Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki

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Arisawa Akisaru
~> Ge-Nin ~ Hibuki no Odori <~
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Shinobi Steckbrief
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BeitragThema: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Sa Aug 11, 2012 8:29 am

Arisawa

Akisaru

Charakter Steckbrief



"Ich hab disch im Fokus!"

”Grüße, wertes Publikum. Vor euch steht Akisaru, Arisawa Akisaru. Bescheidener Jinchûriki des Yonbi, Ge-Nin des Dorfes Yuki-Gakure und zukünftiger Yukikage. Ich bin sicher, dass euch zahlreiche Fragen quälen. Aber die interessieren mich im Moment garnicht. Ich habe längst eine ausführliche und korrekt durchstrukturierte Liste an Informationen für euch vorbereitet. Nur zu, lest euch durch, was ich über meine facettenreiche Persönlichkeit geschrieben habe. Charakter, wie auch Körper und meine ... spezielleren Eigenschaften, werden hier genaustens beleuchtet. Bei Fragen wenden sie sich bitte an den Informationsschalter, oder warten sie einfach auf meine nächste Autogrammstunde. ...ehem. Kaa-san? Ist das jetzt genug? Ich habe keine Lust mehr, den vornehmen Schnösel zu spielen. Der heldenhafte Typus hätte sich eher für eine solche Ansage geeignet. Eh, eh... bitte nicht wieder schlagen. Ich bin mir zu 89% sicher, dass das illegal ist. Au!”

» Persönliches



Bild:



Aussehen:


”Hm, erster Punkt der ausformulierenden Tagesordnung: Aussehen. Ah, dafür werde ich wieder den Schnösel machen müssen. Oder eher den Narzisten? Verdammt. Also gut, versetz dich in die Rolle, Akisaru. ... ”

“Arisawa Akisaru-sama gibt sich die Ehre. Hallo, Fremder. Wie du unschwer erkennen kannst, widmen wir uns im ersten Punkt dieses Schreibens um mein fantabulöses Aussehen, o-ho-ho-ho. Nun, dann mustert mich nur allzu genau. Mein Körper misst, nach neusten Erkenntnissen, bereits einen Meter und einundsiebzig Zentimeter. Für einen Vierzehnjährigen ist dies schon recht groß, meint ihr nicht auch? Jaah, diese Größe habe ich meinem seeligen Vater zu verdanken, der selbst ein sehr hochgewachsener Mann war und mir dies wohl direkt vererbt hat. Gutes setzt sich eben immer durch, merkt euch das. Wo wir gerade bei den Vererbungsgeschichten sind. Ihr werdet vieleicht bemerkt haben, dass mein Haar fast genauso lang ist, wie mein Körper? O-ho-ho-ho, nun ich besitze in der Tat recht langes Haar, habe dies aber immer sorgsam zu einem Pferdeschwanz gebunden, oder sorge zumindest dafür, dass es nicht wild durch die Gegend baumelt. Solch zügelloses Verhalten lasse ich nicht zu. Schon garnicht bei meinem eigenen Haar! Man muss aber auch dazu sagen, dass mein Haar nur Richtung Hinterkopf solch eine üppige Länge erreicht. Auf der restlichen Kopffläche halte ich mein Haar gerne kürzer, sorge hier aber gerne für eine etwas wildere Art, indem ich meine Haare hier etwas struppig wirken lasse. Das verleiht mir so einen kämpferischen Look, versteht ihr? Falls ihr den Trick wissen wollt, mit dem ich meine Haare so lang bekomme: Das ist das legendäre japanische Animegeheimnis. Niemand weiß, wie es geht und als wahrer Ninja werde ich einen Teufel tun und es hier verraten. Das Geheimnis nehme ich mit ins Grab, o-ho-ho-ho. Wenden wir uns nun dem Gesicht zu. Ah, Gott schuf dieses schöne Gesicht, nicht wahr? Nun, die Wahrheit ist, dass is unter Frauen aufwuchs. Meine Tante und meine Mutter brachten mir bei, penibel genau auf mein Aussehen zu achten. Sie kümmerten sich darum, dass ich keine unreine Haut bekam und auch vom Kampfe keine bleibenden Narben davontrug. Daher ist meine Haut, wie auch am restlichen Körper, schön glatt und frei von störenden Zeichen der Akne. Unter uns; ganz frei von Schönheitsmakeln bin selbst ich nicht. Ausnahmen bestätigen eben die Schönheitsregel, nicht? Hinter meinem linken Ohr besitze ich ein kleines Muttermal. Wo wir gerade bei den Ohren sind, ich glaube jene sind ein wenig groß für mein Alter. Wieder ein Makel? Ach was, mit diesen Ohren kann ich ein jede Kami belauschen, o-ho-ho-ho. Gar streng und doch sanft können meine Züge wirken, je nach dem, wie es mir gerade gefällt. Lange feine Augenbrauen zieren mein Gesicht, sowie ein Paar sehr ausdrucksstarker Augen. Ja, meine Augen sind mein großes äußerliches Merkmal. Sie zeigen die Stärke meiner Seele auf und können einem Menschen direkt ins Herz sehen, sagt man zumindest. Im rechten Licht betrachtet kann man erkennen, dass meine Augen stahlgrau sind. Meist wirken sie jedoch eher schwarz, bis extrem blass-blau. Muss an der Lichteinstrahlung liegen, oder so. Mein feines Näschen ist recht unauffällig in der Mitte meines Gesichtes platziert, wo auch sonst, und beginnt, wie sie endet: recht schmal und schlank. Was im Gesicht bleibt ist natürlich mein Mund. Jener ist eigentlich recht unauffällig, bis auf eine Kleinigkeit. Ja, meinen Müttern, ich bezeichne meine Tante manchmal als Zweitmutter, ist es nicht gelungen, mich völlig frei von Narben zu halten. Während einer kleinen Umzugsaktion in Yuki-Gakure, damals war ich noch klein und unvorsichtig, wollte ich beim Umzug helfen und stolperte über einige Umzugskartons. Dabei biss ich mir irgendwie meine Lippe auf. Oder schlitzte ich sie mir an einer scharfen Kante auf? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls blutete ich arg und trug eine kleine, kaum sehbare Narbe an der Unterlippe, nahe des rechten Mundwinkels, davon. Man sieht sie kaum und muss mir schon sehr nahe kommen, um sie zu bewundern. Es ist im Grunde nicht mehr als ein kleiner Nubsi, verzeiht mir den unqualifizierten Auswurf, und nicht der Rede wert. Ich habe allerdings manchmal die Angewohnheit, darauf rumzukauen, wenn ich nervös bin oder angestrengt nachdenke. Mein Kopf sitzt selbstverständlich auf einem Hals und jener ist bei mir recht schlank, vieleicht etwas lang geraten, aber sonst völlig normal. Manche Leute sagen mir allerdings, ich verfüge über einen großen Adamsapfel. Nun gut, dass ist wohl Ansichtssache.
Kommen wir zu meinem Oberkörper. Ich muss wohl nicht sagen, dass ich als Mann schon einige Muskeln besitze. Ich bin stolz auf meinen gestählten Oberkörper, wenngleich ich mir bewusst bin, dass ein wahrer Taijutsuka viel muskulöser sein wird, als ich es bin. Doch ich bin zufrieden genug um damit anzugeben, weshalb ich meinen Oberkörper oft frei trage. Dass ich in der, doch recht kühlen, Gegend Yuki-Gakures keinen Schnupfen, oder schlimmeres, kriege, liegt wohl an meinem Untermieter, dem feurigen Affen Yonbi. Ja, auch wenn er nicht viel produktives zu einer Unterhaltung beisteuert, feuert er mein Herz, und meinen Körper, doch gut an. Mit meiner Körperwärme kann ich es mir daher auch leisten, oben ohne herumzulaufen (Vieleicht nicht gerade durch einen Blizzard, aber sie wissen, was ich meine). Des öfteren sagt man mir, dass neben meinem Körperbau an sich, auch meine Arme recht lang geraten sind. Ja, sie sind lang, aber auch geschmeidig und flexibel. Ich habe mich nie groß für intensives Training interessiert, weshalb ein richtiger Taijutsuka, ich muss mich hier wiederholen, viel mehr Muskelmasse an den Armen vorweisen wird, als ich. Dennoch bin ich durchaus muskulös, aber eben in Maßen. Auf Grund eines, zugegebenerweise, recht merkwürdigen Modeticks meinerseits, trage ich immer lange Ärmel, die bis weit über meine Hände reichen. Trage ich mal ärmellose Kleidung, trage ich zumindest einen langen Überzug an den Unter- und Oberarmen, die meine Hände freilassen. Je nach Stimmung ziehe ich mir dann noch Handschuhe an, wobei ich jene bevorzuge, die die Fingerspitzen frei lassen. Meine Hände selbst sind recht groß und männlich geraten, was ebenfalls ein Erbe meines Vaters darstellt. Jener hatte jedoch dazu passend auch größere Muskeln. Muss ich den Spruch mit dem Taijutsuka nochmal bringen? Ich denke nicht. Kommen wir zum Unterleib. (An dieser Stelle wurde eine ganze Textpassage, die beinahe doppelt so groß wie die bisherige Aussehensbeschreibung war, geschwärzt und unkenntlich gemacht. Einzelne, Wörter sind kuriöserweise fast noch zu lesen. Mit ein wenig Fantasie lassen sich die Worte 'großer Penis', sowie ein billiger Schwertscheide-Witz herauslesen, was hier jedoch nicht genauer beleuchtet werden sollen.) Da ich einen kleinen Nebenverdienst als Zeitungsjunge in Yuki-Gakure und Umgebung ausführe, erfuhren meine Beine in letzter Zeit recht viel Training. Ich kann daher mit stolz sagen, über lange und recht durchtrainierte Beine zu verfügen. Der Schönheit halber rasiere ich sie mir natürlich sauber, wie meine (Erneut eine kleine Textschwärzung). Sieht man sich meine Füße an, bemerkt man sicher, dass die kleine Zehe an beiden Füßen recht knubbelig geraten ist. Insgesamt wirken meine Zehen knubbelig, was ausnahmsweise kein Erbe meines seeligen Vaters ist. Nein, dass hat mir meine Mutter vererbt. Außerdem sagt sie, ich verdanke ihr zudem, dass meine Füße recht klein geraten sind. Naja, in diesem Fall ist klein wohl gut. Macht weniger Umstände beim Schuhkauf. Im Grunde ist das aber auch egal, ich trage sowieso nur Getas. Und auch mein restlicher Kleidungsstil ist nicht viel neumodischer. Ich bevorzuge traditionellere Gewänder. Einen guten Kimono ziehe ich T-Shirts und Konsorten alle mal vor. Ich bevorzuge zudem die Farbe Rot. Sie ist meine absolute Lieblingsfarbe, gefolgt von schwarz und orange. Da meine Lieblingsjahreszeit der Herbst ist, habe ich mir sogar meine eigene Modekollektion von meiner Tante schneidern lassen. Nun trage ich auf vielen meiner Gewänder das Motiv eines Blattes, eines herbstlich roten Blattes. Es ist quasi mein Markenzeichen. Eine letzte Anmerkung verbleibt nun noch, ehe wir zum nächsten Themenpunkt übergeben. Mein 'Stirnband'. Bei meinem Abschluss erhielt ich natürlich ein Stirnband von Yuki-Gakure, doch jenes trage ich nicht, wie es sich gehört, an der Stirn. Nein, nein, ich trage es mal um die Hüfte und mal locker um den Hals. Wie es mir eben gerade passt. Außerdem ist mein Stirnband rot, wie meine Lieblingsfarbe es vorsieht.”

”So, Schluss, Aus, Ende! Ich hasse es, diesen Schnösel zu spielen. Kaa-san, ich hätte auch den ruppigen Veteranen mimen können, dass hätte der Sache nicht geschadet. Stattdessen schleime ich mich hier selbst voll, wäh. Ich geh mich waschen. Kurzer Cut, dann machen wir beim nächsten Punkt weiter, ja?”




Name:

Arisawa (An dieser Stelle verlangt es die Theaterführungsspitze, insbesondere meine Mutter, dass ich ihnen einen kleinen Vortrag über die ehrenwerte Familie Arisawa halte. Die Arisawa-Familie stammt ursprünglich aus Ame-Gakure und daher eine recht religiöse Gemeinschaft. Vor langer Zeit lebten wir unter dem Regime von Sanshôuo no Hanzô und dienten ihm loyal. Im Zuge der Revolution schloss sich die gesamte Arisawa-Familie jedoch dem Widerstand an, insbesondere nach dem ehrlosen Hinterhalt Hanzôs auf die Anführer der Rebellen, bei dem er sich auch noch mit den ANBU aus Konoha-Gakure verbündete. Nachdem Sturz Hanzôs baute sich in der Arisawa-Familie eine starke Glaubensgemeinschaft auf, die den neuen Gott von Ame-Gakure, sowie seine Botin Konan-tenshi-sama, verehrte. Dieser Glaube ist uns bis heute geblieben, auch wenn uns die Umwälzungen des vierten Ninja-Weltkrieges zwangen Ame-Gakure zu verlassen. Die vielen Geschichten und Gerüchte um den Tod Gottes und seiner verehrten Tenshi-sama hörten wir zwar, doch brachte es nicht von unserem Glauben ab. Pain ist nach wie vor Symbol unserer Freiheit und unseres Kampfes. Kein Arisawa würde ihn je vergessen, den er machte uns frei. Egal wie viele Schmerzen es uns auch bereitet, Gott und Engel werden ewig in unserem Herzen weiterleben.)


Vorname:

Akisaru (Mein Vater wählte diesen Namen für mich aus. Er meinte wohl, dass würde wie die Faust aufs Auge passen. Ich wurde im Herbst geboren und war von Anfang an dazu bestimmt, den Yonbi in mir zu tragen. Daher fand es mein seeliger Vater wohl lustig, mich 'Herbstaffe' zu nennen, denn genau das bedeutet mein Name. Aki bedeutet 'Herbst' und Saru bedeutet 'Affe', eine Anspielung auf den Yonbi.)


Alter:

”Wenn ich nicht durch eines dieser mysteriösen Wanderlöcher in eine andere Zeit gefallen bin, dürfte es mittlerweile vierzehn Jahre her sein, seid ich auf die Welt kam. Fühlt sich länger an, als es ist. Übrigens wurde ich im Jahr der Schlange geboren, kuhuhu. Nein, dass bedeutet nicht automatisch, dass ich ein wiedergeborener Orochimaru bin! Die Schlange steht für Zielstrebigkeit und energisches Auftreten. Für Klugheit, wie für familiäre Bindung. Außerdem sind sie die größten Denker des Tierkreises. Ich bin schon ein toller Hecht, hm? Und wartet nur, was ich mit meiner Zunge tolles anstellen kann... Aua, Kaa-san!”


Geschlecht:

”Hm, ich denke doch, dass ich männlich bin. Das sagt mir zumindest mein Gefühl und das große Teil zwischen meinen Beinen. Aber ich lege mich im Bezug auf meine spezielleren Bedürfnisse nicht fest. Buben und Mädchen, ihr habt (fast) alle eine Chance. Wir leben doch schließlich in modernen Zeiten, o-ho-ho-ho.”


Rang:

”Ich bekleide derzeit den Rang eines Ge-Nin. Diesen Rang erhielt ich standartgemäß mit dem Abschluss der Akademie. Damals war ich zwölf Jahre alt. Heute, zwei Jahre später, bin ich immernoch Ge-Nin. Ich hätte die jüngste Chu-Nin-Prüfung ja bestehen können, aber der Rest meines Teams ist ja bereits bei der schriftlichen Prüfung durchgerasselt und hat mich somit in den Abgrund des Versagens mitgezogen. Naja, die nächste Auswahlprüfung kommt bestimmt. Und dann bitte mit neuem Team.”


Geburtsort:

Yuki-Gakure, und mir fällt nichts ein, mit dem ich diesen Beitrag noch mehr ausschmücken könnte. Fan-tas-tigerisch.”


Wohnort:

”Random-Gakure! Nein halt, aus Random-Gakure kommt die Person, die ich in meinem jüngsten Bühnenstück darstellen soll. Arisawa Akisaru, also ich, kommt aus Yuki-Gakure und wohnt auch dort.”


Familie:

Name: Arisawa Tsuzurao
Alter: 37 Jahre
Rang: ehem. Jou-Nin, führt heute ein kleines Theater in Yuki-Gakure
Status: Lebendig
Beschreibung: “Oh Gott, wo soll ich hier Anfang? Ich bin besser vorsichtig, mit dem was ich sage. Irgendwo in der Verwandtschaft meiner Mutter muss man einen Luchs eingekreuzt haben, denn dieser Frau hat definitiv Ohren wie einer. Sie hört und sieht einfach alles. Außerdem ist sie eine eiserne Diktatorin. Sie hält die Zügel fest in der Hand und hat sogar schon im Kindesalter ihren älteren Geschwistern Anweisungen erteilt. Ihr gefällt es wohl, die Macht in der Hand zu haben. Mit ihrer Familie zog sie als Kind nach Yuki-Gakure und traf an der Akademie dann zum ersten Mal meinen Vater. Nach dem, was sie mir erzählt, konnte sie Vater zunächst überhaupt nicht leiden. Mit der Zeit jedoch gewann er aber ihr Herz, was auch dem Umstand zu verdanken war, dass er seine Flachwitze nicht mehr in Gegenwart meiner Mutter herunterleierte, die flache Witze verabscheut. Nach dem Tod meines Vaters, dem letzten Spross der Familie Furukawato, übernahm sie das Theater der Familie und beendete ihre Kunoichi-Laufbahn, um sich um mich und das Theater zu kümmern. Bin mir bis heute nicht sicher, was von beidem sie lieber beherrscht. Als sie noch als Kunoichi tätig war, beherrschte meine Mutter zahlreiche Waffen. Besonders den Umgang mit dem Kusarigama beherrschte sie tadellos und kann damit sogar heute noch beeindrucken. Irgendwie hat sie mir das Waffentalent vererbt, denn auch ich kann recht gut mit dem Kusarigama umgehen. Wenn sie gerade Zeit hat, hilft sie mir häufig beim Training. Neben dem Kusarigama, hat sie mir auch den Umgang mit einfachen Kamas, dem Bō und dem Rokushakukama beigebracht.“

Name: Furukawato Naoto
Alter: Wurde 30 Jahre alt, wäre heute 39.
Rang: Shiruma, Bereich 'Informationsbeschaffung'
Status: Verstorben, begang während einer Mission Selbstmord, damit er nicht in die Hände von Feinden fiel.
Beschreibung: “Über die Toten nur gutes, hm? Meine Mutter achtet penibel genau, dass nichts böses über meinen Vater gesagt wird und allgemein kann ich das nur gutheißen. Der Mann war ganz ok, aber eben nicht ohne Fehler. Sagen wir es mal so; Er hätte einfach nur ein Shiruma sein können. Die Laufbahn als Stand-Up-Comedian hätte er ruhig sein lassen können. Gemeinsam mit meinem Onkel Takeshi bildete er das Manzai-Duo 'Kukki'. Waren sie gut? Äh, oh.. Kaa-san verlangt, dass ich das Thema wechsel. Also, Vater ist der letzte Spross der Furukawato-Familie, die in Yuki-Gakure schon seid vielen Generationen ein Theater betrieb. Dementsprechend stark war sein Trieb ausgeprägt, möglichst schauspielerisch aufzutreten. Er konnte spielend leicht Emotionen vorspielen und sogar auf Befehl losweinen. Nachdem seine Eltern gestorben waren, musste er das Familientheater leider schließen. Seine Laufbahn ging relativ schnell aufwärts, er brachte es sogar bis zum Shiruma. Bis zu seinem Tod arbeitete er in der Abteilung für Informationsbeschaffung. Irgendwo einzudringen und Informationen zu beschaffen war sein Spezialgebiet, da er als Taijutsuka auch noch verdammt gelenkig und schnell war. Hinter vorgehaltener Hand nannte man ihn manchmal Hohoemikage, was keine Preisung seiner Fähigkeiten war, die gewiss nicht Kageniveau erreichten, sondern eine Anspielung auf sein Lächeln war. Selbst auf gefährlichen Missionen, bei denen er im Schatten direkt neben irgendwelchen Wachen vorbeischleichen musste, hatte Vater immer ein Lächeln auf den Lippen. Daher der Spitzname. Schließlich fand sich Vater eines Tages in einer dieser unausweichlichen Situationen wieder, in der ihm nur die Möglichkeit blieb, Selbstmord zu begehen und somit dem Feind die Möglichkeit zu nehmen, Informationen aus ihm zu quetschen.”

Name: Arisawa Takeshi
Alter: Wurde 29 Jahre alt. Wäre heute 41.
Rang: Tokubetsu Jou-Nin
Status:Verstorben (Herzinfarkt)
Beschreibung: “Ich kenne meinen Onkel kaum. Er starb, als ich gerade einmal zwei Jahre alt war. Meinen Vater traf der Tod seines langjährigen Freundes sehr. Sie waren unzertrennlich, mein Vater und Onkel Takeshi. Schon als Kinder sah man sie immer zusammen herumhängen. Ein Herz und eine Seele. Mein Vater war der ruhige Gegenpol zu ihm. Mit seinem freundlichen Lächeln und den dämmlichen Flachwitzen konterte er Onkel Takeshis explosives Gemüt. Zu Lebzeiten war er ein sehr begabt im Umgang mit dem Rokushakukama, weswegen manche ihn auch liebevoll 'Ikaru Shinigami' nannten. Allerdings plagte ihn schon früh der Fluch eines sehr hohe Blutdrucks. Diesem Leiden erlag er letztlich auch. Ein Herzinfarkt riss ihn viel zu früh aus dem Leben. Viel mehr weiß ich nicht über meinen Onkel. Naja, ich weiß, dass er mit meiner Mutter und meiner Tante als Kind nach Yuki-Gakure kam, aber nicht viel mehr.”

Name: Arisawa Fuyumi
Alter: 40 Jahre
Rang: ehem. Chu-Nin, arbeitet heute als Kostümschneiderin
Status: Lebendig
Beschreibung: “Kommen wir zu meiner Tante Fuyumi. Sie ist Mutters ältere Schwester und arbeitet mit ihr im Familientheater. Als Kind zog sie mit ihren Eltern und Geschwistern nach Yuki-Gakure. Mit Argusaugen hütet sie einen ganz besonderen Schatz: Ein Ame-Gakure-Stirnband, sowie einige Fotos aus der 'alten Heimat'. Vergleicht man Tante Fuyumi mit meiner Mutter, so fällt auf, wie viel ruhiger und beherrschter sie wirkt. Sie gibt sich damit zufrieden, dass ihre kleine Schwester den Ton angibt und widmet sich ihrem Hobby, dass sie zum Beruf gemacht hat: Kostüme schneidern. Ihr ist es auch zu verdanken, dass ich immer so verdammt adrett gekleidet bin. Früher arbeitete sie als Lehrerin an der Akademie und war recht gut im Umgang mit dem Kama. Von ihr habe ich mir ein wenig den Kampfstil mit dem Kama abgeschaut, auch wenn ich für meinen Stil zwei, statt ein, Kama gebrauche.”



Clan:

”Zugegeben, die Arisawa mögen eine Familie mit Tradition sein, aber wir sind leider kein richtiger Clan. Wir haben keine besondere Familienfertigkeit oder gar ein Bluterbe. Wir sind, wer wir sind. Normale Bürger, ohne großen Ruhm und eigenes Clan-Viertel. Dafür aber recht gläubig und bescheiden.”



» Fähigkeiten



Chakraelement:

”Hrm ..., ja für diesen Abschnitt sollte ich den abgehärteten Veteranen, wählen. Der wird euch schon erklären, was Chakraelemente sind und welches ich habe. Ha, macht euch auf was gefasst, hier werdet ihr richtig überrascht und geflasht. Aua! Tur mir leid, Kaa-san. Ich weiß, ich soll diese neuzeitliche Sprache nicht in mein sauberes Sprachbild mischen. Wie dumm von mir. Zurück zum Text, ich versetze mich in die Rolle! Aaah, ich bin ein sechzigjähriger, glatzköpfiger Kriegsveteran.. uuh, ich habe früher immer mit einem Reifen und einem Stock gespielt, weil wir damals ja nichts hatten... uuh, früher war alles besser... uuh, ich hab seit dem Krieg nichts mehr in der Hose. Ah, gut jetzt bin ich in der Rolle!”

”Stillgestanden, ihr Rotznasen und hergehört. Ich weihe euch nun in eines der Geheimnisse von Arisawa Akisaru ein! Wie wir alle wissen, gibt es fünf elementare Chakranaturen. Diese sind: Hi, Kaze, Kaminari, Tsuchi und Mizu. Shinobi können diese Elemente, durch intensives Training und das Besiegen ihres inneren Schweinehunds, ihrem Chakra hinzufügen und so spezielles elemtares Chakra schmieden. Je nach dem, welches Element man hat, kann man Jutsus einer bestimmten elementaren Freisetzung benutzen, deren Name an das jeweilige Element angelehnt ist. Die Freisetzung des Feuerelements Hi ist das Katon. Es gibt zu dem noch spezielle Mischelemente, die aus mehreren Elementen zusammengesetzt sind. Elemente zu kombinieren und so neue Freisetzungsmöglichkeiten zu ergründen, ist etwas, was nur durch Vererbung möglich ist. So sind nur wenige Shinobi in der Lage, spezielle Elemente freizusetzen. Eine Ausnahme von der Regel gibt es jedoch. Jinchûriki. Einige Bijuu besitzten die Fähigkeit, Mischelemente freizusetzen, von Natur aus und können sie dem Menschen zur Verfügung stellen, in dem sie versiegelt sind. Und hier beginnt einer der Knackpunkte des großen Akisaru! In mir wurde Yonbi, der vierschweifige Gorilla, versiegelt. Das Zusammenleben mit dieser Bestie hat mich von dem Moment an verändert, da das Biest in mir eingeschlossen wurde. Was auch immer Mutter Natur mir für ein Element mitgegeben hat, der Yonbi hat es quasi überschrieben, mit seiner puren Präsenz. Durch Yonbi wurden mir die Elemente Hi und Tsuchi verliehen. Zusätzlich dazu könnte ich, mit entsprechendem Training, das Mischelement Yōgan benutzen. Yōgan ist das Lava-Element, ein Gemisch aus Feuer und Erde, mit dem man sicher verheerende Jutsus anwenden kann. Doch ich beherrsche es noch nicht. Ebenso fehlt mir derzeit noch die Fähigkeit das Erdelement Tsuchi zu verwenden. Doch das Element Hi beherrsche ich bereits recht gut, was vor allem meinem fabelhaften Training zu verdanken ist. Also, trainiert immer fleißig, dann bringt ihrs auch zu was!”

”Uäh, ich hab keine Lust mehr, den alten Feldmarschall zu sprechen. Der spricht viel zu rau, eine Qual für meine Stimmbänder! Ich hoffe ihr habt das nötige Wissen aus meinem Vortrag ziehen können. Machen wirs kurz; Ich kann Doton und Yōton theoretisch anwenden, habe aber noch garkein Training dazu erhalten. Katon kann ich bereits verwenden. Verstanden?”


Stärken:

”A~also, kommen wir nun zu einem der wichtigsten Punkte in dieser Abhandlung, über meine Wenigkeit. Die Stärken! Welche Rolle soll ich für diesen wichtigen Abschnitt nehmen? Hm, Regie-Anweisungen... Aha, ich soll den ... den 'Kommentator eines Tierdokumentarfilms' mimen? Aber ... warum? Ich meine, das ist doch ... Argh, ein Schauspieler fügt sich und machts! ”


~Ninjutsu; Gesponsort von den Ritter die 'Nin' sagen.~

”Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen bei der naturwissenschaftlichen Abhandlung über die Frage; Warum Akisarus Ninjutsu eine seiner Stärken ist. Fragen wir dazu doch zunächst einen gewissen Herren ... Akisaru. Der gebürtige Arisawa-Sprössling gibt an, schon zu Akademie-Zeiten begnadet im Erlernen und Anwenden von neuen Ninjutsus war. Was für den Laien noch relativ normal erscheinen mag, immerhin sind Akademie-Ninjutsus keine große Herausforderung, ist für den Experten bereits Anzeichen für ein grundlegenes Verstehen der Materie, welches Akisaru-sama inne wohnt. Gemeinsam mit seinem Lehrer, Ougudo-sensei, traf sich Aki nach der Schule oft, um einige außerschulische Trainingseinheiten zu absolvieren. Aki's Lehrer hatte schon früh festgestellt, dass der Junge eine recht vernünftige Chakrakontrolle hatte, weshalb er prüfen wollte, wie schnell er wohl elementare Jutsus erlernen konnte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nach nicht einmal zwei Monaten konnte das Akisaru-Männchen Erfolge im ersten Schmieden von Katon-Chakra aufweisen. Von da an ging alles recht schnell. Schon bald konnten die ersten Jutsus gelernt werden und das Aki-Männchen bewies seine enorme Potenz ... im Bereich Ninjutsu natürlich. Nicht nur, dass er diese Jutsus leicht lernen konnte, er konnte sie auch gut einsetzen, hatte nur selten Probleme und freute sich immer, sich weiterzubilden.”


~Waffenkampf; Die Knigge zum tranchieren deiner Feinde.~

”Wie wir alle wissen, gehört der Affe zur Gattung der Waffenfreaks. Was mit einem einfachen Stock zum gnadenlosen Verprügeln von Futterneidern begann, findet nun in einem Jungen die nächste Stufe der Evolution, der bezeichnenderweise einen Affen im Namen und im Körper trägt – Akisaru. Das moderne Akisaru-Männchen hat längst eine unheilige Faible für den Kampf mit Waffen verschiedenster Art entdeckt. Gefördert von der eigenen Brutmutter, sowie dem Tantentier und dem, längst ausgestorbenen, Onkelsaurus als Vorbild, wuchs das Akisaru-Männchen über die Jahre zu einem Waffenfreund heran, der sich mit verschiedensten Arten von Waffen auskennt. Mit der shinobiesken Wurfwaffe, dem Shuriken, kennt sich der Akisaru ebenso aus, wie mit dem Allzweckmesser Kunai. Doch auch andere Waffen, wie das Kusarigama, mit seiner langen Kette und dem, am Ende befestigten Gewicht, werden vom Akisaru-Männchen mit traumwandlerischer Sicherheit verwendet. Ferner verfügt der Akisaru über einen instinktiven Drang, mit zwei Kamas in die Schlacht zu ziehen. Zur Krönung des ganzen beherrscht er noch den Umgang mit einem Rokushakukama, welches wie ein normales Kama aussieht, nur mit einem Bō kombiniert. Den Kampf mit einem einfachen Bō, ohne Kama, versteht das Akisaru-Männchen selbstverständlich auch. Flexibilität ist das A und O in der Überlebensstrategie des Akisaru-Männchens, denn nur so kann es andere Akisaru-Männchen und -Weibchen für sich gewinnen. Sūn Wùkōng wäre stolz. Die Crux an der Meisterung vieler verschiedener Waffen ist verständlicherweise, dass man nie die wahre Meisterschaft erlangen wird, wie jemand, der intensiv nur mit einer Waffenart trainiert. Aber dass stollte klar sein.”


~Yonbi, dein Freund und Helfer.~

”Kommen wir zum letzten und vermutlich markantesten Punkt der Stärke-Tagesordnung. Yonbi. Diese, legendär zu nennende, Bestie wurde dereinst im Akisaru-Männchen versiegelt und haust seitdem in seinem Körper. Abgesehen von der Spende der Elemente Feuer und Erde, besteht für unser Akisaru auch die Möglichkeit, auch ohne Verwandtschaft zu einem Clan, sich das Mischelement Yōton anzueignen. Außerdem fördert die versiegelte Bestie den Chakrahaushalt unseres pusierlichen Akisarus und verleiht ihm ein wenig mehr körperliche Stärke. In Krisenzeiten kann sich so ein Bijuu zu dem als wahrer Lebensretter erweisen. Den das aggressive Yonbi schützt das Leben seines Jinchûrikis, vermutlich weil es, beim Ableben des eben genannten Lebewesens, selbst das Zeitliche segnen würde, wenn man es nicht schnell befreit. Eine Symbiose ist also gewisser maßen überlebenswichtig. Doch wenn man das Akisaru-Männchen nicht gerade in eine lebensbedrohliche Situation bringt, sieht man vom Einfluss des Yonbi leider nicht viel. Und wenn man es sieht, ist es meist schon zu spät. Der Einfluss des Yonbi kann das unerfahrene Akisaru-Männchen unterwerfen und es in eine wilde Bestie verwandeln, die keine Gnade kennt. Damit steckt eine Menge Potenzial zur Massenvernichtungswaffe in diesem, doch so unschuldig aussehenden, Wesen.”


”Wars das schon? Uh, ich sollte das vieleicht nicht am Ende dieser Aufführung sagen, hihi. Nein, Kaa-san, ich bin recht zufrieden mit dem, was ich bisher kann. Ich bin ein Ge-Nin verdammt noch mal, da reicht das hier alle mal. Kauen wir das Thema nochmal durch, wenn ich Chu-Nin bin, okay?”


Schwächen:

”Bevor wir uns diesem Teil der Aufführung von 'Akisarus Fähigkeiten' widmen, möchte ich ein kleines Vorwort liefern. Liebes Publikum: Ich verstehe die Unsitte nicht, sich neuerdings auch noch die Rubrik 'Mittelfeld' einfallen zu lassen. Es gibt so viele Aspekte eines Shinobis. Wenn man nun 'Stärken', 'Mittelfeld' und 'Schwächen' angeben muss und etwas vergisst, wo steht es dann? Wer weiß. In dem ich nur 'Stärken' und 'Schwächen' angebe, halte ich mir die Option offen, jeder Zeit behaupten zu können, etwas, dass hier nicht genannt wurde, als mittelmäßig einzustufen. Das ist eine legendäre Supertechnik! Schade, dass es Leute gibt, die das nicht wahrhaben wollen. Na egal. Regie-Anweisung? Ah.. uhm... nö, ich soll hier den Emo-Goth spielen? Huu... na gut. Nützt ja nicht, sich zu beschweren. Der Beschwerdeschalter ist schon geschlossen.”


~Yonbi, dein Feind und Mörder.~

”Fangen wir mit dem Punkt an, mit dem wir bei den Stärken aufgehört haben. Meine erste Schwäche war schon von dem Moment an vorgegeben, an dem dieses Monster in mir versiegelt wurde. Seitdem hat mein Leben keine Bedeutung mehr. Wisst ihr, dieses Monster lauert da irgendwo in meinen Eingeweiden und wartet nur darauf, mich in einem Moment der Schwäche zu überwältigen und fürchterliche Randale zu schieben. Das ist wohl auch der Grund, warum viele mich so komisch ansehen. Viele Leute glauben, ich könne jederzeit zur Bombe werden und alles in meiner Nähe zerfetzen. Das Leben ist ungerecht und mein Verhältnis zum Yonbi auch. Er mag mich und die ganze Menschheit nicht. Die einzige Person, die er je mochte, ist nun schon lang tot. Was ihm bleibt ist die Gewissheit, dass sich nie etwas auf der Welt ändern wird. Selbst Friedenssymbole sterben und werden vergessen. Ich kann Yonbi schon irgendwo verstehen .. es ist traurig und zornig. Es will die Freiheit, sowie sein Leben zurück. In jenen Momenten, in denen mein Leben in Gefahr ist, kennt das Yonbi keine Freunde mehr. Nurnoch Feinde. Es wird versuchen aus mir eine wehrlose Marionette zu machen, will mich verwandeln und dazu bringen, alles und jeden anzugreifen. Ich bin seiner Willkür in solchen Momenten wohl schutzlos ausgeliefert. Oh, welch unfaire Welt. Da spiele ich mir glatt eine traurige Weise auf der kleinsten Violine der Welt.”


~Taijutsu; Du unerwartet effizienter Mörder!~

”Wie, ich frage wie ihr finsteren Götter, ist es nur möglich mit seinen eigenen, gottgegebenen, Händen Tod und Zerstörung zu bringen? Nie konnte ich verstehen, wie selbst mein eigener Vater dem Charme dieser unheiligen Kunst erliegen konnte, böses mit den Händen zu überbringen. Ich verstand es nie und vernachlässtigte schmählich das Training im Taijutsu. Mit Waffen kann ich kämpfen, ja. Mit Ninjutsu erstaunliche Dinge bewirken, doch versage ich im Kampfe mit den eigenen Händen. Und wer sich gar erdreistet, seine eigenen Hände gegen mich zu erheben, der wird Feuer und Verderben über mich bringen, denn nie konnte ich ernsthafte Erwartungen an einen Taijutsuka stellen. Nie bin ich vorbereitet für die gar grauseligen Schrecken die diese unbewaffneten Schurken bereit halten. Ich bin dazu verdammt, unwissend zu sterben. Zu sterben durch die Hand eine Taijutsukas, der meinem Ninjutsu ausweicht, meine Waffen pariert und mich mit einem Fauststoß der Verdammnis ins Jenseits befördert. Oh du grausame Welt. Oh die ironiegeladene Welt, mein Vater würde sich im Grab um drehen, wenn er nicht eingeäschert worden wäre.”


~Geschwindigkeit; Nichts faule Säcke~

”Der Herr möge es mir verzeihen, wobei mich mit dem Herren meinen seeligen Alten meine. Mir misslingt es nicht nur, irgendeine Form von Interesse für das Taijutsu zu heucheln, ich bin auch noch eine der lahmsten Enten im Shinobi-Reich. Um das Vorurteil gleich mal von vorne weg vom Tisch zu räumen: Nur weil ich eine lahme Ente im Vergleich zu anderen Shinobi bin, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht auch rennen und sprinten kann. Wer sich darüber beschwert, ich würde mal eben einen Sprint hinlegen, dem beiß ich eigenhändig die Nüsse ab, sofern vorhanden. Doch nun wieder zurück zum Thema... die große Tragik meines Kampfverhaltens ist es ja, keine plötzlichen Blitzschritte zu unternehmen. In der Disziplin bin ich recht beschränkt. Ich kann meine unfähigen Emohände zwar schnell bewegen und meinen Feind belagern, aber ich denke die allermeisten Shinobi würden mich in einem Hochgeschwindikeitsduell eiskalt abservieren. Dies ist mein Schicksal, immer der letzte zu sein. Ich bin in dieser Beziehung nur ein normaler Mensch in einer schrecklich unnormalen Welt. Dazu verdammt meine Hände schnell zu schwingen, doch meinen Körper nicht wie ein wahrer Shinobi blitzschnell von A nach B zu bewegen. Weh mir, mein Vater wird im Himmel bittere Tränen vergießen. Sein einziger Sohn versagt in einer weiteren Disziplin, die er mit Leichtigkeit meistern konnte.”


”Fua, endlich vorbei. Dieses depressive, melodramatische Getue geht einem schon auf den Sack. Ich mag es nicht, solche traurigen Rollen zu spielen. Am Ende sitze ich wieder stundenlang auf dem Dach und starre den Sonnenuntergang an. Und mal ehrlich; wer kann das schon gebrauchen? Zweitverschwendung. Der nächste Schritt wäre dann, dass ich mir einen albernen Tierschädel aufsetze, mich 'zufällig' vor fremder Mädchen Fenster schleiche und insgeheim nur die Aufmerksamkeit suche, die ich nicht offen erbitten kann. Kaa-san, fürs nächste Mal bitte eine etwas aufgewecktere Rolle, ja? Ich muss diese Emo-Wolke loswerden. Ah, sie verfolgt mich!”


Spezialausbildung:


Katon-Ausbildung:

”Schon in jungen Jahren, als ich noch zur Akademie von Yuki-Gakure ging, erkannte einer meiner Lehrer, Ougudo-sensei, mein Talent im Umgang mit Ninjutsu. Da dieser schlaue schlaue Mann zudem im Umgang mit dem Katon geschult war, bot er mir, dem Jinchûriki des Yonbi, an, Katon-Unterricht zu erteilen. Ich wurde zunächst in den grundlegenen Techniken geschult; Hitzeausstoß und kleinere Flammen erzeugen. Ich entdeckte sogar ein praktisches Jutsu mit dem ich kleine Teelichter in der Luft beschwören konnte. Bald jedoch konnte ich auch ganz andere Jutsus ausführen. Ich lernte Jutsus, die ich sogar im Kampf gut einsetzen kann und dank meines Talents um Umgang mit Ninjutsu, kann ich jene sogar recht gut anwenden. Für einen Akademisten war es jedenfalls schon sehr gut Element-Jutsus zu erlernen. Ich brenne schon darauf mehr zu lernen.”


Sōgu no Jutsu (Junst der manipulierten Ausrüstung):

”Ah, eine Art Familientradition. Meine Familie stammt aus Ame-Gakure und lernte unter der Knute des alten Salamanders so ziemlich jeden Gegenstand als Waffe zu gebrauchen. Und nichts ist so gefährlich, wie ein harmloser Gebrauchsgegenstand, den man zur Waffe umfunktioniert. Wo früher Sicheln Gras schnitten, arbeiten heute Bauern mit Kamas, die jederzeit gegen Feinde gerichtet werden können. Meine Mutter erteilte mir eine ausführliche Ausbildung im Umgang mit verschiedenen Waffen. Dazu gehören; das Kama, der Kampf mit zwei Kamas, das Kusarigama, der Bō und das Rokushakukama. Das deckt eine Reihe von Waffen ab und ich kann sie alle recht gut verwenden. Manchmal kämpfe ich auch mit einer Jitte, aber die eignet sich nur im Kampf gegen Schwertkämpfer. Etwas exotischer ist zudem der Kampf mit einem Fächer und darin verborgenen Senbons (bezeichnenderweise wird dieser Kampfstil Uchiwa no Jutsu benannt). Sogar Regenschirme werden in meinen Händen nun zu gefährlichen Waffen, denn mit dem Jouro Senbon Jutsu kann ich manipulierte Regenschirme nutzen und einen Senbonregen auf meine Feinde niederprasseln lassen. Um meine Waffen immer mit mir führen zu können, wurde ich zudem in der ordnungsgemäßen Verwendung von Schriftrollen unterrichtet. Von denen trage ich immer eine ganze Reihe mit mir herum. Wo? Ha, hier kommt eine super geheime Verstecktechnik der Arisawa zum Einsatz! Bei meiner Kleidung trage ich gerne lange Ärmel. In diesen Ärmeln verstecke ich meine Schriftrollen. Clever, he? Sollte ich mal keine langen Ärmel tragen, trage ich die Schriftrollen etwas offener am Gürten oder in der Hose. Mal auch versteckt in der Hose. Gibt ja genug Möglichkeiten, so eine Schriftrolle zu verstecken. ”



Ausrüstung:

Immer dabei:

Gürteltasche:
 


Kleine rote Schriftrolle:
 

Kleine orange Schriftrolle:
 

Kleine gelbe Schriftrolle:
 


Zusätzliche Ausrüstung für Missionen:

Rucksack:
 

Kleine pinke Schriftrolle:
 

Kleine hellgraue Angriffsschriftrolle:
 

Kleine dunkelgraue Angriffsschriftrolle:
 


Spezielle Ausrüstung für spezielle Fälle:

Mittelgroße rote Schriftrolle:
 

Mittelgroße schwarze Angriffsschriftrolle:
 

Kleine weiße Notfallschriftrolle:
 




Zuletzt von Arisawa Akisaru am Sa Aug 11, 2012 8:59 am bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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Arisawa Akisaru
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Sa Aug 11, 2012 8:30 am




» Charakter



Charakter:

”Ah, ein weiterer Spannungshöhepunkt steht uns bevor. Nach dem wir uns schon gemeinschaftlich durch die Stärken und Schwächen geschlagen haben, nach dem ich euch meine Waffensammlung präsentierte und über meine Spezialausbildung redete, darf ich euch nun, voller Stolz, einen Einblick in den Charakter des einzigartigen Arisawa Akisaru gewähren. Schnallt euch an, liebes Publikum, dies ist der Moment der Wahrheit. Welche Rolle hat meine werte Kaa-san diesmal für mich vorgesehen? Wie soll ich meinen Charakter erklären, mit welcher Stimmung und mit welchem Niveau? ... Regie? Ähm. Kaa-san? Warum habe ich keinen Text vorgegeben bekommen? Soll ich hier jetzt improvisieren? Aber, dass ist doch gegen die Regeln! Ich brauche doch eine Choreografie, ich muss dass doch einstudieren. Arghs, verfluchte Regie. Nun gut, dann werde ich mich durch diesen wahrhaft wichtigen Abschnitt quälen müssen, ohne meine Stimmung zu verstellen, ohne eine vorgegebene Rolle zu spielen. Was folgt, ist der reine, unverfälschte Akisaru. You have been warned!”

”Tja, wo fange ich bei mir am besten an? Über mich kann man sicher viel sagen, aber die Leute liegen meist richtig in der Annahme, dass ich, wie alle professionellen Schauspieler, ein recht schräger Kauz bin. Ein Mensch, der fließend zwischen Zorn, Trauer und Freude wechseln kann, kann ja nicht ganz richtig ticken, oder? Tatsächlich beherrsche ich die hohe Kunst des Schauspiels. Nicht zu letzt, weil sie mir von meiner Mutter schon von Kindesbeinen an eingehämmert wurde. Das fördert nicht gerade die eigene Persönlichkeit, verstehen sie? Ich weiß schon garnicht mehr, wie oft ich in die Rolle großer Helden und Schurken geschlüpft bin. Manchmal wache ich nachts schweißgebadet auf, weil ich mal wieder einen Alptraum hatte, in dem ich eine ganz andere Persönlichkeit war. Ich ertappte mich manchmal sogar dabei, Angewohnheiten meiner Bühnenrollen zu übernehmen, dattebayo! Arghs, schon wieder! Seht ihr, dass passiert ,wenn man schon als kleines Kind eingehämmert bekam, sich in andere Menschen reinzuversetzen. Eine Rolle ausleben, jaja. Das kann man nur mit richtig hartem Training. Eine 'Kindheit' hatte ich doch fast nie. Ich glaube, Kaa-san wollte mich mit ihrer harten Zuchtrute auch ein Stück weit schützen. Schützen vor der harten Welt da draußen und den vielen Leuten, die mich, den Jinchûriki des Yonbi, komisch ansehen. Sie wollte mich vor Anfeindungen von Leuten bewahren, die mich als eine Art Monster sehen. Und so schenkte sie mir eine kleine eigene Welt, ein Soziotop in dem ich frei leben konnte – Das Theater. Die anderen Schauspieler förderten meine Fähigkeiten, animierten mich dazu, meine Rollen intensiver auszuleben. Das Ergebnis spielte meiner Laufbahn als Shinobi durchaus in die Hände. Für einen Kagen bin ich sicher eine Art 'perfektes Werkzeug', in Entwicklung wohl gemerkt. Meine Kampffähigkeiten mögen noch sehr ausbaubar sein, aber mein Charakter ist eine gute Vorlage für eine Kampfmaschine. Ich sehe kein Problem damit, mich als Werkzeug nutzen zu lassen. Ich spiele die Rolle, die man mir aufträgt und ich spiele sie immer so gut ich kann. Doch was ist meine wahre Persönlichkeit? Wer ist Akisaru, Sohn der Arisawa-Familie? Der Junge, der in mir wohnt, fürchtet den Yonbi. Fürchtet den Tag, an dem ich nurnoch eine Massenvernichtungswaffe bin. Der Junge in mir will frei sein von allen Sorgen und Pflichten und einfach nur leben. In mir tobt ein Konflikt, ein wilder Kampf zwischen Aki, dem Ninja der sich seiner Aufgabe bewusst ist und weiß, dass er eines Tages, wie ein Blatt im Herbst, fallen wird, und Saru dem Affenkind, dass spielen will und vergnügt den Tag herumbringen will. Es ist wohl nur natürlich, dass dies zu ein wenig seltsamem Verhalten einlädt. Meine Stimmung kann rasch umschlagen, wenn es von nöten ist. Aki und Saru wollen beide so lange leben, wie möglich. Herrscht Frieden um mich herum, so wird Saru unbeschwert den Tag verbringen und mir fremden Leuten reden wollen. Saru hat keinerlei Berührungsängste und fürchtet weder Mann noch Weib. Tatsächlich ist nichtmal seine sexuelle Neigung ganz klar, die sich im Zuge der Pubertät wohl noch herauskristallisieren wird. Eins ist klar; Saru lässt sich nicht binden von Regeln und Gesetzen. Er ist ein Welpe, ein Kind mit großen Augen, dass die Welt erkunden will, auf Teufel komm raus. Mit Mädchen hat er kein Problem. Sie sind interessant, besonders in seinem Alter, doch er würde nie davor zurückschrecken, ein Mädchen um ein Stelldichein zu bitten. Ebenso wenig würde er es ekelerregend finden, einen Jungen zu küssen. Allein schon der Erfahrung wegen würde er es mal probieren, einfach nur so zum Spaß. Wenn es eines gibt, was Saru gerne hat, dann das Imitieren anderer Leute. Was ein anderer macht, kann man ja auch selbst mal probieren. Der Affe sieht, der Affe macht ... so oder so ähnlich lautet doch das Sprichwort. Vertraut mir, es lässt sich gut auf Saru anwenden. Und wer ist Aki? Aki ist der Herbst, ein fortgeschrittenes Stadium der Entwicklung und erwachsener als Saru. Aki ist ein Schutzpatron des naiven Kindes und primär für die Tätigkeiten als Shinobi verantwortlich. Ein jedes Kind braucht einen Schutzmechanismus, der es vor den Gefahren der Welt beschützt und abschirmt. Das Leben als Jinchûriki ist noch sehr viel schwerer und so ist es nur natürlich, wenn man sich einen inneren Wächter wünscht. Aki ist dieser Wächter und die beherrschte, effiziente Seite an Akisaru. Im Unterricht und in allen wichtigen Situationen ist er aufmerksam, sein Blick wird hart und seine Augen zeigen seine Konzentration an. Was er sich wünscht, ist der Erfolg bei allem was er tut. Viel muss getan werden, viele Opfer müssen erbracht werden, wenn man ein guter Shinobi werden will und Aki will besonders weit hinaus. Aki hat ein Ziel vor Augen, einen Titel und eine Stellung: Yukikage! Als Oberhaupt des Dorfes wäre er in der Lage, wichtige Friedenspakte mit anderen Dörfern und Reichen zu schließen, Aufklärung zu leisten, wo es nötig ist und jene finsteren Gestalten ans Tageslicht zu zerren, die den Frieden nur wegen ihrer selbstsüchtigen Ideale opfern wollen. Ja, Akisaru hasst die Selbstsucht. Von allen Dingen auf dieser schönen Welt, hasst er die Menschen am meisten, wenn sie egoistisch sind und für ihr eigenes Wohl, oder das weniger anderer Leute, das größere Wohl vieler Menschen zerstören wollen. Alles was Akisaru möchte, ist sein kleines Soziotop zu erhalten, die kleine Welt im Theater mit all den Leuten, die ihm ans Herz gewachsen sind. Eine Gemeinschaft zu haben, die ihn aufnimmt und die ihn versteht, auch ohne Worte zu verlieren, dass ist eine Gemeinschaft die Akisaru mit seinem Leben verteidigen würde. Da ist es wohl nur natürlich, dass Aki Saru vor allzu großer Neugierde gegenüber Fremden beschützen will. Fremde sind ein Faktor, bei dem man vorsichtig sein muss. Sie können Freude oder Tod bringen. Und da man von Freude länger etwas hat, schiebt er das Schließen neuer Freundschaften lieber etwas hinaus. Die eigene Freude opfert er gerne, wenn er dadurch den Tod auf Abstand halten kann. Sich selbst für nichts aufzuopfern, liegt Akisaru nicht nahe. Wer sein Leben für nichts wegwirft, wer keine Achtung vor dem Leben an sich hat, hat jeglichen Respekt seitens Akisarus verloren. Jede Grube, sei sie auch noch so tief, wird von Aki und Saru gemeinschaftlich übersprungen, Hand in Hand. Dass ist ein Optimismus, der vor alem Kaa-san zu verdanken ist. Ja, unsere liebste Kaa-san, so streng sie auch hist, hat uns nie in eine Grube geworfen, aus der sie uns nicht wieder hätte retten können. Sie machte uns klar, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf und dass keine Bühnenrolle völlig unspielbar sei. Man muss sich nur anstrengen und den inneren Schweinehund besiegen! Doch wer ist dieser innere Schweinehund wirklich? Im Falle eines Jinchûrikis, ist der innere Schweinehund eine gewaltige Bestie, geboren aus einem Dämon, bestehend aus monströs zu nennenden Massen von Chakra. Yonbi, der riesige Gorilla mit vier Schwänzen, wurde in mir versiegelt und weder Aki noch Saru vermögen abzuschätzen, wohin dieser Umstand uns noch führen wird. Yonbi ist der finstere Pfad jenseits des bekannten Soziotops, in dem Aki und Saru aufgewachsen sind. Er hat nichts mit dem freien Leben eines Menschen zu tun, nichts mit der kalten Präzision eines Shinobi. Yonbi ist die allgegenwärtige Mahnung, immer der eigenen Gefühle Herr zu sein und nie Schwäche zu zeigen. Yonbi ist meine persönliche Zeitbombe und der Grund, warum ich ein Stück weit verstehen kann, warum mich alle Welt nur all zu häufig misstrauisch ansieht. Yonbi ist ein Dämon und ich, ich bin nur ein Kind. Er wurde in mir versiegelt, ich bin sein Wächter. Ich, ein Mensch. Und Yonbi hasst die Menschen, er hasst ihre kleinlichen Streitereien und hällt sie für dümmer als die Affen, deren König er behauptet zu sein. Sich mit Yonbi herumzuschlagen bedeutet, es mit einem uralten Wesen aufzunehmen, dass fortwährend nur schlechte Erfahrungen mit Menschen machte. Seine einzige Hoffnung, Licht am Ende des Tunnels zu sehen, wurde ihm genommen, als der große Friedensstifter ermordet wurde. Seit dem lebt Yonbi in der Gewissheit, dass die Welt sich niemals ändern wird. Vieleicht ist es an der Zeit, dass jemand auf den Tisch haut und die Welt der Shinobi grundlegend umkrempelt. Jemand muss den ersten Schritt machen. Uzumaki Naruto und Uchiha Sasuke, jene Helden die ich schon oft verkörpern musste, bewiesen der Welt, dass man sich über jeden Hass hinwegsetzen kann und alte Fesseln gesprengt werden können. Nun ist es an mir, er Welt zu zeigen, dass man auch mit Bescheidenheit und Liebe, ein gutes Leben führen kann. Ich habe noch viel zu tun.”

”Boa, Kaa-san, ich hoffe das war gut. Ich bin nicht so gut im improvisieren, weißt du? Ja, ich mag es eher, wenn ich eine Rolle vorgegeben habe, sonst gleite ich so ins melodramatische ab, dattebayo. Arghs und ich hab diesen Narutotick immernoch nicht ablegen können. Bei der nächsten Aufführung von 'Uzumaki Monogatari' will ich den Uchiha Itachi spielen. Der hat wenigstens keinen nervigen Spruch, der mir anschließend Monate lang im Kopf rumgeistert.”

Vorlieben:

~Wenn alles in geregelten Bahnen verläuft~
“Es ist eine Sache, Chaos zu mögen. Aber eine ganz andere Sache, jenes ständig um sich zu haben. Ich persönlich bin jemand, der es mag, sich zu hause auf etwas zu freuen, etwas dass ich kenne. Ich mag es nicht, am laufenden Band überrascht zu werden und nicht zu wissen, was mich erwartet. Ein ruhiger Rückzugsort, wo ich alle Ecken und Spalten kenne, wo ich weiß, was passieren wird und wann .. dass ist mein Paradies. Ein wenig Chaos und Unberechenbarkeit macht das Leben interessant, aber bitte nicht die ganze Zeit. Irgendwo muss auch mal Schluss sein und der Alltag Einzug finden.”


~Verkleiden und Verstellen~
“Was soll ich sagen? Ich bin ein Kind des Theaters, sogar in mehr als nur einer Hinsicht. In einem Theater wuchs ich auf und lebe seit dem auch in einem. Täglich muss ich mich neuen Rollen stellen und sie alle mit dem Feuer der Leidenschaft bespielen. Um das auszuhalten, muss man eine gewisse Vorliebe fürs Verkleiden haben, man muss es lieben, andere Leute zu imitieren oder sich in die Rolle einer längst verstorbenen, oder erfundenen, Persönlichkeit hineinzuversetzen. Das ist eine Gabe und ich liebe sie heiß und innig. Manchmal vieleicht sogar ein wenig zu sehr, denn es kommt vor, dass ich Angewohnheiten meiner früheren Bühnenrollen einfach übernehme. Lästig.”


~Traditionelle Küche~
“Lecker, lecker was die gute alte Küche der Ahnen so zu bieten hat. Schokolade und sinnlose Süßigkeiten sind mir egal, sind eh nur schlecht für die Zähne. Nein, was ich wirklich mag, ist eine gute Sushi-Platte, Ramen und dazu leckeres Obst und Gemüse. Mal gekocht, mal roh, wie man es gerade mag. Dieses Essen macht gesund und hält fit. Was könnte ich mehr wollen? Außerdem, wer nicht wagt, gewinnt nicht. Ich würde sogar einen Oktopus verspeisen, wenn man ihn ordentlich zu bereitet. ”


~Musik~
“Ah, süßer Klang, du himmlische Freude meiner Seele. Mir ist es gleich, welche Musik gespielt wird. Ich kann mich sogar mit neuzeitlicher lauter Musik anfreunden, solange sie nur mein Herz berühren kann. Stundenlang könnte ich der Musik lauschen. Früher wollte ich auch einmal lernen ein Instrument zu spielen, hatte jedoch nie die Zeit dafür. Immer stand mir mein Theater- und mein Shinobileben im Weg. Vieleicht ändert sich das ja irgendwann.”


~Flauschige Tiere~
“Hätte ich dies unter meinen Schwächen auflisten müssen? Ach, wer weiß. Ich hab es nicht und dennoch sind flauschige Kätzchen, süße Hunde und putzige Hamster mein ein und alles. Was gäbe ich nicht für einen waschechten Kampfhamster als Kuchiyose-Gefährten. Es kommt sicher total unmännlich (was mich nicht stört, ich muss meine Männlichkeit nicht dauernt unter Beweis stellen) rüber, wenn ich sage; Ich könnte süße Tierchen auf der Stelle todknuddeln, wenn ich sie nur sehe. Ein Haustier hätte ich auch gerne, aber da ist meine Mutter immer dagagen. Sie meint, Haustiere würden viel Pflege benötigen und das würde mich ablenken.”


~Feuerwerk~
”Wie schön es doch ist, nachts auf dem Dach zu sitzen und ein Feuerwerk am Himmel zu beobachten. Ob nun zu festlichen Anlässen oder einfach nur mal so: Feuerwerke sind spitze! Ich trainiere manchmal heimlich mit meinen Katon-Jutsus, um irgendwann auch selbstständig Feuerwerke zu erzeugen, aber ich kriege leider nur die Farben 'Feuerrot' und 'Glühend Orange' hin. Schade. Naja, irgendwann erfinde ich schon noch mein Feuerwerk-Jutsu und dann erlebt Yuki-Gakure den schönsten und wärmsten Tag seiner Geschichte!”


Abneigungen:

~Egoismus~
”Jaah, als ausgemachter Altruist kann ich es garnicht sehen, wenn Leute immer nur an sich denken, die anderen völlig außer acht lassen und ihnen mit gewissen Handlungen am Ende sogar schaden, nur um das eigene Wohl garantieren zu können. Ich könnte sie alle zum Mond schießen, diese Vordrängler beim Anstehen, die Feiglinge, die fünf andere ans Messer liefern, nur um selbst mit heiler Haut davon zu kommen. Ich kann es ja noch verstehen, wenn solches Verhalten einen tieferen Sinn hat. Sei es nun die schwangere Frau, die zu hause auf einen wartet, oder das Versprechen, dass man noch erfüllen muss. Manchmal muss man egoistisch sein. Was ich hasse, sind die Leute, die aus Prinzip Egoisten sind, deren Handlung mehr schadet, als es ihnen selbst etwas bringt. Wir sind Shinobi und sollten unserem Dorf uneingeschränkt dienen, die Leben der Schwachen schützen. Dafür lebe ich und ich würde nie das Leben anderer riskieren, nur um meine eigenen Ideale zu schützen. Wenn ich Leben riskiere, dann für ein höheres Wohl, dass weit über meins hinausgehet. Oh, das klang jetzt aber sehr episch. Ich sollte mir das eventuell festhalten. Wo ist den mein Stift nun wieder hin? ”


~Fleischgerichte, süßes Zeug und anderer Schmarn~
”Meine Mutter hielt mich ja schon von Anfang an streng von süßem Zeug fern. Mir wurde als Kind eingebläut, lieber meinen Apfel aufzuessen, statt Schokokeksen hinterher zu weinen. Was soll ich sagen? Diese Erziehung hat mich geprägt und geformt. Ich ernähre mich heute ganz gerne gesund und bin nicht gerade ein Fan von süßem Zeug. Ich hab es probiert, aber es schmeckt mir nicht so wie ein knackiger Apfel. Was die meisten fettigen Fleischgerichte angeht, meint meine Mutter, die wären nicht gut für meine Figur. Hab ihr in solchen Sachen schon immer lieber geglaubt, als ihre Anweisungen hinterfragt. Ein zwei Fleischbeilagen sind völlig ok, aber das Gericht sollte das Fleisch nicht als Hauptattraktion haben. Nudeln, Reis und andere pflanzliche Produkte liegen mir mehr. Davon könnte ich Berge vertilgen.”


~Alberner Sprechgesang mit alberner Steckdosenmusik~
”Yo say ho, baka yaro, kono yaro! Wie ich sie treten könnte, all diese Rapper oder wie die sich nennen. Das ist keine Musik. Nochmal zum Mitschreiben: Das ist Ohrenvergewaltigung! Neuzeitlicher Metal ist Musik, ja sogar dieses Technogedudel ist Musik. Aber zu albernen minimalst Dudeltöten stumpfsinnige Stabreime herunter zu rattern ist keine Musik. Das ist ein großer dampfender Haufen Schei ... Aua, Kaa-san! Ok, zurück zum Text. Naja, wenn irgendwas mein Gemüt erhitzen kann, dann dieses pseudo-coole Herumgepose und damit verbundene generalverdunkelt zu nennende Phänomene, wie das krankhafte und völlig respektlose Verlangen nach Respekt. Ich kann solche Leute einfach nicht ernst nehmen und würde ihnen am liebsten mal meinen Affen vorstellen, aber der muss in der Vergangenheit irgendwo mal einen richtig lustigen Rapper getroffen haben. Jedenfalls scheinen ihn diese Rapper nicht halb so sehr zu nerven, wie mich. Naja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ich mit dem Yonbi geteilter Meinung bin.”


~Komische kleine Listen von Dingen die man noch weniger mag als X~
”Oh bitte, ich kenne genug Leute, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als sich ewig lange Vorträge auszudenken und sie dann dem nächst besten Opfer um die Ohren zu hauen. Standpauken sind ok, aber sie sollten nicht in weitschweifende Vorträge ausarten, bei denen ich mich kaum noch wach halten kann. Besonders lächerlich wird es ja, wenn die Leute anfangen Sachen aufzuzählen, die sie lieber machen würden, als mich zu belehren. Da habe ich immer den komischen Drang zu sagen; sie sollten dann doch lieber dass machen, als mich zu nerven. Wer mich belehren will soll auf den Punkt kommen, oder in seiner Rede zumindest immer einen Sinn durchscheinen lassen. Nur ein kleines bisschen, so zur Abwechslung mal. Wenn ich nach vier Sätzen noch keinen Sinn in einer Rede finde, schlafe ich ein. Im Ernst. Das ist der Grund warum ich Politiker nicht ausstehen kann und achtkantig aus dem Demokratieclub der Akademie geflogen bin. Moment, wir hatten einen Demokratieclub? Das höre ich hier zum ersten Mal! Kaa-san, dass hier ist keine Schulkomödie oder sowas!”


~Sadismus~
”Es soll, hab ich mir mal sagen lassen, Leute geben, die auf Missionen einen Feind treffen und jenen, völlig unbekannten Feind, besiegen. Böses Wort, gell? Besiegen. Aber wenn wir jetzt mal die Zensur abschalten, kommt dahinter einer der verabscheuungswürdigsten Aspekte des Menschen zum Vorschein. Sadismus. Zu hause hört man nur davon, wenn ein Shinobi Yukis mal wieder einen Bösewicht im die Ecke gebracht hat. Kaum einer erfährt, wenn jener Yuki-Nin seinen Gegner vorher noch quälte und folterte, ohne jeden Sinn. Manchmal ist Folter ja notwendig um das eigene Dorf zu schützen und wichtige Informationen zu bekommen. Aber wenn man nur aus Spaß und für das eigene Ego jemanden leiden lässt, dann ist das nurnoch widerwertig und un-mensch-lich! Mir ist egal, ob jemand aus Konoha, Yuki oder Kumo kommt; Ich bereite meinen Feinden ein möglichst humanes Ende, wenn es möglich ist. In meiner Gegenwart geilt man sich gefälligst nicht am Leiden, an den Tränen und dem Flehen um Gnade anderer auf. In gewisser Weise hat der Yonbi schon recht; Wir Menschen sind schlimmer als Affen. Manchmal.”


~Aufdringlichkeit~
”Boa, kennt ihr das auch? Ihr geht nur gemütlich eine Straße entlang und schon kommt ein schmieriger Verkäufer angedackelt und fragt euch in gebrochenem japanisch 'Wolle Lose kaufe?'. Geben sich diese Mistsäcke eigentlich nie mit einem 'nein' zufrieden? Wie oft ich schon von Tupperwarenverkäufern verfolgt wurde, passt auf keine Kuhhaut. Mal stehen sie direkt vor der Haustür, stellen einem den Fuß in die Tür und lassen nicht los, bis man was gekauft hat. Tz, tz, zum Glück habe ich Kaa-san, die mit solchen Typen aufräumt. Aber es sind ja nicht nur schmierige Verkäufer, auch normale Menschen haben manchmal die Angewohnheit, sich mit einem 'nein' nicht zufrieden geben zu können. Ich hasse es, wenn Leute mich Tag und Nacht mit dem selben Problem nerven und nicht bemerkten, dass es mich einen feuchten Kericht interessiert. Manche Leute wissen nur zu gut, was ich von ihnen halte, nerven mich aber so lange bis ich nachgebe. Bäh! Einfach grausam, solches Verhalten. Ist ja gut und schön, sich etwas in den Kopf gesetzt zu haben, aber irgendwo ist auch mal Schluss und für jden Mist würde ich nicht solche Penetranz an den Tag legen.”



Auftreten:

”Meine sehr geehrten Damen und Herren, Buben und Mädchen. Willkommen zur Aufführung von 'Mein Auftreten'. Bitte schnallen sie sich an und genießen sie einen berauschenden Trip durchs Wunderland vom Arisawa Akisaru! Heute werden sie eine Menge über mein Verhalten in der Öffentlichkeit, meine Wirkung auf Freund und Feind, sowie meine Liebenswürdigkeit gegenüber Schinkensandwiches erfahren. Ich hoffe sie haben viel Vergnügen dabei. Ich öffne nun den Umschlag mit meiner heutigen, noch unbekannten, Rollenvorgabe, auf dich ich mich natürlich ausführlich vorbereitet habe. Hm hm, aha. Ich mime ihnen heute den Piraten Käpt'n von und zu Untendrunter. Arr, Mast- und Schottbruch, ihr Landratten!”

”Arr, es gibt doch nichts über eine steife Brise am Morgen, aye? Ich sag euch; Nix, beim Klabautermann, ist so wichtig, wie ein geordnetes Auftreten. Schauspieler, wie Piraten, werden nach dem Bemessen, was sie darstellungskünstlerisch leisten können und meine Wenigkeit hat sich die Ausstrahlung direkt vom Grund des Meeres, aus Davy Jones kalten glitschigen Händen geholt. Darauf erstmal eine Buddel voll Rum! Ich könnt euch viel Seemannsgarn spinnen über dass, was ich schon so erlebt habe und wie es mich formte. Vor allem aber hat mich meine Ausbildung im Theater sehr geformt. Aye, ich lebe meine früheren, wie aktuellen, Rollen gerne aus und übe selbst auf Missionen noch an meinem Text, während ich meinen Feind kastiere. Manche nennen es eine gespaltene Persönlichkeit, andere sagen einfach 'Irrsinn' dazu. Aber es gibt auf allen Weltmeeren keinen größeren Schauspieler als den, der noch mitten im Schlachtgetümmel fähig ist, ein auswendiggelerntes Gesicht herunterzusingen. In mir gibts ja quasi zwei Persönlichkeiten. Ein Äffchen und einen waschechten Klabautermann. Nein, nicht Yonbi den König der Affen. Ich unterscheide mich in Aki und Saru. Ich bin kein verrückter klischee Shizophrener, der zwischen zwei Personen hin- und herwechselt. Bei mir geht alles sanfter und unscheinbarer von Statten. Tatsächlich kann man nichtmal wirklich zwei getrennte Persönlichkeiten erkennen, nur zwei Teufelskerle die etwas unabhängig von einander reden und arbeiten. Besonders auf Missionen kommt das zum Vorschein. Wenns ernst wird scheint es so, als werde ich ernster und konzentrierter, aber irgendwo in mir haust immernoch der Frechdachs Saru und probt gedanklich seine Rolle fürs nächste Stück. Wundert euch daher nicht, wenn der Klabautermann Aki kurzzeitig die Kontrolle über den Mund an Saru abgibt und Theaterverse über meine Lippen kommen, während ich den Tanz der Klingen tanze. Ich wurde eben als Schauspieler geboren und zum Mörder erzogen. Was in mir tobt ist der epische Kampf zwischen Ninja und Pirat, nicht? Wenn ich offen auf der Straße stehe, merkt man davon noch am wenigsten. Die Leute sehen mich, während ich einkaufen gehe. Doch sie merken nichts von meinen Gedanken. Erst an der Kasse, wenn ich de Mund aufmache, merken sie, woran sie sind. Entweder ich bezahle einfach und unumständlich, oder ich ziehe erstmal eine Szene ab, rezitiere Verse aus meiner neusten Rolle und tanze ein wenig vor mich hin. Manche Leute sinds gewohnt, immerhin wohnen sie in einem Shinobi-Dorf, da muss man mit seltsamen Gestalten rechnen. Andere finden meine unvorhersehbaren Aktionen befremdlich, schimpfen mich einen Irren und unterstellen mir, ich wäre ein Monster. Die glauben echt, ich könnte ihnen jeden Moment einen Kaventsmann über die Rübe gießen und mein Chakra zur Vernichtung des Dorfes nutzen. Ha, die alten Ängste, hm? Die Angst vor Jinchûriki und den in ihnen versiegelten Bijuu ist allgegenwärtig. Doch beim Klabautermann, mich störts nimmer. Ich habe einen Ort, mein Schiff; das Theater! Dort gehör ich hin, dort lebe ich und dort will ich sterben! Auf der Bühne, wo meine Kunst nicht belächelt, sondern bejubelt wird. Dort nervt niemanden, wie willkürlich meine Aktionen scheinen. Auf der Bühne ist es Kunst. Verstehe einer die Menschen. Doch wer sind die Teufelchen, die meinen Charakter ausmachen? Aki und Saru. Ich sag euch, sie sind die Wellen auf denen ich reite. Mein alltägliches Leben wird doch meist von der frischen Lebensfreude Sarus beherrscht. Saru geht auf den Menschen los, nein er verletzt sie nicht. Er sucht das Gespräch, den Spaß und die Kurzweil. Er würde auch wildfremde Mädchen und Jungen zu einem romantischen Dinner einladen, oder sich mit ihnen im Schlamm prügeln, wenn er will. Saru ist ein Affe und daher ein Gemeinschaftstier. Saru ist die Persönlichkeit, für die man mich am meisten kennt. Die Menschen mögen meine Beweggründe nicht immer nachvollziehen können, doch wissen sie, dass ich im Grunde unkompliziert denke. Spaß und Freude an der Kindheit, egal wie wenig mir davon geblieben ist, stehen für Saru im Vordergrund. Nichtmal sein Los als Jinchûriki hält ihn davon ab, mit Fremden zu tanzen. Doch wer ist Aki? Aki ist der Ninja und kein Affe. Der, nach dem Herbst benannte, Charakterzug meiner Wenigkeit zeigt mit penibler Genauigkeit die Pracht dessen, was in ihm steckt. Ihn kümmert die Gemeinschaft nicht, er denkt gerade aus und nimmt nur wenige Abzweigungen. Er ist der Teil meiner Persönlichkeit, der nach dem Einkaufen einfach nach hause geht, ohne auf der Straße noch ein Schwätzchen zu halten. Wenn Aki herrscht, dann wird gearbeitet. Auf Missionen oder während der Theaterproben, immer ist er es, der mich vor der eigenen Faulheit rettet und mich vorantreibt. Wenn Sarus fröhlicher Sturm der Überschwänglichkeit ausklingt, kommt Aki heran und bringt Stabilität heran. Er ist meine professionelle Seite und der Grund, warum man mich als Waffenvirtuosen und Katonkünstler kennt. Er will sich weiterbilden und ist ein gelehriger Schüler, der Traum eines jeden Senseis. Zusammen bilden Aki und Saru ein Wesen, mich! Zusammen sind wir der Schrecken der sieben Weltmeere. Unsere Feinde werden feststellen, dass wir gleichzeitig mit der kalten Präzision Akis angreifen können und ein fröhliches Liedchen mit Saru singen können. Arr!”

”Hmm, etwas ausschweifend geworden, oder? Habe die Zuschauer auch alles verstanden, Kaa-san? Ein Pirat ist vieleicht nicht gerade passend um so einen wortgewaltigen Aspekt meiner Persönlichkeit zu beschreiben, oder? Nun, sie werden es ja, hoffentlich, mit eigenen Augen erleben, mit den Ohren hören und mit der Nase riechen. Und wenn sie noch keinen forgeschrittenen Personalcomputer haben, müssen sie es eben lesend erdulden.”


Besonderheiten:

Yonbi no Jinchûriki:
 



Zuletzt von Arisawa Akisaru am Fr Aug 17, 2012 8:33 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Sa Aug 11, 2012 8:32 am




» Biographisches



Wichtige Daten:

Prolog - Joint Operation
Zehn Jahre vor dem Krieg Kiri-Gakures gegen Iwa-Gakure. Zehn Monate vor Akisarus Geburt

“Es herrschte Krieg. Und unsere Gegner ahnten es nicht einmal. Wir zogen in den Kampf. Dein Vater und ich. Und mit uns zogen viele weitere Shiruma und Jou-Nin Eingreiftruppe Gunsei. Dein Vater war ein ausgebildeter Spion und hatte uns wertvolle Informationen beschafft. Doch auch im Kampf war er ein nicht zu unterschätzendes Übel für den Gegner. Ich arbeitete damals für Gunsei, eine Eingreiftruppe die sich mit der schnellen Festnahme gefährlicher Ninja beschäftigte, die unsere Grenzen unerlaubt überschritten. Doch dies war keine normale Mission. Es sollte keine Festnahme und keinen Abtransport unserer Feinde geben. Das war eine Kill-Mission. Iwa-Gakure hatte unsere Grenzen überschritten, wollte unser Land wohl nur zufällig durchqueren. Normalerweise hätten wir einen Teil der Eingreiftruppe losgeschickt und sie angewiesen, offiziellen Antrag auf Durchreise zu stellen. Doch nicht diesmal. Diesmal hatten sie einen Fehler begangen, der ihnen teuer zu stehen kommen sollte. Sie hatten schon von vorn herein ein Visum beantragt und es anschließend gewagt, ihren Jinchûriki durch unser Land zu schleusen. Der Jinchûriki des Yonbi, ein gefährlicher Chu-Nin mit einiger Erfahrung im Umgang mit dem Katon und Doton wollte in den Bergen jenseits unseres Landes trainieren und vermutlich das Yôton erlernen. Soweit so gut. Was war der Fehler? Richtig, sie hatten zugelassen, dass wir die Identität ihres Jinchûriki aufdeckten. Das war ein Geheimnis gewesen, dass niemand hatte lüften sollen. Iwa hatte seit dem Tod des Friedensstifters Uzumaki Naruto wieder begonnen, seine militärische Macht aufzustocken und hielt seine Jinchûriki im Schatten. Niemand sollte ihre Macht kennen, ihren Rang oder gar ihre Identität. Doch dein Vater bekam es raus. Er stahl die Informationen und wir nutzten sie, als sie in unser Land kamen. Alles musste schnell von statten gehen. Nichts war den Zufall überlassen worden. Wir kannten Datum und genaue Reiseroute unseres Ziels, sowie die genaue Zusammensetzung seiner Leibwache. Man hatte ihn als einflussreichen Sportler getarnt, der für irgendwelche Friedensspiele trainieren wollte. Die Maskierung, die Pässe und seine gesamte Geschichte waren gut durchgefälscht. Doch wir waren auch nicht schlecht in dem Spiel. In dieser Nacht waren wir keine Yuki-Nin, keine Shiruma. Wir waren Jou-Nin von Kiri-Gakure. Von den Stirnbändern, bis hin zur Aufmachung, unserem Verhalten und dem typischen Kiri-Dialekt, war alles perfekt. Und unser Ziel es kam genau den Weg entlang, den wir beschrieben bekommen hatten. Dein Vater war mit der Beschaffung dieser Information gewaltig im Ansehen der Yukikage gestiegen. Unsere Familie hatte einmal mehr seine Loyalität für Yuki-Gakure bewiesen und man hatte uns versprochen, dass unser Kind, du mein Sohn, der neue Jinchûriki des Yonbi werden würde. Damals hatten wir schon lange mit uns gerungen, ob wir ein Kind haben mochten. Diese Nacht sollte die Antwort liefern. Ein Scheitern der Mission würde unseren Tod bringen, oder zumindest unsere Kinderpläne aufschieben. Außerdem wäre der Frieden zwischen Yuku und Iwa zerstört. Doch so kam es nicht. Die Eingreiftruppe täuschte eine routinemäßige Kontrolle der Papiere vor und die Falle schnappte zu. Die Nacht wurde mit einem Mal zur Hölle und der Schnee des tobenden Blizzards übertönte die Kampfgeräusche. Mein Sohn, solch eine Mission erlebt man nicht jeden Tag. Merk es dir gut, je höher der Rang einer Mission ist, desto schwieriger ist sie. Nicht nur, was deine Gegner anbelangt, sondern auch, was die Vorbereitung und die Wichtigkeit für das Dorf bedeutet. Für uns war es eine Mission für dich, für dein Leben. In dieser Nacht waren wir nicht nur Werkzeuge zum Wohle des Dorfes. Nein, wir waren für dich aufgebrochen. Unsere Entscheidung war im Grunde längst gefallen. Wir wollten ein Kind und im Eifer des Gefechts wurde uns bewusst, wie sehr wir es uns wünschten. Gleich welches Schicksal du auch haben mochtest, wir wollten dich. Für Yuki bist du ein Werkzeug, ein Statussymbol. Für uns bist du Liebe. Vergiss das nie. Du bist nie nur das eine. Immer auch das andere. Du bist Mensch und Jinchûriki. Und dein Wert wird einzig und allein davon bestimmt, wie stark du für was kämpfst. Dein Vorgänger, Iwas Jinchûriki kämpfte hart. Er kämpfte auch für sein Dorf, kämpfte gegen einen Feind, dessen wahre Identität er nichtmal erahnte. Merke dir immer, dass in der Welt der Shinobi nichts so ist, wie es scheint. Hinterfrage alles, offen oder geheim. Sei dir der Folgen deiner Taten immer bewusst, sonst gibst du deinen Rücken dem Feind preis. Dein Vorgänger hatte genau diesen Fehler begangen. Er hatte uns für ungefährlich gehalten und uns den Rücken zugekehrt. Das Ergebnis? Er war der einzige Überlebende eines Massakers an der Grenze Yukis. Er war der Schlussstein, der ein Ereignis erst richtig wichtig machte, dass teilweise Schuld am späteren Krieg Iwas gegen Kiri-Gakure sein sollte. Dein Vorgänger überlebte, um schließlich, zehn Monate später, bei der Extraktion des Yonbi zu sterben. Ob Jinchûriki, Kage oder Shinobi, sterben werden sie alle. Das gilt auch für alle anderen Wesen. Aber wir haben Macht. Entscheide, was du damit anstellen willst, aber bereue es später nicht. Wir haben dir einen festen Platz in der Welt aufgezwungen. Das lässt sich nicht ändern, aber du entscheidest, was darauf gebaut wird.”
Arisawa Tsuzurao



Kapitel 1 - Die Stunde Null
Mitten im Herbst - Akisarus Geburtstag

”Ein heftiger Blizzard tobte in dieser Herbstnacht. Es war eine Nacht, wie man sie nicht alle Tage erlebt. Die Bewohner Yukis mussten mehr als sonst um die Sicherheit ihrer Häuser bangen, denn solch einen Schneesturm sah man selbst in Yuki selten. Und es war erst Herbst! Zu dieser Jahreszeit sind selbst hier solch heftige Stürme selten. Aber der Blizzard dort draußen, war nichts im Vergleich zu dem, was tief unter Yuki-Gakure in dieser Nacht passieren würde. Menschen werden geboren, Menschen sterben. Und in dieser Nacht passierte all dies sehr nahe zu einander und in sehr kurzer Zeit. Vor zehn Monaten hatten hatten wir den Jinchûriki des Yonbi gefangen genommen. Die Aktion war den Oberen Iwas immernoch ein Rätsel. Es gab keine Beweise gegen Yuki und alles deutete auf einen Coup Kiri-Gakures hin. Jenes Dorf lehnte zwar alles ab, doch die Funken zwischen Iwa und Kiri wurden dennoch größer. Diesen Vorfall würde man so schnell nicht vergessen. Für uns war all dies von geringer Bedeutung. In dem riesigen vorbereiteten Gewölbe unter Yuki hörte man jeden Schritt deines Vaters, der am Rande der Veranstaltung nervös auf und abschritt. Er kaute auf den Fingernägeln und schlug in unregelmäßigen Abständen gegen eine Wand. Blut rann von seinen Lippen und zwei Zähne fehlten ihm. Außerdem war er verdächtig wortkarg für einen Mann, der in kosmisch wenigen Minuten Vater werden würde. Es hatte wohl damit zu tun, dass er deine Mutter nach neun Stunden Wehen gefragt hatte, ob das Geschrei den wirklich sein müsste. Irgendwie hatte es deine Mutter geschaft, trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit, deinen Vater an sich heranzuziehen und ihm eine zu kleben, Rao-Style. Ich war auch da, musst du wissen, und half meiner Schwester die Wehen zu überstehen, da dein Vater ja eine eher geringe Hilfe dabei war. Bei uns waren noch eine Hebamme und eine Ärztin, sowie die Yukikage und ein siebenköpfiges Versiegelungsteam. Ach, und der nette Herr aus Iwa-Gakure war natürlich auch da. Er genoß mit einigen Leibwächtern am Rande der Veranstaltung sein Henkersmahl. In den Monaten seiner Gefangenschaft hatte er sich damit abgefunden, dass diese Nacht seine letzte werden würde. Dennoch hatte die Yukikage jegliche nur erdenkliche Sicherheitsvorkehrung getroffen, damit diese Nacht ruhig ablief. Ich bin mir sicher, dass dein Vater in dieser Nacht nicht der einzige Shiruma in Alarmbereitschaft war. Schließlich war es soweit. Du kamst zur Welt. Ohne dass es jemand in dem Gewölbe bemerkt hätte, lichtete sich der Blizzard in dieser Nacht. Deine Geburt hat den Sturm vertrieben, mein Lieber. Nachdem du gewaschen worden warst, wog man dich. Man vermaß dich und alles. Währendessen entzog man dem Jinchûriki Iwas den Yonbi. Es war eine endlos lange Prozedur, die mehr als eine Stunde beanspruchte. Und sie war fruchtbar gefährlich, was unsere Yukikage natürlich dementsprechend nervös machte. Eine gewaltige Chakramasse erhob sich aus dem armen Iwa-Nin, nur um mit zeremoniellen Gesang in deinen kleinen Körper gepumpt zu werden. Ich denke nicht, dass du irgendwas davon mitbekommen hast. Du warst schon eingeschlafen. Schließlich war es dann soweit. Man legte dich in den Zeremonienkreis und die sieben Fuuinspezialisten stimmten ihr Finale an. Ich denke, da bist du aufgewacht. Mit neugierigen Augen hast du beobachtet, wie ein riesiger roter Strom an Chakra in deinen Körper flutete, genau in deine Brust. Allzu schlimm hat es sich wohl nicht angefühlt. Schlimm fühlte sich aber wohl dein Vater. Selbst nach einer harten und anstrengenden Geburt, du warst wohlgemerkt ein wenig größer als andere Babys, hatte sie immernoch genug Kraft deinen Vater wieder in den Schwitzkasten zu nehmen und sich lautstark zu beschweren, wenn irgendwas in ihren Augen nicht zweihundertprozentig in Ordnung war bei der Versiegelung. Ich kann es ihr nachsehen. Man bringt nicht jeden Tag ein Kind zur Welt und muss kurz darauf mit ansehen, wie ein Dämon in es versiegelt wird. Die Krönung der Versiegelungszeremonie war ein kleines Feuerwerk an Effekten, dass du mit großen Augen verfolgt hast. Chakraperlen, insgesamt hundertundacht an der Zahl, schossen auf deine Brust und bildeten sechs Ringe darauf. In der Mitte des innersten Rings wurde schließlich ein Zeichen gesetzt und das Siegel war fertig. Alles war ok. Du schliefst wieder ein. Ein neues Leben war geboren und ein altes erloschen. Ich weiß nicht, was sie mit der Leiche des Iwa-Nins gemacht haben.”
Arisawa Fuyumi



Kapitel 2 - Bescheidene Anfänge
Die ersten fünf Jahre

”Über deine ersten Monate gibt es nicht viel zu erzählen. Du warst ein Baby wie jedes andere auch. Ab und zu kamen ein paar Fuuinjutsu-Spezialisten vorbei um nach dir und dem Siegel zu sehen, aber an sonsten warst du ein ganz normales Baby. Wir wohnten damals noch in einer kleinen Wohnung in Kiri, nicht im Theater. Ich kann dir sagen, du hast uns damals ganz schon auf Trab gehalten. Mitten in der Nacht rausmüssen und das Baby stillen ist eine verdammt harte Angelegenheit, wenn es immer und immer wieder passiert. Manchmal hätte ich dich am liebsten aus dem Fenster geworfen. Zum Glück hatte ich noch Fuyumi bei mir, die sich oft frei nahm von ihrer Arbeit an der Akademie und mir sehr oft ausgeholfen hat, damit ich auch mal eine Ruhepause bekam. Dein Vater? Ach, der war nur selten zu hause. Typisch Shiruma, ständig auf Trab und wegen der 'Ich-bin-endlich-Vater'-Angelegenheit noch jahrelang so munter wie ein hyperaktives Eichhörnchen auf Koffein. Mal abgesehen von deinen nächtlichen Weckrufen hattest du damals vor allem zwei Angewohnheiten: Herumkrabbeln und Verstecken. Hat man dich auch nur einen Moment aus den Augen gelassen, warst du schon wieder munter irgendwo hingekrabbelt und wir durften dich dann wieder suchen. Wenn Mütter nicht so verdammt leicht mit dem Dackelblick zu beruhigen wären hätte ich dir schon damals gerne mal eine gescheuert. Fuyumi fand diese Angewohnheit aber irgendwie zu schreien komisch und meinte, du würdest deinem Vater später einmal als Schleicher Konkurrenz machen. In einer Sachen waren wir uns schon damals einzig: Solltest du auch den Humor deines Vaters vererbt bekommen haben, würden wir dich so bald wie möglich vor die Tür setzen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie nervig es ist ein Manzai-Duo zu hause zu haben, dass überhaupt nicht witzig ist, sondern nurnoch peinlich. Wann immer dein Vater und dein Onkel Zeit hatten, 'gewährten' sie uns einen Einblick in ihre neusten Sketche. Damals verfluchte ich den Tag, an dem sich dein Vater und dein Onkel kennengelernt hatten. Doch als du gerade mal zwei Jahre alt warst, änderte sich dass. Mein großer Bruder Takeshi wurde uns entrissen. Sein Bluthochdruck sorgte für einen Herzinfarkt und dass war es dann auch. Er starb, noch bevor die Iryonin etwas für ihn tun konnten. Von dem Tag an haben wir weit weniger Witze über den Humor deines Vaters gerissen. Für ihn war dieser Humor vor allem ein Bindeglied zu seinem besten Freund gewesen, den er nun für immer verloren hatte. Es bedurfte damals einige sehr klare Worte meinerseits um deinen Vater aus dem Sumpf zu ziehen und ihm klarzumachen, dass er die wenige freie Zeit, die er als Shiruma aufbringen konnte, nicht mit Saufen verbringen sollte, sondern mit seinem Sohn. Gut, dass ich schon immer eine recht überzeugende Persönlichkeit war. Jedenfalls riss sich dein Vater recht bald wieder zusammen und wir waren wieder eine Familie. Zumindest eine Zeit lang. Drei Jahre lang war unser Leben so normal, wie man es sich nur wünschen konnte und ich merkte, wie sehr es begann, mir auf den Senkel zu gehen. Aus lauter Frust heraus begann ich sogar schon mit deiner Grundausbildung zum Chakra schmieden, als du gerade einmal vier Jahre alt warst, nur weil mir mein Leben so entsetzlich langweilig vor kam. Das Leben trabte gemütlich vor sich hin und die Jahre zogen an mir vorbei. Ein Kind aufzuziehen ist längst nicht so bilderbuchhaft wie man es sich vorstellt, Akisaru. Besonders, nachdem bekannt geworden war, dass du der neue Wirt des Yonbi geworden warst. Die anderen Eltern hatten Angst, du würdest ihre Babys auffressen oder so. Ach, irgendwie kann ich ihre Sorge ja verstehen. Aber sie handelten trotzdem wirklich dämmlich, diese dummen Glucken. Der große Schwung kam erst in unser Leben, als dein Vater starb. Das war ein Schlag. Obwohl er so selten zu hause gewesen war, war er eine Konstante in meinem Leben geworden, die mir nun einfach genommen wurde. Wenn dir einmal ein geliebter Mensch entrissen wird, Akisaru, dann wirst du erst merken, wie viel er dir in Wirklichkeit bedeutet hat. Dir klar zu machen, dass er nie wieder zur Tür reinkommen wird, ist schrecklich. In solchen Momenten beginnt man erst zu realisieren, wie witzig diese Person doch war, und wie gern man wieder einen seiner Witze hören würde. Egal wie flach sie auch sein mögen. Aber ich wäre nicht Tsuzurao, wenn ich diesen Abgrund nicht locker übersprungen hätte. Wie Fuyumi mir damals schon richtig sagte; Ich muss immer was zu tun haben, sonst gehe ich ein. Nur traurig rumsitzen tat mir nicht gut. Die Depressionen von damals wünsche ich niemandem an den Hals. Sie abzuwerfen war jedoch ein Gefühl, als würde man wiedergeboren. Einfach phänomenal! Dein Vater hatte mir sein Familientheater vermacht, dass er nach dem Tod seiner Eltern hatte schließen müssen. Gemeinsam mit Fuyumi und einigen Freunden renovierten wir es von Grund auf. Der ganze Schmutz wurde rausgeschafft, alles neu angestrichen und die Wohnung über dem Theater wieder wohnbar gemacht. Das sollte nun unser neues zu hause werden. Beim Umzug wolltest du natürlich mithelfen, hast dich dabei aber völlig übernommen und dir die Lippe aufgeschlitzt. Kleine Unfälle passieren eben, hm? Die Narbe, wenn man es überhaupt so nennen kann, hast du heute noch. Aber man sieht sie ja kaum. Jedenfalls war dein fünftes Lebensjahr der Beginn großer Umwälzungen. Das gemütliche Kinderleben war für dich vorbei. Als wir begannen, die ersten Stücke für die Wiedereröffnung des Theaters zu proben, Schauspieler casteten (dämmliches Wort) und Fuyumi uns half Kostüme zu schneidern, wolltest du unbedingt mitmachen. Das war wohl eine völlig neue bunte Welt für dich und natürlich gaben wir dir eine Rolle. Fuyumi gab damals übrigens auch ihr Lehramt an der Akademie auf, um im Theater mithelfen zu können. Bei der großen Wiedereröffnungsfeier durftest du im ersten Stück des Theaters natürlich mitspielen. Du warst ein Baum.”
Arisawa Tsuzurao



Kapitel 3 - Shinobi oder Schauspieler?
Mein sechstes bis zwölftes Lebensjahr. Die Jahre der Akademie.

“An den Tag meiner Einschulung in die Akademie kann ich mich noch verdammt gut erinnern. Da standen wir alle herum und die meisten versuchten peinlichst genau Abstand von mir zu halten. Man wollte nichtmal in meine Nähe. Sie alle hatten von mir gehört. Von meinem unheiligen Untermieter, wie auch von der Tatsache, dass ich in einem Theater lebte und gleichzeitig lügen und lächeln konnte, ohne in den nächsten Busch zu reiern. Meine Mutter hatte sich für diesen Tag extra freigenommen und billigte die versammelte Elternschaft der Neuzugänge nicht eines Blickes. Wer mich mit kalten Blicken und Abstand strafte, wurde von meiner Mutter keines Blickes gewürdigt und höchstens grob angeschnauzt. Von diesem Tag an lernte ich an der Akademie den Weg der Shinobi. Und sobald ich wieder zu hause war, musste ich meine Hausaufgaben machen, nur um anschließend weiter an meiner nächsten Theaterrolle zu feilen. Kindheit? Rumspielen und fröhlich sein? Davon gab es augenscheinlich nicht allzu viel, aber die Theatermannschaft akzeptierte mich langsam als normalen, durchaus begabten Jungen. Während die normalen Bürger mich nur als 'den komischen Jungen mit dem Dämon im Leib' kannte, war ich für die Theaterleute ein Teil der Familie. Obwohl ich wenig Zeit für mich selbst hatte, genoß ich jeden Moment. Ich hatte etwas, was nur wenige Jinchûriki schon so früh hatten: Ein gesundes Umfeld, ein sicherer Rückzugsort von der bösen Außenwelt, die mich in einen Mörder verwandeln wollte. Hier konnte ich Kind sein und gleichzeitig erwachsen werden. Wenn man so ein Leben führt, wächst man unweigerlich anders auf, als normale Kinder. Zu hause konnte ich mit den Leuten lachen, proben und glücklich sein. An der Akademie musste ich mich anstrengen und fleißig lernen. Es war, als lebte ich in zwei unterschiedlichen Welten. Und so unterschiedlich sie waren, so unterschiedlich entwickelte ich mich. Ich konnte schon sehr bald gut zwischen diesen Welten unterscheiden und meine Persönlichkeit reagierte darauf. Die Persönlichkeit, die ich an der Akademie auslebte, war eine ganz andere, als zu hause. Da meine Mutter schon früh damit begonnen hatte, mir gewisse Grundzüge der Shinobi-Ausbildung beizubringen, hatte ich es Anfangs sehr leicht an der Akademie. Mit der Zeit legte sich das jedoch und ich musste, wie alle anderen, büffeln bis das Köpfchen raucht. Bekam ich deswegen eine Auszeit vom Theater? Ne. Kinderrollen gab es viele und ich musste zum Wohle des Theaters auftreten, damit Geld in die Kasse kam. Doch warum kamen immer mehr Menschen, um mich zu sehen? So viele Leute interessierten sich für unsere Stücke. Als Publikum im Theater kratzte es wohl niemanden, wer ich war. Sie waren für ihr Freizeitvergnügen gekommen. Dort draußen, in der großen echten Welt, würden sie mich wieder meiden. Eine seltsame Begebenheit, aber ich lernte auch damit zu leben.
An der Akademie zeigte ich im Laufe der Jahre eine recht ausgeprägte Fähigkeit zur Chakrakontrolle, die im Laufe der Jahre zwar nicht unbedingt meine Stärke werden sollte, aber solide genug war, um mein Talent für Ninjutsu zu unterstützen. Mein Lehrer, Ougudo-sensei, bemerkte dies und bürdete mir abermals zusätzliche Arbeit auf. Nach der Schule brachte er mir nun auch noch zusätzlich die Grundzüge des Schmiedens elementaren Chakras bei. Ich kann nicht abstreiten, dass mir Feuerjutsus schon früh unheimlich Spaß machten, aber zu jener Zeit merkte ich besonders stark, wie sehr sich mein Leben von dem anderer unterschied. War ich nun ein Mensch, oder wirklich nur ein Werkzeug? Vermutlich war dies einer der Punkte, an denen meine Persönlichkeit sich zu spalten begann. Immer mehr wurde deutlich, wie sehr sich mein Verhalten beim Training und in der Schule von dem zu hause unterschied. Meine Mutter, wie auch meine Lehrer, blickten voller Sorge auf den Tag, an dem ich einem Team zugewiesen werden würde. Was würde geschehen? Wie würde ich reagieren? Jener Tag rückte ständig näher. Im Training mit Ougudo-sensei gelangen mir schon früh erste Grundjutsus das Katon und ich entwickelte ein Interesse für fortgeschrittene Waffenkünste. Um aus mir einen guten Shinobi zu formen, nahm sogar meine Mutter ihre alte Ausrüstung wieder in die Hand und trainierte mich zusätzlich. Ich lernte viele verschiedene Waffen zu gebrauchen, um meine Flexibilität zu erweitern. Wurfwaffen, Nahkampfwaffen und sogar Waffen, die beides konnten, wurden mir nahegelegt. Die ganze Waffenvernarrtheit der Familie Arisawa floss in mich und formte einen Shinobi. Mutter war wild entschlossen, mich so zu formen, dass man mich später nicht nur wegen meines Yonbis kennen würde. Wegen guter Schulnoten würde man mich sicher nicht in Erinnerung behalten. Trotz all des Trainings waren meine Noten in manchen Fächern eher ... unterirdisch. Fürs normale Lernen blieb mir nurnoch wenig Zeit, selbst Mutter hatte dafür Verständnis. Schließlich war der Tag meines Abschlusses gekommen. So wenig hatte sich verändert, wenn man mal ein Foto vom Tag meiner Einschulung zu Rate zog. Wie am ersten Tag hielten alle von mir Abstand, betrachteten mich als eine Art Freak. Nie hatte ich mit einem meiner Klassenkameraden gespielt, nie war ich mit ihnen weg gegangen oder hatte sie auch nur freundlich angelächelt. Was man in dieser Zeit von mir gesehen hatte, war der reine Aki gewesen, meine ernste Persönlichkeit.“



Kapitel 4 - Ein Team, ein Kulturschock!
Mein dreizehntes und vierzehntes Lebensjahr, meine ersten Jahre als Ge-Nin.

“Wie fühlt sich wohl ein Kind, wenn es über Jahre in zwei verschiedenen Welten gelebt hat? Wenn es plötzlich erlebt, wie beide Welten miteinander verschmelzen? Ich erlebte das, als ich Ge-Nin wurde und zum ersten Mal mein Team traf. Unser Sensei war ein unscheinbarer Jou-Nin namens Shinobu Ayamoto. Ayamoto-sensei war einer der Typen, an denen man auf der Straße vorbeigeht, ohne sie auch nur zu bemerken. Meine Kameraden waren Aiko Ankyou und Takeru Wazeshime. Was mich an ihnen verwunderte war, wie ungezwungen sie über alltägliche Themen sprachen, während unser Sensei einige Notizen durchging und sich garnicht um irgendeine Form von Disziplin zu kümmern schien. Ich saß damals über eine Stunde stocksteif da, völlig versunken in meine ernste Rolle als Shinobi. Takeru und Aiko sahen mich immer wieder mal ganz verdutzt an, als könnten sie garnicht glauben, dass man so lange so steif dasitzen kann. Ich hatte gedacht, ein Ge-Nin-Team würde noch strenger erzogen werden, als ein Akademist. Doch dem war garnicht so. Nach dem harten Unterricht an der Akademie, wurden die Dinge nun viel lockerer. Wir bekamen Zeit zum Trainieren unserer Fertigkeiten, einen wesentlich freieren Terminplan und unser Sensei stellte im Grunde nur eine Anforderung: Wir mussten als Team funktionieren. Anfangs klappte dies allerdings alles andere als gut. Takeru und Aiko kamen mir damals viel zu... kindisch vor. Als könnten sie den Ernst der Shinobiwelt nicht begreifen. Erst viel später merkte ich, dass ich der Störfaktor im Team war. Ich war gerade zu versessen darauf, als Werkzeug gebraucht zu werden. So lange hatte ich an meinen Fertigkeiten gefeilt, hatte kaum Freizeit gehabt und nun stellte man mich vor ein völlig neues Leben. Als Ge-Nin sollte ich lernen mich mit meinem Team zu verstehen. Wir sollten gemeinsam arbeiten. Auch nach der Arbeit wollten Takeru und Aiko Zeit mit mir verbringen. Damals erlebte ich etwas völlig neues und befremdliches. Freundschaft. Und dass außerhalb des Theaters. Was stimmte nicht mit mir, dass mich das überraschte? Ich sage es euch: Ich war zu sehr Schauspieler geworden und hatte die zwei Seiten meines Lebens nur als weitere Rolle in einem großen Stück gespielt. Und das hatte ich so perfektionistisch getan, dass ich vergessen hatte, wie man wirklich lebt. Es dauerte lange, bis ich auftauen konnte und so etwas wie Freundschaft mit meinem Kameraden schloss. Etliche Missionen lang war da eine Wolke zwischen uns, eine Mauer die ein Näherkommen verhinderte. Ich kenne heute den Namen, dieser Mauer. Aki. Es war schlicht der Teil meiner Persönlichkeit, der mir geholfen hatte, die harten Jahre ohne Freizeit zu überstehen. Ich musste lernen, mich völlig neu zu erfinden. Shinobu-sensei verriet mir, dass meine Mutter mit meinem Theaterleben vermutlich erreichen wollte, dass die Menschlichkeit in mir nicht erlischt. Shinobi, die nurnoch Werkzeuge sind, würden ihre Identität verlieren und könnten ihre Kameraden nicht mehr ausreichend beschützten. In der Welt der Shinobi wären Regeln ein wichtiger Faktor, Regeln die Aki einhalten wollte. Doch jene, die ihre Freunde nicht beschützten, wären unwürdiger als jene, die die Regeln missachten. Dieser simplen Logik musste ich mich fügen und das Kind in mir freilassen. Seit jener Zeit, kämpfen Aki und Saru in mir, kämpfen ein Erwachsener und ein Kind, um die Vorherrschaft über mein Handeln. Das machte mich natürlich zu einem recht schrägen Kauz. Denn, ich taute charakterlich zwar auf, aber meine Persönlichkeit entfaltete sich in einer Explosion von Ausbrüchen, die manche Leute glauben liesen, ich wäre schlicht verrückt geworden. Mit einem Mal konnte ich die Kindheit ausleben, die ich lange Zeit vermisst hatte. Das Teamleben mit Shinobi-sensei, Takeru und Aiko wurde schlagartig besser. Wir verstanden uns recht schnell, unser Teamwork besserte sich und man konnte uns am Ende des ersten Jahres sogar C-Rang-Missionen problemlos überlassen. Angeregt durch meine charakterliche Entwicklung wurde selbst das Training spaßiger den je. Ich war nun nicht mehr nur an meine kalte Präzision gebunden, sondern durch meine Kameraden, die eifrig mit mir trainierten, befreit und fröhlicher den je. Das war der Beginn meiner wahren Persönlichkeit, der wahre Beginn Arisawa Akisarus! Vorbei waren die Tage, an denen ich nur lernen konnte. Es brachen Zeiten an, in denen ich lernte, wie schön Essen doch schmecken kann, wie schön meine Umweld duftet und klingt. Ich lernte den Kuss von Mädchen kennen, auch den von Jungen, was mir sonderbarerweise nicht weniger gefiel. Meine Freunde, ich kann euch kaum beschreiben, wie ich mich seitdem fühle. Einfach fan-ta-bu-lös!

Als das zweite Jahr anbrach, wollte Shinobu-sensei ein wenig härter mit uns umspringen. Er wollte beginnen uns fortgeschrittene Techniken beibringen und uns für ein ganz besonderes Event vorbereiten. Die Chu-Nin-Auswahlprüfungen! Vor nicht all zu langer Zeit, hätte ich das einfach nur als Anlass genommen, stur weiterzutrainieren. Doch nicht dieses Mal. Obwohl das Training unter unserem Sensei härter und härter wurde, blieb ich fröhlich und guter Dinge. Es war nicht so, als fehle mir der nötige Ernst. Nein, Takeru und Aiko hatten mir gezeigt, dass man nicht ständig zeigen musste, wie ernst man das Leben nimmt. Solange man sich seiner Lage bewusst ist, kann man trotzdem noch Späße machen. Was soll ich sagen? Ich habs mir zu Herzen genommen und mich massiv gebessert. Abends hing ich oft noch Stunden lang mit meinen Kameraden in der Gegend herum. Wir unterhielten uns einfach nur und manchmal halfen sie mir auch noch bei Proben im Theater. An freien Tagen gingen sie mit mir in Yuki spazieren, liesen mich vergessen wie all die Leute mich immernoch ansahen. Die kalten Blicke der Leute, die in mir immernoch nur den Jinchûriki sahen, der in einem Moment zum Monster werden könnte, kratzten mich garnicht mehr. Wie schon im Theater baute ich mir mit meinem Team ein kleines gemütliches Soziotop auf, eine Gemeinschaft die sich einfach verstand und mit der Zeit sogar die Sätze des anderen beenden konnte. Der Himmel auf Erden also? Naja, sagen wir mal so: Die Pubertät nahm langsam Überhand und wir spürten, dass unsere Nähe auch eine gewaltige Schwäche sein konnte. Jugendliche Liebe schlich sich zwischen uns. Takeru und Aiko schienen Gefühle füreinander zuhegen. Aiko wohl auch für mich, aber ich... ich mochte Takeru und Aiko, so wie sie waren. Sie waren mein Ein und Alles geworden. Mich für einen von ihnen zu entscheiden und den anderen damit auszuschließen, dass war mir unmöglich. Aber die meisten Menschen bevorzugen Liebe eben in trauter Zweisamkeit. Und wir waren zu dritt. Irgendeiner musste den Kürzeren ziehen. Und das sorgte für Spannungen. Selbst Shinobu-sensei konnte die langsam dicker werdende Luft nicht mit seiner Erfahrung lösen. Irgendwo dachte er wohl auch, es müsse irgendwann zu einer Explosion kommen, irgendwann müssten wir aus erster Hand erleben, was im Leben noch so alles schief gehen kann. Manchmal wünsche ich mir, er hätte es nicht geschehen lassen. Trotz unserer gewaltigen Trainingsfortschritte war unsere Teilnahme bei der Chu-Nin-Auswahlprüfung lange Zeit ungewiss. Würde man uns teilnehmen lassen oder nicht? Allein schon mit diesem Ziel vor Augen begann Aki wieder die Oberhand in mir zu nehmen. Tag und Nacht trainierten wir wie die Bekloppten. Der schwellende Konflikt wurde dadurch ein wenig unterdrückt, aber Shinobu-sensei wusste wohl, dass er damit nicht aus der Welt geschafft war. Zwischen mir, Aiko und Takeru hatte sich etwas entwickelt und Takeru jener eine Knackpunkt, auf den alles ankam. Wie würde er damit umgehen? Aus irgendeinem Grund merkte ich, genau wie Shinobu-sensei, dass Aiko die ganze Situation zwischen uns, all die unausgesprochene Liebe, den Neid und die Eifersucht, viel besser wegstecken konnte. Sie hatte irgendwas bereits akzeptiert, war sich einer Sache völlig im Klaren und hatte einfach nur Angst, das zerbrechliche Gleichgewicht in unserem Team zu stören. Wir wollten alle Chu-Nin werden. Und unser Eifer brachte uns letztlich das ein, was wir so sehnlichst erwünscht hatten. Eine Teilnahmeberechtigung an der Chu-Nin-Auswahlprüfung. Wir hatten es geschafft. Glaubten wir. Doch all die Vorbereitung war ein Nichts gegen das, was uns erwarten sollte. Unter den anderen Anwärtern gab es etliche Gerüchte über die Prüfungen. Die Anspannung wuchs, keiner wollte verlieren. Aber würde auch nur einer von uns bei der ersten Prüfung versagen, würden wir alle rausfliegen. Und genau das war der Zündstoff, der das Fass zum explodieren brachte. Eines Abends, alls wir vom Training zurück nach hause gehen wollten, geriet ich fürchterlich mit Takeru aneinander. Streitthema? Natürlich Aiko. Takeru glaubte, ich wolle ihm Aiko wegnehmen, sie nur für mich behalten. Er kapierte einfach nicht, wie wichtig sie beide mir geworden waren. Während Takeru für Aiko kämpfte und Aiko für den Frieden in unserem Team, kämpfte ich mal wieder ganz für mich allein. Aki hatte die Kontrolle und wollte Sarus kleine heile Welt beschützen. Mir ging es nur um meinen eigenen Frieden, nur darum meine Welt zu retten. Aiko und Takeru, Shinobu-sensei und das Theater, waren meine Welt geworden. Alles andere war mir doch egal. Ich wollte ewig mit ihnen leben, lachen und arbeiten. Aber an diesem Abend sprengten wir diese Bande wie Jugendliche es nur all zu oft tun, wenn sie mitten in der Pubertät sind. Außerhalb von Yuki-Gakure kam es schließlich zum Kampf. Jeder gegen Jeden. Wir waren alle so hochgeputscht von unseren Gefühlen, so aufgeregt und aggressiv, dass wir zu unseren Waffen griffen und ernst machten. Der unschuldige Schnee Yuki-Gakures färbte sich rot und schmolz kurz darauf. Zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich wahrhaftig, was es bedeutet, einen Dämon in sich zu tragen. Fremdes Chakra schoss durch meinen Körper, Aggressionen jenseits des Vorstellbaren bildeten sich in meinem Hirn. All mein Streben galt nurnoch dem Kampf, dem Blut ... dem Mord. Es war das erste Mal, dass ich die nullschwänzige Form erreichte. Das Siegel auf meiner Brust loderte auf und lies Aiko und Takeru erzittern. Sie ahnten wohl, was passierte, wie sehr sie in der Patsche steckten. Ängstlich klammerten sie sich aneinander, weckten nurnoch mehr Zorn in mir. Sie schlossen mich aus, nicht? Oh, das Yonbi fütterte mich mit Zorn, flüsterte mir zu, dass Menschen immer so wären. Sie würden sich nie ändern. Konnte ich das akzeptieren? Nein. Nein, ich wollte das nicht! Noch bevor Shinobu-sensei und einige andere alarmierte Ninja den Ort des Kampfes erreichen konnten, hatte ich Aiko und Takeru meine Waffen in den Leib gerammt. In letzter Sekunde erreichte man unser Schlachtfelt und konnte die beiden retten. Und ich? Ich wurde 'behandelt'. Das Chakra des Bijuu wurde wieder in mir versiegelt. War das nur ein Vorfall gewesen, wie jeder andere auch? Mit nichten. An diesem Abend hatte ich bewiesen, dass ich noch nicht bereit war, ein Chu-Nin zu werden. Ich wurde meines Teams verwiesen und musste warten, bis ich einem neuen Team zugewiesen wurde. Das ist jetzt ein halbes Jahr her. In der Zwischenzeit besuchte ich Aiko und Takeru jeden Tag im Krankenhaus. Redete mit ihnen, weinte und flehte um Vergebung. Die Geschehnisse dieses Abends lassen mich noch heute erzittern. Doch die beiden .. meine wundervollen Ex-Teamkameraden ... sie vergaben mir. Warum? Auf diese Frage lächelten sie nur und gaben vor, wieder einzuschlafen. Shinobu-sensei meinte am Rande mal zu mir; Sie wüssten, wie man auf der Straße von mir denkt. Für wie verrückt man mich hält und wie sehr man sich wünscht, es würde mich nicht geben. Verstanden die beiden mich etwa? Hatten sie Mitleid? Ich kann mich erinnern, die beiden quasi gelöchert zu haben mit tausenden Fragen. Ja, sie vergaben mir und wünschten sich nichts sehnlicher, als mich so in Erinnerung behalten zu können, wie ich wirklich bin. Ein Schauspieler, fröhlich und ernst zugleich. Ihnen zu Liebe bin ich noch heute so. Ich liebe die beiden mit Herz und Seele, aber ich kann nicht mehr bei ihnen sein. Der Anblick ihrer wachsenden Liebe zueinander würde den Yonbi in mir erneut toben lassen. Dass will ich nicht. Ich will diesem Riesenaffen beweisen, dass nicht jeder Mensch von Eifersucht geleitet wird. Ich will ihm beweisen, dass sich Menschen ändern können. Dass ich sie ändern kann! Ich weiß zwar noch nicht wie und wann. Aber ich bin mir meiner Sache sicherer als je zuvor. Ich bin mir sicher, dass ich etwas bewirken kann, so wie Aiko und Takeru etwas in meinem Herz bewirken.”

”Das war sie. Meine Geschichte. Hatte alles drin, was eine gute Geschichte braucht: Zombies, Leidenschaft, Erotik, Zombies, Wake Island, Shizos und natürlich Zombies. Ich muss sagen, einige Stellen habe ich vieleicht spannender ausgemalt, als sie wirklich waren. Aber das ist künstlerische Freiheit, ne? Am Ende zählt doch nur, was man daraus lernt. Ich hoffe ihr habt gelernt, wer ich bin und was ich will. Wohin mein Leben mich führen soll und wie ich geworden bin, was ich heute darstelle.”





Ziel:

”Haha, ich werde der nächste Yukikage, was sonst? Habt ihr den garnichts aus meiner kleinen Zusammenfassung meiner Person gelernt? Ich werde ein gottverdammter super Jinchûriki, bringe der Welt den Frieden und fertig. Vieleicht finde ich unterwegs auch noch mehr Ziele, aber Mutter sagte mal, man könne sich das Ziel nicht zu weit stecken. Am Ende zählt nur, wie weit man wirklich gekommen ist.”


Schreibprobe:

Kyôga Ren:
 




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Iwasawa Kanade
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Di Aug 14, 2012 8:19 am

Ein wirklich affengeiler Steckbrief :3 Es ließ sich sehr schön lesen und viel Humor war auch dabei ^^ Auch toll fand ich die Passagen mit Gobi bei Yonbi xD Ein toller Charakter, den du auch schön ausgearbeitet hast Very Happy So toll, das ich nichts zum bemängeln gefunden habe *o*

Darum:

Angenommen. Hui!
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Fr Aug 17, 2012 7:33 am

Ein wirkliche Spitzen-BW, besonders für einen Jinchûriki! *O* Und nicht nur Ausführungen und Schreibe waren bestens, sondern auch der Witz, der ständiger Begleiter war. Herrlich! x'DDD

Das Einzige, was mich vor der Annahme der BW noch interessieren würde wäre, wie die Bijûdama denn nun aussieht. Ansonsten fand ich nichts.^^
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Fr Aug 17, 2012 8:34 am

Bijuudama: Infos hinzugefügt.
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Yuki Saitô
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BeitragThema: Re: Arisawa Akisaru | Ge-Nin | Yuki-Gakure | Yonbi no Jinchûriki   Sa Aug 18, 2012 1:01 am

Nun bin ich perfekt im Bilde.^^

Angenommen. Hui!

Vergiss nicht, dich in die Listen einzutragen.~^^
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