Naruto ~ The Eternity of Sage

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 Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Di Mai 29, 2012 8:59 pm

Für den bisherigen Verlauf des Kampfes siehe Link bis Seite zwei *Link*

Der Schwert-Shinobi kam wieder auf sie zu, die Hand am Griff seines Katana. Eine eindeutige Pose.
Oh, bitte rief die Blonde hektisch, Schluss mit diesem Schimmerschön-Samurai-Trick Nummer 17! Und dann ein hörbares Klappern auf dem Dach hinter ihr; es war eben aus Metall, darauf passten schnelle Bewegung und Lautlosigkeit einfach nicht zusammen. Epona fuhr nach der neuen Geräuschquelle herum und erblickte Yuudai. Nochmal?

Flashback:
Höre gut zu, was dein Sensei zu sagen hat, Klar? Halte dich an meine Worte, und die Chuu-Nin-Prüfung wird ein Klacks! Höre also meine heutige Lektion über Bunshin! Bunshin sind hinterhältig, fies und tückisch! Wenn du einem begegnest, trete ihm in die Eier.
Jawohl, Sensei.
Und vor allem merke dir: Bunshin sind immer die Ablenkung, klar? Nie der Fangstoß! Immer die Ablenkung! Was bedeutet das?
... Dass sie mich vom wirklichen Gegner ablenken?
Korrekt, einhundert Gummi-Punkte!
Hurra!
Nimm die Hände wieder herunter, ich hab nichts für dich! Das sagt man nur so!
Ooooooooh...
Egal! Jedenfalls: Bunshin sind immer Ablenkung, nie der Fangstoß, denn sie sich verdammich nochmal schwächer als das Original, kapiert? Abgesehen davon neigt die Ablenkung dazu, perforiert zu werden, und das riskiert man meistens nicht. Soll heißen: Wie unterscheidest du einen Bunshin vom Original?
... Er ist die Ablenkung?
Der Bunshin ist immer der, den du zuerst siehst! Zu neunundneunzig komma neunneunneunneunneunneun Prozent!


In diesem Falle, allerdings, nicht.
Gleichwohl, Epona fuhr auf den Fersen zum Kazebunshin herum in Erwartung, er seie das Original. Die zwei verbliebenen Senbon, kurz davor sich wieder in Dampf aufzulösen, wurden durch einen kurzen Chakra-Impuls erneut verfestigt. Oberste Regel: Ignoriere den Bunshin! Dies bedeutete, fort von dem Bunshin, der kein Bunshin war. Stattdessen ging sie auf das Original zu, das kein Original war, fuhr ihm entgegen wie ein Panther, duckte sich unter seiner Zug-Schlitz-Technik weg und rammte ihn frontal mit der Schulter, stieß ihm die beiden Senbon mit der geballten Faust in den Körper.
Mit Bunshin ist es nun so eine Sache: Sie zerfallen nur bei ernsthaften Treffern. Senbon fallen nicht darunter, sofern nicht gerade der Hals oder ein lebenswichtiger Punkt getroffen wird. Da Epona für Dunklen Stich nicht konzentriert genug war, traf sie in diesem Falle keinen dieser vitalen Punkte, sodass der Bunshin nicht zerplatzte. Stattdessen wurde er durch ihren Angriffsschwung zurückgedrängt, während das Genjutsu zuschlug:
Wie beim berühmt-berüchtigten Senei jashu platzten Schlangen aus Eponas Körper hervor, umwickelten die Arme und Beine des Kazebunshin und blockierten seine Bewegungen.
Der Schwung war groß genug, sodass sie beide über den Rand des Daches fielen, mehr als zehn Meter über dem Boden, der so umfassend asphaltiert war, dass man einen Presslufthammer bräuchte, um in einem Umkreis von zweihundert Metern auch nur ein Blümchen pflanzen zu können.
Hah! rief sie triumphierend und fallend, dem grauen Erdboden entgegen, Fangstoß und Blattschuss, Satz und Sieg, Schach und Ma-
Aufschlag. Der Kazebunshin prallte direkt auf dem Untergrund auf, Epona dagegen benutzte sein Gesicht als Puffer.
Zu ihrer großen Überraschung zerplatzte der Bunshin unter ihr in einer steifen Brise von Wind, der sie ein Stückchen in die Höhe hüpfen ließ, ehe sie sich beim erneuten Landen die Knie aufschlug. Hoppla -Aua! Etwas ratlos blickte sie sich um. Plötzlich allein. Nanu?


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Chinatsu Yuudai
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Di Mai 29, 2012 9:37 pm

Es lief nicht ganz so wie geplant, dass musste Yuudai zugeben. Seine Klinge hatte Epona leider nicht richtig getroffen, auch wenn er sich selbst recht sicher war, dass er sie getroffen hatte. Die Distanz zwischen dem Doppelgänger und dem Original war klein gewesen, zu klein eigentlich um beiden Angriffen auszuweichen, jedoch hatte er keine Ahnung wie sehr er sie getroffen hatte, oder ob sie das unverschämte Glück gehabt hatte nur die Kleidung ein wenig eingebüßt zu haben. Sie stürzte sich wie eine Wildkatze auf den Kazebunshin und rammte ihn mit ihrem Körper. Was sie genau tat, konnte Yuudai nicht sehen, aber irgendwie schien der Kazebunshin gelähmt zu sein. Sie stürzten gemeinsam vom Dach und auf dem Grund platze der Kazebunshin und die Gedanken und Empfindungen strömten wie ein Hammerschlag auf Yuudai ein. Verdammt, das war ein Genjutsu in Form einer Waffe, das sie schon die ganze Zeit benutzt… das würde mich komplett außer Gefecht setzen, vermute ich. Bis jetzt bin ich noch ganz gut davon gekommen, aber das wäre mein Aus gewesen., seine Gedanken überschlugen sich schon fast, als er hinter den Beiden hersprang, mit gezückter Klinge und eben jene mit Chakra speiste, damit ihre Reichweite erhöht würde. Dieses Hin und Her, auf und ab, machte ihn ganz kirre und es ärgerte ihn immer mehr, dass er sie nicht ordentlich traf. Zwar hatte er sie bereits das ein oder andere Mal getroffen, aber nicht wirklich kritisch. Ein Wunder eigentlich, dass sie ihn noch nicht richtig getroffen hatte. Seine Klinge wurde um einige Zentimeter länger, würde jedoch nicht jeder Person auffallen, da es sich mehr um einen milchigen Schimmer handelte, der die Klinge umgab. Während seines Falles, peilte er die Konohanin an und würde versuchen sie von oben der Länge nach aufzuspießen. Wie lange mochte dieser Kampf wohl noch weiter gehen? Ein paar Verletzungen besaß Epona schon und auch während des Fluges erkannte er, dass sie sich am Knie verletzt haben musste, denn sie kniete unbeholfen auf dem Boden. Nur der Wind, der an ihm entlang preschte, machte ein Geräusch, ähnlich wie ein schwerer Gegenstand, der mehrere Meter zu Boden fiel, doch Yuudai würde nicht so aufkrachen, wie es ein Stein tun würde, dafür war er zu lange in diesem Milieu tätig. Wieso muss sie unbedingt Genjutsus beherrschen, das kann doch nicht wahr sein! Hoffentlich gibt sie das mit eben jenen bald auf, sonst könnte es das bald für mich gewesen sein.
Eine schmerzhafte Erinnerung strömte durch seinen Kopf, als er an seine schlimmste Begegnung mit einem Genjutsu zurückdachte. Sein damaliges Team war auf eine Mission geschickt worden, um Eindringlinge aus Kumogakure aufzuhalten, die den damaligen Mizukage zu töten versuchten. Yuudai war damals noch ein recht junger Shinobi gewesen, war auf seinen Sensei angewiesen, doch es kam anders.

“Okay, Yuudai du wirst die Gegner aus dem Hinterhalt angreifen, während Maka und Sorro mit mir frontal angreifen, verstanden?“
“Jawohl, Sensei!“, sagte Yuudai voller Eifer und brachte sich selbst in Position, um den Hinterhalt durchzuführen.
Während sein Sensei eine körperlose Kopie von ihm heraufbeschwor und die Gegner angriff, wartete Yuudai bis zum letzten Augenblick und griff dann erst an. Seine Klinge fuhr durch die Luft und trennte den Kopf seines Gegners sauber von dessen Hals, doch es war ebenso eine Falle gewesen. Drähte schossen von allen Seiten zu und umwickelten seinen Sensei, während Maka und Sorro sich gerade noch ducken konnten. Doch der Hinterhalt war noch viel besser geplant gewesen, denn sofort spürte er ein Stechen in der Brust. Ihm war nicht bewusst, dass er in dieser Sekunde von einem Genjutsu gefangen wurde. Anstelle seines Senseis hing nun für ihn einer der Gegner im Netz und sein Sensei stand lachend neben diesem.
“Ha, um einen Jonin aus Kirigakure mit solchen Tricks einzufangen, musst du schon etwas früher aufstehen. Yuudai, du erledigst den Rest, Maka, Sorro und ich werden den Rest suchen.“ Ohne zu zögern stach er zu, denn die Art wie sein Sensei gesprochen hatte, war die Gleiche gewesen, wie er sonst auch sprach. Doch als seine Klinge auf der Rückseite seines Senseis wieder austrat, löste sich das Genjutsu. Es war eine Art Nebel gewesen, den er eingeatmet hatte, als die Drähte sich gelöst hatten. Sein Sensei sackte in sich zusammen und rührte sich nicht mehr.

Na, wenigstens kann ich hier niemanden außer mir gefärden., solche Fehler würde er nie wieder tun. Seit der damaligen Erfahrung, war er zwar immer noch sehr enthusiastisch gewesen, aber dachte wesentlich mehr über einzelne Schritte nach. Zu dieser Zeit war ihm auch der Trick mit dem falschen Original eingefallen. Sein Sensei hatte ihm dafür Anlass gegeben, denn wäre er selbst der körperlose Doppelgänger gewesen, dann wäre nichts geschehen.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Mi Mai 30, 2012 12:29 am

Er hatte sie gekratzt und geschlitzt, im Nebel getäuscht und zum Narren gehalten, und nun kam er im Sturzflug vom Himmel, um sie auf den Boden zu nageln wie ein Habicht, der das Kaninchen mit seinen Krallen durchbohrt. Epona schaute auf, als sein Schatten als dunkle Shilouette auf sie fiel. Im Prinzip hätte er sie aufgespießt wie Schaschlik. Epona zog zwar Schnitter, das sich vom Tanto rasant in ein Katana verwandelte und zur Parade nach oben gerichtet wurde, doch eine Schwertklinge hätte den Nuke-Nin nicht aufgehalten. Yuudai attackierte schließlich selbst mit einem Fangstoß, er trieb seine Waffe mit dem eigenen Körpergewicht nach unten.
Doch unmittelbar vor dem Zusammenprall explodierte Epona Kiobashi förmlich in einer rostroten Wolke von Chakra, und das Schwert verwandelte sich komplett. Die Schneide spritzte förmlich wie flüssiges Silber in die Breite und wurde zu einem Quadrat mit jeweils 1,5 Metern Seitenlänge! Yuudai landete darauf wie auf einem metallischen Schild, und seine Klinge hinterließ einen funkensprühenden Kratzer darin.
Vom erhöhten Standort des Nuke-Nin aus konnte er etwas wie eine dunstige Säule aus rötlich-durchscheinendem Chakra sehen, die hinter ihm in die Höhe wuchs.
Das war knapp... kam ein Murmeln unter dem Schwertschild hinweg. Es war wohl eine überraschende Sache, dass trotz des ganzen Gewichtes die Kunoichi nicht unter ihrer Deckung - und dem ausgewachsenen Mann darauf - zusammenbrach, sondern beides in der Höhe halten konnte. Wirklich. Fast hättest du mich erwischt. Vielleicht versuchst dus ja nochmal?
Bewegung kam in die Sache; Epona wuchtete ihr Schwert herum und warf Yuudai davon herab. Während sie ihre Waffe senkte und aufstand, schrumpfte Schnitter wieder zu einer schmalen Klinge, war aber noch immer zwei Meter lang. Die Jinchuuriki war im ersten Grad ihres Gewandes. Eine dünne Schicht von Chakra umhüllte ihren Körper, und der Erste Schweif zuckte hinter ihr wie der Schwanz einer Katze. Ihre Augen schimmerten gelblich, und ihre verlängerten Eckzähne glänzten sehr hübsch.
Epona entstöpselte eine Kürbisflasche, und diesmal warf sie den Korken komplett weg, sodass eine große Menge Dampf aus dem Behälter hervorquoll. Die Zwei-Meter-Klinge mit rechts haltend, griff sie mit links in den Dampf und formte einen Zwilling des Katanas. Milchigweißes Metall, von dem dünne Rauchfäden in die Höhe waberten.
Versuchs bitte nochmal, ja? bat Epona mit ausgesuchter Freundlichkeit. Offenbar hatte das monströse Chakra keinen Einfluss auf ihr fröhliches Wesen. Aber zuerst, lass mich auch mal spielen, ja?
Epona winkelte ihre meterlangen Zwillingswaffen an. Und sprang plötzlich vor, drei schnelle Schritte, und drehte sich dabei um sich selbst, während die Schwerter wie Windmühlenflügel und gewaltiger Reichweite durch die Luft sensten.
Seelendiebes Silbersense.
Schnitter war aus Metall; er würde von Magunetto angezogen werden können. Die Klinge aus Dampf allerdings war zwar genauso hart und scharf, aber nicht von Magnetik beinflussbar.

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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Mi Mai 30, 2012 1:09 am

Okay, Yuudai jetzt analysiere die Lage, sonst bist du in den nächsten Augenblicken fertig mit dieser Welt und ebenfalls allen Anderen!, dachte er angespannt, während er auf dem Schild gelandet war und kurz danach förmlich weggeworfen wurde. Was ging hier vor. Erst als er auf dem Boden landete, sah er es und tatsächlich handelte es sich wirklich um ein ES. Er persönlich hatte noch nie gegen einen Jinchuuriki gekämpft, aber augenscheinlich und aus Erzählungen handelte es sich um genau einen solchen. Nur welchem Bijuu beherbergte bloß der Körper, der jungen Frau. Wie viele Schweife mochte sie wohl beherrschen? Sie war aktuell noch recht cool drauf, das ließ zumindest darauf schließen, dass sie das Gewandt einiger Maßen kontrollieren konnte. Dann geschah noch etwas, ihre Klinge verformte sich und aus dem Kürbis, welcher zuvor mehrere Senbons hergegeben hatte, spross nun ein Abbild der ersten Klinge, nur natürlich ohne irgendwelches Metall. Mit Sicherheit war auch dieses Mal wieder ein Genjutsu in dem Rauch verankert, soviel konnte Yuudai erahnen. Musste sie ihn dafür direkt treffen und ihn verletzten, oder reichte eine Berührung seiner Klinge? Nummer sicher gehen hieß es nun wirklich. Doch viel Zeit um weiter nachzudenken blieb ihm nicht, denn schon schoss die Blondine im roten Gewandt auf ihn zu. Wie Windmühlenflügel donnerten die Klingen auf ihn zu, Was ein Schauspiel, aber die zwei Meter lange Klingen brauchten ein wenig Zeit, damit sie ihr Ziel erreichen konnten. Er winkelte seinen Schwertarm leicht an und bereitete sich auf den Aufschlag vor. Die Kunochi sah aus wie ein gewaltiger Kreisel aus Klingen. Leicht beängstigend, aber sein Auge raste, auf der Suche nach einer Lücke und schnell wurde ihm bewusst, dass die Klingen zwar wie Windmühlenflügel kreisten und die Kunochi sich gerade auch noch um die eigene Achse drehte, aber ihr Oberkörper war dennoch recht ungeschützt. Er leitete mehr Chakra in die Klinge und die Klinge wurde ebenfalls ein gutes Stück länger und er stach zu, die Hand bereits in seiner Hüfttasche, einen Kunai herausziehend. Er würde eine weitere Waffe benötigen, um die beiden Klingen im Schach halten zu können. Das Gewandt eines Jinchuuriki bot Schutz, keine Frage, aber eine Klinge, welche so wie Yuudai’s Klinge von Futon Chakra umgeben war, würde es nicht aufhalten könne, zumindest nicht mit nur einem einzelnen Schweif. Was wusste er über einen Jinchuuriki? Erstaunlich wenig, musste er feststellen. Doch eine Sache fiel ihm noch ein. Das Chakra umhüllte den Körper des Anwenders, konnte sich aber auch recht unabhängig von diesem Bewegen und genau darin würdewohl oder übel die Gefahr bestehen. Aber es brachte nichts herum zu jammern. “Ein Jinchuuriki also… Als wenn mir deine komischen Gaßwaffen nicht reichen würden, jetzt wirfst du auch noch Blasen!“
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Do Mai 31, 2012 12:39 am

Yuudai zeigte durch sein Konter-Manöver, dass wachsende Klingen keineswegs überraschend waren: Um Eponas Rundumschlag entgegenzuwirken, schuf er ebenfalls ein längeres Schwert und stieß damit zu wie mit einer Lanze. Das Chakragewand fing den Stich ab, zumindest im ersten Moment. Der Angriff hatte dennoch die Wirkung, Epona aus dem Tritt zu bringen, als habe Yuudai ihr einen Schlag versetzt! Die Kunoichi taumelte zur Seite, während das feindliche Schwert das Chakragewand durchdrang und einmal quer über ihre Brust schlitzte.
Epona war jedoch zu sehr im Lauf, um sich von der neuen, blutigen Wunde aufhalten zu lassen. Stattdessen stieß sie sich ab, sprang hoch in die Luft und richtete Schnitter nach unten aus.
Ich werf nicht bloß mit Blasen! rief sie aus, Ich werf auch HIERMIT! Son goku no tsuiho!
Schnitter verwandelte sich schon wieder. Mit einem explosiven Wachstumsschub verdunkelte es mit einem Male den Himmel, wurde zu einem gigantischen Eisenwürfel mit einer Kantenlänge von rund zehn Metern. Und krachte auf den Asphalt, Staub und Splitter dabei aufwirbelnd.
Epona Kiobashi landete leichtfüßig und unschuldig pfeifend auf dem Eisenklotz und lehnte sich, das Sakegari-Schwert über der Schulter, in betont lässiger Pose gegen den momentan fast mannshohen Schwertgriff. Dabei rief sie aus: YES! Großkotz! Wer wirft mit riesigen Klötzchen? Po-chan wirft mit riesigen Klötzchen! Parier das, Bastard! Etwas weniger enthusiastisch wandte sie sich ihrem zerschlitzten Oberteil und der fiesen Schnittwunde zu, die sich dekorativ über ihren Brustansatz zog. Das Chakragewand pulsierte auch weiterhin um ihren Körper, und an den Wundrändern setzte stückweise die Heilung ein, doch es brannte schmerzhaft, als habe der Nuke-Nin anstelle eines fuutonverlängerten Schwertes einen Schürhaken benutzt.
Ob er dem niederkrachenden Wurfgeschoss entkommen war?


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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Do Mai 31, 2012 12:56 am

Nun gut, erwischt hatte er sie, aber auf das Folgende war er nicht wirklich erpicht. Denn Epona sprang in die Luft und richtete ihre echte Klinge nach Unten. Schon das Übelste ahnend, wurde sein gesamter Körper von seinem Futonchakra durchflutet. Nicht nur ihr stand ein Chakragewandt. Er sah, wie der Himmel sich verdunkelte und ohne länger abzuwarten drückte er sich mit aller Kraft vom Boden ab und flog zurück. Seine Futonrüstung minimierte seinen Luftwiderstand und so gelang es ihm um Haaresbreite dem Geschoss auszuweichen. Doch für Yuudais Geschmack viel zu knapp. Zwischen dem Würfel und der hinter ich, liegenden Wand waren vielleicht 50 Zentimeter Platz und seine Futonrüstung riss bereits gehörige Stücke aus der Wand. Er sprang ebenfalls hinauf und presste sich von der Wand ab und donnerte mit einer Geschwindigkeit auf Epona zu, die für einen normalen Menschen gar unmöglich war, wegen des eigentlichen Luftwiderstands. Er warf seinen in der Hand befindlichen Kunai auf Epona zu, welcher mittlerweile ebenfalls von Futonchakra umgeben war und auch das Gewandt durchdringen könnte. Falls der Kunai an ihr vorbei rasen würde, und die Wahrscheinlichkeit war nicht gerade gering, so würde er augenblicklich durch einen Chakraimpuls in Magunetto zurückfinden, doch er wartete darauf nicht ab und führte Iaidou erneut aus. Dieses Iaidou war um einen immensen Teil schneller, als ein gewöhnliches und zielte auf ihren Arm. Die Hand abzutrennen, wäre nun wohl das Beste, was er tun konnte, sonst würde bereits im nächsten Augenblick dieser Würfel wieder schrumpfen. Der Kampf würde nicht mehr lange dauern, da war er sich sicher.

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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Do Mai 31, 2012 1:48 am

Eine Bewegung aus dem Augenwinkel, ein rasendes Schemen und ein Schockmoment. Epona wirbelte herum, als ein Kunai so haarscharf an ihr vorbei zischte, dass es einen Fetzen des Chakragewandes abrasierte und glatt mit sich riss. Und gleich darauf kam ihr Yuudai selbst entgegen auf Kollisionskurs und von flirrendem Fuuton umgeben.
Das Sakegari-Schwert war im Augenblick viel zu lang, um im direkten Nahkampf vernünftig eingesetzt zu werden. Epona konnte es nicht so rasant verkürzen wie Schnitter, doch auch Schnitter selbst hatte etwas zuviel Masse. Es blieb nur die Abwehr mit bloßen Händen. Als Yuudai blank zog, explodierte Eponas Aura und blähte sich das Gewand zu überraschender Größe auf. Ein zweiter Schwanz platzte in die Höhe, ein Dritter, ein Vierter! Aus der formlosen Hülle wurde ein Schemen mit zwei imposanten Stierhörnern und muskelbepackten Armen. Eine riesenhafte Hand folgte Eponas Reflex-Bewegung und umschloss Yuudais Schwert, bremste ihn in seinem Ansturm. Ganz stoppen konnte er ihn jedoch nicht; sein Schwung trieb ihn sogar bis unmittelbar vor die Kunoichi selbst, hinein in die Blase, wo ihn nur seine Fuuton-Rüstung vor der schmerzhaften Berührung der rostroten Energie um ihn herum schützte.
Epona schaute ihn regelrecht erschrocken an. Sein Schwert bewegte sich immer noch, die Fuuton-Schicht schnippelte sich förmlich durch das Gewand und kam Zentimeter um Zentimeter näher.
Scheißkerl murmelte Epona, deren Pupillen längst zu Schlitzen geworden und von ungesundem Gelb eingerahmt waren.
Und dann kam noch das Kunai zurück, durch Magunettos magnetische Anziehungskraft geführt und sich von der anderen Seite her durch die Chakrahülle fräsend. Es kam ebenfalls näher, immer näher, durch Magnetik vorwärts gezogen, bis es Eponas Arm stach.
Das war zuviel. Viel zuviel! Sie blutete aus zahlreichen Wunden, es brannte und schmerzte und der Kerl sprang sie noch immer an!
JETZT REICHTS!
Epona vollführte eine wilde Schleuderbewegung; das Gewand machte mit und warf Magunetto samt des daran hängenden Schwertkämpfers beiseite, schickte ihn auf einen meterweiten Flug.
Gleich darauf implodierte das Gewand, fiel auf die Stufe von zwei Schwänzen zurück und schmiegte sich wieder eng an Eponas blutüberströmten Körper. Die Kunoichi jammerte leise und riss sich mit fahrigen Händen das Kunai aus dem Arm. So viele Stiche und Schläge hatte sie nun wirklich selten einstecken müssen. Und noch immer kein wirklicher Treffer für sich selbst? Frustrierend. Sie fiel auf die Knie, legte das Sakegari-Schwert neben sich nieder und schaute auf den Schnitt an ihrer Brust. Blut qoll daraus hervor.
Mit einer wütenden, entschlossenen Bewegung riss sie das zerschlissene Oberteil von sich und stand wieder auf. Ein Blick aus wildem Zorn suchte den Feind.
Ich muss aus der Defensive raus. Unbedingt. ich muss selbst treffen. Ihn verletzen. Ihn niedermähen.
Epona Kiobashi ballte die Fäuste. Das Sakegari-Schwert zerfiel zu Dampf und waberte in die Höhe, doch sie griff mit beiden Händen hinein und formte den Rauch neu, verwandelte ihn in zwei Sakegari. Nun war sie bereit. Jetzt wurde er ernst genommen.
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Chinatsu Yuudai
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Do Mai 31, 2012 2:22 am

Sein Angriff wurde abgewehrt, jedoch nicht ohne weitere Wunden zu hinterlassen. Doch wurde Yuudai auf einmal schrecklich bewusst dass es sich bei dem Jinchuuriki nicht um einen mit wenigen Schwänzen handeln konnte. In seiner Zeit als Schüler wurde er durch aus über die äußere Erscheinung der Bijuus aufgeklärt.
“Schüler, sagt mir wie viele Bijuu’s es insgesamt gibt.“, fragte der Lehrer und prompt darauf hob der junge Chinatsu Yuudai die Hand. Die Lehrerin nickte, dass er die Antwort geben durfte.
“Es gibt 9 Bijuu’s und für jeden Einzelnen wird ein einzelner Host, ein Jinchuuriki gesucht. Ichibi, Nibi, Sanbi, Yonbi, Gobi, Rokubi, Shichibi, Hachibi und Kyuubi.“, sagte Yuudai mit enthusiastischer Stimme und die Lehrerin notierte sich etwas in einem Heft. Dann sah sie wieder auf.
“Sehr gut, du kennst sogar ihre Bezeichnungen. Wisst ihr auch wie sie aussehen?“, fragte sie in die Klasse, doch ein einstimmiges Kopfschüttel durchfuhr diese. Dann zählte sie die Bijuu’s ein weiteres Mal auf und beschrieb die wichtigsten Merkmale.

Yuudai fing sich nach dem Flug auf dem Boden ab und seine Rüstung verflüchtigte sich. “Super, wieso muss es denn ausgerechnet einen einzigen Bijuu mit Hörnern geben, dass nimmt mir jegliche Hoffnung hier in einem Stück herauszukommen.“, sagte er zu sich selbst und richtete sich langsam auf. 8 Schwänze, der Hachibi und zu gleich der zweit mächtigste Bijuu. Jetzt wunderte es ihn nicht mehr, wieso man sie auf ihn losgehetzt hatte. Selbst wenn Epona schwer verwundet werden würde, töten könnte er sie nicht so wirklich. Wollte sie ihn nur fangen oder wollte sie ihn töten, er wusste es nicht und das beunruhigte ihn ziemlich. Er steckte die Klinge zurück in die Schwertscheide und sah zu der von Rot umgebenen Epona, welche wieder nur zwei Schweife besaß, dafür aber nun zwei Sakeschwerter. Super, besser konnte es wahrhaftig nicht für ihn laufen. Er vermutete jedoch, dass seine Futonrüstung ihn vor dem Rauch schützen würde, zumindest eine kleine Aussicht. “Sag mal Epona-chan, willst du mich fangen oder töten? Auf Letzteres bin ich weniger erpicht, wenn ich ganz ehrlich bin!“, rief er Epona entgegen. Es war eigentlich keine Option für ihn aufzugeben, aber was sollte er in Gottes Namen tun gegen eine riesige Bestie mit 8 Tentakeln, brutalen Armen und Stierhörnern. Es war ein aussichtsloses Spiel. Sterben war einfach eine Option, die er noch weniger wünschte als aufzugeben. Fliehen? Ach die Lage war wirklich tragisch. Wenn er siegen wollte, dann musste er sie irgendwie davon abhalten sich gänzlich zu verwandeln. Dann riss er sein gesundes Auge auf und sah zu dem Gebäude. Ein gehässiges Grinsen machte sich breit und mit zwei kurzen Sprüngen war er im Gebäude verschwunden, darauf bedacht kein Geräusch zu hinterlassen. War dies der Jinchuuriki-Dame ebenfalls möglich, wenn ihr Chakra doch alles in Umgebung auffraß und schädigte? Vielleicht seine einzige und letzte Option. Als er im Gebäude war, spürte er sein Fußgelenk leicht schmerzen, aber nicht so schlimm, dass es ihn groß behindern würde. Etwas von dem Chakra war wohl doch durch seine Rüstung gedrungen, hatte aber keine bleibenden Schäden hinterlassen. Dieses Gebäude war nun seine einzige Chance sie zu besiegen, wieder Mut gefasst wartete er auf jede Regung, jedes Geräusch, jeden Hinweis, die auf Epona schließen lies.
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Kiobashi Epona
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Fr Jun 01, 2012 4:01 am

Es war wohl so etwas wie Zorn, der heiß und fiebrig brannte, doch noch etwas anderes feuerte ihr Temperament an: Es war das Gefühl der Blamage. Epona Kiobashi war stets stolz darauf gewesen, auch passionierten Schwertkämpfern geschmeidig ausweichen zu können und narbenlos nach Hause zu kommen. Doch dieser Gegner hatte schon mehr von ihrem Blut vergossen, als üblich, und selbst noch keinen wirklichen Treffer kassiert. Dies galt es zu ändern.
Wenn du dich fangen lässt entgegnete Epona heftig, dann genügt mir das. Wenn nicht, bringe ich dich um. Sie schob die beiden Wakizashi aus Dampf hinter ihren Gürtel, um die Hände frei zu bekommen. Yuudai zog sich unterdessen ins Innere der Fabrikhalle zurück, auf dessen Dach sich der Kampf abgespielt hatte. Epona legte die Hand auf den Eisenblock und verwandelte ihn auf diese Weise in ein kleines, handliches Tanto zurück, welches sie ebenfalls sicher verstaute. Aber weißt du? Dein Schwert krieg ich so oder so!
Und mit diesen Worten ließ sie das Gewand erneut explodieren. Ihre Stimme schallte und peitschte förmlich an das Gehör ihres Feindes, wo auch immer er nun sein sollte. Warts ab! Das Spiel wird ernst! Und vier! Drei!
Vier Schwänze zuckten, schossen im Rücken des titanischen Schattens empor, der sich als rostroter Schemen über seiner Jinchuuriki erhob und die Fabrikhalle buchstäblich auf die Hörner nahm. Epona hob die Hände in die Höhe, und der stierköpfige Körper tat es ihr nach. Sie ließ die Hände herabschnellen, und die Pranken aus Chakra krachten abwärts in den Asphalt.
Zwei! Eins!

Epona benutzte die im Boden verankerten Hände als Starthilfe. Und stieß sich ab, raste mit Höchstgeschwindigkeit auf die Halle zu.
Rariatto!!!
Eisen kreischte und quietschte, platzte unter dem Rammstoß auseinander und ließ die Jinchuuriki mit Wucht ins Innere der Industriehalle fliegen wie ein Geschoss, das von einem Katapult abgefeuert wurde. Die Chance, Yuudai direkt zu treffen, war gering, doch die psychologische Wirkung war vermutlich immens.
Epona breitete die Riesenarme aus, ergriff einen Stahlträger und kam daran zum Stehen, auch wenn sich die Konstruktion bedenklich verzog. Wild starrte die Jinchuuriki um sich. Komm schon! Versuch doch nochmal, mich zum Bluten zu bringen!
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Chinatsu Yuudai
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Mo Jun 04, 2012 1:07 am

Yuudai hörte es kreischen, dann krachen und vorher ein Grölen. Er sollte sich stellen, dann würde sie ihn nicht töten, war dies seine einzige Option? Austesten hieß es nun. Die Jinchuuriki war an ihm vorbeigedonnert, mehrere Korridore entfernt und er war für den Moment an seinem Platz sicher. Er formte ein Fingerzeichen und beschwor einen weiteren Kaze Bunshin. Wenn sie es ernst meinte, dann würde der Kaze Bunshin überleben und ihm würde nichts geschehen, doch irgendwie ging er davon aus, dass sie gelogen hatte. Der Kaze Bunshin rannte lautlos aus dem Gebäude und stellte sich 100 Meter vom Einschlagsloch der Jinchuuriki hin und atmete durch. “Okay, Epona-chan, ich bin hier. Halte dein Wort!“, rief der Doppelgänger in Richtung des Einschlagloches. Das Original schlich sich währenddessen ebenfalls in diese Richtung, aber gut versteckt in den Schatten, sodass er nicht entdeckt werden würde, es sei denn man wusste, wo er sich aufhielt. Tarnung war die oberste Priorität eines Assassinen und ebenfalls die eines Schwertshinobi aus Kirigakure. Es würde jetzt interessant werden, ob der Kampf endlich ein Ende fand oder ob er letzten Endes doch noch den Löffel abgeben müsste, worauf er nicht erpicht war. Na Epona, hält ein Ninja aus Konohagakure sein Wort? Oder seid ihr alle so hinterhältig wie eure Oberhäupter es sind.

Wieder erinnerte er sich an die Vergangenheit, wie seine Familie, grotesk über einander gestapelt, im Wohnzimmer lagen und durchbohrt waren, von zerbrochenen Waffen. Speere, Schwerter durch ihre Leibe gerammt waren und der Boden so von Blut getränkt, dass es laut klatschte, als er auf den Boden auftrat, geschockt von dem Anblick und auf die toten Körper seiner Mutter, seines Vaters und seiner jungen Schwester zuging. Seine Hände zitterten, als er an den Klingen und den Speeren zog, um die Körper davon zu befreien.

Er schüttelte den Kopf. Yuudai, bleib bei der Sache! Es ist jetzt keine Zeit, um in der Vergangenheit zu schwelgen. Du musst überleben und wenn dich diese Frau nach Konoha bringt, dann ist das doch umso besser. Dann endlich habe ich die Chance! Okay Epona, dann enttäusch mich mal eine Runde! Seine Finger waren komplett ruhig, doch innerlich war er am Brodel, vor Spannung und wegen der Bilder, die sein Hirn ihn Sekunden zuvor geschenkt hatte. Doch sein Auge tränte ein wenig und er wischte sich darüber. Wieso musste er gerade sentimental werden?! Unpassender Augenblick, verdammt unpassend!
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Kiobashi Epona
Hokage ~ Bijû Meister ~ Blonder Stich
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BeitragThema: Re: Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage   Sa Jun 16, 2012 1:20 am

Epona kochte wie selten. Und was schlimmer war: Der Gegner ließ sich - klugerweise, das musste man ihm zugute halten - nun nichtmals blicken, um von ihr auf die Hörner genommen und gegen eine solide Stahlwand gepresst zu werden. Dabei war sie gerade ganz scharf drauf, irgendwen mit einem Bodycheck in rote Grütze zu verwandeln. Teils lag dies natürlich an den blutigen Wunden, teils aber auch an dem vierschwänzigen Chakragewand, das sich in dieser Form um sie blähte wie eine rostrote Sphäre aus zähem, durchsichtigem Dunst. Nicht wie Wackelpudding. Nein, sie schwamm nicht in dem Chakra wie eine Erdbeere in leckerem Waldmeister-Nachtisch. Es war eher eine Art Nebelbank, die vage die Form eines muskelbepackten, stierköpfigen Monsters nachahmte und deren Bestandteile sich verdichteten, sobald etwas Fremdes einzudringen versuchte. Und das körperlich fest wurde, wenn der Jinchuuriki irgendetwas zu rammen gedachte. Oder greifen wollte. Eine komplizierte Sache war dieses Gewand, und höchstwahrscheinlich verstand Epona selbst nichtmals die Hälfte dieses Zustandes. Nichtmals, wenn ihre Gedanken fröhlich und rein waren. Erst recht nicht, wenn sie die Wände blutigrot malen wollte.
Als Yuudais Doppelgänger sie in ihrem Rücken ansprach, fuhr sie so wild zu ihm herum, dass eine Wand in Reichweite ein wenig eingedrückt wurde, als sei der Raum nicht groß genug für sie. Kochend starrte sie diesen Kerl an, der nun ganz dreist da stand und... aufgab?
Und Epona erstarrte förmlich, blickte drein wie die sprichwörtliche Kuh beim Gewitter. Was? Wort halten? Ganz langsam setzte sie sich in Bewegung. Trat aus der Halle heraus, wobei sich die scharfen Kanten der Einbruchstelle nun unter dem Druck des Gewandes nach außen bogen. Du gibst auf?
Überraschenderweise fiel das Gewand, die ganze Chakra-Sphäre, stufenweise in sich zusammen. Sie pulsierte um die blonde Kunoichi herum, schrumpfte beständig, und genauso zogen sich drei von vier Schweifen zurück.
Was übrig blieb, war bloß ein einsames Schwänzchen und ein flimmerndes Filmchen, das Eponas Körper dicht umnebelte. Der Gesichtsausdruck der Jinchuuriki hatte eine Menge von der eben noch gezeigten Aggressivität verloren. Die ungesund gelben Augen mit den vertikal geschlitzten Pupillen richteten sich plötzlich wieder auf eine gar nicht mehr vor Zorn kochende, sondern eher neugierige Weise auf den Nuke-Nin. Du gibst also auf? wiederholte Epona ihre Frage, wobei ihre Eckzähne nur ganz leicht hervorstachen. Einfach so? Okay... Lächeln. Ihre Hand wanderte allerdings an den Gürtel, wo sich die Sakegari-Schwerter aus grauem Dunst befanden. Sie warf eines von ihnen locker in Yuudais Richtung, sodass er es auffing. Okay sprach sie nochmals, stand ganz plötzlich sehr entspannt vor ihm in neugieriger Erwartung des weiteren Geschehens. Dabei machte sie einen sehr ramponierten Eindruck... Mittlerweile hatte sie nicht nur ihre Ärmelstulpen eingebüßt, sondern auch ihr Oberteil, sodass die Wunde, die über den Brustansatz verlief, deutlich zu sehen war. Anhand der Unterwäsche - einem Sport-BH - konnte man erkennen, dass sie eindeutig eine Taijutsuka war. Und eine praktisch Denkende noch dazu.
Nimm diese Klinge befahl sie, und stoße sie dir durch die Hand. Als Beweis, dass du aufgibst. Wenn er es tun sollte, würden Illusionen von Kletterpflanzen aus dem Boden schießen und ihn bis zur Unbeweglichkeit umschlingen. Dann wäre wirklich gesichert, dass er nicht wieder mit seinem Samurai-Schwerterzieh-Trick begann, wenn sie auf ihn zuging.
Epona ahnte leider überhaupt nicht, dass ihr Gegenüber nur ein Bunshin war.
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Chinatsu Yuudai vs. Kiobashi Epona - Zweite Auflage
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