Naruto ~ The Eternity of Sage

Ein auf dem Naruto - Manga basierendes RPG
 
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 Trainingsplatz Nummer 4

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Shimabishi Aoi

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BeitragThema: Trainingsplatz Nummer 4   So Jan 29, 2012 6:42 am

das Eingangsposting lautete :

Konohagakure hat viele Trainingsplätze, von denen jeder für unterschiedlichstes Trainings genutzt werden kann. Trainingsplatz Nummer 4 dient zur Stärkung des Tai-, Nin- oder Ken-Jutsu. Ob man allein trainiert oder gemeinsam ist hierbei völlig egal. Trainingsplatz 4 grenzt an die Wälder von Konoha an und ist eher für ältere Shinobi gedacht. Von hier aus kann man direkt in den Wald hinein sehen, ist aber dennoch durch einen Zaun von diesem getrennt.



Zuletzt von Shimabishi Aoi am Di Feb 07, 2012 2:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nura Chinatsu
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   So Feb 12, 2012 8:32 am

Cf: Straßen Konohas

Der Weg war wie im Rausch an ihr vorbei gezogen. Sie war an Leuten vorbei geglitten, hatte einige angerempelt und es nicht wahr genommen. Es schien als würde sie nicht in ihrem Körper stecken, als hätte ihr natürlicher Triebe – oder zumindest etwas vergleichbares – ihren Weg gewählt. Durch die Straßen und fort von allem menschlichem schien die Dewiese und sie streubte sich keine Sekunde gegen ihr Unterbewusstsein.
Irgendwann waren die Häuser verschwunden und sie hatte den Trainingsplatz erreicht. Müde war sie auf einen Baum gesprungen und hatte sich an einen Ast gelehnt. Die warmen Strahlen der Sonne hatten ihr Gesicht berührt und ihr das Gefühl von Geborgenheit gegeben. Sie war nicht alleine, zumindest nicht wenn sie diese natürliche Erscheinung als ihr Eigentum ansah. Plötzlich hatte sie das Bedürfnis diese so ferne Wärme zu umarmen, sich mit ihr zu vereinen und einfach in ihr auf zugehen. Aber das ging nicht, sie würde verglühen und diesem Strahlen nie nah genug sein. Vorsichtig nahm sie Bogen und Köcher von ihrem Rücken und hing sie an einen Ast neben sich. Zwangsweise musste sie nun auch Shia los lassen. Diese sagte nichts und verschwand in einem Ast. Auch Katzenmonster wollten mal ihre Ruhe. Unweigerlich glitt ihre Hand zu ihrem Bauch und streichelte diesen. Es sah wohl so aus als wäre sie schwanger, wenn man nicht wusste was sich n ihr verbarg. Ab und an fühlte es sich gut an nicht alleine zu sein, doch zu oft fühlte es sich grausam an, so wie jetzt. Die Chûnin zog die Beine an und umschlang diese mit den Armen, den Kopf zwischen ebendiesen Vergraben. Sie sah wahrlich unglücklich aus wie sie dort saß. Aber das war weder ein Wunder, noch etwas neues, wenn sie einmal ehrlich war. In ihrem inneren brannten die Tränen der Frustration, welche sie immer und immer wieder weinen wollte. Doch nie hatte sie es gewagt zu weinen, sich selbst diese Blöße zu geben. Energisch riss sie den Kopf zurück und starrte in den Himmel. Eine Wolke zog vorbei und natürlich erinnerte sie Chinatsu wieder an das Monster. Es sah aus wie eine Katze, dieses verdammte Gebilde am Himmel. Wenn jemand über ihr Glück oder viel mehr ihr Unglück wachte, dann hatte er wohl Spaß daran sie zu ärgern. WENN DU NICHT SO FEIGE WÄRST, WÜRDEST DU MIR MEIN SCHICKSAL SELBER MITTEILEN! Wenn sich nun jemand angesprochen fühlte war es ihr nur recht. Niemand machten ihr das Leben leicht, alle machten es nur schwerer. Tief in ihr keimte etwas, das man schon fast als eine zärtliche Regung abtun konnte. Es wuchs der Wunsch nach Bewunderung für sie, der Wunsch nach etwas tiefem. Hatte sie wirklich in ihrem zarten Alter von sechzehn das Bedürfnis nach Halt, Zuneigung oder vielleicht nach Liebe? Quatsch, alles Einbildung. So begann sie den Kopf zu schüttelt, energisch genug das ihr Dutt .sich zu lösen begann und irgendwann fiel die erste Strähne hinab und eine weitere. Die Blonde hielt innen und zupfte ihre Haare zurecht, warf sie nach hinten und stieß einen lauten frustrierenden Schrei aus. Jetzt kam sie hoch die Tränen, sammelten sich in ihren Augen und liefen langsam ihre Wangen hinab. Zum Haare ausreißen war es doch, diese dumme Gefühl, einfach jedes Gefühl das sich in ihr wand, regte und nach Aufmerksamkeit schrie. Und sie Schrie es wieder in den Wald, verschreckte die Vögel und alles andere was hier so kreucht und fleucht. Dann warf sie sich wieder an den Baumstamm und weinte leise vor sich hin.
Wer würde sie schon vermissen, außer ihren Eltern. Niemand kümmerte sich so um sie. Wie sie es brauchte. Es war erschöpfend immer alleine u kämpfen, es war ermüdend immer und immer wieder mit sich selbst zu ringen. Wer hatte schon diese unendliche Kraft sich immer wieder auf zu raffen und weiter zu kämpfen. Sie hatte sie nicht und würde sie wohl auch nie besitzen. Vielleicht sollte es so sein. Sie würde ihr Leben lang Chûnin sein und alleine bleiben. Ihre Mutter würde sie bestimmt bedauern, sie weinte schon genug um sie. Bald würde sie von ihren Eltern weg ziehen und alleine leben. Ihre Mutter sollte es nicht so schwer haben. Immer hatten die beiden sich ein Kind gewünscht und letzten Endes war sie dabei heraus gekommen. Sie machte niemanden Glücklich, wieso konnte sie nicht einfach verschwinden. Bringt mich doch einfach um und lasst mich nicht so leiden. Dann versiegte ihre Stimme und es liefen nur noch die wenigen Tränen welche sie besaß. Das Salz begann zu brennen und sie Schloss die Augen, darauf wartend, dass es endlich zu Ende gehen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 15, 2012 4:16 am

cf: Straßen Konohas

Erste Frage: War die Umgebung rein? Sah so aus. Zweite Frage: Wurde er noch verfolgt? Ein Blick zu allen Seiten genügte, um festzustellen, dass die Pfannkuchen Armee um Leon und seinen Hut Napo, sowie auch Darth Vader verschwunden war. Dritte Frage: War es der richtige Trainingsplatz?
"Medusa" hatte zwar gemeint, dass sie trainieren würde, doch hatte er keine Ahnung, ob sie wirklich diesen Trainingsplatz gemeint hatte. Ein Trainingsplatz, der ein wenig weiter weg von den anderen lag, welche im Dorf waren. Genau genommen außerhalb des Dorfes, sodass man auch in den Wald sehen konnte. Lediglich ein Zaun trennte eben diesen vom beliebten Übungsgelände, welches oft von Genin-Teams besucht wurde, die mit ihrem Sensei trainierten. Irgendwie schon lustig, ihnen dabei zuzusehen, denn es erinnerte ihn selbst daran, dass er auch einmal so klein angefangen hatte. Ja, damals... irgendwie fühlte er sich bei diesem Gedanken alt. Aber hey, es war doch etwas aus ihm geworden, oder nicht? Er war mehr oder weniger der Stolz seines Clans als Oberhaupt und auch so respektiert, hatte Freunde und kam gut mit seinen Kollegen raus. Was wollte man auf der Welt noch, um glücklich zu sein? Wohl wahr: Der Frieden. Er fehlte noch, damit er vollends auf dieser Welt glücklich werden würde, aber das kam bestimmt noch. Woher er das so genau wusste? Er würde nicht aufhören zu kämpfen, zu marschieren, bis auch nicht das letzte bisschen Land aus der Schlinge des Hasses und der Verzweiflung gerissen worden war. Und wenn er doch aufhörte? Dann war das auf dem Schlachtfeld, wo er sterben würde. Aber so aufhören? Niemals. Es war ein Eid an sich, dass er alles versuchen würde. Tun würde, was er konnte. Mit dem, was er hatte. Und genau hier, wo er nun war. In Konoha, für Konoha.
Aber gut: Was wollte er hier? Genau, er wollte nach der Jinchûriky Ausschau halten, die es doch hoffentlich hier hin verschlagen hatte. Wenn nicht, dann wusste er nicht, auf welchem Trainingsplatz er weiter machen sollte. Immerhin gab es in Konoha nicht wenige und viele von ihnen waren klein, nicht so bekannt wie eben dieser hier. Wenn man normalerweise von einem Trainingsplatz außerhalb sprach, war es eben dieser. Der Trainingsplatz Nummer... das war doch Nummer Vier, oder? Gott, machte ihm seine Orientierungslosigkeit wieder zu schaffen? Oder war das hier Nummer Fünf? Immer kam er durcheinander. Halt, Nummer Fünf war hinter den Hokage-Felsen... oder war da Nummer Sieben? Nein! Er war hier bestimmt richtig. Ganz bestimmt! Diese Pfannkuchen-Armee hat ihn völlig durcheinander gebracht. Er sollte sich eine Karte von Konoha zulegen. Allerdings kam es schlecht, wenn man ihn dann damit sah, wie er durch die Straßen ging, oder? Ja, immerhin kannte man ihn ja... das würde doof wirken. Da musste er seiner Intuition recht geben. Dumm, dass man letzterer nicht auf die Schulter patten könnte...~
"Siehst du da oben? Das ist das Monster." Hide blickte ein Mädchen an, welches gerade etwas zu ihrem Teamkollegen flüsterte. Herrje, was bildeten sich diese Genin heut zu Tage ein? Bekamen sie in Geschichte nichts beigebracht? Hatten sie keine Ahnung davon, dass Uzumaki Naruto hier der Jinchûriky schlechthin gewesen war und sie alle gerettet hatte? Nein, das war unglaublich grottig! Ja, man sollte Jinchûriky doch respektieren und als Helden sehen. Immerhin beschützten sie andere, halfen ihnen und mussten dafür selbst leiden - größtenteils. Nur wenige von ihnen hatten es bisher in der Geschichte geschafft, sich mit dem Bijû zu verstehen. Das waren nur jene Generation gewesen. Kopfschüttelnd und mit einem bösen Seitenblick für die Genin, welche eben diesen auch geschockt bemerkten, drehte er sich also in jene Richtung. Und was sah er da?
Ein Mädchen, das auf einem Baum kauerte und alles andere als den Eindruck machte, dass ihr wirklich alles so egal war, wie sie tat. Stattdessen wirkte sie zerbrechlich, wie eine Schmetterling ohne Flügel, wenn er das mal so anmerken durfte. Irgendwie tat sie ihm leid, wie sie da alleine saß. Neben ihr war kein Freund, kein Bruder, keine Schwester. Einfach niemand. Sie war alleine und niemand schien sich darum zu kümmern, dass es ihr schlecht ging. Stattdessen wurde sie nur weiter als Monster von den hier Trainierenden bezeichnet. Etwas, das er nie tolerieren konnte. Wieso sah man diese Menschen denn als Monster? Das war das allerletzte und dass er das so sah, konnte man ihm eindeutig an der Mimik ablesen, wenn er jemandem bei eben dieser Behauptung - dass es Monster waren - erwischte. Oh ja.
"Du hast mir noch gar nicht deinen Namen verraten - darf ich fragen, wie du heißt?" Mittlerweile war er unten am Baum angekommen, blickte zu ihr hoch. Wahrscheinlich schockte es alle anderen, die diverse Gedanken hegten, gerade, dass er so mit ihr umging. Aber das kümmerte ihn nicht. Stattdessen lächelte er die Pfannkuchen-Haarige - Wenn, dann war das das Schrecklichste an ihr - freundlich an und wartete geduldig auf eine Antwort.
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Nura Chinatsu
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 15, 2012 5:06 am

Monster, Monster du Monster, hallte es in ihrem Kopf. Sie wollte es nicht hören, wollte nicht mit noch mehr konfrontiert werden. Diese Kinder, wie sie sie haste, allesamt. Wer sie kannte, der verschrie sie, nannte sie Monster, oder Bestie. Der einzig liebevolle Name war Kätzchen und so nannte sie nur ihre Eltern. Doch auch das erinnerte an die geistigen Qualen, die Pein, ein Träger zu sein. Es war egal, wer mit solch einem Monster etwas gutes bewirkt hatte, alles geriet in Vergessenheit. Also versuchte sie nie etwa gutes zu tun,es war ja ohnehin schlecht, denn es kam von ihr, nur von ihr alleine. Da war es egal, wie viel mühe sie sich gab, es war egal, was sie bewirkte. Ob sie jemanden um brachte, oder ihn rettete. Es kam das selbe dabei heraus., immer und immer wieder. Sie hasste ihr Leben, hasste die Person, welche diese Katze in ihr versiegelt hatte. Doch wer war es, der ihr so etwas antat. Wieso unternahm niemand etwas gegen diese Hänselein, diese widerwärtigen Worte. Es gab Leute wie sie nicht erst seit gestern. Hatte nicht einmal Naruto etwas dagegen getan, war nicht mal er so nachsichtig gewesen, etwas in diese Richtung zu veranlassen. Sie könnte sich natürlich dieses Ziel einsetzten, doch wozu, für wen? Niemand nahm sie ernst, niemand würde sie ernst nehme. Aber das schwerste Problem war wohl, das sie ignoriert werden würde. Wer glaubte schon einem hoffnungslosem Mädchen, sie selbst würde sich nicht glaube. Nun gut das war etwas anderes, aber wenn sie nüchtern darüber nach dachte, sie würde sich selbst wohl auch nicht mögen. Oder konnte sie zu jemandem wie sich selbst, nett sein? Ganz ohne Vorurteile, ganz ohne misstrauen? Chinatsu wusste es nicht, wusste nicht ob sie sich diese rage beantworten konnte.
Doch da wurde sie angesprochen und schreckte hoch. In ihrem Geheul hatte sie wirklich nicht bemerkt, dass da jemand zu ihr gekommen war. Also schrack sie zusammen griff nach ihrem Bogen legte den Pfeil recht schlampig an und richtet sie auf ihren gegenüber. Sie blinzelte, als sie bemerkte, dass es wieder der Hatake war. Etwas ungeschickt nahm sie den Pfeil wieder aus dem Anschlag und warf ihn halb zurück in den Köcher. Den Bogen hing sie zurück an den Ast und jetzt lies sich auch einmal die Beine sinken und setze sich so, dass sie ihn ansehen konnte. Ihr Gesicht wahr ohne Zweifel rot von den Tränen. Sofort bildete sich wieder eine trotzige Mine auf ihrem Gesicht. Nura Chinatsu ist mein Name Sensei Hatake. Wollt ihr mich jetzt hin hängen, weil ich euch den Respekt verweigert habe? Ihr könnt mich damit nicht abschrecken, ich werde mein verhalten nicht ändern. Sie verschränkte die Arme und sah ihn an. Der Körper war angespannt, sie wirkte so gereizt wie schon vorhin, doch sie konnte nicht. Ihre Schultern sanken herab und ihr Gesicht verlor den Ausdruck von Rebellion. Sie konnte keinen Widerstand mehr leisten, konnte sich nicht gegen ihn wehren, nicht jetzt. Sie griff nach ihrem Bogen und dem Köcher mit Pfeilen. Dann rutschte sie vom Stamm hinab und landete vor seiner Nase. Ihre Haare vielen wild um ihr Gesicht, umrahmten dies und lies sie äußerlich zerstört wirken. Sie senkte den Kopf und ging vor ihm auf die Knie. Der Blondschopf sah aus wie ein Ritter, nur da die Rüstung fehlte. Auf was sie wartet, wusste sie nicht. Vielleicht eine Hinrichtung, vielleicht ein Gefühl, das ihr galt, einfach etwas das nur und vollkommen ihr galt. Ihr Körper zitterte leicht von der plötzlichen Bewegung. Was war nur heute wieder los mit ihr. Es war ein wirklich beschissener Tag, einer den sie nicht so schnell wieder erleben wollte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 15, 2012 6:10 am

Sie konnte ihm nichts vormachen. Nein, das konnte sie wirklich nicht - auch, wenn sie es weiterhin versuchte. Ja, er sah, wie sie mit sich selbst ringte und versuchte, weitere Tränen zu unterdrücken. Er sah, sie sie ihre Miene wieder aufsetzte und versuchte, trotzig und stark zu wirken. Doch natürlich passte letzteres nicht zu ihrem verheulten Gesicht, das ein stummer Zeuge dessen war, wie es in ihr aussah. Folglich hatte er sie auf den Straßen wohl richtig eingeschätzt: Sie war traurig und einsam, wollte nur nach außen hin stark wirken, damit man sie wohl nicht hänseln konnte. Oder auch vielleicht für ihre Eltern, damit sie sich nicht so große Sorgen machten. Wahrscheinlich hatten auch die Eltern eines auserwählten Wirtes mit sich selbst zu kämpfen. Wenn er sich vorstellte, dass er einen Sohn hätte und in diesem ein Monster wüten würde, dass jederzeit ausbrechen könnte... ja, das war wirklich kein leichtes Los. Es war alles andere als das und für sie wahrscheinlich die grausame Laune ihres Schicksals, welches sie einfach nicht akzeptieren wollte.
"Nura Chinatsu ist mein Name Sensei Hatake. Wollt ihr mich jetzt hin hängen, weil ich euch den Respekt verweigert habe? Ihr könnt mich damit nicht abschrecken, ich werde mein verhalten nicht ändern." Hatte er ihr eigentlich einen Anlass gegeben, ihn Sensei zu nennen? Er war zwar höher gestellt, doch nicht ihr Lehrer. Oder betrachtete sie ihn von Vornherein als einen solchen? Dachte sie, sie könnte ihn damit aufziehen, weil er sie ja belehren wollte? Versuchte sie nun wieder stark mit ihren Worten zu wirken? Offensichtlich. Ihr Verhalten würde sie nicht ändern, meinte sie? Tja, dummerweise verriet ihre Gestik etwas ganz anderes. Ja, sie war wirklich wie eine Blume auf einem gebrochenen Stängel. Ein Stängel, der von den eigenen Kameraden gebrochen wurde. Eine Blume, welche von der Freundschaft anderer nicht gegossen wurde. Eine Blume, welche verwelken würde, da die Einsamkeit sie aus dem Boden gerissen hatte. War es das, was er in ihr sah? Sie war ein Opfer ihres Schicksals, wie es schien.
Doch plötzlich tauchte sie nun vor ihm auf, ihr helles Haar fiel ihr ins Gesicht - und war natürlich das erste, was er sah. "Himmel, Arsch und Zwirn!" Traumatisiert drehte er sich einmal um die eigene Achse. Traumatisiert von was? Naja, für jemanden der sich gerade noch in einem Alptraum von einmarschierenden Pfannkuchen befunden hatte und noch eine Phobie gegen diese hegte... und vor den dann ein Mädchen mit eben jener Haarfarbe sprang, hielt er sich eigentlich noch ganz Wacker. Total perplex und noch halb auf einem Bein stehend, sich mit der Körpersprache leicht wegdrehend, die Arme etwas in die Höhe gereckt, blickte er dann zu ihr hinunter, wie sie sich hinkniete. Halt. Dachte sie nun, dass er sie bestrafen würde? Im ernst? Er? Jemanden bestrafen, der ihm Leid tat und der ihm doch nichts getan hatte? Halt hoch zwei. Sie hatte sich ihm untergeordnet? Jedenfalls folgerte er das daraus. Hatte sie also doch ihr Verhalten geändert! Na bitte! Es ging doch. Aber hey... wieso hegte diese Haltung nur noch mehr Mitleid in ihm und wieso wurde sein Herz dadurch nur noch weiter um einen Spalt aufgerissen. Irgendwie erinnerte sie ihn an einen Ritter... einen Ritter, der darum bat akzeptiert zu werden.
Ein Seufzer entrann ihm und er ging vor ihr in die Hocke, sah, dass sie zitterte. Ihr Haar verbarg ihr Gesicht... nicht hochspringen. Es hatte nur die Farbe von Pfannkuchen. Alles würde gut werden. Eindeutig. Ja, da war nichts Böses dran. Es hatte nur die Farbe. Ihre Haare bestanden nicht aus Teig. "Tut mir Leid - ich habe mich gerade ein wenig erschreckt." Sein Zeigefinger kratzte seine Wange, welche durch sein verschmitztes Lächeln leicht hochgezogen worden war. "Es freut mich dich kennen zu lernen, Nura Chinatsu. Mein Name ist Hatake Hideaki, aber Freunde nennen mich Hide." Er war eigentlich darum bemüht, dass sie in ihm doch vielleicht irgendetwas Ähnliches wie einen "Freund" sehen würde. Oder einfach nur eine Bezugsperson, die ihr durch die Tiefen in ihrem Leben half. Einfach nur das - das würde doch schon reichen, oder nicht? Sie hatte ein schweres Leben und eine schwere Last zu tragen. Wieso also ihr nicht helfen? Immerhin war er eine der hilfsbereitesten Personen im ganzen Dorf und so war es nicht verwunderlich, dass er auch ihr helfen wollte. Dass er sie kennenlernen wollte und sie nicht wie andere Personen einfach hinnahm und als farbloses Objekt im Leben der Dorfgemeinschaft bezeichnete.
Allerdings, wenn sie nun hoch sah, dann war er bereits wieder aufgestanden. Was sie aber auch sehen würde, war eine Hand und ein immer noch freundliches Gesicht. "Es ist unbequem auf dem Boden oder, Chinatsu-chan?" Ja, er reichte ihr sogar seine Hand, damit sie aufstehen konnte - obgleich er bezweifelte, dass sie eben diese annehmen würde. Wahrscheinlich war sie doch ein wenig temperamentvoll und auf sich fixiert. Meinte also, dass sie alles alleine schaffen konnte. Aus diesem Grund erwartete er keinen großen Dank oder dergleichen , eben auch nicht einmal, dass sie jene helfende Hand annehmen würde. Sicherlich würde sie behaupten, dass sie kein kleines Kind mehr war und doch selbst aufstehen könnte. Aber gut, er verlangte ja nicht, dass sie ihm entgegen kam. Er würde es ja auch verstehen, wenn sie ihn wirklich nicht sehen wollte, da sie auf Mitgefühl pfiff, weil sie vielleicht schlechte Erfahrungen damit gemacht hatte, ausgenutzt worden war. Aber letzteres hatte er selbst ja auch mit Nichten vor, oder?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 15, 2012 8:34 am

Der Mann schrie ja wie ein Mädchen, was der Frau ein stummes lächeln entlockte, während sie so auf dem Boden saß. Sie starrte eisern in den Boden. Das Gras war normal grün, wohl weniger interessant als jedes andere Gras. Aber was erwartet sie auch von so einem Dorf wie Konoha, es war so gewöhnlich wie jedes andere. Obwohl sie zugeben musste, ihr gegenüber hatte sie wohl nicht mehr alle. Nicht nur, dass er dem Kätzchen hinterher gerannt war., nein er sprach auch noch freiwillig mit ihr und schien wohl eine der wenigen zu sein, welche sie nicht sofort erkannte. Natürlich sah sie aus wie viele Menschen. Sie hatte Kleidung an, blonde Haare und rote Kleidung. Nichts ungewöhnliches war an ihr zu finden, aber dann vergaß man natürlich großzügig das Monster in ihr. Die Katze war von einem blau-lila, aber das sah niemand, dass wusste man, oder eben nicht.
Aber einzigartig war er ja schon, wer sprang schon wie wild nach hinten, nur weil ein Shinobi vor ihm ein Baum hinab stieg? Sie hatte selten jemanden erlebt, der so schreckhaft war. Sie schielte ein wenig unter ihren Haaren hervor und es sah wirklich amüsant aus. Sie sollte ihm dankbar sein für dies unfreiwillige Belustigung. Aber irgendwie ging ihr das Gegend den strich. Ihr Dickkopf stand eben über allem. Zumal, wieso sollte sie ihm trauen, damit er sie wieder nur aufziehen konnte? Nun gut er war ein Jonin, oder zumindest war er alt und ein Clanopberhaupt. Sie könnte ihm wohl vertrauen, aber wieso sollte sie. Wenn er etwas in ihr regen wollte, dann musste er wohl sehr sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Aber wozu die Umstände, wozu diese ganze Mühe mit dem Hinter ihr her kommen und dem nett sein. Wieso dieses Geplänkel? Er war einer der wenige, welche seit langem mal wieder mit ihr sprach. Vielleicht konnte sie ja ein wenig netter zu ihm sein, versuchsweise zumindest. Mal sehen was daraus werden würde.
Immerhin bot er ihr seine Freundschaft an, was ihr sehr merkwürdig vor kam. Er war alt, älter als sie und irgendwie war er behutsam und reizte sie nicht noch mehr. Er drohte nicht mit Strafe und vor allem zwang er sich nicht. Was um alles in der Welt stimmte hier nicht? Sie lugt zu ihm hoch und sah seine Hand, sein Lächeln. Nun kam sie sich wirklich blöde vor. Dummerweise spürte sie wie etwas in ihrem Kopf nach lies. Natürlich sah man ihm sein Alter nicht. Er war noch dynamisch, oder schien zumindest so. Die Nura fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen und es herrschte eine gähnen leere. Verdammt wieso fiel das licht genau jetzt so vom Himmel. Diese Mächte wollten sie doch ärgern. Seine Haare schimmerten sanft im Licht und seine Augen spielten zwischen grün und blau hin und her. Es war schon herrlich in dem Körper einer heranwachsende zu stecken. Man entdeckte doch Tag täglich immer und immer wieder neue Emotionen. Nur das ihre gerade sehr fehl am platz waren. Von sich selbst überrumpelt fiel sie rückwärts auf den Hintern. Die Hände nach hinten Abgestützt starrte sie ihn wohl eine halbe Minute an, bevor etwas in ihrem inneren zu hämmern begann. Dumme Kuh, benimm dich, er ist auch nur ein dummer Menschen. Stille herrscht in ihrem Kopf, dann rührte sie sich., kippte nach vorne auf die Knie und starrte seien Hand an. Ihr Blick wanderte von der Hand wieder hinauf zu seinem Gesicht. Die Sonne hatte sich verzogen und das glänzen seiner Haare hatte aufgehört. Plötzlich lief sie knallrot an, vergrub das Gesicht in den Händen und schüttelte wild mit dem Kopf. Keine Gefühle, keine Emotionen, sie werden alle nur leiden, lass es einfach, lass es. Die Worte hörten sich an wie ein gebt und das was sie hinterher setzte, klang wohl noch merkwürdiger.Ich bin Nura Chinatsu, ich bin sechzehn Jahre alt und ich bin ein Monster und niemand kann mich Leiden.
Eine Formel, an die sie sich klammerte, die jedoch gerade verschwand. Sie versuchte sich an die Worte zu klammern und unterdrückte die Tränen. Verdammt noch mal, wieso immer und immer wieder sie. Sie stand Rückwärts auf, fiel dabei fast wieder hin und stand da, als wäre sie körperlich und geistig am Ende. Ihr blick war leer, traumatisiert. Sie wollen nicht so nett zu mir sein Hide-sama. Das weiß ich, niemand will das. Wer schickt sie mich so durcheinander zu bringe, was soll das werden? Ich bin nicht Schwach. Nein, ICH BIN NICHT SCHWACH! Gegen Ende klang sie mehr, als würde sie mit sich selbst reden. Was sie wollte? Keine Ahnung, sie wusste es nicht, wusste nicht, wie sie ihr Leben beschreiten sollte, wenn er sie so Durcheinander brachte. Hypnotisiert starrte sie sein Gesicht an, welches sie auf einmal noch schöner fand. Jugendliche waren schon schlimm, wenn die Hormone mit ihm durch gingen. Was würde er wohl mit ihr anstellen, nachdem sie ihn so angestarrt hatte. Sie verstörte ihn, sie wusste nicht wie, aber sie tat es, sonst wäre er nicht so herum gehüpft. Aber was wollte er dann hier, wieso jetzt, wieso so? Ihr Kopf pochte und sie fasste sich an die Schläfen. Nur nicht durchdrehen war nun die Dewiese und es fiel ihr unheimlich schwer nicht los zu schreien, ihn zu schlagen und ja was genau zu tun? Da war sie wieder, diese gähnende leere in ihrem Kopf, welche nur von Verzweiflung durchdrungen wurde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 15, 2012 9:19 am

//Huh?// Hide legte den Kopf schief, als er kurzzeitig glaubte ein Lächeln zu erkennen, wobei es aber offenbar nicht lange anhielt. Dieses Mädchen schien wahrlich verstört zu sein. Aber wunderte ihn das? Bei alldem, was sie durchmachen musste? Nicht wirklich. Man musste sich hier auf dem Trainingsplatz nur einmal umschauen. Dort drüben trainierten Genin - wobei sie das eher hatten, da sie nun geschockt in jene Richtung blickten, in der er vor Chinatsu stand - und auf der anderen Seite wurden sie schon die ganze Zeit beobachtet. Was gab es hier zu sehen? Dachten sie, dass er ihr eine Strafe aufbrummen wollte? Dachten sie, dass er sie demütigen, sie fertig machen wollte? Dass er so lange weiter machte, bis sie deprimiert in der Ecke saß? Oder vielmehr hinter einem Baum? Dann endgültig ein emotionales Wrack markierte, welches auf dem See des Lebens Schiffbruch erlitten hatte? Was ging nur in den Köpfen dieser Leute vor? Hatten sie keinen Funken Anstand? Kein bisschen Sinn für das Richtige? Hatten sie überhaupt so etwas wie Moral? Wohl kaum, sonst würden sie nicht so in diese Richtung blicken, nur darauf wartend, zu sehen, wie er seine Hand erhob, sie auslachte, sie fertig machte. Wie Aasgeier, die über einem sterbenden Körper kreisten. Aber in diesem Falle konnten sie lange warten. Nein, er würde das alles nicht tun. Er war nicht wie sie, verurteilte keine Menschen. Ja, er war ein Gegner von Vorurteilen - da war es auch egal, dass ihre Haare ihn an Pfannkuchen erinnerten. Gut, das war schon eine Macke und er musste sich innerlich bekreuzigen, wenn er ihre Hand nahm oder auch nur einen Schritt näher kam, damit ihn kein Rasenmäher oder was auch immer nieder machte (ja, unser Hide war sehr abergläubisch und würde heulen, wenn ihm ein Spiegel zerbrach und ihm gleichzeitig eine schwarze Katze über den Weg lief), aber was sollte es? Viel wichtiger war ihm das Wohlergehen dieses Mädchens.
Letzteres schien aber gerade wirklich ganz von der Rolle zu sein, was ihn eine Augenbraue heben ließ. Zu allererst schien es ja noch in Ordnung zu sein und sie war offenbar nur gestolpert. Aber was dann kam, traf ihn doch völlig unerwartet: Sie vergrub ihre Hände in ihrem Gesicht, war knallrot angelaufen? Hatte er irgendetwas in seinem Gesicht oder an seiner Kleidung, wegen dem man einen Lachanfall bekommen konnte? Oder was war mit ihr los? Und was redete sie da von keinen Gefühlen und keiner Emotion? Kämpfte sie etwa gerade damit, ob sie ihm vertrauen konnte oder nicht? War sie deshalb eine ganze Weile still? War sie deshalb... so wie sie gerade war? "Ich bin Nura Chinatsu, ich bin sechzehn Jahre alt und ich bin ein Monster und niemand kann mich Leiden. " Bitte was?! Was sollte das denn jetzt? Er glaubte sich verhört zu haben. Schluss mit lustig. Nein, nun wich der Humor selbst aus Hide. So, wie sie das sagte, konnte er ihn nicht in sich halten, ließ ihn gehen und dem Entsetzen weichen, welches sich auf seinem Gesicht ausbreitete. Hatte sie sich selbst gerade Monster genannt? Wieso das? Hatte man sie so weit gebracht, dass sie selbst sich als ein solches bezeichnete? Was sollte das? Das war doch Wahnsinn! Was war mit dieser Welt, dass sie eine junge Frau dazu trieb, sich als Monster zu sehen???
Er konnte nicht anders, als eine traurige Mimik zuzulassen, als sie sich aufrappeln wollte und das erste Mal wohl schon regelrecht hinfiel - fast. Seine Hand hatte sich schon ausgestreckt, um sie zu fangen - wofür waren sonst gute Reflexe da? "Sie wollen nicht so nett zu mir sein Hide-sama. Das weiß ich, niemand will das. Wer schickt sie mich so durcheinander zu bringe, was soll das werden? Ich bin nicht Schwach. Nein, ICH BIN NICHT SCHWACH!" Stille kehrte ein. Eine Stille, in der sogar Hide erst einmal wie vor den Kopf gestoßen war. Er hatte gewusst, dass sie litt - aber so sehr? Litt sie so sehr daran, eine Jinchûriky zu sein? Sah sie sich wirklich nur als Monster? Es war verständlich, dass sie damit zu kämpfen hatte, so behandelt zu werden... aber dass sie sich wirklich selbst als Monster sah? Ihr leerer Blick... zerrissen von den vergangenen Ereignissen. Aber was sollte er nun tun? Jetzt? Und wieso sah sie ihn so lange an? Fragte sie sich immer noch, ob sie ihm vertrauen sollte? Wahrscheinlich das erste Mal einem Menschen vertrauen? Überhaupt in ihrem Leben? Mal abgesehen von ihren Eltern? Ja, sie sollte sich wirklich einem Menschen anvertrauen, davon war er überzeugt. Vielleicht sollte er ihr helfen? Aber halt, eigentlich hatte sie die Entscheidung bereits für sich selbst getroffen. Mit jenem Satz, den sie bereits gesagt hatte.
"Hey, du nennst mich schon Hide!" Mit einem Mal wurde sein Gesicht wieder frisch-fröhlig-frei aka treudoof. Ob sie das nun gern haben würde? Ja, wohl kaum, da sie sich dann selbst eingestehen musste, dass sie auf der Suche nach Freunden war, den sie vertrauen konnte. Wobei... brachte sie Unglück? Sie hatte immerhin Pfannkuchen-farbenes Haar. Und das war böse... Böser als Darth Vader oder Ruphus. Böser als jener Cerebri Sicarius. "Und nebenbei bist du nicht schwach - aber das hast du ja selbst gut erkannt, Chinatsu-Chan. Außerdem treffe ich auch selbst meine Entscheidungen. Die muss mir niemand abnehmen. Auch nicht du." Eine Pause folgte. "Und könntest du bitte aufhören dazustehen, wie ein Kriegswaise? Das macht einen fertig, weißt du." Das Anstarren interpretierte er einfach mal als leeren Blick in Folge eines langen Denkprozesses. Immerhin hatte er das ja auch manchmal, driftete weg von dieser Welt in seine Traumwelt... eine Traumwelt wo es keine Pfannkuchen gab, sondern nur Teddys in rose Rüschen-Tütüs. Und der König von allen war Sherly. Sein Sherly-Teddy. Auh ja...~
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Do Feb 16, 2012 2:21 am

Kriegswaise? Was erzählte er da schon wieder, diese verrückte Mann.Sie kniff die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Aber er war immer noch da, war nicht verschwunden. Was erwartete die anderen von ihm, das Team das hier herum lungerte und sie angaffte, aber nichts sagten. Was mochte sie alle denken? Es war ihr egal, sie dachten doch alle immer das selbe. Es war egal, wer sie waren, welchen rang sie bekleideten, sie alle verabscheuten sie, nur er nicht. Nur er blieb hier und versuchte mit ihr zu reden. Seit langer Zeit also mal wieder eine verirrte Seele, die sich ihr versuchte zu näher. Auch wenn er sich nicht sonderlich geschickt anstellte, oder tat er das und sie war einfach nur verblendet? Für seine Art wollte sie ihm jedoch wenigsten ein wenig Danken. Vielleicht schien ihre Haltung ihn auch so zu verstören und zu erschrecken? Neien das glaubte sie weniger, aber wenn es ihm weh tat. Es war ein wunder das er scheinbar Gefühle für sie aufbringe konnte. Die meisten brachte nur Verachtung und Hass zustanden. Chinatsu zwang sich also zum aufrichten, stellte sich gerade, aber wohl ein wenig steif hin. Das blonde Haar umspielte ihre Züge, doch die Augen blieben immer noch leer. Zwanghaft fixiert sie de Punkt zwischen einen Augen, um nicht länger seine weichen Züge zu betrachten. Genug der Gefühl, schoss es ihr durch den Kopf. Doch wer konnte seien Emotionen schon abstellen, außer einem Anbu. Nicht mal ihm gelang es vollkommen ruhig zu bleiben. Er schien ernsthaft traurig und erkannte sie das wirklich den Ansatz von Sorge. Quatsch, alles nur Einbildung.
Aber sie hatte eine Idee, ein fixe Idee wie sie mehr heraus finden konnte. Wie sich herausstellen würde, ob er es wirklich ernst meinte. Normalerweise sprach von Überprüfungen wenn es um den verdacht des Ehebruchs oder ähnliches ging. Er war nicht ihr Mann, oh nein Gott bewahre, aber er versuchte nett zu ihr zu sein. Als eine potentielle Person, welche sie ausnutzen konnte und dem musste sie vorbeugen. Also woher kam seine Freundlichkeit, wenn nicht aus einem Befehl heraus? Sie wollte nicht an reine Freundlichkeit glauben. Also tat sie was viele nicht leiden konnten, tat was viele abschreckte und sie selbst auch etwas überforderte. Ihre Mine wurde ernster und sie verzog das Gesicht zu einer leichten Grimasse. Dann zwang sie sich einen Schritt nach vorne zu mache, noch einen und noch einen. Dann stand sie wieder bei ihm und blickte ihm in die verschwommenen Augen. Grün oder blau, dass war hier wohl die Frage, welche sie beschäftigte. Nein genau das sollte sie nicht beschäftigen. Sie zwang sich den Blick ab zu wenden und starrte nun gegen seine Brust. Sie fühlte sich verdammt klein ihm gegenüber, er war bestimmt 1,80 groß, wenn nicht sogar mehr. Frustrierend sich unterlegen zu fühlen, aber das war nun einmal wieder nichts neues. Sie begann wieder zu zittern und sie hasste ihren Körper dafür. Dann schlang sie einfach die Arme um seinen Körper und hielt kurz dem Atem an. Ihr Herz raste bei diesem Test. Sie tat es um zu testen, wie er sich verhalten würde, tat es um heraus zu finden, wie sehr er sie wirklich hasste. Ich kann niemandem vertrauen Hide-sama. Ich könnte sie umbringen, weil ich die Kontrolle verliere, ich könnte sie töten, nur weil sie die Kontrolle übernimmt. Ich bin mächtiger als sie glauben und das nur, weil ich mich nicht im Griff habe. Wenn ich wütend werde, dann ist sie immer ganz nah, aber jetzt, jetzt schläft sie Sie hörte sich wohl an wie ein kleines Kind, welches über ihre Katze sprach. Es war eine Katze, doch sie gehörte nicht ihr und würde wohl nie ihr gehören. Sie waren zwei fremde Seelen, die sich nie finden würden. Jetzt wo sie hin umklammert hatte, wollte sie ihn garnicht mehr los lassen, sie wollte das er mit ihr litt und Verstand was es hieß angestarrt zu werden. Sie sahen ihm nach, bewunderten ihn und jetzt. Die Leute,welche sie beobachteten, das Team was in der nähe war. Sie würden ihn nicht verstehen würden den Hatake nicht verstehen. Wahrscheinlich würde er sie gleich weg schubsen, sie anschreien, schlagen und was auch immer mit ihr anstellen. Der Gedanke, dass sie ihm vollkommen unterlag lies sie erschaudern. Was er tun würde, sie würde schlecht dastehe, nicht er. Sie verdrängte die Gedanken an die Konsequenzen und versuchte so viel von seiner Reaktion einzufangen, wie sie konnte. Aber was es ihr bringen würde, dass war die andere Frage. Sie konnte sich dann zwar ein besseres Bild von ihm machen, aber was war danach? Was war wenn er stehe blieb, was war, wenn er sie zurück stieße, konnte sie sich ihm dann wieder entziehen und so tun als hätte sie nie mit ihm gesprochen? Wohl kaum. Ein Satz, nein jeder Satz brachte sie ihm näher. Erst jetzt wurde ihr klar was sie tat, was ihr verstand da zustande gebracht hatte. War es gut oder schlecht ihm näher als anderen zu stehen. Er schien vernünftig zu sein, also konnte ihre folgen nur bedingt grausam sein, also konnte er ihr nur bedingt leid zu fügen und selbst wenn, war es nicht egal? Sie hatte schon so viel gelitten, also machte ein wenig mehr Schmerz ihr wohl nicht mehr viel aus. Sie würde es sehen, kniff die Augen zusammen und blieb still stehen, die Arme um den Clanführer geschlungen, als wäre er alles, was sie in dieser Welt hielt und dafür verantwortlich war, das sie nicht vollkommen in der Versenkung verschwand.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Do Feb 16, 2012 5:57 am

"Wieso ist er noch bei ihr?" "Bestimmt macht er sie gleich fertig - das andere könnte ich mir eh nicht vorstellen." "Meinst du? Hast wohl recht."
Am liebsten wäre Hide zu diesen Idioten gegangen, hätte ihnen die Leviten gelesen. Wie konnte man sich darüber Gedanken machen, wann er so etwas Schreckliches tat? Ja, man fragte nicht einmal mehr, ob er es tat, sondern legte schon im Vornherein fest, dass er es tun würde. In was für einer Welt lebten sie hier eigentlich, dass so etwas möglich war? Eindeutig würde er das bei der nächsten Versammlung ansprechen, denn so konnte es schließlich nicht weiter gehen. Aus der Vergangenheit hatten die Leute nämlich nichts gelernt - dabei war es doch ein Jinchûriky gewesen, welcher ihnen vor Jahrzehnten im Vierten Weltkrieg das Leben gerettet hatte. Damit sie nicht wie Papiermännchen im Feuer an der Front der Gewalt verbrannten. Aber hatten sich diese Deppen das gemerkt? Nein, natürlich nicht - was erwartete er auch von ihnen? Stattdessen machten sie dort weiter, wo sie bei Narutos Geburt aufgehört hatten: Einfach weiter alle Jinchûriky als Monster sehen. Zwar war es in allen Reichen wohl noch so, doch hier war er und ihn störte das. Ja, ihn störte das ungemein und irgendwann musste sich doch einmal etwas ändern, oder? "History always repeats itself" - das sagte man doch, nicht wahr? Er würde es nicht zulassen, dass sich die Geschichte immer und immer wieder wiederholte, dass Kinder als Monster gesehen wurden und nichts als Trauer und Schmerz in ihrem Leben kennen lernten. Nein, nicht mit ihm.
Als er wieder von den Gruppierungen weg nach vorn sah, war seine Gesprächspartnerin schon mehrere Schritte näher bei ihm, sodass er sich kurz zusammenreißen musste, nicht zu schreien. //Haarfarbe... Pfannkuchen... Hilfe...// Nein! Stop! Daran durfte er jetzt keinesfalls denken. Sie brauchte Hilfe. Beziehungsweise Freunde. Denn Hilfe würde sie nicht annehmen, wenn man sie ihr anbieten würde. Ja, dieses Mädchen brauchte mehr als einfache Hilfe... sie brauchte Freunde. Jemand, der für sie da war und genau das versuchte er eben hier. Jetzt. In diesem Moment. Anstatt wegzugehen, wie es wohl alle erwarteten, stand er weiter da, sah wie sich ihr Gesichtsausdruck nicht verändert hatte. Zwar hatte sie sich aufgerichtet, doch war die Leere in ihrem Blick geblieben. Der Weißhaarige konnte sich nicht daran erinnern, jemals eine solche Leere in jemandem gesehen zu haben... Was hatte damals die Frau des ersten Hokagen gesagt? Eine Jinchûriky war für viele Leute ein leeres Gefäß und auch für den Wirt selbst war es schwer. Man nahm alle Fröhlichkeit aus ihm heraus, sodass er nicht mehr viel hatte. Nur noch das Monster in sich, aber das wollte er ja auch nicht haben. Doch dann kam das, was Hide seit jenem Tag, an dem sein Vater es ihm als kleiner Junge erzählt hatte, niemals vergessen hatte...: Damit eine Jinchûriky glücklich war, musste man sie füllen. Mit dem Bedeutendsten und Schönsten, was es auf Erden gab: Liebe. Ohne eine Liebe - egal in welcher Form -, würde das Gefäß brüchig werden und schließlich zu Grunde gehen. Es würde zu Staub zerfallen und niemand würde sich irgendwann wieder an es erinnern. Es war so offensichtlich und doch befolgte niemand diese weisen Worte von Uzumaki Mito. Niemand tat das. Aber das würde sich ändern. Nein, es musste sich ändern.
"Eh?" Mehr konnte man von ihm nicht hören, da er in diesem Moment spürte, wie "Medusa" ihn einfach umarmte. Es war das letzte, womit er gerechnet hatte und ja, er musste sich zusammenreißen, nicht von ihr wegzuspringen, sie von sich zu stoßen - so wie andere. Zwar würde er das nicht tun, weil er sie als Monster und Bedrohung sah, sondern weil er einfach "Angst" vor Pfannkuchen hatte und ihre Haarfarbe ihn ja daran erinnerte... aber es bestand kein Zweifel, in welche Richtung hin sie es interpretieren würde. In die falsche nämlich. Sie würde denken, dass auch er sie verstieß, dass er sie nur als Waffe benutzen wollte, sie auf seiner Seite wissen wollte. Ja, vielleicht sogar politische Gegner mit ihr von sich fernhalten wollte. Gott, wie konnten Menschen auf derlei Gedanken kommen? Das war alles so vollkommen hirnrissig. "Ich kann niemandem vertrauen Hide-sama. Ich könnte sie umbringen, weil ich die Kontrolle verliere, ich könnte sie töten, nur weil sie die Kontrolle übernimmt. Ich bin mächtiger als sie glauben und das nur, weil ich mich nicht im Griff habe. Wenn ich wütend werde, dann ist sie immer ganz nah, aber jetzt, jetzt schläft sie." Oh, sie tat ihm so Leid. Ja, sie tat ihm so unglaublich Leid, wie sie das sagte. Er wollte sich gar nicht vorstellen, wie es für einen Wirt war, wenn man durch die Straßen lief und jeden einzelnen dieser Blicke spürte. Jeden einzelnen, der sich wünschte, dass man nicht mehr existierte, von dieser Welt verschwand, sich in Luft auflöste. Aber nein, er würde sie nicht von sich stoßen oder sie mit einem finsteren Blick anschauen. Nein, das würde er nicht tun - selbst wenn er es wollte, nicht. Denn sie lebte jeden Tag mit der größten Bürde, welche man sich vorstellen konnte. Sollten die Leute doch reden darüber. Er war das Oberhaupt des Hatake - Clans. Er ließ sich nichts reinreden. Es war seine Entscheidung, seine Arme nun zu erheben, wobei manche wohl dachten, dass er sie nun schlagen würde. Natürlich hielt er kurz inne, wobei Chinatsu selbst wahrscheinlich dachte, dass er ihr nun Gewalt antun würde. Aber stattdessen brachte er die letzte Überwindung über sich - immerhin waren es Pfannkuchen - und nahm sie dann einfach in den Arm.
Es war nur eine einfache leichte Umarmung, oder viel mehr ein sanftes an sich drücken, dem ein mattes Lächeln folgte. Als ob er ein kleines Kind gerade trösten würde. "Mich töten? Das haben schon viele versucht und nicht geschafft - zu denen auch du gehören wirst." Wieder machte er eine Pause, legte sich die Worte, welche er nun sagen würde zurecht. "Hör auf dir darüber Gedanken zu machen. Du bist, was du bist und das ist kein Monster. Es gibt überhaupt keine Monster auf der Welt in diesem Sinne. Ein Mensch kann ein Monster sein, weil er sich wie eines verhält... aber von sich aus ist niemand ein Monster - auch nicht du. Lass dich nicht von Menschen zu einem machen, weil sie dich anschauen oder dir das sagen. Sei du selbst und richte dich nicht nach dem, was die Leute sagen. Jeder Mensch an sich ist einzigartig und vermag Großes. Du bist einzigartig, weil du das Dorf vor einem der Bijû schützt... aber auch, weil du einfach du bist. Niemand ist wie der andere und das ist auch gut so. Hör also auf dir einzureden, dass du nur stark bist, weil du dich nicht im Griff hast - das kann man nebenbei lernen. Du bist stark, weil du dich nicht aufgibst, weil du weiter machst. Und alles erträgst. Glaub mir, viele Leute, die ich kenne, wären an deiner Bürde zu Grunde gegangen. Also worauf wartest du jetzt noch? Das steht dir nicht, wenn du so leblos in der Gegend herumhängst."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Do Feb 16, 2012 7:04 am

Ja wieso war er noch hier? Er hatte nicht das weite gesucht, war stehen geblieben und vor allem, hatte er nicht wieder geschrien und getanzt wie ein kleines Kind. Was auch immer ihn eben verstört hatte, er hatte es nun unter Kontrolle. War es nicht ein gutes Zeichen, wenn er das alles zu lies, wenn er sie nicht weg stieß? Es war ein gutes Zeichen, für sie das beste das sie in ihrem ganzen Leben bekommen hatte. Es war angenehm nicht fort gestoßen zu werden zu werden. Es war ungewohnt einfach nur in ruhe gelassen zu werden. Die anderen blendete sie aus, so wie sie es fast immer tat, eigentlich so wie sie es jeden verdammte Tag in ihrem Leben tat. Irgendwer schien es gut mit ihr zu meinen. Denn wieso sollte sie sonst diesen netten Mann an ihrer Seite haben. Ok an der Seite haben klang ein wenig nach einer festen und langen Beziehung. Dann war er eben ihr Partner, ok auch falsch. Er war einfach Hide-sama, ein netter und sehr aufmerksamer Jonin und Clanführer. Es erinnerte sie an den Lehrer Narutos, auch dieser hatte dem jungen gut getan. Es schien also einige Menschen zu geben, welchen andere nicht vollkommen egal war. Was würde sie tun um ihm zu danken, um ihm für diese einfach Geste zu danken. Wer hatte sie das letzte mal in den Arm genommen, wer hatte sie getröstet, wenn sie geweint hatte. Vor ihren Eltern verschwieg sie diese tiefe Trauer, verschwieg das Tiefe Leid der Seele, welches nur an einigen Tagen zum Ausdruck kam. Heute war so ein Tag gewesen, heute hatte man sie an den Abgrund getrieben. Doch zum ersten mal wurde sie aufgefangen, nicht gedemütigt, sondern ihr wurde in gewisser weise geholfen. Für viele war es unverständlich, doch für sie bedeutet diese Geste die Welt, ihre ganze Welt. Ein rosiger Moment seit Jahren einmal wieder.
Sie hatte gesehen wie alle Freude gefunden hatten, während sie größer wurden. Sie hatte mit angesehen wie einige ihren Ersten Freund gefundenen hatten, doch sie war immer alleine geblieben. Nur sie und ihre Eltern.Es war frustrierend gewesen, immer alleine zu sein. Ein Glück, dass ihre Eltern noch lebten, sonst wäre sie wohl schon längst nicht mehr am leben. Es war genug all diese Leute zu haben welche sie verachteten, doch ihre Eltern gaben ihr einen Funken Kraft, welcher sie am leben hielt. Und jetzt kam er, stand hier bei ihr und tat etwas, dass niemand seit Jahren getan hatte. Er sprang nicht zurück, schrie sie nicht an beleidigte sie nicht, nein er nahm sie einfach in den Arm. Sie spürte den leichten Druck an ihrem Rücken und klammerte sich augenblicklich ein wenig fester an ihn. Er war der Pfeiler der Hoffnung, ein wenig ins Licht, welches sie zuvor noch nicht gesehen hatte. Sie spürte das leichte zitter, spürte wie sich Tränen zu ihr hinauf wanden. Sie war glücklich und sie weinte, weil sie nicht mehr alleine war. Er hatte diesen lächerlichen Test bestanden und das vor den Augen anderer. Ein leises Getuschel hier und da drang an ihr Ohr. Wieso er sie nicht schlug, oder an schrie. Alle erwarteten genau das von ihm. Doch er tat es nicht. Er strahlte würde aus und tat nichts um sie zu kränken.
Sie musste schon beinahe ein wenig lächeln, als er davon sprach, dass schon viele nach seinem leben getrachtet hatten Und dann tat er etwas, das sie ihr Herz wider spüren lies. Nicht vor Trauer, nicht vor Wut, sondern vor wärme. Es war als würde eine kleine Sonne in ihr strahlen und sie wusch mit jedem seiner Worte. Die wenigen Tränen mit welchen sie seine Kleider benetzt hatte, hörten wieder auf. Natürlich gab es ein paar kleine Flecken und ihr Gesicht wurde wieder ein wenig rot vom weinen, doch das störte sie nicht. Also denken sie nicht, dass ich ein Monster bin Hide-sama? Ich kann nicht glauben, dass es jemand gibt, der mich für meine Bürde bewundern würde. Ich gehe nicht sehr schicklich damit um. Ich schreie und fauche und, naja ich benehme mich wie ein Katze, die man mit Wasser nass Spritze, dass sagt meine Mutter zumindest sehr sehr oft, wenn ich wütend bin. Sie schwieg eine kurzen Moment und dachte an die Angst, welche sie ab und an in den Augen ihrer Mutter sah. Ich glaube sei haben oft angst vor mir, meine Eltern meine ich. Ich glaube ich habe einmal etwas schlimmes getan, von dem ich nichts weiß. Sie hatte ihren Eltern nie etwas angetan, doch diese wären schlicht und ergreifend machtlos gegen das, was sie anstellen konnte. Daher rührte ihr Angst und sie würde nicht schwinden, wenn sie diese Monster nicht beherrschen würde. Chinatsu wand das Gesicht von seiner Brust ab und wischte, frech wie sie auch jetzt noch war, ihre Tränen in seinem Oberteil ab. Dann blickte sie zu ihm und löst sich ein wenig von ihm. Um genau zu sein drückte sie nun nicht mehr mit halber Kraft auf seinen Körper ein und bescherte ihm keinerlei Atemprobleme mehr. Ihre Augen wurden größer und bekam wieder etwas lebendiges. Ein Funken von Hoffnung war in ihr entflammt worden und dies war zu spüren. Ihr Gesicht schien weicher und wärmer, sie wirkte ein wenig glücklicher, auch wenn sie noch immer verweint und traurig aussah. Hide-sama könnt ihr mich trainieren, könnt ihr mir die Angst vor mir nehmen und mich stark machen wenn ich die Kontrolle habe? Könnt ihr mir helfen, dass ich auch ohne sie zurecht kommen, mich nicht mehr von ihr verleiten und verführen lassen? Ihre Augen schiene immer größer und nun ein wenig flehend zu werden, als sie nun zum sprechen anhob, klang ihre stimme schwach und von Emotionen getränkt. Ob es Hoffnung, Freude oder Angst war, konnte man hierbei nicht erkennen. Ich danke euch dafür, dass ihr so nett zu mir Seit. Niemand ist so nett zu mir und ihr trotz damit dem Getuschel der anderen. Ein schwacher Seufzer entwich ihr und sie kuschelte sich wieder an seine Brust um von dort aus weiter zu sprechen. ihr gebt mir Hoffnung auf ein besseres leben und ihr gebt mir ein Gefühl- dass ich noch nie hatte beendete sie den Satz in Gedanken und lies ihn in der Luft hängen. Sie hatte verträumt geklungen und verhielt sich nun wie eine kleine Katze welche unbedingt kuscheln wollte. Natürlich war das nicht ihre Intention, aber wie sollte man es anders beschreiben? Es war kein Gejammer mehr. Viel mehr machte sie den Eindruck einer zarten Blume, welche zerbrechen würde, wenn man ihr das Sonnenlicht entzog. Ihr gebt mir die Hoffnung, welche ich davor noch nicht hatte, seid ein Funken Licht auf diesem dunklen Weg voller Feinde Nuschelte sie leise und immer noch an ihn gelehnt. Ihre ganze Haltung wirkte entspannter, ruhig, viel umgänglicher, eben nicht mehr aggressiv, gereizt und gestresst. Es war nur eine frage der Zeit, bis sie wieder auch hundert achtzig war, doch jetzt war sie es nicht und hatte nicht vor es zu sein. Die Blonde war einfach einmal in ihrem Leben wirklich egoistisch und genoss es in einem gewissen Rahmen Zuneigung zu bekommen. Ich habe Hoffnung gefunden und das in einer so mächtige Person. Wenn er mich beschützt wird es mir bald besser gehen, wird es mir im Dorf besser gehen, dass weiß ich daran glaube ich ganz fest. Ich vertraue ihm, ich versuche es mit allem Willen und du wirst daran nichts ändern. Ein schnurren war der Nibi zu entlocke, doch sie schweig zu diesem versprechen, schwieg zu den träumen und Emotionen, welche sich langsam aber stetig durch den Körper der jungen Frau schlichen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Sa Feb 18, 2012 3:48 am

Hide spürte, wie sie sich fester an ihn klammerte - wie ein Schiffsbrüchiger ein Holzstück festhielt, damit er nicht in der See unterging. Das war natürlich die Frage auf, ob sie denn am Untergehen war. Ob sie kein Ziel mehr im Leben gehabt hatte, weshalb sie sich nun an ihn klammerte. Im Innern musste der Hatake diese Frage leider mit einem Ja beantworten, denn die vorherigen Verzweiflung dieses Mädchens hatte offenkundig bestätigt, wie es um ihre Psyche stand: Schlecht. Sie wusste nicht, was sie auf der Welt noch sollte. Wusste nicht, wem sie trauen konnte oder warum sie das überhaupt noch tun sollte. Ja, für sie war das Leben sicherlich eine einzige Qual gewesen - also warum sich nun nicht an eine Person klammern und sie damit anflehen, dass sie sie doch nicht alleine ließ? Dass sie den Spiegel der Seele von Neuem polierte, damit er wieder glänzte, so wie er es früher sicherlich tat. Stumme Zeugen dafür, dass er wohl recht hatte, waren das Zittern und die Tränen der Kleinen. Wie hart musste es für sie gewesen sein die Jahre über... Wie hart war es überhaupt ein Bijû in sich zu tragen, welches den Menschen schadete, welche man am meisten brauchte? Den Eltern gar? Kaum auszudenken, was mit ihr geschehen wäre, wenn sie ihre Eltern durch einen Ausbruch oder dergleichen verloren hätte..., ging es ihm durch den Kopf und ja, er wollte es sich wirklich nicht vorstellen. Für Jinchûriky, wenn sie denn (noch) welche hatten, waren die Eltern oftmals die einzigen Bezugspersonen, die immer an ihrer Seite standen. Andere lehnten sie ab, missbilligten sie... und ja, manchmal griff das auch auf die Eltern über. Oft hatten sie selbst Angst vor ihrem eigenen Kind. Gott, diesen Gedanken musste er sich selbst einmal vorstellen: Wie wäre es, wenn sein Vater Angst vor ihm gehabt hätte? Damals, als er noch ein kleiner Akademist oder Genin war? Es wäre schrecklich gewesen.
Schließlich versiegten ihre Tränen wieder, was sein mattes Lächeln aufrecht erhielt. Wahrscheinlich waren diese Worte für jemanden wie sie, Balsam für eine geschundene Seele, die sich so sehr nach eben diesen gesehnt hat. Damit sie wieder Hoffnung bekam, dass das Leben doch noch einen Sinn hatte. "Wieso sollte ich dich als ein Monster sehen? Wie gesagt: Du bist ein Mensch - mit einer Besonderheit. Das ist wie ein Uchiha und sein Sharingan.... " Seine Augen verengten sich zu Schlitzen. Rote Augen... Teufel... Ja, er war abergläubisch, natürlich war er das. Und rote Augen waren nicht sehr schön. Vor allem, wenn sie einen so stechend ansahen, wie es die Uchiha in Kämpfen üblicherweise taten. Nein, das war wirklich keine schöne Sache. Ganz und gar nicht. Bah, da lief ihm auch jetzt ein Schauer über den Rücken. "...es ist auch bei ihnen eine Seltenheit und die ist auch nur nicht in dem Sinne gefürchtet, weil sie bei mehreren Leuten auftritt. Stell dir vor, es gäbe zwanzig Jinchûriky in Konoha - dann gewöhnt man sich doch bestimmt wesentlich schneller daran, oder?" Eine weitere Pause folgte, während er den gesagten Satz über ihre Eltern verarbeitete. Allein die Tatsache, dass sie glaubte - und damit noch nicht wusste - ihre Eltern hatten Angst vor ihr, beziehungsweise ihre Mutter, war wie ein Schlag ins Gesicht für jemanden wie Chinatsu es war. Wieso machte die Welt es ausgerechnet den Leuten schwer, die sowieso schon genug Probleme zu bestehen hatten? Oder sollte sie daran wachsen? "Ich würde nicht gleich sagen, dass sie Angst vor dir haben, Chinatsu-chan. Sie wollen dich wahrscheinlich nur mit ihren Worten nicht irgendwie verletzen, weil du es ihrer Ansicht nach schon ungemein schwer im Leben hast. Also sind sie in ihrer Wortwahl vorsichtig und das kommt bei dir bestimmt wie Angst rüber. Aber ich glaube wirklich nicht, dass sie Angst vor dir haben... Eltern müssen doch ihre Kinder lieben." Jedenfalls war das so üblich. Wenn er dabei an den Zerstörer im Rollstuhl aka Papa Hatake dachte... ja, man konnte schon seine ganz eigenen Vorstellungen von Liebe gegenüber einem Sohn haben. Oder allgemein einem Kind. Jeder brachte diese anders zu Tage und Hide war sich jedoch auch heute noch sicher, dass sein Vater sich äußerlich nur verschloss... Was auch an seiner Verletzung liegen könnte, welche dem Frührentner den Shinobiweg verschlossen hatte.
Im nächsten Moment wischte sich "Medusa" - halt, er brauchte einen neuen Spitznamen für sie.... okay, ihm fiel gerade keiner ein, aber den würde er sich noch ausdenken. Ganz bestimmt - sich an seinem Oberteil aka weißes Shirt, über dem die graue offene Jacke vorhanden war, die Tränen ab. Gut, das war vielleicht nicht die feine Art, aber sie ist eben wer sie ist und darüber sah er nun am besten einfach mal hinweg. Allerdings warf ihn ihre nächste Frage wieder vollkommen aus dem Konzept. Wie stellte sie sich das vor? Trainieren? Natürlich könnte er ihr helfen mit dem Training, aber erstens war er nicht darauf spezialisiert eine Jinchûriky zu trainieren und zweitens hatte er inoffiziell sehr viel als ANBU - Captain zu tun. Er musste seine Leute dirigieren, den Kontakt zwischen Hokage und Ihnen aufrecht erhalten, an Versammlungen teilnehmen - auch als Oberhaupt seines Clans -, seine (ihn mit ihren Bratpfannen ängstigende) ANBU - Lehrling ausbilden und und und. Da war nicht viel Zeit für eine "neue" Schülerin, geschweige denn ein neues Team. Natürlich würde er ihr sehr gerne helfen, aber konnte er das überhaupt mit seiner Zeit bewerkstelligen? Während er so darüber nachdachte, sprach die Blonde (Hey, er hatte nicht an Pfannkuchen geda-- Mist!) weiter: Sie dankte ihm für alles und ja, ihre Augen waren deutlicher denn je mit Leben und Hoffnung erfüllt, was ihm letztere Entscheidung durchaus noch schwieriger gestaltete. Er konnte sie doch nicht abweisen, wenn sie ihn so ansah! Aber andererseits hatte er doch gar keine Zeit! Ohweh, was sollte er tun? Und ja, ihr letzter Satz brachte ihn dann noch mehr aus dem Konzept. Ihr welches Gefühl geben? Dass sie glücklich sein konnte? Dass sie ein Leben hatte? Fragen über Fragen, doch vollendete sie den Satz schließlich, wobei sie immer noch ein wenig angelehnt war. Leicht rot um die Nase, wegen dieses "Kompliments" - in gewisser Hinsicht war es ja eines - kratzte er sich mit dem Zeigefinger an der Wange. "Mach daraus keine große Sache. Ich habe nur das getan, was andere auch tun sollten... die Welt wäre viel einfacher - nein - viel schöner, wenn man auf andere zugehen würde, anstatt sie zu bekriegen. Man sollte andere akzeptieren und nicht gleich Vorurteile haben, verstehst du...? Und hey, weißt du was die erste Jinchûriky des Kyûbi gesagt hat, Uzumaki Mito? Sie sagte, dass jeder Wirt wie ein Gefäß wäre. Um aber glücklich zu werden, muss man das Gefäß mit etwas füllen." Eine Pause folgte, in der seine Gesprächspartnerin sich wohl selbst fragen konnte, was das war. "Liebe. Sie hat gesagt, es sei Liebe - egal in welcher Weise. Liebe zu Freunden, zu der Familie. Etwas, das einen stark macht und sein Leben erfüllt." Er hörte sich bestimmt an wie eine quietschende Seifenoper, doch sagte er die Wahrheit: Liebe war es, was eine Jinchûriky brauchte und obwohl eben letzte in so vielen verschiedenen Formen vorhanden war, hatte das Mädchen sie wahrscheinlich noch nie gespürt - sei es in Worten oder in Taten. "Und was das Training betrifft... ich schlage vor, wir besprechen das mit ein wenig Essen. Hast du Hunger, Chinatsu-chan?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Di Feb 21, 2012 8:11 am

Sie sollte daraus nichts großes machen? Er scherzte und zwar gewaltig. Hatte er etwa vergessen, dass die Leute genau das nicht taten, dass sie Chinatsu eben genau so mies behandelten, wie es nicht angebracht war? Irgendwie war er verwirrt, oder so etwas in der Art. Sie war kein Uchiha der ein Kekkei Genkai hatte. Hide-sama ein Uchiha richtet mit seinen Augen nur positives an, ich richte wenig positives an. Jeder hat Grund mich zu fürchten, so fühlt es sich zumindest an. Ich bin vielleicht besonders, aber naja ich denke wenige sehen es so wie sie. Und damit hatte sie recht, da konnte er sagen was er wollte. Sie würde sich nicht als positiv sehen nicht solange sie sich selbst nicht unter Kontrolle hatte. Er hatte nicht mehr alle Tassen im Schrank, wirklich nicht mehr alle beisammen. Vielleicht hatte diese Tassen jemand an die Wand geworfen und deswegen benahm er sich so? War sein Verhalten eine Verirrung, welche vielleicht auf seine Angst was auch immer gegenüber, zu gründen war. Morgen würde er aufwachen und sich denken, das Chinatsu ein Monster war, irgendwie war der Gedanke gar nicht so fern. Schluss damit, sie wollte ihm vertrauen, dass hatte sie sich versprochen, geschworen, wie auch immer man es nennen wollte. Aber darum ging es nicht, es ging um den Irrglaube des Mannes.
Sie fühlte sich nicht mehr vollkommen leer, nicht mehr vollkommen versunken. Aber irgendwie, ein hoch Gefühl war es wirklich nicht. Nun gut, wann hatte sie schon das letzte mal ein wirkliches Hochgefühl gehabt? Sie konnte sich nicht erinnern und das war nicht gewöhnlich. Sie verdrängt viele Dinge und es wurde alles von negativem überlagert. Sie konnte sich nicht einmal mehr über die alltäglichen Dinge freuen. Hänselei, Stichelei und all diese Dinge waren ihr Alltag und dieser war nicht wirklich rosig. Sie wollte auch nicht an eine Horde Menschen denken, die waren wie sie. Zwanzig von ihrer Sorte? Niemals in ihrem ganzen leben nicht! Aber wenn man ihre Kraft teilen würde, dann hätte sie weniger Kraft, wäre nicht so machtvoll und sie wäre keine große Bedrohung. Viellicht wäre sie dann wirklich mehr wie ein Uchiha, oder ein Hyuuga. Unheimlich cool und stark und vor allem kontrollfähig. Aber das alles war sie nicht, würde sie nie sein und irgendwo wollte sie es auch nicht. Freunde konnte man umringen und ihr Verlust bereitete Schmerzen. Selbst wenn der Jonin meinte er würde gegen sie bestehen, sie bezweifelte, dass er gegen eine riesige Katze ankam. Sie selbst war schon machtlos, wie sollte dann jemand dagegen kämpfen. Vielleicht war er auch aus einer Sondereinheit, welche für so Leute wie sie da war. Aber das wäre zu absurd und vor allem wäre es zu kostenspielig. Der Gedanken, dass sich jedoch etwas um sie drehen würde, gefiel ihr sehr. Aber das war eine Illusion aus Rauch und Schatten, Lug und trug. Aber hatte sie etwas von ihren Eltern gehört? Sie verletzen mich mehr, wenn sie sich so benehmen. Sie sagen es sei alles ok, aber ich glaube so sind erwachsene, sie lügen einen immer und immer wieder an. Ein freches Grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht und sie blickte den Mann herausfordernd an. Aber er hatte wohl recht, oder vielleicht auch nur ein wenig recht. Sie glaubte nicht wirklich, dass ihr Eltern sie fürchteten. Aber wer wusste schon, vielleicht hatten sie Angst, vielleicht auch nicht. Aber ob wirklich alle Eltern ihre Kinder liebte, nun das war eine gute und ungewöhnliche Frage. Es gab auch schlechte Eltern, dass wusste sie und diese gab es auch zu hauf. Es [b]ist[/] aber eine große Sache Hide-sama, ihr habt eine recht erfüllte Welt vor euren Augen. Ihr seht doch diese nervigen genin, die dort drüben stehen und gaffen, wie sie Geiern, auf mein Leid Geiern und nur auf meins. Aber wisst ihr, wie ich mit solchen Leuten umgehe? Ja ihre Arroganz und der Sturkopf waren wieder gekehrt. Sie zog Kraft aus diesem Mann und diese kraft, nunja sie machte sie nicht zu einem besseren Mensch. Sie unterstütze nur das, was immer in ihr gewesen war und seit Jahren wuchs. Sie lies den Hellhaarigen los und trat einen Schritt zurück. Etwas feuriges stand in ihren Augen und sie würde sich an dem Schreck der anderen freuen. Grinsend zog sie ihren Bogen und legte einen Pfeil an, dann fuhr sie herum und lies den Pfeil direkt auf den gaffenden genin, oder was auch immer er war schnelle. Dieser starrte sie an und würde es wohl für einen Mordanschlag sehen. Sie kannten Chinatsu eben nicht, sie war unfähig wirklich damit zu treffen. Doch einer zog den anderen zurück und der Pfeil schlug in einem Baum ein. Schon hatte sie einen zweiten und einend ritten Pfeil angelegt. Sie flogen kurz nacheinander und schlugen ungefährlich irgendwo ein. Das Mädchen begann zu lachen und steckte den Bogen wieder weg. Dann wand sie sich zurück zu ihrem vielleicht bald neuem Freund. Was auch immer er war, sie würde es noch heraus finden. Irgendwann wusste sie mehr, aber nicht heute.
Der kurze Schub endete jedoch, als die Kinder außer Sichtweite waren. Sie erschlaffte ein wenig und die Haltung war nicht mehr so selbstsicher. Es ist schwer murmelte sie leise vor sich hin. Dann zwang sie sich zu einer aufrechten Haltung und schritt wieder auf ihm zu. Sie deute in die Richtung der Pfeile und sprach matt. An dem Tag, an dem mich jemand mit etwas wie Liebe füllt geht die Welt wohl doch ein wenig mehr zu Grunde. Wer liebt schon jemanden wie mich? Sie sicher nicht. obwohl so etwas sicherlich interessant wäre. Hidese-sama sie können es ja versuchen mir das Gefühl irgendwie ein zu hauchen, aber ich glaube nicht dran, bis ich es spüre. Liebe, was für ein Schwachsinn. Aber essen, das war etwas greifbares, mit dem sie etwas anfangen konnte. Aber an Essen glaube ich und da sie gefragt haben, ach du zahlst Hide-sama, ich denke, da können wir uns drauf einigen. Es war keine Frage, welche ein Wunder. Sie verlangt schon, dass er es zahlte. Aber so war sie und als sie auf ihn zu ging, war sie nicht mehr vollkommen kaputt. Aber sie wirke auch nicht fidel. Ein freches lächeln lag auf ihren Lippen, aber ihre ganze kraft besaß sie nicht. Sie klammerte sich schon halb an den Arme des Hatake. Also cih folge ihnen, ausnahmsweise mal. Aber wenn ich die Straße auch nur rieche, dann bin ich sofort weg. Die grünen Augen wurden schmal und es lag etwas gefährliches, rautbierhaftes in ihnen.

Tbc: Wo auch immer Hide-sama hingeht Wink
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 22, 2012 5:11 am

"Hide-sama ein Uchiha richtet mit seinen Augen nur positives an, ich richte wenig positives an. Jeder hat Grund mich zu fürchten, so fühlt es sich zumindest an. Ich bin vielleicht besonders, aber naja ich denke wenige sehen es so wie sie." War sie nun verstimmt, weil er vielleicht so naiv herüber kam? Halt, kam er dann naiv herüber? War er vielleicht zu optimistisch gewesen, als er das gesagt hatte? Ja, er hatte es nur gut gemeint, doch vielleicht hätte er seine Worte besser wählen sollen - oder nicht? Wenn er sich vorstellte, wie sie sich nun fühlte, mit einem Uchiha verglichen zu werden... Gut, man konnte es positiv sehen, da sie sehr würdevoll waren und unglaublich begabt in jeder Hinsicht, aber da gab es auch noch die Schattenseite: Sie zeigte, dass sie Uchiha in der Vergangenheit einmal ausgerottet wurden. Sie zeigte vielmehr ebenfalls, dass es für viele Augen einen großen Unterschied zwischen Würde und "Monster" - in diesem Fall - gab. Zwar dachte er nicht so, aber sie selbst hatte sich vorher ja schon Monster genannt. Sie selbst hatte sich dazu herunter gelassen, sich selbst schon als eines zu sehen - wie weit war die Gesellschaft heute nur schon gekommen, wenn ein kleines unschuldiges Mädchen so über sich dachte? Wohl nicht allzu weit, eher rückständig. Fehlte nur noch, dass sie sich tatsächlich zurückentwickelte. "Und trotzdem hat uns eine Jinchûriky allen das Leben gerettet damals." Was war das für seine Aussage? Ein letzter Versuch, sie davon zu überzeugen, dass es in Ordnung war eine Jinchûriky zu sein? Dass es nichts war, wofür sie sich schämen musste? Dass es nichts war, wofür man sie schelten sollte? Dass es eher etwas war, für das man sie bewundern sollte? Ja, gar loben - weil sie das schwerste Los von allen gezogen hatte?
"Sie verletzen mich mehr, wenn sie sich so benehmen. Sie sagen es sei alles ok, aber ich glaube so sind erwachsene, sie lügen einen immer und immer wieder an." Hey, er log sie nicht an, oder? Nein, das tat er nicht - wieso sollte er auch?`Eigentlich mochte er keine Lügner, aber wohl war er auch als ANBU - Captain im Verhör, den er ja auch hier und da praktizierte, ebenfalls auf die Wahrheit bedacht. Ja, wahrscheinlich rührte daher die Tatsache, dass er nie log. Entweder er sagte nichts, oder er sagte die Wahrheit. Natürlich gab es hier und da ein paar Notlügen, aber die waren dann auch nur dazu da, damit demjenigen nichts geschah. Beispielhaft vielleicht ein alter Greis mit hohem Blutdruck, der sich über bestimmte Dinge nicht aufregen durfte. Aber allgemein gab es ja auch eine schmale Grenze zwischen Lügen und Ausreden. Wobei bei vielen diese Grenze nicht existierte - herrje, dabei musste er sich nur an seine Akademistenzeit erinnern. Der kleine Hatake Hideaki am Fenster der Akademie... nein, das kam ein andermal. "Naja... Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil... das mit dem immer lügen. Wenn ich mal meine Wenigkeit als Beispiel nehme, so verabscheue ich das Lügen - also hörst du aus meinem Mund nur die Wahrheit." Ob sie ausgerechnet das überzeugte? Man durfte doch mal hoffen, oder? Vielleicht sollte er das genauer erklären. Ja, das würde bestimmt nicht schaden. "Es ist aber eine große Sache Hide-sama, ihr habt eine recht erfüllte Welt vor euren Augen. Ihr seht doch diese nervigen genin, die dort drüben stehen und gaffen, wie sie Geiern, auf mein Leid Geiern und nur auf meins. Aber wisst ihr, wie ich mit solchen Leuten umgehe?" Eine erfüllte Welt? Da hatte sie einen Punkt. In seinem Leben war bislang eigentlich alles glatt gelaufen - bis auf die Narbe, welche ihm bei Überanstrengungen Schmerzen bereitete. Ja, letztere war wohl seine Feuertaufe als ANBU gewesen und sie verfolgte ihn durchs ganze Leben. Vielleicht war Chinatsus Narbe, dass sie eine Jinchûriky war. Ja, das verfolgte sie doch durch ihr ganzes Leben und bereitete ihr Kummer und Schmerzen. Trotzdem... Hide wollte nicht glauben, dass es für jemanden wie Chinatsu kein Glück gab.
Allerdings erkannte er schon gleich ihre wieder gleichgültigere Ader, als sie den Bogen herausnahm und auf die Kinder mit Pfeilen schoss. Ein Unding. Nein, er hatte zwar nichts gegen Trainingskämpfe, aber wer oder was rechtfertigte sie dazu, einfach Leute "abzuschießen", wenn es ihr Spaß machte? Ihr Griff war nicht allzu sicher, sie musste also noch eine Menge lernen - wer sagte ihm denn nun, dass es kein "Zufall" war, dass sie nicht getroffen hatte? Nein, das ging gar nicht, was sie da tat - und das würde er ihr auch sagen. Letzteres aber vielleicht nicht hier auf dem Trainingsplatz, denn sicherlich gab es dann gleich noch mehr Gegröle und Flüche. Nein, das wäre nicht angebracht und würde Chinatsu wohl nur noch wütender machen. Ja, sie schien gerade ziemlich... okay, die steinerne Haltung war vorüber und wieder war dieses "dem Schicksal ergebene" zurückgekehrt. Wie sehr hatte sie bereits leiden müssen?
"Ich sicher nicht? He, auch böse Erwachsene haben ein Herz." Eine theatralische Mimik untermalte das Ganze - natürlich zu Aufmunterugszwecken, damit sie wieder fröhlich wurde. Ob das was half? Aber genug der Idiodität - ausnahmsweise. Er würde das Thema noch mal ansprechen beim Essen - hier war dafür nicht wirklich der passende Ort. Aber hey, was war das für ein böser Blick? Wie eine Katze - wahrscheinlich verwandelte sie sich gleich in eine Pfannkuchen-Teig-Katze... ohweh... ja, er sah es kommen. "...Okay... Essen.... dann gehen wir mal."

tbc: Sushibude
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mo Feb 27, 2012 10:30 am

Nachdem Yuu und Yo wieder durch die Straßen gewandert sind, sind sie auch schon nach einiger zeit an ihrem Ziel angekommen. Nein, diesesmal haben sie sich nicht irgendwo hinbegeben wo man etwas essen kann, sondern diesmal sind sie zu dem Trainingsplatz spaziert. Yuu wollte unbedingt noch ein wenig mit Yo trainieren, weshalb sie sich dazu entschieden hatten erst etwas zu essen bevor sie hier her gingen, den Yo hatte schon trainiert gehabt, doch hatte er zu großen Hunger, als das er einfach weiter trainieren könnte. Er sah Yuu an die mit ihm zur gleichen Zeit hier angekommen war, da sie ihn unbedingt durch das Dorf schieben musste. "Möchtest du dich erst aufwärmen oder sofort anfangen? Ich bin bereit wenn du willst." Er grinste sie an und stellte sich ihr direkt gegenüber mit einem Abstand von 5 Metern. Er sah sich kurz um und sah dann wie gewohnt in die Wolken. Euch betrachte ich später wieder länger Dachte er sich und sah wieder zu Yuu, da er nicht wusste ob sie ihn mit einem hinterhältigen Angriff überraschen wollen würde. Er wendete seine Blicke nicht von ihr, doch starrte er sie nicht mit einem kranken Stalker blick an, sondern hatte er einen gleichgültigen Gesichtsausdruck, als wolle er sie ein klein wenig Provozieren, obwohl er noch nicht einmal wusste was genau sie trainieren wollte. "Was genau möchtest du trainieren? Verteidigung? Angriff? Ausweichen? Angriffsmanöver? Ich bin für alles gewappnet." versicherte er ihr.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 29, 2012 2:35 am

Als Yuu mit Yo ankam bekam sie ein breits grinsen im Gesicht. "Ich brauche mich nicht aufzuwärmen, ich bin jetzt schon feuer und flamme" behauptete sie weiterhin grinsend. In ihren Augen waren schon fast Flammen zu sehen so wild war sie auf das Training und würde wohl ihr bestes geben. Es war gut das Yo bereits einen kleinen Abstand von ihr machte und stand so da als wäre es ein Duell zwischen den beiden. "Ich möchte mich nicht auf etwas festes setzen. Es wird ein Allround training, wir machen ein kleines Duell wenn du nichts dagegen hast. Aufgehört wird wenn einer von uns beiden genug hat oder man dem anderen ansieht das er nichtmehr weiter kämpfen kann. Wir trainieren maximal bis zu einen bereich der uns mittlere Verletzungen bringen kann, es wird also ein normaler Kampf ohne große Risiken." schlug sie vor und überkreuzte ihre Arme in dem sie mit ihrer Rechten Hand an ihr Linkes Schwert griff und mit der Linken Hand nach dem Rechten Schwert griff. Ja, Sie war eine außergewöhnliche Kenjutsu anwenderin die mit 2 Schwertern kämpfte. Selbst unter den Erfahrensten Shinobis gibt es nur selten Personen die den Schwertkampf mit 2 Waffen gleichzeitig ausführen und anwenden können. Schließlich erforderte dies ein hohes maß an Koordinierung und Geschick, zudem musste man mit beiden Händen gut umgehen können um genug Kraft aufbringen zu können. "Wenn du damit einverstanden bist.... Ich bin jedenfalls bereit"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi Feb 29, 2012 3:37 am

Out: Ich geh dann doch mal meine Jutsu-Liste machen xD

Er fand es gut das es ein Allround Training werden sollte, damit konnte er auch ein wenig seine Verteidigung bzw Reflexe trainieren, indem er ihre wohl schnellen Angriffe abwehrte oder ihnen im richtigen Moment auswich. Er würde wohl doch mehrere Verletzungen für dieses Training abbekommen, doch das würde ihn nicht stören da er sehr gut mit Schmerz umgehen konnte. Er stellte sich in seine Kampfstellung ihr gegenüber und wartete darauf das sie starten würde, da er ihrem ersten Angriff ausweichen wollte um zu sehen wie schnell sie den Angriff. Er würde es wohl noch während dem Kampf bemerken wie sie sich verhielt während eines Kampfes. Wie schnell dieser Kampf wohl vorbei gehen wird? Ich versuche sie am besten kaum zu verletzen, bzw zu erwischen. Ich will ja kein größeren Schaden an ihr anrichten. Obwohl dies ein einfacher Freundschaftskampf war und die Regeln von ihr gestellt wurden, wollte er sie so wenig wie möglich zu Verletzen, auch wenn sein Kampfstil darauf basierte seinen Feind schnell mit einem mächtigen Schlag auszuschalten. Er würde wohl in diesem Kampf weniger starke Angriffe einsetzen um seinen Chakraverbrauch auch so gering wie möglich zu halten. "Die Regeln sind gestellt. Also lass uns am besten beginnen." Sagte er ihr grinsend und den Regeln zustimmend. Wie dieser Kampf wohl ablaufen würde, interessierte ihn so ziemlich, da er sich selbst mit seiner Einstellung gegenüber seinen Freunden gehandicapt hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   So März 04, 2012 12:25 am

Yuu machte sich bereit und war in Position, schließlich fing sie an etwas zu rufen. "Schwertkampfkunst: Niten Ichiryū" kurz darauf zog sie ihre beiden Schwerter Synchron aus den Schwertscheiden und lies die klingen dann überkreuzt vor sich, wenige sekunden später war sie auch schon dabei mit einem überragenden Tempo auf Yo zu zu rennen um ihn sogleich mit den Schwertern angreifen zu können. Sie war sich sicher das er nun ausweichen würde und dann mit einem Ninjutsu einen gegenangriff starten würde, also machte sie sich bereit das sie nun gleich ausweichen müsste. Wenn sie ein Ninjutsu als Angriff erwartete, dachte sie immer stets an einen großen Feuerball so wie es in den Grund Skizzen der Akademie aufgezeigt wurde, wie man ein Element Jutsu benutzte und der Vorgang ablief. Ob Yo überhaupt Katon als Element hatte? Wieso wusste sie das nicht?! Sie musste ihn wohl noch um einiges besser kennen lernen und sich die sachen merken, wie er nun reagieren würde oder was für ein Element er hatte musste sie schließlich abwarten. Als sie dann Yo erreichte blieb sie kurz vor ihm stehen und schwang mit einem Schwert nach ihm, das kleine stück entfernung war zwar riskant bei einem Ninjutsu nutzer aber sie war schließlich für den Nahkampf geschaffen und würde schon irgendwie ausweichen können. Nun stellte sie sich jedoch die frage... nutzte er überhaupt Ninjutsu? vielleicht hatte er auch Genjutsu trainiert. Wie undurchdacht von ihr.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   So März 04, 2012 12:58 am

Yo sah zu Yuu und war beeindruckt von ihrer Fähigkeit mit 2 schweren Schwertern umgehen zu können. Er wusste es zwar schon, doch er war jedesmal wenn er dies sah auf neue beeindruckt, den das konnten nicht viele. Er rieß sich aus dieser Bewunderung raus und Konzentrierte sich auf das Geschehen um ihn herum. Er wusste das Yuu gleich mit ihren Schwertern auf ihn zusprinten würde das dies ziemlich offensichtlich war, denoch Konzentrierte er sich sehr stark darauf, da er am Anfang dieses Kampfes sich doch nur auf das Verteidigen und Ausweichen konzentrieren wollte. Es mangelte ihn zwar an Reflexen, doch sobald er anfangen sollte sie mit seinen Jutsu´s zu erwischen, könnte er diesen Kampf in schweren Situationen umdrehen. Er hoffte das dies auch so funktionieren würde wie er wollte. Er sah zu Yuu die nun die erste Bewegung machte. Und anstatt sie zu erwischen während sie auf ihn zurannte, machte er nur einen Sprung nach Links und sah sie an. Sie hatte wohl mit einem Angriff gerechnet, doch er unterließ es in diesem Moment, auch wenn es passend gewesen wäre. Er lächelte sie an doch begab sich dann wieder in seine passende Kampfposition. Er wollte nicht aus kompletten Leichsinn eine Wunde davon tragen. Zwar wird er wohl noch eine Wunde abbekommen die eventuell auch nicht zu klein sein wird, doch damit konnte er leben wenn es so weit war. Stark konzentrierte er sich wieder auf die Manöver die von seinem Feind kommen konnten und wie er wohl ausweichen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mi März 07, 2012 9:36 pm

Yuu steckte sich ihr rechts Schwert mit dem Griff an ihren Mund und zog dann mit der nun freigewonnenen Hand 2 Kunais aus ihrer Tasche. Sie warf diese vor sich in die luft und nahm das Schwert wieder aus dem Mund. Wie zuvor kreuzte sie die Schwerter und als die Kunais auf der richtigen höhe waren schlug sie mit ganzer wucht zu, somit hatten die beiden Kunai ein hohes Tempo und begaben sich jeweils links und rechts auf Yo zu. Diese Seiten hatte sie nun schonmal zum ausweichen abgesperrt, es gab nurnoch 2 möglichkeiten ausweichen zu können. Nun würde er garantiert ein Ninjutsu einsetzen wollen. Sie rannte natürlich mit den Kunais die sie vorher nach vorne geschlagen hatte los und versuchte ihn mit eines seiner 2 Schwerter zu verletzen, es war schwierig ihn zu erwischen, doch wenn sie ihn erwischte musste sie aufpassen das sie ihn nicht gleich ein Körperteil abschlägt. Da ihre Schwerter sonderanfertigungen sind, waren sie sogar noch schärfer als die gewohnten Katana die schon allein ziemlich viel anrichteten. Da dieser Kampf jedoch ohne herumfliegende Körperteile enden sollte, musste sie sich anstrengen. Yuu sprang dann schließlich vor Yo in die Luft und wollte ihn von oben Attakieren. // Nach oben Ausweichen kannst du nun auch nichtmehr.... oh mist, was wenn er jetzt einen Angriff startet? // sie hatte wohl nicht reichlich überlegt und hatte somit das Problem bei einen Angriff nicht ausweichen zu können.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Sa März 10, 2012 12:24 am

Yo sah zu Yuu und registrierte das geschehen. Er hatte nicht mit so einem Plan gerechnet bei dem ihm der Weg abgeschnitten werden würde, doch nun blieben ihm wohl nur wenige Möglichkeiten übrig etwas zu machen. Er wusste nun schon auf was er sich verlassen wollte, weshalb er seine Hände bereit machte. Er wartete nun nurnoch auf den richtigen Moment. Yuu war schon über ihm in der Luft und sie hatte wohl mit einer bösen Attacke gerechnet die er als Konter einsetzen konnte. Oder sie hatte nur darauf gehofft das er nach hinten ausweichen würde damit sie auf dem Boden landen konnte und ihn dann aus dieser Position anspringen würde. Er hatte sich wohl nun etwas zu sehr verwirrt doch würde auf seinen Plan hin keine dieser Möglichkeiten mehr offen stehen. Der Abstand zwischen ihm und Yuu war noch viel zu groß doch er wusste nicht ob er es schaffen würde rechtzeitig zu handeln, weshalb er seine Hände nun schon auf dem Boden schlug. Doton: Doroku Gaeshi.
Eine Mauer baute sich vor Yo auf um ihn vor Yuu´s Angriffen zu schützen. Er hätte nun auch sehr gemein sein können und Yuu mit einem Überraschungsangriff den garaus machen können, und auch gleich den Kampf beenden, doch ließ er es dabei und machte mehrere Schritte zurück. Er schlug die Hände gegeneinander damit sie von dem Dreck befreit wurden und steckte sie danach in die Hosentasche. Die Erdmauer verschwand nachdem er sich wegbewegte wieder und alles was er dann noch machte, war Yuu anzugrinsen und auf ihren nächsten Angriff zu warten.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Sa März 10, 2012 5:31 am

Es kam für Yuu wirklich überraschend als er sich dafür entschied sich zu verteidigen anstatt einen Konter zu machen. Was war das für eine denkweise? Wollte er sie demütigen? Er nahm sie wohl nicht richtig ernst. Doch, vielleicht gab es dahinter einen Plan? Sie wusste nicht genau ob das nun demütigend sein soll oder er nur einfach ein bestimmtes Ziel erreichen will. War es der Grund wieso er ein Chunin wurde und sie nicht? War es eine Denkweise die sie gerade nicht verstand? Sie müsste unbedingt nachforschen, momentan jedenfalls musste sie erstmal ein Duell gewinnen. Als die Mauer hochgezogen war stoß Yuu sich davon ab und flog somit ein stück weg. Nach schon kurzer Zeit zerfiel die Mauer wieder und Yo bestarrte sie mit einem, ihrer meinung nach, blöden grinsen. Sie entschloss sich nun dazu doch eine der geheimen Angriffe der Samurai anzuwenden. Nicht viele beherrschten diese Technik und auch Yuu meisterte diese noch nicht ganz, sie war nicht schnell genug. Diese Technik war wohl auch der Grund wie sie darauf kam das diese Hatake ein Kenjutsu anwender war. Er erkannte diese Technik und musste sie deshalb schonmal gesehen haben oder hatte sie selbst gemeistert. Yuu steckte ihre beiden Schwerter wieder in die Schwertschneide und sah Yo nun entschlossen an. Nun entfachte sie ihre ganze Geschwindigkeit als sie dann schließlich auf Yo zu rannte. Dabei fing sie auch an zu springen weshalb dies etwas verwirrend und zudem noch schneller wirken lies. Als sie sogut wie in seiner nähe war dachte sie sich nur eines... // Iaidou // eine ihrer Klingen kam ziemlich schnell herausgeschossen, schwer zu erkennen war das sie diese aus der Schwertscheide rauszog. Da Yuu jedoch diese Technik noch nicht ganz gemeistert hatte blieb Yo noch eine Chance zu reagieren. Sie würde es eines Tages schaffen den Gegner den Angriff nichtmehr zeigen zu können, das es so schnell geht dass das Schwert bereits wieder in der Scheide war bevor er überhaupt etwas realisierte.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   So März 11, 2012 12:49 am

Yo trat einen kleinen Stein fort der vor seinen Füßen lag und sah danach Yuu mit einer ernsteren Miene an als sonst. Er überlegte wie nun ihr nächster Schritt aussehen würde und ob sie schon wusste was er hier überhaupt machte. Er konnte sich nicht ewig darauf verlassen so zu Kämpfen da seiner Reflexe einfach zu schlecht waren um einen Ken-Jutsu Nutzer auf ewig auf die Folter zu spannen. Wären seine Reflexe geübt genug, dann würde er wohl die ganze Zeit so da stehen wie er es nun tat und würde ihren Angriffen die ganze Zeit Matrix Like ausweichen, doch das konnte er leider nicht. Dafür war dies nun ein wirklich gutes Training für ihn und er konnte ihren nächsten Angriff nur mit Genuß abwarten. Und schon hechtete sie auf ihn zu, doch das sie nun aufsprang konnte er nicht ahnen. Sie stand vor ihm und machte ein paar komische Bewegungen mit ihrem Schwert. Er wollte nach unten ausweichen, doch erwischt wurde er trotzem. Eine Schnittwunde am Arm und an der linken Backe blieb ihm zurück, doch konnte er wenigstens den Rest des Angriffes ausweichen. Er lag kurzzeitig am Boden, rollte sich aber dafür sehr schnell weg und sprang auf als er nicht mehr in ihrer Reichweite war. Er war ein kleines wenig Stolz auf sich, doch musste er nun weiter überlegen was er tat. Er wollte noch nicht Angreifen, aber er merkte das er es wohl bald schon tuen musste, damit Yuu nicht die Oberhand im diesen Kampf haben würde. Er hielt sich kurz den Arm "Mein schönes Hemd." Dachte er ein wenig Traurig als er das Blut am Hemd sah, doch grinste er innerlich wieder ein wenig schnell und sah zu Yuu. Er ging wieder in seine Kampfposition, während er wohl schon wusste was er als nächstes machen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   So März 11, 2012 2:31 am

Er konnte teilweise ausweichen, so ein mist, sie dachte sie könnte ihn nun sofort lahm legen. Schließlich bekam sie wieder ein grinsen auf dem Gesicht. Kein Erfahrener Shinobi würde auf eine solche Idee kommen da es einfach zu Simple ist und deshalb niemand auf die Idee kam. Sie formte mit ihren Händen ein Fingerzeichen ~Bunshin no Jutsu~ so entstanden auch schon 3 Doppelgänger von ihr. Diese Technik war eine der Grundjutsus die man in der Akademie lernte, jedoch nutzte diese meist kein Shinobi mehr weil sie wohl für zu einfach gehalten wurde, war aber dennoch für einen solchen Kampf ausreichend um ungewissheit und verwirrung entstehen zu lassen. Alle 4 Yuu's liefen nun ziemlich schnell an einander vorbei so das diese gemischt wurden und sich dann jeweils seitlich als auch vor und hinter Yo aufstellten. 4 Yuu's und nur eine war die richtige, wie konnte er nur herausfinden welche die richtige war? Diese normalen Doppelgänger konnten zwar keinen schaden anrichten jedoch dem Original einen passenden verborgenen Angriff ermöglichen. Die 4 langten mit einer Hand an das linke Schwert, zogen es aber noch nicht heraus. Synchron fiel nun das Wort ~Iaidou~ Sie würden es wohl wieder einsetzen wenn sie nah genug an Yo rankamen, wieder gab es mehrere Wege diese Situation aufzulösen oder ihr zu entkommen, was würde Yo als reaktion machen? Die Originale Yuu die sich rechts von Yo befand wartete gespannt ab während sie alles Synchron mit ihren Doppelgänger machte. Er würde wahrscheinlich erwarten das sie hinter ihm angerannt kommt da es die dümmste Position ist zum abwehren, jedoch wäre das auch wieder zu offensichtlich.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mo März 19, 2012 8:51 am

Yo war erstaunt darüber mit welcher Taktik Yuu an diesen Kampf ranging. Er hätte nicht gedacht das sie versucht ihn zu verwirren, doch hatte sie es wohl wirklich versucht und leider sogar mit erfolg. Es gehörte nicht zu seinen Stärken eine gute Auffassungsgabe zu haben weshalb er auch nicht sagen konnte welche dieser Yuu´s die richtige war. Er starrte sie konzentriert an, doch konnte einfach nicht sagen auf welche dieser Doppelgänger er sich nun konzentrieren sollte. Er musste wohl nun zu einer Taktik greifen die er vermeiden wollte zu benutzen. Er hatte nicht mehr viel Zeit und wohl oder übel musste er einige Angriffe gegen sich ergehen lassen bevor er endlich seinen Plan durchführen konnte. Es kam ihm vor wie ein paar Minuten, als Yuu direkt in seiner Reichweite ankam, doch waren es nur Sekunden. Er hätte sich nun gewünscht einfach bessere Reflexe zu haben, doch hatte er nicht das große Glück dafür. 4 Yuu´s direkt in Armlänge neben ihm und alle setzen zum Schlag an. Er ließ die Angriffe über sich ergehen. Und nun wusste er wo er zugreifen musste. Seine rechte Hälfte wurde verletzt und er spürte wie warmes Blut über seinen Arm floß, doch schon in diesem Moment verschwand er im Erdboden, indem er das Jutsu "Doton: Shinjû Zanshu no Jutsu ". Er wusste nicht ob Yuu schon gut genug war um den Chakrafluss des feindes zu spüren, doch wohl auch sollte er seine Wunden danach verarzten lassen, da er keine Infektion einbüßen wollte. Er wusste nicht ob er auf den nächsten Zug von Yuu warten sollte oder nicht, doch würde er wohl im nächsten Moment kommen und sie in den Erdbodenziehen, bis nur noch ihr Kopf frei sein würde. Dies würde ihm entweder zu einem finalen Schlag verhelfen oder zumindest seinen Sieg sicherer machen. Er würde wohl nun auf die nächste Möglichkeit warten Yuu in den Erdboden zu ziehen.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Mo März 19, 2012 9:10 am

JA! Sie hatte ihn endlich. Doch was... was soll das denn nun? Er verschwand einfach vor ihr im Boden. Total verplant und überfordert starrte die Genin auf die Stelle an der soeben noch ihr Freund stand. Hatte er ein Jutsu angewendet? Sie hat das garnicht mitbekommen, seltsam. Schließlich sah Yuu wieder auf und blickte wild umher, hatte er eine art Kawarri eingesetzt? Er musste irgendwie ausgewichen sein und wird wohl jeden moment ein Kunai nach ihr werfen. Angespannt sah sie sich in alle richtungen um und drehte sich dabei auch um einen Blinden Fleck so schnell wie möglich beheben zu können. Würde jemand auf ihren Hinterkopf ein Kunai werfen so würde sie dieses wohl durch die Drehung noch sehen und Abwehren können. Zusehr mit den Gedanken beschäftigt das Yo irgendwo in den Bäumen saß, achtete sie nicht auf den Boden oder sonstige Reaktionen. Was war hier nur los? Er sollte sich verdammt nochmal blicken lassen. Sie zog nun wieder ihre beiden Schwerter die sie dann jeweils neben sich in den Boden rammte, dies würde die Zeit um ihr Schwert zu ziehen erheblich senken und würde somit einen schnellen Angriff, der mit einer Waffe statt fand abwehren. Sie war einfach so unvorsichtig.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz Nummer 4   Di März 20, 2012 7:02 am

Er hatte mehrere Verletzungen am rechten Arm erlitten, sodass er diesen auch nur unter Schmerzen unter dem Erdreich mitschleifen konnte. Es war sein Hauptarm, weshalb er wohl nun eingeschränkt mit diesem war, da er auch eine größere Meng an Blut an diesem verloren hatte, auch wenn es kein zu großer Wert war. Er war direkt unter Yuu, welche wohl nun verwirrt über ihm stand und ihn suchte. Er musste mit seiner schwächeren linken Hand wohl zupacken und sie nach unten ziehen, doch wartete er noch kurz. Er schloß kurz die Augen und rasste dann auch schon nach oben um sie am linken Bein zu packen und runterzuziehen, während er mit seinem Verletzen Arm das rechte Bein packte doch mit diesem nur etwas schwächer an ihr zerren konnte. Sein Ziel war es sie einfach bewegungsunfähig zu machen, weshalb es nun nicht nötig war sie bis zum Kopf zu ziehen, sondern würden es auch reichen sie bis zum Bauchnabel hinein zuziehen. Er konnte nur hoffen das alles so klappte wie er es wollte, da er wohl bei seinem Training auch schon viel Chakra verbraucht hatte und somit nun nicht mehr viel an Reserve hatte. Nachdem er, hoffentlich mit erfolg, Yuu nach unten zog, sprang er aus der Erde und versuchte so schnell er konnte zu seinem Ergebniss zu sehen.
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