Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Büro vom Hokage

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BeitragThema: Büro vom Hokage   Sa Feb 25, 2012 6:24 am

das Eingangsposting lautete :

Das klassische Büro vom Kagen. Die Tür steht meistens offen, da diese gerne mal aufgeschlagen wird oder gar gegen die nächstbeste Wand fliegt. Auf dem Tisch liegen oft sehr viele Dokumente, sprich, es gibt immer sehr viel zu tun.


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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Mai 25, 2012 5:22 am

(out: Sorry, ich hab derzeit viel Stress privat & studiummäßig, deswegen ist der Post auch so kurz aber will euch ned weiter warten lassen)


Selena hörte sich an, was Fudo Kano zu sagen hatte. Seinem Versprechen nach würde er sich um die geforderten Sicherheiten bezüglich der Jinchuuriki kümmern, wodurch im Prinzip diese Probleme aus der Welt geschafft wären, wenngleich ein gewisses Maß an Restbedenken vorhanden war. Und so zögerte Selena, bis sie sich in Erinnerung rief, dass ihr noch kein Fall bekannt war, in dem die bijuu wirklich ausbrachen. Die ganze Zeit vom Worst-Case Szenario ausgehen war nicht die beste Methode, sie lehnte sinnvolle oder gute Chancen ab. Jemand, der sich nur auf mögliche Fehlschritte einstellte, wäre in letzter Konsequenz nahezu Handlungsunfähig und Selena war der Ansicht, dass die beiden jungen Shinobi, Len und Shinatsu, die Erfahrung dringend nötig hatten.
"Gut, dann wäre das geklärt. Ich erlaube Ihnen, Chinatsu und Len für diese Mission als zusätzliche Kräfte ihrem Team hinzuzufügen. Damit besteht die Einheit aus Ihnen, Chiasa, Chinatsu und Len. Es obliegt Ihnen beiden, die beiden Jinchuuriki einzuweisen. Kano, ich vertraue darauf, dass Sie sich umgehend und selbstständig um das Erlernen der geforderten Fähigkeiten kümmern. Chiasa, Sie könnten Kano dabei begleiten, oder, falls Sie sich das aus welchen Gründen auch immer nicht zutrauen, denn Sie kennen ihre Fähigkeiten sicherlich noch am besten, könnten sich zunächst darum kümmern, die beiden anderen Teammitglieder zusammenzutrommeln.
Sofern es dann keine weiteren Dinge gibt, wäre die Besprechung damit von meiner Seite aus abgeschlossen.", schloss Selena schließlich. Ihrer Meinung nach war alles gesagt worden, dennoch gab sie den beiden Shinobi vor ihr genug Raum, sich noch einmal zu äußern, sollten sie das als hilfreich empfinden.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Mai 31, 2012 3:21 am

Schon wieder konnte man dem Mädchen für wenige Sekunden deutliche Verwunderung ansehen. Zuerst legten sich die weißen Augen auf die Hand, welche der Fudo ihr auf die Schulter gelegt hatte, wanderten danach weiter den Arm entlang und schließlich inspizierten sie sein Gesicht, erst danach hörte Chiasa die Worte und lächelte zumindest schwach. Eine Hyuuga sollte die Bijuu unter Kontrolle bekommen? Natürlich, die Idee an sich klang verständlich und auch die Dunkelhaarige wusste, worauf Kano hinaus wollte. Dennoch.. war das so realistisch? Eine solch große Menge Chakra, wie es bei einem Jinchuuriki der Fall war, Chiasa war sich noch nicht einige darüber, ob ihre Techniken auch so etwas verschließen könnten. So grausam es sich auch anhörte.. die Jutsu der Hyuuga wirkten gegen menschliche Fähigkeiten, nicht gegen die eines Monsters – welches ein Bijuu nun einmal war.
“Danke, Kano.“ Kurz und knackig, so war die Antwort an den Jônin, unterstützt mit dem sanften Lächeln und der weichen Stimme, bevor jener seine Aufmerksamkeit wieder der Kage zuwandte, die Hand von ihrer Schulter genommen hatte und auch die Iryônin es dem jungen Mann wieder gleichtat. Es folgte die kurze Zustimmung die Bedingungen entsprechend – Kenntnisse in den Fuinjutsu mussten erlernt werden – und eine erneute Analyse zu Yukigakure und deren Einstellung Konoha gegenüber. Warum hatte Chiasa eigentlich immer gedacht, dass das Schneereich mehr oder weniger neutral ihnen gegenüber stehen würde? So wie die Kage und der Fudo hier sprachen, konnte man davon ausgehen, dass beide Reiche mindestens eine Rivalität, wenn nicht sogar mehr führten. Die Chu'nin musste wirklich zu wenig nach draußen gekommen sein, wenn sie ein solches Verhätlnis ihres eigenen Reiches zu einem anderen nicht mitbekommen hatte. Egal, jetzt wusste sie es ja anscheinend besser.
“Ich werde die Teammitglieder aufsuchen, denn Fuinjutsu sind bei Weitem nicht mein Spezialgebiet. Dieses Talent haben andere Shinobi erhalten, ich jedoch nicht.“ War ja auch nicht schlimm, wenn sie dies zugab. Nicht umsonst gab es neben Ninja mit dem Spezialgebiet Medizin auch jene mit dem Spezialgebiet Fuinjutsu. Es war eine ganz eigene Ausbildung, die man meist früh in seinem Leben beginnen musste, um auch wirklich gut zu werden. Das hatte Chiasa nicht getan und bevor sie sich daran machte, sich bessere Grundkenntnisse in Versiegelungen anzueignen, würde sie zuerst ihre Ausbildung als Medic'Nin abschließen. So viel stand fest. Ganz abgesehen davon, dass sie Kano nur unnötig aufhalten würde, wenn dieser lernen wollte. Er bekam das sicherlich auch ganz gut alleine hin.
Sie nickte kurz, bestätigte, dass es keine Fragen mehr gab und sah danach mit einem Seitenblick hinauf zu dem größeren und älteren Shinobi neben ihr, der ihre nächste Mission leiten würde. Nun ganz offiziell, sei hierbei betont. Danach, da keine Fragen mehr vorhanden zu sein schienen, verbeugte Chiasa sich ein letztes Mal vor der blonden Kage. “Alles verstanden.“ drehte sich danach auf dem Absatz um und verließ auf direktem Wege das Büro und somit die zwei Selena-Doppelgänger. Eine neue Mission also, das erste Mal, dass sie ins Schneereich aufbrechen würde. Die junge Hyuuga konnte von sich behaupten, gespannt zu sein.

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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Jun 02, 2012 7:48 am

Kano sah sich eine Weile lang um und er hörte natürlich die Worte der jungen Frau, so wie auch die Worte der Kage. Sie gab ihm also grünes Licht. Dies war gut und würde ihm sehr entgegen kommen. Kano musste sich zwar vorbereiten, jedoch sollte es bei einem Mann seines IQs nicht sonderlich schwer fallen die Grundlagen der Fuinjutsus rasch beherrschen. Nach seinen Informationen war auch die junge Chu'nin auf Mission, also hatten sie eh noch ein wenig Zeit, bis es so weit war. Er faltete seine Hände in einander und vor seinem Lendenbereich. Er wartete nun auf weitere Instruktionen, jedoch kamen diese nicht. Die Kage erklärte nun, dass sie die Besprechung als beendet. Der junge Fudo verneigte sich vor der Kage und richtete sich dann auf. Auch die Chu'nin war bereit zu gehen. Sie hatte vorher noch erklärt, dass Kano alleine gehen sollte, da dies nicht ihr Spezialgebiet war. War es nicht interessant immer neue Sachen zu lernen? Natürlic konnte man niemanden zu seinem Glück zwingen, und dies würde auch der junge Fudo nicht tun. Er würde die Hyuuga nicht dazu zwingen sich weiter zu bilden, denn immerhin musste man das Interesse haben, zu lernen, egal was, und nicht das Interesse haben etwas zu lernen, was man lernen wollte. Wonach Kano strebte war in diesem Moment mehr als unpassend es anzubrigen, zumindest es laut auszusprechen. Er wollte Macht erlangen, viel Macht um den Mörder Sayos zu liquidieren, dies hatte er sich geschworen und dies hatte er auch vor dem Grabe Sayos geschworen. Nie würde er aufgeben, er würde stets dafür kämpfen immer mehr und mehr Können sich anzueignen, denn in seinen Augen war es das Richtige. Natürlich würde er auch Erfahrungen sammeln, denn dies gehörte dazu, es gerhörte ebenso dazu ein großes Specktrum an Können in sich zu vereinen, wobei der junge Mann eine Sekunde lang an sein eigenes Deffiziet dachte, welches sich aus dem Taijutsu darstellte. Rasch drifteten seine Gedanken ab, zu jener Begegnung im Regen mit Chinatsu, die damals erlebt hatte.

Es war ein Tag wie jeder andere in Konoha, ausgenommen der Witterungsverhältnisse, die eher ins deprimierende und melancholische reichten. Es regnete und der Platz Konohas wurde mit Wasser getränkt. In mitten dieses Platzes saß eine junge Frau und in ihren Händen lag ihr Kopf. Sie schien zu weinen, jedoch war dies aufgrund der großen Wassermassen undefinierbar, ob es Tränen waren die ihre Wangen herunterrannen, oder aber ob dies der Regen war. Für Kano awr dieser Status jedoch ausreichend, denn er wollte nicht, dass die junge Frau irgendwelche Leiden hatte. Eine seiner Schwächen war dieser Rittergedanke. Während nun die jungen Männer Konohas, wohl die Bully's die sich an einer schwächeren Frau vergriffen auf sie zu preschten stand nun der junge Mann vor ihr und hob seine Hand. Aus reinem Chakra entstand ein Schild, welches die Taijutsuangriffe zurückarf und er ging vor dem jungen Mädchen auf die Knie.
Verzeiht die Störung, Ojou-sama, jedoch werde ich Euch nun hier weg bringen., sagte er höflich, wie er nun einmal war, legte ihr seinen Mantel um und hob sie, als würde sie nichts wiegen empor. Dabei trug er sie gelassen, als wären sie in keinerlei brenzliger Situation davon. Es handelte sich hier um eine junge Ge'nin, dies konnte er sehen, ebenso gehörten wohl auch die jungen Herren zu dieser Sparte, und eben deshalb war ihm klar, dass sie ihn nicht attackieren würden, immerhin trug auch er ein Konohazeichen, jedoch konnte man nun auch noch, nachdem er Chinatsu seinen Mantel umlegte eine Chu'nin-Weste aufblitzen sehen, was Respekt einflößte. Dies war dem jungen Mann von Anfang an bewusst gewesen.


Rasch riss er sich aus seinen Erinnerungen heraus, als nun die junge Dame den Raum verlassen wollte. Der junge Fudo verneigte sich noch einmal.
Dann werde ich mich nun empfehlen, verzeihen Sie, Selena-sama., sagte er nur und folgte nun Chiasa hinaus. Dabei wehte sein Mantel leicht im Wind der Bewegung. Sein Blick glitt zu Chiasa.
Lass uns noch ein paar Einzelheiten auf den Straßen besprechen. Ich werde eine allgemeine Ansprache halten, wenn wir alle Mitglieder versammelt haben. Chinatsu ist, wenn mich nicht alles täuscht auf einer Mission. Ich hörte dies von einer Freundin meinerseits, sagte er nun an die Chu'nin gewand und verlies mit Chiasa zusammen das Büro der Kage. Vorsichtig schloss er die Tür und ging mit Chiasa in Richtung der Straßen Konohas.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Jul 12, 2012 10:57 pm

cf: Yagerikos Ausgrabungsstätte

Die Sache war doch ganz gut gelaufen. Zugegeben, der Sohn eines guten Kunden war im Laufe des Ganzen ein wenig verstimmt worden... oder schwer vergrault worden... doch Epona Kiobashi zuckte innerlich und selbstbewusst nur mit den Achseln, während sie sich auszumalen versuchte, ob dies finanzielle Einbußen bedeuten mochte. Und wenn schon dachte sie, und lächelnd und beschwingt durchschritt sie die Flure der Kageresidenz. Was hätten wir auch machen sollen? Ihm erlauben, in diesen Laboren herumzuwühlen? Negativ. Sicherlich nicht. Was sie da ausgehoben hatten, war definitiv kein Spielplatz für angehende Archäologen.
Hokage-sama würde das sicherlich genauso sehen.
In Eponas rechter Hand wippte eine kleine Schriftrolle, die den Dienstbericht enthielt. Bei jedem fünften Schritt warf die Blonde das Schriftstück locker in die Luft, ließ sie auf ihrer Schulter aufkommen, hinter sich fallen - und fing sie wieder auf, ohne hinzusehen.
Sie hatte wirklich gute Laune. So gute Laune, dass sie nichtmals mehr im Entferntesten darüber nachdachte, Chinatsu für ihr ungebührliches Verhalten Vorgesetzten gegenüber anzuschwärzen. Dagegen würde sie Rion natürlich loben für ihren Einsatz. Die Kiobashi hielt sich für keine schlechte Anführerin; sie verzieh den Leuten die Unhöflichkeiten und war gern bereit, Lob auszuteilen. Etwas mehr Strenge, so sagten viele, täte ihr gut, doch Strenge gefiel ihr nicht sonderlich.
An der Tür des Kage-Büros klopfte sie einen fröhlichen, eingängigen Rhythmus gegen das Holz, wartete auf das "Erlaubnis erteilt" und trat ein.
Im Inneren fand sich Epona einen winzigen Moment lang in einem Spiegelkabinett wieder, zumindest ihrer Meinung nach. Die Respektsperson schlechthin war nämlich gleich doppelt anwesend. Die Jinchuuriki verhielt in der Bewegung, schaute ein wenig irritiert von einer Selena zur anderen... und lächelte dann, schloss die Tür hinter sich und verbeugte sich erst vor der einen Hokage, dann vor deren Bunshin. Vielleicht auch andersherum. Oder waren es beide Doppelgänger? Wer wußte das schon. Jeweils katzbuckelte Epona tief genug, alsdass ihr Pferdeschwanz über den Fußboden fegte. Hokage-sama grüßte sie, und Hokage-sama. Schwungvoll kam sie wieder hoch. Melde mich vom Dienst zurück, Auftrag... erfolgreich ausgeführt. Sie stockte kurz, da streng genommen die Sache nicht erfolgreich verlaufen war. Nicht für den Klienten. Andererseits aber für das Dorf.
Artig übergab sie die Schriftrolle mit dem Bericht. Darin stand unter anderem beschrieben, wie sie sich zunächst mit der primären Aufgabe des Personenschutzes beschäftigt hatten. Wie sie das unterirdische Gewölbe erkundet und der junge Archäologe anfangs noch begeistert gewesen war. Und wie sich diese Begeisterung gelegt hatte, nachdem immer klarer wurde, dass es sich bei dem Gewölbe nicht um einen antiken Tempel oder etwas in dieser Art handelte, sondern um das Versteck eines Shinobi. Eines höchst sammelwütigen Shinobi.
Des weiteren berichtete die Schriftrolle vom Auftauchen Agitos, des Nuke-Nin, der sich im Gewölbe eingenistet hatte und bärbeißig sein "Revier" verteidigte. Mittlerweile nahm man ihn vermutlich in der Informationsabteilung auseinander. Im übertragenen Sinne natürlich.
Am Ende des Berichts hatte Epona vermerkt, dass das Gelände inzwischen abgesichert war und sich nun wohl ein Team von Forschungs-Experten um die schönen Dinge im Gewölbe kümmern konnte.
Epona nahm Haltung an und wartete still und schweigend ab.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Jul 13, 2012 12:20 am

Nachdem die Sache mit der Mission in Yukigakure geregelt und Selenas Gäste gegangen waren, gingen Selena und Selena weiter Verwaltungsaufgaben nach. Sie machte sich Gedanken, ob es wirklich eine gute Idee war, gleich zwei Jinchuuriki zugleich auf eine diplomatische Mission zu schicken. Sicher, für ihre Shinobi war es eine lehrreiche und gute Erfahrung, aber yukigakure könnte unter Umständen denken, dass die Jinchuuriki als tickende Zeitbomben ins Dorf geschickt würden. Ein Bijuu war schon heftig genug, doch zwei Bijuu in einem Dorf wären auch für Konoha der sichere Untergang. Aber andererseits war Selena nicht so radikal, diesen Umstand als taktische Option in Erwägung zu ziehen. Ja, Konoha hatte dieses Potential der Massenvernichtung in Form der Bijuu, doch sie würde nicht das Leben der Genin aufs Spiel setzen, die diese in sich trugen. Sie war sich bewusst, dass andere Kage da weitaus kaltherziger und berechnener vorgingen, doch das Mittel des Opfers würde die Haruki nur im allerletzten Wege wählen. Es war eine Sache, ihre Shinobi in situationen zu schicken, in denen es eine 99 Prozentige Todeswahrscheinlichkeit gab, eine andere, sie zum Tode zu verurteilen.
Dann klopfte es jedoch an der Tür und riss eine der Selenas aus diesen düsteren Gedanken. Epona betrat das Büro und schien sichtlich erheitert. Nach der ausschweifenden Begrüßung erhielt Selena den Missionsbericht, den sie direkt öffnete, um ihn zu lesen. Die andere Selena trat unterdessen vor, signalisierend, dass sie jetzt der Ansprechpartner sei und fragte Epona nach weiteren Einzelheiten.
"Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse? Etwas, das nicht im Bericht erwähnt wird, weil es besser inoffiziell bleibt oder als zu geheim eingestuft ist? Der Raum ist sicher, du darfst also frei sprechen."
Manchmal gab es Situationen wie diese, in denen Missionsberichte nicht ganz vollständig waren. Meistens hatte ANBU dann seine Finger im Spiel, manchmal hatte Selena das Gefühl, in einem internen Machtkampf um Informationen zu stecken, obgleich sie die oberste Person in diesem Dorf war. Sie wollte, dass die Konoha Shinobi sich vertrauten und das bedeutete, alles miteinander mitzuteilen. Epona sollte wissen, dass sie vor der Hokage keine Angst zu haben brauchte, solange sie dem Dorf treu blieb. Selena ließ den Menschen genug Freiheiten, das Mindeste, was sie erwarten konnte, war, dass die Shinobi ihres Dorfes es verstanden, diese Freiheit auch zu schätzen und zu bewahren, wenngleich dies bedeuten konnte, sich gar selenas Befehlen zu widersetzen, um eine Situation abzuwenden, die sie selbst nicht vorher gesehen hatte.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Jul 13, 2012 12:49 am

Epona war in der Tat in ausgesprochen heiterer Laune. Es versetzte sie stets in Hochstimmung, wenn man sie zum Rapport bat. Dabei wurde schließlich genau das verlangt, was sie mit am liebsten tat: Über ihre Erlebnisse sprechen. Entsprechend lächelnd wandte sie sich der Selena zu, die vortrat, während die andere Hokage sich in den Bericht vertiefte. Die Jinchuuriki war nicht ganz vertraut mit den technischen Feinheiten von Kagebunshin - sie wußte wohl, da gab es einen Kniff zum Informationensammeln, doch wie dies genau funktionierte, wußte sie nicht. Las gerade die eine Kage den Bericht, und im Kopf ihres Gegenübers ratterten gleichfalls die Informationen ein? Lief das wohl so? Wer war denn eigentlich der Bunshin? Die Leserin? Oder die Sprecherin? Oder beide? Bekamen Kagebunshin Informationen von Kagebunshin? Bekamen Kagebunshin Informationen vom Original?
Ach, egal.
"Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse? Etwas, das nicht im Bericht erwähnt wird, weil es besser inoffiziell bleibt oder als zu geheim eingestuft ist? Der Raum ist sicher, du darfst also frei sprechen."
Frei sprechen. Die großen, glänzenden Augen der Jinchuuriki wurden noch ein Stückchen größer und glänzender. Dinge, die nicht im Bericht stehen? Ja, da gibt es ein paar. Ihre Brust wölbte sich etwas vor, als sie Luft holte. Also die Hinreise verlief ganz problemlos. Wir nahmen direkt nach Verlassen des Dorfes den Weg durch die Baumwipfel, bewegten uns möglichst unbemerkt durchs Gelände und nahmen nirgendwo auch nur den kleinsten Funken der Anwesenheit anderer Shinobi wahr. Soweit gut, soweit unkompliziert. Andere Shinobi machen die Sache ja immer haarig, nicht? Sie nerven, sie stehen im Weg rum, und das mit voller Absicht und so weiter und sie bringen die Klienten um, wenn man nicht aufpasst.
Egal, diesmal gabs keine zu sehen. Keine aus dem Schnee, keine aus den Bergen, keine von sonstwoher.

Epona hielt kurz inne. Sollte sie? Innerlich entschied sie, besser vielleicht. Nur nicht zu hart. Die beiden Chuu-Nin, die dabei waren, benahmen sich der Situation weitgehend angemessen. Rion Okayasu ganz besonders; erledigte ihre Aufgaben diensteifrig und motiviert und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Eine rhetorische Pause. Chinatsu Nura erledigte ihre Aufgaben ebenfalls mit vorbildlicher Motivation... solang es um Brandstiftung ging. Zugegeben, auch Rions Befehle enthielten meist nur schlichte Anweisungen der Zerstörung. Ansonsten gab sich Chinatsu eher... schwierig. Freundliches Lächeln. Ein wenig wie ein Knallteufel. Man titscht ihn zu hart gegen die Wand, und er explodiert. Ein gutes, anschauliches Beispiel, dachte Epona bei sich. Nachdem wir, Rion und ich, uns damit arrangierten, gings wunderbar. Erneut hielt sie inne, um den Bericht durchzuklappern. Hm, und ansonsten, nein, gab es eigentlich nichts, das besonders erwähnenswert ist.
Zu schade. Sie hatte viel zu viel in den Bericht geschrieben. Wie gern hätte sie jetzt noch weiter und weiter heruntergerasselt, was so passiert war.
Nun ja. Bloß noch, dass wir den Eingang des unterirdischen Verstecks abgesichert und durch Nin-Neko bewacht verlassen haben. Außerdem fürchte ich, dass ich den Klienten ein wenig verärgert habe und er nur zähneknirschend oder gar nicht bezahlen wird, was den Personenschutz-Dienst angeht.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Jul 13, 2012 1:09 am

Epona schien es zu gefallen, frei Schnauze reden zu dürfen, was wiederum Selena erfreute - es zeigte, dass sie ihre Arbeit richtig machte - dass zumindest diese eine Person sich unter ihrem Führusstil wohl fühlte. Und weil Epona eine der Jinchuuriki des Dorfes war, war es Selena noch ungleich wichtiger, dass sie zufrieden wirkte. Nicht, dass sie sie über andere Shinobi bevorzugte, doch die besondere Verantwortung gegenüber Menschen, denen sie die Last der Bijuu aufbürdete, hatte sie ja vor nicht allzu langer Zeit erst reflektiert. Nun aber widemete sie ihre aufmerksamkeit ganz Eponas Bericht. Das Lob über Rion nahm sie dabei wohlwollend zur Kenntnis, bei der Kritik an Chinatsu gab es hingegen nur ein leichtes Stirnrunzeln, hatte sie ihre Akte doch vorhin noch von ganz oben vom Stapel der schwierigen Fälle heruntergenommen, um die Teams für die Zukunft einzuteilen. Chinatsu machte ihrem Ruf als Problemkind offenbar noch immer alle Ehre und Selena konnte nur hoffen, dass Fudo ihrer Herr zu werden vermochte. Das Einzige, was Selena etwas missfiel, war die Art, wie Epona über andere Shinobi sprach. Abfällig und abwertend bezeichnete sie sie als ärgernis, obgleich solche Shinobi wie die Konohanin nur ihrer Arbeit nachgingen, sofern es keine Nukenin waren. Und selbst Nukenin arbeiteten häufig für ihre Überzeugungen - insofern waren gut und böse eine Frage der Perspektive und ein Konohanin nichts Besseres oder Schlechteres, als etwa ein Kumonin. Es war der fehlende Respekt gegenüber ihren Feinden, den Selena gelegentlich misbilligte, doch sie stufte Eponas Äußerungen in diesem Fall als Humor ein - und sie wollte vor allem nicht ihre offenbar sehr heitere Stimmung mit einer Belehrung vermiesen. Und so nickte sie nur zu Eponas Bericht. Die andere Selena, die den Bericht gelesen hatte, ergriff nun aber das Wort.
"Den Aufzeichnungen zufolge ist es nicht unser Verschulden, dass die Tätigkeit des Klienten nicht ausgeführt werden konnte, richtig? In diesem Fall hat er dennoch zu zahlen, denn unsere Aufgabe als Personenschutz habt ihr, wie es scheint, vorbildlich erfüllt. Wir Shinobi sind nicht dafür verantwortlich, für den Erfolg der Operationen des Klienten zu sorgen und auch eine Außnahme ist, zumindest unter den hier enthaltenen Umständen inakzeptabel. Würden wir es zulassen und sich die Sache herumsprechen, so wäre Konoha von lauter zahlungsunwilligen Klienten umgeben, die das kleinste Problem als Anlass sehen, ihre Ausgaben zu schmälern. Wenn alles nichts hilft, werden wir einen Shinobi schicken müssen, um das Geld einzutreiben. Epona, habt ihr den Klienten ordnungsgemäß zu seiner Heimat eskortiert und könnt sagen, ob er dort anzutreffen ist?"
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Fr Jul 13, 2012 1:36 am

Eponas Haltung nahm zusehends entspanntere Formen an. Sie gab den straff durchgedrückten Rücken auf und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Ihr Blick schnellte zu der anderen Selena herum, als die sitzende Hokage das Wort ergriff. Offenbar vertiefte sich das Dorfoberhaupt zunächst einmal auf den Klienten Taro Yageriko, dessen Vater ein wohlhabender Kaufmann war. Der Senior war ein wesentlich häufigerer Kunde im Geleitschutz-Geschäft als der Junior. Der Junior war de facto nichtmals im gleichen Metier wie der Vater tätig, sondern fühlte sich sehr viel mehr alten Gräbern und staubigen Bibliotheken hingezogen.
Wir haben die verlangte Dienstleistung auf jeden Fall erfüllt bestätigte Epona im Brustton der Überzeugung. Nein, unsere Schuld wars nicht, dass er dort an seiner Ausgrabungsstätte nicht weiter buddeln konnte wie er wollte. Zumindest nicht unsere Schuld im Speziellen. Die Jinchuuriki zuckte arglos mit den Achseln. Ich meine, wer auch immer dieses Geheimversteck angelegt und mit Zeug vollgestopft hat, ist dran schuld. Irreführung des Forschergeistes oder so, würde ich sagen. Unser Klient dachte halt, Super da ist was zum Gucken und ins-Museum-stellen. Leider kamen dann Rion, Chinatsu und ich und sagten: Nein, nicht ins Museum! Um die Situation zu verdeutlichen, wedelte Epona mit dem Zeigefinger vor der Nase der ihr am nächsten stehenden und gerade schweigenden Selena herum wie ein Oberlehrer aus der Akademie. Nein, kein Museum! Nichts für Zivilisten! Würden sie wissen, was da alles herumliegt, müssten wir sie umbringen, sagten wir. Daraufhin wurde er sauer. Und ich setzte ihn vor die Tür.
Bei Selenas letzter Frage lief die Kiobashi allerdings ein kleines bisschen rot an und blies die Backen auf. Oh. Nun, nein, ordnungsgemäß nach Hause eskortiert haben wir den Klienten nicht. Es herrschte nach unserem Verbot, das Gewölbe weiter zu untersuchen, so ein schrecklich schrecklich angespanntes Verhältnis, wissen sie? Er ist förmlich abgedampft, mit seinen zwei Kollegen, einfach weg vom Fleck. Sie wedelte mit der Hand, als verscheuche sie eine Fliege. Er hatte es verflucht eilig. Und um ehrlich zu sein, hatten wir zu diesem Zeitpunkt gerade das Problem mit dem Einsiedler, den ich lieber festgesetzt haben wollte. Von daher, nein, nach Hause gebracht haben wir ihn nicht.
Aber... wie ein Herumtreiber wirkte er nicht. Eben wie so ein klassischer Sohn seines Vaters, verstehen sie? Wird sicher wieder zuhause sein.
Um von einem Schuldeneintreiber besucht zu werden. Dieser Gedanke zauberte erneut ein vergnügtes Lächeln auf Eponas Lippen.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Do Jul 19, 2012 2:10 pm

Selena fragte sich, ob Epona nur zu ihr so sprach, oder auch zu den Klienten des Dorfes. Die laxe Art war Selena recht gleich, immerhin sollte sich jeder Shinobi so entwickeln können, wie er oder sie es für richtig hielten, dennoch war auch Epona irgendwo eine Repräsentantin des Dorfes. Selena selbst tat viel dafür, innerhalb Konohas, aber auch ausserhalb als Freund und Helfer aufzutreten, den Ruf der Shinobi auf der Welt generell zu verbessern und für eine vergleichsweise friedliche Koexistenz zu sorgen. Aber wie die Shinobi ausserhalb des Dorfes auftraten, konnte Selena unmöglich wissen, immerhin verhielt man sich ihr gegenüber meistens völlig anders - und selbst wenn nicht, so bestand der Verdacht, dass sie es tun könnten. Und wenn Selena sich nach der Zufriedenheit der Klienten erkundigte, hörte sie zumeist auch nur das, was man glaubte, was sie hören wollte.
Vielleicht sollte sie es einfach mal selbst auf die Probe stellen und gucken, wie sich ihre Schützlinge so machen. Sowohl charakterlich, als auch im Rahmen des Auftrags, denn bei aller Freundlichkeit, so müssen ihre Shinobi auch seriös wirken. Je nachdem, was Selenas Test ergab, konnte sie dann ja noch immer entscheiden, ob der jetzige Klient sich zu recht beschwerte, oder nur die Kosten drücken wollte. Es missfiel der Kage ein wenig, derartiges testen zu müssen, aber sie wollte vor allem auch als gerechte Kage bekannt sein, nicht als korrupte Person. Und um das sicherzustellen, würde sie einmal überprüfen, wie Epona sich gegenüber anderen Klienten gab, nicht, dass der Klient der letzten Mission schlechte Publicity für das Dorf machte.
"Epona, was steht bei dir als nächstes auf dem Plan? Hast du bereits einen Auftrag, oder stehst du derzeit zur Verfügung?", fragte Selena daher mehr oder weniger beiläufig.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Jul 21, 2012 12:54 am

Mit Erleichterung nahm Epona die Reaktion der Hokage auf. Offenbar folgte auf das Eingeständnis, den Kunden nicht mehr bis nach Hause begleitet zu haben, keine zu große Rüge. Hatte sie schon halb befürchtet. Wäre eine unangenehme Wendung gewesen, doch Selena schlenkerte darüber hinweg und zu einem Themenwechsel. Nebenher erkundigte sie sich über die nächsten Projekte der Jinchuuriki.
Epona schaute mit einem Male wieder sehr neugierig drein. Einen Auftrag habe ich noch nicht wieder bekommen, Hokage-sama erwiderte sie daher heiter. Stehe im Augenblick absolut frei für alles und jeden. Geben sie mir ruhig etwas zu tun. Sie schielte auf den Schreibtisch und versuchte offenbar, einige der Dokumente zu lesen, wobei sie die Schrift auf dem Kopf natürlich ein ganz klein wenig behinderte. Was wäre es denn, wenn ich so fragen darf? Was Spannendes? Der letzte Dienst hatte seine spaßigen Seiten, da will ich gar nicht jammern, aber... najaaaa... Sie lächelte Selena vielsagend zu. Ich könnte auch mal wieder eine größere Aufgabe bekommen. Vielleicht etwas, was den hier ein wenig fordert. Bei den letzten Worten tätschelte sie ihren Bauch, wo das Siegel wohl sein musste, das ihren Bijuu an der Leine hielt.
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Jul 22, 2012 3:03 am

Selena war etwas erstaunt über die Reaktion Eponas, insbesondere über ihre Aufforderung nach einer etwas härteren Mission. War das alles nur Gerede, oder sehnte sich Epona wirklich nach einer richtigen Herausforderung? Hatte sie überhaupt verstanden, worum es hier ging? Wovon sie redete, wenn sie "ihn" meinte? Sie musste zugeben, dass Epona sie im Moment verwirrte, und so gab Selena zunächst einmal eine undeutliche Antwort.
"Keine Sorge. Du... Ihr... werdet eure Chance noch bekommen. Nicht jeder Auftrag kann gleich von anfang an darin bemessen werden, wie aufregend er verlaufen wird, daher kann ich dir nichts versprechen. Manche Auftraggeber untertreiben die Gefährlichkeit ihrer Mission maßgeblich in der Hoffnung, mit einer niedrigeren Rechnung davonzukommen.
Aber sag mir doch bitte, was veranlasst dich dazu, deinen Bijuu so frei heraus nutzen zu wollen? Wie steht es mit eurem Verhältnis zueinander?"
Selena war sich nicht sicher, ob ihre Frage zu persönlich, talktlos oder völlig legitim war, doch es interessierte sie schon. Schlecht konnte es wohl nicht darum stehen, sonst wäre Epona bei Weitem nicht so ausgelassen, doch die Kage wollte sicher gehen, dass alles in Ordnung war. Das Offensichtliche bestätigt sehen, wo reine Vermutungen zu fatalen Fehlern führen könnten. Denn der Bijuu an sich war mehr als nur Chakra, er hatte eine eigene Persönlichkeit und diese zu respektieren war etwas, was nicht nur Epona allein bewerkstelligen musste.

Nachdem Epona geantwortet hatte, würde Selena ihr schließlich die Mission eröffnen, die die Hokage für Epona bereits im Geist vorbereitete.
"Die Mission, die ich für dich ausgewählt habe, sollte dieses Mal noch eine ruhige werden. Eine Eskorte eines einflussreichen Teehändlers von Konoha ins Teereich. Du wirst ihn morgen früh am Haupttor antreffen, erkundige dich beim Wachposten nach ihm. Euer Weg führt bis an die Grenze des Teereichs, dort entscheidest du, ob du umkehrst oder den Händler weiter begleitest. Der Auftrag sieht jedoch nur eine Eskorte bis zur Grenze vor, das hat diplomatische Hintergründe, die zu verworren sind, um sie im Einzelnen zu erklären. Vielleicht ist er auch einfach nur ein Geizkragen und erfindet eine Ausrede, um nicht als Knauser gebrandmarkt zu werden. Achja, sein Name ist Hiroshi. Sei aber nicht allzu lax, wie ich erwähnte, ist Hiroshi sehr bekannt und, gemessen an seinem Vermögen, mächtig. Es ist gut möglich, dass jemand an diesem Reichtum teilhaben möchte, also halte die Ohren offen. Versuche aber, deinen Bijuu im Zaum zu halten, wir wollen die Kunden schließlich nicht erschrecken. Andererseits ist ein verängstigter klient besser, als ein toter Klient. Daher tu, was du für angemessen hälst. Die Reise sollte etwa 4 Tage dauern, bereite dich entsprechend vor. Noch irgendwelche Fragen?"
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Fudo Kano
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Jul 22, 2012 7:59 pm

-> kommen von dem Haupttor Konohas
[Anm. Ich habe von Ayase die Genehmigung, dass wir sie quasi überposten und dort zurücklasen, da sie in den Urlaub fährt.]

Es war noch nicht allzulange her, dass der junge Mann hier gewesen war, vielleicht 2 Stunden. Und innnerhalb dieser Zeit hatte sich das Team, welches er am liebsten mit auf die Mission genommen hätte in Rauch aufgelöst. Nun hieß es also umplanen. In seinem Kopf ging er bereits allemöglichen Alternativen durch, alle möglichen potentiellen, vor allem ihm bekannten Shinobis, welche er für die Mission gebrauchen könnte. Sein Blick glitt zu Ayase, jedoch sagte diese ihm, dass er zuerst zur Kage gehen sollte, denn immerhin, und dies hatte sie richtig gedeutet, stand bei dem jungen Fudo eine Mission an. Eine Mission, welche eigentlich von diplomatischer Wichtigkeit war, zumindest nach seiner eigenen Auffassung. Sie wollte ihn auch, aufgrund von Diskretionsgründen alleine den Raum beretrenten lassen und wartete im Foyer, bis sie dran war. Kano stand nun also, nachdem er sich bei Ayase verabschiedet hatte vor der Tür der Kage. Darin befanden sich weiterhin die beiden Kagebunshin, jedoch auch eine Person, die dem jungen Mann nur allzuvertraut war. Es handelte sich hierbei um Kiobashi Epona, eine Freundin Sayos, welche damals mit ihrem Verhalten dem der verstorbenen Braunhaarigen sehr nahe kam. Es war ein festes, jedoch immernoch höfliches Klopfen, welches der junge Mann an den Tag legte. Es gab 2 Selenas, wenn sich eine davon um die Belange der Kiobashi kümmern würde, könnte er sich an die Andere wenen, um mir dieser dann die verbleibenden Posten für seine Mission durchzusprechen. Nun hieß es warten, er musste warten, bis man ihn hereinbat. Ob dies nun so war, dass er warten musste, bis die Kiobashi den Raum verließ, oder aber bis er einfach hineingebeten würde, doch einfach so hineingehen würde er gewiss nicht, denn immerhin hatte er dafür zu viel Anstand. Zum einen blieb ihm zwar Chinatsu als Begleitung, auf die er jedoch auch weiterhin zurückgreifen würde, jedoch fehlte ihm eine entscheidene Person, nämlich eine weibliche Hyuuga. Warum gerade eine weibliche Hyuuga? Nun er hatte so seine Probleme mit den männlichen Ablegern dieses Clans, und deshalb würde er auch stets solche, sofern es mögliche war meiden. Das sollte jetzt keine Diskriminierung sein, nein, er würde ihnen nichts unterstellen, jedoch zog er es vor lieber den sanften Personen vorlieb zu nehmen. Nach seiner Erfahrungen waren nämlich der Großteil der weiblcihen Hyuugas mehr oder weniger von sanfter Natur. Sie hatten viel Einfühlungsvermögen und auch dies zeugte davon, dass man sie auf einer Mission, bei der jedes gesprochene Wort falsch gedeutet werden könnte, von Vorteil sein. Auch könnte so jemand die wilde Chinatsu ausgleichen. Um schneller voran zu kommen gab er auc hdie Strategie auf, dass er als 4-Mann-Team Yukigakure aufsuchen möchte. Er würde nun ein 3-Mann-Team daraus machen. Das lag daran, dass zum einen so die Fähigkeiten besser interagieren können, und man auch flexibler auf diverse unvorhergesehene Tatsachen reagieren könne. Vorsichtig zupfte der junge Blondschopf sich seinen Handschuh zurecht. Er konnte ja immerhin nicht mit Knitterfalten bei der Kage auftauchen. So folgte dem Handschuh noch einmal seine Kleidung und schließlich sein Sakko. Wenn er nachher bei der Kage raus war und sich von Ayase verabschiedet hatte, würde er vorerst neue Kleidung anziehen, denn in seiner jetztigen Kleidung fühlte er sich mehr als unwohl, ja fast schon schmutzig. Rasch verdrängte er den Gedanken sofort kehr zu machen und nach Hause zu gehen, nur um sich dort umzuziehen und zu reinigen. Kano war im allgemeinen ein sehr reinlicher Mensch. Kurz schloss er die Augen und unterdrückte zusätzlich das Verlangen. Es musste weg, dieser Zwang durfte jetzt nicht die Oberhand gewinnen, denn immerhin hatte er bereits geklopft und spätestens jetzt einfach zu gehen war mehr als unhöflich und würde gewiss ewig an ihm nagen, ihm gar schlaflose Nächte bescheren.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mo Jul 23, 2012 7:52 am

"Manche Auftraggeber untertreiben die Gefährlichkeit ihrer Mission maßgeblich in der Hoffnung, mit einer niedrigeren Rechnung davonzukommen."
Oh ja pflichtete Epona sachverständig bei. Immer untertreiben. Das können sie gut. Es sei denn, sie wollen dich für eine kleine Sonderaufgabe, dann übertreiben sie ganz gewaltig. "Unglaubliche Herausforderung, zwanzig Wachen rund ums Bett, selbst wenn er nicht drinliegt, sein Essen geht erst über drei Vorkoster und seine sanitären Örtlichkeiten werden dreimal täglich desinfiziert und bla bla bla". Die Kiobashi hielt abrupt inne. Ich mache natürlich keine unautorisierten Sonderaufgaben.
"Aber sag mir doch bitte, was veranlasst dich dazu, deinen Bijuu so frei heraus nutzen zu wollen? Wie steht es mit eurem Verhältnis zueinander?"
Oh, das ist einfach. Epona hatte absolut nicht den Eindruck, als habe sie zu locker über ihren Bijuu gesprochen. Sie lächelte vergnügt, da Selena mit der Anrede kurzzeitig ins Stocken kam. Es reicht, wenn sie mich allein ansprechen, Hokage-sama. Vertraulich lehnte sich die blonde Kunoichi vor und flüsterte der Kagebunshin, die neben ihr stand, ins Ohr: Er hört meistens sowieso nicht zu.
Ihre Laune war bestens. Eindeutig. Und warum ich ihn gern austesten würde? Weil es mir viel leichter fällt, ihn in Aktion zu bringen, wenn die Herausforderung entsprechend ist. War doch ganz einfach und einleuchtend. Nicht?
In der Kurzfassung der Mission dünnte Eponas Lächeln ein wenig aus. Eine viertägige Reise mit einem Händler namens Hiroshi klang nicht ganz nach der fordernden Killer-Aufgabe, die sie sich vielleicht gewünscht hätte. Doch nun gut, wer war sie, sich zu beschweren?
Tun, was ich für angemessen halte fasste die Jinchuuriki daher zusammen, Morgen früh am Haupttor, vier Tage. Jawohl! Keine Fragen mehr.
Nach einer formvollendeten Ameldung verließ Epona das Büro.
Und trat beinahe schwungvoll in Kano hinein. Oh machte sie. Und blickte auf. Hi. Mit einem ganz und gar bezaubernden Lächeln schob sie sich an ihm vorbei und tätschelte ihm beiläufig den Arm. Hab Spaß da drin, sie ist zu zweit. Damit verschwand sie.

tbc: Irgendwo in Konoha
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Haruki Selena
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Di Jul 24, 2012 12:14 am

(out: einer kommt, einer geht, nicht viel für mich zu tun, daher nur ein kurzer Post ^^)

Epona redete und redete und redete. Anstelle sich kurz und knapp zu fassen, militärische Ausdrucksweise, wie man es jungen Genin, scheinbar nur gelegentlich, wie Selena ab und zu stirnrunzelnd feststellen musste, beibrachte, zu nutzen, schaffte sie es, ihre Kernaussagen mit einer beeindruckenden Natürlichkeit derart umgangssprachlich und lässig zu verpacken, dass Selena sich in ihrem eigenen Büro etwas fehl am Platz fühlte. Zumindest war Epona gut gelaunt und der Bijuu machte auch keine Probleme, dachte die Kage sich im Stillen, während sie Eponas Wortfluss über sich ergehen ließ. Fragen hatte sie dann aber keine mehr, Anmerkungen auch nicht, was Selena offen gesagt etwas überraschte. Und so verließ Epona nach einer Abmeldung den Raum, eine Umgangsform, die Selena zwar nicht als nötig erachtete, durchaus aber wohlwollend aufnahm - es zeigte, dass Epona trotz aller Geselligkeit den Respekt vor Selena als Vorgesetzter beibehielt.
Kaum dass Epona den Raum verlassen hatte, hörte Selena sie sogleich aufs Neue, offenbar stand schon der nächste Mensch vor ihrer Tür und wartete.
"Puh, heute ist aber ziemlich was los...", dachte Selena nur bei sich und war froh, dass ihr Original beschlossen hatte, Aufgabenverteilung zu betreiben. Als ein Individuum hätte sie nie gleichzeitig ihre Leute betreuen UND während dieser Ablenkungen effizient Akten durcharbeiten können.
"Herein!", rief sie, kurz nachdem Epona den Raum verlassen hatte. Durch die offene Tür konnte sie bereits Kano sehen. Vermutlich hatte er Neuigkeiten oder Fragen betreffend der Mission, die Selena ihm vorhin gegeben hatte.
"Wie kann ich helfen?", fragte sie, kaum dass Kano den Raum betreten hatte.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Di Jul 24, 2012 12:49 am

Kano sah der jungen Kiobashi hinterher und runzelte die Stirn. Was sollte dieses merkwürdige Verhalten? Es klang fast so, als würde Epona ihn auffordern mit der Kage intim zu werden. Kurz und knapp, ja fast schon kaum merklich schüttelte er den Kopf. Nein, so war er nicht und so wird er niemal sein. Er war niemand, der mit einer Vorgesetzten intim werden würde, dafür war er viel zu verbohrt und viel zu schüchtern. Ja, der junge Mann war, wenn es um direkte Gefühle ging schüchtern, auch wenn man es ihm nicht anmerken würde. Ohne auch nur ein wenites Wort zu verlieren schritt er mit erhobenem Kopf in das Büro der Kage. Vorsichtig schloss er hinter sich die Tür und verneigte sich vor den Beiden Selenas. Da er dies in die Mitte tat und zu keiner speziell trat er auch in die Mitte des Raumes um zu sprechen. Rasch verdrängte er im Kopf die Gedanken daran, die die Kiobashi ihm eingetrieben hatte. Scheinbar dachte sie sich, ... nein, dieser Gedanke würde nur ausschweifen und deshalb brach er ihn sofort ab. Kano lebte zwar momentan nur noch durch seinen neuen Dienst, jedoch war deshalb auch nicht gleich die junge Frau vor ihm das Ziel seiner Begierde. Kano hatte in seniem ganzen Leben niemals eine Liebschaft gehabt, warum sollte er gerade jetzt damit anfangen? Andererseits konnte man diesen zweideutigen Gedanken seitens Epona auch falsch verstehen, was hier durch aus möglich war. Nun hieß es das vorbringen, weswegen er hier war.
Verzeihen Sie noch einmal die Störung Selena-sama, jedoch hat sich eine Änderung in der Teamplanung ergeben. Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass Uzumaki Len nicht auffindbar ist und dass Hyuuga Chiasa aufgrund einer schweren Erkrankung im Krankenhaus liegt und dies ohne Bewustsein. Ich möchte Sie daher bitten mir eine ausgebildete Hyuuga zur Verfügung zu stellen, da das Byakugan unverzichtbar ist., erklärte er nun und machte eine Künstlerpause, um seine Worte kurz wirken zu lassen.
Ich werde nach dieser Unterredung Nura Chinatsu aufsuchen, ebenso Nara Asher., sagte er nun und verharrte in seiner Position. Er blickte zu der Selena, welche ihm die volle Aufmerksamkeit schenkte, denn so hatte er auf jeden Fall einen Gesprächspartner. Der junge Mann war sich sicher, dass die Selena, welche nun über den Akten hing jene durchforsten wird und eine entsprechende Person heraussuchen wird. Sollte die Hokage fragen, weshalb gerade eine weibliche Hyuuga an der Seite des jungen Mannes kämpfen sollte, würde er auch darauf antworten, jedoch ohne eine Frage seitens Selena war eine Äußerung diesbezüglich irrelevant.
Ebenso möchte ich Sie bitten mir ein Schreiben anzufertigen, welches mich für Verhandlungen mit Yukigakure bemächtigt, welches ich am Tor vorzeigen kann, um entsprechende Autorität zu präsentieren. Ich habe den Plan es als 4-Mann-Team zu vollziehen widerlegt und werde nun nur noch als 3-Mann-Team agieren, sollten Ihrer Seits keinerlei Anmerkungen auftreten., sagte er nun. Es waren alles präzise und direkte Äußerungen, er schmückte seine Worte diesmal nicht aus, sondern lies diese fast schon ein wenig hart klingen. Dies lag wohl daran, dass er noch ein bisschen angespannt war, auf Grund des Wiedersehens mit Epona, wenn dieses auch ausgesprochen kurz verlaufen war. Ebenso hatte er eine neue Freundin gefunden und auch dies machte ihm, der sonst so gut wie keine sozialen Kontakte hatte irgendwie ein bisschen nervös. Eben letztere Empfindung würde er jedoch niemals nach außen hin zeigen, denn Nervosität war eine Schwäche, eine Schwäche, der sich nicht leisten konnte. Sein Blick war starr auf Selena gerichtet, jedoch nicht aufdringlich, oder durchdringlich, sondern eher matt, fast schon, als würde er im Hinterkopf ca. 90% seiner Gehinrkapazität dafür aufbrauchen zu denken. Es war nur ein kurzer Blick zu der anderen Selena seitens des Blonden, eher er wieder auf der Dame verharrte, die ihm seine Aufmerksamkeit schenkte. Was wollte Epona eigentlich hier? Sie war wahrscheinlich entweder von einer Mission zurückgekehrt, oder aber sie würde gewiss bald auf eine Mission gehen. Kano wollte indes sich allmälich reinigen. Das Blut an seinem Hemd war mehr als unangenehm, jedoch hatte er momentan keinerlei Wahl, er musste dadurch, ob er wollte, oder nicht. Die Hokage war um eniges wichtiger, und unterdrückte er den Drang, dem Drang nachzugeben. Zwangsneurosen waren alles andere als angenehm. Ebenso hielt er sich zurück die Akten Selenas sortieren zu wollen, denn immerhin wird jene eine eigene Sortierung haben und in dieser Sortierung haben die Finger des Ordnungsfanatiker nichts zu suchen. Um sich selber in Zaum zu halten verschränkte er hinter seinem Rücken seine Hände und umfasste sein Handgelenk. Dies war für ihn selber ein Zeichen der Zurückhaltung.
Besteht denn noch die Möglichkeit auf eine andere Hyuuga auszuweichen, oder war Hyuuga Chiasa die Einzige, die momentan zur Verfügung stand?, fragte er nun und lies seine Augen über alles in dem Raum befindliche schweifen. Er sog alles in sich auf, jedes noch so kleine Detail, fast war er dazu geneigt sich zu merken wie groß die Fläche an Staub auf dem Regal war, jedoch war auch dieser Feind einer, den nicht er, sondern die Putzkolonne unter Selena bekämpfen muss. Sein Feind hieß nun Yukigakure, seine Mission hieß Yukigakure und alles was dazu gehörte. Detallierte Kartografien würden gewiss gefragt sein, wenn er zurückkehrte, damit er diese der Kage vorlegen konnte, ebenso sollten alle möglichen Gesichter, die gesehen wurden auch möglichen Rängen zugeordnet werden können. Dafür war wohl ein Einbruch in das Personalregister von Nöten. Kano würde seine Mission wohl zweiteilen. Zum Einen die offizielle Mission, die die Verhandlungen mit sich zogen und zum Anderen die Spionage. Eben jenes war u.a.a sein Spezialgebiet und dies würde er gewiss auch nicht einfach so schleifen lassen. Nein, während seiner Abwesenheit vom aktiven Dienst hat er sich viele und endlos viele Szenarien vorgestellt und diverse Fälle rekonstroiert. Man hatte ja sonst nichts anderes zu tun, während man in der ambulanten psychatrischen Klink war. So hatte er u.a. seine Krankenakte, welche stets unter Verschluss war, jeden Abend einmal überprüft, um zu sehen, welche Meinung die psychatrische Betreuung über ihn hatte. Er würde wohl auch Chinatsu dann für den großen Knall nehmen, sollte dies von Nöten sein und mit der gebornenen Spionin wird er wohl den Einbruch durchführen, damit diese ihm Rückendeckung geben konnte.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Jul 29, 2012 4:15 am

Out: Von asher hab ich heute erst gehört, dass er sich nach Kumogakure aufmachen wollte. wenn ich also nicht gerade völlig verpeilt bin, kannst du ihn dann gar nicht mitnehmen, oder hast du einen anderen Kenntnisstand?)


Selena wartete, bis Fudo Kano hereingetreten war und lauschte dann seinen Erzählungen. Offenbar war Kanos vorläufiges Team geplatzt - etwas, was Selena ganz und gar nicht gefiel, besonders, da nach ihrem Kenntnisstand alle angefragten Shinobi verfügbar waren. Sie nahm sich jedoch schnell einen Zettel und vermerkte das Fehlen der beiden mit Begründung darauf.
"Chiasa liegt bewusstlos im Krankenhaus? Wissen Sie zufällig, woran sie erkrankt ist, oder hat man es ihnen nicht sagen können?" Selena fragte weniger darum, um herauszufinden, wann Chiasa wieder genesen würde, als vielmehr darum, dass sie sich persönlich betroffen fühlte - wenn ein Shinobi bewusstlos im Hospital lag, musste es etwas wirklich ernstes sein. Und trotz aller Professionalität eines Kagen, der in der Lage sein musste, seine Untergebenen im zweifel ohne zu zögern in den Tod zu schicken, so war es doch etwas anderes, wenn diese, möglicherweise lebensbedrohliche, Situation völlig unverschuldet auftrat. Für das Fehlen des Uzumakis hingegen gab es absolut keine Entschuldigung.

"Len ist unauffindbar, sagten Sie?" Selena wandte sich an ihr Ebenbild. "Machst du bitte gleich eine Nachricht fertig?"
Die andere Selena verstand: Wenn Uzumaki Len nicht aufzufinden war, musste das bedeuten, dass er sich versteckte, abgehauen oder entführt worden war. Die andere Selena würde daher augenblicklich alle Dorftorposten benachrichtigen, um nach dem Jinchuuriki Ausschau zu halten. Uzumaki Len war ein Shinobi ihres Dorfes, ein Kind und der Träger des Kyuubis - wenn ihm etwas zustoßen würde, dann wäre dies gleich dreifach unverzeihlich. Selena war wohl oder übel gezwungen, im zweifel einen Fahndungsbefehl herauszugeben und Len als Missingnin einzustufen, wenn er nicht innerhalb der nächsten Stunden gefunden würde. Selena und Selena dachten in dieser Hinsicht dasselbe und so verließ die bisher passiv arbeitende Kage Bunshin den Raum, um die Dorfsicherheit von den neuen Ereignissen in Kenntnis zu setzen.
"Kano, ich brauche genaue Informationen, seit wann Len vermisst wird, soweit sie Ihnen zur Verfügung stehen. Die sache mag vielleicht nicht ernst sein, aber ich versetze lieber einmal das ganze Dorf in Aufruhr, als einmal zu viel zu nachlässig zu sein - wir sprechen hier immerhin von Len."
Das letzte Len hätte hier stellvertretend für 'Kyuubi Jinchuuriki' stehen können, doch Selena meidete die Bezeichnung bewusst - sie wollte Lens Wichtigkeit nicht auf seinen Status als Monsterträger reduzieren und Kano würde auch so verstehen, worum es hier ging.

Nachdem sie das mehr oder weniger geklärt, oder vielmehr, initiiert hatte, konnte sich Selena auch endlich Kanos neuem Wunsch zuwenden.
"Die Hyuuga kann ich Ihnen zur Verfügung stellen: Hyuuga Mio ist gerade auf dem Trainingsplatz und wird von mir einem Test ihrer Fähigkeiten unterzogen. Ich kann sie Ihnen aber jederzeit abstellen, sofern sie nicht allzu sehr vom Kampf belastet wird. Chinatsu ist weiterhin eine akzeptable Wahl, ausschließlich bei Asher bin ich mir nicht sicher, soweit ich weiss, ist er bereits einer Mission in Kaminari no Kuni zugeteilt, es kann aber auch sein, dass der Plan inzwischen geändert wurde. Bevor ich Ihnen diesen Shinobi also zusage, müssen Sie sich um seine verfügbarkeit erkundigen. Mein Kenntnisstand ist, dass er sich auf den Weg nach Kumogakure machen sollte. Es würde mich wundern, wenn eine Nachricht wie diese nicht bis zu mir durchgedrungen wäre. Wie dem auch sei, die beiden anderen Shinobi werde ich Ihnen umgehend zuteilen.
Die restlichen Missionsparameter sind gleichbleibend, oder gibt es weitere Dinge, die Sie noch ansprechen müssten?"
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Aug 05, 2012 8:29 am


Kano schloss kurz die Augen und lies das Gesagte der Hokage auf sich wirken. Sie hatte ihm nach dem Befinden von Chiasa gefragt, doch konnte er weiß Gott keine Antwort entsprechend geben. Er selber hatte es nur durch einen Mittelsmann erfahren. So wie er die Situation gerade einschätze, war dieser Chu'nin wohl von Chiasa her gekommen, welcher, bevor sie umkippte, von ihr informiert wurde. Seine Gedanken jedoch drehten sich weiterhin um den möglichen restlichen Verlauf. Er hatte wohl mitbekommen, dass die junge Hyuuga nach Len gesucht hatte, jedoch dieser unauffindbar war, also hatte er ihn einfach abgeschrieben. Sie erzählte auch von einer jungen Dame, Hyuuga Mio, die scheinbar vollends ausgebildet war und über entsprechende Kampfkraft verfügte, sowie gute Fähigkeiten mit dem Byakugan. Ja, dieses Dojutsu war unverzichtbar für eine Mission, ein ideales Werkzeug, um Gegenden auszuspionieren, um Chakraverläufe zu erkennen, jedoch auch um Menschen zu verfolgen, die sich weiter weg befinden. In den Tönen, in denen die Kage von der Dame sprach waren ihre Fähigkeiten wohl unangefochten und unbestreitbar, also würde er diese auch nicht anzweifeln. Er hatte die Zustummung, dass er Nura Chinatsu mitnehmen könnte, jedoch machte sie sich um Asher gedanken. Warum eigentlich? Immerhin wollte er diesen nicht wegen einer Mission aufsuchen, sondern aufgrund von Trainings. Er wollte von Asher im Bereich der Fuinjutsu traninert werden und wollte entsprechende Fähigkeiten für die Bändigung Bijûs erlangen. Asher war ebenso prädestiniert für die Bijûkontrolle, denn immerhin hatte er lange Zeit mit Kiobashi Epona zusammen gearbeitete, eine Frau, die alles andere als einfach war, sowohl vom Charakter her, wie auch von den Fähigkeiten. Sie konnte mittlerweile ihren Bijû bis zu einem bestimmten Grade kontrollieren, jedoch, so schätze Kano es ein, würde es gewiss noch ein bisschen dauern, bis die vollendete Perfektion erreicht sein würde. Vielleicht wäre dies auch ein Tranining, welches für die junge Chû'nin, auch als Nura Chinatsu bekannt, hilfreich wäre. Die Kontrolle, bzw. die vollendete Symbiose mit dem Bijû zu erlangen, dies war wohl das höchste Ziel, welches ein Jinchuriki erreichen konnte. Da fiel ihm ein, dass die junge Kage ihn auch noch wegen Len fragte. Er hatte diesbezüglich keinerlei Informationen, woher auch? Ihm wurde es selber einfach so mitgeteilt. Entweder er nahm es hin und arbeitete damit, oder er hatte wohl pech gehabt. Nun öffnete er seine blauen Augen und blickte in die Grünen der Kage. Es kam manchen so vor, als würde Kano bis auf die Seelengrund schauen, wenn er jemanden so anschaute. Es war gruselig, denn in einem Menschen zu lesen, ihn zu lenken, das war eine der Künste, die er mit seiner guten Rethorik, aber auch mit seinen restlichen Fähigkeiten gut zustande bekommen konnte. Seine Augen analysierten aufgrund der Körperhaltung und der Aussprache die Worte der Kage. Sie war besorgt wegen Len, aber auch wegen Chiasa. Zum ersteren lag dies entweder daran, dass er der Jinchuriki des Kyubi war, jedoch konnte dies auch daran liegen, dass sie um die Shinobi unter ihrem Kommando besorgt war. Dies sah man auch daran, dass er sowohl in ihren Augen, wie auch in ihrer Stimmenlage sehr gut herauslesen konnte, dass sie sich um Chiasa sorgte. Natürlich, für einen Shinobi gehörte der Tot zum täglichen Geschäft, jedoch das dahinraffen aufgrund einer Krankheit war eher selten der Fall. Ein Shinobi arbeitete stets viel und bewegte sich ständig. Er tranierte und stählte somit in täglicher Arbeit den Körper, und eben deshalb war es eher selten, dass man aufgrund von Krankheiten in die Klinik eingeliefert wurde. Zu den anderen beiden Personen konnte Kano sagen, dass sie bei Chinatsu wahlrich keinerlei Einwände hatte, denn immerhin gab es auch keine. Warum denn auch? Sie war von einer Mission zurückgekehrt und würde nun wieder auf eine Misison gehen. Bei Asher jedoch hörte er wahrlich Verwunderung heraus. Dies lag aufgrund einer missglückten Aussage, seitens Kano. Er legte sich eine Hand auf die linke Brust und verneigte sich.
Verzeihen Sie, jedoch würde ich gerne chronologisch auf Ihre Aussagen eingehen., sagte er und machte eine Künstlerpause. Sein Blick glitt kurz zu der anderen Selena, ehe er wieder zu der, welche ihm gegenüber saß zurückglitt.
Was das Anliegen mit Chiasa angeht, so kann ich Ihnen leider nicht viel dazu sagen. Es wurde mir nur von einem mir unbekannten Chû'nin zugetragen, dass er mir eine Nachricht überbringen sollte. Diese sah so aus, dass er mir eine Meldung bezüglich Chiasas Gesundheitszustandes machte, jedoch scheinbar nach erfolgloser Suche nach Len, auf dessen Suche sich Chiasa befand, mir die Nachricht ebenfalls mitteilte, dass dieser nicht aufzufinden sei. Ich kann Ihnen leider keinerlei Aussage darüber geben, wie genau und wo er gesucht hat, denn dies entzieht sich leider meinem Kenntnisstand., sagte er und erhob seinen Oberkörper wieder. Ebenso lies er seine behandschuhte Hant zu Boden gleiten und schlaff herabhängen. Nun war es an der Zeit das Missverständnis aus der Welt zu schaffen, und auf die neue Hyuuga einzugehen.
Was können Sie mir zu Hyuuga Mio erzählen? Wie weit ist sie, welchen Rang bekleidet sie und könnten Sie mir Einsicht in ihre Personalakte gewähren? Natürlich in die Ofizielle. Für den Fall, dass geheime Missionen, sowie anderwaltige Geheimnisse von statten gegangen sind, ist es nicht notwendig mich darin einzuweihen., sagte er nun. Er wollte ihre Fähigkeiten einschätzen können, damit er besser agieren könnte und die Teamplanung weiter voranschreiten konnte. Er musste zusehen, dass das Team funktionierte, dies war immerhin die oberste Direktive für ihn als Teamleiter.
Ich würde gerne eine Äußerung meiner Seits ergänzen, bzw. revidieren. Es schien angeklungen zu haben, dass ich Nara Asher für meine Mission mitnehmen möchte, und diesen als viertes Mitglied meines Teams einsetzen wollte, jedoch werde ich diesen nur aufsuchen, um mich von ihm trainieren zu lassen. Sollte er eine Mission antreten, so werde ich ihn gewiss ziehen lassen. Ich werde mich bei ihm auch mit Unterdrückungssiegeln für die Chakrakontrolle eines Bijûs bereichern. Es gibt keine mir bekannte Person, die prädestinierter wäre, als dieser Mann um mir die Lehren der Bijûuntedrückung beizubringen., stellte er nun richtig. Gab es noch fragen? Von seiner Seite aus nein, jedoch würde er bald aufbrechen wollen, denn immerhin war die Zeit ein wichtiger Faktor.
Sagen Sie, wäre Hyuuga Mio bereit zum morgigen Tag aufzubrechen? Ich würde mich gerne morgen um 7:00 Uhr auf den Weg nach Yukigakure machen. Gibt es für diese Mission eine Zeitvorgabe? Spionagemissionen, aber auch Verhandlungen können meist sehr lange dauern, und so ist meine Frage, ob diese Mission innerhalb von bestimten Tagen, oder Monaten absolviert werden muss. Eine vielleicht notwendige Infiltration muss ebenso vorbereitet werden, sollte der legale Weg nicht funktionieren. Wie Ihnen gewiss bekannt ist, bin ich für solche Missionen ausgebildet., sagte er nun und betrachtete die Reaktionen der Kage. Was würde wohl auf seine Äußerungen alles passieren?
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mo Aug 06, 2012 2:31 am

Kano hielt einen langen Vortrag, ging dabei aber auf alles ein, was Selena ihn bisher gefragt hatte. was er von sich gab, klang vernünftig und traf auf Selenas Verständnis - warum auch nicht, sie kannte Kano schließlich für seine gründliche Arbeit. In diesem Fall vielleicht nicht so gründlich, wie Selena es gerne gehabt hätte, denn Lens und Chiasas Schiksal war für die Kage immer noch im Inneren einer Blackbox verborgen, doch es war nicht an ihr, ihn dafür zu kritisieren, kannte sie doch nicht die Umstände. Kano hatte sich auf seine Mission vorzubereiten, sie konnte nicht von ihm erwarten, Privatdetektiv zu spielen - und das auch noch ungefragt. Nein, Kano machte, was man von ihm verlangte, deswegen würde Selena sich selbst um die Sachen kümmern müssen.
Das nächste Thema war Hyuuga Mio. Fudo Kano wollte Informationen über sie. Das war ein schwieriges Thema, denn Mio war eine ANBU, entsprechend führte sie eine Akte, die nicht einmal Kano als Missionsleiter vollkommen einsehen durfte. Selena würde kano also die Informationen geben, die er erhalten durfte - den Rest würde Mio ihm selbst erzählen, sollte sie den Bedarf sehen. Doch Selena bezweifelte, dass die Zugehörigkeit zu ANBU irgendwie relevant wäre.
"Hyuuga Mio ist eine Dorfshinobi im Rang eines Jounin. Sie ist sehr talentiert und zählt als eine der besten Hyuuga, die das Dorf im Moment im Dienst hat. Sie zeichnet sich durch besondere Fertigkeiten im Nahkampf aus und hat eine Kontrolle über ihr Chakra und Byakugan, die es ihr erlaubt, auf anspruchsvollstem Niveau zu arbeiten.
Problematisch wird es für sie im Fernkampf, halten Sie sie daher aus solchen heraus. Auch lange Kämpfe sollten Sie mit ihr vermeiden - es ist essentiell, dass Sie reingehen, ihren Job erledigen und abhauen, denn Mio ist nicht auf lange Kämpfe ausgelegt. Genaueres wird sie Ihnen auf der Reise sicherlich selbst mitteilen. Tut mir Leid, an ihr ist fast alles klassifiziert, aber ich vertraue bei ihr darauf, dass sie ihren Job zu unser aller Zufriedenheit ausführen wird. Wie in Sie habe ich vollstes Vertrauen in Mios Person."
Zugegeben, Selena hatte wirklich nur das nötigste preisgegeben, doch ihr abschließendes Lob war kein bloßes rumgerede; sie meinte es ernst. Mio würde schon wissen, was für Kano wissenswert war und was nicht, die Hokage wollte kein Risiko eingehen, durch eine Umschreibung ihrer Person, ihres Charakters oder ihrer genauen Künste unwissentlich eine von Mios Identitäten gefährden.
"Ferner ist die Erlaubnis zum Training unter Nara Asher erteilt. Holen Sie sich alles, was Sie von ihm brauchen, aber behindern Sie ihn dabei nicht in seiner Arbeit als Dorfshinobi. Solange Chiasa Teil Ihrer Missionsplanung ist, ist es nachwievor notwendig, dass Sie sich darüm kümmern, den Bijuu im Zweifelsfall im Zaum zu halten. und es ist ja nicht so, dass Sie diese Fähigkeiten nur dieses eine Mal brauchen werden, Konoha kann mehr gute Bändiger gebrauchen.
Was den Starttermin für Ihre Mission angeht, so lassen Sie sich Zeit. Das Dorf rennt nicht weg und angesichts der derzeitigen Probleme bei Missionsbeginn ist es nur vernünftig, die Dinge nicht zu übereilen. Eine erfolgreiche Mission ist wichtiger, als eine zu schnelle - alles muss stimmen. Schließen Sie ihr Training ab, sammeln Sie ihre Teamkameraden und dann brechen Sie nach eigenem Ermessen auf. Bedenken Sie aber, dass jeder verlorene Tag ein Tag ist, an dem uns wichtige Informationen entgehen können. Trödeln Sie daher nicht zu lang. Die Devise hier lautet "So spät wie nötig, so früh wie möglich".
Gibt es weitere Fragen, Anmerkungen oder anträge, Fudo Kano? Falls nicht, wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg!"
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Di Aug 07, 2012 9:44 am

Kanos Intentionen waren einfach, er wollte ein gute und schnelles Einsatzteam. Was die junge Kage nun jedoch ihm zu Hyuuga Mio offenbarte war alles andere als leicht verdauliche Kost. Irgendetwas schien an Mio nicht so zu sein, wie es andere Shinobi hatten, scheinbar fehlte es der jungen Hyuuga an Ausdauer. Dies wird sich jedoch zeigen. Er würde mir ihr reden wllen, mit dieser jungen Hyuuga. Sie bekleidete den Rang einer Jô'nin und war daher im Rang über dem Tokubetsu Jô'nin. War da mehr dahinter? Von den Höheren Sagen, die er nun durch die Kage zugeführt bekam zog sich ein Teil seines Bewusstseins in sich selber zurück. Er dachte nach, er dachte nach über das, was die Kage ihm gerade offenbart hatte. Sie trainierte, zusammen mit dem Original, über ihre Person gibt es so gut wie nichts zu sagen, zumindest von dem Standpunkt der Kage. Wenn er also Fragen hatte, müsste er direkt mit der jungen Frau sprechen. Dies sollte sich als nicht allzu schweres Unterfangen gestalten. Auch bezeichnete die Kage Mio als eine Person, die ihr vollstes Vertrauen bekam, ebenso wie Kano selber. Es waren nicht viele Informationen über die junge Frau, jedoch würde er zur gegebenen Zeit darauf eingehen. Diese war nicht hier und auch nicht jetzt. In den Hintergedanken des jungen Mannes machte sich auch der Verdacht der Zugehörigkeit einer in Konoha als ANBU bekannten Organisation. Ob dies stimmte, oder auch nicht würde sich herausstellen, jedoch würde er die fehlende Konstitution in einem Gespräch mit der Hyuuga zur Sprache bringen.
Ich danke Ihnen für diese Informationen. Ich werde sie gut verwahren und keinerlei voreilige Schlüße ziehen. Ich würde ausgesprochen gerne mit Hyuuga Mio sprechen. Wenn Sie dies arrangieren könnten würde ich mich sehr freuen. Sagen Sie, könnten Sie veranlassen, dass sie zum Park Konohas kommt? Ich werde dort auf sie warten. Ich würde Sie bitten, deshalb das Training nicht unbdeingt zu unterbrechen. Lassen Sie sie nach diesem einfach sich dorthin begeben. Ich werde sie erkennen., sagte er nun und schenkte dem nächsten PUnkt seine volle Aufmerksamkeit. Ihm wurde die ERlaubnis erteilt, dass er sich mit Asher auseinandersetzen darf, um das Thema Fuin anzusprechen, zu verinnerlichen, zu lernen. Ein zartes Lächeln lag auf seinen Lippen. Ja, das Lernen, das Erlernen und das kreative Umsetzen, dies waren seine Stärken, er wollte lernen, er war bereit zu lernen, also warum dieses Potential nicht nutzen? Fuinjutsu waren, zumindest in seinen Augen einfach zu erlenen. Es hatte viel mit dem Chakrafluss zu tun, aber mit der entsprechenden Intelligenz des Anwenders. Ein mäßigintelligenter Mensch könnte nie, egal bei welcher Kunst, das volle Potential ausschöpfen. Eben daher war jeder Mensch irgendwo ein Talent, egal welches, egal wo, jeder hatte dies.
Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen. Ich werde Nara Asher in keinsterweise von seiner Pflichterfüllung abhalten. Ich werde diskret vorgehen und mich mit ihm absprechen. Weder seine, noch meine Pflichten werden darunter leiden., sagte er und sah der Kage direkt in die Augen. Was suchte er in dort? Erhoffte er sich irgendwelche Informationen in ihren Augen. Er wollte ablesen können, was sie dachte, es war schon merkwürdig, ein junger Mann, geschädigt durch seine Vergangenheit, geschädigt durch seine Arbeit in der Verhörabteilung, versuchte er bei jedem Menschen am besten in den Kopf zu schauen, durch ihre Augen, jedoch war dies bei der Kage angebracht? War dies bei seiner Vorgesetzten angebracht? Gewiss, sie würde bestimmt eine große Anzahl an geistiger, bzw. mentaler Stärke aufbringen können, sie zu brechen würde Jahre dauern, Jahre der Folter, Jahre der Auszehrung, jedoch waren solche Gedanken gegenüber der Kage unangebracht. Sein Blick glitt wieder auf ihren Tisch, als erhoffte er sich dort etwas zu sehen, was ihm half, was ihm half sich selber davon abzubringen in den Geist seiner Vorgesetzten einzudringen. In seinem Kopf hallten derweil die Worte der jungen Frau wieder und er nickte zustimmend. Es folgte eine vollendete Verneigung, in der sich der junge Mann wiede seine Hand an seine Brust legte und sich nach vorne hin verbeugte.
Sie haben Recht. Ich werde mich mit meinen Teammitgliedern abbsprechen und da Chinatsu mich begleiten wird, werde ich mich der Fuinjutsu zuvor widmen und alles weitere mit dem Team besprechen. So kann ich auch die Stärken und Schwächen besser bestimmen., sagte er und erhob sich wieder. Nun machte er auf dem Absatz kehrt.
Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag, Selena-sama. Ich hege keinerlei Intentionen mehr, und schlußfolgere, dass auch von Ihrer Seite aus keine mehr zugegen sein werden. Ich werde mich daher empfehlen., sprach er und verlies den Raum. Draußen nickte er kurz seiner jungen Begleiterin zu, der jungen Ayase und schritt dann weiter. Sie verstand ihn, auch ohne große Worte. Er würde nun seinen Weg fortsetzen und würde zunächst einmal die wohl gefährlichste Dame des Teams aufsuchen.

OW: Chinatsus Wohnung
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mi Aug 08, 2012 8:47 pm

CF: Osttor von Konohagakure

Moro blieb vor der Hokage Residenz stehen. Akira stieg ab und klopfte sich die Hose ab und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare, um sie ein wenig in Form zu bringen. Er hatte in den letzten Monaten zumindest ein wenig gelernt, Respekt zu zeigen. Kurz stöberte er in den Taschen und verstopfte die Schriftrolle. “Danke Moro, von hier aus schaffe ich es alleine! Ich beschwöre dich bald wieder.“, sagte er und sah sie an. Sie nickte und er faltete die Hände und ließ sie wieder verschwinden. Dann machte er sich auf in das Gebäude. Er mochte dieses Gebäude, es war groß und imposant, bot viele Möglichkeiten an sich zu verstecken und beherbergte so viele Geheimnisse um die Kage und um das Dorf. Zunächst grüßte er im Vorbeigehen ein paar Leute, die hier arbeiteten, die er aber noch nie wirklich gekannt hatte. Die Treppe des Gebäudes schritt er hastig hinauf und suchte nach dem Zimmer der Kage. Konnte es hier keine Pfeile auf dem Boden geben? Toiletten links, Kage rechts oder so etwas in der Richtung? Jedes Mal hatte er Probleme, aber schließlich kam er vor dem Zimmer an. Er schüttelte sich ein wenig und sah die Tür an. Hinter dieser saß die Hokage, wie fast jeden Tag und er wollte Arbeit von ihr… normaler Weise musste man auf ihn zu kommen, damit er etwas tat, doch irgendwie verspürte er den Drang etwas zu tun.
Knock.. Knock.. Knock..
“Senju Akira hier vor der Tür, darf ich eintreten Hokage?“, fragte er mit einer, für seine Verhältnisse, recht freundlichen Stimme. Während er vor der Tür auf eine Antwort wartete, sah er sich das Holz des Gebäudes an. Es musste sich noch immer um das gleiche Monument, welches Yamato nach dem Krieg wieder errichtet hatte. Es war ein schönes Gebäude und Akira träumte gerade vor sich hin.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 11, 2012 1:08 am

(out: Nachdem Fudo Kano den Raum verlassen hat, findet für Selena der Timeskip statt.)


Sechs Monate sind vergangen. Und immer noch war nichts von Lens Verschwinden zu hören oder zu sehen gewesen. Sechs erstaunlich ruhige Monate für Konoha, wenn man bedachte, mit welchem Tempo sich manches Mal Ereignisse zu überschlagen pflegten. Für Konoha hingegen waren es primär Aufklärungseinsätze gewesen. Offenbar hatte es in Yukigakure einen Bürgerkrieg gegeben und der Kage war gestürzt worden. Vielleicht hatte er auch abgedankt; sicher war, dass es einen neuen starken Mann im Osten gab, den man erst noch würde einschätzen müssen. Im Norden gab es nachwievor nicht viel herauszufinden, während hier im Westen das Problem des verschwundenen Kyuubi Jinchuuriki wohl als das größte einzuschätzen war. Man sollte es für unmöglich halten, dass ein Kind in einer Welt voller Shinobi es schaffen konnte, 6 Monate lang unbemerkt zu bleiben. Doch so war es und Selena hatte ein ganz persönliches Interesse daran, dass sich das ändern würde. Interesse genug, dass sie tatsächlich soweit gegangen war, einem unbekannten Geld dafür zu bieten, der ihr über einen toten Briefkasten die Informationen zukommen ließ, dass man möglicherweise eine verdächtige Person gesehen haben könnte, die auf Lens Beschreibung passt. Normalerweise hielt sie derartige Quellen nicht einmal für bedenkenswert, doch was sollte sie schon tun? Sie hing an den jungen Shinobi des Dorfes und wäre kaum in der Lage, irgendeinem Uzumaki noch in die Augen zu blicken, indem sie den Kleinen einfach so abschrieb. Dass er mit dem Kyuubi eine immense Bedrohung für seine Umwelt darstellte, kam noch erschwerend hinzu. So sehr sie das Recht auf persönliche Entfaltung schätzte - Selena hatte nicht das Recht, den Jungen gehen zu lassen und ihn sowie das gesamte Reich der drohenden Gefahr eines Bijuuausbruchs zu überlassen, ganz gleich aus welchen Motivationen heraus Len verschwunden war.
Dass sie jetzt, 6 Monate später also gerade eine neue Mission plante, den Jungen zu finden und dadurch wertvolle Dorfressourcen investierte, die auch anders hätten genutzt werden können, zeigte deutlich, mit welchem Druck die Kage hinter diesem Vorhaben stand. Besonders, seit rausgekommen war, dass dieser Informant seine Angaben nicht nur an Konoha verkauft hatte. Sie hätten ihn töten sollen, nachdem er sein Wissen mitgeteilt hatte, dann gäbe es dieses Problem jetzt nicht. Doch Selena war nicht so ruchlos, dass sie derartige Überlegungen ohne mit der Wimper zu zucken jederzeit tätigte.
Plötzlich riss Senju Akiras Stimme Selena aus ihren Überlegungen. Er bat nach kurzem Klopfen um Einlass und Selena winkte ihn durch die nicht abgeschlossene Tür herein.
"Nur herein! Guten Morgen, Akira... Was kann ich für dich tun?", fragte Selena in nicht minder freundlichem Ton und sah Akira aufmerksam an. Er kam nicht oft zu ihr, daher ging sie davon aus, dass er ein dringliches Anliegen hatte.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Sa Aug 11, 2012 6:57 am

Der Senju trat in den Raum der Kage ein. Er war voller Dokumente und Selena, die Hokage, saß hinter ihrem Schreibtisch und schien aus einem Gedanken herausgerissen worden sein. War er das Schuld gewesen? Innerlich hoffte er, dass dem nicht so war. “Hallo Haruki…“, sagte er, denn mit speziellen Anreden hatte er es noch immer nicht weit gebracht. Vermutlich würde jede Person, die nicht den gebührenden Respekt gezollt bekommt, nach und nach wütend auf ihn sein, doch wie durch ein Wunder hatte die Hokage den Senju bisher noch nicht zerfleischt. Ob sie dies wohl könnte? “… Eh.. Das ist vielleicht eine komische Frage, aber ich suche Arbeit. Die letzte Mission ist schon länger her und ich habe mich lange nicht mehr richtig gefordert gefühlt.“, sprach er zu Ende und sah sich weiter im Raum um. Er kam sich verloren in diesem Raum vor, wie bei einem Verhör. Sie war definitiv, die Person, die die Fragen stellte und Akira war derjenige, der die richtigen Antworten parat haben sollte und doch war es anders, er fragte sie etwas. Hatte sie irgendetwas in Petto, was Akira Arbeit versprach und ihn vielleicht auch sein erst vor Kürze perfektioniertes Jutsu ausprobieren lies? Das wäre natürlich super für ihn, doch er schweifte von seiner eigentlichen Frage mit den Gedanken ab. Was wirklich wichtig war, dass er nicht die Führung übernahm, oder vielleicht doch? Er sollte es vermutlich einfach mal versuchen, doch innerlich war ihm irgendwie bewusst, dass er kein guter Leiter einer Mission war. Für Genin oder etwas in der Richtung, sollten seine Führungskräfte zwar ausreichen, doch für alles was über den B-Rang ging, war es wohl zu viel. Langsam ging er ein wenig zur Seite und lehnte sich an eine Wand, da ihm die Mitte des Raumes nicht wirklich behagte. Stühle gab es auch keine, soweit der Senju wusste, denn die meisten Shinobi waren nur für kurze Zeit hier. Kurz eine Mission abholen oder abgeben und wieder gehen, der gleiche Grund also, weshalb er hier her gekommen war.

(Out: Ich hoffe die nächsten Posts werden etwas länger, aber mir fehlt die Inspiration^^‘)
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   So Aug 12, 2012 11:55 pm

Akira trat herein und fragte nach Arbeit, erwähnte, dass er seit Längerem nicht mehr richtig gefordert worden war. Das kam unerwartet für die Kage und sie sah ihn einen Moment lang schweigend an, den Kopf auf die mit überkreuzten Fingern gehaltenen Hände gestützt. Fast konnte man meinen, eine hochgezogene Augenbraue erkennen zu können. Lange nicht mehr richtig gefordert? Das konnte man fast als Provokation auffassen - nicht an ihrer Person, doch an dem Niveau der Missionen, die sie ihm regelmäßig zugeteilt hatte. Akira war seit 9 Jahren Jounin, wenn sie sich recht entsinnte, damit gehörte er für Shinobimaßstäbe schon bald zum Veteranenverein. Der junge Mann war also bei Weitem kein Anfänger mehr.
"Ich überprüfe das mal. Einen Moment bitte."
Mit diesen Worten zog Selena eine Schublade auf, in der sie die Unterlagen von Senju Akira vermutete. Zu ihrem Glück waren die Akten alphabetisch sortiert und so wurde sie schon nach wenigen Sekunden fündig. Die Akte aufschlagend blätterte sie eine Weile in den Papieren herum, die Informationen über Akiras vergangene Missionen und seine besonderen Auszeichnungen enthielten. Da sie sich nicht die Zeit nehmen wollte, alle Daten durchzulesen - in 25 Jahren Lebensgeschichte sammelte sich einiges an Text an - überflog sie die Absätze hauptsächlich, suchte nach Stichwörtern und Zusammenfassungen. Da viel es ihr wie Schuppen von den Augen. Warum hatte sie nicht gleich daran gedacht? Schon beim Namen hätte sie darauf kommen können. Akira war ein Senju, ein Nutzer des Mokutons und zusammen mit Nara Asher wohl einer der wenigen, die einen Bijuu, selbst in ausbrechendem Zustand, am ehesten etwas entgegensetzen könnten.
Selena hatte sich die ganze Zeit über die Sache mit Len den Kopf zerbrochen, nun war die Antwort auf ihre Probleme möglicherweise von selbst durch ihre Tür geplatzt. Sie sah Akira wieder an und man sollte meinen, dass ihr Gesicht auf einmal von einer Sorge weniger gezeichnet sei.
"Akira, denkst du, eine A-Rang Mission wäre Forderung genug? Es gibt eine Rettungsmission, bei der deine Talente sehr gut aufgehoben wären."
Selenas Frage war natürlich zumindest für sie selbst rein rhetorischer Natur. Akira hatte sich effektiv in die Sache reingeritten, indem er sich über seine Situation beschwerte. Und er war der Richtige für diese Aufgabe, das hatte Selena im Gefühl.
"Es handelt sich um eine von Konohagakures derzeit wichtigsten Aufgaben. Doch die Mission ist definitiv nichts für einen einzigen Mann. Ich möchte dich daher bitten, dass du..."
Selena hielt einen Moment Inne und sah auf ihre Missionsübersicht, die anzeigte, welche Shinobi sich im Dorf befanden und welche im Moment aus dem einem oder anderen Grund abwesend oder dienstuntauglich waren.
"... umgehend folgende Personen auftreibst: Nara Asher, Uchiha Akira, Kiobashi Epona, Emma Ayase und Ryuu Hyuuga. Es ist mir egal, ob du sie aus ihrem Training oder den Betten reisst, diese Geschichte hat Top-Priorität. Sobald ihr hier versammelt seid, werde ich euch gemeinsam ein Briefing geben. Tut mir Leid, dass ich jetzt noch nichts dazu sage, aber die Mission unterliegt strenger Geheimhaltung."
Die Personen, die Selena aufgezählt hatte, hatten allesamt gemeinsam, dass sie verfügbar waren und ihrer Meinung nach irgendetwas beitragen konnten, Len zu finden oder den Bijuu zu bändigen, wenn wirklich ein worst-case-Szenario auftreten sollte. Ein halbes Dutzend von Konohagakures talentiertesten Shinobi, selbst WENN Yukigakure mehrere Shinobi entsenden würde, wäre dies eine Macht, mit der man sich nicht leichtfertig anlegen würde. Und selbst, wenn Yukigakure noch mehr Truppen entsenden würde als Konoha - und wenn sie sich aggressiv zeigen würden - hatte Selena mit Fudo Kanos Team, das sich soweit sie wusste, mittlerweile auf den Weg gemacht haben sollte, quasi einen Trumpf direkt im Dorf Yukigakure. Sie müsste nur einen Angriff auf deren Dorf vortäuschen und der Kage sähe sich gezwungen, zu entscheiden, wie er seine Truppen aufteilt. Er wäre töricht, sein Dorf ungeschützt zurückzulassen - doch wenn es so war - und wenn er sich feindlich zeigte, dann hätte selena keine Skrupel, Kano die Nachricht zukommen zu lassen, dass sich die Aufklärungsmission gerade in eine Angriffsmission verwandelt hatte. Egal, was der Yukikage tun würde, durch die bloße Anzahl Shinobi, die Selena hier in die Waagschale warf, hatten sie zumindest den Vorteil der Quantität auf ihrer Seite - und das ganz sicher, ohne Einbußen an der Qualität zu erleiden. Wenn sich in dieser Phase nicht gerade ein Nukenin oder Kumogakure entschließen würde, Konoha zu attackieren, hatten sie alle Chancen, in dem Fall, dass sie Len rechtzeitig fanden, ihn auch sicher nach Konoha bringen würden.
Doch bevor das realisiert werden konnte, musste die Truppe erst einmal vervollständigt werden. Wenn Selena eines von ihren Dorfbewohnern wusste, dann war es die Fähigkeit, dass sie sich verdammt gut verstecken konnten, wenn eine Sache dringend war. Und so wäre es für sie schon eine gewonnene Schlacht an sich, wenn ihr vorgeschwebter Kampfverband auch tatsächlich Zustande käme.
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mo Aug 13, 2012 2:39 am

Akira hatte große Augen gemacht, als die Hokage in mitgeteilt hatte, wen er alles kontaktieren sollte. Uchiha Akira, die wohl talentierteste Uchiha, die er kannte und mit welcher er leiert war. Das wäre durchaus interessant, wie wohl Senju und Uchiha in einem Team spielen würden? Die Beiden verstanden sich glorreich und es hatte noch keine wirklichen Ärgernisse zwischen den Beiden gegeben. Nara Asher. Er erinnerte sich wage an diesen Kerl. Er und die beiden Akiras hatten ein Sparring veranstaltet und er hatte sich zum größten Teil im Hintergrund gehalten. Die Naras beherrschten die Fähigkeit Schatten zu kontrollieren. Es war immer eine nützliche Sache, doch was oder wen wollte sie so stoppen? Wollte sie etwas fangen? Auch, dass er selbst mit von der Partie war sprach für so etwas. Wer war noch dabei. Kiobashi Epona, von ihr hatte er selbst noch nie etwas gesehen, aber er wusste, dass sie die Jinchûriki des Hachibi war und diesen meisterte, er gehorchte ihr und sie konnte sein Chakra nutzen. Wie viel Mannkraft brauchte die Hokage für die ausstehende Mission, dass sie einen Bijû mit 8 Schweifen dabei haben wollte? Ein Hyuuga, welchen er ebenso wenig kannte, doch durch das Byakugan würde er bei Suchen helfen können, so zusagen also ein Sensorshinobi und Enma Ayase hatte er noch nicht einmal gehört, doch sie musste etwas können, wenn sie sie hier haben wollte. Er nickte und kreuzte die Finger. “ Moku Bunshin no Jutsu!“ , rief er und der Raum füllte sich schlagartig. Vier Doppelgänger, aus Fleisch und Blut und Holz standen um ihn herum und sahen zur Kage. Bevor diese noch ein Wort sagen konnte, rannten die Doppelgänger auch schon los, für jede Person ein Doppelgänger, wobei das Original sich um die Uchiha kümmerte. Er hätte es als unhöflich empfunden hätte er ihr nur einen Muko Bunshin geschickt. “Selena, sie dürfen die Mission als akzeptiert ansehen, zumindest von meiner Seite und ich glaube ich kann die gewünschten Personen hier her bringen, selbst wenn sie sich sträuben sollte. Soll ich schon einmal Utensilien für eine längere Mission herschaffen?“, fragte er und sah die Hokage kurz fragend an. Nach der Antwort verließ er den Raum. Er überlegte, wo er die besagten Personen antreffen könnte. Die Clanmitglieder vermutlich in deren Clanvierteln, aber was war mit Epona und Ayase? Wo sollte er sie suchen? Trainingsplatz? Vielleicht ja, vielleicht nein. Das war schier eine unmenschliche Aufgabe, selbst mit 100 Bunshins wäre es für einen nicht Sensor unmenschlich, aber er hatte zugestimmt und dies war schließlich wichtig, damit die Mission einfach stattfinden konnte. Falls er sie nicht finden würde, müsste er eben seine Schwester fragen, ob sie ihn bei der Suche unterstützen würde. So verließ er das Gebäude der Hokage und die Bunshins teilten sich in verschiedene Richtungen auf.

TBC: Akiras Haus [Uchiha-Viertel]
TBC: Asher kommt direkt hier her
TBC: Epona kommt mit Asher
TBC: Hyuuga kommt direkt hier her
TBC: Enma kommt direkt hier her


Zuletzt von Senju Akira am Di Aug 14, 2012 5:55 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro vom Hokage   Mo Aug 13, 2012 5:02 am

Oh maaan. Jetzt musste er seine ganzen Dokumente links liegen lassen um etwas zu essen, bevor Hina wieder sauer wurde und dann das. Nicht nur das Eponas Besuch bei dem Mann versaut wurde, nein, da musste er sich auch tatsächlich dreiteilen. Essen, Clan und Mission. Wobei die Nachricht den Mann durchaus beunruhigt. Allein schon das Akira so ausser Atem war als er ankam beschäftigte den Nara, dann die Sache mit der höchsten Priorität und vorallem aller höchster Geheimhaltung. Sofortige Aufbruchbereitschaft... Asher und, da kam das ironische, Epona sollten vorallem Beide umgehend zur Hokage. Da roch etwas ganz stark nach... Vorallem wussten auch er und Epona das schon seit geraumer Zeit einer von Konohas Jinchuriki fehlte.
Seufzend steckte der Mann eines seiner Messer in die Scheide zurück und sah zu seiner Blonden Kollegin, die neben ihm her durch den langen Flur stappste. Sie war sicherlich mindestens genauso überrascht gewesen über den spontanen Aufbruch, wie er. Was ein Vorteil das sie ihre Sachen immer mit sich führte... Noch ein größerer Vorteil das sie bei Asher zuhaus waren... Da brauchte er nichts mitschleppen, sondern konnte fix holen was benötigt wurde. Punkt für ihn, Gleichstand. Seinen Blick von Epona abwendent sah Asher wieder nach vorne und steckte die Hände in Taschen, die zu dem langen, schwarzen Ledermantel gehörten. Ein Markenzeichen des Nara, ebenso wie die dunkelrote Maske, welche die untere Gesichtshälfte bedeckt. Auch die lange Stoffschärpe und der lange Stoffstreifen den er Schal nennt machen ein markantes Motiv aus.
"Ob es wirklich um den entflohenen Jungen geht? Was meinst du Epona? Oder doch eine neue Nachricht aus Kumo? Wie es Raikage Sama wohl geht...?"
Die Mission in Kumo war in gewissem Maß ein voller Erfolg. Der Raikage, Kensaku Genda, bot Verhandlungen mit Konoha an und nutzte Asher als Boten zwischen den Dörfern. Einen Monate verbrachte der Mann mit dem Trupp in Kumogakure, ehe er den Rücktritt anging. Und ihre Erfolge waren immerhin nützlich. So wussten die Konoha nun, das Kumo definitiv eine eigene Ninjastreitmacht besaßen, die es mit Konohas und Yukis Truppen im einzelnen sicher aufnehmen konnten. Ebenso wussten die Konoha nun, dass Kumo offen für Handel und Hilfe war. Was aber nur Asher, Selena und der Raikage wussten: Kumo war durchaus bereit ein Bündniss mit Konohagakure einzugehen und somit seine einstige Isolation und Neutralität aufzugeben und sich auf Kumos Seite zu stellen, um immerhin diese Seite des kalten Krieges zu beenden. Und das alles nur zu dem lachhaften Preis von einem neuen Friedensbündniss zum Aufbau einer neuen Wirtschaftsflora. Selbst dem Nara stinkte das gewaltig, schließlich musste irgendein Hacken da sein. Immerhin verlangten sie nicht offiziell, auch Konohas Seite zu inspizieren.
Was ein Dreck... Das einzig gute was es gab war das neue Jutsu, das er erschaffen hatte. Und er hoffte das es ihm jetzt wenigstens nützlich sein konnte. Da fiel ihm ein...
Ashers Augen verschloßen sich ganz langsam zu kleinen Schlitzen, ehe er wieder zu Epona sah und ein leichtes grinsen aufsetzte. Wieso war er eigendlich noch nciht auf die Idee gekommen mit IHR das Jutsu anzuwenden? Ständigen kontakt und keine Ruhe mehr im Bett, weil sie im Bett liegt und Hachibi ihn die ganze Zeit über mit seinen Raps vollheult. Gut, die Vorstellung war Gruselig... Abermals sah er nach vorne und trat vor die Tür des Hokagebüros.
Respektvoll die Maske herunter ziehend klopfte er mit der anderen Hand gegen die Tür, genau fünf Mal, ein markantes Zeichen des Nara, wenn er ein Gesuch bei der Kage hatte. Sie erkannte ihn allein daran in den meisten Fällen, da er erst nach dem Klopfen sprach.
"Selena-Hokage-Sama. Kiobashi Epona und Nara Asher sind da, dürfen wir reinkommen? Senju Akira Kun hat uns zu euch gerufen Hokage-sama. Er sprach von... sagen wir brisanten Informationen die nur ein Team hören sollte..."
Er ließ der Kage Zeit für eine Antwort, richtete dabei seinen eigenen Mantel etwas und öffnete diesen so weit es ging. Schließlich musste er aufpassen, wie warm es wurde, allein Epona war schon eine Wärmequelle die ihn warm werden ließen. Und je heißer es war, umso schlechter wurde seine Konzentrations und sein Gedankengang - zwei wichtige Dinge die er stets als mächtigstes Ass brauchte.
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