür entschuldigen zu müssen, lag sie falsch. Deshalb schüttelte er, dem Grinsen entgegnend, kurz und verständnisvoll mit dem Kopf und rang sich anschließend doch durch, etwas zu erwidern. "Mein Labor scheint bequem zu sein...", konnte er sich zuerst einen leicht sarkastischen Ausdruck nicht verkneifen und schloss dann an: "Und...arigatô, Kana-chan." Dieses Dankeschön sprach er nicht nur deshalb aus, weil sie ihm hier Gesellschaft leistete, die ihm wohl nicht schaden konnte, sondern auch, weil sie sich so für Misaki und ihn eingesetzt hatte. Sein Blick, den er ihr schenkte, zeigte zurecht den Stolz eines Sensei, tief war er und er konnte sich bei ihr sicher sein, dass sie verstand, was er gemeint hatte. Da Yuki sich ja neben ihm niederlassen wollte, deutete er seiner Schülerin sachte mit einem kleinen Fingerzeig an, sich auf seinen Schoß setzen zu können oder aufzustehen, wenn sie woanders kein Plätzchen fand. Mittlerweile waren sich beide so vertraut, dass ihnen so etwas schwer etwas ausmachte. Genausowenig wie gewisse Fragen zu stellen, die er einfach einem Vertrauten stellen musste, in diesem Moment der Ungewissheit. "Glaubst du, ich habe zu viel gesagt?", fragte er sie, sah sie doch mit etwas Verzweifeln im Blick an und war auf den Fakt aus, dass er tatsächlich versucht hatte, seine Lebenssituation zu erklären. Jetzt im Nachhinein kam er sich schrecklich dämlich vor. Warum? Nun, seine Freundin Kanade hier zum Beispiel wusste immerhin ungefähr, wie ein solch alter und traditionsbewusster Clan, welcher Jahrhunderte in Kirigakure beheimatet gewesen war, funktionierte. Er hatte ihr hier und dort schon Einblicke gewährt und sie hatte ja ebenso lang genug im Dorf versteckt hinter dem Nebel gelebt, um solche Dinge im Ansatz zu wissen. Nur ob der Schwarzhaarige es ebenso nachvollziehen konnte? Schwer vorstellbar, wo es doch den Anschein machte, dass dieser wahrscheinlich glaubte, diese engelhafte Natur wäre echt gewesen. Wieder seufzte er leise auf und man sah ihm vermutlich an, dass er einfach nicht mehr weiter wusste.
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   Do Sep 13, 2012 9:54 am

Überrascht hob Yuki das Gesicht, als sie die Stimme einer nicht gerade gut bekannten Person vernahm und dieses Mädchen von Kaito sprach, als wäre er ihr im Vergleich zu Yuki und ihr sehr vertraut. Als sie diese Haare sah, die einen Hauch der eigenartigen Farbe von ihren eigenen hatte, stellte sie für sich fest, dass diese in etwa Gleichaltrige ein sehr hübsches Mädchen war und sogar die Kälte ihr nichts auszumachen schien. War Yuki die einzige, die hier fror? Kränklich war sie ohnehin schon, aber wenn ihr noch mehr Menschen über den Weg liefen, als gäbe es den Schnee gar nicht, begann sie an ihrer thermischen Wahrnehmung zu zweifeln. Und Wahnsinn war die Sache, die sie aufgrund von groben Unverständnis gerade am wenigsten gebrauchen konnte. Da das Mädchen aber sich gleich an Sai zu wenden schien, bedachte Yuki sie nur mit einem schwachen Lächeln und einem kurzen Nicken als Begrüßung. So wie sie es bei allen Fremden tat, die zu ihr stießen, wobei sie diesen Menschenkopf auch schon ein paar mal in Sai's und Kaito's Nähe erblickt hatte. Vollkommen unbekannt war das Mädchen nicht, nur ihr Name und alles, was sie ausmachte. Als Yuki dann das belanglose Nicken von Saitô vernahm, setzte sie sich zitternd auf die kalten Balken der Bank neben ihn, wobei sie gleich ihre Hände zwischen ihren Schoß klemmte, um wenigstens diese warm zu halten. Sie hatte weder ein besonderes Chakra noch irgendeine andere Resistenz gegenüber der Kälte - und ein Ahne in ihrem Kopf würde ihr Leib davor auch nicht schützen. Ihren Wintermantel hatte sie im Labor von Kaede hängen gelassen, als sie mit Ayame abgezogen war als gäbe es nichts Wichtigeres wie Sai zu finden und zu versuchen, ihm ein wenig Leben zu entlocken. Eigentlich fragte sie sich gleichauf, als sie hier saß und ihn knapp mit der Fremden sprechen hörte, was sie eigentlich wollte. Sie spaltete sich vorerst von den beiden ab und ließ sie bereden, was sie wollten, da für sie ja nur ein Nicken und vielleicht ein begrüßender Blick des doch schönen Mädchens übrig geblieben waren. Sie sah die zwei nur kurz an, bevor sie gen Boden vor sich starrte und ihr rosa Haar ihr so über die Schultern fiel, dass es ihr Gesicht größtenteils versteckte. In dem Moment wirkte sie mehr wie eine traurige, gebrochene Gestalt als wie eine fürsorgliche Freundin die bibbernd die Kälte ertrug, um mit einem engen Freund zu sprechen. Die Shizuma vermochte auch nicht recht zu deuten, warum Sai fragte, ob er zu viel gesagt habe. Hatte er Kaito mit Vorwürfen zugedeckt oder seinen allgemeinen Unmut herausgelassen? Ein wenig hatte man die Stimmen schon streiten hören, aber Yuki hatte nichts verstanden. Und wenn er das getan hatte, was tat Kaito gerade? Eigentlich war es das, was sie hatte vermeiden wollen, als sie sich in seinen Weg gestellt hatte. So einen Streit, der Distanzen zwischen mehreren Menschen nach sich zog. Der die Gemüter zersetzte und aus Gefühlen nur leere Hüllen ohne Inhalt machte. Während Kana - wie Sai sie genannt hatte - sich um eine Antwort kümmerte, schenkte Yuki etwas Anderem Aufmerksamkeit als ihrem Gehör. Ein Stechen begann wieder ihre Magengegend heimzusuchen, nachdem es für mehrere Minuten nur zu einem dezenten Ziehen geschrumpft war. Sie biss unangenehm berührt die Zähne zusammen, drehte den Kopf zur Seite, damit niemand ihre schmerzverzerrte Mimik sehen konnte und hoffte, dass die beiden sich einfach unterhielten. Als wäre sie gar nicht da - es war besser so, als wenn sie auch noch anfingen wie die gesamte Familie Yuki am liebsten an ein Krankenbett fesseln zu wollen. Kaede war als Anhängsel heute schon schlimm genug gewesen, sie konnte nicht noch mehr Sorge um sich gebrauchen. Sie war für die anderen da, nicht die anderen für sie. So blieb es gefälligst auch. Dennoch presste sich ihre rechte Hand gegen ihren Mund, um ihn zu bedecken und den aufkommenden Husten akustisch zu dämpfen. Sie hatte nichts. Das war doch nur Reizhusten, völlig uninteressant, redete sie sich ein und war auch glücklich darüber, keine Ayame im Kopf zu haben, die ihr beipflichtete, sofort wieder zu Kaede zu gehen. Man hörte wirklich kaum etwas, auch wenn man sah, dass ihr Körper von den Rückstößen immer wieder leicht erzitterte. Als dann ein Huster den nächsten nach sich zog, wurde es doch wieder schlimmer und auch das unterdrückte Geräusch dazu lauter. Yuki wollte schon die Luft anhalten, aber bevor sie das tun konnte, vernahm sie von sich selbst ein stumpfes Pflatsch! und fühlte etwas Warmes zwischen ihren Fingern hervorlaufen. Mit einem gewissen Grad der Angst hob sie die Hand von ihrem Mund und blickte in ihre plötzlich blutverschmierte Hand. Das konnte doch nicht wahr sein. Krämpfe, die sie zusammenbrechen ließen und nun wahrscheinlich auch noch eine innere Verletzung oder so etwas. Woher kamen diese Symptome? Sie hatte nichts, rein gar nichts. Nicht einmal ihr Cousin hatte sie mit seiner Grippe angesteckt, sie konnte einfach nichts haben. Und dennoch quälte sich ihr Körper von Tag zu Tag und sie hoffte, dass sie es irgendwie überlebte. Mit einem schweren Seufzer ließ sie die Hand sinken und versteckte das Rot vor Sai und Kana's Augen. Sie drückte sie einfach in den Schnee, der ganz rechts noch übrig geblieben war, um das Plasma mit dem Blutkörperchen dort abzuwischen. Es färbte das kristallisierte Wasser sofort dunkel, aber damit es niemand sofort sah, schob sie die kleinen Eisklumpen noch extra von der Bank. Sie fielen zur Erde und man würde sie nur entdecken, wenn man rechts von der Bank stand, wo sich keiner befand. Yuki holte tief Luft, unterdrückte den Hustdrang und hörte weiter zu, was erzählt wurde, als wäre nichts gewesen. Kein Blut, kein Schmerz, als wäre sie gar nicht da.
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Iwasawa Kanade
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   Do Sep 20, 2012 7:43 am

"Mein Labor scheint bequem zu sein..." "Ich hoffe, sie machen keine Übernachtungsparty, sonst explodiert es noch, wenn Misa-chan Hand anlegt.", sagte Kanade, nachdem sie leicht lachen musste und dachte dabei an Misakis Kochkünste, die noch nie so toll gewesen waren, nicht das sie noch an Sais Sachen rumexperimentierte... oder an Kaito. Ieeeeeeeeeeeh Kopfkino! Bäh hoffentlich machen sie das nicht, sonst muss der arme Herr Ice Ice Baby nachher noch die Sauerei weg machen. Eww jetzt hast du mir auch Kopfkino verpasst, na vielen Dank auch! Du hast doch angefangen! Schon gingen die Streitereien wieder los, obwohl sie sich eben noch blendend verstanden haben, aber in letzter Zeit neckten sie sich sowieso wieder öfter, oftmals suchte Gobi sogar nach etwas, damit er sie ärgern konnte. Überwiegend tat es das nicht aus Jux und Tollerei sondern um sie abzulenken, weil sie oft genug alleine vor sich hinsauerte und noch schlimmer zu werden als der alte Jinchû von Rokubi, der Seifenblasen-Emo. Tatsache: Spätestens seit Kaitos Wiederkehr machte sich das Bijû noch mehr Sorgen, da anscheinend etwas neues in Kanade dazu kam, von dem sie irgendwie nichts erzählen wollte. Aber wenn Mr. Bringing Sexy Back das richtig bemerkt hatte, musste es schlimm für sie gewesen sein und auch weiter währen, so wie ihre Emotionswelt in Wallung war und das fühlte Gobi ja immer, es war ja alles. Therapeut, Sexy Beast, Lebensberater, Lästerschwester und noch vieles mehr und das alles in einem! Zurück auf den Boden der Tatsachen knallte Gobi, wie Shukaku in sein Essen, als Kana's Kenjutsu-Sensei sich bei ihr bedankte. "Nichts zu danken, Sai-kun." Bei diesem Satz hatte sie ihn warm angelächelt, eben noch gerade so, wie sie es zusammen brachte, immerhin hing ein kleiner Teil ihrer Gedanken an dieser merkwürdigen Stimme. Schnell schlug sie sich das aus dem Kopf und widmete sich wieder dem wesentlichen, ihrem Gegenüber, der ja auch wusste, dass er ihr eigentlich nicht danken musste - mittlerweile waren sie schon so eng befreundet, dass sie das aus reinem Instinkt tat, weil sie alles für ihn tun würde. Dazu zählte auch ihm zum schlafen zu verhelfen oder darauf zu achten, dass er auch mal ein wenig seine Verletzung auskurierte, er war ja fast noch schlimmer als sie, die dauernd vergaß ihre Tabletten einzunehmen. Um den Schlaf würde sie sich heute auf jeden Fall noch kümmern! Apropos kümmern, das andere Mädchen schien nicht nur Probleme mit der Kälte zu haben, sondern auch mit etwas anderem - mal davon abgesehen war sie ganz schön still, hatte Kanade vielleicht gestört, so dass das andere Mädchen gar keinen Ton mehr von sich gab? "Glaubst du, ich habe zu viel gesagt?" Überrascht schaute sie ihren Kenjutsu-Sensei an und schüttelte dann mit dem Kopf, sie musste nicht einmal für eine Antwort lange überlegen, weil es zumindest für sie klar auf der Hand lag, auch wenn Gobi wieder anderer Meinung war. "Hast du nicht, es war genau die angemessene Menge. Kaito sollte das alles wissen, vor allem deine Situation. Jetzt wo die Worte so in ihn eingesickert sind wird er sicherlich grübeln und auf falsche Inhalte stoßen, aber er wird es verstehen, gib ihm nur die Zeit. Er war zwar gerade ein richtiger Vollidiot, aber er ist dein bester Freund. Er hat ja gemerkt, dass er kein richtiges Bild von dir vor sich hatte - da wird es sicherlich Klick machen und ihm kommt die Erkenntnis." Sie schaute kurz auf die weiße, glitzernde Schneedecke auf dem Boden, die sie kennen und "lieben" gelernt hatte, wenn man das so sagen konnte. Ich glaube ja er hat zu wenig gesagt, so wie Zombie-Kaito geschaut hat, hoffentlich verspeist er nicht gerade- omh schon wieder perverses Kopfkino... Innerlich Kopfschüttelnd über Gobi fuhr die Erdbeerblonde fort. "Er war zu lange weg und ist geschockt darüber, wie sich die Dinge verändert haben, jetzt, wo er die wichtigsten Grundsätze verstanden hat. Freundschaft ist nicht immer eine Kunst der Distanz, sondern so wie die Liebe eine der Nähe. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen, das du das alles herausgelassen hast war gut, ich bin stolz auf dich, Saitô-Sensei." Sie bedachte ihn mit einem weiteren Lächeln und schaute einmal kurz zu der Fremden, die anscheinend auch gesundheitliche Probleme zu haben schien. "Und mach dir keine Gedanken, ich bin mir sicher, dass dein Labor nicht mit Überwachngsgegenständen ausgestattet ist, falls du dich darum gesorgt haben solltest." Wow du hast ja mehr gesagt als damals, wo du mit deinen fiktiven Freunden auf der Straße geredet hast oder sollte ich Sesamstraße sagen? Nee halt, bei dir hieß die ja Fischerstraße. Mit dir konnte man sich ja nicht unterhalten. Mit mir konnte man sich schon immer unterhalten, Pinkie. Weil "Weil hier Stroh liegt." auch DIE Antwort auf alles ist, ne? Genau. ...Manchmal machst du wirklich weniger Sinn als das Regelwerk der Fat Fighters. Ich sagte dir doch dass das nichts für mich ist! Wer isst schon Staub nur weil es weniger Kalorien hat?! Würdest du nicht immer Hunger auf Zuckerwürfel haben, sondern dich gesünder ernähren, müssten wir das gar nicht machen, Mr. Gesichtskrapfen. Jetzt wirst du langsam fies! Jetzt weißt du, wie es mir diese ganzen 17 Jahre bisher mit dir erging. Fiesheit pur. Na und, wenigstens kann ich fies sein, das einzig fiese an dir sind deine großen Brüste. Gobi! Die beiden hatten sich am Ende doch wieder vertragen und noch bevor Kanade sich irgendwie platzieren konnte, glitt ihr Blick von Sai zu der Unbekannten und sie wurde stutzig. "Ich bin übrigens Iwasawa Kanade.", sprach sie, sie wollte immerhin nicht total unfreundlich sein und wandte sich dann wieder dem Iryônin zu - das andere Mädchen würde schon etwas sagen, wenn es ihr wirklich schlecht gehen würde, auch wenn sie nicht gerade einen Selbstbewussten Eindruck machte. Ehrlich gesagt, auch wenn sie ihr Leid tat, gab es für die junge Frau im Moment andere Dinge, über die sie sich Sorgen machen musste. Da hätten wir gerade diese Schmerzen, die sie in der Brust verspürte, aber zu ignorieren versuchte und die Tatsache, dass in Sais Blick so viel Verzweiflung zu sehen war, hoffentlich konnte sie ihn mit ihren Worten beruhigen.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses   Sa Sep 29, 2012 11:50 am

Man musste schon zugeben das es klug von Kanade war, die Stimmung ein wenig aufzulockern. Beziehungsweise der Versuch. Aber konnte man denn, als waschechte Kiri-Nin, anders auf Sai's Sarkasmus antworten als: "Ich hoffe, sie machen keine Übernachtungsparty, sonst explodiert es noch, wenn Misa-chan Hand anlegt." Das ihrer Kehle ein leichtes Lachen entrann war nicht sehr verwunderlich, wenn man bedachte, wie tollpatschig Misa-nee-chan sein konnte. Kücheneinrichtungen oder schlichte, unbearbeitete Nahrungsmittel waren vor ihr nicht sicher, obgleich sie dies derweil doch ein wenig unter Kontrolle hatte bringen können. Doch sei es drum, auf einer anderen Ebene klang dieser Ausspruch ein wenig zweideutig und ein herkömmlicher Jugendlicher hätte wahrscheinlich mindestens ein schmutziges Grinsen zustande gebracht, doch nicht Yuki-sensei. Alleine die Vorstellung was eventuell mit seinen Forschungsarbeiten und seiner (nicht billigen) Einrichtung geschehen konnte, bereitete ihm Unbehagen und wie sooft zog er nur eine Braue nach oben. "Das würde mir gerade noch fehlen.", lautete seine eher stumpfe und bediente Antwort und mit einem Kopfschütteln versuchte er jegliche seltsame und unschöne Gedankengänge zu verdrängen. Und ja, außer Detonationen und anderen Katastrophen beinhalteten diese auch die Ausführung freier Liebe an ungewöhnlichen Orten. Es sollte ja bewiesenermaßen Menschen geben die es vorzogen, möglicherweise sogar Labore für Fortpflanzungszwecke zu missbrauchen. Hierbei konnte sich der sowieso an Sexualität uninteressierte Iryônin nicht vorstellen, was so schön daran sein sollte, gerade einen solchen kalten und seriösen Ort zu wählen. Andererseits war der Homo Sapiens Sapiens für seine befremdlichen Vorlieben bekannt, was unter anderem auch das Phänomen dieser Rollenspiele betraf. Fantasie spielte wohl beim Geschlechtsakt ebenso eine Rolle wie die körperlichen Sehnsüchte und Belange. Aber sei's drum, warum dachte er eigentlich gerade jetzt über derlei Thematiken nach? Das einzig Gute daran war, dass er für einige Momente seine Probleme verdrängt hatte, welche nun wieder die gedanklichen Studien beiseite räumten. Wobei Kana-chan's "Nichts zu danken, Sai-kun.", verbunden mit diesem warmen Lächeln das geringste Übel war. Eher glich es einem Aufatmen zu erfahren, dass es solch liebenswerte Persönlichkeiten gab, welche, ganz wie er selbst, keinen Dank verlangten. Dabei verdiente gerade ein Jinchûriki wie sie es war allen Dank der Welt, aber dies war nun ein anderes Thema. Nach einem überraschten Blick und einem anschließenden Kopfschütteln auf seine recht verzweifelte Fragestellung, tat sie ihre Einstellung zu dem zuvor Geschehenem kund, blickte dabei auch kurz auf die glitzernde Schneedecke und schaffte es mit diesen sogar teils weisen Worten ein wenig Ruhe in den jungen Mann zu bringen. Sie war eben ganz seine Schülerin. "Hast du nicht, es war genau die angemessene Menge. Kaito sollte das alles wissen, vor allem deine Situation. Jetzt wo die Worte so in ihn eingesickert sind wird er sicherlich grübeln und auf falsche Inhalte stoßen, aber er wird es verstehen, gib ihm nur die Zeit. Er war zwar gerade ein richtiger Vollidiot, aber er ist dein bester Freund. Er hat ja gemerkt, dass er kein richtiges Bild von dir vor sich hatte - da wird es sicherlich Klick machen und ihm kommt die Erkenntnis. Er war zu lange weg und ist geschockt darüber, wie sich die Dinge verändert haben, jetzt, wo er die wichtigsten Grundsätze verstanden hat. Freundschaft ist nicht immer eine Kunst der Distanz, sondern so wie die Liebe eine der Nähe. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen, das du das alles herausgelassen hast war gut, ich bin stolz auf dich, Saitô-Sensei." Ganz sachte huschte ein stolzes Lächeln über seine Lippen, bevor es mit einem leisen Seufzen verschwand und er sich noch ein wenig tiefer zurücklehnte, über das Gesagte nachdachte. Auf der einen Seite hatte sie vollkommen Recht. Normalerweise müsste der Gute das wissen. Nicht nur, weil der Violetthaarige trotz seiner Verschlossenheit recht viel über sich preis gegeben hatte, sondern auch, weil Kaito ganz sicher nicht mit Dummheit gestraft war und über ein gesundes Gehirn verfügte. Schon vor einem halben Jahr nach der Mission in Kaminari no Kuni hätte dieses Trugbild verschwinden müssen. Doch offensichtlich bestand es noch immer...Nun ja, möglicherweise auch nicht, sollten die vorigen Worte Wirkung zeigen. Auf der anderen Seite aber fühlte er sich schlecht, weil er einem zurückgekehrtem Bruder auf diese Art und Weise die Meinung gegeigt hatte. Ganz offen heraus. Das hatte er eigentlich schon seit sich beide kennen gelernt hatten getan, doch nach allem was dieses halbe Jahr mit sich gebracht hatte...War es da so passend gewesen? Außerdem hatte er somit nicht nur seinen Stand der Dinge, den er immer unbelichtet lassen wollte um anderen nichts aufzubürden, zugegeben. Er hatte zudem unrespektabel über seinen Clan gesprochen und ebenso preis gegeben, dass Yukigakure in seinen Augen zu Beginn ein absoluter Saftladen gewesen war. Kurz fragte er sich, ob dies ein Zugeständnis an die ungemochte Heimat gewesen sein konnte. Egal, es zählten nun andere Aspekte und nicht vermutetes Heimweh. "Und mach dir keine Gedanken, ich bin mir sicher, dass dein Labor nicht mit Überwachngsgegenständen ausgestattet ist, falls du dich darum gesorgt haben solltest." Als die Erdbeerblonde des geäußert hatte, entschlüpfte er den Gedanken aufs Neue, ein fragender Blick folgte jedoch nicht. Es geschah häufig, dass sie beide die Gedankengänge des anderen aufs Ungefähre deuten konnten und nun ja, da sie Einblicke in sein Leben erhalten und diese auch hinterfragt hatte, war es nicht abwegig darauf zu schließen das Sai die Befürchtung hegte, selbst in seinem Labor überwacht zu werden. "Ich wäre mir da nicht so sicher...", gab er daher nüchtern und eine Spur gedämmter zurück und rollte leicht mit den Augen. Wahrscheinlich saß ein paar Meter weiter irgendwo ein Mitglied seines Clans und wandelte mittels Clanjutsus durch die Schneedecke, um ihn im Auge zu behalten. Paranoia? Mitnichten, er kannte seine verwandten Pappenheimer einfach zu gut.
Während sich seine Freundin anschließend Yuki-chan vorstellte, fiel dem Iryônin ihr absichtlich unterdrücktes Husten auf, so wie ihre verkrampfte Haltung und ihr Zittern. Schön, dass Zittern stammte offenkundig zum Großteil von der Kälte, denn selbst wenn die gute Frau den Namen 'Yuki' trug, so war sie keine seiner Angehörigen und sprichwörtlich immun gegen Kälte. Die restlichen Anwandlungen waren dennoch fragwürdig. Für gebürtige Yuki-Nin war Kälte nicht so arg, dass man sich deswegen gelegentlich schmerzhaft verkrampfen musste, noch so derart ungesund blass zu werden. Erkältungen waren in diesen Gefilden ebenfalls normal, man musste Huster daher nicht verstecken. Ihre Unvernunft hingegen so spärlich bekleidet umherzuwandeln war für eine Iryônin untypisch und ihre Schweigsamkeit...Nun ja, sie war an sich nicht als eine Labertasche bekannt, aber grundlos setzte man sich sicher nicht neben ihn in die Kälte. Folglich traute der Gute der Situation nicht, bevor er aber näher darauf einging, erhob er sich, streifte sich den Kittel ab und begab sich vor die Rosahaarige, um ihr leicht vorgebeugt das weiße und ebenso recht dünne Kleidungsstück um die Schultern zu legen. "Momentan habe ich nicht mehr, was ich dir anbieten könnte. Ich hoffe aber, bis du wieder in die Wärme kommst, tut er seinen Zweck einigermaßen." Ja, ernst und sachlich gab er den Grund seines Handelns hiermit kund, verweilte im Stehen, um Kana-chan seinen Platz anzubieten und ging schließlich nochmals auf die Kollegin ein. "Wenn du dich unwohl fühlst, solltest du wohl besser nicht so leicht bekleidet hier draußen verweilen, Yuki-chan.", fügte er dementsprechend noch hinzu und versuchte doch weiteres Beobachten ihr Problem zu diagnostizieren.
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Außenanlage: Hinterhof des Krankenhauses
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