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 Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen

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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   Mi Apr 18, 2012 8:58 am


Das Bild zeigt einen wundervollen Ort, nicht? Eine Menge Fels, eine Prise Wasser und ein Boot. Ungefähr so sieht es an diesem Ort in der Tat aus. Ganz nach dem Motto 'dieser Ort existiert eigentlich garnicht', so hält es dieser Hafen, oder vielmehr die Betreiber des Hafens. Bei diesen handelt es sich nämlich um keine geringeren als die Reichsregierung, verdammt klingt das urdeutsch, wenn man das so schreibt, naja. Diese Regierung sorgt auf jeden Fall in sauberster Form dafür, dass dieser Ort für die meisten eigentlich wenig mehr ist als ein unliebsamer Küstenabschnitt an welchem einen nur einige nicht ernst zu nehmende Fischerdörfer und Korsaren erwarten, nichts, was man zuvor unbedingt einmal gesehen haben müsste. Selbst Shinobi Kumogakures wissen im Regelfall nicht über diesen Ort Bescheid, sodass der eigentliche Hafen besser verschleiert und verborgen ist als der Inhalt eines zünftigen Eintopfes, kurz gesagt, man hat keinen Plan und wird durch Zufall auch definitiv rein garnichts finden.
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   Mi Apr 18, 2012 9:48 am

Ein Tinitus, man mochte es kaum glauben, aber dieses Ding verfolgte sie tatsächlich seit ihrem Aufbruch in Kumogakure. Seit mehreren Stunden fiepte es beständig, während sie flotten Schrittes der Gruppe voranging. Es war noch nicht einmal ein anständiges Fiepen, sondern vielmehr wie der Soundtrack eines beliebigen Unterklassehorrorfilmes, kurz gesagt, ziemlich schrecklich. Es war ja nicht so, dass sie empfindlich war. In der Tat hatten ihr die Stunden der Wanderschaft weit weniger ausgemacht. Vielmehr war es einfach entnervend. Ihre Fingernägel begannen mittlerweile sogar dezente Abdrücke in ihrem Stab zu hinterlassen, das war alles andere als schön.
So wanderte die Gruppe im Übrigen aktuell am Fuße dieser Klippenriesen entlang, vorbei an einigen wenigen Bäumen und stets mit einer Art Fluss zu ihrer rechten, der Felsenwand zu ihrer Linken. Ihr letztlicher Zielort war leider nicht allzu genau festgeschrieben gewesen. Wie hatte es damals bei der Dienstbesprechung gehießen? Denkt wie der Boss, dann findet ihr den Weg schon. Das war es dann auch schon gewesen. Aber wie dachte er letztlich? Auch egal, einfach der Nase folgen.
Just in dem Moment denn, als die junge Kunoichi gerade unter einem Baum hindurch lief spürte sie ein penetrantes und allzu plötzliches Stechen an ihrem verlängerten Rücken. Woher es kam? Keine Ahnung. Aber auf jeden Fall war es genug um der jungen Forscherin einen wilden Aufschrei zu entlocken, welcher mit sehr sehr seeeehr viel Interpretationsfreiheit vielleicht als Liedtitel eines bekanntes Songs von James Brown zu erkennen gewesen wäre. Zeitgleich mit dem Moment ihres Aufschreis sprang die junge Frau senkrecht in die Luft.... und verschuldete eine Apokalypse. Um diese Apokalypse von einer etwas anderen Seite zu beleuchten verrücken wir unsere Welt ein wenig ins Kleine und etwas näher an den Baum.

In ihrem Königreich herrschte sie unangefochten. Niemand wagte es sich ihren Wünschen auch nur einen Augenblick entgegenzustellen. Sie hatte alles, was man sich nur wünschen konnte. Arbeiterinnen, eine eigene Armee, sogar Lustknaben, mehr als jeder andere Harem umfasste. Sie war mehr Mutter ihres Volkes als dies irgendeine andere Monarchin von sich behaupten konnte. Gut ihre Amtszeit war im Durchscnitt ein wenig kürzer, aber dies kam genau genommen nur auf das Königreich an, welches man sich da genauer unter die Lupe nahm. An diesem feinen Tag nun jedoch, kurz nach Sonnenuntergang, sollte diese Idylle ein Ende finden. Ein Quietschen ertönte und die Welt explodierte. Befehle wurden ausgegeben. Alles machte sich auf den schlimmsten Fall bereit. Ganze Scharen rückten aus, um sich dem Feind entgegenzustellen....

Und die Reisegruppe um die junge Kunoichi hatte plötzlich einen verdammt schlecht gelaunten und aufgebrachten Bienenschwarm am Hintern. Freilich bestand zumindest die erste Panikreaktion Kuriyâs darin blindlings wegzurennen, erstaunlicherweise stürzte sie sich nicht in irgendein Ikôsiegel, sondern lief wirklich einfach geradeaus weiter. Man mochte kaum glauben, dass diese Frau Probleme mit ihrem Bein hatte so schnell wie sie da ihren Sprint einlegte. Eine Ecke jagte die nächste, es wurde kein Blick zurückgeworfen. Wie die Gruppe mit diesem unerwarteten Angriff des Kapitalismus, es mussten Kapitalisten sein, es waren immer Kapitalisten, umging. war deren Sache. Jetzt hieß es erstmal jeder für sich und dann ab durch die Mitte.
Nach gut einer Meile Laufstrecke blieb die junge Kunoichi schließlich in einer Art Grotte stehen. Der Schwarm schien abgehängt, phew, hatte sie wohl echt nochmal Glück gehabt. Adrenalin durchflutete ihren Körper in Massen, sie zitterte förmlich vor Erregung. Sie hatte es geschafft, sogar ohne einen einzigen Kratzer, oder vielmehr Stich. Das war Kunst.... Moment nein, es war einfach alles nach Plan gelaufen. Dies hatte auch nur dazu gedient, dass sie nun Proviant hatte, vom Knauf ihres Stocks tropfte schließlich Honig. Die Geschmacksprobe belegte, es war verdammt guter Honig.
Doch wo war ihre Gruppe hin? Naja halb so wild, die würden sie zweifellos auch noch finden, es war nur eine Frage der Zeit. Vermutlich hatte der Schwarm sie bedeutend weiter gescheucht, das war es vermutlich, ja. Sie würde ihnen einfach eine Nachricht hinterlassen, damit hatte es sich dann. Gesagt getan, mit einer einfachen Siegeltechnik, die jetzt nur aus Faulheit nicht herausgesucht wird zeichnete sie ihre Nachricht an die Wand.

Das geht alles auf Mihos Kappe Stopp!
Neues Medikament war noch nicht für den Feldeinsatz geeignet Stopp!
Verursacht plötzliche Schmerzen Stopp!
Verursacht übermäßige Adrenalinausschüttung Stopp!
Bringt zudem Telegraphenschreibweise mit sich Stopp!
Erkunde diese Grotte Stopp!
Habe die Vermutung, dass dies auch unser Ziel ist Stopp!
Folgt einfach, wir werden uns schon wieder finden Stopp!
Grüße Stopp!
Kuriyâ Stopp!
STOP Stopp!
Vernichtet diese Nachricht Stopp!
Danke Stopp!


So stand die Nachricht denn nun also an der Wand. Sie war gelinde gesagt recht schwer zu übersehen und in schwarzer Tinte auf grauem Stein verfasst, also lesbar. So dachte Seijin also. Er dachte, als wäre stets ein Schwarm Killerbienen hinter ihm her. Eine interessante Erfahrung. Nicht so ganz, wie sich die Forscherin den Geist ihres Vorgesetzten vorgestellt hatte, aber man durfte ja immer wieder überrascht werden. Der Honig schmeckte wirklich verdammt gut. Glücklicherweise hatte sie diesen Korb aufgehabt. vermutlich hatte der seinen guten Anteil daran getragen, dass sie keinen einzigen Stich abbekommen hatte. Wie sie es indes geschafft hatte die Gruppe abzuhängen? Zufall! Training! Adrenalin! Vorherbestimmung! Freiheit des Schreiberlings dieser Zeilen!

So begab es sich also, dass die junge Kunoichi dank des Protokolls den Hafen fand und sich schonmal einen gemütlichen Platz auf dem Schiff sicherte, bis ihre Gefährtinnen zu ihr aufschließen würden.
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   Do Apr 19, 2012 9:32 am

Kommt von: Kaminari no Kuni - Vergnügungsviertel - Dorftor

Nunja endlich war es dieser illustren Reisegesellschaft gelungen, sich einen Weg die Klippen hinauf zu bahnen. Die Gegend wirkte wild und dennoch erhaben, schließlich kreuzte ein stetig plätschernder Fluss immer wieder ihren Weg. Oder der Wind heulte übellaunig über die gezackten Abgründe und ließ es sich somit nicht nehmen, ihre Kleidung ordentlich zu strapazieren. Das sie schon seit Stunden wanderten, schien man Serenade kaum an zu merken. Noch immer bewegte sie sich flink und grazil, wenn auch ihr Blick ruhelos die Umgebung absuchte. Eine Priese Paranoia konnte in ihrem Handwerk recht gesund sein, wer wusste denn schon wer alles hier lauerte? Schließlich würde sie einem alten Mann nicht über den Weg trauen und auch sonst sah sie in allem etwas böses. Hatte sich der Baum da nicht gerade etwas bewegt? Hoppla flüsterte der Stein etwa leise? Woran es lag ließ sich nicht klassifizieren, jedenfalls war es schon lustig wie Serenade in ihrem Tun regelrecht aufblühte. Sicher die restliche Belegschaft würde davon nicht viel merken, schließlich war jeder im Endeffekt nur auf sich selbst fixiert. Außer vielleicht die Vanilleschote aber Zimmerpflanzen hatten unter Kuriyâ wohl kaum eine eigene Meinung. Schließlich hatte die weißhaarige auch noch kaum etwas mit der Dame zu tun gehabt. Wohingegen Kana nun wirklich aufs genauste beowachtet wurde. Hachja was konnte das Leben schöner gestalten als stalken und Sei chan dienen? Richtig ihr habt es erfasst! Eine schreiende und rumhopsende Kuriyâ natürlich! Kaum das die Forscherin von kapitalistischen Bienen angegriffen wurde, sprang sie auch schon hochkant in die Luft und floh wie eine Rennsemmel! Serenade rechnete natürlich mit einem heimtückischen Angriff und wurde genauso überrascht, schließlich stolperte sie über jenen verräterisch flüsternden Stein, beim Versuch dem Feind aus zu weichen. Tja ach so tolle Kimono konnten so ihre einschränkungen haben, besonders wenn man sich ständig im Stoff verhädderte. Es kam wie es kommen musste, die betagtere Dame landete promt in einem Busch und schändete im Namen der Menschheit eben einmal mehr Mutter Natur. Wir alle mussten Opfer bringen und so erhob sich die Attentäterin ächzend und unter lautem knacken von dem gemeuchelten Grünzeug. In der Annahme sie hätte sich etwas gebrochen, doch dem war nicht so, das spärliche Geäst war nur für diesen unschönen Knackton verantwortlich gewesen. Serenade war jedenfalls nicht sonderlich begeistert und so begann die weißhaarige erst einmal sich den Dreck vom Kimono zu klopfen. Das ihre Miene dabei vollkommen ausdruckslos blieb, sprach für die eiserne Kontrolle über ihr Gemüt. Sich kurz gestreckt und ein paar Zweige aus dem Haar gezupft, hielt es die Kumonin für sinnvoll auf den Weg zurück zu kehren. Wie es unser Reiseführer so wollte, war natürlich keiner mehr da und so nahm die Attentäterin einfach an, das die anderen schon vor gegangen waren. Darauf ließen jedenfalls die drei paar Fußspuren schließen. Die Paranoia ließ auch hier grüßen und so begann die Dame ihren Weg von jeglichem verräterischen Spuren der Gruppe zu reinigen. Das kostete zwar etwas Zeit aber zumindest konnte man ihr keine Schlamperei vorwerfen. Serenade arbeitete sich Meile um Meile voran, bis die weißhaarige schließlich eine Grotte erreichte. So langsam ähnelte dieser Ausflug einem schlecht bezahlten Safaritrip, wartete sie doch schon regelrecht auf den König der Löwen mit Simba im Maul. Aber gut wir wollen ja mal nicht so sein, wie der vorangegangene Autor es so wollte, fand die Attentäterin natürlich das auffällige Hinweisschild. Curry also wirklich! Sag denen das nächste mal doch gleich wo wir sind. Sowas auffälliges ist wieder typisch für diese tablettenabhängige Forscherin. Dachte sich Serenade mit einem leisen Schnauben und stemmte die Hände in die Hüften. Der inhalt wurde zur Kenntnis genommen und innerlich abgespeichert, ehe sich diese perfektionistische Dame ans Werk machte. Was sie da aus den Tiefen ihres Kimono kramte, fragt ihr? Nun wie unschwer zu erkennen ist, handelte es sich um eine Dose weißen Puder. Mit etwas Wasser vermischt, ergab dieses Zeug die helle Grundierung für das Geisha Make Up. Nur war diese Sorte extrem teuer, nicht ganz legal und demnach astrein wetterfest und so strapazierbar, das man das Zeug wirklich nur mit den dazu beiliegenden Gesichtstüchern wieder runter bekam. Bei Schminke machten Frauen nun einmal keine halben Sachen und somit musste das Zeug selbst radioaktiver Strahlung standhalten! Kurzum Serenade gab etwas Wasser hinzu und kleisterte damit Kuriyâ`s meisterliche Morsekommunikation zu. Doch damit war es in den Augen der weißhaarigen nicht getan. So zückte sie noch einen Rosè farbenen Lippenstift, vom selben Herstellung und ebenso bombensicheren Halt. Dazu gesellte sich in die andere Hand, aus den Tiefen der Kleidung, noch Doomsdayduckie und hingebungsvoll wie nie, machte sich die Dame daran die vorbereitete Fläche mit einer quitschpinken Zeichnung jenem epischen Entchen zu schmücken. Der Spaß war von kurzer Dauer und kurz darauf bewunderte Serenade ein letzes Mal ihr Werk. Wieder dachte sie an Sei chan, doch dieses mal ging sie guten Gewissens voran in Richtung Bucht. Hier im verborgenen der Grotte, lag ein einzelnes Schiff vor Anker und so begab sich die Kumonin an Deck. Da ihr das auffällige nicht so lag, suchte sie sich sofort einen Platz in einer dunklen Ecke und lehnte sich wartend an das müffelnde Holz.
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Hatake Kana
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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   So Apr 22, 2012 6:29 am

cf: Kaminari no Kuni - Vergnügungsviertel - Dorftor

Wie erwartet, war der Weg lange gewesen. Wo es beim Antreten der Reise noch Morgens war, war es nun Abends, ergo waren sie ziemlich genau einen vollständigen Tag unterwegs gewesen und somit gegen die zwölf Stunden im Marschtempo durch die Gegend gewandert. Keine der vier wurde langsamer, zumindest hatte davon Kana nichts bemerkt, auch sie gab sich Mühe, nicht langsamer zu werden, auch wenn sie durchaus teilweise lieber einige der wunderschönen Landschaftsbilder betrachtet hätte... Aber sie waren auf einer Mission und die Hatake würde verdammt nochmal nicht dafür verantwortlich sein, dass sie ihr komisches Schiff verpassen würden - Wieso komisch? Bei dieser Organsation war generell alles komisch und einfach nicht normal, weshalb sie auch nicht mit einem 'normalen' Schiff rechnete.
Nun waren sie endlich in der Nähe. Auf der einen Seite eine steile und äusserst hohe Felsklippe, auf der anderen Seite ein Flussähnliches Gewässer. Sie betrachtete die leichten Wellen, die das Wasser schlug und war dabei, immer wieder eine lästige Haarsträhne nach hinten zu streichen. Doch der Wind war gnadenlos, so wehte er es ihr immer wieder nach vorne. Da Kana soetwas auf den Tod nicht ausstehen konnte - es musste perfekt sein! - verzog sie völlig genervt das Gesicht und fuhr sich erneut durch ihr Haar und stülpte die Haarsträhne damit erneut nach hinten. Das Ganze wiederholte sich mindestens sechs Mal, bis sie ihren Pferdeschwanz neu zusammenband und die lästige Strähne so bändigte. Endlich nicht mehr von dieser Unperfektion genervt, richtete sie ihren Blick nach vorne... Genau in diesem Augenblick streifte Kuriyâs Stock ein Bienenstock. So wie Bienen nun einmal waren, gefiel ihnen das natürlich absolut nicht und gleich darauf war die Luft vom lauten Summen hunderte von Bienen erfüllt.
"Super..", murmelte die Hatake vor sich hin und rollte mit den Augen. Das konnte auch nur dieser völlig verrückten Forscherin passieren, oder? Lässig und völlig ruhig zog sie ihr Schwert, während sie aus den Augenwinkeln sah, wie Serenade in ein Gestrüpp fiel. Mit Sicherheit würde sie das überleben, also brauchte Kana ihr wohl kaum helfen, ausserdem würde es wohl sowieso nur am Ego der guten Attentäterin nagen, wenn Kana nun - ihr völlig fremd - die Heldin versuchte zu spielen und sie aus diesen Büschen zerrte. Nein, das würde sie schön bleiben lassen.
Die Hatake zerschnitt - mit mehr Glück als Geschick - einige der Bienen und hastete ebenfalls davon... Nicht jedoch ohne einen fetten Stich an ihrem Hals abzubekommen, denn sie jedoch im ersten Moment noch nicht einmal bemerkte. Erst als sie die lästigen Dinger abgehängt hatte und in eine grottenähnliche Höhle kam, spürte sie den stechenden Schmerz des Stichs. Sofort fuhr ihre Hand an ihre rechte Halsseite und sie kniff die Augen etwas zu. "Sowas kann aber auch nur mir passieren. Das kann ja nicht wahr sein..", murmelte sie zwischen zusammengepressten Zähnen hervor und liess die Hand wieder sinken. Nun, sie musste damit klar kommen, ein Stich würde sie auch mit Sicherheit noch nicht umbringen, dafür mussten es schon einige mehr sein.
Mit einer eleganten und gezielten Bewegung liess sie ihr Nishino wieder zurück in die Scheide gleiten, was sie daran erinnerte, dass sie ihr Nuibari unbedingt während der Überfahrt versiegeln sollte. Das verdammte Schwert würde einfach zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das konnten sie ja wohl schlecht auf solch einer Mission gebrauchen.
Aber was nun? Kana sah sich um. Der Stich hatte sie im ersten Moment so sehr abgelenkt, dass sie ihre Teamgefährten aus den Augen verloren hatte. Und auch nun war keine davon zu sehen. Doch... sie fand zwar keine Teamgefährten, dafür jedoch eine merkwürdige Nachricht. Und natürlich, alles was merkwürdig war, konnte nur von dieser Organisation stammen! Volltreffer. Die Nachricht war mit der Unterschrift Kuriyâs gekenntzeichnet. Kurz dachte die Hatake nach, wie sie die Nachricht denn unleserlich machen konnte, doch da fiel ihr Serenade wieder ein. Mit Sicherheit war sie noch hinter ihr, also würde sie sich mit Sicherheit darum kümmern, ausserdem musste die Gute ja auch von der Nachricht Kuriyâs wissen. Wo das Helferlein eben jener Forscherin war, wusste Kana noch weniger. Ob sie die Nachricht ebenfalls gelesen hatte? Oder war sie gar schon bei ihrer Anführerin? Nebensache, sie würde es früher oder später sowieso erfahren.
So machte sie sich auf und folgte dem Weg - so ziemlich dem einzigen Weg - bis sie dann zu einem Schiff kam. Kurz musterte sie es, verzog erneut kurz das Gesicht und ging dann an Bord. Eins der Segel hatte ein Loch, das konnte sie schon von hier aus erkennen. Was für Leute hatte Kuriyâ da bitte angeheuert? Das ganze war so nicht perfekt und für Kana ein absoluter Dorn im Auge... Wie viel davon musste sie noch ertragen?
Sie seufzte leise und erblickte dann die Forscherin, welche es sich bereits bequem gemacht hatte. Gemächlich schritt sie auf diese zu und setzte sich dann neben sie, sagte jedoch nichts weiter, denn ihr war derzeit nicht unbedingt der Sinn nach reden.
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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   So Apr 22, 2012 10:53 am

Die erste Reaktion bestand aus Ungläubigkeit und einem innerlichen Seufzen. Musste Kuriyâ ernsthaft die ganze Zeit mit diesem gottverfluchten Stock herumwirbeln? Dann wäre dieser Mist jetzt auch nicht passiert. Kaum spielte sie weiter mit ihrem kleinen Ding – ja, man bemerke die Zweideutigkeit –, war auch schon die Hölle los. Beziehungsweise eine halbe Hölle. Die Landschaft um die Frauen herum stand nicht in Flammen und hier flogen auch keine schwarzen Dämonen mit roten Schlitzaugen und Pfeilschwänzen herum. Wobei die Vorstellung auf die kleinen Bienen passte, die gerade mit einem leisen Summen ihre Präsenz verkündeten. Ihr zu Hause hatte sich vollends durch die Luft bewegt und damit auch ihre Wut geschürt. Kaum sah man den Schwarm herumfliegen, da war Kuriyâ schon zu Höchstleistungen angespornt. Sie rannte davon als wäre Gevatter Tod hinter ihr her und würde ihr mit einer unzerstörbaren Sense den Kopf abhacken wollen. Wäre in diesem Moment wohl auch nicht allzu schlecht gewesen. Dann hätten die Bienen Genugtuung und würden den Rest verschonen. Aber auch nur vielleicht. Jedenfalls sprintete die Leiterin des Instituts davon, während eine andere Reisebegleiterin stolperte und sich in die Büsche packte und die andere auch irgendwie zwischendurch verschwand. Was die eigene Reaktion anbelangte, realisierte Yuka nicht viel. Wenn Bienen einmal aggressiv waren, wusste sie, dass diese auch nicht einfach abzogen. Da sie auch hinter einer anderen Reisebegleiterin hinterher jagten, entschied die Genforscherin sich intelligent dafür, in die entgegengesetzte Richtung zu rennen. Hauptsache weg von diesen stacheligen Biestern. Sie legte etwa hundert Meter zurück, bis sie zum Stehen kam, lehnte sich an einen Felsen und versuchte ihren Atem zu regulieren. Erst mal entspannen, bevor man groß weitermachte. Einerseits war sie die Viecher los, andererseits auch ihre Gruppe. Ganz toll. War sie jetzt dafür verantwortlich, dass sie ihr Schiff vielleicht verpassten? Oh bitte nicht. Sie wollte nicht schwimmen. Das würde sie Kuriyâ nie verzeihen, wenn sie dazu gezwungen werden würde. Sie würde auch gar nicht ins Wasser gehen. Sie würde einfach sagen, dass sie eine Phobie gegenüber tiefem Wasser hätte. Ja, das war die perfekte Idee! Trotzdem stand Yuka jetzt vor dem Problem der Einsamkeit. Niemand war bei ihr und die anderen in alle Winde verstreut. Sie entschloss sich einfach noch einige Augenblicke abzuwarten, damit die Bienen wirklich weg waren. Erst dann würde sie weitergehen und sich wieder auf den eigentlichen Weg wagen. Insgeheim hoffte sie dennoch eins: „Ich hoffe, dich hat wenigstens eine von diesen Bienen gestochen, Curry. Die sind nur wegen dir so wütend geworden. Wegen deinem verflixten Stock!“
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Kuriyâ Sihin



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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   So Apr 22, 2012 12:37 pm

Hachja, welch ein wunderbarer Tag auf See. Vermutlich hätte er kaum schöner sein können.... verdammt ich greife vor, nicht? Gut, dann holen wir ein wenig allgemeiner ebenso ein wenig weiter aus. Das Boot, das sie da im versteckten Hafenbecken erwartete war der neuste Schrei. Es war modern. Es war schnell. Es hatte jeden möglichen Schnickschnack! Nein, ihr werdet hier gerade nur frech belogen. Die Abbildung des Bootes wich vom Original eigentlich nur in zwei Punkten ab. Zum einen wären da die acht formschönen Rudersklaven samt passendem Trommler, ja da hatte einer nen Fetish für historische Spielereien, sowie einen noch um ein Vielfaches schöneren Motor, dessen Antrieb an diesem Punkt noch ein dezentes Geheimnis bleiben soll. Warum übrigens Motor und Rudersklaven? Schonmal was von den heutigen Spritpreisen gehört? Kumo war wohlhabend, aber auch diesem Dorf wuchs das Geld nicht auf Steppenbüschen.

Doch zurück zu den Handlungsträgern. Als erstes war nun also Kuriyâ eingetroffen, vollkommen ungestochen und überpünktlich. Entsprechend war ihr Platz wundervoll trocken, so trocken wie ein Platz eben auf einem solchen Schiff sein konnte und direkt beim Motor, welch Wunder eigentlich, Technikfreund und Technik, naja. Nummer zwei in der Ankunftsliste war Kana, welche einen bugnahen Platz bekam, so kleine Schiffchen musste man schließlich verdammt gut ausbalancieren, nicht zuletzt eben durch 8 geölte Ruderer.
Nummer drei war überraschenderweise Schneewittelchen, welche sich zuvor brav um die Nachricht gekümmert hatte, gewöhnungsbedürftig, aber gekümmert war gekümmert. Fehlte nurnoch das Laborhäschen, welches recht offensichtlich auf sich warten lassen wollte. Zeit verging, die Crew war genervt, aber ncoh war ja nicht Mitternacht. Einen zur Suche abgestellten und schließlich verlorenen Trommler später tauchte die Gute schließlich ein wenig durch den Wind auf, offensichtlich hatte sie auch Seijins Weg zur Erleuchtung erfahren.

So schafften sie es also schließlich tatsächlich pünktlich loszumachen und von der Stelle zu kommen. Es lag eine geraume Fahrt vor ihnen, nicht zuletzt würden sie einen neuen Trommler rekrutieren müssen, Kuriyâ mochte ihre neue Rolle zwar außerordentlich, aber man merkte ebenso deutlich, dass ihre Stimmbänder die rauen Seemannslieder in Kombination mit der salzigen Seeluft nicht ewig mitmachen würden, einmal abgesehen davon waren ihre Trommelrhythmen für die geübten Seemänner gelinde gesagt ein wenig zu extravagant, warum nur? An jenem Tag wurde im Übrigen etwas namens Dubsteb geschaffen, wenn es auch unter dem Namen 'Dumm-Bumm-Something-Something-Something' bekannt werden sollte, zumindest in Seemannskreisen, die junge Kunoichi schrieb also tatsächlich Geschichte, zumindest in etwas eigensinniger Art und Weise.
Aus Kostengründen war das von ihnen gebuchte Schiff im Übrigen nicht irgendein normales Schiff der Flotte, sondern kaum mehr als ein Söldnerboot, um genau zu sein handelte es sich bei den netten Gesellen und Besitzern, also den achten Ruderern um ausgebildete und staatlich geprüfte Piraten, allesamt von besonderer Haarfarbe und mit Akzenten, die nur absolute Sprachgenies verstehen konnten.
Alles in allem war die Reise denkbar heiter, es gab männliche Lieder, Alkohol und jede Menge Seemannsgarn, alles was eine gute Kreuzfahrt brauchte. Zwischendurch gab es dann noch ein Rekrutierungsattentat auf eine kleinere Insel des ehemaligen Wasserreiches, es wurde also ein neuer Trommler beschafft, dick, rund, alles andere als wohlriechend, der typische Trommler eben. Freilich fielen bei dem Attentat auch für alle Parteien noch nützliche Kleinigkeiten ab. Kuriyâ bekam eine wundervolle Holzlatte, Serenade wurde mit einem Zinnsoldaten belohnt, Kana mit einem Gipsengel und Yuka bekam dank ihres verkniffenen Gesichtsausdrucks von den Piraten eine ganze Packung Tampons.
Freilich warum ausgerechnet diese Dinger? Erstens, es waren Piraten, welche auch gerne mal ins rote Meer stachen, zweitens war ihre Laune kaum zu übersehen, drittens und letztens, weil es noch irgendeinen lahmen Wortwitz brauchte und das die einzige Möglichkeit war effektiv einen an dieser Stelle einen einzubauen.
Doch zurück zum eigentlichen Spaß, dieser begann nämlich exakt 6 Stunden nach Aufbruch aus dem Reich des Donners. Das Reich sendete ihnen einen wundervollen Abschiedsgruß, ein Gewitter, wie man es nur in diesem Bereich der Meere finden konnte. Eine Monsterwelle jagte die nächste, ein Blitz kämpfte mit dem nächsten in einem einzigen großen Beleuchtungswettbewerb. Im Endeffekt war es nur den vereinten Kräften der Kunoichi zu verdanken, dass weder Schiff noch Crew dabei verlorengingen. Die Folgen dieses wundervollen Abschiedsgrußes waren indes ebenso niederschmetternd wie offensichtlich. Erstens machte Seekrankheit die Runde und Kuriyâs Mittel gegen das Zeug schien irgendwie nur bei ihr anzuschlagen, vielleicht nicht zuletzt deswegen, weil es so manche Weigerung gab das Zeug zu schlucken, andererseits war ihr gesamtes freies, unversiegeltes Gepäck baden gegangen, Kuriyâ verlor also in der Tat ihre gerade erst so lieb gewonnene Zaunlatte, es war eine Schande, es gab sogar eine ganze Gedenkminute, man stelle sich das einmal vor.

Alles in allem kamen sie jedoch mehr oder minder heil, ziemlich zerschlissen, durchnässt und mit Ohrwürmern von diversen Seemannsliedern beglückt in Yukigakure an, wo ihre nächste Aufgabe sie erwartete, der Einlass, doch dazu mehr im nächsten Post, es ist spät und der Schreiber dieser Zeilen ist mittlerweile ziemlich müde und darf nicht einschlafen.

tbc: Schreibe ich beizeiten irgendwann
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Tsurugi Serenade
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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   Sa Apr 28, 2012 10:51 pm

Tja wie es das verdammte Schicksal so wollte, bestand ihr fahrbarer Untersatz aus einem mickrigen Schiffskutter und da hier wohl einer Stammkunde zu sein schien, gab es die 8 gut geölten Ruderer samt dem Trommler wohl als Werbegeschenk dazu. Nunja eine bessere Gesellschaft für eine derart lange Fahrt hätte man sich nicht wünschen können, auch wenn Serenade immer wieder skeptisch zu Kuriyâ schaute. Das diese nämlich regelrecht am motor hing, machte der weißhaarigen ein wenig Sorgen, doch zumindest schienen sie wenigstens vollzählig zu sein. Halt mal? Nee eben nicht! Die Palme ließ natürlich auf sich warten und während Serenade plausible Gründe dafür suchte und sich fragte ob es jemand merkte, wenn dieser Ballast verschwand, wurde auch schon der arme Trommler als "Suchtrupp" ausgesandt. Das positive war die Zimmerpflanze tauchte wieder auf, das negative der Trommler war weg. Schöne Schlamperei aber auch! Kurzum besetze Kuriyâ also diesen Posten, auch wenn die weißhaarige der Meinung war das ihre Schlagart eher an eine Frau mit Messer in der Hand erinnerte, statt an einen ausgebildeten Trommler. Aber klar man musste ja auch ausgerechnet den in die Prärie losschicken. Was hatten Seemänner bitte auch an Land zu suchen? War ja klar das die heillos überfordert waren. Na egal, so lauschte Serenade also diesen eigenwilligen Rythmen auch wenn ihr diese zu lasch waren. Irgendwann hatte sie schließlich keinen Nerv mehr und spielte Galleonsfigur. Ergo sie packte ihren prallen Arsch an die forderte Front des Schiffes und sang munter mit den Jungs mit. Das diese gestandene Piraten waren, kümmerte sie da weniger, schließlich wurde sich eben über Kultur, Frauen oder Beutezüge unterhalten. Nur vom Alkohol ließ Serenade lieber die finger, stattdessen fand man sie zeitweise auch mal auf der Ruderbank sitzen, ein bisschen Krafttraining zwischendurch konnte schließlich nicht schaden. Der salzige Seewind fuhr ihr zwar erbarmungslos durch Haar und Gewand, doch davon ließ sich die Attentäterin nicht abschrecken. Das war nicht ihre erste Überfahrt und es würde sicher auch nicht die letze sein. So verging die erste Hälfte der Tour recht besinnlich, bei Seemannsgarn und Gejohle. Zwischendurch steuerten sie noch so eine mickrige Insel des Wasserreiches an, um einen neuen Trommler zu rekrutieren. Sicher die Methoden waren nicht sauber, doch schließlich wollte die Dame auch endlich mal ankommen, schließlich hing Seijins Wohl an der Sache. Kurzum das übel riechende Teil nahm Kuriyâs Platz an der Trommel ein, während die Mannschaft den Damen Geschenke von ihrem Beutezug mitbrachten. Serenade griff einen Zinnsoldaten ab, der sich sofort in die tiefen ihrer Klamotten zu Doomsdayduckie gesellte, während man Curry eine sagenhafte Holzlatte andrehte, Kana mit einem Gibsengel quälte und Pälmchen mit ner Monatsration Tampons versorgte. Bei dieser großzügigen Geste musste selbst die Attentäterin lachen. Na egal weiter im Text. Da nun die Regel erfolgreich bekämpft wurde und ein richtiger Trommler endlich mal für männliches getrommel sorgte, pappte sich die Dame wieder an die vorderste Front des Bootes. Der Himmel gefiel ihr jetzt schon nicht, genauso wenig das der Wind plötzlich drehte. Okay zugegeben Paranoia war nicht immer das beste, doch angesichts des kommenden schier unverzichtbar. In weiser Voraussicht missbrauchte Serenade einfach den Baumlauf um ihren Arsch auch ja auf der hölzernen Stelle des Bugs zu halten, sie hatte weder Bock baden zu gehen, noch wollte sie hier hin und her rutschen um am Ende noch so einem Seebären in die Arme fliegen. Nee nee aus Jugendschutzgründen würde sie trotz brachialer Meeresgewalt sicher an Ort und Stelle bleiben. Natürlich sandte das Donnerreich gute 6 Stunden später einen letzen beherzten Abschiedsgruß in Form eines gigantischen Gewitters. Während Kuriyâ versuchte ihre Pillen gegen Seekrankheit an den Mann zu bringen und daran gnadenlos scheiterte, da alle das Zeug nicht nehmen wollten, hopste die weißhaarige bei dem Getöse immer mal wieder umher. Entweder packte sie beim vertauen der Seile mit an, sprang bei den Ruderern mit ein oder aber sie machte der Mannschaft Mut, schließlich war ihr Kimono das erste gewesen von dem die Dame sich getrennt hatte. Es wäre sonst ihr sicherer Tod gewesen, hätte sich der Stoff mit Wasser vollgesogen und so saß sie momentan an vorderster Front nur in ihrer knappen Unterwäsche rum. Es blitze es donnerte und zum Schluss noch Monsterwellen, hachja da machte Boot fahren doch Spaß. Es gab eine völl8ig überzogene Schweigeminute für die gestorbene Holzlatte, ehe der vorhergehende Autor mal daran dachte endlich den Hafen von Yukigakure an zu steuern! kurzum alle waren wohl etwas erschöpft, bis auf die Haut durchnässt und doch hatten sie der See getrotzt. Im übrigen hatte Serenade nicht das zweifelhafte Vergnügen Seekrank zu werden, dafür war sie zu gut gelaunt. so viel sie der Mannschaft tränenreich um den Hals und verabschiedete sich lächelnd von allen, ehe sie es vor zogen endlich an Land zu gehen.

Ow: Yukigakure
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BeitragThema: Re: Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen   

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Pendel/-, Gelegenheits/- und eigentlich überhaupt nicht existenter Hafen
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